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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 80 (Februar 1991)

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80
FEBRUAR 1991
Botschaft vom 25. Januar 1991
"Liebe Kinder! Heute - wie nie zuvor - lade ich euch zum Gebet ein. Euer Gebet sei ein Gebet um den Frieden.
Der Satan ist stark und möchte nicht nur Menschenleben zerstören, sondern auch die Natur und den Planeten auf
dem ihr lebt. Deshalb, liebe Kinder, betet, damit ihr euch durch das Gebet mit den Gottessegen des Friedens schützt.
Gott hat mich unter euch gesandt, damit ich euch helfe.
Wenn ihr (das) wollt, ergreift den Rosenkranz. Schon allein der Rosenkranz kann in der Welt und in eurem Leben
Wunder wirken. Ich segne euch und bleibe mit euch solange es Gott will. Ich danke euch, daß ihr meiner Gegenwart
hier nicht die Treue brechen werdet, denn eure Antwort dient dem Guten und dem Frieden.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Italienische Original-Ausgabe: "Eco di Medjugorje" I 46100 MANTOVA
cp 149 - Erscheint monatlich. BESTELLUNGEN: siehe letzte Seite
BETET FÜR DEN FRIEDEN
GREIFT ZUM ROSENKRANZ,
DER WUNDER WIRKT
Die Botschaft des heutigen Abends ist
lang, konkret und deutlich: deutlich, denn die
Ereignisse der letzten Wochen werden ins
Licht gerückt. Nicht nur die Ereignisse im
Persischen Golf, sondern auch jene, die sich
in den Seelen und Herzen der Menschen
abwickeln. Mir scheint jetzt, daß alles, außer
dem Gebet, nur verlorene Zeit ist und deshalb
möchte ich nichts zu dieser Botschaft der
Muttergottes hinzufügen. Ich bete, aber mit
euch allen, denn das Gebet ist jetzt dringend
nötig.
Allmächtiger Gott, ich bete Dich mit der
Hl. Jungfrau an, mit allen Engeln und Heili-
gen, ich bete Dich mit der himmlischen und
irdischen Kirche an, aber auch mit den Seelen
des Fegefeuers.
Oh, allmächtiger Gott, Du bist unser Gott,
Du bist unser Retter, Du bist unser König, Du
bist unser Freund, Du bist unser Vater. Du,
nur Du allein, kannst die Zustände in der Welt
verändern. Aber vor allem bitten wir, daß Du
in uns verherrlicht werdest, in jedem Herzen
und in jeder Kreatur. Dir gehört die Herrlich-
keit.
Oh Herr bewirke, daß sich die Welt durch
die Ereignisse bekehre und die Seelen nicht
verloren gehen. Oh Herr, wenn Du es nur
willst ändern sich die Zustände in der Welt
und Du kannst die Katastrophe aufhalten. Im
besonderen bitte ich Dich aber, daß die Herz-
en offen seien, diese Mahnung zu verstehen
und bereit, sich gemäß Deinem Gesetz zu
ändern.
Oh Herr, erwecke alle Herzen derer, die
nur vor dem Fernseher sitzen und die Berichte
hören und lasse sie in Anbetung und im Gebet
verweilen. Verzeihe uns, oh Herr, denn wir
haben weder Dich, noch Deine Mutter ver-
standen. Während dieser zehn Jahre haben
wir nicht die Macht des Rosenkranzes er-
kannt.
Ja Herr, die Politiker dieser Welt können
die Welt nicht verändern, nur Du und jene
Menschen, die im Gebet, in der Anbetung und
Hingabe zu Dir leben. Oh Herr, ich weiß, daß
unsere Gebete nicht stark genug sind, aber wir
bringen Dir unser Leben dar, wir bringen Dir
alles durch das Unbefleckte Herz Mariens
dar. Schaue auf ihr Herz, schaue auf ihre
Liebe. Gerade in schwierigen Zeiten offen-
barst Du Dich stärker und glorreicher. Offen-
bare Dich dieser Welt und gib der Menschheit
die Zeichen, damit sich die Herzen öffnen und
alle Menschen sich bekehren.
Der Segen von Gott dem Allmächtigen
komme herab auf alle Menschen und in alle
aufgewiegelten Herzen. Die Kraft der Liebe
des barmherzigen Jesus ändere und verwand-
le sie!
In Namen des Vaters, des Sohnes und des
Hl. Geistes.
P. Tomislav Vlasic'
BEMERKUNG:
Wir wußten bisher von Jeus, daß “der
Satan ein Mörder von Anfang an ist”, d. h. er
will den Tod des Menschen, sei es den physi-
schen, wie den seelischen, als auch den über-
natürlichen; in der Tat kommt “seine Macht
vom Tod” (um uns Angst, Habgierde, Ge-
walttätigkeit, Verzweiflung und zu guter letzt
Verdammnis zu bringen).
Heute fügt Maria aber noch hinzu, daß der
Satan auch die Natur und unseren Planeten
zerstören will. Die Bilder vom Persischen
Golf mit den leblosen, mit Erdöl versäuchten
Meeren und die Gefahr einer vergifteten Luft,
sprechen von selbst.
Im Gegensatz zu allen Zeitungen, beschul-
digt die Muttergottes den Diktator des Irak
nicht, wohl aber den Satan, der sein perfides
Ränkespiel über die Menschen zieht, auch
wenn diese ihre Schuld als seine Instrumente
tragen. “Denn wir haben nicht gegen Men-
schen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, son-
dern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen
die Beherrscher dieser finsteren Welt”, d. h.
die Dämonen (ließ Eph. 6,12-18). Gegen diese
müssen wir uns mit dem Gebet verteidigen.
Herausragend ist die Kraft des Rosenkranzes,
als unbesiegbare Waffe.
Die Muttergottes, als gute Mutter, zieht
die Schuld der Menschen nicht in Erwägung,
denn Jesus sagt uns auch, wir dürfen nicht
richten. Sie liebt alle Menschen, denn sie
gehören ihm, auch Saddam
. Auch für ihn,
als Kind Gottes, müssen wir beten, wenn auch
einige sich darüber wundern. In Wirklich-
keit haben die Sünder aber seine Hand
bewaffnet.
Nur mit unserer Liebe und mit
unserem Gebet, nicht mit Waffen, können wir
erreichen, daß Gott siegt. Gott wird besonders
geehrt, wenn wir eines seiner Kinder lieben,
und wenn es der größte Sünder ist. Er sagt:
“Liebt eure Feinde; tut denen gutes, die euch
hassen” (Lk 6,27); Vielmehr: "Wenn dein
Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er
Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann
sammelst du glühende Kohlen auf seinem
Haupt” (Röm. 12,20).
Das ist die Politik des Evangeliums, dem
wenige Glauben schenken, und daher sind wir
dazu verurteilt, den Untergang des Menschen
und seines Planeten mitanzusehen. Es stimmt,
viele Menschen sind Instrumente des Satans,
aber selbst der Satan untersteht Gott, weshalb
er ihn dazu benötigt, uns wachzurütteln aus
einer todbringenden Starre. Es ertönt ein Schrei
der bisher stummen Kinder, die den Vater
vergessen hatten.
“Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird,
entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt"
(Lk 21,36)
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- 2 -
Wir erkennen, daß Maria mit großer Dis-
kretion und Zartheit bei so viel Gleichgültig-
keit sagt: “Wenn ihr wollt,ergreift den Rosen-
kranz!” Welch große Kraft in diesem “er-
greift”, so als ob wir in Seenot ein rettendes
Brett ergreifen müßten. Dann dankt sie drei-
mal. Sie dankt auch im voraus, sicher, daß
“wir ihre Anwesenheit hier nicht verraten
werden”: so sehr fordert sie uns auf, sie zu
erhören! Außerdem sagt sie, wie wichtig
unsere Antwort ist für das Gute und für den
Frieden.
don Angelo Mutti
WIR HABEN DIE KÖNIGIN
DES FRIEDENS NICHT ANGE-
NOMMEN UND DAHER
WÜTEN KRIEGE UND KATA-
STROPHEN AUF UNSEREM
PLANETEN
Betende Seelen sind die Hoffnung
der Welt
.
“Maria war über das geringe Interesse der
Menschheit auf ihre so lange andauernden
Aufrufe betrübt. Trotz des Geschenkes Gottes
ihrer Erscheinungen, ließen sich die Men-
schen nicht bewegen. Ja, viele gute Seelen
haben ihre Ermahnungen ernst genommen,
aber wie viele hätten antworten sollen und
haben aber nicht geantwortet?” So hatte die
Madonna zu einem absolut glaubhaften Seher
gesprochen.
Nach beinahe zehn Jahre andauernde Er-
scheinungen, hat selbst die Kirche sie nicht
angenommen! Nachdem sie die Herzen der-
maßen berührt hat, wie zu keiner anderen
Zeit. In der Trockenheit unserer Wüste hat sie
eine Quelle der Umkehr und Buße eröffnet
und einen nicht enden wollenden Strom von
Wunder gewirkt. Die ablehnende Haltung von
vielen Hirten hat die Aufnahme dieses “Sterns
ohne Grenzen” verhindert.
