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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 97 (November 1992)

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97
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S.I.A.P. - III/70% - BZ Ferr. - Nr. 9/92
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Ermächtigung: Trib. Bozen Nr. 24 / 28.8.91
NOVEMBER 1992
Falls unerwünscht, bitte Kästchen
ankreuzen und in den Briefkasten
werfen. Danke.
Botschaft vom 25. Oktober
"Liebe Kinder! Ich rufe euch zum Gebet auf, jetzt wo der Satan stark ist und sich so vieler Seelen wie möglich
bemächtigen will. Betet, liebe Kinder, und habt mehr Vertrauen zu mir, denn ich bin hier, um euch zu helfen und um
euch auf einem neuen Weg zu einem neuen Leben zu führen. Deshalb, meine lieben Kinder, hört und lebt was ich
euch sage.
Es ist wichtig für euch, daß ihr euch an meine Worte erinnert und an all das, was ich euch immer wieder sagte,
wenn ich nicht mehr bei euch sein werde. Ich rufe euch auf euer Leben von Anfang an zu ändern, und daß ihr euch
für die Umkehr entscheidet, nicht mit Worten, sondern mit dem Leben.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
RETOUR À L' ENVOYEUR
Unterschrift
.............................
"Selig jene Knechte, die der Herr bei seiner
Ankunft wachend findet... Und wenn er in der
zweiten oder dritten Nachtwache kommt und
sie so findet, selig sind sie" (Lk 12, 37-38)
Kommentar von P. Slavko
Barbaric (Radio Maria)
(...) Natürlich können wir nicht alles wis-
sen, was kommen wird, jedenfalls greift Satan
immer die Seele und das Herz an und will alles
Gute in uns zerstören. Die Madonna ladet uns
ein: "Betet und habt Vertrauen zu mir."
Wieso alle diese Kämpfe, alle diese Pro-
bleme und Konflikte, in denen wir uns befin-
den und das nicht nur hier wegen des Krieges,
sondern überall auf der Welt? Eine dem Gebet
nahe Person wird sich sicher fragen: aber
warum? Wo sind meine Gebete geblieben und
wo enden sie? ... Ich spüre keine Hilfe!
Ich glaube die Muttergottes spricht alle
jene an, die aus irgend einem Grund entmutigt
sind. Die Muttergottes hilft uns doch und will
uns auf einen neuen Weg und in ein neues
Leben führen. Natürlich muß alles Neue vom
Leid begleitet sein. Diese Botschaft stellt unser
Volk vor die Frage, denn es hoffte, der Krieg
sei zu Ende, jedoch geht er mit allen begleite-
neden Folgen weiter: Warum denn? Wie lan-
ge noch?
Die Madonna ladet uns ein und ermutigt
uns zu vertrauen und uns auf den neuen Weg,
auf ein neues Leben hin, führen zu lassen.
Hoffen wir, dieses "neue Leben" möge uns
Frieden, Liebe , Verzeihen, Versöhnung be-
reiten.
Sie ladet uns ein, das zu leben, was sie uns
sagt. Oftmals hat sie diese Worte wiederholt:
"Hört und lebt, was ich euch sage". Auch
diesmal sagt sie im letzten Satz: "Ich rufe euch
auf, euer Leben von Anfang an zu ändern";
ganze Welt daraus ein großes Geschenk. Es
sind ganz sicher viele neue und gute Dinge im
Entstehen, eines Tages jedoch werden sie
aufhören; das zu hören stimmt uns immer ein
wenig traurig und ist leidvoll, jedoch als Tat-
sache hinzunehmen.
Sie will, daß wir einen neuen Ruck be-
kommen, ihre Worte anzunehmen und zu
leben. Ja, dann wollen wir festen Mutes wei-
terbeten, uns bekehren, uns versöhnen, auf
allen Ebenen Gutes tun, allen, denen es uns
nur möglich ist zu tun.
nicht eine Bekehrung in Worten, sondern im
Leben selbst verwirklicht.
(...) Ein Satz stimmt uns traurig, wenn sie
sagt: "Es ist wichtig für euch, daß ihr euch an
meine Worte erinnert, wenn ich nicht mehr
bei euch sein werde." Schon vor ein paar
Jahren sagte sie uns etwas Ähnliches. Ich
glaube, sie will uns bewußt machen, daß eines
Tages die täglichen Botschaften aufhören
werden; wir, die wir diese Erscheinungen
"mitleben" wenn wir sie annehmen, schöpfen
für uns persönlich, für die Kirche und für die
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- 2 -
Nachrichten
Die Seherinnen Mirjana und Ivanka sind
mit ihren Familien hier; auch Vicka und Ja-
kov; Ivan reiste Anfang Oktober nach Ameri-
ka und Marija begleitete mich vergangene
Woche zu verschiedenen Treffen in Sizilien
und Neapel. Bei uns hier befinden sich meh-
rere Flüchtlinge.
Ich glaube im Pfarrgebiet sind mehr als
1200 Menschen eingelangt und es werden
immer mehr. Hier in unserer Umgebung ist es
ruhig, aber Mostar wird täglich ein wenig
angegriffen. Das gesamte Bosnien geht immer
mehr einer Tragödie entgegen und keiner
weiß wo das alles enden wird. Dieser Tage,
erst vorige Woche, haben sich leider mehrere
Zusammenstöße zwischen Kroaten und
Muselmanen zugetragen: stellt euch das
Durcheinand vor, wenn jetzt auch noch ein
Kampf aller gegen allen entflammen würde.
Wir kennen nicht die wahren Gründe, aber
es scheint, daß bei den Muselmanen, so hörte
ich, zwei Parteien bestehen: eine will sich
trotz der vielen Zerstörungen und Massaker
mit Belgrad vereinen, die andere mit Zagreb
und vielleicht ist in der Mitte auch noch eine
weitere; hie und da schießt ein Fundamenta-
list heraus und bricht einen Konflikt vom
Zaun. Ja, so ist ungefähr die Lage: im Moment
hat sie sich, was Bosnien betrifft, weiter ver-
schlechtert.
In Wirklichkeit sind wir nicht Feinde der
Muselmanen; stellt euch vor, in Kroatien gibt
es Hunderte und Tausende von Muselmanen
und auch hier in diesem Teil der Herzegowi-
na; die muselmanischen Flüchtlinge sind wie
alle anderen auf unseren Inseln. Dies ist
wahrlich eine große Versuchung. Wir alle
hoffen, daß alles gut geht.
Es liegen positive Nachrichten aus Kroa-
tien vor: Dubrovnik und das gesamte Hinter-
land bis nach Montenegro sind frei. Aber
niemand von uns kann sagen, wie es enden
wird, vor allem in Sarajevo und Zentral- und
Nord-Bosnien, denn, wenn es so ist wie je-
mand sagt, daß sie (die Serben) den Winter
abwarten, werden die noch nicht getöteten
Personen an Hunger und Kälte sterben. Hof-
fen wir, daß sich die Situation bessert.
Frage: Wie ist die Lage für die Hilfsliefe-
rungen an die Flüchtlinge?
P. Slavko: Gott sei Dank viele, viele Freun-
de kommen von überall her zu uns. Ich glau-
be, wenn wir in die Gebiete von Bosnien
weiter hinkommen, welche wir noch errei-
chen können, wird dort niemand Hunger lei-
den. In den Gebieten hingegen, die nicht er-
reichbar sind, gibt es Hunger und sicher ster-
ben Menschen an Hunger. (...) Allen möchte
ich neuerdings danken! Für die Hilfe seid ihr
wie die Bienen, sofort bereit uns zu helfen.
Frage: Viele fragen uns, ob eine Pilgerrei-
se mit dem Auto längs der Küste nach Medju-
gorje gefährlich ist.
P. Slavko: Jetzt sind alle Straßen offen,
man kann mit dem Flugzeug, den Schiffen
und auch längs der Küste kommen: es ist
keine Gefahr mehr da. Bis jetzt hat noch
niemand Schwierigkeiten gehabt; wenn je-
mand einen Unfall hatte..., so konnte man
einen solchen auch zuvor haben, jedenfalls
keinen, der vom Krieg verursacht worden
wäre.
Frage: Daher können sie ohne weiteres
kommen?
