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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 73 (Juni 1990)

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73
JUNI 1990
Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Mai 1990:
Liebe Kinder, ich lade euch ein, euch mit Ernst zu entscheiden, diese Novene zu leben. Weiht die Zeit dem Gebet
und dem Opfer. Ich bin mit euch und möchte euch helfen, in Entsagung und Abtötung zu wachsen, damit ihr die
Schönheit der Menschen begreifen könnt, die sich mir auf besondere Weise schenken. Liebe Kinder, Gott segnet euch
von Tag zu Tag und wünscht die Veränderung eures Lebens.
Deshalb betet, damit ihr die Kraft habt, euer Leben zu ändern. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!
"Ihr werdet weinen und klagen, die Welt aber wird sich freuen.
Ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird zur Freude
werden" (Jo 16,20)
In den vergangenen Monaten hat uns die Gottesmutter eingeladen,
Ihre Botschaften “mit Ernst” anzunehmen. Diesmal ladetSie uns ein,
“mit Ernst” die Pfingstnovene zu leben (das ist die erste Novene der
Kirche, mit der Jungfrau und den Aposteln nach Jesu Himmelfahrt).
Sie wiederholt: “Ich bin mit euch und möchte euch helfen, in Entsa-
gung und Abtötung zu wachsen”.
Hier sehen wir deutlich die Anwesenheit Mariens in der Kirche, als
sie damals mit den Aposteln versammelt war: auch hier trifft sich die
Kirche mit Maria, um das Geschenk des Hl. Geistes zu erbitten. In
dieser Botschaft sind aber zum ersten Mal, nach meiner Erinnerung,
auch das Fasten und die Abtötung stark hervorgehoben. Das scheint
mir sehr wichtig, weil wir in die Zeiten des Hl. Geistes eingetreten sind
und wenn wir das nicht verstehen, können wir auch nicht die Zeit, in
der wir leben, verstehen.
Die Muttergottes hat uns viele Worte gesagt; viele Worte sagt uns
auch der Hl. Vater, wir hören auch viele Predigten, aber alles scheint
vergeblich. Es gibt auch viele Zeichen und Warnungen in der Welt,
doch sind die Menschen taub. In dieser Zeit müssen wir beten, um
unsere Herzen zu befreien, um die Anwesenheit des Hl. Geistes zu
spüren: nur in Seinem Licht können wir die Anwesenheit, die Rolle
Mariens und den Heilsplan dieser Zeit verstehen. (...)
Die Pfingstnovene läßt die Keime der Gnade sprossen, wie die
Sprößlinge im Frühling. Unsere menschlichen Mühen enden - auch im
geistlichen Sinne - mit unseren Grenzen. Wir spüren oftmals die
Anstrengung und die Unfähigkeit uns zu ändern, doch können wir mit
der Kraft des Hl. Geistes alles ändern. Wir müssen uns dieser Gnade
aussetzen, damit dieses Feuer in uns ausstrahlt. Die Veränderung wird
so nicht schwer sein, doch wird sie von Gott selbst kommen und wir
müssen uns nur öffnen und sie annehmen.
Die Muttergottes ladet uns noch zu dieser Entsagung und Öffnung
ein “damit ihr die Schönheit des Lebens jener Menschen begreifen
könnt, die sich Ihr auf besondere Weise schenken” (also auch in den
neuen Gemeinschaften, die ihren Botschaften folgen: es scheint eine
Ermutigung zu sein). Es ist sehr wichtig zu verstehen, daß der Ruf, die
Entsagung und die Abtötung nicht dem Selbstzweck dienen, sondern
uns zu einer besonderen Schönheit bringen, die ohne Fasten und
Abtötung unerreicht bleibt.
Ich möchte etwas Praktisches sagen: ich habe viele Personen
begegnet, die fasten, die sich demütigen und dann müde werden. Es ist
sehr wichtig kleine Schritte, kleine alltägliche Demütigungen zu
vollbringen, weil diese uns helfen, im Gebet Ausdauer zu bekommen,
die Gnade Gottes aufmerksam zu erkennen und den Brüdern zu
dienen. Fasten und Abtötung sind auch unvermeindlich, um uns in die
Tiefe der Gaben Gottes zu führen. Wenn keine Entsagung in uns ist,
können wir nicht für die unermeßliche Liebe Gottes offen sein (...)
Sende, oh Herr, Deinen Geist. Dein Geist komme auf jeden Pilger,
auf jede Person, damit sie auf den Weg der Entsagung, des Fastens und
der Abtötung geführt seien. Dein Geist bringe in uns das Feuer der
Liebe, damit unser Gebet standhaft und ohne Müdigkeit sei. Sende, oh
Jesus, Deinen Geist und erneuere die Kirche und das Antlitz der Erde.
Ich segne euch im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl.
Geistes.
P. Tomislav Vlasic
Holzstatue in der Johannes-Kirche, Parma (I)
Blutende Wunden im Jahre 1987
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- 2 -
AUSSERGEWÖHNLICHES
ZEUGNIS EINES TERRORI-
STEN DER IRA
Vom Haß zur Umarmung des
Feindes.
P. Slavko erzählt von einem Interview, das er
mit einem Terroristen der IRA (Republikani-
sche Befreiungsarmee Iralnds) hatte, der
durch die Königin des Friedens bekehrt wurde
und nun im Priesterstudium ist.
P.Slavko: Bitte stellen sie sich vor.
Terrorist: Ich heiße Marc Lenagham. Bin
Irländer. Stamme aus dem westlichen Teil
von Belfast. Ich habe noch die Eltern und
zwei Geschwister. Ich studierte slawische
Sprachen und spezialisierte mich auf Rus-
sisch. Ich studierte auch den Marxismus.
Außerdem absolvierte ich auch einen Kurs in
englischer Literatur. Ich war ein Wüstling.
Drei Monate, vor dem Abschlußexamen,
wurde ich festgenommen und zu 12 Jahren
Kerker verurteilt.
F. Was war der Grund, daß sie inhaftiert
wurden? Seien sie ganz offen.
A. Ich bin ohne Glauben, ohne Gebet und
ohne Gott zu kennen, aufgewachsen. Im Jahre
1978 wurde ich Mitglied der republikani-
schen Befreiungsarmee Irlands. Damit hat’s
angefangen. Zuerst verbreitete ich Schrift-
tum und Flugblätter gegen die Kirche, die
Religion und die Engländer. Ich war ein Wüst-
ling. Am 15. Februar 1982 passierte etwas,
wofür ich festgenommen wurde. Meine
Gruppe hatte ein Haus gestürmt und die
Einwohner als Geiseln genommen. Dieses
Haus verwandelten wir in unseren Schlupf-
winkel und riefen die englischen Truppen an,
forderten zum Schein ihre Hilfe an, und als
sie kamen, schossen wir auf ihre Fahrzeuge.
Ein englischer Soldat wurde dabei getötet.
Trotz des Ausgehverbotes, durquerte ich mit
einem Kameraden die Stadt auf einem Mo-
torrad. Ich hatte die Maschinenpistole ge-
schultert. Gerade als ich einen englischen
Soldaten erschießen wollte, kippte das Mo-
torrad um. Ich wurde festgenommen, mein
Kamerad hingegen konnte fliehen . Sieben
Tage lang wurde ich im Kerker einem Verhör
unterzogen und am Ende zu einer langen Haft
verurteilt. Von dieser hatte ich sechs Jahre
und zwei Monate abgesessen, dann wurde ich
auf Bewährung in die Freiheit entlassen.
F. Danke für das, was sie mir gesagt
haben. Könnten sie mir ihre innere Verfas-
sung schildern?
A. In meiner Kindheit sah ich viele sol-
cher Dinge. Unser Haus in Belfast wurde
verbrannt. Ich sah viele Bekannte und Freun-
de, wie sie getötet, bzw. entführt wurden.
Dies alles lasteten wir den englischen Solda-
ten an. In mir wuchsen Wut, Rachsucht und
Haß. Das war der Grund, der mich zwang,
einer politischen Organisation beizutreten.
Dort überzeugten sie mich über die Richtig-
keit des Kampfes. Unser Leitgedanke war
folgender: Wir kämpfen für den Frieden, die
Freiheit und die Gerechtigkeit. Unser Be-
weggrund aber war der Haß, die Rache und
die Verzweiflung. So bin ich aufgewachsen.
Ich wurde Mitglied einer IRA-Gruppe, die
als lokale Polizei fungierte. Unsere Aufgabe
war es, alle jene, die uns verdächtig vorka-
men, anzugreifen und zu verprügeln. Die
Folge davon waren schwerverwundete Men-
schen, die bis auf die Knochen zerschunden
waren. Und wir glaubten unsere Pflicht er-
füllt zu haben!
F. Klar, ihr wart vom Bösen geleitet.
Können sie mit ihrem Zeugnis fortfahren?
A. Ja, ich war zu allem bereit. Ich war
gewandt und hatte Courage. Ich erwarb mir
das Vertrauen der obersten Leitung der IRA.
Ausgesprochene Spezialisten unterwiesen
uns, unbarmherzig englische Soldaten zu
töten. Sie wiederholten immer wieder: nicht
das Gewehr tötet, sondern das Herz. Ich muß
gestehen, daß ich mit mir unzufrieden war,
wenn es keinen Toten gab.
F. Kommt man so weit?
A. Ja. Und auch noch weiter. Im Grunde
hatten wir keine Idee von Ethik, Moral und
Achtung vor dem Leben des Nächsten. Auch
im Kerker blieb ich für einige Zeit den Wei-
sungen und Ideen unserer Revolution treu.
F. Ihre Erfahrung ist furchtbar. Seit wann
kommen sie nach Medjugorje?
