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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 98 (Dezember 1992)

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DEZEMBER 1992
Falls unerwünscht, bitte Kästchen
ankreuzen und zurück (ohne Fran-
katur). Danke.
RETOUR À L' ENVOYEUR
Unterschrift
.............................
"Noch einmal riefen sie: Halleluja! Der
Rauch der Stadt (Babylon) steigt auf in alle
Ewigkeit" (Offb. 19, 3)
Botschaft vom 25. November
"Liebe Kinder! Heute, wie nie zuvor, rufe ich euch auf zu beten! Euer Leben soll vollständig zum Gebet werden.
Ohne Liebe könnt ihr nicht beten, deshalb rufe ich euch auf, zuerst Gott den Schöpfer eures Lebens zu lieben, dann
werdet ihr auch in allen Menschen Gott erkennen und lieben, wie Er euch liebt.
Liebe Kinder, es ist eine Gnade, daß ich mit euch bin. Deshalb nehmt meine Botschaften an und lebt sie zu eurem
Wohl. Ich liebe euch und deshalb bin ich mit euch, um euch zu lehren und zu einem neuen Leben des Verzichtens
und der Umkehr zu führen. Nur so werdet ihr Gott und all das, was euch jetzt fern ist, entdecken. Deshalb betet, meine
lieben Kinder.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Kommentar von P. Slavko
Barbaric in Radio Maria
«Marija und ich sind schon seit 15 Tagen
unterwegs. Wir rufen euch aus Vila Nova de
Famalicao bei Braga (Portugal) vom Gebets-
haus des P. Joaquim und seiner Gemeinschaft
an; so Gott will, werden wir Morgen wieder
nach Medjugorje zurückkehren. Ich möchte
sagen, die Madonna hat in Palma de Majorca
in einer kurzen Botschaft gesagt: "Vergeßt
nicht, ich bin eure Mutter und lege Fürsprache
für euch bei Gott ein. Lebt meine Botschaften.
Geht in Frieden." Und heute hat die Mutter-
gottes diese große Botschaft gegeben: eine
neue und starke Einladung zum Gebet.
Die Madonna wünscht, daß wir beten und
daß unser Leben Gebet in Fülle werde. (...)
Eher als das zu erklären, glaube ich, müssen
wir uns entschließen den Geist dazu zu erbit-
ten, sodaß jedes Gebet auch wirklich ein
Treffen mit Gott und selbst unser Leid Gebet
wird. Unser Werk kann zur Glorie Gottes
Gebet werden, wenn wir unsere Absicht än-
dern und alles mit Liebe für den Herrn erfül-
len, im Bewußtsein, daß uns der Herr die
Arbeit ermöglicht hat und uns die Geschenke
zur Zusammenarbeit mit Ihm gab. So, glaube
ich, gereicht alles zur Glorie Gottes nur wenn
wir zu lieben anfangen. Wie der Hl. Paulus
sagte: "Sei es, daß ihr eßt oder arbeitet oder
schläft: alles sei zur Glorie Gottes."...
Beten bedeutet mit Gott in Verbindung zu
sein: man sucht eine Verbindung mit jeman-
dem, den man liebt, wen man nicht liebt,
meidet man. Die Madonna erklärt uns: die
Liebe ist das Fundament des Gebetes. Sie
zeigt uns auch, wie man liebt und wen man
zuerst lieben soll: Gott, Schöpfer unseres
Lebens. Wie Jesus sagt, Ihn über alles zu
lieben und den Nächsten wie uns selbst. Wenn
die Muttergottes von " Schöpfer des Lebens"
spricht, erinnert sie uns neuerdings an die
Botschaft für den Frieden; wünscht jemand
den Frieden, muß er Gott, Schöpfer des Lebens,
als auch das Leben als Geschenk annehmen.
Das ist eine seltene Botschaft, denn seit
Juli 1990 (Einfall des Irak in Kuweit) und seit
dem Kriegsbeginn hier, spricht die Madonna
nicht von Zerstörungen, von Satan oder vom
Krieg, aber wohl von der Liebe Gottes, Schöp-
fer unseres Lebens. Auf diese Weise erinnert
sie uns aufs neue an die Botschaft für den
Frieden. Die Liebe zu Gott wird zum Funda-
ment und zur Bedingung, um Gott in allen zu
erkennen und diese zu lieben, so wie auch Er
uns selbst liebt. Gott im Nächsten zu lieben
und Gott im Nächsten erkennen, vor allem in
den Kranken, Leidenden, Kleinen, Verstoße-
nen.
Im Moment möchte ich neuerdings allen
danken, die uns in geistiger und auch mate-
rieller Hinsicht helfen, allen Guten, den Pil-
gern, die mit Sicherheit Gott in unseren lei-
denden Menschen erkannt haben und ihrer-
seits auch Hilfe leisten. Ich danke und ver-
spreche euch mein Gebet dafür, daß wir wei-
ter wachsen, Gott in jedem Menschen erken-
nen und diesen lieben wie Er uns liebt.
Die Madonna möchte das Bewußtsein in
uns wecken, daß ihre Anwesenheit eine Gna-
de ist. In der Botschaft vom Oktober sagte sie:
"Wenn ich nicht mehr bei euch sein werde,
erinnert euch an meine Worte." Sie sprach
nicht vom Ende der Erscheinungen, sondern
eher, daß diese eine ganz große Gnade für uns
sind, ein großes Geschenk, für das wir auch
danken müssen.
Die Mutter Gottes fügt noch etwas, glaube
ich, Wichtiges hinzu: Nehmt die Botschaften
an und lebt sie zu eurem Wohle. Wir müssen
noch zu glauben anfangen, daß all unser Tun,
Gebet, Fasten, Beichte, Hl. Messe zu unserem
Wohle gereicht; es ist nicht so sehr etwas
Gutes für die Madonna oder dem Herren, es
ist vor allem gut für uns selbst. Wie wäre es
doch für alle so schön, die Botschaften anzu-
nehmen, wie es uns die Muttergottes oftmals
wiederholte: die Botschaft des Friedens, der
Versöhnung, der Bekehrung, der Lebensum-
kehr, die Botschaft der Liebe...
Wieder zeigt sich die Madonna als Mutter
und Lehrerin: sie will lehren und auf ein neues
Leben führen, ein "Leben des Verzichts und
der Umkehr." Wie im Oktober als sie sagte:
"Habt mehr Vertrauen zu mir, ich bin gekom-
men, euch zu helfen und euch auf einen neuen
Weg zu einem neuen Leben zu führen." Hof-
fentlich ist das dienlich, sodaß sich alle mehr
öffnen, sich führen lassen, vor allem jenen
helfen, die durch den Krieg leiden. Hoffen
wir, daß diese Einladung einen Neubeginn für
den Frieden darstellt.
Die Madonna sagt, wir können Gott nur
entdecken, wenn wir anfangen uns zu bekeh-
ren, uns von der Abhängigkeit dieser Welt
loslösen, wenn wir zu lieben anfangen; und
sie hat auch gesagt, daß wir all das entdecken
werden, was uns vielleicht vom Frieden, was
uns vom Sinn des Lebens entfernt...
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- 2 -
Die Madonna öffnet uns
für diese Zeiten die Augen
Jener, der Maria nicht ange-
nommen hat, die seit langem zu
uns kommt und zu uns spricht, ist
zurückgeblieben, auch wenn er
einen rechten Weg beschreitet.
Sie spricht zu uns in dieser Zeit
und für diese Zeit, mit der Sicher-
heit und Dringlichkeit, die die
Dinge in Gott sieht. Es ist eine
große Lücke sie zu ignorieren.
Auch in vielen Instituten und in
geweihten Seelen weht der Wind
der Krise und es fehlt an Berufun-
gen, denn bei der Überwindung
der Schemas der Vergangenheit,
sieht man den Anbruch der neuen
Zeiten Gottes nicht, auf welche
uns Maria seit Jahren vorbereitet.
Daher fehlt eine neue Sicht von
Weisheit und Liebe um die wah-
ren Bedürfnisse der Seelen zu
ergründen; sei es auch jene Radi-
kalität des Glaubens, die es Gott
erlaubt, wunderbare Dinge zu
vollbringen. Maria dringt mit
Gnade in die Tiefen des Inneren
ein, um die übermächtige Ver-
führung Satans in diesen Zeiten
zu überwinden.
Don Angelo
Brief zur Adventszeit 1992 von
P. Tomislav Vlasic
'
Der Friede sei mit dir,
Schwester! Der Friede
sei mit dir, Bruder!
Du hast dich ganz für Gott
entschieden. Schon bist du auf
dem Weg. Du weißt, wie man
geht. Du hast erfahren, daß dies
ein ernsthafter Weg ist, aber nicht
auch gleichzeitig ein schwerer:
Je mehr du Gott hingegeben bist
umso schöner ist dir dein Leben
und die Kreuze des Lebens ver-
lieren ihre Bitterkeit. So gehst du
jeden Tag mehr ein in die Erlö-
sung.