P. Slavko: Ja, ja. Es sind eigentlich viele
Pilger hier: aus Belgien und aus Frankreich,
eine große Anzahl Italiener; aus England; aus
Irland; Amerika und aus Kanada; die Länder
sind beinahe alle vertreten.
Segnung: Auf die Fürsprache der Jung-
frau Maria, Königin des Friedens, beschütze
euch der Herr vor jeden Angriff Satans. Der
Herr beschütze eure Seelen, alles was Heilig
in euch und um euch ist; Er beschütze eure
Familien, die Gebetsgruppen, die Kirche, die
ganze Erde. Der Herr gebe euch die Gnade,
damit ihr euer Herz öffnet, damit ihr mehr
Vertrauen zu Maria habt, die uns zu Jesus
führen will. Der Herr gebe euch den Frieden
und die Gnade zu hören und leben was Maria
uns im Namen des Herrn sagt. Der Herr segne
und gebe euch die Gnade der Bekehrung; Er
gebe euch die Kraft das Leben zu ändern und
fortdauernd in der Liebe und Barmherzigkeit
fortzuschreiten, die einen für die anderen. Der
Herr segne euch und heile alle Kranken, tröste
die Trauernden und gebe Mut allen jenen, die
Ihn verloren haben. Der Herr segne euch: im
Namen des Vaters, des Sohnes und des Heili-
gen Geistes.
Wir können in Südtirol die Spenden auf
das Konto Nr. 9000 "Hilfe für jugoslawi-
sche Flüchtlinge", Sparkasse, Ag. 2 Frei-
heitsstraße, Bozen, überweisen. In der
Schweiz: Eco di Medjugorje, Bank Raiffei-
sen, CH - 6862 RANCATE, Konto 69-1079-
0; "für Kroatien" angeben.
Wann wird der Herr kommen?
Unterredung mit P. Tomislav
(Colle Don Bosco 14. und 19.09.92)
Die Liebe Gottes und nicht unsere Bedürf-
nisse sollen der Mittelpunkt des Gebetes sein.
F.: Ich glaube den Gedanken aller durch
meine Aussage auszudrücken, indem ich sage
von der vorgeschlagenen Lebensvision des P.
Tomislav fasziniert zu sein, aber ich frage ihn:
Wie können wir in uns selbst, im Alltag, das
alles verwirklichen?
A.: Alles verwirklicht sich durch das Gebet
aus dem Herzen. Daher empfehle ich euch in
den Mittelpunkt eures Gebetes die Liebe
Gottes zu stellen, Seine Liebe zu suchen. Die
Madonna hat uns in einer Botschaft gesagt:
"Ihr habt eine falsche Einstellung, vor eurem
Gebet habt ihr viele Gebetsmeinungen, viele
Programme. Entfernt all das und bittet vor
allem um die Hingabe, bittet darum, der Herr
gebe euch die Hingabe des Herzens und macht
die Erfahrung dieser totalen Übergabe und
Fügsamkeit... Und wenn ihr so offen seid,
beginnt Gott in euch zu wirken. Ihr könnt
nichts ändern, nur zu dieser Hingabe könnt ihr
gelangen. Es ist Gott, Der alles in euch verän-
dert." Genauso hat die Madonna gelebt! Wir
müssen uns Gott hingeben, auch wenn wir
verletzt sind. Das wünscht Jesus von uns
allen: eine totale Öffnung. Wenn wir Jesus
annehmen, gibt uns der Vater alles. Wir müssen
zur Liebe des Vaters hinlaufen wie der verlo-
rene Sohn, der Ihm nichts bringen konnte,
jedoch eine freudige Umarmung erhielt. Bring
nichts mit, auch nicht deine Sünden, wirf sie
von dir! Gott weiß nichts damit anzufangen.
Laß deine Sorgen, beachte auch nicht deine
Verdienste... lauf zum Vater. Er wartet auf
dich, so wie du bist.
Das alles können wir nun alle Tage tun: in
diese Hingabe eintreten und auf die innere
Stimme hören. Man tue so wie jemand, der
den Sonnenstrahlen ausgesetzt am Strand liegt
und daher alle Wohltaten empfängt. Im Gebet
konzentriert sich der Hauptpunkt darauf, daß
wir der Liebe Gottes ausgesetzt sind. Gott
muß uns zuerst lieben, denn nur so sind wir
imstande zu verzeihen, zu lieben, die Sünde
zu besiegen; also, nur wenn wir fühlen von
Ihm geliebt zu sein, können wir die anderen
lieben.
Wenn wir uns von Christus geliebt fühlen,
fängt unser Leben sich zu ändern an. Um das
zu entdecken, müssen wir alles von uns abge-
ben und das können wir nur durch das Gebet
und die Hingabe. Wenn ihr das Gebet beginnt,
bittet Gott um nichts. Verzichtet auf alle eure
Programme, auch auf die schönsten. Um in
den Geist des Gebetes einzugehen, müssen
wir auf alles verzichten.
Erlaubt, daß Gott in euch eintrete, euch
liebe... Gott lenkt alles, wir lenken nichts.
Warum muß ich Kenntnis haben? Meine
höchste Kenntnis ist, mich Gott zu überlas-
sen, mich von Ihm lenken lassen. Und so
öffnen wir Ihm unser Herz und können Seine
Liebe entdecken. Wenn wir in die Mitte unse-
res Gebetes die Heilung unseres Kopfes oder
den Arbeitsplatz stellen, können wir nicht in
die Tiefen der Liebe Christus eingehen. Su-
chen wir also diese Liebe, die uns heilt und
diese Liebe wird jegliche Situation ändern.
Somit kann Jesus in uns wirken und auch die
"Lage unseres Kopfes und unseres Arbeits-
platzes" ändern.
F.: Im Evangelium kommen Kranke vor,
die um Heilung bitten, Seelen, die (von
Dämonen A.d.R.) befreit werden möchten;
uns wurde ein Gebet der Bitten gelehrt, wäh-
rend die Muttergottes ständig um das Gebet
des Herzens bittet. Wie können wir unsere
Wünsche mit der von Maria gewünschten
Hingabe, von der uns P. Tomislav gerade
gesprochen hat, vereinen?
A.: Die Bitten sind nötig, kommen aber
erst an zweiter Stelle nach der Liebe und
Gemeinschaft mit Christus. Wenn wir in
Gemeinschaft mit Christus sind, dann heilt
Er, dann befreit Er von negativen Einflüssen,
vielmehr wo die Liebe ist, läuft die Krankheit
weg. Die Liebe erzeugt in uns positive Gefüh-
le, und wo die Liebe ist, wirkt Satan nicht.
Sicher, wir müssen Jesus unsere Probleme
vorbringen, aber die Frage ist, wie wir das tun;
wenn wir dies egoistisch tun, können wir
nicht in die Gemeinschaft mit Christus einge-
hen. Die im Evangelium vorgetragenen
Wunder sind Zeichen der Barmherzigkeit
Gottes, der Liebe, die Christus uns gegenüber
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- 3 -
Echo aus Medjugorje 97
empfindet. Allein diesen Weg müssen wir
beschreiten um in die Liebe einzugehen und
wir werden mit Freude sehen, wie Jesus unse-
re Probleme löst.
F.: Wie ich haben viele andere verstan-
den... Aber wie kann man sich hingeben?
A.: Das ist ein verwickeltes Problem und
gleichzeitig jedoch einfach. Fangen wir mit
der Hingabe unseres Körpers an. Wenn wir
nicht Zeit zum Gebet haben, sind wir ange-
spannt und können nicht in das Gebet einge-
hen. Wenn in unserem Hause immer das
Fernsehgerät den Vorrang hat, ist die Hinge-
bung unmöglich. Dasselbe tritt ein, wenn in
der Familie ständig Streit herrscht. Also ist
die Hingabe ein ganz einfacher Vorgang, wenn
man ihn beschreiten will: er nennt sich "Liebe
unter Menschen." Liebe zwischen Mutter und
Sohn, zwischen Ehemann und Ehefrau.
Jesus will noch Seine zu unserer Liebe
hinzufügen. Es würde ausreichen zu diesem
offen zu sein und den Herrn um die Reinigung
unserer Beziehungen zu bitten. Ja dann ent-
decken wir, wie schön und bereichernd
menschliche Liebe ist.
