Informationszentrum „MIR“ Medjugorje

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Seit Beginn der Erscheinungen war es notwendig der Öffentlichkeit eine korrekte Darstellung der Ereignisse in Medjugorje zu geben. Man wollte keine "Werbung" für Medjugorje machen, sondern nur helfen, die Wahrheit darzustellen. Das ist auch das Ziel unserer heutigen Arbeit.

Die Vorwürfe, dass man schon von Beginn an ein wirksames System zur Übermittlung der Botschaften und Ereignisse von Medjugorje aus berufener Quelle hätte aufbauen müssen, sind gerechtfertigt. Ebenso erklärlich ist aber auch, dass das nicht zustande kam, weil sich große Schwierigkeiten dafür in den Weg stellten. Denken wir nur daran, dass 1981, als die Erscheinungen begonnen haben, Medjugorje noch unter kommunistischer Herrschaft stand. Das bedeutete, dass man ständig unter polizeilicher Beobachtung stand und keinen Zugang zu den aktuellen Medien hatte, noch solche oder ähnliche selbst aufbauen konnte. Für ein Wort, manchmal für nichts, ging man ins Gefängnis. So war es unmöglich, ausgebildete Laien für die Verbreitung der Botschaften der Muttergottes mit Hilfe der Medien zu finden. Die weitere große Schwierigkeit liegt in der negativen Einstellung des Bischofs gegenüber Medjugorje, entgegen seines anfänglichen Enthusiasmus für Medjugorje und seiner mutigen Haltung gegenüber den Kommunisten.

Diese Schwierigkeiten haben aber nicht alle guten Initiativen verhindern können. Mit dem Beginn der Demokratie haben wir angefangen, systematische Pläne dafür zu entwickeln. Leider brach aber dann sehr schnell ein schrecklicher und ungerechter Krieg aus, so dass all diese Pläne in die weitere Zukunft aufgeschoben werden mussten. Aufgrund des Krieges konnten nur wenige Pilger nach Medjugorje kommen, jedoch bestand das Interesse an den Ereignissen von Medjugorje und Kontakt zu diesem Ort zu haben weiterhin. So konnte im November 1993 das "Informationszentrum" seine Arbeit aufnehmen. Man begann damit ein Archiv und eine Bibliothek einzurichten, sowie Informationen über die Ereignisse von Medjugorje in die ganze Welt zu senden. Inzwischen hat auch in Medjugorje der Computer Einzug gehalten und ermöglichte uns, im November 1994 die "Nummer 0" des "Press Bulletin" herauszugeben. Es ist heute auf unserer Web-Seite allen zugänglich, wie auch die Botschaften der Muttergottes und ihre Erklärungen.

Durch die weitere technische Entwicklung, wie Robofax, Radio, Internet, Lokalfernsehen... wird das gleiche Ziel verfolgt, nämlich die Botschaften der Muttergottes zu übermitteln und leichter zugänglich zu machen.

Das Archiv

Die Einrichtung des Archivs hat mit der Klassifizierung der Zeugnisse über Heilungen, die bis heute stattgefunden haben, begonnen. Zur Zeit haben wir über 445 Heilungen ermittelt, darunter eine große Anzahl, die sich auf die erforderliche Dokumentation stützen können.

Die Journalisten hören nicht auf nach Medjugorje zu kommen und über die Erscheinungen in Medjugorje zu schreiben. Es ist natürlich nicht möglich, alle Zeitungsartikel zu sammeln, aber wir besitzen viele davon. Die interessantesten sind gewiss aus der Zeit des Kommunismus. Man kann von der Art, wie sie die Erscheinungen beschreiben, den Hass des Bösen ableiten.

Innerhalb von 20 Jahren wurden viele Photos in Medjugorje gemacht. Wir bewahren diese Photos ebenfalls im Archiv auf und benutzen sie für Zeitungsartikel oder für Neuerscheinungen von Büchern.

Wir haben auch angefangen, die Negative der Photos zu sammeln, wie es die großen Zeitungsverlage tun.

Bibliothek

Zahlreiche Bücher sind geschrieben worden um über das Wesentliche, was in Medjugorje geschieht zu berichten und es zu untersuchen. Ein Teil von ihnen ist in den verschiedenen Sprachen in den Räumen unseres "Zentrums" aufbewahrt. Zur Zeit haben wir nicht genug Platz, aber der Bau des "Zentrums", den wir erhoffen, gibt uns die Hoffnung, in Zukunft mehr Platz zur Verfügung zu haben.