A. Bei uns im Kerker wurde jeden Sonn-
tag eine hl. Messe zelebriert. Die Häftlinge
besuchten sie, nicht so sehr um zu beten,
sondern um sich zu treffen. Und so ging auch
ich hin, nicht zum Beten, sondern Flugblätter
auszuteilen und um das Neueste zu erfahren.
Eines Tages zelebrierte ein Missionär mit
Namen Paddy Kelly die hl. Messe. Er war erst
von Medjugorje zurückgekehrt. Er sprach
mit großer Begeisterung und Überzeugung
von den Sehern, den Botschaften, den Ge-
heimnissen, von einem neuen geistigen Le-
ben und von Bekehrungen. Bei mir dachte
ich: Dieser Priester glaubt daran! Ich wartete
auf ihn nach der Messe und fragte ihn: “Glau-
ben sie wirklich an diese Dinge?” Und er
antwortete ruhig und voll Überzeugung: “Ja,
natürlich.” Ich bat ihn, er möge mir näher
erklären, wie die Mutter Gottes in Medjugor-
je erscheine. Er gab mir zur Antwort, daß er
mir Bücher, die das Geschehen von Medju-
gorje erklären, schicken wird. Ich bemerkte,
er möge sich nicht bemühen, denn es sind ja
Dinge, die mich nicht sonderlich interessie-
ren. Er schickte sie mir trotzdem. Ich las sie,
war aber nicht überzeugt.
F. Was fühlten sie den Tatsachen von
Medjugorje gegenüber?
A. Es begann mit Ostern 1984. Bis dahin
verwarf ich, als für mich wertlos, jeglichen
Gedanken über die Glaubwürdigkeit der
Tatsachen von Medjugorje. Trotzdem be-
gann sich etwas eines Tages in mir zu öffnen.
Ich folgte der inneren Stimme. Während ich
las, hielt ich mich bei einem Photo der Seher
auf. Ich war sprachlos: Das Lächeln auf dem
Gesicht von Vicka war für mich der Beweis,
daß es sich nicht um ein Spiel handelte,
sondern um etwas Ernstes. Das war der kleine
Samen, der in mein Herz gelegt wurde. Ich
nahm die Möglichkeit an, daß alles stimmen
könne.
F. Die Bekehrung ist immer etwas, das
sich im Herzen des Menschen abspielt. Wie
nahmen sie die Weisungen der Mutter Gottes
in Medjugorje auf?
A. Ich war mit dem Christentum auf
Kriegsfuß. Die Christen erschienen mir
schwach, Verräter unserer Revolution und
unseres Kampfes. Ich redete auf mich ein: ich
kann nicht, ich darf nicht schwach sein! Immer
wieder las ich darin, dachte nach... konnte
nicht beten, ich verstand nichts. Ich kam zu
dem Punkt, an dem ich wählen mußte. Ich
mußte zwischen den Lehren, die die seligste
Jungfrau anbot und allem, was ich bisher
angenommen und worauf ich mein Leben
aufgebaut hatte, wählen. Der erste Sieg war,
daß ich mich von da an nicht über Tötungen,
Gewaltakte und Racheakte freute. Es kam
sogar soweit, daß es mir leid tat, wenn jemand
getötet wurde.
F. Das war der erste innere Impuls. Aber
sobald die Anderen merkten, daß sich in
ihnen etwas änderte, hatten sie neue Proble-
me und Schwierigkeiten?
A. Als man mir erzählte, daß wieder ein
Soldat getötet worden sei, konnte ich vor
ihnen nicht mehr fröhlich sein. Allmählich
hatte ich Skrupel, ob das richtig sei. Die Folge
war, daß ich neuerdings eine Wahl treffen
mußte: unserer Truppe weiter anzugehören
oder die Wahrheit anzunehmen, daß die
Mutter Gottes wirklich erscheint und ich folg-
lich mein Leben ändern mußte.
Ich spürte, daß Gott in mein Leben getre-
ten war und Er handelte. Ich fing an, der hl.
Messe beizuwohnen und ging zur hl. Beichte.
Ich schwänzte die Unterweisungen der Frei-
heitsarmee.
Eines Tages, und es war für mich sehr
schwer, stellte ich mich meinen Vorgesetzten
und sagte ihnen: “Ich kann moralisch nicht
mehr den Kampf und die Ermordungen gut-
heißen. Das Leben ist für mich wertvoll
geworden. Ich kann nicht mehr zerstören.” In
diesem Moment fühlte ich mich ihnen gegen-
über wie ein Verräter, wie ein Feigling. Das
aber war mein Weg.
F. Wie fühlt sich ein Mensch, der zur
Beichte geht, wo er doch vorher so tiefen Haß
und festen Willen zu töten hatte?
A. Jeder spürt das auf seine eigene Art.
Ich spreche von meinen Erfahrungen. Es fiel
mir schwer zu glauben, daß Gott vergeben
konnte. Für mich war das Beispiel Davids,
der einen Unschuldigen ermorden ließ und
dem Gott doch vergab, ausschlaggebend. Ich
dachte an den heiligen Paulus, der die Chri-
sten verfolgt hatte und doch Apostel wurde.
Daher die Kraft und das Vertrauen in die
Barmherzigkeit Gottes! All das passierte
während ich im Kerker war. Nun fühlte ich
mich glücklich und frei wie ein Vogel.
F. Wie lange waren sie im Kerker und
wann sind sie das erste Mal nach Medjugorje
gekommen?
A. Ich war im Kerker von Februar 1982
bis März 1988, als ich die volle Freiheit
wieder erlangte. Ich spürte in mir ein großes
Verlangen, nach Medjugorje zu kommen. Es
gelang mir im August 1988. Hier, in Medju-
gorje, fand ich den Frieden und die Freude der
Liebe. Es schien mir, als ob ich bis dahin nie
so ein Gefühl gehabt hätte. Ich kannte bisher
nur die begrenzte Liebe zu meinen Eltern, der
IRA und einigen Freunden. Das ist alles, was
ich meiner Meinung nach lieben konnte.
Jetzt bin ich vollkommen überzeugt, daß
jeder Mensch seinen Wert und seine Würde
hat. Nun sehe ich ein, daß alle, wir von der
IRA, die englischen Soldaten und Polizisten,
Opfer sind. Wir sind Opfer der Leidenschaf-
ten, der Gewalt, der Gerechtigkeit ohne Liebe
usw.. Wir sind Opfer und nicht Zielscheiben,
auf die geschossen wird.
F. Das ist die Erziehung Mariens. Fällt
ihnen noch etwas von ihrem Besuch in Med-
jugorje ein?
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- 3 -
A. Ja. Etwas, für mich Unglaubliches. Es
geschah zu Ostern 1989, bei meinem zweiten
Besuch in Medjugorje. Ich war auf den Krize-
vac gestiegen und betete. Ein Pilger, der
meine Lebensgeschichte kannte, fragte mich,
ob er sie jemand anderem erzählen dürfe. Ich
fragte, wer ist diese Person? Die Antwort
setzte mich einerseits in Erstaunen, erschien
mir aber andererseits natürlich. Ich möchte
ihre Erfahrung einem englischen Soldaten,
der jetzt hier auf dem Krizevac ist, erzählen.
Ich war ohne weiteres einverstanden und
wollte diese Person kennenlernen. Der Sol-
dat erzählte mir, wie sich hier in Medjugorje
sein Leben änderte. Ich erkannte in ihm einen
jener Soldaten, die mich damals jagten und
dann festnahmen. Am Ende des Gespräches
haben wir uns umarmt und uns, sowie der
ganzen Welt, den Frieden gewünscht. Wie
klein ist doch die Welt! Da fehlen einem die
Worte.
F. Wie erscheint ihnen nun das Leben?
Was tun sie? Was für Pläne haben sie?
A. Noch eine andere wichtige Erfahrung
hatte ich in Medjugorje. Als ich das erste Mal
hier war, hatte ich den Eindruck nach Hause
zurückgekehrt zu sein, in eine mir bekannte
Heimat, nach der ich mich schon lange ge-
sehnt hatte. Kaum nach Irland zurückgekehrt,
betätigte ich mich viel im geistigen Sinn bei
den Mitmenschen. An den Unterredungen
und Zeugnissen erkannte ich, daß ich Wun-
den heilte. Viele begannen an ihren inneren
Wunden zu heilen. Gott bediente sich meiner
Erfahrung anderen zu helfen.
F. Glauben sie nach Ihrer Erfahrung, daß
Friede und Aussöhnung möglich sind?
A. Ich glaube, meine Umkehr dem Gebet
und drei Personen zu verdanken. Wenn wir
das glauben, was die Mutter Gottes gesagt
hat, das heißt, daß durch das Gebet auch
Kriege verhindert werden können, bedeutet
es, daß es wahr und möglich ist und wir
müssen daher zu beten anfangen. Und wenn
ich an die Situation in der Welt, in meiner
Heimat denke, muß ich feststellen , daß viel
Haß, Gewalttat und Verachtung herrscht,
weshalb für uns Christen viel zu tun ist. Alle
Kräfte der Zerstörung muß man in Kräfte der
Bekehrung, des Wiederaufbaues verwandeln.
Dann wird Friede möglich sein.
F. Möchten sie uns eine Botschaft hinter-
lassen?
A. Ich möchte diese meine Erfahrung
kundtun. Der Haß zerstört den Menschen.
Der Haß hätte mich vollkommen ruiniert.
Nichts hat der Haß aufgebaut, er hat nur
zerstört. Die Liebe lehrt uns, nicht auf uns zu
schauen, sondern auf den Nächsten und ihm
zu helfen.
F. Ich habe den Eindruck, daß sie noch
etwas sagen möchten?