Dieser Vorgang tritt ein, wenn wir es
erlauben, daß Christi Liebe in unsere herein-
fließe. Ich sagte einmal einer Mutter: "Wenn
du in Christi Liebe bist, bist du zuversichtlich,
auferstanden und liebst deinen Sohn. Dein
Sohn sucht nach Idolen, da er nicht von der
Liebe Gottes erfüllt wurde. Allein die Liebe
Gottes ändert.
Tritt ein in diese Liebe und die Werke
werden eintreffen! In der heutigen Mensch-
heit geschieht etwas ganz Häßliches, da wir
nicht den Weg beschreiten, den uns Gott
bereitet hat; wir antworten nicht auf das, was
Gott seit dem Anfang der Schöpfung in uns
eingepflanzt hat als Er uns zu Seinem Eben-
bild schuf. Es würde genügen langsam, lang-
sam das Herz zu öffnen, sodaß der Heilige
Geist immer mehr Raum in uns einnimmt. Zu
diesem Zweck müssen wir die Botschaft
Mariens annehmen: Gebt Gott Zeit, so wird
Gott euch Zeit geben.
Es würde ausreichen ihre Ratschläge zu
befolgen: den Tag mit dem Gebet beginnen
und beenden, jede Art von Kummer ablegen,
die Sünden von sich weisen, sich am Morgen
erheben, das Herz öffnen und über das Wort
des Herrn nachsinnen, eines davon besonders
aufnehmen und im Herzen durch den ganzen
Tag hindurch bewahren.
Wenn wir so vorangehen, werden wir
entdecken, wie der Heilige Geist in uns wirkt.
Wenn wir aber das Gebet als Formel abtun,
werden wir niemals zur Liebe gelangen, denn
die Liebe hat Gemeinschaft im Herzen und in
der Tiefe. Mit diesen einfachen Schritten
entsteht ein dynamisches, geistiges Glau-
bensleben und zwar auf eine viel schnellere
Art als Theologen es vermögen.
Tonband - Telefondienst MEDJUGORJE
Schweiz: 041 - 72 93 72 - Österreich: 0222
- 15 91
Deutschland: 07302 - 89
SCHIO: Bingen (D) 06721 2387 - Meran
(Südtirol) 0473 211622
Wann wird der Herr kommen oder
wann kommt der Herr?
F.: Sie sagten, wir befinden uns in einer
Entwicklung in Richtung neuer Himmel und
einer neuen Erde. Werden diese neuen Him-
mel und die neue Erde in uns selbst oder im
Universum entstehen?
A.: Die neuen Himmel und die neue Erde
werden im Universum entstehen. Wir kennen
nicht die Etappen, wann das eintreten wird,
denn diese kennt der Herr allein. Für uns ist
wichtig, diese schon heute und morgen in uns
zu leben. Was der Herr in den nachfolgenden
Etappen tun wird, ist Ihm überlassen. Werden
wir nicht müde, wir können uns gar nicht
vorstellen, was Er uns vorbereitet hat; Er läßt
uns jedoch durch mannigfaltige Zeichen
ahnen, daß Er alles neu machen wird.
F.: Jemand wird vielleicht an die vielen
prophetischen derzeitigen Stimmen denken,
die von einer baldigen Ankunft des Herrn (vor
dem Jahr 2000) sprechen. Das ist Quelle alar-
mierender Angst, von Spannungen und Zwie-
tracht. Können Sie uns genauere Auskunft
darüber geben?
A.: Die genaueste Auskunft ist diese: Seit
elf Jahren erscheint die Muttergottes zur
Vorbereitung der Menschheit. Sagt uns das
nicht etwas? Seit elf Jahren dauern die Er-
scheinungen an. Sicher ist, daß sie uns auf
großartige Ereignisse vorbereitet. Dies ver-
stehen erfordert die Öffnung der Herzen; wir
können nicht voraussagen, was morgen oder
übermorgen geschehen wird.
Ich empfehle euch, schon heute abend
euch gänzlich Jesus zu öffnen. Es ist nicht von
Bedeutung, ob Er morgen oder in zweitau-
send Jahren kommen wird: wichtig ist nur,
daß Jesus in unsere Herzen kommt. Die Kir-
che betet jeden Tag in der Hl. Messe für das
Kommen Christi, deshalb müssen wir im Gebet
ausharren.
Wir können nicht sagen: morgen oder
übermorgen. In diesen Tagen und Jahren
werden großartige Gnaden für die Mensch-
heit ausgegossen, die von den "bereiten"
Herzen verstanden werden. Warum auf über-
morgen warten, wenn ihr schon heute abend
glücklich sein könnt? Warum die Dinge von
außen beobachten: wie und wann wird Er
kommen, wenn ihr doch heute abend schon
alles haben könnt, wenn ihr anfangt, die
Geheimnisse im Herzen Gottes klar zu ermes-
sen?
Jesus selbst sagte, Er selbst kennt nicht
den Tag und das gefällt mir, denn somit kann
er auch mir unbekannt bleiben. Es genügt mir
zu wissen, daß ich einen Vater im Himmel
habe, Der sich um alles kümmert, heute wie
morgen.
Wenn ihr euch aber in der Frage verliert,
kommt Er morgen oder übermorgen, entsteht
ein Angstgefühl: was wird passieren? Seid in
der Liebe Christi schon heute abend und Er
wird euch heute abend für das Morgen vorbe-
reiten und ihr werdet die Tage ermessen und
alles verstehen.
Es gefällt mir nicht zu hören: Er kommt
morgen oder übermorgen. Wir kennen aus der
Geschichte der Kirche Sekten, die den Tag
des Herrn voraussagten. Wir jedoch müssen
die Zeichen dieser Zeit auf Erden betrachten
und sie verstehen. Der Plan ist wundervoll.
Entdeckt ihn! Das sind Zeiten besonderer
Gnaden. Schauen wir doch nicht weit nach
vorne, auf das zweite Kommen Christi. Schau-
en wir auf das Heute. Jene, die das erste
Kommen Christi nicht angenommen haben,
werden auch das zweite ablehnen. Wir müs-
sen heute die Anwesenheit Christi leben.
Es ist notwendig, mit Einfachheit auf das
zu hören, was Maria und die Kirche sagen und
so zu leben, als ob Jesus heute kommen wür-
de.
Wenn wir uns so verhalten, ermöglichen
wir die Entwicklung Seiner Programme. Wir
müssen nur mit dem Papst in dieser Zeit
voranschreiten und mit Jesus heute in aller
Fülle leben. Die barmherzige Liebe Jesus ist
schon da. Jesus, der Gekreuzigte, wird am
Himmel erscheinen, wir müssen Ihn aber schon
heute entdecken. In all euren Kreuzen ist
schon Jesus selbst gekreuzigt. Was gibt es da
noch zu erwarten? Jesus ist dort als Retter,
Jesus ist gekommen die Erde zu retten, Er hat
sich gerade deshalb erniedrigt. Das sind
wundervolle Zeiten der Gnade... Lebt doch
diese Begegnung mit Jesus!
Ich kann euch zum Abschluß ein großes
Problem anvertrauen: ich kenne viele Dinge,
bin aber weit von dem entfernt, was der Herr
wünscht. Daher bitte ich euch für mich zu
beten. Betet auch für das Problem der Opfer-
seelen, die ich betreue und die im Plan der
barmherzigen Liebe sehr wichtig sind. Es
sind dies die Seelen, die ihr Leben anbieten
und wollen in dieser barmherzigen Liebe zur
Rettung der Welt verbrannt werden. Betet für
dieses Werk und für diese Seelen.
Segnung. Herr, ich danke dir, daß Du in
unseren Köpfen nicht das Wissen gelegt hast,
sondern das Wissen und das Licht in unseren
Herzen. In der Tiefe unserer Herzen können
wir die Wahrheit nur durch eine totale Hinga-
be erkennen und das ist das Verhalten eines
Kindes: in den Armen seines Vaters oder
seiner Mutter zu sein.
O Jesus ich danke Dir, daß diese hier
versammelten Menschen das Herz Dir gegen-
über öffnen und, in der Freude durch diese
Öffnung, sich ohne Sorge Dir hingeben und
Dir erlauben, alles in ihrem Leben neu zu
gestalten. O Jesus, ich bitte Dich, alle Herzen
mögen die Worte der letzten beiden Botschaf-
ten der Madonna verstehen, in denen sie zur
Begegnung mit dem Schöpfer einladet. Ja
Herr, Du willst alles neu gestalten und Du
willst, daß wir Dir begegnen, Der uns das
Leben eingehaucht hat.