Gehen wir weiter. Die Tage
des Advents sind wunderschön.
Sie führen dich zurück in die
Kindheit und die einfache Be-
gegnung mit Gott. Gott möchte
dich wie ein Kind: einfach, klein,
unbesorgt und hingegeben. Er
wird kommen als Kind; aber es ist
notwendig, daß du wie ein Kind
wirst, denn so kann er in dir
menschliche Gestalt annehmen.
So wirst du zum Kind Gottes.
Der Advent hat sein Pro-
gramm: Vom Aufruf zur Hoff-
nung bis zur Erfüllung von Got-
tes Verheißung. Am 1. Advents-
sontag ruft dich Gott auf zur
Hoffnung, und am Heiligen
Abend müßte die Hoffnung in dir
aufblühen zur Erfüllung der Ver-
heißung, welche in der Liturgie
das Benediktus ausdrückt: "Ge-
priesen sei der Herr, der Gott
Israels!" (Lk 1, 68).
Ich werde dir einige Anre-
gungen geben für die vier Ad-
ventssonntage, und du wirst in
den täglichen liturgischen Tex-
ten Nahrung finden.
1. Sonntag - Öffne dich ganz
Gott! Hoffe auf Ihn! Öffne alles
in dir! Laß nichts ohne Hoffnung
sein...
Die Menschen haben durch
die ganze Geschichte hindurch
den Erlöser erwartet. Auch heute
warten sie auf Ihn. Es werden nur
die Ihn finden, die Ihn in ihrem
Leben erkennen können; die,
welche Ihn in die Mitte der Auf-
merksamkeit ihres Herzens stel-
len und ihr Leben so organisie-
ren, daß sie diesen größten Schatz
finden können. Für solche kann
Jesu Ankunft keine Überraschung
sein, aber auch kein fernes Ereig-
nis. Denn diese leben die Ge-
meinschaft mit Ihm in jedem
Augenblick.
In der ersten Woche denke
darüber nach und entdecke, wo in
deinem Leben Hoffnungslosig-
keit ist, Teilnahmslosigkeit, Trau-
rigkeit, Unglück, Lustlosigkeit
und Gleichgültigkeit...
Das sind alles Zeichen, daß
der Herr fern von dir ist. Er möch-
te vollkommen bei dir einkehren,
in deinen Alltag. Jede Seiner
Verheißungen ist Wahrheit, die
sich erfüllen wird, wenn du dich
ihr öffnest. Beeile dich, dich die-
ser Wahrheit zu öffnen! "Brüder!
Bedenkt die gegenwärtige Zeit:
Die Stunde ist gekommen, aufzu-
stehen vom Schlaf. Denn jetzt ist
das Heil uns näher als zu der Zeit,
da wir gläubig wurden..." (vgl.
Röm 13, 11-14).
2. Sonntag - Bete mit dem
Herzen! - "... Dann wohnt der
Wolf beim Lamm, der Panther
liegt beim Böcklein. Kalb und
Löwe weiden zusammen, ein
kleiner Knabe kann sie hüten..."
(vgl. Jes 11, 1-10). Es sind schon
einige Jahrtausende und viele
Jahrhunderte vergangen, als die-
ses Gotteswort verkündet wurde.
Warum hat es sich bis heute nicht
erfüllt? Wo ist die Erfüllung
menschlicher Hoffnung in die-
sem Wort?
Diese Prophezeiung hat sich
schon erfüllt. Vielleicht hast du
sie noch nicht entdeckt. Versuche
sie zu entdecken und geh hinein
in diese Erfahrung. Jesus kam als
Kind unter die guten und schlech-
ten Menschen. Er aß mit den
Guten und den Schlechten. Gera-
de wegen der Sünder kam Er. Er
lehrte, die Feinde zu lieben, damit
wir dem Himmlischen Vater
ähnlich wären (vgl. Lk 6, 27-38).
Während Er am Kreuz hing,
waren in Seinem Herzen Seine
Mutter und der Hl. Johannes, aber
auch der Schächer, der ihn um
Verzeihung bat. Es waren in Sei-
nem Herzen sogar alle Sünder,
denn für sie ist Er beim Vater
eingetreten und hat Sein Leben
aufgeopfert...
So war es auch bei den Heili-
gen... Du, der du Gott dein Leben
gegeben hast als Opfer, verstehst
dies sicherlich!?
Lerne auch du diese Erfah-
rung. Wie?
Geh in die Tiefe des Gebetes.
Es ist notwendig, daß du alle In-
teressen, Sünden, Sorgen und
Vorhaben zurückläßt; außer die-
sem, daß du im Gebet Gottes Liebe
spürst und daß du dich mit ihr
vereinst. Laß zu, daß Gott dich
mit grenzenloser Liebe durch-
dringt und daß dein Leben gren-
zenlose Liebe wird. Gott wird in
dir den Einklang schaffen. Aber
es ist notwendig, daß du voll-
kommen aus dir herausgehst und
in Gottes Liebe eintauchst, durch
die das Weltall geschaffen ist und
Gott es erhält... Die Prophezei-
ung wird sich in dir erfüllen, wenn
du in Gott lebst! "Kehrt um! Denn
das Himmelreich ist nahe." (Mt
3, 1f)
3. Sonntag - Begegne dem
lebendigen Gott! Ich denke nicht
daran, daß du um die Gabe der
Vision oder eines außergewöhn-
lichen Gotteserlebnisses betest.
Ich denke vielmehr daran: Die
Begegnung mit dem lebendigen
Gott belebt dich! Gott ist der
Lebensspender! Denke darüber
nach, was Jesus Johannes dem
Täufer antwortet, der Zeichen
fordert, um den Messias zu er-
kennen: Blinde sehen wieder, und
Lahme gehen; Aussätzige wer-
den rein, und Taube hören; Tote
stehen auf, und den Armen wird
das Evangelium verkündet. Selig
ist, wer an mir keinen Anstoß
nimmt." (vgl. Mt 11, 2-11)
Dir läßt Gott sagen: "Die
Wüste und das trockene Land
sollen sich freuen, die Steppe soll
jubeln und blühen... (vgl. Jes 35,
1-6.10.)...
Gott, der Erlöser kommt zu
dir, um dich zu beleben, zu hei-
len, aufzuerwecken. Dort wo das
Unglück ist, wird Er die Tugend
emporheben; dort wo das Unglück
ist, wird das Glück aufblühen...
Kehre ein in diese Erfahrung. Rufe
Ihn an, damit Er in deine Wüste
einkehre und laß zu, daß Seine
Verheißung in dir wirken kann...
Vielleicht hast du es noch nicht
ausprobiert, von Angesicht zu
Angesicht vor Ihm zu stehen, von
Ihm Leben zu ersuchen und die-
ses Leben anzunehmen? Versu-
che es! Erst dann wirst du den
lebendigen Gott begreifen und erst
dann wirst du in dir das Leben
spüren.
4. Sonntag - Gott überrascht!
Die Unfruchtbare gebiert! Die
Jungfrau empfängt, die Jungfrau
gebiert und bleibt Jungfrau!...
Freue dich darüber! Freu dich sehr
über Seine Überraschungen, denn
Er ist nur Liebe und Güte. Freue
Dich, freu dich sehr, denn Er ist
größer als du, als deine Sünden,
als deine Pläne und Möglichkei-
ten. Er ist die Allmacht! Die
demütige Offenheit Mariens,
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- 3 -
Echo aus Medjugorje 98
Tonband - Telefondienst MEDJUGORJE
Schweiz: 041 - 72 93 72 - Österreich: 0222
- 15 91
Deutschland: 07302 - 89
SCHIO: Bingen (D) 06721 2387 - Meran
(Südtirol) 0473 211622
Josefs, Elisabeths machte dem Allmächtigen
das freie Spiel möglich. Der Unglaube Zacha-
rias verschloß seinen Mund... Unglaube,
welcher Art auch immer und auf welcher
Ebene deines Seins auch immer, ist deine
Verschlossenheit. Glauben, Vertrauen kann
alles.
Blühender Glaube des Herzens empfängt
Gott in dir - empfängt all Seine Verheißun-
gen! - Gott nimmt Wohnung, damit Er in dir
wächst, all Seine Verheißungen erfüllt.
Ich wünsche dir, daß du am Heiligen Abend
aus ganzem Herzen singen kannst: "Geprie-
sen sei der Herr, der Gott Israels!" und in
diesem Lied die Erfüllung aller Verheißun-
gen Gottes dir gegenüber spürst. Dann hängt
Weihnachten nicht von Äußerlichkeiten ab,
oder von anderen Menschen. Gott allein wird
in dir sein.
Frohe Weihnachten!
Der Herr segne und behüte dich. Amen.
Er lasse Sein Angesicht über dir leuchten
und sei dir gnädig. Amen.
Er wende dir Sein Antlitz zu und schenke
dir den ewigen Frieden. Amen. Und der Segen
des allmächtigen Gottes, des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf
dich herab und bleibe bei dir allezeit. Amen.
