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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 86 (Oktober 1991)

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Botschaft vom 25. September 1991
"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch alle auf besondere Weise zum Gebet und zur Entsagung auf. Denn, jetzt wie
nie zuvor, will Satan der Welt sein schändliches Gesicht zeigen, durch welches er immer mehr Menschen auf den Weg
des Todes und der Sünde hin verführen will. Deshalb, liebe Kinder, helft, daß mein Unbeflecktes Herz in der Welt
der Sünde zu herrschen beginnt.
Ich bitte euch alle, daß ihr die Gebete und Opfer für meine Anliegen darbringt, damit auch ich sie Gott für das,
was am Nötigsten ist, darbringen kann. Vergeßt eure Wünsche und betet, liebe Kinder, für das, was Gott wünscht und
nicht für das, was ihr wünscht.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
86
S.I.A.P. III°/70% Nr. 2/91 - Erscheint monatlich - OKTOBER 1991
(10 Ausgaben pro Jahr) - Bestellungen: siehe letzte Seite
TAXE PERÇUE
TASSA RISCOSSA
"Zwar ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit jetzt schon am
Werk... mit allerlei Verführungskünsten zur Ungerechtigkeit für die,
welche verloren gehen..." (2 Thess 2, 7/10)
In dieser Zeit Satans
wollen wir uns ganz Maria über-
geben für den Triumph ihres
Unbefleckten Herzens
In der August-Botschaft sprach die Köni-
gin des Friedens zum ersten Mal über die
Verwirklichung ihrer Pläne betreffs der Ge-
heimnisse von Fatima. Sie hat also mit dieser
Botschaft zu jenen Erscheinungen eine Brüc-
ke geschlagen, indem sie zum ersten Mal den
Triumph ihres Unbefleckten Herzens erwähn-
te. So wie sie im vergangenen Monat wie nie
zuvor zum Gebet einlud, so bittet sie heute
alle um Gebete und Verzichte, denn "Satan
will der Welt wie noch nie zuvor sein unver-
schämtes Gesicht zeigen" und seinen Willen
durchsetzen, um so soviel Menschen wie
möglich auf den Weg der Sünde und des
Todes zu führen.
Das unterstreicht wieder von Neuem die
außerordentliche Wichtigkeit der Erscheinun-
gen und der Botschaften der Muttergottes in
Medjugorje und zwar nicht nur für das im
Moment so sehr gequälte Jugoslawien, son-
dern auch für die ganze Menschheit. Es ist
alarmierend, wie in dieser Zeit -wie kaum
zuvor- die höllischen Mächte die ganze Welt
verführen und sie durch den Samen von Sünde
und Tod zerstören will.
Noch nie - so sagte Maria - ist die verfüh-
rerische Macht Satans so groß und raffiniert
gewesen. Obwohl wir das unverschämte
Gesicht Satans nicht sehen können, werden
wir trotzdem ständig auf böswilligste und
verlockendste Art verführt. Deshalb ruft uns
Maria in aller Dringlichkeit zu und will uns
unsere Augen vor dieser bedrohenden Gefahr
des Verderbens öffnen.
Die Stunde Mariens ist auch die Stunde
Satans. Es ist auf dieser Welt nicht nur ein
Krieg zwischen Menschen, sondern zwischen
himmlischen und höllischen Mächten (Offb
12; Eph 6, 12). Maria kommt und will unser
Gewissen aufwecken, das durch die Werke
des Bösen eingeschläfert worden ist. Sie will
uns in diesem Kampf, der schon begonnen
hat, neu an sich binden und uns mit Gott
vereinen. Flehentlich bittet sie uns um Hilfe
für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens.
Sie sagt uns, daß dieser Triumph kommen
wird und zwar "in eine sündige Welt hinein".
Darum lädt sie uns zur ständigen Bekehrung,
zur Abkehr von der Sünde, zu Verzicht und
Opfer ein. Der Triumph des Unbefleckten
Herzens Mariens kommt nur zusammen mit
der Heiligung der Herzen ihrer Kinder
zustande. Aufgrund der Wichtigkeit der Stun-
de und der schwierigen Situation bittet die
Königin des Friedens alle Menschen, nicht
nur die, die sie besonders verehren, sich ganz
im Gebet und im Verzicht zu üben. Nur auf
diese Weise werden wir fähig, uns selber zu
vergessen und uns durch ihr Unbeflecktes
Herz Gott als Sühnopfer hinzugeben zur
Rettung der Menschheit.
P. Remo
Die Einladung zum Gebet und zum Opfer
"wie noch nie zuvor" richtete Maria an uns
schon in der August-Botschaft und zwar in
Form einer Novene. Jetzt wiederholt sie das-
selbe als unbedingtes Mittel gegen das auf-
sässige Auftreten Satans. Gewisse Arten von
bösen Geistern - sagt Jesus - könne man nur
durch Gebet und Fasten austreiben. Jetzt gibt
es aber eine ganze Invasion solcher bösen
Geister, deren Wüten endlos zu sein scheint,
denn Gott hat den Satan frei belassen. Und die
Welt unterstützt seine Aktionen, indem sie
diese zu einem Kult erhebt und ihn selber als
König der Sünde und Urheber des menschli-
chen Todes auf den Thron hebt.
Ganz klar ist es daher, daß er sein schänd-
liches Gesicht zeigt. Nie zuvor hat sich Maria
so ernst ausgedrückt, um anzuzeigen, daß es
kein Zurückweichen gibt. In Anbetracht die-
ser ersten Ereignisse ist es verständlich, daß
wir uns selber und all unsere Probleme und
Wünsche vergessen müssen und uns ganz
Maria übergeben sollen. Das geschieht in
einer Vollübergabe zu ihren Gunsten und für
ihre Pläne.
In diesen todbringenden Gefahren
der Hölle fährt Maria fort
uns das Leben in Fülle anzubieten.
Wir müssen aber hellhörig und
offen für ihre Botschaften sein
Die Ereignisse des vergangenen Sommers,
die unaufhörlich aufeinander folgten, wollen
uns stets tief anspornen und aufrütteln. Seit
drei Monaten lebt Jugoslawien unter dem
Joch eines Krieges, der (wie alle Kriege) jeder
menschlichen Vernunft entbehrt. Der Papst
selber hat während seiner Ansprache am ver-
gangenen Sonntag von diesen Vorkomnissen
von "unwürdig für den Menschen und für
Europa" gesprochen.
Es ist nicht das erste Mal, daß wir aus dem
Mund des Papstes einen solchen Aufruf voll
von Ehrlichkeit und Entrüstung hören. Es ist
auch nicht das erste Mal im gleichen Jahr. Das
Jahr 1991 begann mit dem Alpdruck eines
Krieges und fährt fort mit jener satanischen
Dynamik, die nur töten will und durch Lügen-
taktik viele Menschen zu Gefangenen und
Sklaven macht. Schon ist der Teufel nach Jesu
Wort "der Vater der Lüge und der Mörder von
Anbeginn" (Joh 8,44).
Wie könnte man mitten in dieser Dunkel-
heit die Aufrufe der Muttergottes seit Beginn
der Erscheinungen vergessen? "...ich bin
gekommen, um der Welt zu sagen, daß Gott
existiert..., ...der Friede ist in Gefahr..., ...wer
immer Gott findet, der findet das Leben und
den Frieden..."! Wie immer befinden wir uns
mitten unter Extremen: Gott ist der Gott der
Lebenden, er ist der Vater des Lebens und das
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Licht, das die Welt erleuchtet. Unser Herr
Jesus Christus opfert sich selbst am Kreuze,
um von den Menschen die "Mauer der Tren-
nung", die zwischen ihnen in der Feindschaft
bestand, wegzunehmen (Eph 2,14).
Schon seit 10 Jahren erinnert uns Maria an
diese wichtigen Wahrheiten. Sie belehrt uns
und tut alles für uns, mit einer unendlichen
Geduld und Liebenswürdigkeit. Wir brau-
chen täglich diese große Hilfe, um unser Ziel
zu erreichen. Was ist unsere Antwort auf
diese direkte und dringende Bitte jener gro-
ßen Frau, die gekommen ist, um uns das
himmlische Licht, den Sohn Jesus Christus zu
bringen?
Es genügt schon, die Botschaften, nur von
diesem einen Jahr eingehend zu studieren, um
die große Sorge Mariens zu erahnen, nämlich
uns aus den Krallen Satans und vor dem
ewigen Tod zu retten. Der Mut allein würde
genügen um aus der gewöhnlichen Mittelmä-
ßigkeit auszusteigen, denn der himmlische
Vater hat in seiner Güte alles getan, um uns
zur Umkehr durch die so mannigfaltigen Bot-
schaften Mariens, einzuladen.
Doch oft verschließen wir uns der Gnade.
Die Verhärtung der Herzen ist schlimm. All-
mählich verschließt sich der Mensch allem
Wirken und jeder Führung Gottes. Die Sünde
macht uns blind. Wer sich dem Wirken des
Geistes Gottes verschließt, erliegt der Gefahr,
kalt und teilnahmslos zu werden.
