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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 119 (April-Mai 1995)

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April-Mai 1995 - Osterfest des Herrn und unseres- Orig. A.: Eco di Maria - Anschrift: Echo Mariens,
C. P. 149 - I-46100 Mantova - Autor. Tribun. MN 8.11.86, n. 13, J.11-Nr.4-5 ; Fax 0376-245075
119
Botschaft vom 25. März 1995
“Liebe Kinder, heute lade ich euch ein,
den Frieden in euren Herzen und euren
Familien zu leben. Es gibt, liebe Kinder,
keinen Frieden, wo man nicht betet und es
gibt keine Liebe, wo kein Glaube ist.
Deshalb, liebe Kinder, lade ich euch
heute alle ein, euch von neuem für die
Umkehr zu entscheiden. Ich bin euch nahe,
liebe Kinder, und schließe euch alle in meine
Arme, um euch zu helfen. Ihr aber wünscht
es nicht und so versucht euch Satan, sodaß
euer Glaube in den kleinsten Dingen ver-
siegt. Daher, liebe Kinder, betet und durch
das Gebet werdet ihr den Segen und den
Frieden haben. Danke, daß ihr meinem Ruf
gefolgt seid.”
ligion ist nur ein Luftschloß.
Doch läßt uns unsere Mama nicht allein mit
dem, was sie von uns wünscht. Sie wartet
vielmehr mit offenen Armen auf uns, um uns
den Klauen Satans zu entreißen: Ich bin mit
euch, kommt in meine Arme
.
Sind es nicht gerade die kleinen Kinder, die
die Mutter auf dem Arm hält? Werden wir
klein und klammern wir uns an sie wie kleine
Kinder, die sich an die Mutter klammern, wenn
sie Angst vor Fremden haben!
Aber ihr wollt nicht kommen. An diesem
glorreichen Tag der Niederkunft Gottes in ih-
ren Schoß (25.3) lädt uns Maria nicht wie
gewöhnlich ein, uns mit ihr zu freuen, sondern
sie wendet sich mit einem ernsten und schwer-
wiegenden Aufruf an uns, in dem sie dieselben
Dinge unterstreicht wie in der Botschaft an
Mirjana und wie in den traurigen Zeichen der
Tränen in Italien.
Jede Mutter spürt auf besondere Weise, in
welche Gefahren ihre Kinder ohne sie geraten
können. Nur die Kinder, die zu Hause bleiben
wie der ältere Sohn aus dem Gleichnis, verste-
hen die Liebe nicht, die liebevolle Sorge, die
Entscheidet euch heute
für die Bekehrung,
flüchtet euch in meine Arme
Maria lädt uns von neuem ein, daß wir uns
in der Vorbereitungszeit auf das Osterfest für
die Bekehrung entscheiden
. Entscheidet euch
von neuem, aber heute: Heute, wenn ihr seine
Stimme hört, verhärtet nicht eure Herzen,
da-
mit ihr nicht Gefahr lauft, wie eure Väter, am
Herrn keine Freude mehr zu finden. Mit weni-
gen Worten fotografiert Maria unser Innerstes,
das sie im Licht Gottes sieht. Deshalb fühlen
wir uns auch so sehr durch ihre Worte betrof-
fen.
Die Bekehrung besteht darin, den Frie-
den in unseren Herzen und in unseren Fami-
lien zu leben.
Den Frieden zu “leben” bedeutet
nicht, in einem Nirwana individualistischer
Ruhe zu leben, ohne jedes Bedürfnis oder ohne
jeden Wunsch, wie in den Askeseübungen der
Religionen des Orients; sondern der Friede
besteht in der lebendigen und frohen Annahme
des Willens Gottes, auch angesichts der Hin-
dernisse und der Kreuze, denn wir glauben, daß
Er alles leitet und auch Berge versetzen kann.
Dieser Friede wird dann zu Liebe, Harmonie,
Annahme und Verständnis der anderen, das
heißt in der Familie.
Der Friede kommt vom Gebet, durch das
wir uns Gott unterwerfen: Im Gebet gibt uns
Gott seinen Frieden weiter und gibt uns zu
verstehen, was für unseren Frieden notwendig
ist. Wo kein Gebet herrscht, da ist auch kein
Frieden, sondern Unruhe, Kummer und
Spaltereien: täuschen wir uns nicht.