P. Tomislav Vlasic' - Lama dei Peligni,
22.11.92
Der Papst, Echo Mariens
Die Antwort der Märtyrer und Beter zum
Geist dieser Zeit, Widersacher Gottes
Der Papst ist der große Lehrmeister, den
uns die Madonna aufruft nachzufolgen; in den
Gestalten der neuen Seligen, bietet uns der
Papst eine vollständige geistige Schule an.
Danken wir freudig Gott, Vater unseres
Herrn Jesus Christus, daß Er uns allen einen
Vater auf Erden in der Person des Johannes
Paul II. geschenkt hat. Es tritt immer klarer
zutage, wie sehr unsere Herzen, in der Freude
des Glaubens in Medjugorje wieder erwacht,
Nahrung und andauernde Hilfe in seinen
Lehren finden. In mehrerlei Hinsicht ist der
Papst als einziger verblieben, der den geisti-
gen Weg fortführt und alle einlädt, die Werte
des Hl. Geistes neu zu entdecken und die
innere Dimension des Christentums zu vertie-
fen.
Im Anerbieten des Papstes nimmt das
geistige Leben die Umrisse eines dauernden
Kampfes für die Wahrheit ein.
Leuchtende Beispiele dieses Kampfes sind
die am 25. Oktober erfolgten 123 Seligspre-
chungen auf dem Petersplatz. Bei Beobach-
tung dieser Glaubenslehrer, können wir bei-
spielhaft alle Hauptpunkte des neuen Lebens,
das uns die Madonna seit Jahren geduldig
lehrt, finden.
Die vertrauensvolle Hingabe in die Hände
Gottes charakterisieren die Erfahrung eines
Braulio Maria Corres, Federico Rubio und 69
Mitglieder vom Spitalorden des hl. Johannes,
die den Märtyrertod 1936 in Spanien erlitten
haben. Sie haben sich entschieden, ihr Leben
für Christus hinzugeben, "haben den guten
Kampf ausgetragen und den Glauben be-
wahrt." Angesichts der Drohungen und Ver-
folgungen ließen sie sich nicht erschrecken.
Sie waren bereit, die mit den Lippen bekannte
Wahrheit mit ihrem Leben zu besiegeln...
Dem heiligsten Martyrium des Sohnes Gottes
selbst, haben sie ihr Martyrium für den Glau-
ben, der Hoffnung und der Liebe hinzugefügt.
Die Heiligen geben uns auch Beispiel
dafür, was uns diese Einheit im Geiste geben
kann, von der wir so oft in den Botschaften
hören konnten. In diesem Zusammenhang
entdecken wir die Gruppe der 50 Mitglieder
um Filippo de Jesus Munarriz vom Orden der
Kinder des Unbefleckten Herzens Mariä vom
Seminar Barbastro. Der Papst hat diesbezüg-
lich hervorgehoben, daß "die Tatsache auf-
fällt, daß sie nicht dazu aufgerufen wurden,
ihr Zeugnis isoliert für Christus, sondern in
Gemeinschaft abzulegen, so, um in einem
bestimmten Sinn ein Seminar des Martyriums
darzustellen." Sie stellen eine grundlegende
Antwort dar zum "Zeitgeist, der sich dem
Geist Gottes entgegenstellt. Man beobachtet
heute eine Art Strategie, die darauf ausgerich-
tet ist, Junge vom Priesteramt und von einer
totalen Hingabe an Christus durch das Zölibat
abzuhalten. Um so mehr wird eine enge Zu-
sammenarbeit mit dem Hl. Geiste erforder-
lich, der Leben spendet, durch das Gebet und
durch ein erzieherisches Milieu, in dem das
Evangelium in seiner ganzen Fülle gelebt
wird."
Der Papst wollte auch auf ein eindeutiges
Modell des Lebens in Buße und Sühne hin-
weisen, indem er eine junge Frau im Laien-
stand aus Equador, Narcisa de Jesus Martillo
Moran, selig sprach. Im besonderen hob Jo-
hannes Paul II. hervor "die starke Einheit mit
Gott durch das Gebet, dem sie 8 Stunden in
Einsamkeit und Ruhe widmete. Während der
Nacht betete sie für weitere 4 Stunden und
gebrauchte Bußinstrumente wie die Dornen-
krone, sich auf ein mit Nägeln versehenes
Kreuz legend. Zeugen behaupten sie mehrere
Male in Ekstase gesehen zu haben, während
sie sich durch die Anwesenheit Jesus getröstet
fühlte." Ihre tiefe mystische Erfahrung ist mit
der Tatsache verbunden, daß "sie fest davon
überzeugt war, das Leben der Heiligkeit gehe
durch Demütigung und Selbstverleugnung,
d.h. sich mit Christus gekreuzigt zu fühlen."
Mit diesen klaren Worten will Johannes
Paul II. mehr denn je den Weg der Heiligkeit
aufzeigen, den Weg des Kampfes des Chri-
sten, "den guten Kampf", der mit dem Sieg
des Gebetes endet. Und daher bietet er zu
unserer Nachahmung Modelle von Heiligen
an, die imstande waren Verzeihen und Kreuz
zu leben. Wir sprechen heute unseren Dank
aus für die Kraft der Märtyrer. Die Kraft des
Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, die
sich als stärker erwiesen hat als Gewalttätig-
keit. Es wurde die Grausamkeit der Exeku-
tionskommandos und des gesamten organi-
sierten Haßimperiums besiegt. Christus, Der
sich an die Seite der Märtyrer gestellt hat, ist
ihnen mit der Kraft Seines Todes und Seines
Martyriums beigestanden. Das Martyrium ist
eine besondere Offenbarung des Ostergeheim-
nisses, das weiterhin wirkt und sich den
Menschen in den verschiedensten Augenblick-
ken christlicher Berufung anbietet.
Sanguis martyrum semen christianorum.
Kann man über die Saat solchen Martyriums
zweifeln? Wenn es auch scheint, daß unter
den verschiedenen Formen die Kräfte zu
wachsen scheinen, welche das semen chri-
stianorum aus der menschlichen Seele ent-
wurzeln möchte, können wir die Kraft des
Evangeliums nicht vergessen. Gottes Wort
fügt immer wieder neue Wurzeln ein. Auf
diesen Wurzeln müssen wir wachsen und
gedeihen.
Die vom Hl. Geist kommende Kraft: sie
allein ermöglicht es, nie Angst zu haben, wie
es uns ein junger Seminarist von Barbastro
beweist: "Es lebe das Unbefleckte Herz Ma-
riens! Sie erschießen uns nur, weil wir religiös
sind. Weine nicht um mich: ich bin Märtyrer
von Jesus Christus!"
Marco
Worte des Papstes
"... Auch der Friede ist Frucht der Liebe:
jener innere Friede, den der gehetzte Mensch
in der Tiefe seines Wesens sucht; jener Frie-
de, der von der Menschheit, von der Mensch-
heitsfamilie, von den Völkern, von den Natio-
nen, von den Kontinenten gefordert wird mit
der bangen Hoffnung, ihn im Blick auf den
Übergang vom zweiten zum dritten christli-
chen Jahrhundert wirklich zu erlangen"
(aus der Enzyklika "Dominum et vivificantem", 67)
Eine Errungenschaft Mariens:
Schewardnadze
Es war dies einer der prominentesten
Männer der Wende in Rußland und ist heute
der Parlamentsvorsitzende in Georgien. Er
wurde am 23. November in der orthodoxen
Kathedrale von Tbilissi (Tiflis) getauft. Am
Tag zum Fest des Hl. Georg hat er auf seine
Bank im Parlament eine Ikone der Jungfrau
gelegt: "Ich bewahre immer eine davon in
meinem Büro auf", sagte er. "Die Taufe eines
Oberhauptes einer Nation ist an sich ein Ruf
für das ganze Volk, ein Antrag, eine wirksame
Einladung: die im Herzen Einfachen, verste-
hen das besser als die Skeptiker."Erinnern wir
uns daran, daß aus derselben Erde ein Stalin
hervorgekommen ist!
Die Früchte überzeugen den Bischof
Um Mitte September - so erzählt uns Mons.
Paul Hnilica - hat der Bischof von Straßbourg
(Frankreich) die vormals oft verweigerte
größte Kirche nach der Kathedrale selbst, für
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- 4 -
eine Versammlung an von Medjugorje inspi-
rierten Gruppen zur Verfügung gestellt. Die
Kirche war übervoll von Erwachsenen und
Jugendlichen, die ernsthaft beteten und den
Worten von Bischof Hnilica und P. Ivan aus
Medjugorje zuhörten: viele von ihnen sind
von 15 bis 23 Uhr geblieben. Das Zeugnis der
anwesenden Menschen und die Früchte eines
so tiefen Gebetes, das in den Gruppen von
Medjugorje anzutreffen ist, haben den Bis-
chof mehr als alles andere überzeugt, denn
aus diesen Gruppen sind auch verschiedene
priesterliche und religiöse Berufungen erwach-
sen. Er (der Bischof AdR) hat Bischof Hnilica
um nähere Erklärungen gebeten über die
"größte heute bestehende geistige Bewegung"
und war verwundert und überrascht über das,
was man heute leider in unseren Kirchen nicht
mehr zu sehen gewohnt ist.