Doch Maria zieht sich nicht zurück und
läßt sich nicht entmutigen. Sie läßt uns nicht
allein im Kampfe gegen den Neid und die
Überheblichkeit dessen, der versucht, das erste
Recht, Kinder Gottes zu sein, von uns zu
reißen. Ihr großer Eifer, uns ihre Botschaften
mitzuteilen, sollte uns anspornen, freudig und
offen für alle Pläne Gottes und seiner Erlö-
sung zu werden. Ohne diese bereitwillige
Offenheit kann selbst Gottes Geist seine Plä-
ne nicht verwirklichen und seine Anrufe ver-
hallen im Nichts, wenn der Mensch nicht
bereit ist, den Willen Gottes zu tun.
Die Dringlichkeit des Gebets besteht. Die
Antwort der göttlichen Liebe läßt nicht auf
sich warten; sie wirkt ständig, täglich und
überall. Auch Fasten und Bußwerke tragen zu
unserer Läuterung und Heilung bei. Fasten
mit Brot und Wasser bewirkt in uns die wahre
Freude des Herrn, der sich aus Liebe zu uns
hingab. Es ist gottgefällig und läutert uns.
Durch Beten und Fasten erfüllen wir den
Willen Gottes. Im Gebet sind wir eins mit
Gott und unsere Wertschätzung für die Litur-
gie und für die Sakramente kann wachsen. Im
Fasten sind wir Jesus nahe und wir lernen von
seiner Hingabe.
Die Anmaßung, große Dinge zu tun, oder
die Welt und andere Menschen bekehren zu
wollen, ist nutzlos, wenn wir nicht erst selber
zur eigenen Umkehr, zu Verzicht und Selbst-
losigkeit, zu Treue und bedingsloser Nachfol-
ge Christi bereit sind. Maria ist dabei unsere
Lehrerin. Sie weiß, was wir brauchen und
welche Schritte wir machen müssen. Sie ist
realistisch und sieht ganz praktisch, wo und
wie wir fehlen. Sie kennt uns genau, auch
wenn wir uns hinter falscher Demut oder gar
Pharisäismus verstecken wollen, um als brave
Christen zu erscheinen.
Ohne Dankbarkeit für die unendlich gro-
ßen Gnaden, die sie uns schenkt, können wir
nicht wahrhaft beten. Ohne Vertrauen und
kindlicher Ehrfurcht sind wir zur Bußgesin-
nung unfähig und vermögen weder auf den
Überfluß, noch auf kleine Dinge zu verzich-
ten. Die Folge davon ist die Geringschätzung
des Opfers, sogar des Kreuzesopfers Christi,
das Zeichen größter Liebe für alle Menschen
ist. Das Herz des Menschen kann sich aber
nur durch die Kraft Christi für den Frieden
und die Gerechtigkeit öffnen. Es braucht eine
ständige Läuterung. Somit bleibt der Mensch
nicht bei guten Vorsätzen stecken, sondern
wird selber zu einem Friedensbringer. Er wird
bereit und offen für die Anrufe und Botschaf-
ten Mariens, die einer gottfernen Welt neues
Leben und den Frieden schenken will.
Nike
Der Krieg in Kroatien: Das Gebet
kann die siegreiche Hand Mariens
stärken.
"Der Kampf geht nicht gegen
Fleisch und Blut" (Eph 6)
(...) Lesen wir nochmals die Botschaft
vom August. Jesus hat sich zu einem Frie-
densplan (in uns und unter den Nationen)
entschieden. Er will diesen Plan durch Maria
und alle, die ihr helfen wollen, durchführen.
Satan hat seinen Gegenplan: Er will Krieg und
Tod. Durch gewisse betrübliche Ereignisse
(wie in Rußland und in Kroatien) will er der
Welt klar machen, daß Jesus mit seinem Frie-
densplan nicht erfolgreich ist, und daß er
stärker sei als Gott. Tatsächlich gibt es viele
Anzeichen, die gegen den Frieden sprechen
und die zum Zweifeln an der Macht Gottes
führen könnten. Wer aber könnte einen Feind
gefangen nehmen, der den Sieg schon in der
Hand hat? Nun verstehen wir, welches die
Hauptdarsteller in dieser wichtigen Stunde
der Geschichte sind. Maria lädt uns in der
Junibotschaft ein, die Schriftstellen zu lesen,
die sich auf diese Zeit beziehen.
In diesen vergangenen Jahren haben wir
etwas davon verspürt, was die hl. Schrift sagt:
"Denn die geheime Macht der Gesetzwidrig-
keit ist schon am Werk; nur muß erst der
beseitigt werden, der sie bis jetzt noch zurück-
hält. Dann wird der gesetzwidrige Mensch
allen sichtbar werden. Jesus, der Herr, wird
ihn durch den Hauch seines Mundes töten und
durch seine Ankunft und Erscheinung ver-
nichten. Der Gesetzwidrige aber wird, wenn
er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird
mit großer Macht auftreten und trügerische
Zeichen und Wunder tun. Er wird alle, die
verlorengehen, betrügen und zur Ungerech-
tigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie
sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen
haben, durch die sie gerettet werden sollten.
Darum läßt Gott sie der Macht des Irrtums
verfallen, so daß sie der Lüge glauben; denn
alle müssen gerichtet werden, die nicht der
Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtig-
keit geliebt haben." (2 Thess 2, 7-12)
Satan bediente sich des gottlosen Kom-
munismus, um Gott aus der Welt zu schaffen.
Er selber sollte als "einzige Religion" auf den
Thron kommen. Noch höher hinauf will er
und schon hat er sich in einige kirchliche
Sachgebiete etabliert. Gott aber wird den Ge-
setzlosen mit dem Hauch seines Mundes zer-
stören (Eph 2,8).
Es verwundert nicht, daß die politische
Macht, die diese "Antigötter" gebar, mit
ungewöhnlicher Wut zuerst in Rußland und
jetzt auch in Jugoslawien reagiert. Doch es
gibt da jemand, der dieser Macht Widerstand
leistet. P. Jozo sagte: "Hier führt Satan seinen
Endkampf gegen Maria". Nicht zufällig wer-
den die Symbole der Religion im katholi-
schen Kroatien aufs Korn genommen. Es
wurden auch Klöster und Kirchen zerstört
(wie z.B. die Kathedralen von Osijek und
Sibenik) und Priester gefangengenommen und
getötet. Der Kommandant der 8. Divison gab
zu, daß katholische Kirchen für seine Kano-
nen ein Vorzugsziel seien. Der Kampf ist
offen antikatholisch geworden, weil der Papst
beschuldigt wird, den Kommunismus zu Fall
gebracht zu haben! Gegen den Papst, den man
als Verbündeten des Gegners und als Feind
Serbiens bezichtigte, gab es in Belgrad sogar
wilde Demonstrationen. (...)
d.A.
Nachrichten
* Am Freitag, den 13. September infor-
mierte Pater Slavko bei seinen regelmäßigen
Mitteilungen, daß Jakov sich in Italien aufhal-
te und dort Arbeit gefunden habe. Er hat diese
Entscheidung getroffen, um nicht in den
Bruderkrieg verwickelt zu werden.
- Um 16 Uhr hat P. Jozo, der P. Slavko bei
den Verlautbarungen an die Pilger ersetzte,
die Lage in Jugoslawien folgendermaßen
geschildert:
"Alle Überbleibsel des Kommunismus in
Europa und dessen Wurzel, die Gift für unsere
Kirche ist, wird durch Mariens Hände ausge-
rissen werden. Diese Wurzel sitzt sehr tief,
aber die Gnade ist viel größer. Die Wunde in
unserem kroatischen Volk ist offen, blutet,
aber man sieht wie sehr sie reinigt und den
Leib der Kirche heiligt.
(…) Tausende möchten kommen, aber
können es wegen des Krieges nicht und leiden
daher, sie sind aber mit der Seele, mit dem
Geist und im Gebet mit uns. Wie schön ist es,
die Kirche hier im Gebet versammelt zu se-
hen! Aus diesem Grund will dich Satan durch
das Kriegsgeschehen aufhalten, ja Millionen
aufhalten.
(...) Durch dieses Leid wird das Kreuz
Christi erhöht. Wir sind hier versammelt, um
das Kreuz anzunehmen, das Kreuz zu lieben,
denn wir sind die Jünger des Kreuzes, die
Kinder, die Früchte dieses Baumes der Ret-
tung und der Liebe, von dem Rettung und
Liebe kommt. In diesen Tagen können wir
sehr viel erlernen und empfangen.
(…) Mit welchem Zeichen hat die Madon-
na versprochen den Kommunismus zu besie-
gen, die Welt vom Bösen zu befreien? Mit der
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Echo aus Medjugorje 86
Umkehr, mit dem Familiengebet, mit dem
Gebet des Herzens: dies ist das Zeichen unse-
res Sieges! Wo die Kirche im Gebet vereint
ist, wird sich die Welt bekehren."
(Vittorio Pasqualini)
* Am Samstag, den 14. September, gegen
8.00 Uhr, haben sich erneut zahlreiche Mütter
von wehrpflichtigen Soldaten, die in den
Kasernen zurückgehalten werden, obwohl ihre
Wehrdienstzeit schon abgelaufen ist, zusam-
mengefunden. Sie sind gemeinsam zur Kir-
che, anschließend weiter nach Bijakovici
gekommen und von dort auf den Podbordo
gestiegen.