Und nun ist Krieg. Ein grausamer und
tragischer Krieg und niemand weiß, wie er
ausgehen wird, denn ein enormes
zerstörerisches Potenzial ist in Händen von
perversen Strömen, die von “dem angeführt
sind, der von Anfang an ein Mörder ist”. Das
Empfinden desjenigen, der dem Herrn
nahesteht, kann nur mit Traurigkeit erfüllt
sein beim Anblick der Brüder, die sich
gegenseitig zerfleischen und Gottes Güter
zerstören. Trotzdem ist sie im Frieden und
verbreitet den Frieden Gottes auf Erden, denn
ohne diesen - so sagte Maria im vorigen
Monat - kein wahrer Frieden möglich ist.
Wenn man die wahre Ordnung und den
Ursprung derselben nicht anerkennt, aber eine
eigene Ordnung aufdrängt, ist man zur Un-
ordnung verurteilt und ein Zusammenleben
wird unmöglich. Verleugnet man den gemein-
samen Vater, kann man nicht als Brüder le-
ben, sondern nur als Widersacher, die alles für
sich in Anspruch nehmen und die anderen
ignorieren. Wenn man nicht einmal mehr die
Naturgesetze respektiert, wird man zu reißen-
den Wölfen: “Homo homini lupus”. Man kann
die Waffengewalt nicht ablehnen, wenn man
das andauernde Blutbad an Unschuldigen
akzeptiert und 80 Millionen Abtreibungen
auf der Welt im Jahr rechtfertigt. Man kann
nicht die Einhaltung der sozialen Verträge
verlangen, wenn die ehelichen Bande zerstört
werden( wo zwei ein Fleisch werden) und die
Mehrheit somit der Auflösung der Familie
zustimmen.
Nun aber ist uns ein Gnadengesetz gege-
ben, das die menschliche Liebe Gottes ent-
hüllt und uns durch den Geist Jesus geschenkt
wird.
Das Fehlen dieses Geistes, der das Salz
der Erde ist, läßt das Universum fade erschei-
nen, Vernunft und Lebenskraft gehen verlo-
ren. Auch Maria hat uns 10 Jahre lang er-
mahnt, daß wir Gott anerkennen und mit Ihm
in uns Frieden schließen müssen, wenn wir in
Frieden leben wollen. Damit der Friede auf
der Erde siege, wird die Gruppe nicht mehr
auf dem Berg versammelt, sondern es wird für
den Frieden gebetet.
In La Salette hat die Muttergottes gestan-
den, daß sie nicht mehr den Arm ihres Sohnes
zurückhalten könne. Ob nun der Arm herab-
gefallen ist? Sicher kommen Kriege nicht von
Gott, aber sie werden von den Menschen
zusammengebraut gegen den Willen Gottes,
auch wenn diese das geringere Übel als die
ewige Verdammnis sind. Im Gegenteil scheint
Gottes Wort bestimmtes Unglück zu sehen,
das wir als Strafe bezeichnen und die zur
Reinigung notwendig ist, um eine neue Ord-
nung zur schaffen. Es steht geschrieben: “Denn
ich habe es von Gott, dem Herrn der Heere,
gehört: Die Vernichtung der ganzen Welt ist
beschlossen” (Jesaja 28,22), Zerstörung wird
die Gerechtigkeit überlaufen lassen (10,22).
Aber auch in diesen Fällen läßt Gott Barm-
herzigkeit walten und es scheint, als ob er
seine Auserwählten dazu einlade, diese zu
erflehen. Nehmen wir das Beispiel der Für-
sprache Abrahams für die Rettung der fünf
sündhaften Städte her. In seiner Kühnheit hat
er sich in das Gebet gestürzt und erreicht
folgendes: Eine kleine Anzahl Unschuldiger
zählen in den Augen Gottes mehr, als die
Mehrheit der Schuldigen und hebt das Urteil
auf, denn Gott will eher retten, als bestrafen.
Da die Mindestzahl Gerechter nicht gefunden
wurde, hat Gott zwar die Städte nicht ver-
schont, jedoch die Familie des Gerechten, so
wie es Abrahams Bitte war. Sie konnte flie-
hen, damit sich ihr Same fortpflanzen konnte.
Gerade auf diese restlichen Auserwählten baut
- wenn auch unbewußt - die Hoffnung der
Welt, denn, wenn Gott Heimsuchung walten
läßt, so doch auch Erbarmen, das aus seiner
großen Barmherzigkeit entspringt. Demüti-
gung und Heimsuchung sind gegen seinen
Wunsch “die Huld des Herrn ist nicht er-
schöpft, sein Erbarmen ist nicht zu Ende”
(Klagelieder 3,22).
Die an die Barmherzigkeit Gottes glau-
benden Seelen sind die Hoffnung der Welt,
denn “weder bei Tag, noch bei Nacht dürfen
Sie schweigen. Ihr, die ihr den Herrn (an
Zion) erinnern sollt, gönnt euch keine Ruhe!”
(Jes. 62,6), auch wenn Er mit der Rute straft.
Ist die große Reinigung da?
Das zu wissen ist unwichtig; wichtig ist in
dieser so schwerwiegenden Zeit zu denen zu
zählen, “die wach sind und Den mit Schreien
und Tränen anflehen”, Der allein den wahren
Frieden schenken kann. Und mit diesen ist die
Mutter, die immer in der Stille wirkt und die
Rache, wie Judith, gegen den Feind vorberei-
tet.
d. A.
Die Steinchen für die Schleuder, mit
denen Maria den Feind treffen wird.
Wie vorauszusehen, haben die letzten Er-
eignisse verschiedene Initativen und Gebets-
gruppen überall verstreut entstehen lassen.
Wir dachten gleich, daß sich “die Anzahl der
Auserwählten noch vervollständigen muß”
(Offb. 6). Nehmen auch wir die Gelegenheit
wahr, denn “die restliche Zeit wird immer
kürzer”.
Aus Frankreich: seit einiger Zeit werden
uns Gebetsmeinungen anvertraut. Im Einver-
nehmen mit unserem geistlichen Führer, haben
wir am 6. Januar eine Gruppe der Fürsprache
für alle SOS-Rufe, die an den Herrn herange-
tragen werden, gebildet (M.me Evrat, unsere
Korrespondentin für das französische “Echo”).
Aus Amerika:Unsere Korrespondentin
aus Conneticut G.E. informiert uns von der
“Gebetsgruppe, die die Güte des Herrn vor
einem Jahr gebildet hat; sie nennt sich Abend-
mahl der Liebe und besteht aus neun Mitglie-
dern”. Daneben hat Maria auch die “Gebets-
neste” wachsen lassen gemäß einer kleinen
Mitteilung im “Echo”. Es sind Kinder, die für
andere Kinder beten, auch für die Ungebore-
nen und sie erheben mit Maria alle ihre Händ-
chen als kleine Liebesnester. Ein Bischof aus
dem Irak spricht: “... die wenigen in Bassora
verbliebenen Katholiken fasten und bitten die
Muttergottes seit dem 2. August 1990, Tag
der Invasion des Kuwait, damit unserem Land
die Geißel eines neuen Konfliktes erspart
bleibe."
Aus Italien: Es hat uns die Nachricht von
Gebetsgruppen erreicht, die die Nacht zum
16. Januar in einer Nachtwache verbracht
haben und sie in geistiger Verbundenheit mit
dem Papst beendeten, der eine Hl. Messe um
6 Uhr beim Ablauf des Ultimatums gefeiert
hatte. Viele Gruppen haben das Allerheiligste
durchgehend angebetet, einige auch nachts.
Aus den USA: Überall, wo Don Stefano
Gobbi sich mit seiner marianischen Priester-
bewegung, die auch Laien erfaßt, aufhält,
entstehen Gebetsgruppen. Diese Information
haben wir von verschiedenen Freunden aus
Amerika bekommen.
Aus Bet-Samas (Israel): Don Domenico
Dezzutto fordert die Freunde von “Echo” und
Radio Maria auf für die Christen im mittl.
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- 3 -
Orient und besonders im hl. Land zu beten,
denn diese versiegen immer mehr, da sie
entweder auswandern oder auf den Glauben
verzichten. Es kommen jedoch sehr viele
russische Christen und Juden an.
Aus Chiaravalle (Ancona): Wir erhalten
Nachricht von Graziella über das “Schiff des
Gebetes”. Auf Einladung Mariens ist sie auf-
gestiegen, dann die Schwestern, und ist in See
gestochen hat immer mehr Leute aufgenom-
men bis sich auch der Pfarrer von Maria hat
führen lassen ... und jetzt leitet er das Rosen-
kranzgebet und die Anbetung ...
Aus Brasilien: “Wir haben eine Gebets-
gruppe für Jugendliche namens “Cenaculo
Rainha da Paz” (Königin des Friedens) ge-
gründet, die vor allem den eucharistischen
Jesus anbetet. Unser Bischof ist darüber sehr
erfreut, hat unseren Versammlungen auch
beigewohnt und uns gebeten die Anbetung in
seiner Privatkapelle vorzunehmen” (Nildo
Leal de Sá).
KUMMER UND GEBET DES
PAPSTES
Gegen Ende der Audienz, vom 23.01.1991
hat sich der Hl. Vater wie folgt geäußert:
“...Während noch die Gewalt mit ihren
dramatischen und schmerzhaften Folgen in
der Golfregion und in den baltischen Ländern
anhält, lade ich euch, liebe Brüder und Schwe-
stern, zu unaufhörlichem Gebet ein, damit der
Herr allen Bereitschaft zum Frieden und zum
Dialog eingebe.