Ich wurde auf wundersame
Weise in Medjugorje zum
Fest der Kreuzerhöhung
geheilt
P. Slavko erzählt: Ich habe diese Frau am
Fest der Kreuzerhöhung (14.9.92) vor der
Pfarrkirche getroffen. Es kam mir vor, diesel-
be Frau vor ein paar Tagen mit Krücken
gesehen zu haben... Um ehrlich zu sein, war
ich dessen aber nicht sicher, weshalb ich sie
also fragte, wie es ihr ginge. Sie gab mir zur
Antwort: "Ich fühle mich bestens, gestern
wurde ich auf wunderbare Weise geheilt." Ich
habe sie also eingeladen niederzusitzen und
zu erzählen.
F.: Wie heißen sie und von wo kommen
sie?
A.: Mein Name ist Nancy Lauer und ich
bin Amerikanerin. Ich bin 55 Jahre alt, Mutter
von fünf Kindern und bis jetzt war mein
Leben ein einziges Leid. Seit 1973 komme ich
von einem Spital zum anderen und ich habe
viele schwere Operationen hinter mir: eine
am Hals, eine an der Wirbelsäule, zwei an den
Hüften. Ich hatte unaufhörlich Schmerzen am
ganzen Körper und dessen nicht genug, war
mein linkes Bein kürzer als das rechte... In den
letzten Jahren trat auch eine Schwellung um
der linken Niere auf, was mir große Schmer-
zen bereitete. Außerdem muß ich etwas sa-
gen, dessen ich mich schäme: wegen der
schweren ausweglosen familiären Probleme,
habe ich mich für eine Zeit dem Alkohol
zugewandt... Nun, letztlich ist es mir gelun-
gen, wenigstens dieses Handicap zu überwin-
den.
F.: Wie konnten sie sich in einer Situation
wie jetzt dazu entschließen nach Medj. zu
kommen?
A.: Eine amerikanische Gemeinschaft
machte Vorbereitungen zu einer Pilgerreise
und ich hatte den brennenden Wunsch daran
teilzunehmen, meine Familienmitglieder
waren jedoch dagegen und raten mir mit trif-
tigen Argumenten davon ab. Somit habe ich
nicht darauf beharrt. Im letzten Moment je-
doch ist ein Pilger zurückgetreten und ich
konnte nach hart erkämpfter Zustimmung der
Familie diesen Platz einnehmen. Irgend etwas
Unwiderstehliches hat mich angezogen... und
nun, nach neun Jahren, kann ich ohne Krüc-
ken gehen. Ich bin geheilt.
F.: Wie wurden sie geheilt?
A.: Kurz bevor der Rosenkranz begann,
ging ich am 14.9.92 zusammen mit anderen
meiner Gruppe zum Chor der Kirche hinauf...
Wir beteten. Als zum Schluß der Seher Ivan
niederkniete und zu beten begann, spürte ich
im ganzen Körper starke Schmerzen und mit
Mühe konnte ich ein Schreien unterdrücken.
Auf jeden Fall habe ich alle meine Kraft dazu
aufgewandt im Bewußtsein, daß die Madonna
da war; auch das Ende der Erscheinung war
mir entgangen und Ivan hatte sich schon erho-
ben. Zum Schluß sagte man uns vom Chor
herunterzukommen, ich wollte meine Krüc-
ken aufnehmen und ich spürte in meinen
Beinen eine neue Kraft. Ich habe wohl die
Krücken aufgenommen, jedoch erhob ich mich
mit einer unglaublich großen Leichtigkeit.
Als ich zu gehen begann, merkte ich daß ich
ohne Unterstützung, ohne Hilfe weiterkam.
Ich kehrte zu meiner Unterkunft zurück, stieg
zu meinem Zimmer hinauf und kam wieder
herunter, alles ohne Anstrengung. In Wahr-
heit fing ich zu hüpfen und zu tanzen an... Es
ist unglaublich, es ist ein neuen Leben!
Ich vergaß zu sagen, daß ich vom Moment
der Heilung an aufgehört habe mit dem kürze-
ren Bein zu humpeln... ich konnte alles das
nicht wahrhaben und bat eine Freundin, mich
beim Gehen zu beobachten; sie bestätigte mir,
daß ich nicht mehr humpelte. Außerdem ist
die Schwellung um der linken Niere ver-
schwunden.
F.: Wie haben sie in diesem Augenblick
gebetet?
A.: Ich betete so: "Madonna, ich weiß, daß
du mich liebst und auch ich liebe dich. Hilf
mir den Willen Gottes zu erfüllen. Ich schaffe
es meine Krankheit zu ertragen, du aber hilf
mir, immer den Willen Gottes zu tun..." Nun,
als ich noch nichts von meiner Heilung wußte
und die Schmerzen andauerten, habe ich mich
in einem besonderen Zustand befunden, den
ich als Zustand der vollkommenen Liebe zu
Gott und der Jungfrau beschreiben möchte...
und ich war bereit, jeden Schmerz zu erdulden
nur um diesen (Zustand) zu erhalten.
F.: Wie sehen sie jetzt ihre Zukunft?
A.: Vor allem werde ich mich dem Gebet
widmen und dann, glaube ich, ist meine Auf-
gabe, Zeugnis abzulegen für die barmherzige
Liebe Gottes zu allen. Was an mir geschehen
ist, ist unglaublich und wunderbar. Ich bin
sicher, daß dieses Wunder auch meiner Fami-
lie helfen wird, sich zu bekehren, zum Gebet
zurückzukehren und in Frieden zu leben.
* Sandy Tobin, eine Amerikanerin "von
der Barmherzigkeit und der Einladung der
Muttergottes getragen" ist letzthin zum 35.
Male nach Medjugorje gekommen. Sie ist nie
alleine gekommen, sondern immer in Beglei-
tung von Freunden und Bekannten, die ihre
Ermahnung ihrem evangelischen Beispiele
folgend, angenommen haben. Diesmal be-
steht die Gruppe aus ca. zwanzig Personen.
Als wir sie fragen, warum sie in solch gefähr-
lichen Zeiten nach Medjugorje komme, ant-
wortet sie einfach: "Seit meinem ersten
Kommen hierher, habe ich die Angst verges-
sen, sei es vor Menschen, als vor anderem,
ausgenommen, wohlgemerkt, vor Gott. Es ist
dies eine Mission der Liebe, die nicht einmal
der Krieg aufhalten kann. Ich habe den Ruf
Medjugorjes gespürt. Also mußte ich ganz
einfach kommen."
Frau Sandy Tobin bringt bei allen ihren
Reisen beträchtliche Hilfe mit angesichts der
drückenden Nöte unserer Menschen, die in
ihrem Elend alles bedürfen. Es ist hervorzu-
heben, daß diese Frau bisher Hilfe für ca. 15
Millionen Dollar herbeigeschafft hat.
* Anläßlich des Festes zu Unserer Lieben
Frau vom Rosenkranz waren in der Wall-
fahrtskirche von Medjugorje ca. 600 Pilger
aus verschiedenen europäischen Ländern
anwesend. Sie sind mit der Absicht nach
Medjugorje gekommen, den hl. Rosenkranz
für den Frieden in unseren friedlosen Ländern
zu beten.
Bei dieser Gelegenheit waren auch zwei
amerikanische Gruppen anwesend: jene des
Herrn Andrea Movko und jene des Herrn Lion
Legrand, der eine ansehnliche Menge Medi-
kamente und sanitäres Hilfsgerät mitbrachte.
Aus dem Tagebuch der
Schwester Emmanuel
15. November 1992. Die alten Leute von
hier sagen: "Dieser Krieg unterscheidet sich
von allen anderen, er ist schrecklicher. Im
Jahre 1940 war die Front weit weg von den
bewohnten Gebieten. Nun aber sind die Städ-
te und Dörfer zu Orten des Grauens gewor-
den; ganze Dörfer wurden vernichtet und die
Menschen sind in ihren Häusern umgebracht
worden."
- Vom Lager Doboj wird hie und da ein
Häftling entlassen; das geschieht zäh aber
stet. So wurde ein junges Mädchen von die-
sem Lager aus der Haft entlassen, ohne zu
wissen wie das möglich war. Ihre gesamte
Familie jedoch ist noch eingesperrt. Dieses
nach Zagreb geflüchtete Mädchen sagt aus:
"In Doboj leidet man entsetzlichen Hunger."
Bitten wir Gott um Hilfe, damit diese Lager
gänzlich geschlossen werden.
- Aus Sarajevo hat eine Frau mit Hilfe
eines Amateur-Funkers eine Botschaft über-
mittelt: "Wir haben nun nicht mehr eine Brot-
krume. Man ißt sogar Gras. In den Wohnun-
gen reiben die Menschen das Holz von den
Böden um sich daraus Suppen zu machen. Die
Lebensmittel-Konvois werden von den Sol-
daten in Besitz genommen."