A. Ja. Ich möchte Priester werden. Ich
habe mich bereits im Priesterseminar ange-
meldet. So wird es mir möglich sein, noch
besser meine Aufgabe zu erfüllen, nämlich
Wunden zu heilen. Und zum Schluß wünsche
ich meine Erfahrung allen denen, die verlo-
ren scheinen: Ich war überzeugt, daß ich mich
nie mehr hätte erheben können, aber Gott
wartete auf mich und nahm mich auf. Es
kommt mir das Bild in den Sinn, wonach der
Adler sein Junges sehr hoch hinaufträgt, es
dann fallen läßt, es neuerdings auf seine Flügel
nimmt, um es wieder in die Höhe zu bringen.
Dieses Spiel geht solange weiter, bis das
Junge fliegen gelernt hat. Gott liebt uns und
hebt uns wieder auf, wenn wir gefallen sind.
Gott lehrt uns zu lieben. Ich möchte ein Zeuge
dieser göttlichen Liebe sein. Es ist der Mühe
wert!
(Aus “Sveta Bastina”)
WORTE DES HL. VATERS IN
FATIMA (13.5.1982)
«Wir stehen vor der Gefahr eines Abfal-
les von Gott
und gegen alles, was heilig
und göttlich ist. Wir sind vielleicht der
Zeit nahe, von der der Apostel Paulus
sagt: die Zeit des Menschen der Geset-
zwidrigkeit,
der sich gegen Gott und jede
Art von Religion erhebt. Es ist demnach
aber auch die Zeit, in der der Heilige
Geist durch Maria die ganze Kirche mo-
bilisiert».
“Brüder, wir schreiben euch über die Ankunft
Jesu Christi, unseres Herrn und unsere Verei-
nigung mit ihm und bitten euch: Laßt euch
nicht so schnell aus der Fassung bringen und
in Schrecken jagen, wenn in einem propheti-
schen Wort oder eine Rede in einem Brief, der
angeblich von uns stammt, behauptet wird,
der Tag des Herrn sei schon da. Laßt euch
durch niemand und auf keine Weise täu-
schen! Denn zuerst muß der Abfall von Gott
kommen und der Mensch der Gesetzwidrig-
keit
erscheinen, der Sohn des Verderbens, der
Widersacher, der sich über alles, was Gott
oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, daß er
sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich
als Gott ausgibt (...) Denn die geheime Macht
der Gesetzwidrigkeit ist schon am Werk; nur
muß erst der beseitigt werden, der sie bis jetzt
noch zurückhält. Dann wird der gesetzwidri-
ge Mensch allen sichtbar werden. Jesus, der
Herr, wird ihn durch den Hauch seines Mun-
des töten und durch seine Ankunft und Er-
scheinung vernichten. (2 Thess 2, 1-8)
P. PHILIP AUS DER KRISE
SEINES PRIESTERAMTES IN
DEN DIENST DER KÖNIGIN
DES FRIEDENS DURCH DIE
WEIHE AN DAS UNBEFLECK-
TE HERZ MARIENS
Pater Philip, der in Medjugorje die eng-
lischsprechenden Pilger betreut, war damit
einverstanden, daß im “Echo” sein ergreifen-
des Zeugnis (vor den Priestern am 8.11.89
abgelegt), veröffentlicht wird.
“Ich bin ein Sünder, der aus Gnade das
Unbefleckte Herz Mariens gefunden hat. Vor
zwanzig Jahren wollte ich das Priesteramt
aufgeben, da ich nach dem Psychologiestu-
dium an der Uni von Loyola in Chicago in
eine solche große Verwirrung über den Wert
und die Bedeutung des Priesteramtes kam,
daß ich um die Freistellung bat. Ich steckte in
einer großen Krise, als Priester und als Or-
densmann.
Am 24. Juni 1957, Tag meiner Priester-
weihe, sagte meine Mutter zu mir: «Mein
Sohn, ich möchte dir ein Geheimnis verraten.
Vor 27 Jahren, als ich dich zum ersten Mal in
den Armen hielt, habe ich dich Gott ge-
weiht». - «Ah, danke, was habe ich für eine
gute Mutter», antwortete ich und dann gab
ich ihr meinen ersten priesterlichen Segen.
Als die Krise kam, fühlte ich mich ver-
pflichtet, mit meiner Mutter darüber zu re-
den. Sie war aus Kroatien und eine sehr weise
Frau. Sie hörte in aller Ruhe zu und sagte
dann: «Mein Sohn, ich habe immer den Herrn
gebeten, daß er aus dir einen guten Ordens-
mann und Priester mache. Nie habe ich daran
gedacht, daß ich dann beten sollte, daß Gott
dich aus diesem Amt befreien soll, damit du
deine Seele retten kannst». Ich hatte nämlich
erzählt, ich müßte das Priesteramt verlassen,
um meine Seele retten zu können. Sie fuhr
fort: «Deine Berufung ist solchermaßen
wertvoll, daß Satan weiß, warum er dich
prüft». Innerlich dachte ich: «Von wegen
Satan! Was fällt dir bloß ein!» und konnte
diese Aussage nicht annehmen. Ich wollte
von Satan nichts hören, trotzdem waren diese
Worte für mich wie ein Schwert.
Als ich den Fragebogen für die Anfrage
zur Freistellung vom Priesteramt ausfüllen
wollte, fühlte ich mich in Todesangst. Ich fiel
auf die Knie, um zu beten. Ich wußte, ich
konnte Gott nichts vormachen.Vor ihm über-
dachte ich die 2 Möglichkeiten, die vor mir
lagen. Ich wollte ein guter Priester sein, aber
gleichzeitig wollte ich heiraten. In dieser
Krisensituation habe ich sehr innig gebetet
wohl wissend, daß mir Gott die Treue
geschenkt hätte. Dann schrie ich mit lauter
Stimme: “Herr hilf mir!”. Fast augenblicklich
schien eine Last von mir abzufallen, endlich
konnte ich atmen. Ich fing an besser zu
verstehen und wie aus einem finsteren Tun-
nel herausgekommen, fing ich an, Licht zu
sehen.
Ich hatte mich von den Professoren schon
verabschiedet und sie hatten mir eine Stelle in
einem nahen College angeboten. Nein, ich
wollte nirgendwohin, solange ich mich in
dieser Unsicherheit befand. Ich betete eine
Rosenkranznovene. Da kam ich auf die Idee,
in das Heilige Land zu gehen. Für die Fahrt
und meine Bekehrung wählte ich den Tag der
Unbefleckten Empfängnis im Jahre 1975. Ich
hatte keine Vorstellung, was mich erwarten
würde. Aber eines wußte ich sicher, ich mußte
mich bekehren, beten, fasten, glauben, den
Frieden suchen und zwar, all das, was die
Königin des Friedens eben hier in Medjugor-
je von uns erbittet.
Zuerst bekam ich eine Stelle auf dem
Ölberg in Jerusalem, wo Jesus geweint hatte.
Und dort weinte ich auch. Nach 102 Tagen
wurde ich zum Hl. Grab versetzt, wo ich fast
2 Jahre blieb. Mir gefielen die Gesänge, die
Prozessionen...
In jener Zeit gab mir jemand das Buch von
Don Stefano Gobbi: “Die Muttergottes an die
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Priester, ihre vielgeliebten Söhne.” Es war
das Jahr 1976. Beim Lesen kam mir vor, daß
das Ganze ziemlich übertrieben sei. Deshalb
wollte ich wissen, ob das Buch gemäß der
katholischen Lehre war. Ich ging zu meinem
Seelsorger, P. Francis Martin, der sich auf die
Promotion an der biblischen Hochschule
vorbereitete. Ich gab ihm das Buch von Don
Gobbi und sagte: “Francis, Du bist ein Theo-
loge, prüfe dieses Buch und sage mir, ob es
eine gute Sache ist. Mir scheint es ziemlich
übertrieben zu sein!”
Nach einigen Wochen bekam ich das Buch
zurück und er sagte: “Philip, ich habe das
Buch gelesen, es ist ein gültiges Buch und
gemäß dem katholischen Glauben”.
Ich habe schon immer die Muttergottes
geliebt, aber soweit war ich noch nicht ge-
kommen! Ich konnte noch nicht die ganze
Bedeutung der Weihe an das unbefleckte
Herz Mariens erfassen. Aber innerlich spürte
ich eine große Sehnsucht, mich Ihr zu wei-
hen, obwohl mir die Bedeutung dessen noch
nicht klar war. Da ich am Hl. Grab wohnte,
hatte ich die Möglichkeit, die Weihe vor der
Schmerzhaften Mutter an der 13. Kreuzweg-
station zu vollziehen, genau an der Stelle, wo
sie unter dem Kreuz mich als Kind Gottes
angenommen hatte. Für die Weihe wählte ich
den 31. 12. 1977, um Mitternacht. Ich ging
auf den Kalvarienberg, ohne recht zu wissen,
was ich tat. Ich gehorchte einfach meinem
inneren Drang. Dann schenkte mir Gott soviel
Gnaden. Und ... nach 11 Jahren im Hl. Land,
bat ich um die Versetzung nach Medjugorje,
um die englischsprechenden Pilger zu be-
treuen. Ich bin jetzt seit 2 1/2 Jahren hier und
fange an, die Botschaften zu verstehen. Vor
allem verstehe ich jetzt die Größe der Bot-
schaft der Weihe besser. Am 25.10.88 hat uns
die Muttergottes eine gewaltige Botschaft
über die doppelte Weihe an die Herzen Jesus
und Mariens gegeben. Die Botschaft lautet:
“Liebe Kinder, ich lade euch ein, meine
Botschaften, die ich euch gebe, tagtäglich zu
leben; besonders deshalb, liebe Kinder, weil
ich euch näher zum heiligsten Herzen Jesu
bringen möchte.