Die Liebe kommt, wenn wir glauben, daß
Gott unser Vater ist, der alle liebt, die Guten
wie die Bösen. Umsomehr müssen wir jeden
Bruder lieben, denn Gott liebt ihn unendlich.
Selbst für den Allerschlimmsten hat er seinen
Sohn geopfert. Der Sohn ist es, der uns lehrt,
unser Leben für die Brüder hinzugeben und
den anderen das zu tun, was wir wünschen, daß
man es uns tut.
Ohne Gebet bist du leicht reizbar, weil du
dich von allem Negativen mitreißen läßt. Ohne
Glauben bist du im Dunkeln und siehst nicht
den Bruder, den du lieben sollst, sondern nur
dich selbst, und du begehst Fehler über Fehler.
So zeigt uns Maria, was die Wurzel des
Mangels an Frieden und Liebe ist. Wenn in dir
kein Friede herrscht und du nicht die Liebe
pflegst, zählen die schönen Worte und die
goldenen Masken überhaupt nichts: deine
Re-
Angst, das Leid und die Tränen Mariens, die
doch die Mutter von allen ist und die sieht, wie
ihre Kinder unmerklich dem Verderben zu-
eilen. Ohne sie sind wir dem Satan ausgeliefert,
der uns in den kleinen Dingen versucht, um
uns dann in den großen zu Fall zu bringen, bis
wir sogar unseren Glauben verlieren,
der
dann zu einer rein theoretischen Sache wird.
Mit seiner unheilvollen Macht und lügnerischen
Stärke, die alles und alle beeinflußt, scheint er
all unseren Schutz und Verteidigung niederzu-
machen, um womöglich auch die Auserwählten
noch zu verführen
(vgl. 2 Tess 2,10-11). Wir
merken ja nur zu sehr, daß wir mitten in
“seinem Jahrhundert” leben.
Deshalb brauchen wir ein undurchdringliches
Schild, mt dem wir uns beschützen können: Ihr
Unbeflecktes Herz. Weihen wir uns ihm jeden
Tag; treten wir in ihr Herz ein, um würdig zu
beten, und wir werden ein wahres Osterfest
feiern. Und so werden wir den Segen und den
Frieden Gottes haben.
Don Angel
Maria: Euer Herz ist hart
gegenüber der Liebe Gottes
Wenn ihr liebt, dann werdet ihr keine
Angst vor der Zukunft haben
Das hat die Muttergottes der Seherin
Mirjana in der Erscheinung anläßlich ihres
Geburtstages am 18. März gesagt:
“Liebe Kinder, als Mutter lehre ich euch
schon seit vielen Jahren den Glauben und die
Liebe zu Gott, aber ihr habt dem Vater keinen
Dank erwiesen und ihm nicht die Ehre gegeben.
Ihr seid leer geworden und euer Herz ist hart
und ohne Liebe für die Leiden eures Nächsten.
Ich lehre euch die Liebe und zeige euch, wie
sehr der liebe Vater euch geliebt hat aber ihr
habt ihn nicht geliebt. Er hat seinen Sohn für
euer Heil geopfert, meine Kinder!
Wenn ihr nicht liebt, werdet ihr die Liebe
eures Vaters nicht erkennen. Ihr werdet sie
nicht erkennen, denn Gott ist Liebe. Liebt und
habt keine Angst, denn
in der Liebe ist keine
Angst vgl.1 Joh 4,18). Wenn eure Herzen dem
Vater geöffnet und voll Liebe für ihn sind,
warum solltet ihr dann Angst haben vor dem,
was kommt? Diejenigen, die nicht lieben, ha-
ben Angst, denn sie erwarten die Strafe und
wissen, wie hart und leer sie sind. Ich führe
euch, o Kinder, zur Liebe, zum lieben Vater,
zum Ewigen Leben. Das Ewige Leben ist mein
Sohn (vgl. Joh 17,3).”
Die Muttergottes ist um 15.15 Uhr gekom-
men und zehn Minuten mit Mirjana geblieben.
Tiefbewegt haben wir gehört, wie sie drei
Vaterunser und drei Ehre sei dem Vater ge-
meinsam mit der Jungfrau Maria gebetet hat:
Eins -so hat sie später erklärt- für diejenien, die
die Liebe Gottes noch nicht kennen, das zweite
für die Armen Seelen im Fegefeuer, das dritte
für die Anwesenden. Als die Muttergottes
entschwunden war, konnte Mirjana ihren
Schmerz nicht verbergen.