Sie beteten und grüßten, die Finger zum
Siegeszeichen erhoben. Auf dem großen Al-
tar hinter der Kirche zelebrierte P. Jozo Zovko
für sie einen Gottesdienst. Viele von ihnen
hatten einen anstrengenden Fußmarsch auf
sich genommen, um dort dabeisein zu kön-
nen. Ich wäre gerne mit ihnen zusammen
gewesen, um mit ihnen zu beten und so zu
zeigen, daß sie nicht alleine sind in diesen
schrecklichen Tagen und daß wir sie nicht
vergessen haben.
(Ein anderes Heer von Müttern aus aller
Landesteilen, ist zum Teil zu Fuß gekommen
um am 8. September auf dem Erscheinungs-
hügel Maria würdevoll ihren Schmerz vorzu-
bringen und gemeinsam im Gebet ihr tiefem-
pfundenes Leid auszudrücken.
Für diesen Tag hat der Papst alle zum
Gebet für Kroatien aufgerufen. Es war ein
ergreifendes Schauspiel: Weinende Mütter
führten ihre Kleinen an der Hand und sie
beteten für ihre dem Tod ausgesetzten Söhne
in einer Atmosphäre explosiver Erwartung.
Diese Mütter werden sich nach Belgrad und
anderswohin begeben um für ihre Kinder
einzutreten.)
* Warum gibt es einen Krieg gerade dort,
wo die Königin des Friedens erscheint? Ich
habe Vicka gebeten mir verstehen zu helfen,
warum in diesem Land, in dem die Mutter
Gottes seit 10 Jahren erscheint, sich dieser
schreckliche Krieg entfacht hat.
Sie antwortete: "Schon die ersten Bot-
schaften vor 10 Jahren betrafen den Frieden,
aber die Menschen verstanden nicht warum
die Muttergottes immer wieder vom Frieden
sprach. Die Menschen beteten nicht für den
Frieden, weil es ihnen gut ging und ein Krieg
oder eine Auseinandersetzung ihnen fern
schien. Die Muttergottes sprach aber immer
wieder zu ihnen: ‘Betet für den Frieden’. Wir
sind dieser Aufforderung aber nicht mit dem
nötigen Ernst nachgekommen. Jetzt, da wir
uns in dieser Situation befinden - die Mutter-
gottes wußte sicher was geschehen würde -
sind die Menschen besorgt um den Frieden.
Sie beten und steigen auf den Berg der
Erscheinungen, wie auch auf den Krizevac.
Jeden Abend wird der Rosenkranz gebetet auf
jedem Platz, in jeder Stadt. Dies ist auch das
einzige, was helfen kann.
Warum ist das alles geschehen? Es ist
geschehen weil wir zu wenig an Gott und an
seine Ehre denken. Wir denken zuviel an uns,
an unseren Wohlstand und an unser Fortkom-
men. Die Kriege gab es schon vorher in unse-
rem Inneren, nun sind sie nach außen gelangt!
Wieviele Gebete werden nun nötig sein, um
den Krieg zu beenden?
Auf der anderen Seite wissen wir, daß die
Freiheit in dieser Welt, die wir auch in Kroa-
tien erreichen möchten, nicht ohne Leiden
erreicht werden kann."
Pater Slavko schien mir weniger optimi-
stisch zu sein. Auf meine Frage zur Lösung
dieses Problems hat er geantwortet: "Sie ver-
nichten uns alle". (A. B.)
* Feier der Kreuzerhöhung unter dem Lärm
der Bombardierungen.
Wie in den anderen Jahren hat die Eucha-
ristische Feier am Sonntag, den 15. Septem-
ber um 11 Uhr unter dem großen Kreuz am
Krizevac stattgefunden. Es waren wenigen
Menschen anwesend als üblich.
Es waren wenige hundert ausländische
Pilger (vorwiegend Italiener, Belgier, sowie
aus den USA) anwesend, aber auch die An-
zahl Kroaten war gering, denn man konnte
Medjugorje aus bestimmten Regionen nicht
mehr erreichen.
Auch während der Zelebration hörte man
den Donner der Bombardements, die in der
Nacht auf Kardeljevo (Ploce) am Meer ca. 25
Km entfernt begannen und man konnte das
Aufleuchten der Geschosse sehen.
Sei es die Flugzeuge, die von Mostar auf-
stiegen, als auch die Kriegsschiffe beteiligten
sich am Gemetzel. Man mußte befürchten, am
Morgen nicht mit dem Flugzeug von Mostar
abfahren zu können. Trotzdem, zwischen dem
einen und anderen Jagdbomber ließen sie
auch einige Zivilflugzeuge starten und unter
diesen war auch das Unsere.
Wir haben daher eine Pilgerfahrt im Zei-
chen des Krieges erlebt. Man befürchtet auch,
daß Medjugorje bombardiert werde. Jedes
Mal, wenn ein Flugzeug oder Hubschrauber
vorüberfliegt, ist man in Furcht, daß der Krieg
auch hier zuschlägt. Trotz allem herrscht Frie-
de in den Seelen der Menschen.
(Alberto Bonifacio)
Nicht Politiker sondern die
Gebete werden diesen Krieg
stoppen
P. Tomislav spricht in der Kirche Mitte
September zu einer Gruppe aus Italien. Er
spricht von den Grausamkeiten, die von den
Tschetniks gegen die Kroaten verübert wor-
den sind. "Den Freund eines verstorbenen
Soldaten haben sie gezwungen das Gehirn zu
essen." Das ist ein mit Grausamkeit geführter
Krieg, nicht allein die Gewehre haben das
Sagen, sondern auch Wildheit greift um sich.
Satan wirft sich mit all seiner Kraft gegen den
Menschen. Wir können uns nur mit Hilfe
eurer Gebete verteidigen.
Ihr seid unser verlängerter Arm. Tragt den
Ruf in eure Pfarreien: "Betet, betet". Zur
Vermittlung bei Gott muß sich die Madonna
mit euren Gebeten ausrüsten können. Nicht
die Politiker, sondern eure Gebete werden
diesen Krieg anhalten.
* Don Angelo Mutti aus Mantova, Grün-
der und Initiator des "Echo aus Medjugor-
je" (von Mantova geht die italienische, eng-
lische, französische, spanische Ausgabe ab
insgesamt ca. 500.000 Exemplare) befindet
sich in großen Schwierigkeiten um das
Werk weiterzuführen, das sich immer
weiter ausbreitet und umfangreicher wird.
Es ist unbedingt ein Priester nötig, der ihn
in der Pfarrei unterstützt.
Es ist eine kleine Pfarrei, doch erfor-
dert sie einen bestimmten Einsatz, den Don
Angelo nur unter großen Schwierigkeiten
Aufbringen kann, da er sich der Redak-
tionsarbeit widmen muß. Wenn ein Prie-
ster bereit wäre, nach Mantova zu kom-
men, möge er sich mit Don Angelo unter
Tel. 0376-340418 oder Fax 0376-245075 in
Verbindung setzen.
Der Krieg führt zu Gebet und
zur Rückkehr zu Gott
Aus dem Brief eines kroatischen Pfarrer:
(...) Vielen Dank für dieses im "Echo" er-
scheindende Wort und für die Prophetie hin-
sichtlich unserer Heimat Kroatien. Sicher ist,
daß der Friede nicht eintreten kann, als nur im
Zeichen und als Frucht unserer totalen Um-
kehr. Gerade in diesen Tagen erlebt unsere
Heimat den Karfreitag und die Kreuzigung.
Tausende und aber Tausende auf der Flucht...
Beraubte und mißhandelte Priester, zerstörte
Kirchen. Diese Zeit ist von Traurigkeit über-
strömt! Ich glaube, daß dies die Geburtswe-
hen einer neuen zu gebierenden Welt sind,
während die alte Welt im Absterben ist. Dank
sei Gott! Komm Herr Jesus! Maranatha Herr!
Gerade in diesen Tagen ist uns der Herr so
nahe wie nie zuvor. Er reinigt sein christliches
Volk. So sei es! Amen. Ja, die Menschen
finden wieder zur Schönheit des Gebetes, des
Rosenkranzes, des Verzeihens, des Wortes
Gottes zurück... In diesen letzten beiden
Monaten sind allein in Ogulin viele mariani-
sche Gebetsgruppen (ein dutzend) des Rosen-
kranzes entstanden. Es trifft das ein, was sich
die Muttergottes wünschte. Nach vielen Jah-
ren kommen so viele wieder zur Beichte...
"Fiat voluntas tua!"
Mit "Echo" ist dieser Kreuzweg erträgli-
cher, denn daraus ist klar der Beistand von
Maria bei so viel Leid und Zerstörung ersicht-
lich. Es ist sehr viel Kraft des Hl. Geistes
erforderlich um so viel Gewalt und Verbre-
chen des Bösen zu ertragen. Es ist tröstlich
und rettend zugleich zu wissen, daß die Mut-
tergottes, Königin der Friedens, uns immer
und überall begleitet und uns nie verlassen
wird! Jedes Wort bedeutet Nahrung und Trost,
vor allem Offenbarung. Es läßt uns das Herz
der himmlischen Mutter berühren und die
unbeschreibliche Liebe zu allen Menschen
empfangen. Die Königin des Himmels als
Mutter zu haben ist schön! (Ihr könnt ohne
weiteres etwas aus diesem Brief in "Echo"
veröffentlichen!)
In Brüderlichkeit, Fra Jerko Penava,
Ogulin.