Öffne unsere Herzen, sende Deinen Geist,
der alles neu macht! Mache neu unsere Fami-
lien, die Ehen, die Beziehungen zwischen
Kinder und Eltern, mache neu alle Herzen auf
der Erde, in der Kirche, mache neu die Herzen
der Hirten, mache neu die Herzen der Politi-
ker, der Geschäftsleute, mache neu alle Herz-
en auf Erden und auch im Fegefeuer und Dein
Segen komme herab auf das gesamte Univer-
sum.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des
Heiligen Geistes.
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- 4 -
Zum Inhalt der Botschaften
für jene, denen er
unbekannt ist
Vicka wiederholt die Ankündigung nach
Ihrer Erfahrung mit Maria. Viele neue Leser
ersuchen um eine kurze Erklärung des grund-
legenden Inhaltes der Botschaften von Med-
jugorje. Wir tun das gerne mit den Worten, die
Vicka an die große Gruppe "Regina della
Pace" (übersetzt: Königin des Friedens) in
Rom am 20.9.92 gerichtet hat.
"Ich möchte euch die große Freude über-
mitteln, heute Abend unter euch sein zu dür-
fen. Die größte Freude ist es, dem Wunsch
Mariens entsprechend, euch die Botschaft zu
überbringen, die alle kennen sollen. Die von
ihr gegebenen Botschaften betreffen das
Gebet, die Bekehrung, das Fasten, die Buße
und den Frieden.
Die Madonna trägt uns auf, jeden Tag den
freudenreichen, schmerzhaften und glorrei-
chen Rosenkranz zu beten, sie bittet uns bei
Wasser und Brot jeden Mittwoch und Freitag
zu fasten, vor allem aber bittet sie um einen
starken Glauben. Die Kranken bittet sie auf
etwas für sie Kostbares zu verzichten, uns
aber, die wir gesund sind, bei Wasser und Brot
zu fasten.
Unsere Entschuldigungen "ich habe Kopf-
weh, ich habe Bauchweh..." sind Ausreden
und nur Zeichen unseres schwachen Willens;
wenn wir das Fasten mit Liebe annehmen, in
Liebe zum Herrn, werden wir auch die Kraft
zum Durchhalten bekommen. Hinsichtlich
Bekehrung sagte die Madonna: "Meine lieben
Kinder, ihr alle, wenn ihr euch in Schwierig-
keiten, Entbehrungen und Leiden befindet,
glaubt, Jesus und ich seien weit weg von
euch". Maria versichert uns aber, daß sie und
Jesus immer mit uns sind, aber sie bittet uns
Herz und Leben aufzutun, um die Größe ihrer
Liebe zu erkennen. Sie bittet uns auf etwas zu
verzichten, das uns teuer ist, aber die aller-
größte Freude bereiten wir der Madonna, wenn
wir auf die Sünde verzichten. Maria hat uns
gesagt, sie gibt jedem von uns ihre Liebe und
ihren Frieden, damit wir dessen Träger und
Spender an unseren Wohnorten werden. Sie
sagte auch, daß sie uns segnet und für jeden
einzelnen von uns beten wird.
Hinsichtlich des Familienlebens hat sie
darum gebeten damit zu beginnen, den Ro-
senkranz in der Familie und in den Gruppen
zu beten. Es ist für sie eine große Freude die
Kinder mit den Eltern beten zu sehen, denn,
ist eine Familie so im Gebet vereint, Satan
nichts ausrichten kann.
Die Madonna hat auch davon gesprochen
wie stark Satan sei und wie sehr er sich be-
müht uns zu stören; deswegen bittet sie um
verstärktes Gebet um ihn fernzuhalten und er
uns nichts Böses antun kann. Maria sagte uns,
die wirksamste Waffe gegen Satan ist der Hl.
Rosenkranz und sie hat uns auch empfohlen,
uns einen geweihten Gegenstand umzuhän-
gen, z.B. eine Medaille... zu unserem Schutz.
Maria sagt auch, die Hl. Messe muß für
uns immer an erster Stelle zu finden sein, denn
das ist der heiligste und wichtigste Augen-
blick unseres Lebens. Jesus kommt in der Hl.
Messe unter uns um in unserem Herzen zu
wohnen. Die Madonna bittet darum, uns gut
auf eine würdige Aufnahme Jesus in unserem
Herzen vorzubereiten.
Die Heilige Jungfrau bittet auch darum,
wenigstens einmal im Monat das Beichtsa-
krament zu empfangen, Jugendliche und
Seelen, die eine Weihe empfangen haben,
einmal in der Woche: Die Bedeutung der
Beichte nicht verstehen ist so wie die Sünde
zwar erkennen, aber nichts dagegen unterneh-
men sie auszulöschen. Das Sakrament der
Beichte hilft uns als neue Menschen von der
alten Denkart der Sünde hervorzugehen um in
jene der Liebe und Gnade einzugehen. Oft-
mals benötigen wir nur den Rat des Priesters,
damit er uns hilft, aus dieser sündhaften
Denkart herauszukommen.
Bezüglich der Jugendlichen hat sich die
Muttergottes sehr besorgt geäußert, da sie
sich in einer schwierigen Lage befinden. Wir
können ihnen nur durch unser Gebet aus dem
Herzen und unserer Liebe helfen. An die
Jungen gewandt sagte die Madonna: "Meine
lieben Jungen, alles, was die Welt euch anbie-
tet ist falsch und vergänglich. Daraus könnt
ihr erkennen wie Satan alle Momente eurer
Freizeit zur Störung ausnützt".
Maria hat jedoch auch hinzugefügt, daß
diese Zeiten auch Zeiten großer Gnaden sind.
Sie wünscht, daß wir Träger des Friedens
werden und daß wir für den Frieden auf Erden
beten. Die Madonna sagt: "Wenn ihr für den
Frieden auf Erden betet, diesen aber nicht in
euren Herzen trägt, hat das Gebet keine Wir-
kung".
Nun bittet Maria uns besonders in dieser
Zeit das Gebet zu verstärken, das erforderlich
ist, sodaß ihr Plan in Erfüllung gehe. Sie bittet
uns auf irgendetwas aus Liebe zum Herrn zu
verzichten, alle Tage die Bibel zur Hand zu
nehmen, das Wort Gottes zu lesen und es
während des Tages zu leben. In den letzten
Botschaften sagte sie mir für den Frieden zu
beten und auch sie selbst betet für dieselbe
Absicht. Beim nächsten Treffen mit der Mut-
tergottes werde ich jeden einzelnen von euch
vorstellen und werde für euch beten, ihr aber
öffnet euer Leben und euer Herz der Madon-
na.
Wie kann man die eigenen
Feinde lieben? Vicka lehrt uns
dies durch Taten und Worte und...
durch ihr Lächeln
Greuel und Haß lodern auf, oftmals auch
unter den besten Menschen. Das ist gut ver-
ständlich, denn Entsetzen führt zur Rebellion.
Vicka jedoch dringt bis auf den Grund vor und
verkündet die evangelische Botschaft der
Feindesliebe. Es ist schon etwas ganz Großes,
daß sie diese in ihrem Herzen trägt. Lech
Walesa hatte im Kerker nicht die Kraft zur
Verzeihung, konnte sich aber auf wunderba-
rer Weise herausziehen, indem er die Verzei-
hung Maria übergab, der er sich gänzlich
geschenkt hatte. Er schloß sein Gebet und
sprach: "Verzeihe du jenen, die uns verletzen,
wenn wir es nicht vermögen."
Zur Liebe des Feindes gelangt man durch
Gottes Gnade. Wie kann man es in einer Zeit
der Gewalt und des Hasses wagen, konkret
diese Liebe Ohren verkünden, die sie gar
nicht verstehen würden? Wie kann man vor-
gehen, ohne Zorn und Vergeltung zu verursa-
chen? Vicka antwortet: "Wir müssen für das
serbische Volk beten, sei das uns zugefügte
Leid noch so schwerwiegend. Wenn wir ihm
nicht zeigen, daß wir es lieben, wenn wir nicht
Beispiel für Liebe und Verzeihen geben, wird
dieser Krieg nie aufhören. Es ist sehr wichtig
nie zu versuchen uns zu rächen. Wenn wir
sagen: "Jener, der mir Böses angetan hat muß
dafür bezahlen und ich werde es ihm mit
gleicher Münze zurückzahlen", wird dieser
Krieg nicht aufhören. Wir müssen hingegen
verzeihen und sagen: "O Gott, ich danke dir
für das, was meinem Volke zustößt und ich
bitte Dich für die Serben, denn sie wissen
wirklich nicht was sie tun."