Ich bitte, daß diese großen Leiden ver-
kürzt werden ... Der Herr, Fürst des Friedens,
helfe uns bei der Suche nach menschenwürdi-
gen Lösungen...”
WARUM SPRICHT DER
PAPST JETZT VON MISSIO-
NARISCHEM GEIST?
Der Islam und die Sekten
lehren uns
Am 23. Januar ist die Encyklika von Jo-
hannes Paul II. “REDEMPTORIS MISSIO
hinsichtlich des dauerhaften missionarischen
Mandates” herausgegeben worden. Während
alle mit schwierigen aktuellen Problemen be-
schäftigt sind, scheint es sonderbar, daß der
Papst seine Encyklika missionarischen Pro-
blemen widmet, getreu der Sendung Jesus
“gehet hin und lehret alle Völker.”
Er möchte an die wahre Eigenart des
Christen hinweisen, der sich der Zeugschaft
und der Verbreitung der Heilsbotschaft nicht
entziehen darf.
Ein Christ d. h. derjenige, der die Frohbot-
schaft angenommen hat und sie auch lebt und
konkret die Befreiung von der Sünde erfährt,
weiß, daß Gott mit uns ist und sich um uns
kümmert. Ein solcher Christ kann nicht umhin,
als diese Botschaft mit Freude zu verkünden,
so wie die Frau, welche die verlorene Drach-
me wiedergefunden hatte.
In einem Wort, er wird ein Zeuge und
Bote der Wahrheit der Dinge und er wird ein
neues Leben verkünden, auch wenn er keinen
besonderen Auftrag als Prediger erhalten hat:
“Laß die Toten ihre Toten begraben; du aber
geh und verkünde das Reich Gottes!” (Lk
9,60). Nun sind aber Christen heute keines-
falls Verkünder des Reiches Gottes, sei es im
alltäglichen Leben, als auch am Arbeitsplatz,
in der Meinung, dies sei eigens dazu Befugten
vorbehalten.
Nun stellen wir fest, daß auch eigens dazu
Befugte (Priester und Laien) mit Führungs-
und Verwaltungsaufgaben betraut, schulische
Verpflichtungen haben oder Büroarbeiten
erfüllen (wenn sie keine ideologische Agita-
toren werden), total an die evangelische Sen-
dung uninteressiert sind, für die sie aber ei-
gentlich bestimmt waren. Es sieht so aus, als
ob ihr “Beruf” außerhalb der Aufforderung
Christi steht: “Ich mache euch zu Menschen-
fischern” und “werft die Netze aus”. Es scheint,
als seien sie Angestellte einer Firma namens
Kirche.
Hier nun die Lektion des Islam, der sich in
unseren Breiten ausdehnt, wo ein jeder sich
als Apostel fühlt, um Anhänger wirbt und
Zeugnis ablegt, ohne seinen Glauben an Gott
zu verschweigen. Wir wollen gar nicht von
den Sekten sprechen, die kraftvoll und mit
Eifer ihren Glauben verbreiten, sodaß viele
Katholiken zu ihren Opfern werden, da ihnen
lebende Beispiele und Lehrer des Glaubens
fehlen.
Aus diesem Grunde ruft der Papst, in einer
Zeit der Zersplitterung der Christenheit, die
Katholiken zu missionarischer Verbreitung
des Glaubens auf. Das Geschenk Gottes an-
nehmen und auskosten, setzt immer die Not-
wendigkeit voraus, mit Wort und Leben dafür
einzustehen.
Gegenüber dem Menschen, der immer in
Eile ist, um zu besitzen und ängstlich etwas
verlieren, müssen wir unser mäßiges und
frohes Leben, dem nichts fehlt, gegenüberset-
zen. Wir haben nichts zu befürchten und alles
bekommen, denn wir sind schon in der End-
zeit! (1. Kor. 10,11).
In unserem statischen, geordneten, wis-
senschaftlich präzisen Christentum vergißt
man oft den Kern der Botschaft, das Leben,
das uns von Jesus über den Hl. Geist vermit-
telt wird, den neuen Weg, den wir einschlagen
müssen. Jesus ist das Brot und wer davon ißt,
wir keinen Hunger mehr leiden; Jesus ist der
Schatz und wer ihn findet, verkauft alles um
ihn zu besitzen. Wer diesen Schatz gefunden
hat, kann nicht mehr wie vorher leben und
sein Leben selbst wird zu einer dauernden
Verkündigung dieser Entdeckung, die alles
andere in den Schatten stellt. Alles andere
verblaßt vor Jesus!
d. A.
LEBT MEINE AUFRUFE!
Dienstag, 14.08.1984
“Ich möchte, daß die Menschen so viel wie
möglich beten! Daß sie am Mittwoch und
Freitag fasten; daß sie wenigstens täglich den
Rosenkranz beten: den freudigen, den
schmerzhaften und den glorreichen ...”
Donnerstag, 13.02.1986
“Liebe Kinder! Diese Fastenzeit ist für
euch ein besonderer Anreiz zum Wandel eu-
res Lebens. Fangt sofort damit an! Schaltet
das Fernsehgerät ab und legt alle jene Dinge
weg, die euch nicht nützlich sind. Liebe Kin-
der, ich lade euch zur individuellen Umkehr
ein. Diese Zeit ist für euch! Danke, daß ihr
meinem Ruf gefolgt seid!”
“Wie ich den Kampf um das
Fasten gewann inmitten von
festlich gedeckten Tischen.”
Das Brot des Propheten Elias!
Lieber don Angelo,
(…) Hören Sie, welch großen Kampf ich
mit dem Fasten hatte. Mein Mann war absolut
dagegen. Die Sache paßte ihm durchaus nicht.
Er hatte nicht nur unsägliche Mühe damit,
sondern direkt Angst, ich könnte krank wer-
den oder wegen Unterernährung sterben. Der
Arme! Nun, es ist ihm auch heute noch nicht
wohl damit. Er findet sich ab und sah, daß ich
nicht starb und soger etwas an Gewicht zuge-
nommen habe! Was hat mir das alles geko-
stet? - Gewiß, ich hätte ja der Muttergottes
einfach sagen können: Leider unmöglich!
Mein Mann ist total dagegen!
Überdies war ich damals eher geneigt,
Unangenehmes mir und dem Mann gegenü-
ber zu ersparen. So hätte ich nicht fasten
dürfen, aber hätte ich damals nachgegeben -
ich hätte wohl niemals mehr damit begonnen.
Auch Priester um Rat angehen wäre nutzlos
gewesen, denn ich wußte genau, daß mein
Mann Recht bekäme. Was blieb? Ich betete zu
Maria und sagte: Ich will es tun, weil du es
sagst!
So befand ich mich im Zwiespalt. Einer-
seits war mir damals (und auch heute noch)
das Fasten kein Vergnügen; andererseits war
ich unschlüssig ob ich so oder so das Richtige
tue und ich wollte mich meinem Mann nicht
aufdrängen. Meine drei Kinder waren auch
dagegen. Dazu die Schwierigkeit, täglich
dreimal zu kochen und auch, daß mein Mann
mich immer bei Tisch haben wollte, egal ob
ich aß oder nicht.
Oh ja, da mußte der Himmel helfen. Die
Hilfe kam und es ist wie ein dauerndes Wun-
der, daß ich zu Maria sagen konnte: Das
erscheint mir hart und fast übertrieben, aber
ich tue was du willst.
Unterdessen erhielt ich eine wunderbare
Kassette von P. Rastrelli. Er erzählt, daß Maria
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ihm zu verstehen gab, er solle darum bitten,
von den Mahlzeiten fernbleiben zu können,
um nicht zu sehr versucht zu werden. So sagte
ich mir, daß die Methode von P. Rastrelli
vernünftiger sei, als die meine, alles zu ko-
chen, am Tisch zu sitzen, die andern beim
Essen zu betrachten und selber einen Brocken
amerikanisches Brot zu kauen.
Dazu ist dieses Brot schlecht. Ich werde
mich nie ans amerikanische Brot gewöhnen,
nie! Sicher, es ist einfach nicht so gut wie das
schmackhafte italienische Brot.
Hören Sie nun, was dann passierte! - Es
kam so, daß ich plötzlich an den Fasttagen
(Mittwoch und Freitag) jede Lust verlor, auch
nur das Kleinste zu essen. Ich hatte nicht das
geringste Verlangen, irgend ein Mahl zu mir
zu nehmen.
Ich saß bei Tisch vor gewissen Speisen,
die mir früher unendlich gut schmeckten.
Keine Lust, nicht das geringste Verlangen!
Da war ich einfach in vollem Frieden, ohne
Appetit, so, als ob ich in einem Museum vor
Speise-Darstellungen wäre.
Welch eine Freude! Dazu half mir das
“Brötchen des Propheten Elias”. Das Rezept
stammt aus der Bibel: die Witwe bereitete
Ihm ein Brot aus dem letzten Mehl und Öl, das
ihr noch verblieb und ihr dann auch während
der Hungersnot nicht mehr ausging. Genau
ein solches Brötchen genügt mir jetzt für
einen ganzen Tag.
Ich glaube, daß die liebe Gottesmutter
sich mit mir zusammen freut. Jetzt sogar noch
mehr, denn die ganze Familie findet die Sache
nun ganz normal und sagte sogar: “Diese
Mamma will eine Heilige werden.” Wenn ich
mich selber mit früher vergleiche, sehe ich,
daß mein ganzes Leben schöner und interes-
santer und sinnvoller geworden ist. Gott sei
Dank, ich liebe jetzt noch mehr meine himm-
lische Mutter mit ihrem göttlichen Sohn, der
mich erlöst hat.