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- 4 -
* In allen Orten von Kroatien und Bos-
nien-Herzegowina, wo sich Katholiken be-
finden, versammeln sich die Menschen all-
abendlich auf dem Hauptplatz spontan und
nicht von Priestern gerufen zum Gebet. Unter
großer Beteiligung findet dies auch in Zagreb
statt.
* Bete jeden Tag für 3 Minuten um 15 Uhr
für den Frieden egal an welchem Ort du dich
befindest. Du bist somit Glied einer mächti-
gen unsichtbaren Kette von Seelen, die für
den Frieden beten. Diese an alle gerichtete
Initiative geht von einigen Freunden aus.
*Eine freudige Nachricht aus Foggia über
eine weitere Gebetsgemeinschaft - viele sol-
cher Gemeinschaften sind unbekannt - die im
Geiste von Medjugorje entstanden sind. In
einem Klima großer Einfachheit und Ergrif-
fenheit wurde der Ritus zur Gründung und
zum religiösen Leben der Brüder und Schwe-
stern der Gemeinschaft beim Kloster "Maria
SS. della Consolazione" in Deliceto (Foggia)
gefeiert. Es sind dies Berufene, die aus der
großen Gebetsgruppe von Foggia entsprun-
gen sind. Der Weihbischof Mons. G. Casale
hatte den Vorsitz inne und war voll Vertrauen,
daß diese Gemeinschaft Erfüllung finden wird
und äußerte den Wunsch, sich regelmäßig mit
ihr zu treffen um gemeinsames Gebetserleb-
nis erfahren zu dürfen.
Die Gemeinschaft baut auf das Gebet,
Arbeit und Aufnahme und leistet dem Wun-
sche der Madonna in Medjugorje Folge. Die-
se Gemeinschaft ist gemischt, offen für Prie-
ster, Berufene, Laien und auch Familien.
Zwecks Informationen wende man sich an P.
Antonio Saraceno, Convento Consolazione -
71026 Deliceto (FG) Tel. 0881 - 963464.
* Die Bischöfe vom Rat der europäischen
Bischofskonferenz unter dem Vorsitz von
Kardinal Martini haben sich am Tag der
Kreuzerhöhung für den Frieden in Kroatien
im Dom von Mailand eingefunden. Mons.
Bozanic’, Bischof von Krk, sprach über die
derzeitige Situation der Folter für das Land
und bat alle um Unterstützung.
* Daten über das Ausmaß des Unheils.
Hier statistische Zahlen über Kroatien von
einem Bischof: Mehr als 6.000 Tote, 9000
Verwundete (Ende Sept. AdR), während von
offizieller Seite von nur 500 Toten gespro-
chen wird. Die Massenmedien verbreiten nicht
die Wahrheit. Ferner sind 350.000 Menschen
geflüchtet, vorwiegend Frauen, Kinder, alte
und kranke Menschen. 5 Städte mit über 10.000
Einwohnern wurden vernichtet, 65 Dörfer
wurden dem Erdboden gleichgemacht, 65
Pfarrkirchen zerstört, 6 städtische Wasserver-
sorgungsleitungen wurden beschädigt oder
zerstört, 4 große Elektrokraftwerke und 3
Häfen wurden vernichtet, 7 Flughäfen zer-
stört bzw. schwer beschädigt. Vernichtet
wurde auch 45% der Ernte, das Sozialprodukt
ist auf 60% abgesunken, 10 große Industrie-
komplexe zerstört mit mehr als 40.000 Ar-
beitslosen. Hilfe in Form von Geld, vor allem
leicht konservierbare Lebensmittel, Kleider
und Medikamente sind von Nöten.
Aus den Ereignissen
in Jugoslawien die Zeichen der
Zeit erblicken
- Ein entfesselter Satan, wo Maria wirkt
- Wenn ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr
alle genauso umkommen
- Ein Tadel Gottes, weil Maria nicht Folge
geleistet wird
‘Gerade dort, wo Maria erscheint, lodert
der Krieg’, hört man sagen. Wir antworten auf
diese etwas zu einfache Behauptung.
1. Es ist allen bekannt, daß überall dort, wo
Maria erscheint, Satan ihre Friedenspläne
vernichten will. Aus dem Neuen Testament
geht hervor, daß sich Satan der schwangeren
Frau entgegenstellt, um Mutter und Kind zu
verschlingen (Off 12). Wo sich Maria befin-
det, dort sind auch die satanischen Mächte im
Kampf. Das kommt in den Gemeinschaften
und in den Menschen vor, die sich gänzlich
Maria schenken um sich vor all dem zu schüt-
zen. Ja sie sind zwar in Sicherheit geborgen,
jedoch in einem nie dagewesenen Kampf
verwickelt. Es darf uns die Prüfung, der
Medjugorje ausgesetzt ist, nicht wundern.
2. Die schwerwiegenden Ereignisse muß
man in einem tieferen Sinn betrachten, nicht
nur die politischen, kriegerischen Aspekte
sehen, die die nationalen Gefühle wecken und
die Guten von den Bösen trennen im Namen
von Recht und Gerechtigkeit. Jesus lehrt uns,
diese im Sinne von Verdamnis oder Rettung
zu sehen. Es ist ein Aufruf zur Erkenntnis der
Wirklichkeit, zum Wesentlichen, zur Ant-
wort des Einzelnen, denn am Ende steht Gottes
Gericht.
Dieses Unheil und grausame Morden, sind
an sich keine Strafe, sondern ein barmherzi-
ges Mahnen zur Umkehr. "Da sagte er zu
ihnen: Meint ihr, daß nur diese Galiläer Sün-
der waren, weil das mit ihnen geschehen ist,
alle anderen Galiläer aber nicht? Nein, im
Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkom-
men, wenn ihr euch nicht bekehrt". (Lk 13, 2-
3) Somit unterscheidet Maria nicht zwischen
Guten und Bösen, zwischen Schuldige und
Unschuldige, Gerechte und Ungerechte, ruft
aber alle auf den Ernst der Situation zu erken-
nen und sich von Gott die Augen öffnen zu
lassen und sich zu bekehren. Das Verstrei-
chen der Zeit soll uns nicht dazu bewegen zu
glauben, daß es kein Gericht Gottes gebe,
oder auch keine Offenbarung seiner Macht,
denn das sind Zeichen seiner Barmherzigkeit,
wovon alle Gebrauch machen sollen (Röm
2,4). Ein Zuwarten auf die Ereignisse kann
keinesfall unser Hinausschieben, unser Wei-
gern zur Umkehr, unsere Gleichgültigkeit
rechtfertigen. Gerade so will uns der Teufel
täuschen.
3. Die tragischen Ereignisse von Jugosla-
wien sind von Gott nicht zugelassen, auch
deshalb, damit die Welt darüber nachdenke
was es bedeutet, einem deutlichem Ruf von
Oben nicht Folge zu leisten. Es gilt immer
wieder das Wort: "Ihr alle werdet genauso
umkommen". An dieser Stelle fehlt auch die
Antwort von Seiten der Hierarchie; die dorti-
ge Kirche trägt ihren Anteil an der Verantwor-
tung. Die Bischöfe haben die Zeichen der Zeit
nicht verstanden und es fehlt an Hilfsbereit-
schaft, die Menschen zur Umkehr aufzurufen.
Die Ereignisse sind Zeitzeichen, mit denen
der Herr jeden Einzelnen oder auch jede
Generation ruft, die Augen auf Ihn zu richten
und zu Ihm zurückzukehren. Für ein offenes
Herz sind diese Tatsachen gut verständlich,
aber leider "... ihre Augen halten sie geschlos-
sen, damit sie mit ihrem Augen nicht sehen
und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit
ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen,
damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht
heile" (Mt 13,15). So spricht der Herr.
Was bedeutet im unbefleckten Herzen
Mariens leben?
Diese Frage stellen einige Leser nach der
Wiedergabe des Gebets von P. Tomislav. Im
Herzen Mariens zu leben bedeutet, daß wir
mit ihrer Hilfe unser Taufgelübde erneuern,
mit dem wir Satan uns seinen Werken, seiner
Gefolgschaft widersprechen um allein Gott
zu gehören als Sein Eigentum, d.h. Heiligtum.
Heute aber ist die Verführung der Erde
und des Teufels so groß, "... denn der Teufel
ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist
groß, weil er weiß, daß ihm nur noch eine
kurze Frist bleibt" (Off 12,12) und dem in
Treue zu Gott widerstehen kann man nur,
wenn man von einer höheren Kraft beschützt
wird. Maria kommt uns zu Hilfe und bittet uns
mit ihr und in ihr zu leben, mit ihr zu beten, mit
ihr zu wirken um vor Lüge und Trug Satans
beschützt zu werden, womit er uns einzukrei-
sen versucht um uns von der Wahrheit zu
entfernen.
Niemand kann sich von der Hinterlist
Satans retten, von Selbstgefälligkeit und irdi-
schen Hochmut, die uns allmählich in schwer-
wiegende Fehler und Sünden absacken las-
sen, außer wir finden Zuflucht bei der demü-
tigen Maria, die von Gott geschlagene Brüc-
ke, die Zone der Rettung der Menschheit, der
Zufluchtsort, bei dem wir in der "bösen Zeit"
sicher sind. So wollte es Gott, der bestimmt
hat, daß alle Gnaden durch Maria geschenkt
werden" (Hl. Bernhard, siehe Abhandlung
des Hl. Ludwig Maria von Montfort, Prophet
der Weihe an Maria).