"Möge unser Gebet ihre Herzen berühren,
damit sie erkennen, daß dieser Krieg nirgend-
wohin führt."
Vicka dringt dieser Botschaft der Liebe
bis auf den Grund vor, sie geht weiter als alle
anderen. Es ist wahr, sie sagt wie die anderen,
der Krieg kann nur mit Gebet und Fasten
gestoppt werden, aber sie geht noch weiter;
sie wagt einen wohl vergessenen Punkt hinzu-
zufügen: Der Frieden kann nur durch die
Liebe eintreten, und die Feindesliebe ist da
mit eingeschlossen. Zu diesem Thema hat es
mich tief geschmerzt, als ich eine der wichtig-
sten, allgemein unbekannten Botschaften
Unserer Frau wieder fand. In der Tat, sie (die
Botschaft A.d.R.) schien nirgends auf und sie
wurde mir durch den Erzbischof von Split
Mons. Franic im Jahr 1984 übermittelt, der sie
seinerseits von den Sehern bekam. In einer
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- 5 -
Zeit, wo der Haß schon sehr groß war, wagte
er es diese beinahe vergessene Botschaft zu
wiederholen: "Liebt eure serbisch-orthodo-
xen Brüder. Liebt eure muselmanischen Brü-
der. Liebt jene, die euch regieren" (Zu jener
Zeit die Kommunisten). Vicka versteht und
lebt die Botschaft von Medjugorje mehr als
alles andere. Möge sie uns durch ihr gutes
Beispiel lehren die Feinde zu lieben. Dies ist
umso leichter, je weniger wir haben (Feinde),
wenn sie nicht sehr gefährlich sind, wenn
nicht die Gefahr besteht alles zu verlieren,
unser Leben miteinbezogen.
(R. Laurentin, Zusammenfassung aus
"Chretiens Magazin" vom 15.10.92)
Vassula Ryden durch angesehene
Autoren vorgestellt (ein Kommen-
tar für die Leser des 4. Bandes
in italienischer Sprache)
Kann Vassula Ryden, nationale Tennis-
meisterin von Bangladesh, Modell am Hotel
Sheraton, anerkannte Malerin, Assistentin
ihres Mannes, Mutter von zwei Kindern, in
angesehener sozialer Position, eine ideale
Empfängerin von Offenbarungen in unserer
Zeit sein? Vielleicht ist es gerade deshalb,
denn die Wege des Herrn waren immer schon
überraschend und Seine Wahl entspricht in
der Regel nicht der unseren (vgl. Jes 55,8).
Die außerordentliche Art und Weise mit
der Vassulas Hand geführt wird, ist bestür-
zend. Von Zeit zu Zeit äußert sie selbst Zwei-
fel, spürt aber dennoch im Herzen, daß wirk-
lich Jesus ihre Hand führt.
"Ich bin zu realistisch, zu skeptisch. Ich
kann heute neuerdings nicht verhindern,
wieder Zweifel zu haben... Trotzdem weiß ich
sehr genau, daß ich nicht in der Lage bin
meine Hand zu kontrollieren und die Gewalt
darüber verliere, wenn Gott sie (die Hand
A.d.R.) gebraucht" (09.04.87).
Sie hat alle Zweifel einer Prüfung unterzo-
gen, eventuell unter dem Einfluß des Unter-
bewußten, böser Geister oder psychologischer
Unruhe zu sein. Sie weiß sehr genau was man
von ihr sagen wird, zumindest wird sie Hohn
oder auch Haß ausgesetzt werden. Und trotz-
dem voll des Mutes, indem sie allen mögli-
chen Spott riskiert, veröffentlicht sie ihre
Botschaften. Sie ist sich dessen voll bewußt,
als Botschafterin ungeeignet zu sein, denn
Jesus sagte zu ihr: "Glaube ja nicht eine einzi-
ge Sekunde lang, daß Ich dir dieses Charisma
gab, weil Ich dich etwa mehr als die anderen
Meine Kinder liebe." (23.01.87).
Wie kann man aber erkennen, daß diese
dem Herrn zugeschriebenen Worte wirklich
von Jesus sind? Wie kann man sicherstellen,
daß Jesus zu Vassula gesprochen hat, mit ihr
geschrieben hat, ihr diktiert hat? Hat man das
Recht dazu über das alles nachzudenken?
Kann man es glauben? Durch unsere persön-
liche Urteilsfähigkeit glauben wir, daß ihre
Erfahrung authentisch ist. Selbstverständlich
haben wir keine offizielle Anerkennung aus-
gesprochen, weder eine Erklärung über die
Echtheit abgefaßt, was wir auch nicht hätten
tun können. Im Gegenteil, wir unterwerfen
unser Urteil jenem der legitimen Autorität der
Kirche. Selbstverständlich ist niemand dazu
verpflichtet das zu glauben, was Vassula
behauptet von Jesus zu hören. Es kann jedoch
jeder auch glauben, daß dies Worte Jesus sind.
Müßt ihr glauben? Nehmt eure persönliche
Urteilsfähigkeit in Anspruch. Mit der Hilfe
des Herrn lest und entscheidet selbst.
Welche Botschaft übermittelt uns Jesus
durch Vassula? Er sagt:"...Ich komme um all
das aufzufrischen (Originaltext: wieder grün
zu machen), was von Mir gelehrt wurde"
(1.03.87). "Meine Botschaft ist eine Botschaft
des Friedens und der Liebe... Ich komme um
dieser Welt Meine Barmherzigkeit zu zeigen"
(8.03.87).
Wenn wir die Vielfältigkeit der Erschei-
nungen und Offenbarungen in unserer Zeit
berücksichtigen, kommt klar zutage, daß ein
vollkommener Einklang mit dem Evange-
lium besteht und daß das Ende der Zeiten nahe
ist. Es ist zwar kein Zeichen vom Ende der
Welt bemerkbar, jedoch am Ende einer Zeit
der Drangsal kommt für jene, die diese über-
standen haben, eine neue Ära der Liebe und
des Friedens. Wir bereiten uns auf diese Tage
des Dunkels vor. In der Zwischenzeit erleben
wir nicht eine Zeit der Gerechtigkeit, sondern
der Barmherzigkeit.
Jesus hat an Vassula gesagt: "Deine Gene-
ration hat jeden Sinn für die geistigen Werte
verloren" (26.08.87). "Die Welt hat nicht
aufgehört, Mich zu beleidigen. Ich habe nicht
aufgehört, sie an Meine Existenz und daran zu
erinnern, wie sehr Ich sie liebe. Der Kelch der
Gerechtigkeit ist voll, Schöpfung! Mein Schrei
hallt wider und erschüttert den ganzen Him-
mel. Meine Engel zittern vor dem, was ge-
schehen wird. Ich bin ein Gott der Gerechtig-
keit und Meine Augen sind müde, die Heu-
chelei, die Gottlosigkeit und Sittenlosigkeit
mitanzusehen. Meine Schöpfung ist in ihrem
Zerfall eine Wiederholung dessen geworden,
was Sodom war. Ich werde euch durch Meine
Gerechtigkeit erschüttern, wie Ich die Sodo-
miten erschüttert habe. Erwecke Reue, Schöp-
fung, bevor Ich komme" (1.09.87). Als Vas-
sula bemerkte, Seine Kinder schlafen nur,
antwortete Er ihr: "Sie schlafen eine Stunde
nach der anderen, ein Jahr nach dem anderen"
(1.09.87). Jesus sagte, Er hat Zeichen und
Warnungen gegeben, aber sie haben sie nicht
beachtet.