Liebe Kinder, ich lade euch heute ein,
euch meinem lieben Sohn zu weihen, damit
ein jedes eurer Herzen Sein werden kann. Ich
lade euch auch ein, euch meinem unbefleck-
ten Herzen zu weihen. Ich wünsche, daß ihr
euch selbst weiht, sowie eure Familien, eure
Pfarreien, damit so durch meine Hände alle
Gott gehören.
Liebe Kinder, betet, damit ihr die Größe
dieser Botschaft, die ich euch gebe, versteht!
Ich verlange nichts für mich, mir geht es um
die Rettung eurer Seelen. Der Teufel ist stark.
Vertraut euch deshalb, liebe Kinder, durch
ständiges Gebet, meinem mütterlichen Herz-
en an!”
Früher verstand ich sie nicht, nun will ich
Gott und der Muttergottes danken, da ich
anfange, die Größe dieser Botschaft zu ver-
stehen. Vielleicht habt auch ihr diese Weihe
vollzogen, aber es sind wahrscheinlich einige
unter euch, die Zweifel, Versuchungen und
Krisen in ihrer Berufung durchmachen.
Der Satan ist stark, wie die Jungfrau sagt
und wie schon meine irdische Mutter sagte.
Ich will euch ermutigen, wartet nicht mit
dieser Weihe, wenn ihr sie noch nicht vollzo-
gen habt. Ihr versteht vielleicht den Wert
dieser Weihe besser.
In Amerika, wo die Katholiken eine
Minderheit sind, ist es nicht so. Die Prote-
stanten, die die Mehrheit ausmachen, gelten
als Gegner der Marienverehrung. Seit 1970
gehöre ich der Gemeindeerneuerung durch
den Hl. Geist an. Ich habe gesehen, wie tau-
sende von Katholiken die kath. Kirche ver-
lassen haben, um zu den Protestanten zu
gehen, weil sie, so war ihr Argument, den Hl.
Geist gefunden haben. Aber damit haben sie
die Muttergottes, die Kirche und die Eucha-
ristie verloren. Das kann der Hl. Geist nicht
wollen.
DAS ABLEHNENDE URTEIL
DES BISCHOFS VON MOSTAR
Der Bischof von Mostar, Mons. Pavao
Zanic, obwohl er von der Aufgabe befreit
wurde, sich über die Ereignisse von Medju-
gorje zu äußern, nachdem der Hl. Stuhl die
jugoslavische Bischofskonferenz gebeten hat-
te eine eigene Kommission aufzustellen,
welche die Ereignisse erforschen und sich
darüber äußern sollte und obgleich er genaue
Anweisung von den Vorgesetzten erhalten
hatte zu schweigen, hat sich wieder in die
Angelegenheit eingemischt, indem er eine
Broschüre von 16 Seiten, eine wahrhaft ver-
leumderische Schmähschrift, veröffentlichte.
Darin beklagt sich der Bischof, daß die
Kommission der CEJ “viel zu langsam vor-
anschreitet”.
Um die Arbeiten zu beschleunigen und
um ihr zu helfen, die Wahrheit über die Ereig-
nisse darzulegen bietet er diese Seiten und
seine “Wahrheit” an. Es handelt sich dabei
um Beschuldigungen, Verleumdungen,
Anzeigen und üble Nachreden, so schwer-
wiegend, daß es einem verdrießt zu wissen,
daß sie aus der Feder eines Bischofs sind. Es
sind abgedroschene Sachen, welche des öfte-
ren widerrufen und als grund-und haltlos
bewiesen wurden, in die keinesfalls die Er-
eignisse von Medjugorje verwickelt werden
können.
Diese Stellungnahme, diese Einmischung
und unrechtmäßiger Druck auf die Arbeiten
und Richtungen der Kommission werden der
jugoslavischen Kirche einen negativen Ein-
druck hinterlassen haben, wenngleich der eine
oder andere Bischof auch schriftlich Abstand
hielten.
Die katholische Wochenzeitung Glas
Concila, die Stimme des Konzils, Sprachrohr
der Hierarchie und der Kirche in Kroatien,
schrieb vor kurzem (18.03.1990) folgendes:
“Wir haben nicht die Absicht über die
Echtheit oder Unglaubwürdigkeit der Erschei-
nungen, worüber man in Medjugorje spricht,
zu urteilen.
Über diesen Aspekt, im Rahmen ihrer
immer unvollkommenen Möglichkeiten, wird
sich die zuständige Kommission und eines
Tages wahrscheinlich auch die oberste kirch-
liche Autorität äußern. Auch dann aber, näm-
lich auch nach der Stellungsnahme der kirch-
lichen Obrigkeit, kann eine gewissenhafte
Entscheidung keinen Einfluß darauf nehmen,
an die Erscheinungen zu glauben oder nicht.
Jedenfalls wird sie die offiziellen Perso-
nen zwingen, die Verehrung der Muttergot-
tes unter jenem Titel zu erlauben oder nicht.
In anderen Worten kann die kirchliche Obrig-
keit die Gläubigen nicht zwingen, an das zu
glauben, was zwar nicht in der Offenbarung
enthalten ist, welche aber in der apostoli-
schen Epoche abgeschlossen wurde.
Sie kann jedoch erklären, daß eine neue
private Offenbarung, oder irgendwelche ihr
angeschlossene Verehrung, nicht im Gegen-
satz zum christlichen Glauben steht und somit
angenommen werden kann.
Über die größere oder kleinere Heiligkeit
der Seher und der verschiedenen kirchlichen
Beauftragten in Medjugorje muß man sagen,
daß es einen Beweis weder für noch gegen die
Erscheinungen gibt. Es ist bekannt, daß ver-
schiedene Wunder, Prophezeihungen, Er-
scheinungen und Kundgebungen von Hellse-
hern nicht nur mittels heiliger Personen vor-
kommen, sondern auch durch Sünder, wie es
auch in verschiedenen biblischen Orten vor-
kommt.
Es handelt sich eben um göttliche, aber
nicht verdiente Gaben, welche eigentlich nicht
die Heiligkeit schenken, noch voraussetzen.
Es ist selbstverständlich, daß eine enge Nähe
mit religiösen Wirklichkeiten die Seher zu
einer immer größeren Heiligkeit anregt.
Es wird von ihnen, wie auch von den
Priestern und von allen, die in höherem Maße
an die Kirche verpflichtet sind, verlangt, ein
möglichst heiliges Leben zu führen.
Wer also im privaten Leben der Seher und
der anderen im Wallfahrtsort Tätigen Unter-
suchungen ansstellt und der Welt ihre
Schwachheiten preisgibt, seien sie wahr oder
erfunden, um damit die Unwahrheit der Er-
scheinungen zu beweisen, kennt offenbar
nicht die Methode und den Vorgang der Kir-
che.
Gott hat die Verleumdung und üble Nach-
rede verboten. Wer dies tut, ist kein Gottes-
fürchtiger! Sünden anderer bekanntgeben,
nicht nur die wahren, aber auch jene, die ganz
einfach erfunden sind, ist selbst Sünde wegen
Verleumdung, die auch sehr schwerwiegend
sein kann”.
(P. Barnabas Hechich OFM)
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- 5 -
P. SLAVKO: WAS ERWARTEN
SIE SICH VON DEN PILGERN
NACH NEUN JAHREN?
Auf diese Frage antwortet P. Slavko: “Es
gibt Dinge, die ich sehe und zu sehen wün-
sche. Ich sehe, daß viele Menschen im Geiste
des Gebetes eingehen, mehr Anbetung ver-
langen, immer wieder zurückkehren um sich
zu erneuern und neue Kraft zu schöpfen; ich
bin sehr zufrieden. Aber es gibt auch solche,
die seit 5 - 6 Jahren herkommen, noch fragen
wie die Muttergottes angezogen sei. Da fehlt
die geistige Vertiefung, weil sie nicht genü-
gend begleitet werden. Auch für die Leser des
“Echo”, ist es gut die Auskunft anzustreben,
aber man darf nicht auf dieser Stufe stehen-
bleiben: vielmehr Botschaften, Erläuterung
und Aussagen vertiefen.
Wenn diese Auskünfte nicht mehr vor-
handen sein werden um die Neugierde zu
befriedigen, dann muß einer Geschichten
erfinden oder alles aufgeben.
Man muß in den Gebetsgruppen tiefer
eingehen oder Zusammenkünfte für die Lei-
ter organisieren. Und dann gibt es hier die
Kirche, die Priester für die Beichten. Es genügt
nicht zu sagen: ich war auf dem Krizewac; es
wäre die Antwort eines Touristen; man geht
in diese Orte um zu beten und Buße zu tun.
Es stimmt, daß weniger Neugierige her-
kommen, wie die erste Nachforschung erge-
ben hat. Ich würde alle Pilger einladen der
Pfarrei zu helfen, welche zuviel mit Stress
beladen ist: man baut, es wird gearbeitet...
mit dem Geld kommen auch alle Übel auf,
welche ihr gern verhindern möchtet und de-
retwegen ihr leidet und nach Medjugorje
kommt um euch davon zu befreien.
Helft uns ein wenig, da ihr vorsichtiger
seid, indem ihr viel betet und die Familien,
bei denen ihr untergebracht seid, zur Hl.
Messe und Anbetung einladet. Ich habe eine
Gruppe aus Malta gesehen, die zu ihrer Gast-
geberin gesagt haben: ‘Wir helfen Ihnen beim
Putzen und bei den Arbeiten, dann gehen wir
gemeinsam’. Das Bereichern ist eine große
geistige Gefahr”.
DIE LETZTE BOTSCHAFT
VON KIBEHO.