(Aus den USA)
Herr und Gott, Dir sei Dank für
die Gnade des Fastens.
Es soll mich immer an Folgendes erin-
nern:
1. Daß das Fasten - so wie das Gebet -
ein großes Geschenk ist, ja, sogar eine starke
Waffe gegen innere und äußere Angriffe des
Bösen. Es wirkt Wunder in allen persönlichen
und gemeinschaftlichen Problemen.
2. Daß Du, oh Herr, für mich bitter
gelitten hast, um mich zu erlösen. Du erwartest
auch von mir einen Beitrag oder Anteil am
Leiden zur eigenen Läuterung in der Buße
und als Hilfe in der Sühne für jene, die noch
fern sind von Dir.
3. Daß Du selber das Lebensbrot bist
und daß der, der es ißt, nicht mehr hungert;
daß Du auch das Wasser bist, das jeden Durst
für immer löscht. Du selber schenkst mir
täglich dieses wahre Brot und dieses heilende
Wasser.
Im Herrn geliebte Brüder und Schwe-
stern, möge doch Jesus Christus uns SPEISE
und TRANK sein und uns durch die Nüch-
ternheit des Fastens mehr und mehr hinein-
tauchen in die selige Trunkenheit seines Hei-
ligen Geistes. Amen.
WUNDER, ZEICHEN UND
CHARISMEN
Das gibt es auch heute. Wo Glau-
be ist, erfüllt sich, was Christus
verheißen hat. Der Glaube ist die
Antwort an den herrschenden
Naturalismus.
Eigentlich ist es ganz folgerichtig, daß
Medjugorje ein Zeichen des Widerspruches
ist, denn wir leben in einer Zeit, wo “der
Glaube tot ist und die Leere ihre Triumphe
feiert”, wie es der selige Bartolo Longo nann-
te. Der Materialismus und der Naturalis-
mus sind auch in die kirchliche Welt ein-
gedrungen
. Den Anfang machten gewisse
Biblizisten, die wichtige Ereignisse in der
Bibel nach ihrem Gutdünken auslegten und
Außergewöhnliches mit Gewöhnlichem
gleichsetzten. So begann die Fälschung der
hl. Texte
. In ihre Fußtapfen folgten prompt
viele Theologen mit ihren “neuen Theorien”.
Davon wurde allmählich die ganze Pastora-
larbeit infiziert und verseucht.
In dieser Beziehung verstehen wir umso
mehr die hohe Bedeutung der Marienerschei-
nungen. In Lourdes widersetzte sich Maria
dem Illuminismus und Rationalismus und ge-
genüber der Sünde stellte sie ihre Unbefleckte
Empfängnis. In Fatima sagte die Gottesmut-
ter große Ereignisse unseres Jahrhunderts
voraus und lud ein zu Bekehrung und Gebet
als wirksame Abwendung eines verheeren-
den Krieges. Sie stellte sich vor als Königin
des Rosenkranzes, präsentierte die christli-
chen Geheimnisse gegenüber dem Materia-
lismus, der die Welt von Rußland aus überflu-
ten würde. In Medjugorje gibt sie Antwort
auf den herrschenden Naturalismus
mit
überaus vielen Erscheinungen, Botschaften,
Zeichen und Wundern. Sie nennt sich die
Königin des Friedens und will der Welt den
Weg zum wahren Frieden zeigen. Doch viel
zu wenige schenkten ihr Gehör. Die Folgen
davon erleben wir heute.
Der Grund, warum auch der jüngste Be-
richt der jugoslawischen Bischöfe noch nichts
Besonderes enthält, liegt darin, daß viele
Fragen und Fakten noch weiter studiert wer-
den. Bald sind 10 Jahre vergangen. Die Seher
und viele Wunder wurden oft und eingehend
geprüft. Medjugorje ist ein Wallfahrtsort
geworden, an dem mehr gebeichtet wird, mehr
Bekehrungen stattfinden, wo mehr gebetet
wird und aus dem sich unendlich viele Ge-
betsgruppen in aller Welt entwickelt haben.
Das einfache Volk, Leute mit tiefem
Glauben (eingerechnet viele Bischöfe und
Priester, die schon in Medjugorje waren)
brauchen nicht auf Erklärungen zu war-
ten, um glauben zu können
, was sie direkt
gespürt, gesehen und erfahren haben. Die
Erfahrungen und Erlebnisse in Jugoslawien
waren dermaßen stark, daß die Pilger aus aller
Welt nicht umhin konnten, daheim sofort Ge-
betsgruppen zu gründen. In einem Sektor in
Rom begleite ich eine solche Gruppe, die sich
monatlich zum Gebet einfindet und zwar
regelmäßig, etwa 700 Teilnehmer. Das ist
eine bedeutungsvolle Zeit für mich und allen,
die den Nachmittag im gemeinsamen Gebet
verbringen. Welch eine Ausdauer und das
schon acht Jahre lang! Das kann nur vom hl.
Geist kommen! Da drängt sich die Frage auf
nach dem Warum. Ich wiederhole, daß Med-
jugorje die Antwort ist auf den heutigen Natu-
ralismus. Wenn dieser sich anmaßt, auf fal-
schen Interpretationen der Bibel und der
Theologie zu gründen (wie alle Häresien der
Vergangenheit!) dann müssen wir in der Bibel
und beim höchsten Lehramt uns erkundigen,
um Antwort und Licht über diese Geschehnis-
se zu bekommen.
Ich beschränke mich auf zwei Bibelzitate,
die gewisse Theologen vergessen haben,
unsere Leser aber ermutigen können. Als der
Auferstandene seine Apostel aussandte zur
Predigt an alle Völker (Schluß des Markus-
Evangeliums!) machte er genaue Verspre-
chen: “…und durch die, die zum Glauben
gekommen sind (also auch durch die Glau-
benden aller Zeiten), werden folgende Zei-
chen geschehen: In meinem Namen werden
sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen
Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen
oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen
nicht schaden; und die Kranken, denen sie die
Hände auflegen, werden gesund werden. (Mk
16.17-18).
Das sind klare Worte. Verwundert es also,
wenn in Medjugorje, wo das Gotteswort in
Überfülle gepredigt wird, so viele innere und
äußere Heilungen und außergewöhnliche
Zeichen vorkommen? Wahrhaftig nicht! Eher
das Fehlen solcher Fakten müßte verwun-
dern. Kämen sie nicht vor, so müßte man den
Herrn darum bitten! - Ja und damit sind wir
ganz nahe bei der zweiten Schriftstelle, die
zeigt, wie die Apostel und die ersten Christen
beteten: “Herr, siehe auf ihre Drohungen und
gib deinen Knechten die Kraft, mit allem
Freimut dein Wort zu verkünden. Streck dei-
ne Hand aus, damit Heilungen und Zeichen
und Wunder geschehen durch den Namen
deines Heiligen Knechtes Jesus. (Apg. 4.29-
30)
Nun habe ich eine Bitte an die ca. 500.000
Leser dieser vorzüglichen Zeitschrift. Kann
mir jemand einen Ort oder eine Kirche nennen
(mit einer bin ich schon zufrieden!), wo man
dieses Gebet der ersten Christen wiederholt
und betet? Scheint es auch euch, daß heutzu-
tage der Mensch vor Heilungen, Zeichen und
Wundern eher Angst hat? Warum wohl? Weil
diese Dinge nicht zum Naturalismus passen
und man damit nicht mehr “in” oder modern
wäre. So oberflächlich wurde der Mensch und
oft gar auch der Christ.
- 4 -
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- 5 -
Gehen wir nun zum höchsten Lehramt der
Kirche, so wie das letzte Konzil es versteht.
Auch hier begnüge ich mich mit zwei Zitaten.
Unter vielen behandelten Themen ist auch die
Rede von jenen außergewöhnlichen Gaben
und Charismen, die der hl. Geist schenkt, an
wen und wann er will. Das Konzil sagt: “Der
hl. Geist gibt wirklich an Gläubige speziel-
le Gnaden. Diese außerordentlichen Cha-
rismen, aber auch die einfachen und ge-
wöhnlichen, soll man mit Dank und Erge-
benheit annehmen.” (LG.12)
Wer also sol-
che Gaben nur mißmutig und unmutig emp-
fangen würde, der verfehlt gegen diese obge-
nannte Weisung.
Die zweite bemerkenswerte Stelle: “Durch
den Erhalt solcher Charismen erwächst für
jeden Gläubigen das Recht und die Pflicht, sie
auszuüben” und kurz nachher heißt es: “Es ist
Pflicht der Seelsorger, über deren Vorhan-
densein ein Urteil zu fällen und zu wachen
über deren geordneten Gebrauch. (AA.3) Also
bestehen Rechte und Pflichten für alle mit
außergewöhnlichen Gaben, sowie für deren
Seelsorger. Diese Direktiven (schon vom hl.
Paulus klar gekennzeichnet!) müssen in jeder
Diözese zur Anwendung kommen. Wie, das
ist nicht leicht zu sagen. Hier liegt es mir nur
daran, zu betonen, daß die Kirche vor außer-
gewöhnlichen Gaben nicht mit Angst oder
Skepsis reagieren darf, denn sie stammen von
Gott und ihr Gebrauch ist geleitet in legitimer
Autorität.