Vassula gibt uns eine weitere Botschaft
der Barmherzigkeit: "Du bist eines der vielen
Zeichen..."(8.01.87). Und Jesus bestätigt, was
uns alle erhebt: Die Ausgießung des Heiligen
Geistes in unseren Tagen auf alle, die Ihn
erbeten und das sich Vermehren der Erschei-
nungen und Wunder in aller Welt: "Ich sage
euch feierlich, daß Ich weiterhin Meinen
Heiligen Geist über eure Söhne und Töchter
ausgießen werde, wie es seit vielen Genera-
tionen nicht mehr geschehen ist, um euch mit
Meiner eigenen Hand zu nähren und um Mein
Gesetz gänzlich in eure Herzen zu legen"
(Botschaft des Heiligen Herzens für England
im Februar 1991)
"Ich, der Ich dein Erlöser bin, Ich bestätige
dir, daß alle Botschaften, die ein Appell an die
Liebe und an den Frieden sind, vom Vater und
von Mir kommen. Sie sollen den Verlorenen
helfen, den Weg zu Mir zurückzufinden"
(10.10.86)
Dies ist die Frohe Botschaft: "...Je schwä-
cher und elender ihr seid, um so mehr suche
und liebe Ich euch"(18.03.87). Es ist unser
unglaubliches und besonderes Vorrecht, daß
Jesus zu jedem einzelnen von uns durch
Vassula sagen kann: "Ich liebe dich so sehr,
daß du es nie verstehen wirst" (8.01.87); "Ich,
dein Gott, liebe dich bis zur Torheit" (10.12.86)
und, was von allem am tiefsten schürft: "Die
Liebe liebt dich" (5.12.91).
Lese das Buch und teile mit ihr die Erfah-
rung mit dem Herrn. Die Teilnahme wird
einen Teil deiner persönlichen Erfahrung
darstellen. Lies mit Glauben. Nicht im Gau-
ben an Vassula und auch nicht an die Echtheit
ihrer Erfahrung, wohl aber im Glauben an
Jesus. Habe Vertrauen: Jesus will dich durch
dieses Buch an Ihm und an Seiner Liebe
teilhaben lassen. Durch dein Lesen kann dich
Jesus dazu führen, Ihn besser kennen zu ler-
nen, Ihn mehr zu lieben und Ihm näher zu
kommen.
Und wenn du nicht römisch-katholischer
Konfession bist? Auch Vassula gehört nicht
dieser Konfession an. Diese Bücher sind nicht
nur für Katholiken bestimmt, sondern für alle
und für jeden, den der Herr dazu geführt hat.
Wer du auch bist, wenn du Jesus kennen
gelernt hast, werden sie dir dazu verhelfen Ihn
noch besser kennen zu lernen. Er kennt dich
und hat dich schon jetzt dazu geführt sie zu
lesen, wenigstens bis hierher.
Lucy Rooney SDN - P. Robert Faricy SJ
Worte des Papstes
" ...der Mensch... wendet sich spontan
Dem zu, Der Quelle aller Geschenke ist, um
Ihn zu loben, Ihn anzuflehen und in Ihm die
Befriedigung der sehnsuchtsvollen Nostal-
gie, die in seinem Herzen brennt zu finden...
Der Christ weiß, daß das Gebet wie der Atem
nötig ist; wenn er einmal gekostet hat wie süß
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das intime Gespräch mit Gott ist, zögert er
nicht sich in Ihm in vertrauensvoller Hingabe
einzutauchen."
"Derselbe Heilige Geist heiligt außerdem
nicht nur das Gottesvolk durch die Sakramen-
te und die Dienstleistungen, Er führt es nicht
nur, bereichert es mit Tugenden, sondern ‘teilt
den Einzelnen, wie er will’ (1 Kor 12, 11),
seine Gaben aus und verteilt unter den Gläu-
bigen jeglichen Standes auch besondere
Gnade.
Durch diese macht er sie geeignet und
bereit, für die Erneuerung und den vollen
Aufbau der Kirche, verschiedene Werke und
Dienste..."
(Zweites Vatikanisches Konzil - LG, 12)
ohannes und Andreas kommen zu-
rück und berichten: «Wir haben zwei
Boote gefunden. Man setzt uns für
eine Drachme pro Boot über. Ge-
hen wir zum Ufer hinab.»
Mit den beiden Barken gelangen alle nach
zweimaliger Fahrt auf die andere Seite: Hier
empfängt sie eine flache und fruchtbare Ebe-
ne, die jedoch nicht dicht bevölkert ist, denn
nur die Bauern, die sie bebauen, haben hier
ihre Häuser.
«Hm! Wie werden wir uns Brot besorgen?
Ich habe Hunger, und hier gedeihen nicht
einmal die Ähren der Philister... Gras und
Blätter, Blätter und Blüten. Ich bin weder ein
Schaf noch eine Biene», flüstert Petrus den
Kameraden zu, welche bei dieser Bemerkung
lächeln.
Judas Thaddäus wendet sich um - er ist
etwas vorausgegangen - und bemerkt: «Wir
werden im ersten Dorf Brot finden.»
«Vorausgesetzt, daß man uns nicht ver-
jagt», entgegnet Jakobus des Zebedäus.
«Paßt auf, ihr, die ihr stets sagt, daß man
auf alles achtgeben soll, daß ihr nicht die Hefe
der Pharisäer und der Sadduzäer übernehmt.
Mir scheint, daß ihr dies tut, ohne zu beden-
ken, welches Unheil ihr dabei anrichtet. Paßt
auf! Hütet euch!» sagt Jesus.
Die Apostel mustern sich gegenseitig und
flüstern: «Aber was sagt er denn? Die Brote
haben uns doch die Frau des Taubstummen
und der Gastgeber von Kedes gegeben.
Es ist alles, was wir noch haben, und wir
wissen nicht einmal, ob wir noch etwas ande-
res finden werden, um unseren Hunger zu
stillen. Wie kann er also sagen, daß wir von
Sadduzäern und Pharisäern Brot kaufen, das
ihre Hefe enthält? Vielleicht will er nicht, daß
wir in den nahen Dörfern einkaufen...»
Jesus, der wiederum allein vorausgegan-
gen ist, dreht sich zu ihnen um: «Warum habt
ihr Angst, daß ihr kein Brot mehr für euren
Hunger erhaltet?
Auch wenn hier alle Pharisäer und Saddu-
zäer wären, würdet ihr nicht ohne Nahrung
bleiben, sofern ihr meinen Rat befolgt. Ich
spreche nicht vom Sauerteig, den das Brot
enthält, und daher könnt ihr Brot für euren
Hunger kaufen, wo ihr wollt.
Selbst wenn euch niemand etwas verkau-
fen wollte, wäret ihr trotzdem nicht ohne Brot.
Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote, mit
denen ihr fünftausend Menschen gesättigt
habt? Erinnert ihr euch nicht an die zwölf
Körbe, die ihr mit den übriggebliebenen
Brotresten gefüllt habt? Ich könnte für euch,
die ihr zwölf seid und ein Brot habt, dasselbe
tun, was ich für die fünftausend mit fünf
Broten getan habe.
Versteht ihr nicht, welchen Sauerteig ich
meine? Den Sauerteig, der sich in den Herzen
der Pharisäer, der Sadduzäer und der Schrift-
gelehrten gegen mich auflehnt. Es ist der Haß.
Es ist die Häresie, und ihr seid auf dem Weg
zum Haß, so als ob etwas vom Sauerteig der
Pharisäer in euch eingedrungen wäre. Man
darf nicht einmal jenen hassen, der uns feind-
lich gesinnt ist.
Öffnet dem, was nicht Gottes ist, nicht
einmal einen Spalt. Durch ihn würden zuerst
andere Elemente eindringen, die gegen Gott
sind. Es ist manchmal so, daß man, wenn man
die Feinde zu sehr mit ihren eigenen Waffen
bekämpfen will, damit endet, daß man ver-
wundet oder besiegt wird, und als Besiegte
könntet ihr ihre Lehren in euch aufnehmen.
Nein, liebt und seid zurückhaltend.
Ihr seid in eurem Inneren noch nicht stark
genug, um diese Lehren bekämpfen zu kön-
nen, ohne selbst davon angesteckt zu werden.
Denn einige ihrer grundlegenden Elemente
habt ihr ja in euch selbst, und der Groll gegen
sie ist eines davon.