Wie weiht man sich Maria? Mit irgendei-
ner Formel (z.B. jene des Hl. Ludwig Maria
von Montfort oder jene von Maria an Jelena),
vorausgesetzt unser Wille für Gott zu leben ist
ehrlich. Es wäre auch gut in ihre Hände die
Erneuerung unseres Taufgelübdes zu legen
und das Glaubensbekenntis zu sprechen.
Es gibt Menschen, die sich Maria aus
einem Anstoß heraus oder einer Empfehlung
folgend weihen, ohne den innigen Wert zu
kennen. Nun gut, wir dürfen glauben, daß
Maria auch jene ernst nehmen und dazu füh-
ren wird, den Wert dieser Geste zu verstehen,
sie auch vor schweren Fehlern bewahren und
im Falle davon befreien wird. Vertrauen und
folgen wir der Einladung unserer Weihe an
sie, die heutzutage von allen geistigen Leh-
rern, die den großen Wert für die Seelen
erkannt haben, wiederholt wird.
d. A.
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- 5 -
Wie jegliche Angst
überwunden wurde
"... Seit einem Jahr empfange ich
das"Echo" und es ist für mich zu einer Quelle
des Friedens, der Ermutigung und geistiger
Nahrung geworden, besonders während des
Golf-Krieges, dem Erdbeben von 1990 und
nun zum Ausbruch des Pinatubo in unserem
Lande. Während der ganzen Zeit habe ich
mich an die Worte des Herrn festgeklammert,
die besagen, daß er die Kontrolle über alles
innehat und ich habe mich seiner Barmherzig-
keit anvertraut. Ich habe auch der Bitte der
Muttergottes Folge geleistet, und "den Ro-
senkranz ergriffen". Mutig konnte ich dann
aufrichtig sagen: "Dein Wille geschehe". Ich
begriff zwar die Wege des Herrn nicht, dachte
aber, daß alles vorbeigehen mußte. In meinem
Herzen verspürte ich großen Frieden und ich
danke der Madonna für ihre Ermutigung.
Die Muttergottes bittet unaufhörlich für
die Ungläubigen zu beten, was ich nicht so-
gleich verstand und ich zeigte mich dafür
auch nicht interessiert, doch vor vier Wochen
ereigneten sich hier in Manila schreckliche
Morde, die mich furchtbar erschütterten. Ich
betete für die Opfer und dafür, daß die Täter
Reue übten. Gott hat mich durch seine Güte
verstehen lassen, warum die Madonna so sehr
leidet und um das Gebet für die Nichtgläubi-
gen bittet. Ja, ich verstehe nun, daß alle diese
Verbrechen Folge der Ungläubigkeit sind.
Nur der Glaube kann Frustrationen vermei-
den und auch daß das Rauschgift, Urheber
dieser Verbrechen, verschwindet..."
Rachele D. Delon, Manila - Philippinen
Die Schwierigkeiten von
Radio Maria in Polen
Satan versucht laufend das Werk seiner
Widersacherin zu behindern.
P. Tadeusz schreibt uns vom Amt aus
Voievode eine Aufforderung bekommen zu
haben, die Arbeiten am Sendeturm von Radio
Maria einzustellen. Er hegt Zweifel an der
Glaubwürdigkeit der Beamten, die zuvor gar
nicht eine kompetente Stelle wußten, die die
Genehmigung ausstellen konnte, dann von
der Gefahr sprachen, die die Strahlen des
Senders verursachten.
Ein weiterer Vorwand das Werk zu ver-
hindern: Der Grund, auf dem der Turm errich-
tet werden soll ist ein Garten und nach ihrer
Meinung darf die Zweckbestimmung nicht
geändert werden. Eine absurde Begründung.
Pater Tadeusz erinnert daran, daß er schon im
Besitze der Genehmigung des Bischofs und
der zuständigen Ministerien ist, die ihm schon
die Frequenzen zugewiesen haben (UKV-
UKF); daß sich die Freunde aus Italien, der
Schweiz und Deutschland und selbst die Leute
von Torun sich sehr eingesetzt haben; daß die
italienische Firma die Arbeiten schon zwei
Mal aufschieben mußte. Es sind die örtlichen
Behörden, die sich nicht entscheiden. Zu guter
Letzt bittet P. Tadeusz um Gebete und Opfer
damit sich die Situation bald zum Guten wende.
Wer dem zukünftigen Sender helfen will,
wende sich an Herrn Strzalkowie, ul. Wesola
34, Torun - Tel. 11186.
Medjugorje bringt Früchte:
Die Marianische Gemeinschaft
"Oase des Friedens"
Diese Gemeinschaft ist den Lesern schon
bekannt, denn in Vergangenheit wurden öf-
ters Nachrichten darüber gebracht. Z. Z. er-
lebt sie ein umfassendes Wachstum, sei es
geistig wie materiell. Der nachstehende von
uns übersetzte Artikel ist aus dem neuen Buch
von Renè Laurentin entnommen: "La Vergine
appare a Medjugorje?" (Queriniana, BS - 9°
fasc. 6/91).
"... die andere Gemeinschaft, gegründet
um die Botschaft der Madonna von Medju-
gorje zu leben, nennt sich "Oase des Friedens"
(Oasi della Pace), die ein harmonisches
Wachstum erfährt, trotz Schwierigkeiten und
Verlegungen.
Auch diese zählt zu den gemischten La-
iengemeinschaften, wo die Gelübde einer
radikalen Bekenntnis praktiziert werden. Die
Gemeinschaft wurde in Priabona, Diözese
Vicenza, gegründet. Der Gründer Pater Gian-
ni Sgreva - Passionist - Theologe und geisti-
ger Lehrer, hatte bei seinen Vorgesetzten
Kardinal Ratzinger und selbst Johannes Paul
II. freundliches Entgegenkommen gefunden.
Ja, der Papst spendete ihm den Segen. Auch
der Bischof von Vicenza hatte ihn mit Wohl-
wollen aufgenommen und stellte ihm eine
Kirche, sowie ein großes Haus zur Verfü-
gung. Es fing alles mit großem geistigen Elan
an, streng und freudig (...) aber im Jahr 1989
wurde ein neuer Bischof berufen, der diese
Gemeinschaft nicht annahm und ließ die
Kirche schließen. Die Tür war für jeglichen
Dialog verschlossen. Man mußte weg.
Ein zweiter Bischof nahm die Gemein-
schaft herzlich auf und besuchte sie auch des
öfteren; hervorgerufen von einem tragischen
Fehlen an Priestern, versuchte er diesen
Mangel durch den Zustrom von so vielen
Berufungen aufzufüllen. Ein gutes Ziel, nicht
aber jenes einer beschaulichen Gemeinschaft,
die zu einem anderen Zweck gegründet wur-
de. Die in eine andere Richtung orientierten
Berufungen waren so zahlreich, daß nicht alle
aufgenommen werden konnten.
Es entstand eine derart untragbare Span-
nung, daß eine weitere Verlegung erforder-
lich wurde. P. Gianni Sgreva fand Aufnahme
in einer der Unter-Diözesen des Papstes,
Sabina Mirteto, 60 Km von Rom, bei Mons.
Nicola Rotuno.
Dieser Bischof war Nuntius in Syrien, wo
er die Gnaden und Wundmahle Myrnas be-
reitwillig aufnahm.
In Sabina wurde ein großartiger Plan
geboren. Die Gemeinschaft beabsichtigt den
Kauf eines Grundstückes von 19 Ha. Die
Bauten werden praktisch und Sinnbilder ent-
sprechend angeordnet sein, so wie es Ziel und
Zweck der Gemeinschaft ist. Nach dem
Wunsch von P. Gianni hat ein Architekt einen
Plan mit kreisrunder Aufteilung gezeichnet,
der die "Oase" so darstellt: der kleine Kreis
aus 12 Häusern fließt in der Mitte zur Kirche
zusammen; in der Kreismitte befindet sich der
Brunnen mit der Statue von Maria, die diese
neue religiöse Familie inspiriert hat. Weitere
24 Häuser bilden einen Ring und in diesen
Häusern werden die Studenten und Gäste
untergebracht, die sich für geistige Ausbil-
dung eingefunden haben. In der Mitte bilden
zwei Gebäude mit dem M (Anfangsbuchstabe
Mariens) das Wort Mir, Friede auf kroatisch,
das Schlüsselwort der Botschaft Mariens.
Die Gemeinschaft besteht z. Z. aus 41
Mitgliedern und viele andere sind auf der
Warteliste. 13 Personen haben schon die
Gelübde abgelegt. Die "Oase des Friedens"
hat auch die Pflege des Wallfahrtortes der
Jungfrau von Punta Sebera in der Diözese
Iglesias (Sardinien) übernommen und hat
einen Ort der Begegnung gegründet, wohin
sich allmonatlich vier-fünf Patres einfinden,
bis sich eine bleibende Gemeinschaft eta-
bliert.
Es ist eine gemischte Gemeinschaft beste-
hend aus Männern und Frauen; aus Priestern
aber vorwiegend aus Laien: Verheiratete, aber
vorwiegend aus Ledigen; Alte, aber vorwie-
gend aus Jugendlichen.