- Das hohe Flüchtlingskommissariat rech-
net in diesem Winter mit 400.000 Toten an
Hunger und Kälte, unter ihnen 100.000 Kin-
der. Wir dürfen es nicht zulassen, daß es
soweit kommt! Es ist Jesus, Der in ihnen im
Todeskampf liegt. In einer Zeit, wo Satan so
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viele Seelen wie nur möglich an sich reißen
will, schlage ich eine Gegenoffensive vor:
während dieses Winters können wir auf einen
Teil unserer Tätigkeiten verzichten um täg-
lich an der Hl. Messe teilzunehmen. Wir
werden so jeden Tag den Kummer all dieser
Kleinen in das Blut Jesus tauchen, den Vater
und Jesus anflehend, mittels Seines Hl. Gei-
stes die Seelen, die Satan an sich gefesselt hat,
diesem zu entreißen. Allein der Geist Gottes
wird die Gefängnisse öffnen. Der Erfolg die-
ses Vorhabens hängt vom Elan unserer Liebe
ab. Die Muttergottes sagte zu Mirijana: "Das
höchste dem Menschen geschenkte Privileg
ist die Hl. Messe. Sie ist das stärkste der
Gebete." "Mit Liebe kann man alles errei-
chen, auch das Unmögliche."
- In Medjugorje hat die Schule noch nicht
ihren regelmäßigen Unterricht aufgenommen.
Seit einigen Wochen hat die Pfarrei eine sehr
schöne Initiative für die Kinder ergriffen:
jeden Tag um 10 Uhr kommen sie zu einer
kurzen Katechese und für das Gebet für den
Frieden zusammen. Viele von ihnen sind beim
Abendrosenkranz dabei.
- Die Straßen von Medjugorje sind von
einer großen Zahl von Kindern gesäumt: es
handelt sich um kleine Flüchtlinge, die mit
ihren Müttern aus den umliegenden Dörfern
herbeigeströmt sind. In Medjugorje befinden
sich mehr als 1.200 Flüchtlinge, die die ort-
sansässigen Einwohner um 3/4 erhöht haben.
Die Madonna möge ihnen schnell in ihren
Bedürfnissen helfen und spreche zu ihren
Herzen, da nur ein kleiner Teil von ihnen in
die Kirche kommt.
- Die Soldaten von Medjugorje - da sie das
Dorf nicht verlassen dürfen - sind daher an
dieser Front im Einsatz. Zum Glück ist unser
Gebiet sehr gut geschützt, was zum Pilgern
ermutigen soll. Die dieser Tage stattfindende
kroatische Militäroffensive, ist darauf ausge-
richtet, die Front zu entfernen (und sie ist
geglückt, da die Serben 12 Km hinter Mostar
zurückgeschlagen wurden). Beten wir, daß
der Herr alle leidenden Familien tröste.
Die Verachtung für das Leben öffnet den
Weg zu allen Verbrechen
- P. Slavko analisiert in einem Dialog das
Nicht-Einschreiten der Länder, die die ethni-
sche Ausrottung verhindern könnten: "Wenn
eine Nation sich daran gewöhnt, daß Tausen-
de von Jugendlichen den Drogentod sterben,
daß die Abtreibung zur Gewohnheit gewor-
den ist, wie will diese das Massaker von 5.000
Kroaten da, 10.000 Muselmanen dort verhin-
dern?
Alle Zerstörungen und Kriege finden ih-
ren Ursprung in der Verachtung für das Leben
und der Friede hängt eigentlich von unserer
Liebe ab, von unserer Bekehrung zum Leben.
So wie wir anderen erlaubt haben sich zu
zerstören, zerstören wir uns ohne sie (die
Liebe und Bekehrung, AdR) auch selbst.
"Liebe Kinder - sagte die Madonna uns -
dankt Gott für die Güte und Größe des Ge-
schenkes des Lebens...Dankt Gott für die
bewundernswerte Art, mit der Er euch ge-
schaffen hat."
* Wir haben Kenntnis vom Verein "Mut-
ter der Barmherzigkeit", der seit Beginn der
"Ketten der Jugendlichen" die Abtreibungen
um das Vierfache gegenüber der üblichen
Zahl durch Hilfeleistungen an die Mütter
verminderten; eine "Kette von Jugendlichen"
besteht aus 10 Personen, die für eine sich in
Schwierigkeiten befindliche Mutter fasten,
sodaß diese ihr Kind bekommen kann.
Das also will die Madonna mit uns in
diesem Krieg und alle unsere Kriege machen.
Die Mutter des Lebens liebt unser Leben so
sehr! "Liebe Kinder, ich liebe jeden einzelnen
von euch wie ich meinen Sohn Jesus liebe."
* Warum Medjugorje nicht bombardiert
werden konnte. Einige durch Fallschirmab-
sprung gerettete Piloten, wurden nach dem
Abschuß ihrer Flugzeuge von den Kroaten
gefangen. Sie behaupteten, daß sie Medjugor-
je nicht bombardieren konnten, da sie beim
Annähern keine Sicht mehr hatten: es wurde
von einer Art wie einer Wolke vor ihren
Augen verhüllt.
* Jakov hat seine wohl überlegte Ent-
scheidung kundgetan, sich mit einer Freundin
aus der Gegend von Mantua zu vermählen,
die er während seines langen Aufenthaltes
dort kennengelernt hatte.
Dies wird zur Abendmesse am Ostertag
1993 in Medjugorje sein... Jakov ist Vollwai-
se. Wir begleiten ihn mit unseren Wünschen
und dem Gebet, damit er im Willen Gottes
sein Nest finde.
Zwei Brautleute
im Innersten geheilt
Unter den verschiedenen Zeugnissen be-
findet sich ein Brief eines Brautpaares aus
Padua, in dem Zeugnis für eine innere Hei-
lung abgegeben wird: "Ich stelle fest, so wie in
Vergangenheit, daß Gott Arzt und Medizin
zugleich ist wie der Hl. Leopold sagt; Psy-
choanalytiker sind nicht nötig. Wie oft habe
ich daran gedacht, bei dieser Wissenschaft
Zuflucht zu suchen.
Gott kennt uns bis ins kleinste Detail und
wenn wir uns zur Gänze aufopfern, offenbart
Er sich, erleuchtet das Dunkel. Wir entdeck-
ten beide die Wurzel der Verwundung wäh-
rend geistiger Exerzitien mit P. Tomislav;
Gott der Allmächtige nimmt uns auf und
drückt uns an Sein Herz. Uns verzeihend,
überhäuft Er uns mit befreienden Gnaden, die
zu neuem Leben erwecken und heiligmachen.
Diese Gnaden sind stärker als alle Prüfungen.
Seine Kraft wird unsere Wunden heilen, die
im Innersten geheilt wie Edelsteine funkeln.
Sie werden vielmehr zur Erweckung zu neu-
em Leben verwendet und wir werden anderen
Zeugnis für diese Auferstehung geben.
Oh, wie werden wir unsere Geschwister
verstehen, die im Dunkeln wandeln und an
den Psychoanalytiker denken. Die Liebe
Gottes hingegen ist das Medikament, kostba-
re Salbe mit Geduld verabreicht, Mut und
Sanftmut, die Herz und Kopf heilen und ent-
zünden."
(Fiorella - Padua)
Das Stöhnen eines Volkes, das barbari-
scher Gewalt überlassen ist. Der Zorn
der Armen. Der Todeskampf Sarajevos
und vieler anderer Städte.
* "Sarajevo, Symbol der Vernichtung von
Person und Geschichte; werden sich die Ver-
antwortlichen auf den verschiedenen Ebenen
ernstlich bewußt, wie schwerwiegend ihre
Gleichgültigkeit ist?" So schreibt der Osser-
vatore Romano. "Wir sind der Worte satt, der
Unprofor und ihres unehrlichen Verhaltens.
Die Bewohner von Sarajevo sterben vor
Hunger und diese Herren äußern sich weiter
mit leeren Phrasen wie 'die Konfliktpartei-
en'..." Aus dem Munde des Bürgermeisters
von Sarajevo ist das der Schrei eines Volkes,
das sich verlassen fühlt. "Der Winter wird
sicher Alte und Kinder hinwegraffen - fügt er
hinzu-. Nach Voraussicht werden 60% der
Bevölkerung an Hunger oder Kälte sterben.
Europa wird dann endlich einem Schauspiel
beiwohnen können, das dem alten Sparta
würdig ist: die physische Zerstörung der
Schwächsten."
* Die Jagd nach Holz ist nunmehr ein
Erfordernis um sich vor Kälte zu schützen.
Sarajevo ist nun aller Bäume beraubt; Parkan-
lagen, Alleen und Gärten gibt es nicht mehr.
Auch auf den Straßen von Mostar findet man
kein Stück Holz mehr. Die Kinder raufen sich
in den Trümmern der Kathedrale um Reste
vom Dachgebälk und der Bänke. Alles was
brennbar ist, wird wie ein Schatz in den Häu-
sern bewahrt.