Alphonsine hat die Muttergttes zum
letzten Mal gesehen. Viele Früchte! - Der
Bischof ist nun im Begriff die Erschei-
nungen anzuerkennen, nachdem er den
Kult längst erlaubt hat.
Wir haben im “Echo” schon öfters über
die Erscheinungen der Mutter Gottes (und
von Jesus) in Kibeho - im Herzen von Afrika
- geschrieben. Es sind sehr viele Vergleichs-
möglichkeiten mit Medjugorje vorhanden und
es ist auch selbstverständlich, daß es so ist.
Es besteht ein einziger Plan zur Rettung der
Menschheit. An hunderten mehr oder weni-
ger bekannten Orten in der Welt erscheint
Maria.
Nur wer all dem feindlich oder schuldhaft
uninteressiert gegenüber steht, bemerkt
nichts, kümmert sich um nichts, noch nimmt
er die großen Zeichen des Rettungsplanes
wahr, auf die der Himmel uns hinweisen will.
Die außergewöhnliche Häufigkeit der Er-
scheinungen ist an einen solchen Plan gebun-
den und zeigt die Besonderheit der Zeit an, in
der wir leben.
Die Vorsehung schenkte Erscheinungen
in verschiedenen Kontinenten mit verschie-
denen Kulturen um einer Höchstzahl von
Menschen eine Annäherung zu ermöglichen,
den Glauben neu zu entdecken und sich dann
geistig von dieser Zivilisation zu lösen, die in
schwindelerregender Schnelligkeit ihrem ei-
genen Untergang entgegengeht. Vor diesen
dringenden himmlischen Botschaften, den
übernatürlichen Zeichen - wahre Gaben des
Hl. Geistes, die viele ablehnen - beginnt sich
bereits eine Scheidung der Geister auch in-
nerhalb der Kirche abzuzeichnen.
Die Erscheinungen von Kibeho begannen
am 28.11.1981, also 5 Monate nach Medju-
gorje und hörten mit den Botschaften an
Alphonsine Mmureke am 28. 11. 1989 auf.
Sie war die letzte der Seher, die fast jedes Jahr
am 28 November eine übernatürliche Ver-
bindung hatte, nachdem für die anderen die
Erscheinungen 1983 aufhörten.
Die erste Begegnung an diesem Tag zwi-
schen Alphonsine und der Mutter Gottes war
um 12,30 im Schlafsaal, wo 1981 auch die
erste Erscheinung stattfand. Nach dem Gebet
mit den Anwesenden wirft sie sich schnell,
die Hände nach vorne gerichtet, der Jungfrau
entgegen, kniet nieder, grüßt sie singend mit
ihrer schönen Stimme. Die Freude des Ge-
spräches mit Maria wird bald von Traurigkeit
überschattet. Sie bestätigt ihr, daß Alphonsi-
ne sie am Nachmittag auf dem außen vorbe-
reiteten Podium zum letzten mal sehen wer-
de. In der Tat, um 16,30 vor 10.000 Men-
schen kommt Alphonsine und empfängt die
Gottesmutter singend und dankt ihr ehrfürch-
tig: Du warst es, die mich erzogen hat, mit
deiner Hilfe konnte ich die mir anvertraute
Mission erfüllen. Hilf mir, ihr treu zu bleiben.
Zum Unterschied von Medjugorje, wo die
Stimme der Seher unhörbar wird, kann man
hier dem Dialog des Mädchens folgen, wie
wenn sie mit der Jungfrau durch das Tele-
phon verbunden wäre, jedoch ohne die Ge-
sprächspartnerin zu hören, an die sie sich
ruhig und glücklich wendet.
Nun spricht Maria und die Seherin wie-
derholt am Mikrophon viele ihrer Worte:
“Mein Kind, wenn ich nur nach Kibeho
kam, ist es nicht, daß ich Afrika und die Welt
vergessen habe. Ihr, die ihr von so weit her
gekommen seid, überbringt diese Botschaft:
Maria wird die nicht verlassen, die hierher
gekommen sind. Der Sohn Mariens wird sich
vom Kreuz nicht trennen. Er wird es in seinem
Herzen bewahren, wie ich das Leid in meinem
Herzen bewahre. Betet! betet! betet! Sorgt
euch nicht um die, die sagen, ihr vergeudet
eure Zeit, ihr seid faul! Ihr, die ihr betet,
werdet euere Belohnung haben. Ihr werdet
glücklich sein. Befolgt das Evangelium meines
Sohnes, der traurig ist, ob der vielen, die ihn
verachten”.
“... (für die Kranken, vor allem für die
Unheilbaren, so zahlreich in Rwanda) Sie
sollen nicht vergessen, daß die Heilung der
Seele am wichtigsten ist. Jesus hat am Kreuz
furchtbar gelitten. Man muß aufopfern...
Nichts ist schöner als ein reines Herz, das
seine Leiden Gott aufopfert. Opfert und bietet
eure Herzen an... Der Leib soll euch nicht das
geistige Leben vergessen lassen.”
“ ... (für die Familien) In schwierigen
Augenblicken seht auf die Familie in Nazaret,
die in größter Armut lebte. Gott ist stärker als
alles Böse in der Welt. Vergesst es nie. Euer
Leben ist so wichtig, lebt es inmitten aller
Schwierigkeiten der heutigen Welt, treu eu-
ren Aufgaben.”
“Priester, opfert euch selbst, ihr, die ihr
das Opfer Jesu vollzieht.”
“Ich liebe euch, ich liebe euch, ich liebe
euch sehr. Vergesst das nie. Die Liebe, die ich
zu euch habe, ließ mich zu euch kommen...”
“... (an die Jugendlichen) Nehmt das Leben
ernst. Ihr seid die Zukunft. Zerstört euere
Zukunft nicht. Jugendliche, die ihr betet
(in
Rwanda sind es viele), ihr werdet eines Tages
die Belohnung haben. Betet, betet, betet und
befolgt das Evangelium meines, wegen des
vielen Spottes, so betrübten Sohnes.”
“ ... (eine soziale Botschaft an die Führer
des Volkes) Achtet die Rechte des Menschen.
Es führt zu nichts, wenn man gegen diese
handelt. Es wird sich sonst gegen jene selbst
richten.”
Am Schluß übermittelt die Seherin den
Segen Mariens. Es herrscht tiefe Bewegung,
viele weinen. In einem anhaltenden, gemein-
samen Gebet sind die intimsten Bitten der
Einzelnen eingebettet. Dann, nach einer Zeit
des Schweigens, wird Alphonsine traurig und
wirft sich nach oben, da die allerseligste
Jungfrau aufsteigt und entschwindet. Man
singt das Magnificat, während Alphonsine,
wie am Morgen, auf der Strohmatte, die das
Podium bedeckt, zusammenbricht. Hier han-
delt es sich nicht um eine Ohnmacht, sondern
um eine ganz starke Erschlaffung (der Mystik
wohl bekannt) und das Herz hat nur noch 32
Schläge! Etwas später erhebt sie sich schwach
und ergeben.
Während der ganzen Erscheinung regnet
es ganz leicht wie Tränen, aber von der Haut
und dem Kleid Alphonsinens rinnen die Was-
sertropfen nicht ab, vergehen aber von selbst,
wie die Ärtzte erstaunt feststellen.
Der Bischof von Butare, der die Vereh-
rung in Kibeho zum Abschluß des mariani-
schen Jahres bereits anerkannte, ist jetzt im
Begriff, die Erscheinungen anzuerkennen.
Die Früchte sind inzwischen vielfältig, Be-
kehrungen und Seminare, die sich füllen; ein
Volk hat wieder zu beten begonnen und feiert
die hl. Messe mit Begeisterung mit.
Der Seher Emanuel Segatasha, der klei-
ne Heide, der durch die Erscheinungen Jesu
bekehrt wurde, war diesmal bei der Erschei-
nung nicht zugegen, da er wegen einer Infek-
tion in Behandlung war. Er war vorher aus
Zaire zurückgekehrt, wo er das Evangelium
verkündete. Er war von Jesus selbst dorthin
geschickt worden.
Was Segatasha betrifft, lohnt es sich, an
einige besonders wichtige Mahnungen zu
erinnern, die der Herr ihm gab.
Der Seher spricht oft von der Notwendig-
keit der Buße, da “wir uns in den letzten
Zeiten befinden”. Er drängt darauf: “Reinigt
euere Herzen, denn die Zeit ist nahe. Bekehrt
euch von eueren Sünden; wer es jetzt ablehnt,
für den wird es dann zu spät sein und er wird
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- 6 -
es in der Folge nicht mehr tun können... Die
Menschen sollen wissen, daß ER, der schon in
der Welt war, am Wiederkommen ist... Beeilt
euch es gut zu machen, Satan wird von dieser
Erde weichen, es dauert nicht mehr lange und
nachher werdet ihr nie mehr versucht wer-
den.”
Bemerkt man hier nicht eine völlige und
tröstliche Gleichschaltung mit dem, was die
Muttergottes den Sehern in Medjugorje sagt:
“Wenn die Geheimnisse in Erfüllung gehen,
wird Satan die Macht genommen werden”?
P. G
.
Am 10. Oktober 1973, an dem der 3.
arabisch-israelische Krieg (Kippur-
Krieg) seinem Anfang nahm, sprach
die Mutter Gottes in traurigem Ton zur
jungen Teresa Musco: “Ein neuer
Krieg hat seinen Anfang im Land, wo
der Heiland, mein liebster Sohn, gebo-
ren wurde, und dieser wird kein Ende
nehmen. Es scheint, als wollten sie
Frieden schließen, doch das ist nicht
wahr, denn hier wird der große Krieg
entstehen, von da kommt die große
Strafe vom Himmel und von der
Erde.