Ihr Ziel ist die Botschaft von Medjugorje
bestehend in drei religiösen Gelöbnissen zu
leben: Armut, Keuschheit, Gehorsam. Das
Zweite Gelöbnis wird von den Ledigen und
Verheirateten unterschiedlich gelebt, denn
Keuschheit heißt nicht Ehelosigkeit, wohl aber
Ordnung und Rechtschaffenheit im sexuellen
Leben, daher korrektes Erleben der Ehe für
die einen, Enthaltung in Erwartung des Rei-
ches Gottes für die anderen. Schlußendlich
sind das beschauliche Leben, das Gebet, die
Fürsprache, die Gastfreundlichkeit für eine
geistige Ausbildung, eingebettet in die der-
zeitige Kultur, die Hauptgrundlagen.
Drei Charismen werden von dieser Laien-
Gemeinschaft gepflegt:
- Die Fürsprache für die gesamte Mensch-
heit und für den Frieden, was in einem vierten
Gelöbnis zum Ausdruck kommt.- Sühne mit
Jesus, dem geopferten Lamm.
- Aufnahme.
Das nahe Rom ermöglicht es den Studen-
ten die Salesianer-Universität in der Umge-
bung Roms zu besuchen, sodaß eine intellek-
tuelle und geistige Ausbildung für die Brüder
und Schwestern einschließlich der zukünfti-
gen Priester gewährleistet ist. Der Hauptve-
ratwortliche ist P. Sgreva, unterstützt von
einem Vize und einem Generalrat, bestehend
aus sechs Mitgliedern, Männer und Frauen.
Hindernisse uns Schwierigkeiten haben
sich der Entwicklung der Gemeinschaft ent-
gegengestellt, aber auch Blümchen säumen
den Weg.
Im Februar 1990 habe ich im Fastenzen-
trum von Prasura (Arosa, Schweiz) Pater Paul
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- 6 -
Egli während eines längeren Fastens getrof-
fen. Er erzählte mir von erstaunlichen kleinen
Zeichen der Vorsehung, die ihn zur "Oase"
geführt haben, wo er die geistige Leitung
innehat. Als Sechzigjähriger, nachdem er in
der Afrika-Mission gedient hatte, sehnte er
sich nach einem Leben in der Gemeinschaft
im Dienste Mariens. Zu diesem Zweck betete
er eine Novene zum Hl. Josef vom 9. bis 18.
März 1988 (Vorabend zum Fest dieses Heili-
gen). Die Vorsehung wollte es, daß er Ersatz
für die Pfarrei fand und so konnte er zum 30.
Mal nach Medjugorje pilgern. In Lousanne
bestieg er den Orient-Express in Richtung
Belgrad, in Vicenza (Italien) aber befiel ihn
plötzlich ein Leiden in den Füßen, sodaß er
aussteigen mußte. Er hörte dort von der
Gemeinschaft des Gianni Sgreva in Priabona.
Es war um 7,30 Uhr in der Früh und ein
Autobus war gerade nach Priabona startbereit
Pater Egli bestieg ihn.
In Priabona wurde er wie der Messias
aufgenommen, denn die Gemeinschaft betete
eine Novene zum Zweck, daß sich ein Priester
einfinde, der P. Gianni bei der Leitung der
Berufenen helfen möge. Es war nötig einen
geistlichen Meister zu finden, der viele Sprach-
en konnte (Paul Egli spricht runde 10 Sprach-
en, inklusive kroatisch und lernt alljährlich
eine weitere dazu) und ein der Madonna erge-
bener Priester war, der zudem in Medjugorje
"verliebt" ist. Paul Egli vereinigte alle diese
Bedingungen. Er entsprach genau den Wün-
schen, die dem Hl. Josef anvertraut wurden.
Und so wurde er der geistige Beihelfer von P.
Gianni in der "Oase".
In der Folge nahm ich Verbindung mit
Paul Egli auf (...) und besuchte die Gemein-
schaft am 3. und 4. Mai.
P. Gianni zeigte mir vor allem das in
Verhandlung stehende Grundstück, umgeben
von den sanften nahen Hügeln, die im Grün
des Frühlings eingebettet waren. Danach
gingen wir zusammen mit dem Bischof Mons.
Rotuno nach San Polo, wo die Gemeinschaft
untergebracht ist. Es handelt sich um ein
typisches, italienisches befestigtes Dorf am
Gipfel eines Hügels. Hier erschien am 10.
Juni 1505 die Jungfrau und hinterließ eine
gleichlautende Botschaft wie in Medjugorje,
inklusive das Fasten bei Brot und Wasser.
Die Gemeinschaft besteht aus 41 Mitglie-
dern, beinahe ausschließlich im Alter zwi-
schen 20 und 30 Jahren. Ich konnte die Wär-
me der Aufnahme den ganzen Tag genießen,
die Speisen, den Dialog mit der Gemeinschaft
und die Hl. Messe, zu der ich die Predigt zum
Evangelium des Tages sprach. P. Sgreva hat
mir sein Büro-Zimmer für die Rast und für die
kurze Nacht bis zu meiner Abreise am Mor-
gen zur Verfügung gestellt.
Mir ist die Einfachheit, die Ausgeglichen-
heit, die Verbundenheit dieser 41 Gemein-
schaftsmitglieder aus 10 verschiedenen Na-
tionen, Männer und Frauen, aufgefallen, und
alle sprechen italienisch. Sie leben eine heroi-
sche Zeit und es fehlt jegliche Bequemlich-
keit, zu dritt oder viert im Zimmer, halten sich
an klösterliches Schweigen, in geduldiger
Erwartung des Erbauens der "Oase".
Wie läuft der Tag ab? Um 5 Uhr Wecken,
viel Zeit für Gebet und Frühstück. Um 8 Uhr
starten die Studenten mit einem Kleinbus in
Richtung Salesianer- Universität. Auf der
Hinfahrt werden die ersten zwei Rosenkränze
gebetet, bei der Ankunft das Stundengebet zur
Terz in der Kapelle.
Nach der Rückkunft am Abend wird im
Bus der dritte Rosenkranz und das Stunden-
gebet zur Sechst gebetet. Um 21,30 Uhr geht
man zu Bett, oder um 22 Uhr, wenn eine
Prozession wie im Monat Mai stattfindet oder
auch bei anderen Gelegenheiten. Die Gemein-
schaft strahlt eine einfache Freude aus, sie ist
ausgeglichen, aufgelockert, echter und sanf-
ter Friede geht anheim, begleitet von harmo-
nischem Gebet, alles in herzlichem Miteinan-
der eingebettet. Einer der Mitglieder erklärte
mir, wie er vorher traurig war, jetzt aber die
Freude und das Lachen gefunden hat."
Foto: Der Theologe Renè Laurentin an-
läßlich eines kürzlichen Besuches beim Papst
Maria ist im richtigen
Moment gekommen
Antworten auf viele Gegenargu-
mente und Vorurteile: Für jene,
die das Problem nicht kennen
Eine Frauenzeitschrift, die sich zur Wort-
führerin der Vorurteile über Medjugorje
machte, bat Don Angelo um Klarstellungen.
Hier ist der Text:
Voraussetzung: Warum sollen wir uns
wundern über Schwierigkeiten, denen Med-
jugorje begegnet? Es ist der gleiche Wider-
spruch, den das Evangelium erfährt. Medju-
gorje, das kleine Dorf in der Herzegowina, wo
die Muttergottes seit dem 24. Juni 1981 sechs
Jugendlichen erscheint, zieht heute den Blick
der ganzen Welt auf sich. Es bildet schon mit
millionen Personen eine geistige Einheit.
Unzählbare Menschenherzen haben hier
Gnaden erhalten und tiefste Glaubenserneue-
rung erfahren. Sie fühlen sich mit dieser Pfar-
rei eng verbunden. Dann gibt es auch solche,
die Vorbehalte hegen und zum Teil sogar eine
gewisse Feindschaft, besonders aus kirchli-
chen Kreisen der Umgebung.
- Genau so ist es allen prophetischen Stim-
men in der ganzen Kirchengeschichte ergan-
gen, die zur Erneuerung mahnten, gleich ob
sie Bewegungen aus dem Volk Gottes waren
( wie Mönchstum und verschiedene neue
Orden) oder Stimmen und Botschaften aus
der Ewigkeit ( Offenbarungen des Herzens
Jesu, Marienerscheinungen usw.). Seien wir
uns klar darüber, daß diese Ereignisse nie
etwas Neues zum Glaubensgut beifügen
wollten, aber daß sie jederzeit und an ver-
schiedenen Orten den Menschen gewisse,
etwas vergessene Grundwahrheiten wieder
neu zum Bewußtsein bringen wollten. So
schüttelt Gott diese Menschen in ihrer Schlä-
frigkeit, warnt sie vor gefährlichen Irrwegen
und ladet ein zur Umkehr. So ist die Botschaft
von Medjugorje ein solcher heilsamer Ein-
griff vom Himmel.
Genau zu einer Zeit, in der Gott vom
Weltgeschehen ausgeschlossen wurde, was
ein unglaubliches Chaos von Konflikten, von
sozialer und familiärer Unordnung und die
Gefahr eines totalen Krieges verursachte,
kommt die Königin des Friedens mit ihrer
Botschaft. Sie will den Herzensfrieden aller
durch Umkehr und Versöhnung mit Gott, der
Quelle des Friedens und der Bedingung des
Friedens der Menschen untereinander. Sie
gibt alle Anleitungen zur Umkehr und auch
die Gnaden dazu. Nicht nur ein äußeres christ-
liches Bekenntnis ist notwendig, sondern die
ganze Not wird erst gewendet durch eine
radikale Umkehr zu Gott und Jesus als unse-
rem Erlöser. Die Mittel dazu können so zu-
sammengefaßt werden:
1) Täglich sich eine Zeit zum Gebet reser-
vieren. Das Gebet soll von Herzen kommen,
damit man Gott findet, ihn als liebenden Vater
annimmt und sich ihm ganz unterwirft.