Im Licht der Bibel und des Lehramtes
erscheint gar nichts als sonderbar oder über-
trieben von dem, was in Medjugorje passiert,
es liegt alles in der Linie der Verheißungen,
die der Herr selber seinen Jüngern gab.
don Gabriele Amorth
IN DER SCHULE MARIENS
5. TAG: JUGEND 2000
Feste Überzeugung: wir sind die
Liebe Gottes, eine Liebe, die
unsere Gräber aufreißt!
Anbetung: ...Ich weiss, daß Du da bist,
aber ich erkenne DICH erst, wenn ich Dich
anbete. Darum singe ich Dir: Oh oh oh adora-
mus Te, Domine. Du bist mein Gott und mein
Herr, aber heute möchte ich Dir sagen: Du bist
meine Liebe. Ich verlange sehnlichst nach
Deiner Liebe: Tauche mich in sie hinein. Oh,
lasset uns anbeten... Herr, ich möchte heute
ganz Liebe werden und dann diese Liebe in
die Welt hineintragen. Ich möchte grenzenlos
geliebt werden und grenzenlos lieben. Alle
Geschöpfe möchte ich von Deiner Liebe
umarmen lassen.
(Wir sezten uns und singen: Jesus, ...) Mit
geschlossenen Augen lausche ich auf diesen
Gesang. Ich sitze am Boden und singe im
Herzinnern mit, bis mein Herz zittert vor
Freude, weil es berührt wird von der göttli-
chen Liebe. Jesu Liebe will meinem Herzen
ein Fest (die hl. Beichte) bereiten.
Oh, lasset uns anbeten...!
Maria, dich rufe ich an, berühre du mein
Herz mit deiner Zartheit, öffne es für die
Liebe Jesu. Komm, Herr! In meinem Herzen
sind noch viele Mauern, aber Du kannst ja
auch durch Mauern gehen. Deine Liebe kennt
keine Grenzen. Ich möchte offen sein und Tor
werden für Deine Liebe, um sie für die Welt
offen zu halten. Allen möchte ich zurufen:
Die göttliche Liebe ist durch Maria zu uns
gekommen und sie kann allen ganz geschenkt
werden.
MEDITATION: Liebste Brüder und
Schwestern, gestern verlangte ich viel von
euch, weil ich euch liebe... und heute möchte
ich wie ein Bruder unter euch sein: Mein
Wunsch ist, daß ihr die grenzenlose Liebe
entdeckt. Ihr kennt jene Frau, die eine öffent-
liche Sünderin war; man ertappte sie auf fri-
scher Tat beim Ehebruch. Die Menschen hoben
Steine auf, um sie zu töten, aber Jesus sagte:
Halt! - Genau diese Frau durfte als Erste den
auferstandenen Herrn sehen. Warum? Weil
ihre Liebe zu Jesus keine Grenzen mehr kann-
te. So ging sie und suchte ihn bis zum Grab.
Bedenken wir: Jesus war schon ein Leichnam
und das Grab verschlossen und versiegelt.
Trotzdem hielt sie nichts davon ab; sie ging
und weinte und... sah Ihn!
Heute beten und meditieren wir hier in
Medjugorje, was wir für das Leben der Unge-
borenen tun könnten. Die Abtreibung ist eine
große Tragik. Doch heute möchte ich zu euch
über eine andere “Abtreibung” sprechen, an
die ihr jetzt nicht denkt. Viele von uns wurden
ab- oder weggetrieben.In gewissen Situatio-
nen haben wir uns selber abgetrieben. Einige
wurden von ihren Eltern vernachlässigt, er-
hielten zu viel Geld und zu wenig Liebe. So
folgten innere Verletzungen und als Folge
unsere Aggressionen, Unfriede und sogar
Rebellion. Wir waren nicht mehr schön vor
unseren Augen und da haben wir uns selber
abgetrieben. Wir fliehen ein Leben lang vor
uns selbst und jagen ersatzweise einer ande-
ren Persönlichkeit nach.
Die Tiefe unseres Herzens ist wie ein Grab
geworden, und dann sind wir unfähig, in diese
Tiefen hinunterzusteigen. Wir empfinden Ekel
vor uns selbst, weil es drinnen übel riecht. Wir
haben Angst, das Tote in uns zu betrachten.
Ich möchte euch lehren, aus dem Tod in euch
ein Spielzeug zu machen, um die Auferste-
hung eurer eigenen Person wieder zu erfah-
ren. Ihr werdet wunderbaren Duft finden und
entdecken, daß ihr vollkommen geschaffen
seid. Ihr werdet in euch selber wieder alles
Schöne entdecken. Lauft also nicht anderen
Modellen nach! Es wird geschehen, sobald ihr
die unendliche Liebe Jesu findet. Vielleicht
habt ihr eine große Sünde nie gebeichtet, die
ein Haupthindernis zu Jesu Liebe ist.
(Der Strom fällt aus und man singt: Halle-
luja, auferstanden...) Die größte Sünde ist
nicht der Stromausfall, sondern eine andere
Unterbrechung!
Wir lieben uns selbst nicht genügend.
Wenn wir einmal angegriffen oder belei-
digt worden sind, hat das Urteil uns selbst
getroffen. In jenen Momenten haben wir etwas
von der eigenen Einschätzung verloren und
dazu auch Vertrauen eingebüßt, uns und
anderen gegenüber. In etwa wurden wir unfä-
hig, weder Liebe zu empfangen, noch zu
geben. So verloren wir auch das Vertrauen in
die Liebe Gottes. Die Sünde hat dann die
Liebe Gottes in ein dunkles Grab in unser
Herz gebracht. Alle religiösen Aktivitäten
genügen nicht zur Befreiung, wenn sie nicht
Wege öffnen zur Liebe Gottes in uns.
Jesus sagte: Die Liebe umfaßt das ganze
Gesetz und die Propheten. Jesus zeigte uns
auch den Weg zur perfekten Liebe: “Du sollst
Gott, deinen Herrn, mit deiner ganzen Kraft
lieben und den Nächsten, wie dich selbst”.
Wir müssen also Gott, unseren Nächsten und
auch uns selber lieben.
Ohne die Liebe Gottes kann der Mensch
nicht leben.
Auch Verheiratete können sich nie richtig
lieben, außer in der Liebe Gottes. So stirbt
eine ganze Welt aus ohne Gottesliebe. Der hl.
Paulus sagte: “Viele von euch sind krank und
viele schon tot”. Ja, einige empfangen sogar
die Hl. Kommunion, aber sie empfangen die
Liebe Gottes nicht. Unsere Hauptaufgabe
besteht also in der Offenheit für diese Liebe
und im Glauben an diese LIEBE.
Wir müssen diese Liebe auch wahrhaft
suchen wie Maria Magdalena.
Mutig Gebrauch machen von dieser unbe-
grenzten Liebe, die unbegrenzte Horizonte
öffnet! - Wir werden der Liebe Gottes überall
begegnen. Beginnen wir gerade damit, uns
selbst mehr zu lieben und uns zu sonnen in
dieser Liebe. “Liebe deinen Nächsten, wie
dich selbst!” Wenn du nicht genügend geliebt
wirst, kannst du nicht lieben und wenn du dich
selber nicht liebst, wie kannst du andere lie-
ben? Wenn du dich selber nicht annimmst,
wie könnte dann Gottes Liebe Zugang zu dir
finden?
Wir müssen wieder Kinder werden und
Maria um Hilfe anrufen, uns lieben zu lehren.
Beten wir zu ihr, daß sie uns in ihr Herz
hineinnimmt, uns liebt und die sanfte Gottes-
liebe überträgt und so unsere Herzen neu
öffnet für Gott.
Geh' in dein Grab, geh' in deine Traurig-
keit oder Komplexe. Geh' dorthin, wo du dich
abgetrieben hast von Menschen, dorthin, wo
du dich tot, häßlich, nutzlos oder abgelehnt
wähnst. Dann vereinige dich mit der Liebe
Gottes genau dort und du wirst eine Auferste-
hung erleben. Wenn du in dir die Gottesliebe
gefunden hast, dann bist du auferstanden!
Vergeßt nie diese wichtigen Schritte und legt
sie in den tiefsten Seelengrund. Sie sind auch
die Grundlage allen geistlichen Lebens:
1 - ICH BIN DIE LIEBE GOTTES.
Ich wurde geschaffen, weil mich Gott
unendlich liebte. Er liebte mich, auch wenn
ich seine Liebe nicht begriff. Wenn andere in
mir die Liebe töteten, haben sie mir Gott
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geraubt. Gott ist aber auch da, wenn ich
sterbe oder sündige. Er ruft immer: “Ich
liebe dich; ich bin dein Leben. Sie haben
mich ermordet, mich ins Grab gelegt, mich
an eine Säule gebunden, als sie das gleiche
mit dir taten. Wir zwei sind eins".
Komm zu mir und nimm mich an, auch
wenn mein Grab noch verschlossen ist. Du
hast ja gesagt: “Ich bin die Auferstehung
und das Leben”. Ich brauche nur Deine
Liebe; dann bin ich verwandelt in
Dich.Brüder und Schwestern, wenn ihr
beginnt die Gottesliebe zu suchen, wird
sich alles ändern in eurem Leben, das sich
den Gaben des hl. Geistes öffnet. Wir
werden unendlich reich von der göttlichen
Liebe, welche die drei Personen vereinigt.