Dann hat sie Pater Slavko erzählt: “Ich habe
der Gospa drei Fragen gestellt, auf die sie auch
geantwortet hat. Sie war nicht so froh wie die
anderen Male. Sie hat zu mir über die Geheim-
nisse gesprochen, aber ich kann nichts darüber
"Wir sind mit Christus auferstander" - Die Große Anastasis oder Auferstehung
in einer Interpretation der Jugendlichen der Gemeinschaft "Cenacolo" in Medjugorje.
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Jubiläum 2000:
Die Menschheit auf die Rückkehr
zu Christus vorbereiten
In dem so einfachen apostolischen Brief
Tertio millennio adveniente, hat der Papst Chri-
stus in den Mittelpunkt gestellt, in dem die
Menschheit im letzten so bewegten Zeitab-
schnitt dieses Jahrhunderts, den Worten des hl.
Paulus folgend, zusammengeführt werden soll:
Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom
Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu
der Zeit, da wir gläubig wurden
(Röm 13,11).
Johannes Paul II. bittet die veralteten, mü-
den, teilweise verzagten Christen, zu Zeitge-
nossen des Christus aus dem Evangelium zu
werden, die Kraft und das Feuer der aposto-
lischen Zeiten wieder zu entdecken - so schreibt
Kard. Etchegaray, Präsident des Jubiläum-Ko-
mitees. Die Kirche muß wieder ihr Original-
Bild zurückgewinnen. Eine Kirche, die nur
mehr das zu lehren wüßte, was die Welt selbst
erlernen kann, würde allzu schnell zu einer
bedeutungslosen Kirche und wäre dann auch
nicht mehr Kirche. Von einem Ende des Briefes
zum anderen, erinnert der Papst daran, daß die
Zukunft Christus gehört: In Ihm hat der Vater
das endgültige Wort über den Menschen und
seine Geschichte gesprochen. Christus ist die
Erfüllung des brennenden Wunsches aller Re-
ligionen der Erde und ist daher, Seiner selbst
wegen, einzige und endgültige Anlaufstelle.
Die zentrale Achse unseres Glaubens ist so
tragend, daß der hl. Vater, im Namen des Evan-
geliums, die auf das Jahr 2000 zuschreitende
Kirche stärken, ja sogar geradebiegen will.
Mehr als eine Flucht nach vorne ins Ungewisse,
handelt es sich um eine Rückkehr zu den Quel-
len der Rettung... Ein solcher epochaler Über-
gang von einem Jahrtausend zum anderen, ist
wie ein Durchschreiten des Roten Meeres, ein
großes Ostern, jedoch für die ganze Mensch-
heit: In einem gewissen Sinn ist Jesus Eigentum
der gesamten Menschheit.
Im Zeitraum von drei Jahren, einem
“Dreijahresabschnitt” wird das
Jubiläum für das Jahr 2000 vorbereitet
Am Ende seines Briefes zeigt der Papst den
Weg auf, der die Kirche zum großen Jubiläum
Der Papst: “Die Arbeit ist ohne
geistliches Leben Sklaverei”
Während des üblichen Treffens mit der
Arbeitswelt zum Fest des hl. Josef, hat der Papst
im Wallfahrtsort der “Addolorata di Castel-
petroso” (Isernia), in Molise, die Hl. Messe
gefeiert und die Lebensbedingungen des hl.
Josef erklärt, indem er darin die völlige Ver-
wirklichung des Gebetslebens sah, wo Gott die
Initiative ergreift, frei und erstaunlich, der
Mensch jedoch von Herzem gehorcht und die
eigenen Ideen und Wertstellungen überbrückt...
Dasselbe Verhalten des Herzens von Moses (2.
Lesung), darauf ausgerichtet, das zu hören, was
Gott sagte, um sich erkennbar zu machen und
Seinen Willen vorzutragen (vgl. Ex 3,1-15).
Daher ist jede Tat des Menschen gut, wenn
das Herz im Gebet ist, d.h. bereit, vor allem auf
den Herrn zu hören.