* Nach Gorazde und Srebrenica mit 80.000
Flüchtlingen, kommt seit Kriegsbeginn kein
Nachschub mehr. Und was geschieht in Tuzla
mit seinen 200.000 Einwohnern, das seit 7
Monaten belagert ist? Man befürchtet Ty-
phus-Seuchen, nach den bereits in vielen
anderen Städten aufgetretenen Fällen. Gegen
Kreveslj und viele andere Städte wenden die
Serben eine Belagerung nach mitteralterli-
chen Methoden an: sie wollen die Leute durch
Hunger, Kälte und Durst niedermachen. Somit
hat auch der Kanonendonner nachgelassen:
der Tod durch Hunger ist für das Fernsehen
nicht so auffallend als explodierende Bom-
ben!
* Der Priester Ivan Girgic', Pfarrer von
Rask in der Diözese Banja-Luka, ist getötet
worden. Er wurde Opfer eines Angriffes, der
auch auf das Kloster der "Anbetenden Schwe-
stern des Blutes Christi" gerichtet war; leider
sind auch andere Klöster angegriffen worden.
Der Bischof Komarica ist dauernd in Gefahr,
weil er sich weigerte, die 90.000 Katholiken
aufzurufen, Bosnien zu verlassen. Der Blick
auf Sarajevo läßt vergessen, daß die totale
Vertreibung des gesamten nicht-serbischen
Volkes von Nord-Bosnien mit Brutalität ver-
folgt wird. Für diese Völker wird auch jede
humanitäre Hilfe unterbunden.
* Der Pilgerzustrom aus aller Welt hält an.
Der Krieg hat Medjugorje nicht berührt. Vic-
ka antwortet jenen, die nach dem Kriegsende
fragen. "Die Madonna sagt es nicht. Sie sagt
nur was wir tun können, damit er zu Ende
gehe, d.h. für den Frieden beten, auch wenn
die Menschen weit davon weg sind (infolge
des zunehmenden Hasses)... Der Krieg ist
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eine schlimme Sache. Ich habe
mir noch nie die Zerstörungen
Mostars angesehen, nicht aus
Angst, denn wir können nur für
ein baldiges Ende dieser Gewalt-
tätigkeit beten. Er wird sicher zu
Ende gehen, aber vorher wird man
noch leiden müssen."
P. Jozo: "Danke und ermüdet
nicht im Gebet und uns
Hilfe zu bringen"
"Die Flüchtlinge und Hun-
gernden rufen: ihr habt mit der
Hilfe und Brot geantwortet.
Danke... Tausende und Abertau-
sende fliehen weiterhin aus ihrer
Heimat; in einer Stunde verlas-
sen sie Häuser und Städte. So in
Jaice und weiteren 30 christli-
chen Orten... Danke, Liebste alle,
die ihr den Ruf gehört habt und
uns in unserem Leid tröstet. Al-
les, was ihr macht, wird in unse-
rem Herzen geschrieben sein.
Tröstet uns mit euren Gebeten
und Opfern. Die Königin des
Friedens ruft euch nicht nur auf,
Lebensmittel und Kleidung zu
bringen, sondern sagte: Betet
zusammen! Ja, zusammen mit
unserem so schwer verfolgten
Volke. Der Krieg, der zerstört
und tötet, ist unser Kreuz. Helft
uns, dieses zu tragen. Simon, der
Zyrenäer, hat keine Zeit verloren,
den leidenden Christus zu helfen;
du verlierst weder Zeit noch Geld,
wenn du Armen und Verfolgten
hilfst: du tust das an Christus...
Danke für eure Liebe uns gegen-
über: sie tröstet uns und ermutigt
uns, unser Leiden zu leben. Dan-
ke für die Pilger aus Italien, des-
sen Strom nicht abgerissen ist...
Jeden Tag beten wir um 7,30 Uhr
und um 16 Uhr den Hl. Rosen-
kranz für unsere Wohltäter...
12.11.92 P. Jozo Zovko
Jahrtag von Radio Maria Po-
len. Der Traum vom Satelliten.
P. Taddeusz hat Don Angelo
geschrieben: "...Ich danke euch,
denn die in 'Echo' veröffentlich-
ten Nachrichten über Radio Ma-
ria erlaubt Hilfe von Menschen
aus den verschiedensten Natio-
nen... Von den anfänglichen drei
Bischöfen, wünschen nun schon
19 Bischöfe Radio Maria: unter
ihnen der Primat Kard. Glemp,
der Nuntius, und wir wissen auch
sehr wohl, der Papst selbst.
Am 8. Dezember werden wir
zum 1. Jahrtag Maria krönen als
Zeichen der Dankbarkeit uns ihr
Radio gegeben zu haben. An
diesem Tag werden wir uns via
Satellit mit allen Diözesen und
auch darüber hinaus, verbinden.
Nach unserem Ermessen ist der
Satellit jedoch für alle 19 Diöze-
sen im Dauerbetrieb nötig, d.h.
für beinahe das gesamte polni-
sche Gebiet, wobei wir mit einer
zweiten Linie auch die Grenzge-
biete der ehemaligen UdSSR, das
Baltikum bis zur Ukraine bestrei-
chen könnten. Dafür aber sind
große Summen erforderlich,
weshalb ich um die Hilfe aller
Freunde von 'Echo' bitte, die sehr
wohl wissen, daß die Hilfe für die
Seelen wichtiger als die körperli-
che Hilfe ist.
Dieses Radio will die Stimme
der gesamten polnischen Kirche
sein und darüber hinaus, in enger
Verbindung mit dem Vikar Chri-
sti und mit den ihm ergebenen
Bischöfen, in 3 Richtungen: Ka-
techese, Gebet und Dialog mit
den Zuhörern. Mit Hilfe des
Gebetes und der Solidarität der
Gläubigen, bin ich sicher, daß wir
es schaffen. Der Herr vergelte
dir, Vater (Don Angelo AdR), der
du uns als erster für 'Echo' Polen
und Radio Maria geholfen hast,
sowie allen Freunden der Köni-
gin des Friedens, die sich an uns
erinnern.
Deshalb werden wir uns eurer
in unseren täglichen Gebeten, die
uns durch den Äther als große
Familie von Radio Maria verbin-
den in den 3 Gesätzchen des
Rosenkranzes, der Hl. Messe und
in den vier liturgischen Stunden,
erinnern..."
Spenden an: P. Tadeusz Ryd-
zyk, D-8974 Oberstaufen, Kon-
to-Nr. 764795 Sparkasse BLZ
733 52 230 .
Scharfschützen schießen auf
Kirchenbesucher
"Der erste Schnee des bosni-
schen Winters ist schon auf die
Höhen der Drina gefallen. Es gibt
keinen Waffenstillstand; der
Winter hat im Balkan Einzug
gehalten; was wird aus den Men-
schen Sarajevos werden, der
760.000 Einwohner, die sich noch
in Notunterkünften oder in den
Ruinen ihrer Häuser befinden?"
Mit dieser Feststellung be-
ginnt Pater Nicola Giandomeni-
co, Vicar des "Sacro Convento di
San Francesco" in Assisi, nach
einer abenteuerlichen Reise in die
bosnische Hauptstadt seine Er-
zählung, da er einen Hilfskonvoi
schwedischer Freiwilligen beglei-
tet hatte.
Er fährt fort: "Wenn das Le-
ben der Landbevölkerung müh-
selig ist, befinden sich die Men-
schen in Sarajevo total am Bo-
den: es fehlt an Wasser, der elek-
trische Strom scheint eine weite
Erinnerung zu sein, alle Verbin-
dungen mit der Außenwelt sind
unterbrochen, in den Straßen
werden auch Kirchgänger von den
Scharfschützen beschossen (es
grenzt an ein Wunder, daß die
Kathedrale verschont blieb).
Beinahe alle Türen der Häuser
sind zerstört, zersplittert sind die
Glasscheiben der Fenster.
Die Friedensstreitmacht der
UNO hatte beabsichtigt jede
Woche 9.900 Tonnen Lebensmit-
tel nach Sarajevo zu bringen; an
den Tagen meiner Anwesenheit
in der Hauptstadt wurden jede
Woche weniger mehr als 1.000
Tonnen herangebracht.
Die Kälte hat zugenommen,
Brennholz gibt es nicht (zumin-
dest auf dem Land fällen sie hie
und da einen Baum und versor-
gen sich so mit Holz); vor allem
drückt die Isolation die Moral der
Bevölkerung. Als erste Frage
stellt sich ein Mensch auf der
Suche nach Nahrung frühmorgens
beim Verlassen des Hauses: wer-
den mich die serbischen Scharf-
schützen verschonen? Die zweite
ist noch schwerwiegender: War-
um macht Europa, das es doch
könnte, diesem Martyrium nicht
ein Ende?"
Es ist die terrorisierende Ver-
lassenheit seitens Europas, die
schwer drückt, die Angst in die-
sem Drama alleingelassen zu
werden; derob hat Pater Giando-
menico zwei Zeugnisse von hoch-
rangigen Persönlichkeiten nach
Assisi gebracht.