(Botschaft entnommen aus der 2. Aufla-
ge von der Biographie des Pater A. Gallo
über die junge Trägerin der Stigmata, die
mit 33 Jahren nach heiligmäßigem Leben
gestorben ist)
WORTE DES HL. VATERS AN
EINEN BISCHOF AUS
BRASILIEN
“Medjugorje ist ein weltweites
Zentrum des religiösen Lebens”
Der Bischof von Florianopolis, Maurilio
Krieger ist schon zum vierten Mal nach
Medjugorje gekommen: “Als Dozent für
Mariologie war es mein Wunsch, das Werk
Mariens aus der Nähe kennenzulernen. Ich
war überrascht und erfreut über das, was ich
gesehen und gehört habe.
”Ich kam ein zweites Mal allein im Jahr
1987, blieb dort volle zwei Wochen und sah,
daß dort etwas Außerordentliches passiert.
Dann kam ich im darauffolgenden Jänner mit
2 Bischöfen und 33 Priestern zu Exerzitien
nach Rom. Vor unserer Abfahrt nach Medju-
gorje konzelebrierten wir mit dem hl. Vater in
seiner Privatkapelle eine Messe und er sagte
uns am Schluß von sich aus: “Betet für mich
in Medjugorje”.
“Nun bin ich hier das vierte Mal für eine
Woche des Gebetes. Bevor ich hierher kam,
war ich am 24. Februar beim hl. Vater und
sagte ihm: Ich gehe nun schon zum vierten
Mal nach Medjugorje und bleibe dort eine
Woche. Da konzentrierte sich der hl. Vater
eine Weile und sagte mir: “Medjugorje ...
Medjugorje je duhovni centar svijeta!” zu
deutsch: Medjugorje ... Medjugorje ist ein
weltweites Zentrum der Spiritualität
.”
“Am gleichen Tag, als wir mit dem hl.
Vater beim Mittagessen waren, fragte ich ihn:
Heiligkeit, darf ich den Sehern von Medju-
gorje ihren Segen überbringen? Worauf er
antwortete “Ja, ja” und umarmte mich. Das
war für mich ein besonderes Zeichen seines
Wohlwollens.”
_________________
Mons. Franic. “Am 7. Februar war ich
mit vielen anderen Bischöfen aus aller Welt,
die wegen der Mariapoli in Rom waren, zur
Audienz beim hl. Vater. Aus Kroatien waren
fünf Bischöfe zugegen, darunter auch Mons.
Komarica, Weihbischof von Banja Luka,
Präsident der Bischofskommission der CEJ
für Medjugorje. Er bat den hl. Vater um den
Segen für die Arbeiten der Kommission. Der
hl. Vater antwortete ihm etwas nachdenklich:
“Jeden Tag bete ich in der hl. Messe für
Medjugorje.” Aus seiner Stimme enthahm ich
sehr viel Liebe für diese Geschehnisse.”
AN DICH, DER DU LEIDEST
WIE MAN ALLES GOTT
SCHENKEN SOLL
Jeder Tag hat 24 Stunden. Jede Stunde 60
Minuten, oder 3600 Sekunden. Also hat jeder
Tag 1440 Minuten oder 86.600 Sekunden.
Wenn ich denke, daß wir alles Gott geben
sollen, ist es bestimmt keine Kleinigkeit, jeden
fliehenden Augenblick richtig zu verwerten.
Dies aber ist Liebe, Vertrauen und Gleich-
schaltung mit dem Willen Gottes.
Aber leider sind wir so verantwortungslos
und glauben unsere Pflicht getan zu haben,
wenn wir hin und wieder unseren Geist zum
Himmel erheben. Und der Rest des Tages,
wem gehört der? Was nicht den Stempel des
Übernatürlichen trägt, geht für immer verlo-
ren! Warum sind wir so kleinlich, ausschließ-
lich zu unserem eigenen Schaden?
Gott ist uns entgegengekommen um uns
mit dem wundervollen Mittel des Schmerzes
zu helfen. Der Schmerz macht es uns möglich,
den fliehenden Augenblick festzuhalten, denn
dieser umfasst die Zeit stärker - fast scheint es,
daß sie in ihrer Geschwindigkeit gebremst
wird. Daher die große Bedeutung des Schmer-
zes für das innere Leben.
Mit ihm vergeht die Stunde so langsam,
daß du istinktiv über die transzendentalen
Werte nachdenkst und - wenn du nur ein klein
wenig Glauben bewahrt hast - die Qualen der
allerheiligsten Dreifaltigkeit aufopferst, mit
anderen Worten, du gibst all dem den höch-
sten Sinn, das sichtbar vergeht, aber für die
Ewigkeit erhalten bleibt.
Ist das nicht ein herrlicher Einfall der
unendlichen Barmherzigkeit des Herrn für
uns arme Geschöpfe, die wir mehr von der
Erde als von der Sehnsucht nach dem Himmel
angezogen werden?
Ich weiß, daß Leiden eine Freude ist und
so verliere ich auch kein bißchen Zeit für das
Morgen ohne Ende. Wie auch immer ich
meine Situation, in der ich mich befinde,
betrachte, suche ich instinktiv nach Erleichte-
rung... Aber nein, ich muß es schaffen und auf
meinem Kreuze bleiben.
Sicher wird der Tag meines Todes nach
vielen Jahren des Leidens, des Kummers, der
Prüfung, schön, ja sehr schön sein! Ich muß
ihn mir Augenblick für Augenblick vorberei-
ten indem ich bete, liebe und alles opfere.
Die Gottesmutter sagte am 25.6.1946 in
Marienfried: “Meinen auserwählten Kindern
werde ich schwere Kreuze, tief wie das Meer
auferlegen, weil ich sie in meinem geopferten
Sohn liebe. Ich bitte euch, seid bereit, das
Kreuz zu tragen, auf daß der Friede bald
komme.” Ich wünsche euch, daß ihr zu dieser
Zahl der Auserwählten gehört.
(Betrachtung eines Eremiten)
NACHRICHETN AUS DEM
GESEGNETEN LAND
Direkt-Verbindung mit P. Slavko.
* Das Treffen in Rom. Die Teilnahme am
Treffen in Rom hat alle Erwartungen über-
troffen. Ungefähr 30.000 Menschen - einige
behaupten bedeutend mehr - waren auf dem
Petersplatz. Es gab Probleme bei der Feier der
hl. Messe durch Kardinal Gagnon, da alle sich
zum Tisch des Herrn begaben, aber nur ein
Teil den Herrn empfangen konnte. Zum
Angelus grüßte der hl. Vater die Versammel-
ten wie folgt:
«Ich möchte den Teilnehmern an der Wall-
fahrt für das Leben meinen Gruß entbieten.
Ihr seid auf Mariä Verkündigung, Tag des
Lebens, nach Rom gekommen. Ihr habt euch
im Gebet versammelt, damit alle Menschen
das Geschenk des Lebens achten und auf all
das verzichten, was dieses Leben hindern
oder beseitigen könnte. Ich danke euch für
dieses so notwendige Zeugnis in der heutigen
Welt, in der das Leben so bedroht ist. Ich
schließe mich eueren Gebeten an und bete um
die Fürbitte Mariens.»
Zugegen waren auch zwei Busse aus Med-
jugorje, geleitet von P. Leonardo Orec’ und
Stoika Alilovic. Unter den Pilgern befand
sich auch Vicka und Jakov. Sie hielten sich
eine Woche lang in Rom auf.
* Betet für meine Pläne. Am Montag,
manchmal aber auch an anderen Abenden,
begibt sich die von Ivan geleitete Gruppe auf
den Erscheinungsberg oder auf den Krizevac
zur gewohnten nächtlichen Gebets-Verabre-
dung. Während dieser erscheint die Mutter
Gottes, betet mit ihnen und gibt ihnen Bot-
schaften.
Seit einiger Zeit, wie auch während der
kurzen Unterbrechung der Erscheinungen bei
Jakov, bittet die Mutter Gottes immer wieder,
man möge für ihre Vorhaben beten, für die sie
unsere Hilfe braucht. Helfen wir Ihr und seien
wir sicher, daß sie sich an uns erinnert.
* Fest Mariä Verkündiung. Dieses Fest
wurde von einer großen Anzahl Gläubigen
aus allen Teilen der Welt gefeiert. Überall sah
man betende Menschen: auf dem Erschei-
nungsberg, auf dem Krizevac, um die Kirche
herum.
Und während Tausende sich in Rom ver-
sammelten für das Leben zu beten, vereinten
sich geistig mit ihnen alle Anwesenden in
Medjugorje. Fünftausend Gläubige waren bei
der Abendmesse zugegen, in der P. Zoran
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- 7 -
Senjak, Oberer im Konvent von Humac, über
die Liebe zum Leben und über unsere Verant-
wortung gegenüber Kirche und Nation pre-
digte. Nach der hl. Messe betete man den
Kreuzweg für die ungeborenen Kinder. So
werden die Friedensbotschaften konkret
durchgeführt, durch den Einsatz für das Le-
ben und zu dessen Schutz.
* Taufe von fünf Erwachsenen zu Ost-
ern. An allen Tagen der Karwoche betete
eine große Volksmenge auf den Hügeln und
in der Kirche; lange Schlangen Gläubige
mußten zur Beichte anstehen; das war das
Bild, das Medjugorje bot. Am Karsamstag
begann nach dem Gebet des Rosenkranzes
um 20 Uhr die Feier der Osternacht. 50 Prie-
ster aus allen Kontinenten zogen mit bren-
nenden Kerzen in die Kirche ein. Im Inneren
und außen wurde die Feier von P. Petar gelei-
tet, andächtig verfolgt. Ein Deutscher aus
Essen und eine Frau aus Formosa empfingen
die hl. Taufe.