Auch die Arbeit nimmt ihren Platz im gött-
lichen Plan ein, muß aber respektiert werden in
seinem “geistlichen Umfang und in gewissem
Sinne, seiner göttlichen Dimension, die sie (die
Arbeit) als Fortsetzung des liebevollen Werkes
seitens des Schöpfers offenbart und die leid-
vollen Aspekte im Lichte des österlichen Ge-
heimnisses Christi verstehen und annehmen
läßt.” Der Mensch bringt im Leben Frucht,
wenn er sich dem ordnenden Willen Gottes
unterwirft, Der nichts vernachlässigt, damit
Seine Kinder das Ziel erreichen, wofür Er sie
erschaffen hat.
Der hl. Vater hat vom Evangelium der
Arbeit gesprochen und fand in der Bibel ein
geeignetes Bild für die heutige Zeit: “Vom
Pharao, d.h. vom Kapitalismus, der die Arbeit
der Menschen ausbeutet und sie vom Familien-
leben und Gottesdienst fernhält. Wohl ist ein
Kampf für eine echte, soziale Gerechtigkeit
gut, die in der Anerkennung der Würde der
menschlichen Arbeit, einer gerechten
Entlohnung und einem geeigneten Einschreiten
zugunsten jener besteht, die unverschuldet, sich
in der bedenklichen Lage als Arbeitslose befin-
den.”
Führen wir die Rede des Papstes weiter,
können wir sagen, das geistliche Leben ist “wie
ein Angebot der Erneuerung des Bundes durch
Gott, Der barmherzig und gnädig ist, langmütig
und reich an Güte (vgl. Psalm 103).
Die Gnade
Gottes, Seine unendliche Barmherzigkeit, ver-
pflichten uns - als Einzelne, wie als Gemein-
schaft - die Pflanze des geistlichen Lebens zu
pflegen, die Umgebung mit Buße zu behacken,
den Dünger des Wortes Gottes hineinzugeben,
damit sie in der Zukunft Frucht bringe (vgl. Lk
13,8-9).
Der Papst hat während der Feierlichkeiten
im Pilgerort der ‘Addolorata’ an “das einmalige
Band des Glaubens und Leidens erinnert, das
ihn mit der Schmerzhaften Mutter (Addolorata)
verbindet.” Am Schluß der Homelie hat er sie
angerufen uns sie darum gebeten, damit sie “für
uns reiche Früchte an Gerechtigkeit und Frie-
den erwirke, dieselbe gottgeschenkte Speise
esse und den gleichen gottgeschenkten Trank
aus dem lebensspendenden Felsen trinke... der
Christus war (vgl. 1 Kor 10,4).
Christus bleibt der Felsen, von Dessen
Wasser auch wir trinken.” Maria sucht in de-
nen, die ihre Botschaften aufnehmen: die tiefe
Gemeinschaft mit ihren Meinungen, was be-
deutet, sich zu ihren reinen Wünschen zu
bekehren, die Vorrang für Glauben, Kommuni-
on und Gebet sind.
führt. 1995-96: Bitten um die Fürsprache aller
HEILIGEN; aus diesem Grunde wird das uni-
versale Martyrologium, bei besonderer Berück-
sichtigung der verheirateten und ökumenischen
Heiligen, auf den heutigen Stand gebracht.
1997: JESUS CHRISTUS - “Es ist nötig
den herausragenden, christologischen Charak-
ter des Jubiläums ans Licht zu rücken, mit dem
die Menschwerdung des Gottes-Sohnes, Ge-
heimnis der Rettung aller Menschen, gefeiert
wird: JESUS CHRISTUS, EINZIGER RET-
TER DER ERDE, GESTERN, HEUTE, IM-
MER. Vorrangiges Ziel des Jubiläums: die
Stärkung des Glaubens und Zeugnisses der
Christen, einen echten, brennenden Wunsch
zur Heiligkeit erwecken. Die Katechese hin-
sichtlich der Person Jesu und des Geheimnisses
der Rettung neu entdecken. Maria, im Geheim-
nis ihrer göttlichen Mutterschaft verehren.”
