Erste internationale Konferenz „Mary’s Meals“ in Medjugorje

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Vorschlag einer einfachen Lösung gegen den Hunger in der Welt

„Wenn du nicht hunderte Menschen nähren kannst, sättige wenigstens einen.“ (Mutter Teresa)


Die humanitäre Organisation „Scottish International Relief“ hat vom 11. bis 15. Juni 2007 in Medjugorje die erste internationale Konferenz „Mary`s Meals“ veranstaltet.

Was ist „Mary`s Meals“?

Das Projekt “Mary`s Meals” (Mahlzeiten Mariens) wurde im Jahre 2002 für etwa 200 Kinder einer Schule in Malawi gegründet. Heute, fünf Jahre danach, werden durch diese Organisation etwa 200.000 Kinder in Afrika, Asien, Lateinamerika und in Osteuropa ernährt. Das funktioniert nur dank der vielen Spenden (10 € genügen, um ein Kind ein ganzes Jahr lang zu ernähren) und Freiwilligen lokaler Gemeinschaften, die dort helfen, wo chronischer Hunger und Mangel herrschen. Die Spenden ermöglichen die Beschaffung von Lebensmitteln und die Ausbildung von Helfern, die in den Schulen kochen und tägliche Arbeiten verrichten. Das aber sind meist die Eltern und Verwandten der Kinder selbst. Ihnen sei Dank und auch den gesamten lokalen Gemeinschaften, die in dieses Projekt mit eingeschlossen sind.

Bei der Konferenz haben verschiedene Redner Projekte vorgestellt, die in der ganzen Welt Verbreitung finden: Ibi Ungur aus Rumänien, Leisbeth Glas aus Liberia, Peter Nkata aus Malawi, Mark McGreevy aus der Ukraine, Milona von Habsburg aus Frankreich, John Pridmore aus Irland und andere. Bei dieser Konferenz hat auch der Seher Jakov Colo aus Medjugorje gesprochen, der persönlich Mary’s Meals für eine Einrichtung für geistig behinderte Kinder in Sarajevo organisiert.

Die Teilnehmer (nicht nur Katholiken, von ihnen waren ca. 200 aus allen Teilen der Welt da), haben diese Begegnung mehr als Exerzitien und nicht so sehr als Konferenz erlebt. In den Vorträgen wurden wahre Lebensgeschehnisse, Güte und Leiden mit Bildmaterial illustriert…. Es gibt tatsächlich Kinder auf der Welt, deren einziger Wunsch darin besteht, genügend zu essen zu haben und eine Schule besuchen zu können. Diesen Wunsch eines Jungen aus Malawi, der zusehen musste, wie seine Mutter an Aids starb, hat Magnus McFarlane-Barrow zum Anlass genommen, das Projekt „Mary’s Meals“ zu beginnen.

Pater Slavko Barbaric sagte gelegentlich: „Die Liebe ist erfinderisch… Möchten Sie sich beteiligen? Sie können zum Beispiel Ihre Schule daran beteiligen, und so Sponsoren für hungernde Kinder in irgendeiner kleinen armen Schule in einem weit entferntender armen Land werden…

Heute hat „Mary’s Meals“ Einrichtungen in vielen Ländern der Erde und in Medjugorje einen kleinen Informationsstand.

Warum wurde diese Konferenz gerade in Medjugorje abgehalten?

An dieser Stelle eine kleine Information für alle, die „Scottish International Relief“ und Mary’s Meals nicht kennen:

Alles hat im Jahre 1983 begonnen, als Magnus und Ruth McFarlane-Barrw aus Schottland zum ertsen Mal als Jugendliche in Medjugorje waren. Dort haben sie Pater Slavko Barbaric kennen gelernt. Diese eine Woche in Medjugorje hat ihr Leben verändert. Ihre Eltern haben ihr Hotel zum Zentrum für geistliche Übungen umgestaltet, wo man den Geist von Medjugorje lebt.

Als in dieser Gegend der Krieg begonnen hatte, wollte die Familie McFarlene-Barrow Menschen helfen, die in Not geraten sind, und organisierte einen Lastwagen mit humanitären Gütern. Magnus McFarlane-Barrow hatte begriffen, dass das nicht eine kurze Hilfeleistung sein werde, es wird für ihn eine Hauptbeschäftigung werden….

So haben sie die humanitäre Organisation „Scottish International Relief“ ins Leben gerufen, deren größtes und wichtigstes Projekt heute „Mary’s Meals“ heißt. Hier wird, wie man so sagt, eine einfache Lösung gegen den Hunger in der Welt geboten, eine Lösung, die funktioniert. Zum Beispiel, damit ein Kind ein Jahr lang genügend zu essen hat, genügen nur 10 €.

Der Geist dieser ersten Konferenz in Medjugorje bestätigt, das dies wahrhaft die Tat der Gospa für die Ärmsten unter den Armen ist, eine Tat, die von der Königin des Friedens in Medjugorje inspiriert wurde.

(Mehr darüber: www.marysmeals.org)

 

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