2 - AUCH MEIN MITMENSCH IST
DIE LIEBE GOTTES:
Ich muß in jedem Geschöpf Gottes
Liebe sehen. Dieser Liebe muß ich mich
ganz unterstellen, Ihn anbeten, Ihn lieben
und Ihm in allem Geschaffenen Ehrfurcht
erweisen. Wenn ihr einem großen Sünder
begegnet und in euch ein negatives Urteil
aufkommt, müßt ihr handeln wie Jesus
und sagen: “Halt”! Nur so könnt ihr die-
sem Menschen helfen zur inneren Aufer-
stehung, denn diese Person erlebt dann als
Bruder oder Schwester erneut die Liebe
Gottes und gleichzeitig passiert in euren
eigenen Herzen ein neues Aufblühen zur
Offenheit und zum Leben in Fülle!
Welch eine Häßlichkeit existiert in-
mitten der Kirche: Sünder verurteilen. Wer
hat ein Recht dazu? - Gott ist ganz anders.
Er ist offen für Gute und Böse. Es gibt nur
ein Gericht, nämlich die Liebe Gottes nicht
annehmen und ablehnen. Das ist das einzi-
ge, was Gott weh tut und seiner Liebe
Schmerzen bereitet: Gott will für uns das
Glück seiner Liebe und der Mensch lehnt
es ab! - Verurteilt die Sünder nie: “Seid
vollkommen, wie euer himmlischer Vater
vollkommen ist”! Bitte laßt euch nicht
verwirren: Die Liebe zu den Sündern soll
nicht Liebe zur Sünde sein. Warum ist es
so wichtig, den Sünder, nicht aber die
Sünde zu lieben? Der Mensch in der Sünde
befindet sich in einer unglücklichen Situa-
tion. Zu seiner Genesung braucht er Liebe.
Er ist nämlich schwer krank und vom
Moment seines Fehlens an setzte er sich ab
von der Liebe Gottes, der einzigen “Heil-
Medizin”. Dies braucht er nötigst und nicht
etwa die Medizin des Hasses, die Gift ist
und ihn in der Sünde noch mehr verhärtet.
Wenn ihr wissen wollt, wo Jesus am mei-
sten Liebe ist, dann gerade in einem Sün-
der! Geh' dorthin und liebe Ihn, denn in
jener Person leidet Er! Er braucht dich und
deine Liebe und deinen Besuch in jenem
Grab, um auferstehen zu können. Geht in
das Grab eures Mitmenschen!
Das muß man treu und demütig tun. Im
Grab werdet ihr dem auferstandenen Herrn
begegnen. In Lukas 15 will der verlorene
Sohn zurück zum Vater. Was macht es
dann aus, sogar der letzte Sklave zu sein? Er will
leben und Leben bedeutet mehr als die Scham über
seine Sünden. Der Vater geht ihm entgegen, um-
armt ihn und bereitet ein Freudenfest.
So offenbarte Gott seine Liebe, - bedingungs-
los! Habt den Mut, eure Sünden zu bekennen, aber
betrachtet sie nicht übermäßig! Es ist besser, eilig
zum Vater zu laufen! Eine größere Sünde wäre es,
ihm und seiner Liebe nicht begegnen zu wollen.
Warum sollten wir den üblen Geruch unseres
alten Lebens länger ausatmen? In der Psychologie
nennt man das den Sündenkomplex: Das Verfaulte
ewig betrachten und ausatmen, anstatt zur Liebe
des Vaters zu eilen. Sucht nicht mehr, was euch ins
Unglück treibt. Laßt die Sünde und eilt zum Vater.
Sagt:ich bin die Liebe des Vaters, das genügt!
Der Vater wartet nicht als Richter, sondern
macht ein Fest und meine Rückkehr bringt auch den
Himmel zum Feiern. Die Befreiung von der Sünde
soll auch Befreiung von aller Selbstgerechtigkeit
sein. Verborgene Gedanken des älteren Sohnes
sind auch in uns: ...ich bin gut, brav, treu, ... ich gehe
zur Messe und sündige nicht wie andere!! ... Ja,
dieser “brave” Sohn macht dem Vater Vorwürfe,
der ein Fest (Auferstehung!) veranstalten will. Der
Neid hemmt seine Freude und der Vater sagt ihm:
“Mein Sohn, alles was mein ist, gehört auch dir!” So
nahe war der ältere Sohn an den Reichtümern des
Vaters, aber unfähig, sie zu gebrauchen!
Alle sind eingeladen, in das Haus des Vaters
(und zum Fest) einzutreten. Die hl. Beichte ist die
Einladung des Vaters. Wer sich gerechter fühlt,
müßte zur Buße mehr auf den Knien um die Kirche
herumgehen! Nehmen wir ruhig teil an diesem Fest
der Liebe, ohne das Menschliche mit dem Göttli-
chen zu verwechseln. Nährt euch an der Tafel der
Liebe, um die Welt zu erneuern. Dann
werdet ihr eine Kommunion der Liebe und
Eucharistie für neues Leben in der Welt!
Dann werden auch eure Liebeslieder und
Gesänge ein wahres und frohes Gotteslob,
Leben in Fülle für euch selbst und die
Welt! Dank Dir, Jesus, denn Deine Liebe
lebt! Sie lebt auch dort, wo ich sie tot
glaubte! Ich danke Dir, denn Du hast mich
geliebt, auch wenn mich andere verurteil-
ten. So will ich bei Dir bleiben. Bei Dir
fühle ich mich angenommen und wohl,
sogar im Grab. Meinen Tod wandelstDu
zum Fest der Liebe. Diese Liebe darf ich
feiern und ich spüre den Drang,Deine Liebe
weiterzuleben und in die Welt hineinzu-
tragen: Deine Liebe allein ist schon der
Himmel auf Erden! - Danke, Jesus!”
( P. Tomislav Vlasic')
DIE KETTE DER HERZEN
FÜR DEN OSTEN DAUERT
WEITER
In einem langen Brief von P. Tadeusz
heißt es unter anderem: “... Wie vor 2000
Jahren in Bethlehem, kommt Maria zu
uns, um uns neues Leben zu schenken. Sie
sucht offene, von missionarischem Geist
erfüllte Herzen, damit Jesus Platz findet.
Gott sei Dank habe ich dieses Jahr viele
Mitarbeiter Mariens getroffen, die gewillt
sind, Christus in die Welt zu bringen.
Ich nenne besonders die Verbrei-
tung der Botschaften durch “Echo von
Medjugorje”. Schon seit einigen Mona-
ten werden mindestens 50.000 Exem-
plare in russischer, polnischer und
ukrainischer Sprache vertrieben.
Die Medjugorje-Freunde von Mailand
druckten und verschenkten eine Million
Bücher über die Königin des Friedens.
Davon 150.000 in unseren slawischen
Sprachen.
Vor 10 Jahren wurde die Kirche im
Gleiwitz wegen Glaubenshaß niederge-
brannt und jetzt konnten wir in der von der
“Kette der Herzen” neuerbauten Kirche
Weihnachten feiern. In Patschkau, in der
Nähe von Glatz, entstand ein neues Fati-
mazentrum. In unseren Missionshäusern
bereiten sich schon 177 Passionisten aus
Polen, 33 aus der Tschechoslowakei und
einige aus Weißrußland auf den künftigen
Missionseinsatz in Rußland vor. In Weiß-
rußland wurden schon 40 Missionen durch-
geführt, dank der langen und im Unter-
grund der Sowiet-Union gereiften Erfah-
rung. Wie viele Seelen sahen erstmals
einen Priester und in wie vielen Herzen
fand Jesus einen Platz! Der missionari-
sche Geist meiner Jugendgruppe in Kalz-
hofen ist erstaunlich. Sie beten mit großem
Eifer und die Gruppe wächst ständig.
Einige verteilen wunderbare Medail-
len (sogar bei Rock-Konzerten), andere
fabrizieren Rosenkränze und verteilen
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- 7 -
überall (bis nach Moskau) Schriften und
Botschaften der Königin des Friedens. Eine
andere Tatsache übertrifft zwar unsere
Möglichkeiten, aber “Radio Maria” in pol-
nischer Sprache nimmt immer mehr Gestalt
an
. Der Sender wird im preußischen Thorn
sein. Er wird bestimmt zum Werk der Froh-
botschaft im Geiste Mariens, in der Treue
zum Papst und der Kirche, als Brücke zwi-
schen Gott und Menschen verschiedener
Sprachen und Kulturen. Die Idee, wie auch
die des “Echo” und die der “Medj.-Bücher” in
polnischer Sprache, kam von Maria selbst an
einem Samstagabend (März 1990) im Kloster
des Barmherzigen Jesus der Sr. Faustina in
Krakau. Radio Maria ist in Italien der meist-
gehörte Sender. Er reicht bis in die Schweiz,
nach Österreich und sogar bis nach Medjugo-
rje. Ein "Radio Maria" in deutscher
Sprache
wird von österreichischen und
deutschen Gruppen geplant und bald wird
ein solcher in der Slowakei und in Rumänien
errichtet. Maria zählt auf viel Gebet und
dann geht alles gut.