Noch einmal sage ich euch: sie könnten
ihre Methode ändern, um euch zu verführen
und euch mir abspenstig zu machen, indem
sie euch tausend Freundlichkeiten erweisen
und eine scheinbare Reue an den Tag legen,
da sie angeblich mit mir Frieden schließen
wollen. Ihr dürft nicht fliehen. Aber wenn sie
versuchen, euch ihre Lehren einzuimpfen,
dann wißt euch dagegen zu wehren. Seht, das
ist der Sauerteig, von dem ich gesprochen
habe, der Unmut, der sich zugleich gegen die
Liebe und die falschen Lehren richtet. Ich
sage euch: seid vorsichtig!»
«War das Zeichen, das die Pharisäer ge-
stern verlangten. “Sauerteig“, Meister?» fragt
Thomas.
«Es war Sauerteig und Gift!»
«Du hast gut daran getan, ihnen das Zei-
chen nicht zu geben.»
«Aber eines Tages werde ich es ihnen
geben.»
«Wann? Wann?» fragen sie neugierig.
«Eines Tages...»
«Was für ein Zeichen wird es sein? Sagst
du es nicht einmal uns, deinen Aposteln, damit
wir es sofort erkennen könnten», fragt Petrus,
der mehr darüber wissen möchte.
«Ihr sollet keines Zeichens bedürfen.»
«Oh, nicht um an dich zu glauben! Wir
sind nicht wie die Leute, die sich allerlei
Gedanken machen, denn wir haben nur einen
Gedanken: dich zu lieben», sagt Jakobus des
Zebedäus eifrig.
(aus dem “Gottmensch" - Parvis Verlag,
CH -1631 Hauteville)
J
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Wie werde ich ein reifer Christ?
Meditation von P. Tomislav
... Wenn du in Gott ausgeruht hast hat sich
in dir ein positiver Prozeß entwickelt. Dich
haben die Spannungen verlassen, die Müdig-
keit hat nachgelassen. Du hast angefangen zu
bemerken, daß du nicht mehr besorgt bist: in
dir wurden es immer weniger Personen, mit
denen du "im Krieg warst", oder von denen du
negative Erinnerungen in dir trugst. Die nega-
tiven Gefühle verklangen... Du warst über-
rascht, als du bemerktest, daß du nicht mehr
dein eigener Herr sein, auch nicht die Welt
beherrschen wolltest. Du beobachteste, wie in
deinem Inneren Gott geboren wurde und
aufleuchtete wie die Morgensonne: Er hat
immer mehr dein Inneres erleuchtet, hat alles
in dir übernommen und in Bewegung ge-
bracht... Du hast dich dann still und freudig an
Gottes Majestät verschenkt und ausgeruht...
In dir wurde das Leben geboren. Gott wurde
dein Leben!
Ob du wohl bis zu dieser Erfahrung ge-
kommen bist? Wenn nicht, dann beeile dich,
damit du in sie einkehrst! Ohne sie kommst du
nicht voran. Dann bist du wie ein Baum ohne
tiefe Wurzeln, den jeder Wind umwerfen kann.
Du kannst dich nicht finden in dieser Zeit. Die
Geschehnisse, die die Welt überschwemmen
- und sie werden jeden Tag immer mehr
überschwemmen - werden dir Angst machen
und dich zerstören. Predigten, Erscheinun-
gen, Schauungen, private Offenbarungen -
ich denke an die echten - wirst du in die Hand
nehmen wie Krücken, aber du wirst auch
weiterhin krank und schwach sein. Und jetzt
verstehst du, wie aus privaten Offenbarungen
deformierte geistige Formen hervorgehen! So
kannst du nicht in die neue Erde und in den
neuen Himmel eingehen, wo Gott alles neu
macht (vgl. Offb 21,5), denn du läßt Gott
keinen Platz für Sein schöpferisches Wirken.
Gott wünscht dich neu, glücklich, vollkom-
men erlöst. Offenbarungen, öffentliche und
private, zeigen den Weg dorthin.
Beeile dich, damit dir diese Erfahrungen
geschenkt wird.
Mach dich auf den Weg. Gehe weiter.
Mach dich auf den Weg zur Reife hin! Ich
werde dir einige Ratschläge geben und hoffe,
daß sie dir helfen.
Bring den Rhythmus deines Lebens (am
Tag, in der Woche, im Monat) in Einklang mit
Gottes Wirken in dir. Laß Gott immer zuerst
in dir wirken. Er ist der Initiator von allem.
Die Woche ist gestaltet nach dem Bild, wie
Gott die Welt erschuf. Jesus fügt sich mit
seiner Erlösung ein in den Rhythmus der
Woche. Im Ostergeheimnis führt Er uns zur
Auferstehung.
Darum ist es für dich notwendig, Zeit und
Raum zu finden, wo du vollkommen im Gebet
in Gott eintauchst und Ihm die Initiative über-
läßt. Aus einer solchen Begegnung mit Gott
gestalte den Rhythmus deines Lebens. Bemü-
he dich darum. Wenn du dich nicht Gottes
schöpferischem Wirken in dir öffnest, dann
kann dir keiner helfen; nicht einmal Gott,
denn du hast Ihm den Zugang verschlossen.
Laß dir Medjugorje ein Zeichen sein! Es
soll dich nicht stören, daß die Kirche offiziell
noch kein endgültiges Urteil zu diesen Ereig-
nissen abgegeben hat. Beobachte das Zei-
chen, versteh' Gottes Aufruf und reagiere
darauf.
Wütender Krieg, wütender Haß! Die gan-
ze Welt empört sich: an den Lagern, am bru-
talen Niedermetzeln der Menschen, an verlas-
senen Gebieten, zerstrittenen Nachbarn. Dort
ist der Weltfrieden möglich und der Welt-
krieg! Das ist ein Teil des Zeichens in Medju-
gorje: es kann sich keiner auf der Welt mehr
ausschließen von der Verantwortung für die
Ereignisse, in welchem Land auch immer,
weder die kleinen Leute noch die Großmäch-
te. Das ist das Zeichen: Die ganze Welt muß
durch die Reinigung gehen, durch das Feuer
des Hasses hin zur Liebe!
Die Welt kann so voller Haß, so verdorben
und schmutzig nicht mehr bestehen bleiben!
Das ist der Weg hin zur neuen Erde und zum
neuen Himmel (vgl. Offb 21). Bis zum Oster-
fest müssen wir durch den Karfreitag hin-
durchgehen.
Die Seherin Marija Pavlovic überbringt
uns die Botschaft der Muttergottes am
25.7.1992 so: "Liebe Kinder! Auch heute rufe
ich euch alle von neuem zum Gebet auf, zum
Gebet der Freude, damit niemand von euch in
diesen traurigen Tagen im Gebet Trauer,
sondern eine freudige Begegnung mit Gott,
seinem Schöpfer, erfahre.
Betet, meine lieben Kinder, damit ihr mir
näher seid und durch das Gebet erfahren könnt,
was ich von euch wünsche. Ich bin mit euch
und segne euch jeden Tag mit meinem mütter-
lichen Segen, damit Gott euch alle mit der
Fülle der Gnade für euer alltägliches Leben
beschenke. Dankt Gott für die Gabe, daß ich
mit euch sein kann. Ich sage euch: Es ist eine
große Gnade! Danke, daß ihr meinem Ruf
gefolgt seid." Die Botschaft ist klar. Sie führt
uns in die freudige Gemeinschaft mit Gott,
dem Schöpfer. Der Weg geht immer über das
Gebet des Herzens und die vollkommene
Entsagung.
Das Zeichen ist klar: Denen, die allem
entsagen, auch sich selbst um des Himmelrei-
ches willen, verspricht Jesus, daß sie "dafür
das Hundertfache erhalten und das ewige
Leben gewinnen" (Mt 19,29). Denen, die
egoistisch über sich selbst und ihren Besitz
verfügen wollen, ewiges Verderben und Bit-
terkeit im Herzen, wenn sie beobachten, wie
brutal sie das verlieren, was sie besessen haben.
Das hat Jesus gelehrt, das lehrt die Kirche
durch alle Jahrhunderte, das haben wir im
ehemaligen Jugoslawien erfahren.
Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien ist
für uns ein Anstoß zum Nachdenken. Was
dort geschieht, geschieht in gewisser Weise
auch in dir und um dich herum. In uns allen
kann die Entscheidung fallen für den Welt-
krieg oder den Weltfrieden. Unbeachtete und
unbedeutende Menschen, die Heilige waren,
wußten Kriege aufzuhalten. Genauso können
auch Haßerfüllte und Verdorbene, Große und
Kleine, einen Krieg anfangen!