1998: DER HEILIGE GEIST - “Die
Menschwerdung ist durch das Werk des Heili-
gen Geistes vollendet worden. Die Wieder-
entdeckung der Anwesenheit und des Wirkens
des Heiligen Geistes, der in der Kirche lebt, sei
Er sakramental, als auch durch die vielen
Charismen, Aufgaben, sowie von Ihm zum
Wohle hervorgerufenen Handlungen, gehören
zu den ersten Verpflichtungen hinsichtlich der
Vorbereitungen zum Jubiläum. Der Heilige Geist
ist für unsere Epoche die hauptsächliche Kraft
der neuen Evangelisation, indem Er die Hoff-
nung auf das endgültige Pfingsten des Reiches
Gottes erneuert. Maria, die das Wort durch das
Wirken des Heiligen Geistes empfing und die
sich über ihr ganzes Leben von Seiner inneren
Kraft führen ließ, wird im Laufe dieses Jahres
verehrt und nachgeahmt werden, besonders als
sanfte Frau, die der Stimme des Heiligen Gei-
stes folgte...”
1999: GOTT VATER - “Es ist nötig, den
Horizont des Gläubigen, nach der Vorschau
Christi, auszudehnen: die Perspektive des Va-
ters, Der im Himmel wohnt, von Dem Er ge-
sandt wurde und zu Dem Er zurückgekehrt ist.
Das ganze christliche Leben ist wie eine große
Pilgerreise zum Hause des Vaters: eine Wande-
rung in wahrer Umkehr..., die die theologale
Tugend der Liebe hervorhebt, die entscheiden-
der den Vorzug der Kirche für die Armen und
An-den-Rand-Gedrängten unterstreicht. Die
heiligste Maria, vom Vater ausgesuchte Toch-
ter, wird beim Anblick der Gläubigen als voll-
kommenes Beispiel der Liebe zu Gott und zu
den Brüdern, anwesend sein...”
2000: Das Eucharistische Jahr - “Die Fei-
er des großen Jubiläums wird gleichzeitig im
Heiligen Lande, in Rom und in den örtlichen
Kirchen
der ganzen Welt erfolgen. Ziel dieser
Feier: DIE VERHERRLICHUNG DER
DEIFALTIGKEIT, von Der alles kommt und
auf Die alles in Welt und der Geschichte zu-
steuert. Da aber Christus der einzige Zugang
zum Vater ist, um Seine lebendige und rettende
Anwesenheit in der Kirche und in der Welt zu
unterstreichen, wird in Rom zum Jubiläum der
INTERNATIONALE, EUCHARISTISCHE
KONGRESS abgehalten.
Das Jahr ZWEITAUSEND wird ein ganz
intensives, EUCHARISTISCHES Jahr sein: Der
Retter, im Schoße Mariens vor 20 Jahrhunder-
ten Fleisch geworden, bietet sich im Sakrament
der Eucharistie weiterhin als göttlicher
Lebensquell an...” Dann erfolgt der Besuch der
Heiligen Stätten, die sich auf dem Weg des
heiligen Volkes befinden, angefangen von den
Orten Abrahams und Mose, durch Ägypten,
Berg Sinai, Damaskus, Betlehem, Jerusalem
(Treffen mit Hebräern und Muselmanen). Dann
das große, panchristliche Treffen: auf dem Sinai?
Anvertrauen an Maria - “Ich vertraue die-
sen Einsatz der ganzen Kirche der himmlischen
Fürsprache Mariens, Mutter des Erlösers, an.
Sie, die Mutter der Schönen Liebe, wird für die
Christen, auf dem Weg zum großen Jubiläum
des dritten Jahrtausends, der Stern sein, der mit
Sicherheit die Schritte zum Herrn hinführen
wird...”
* *
sagen. Ich habe geweint, wil ihr Entschwinden
für mich bitter ist. Wenn ich mit ihr bin, ist in mir
eine Fülle; wenn sie weggeht, werde ich mir
bewußt, daß ich auf der Erde bin, wie verlassen.
Ich weiß. daß ich nicht verlassen bin, aber sie ist
zunächst einmal verschwunden. Ihr Wehggehen
ist für mich so hart, daß ich nicht wüßte, wie ich
es aushalten sollte, wenn es sich öfter wiederho-
len würde. Ich habe diese Botschaft wie eine
Botschaft der Liebe und des Trostes verstanden.
Wir haben nichts zu befürchten, wenn in uns die
Liebe ist.”