2) Wöchentlich ein oder zweimal bei
Wasser und Brot fasten und sich auch von
anderen Dingen lösen, die unser Herz bela-
sten, um frei zu werden für den lebendigen
Gott.
3) Monatlich einmal beichten, was aus der
Mode geraten ist, weil die moderne Welt das
Sündenbewußtsein fast auf null reduziert hat.
4) Die erneute Wertschätzung der Hl.
Messe als Quelle der wahren Gottes- und
Nächstenliebe.
5) Die tägliche Bibellesung und Medita-
tion des Wortes Gottes, das in uns den Wunsch
nach der Erfüllung des Willens Gottes wach-
hält.
Obwohl diese Forderungen die gleichen
sind wie im Evangelium, darf es nicht überra-
schen, wenn sie von der Lokalkirche bezüg-
lich Inhalt und Ursprung nicht sofort ange-
nommen wurden. In Wirklichkeit besteht
immer die Gefahr, eine ähnliche christliche
Erfahrung wie Medjugorje zu verabsolutie-
ren, wenn man sie loslösen wollte von ihrem
Zusammenhang, wie sie sich zeigt, zu was sie
anspornt, was sie bestätigen und wie sie
wachsen will in dem einzigen und schon immer
bekannten Glauben der Kirche, der wie ein
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- 7 -
einziger Gnadenstrom aus der Seite Jesu sich
ergießt. Genau deswegen ist die Kirche vor-
sichtig und zurückhaltend im Urteil, um si-
cherzustellen, daß keine Irrwege gegangen
werden und nichts gegen Moral und Glauben
der Kirche besteht.
Es erstaunt darum nicht, daß gerade die
Lokalkirche die erste war, die diesen Phäno-
menen gegenüber eine etwas ablehnende
Haltung einnahm.
Das geschah auch in Lourdes, wo der
Ortsbischof erst 4 Jahre nach Ende der Er-
scheinungen seine Bestätigung gab. In Fatima
war die Wartezeit sogar 13 Jahre!! - Der Kult
des Barmherzigen Jesus der Schwester Fau-
stina blieb 20 Jahre lang verboten und Pater
Pio erhielt ein Verbot von 30 Jahren und steht
jetzt vor der Seligsprechung. - Dazu muß man
bedenken, daß in Medjugorje die Erscheinun-
gen immer noch andauern.
Frage: Die verantwortliche Lokalkirche
steht den Pilgerfahrten nach Medjugorje ganz
ablehnend gegenüber und anerkennt die
Übernatürlichkeit der Erscheinungen nicht.
Trotzdem hält der Andrang der Pilger an wie
nie zuvor, in offenem Ungehorsam. Ist das
nicht ärgerniserregend? Wie kann Maria sol-
chen Ungehorsam einem Nachfolger der
Apostel gegenüber "billigen"?
Antwort: Dieser und auch die folgenden
Einwände beziehen sich auf frühere Jahre,
denn jetzt hat die jugoslawische Kirche ihre
Meinung geändert und steht Medjugorje posi-
tiver gegenüber. Wir geben trotzdem eine
Antwort, denn das Vergangene kann man
nicht auswischen. Man kann auch die Augen
vor der Zukunft nicht verschließen, denn
"...wenn diese Dinge von Menschen kom-
men, werden sie keinen Bestand haben; stam-
men sie aber von Gott, kann sie niemand
zerstören" (Apg 5,38-39), sagte Gamaliel über
die Predigt der Apostel vor dem Hohen Rat.
Wir machen eine Unterteilung von drei
Punkten:
1) "Die Hierarchie ist gegen die Wallfahr-
ten...": Gegen welche war sie wirklich? Nur
gegen öffentliche, von einer Diözese oder
Pfarrei veranstaltet! Nie sprach sie sich gegen
private aus! Was die Liturgie betrifft, hat sich
der Bischof wohl ablehnend verhalten gegen-
über Art und Weise der Teilnahme an den
Erscheinungen. Nie aber hat er den normalen
Ablauf der Meßliturgie und der religiösen
Feiern in Medjugorje verboten. Hl. Messe,
Andachten, Beichten usw. gehören zu jeder
Pfarrei und so nahmen Einheimische wie auch
Pilger daran teil.
2) Kann man nun von "..direktem Unge-
horsam" sprechen? Wenn die ganze Pfarreiar-
beit der dortigen Priester nach den Regeln der
Kirche sich abwickelte, wo kann man da von
Ungehorsam reden? Auch das Gebet auf den
Bergen oder an privaten Orten kann niemand
verbieten. In Wirklichkeit tat das niemand!
3) Zur Bemerkung ".. ob das nicht Ärger-
nis errege und ob Maria wirklich Ungehorsam
billige...?" möchten wir betonen, daß das
Evangelium selbst jedem, der nicht glaubt,
ein Ärgernis ist. Jesus selber sagte: "Selig wer
an mir kein Ärgernis nimmt". - Es ist leicht,
das aus dem Gehorsam zum Evangelium stam-
mende Ärgernis zu verwechseln mit dem eines
angenommenen Ungehorsams.- Sicher ist
auch, daß die demütige und zugleich zielstre-
bige Haltung des Volkes Gottes mehr recht
hatte als die Verzögerungen der Kommissio-
nen und auch klarer sah als diese.
Frage: Es besteht der Verdacht, daß um
die noch übriggebliebene, einzige Seherin
herum ein gewisses Geschäft gemacht wird,
um den Kultort "obligatorisch" mit den fort-
geführten Erscheinungen weiterbestehen zu
lassen. Aus dem äußerst armen Medjugorje
ist ein sehr florierender Wallfahrtsort gewor-
den....
Antwort: Es sind immer noch vier, die die
Muttergottes regelmäßig sehen: Vicka (27-
jährig), Ivan und Marija (nur wenig jünger)
und Jakov (jetzt im Soldatenalter). Zwei andere
Seherinnen, Mirijana und Ivanka, bei denen
die Erscheinungen nach dem ersten bzw. nach
dem fünften Jahr aufhörten, sehen Maria trotz-
dem noch an bestimmten Tagen (Mirijana an
ihrem Geburtstag und Ivanka je am Jahrestag
der Erscheinungen. Dazu sieht sie Mirijana
jetzt auch noch jeden Monat am 2. Tag).
Gewiß bestehen Geschäftsinteressen.
Häuser wurden gebaut, kleine Restaurants
und Pensionen, denn die Millionen suchen
Unterkunft und wollen auch essen. Daneben
entstanden auch Kioske und Souvenirläden.
Die Pilgerfahrten sind sicher ein Einbruch,
der aber normal und nicht zu vermeiden ist
und an anderen Orten wie Lourdes oder Fati-
ma viel größere Ausmaße annahm. Dort
begann das Geschäftsleben sofort nach den
Erscheinungen und so wird es in Medjugorje
sein oder bleiben, auch wenn die Erscheinun-
gen aufhören. Es ist sogar anzunehmen, daß
diese Dinge noch wachsen, nach der neuerli-
chen offeneren Einstellung der Hierachie. Der
Andrang der Pilger an den Ort, "wo die Köni-
gin des Friedens ihren Fuß setzte" wird noch
größer werden.
Frage: Wer profitiert schließlich am mei-
sten von den Einnahmen?
Antwort: Es ist klar, daß, wer sich für die
Pilger einsetzt, wohl auch seinen Gegenlohn
erhält. Die Patres von Medjugorje haben sich
diesbezüglich nicht engagiert, um sich zu
bereichern, aber sie taten sehr viel zur Vergrö-
ßerung und Verschönerung des Kultortes, was
in den ersten Jahren unmöglich war wegen der
feindlichen Gesinnung der Regierung.
Frage: Wie stellt sich der Vatikan dazu?
Man sagt, der Papst hätte sich "gegen" die
Lokalbischöfe gestellt.
Antwort: Man kann sagen, daß der Papst
persönlich während mehreren Zusammen-
künften mit Priestern oder Bischöfen sie zur
Reise nach Medjugorje ermunterte. Er tat das
auf Grund der geistlichen Früchte, die sich
dort dauernd zeigen. Noch nie hat er sich aber
vor die untersuchenden Instanzen gestellt.
Jetzt äußerte sich die jugosl. Bischofskonfe-
renz im Dokument vom 10.4.91. folgender-
maßen: "Auf Grund der bisherigen Untersu-
chungen kann man nicht sagen, daß es sich um
übernatürliche Erscheinungen oder Visionen
handelt". (Das schließt aber nicht aus, daß
man das auch später nicht sagen kann.) Im
Gegenteil enthält ihre Stellungnahme sogar
eine indirekte Bestätigung, daß nichts Wider-
sprüchliches gegen Glauben und Moral der
Kirche gefunden wurde und daß überdies "die
Bischöfe pastoral-liturgische Weisungen
herausgeben werden für einen geregelten
Ablauf des Kultes". Noch mehr: Im Doku-
ment befindet sich kein Wort mehr darüber,
daß man die Pilgerfahrten unterbinden sollte.