Möchtest du dich ganz an Jesus durch
Maria verschenken und dich vollkommen
hingeben? Wenn du das willst, dann begreife
deine Berufung: Komm in deinem alltägli-
chen Leben, in Liebe zu Gott und dem Näch-
sten, durch die Flamme des Hasses und der
Kälte hindurch zu Gott und opfere dich auf.
Gib acht! Kälte und Gleichgültigkeit in der
Liebe sind der gefährlichste Feind, denn in
ihnen wirkt der Satan ohne Mühe, und es kann
nichts Schönes wachsen!
Sei dir im klaren, daß Gott wichtiger ist als
Vater, Mutter,Frau, Kinder, Geld und auch
wichtiger als du selbst. Verlaß alles und wende
dich freudig Gott, Deinem Schöpfer, zu!
... Erkenne den Heiland am Kreuz! Das ist
für den Menschen am schwersten, aber diese
Aufgabe müssen wir angehen. Der Mensch
flieht vor dem Kreuz, weicht aus; im Kreuz
sieht er keinerlei Wert; und wenn sich Gott am
Kreuz zeigt, dann ist das ein Skandal! Der
fromme Gläubige verweigert sich dem Kreuz
oftmals aus Angst, aber er erkennt nicht den
Heiland. Dann kann das Kreuz dem Gläubi-
gen nicht das Heil anbieten, sondern bleibt
eine Last, wie für den Ungläubigen auch.
Folglich muß jeder vor dem Kreuz stehen und
auswählen zwischen dem Weg des Heiles und
dem Weg der Bitterkeit.
Schau auf den Heiland am Kreuz! Jesus ist
an jedem deiner Kreuze und an jedem Kreuz
in der Welt. "Er ließ sich herab" bis in die
tiefsten Tiefen menschlicher Armseligkeit.
"Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest,
Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich,
wurde wie ein Sklave und den Menschen
gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum
Tod, bis zum Tod am Kreuz" (Phil 2, 6-8).
Jesus ist dir zugegen; auch dort, wo du dich
selbst verwirfst; wo du dich verurteilst, wo du
vor dir selbst davonläufst, wo du in deinen
background image
Erscheint monatlich. Presse-Verantwortung: Pieranto-
nio Gottardi - Druck: Presel s.n.c., Romstr. 69, Bozen
Auflage der gegenwärtigen Ausgabe: 10.500 Exempl.
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gen für andere Personen. Man kann jedoch mehre-
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Spanien - für anderen Staaten, Roger Watson, via
Fulda 2 I- 22100 Como * Polnische und russi-
sche A
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3 - 30-515 PL- Kraków-Podgórze, oder Z.i. T.
Strzalka, ul. Wesola 34, PL-87100 Torun * Rumä-
nische A
.: Anca Dragos, str N. Pamfil 53, BL 29,
Ap 49, 72124 Bucaresti * Portugiesische A.:
Servos da Rainha SQS 411, Bloco "U", Ap. 311
70277 - Brasilia DF * Katalanische A. : Amics de
Medjugorje, c. Carme 11 baixos 08700 Igualada-
Catalugna, España * Griechische A. : Soeur Des-
pina da la St. Croix, 69 Ispirou, Agla Paraskeve,
15341 Athenes * Ungarische A.: Fraternitas,
Budapest, Kàlmàn Imbre, Utka 10-1054 Hongrie
eigenen Augen nur Schande bist, wo du Angst
und Schwäche bist... Suche dort Jesus, den
Heiland. Finde Ihn... auch dort, wo du dem
Vater gegenüber verschlossen bist, betet Er
für dich: "Vater, verzeih ihnen, denn sie wis-
sen nicht, was sie tun" (Lk 23.34). Am deinen
Kreuzen und den Kreuzen der Welt hängend
bietet Er allen die Erlösung an. Zeige der Welt
den Heiland!
Glaube und vertraue Seiner Liebe! "Gott
hat die Welt so geliebt, daß er seinen Sohn
nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt
richtet, sondern damit die Welt durch ihn
gerettet wird" (Joh 3, 16-17). Jesus ist am
Kreuz die vollkommene Liebe des Vaters: Er
zwingt niemanden, Er verurteilt niemanden,
Er droht niemandem, sondern opfert sich dem
Vater auf für jeden. Seine Erlösung ist bedin-
gungslos. Glaube und vertraue Seiner barm-
herzigen Liebe, und Er wird dein ganzes Sein
erfüllen.
Erwidere Ihm diese barmherzige Liebe!
Von den Kreuzen herab, an denen du hängst,
liebe Ihn, so wie Er dich liebt, ohne Murren,
Vorurteilen, Zorn... Bete und verzeihe. Sei
ganz Hingabe an den Vater! Bereitwillig opfere
dich dem Vater auf durch Jesus im Heiligen
Geist.
Wenn du in die vollkommene Gemein-
schaft mit Gottes Liebe eintreten willst, dann
betrachte Maria. Für die Liturgie am Fest
Gedächtnis der Schmerzen Mariens nimmt
die Kirche den Text Hebr 5, 7-9, der sich auf
Jesu Hohepriestertum bezieht. Unverkennbar
nimmt die Muttergottes teil am Hohepriester-
tum Jesu. Wie? Durch die reine und bedin-
gungslose Liebe!
Oh, wundervoller und erhabener Plan Got-
tes! Oh, welch herrliches Angebot für die
Menschen! O, welch wunderschöner Aufruf
zur Opferseele! Es genügt die vollkommene
Hingabe an Maria und ihr unbeflecktes Herz
und sie wird dich mit ihrer Liebe zu Jesus
hinlenken. Laß deine Seele häufig ausrufen:
KÖNIGIN DES FRIEDENS, GANZ DEIN -
DURCH MARIA ZU JESUS.
Setze dich ein für die Erlösung der Men-
schen wie Maria auch! Lies und bedenke, was
sie wünscht, daß du für die Menschen tust...
Erwarte nicht, daß der Weg angenehm ist.
Wundere dich nicht, wenn auch du weinen,
leiden und flehen mußt, denn auch Jesus und
Maria waren dem unterworfen (vgl. Hebr 5, 7-
9). Gott braucht dein Mitleiden!
Praktische Schritte? Du kannst sie finden
in dem Gebet, welches dem Hl. Franziskus
von Assisi zugeschrieben wird.
‘Herr, mach mich zu einem Werkzeug
deines Friedens,
daß ich liebe, wo man haßt;
daß ich verzeihe, wo man beleidigt;
daß ich verbinde, wo Streit ist;
daß ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
daß ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
daß ich Hoffnung wecke, wo Verzweif-
lung quält;
daß ich Licht entzünde, wo Finsternis
regiert;
daß ich Freude bringe, wo der Kummer
wohnt.
Herr, laß mich trachten, nicht daß ich
getröstet werde, sondern daß ich tröste;
nicht, daß ich verstanden werde, sondern
daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß
ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen
Leben.’
Tage und Wochen kannst du in dieses
Gebet eindringen. Nimm einen Vers, erlebe
ihn tief im Herzen; erflehe vom Herrn, daß er
in dir zur Wirklichkeit werde und setze ihn in
die Praxis um! So wird dein Herz überschüttet
werden mit Frieden, Liebe Licht... Du wirst zu
einer reifen Frucht Jesu Liebe werden, mit der
Gott die Welt ernähren kann.
Schlußfolgerung:
Denke an deine Berufung, engstens mit
Jesus, in der Eucharistie verbunden zu sein.
Bringe dich als lebendiges Opfer dar: "Ange-
sichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch,
meine Brüder, euch selbst als lebendiges und
heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt;
das ist der wahre, euch angemessene Gottes-
dienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an,
sondern wandelt euch und erneuert euer
Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt,
was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was
gut und vollkommen ist"! (Röm 12, 1-2).
Möge euch alle zusammen Gott in solcher
Hingabe sehen. Begleiten wir uns gegenseitig
mit dem Gebet. Mein Segen möge immer auf
euch ruhen.
Der Herr segne und behüte dich. Amen.
Er lasse Sein Angesicht über dir leuchten
und sie dir gnädig. Amen.
Er wende dir Sein Antlitz zu uns schenke
dir den ewigen Frieden. Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen
Geistes komme auf euch herab und bleibe bei
euch allezeit. Amen.
P. Tomislav Vlasic'