Um Mitternacht füllte sich die Kirche
abermals zu einer hl. Messe, die von P.
Dobroslav Stoijc zelebriert wurde. Mit Ge-
sang und Gebet grüßte man den Auferstande-
nen. Während dieser Messen wurden drei
weitere Taufen von P. Philip, der für die
englischsprachigen Pilger verantwortlich ist,
gespendet: Michael Wee, Irene Wee und John
Willie Tean aus Singapur. Großer Beifall und
Gesänge der Freude beschlossen das Ereig-
nis.
Jesus Christus der Auferstandene, ver-
sammelt sein Volk aus allen Teilen der Erde
und, infolge seiner Worte, kehrt das Volk mit
den gleichen Erfahrungen, wie die ersten
Jünger, nach Hause zurück. Der Herr lebt und
geht mit dir! Das ist die Erfahrung, die man in
Medjugorje macht.
* Segnung des Kreuzweges am Karfrei-
tag. Um 11 Uhr fanden sich alle Pfarrkinder
und auch sonst viele Gläubige zu Füßen des
Krizevac ein, wo der Kreuzweg mit seinen 16
Stationen beginnt. Außer den gewöhnlichen
14, sind noch zwei weitere errichtet worden:
eine der Todesangst im Ölgarten zu Getsema-
ni und eine der Auferstehung des Herrn ge-
widmet.
Der Kreuzweg verläuft längs des Steiges,
der zum Gipfel führt, wo das Kreuz steht.
Viele Franziskaner waren zugegen. P. Leon-
hard begrüßte die Versammelten, besonders
auch den Künstler, der sie angefertigt hat, den
Italiener Carmelo Puzzolo.
Bei jeder Station wurden der Gruß und die
Betrachtung ins Italienische, Deutsche, Fran-
zösische und Englische übersetzt. Derselbe
Autor sprach über sein Werk in der Form
eines Gebetes: “Herr Jesus, ich danke Dir,
daß Du mir erlaubt hast, dieses Werk zu
formen und bitte Dich um Verzeihung, daß
meine Kräfte nicht ausgereicht haben das
Drama Deiner Passion und Deines Todes
würdig auszudrücken.
Gieße in die Herzen all jener, die hierher
kommen werden, Dein Leiden zu betrachten,
tiefes Verständnis ein für Dein Leiden und
Sterben, sowie für die Schuld, die es verur-
sacht hat.
Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden;
vergib sie meiner Familie, allen Italienern
und allen hier Anwesenden.” Es waren an die
4000 Menschen zugegen. Der Kreuzweg
dauerte zweieinhalb Stunden.
* Eine Pause in den Erscheinungen für
Jakov. Der Jüngste der Seher erzählte, die
Mutter Gottes hätte ihm bei der Erscheinung
vom 20. März gesagt, sie werde ihm 10 Tage
lang nicht mehr erscheinen.
Sie empfahl ihm nach ihrer Meinung, zu
beten. Das ist das erste Mal, daß Jakov eine
Pause in den Erscheinungen hat. Bei Vicka,
dagegen, waren es drei Pausen, die jeweils
über 40 Tage dauerten. Die Seher sagen, daß
jede Pause an ein besonderes Vorhaben ge-
bunden ist, über die sie sich aber nicht aus-
sprechen.
* Erscheinungen von Mirjana. Pünkt-
lich zum 25. Geburtstag Mirjanas erschien
die Mutter Gottes. Sie kam gegen 19 Uhr ins
neue Haus in Bijakovici, das sie und ihr Mann
Marco Sold einrichten. Viele Menschen wa-
ren zugegen. Die Erscheinung dauerte zwi-
schen 6 und 7 Minuten und Maria sprach über
die 10 Geheimnisse.
Darüber sagte die Seherin nichts. Dann
sprach sie über die hl. Messe: Man soll sie
mitfeiern und miterleben auch während des
Tages; der Zelebrant, mehr oder weniger
sympatisch, ist unwichtig, da wir Jesus su-
chen sollen, der wahrhaft zugegen ist. Zum
Schluß empfahl sie uns das Gebet für die
Ungläubigen, indem sie wörtlich sagte: “ Ich
habe euch oft angehalten für die Atheisten
und für die Ungläubigen zu beten, aber ihr
habt mir nicht geholfen. Betet daher mit grö-
ßerem Eifer für sie.”
* Marija Pavlovic hätte vom 17. bis 24.
März das hl. Land besuchen sollen, um dann
am 25. mit der Gruppe von Medjugorje in
Rom zu sein, mußte aber aus gesundheitli-
chen Gründen darauf verzichten: Sie litt an
starkem Rheuma, weswegen sie sich intensi-
ven Kuren unterziehen mußte.
Am 11. März starb um 13 Uhr die Groß-
mutter Vickas, 96jährig. Sie verbrachte die
letzten Tage im Beisein ihrer bevorzugten
Enkelin in ständigem Gebet. Schon seit län-
gerer Zeit ans Bett gefesselt, verschied sie in
dem Zimmer, in dem Vicka die täglichen
Erscheinungen hat. Sie war es, die Vicka
damals, als die Erscheinungen begannen, riet,
die Erscheinung mit Weihwasser zu bespren-
gen, um sicher zu gehen, daß es nicht teufli-
sches Machwerk sei.
* Bischöfe in Medjugorje. Pünktlich je-
den Monat kommen Bischöfe aus aller Welt
nach Medjugorje. Ende Februar blieb Don
Antonio D’Erchia aus der Nähe von Bari
zwei Tage lang; Mons. Domingos Gabriel
Wilsniewski von Apucarana (Brasilien) und
der Bischof von Florianopolis (Brasilien).
Sie hielten sich im Gebet eine ganze Woche
lang auf.
* Einkehrtage für die Jugend. Der erste
Samstag des Monats wird von uns regelmä-
ßig dem Schutz für das Leben gewidmet. Am
3. Februar nahm eine größere Gruppe Ju-
gendlicher aus Medjugorje an einem Tag der
geistigen Erneuerung teil. Um 10 Uhr begann
der Tag mit Gebet und Gesang und um 13 Uhr
stiegen alle auf den Erscheinungshügel. Zu-
rückgekehrt, bereiteten sie sich auf die Bei-
chte und die hl. Messe vor. Die Jugendlichen
waren glücklich. Geleitet wurden sie von P.
Ivan Landek und Pater Slavko.
* Ostern. Medjugorje war zu Ostern über-
laufen. Sehr viele Priester waren zugegen; in
der Osterwoche konzelebrierten die Messe
fast immer an die 100 Priester. Französische
und spanische Pilger nehmen ständig zu. Auch
aus den Ostländern, wie Polen, Ungarn und
Rumänien waren einige Priester zugegen.
* Laurentin: Die goldene Feder. Unter
den vielen Anerkennungen, die dem Mario-
logen und Freund von Medjugorje zu seinem
70. Geburtstag zuteil wurden, dürfte wohl die
Anerkennung seitens Jugoslawiens am mei-
sten Freude bereitet haben, nachdem er ja für
ein Jahr des Landes verwiesen worden war.
Ihm wurde der Preis der “Goldenen Feder”
seitens der jugoslawischen Regierung in Paris
wegen seiner Bücher über Medjugorje verlie-
hen. 12 sind nun schon die Schriften, die über
dieses Argument herauskamen und die 13. ist
in Bearbeitung.
Begründung: Mehr als 200.000 französi-
sche Familien haben Medjugorje kennenge-
lernt und mehr als 100.000 haben diesen Ort
Jugoslawiens besucht und so ein gegenseiti-
ges Kennenlernen gefördert.
* Jugendfestival. Es wird bestätigt, daß
vom 30. Juli bis 6. August ein Festival Ju-
gendlicher der englischen Sprachgruppe statt-
finden wird. Man spricht auch davon, daß
Ähnliches für die lateinischen Sprachgrup-
pen vom 25. August bis zum 1. September
stattfinden könnte.
* Eine weitere Heilung in Arzana (Sar-
dinien). Die 60jährigen Maria Bittuleri ist zu
voller Gesundheit zurückgekehrt. Seit 30
Jahren war sie ans Bett oder an den Rollstuhl
gefesselt, von verschiedenen Krankheiten
befallen (Herz, Niere, TBC im Unterleib,
Artrose und anderes mehr). Seit mehreren
Monaten war sie totkrank.
Der zuständige Pfarrer Don Vincenzo Pi-
rarba wurde an ihr Bett gerufen, um ihr die
Sterbesakramente zu spenden. Vor einem
Bildnis der Mutter Gottes von Medjugorje
und Steinchen vom Erscheinungshügel bete-
te er von 19 Uhr bis 22,30 Uhr, wie am
Vortag.
“Nur Mut, beten wir, es wird nichts pas-
sieren” sagte Don Vincenzo. Sie sagte: “Ich
war am Ende meiner Kräfte und doch ver-
stand ich alles und litt daher noch mehr. Nach
eineinhalb Stunden fühlte ich mich besser
und verspürte eine Kraft, die durch den Kör-
per floß, wie wenn Leben zurückkehrte. Ich
erhob mich sofort und mit Hilfe meiner
Schwestern konnte ich einige Schritte tun.
Jetzt bin ich dabei, meine Glieder an Bewe-
gung zu gewöhnen und ich glaube in zwei
Monaten kann ich wieder ein normales Leben
führen.” “Das sind Dinge, die die Mutter
Gottes erbitten kann, wenn sie will” sagt Don
Vincenzo. Die Heilung erfolgte am 17. Fe-
bruar 1990.