So stehen also die jugosl. Bischöfe, die die
Untersuchungen weiterführen, genau im Ein-
klang mit dem Papst.
Frage: Der Andrang der Pilger nimmt
kein Ende. Aus welchen Ländern kommen
sie?
Antwort: Trotz einer kurzen Unterbre-
chung wegen der jugosl. Krise nimmt der
Pilgerstrom eher zu. In den ersten Jahren
waren die Italiener in der Mehrzahl. Dann
folgten andere Länder anderer Sprachen in
ständiger Zunahme. Heute kommen mehr und
mehr Pilger auch von den Oststaaten.
Frage: Die offizielle Bestätigung fehlt
immer noch. Passierte in letzter Zeit etwas,
das man außerordentlich nennen könnte?
Antwort: Ja, im Pfarreibüro von Medju-
gorje befinden sich ca. 400 außerordentliche
Heilungsfälle, die genau dokumentiert sind.
Frage: Was bedeutet Medjugorje in der
Lage Jugoslawiens?
Antwort: Jugoslawien als erster Nutznie-
ßer des Phänomens Medjugorje kann in den
Geschehnissen eine Vorbedeutung sehen als
Anruf und Hilfe zu einer Versöhnung der
verschiedenen Völkergruppen. Es ist anzu-
nehmen, daß die Präsenz Mariens und der
religiöse Aufbruch auch im politischen Be-
reich eine bessere Lösung begünstigen.
Frage: Welche Rolle spielt Medjugorje in
unserer Kultur, die dem Übernatürlichen
skeptisch gegenübersteht und doch mit allen
Mitteln auf der Suche ist nach Wunderbarem
und Magischem?
Antwort: Darin sehe ich eine Rückkehr
zum wirklich Übernatürlichem, das unsere
laizistische Kultur verbannt hatte. Medjugor-
je hat neu aufgezeigt, wie Gott immer am
Werk ist, nicht nach unserem menschlichen
Planen, aber in der Kraft der Frohbotschaft.
Das beweisen die unendlich vielen Bekehrun-
gen, die vielen Berufungen zum gottgeweih-
ten Leben und zum Weg der Heiligkeit, die
sich wie ein herrlicher Blütenstrauß abheben
von der Wüste des heutigen Naturalismus und
der modischen Säkularisierung. Es überrascht
nicht, daß die laizistische und materialistische
Kultur diese Dinge unter "Suche nach dem
Magischen" oder unter "Frucht der psycholo-
gischen Unsicherheit" einreiht. Wer eben nicht
glaubt, kann auch nicht zugeben, daß es Ein-
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- 8 -
wirkungen der Barmherzigkeit Gottes in die-
se Welt gibt.
Frage: Warum erfahren die Botschaften
der Barmherzigkeit Gottes, ob in Lourdes,
Fatima, Banneux usw. und jetzt in Medjugor-
je, meist Reaktionen von Verdacht und harter
Polemik oder verursachen sogar großes Leid
für die Seher?
Antwort: Medjugorje ist davon nicht ver-
schont, denn die Sünde des Menschen und der
Widerstand gegen die Gnade bleiben gleich.
Die Forderungen Gottes und die des weltlich
gesinnten Menschen sind so grundverschie-
den. Jesus selbst sagte einmal: "Ich bin nicht
gekommen, den Frieden zu bringen, sondern
das Schwert" (Mt 10.34).
Frage: Wie sehen Sie die Zukunft für
Medjugorje und die Seher?
Antwort: Mir scheint, daß es kirchlicher-
seits einer Anerkennung von Medjugorje
entgegengeht. Die übernatürlichen Früchte
sind erstaunlich groß. Auch die Wallfahrten
werden zunehmen. Betreffend der Seher glau-
be ich, daß sie den gleichen Weg aller Chri-
sten gehen. Sie müssen sich in Prüfungen
bewähren und diese sind wohl größer, als die
der anderen. Sie erhalten große Gnaden. Das
erfordert stets größere Verantwortung und
Wachsamkeit.
Am Heiligen Grab sagte
mir eine Jüdin:
"Jesus ist der Messias"
An einem Freitag um 3 Uhr nachmittags
trete ich in die Kapelle zum Heiligen Grab ein.
Niemand ist anwesend, außer ein Mädchen
um die 22 Jahre: ein schönes, offenes Gesicht
mit einem äußerst intelligenten und lebhaften
Blick. Sie lacht mich an. Ich antworte ihr mit
einem Kopfnicken, bekreuzige mich und knie
nieder indem ich meinen Kopf an den Stein
des Heiligen Grabes anlehne. Das Mädchen
bleibt aufrecht stehen und sieht sich um. Nach
einer viertel Stunde erhebe ich mich und ich
höre sie fragen:
«Sind sie Jüdin?»
«Nein, ich bin Christin.»
«Ich bin Jüdin.»
«Es freut mich, sie hier zu sehen.»
Sie wendet ihre Augen zur Ikone des Auf-
erstandenen Jesus und sagt:
«Ich liebe ihn.»
«Auch das freut mich von ihnen zu hö-
ren.» Und sie fügt hinzu:
«Er ist Gott! So steht es im Alten Testa-
ment.»
«Ja», antworte ich und beginne mit dem
Psalm 110: "So spricht der Herr zu meinem
karte mit Bemerkungen, Fragen oder
Ratschlägen. Herzliche Grüße und vielen
Dank von der Redaktion.
Hier auch Grüße und Segnung von Don
Angelo Mutti:
(...) Herzliche Glückwünsche unserer pol-
nischen Übersetzerin Anna Vojtas aus Kra-
kau, die einen Deutschen am 5. Oktober hei-
ratet (Sie bitten um unser Gebet, denn sie
wollen eine wahre christliche Familie grün-
den), sowie Czeslawa Mirkiewicz, Mitarbei-
terin der russischen und polnischen Ausgabe
von "Echo", die uns die Worte von ihren
Krankbett aus übermittel: Alles führt und
leitet Maria. Wir vertrauen außerdem der
Königin des Friedens, auch Fürsprecherin der
Kranken, Schwester Margherita Makarovic’ -
unsere kroatische Übersetzerin - an, sowie
Pater R. Cona, alle eifrige Arbeiter im Dienste
Mariens.
Seid alle gesegnet im Rosenkranz
Mariens.
Don Angelo
Herrn: Setze dich zu meiner Rechten und ich
lege dir deine Feinde als Schemel unter die
Füße."
Sie zitiert gleich den Psalm von Anfang an
und gemeinsam fahren wir weiter: "Dein ist
die Herrschaft am Tage deiner Macht (wenn
du erscheinst) in heiligem Schmuck; ich habe
dich gezeugt noch vor dem Morgenstern wie
den Tau in der Frühe." Und spricht auch den
Vers: "Du bist Priester auf ewig nach der
Ordnung Melchisedeks", ein Vers, den ich
nicht auswendig kannte.
Und gleich danach fügt sie hinzu: "Er ist
wegen unserer Sünden gestorben: Jesaja 53",
und zitiert ein paar Verse: "Aber er hat unsere
Krankheit getragen und unsere Schmerzen
auf sich geladen... Doch er wurde durchbohrt
wegen unserer Verbrechen, wegen unserer
Sünden zermalmt." Und sie gesteht mir:
«Ich wurde durch die Hl. Schrift vom
Heiligen Geist erleuchtet. Anfangs habe ich
Widerstand geleistet. Wegen des Holocaustes
im zweiten Weltkrieg habe ich mich gewei-
gert.»
Ich sprach zu ihr:
«Der Holocaust hat doch mit dem Chri-
stentum nichts zu tun. Ich bin Christin, wenn
ich mich als Christin benehme, hat das mit
dem Christentum nichts zu tun.»
Sie antwortet:
«Ja, das habe ich verstanden.»
Nach kurzem Schweigen wage ich schüch-
tern diese Bemerkung: «Wir müssen aber
denen verzeihen, die uns Böses antun.»
Und sie, ganz sanft:
«Ja, und sie auch lieben und für sie beten.»
Nach einer Pause fügt sie hinzu:
«In immer größerer Zahl überzeugen sich
die Juden, daß Jesus der Messias ist.»
Für einen kurzen Augenblick betrachtet sie
schweigend die auf Stoff gestickte Ikone und
fragt mich:
«Glauben sie, daß sie ihm ähnlich ist? Er
ist der schönste aller Menschenkinder und wir
sind Er. Wir sind sein Leib, sind die Kirche,
sind die Braut.»
Diese Worte kommen aus ihrem Munde,
aus dem Munde einer Jüdin. Dann blickt sie in
mein Gesicht und fährt weiter:
«Er ist dabei, zurückzukommen. Er wird
kommen um uns den Frieden zu bringen.»
«Ich hoffe das von ganzem Herzen. Nun
muß ich aber weiter, denn ich muß noch etwas
erledigen. Aufwiedersehen.»
Und sie auf englisch: «Good bye! The
Lord be with you.»
(Aufwiedersehen. Gott sei mit dir)
«And with you too.»
(Und auch mit dir)
Annalia S.
(Aus der Zeitschrift der Franziskaner "Heiliges
Land" - P.O.B. 186, Jerusalem 91001)
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