Führer durch das Heiligtum der Königin des Friedens Medjugorje

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„Wir, die Bischöfe, haben nach dreijährigen Studien seitens der Kommission, Medjugorje als Ort des Gebetes und als marianisches Heiligtum anerkannt. Das bedeutet, dass wir nicht dagegen sind, dass man als Pilger nach Medjugorje kommt, um dort die Muttergottes in Übereinstimmung mit der Lehre und dem Glauben der ganzen Kirche zu verehren.“

Seine Eminenz Kardinal Dr. Franjo Kuharić, Erzbischof von Zagreb

(Glas Koncila, 15. August 1993)

Gebetsorte um die Pfarrkirche

Die Anbetungskapelle

Die Anbetungskapelle wurde 1991 errichtet, um den Pilgern einen Platz zu bieten, an dem sie in Stille Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament anbeten können. Aufgrund mangelnder Gebetsorte im Heiligtum, werden in der Kapelle an den Vormittagen heilige Messen in verschiedenen Sprachen zelebriert; am Nachmittag ist die Kapelle für das persönliche Gebet offen.

Im Jahr 2000 wurden die Reliefs der fünf einheimischen Priester, die von den Kommunisten Ende des 2. Weltkrieges als Märtyrer ermordet wurden in der Anbetungskapelle angebracht.

Statue der Königin des Friedens

Die aus Carrara-Marmor angefertigte Statue der Königin des Friedens (das Werk des italienischen Bildhauers Dino Felici), die zum Symbol des Heiligtums wurde, wurde 1987 auf dem Platz vor der Kirche aufgestellt.

Die Beichtstühle

Dank der Erscheinungen der Muttergottes, wurde Medjugorje zu einem Platz der Versöhnung, die vor allem durch das Sakrament der Beichte erfahren wird. 1990 wurden links der Kirche hölzerne Beichtstühle errichtet, die 2001 erneuert wurden. Hier haben die Pilger täglich die Möglichkeit, die Barmherzigkeit Gottes kennen zu lernen.

Die Statue des Hl. Leopold Bogdan Mandić

Die Bronzestatue des hl. Leopold Bogdan Mandić (das Werk des italienischen Bildhauers Carmelo Puzzolo), dem Patron der Beichtväter, der am 16. Oktober 1983 heiliggesprochen wurde, wurde 1998 in der Nähe der Beichtstühle aufgestellt.

Gebetsplatz beim Hölzernen Kreuz

Nordwestlich der Kirche wurde um ein hölzernes Kreuz ein Ort zum stillen Gebet geschaffen. Hier können die Pilger Kerzen anzünden.

Aufenthaltsraum im Freien für Treffen und zur Musse der Pilger

Im Jahr 2000 wurde eine überdachte Fläche rechts der Kirche für Treffen und zur Muße der Pilger geschaffen. Dahinter befinden sich die Toilettenanlagen.

Gebetsraum um die Statue des Auferstandenen Erlösers

Südwestlich der Kirche, am Weg zum Friedhof, wurde zu Ostern 1998 eine Bronzestatue des Auferstandenen Erlösers (das Werk des slowenischen Bildhauers Andrej Ajdič) aufgestellt. Zu Ostern 2002 wurde der umliegende Raum mit Kreuzwegstationen umgestaltet, so dass die Pilger, die den Kreuzberg nicht besteigen können, hier die Möglichkeit haben, die Kreuzwegandacht im persönlichen Gebet oder in Gruppen zu beten.

Halle für Gruppentreffen und das Gemälde der Königin des Friedens

Zahlreiche große Gebetsversammlungen der Pilger in der Pfarrei machten den Bau eines Gebäudes für Konferenzen, Gebetstreffen und international Seminare erforderlich. 1998 wurde die Halle mit 800 Sitzplätzen errichtet.

Hier befindet sich auch das große Gemälde der Königin des Friedens (Öl auf Leinwand, das Werk von Carmelo Puzzolo).

Der Friedhof „Kovačica“

Der örtliche Friedhof „Kovačica“ ist der Ort, an dem P. Slavko Barbarić beigesetzt wurde, ebenso P. Križan Galić, der von Partisanen ermordet wurde als er Pfarrer in Medjugorje war.

 


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