Die erste ist vom bosnischen
Minister für Kultur, Nicola Ko-
vac: "Die durchlebte Tragödie ist
weder Europa noch des Menschen
würdig;" die zweite stammt vom
Präsidenten der Akademie der
Wissenschaften von Sarajevo,
Seid Hukovic, der schrieb: "Die
europäischen Staaten sind Pila-
tus ähnlich: Krümchen an Hilfen
von Nahrungsmittel und dann
waschen sie sich die Hände." Von
überall her dringt die Bitte: laßt
uns nicht allein.
Infolge dieser Verhältnisse ist
die lokale Kirche - um auch den
Empfehlungen des Papstes zu
entsprechen - in sich gegangen
und hat eine Reihe von brüderli-
chen Initiativen der Menschlich-
keit besonders über die Franzis-
kaner-Familien (mit Hilfe der
Kommissionen "Justitia et pax")
ergriffen, die auf massive Weise
vorangetrieben wird, auch in An-
betracht der bereits nahen Weih-
nachtszeit. Besonders mit zwei
Aufrufen werden diese verwirk-
licht: "Auch ich in Sarajevo" und
"Der LKW zur Weihnacht".
Der erste ist ein Vorschlag
von Mons. Tonino Bello und Don
Bizzotto; er wickelt sich in den
Tagen vom 7. bis 12. Dezember
u.a. auch während des 'Welttages
für die Menschenrechte' ab und
wird eine größere Anzahl Perso-
nen umfassen. Mit großem Ge-
folge werden sie nach Bosnien
kommen. In diesen Tagen wollen
sie zwischen die feindlichen
Gruppen als wehrlose Friedens-
stifter im Niemandsland eindrin-
Die Familie von "Echo" beim Versand (ital., englische, spanische und franz.
Ausgabe).
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- 7 -
gen. Die zweite Initiative 'Der LKW zur Weih-
nacht' ist von den Franziskanern ausgegan-
gen: mit dem Jesuskinde am Anfang der
Marschkolonne, wird eine vom Papst geseg-
nete Krippe (auch der Präsident der ital.
Republik Scalfaro hat seine Zustimmung ge-
geben) mit einem LKW mitfahren und vom
Petersplatz starten.
In der Folge werden sich viele LKWs mit
Lebensmittel und Medikamenten beladen
als"Geschenk der Hl. Drei Könige" anschlie-
ßen; der Zug wird nach Lubljana, Zagreb,
Split und Dubrovnik, wo er zum Dreikönigs-
fest einlangen wird, von Belgrad nach Saraje-
vo gelangen.
Die Kolonne wird eine Strecke befahren,
auf der der Krieg die größten Zerstörungen
verursacht hat; an einigen Stellen werden
Kettenfahrzeuge eingesetzt werden müssen
um die Straßenhindernisse zu überwinden.
Auf dem LKW, der für die Weihnachtsmes-
sen vorbereitet ist, wird auch eine Krippe
montiert.(...)
Avvenire 17.11.92
Afrikaner schenken
den Flüchtlingen aus Bosnien
ihre ärmliche Kleidung
"Gay Russel, eine Pilotin aus Malawi
(Afrika), ist 1984 nach Medjugorje gekom-
men. In ihre Heimat zurückgekehrt, berichte-
te sie von den Botschaften der Mutter Gottes.
Die Menschen reagierten sofort, es entstan-
den Gebetsgruppen entsprechend der Bitte
der Gottesmutter, sie versuchten die Botschaf-
ten zu leben und in engem Kontakt zu bleiben.
Als Gay ihnen von dem Krieg und dem Lei-
den der Flüchtlinge in Bosnien erzählte, kamen
sie, trotz ihrer eigenen unsagbaren Armut
(dort herrscht Hungersnot und Elend), um
ihre Winterkleidung zu spenden.
Obwohl diese Kleidung nicht für den stren-
gen Winter in Bosnien geeignet ist, brachte
Gay es nicht über das Herz sie zurückzuwei-
sen, da sie mit soviel Liebe und Anteilnahme
gegeben wurde. Sie hat sich dann dazu ent-
schieden diese Kleidung unserem Büro in
Godston, Surrey (GB) zu schicken. Ein star-
kes Beispiel für uns!
Sehr arme Menschen schenken alles was
sie haben, um das Leiden ihrer Brüder und
Schwestern zu lindern, von denen sie so gut
wie nichts wissen. Hier ist der wahre Sinn der
Erfüllung der Bitten der Gottesmutter... "
Bernard Ellis
Der Gehorsam zur Mutter Gottes kann
uns vor der Gefahr retten!
Paula Juric, ein kroatisches Mädchen aus
der Nähe von Vukovar, die jetzt in einer
marianischen Gemeinschaft in Italien lebt,
gab uns ein ungewöhnliches Zeugnis: Das
große Haus, in dem sie wohnte, wurde von
drei Granaten getroffen; die oberen Stock-
werke wurden völlig zerstört, aber ihre Woh-
nung im Erdgeschoß blieb unzerstört, nicht
einmal die Fensterscheiben gingen zu Bruch.
Interessant hierbei ist es, daß die Mutter täg-
lich die Wohnung mit Weihwasser segnete,
gemäß der Botschaft der Gottesmutter vom
18.7.85 (Wir sollen Gegenstände und auch
den Wohnraum zum Schutz vor dem Bösem
und Gefahren mit Weihwasser segnen).
Die Heilige Jungfrau von Medju-
gorje bekehrt... Chinesen!
Ende Juli 1991 habe ich gesehen wie eine
Gruppe Chinesen aus Hong Kong in der Kirche
von Medjugorje vor der Statue der Muttergottes
stand und chinesische Marienlieder sang. In Hong
Kong ist die traditionelle Religion der Buddhis-
mus, es gibt lediglich 200.000 Katholiken, was
aber ausreicht, auch dort die Kirche zu verfolgen.
Hong Kong ist voll von Spionen des Regimes.
Trotzdem haben die Botschaften aus Medjugorje
viele Städte in China erreicht und es sind viele
Gebetsgruppen entstanden. Sie bekommen das
"Echo" in englisch und viele Artikel werden von
Anthony Tsoi übersetzt und verbreitet.
Einer, der maßgeblich an der Gründung der
Gebetsgruppen beteiligt war, ist Chang. Vor 40
Jahren, als er 15 Jahre alt war, weihte sich Chang
der Muttergottes, aber dies beeinflußte sein Leben
zunächst wenig. Er war von Jesuiten erzogen
worden und ging jeden Sonntag zur Messe, außer-
dem arbeitete er viel in sozialen und katholischen
Verbänden, aber alles ohne das Licht und die
Stütze des Gebetes. Er wußte selbst, daß er eigent-
lich nur dem Namen nach Christ war. Im Jahre
1988, im marianischem Jahr, wurde ein Familien-
mitglied schwer krank. Da fing er an für die Gene-
sung zu beten; mit diesem Gebet begann seine
Bekehrung.
Nachdem ihm ein Trappistenmönch von
Medjugorje erzählt hatte, las er die Botschaften der
Gottesmutter und stellte ihr sein Leben zur Verfü-
gung. Er bat um Vergebung für seine Vergangen-
heit und gab sein weiteres Leben in die Hände
Marias. "Von diesem Augenblick an - erzählte er
selber - wünschte ich mir nur noch eines... dies...
mich ins Gebet zu vertiefen und der göttlichen
Vorsehung zu vertrauen." Mit einer Gruppe von 20
jungen Leuten betet er einmal in der Woche wie in
Medjugorje (zwei Psalter des Rosenkranzes, Hei-
Foto: Die Gebetsgruppe von Chang in Medjugorje (Sommer 1991)
Foto: Die kleine Pfarrei von
Villanova/Mantua, in der 'Echo' geboren
wurde
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Erscheint monatlich. Presse-Verantwortung: Pieranto-
nio Gottardi - Druck: Presel s.n.c., Romstr. 69, Bozen
Auflage der gegenwärtigen Ausgabe: 10.500 Exempl.
KOSTENLOS - Allfällige Spenden werden für die
Verbreitung des Berichtes verwendet.
Jeder bekommt "Echo", der es persönlich und
schriftlich anfordert. Sendet bitte keine Bestellun-
gen für andere Personen. Man kann jedoch mehre-
re Exemplare anfordern, um diese an Gebetsgrup-
pen oder interessierte Personen zu verteilen.
VERTEILUNG
SÜDTIROL: Medjugorje Komitee, Postfach
272, I - 39100 Bozen - Fax (0)471 - 284 006
Überweisungen: Postkontokorrent 134 983
99
oder Volksbank Bozen K/K 739 600-0
Schweiz: Otto Müller, Sonneggstr. 3 - CH
9113 Degersheim - Postkonto: 90 - 4768 - 0
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zahlreiche Ausgaben in anderen Sprachen, die
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not, F- 39100 Dole * Spanische A. : für Spanien
José L. Lopez de S. Roman, Ap. 246 Palencia,
Spanien - für anderen Staaten, Roger Watson, via
Fulda 2 I- 22100 Como * Polnische und russi-
sche A
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3 - 30-515 PL- Kraków-Podgórze, oder Z.i. T.