Es zahlt sich aus, Maria einen Platz zu
bereiten: da hinein schenkt sie Jesus. So schrieb
mir ein Freund von Weißrußland: “Gruß Dir,
Bruder in Christus! Ein Bruderkuß an euch
aus Witebsk ... ich bin 40 Jahre alt und katho-
lisch. Ich verneige mich tief vor der Patronin
von Potocki und vor der wundertätigen Got-
tesmutter von Zyrowitze, in dem Land, wo 70
Jahre lang der Terror des Stalin-Regimes
wütete, wo von den Bolschewiken alle Kir-
chen zerstört und alle Priester in sibirische
Zwangslager entführt und vom KGB gefoltert
und erschossen wurden. Ich danke, daß ihr an
uns denkt, uns nicht vergessen habt und uns
die wunderbaren Botschaften der Königin des
Friedens schickt ... Bitte helft uns auch in
unsere inneren Nöten: Betet für uns! ... Schickt
uns bitte Katechismen, Gebetsbücher, Bibeln
(auch für Kinder), Heiligenbildchen. Hier gibt
es gar nichts für Katholiken.
Die Perestroika dauert schon 5 Jahre, aber
rein nichts hat sich geändert. Für alles braucht
es Marken und Ausweise, aber meistens ge-
nügen diese kaum für die Socken. Es wurde
Stimm- und Redefreiheit eingeführt, aber der
KGB fährt weiter mit seinen berüchtigten
Einlieferungen in psychiatrische Kliniken,
auch heute noch!
Die sowjetische Herrschaft hat zwar das
Zittern verlernt, aber die kommunistische
Miliz zeigt immer noch die Zähne: z. B. in
Litauen! - Zu den Kommunisten halten die
Generäle und auch die orthodoxen Priester,
die dem Moskauer Patriarchat hörig sind.
Noch eine Bitte: Könnt ihr einen Kinderfilm,
Dias über das Leben Jesu und etwas Seife
schicken? Mit unseren Wünschen schicke ich
auch ein Weihnachtsbrot, das wir wie eine
Hostie backen zur Erinnerung an die Euchari-
stie, an Christus, der dem Menschen immer
wieder geboren wird. Jesus und Maria mögen
euch alle segnen!
Oberstaufen, 25.12.1990.
Ihr Bruder: Pater Tadeusz Rydzyk
BRIEF EINES
JUGENDLICHEN VON
IRLAND
Es ist wie ein Refrain: Das Echo
ist ein Geschenk Mariens zur
Nahrung unserer Seelen
“Ich bin ein Student aus Dublin, 20 Jahre
alt. Dieses Jahr ging ich zum Jugend-Festival
nach Medjugorje: “Jugend 2000”. Es war die
großartigste Woche meines Lebens.
In diesen wenigen Tagen sind mir Jesus
und Maria in ganz besonderer Weise aufge-
gangen. Zwar war ich vorher Gott nicht fern,
aber in jenem rohen Paradies zwischen den
Bergen (= kroatische Bedeutung von Medju-
gorje) erfuhr mein geistliches Leben einen
wahren Frühling. Viele junge Menschen
wurden Freunde für mein ganzes Leben. Die
wunderbare Atmosphäre unter der vereinig-
ten Jugend im großen Zelt machte einen tiefen
Eindruck auf mich. Doch das Wunderbare
dieser Zusammenkunft kam erst nach meiner
Rückkehr zur Reife.
Für das Erleben Gottes war die Sprachen-
vieltfalt für uns Junge überhaupt keine Barrie-
re. Maria hat in jener Woche allen Jungen
unendlich große Gnaden geschenkt (und sie
tut es weiter!). Die große Liebe Jesu spürten
wir alle. Er führte uns zu einer nie erlebten,
tiefen Gebetsgemeinschaft zusammen. Einer
der Höhepunkte war für mich der Donnerstag
morgen, als wir nach dem Rosenkranz das
“Ave Maria” in vielen Sprachen sangen. Für
mich und für viele waren diese frohen melo-
dischen Grüße an Maria eine wahre Bestär-
kung des Glaubens. Ich weinte in meinem
Herzen, als ein Taubstummer sein Ave Maria
mit Gesten ausdrückte. Dies erlebte ich als
das von allen schönste “Ave Maria”!
Zum Schluß noch etwas ganz Wichtiges.
Zu meiner großen Freude zeigte mir ein Freund
ein “Echo aus Medjugorje” in englischer
Sprache. Ich war über den Inhalt der Artikel
so erfreut, daß ich davon zur Weitergabe viele
Kopien machte. Die September- und Novem-
bernummer mit den Berichten über das Ju-
gend-Festival und den herrlichen Betrachtun-
gen von P. Tomislav Vlasic haben mich so
gepackt, daß ich mich wie dort fühlte.
Don Angelo, herzlichen Dank! Ich weiß
nicht, wieviele Mitarbeiter sie haben, aber
diese Zeitschrift ist Gold wert und mit ihrer
Arbeit füttern Sie unsere hungrigen Herzen
mit herrlichen Worten, ... mit Nahrung der
Seele. Hier in Irland gibt es schon viele Ge-
betsgruppen von Jugendlichen. Sie werden
immer größer und Neue kommen dazu.
Ich selber mache bei einigen mit und ich
sehe, daß der Großteil dieser Gruppen das
“Echo” sehr schätzt. Für mich ist es eine
Fundgrube von Betrachtungen und Informa-
tionen geworden ...”
Una Oliver, Dublin
(Red: Dieser Jugendliche ist uns Beispiel und
Ansporn zur Verbreitung der Botschaften Mariens.
Er bat uns auch um die Zusendung vieler Kopien
des “Echo”, damit er selber sie verteilen könnte an
Freunde und alle, die er trifft.)
NACH DEM WIRBEL DER
PRESSE: DIE WAHRHEIT
ÜBER DEN BERICHT DER
BISCHÖFE
Was sagte di zuständige kirchliche
Autorität? Bischöfliche Kommis-
sion für pastorale Hilfe!
Es gibt auch eine Verlautbarung aus dem
Sekretariat der jug. Bischofskonferenz (eben-
falls von einigen Mitgliedern der Medjugor-
je-Kommission bekräftigt). An dieses wandte
sich nämlich der Pfarrer von Medjugorje, P.
L. Orec, in Abwesenheit von Kardinal Kuha-
ric und von Bischof Komarica (der in Rom
war). Hier ist die genaue Antwort, die er von
der kirchl. Autorität in Zagreb erhielt:
1)
Die Untersuchungskommission hat
bis heute noch kein abschließendes Urteil
abgegeben betreffs der Übernatürlichkeit der
Geschehnisse in Medjugorje.
2)
Die Untersuchungskommission wird
von der jugosl. Bischofskonferenz beauftragt,
auch weiterhin ihre Arbeit fortzuführen.
3)
Das Sekretariat der jugosl. Bischofs-
konferenz hat über Medjugorje überhaupt
keinen Bericht an Presseorgane freigegeben
und fragt sich erstaunt, wie diese Information
an die Agentur ASCA gelangen konnte.
Der Pfarrer bemerkt weiter: Scheinbar
haben es gewisse Leute sehr eilig mit der
Verbreitung gefälschter Nachrichten dieser
Art, um sich vor einer offiziellen Bekanntma-
chung Vorteile herauszuholen.
Doch solche Machenschaften stiften nur
Verwirrung und machen eine positive Ent-
scheidung der Bischofskonferenz nur schwie-
riger.
Weiter sagt er: “In einem Interview mit
dem kroat. Fernsehen vom 23.12.90 äußerte
sich der Erzbischof von Zagreb, Kardinal
Kuharic, daß die Bischofskonferenz und er
als deren Präsident und auch persönlich zu
den Geschehnissen in Medjugorje eine positi-
ve Einstellung hätten”.
P. Leonard Orec war übrigens hocher-
freut, daß jetzt die jugosl. Bischöfe nach Med-
jugorje kommen und auch der Eucharistie
vorstehen.
Weiter zeigte sich der Pfarrer auch erfreut
über deren Bereitwilligkeit zur pastoralen
Betreuung von Medjugorje, für die eine zu-
sätzliche Bischofskommission nominiert
wurde. Abschließend sagte P. Leonard: “Mit
Medjugorje geht es aufwärts und es geht auf-
wärts mit der Kirche”!
(Radio Maria, 8.1.91 )
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- 8 -
A. VI° Nr. 2 - Aut. Trib. di Mantova Nr. 13 / 8.2.86 -
Verantwortl. Dir.: Dr. med. Pierantonio Gottardi - Über-
setzung: Freunde von Medjugorje - Südtirol u. Schweiz
KOSTENLOS - Allfällige Spenden werden für
die Verbreitung des Berichtes verwendet.
- SCHWEIZ
: Nora Künzli,
Caressaastr., CH 6862 Rancate. Tel. 091/463469 -
Für Überweisungen zugunsten des Echos: Raiffei-
senkasse, Eco di Medj. 6862 Rancate, K/K 69-
1079-0 --- Hans Jakob Erni, Mirjam CH 6170
Schüpfheim -
ÖSTERREICH
: Heindler Marga-
rete, Reindlgutstr. 5, 4400 STEYR. Für Überwei-
sungen: Volkskreditbank Steyr Nr. 75.045.187
DEUTSCHLAND
: Medjugorje Comitee, Ost-
preussenweg 4 - D 4790 PADERBORN. Für Über-
weisungen: K/K 85738 Sparkasse Paderborn (BLZ
47250101)
* Italienische und englische Ausgabe: Cas.