* Seminar über das Wort Gottes. Am
18 April haben die Patres zusammen mit
Pilgern aus Deutschland ein Seminar von drei
Tagen, das vom deutschen Priester und Theo-
logen Dr. Heribert Mühlen geführt wurde,
abgehalten. Das Thema lautete: “Wie er-
kennt man das Wort Gottes. Welche Kriterien
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- 8 -
VERTEILUNG:
Schweiz
: Nora Künzli, Caressaastr., 6862 Rancate - CH -
Tel. 091/463469 - Für Überweisungen zugunsten des Echos:
Raiffeisenkasse, Eco di Medj. 6862 Rancate, K/K 69-1079-0.
Österreich
: Heindler Margarete Reindlgutstr. 5 - 4400
STEYR
USA
(Washington und Connecticut) : Clarke & Giovanna
Ellis - 9809 Stoneybrook Drive - Kensington, MD. 20895
(USA)- Tel. 301-5883198.
Kanada
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VERWALTUNG UND ITALIENISCHE AUSAGABE
(304.000 Kopien): Eco di Medjugorje - I 46100 MANTOVA
- casella post. 149.
* Englische Ausgabe: Cas. Post. 149 - I 46100 MANTOVA
* Französische Ausgabe: Mrs. Evrat, 18 Chemin Thévonot,
F - 39000 Dole * Spanische Ausgabe : Watson Roger, V.
Fulda 2 I - 22100 COMO T. 031-543082 * Polnische
Ausgabe:
P. Tadeusz Rydzyk, D-8974 Oberstaufen - Kalzho-
fen, 2 T. 08386-7958 * Portugisische Ausgabe: Gilberto
Correia, Rua de Brito 4915 - Portugal.
DIESE AUSGABE: MEDJUGORJE KOMITEE, Post-
fach 272 I - 39100 BOZEN. Post K/K Nr. 13 49 83 99
A. V° Nr. 5 - Aut. Trib. di Mantova Nr. 13 - 8.2.86
Verantwortl. Dir.: Dr. med. Pierantonio Gottardi
Übersetzung: Freunde von Medjugorje - Südtirol
KOSTENLOS - Allfällige Spenden werden für die
Verbreitung des Berichtes verwendet.
führen zu dieser Erkenntnis und welche Früchte erwartet man.”
Er sprach selbstverständlich besonders von den Erfahrungen der
Seher, die behaupten, seit 9 Jahren die Muttergottes zu sehen. Nach der
üblichen Abendmesse, hat Mühlen mit den Pilgern die Liturgie der
Wiederversöhnung gefeiert.
In den ersten Abendstunden hingegen haben viele Priester die
Auflösung des Priesterdienstes erneuert, während die Pilger die Tauf-
gelübde und die Eheleute die Ehegelübde erneuerten. Heribert Müh-
len wiederholte, daß dieser Augenblick der Gnade, der gemeinsam
von allen miterelebt wurde, in innere Fülle umgewandelt werden
müsse und somit zu wahrer Lebensumkehr führe.
* Konzert bei Kerzenlicht. Die Reiseagentur ATLAS hat den
großen “Bachchor Sindelfingen” zu einem Konzert eingeladen. Im
Einvernehmen mit dem Pfarrpersonal, wurden abends nach der hl.
Messe unter der Leitung des Dirigenten Klaus Roller vor vorwiegend
deutschen Publikum, Stücke von Bach und Vivaldi aufgeführt. Es ist
auffallend, daß gerade an diesem Abend das Licht ausfiel.
Nach langer vergeblicher Wartezeit wurde beschlossen, die Auf-
führung bei Kerzenlicht durchzuführen. Ein eindrucksvolles Schau-
spiel! P. Leonard Orec’ bedankte sich herzlich am Konzertende beim
Dirigenten Roller, dem Chor und den Solisten, die den Abend so
angenehm gestaltet hatten. Mit herzlichem Applaus wurde der “Bach-
chor Sindelfingen” für die ausgezeichnete Aufführung bedacht.
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** Der Papst in der Tschechoslowakei. Der Plan Mariens, der
den Osten seit Fatima betrifft, scheint noch deutlicher zu werden, seit
Maria selbst auf slawischen Boden erschienen ist und mehr noch jetzt,
da sie ihren treuen Diener, den Papst, in Velerhad ankommen sah. Es
ist eine von Maria gesegnete Erde. Die Reste des hl. Methodius, des
Apostels der Slawen, ruhen dort. Hier hat der Hl. Vater eine Brücke
geschlagen, sodaß im Namen der Mutter die christlichen Völker des
Ostens und Westens von Europa sich wieder finden und vereinen.
Auch unser Interesse am Osten soll ein kleiner Stein an dieser Brücke
darstellen, die unsere gemeinsame Mutter zu bauen begonnen hat. Ja,
wir wollen ihr danken, daß wir unbewußt auf diesen Weg geführt
wurden.
(Pater Angelo Mutti)
** Ein christliches Büchlein, das den Osten überschwemmen
wird. In Polen ein Sender Radio-Maria für den ganzen Osten?
Ein Traum oder ein Projekt der Barmherzigkeit Gottes? Es gibt
schon Leute die ernstlich daran denken. Wenn die Muttergottes dort
ihren Lautsprecher will, ist auch im Osten jemand dafür bereit.
Inzwischen wird der Stoff für das Büchlein “Medjugorje des Ostens”
fertig zusammengetragen. Der ganze Reichtum von Medjugorje soll
darin zu finden sein: Geschichte, Botschaften, Glaubenslehre, Gebete.
Es wird in den östlichen Sprachen gedruckt werden: polnisch,
russisch, ukrainisch, tschechisch, litauisch, ungarisch u.s.w. Der deut-
sche Herausgeber läßt sich nur das Papier bezahlen und wartet nur auf
den Auftrag zum Druck. Jedes Büchlein mit 3-4 Fotos wird ungefähr
700 Lire (1 DM) kosten, mit vielen Bildern ungefähr 1000 Lire. Man
will es aber in großer Auflage verbreiten. Maria bereitet die Herzen
vor und sorgt für die Spendefreudigen. “Echo” hat für “Medjugorje
des Ostens” bereits 28 Millionen Lire aus Leserspenden gegeben (aller
Leser, von allen Ausgaben).
(Ivano Pietrobelli)
DIE LESER SCHREIBEN UNS
“An einem Sonntag im Februar schon waren viele Medjugorje-
Pilger und Medjugorje-Gebetsgruppen zur Muttergottes von Weis-
senstein gepilgert. Als Ausdruck der Zusammengehörigkeit und des
gemeinsamen Weges mit Maria, auch aus Dankbarkeit und zu Ihrer
Ehre waren nun im Mai alle nach Unsere Liebe Frau im Walde gerufen
worden. Trotz des kühlen und regnerischen Wetters kamen Menschen
aller Altersgruppen. Der Höhepunkt des Tages sollte um 11 Uhr die
Eucharistiefeier in der wunderschönen Wallfahrtskirche sein. Zu
Beginn der Hl. Messe sprach der Priester über alle Pilger ein Gebet
zum Hl. Geist um innere Heilung, um Heilung der ganzen Familien-
geschichte und des persönlichen Lebens. Die freie Zeit bis 13,30 Uhr
verbrachte jeder nach seiner Wahl und anschließend wurden wir
wieder in die Kirche gerufen, um gemeinsam das Leiden Jesu zu
betrachten. Nach der Andacht schlossen wir uns in verschiedenen
Gruppen zusammen und gingen den Rosenkranz betend, durch die
Wiesen, um uns dann zum eucharistischen Segen und Abschied noch
einmal in der Kirche einzufinden.
Wir danken Gott und wir danken Maria, unserer Mittlerin.
Wir haben wieder erlebt, daß unsere himmlische Mutter nichts
anderes will, als alle Menschen zum Herzen Ihres Sohnes zu führen.
Tragen wir auch in Dankbarkeit die Priester und alle, deren Einsatz
und diesen Tag ermöglicht hat.”
M. B. Bozen
Die nächsten Treffen der Gebetsgruppen werden möglicherweise
auch im “Echo” vorher mitgeteilt.
“Am 14. bekam ich mit sehr großer Freude Ihre sehr wertvolle
Zeitschrift Echo aus Medjugorje! Gleich fing ich an zu lesen und fand
darin sehr viele bekannte Bilder u. Personen. Da ich 1987 selbst für
einige Tage in Medj. weilte, ist ihre Zeitschrift wie eine lebendige
Erinnerung für mich! (...)
Das “Echo” habe ich in meinem Bekanntenkreis weitergegeben:
sie sind begeistert. Ein Vergelt’s Gott sage ich Ihnen. Vor allem seien
sie sich bewußt, daß Sie den Segen der lieben Gottesmutter haben!
Sehr gerne wüßte ich den Namen des od. der Redakteurin?”
A. G. - Naturns
Ich danke Ihnen für Ihre Worte, die von Herzen kommen. Ich
antworte auch für alle Freunde, die mitarbeiten: für die Redaktion und
Verbreitung der deutschen Ausgabe, arbeiten nur hier in Bozen und
Umgebung mindestens 9 Personen: 6 Deutsche und 3 Italiener. Alle
zusammen arbeiten gratis und freiwillig; unser Treffpunkt ist wö-
chentlich in einer Gebetsgruppe, die sich jeden Freitag (20,30 Uhr) in
der “Drei Heiligen”-Kirche in Bozen versammelt. Unsere Begegnun-
gen erfolgen normalerweise - vor und nach dem Gebet - mit Einfach-
heit und Gemütlichkeit in der... Sakristei! Alle wünschen aber im
Hintergrund zu bleiben und weiter still der Muttergottes zu dienen.
Deswegen darf ich hier keinen Namen nennen.
(P. G.)
Wir können nicht allen antworten. Vielen Dank für eure
Spenden.