Strzalka, ul. Wesola 34, PL-87100 Torun * Rumä-
nische A
.: Anca Dragos, str N. Pamfil 53, BL 29,
Ap 49, 72124 Bucaresti * Portugiesische A.:
Servos da Rainha SQS 411, Bloco "U", Ap. 311
70277 - Brasilia DF * Katalanische A. : Amics de
Medjugorje, c. Carme 11 baixos 08700 Igualada-
Catalugna, España * Griechische A. : Soeur Des-
pina da la St. Croix, 69 Ispirou, Agla Paraskeve,
15341 Athenes * Ungarische A.: Fraternitas,
Budapest, Kàlmàn Imre, Utka 10-1054 Hongrie
lige Messe, das dritte Psalter, Gebete für die Kran-
ken). An den anderen Tagen treffen sie sich und
beten gemeinsam zum Hl. Geist, meditieren die
Geheimnisse des Rosenkranzes, können beichten;
es folgt eine Lehre aus der Bibel, das Lesen der
Botschaften von Medjugorje. Das Ganze endet mit
der Hl. Kommunion, dem Singen des Magnificat
und der Gebete für die Kranken.
Der Bischof fragte: Können diese Menschen
fast zwei Stunden im Gebet aushalten? "Sicher" -
sagte Chang - "letztes Mal war ein so starker
Andrang, daß wir sogar vom Direktor, der nicht
katholisch ist, besucht wurden. Eines Tages bat ein
Kollege (ein evangelischer Christ) Chang, ob er
zusammen mit ihm beten könnte. Er sagte zu. Aber
der Kollege schien eine Abneigung gegen den
Rosenkranz zu haben. Chang fragte ihn: "Ehrst du
deine Mutter und die Mütter deiner Freunde?"
"Selbstverständlich" - antwortete der Kollege.
"Also - sagte Chang - die heilige Jungfrau ist die
Mutter Jesu und unsere Mutter!" In den Gebetstref-
fen wird nicht das Außergewöhnliche hervorgeho-
ben, sondern das Gebet und die Botschaften der
Königin des Friedens, die das alltägliche Leben in
der Familie und am Arbeitsplatz verwandeln sol-
len.
Chang hat sich von Gott Priester für seine
Gebetsgruppen erbeten und ist erhört worden. Für
einen jungen Kollegen, der im Sterben lag, hat
Chang viel gebetet; dieser hat sich daraufhin taufen
lassen, genau an dem Tag, an dem er starb. Eine
Frau hatte Brustkrebs, sie opferte ihr Leiden auf
und nach einer erfolgreichen Operation bekehrte
sie sich.
"Wie hast du das alles geschafft?" - fragte ich
Chang und er antwortete: "Wenn ich lange Anbe-
tung halte, spare ich viel Zeit". Chang kam zum
ersten Mal 1989 nach Medjugorje und vor dem
zweiten Mal 1991 fuhr er zuerst nach Rom, um mit
dem Papst zu sprechen. Er stand bei der Audienz in
der ersten Reihe, so konnte er dem Papst sagen:
"Heiliger Vater bitte beten Sie für China!" und
Johannes Paul II. hat sofort geantwortet: "Ich bete
jeden Tag für China." So wollen wir auch gemein-
sam mit Chang und dem Heiligen Vater für China
beten, wo der Samen der Botschaft Mariens bereits
aufgegangen ist.
Mark Waterinckx (Zusammenfassung)
Original-Bericht von P. Leonhard
Orec' über die derzeitige Lage in
Bosnien-Herzegowina
"Im schweren und grausamen Krieg leidet
und blutet viel Bosnien und Herzegowina,
aber auch Kroatien. Unsere Opfer sind groß:
die Kinder werden ermordet, Frauen, Mäd-
chen und sogar Kinder werden brutal verge-
waltigt, die alten Menschen werden umge-
bracht, Männer massakriert oder in Konzen-
trationslager eingeliefert.
Das kroatische und islamische Volk wer-
den mit Feuer und Schwert von ihren Herden
vertrieben. Die serbo-montenegrinische
Tschetniks und Kommunisten rotten das kroa-
tische und moslemische Volk und ihren Glau-
ben. Liebe Freunde, bisher wart ihr mit uns im
Gebet verbunden, habet ihr uns humanitäre
Hilfe geschickt und politische Unterstützung
geleistet. Wir können euch gar nicht genug
danken.
Wir haben uns das Ende von diesen Drang-
salen herbeigewünscht, aber kein Ende ist
immer noch in Sicht. Auch bis zu euch drin-
gen immer traurigere Nachrichten über unser
tragisches Schicksal vor. Bosanski Brod ist
gefallen, ganauso Königstadt Jaice, gleiche
Gefahr droht Maglaj und Gradacac; Olovo
mit bekannten Marienheiligtum steht vor der
Zerstörung. Die Konzentrationslager werden
immer voller.
Könnt ihr euch vorstellen, daß bisher in
Bosnien und Herzegowina über 1500 Kinder
umgebracht worden sind, 30000 sind verletzt,
so daß viele von ihnen ihr Leben lang Invali-
den mit schweren psychischen Belastungen
bleiben. Hunderte von Tausenden sind ge-
zwungen, das eigene Heim zu verlassen, um
das blanke Leben zu retten.
Die grausamen Angreifer (die serbo-
montenegrinischen Tschetniks und Kommu-
nisten) achten nicht die Beschlüsse von UNO
und EG und schrecken nicht von ihren Dro-
hungen zurück. Alles was UNO und EG tun
blieb bis jetzt ohne Erfolg. Liebe Freunde, wir
wenden uns erneut an euch mit der Bitte, daß
ihr mit uns verbunden bleibt, im Gebet, in
humanitäre Hilfe und politischer Unterstüt-
zung.
Wir beten ununterbrochen zur Gospa, daß
Sie uns bei Ihren Sohn den Frieden erbitten,
die Freude der Rückkehr in eigene Heimat
und das Leben würdig der Kinder Gottes
erflehen möge. Spannt alle eure Kräfte an, um
eure Politiker zu überzeugen, daß sie mit
einem entschiedenen Zug dem Krieg ein Ende
setzen und denjenigen, die sich nicht verteidi-
gen können den Frieden sichern müssen. Trotz
allen Bedrängnissen, denen Bosnien und Herz-
egowina und Kroatien ausgesetzt sind, in Med-
jugorje ist es ruhig.
Zur Zeit haben da 1400 Flüchtlinge Zu-
flucht gefunden, in einer Pfarrei die nicht
mehr als 3000 Einwohner hat. Von Herzen
danken wir euch für alles was ihr bis jetzt
getan habt. Bleiben wir weiterhin verbunden
in Treue zu Gott unter dem Schutz der Köni-
gin des Friedens."
Medjugorje 10. November 92
Den Lesern eine Antwort: nach meiner
Publizierung in 'Echo 94' auf Seite 8 sind
zahlreiche Anfragen an mich persönlich und
die Redaktion herangetragen worden. Ich kann
versichern, Johanna und ihre Familie sind
sehr dankbar für die Gebete, dessen Kraft sie
verspürt haben und bitten, darin weiter be-
harrlich zu sein.
Es wird die Ausdauer im Gebete sein, die
Johanna befreien wird; es ist für sie besonders
das Beten des Hl. Rosenkranzes vor dem
Allerheiligsten wirksam (auch wenn Es nicht
ausgesetzt ist). Wir werden die Leser infor-
mieren, wenn der Herr die ersehnte Befreiung
geschenkt haben wird.
Don G. Amorth
Wir danken allen Lesern für die Spen-
den zur Unterstützung von "Echo", das -
so erinnern wir - in aller Welt nur auf
Wunsch und im Interesse der Freunde von
Medjugorje weiterhin erscheint.
Wir werden 2 oder 3 mal jährlich Poster-
lagscheine in den Sammelkuverts beilegen,
die als Drucksache abgehen. Es ist nicht
möglich in den einzelnen Exemplaren Poster-
lagscheine beizufügen (zu verschieden sind
die Formulare! - es wäre ein Einheitsformular
für Europa nötig). Auf alle Fälle sind ständig
die verschiedenen Postkontokorrent-Num-
mern auf Seite 8 angeführt.
Wir entschuldigen uns bei den Lesern,
die "Echo 96" nicht erhalten haben: leider
ist ein Fehler beim Drucken der Adressen-
Etiketten entstanden.
Wir werden zukünftig nicht allen persön-
lich für die Spenden danken können wie bis-
her.
Auch in Namen aller Freunde aus Bo-
zen, die für das Gelingen dieses Instrumen-
tes beitragen, herzliche Grüße und frohe
und gesegnete Weihnachten!
Herzliche Grüße und Segen allen Freun-
den von Medjugorje auch von eurem Pater
Florin Kritzinger OFM