Wir bitten alle, die uns beim Sammeln der Bücher für unsere Bibliothek oder für unser Archiv helfen können, uns zu unterstützen. Die im Zentrum vorhandenen Informationen stehen im Dienst aller Zentren der Welt und sind auch verfügbar für Privatpersonen, die über das Geschehen von Medjugorje berichten und es veröffentlichen möchten.

Das Informationsbüro

Im Jahr 1995 haben wir für die immer zahlreicher kommenden Pilger ein Informationsbüro eingerichtet. Es wurde bereits 1991 eröffnet, musste aber aufgrund des Krieges wieder geschlossen werden. Es ist ganztägig geöffnet.

Die Aufgabe des Informationsbüros besteht darin, den Pilgern alle möglichen Auskünfte zu erteilen. Wir sind daran interessiert, dass das Informationsbüro über die organisierten Pilgerreisen auf dem Laufenden gehalten wird, um die Dienste im Heiligtum besser organisieren zu können. Man muss dabei erwähnen, dass das Büro nicht für die Unterbringung der Pilger zuständig ist.

Das Informationsbüro organisiert die Treffen der Pilger mit den Sehern. Es ist ebenfalls möglich, Treffen mit Priestern, die im Dienst des Heiligtums stehen, zu organisieren. Wir bitten alle Organisatoren von Wallfahrten, dies zur Kenntnis zu nehmen. Unsere Arbeit den Pilgern gegenüber wird erheblich vereinfacht, wenn Sie sich ernsthaft bemühen, sich mit unserem Informationsbüro in Verbindung zu setzen.

Der "Verein der Gruppenleiter/-führer" für Medjugorje-Pilger hat im September 1995 seine Arbeit neu begonnen und ist eng mit dem Informationsbüro verbunden. Dieser Verein wurde 1991 gegründet, um religiöse, kulturelle, geschichtliche, archäologische und ethnographische Informationen zu geben. Die Führer bekommen eine spezielle Ausbildung, um diese Leistungen erfüllen zu können. Wenn Pilger in Medjugorje ankommen, können Sie diese Dienste im Informationsbüro erbitten.

Das "Bulletin"

Aufgrund der Anfrage von Pilgern und vor allem von "Zentren des Friedens", die regelmäßig über die aktuellen Ereignisse im Heiligtum informiert werden möchten, haben wir beschlossen, ein "Bulletin" herauszugeben. Es repräsentiert den offiziellen Standpunkt des Heiligtums. So ist es leichter für uns, die Verbreitung falscher Informationen und Gerüchte über die Ereignisse in Medjugorje zu verhindern. Es beinhaltet Informationen, Neuigkeiten, die Botschaften,... all das, was den Freunden von Medjugorje überall in der Welt helfen kann, mit dem Heiligtum verbunden zu sein.

Verschiedene Dienste

Die Aufgabe des Zentrums ist es, mit den Journalisten sowie den Radio- und Fernsehteams, die nach Medjugorje kommen oder die sich für Medjugorje interessieren, in Kontakt zu treten. Wir möchten ihnen die schnellste und beste Information über die hiesigen Ereignisse geben. Wir helfen auch denjenigen, die Bücher über Medjugorje schreiben und denjenigen, die wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten über das Thema der Erscheinungen der Gospa erstellen wollen.

Internet

Seit März 1996 geben wir Informationen über die Ereignisse in Medjugorje über das Internet. Somit haben wir die Möglichkeiten, mit anderen in Verbindung zu treten, beträchtlich verbessert.

Das Radio

Zu Beginn des Krieges in Kroatien und Bosnien-Herzegowina begann das Radio Medjugorje seinen Sendebetrieb. Es behandelte politische, religiöse, kulturelle, sportliche und andere Themen. Es war offen für alles, was die Leute über Medjugorje interessiert. Die Geräte waren jedoch schwach und abgenutzt, so dass das Radio nach zwei Jahren seine Aktivität einstellte. Später gab es keine Mittel mehr, um es wieder zu betreiben.

Seit Ende des kommunistischen Regimes haben wir ernsthaft angefangen, darüber nachzudenken, einen Radiosender zu starten, der unter der Schirmherrschaft des Heiligtums der Königin des Friedens in Medjugorje stehen soll. Es gab verschiedene Konzepte, die dann im März 1996 realisiert wurden. Das Radio „Mir“ Medjugorje begann seinen Sendebetrieb zum 15. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes.