Post. 149, I 46100 MANTOVA - FAX (0)376-
245075 (It. Ausgabe: 322.000 Kopien)
* Französische Übersetzung: Mrs. Evrat, 18
Chemin Thévonot, F - 39000 Dole * Spanische
Übersetzung
: Watson Roger, v. Fulda 2, I 22100
COMO T. 031-543082 * Polnische, russische,
ukrainische Ausgabe:
Czeslawa Mirkiewicz, ul.
Krasickiego 21/3 - 30-515 Kraków-Podgórze, Po-
len --- P. Tadeusz Rydzyk, D-8974 Oberstaufen -
Kalzhofen, 2 T. 08386-7958 * Portugisische
Ausgabe:
Gilberto Correia, Rua de Brito, P-Vila
Praia - Portugal. --- Helena Carvalho - C.Post. 02-
0181 - CEP 70001 Brasilia DF (Brasil)
DIESE AUSGABE: MEDJUGORJE KOMI-
TEE Postfach 272 I 39100 BOZEN Post
KK 134 983 99 - FAX (0)471 - 284006
WUNDERT EUCH NICHT!
DEN GLEICHEN WIDER-
SPRUCH ERFÄHRT DAS
EVANGELIUM!
Es ist ein Werk von Gott und
nicht von Menschen! “Skandale
müssen kommen, aber wehe ...”
Es ist bestürzend zu sehen, wie bezüglich
Medjugorje immer wieder die Wahrheit ver-
dreht wird und das Mittel der Verspottung und
Verleudmung angewendet wird (Verleudmet!
Verleudmet! Etwas bleibt immer hängen, sagte
Voltaire!) und andere Stellen, die viel wichti-
ger sind, werden verschwiegen, wie: “Das ist
die neue Tatsache, (bekräftigt Mgr. Franic),
daß die Bischöfe die früheren restriktiven
Pastoralverordnungen revidieren und daß die
Pilger jetzt unbeschwert kommen können.”
Der freie Zugang der Pilger aus allen Teilen
der Welt, vereint mit den offiziellen Besu-
chen der Bischöfe, bedeutet praktisch die An-
erkennung von Medjugorje als Marianisches
Heiligtum und Wallfahrtsort.
Gewiß, es gibt schon seit Jahren genug
Leute, die mit verzerrten Nachrichten Medju-
gorje zerstören möchten. Es ist wohl die glei-
che Wut, mit der der Satan mit all seinen
Komplizen, auf seine große Gegnerin glotzt,
die ihm gerade in Medjugorje Seelen entreißt
und eine Unmenge von schläfrigen Christen,
ja die ganze Welt, von einem tödlichen Schlaf
aufrüttelt. Aber eben, er weiß, daß er seine
Schlacht schon verloren hat.
Man wird einwenden: Warum nur gehen
trotzdem diese Machenschaften weiter gegen
ein Werk, das unendlich viele als von Gott
stammend erfahren haben. Hat aber nicht Jesus
gesagt: “Es müssen Skandale (= Hindernisse)
kommen”? Wie könnte man “erkennen, daß
es nicht Menschenwerk ist, sondern von Gott
stammt”, wenn nicht gerade daraus, daß es
dem Angriff so vieler Feinde (sogar aus kirch-
lichen Kreisen) zu widerstehen vermag und
dadurch sogar stärker geworden ist?
Warum gibt es gegen die Botschaft von
Medjugorje gerade unter Christen und
Menschen der Kirche selbst so viele
Widersprüche?
Auch Jesus wurde damals von der Kirche
verurteilt. Wir wundern uns also nicht, daß
seine Mutter ebenso nicht angenommen wird,
wenn sie auf die Erde kommt, die evangeli-
sche Botschaft wiederholt und zu treuer Be-
folgung anhält. Das Evangelium steht näm-
lich im Widerspruch mit der Tendenz des
Menschen, seine eigene Ehre zu suchen und
nicht die Ehre Gottes, sogar in der religiösen
Sphäre seines Lebens. Aus diesem Grund
weißt er Gottes Geschenk ab und damit auch
die enthaltenen Forderungen. So ergeben sich
zwei mögliche Wege: Jene, die ihr Leben
ändern wollen, nehmen bereitwillig alle pro-
phetischen Mahnungen entgegen, die zur
Bekehrung führen.
Dann jene Selbstzufriedenen und Ober-
flächlichen, die nicht von Bekehrung hören
wollen und sich auf genaue Formulierungen
und Zugehörigkeiten berufen, wie etwa: “Wir
haben das Evangelium ..., dies ist aber krank-
hafter Fanatismus, den man bekämpfen muß...
Das Alltägliche genügt uns und ist wichtiger
als Außerordentliches...”
Doch Maria ist die Prophetin unserer
Zeit. Sie wird aber wie alle anderen Prophe-
ten, die uns an die Forderungen Gottes mah-
nen, nicht gut aufgenommen, auch nicht in der
eigenen Kirche.(Auch Jesus kam zu den Sei-
nen oder nach Nazareth und die Seinen nah-
men ihn nicht auf!) Nutzlos, wenn man ihr
Monumente baut, wenn die Zeit vorüber ist.
Für viele sind auch die Schwierigkeiten, die
bei der Bestätigung der Erscheinungen auf-
tauchen, ein Vorwand zur Ablehnung aller
Botschaften und all des Guten, das diese in der
ganzen Welt schon bewirkten.
“Die Macht Gottes wird offenbar in der
Schwachheit” “Seine Feinde macht er
zum Schemel seiner Füße”
Übrigens sollte man sich gar nicht darüber
wundern, denn es könnte gar nicht das Gegen-
teil sein. Allem was von Gott kommt, wider-
fährt von einem Teil der Menschen der fol-
gende Aufnahmeweg: Widerspruch - Skandal
- Kreuz. Doch wo ist das Kreuz? Jesus sagte:
“Ich werde alle an mich ziehen”. Es ist eine
notwendige Taufe für Ihn und uns. Auf diese
Weise kommt der Sieg Gottes, denn “seine
Macht offenbart sich in der Schwachheit” (2
Kor. 12.9ff). Das Kreuz bereitet die Auferste-
hung vor. Es ist ein inneres Gesetz der Natur:
“succisa virescunt”: Nach dem Beschneiden
wird eine Pflanze üppiger und bringt mehr
Frucht. Diese Prüfung entmutigt die Furcht-
samen, stärkt aber die Entschlossenen. Wun-
dere dich also nicht unnötig. Es muß so sein.
“Ihr aber seid wachsam, ich habe es euch
gesagt” (Mk 13.23). Wie wäre es möglich,
daß bei einem solchen Einsatz (ein Umkehr-
kurs von 180 Grad für viele Seelen), “der böse
Feind nicht mit großem Zorn hineinkäme,
weil er weiß, daß ihm nicht viel Zeit bleibt”?
(Off. 12) - Auch Maria rührt sich mit größten
Gnaden, wenn die Menschen sich größere
Hindernisse schaffen.
Bis dahin haben wir immer wieder erfah-
ren, daß jede kalte Dusche, jede bösartige
Kritik zu erneutem Interesse und zur Verbrei-
tung der guten Nachrichten beitrug. Zuerst hat
die feindliche Regierungspresse Medjugorje
bekannt gemacht. Nachher führte allmählich
der Bischof mit seinen lärmenden Äußerun-
gen sogar immer mehr Wasser auf die Mühlen
der Muttergottes. Jetzt ist das Spiel aus. Mit-
tels Gebet, Fasten und Liebe auch für die
Gegner hat Maria Schritt um Schritt Terrain
gewonnen bis zu dem Punkt, daß die früher
bekämpften oder geduldeten Pilger jetzt Schutz
und Hilfe sogar seitens der Bischöfe erhalten.
So kam es auch mit der Presse. Der erste
negative Wirbel (Skandale sind bessere Nach-
richten als Positives!) ist schon abgeflaut. In
einigen Fällen konstatiert man ein neues
Ernstnehmen und teils mit optimalen Berich-
ten. TV und Zeitschriften baten sogar uns um
Interviews. Man möchte sagen: “Der Herr
fängt die Weisen in ihrer eigenen List.”
(1Kor.3.19) Ganz friedlich packt er Autoren
aus dem journalistischen Gefecht, die glaub-
ten, sie hätten die Anhänger Medjugorjes auf
die Knie gebracht. Das ist die Logik des
Evangeliums, denn “das Törichte an Gott ist
weiser als die Menschen.” (1Kor.1.25) Der
Geist Gottes leitet den Volksglauben so, daß
die Gläubigen das Gespür für die Wahrheit
nicht verlieren trotz gegenteiliger Sirenen und
sie werden nicht so leicht Beute von rationa-
listischer Aufklärung.
d. A.
“Sie werden mir, spricht Jahwe Zebaot,
am Tage, da ich einschreite, als Eigentum
gelten, und ich werde schonend mit ihnen
verfahren, wie einer seinen Sohn schont, der
ihm dient. Dann werdet ihr wieder kommen
und den Unterschied sehen zwischen dem
Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem,
der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
Denn siehe, der Tag kommt, glühend wie
ein Ofen, und alle Übermütigen und alle, die
Böses taten, werden zu Stoppeln, und der
kommende Tag wird sie in Flammen setzen,
spricht Jahwe Zebaot, daß er weder Wurzel
noch Zweig übrigläßt.
Aber euch, die ihr meinen Namen fürch-
tet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufge-
hen und Heil (ist) in ihren Strahlen. Und ihr
werdet hervorkommen und mutwillig sprin-
gen”. (Mal 3, 17-20)