Begegnungen in Medjugorje

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Damir Jug und Stjepan Božić aus Velika Gorica kamen zu Fuß nach Medjugorje. Am 1. Mai machten sie sich auf den Weg und kamen am Donnerstag, dem 13. Mai, dem Feiertag ‚Christi Himmelfahrt’, in Medjugorje an. Damir ist zum ersten Mal in Medjugorje, Stjepan ist auch schon früher hier gewesen „Jeder Mensch hat seine Gelöbnisse, wir spürten es im Herzen, dass wir nach Medjugorje kommen müssen. Wir danken Gott und der Gottesmutter, dass wir angekommen sind. Der Weg war schwer, aber wir haben uns auf dem Weg der Situation angepasst“, betonen Damir und Stjepan. Sie beteten bei der Statue der Gottesmutter vor der Kirche und gingen trotz des Regens auf die beiden Berge. Außer den Pilgern aus Kroatien waren zum Feiertag Christi Himmelfahrt auch zahlreiche Pilger aus Belgien, Holland, Frankreich, Italien, England, Irland, USA, Kanada, Mexiko, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen und China da.

Am vergangenen Wochenende besuchten auch etwa 100 Pilger aus Albanien Medjugorje. Unter ihnen waren Don Prenk Lazaj, der Direktor von Radio Maria Albanien, sein Koordinator Fred Palali und die Stellvertreterin des Direktors Orselina Paluca. Sie nahmen live als Gäste in Radio Mir Medjugorje teil. Die Pilgerfahrt nach Medjugorje ist ihr Geschenk an die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Radio Maria Albanien. Don Prenk sagte, dass die Jugendlichen nie einen solchen Frieden im Herzen verspürt haben wie in Medjugorje. Für ihn ist dies ein Gebetsort, an dem sich die Menschen im Herzen bekehren. Orselina Paluca ist schon zum dritten Mal in Medjugorje. Sie sagte unter anderem: „Als ich im Dezember hier war, hatte ich Erlebnisse, die man mit Worten nicht beschreiben kann, das muss jeder für sich allein erleben. Wenn ich könnte, würde ich jede Woche nach Medjugorje kommen“.

Auch der Priester Radek Malač aus Tschechien war unlängst mit einer Pilgergruppe in Medjugorje. Er hinterließ uns ein interessantes Zeugnis. Er erzählte von seiner Familie und seinen Geschwistern, die immer noch den atheistischen Kreisen angehören, er selbst war auch Atheist. Vor zwanzig Jahren begann er an Gott zu glauben. Auf diesem Weg haben ihm die Botschaften der Gottesmutter aus Medjugorje geholfen. Im August 1995 kam er mit einer Pilgergruppe nach Medjugorje und da hat er zum ersten Mal an einer Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares teilgenommen. In jenem Momenten hat er eine Gnade erhalten, die er bis heute nicht beschreiben kann. In der Zwischenzeit hat er das Studium an der Universität beendet und entschied sich, den Priesterberuf zu ergreifen. Hochwürden Radek sagt: „Als ich das erste Mal in Medjugorje war, glaubte, spürte und wusste ich, dass dieser Ort ein Ort der Gnaden ist. Der erste Besuch von Medjugorje hat mein Leben vollkommen verändert und danach schrittweise auch das meiner Familie. Vor Medjugorje ging ich auch zur Kirche, zur hl. Messe, aber ich habe nicht viel gebetet. Ich kaufte mir eine Statue der Muttergottes, kniete mich zu Hause hin und betete den Rosenkranz.“ Zum Schluss empfiehlt er noch, wie wichtig es ist, die Botschaften der Gospa zu leben, denn die Gospa weiß, was wir brauchen, sie weiß, daß wir glücklich sein möchten!

 


Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.