Radio "Mir" Medjugorje sendet heute 10 Stunden ein eigenes Programm (von 10 Uhr bis 22 Uhr), und auch mehr, wenn erforderlich. In den restlichen Stunden übernehmen wir Sendungen der kroatischen katholischen Radiostation. Unser Programm behandelt religiöse, kulturelle, erzieherische, soziale, sportliche und andere Themen. Den Mittelpunkt bildet natürlich die tägliche Direktübertragung des Rosenkranzes und der Heiligen Messe aus der Pfarrkirche. Unsere Radioübertragungen können im größten Teil von Bosnien-Herzegowina und von Kroatien empfangen werden. Das Programm beinhaltet 30 thematische Blocks wöchentlich und 7 thematische Blocks täglich. Radio "Mir" Medjugorje ist die am meisten gehörte Radiostation der Kroaten in Bosnien und Herzegowina. Das Radioprogramm kann auf folgenden Frequenzen empfangen werden: 101,5 MHz; 102,3 MHz; 100 MHz; 106,7 MHz; 100,1 MHz; 104,7 MHz und 96,1 MHz.

Unsere Reporter arbeiten schon mit "Radio Herceg-Bosna" (das in ganz Bosnien-Herzegowina und in weiten Teilen Kroatiens sendet) zusammen und manchmal auch mit dem Sender "Hrvatski Radio – Studio Zagreb". Einmal im Monat stehen wir mit dem "Radio Maria" in Italien in Verbindung.

Das Fernsehen

Wie das Radio, übt das Fernsehen heutzutage den größten Einfluss als Kommunikationsmittel aus. Viele Leute glauben nur, was sie im Fernsehen gesehen haben. Sie sagen: "Wir haben das so gesehen." Dabei vergessen sie, dass alles manipuliert werden kann.

Im Moment können wir noch keine Antenne in Gang setzen, die im Dienst des Heiligtums und der Wahrheit steht. Aber wir schließen die Möglichkeit nicht aus.

Wir stehen in enger Zusammenarbeit mit dem HTV Zagreb und den kroatischen Sendern in Bosnien und Herzegowina. Somit werden Bilder des Heiligtums in der ganzen Region verbreitet. Natürlich sind wir bereit, jedem TV-Team, das mit guten Absichten nach Medjugorje kommt, behilflich zu sein.

Automatisches Tonband 090-810-850 (Bosnien-Herzegowina) 060-325-325 (Kroatien)

Wir haben auch einen automatischen Tonband-Service beim HPT, in Bosnien-Herzegowina 090-810-850 und in Kroatien 060-325-325, welcher nur in kroatischer Sprache funktioniert. Wenn Sie diese Nummer wählen, können Sie die letzte Botschaft der Muttergottes mit einer Betrachtung und mit Nachrichten aus Medjugorje, die jeden Mittwoch erneuert werden, hören. Dieser Tonband-Service wurde am 17. Januar 1991 in Kroatien, und am 25. Oktober 2001 in Bosnien-Herzegowina aufgenommen.

Bücher und Broschüren

Wir haben begonnen auch Bücher und Broschüren über die Erscheinung der Muttergottes in verschiedenen Sprachen herauszugeben.

Wir laden alle Medjugorje-Freunde ein, die Projekte des Informationszentrums „Mir“ Medjugorje geistlich und materiell zu unterstützen, damit die Botschaft der Königin des Friedens auch weiterhin verbreitet wird.

Die Kontakte mit Anderen Zentren in der Welt

Von Anfang an haben wir versucht, Kontakte zu den anderen Zentren in der Welt aufzubauen. Das größte Hindernis waren der Krieg und die schlechten Telefonverbindungen. Alles wird zur Zeit verbessert und somit werden unsere Kontakte mit den anderen erleichtert.

Wenn die Vertreter der verschiedenen Zentren nach Medjugorje kommen, würden wir sie gerne treffen, um Erfahrungen auszutauschen. Diese Begegnung wird für alle fruchtbar sein.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie wir uns gegenseitig helfen können. Die Aktivitäten unseres Zentrums, die wir hier vorgestellt haben, und die vorgestellten Projekte insgesamt geben Ihnen, so hoffen wir, einen besseren Eindruck über die verschiedenen Bereiche, in denen wir mehr zusammenarbeiten können. Von unserer Seite her sind wir offen für jede Art von Zusammenarbeit.

Wir erinnern nochmals daran, dass das Informationszentrum "MIR" Medjugorje vom Heiligtum der Königin des Friedens in Medjugorje, zusammen mit den Priestern, die in Medjugorje arbeiten, die einzigen offiziellen Vertreter des Heiligtums sind. Keine andere Einzelperson oder Organisation, selbst wenn sie in Medjugorje leben und arbeiten, sind ermächtigt, eine solche Vertretung zu übernehmen. Wir unterstreichen dies aufgrund einiger Missverständnisse, die zeitweise aufgetreten sind.

 


Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.