Von der Autorin dieses Artikels gefragt, hat
Mirjana dann genauer erklärt, daß “die Mutter-
gottes nichts Häßliches verkündet hat, sondern
daß sie all denen eine Antwort geben wollte, die
besorgt fragen, ob die Muttergottes von künfti-
gen Ereignissen gesprochen hätte. Es ist nicht
gut, sich solche Fragen zu stellen, sondern wir
müssen heute die Liebe leben. Das ist das einzig
Wichtige.”
Ihr seid mehr wert als viele Spatzen...Nicht
einmal ein Haar wird euch man euch
nehmen!I
n der Botschaft von Mirjana und in
ihrer Erklärung finden wir die Scheidelinie zwi-
schen denen, die an die Liebe des Vaters glau-
ben und denen, die nur für dieses Leben leben.
Fürchtest du dich vor den künftigen Ereignis-
sen? vor den Geheimnissen? oder daß die bluti-
gen Tränen ein Zeichen von Katastrophen und
nicht der mütterlichen Liebe wären? Die Angst
vor der Zukunft ist typisch für diejenigen, die
nur in den Grenzen dieses irdischen Lebens
verschlossen bleiben, ohne die Hoffnung auf ein
anderes (auch wenn er mit Worten glaubt), als>
>würde mit diesem Leben schon alles zu Ende
sein. Und sie fürchten nur, diese Güter zu verlie-
ren, und nicht, das wahre Gut zu verlieren.
Wenn aber jemand weiß, daß der Vater sein
Leben in der Hand hält und es führt, fürchtet er
sich nicht: Ihr seid mehr wert als viele
Spatzen...selbst wenn die Welt in Furcht und
Schrecken läge, würde er noch die Liebe erken-
nen und verkünden.
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Gib alles Gott und alles wird heilen,
auferstehen und Früchte tragen
Pater Tomislav Vlasic´ ist am St. Josephstag
zu uns gekommen und hat die Eucharistische
Anbetung und den Rosenkranz geleitet sowie die
Heilige Messe zelebriert. Hier sind einige Ge-
danken von ihm:
Jesus 40 Tage lang nachzufolgen, so wie die
Kirche uns einlädt, bedeutet, 40 Tage lang in
einem Prozeß der Heilung und der Auferstehung
zu sein. Das ist der liturgische Sinn der Fasten-
zeit, der darauf beruht, daß Gott dem Menschen,
der seufzt, der leidet, der sich nicht erlöst fühlt,
die Antwort gibt. Wieviel Klagen sind da in
jedem von uns und in unserer Umgebung: auf
persönlicher, familiärer, politischer Ebene und
weltweit... Gott kehrt in uns ein und gibt auf
diese Klagen eine Antwort. Am Werk Jesu
teilzuhaben bedeutet, zu hören und zu verste-
hen, was Gott auf unsere Klagen antwortet.
Wenn wir nicht hören und nicht verstehen,
daß Gott antwortet, bleiben wir in unserm
Schmerz wie ärgerliche Kinder, wie unreife
Personen, die mal hierhin und mal dorthin sich
wenden; wir können uns über alle Probleme der
Gesellschaft, der Kirche und der Welt wundern,
aber trotzdem nichts verstehen! Heute will der
Herr, daß wir seine Antwort hören und verste-
hen und uns so dem Heil nähern. Andernfalls
können wir nicht verstehen, was Gebet und
Buße bedeutet und was es heißt, Jesus nachzu-
folgen dernfalls können wir nicht verstehen,
was Gebet und Buße bedeutet uns was es heißt,
Jesus nachzufolgen.
In der ersten Lesung (Es 3, 1-8;13-15) haben
wir gehört, wie Gott die Initiative gegenüber
dem Volk Israel ergreift; und er ergreift die
Initiative auch gegenüber jedem einzelnen von
uns. Seid überzeugt: Gott wirkt in euch, sein
Heiliger Geist seufzt in euch, er will uns das
Heil schenken das all unsere Fähigkeiten und
unsere Erwartungen übersteigt, er will sich uns
offenbaren, so wie ersich Moses geoffenbart
hat. Was tut Moses? Er hört zu! Wenn er den
brennenden Dornbusch sieht, sagt Gott zu ihm:
Komm nicht näher, ziehe die Sandalen aus,
denn der Boden, auf dem du stehst, ist heiliges
Land
.. Für uns bedeutet das, daß wir vor Gott
alles ausziehen müssen: Unsere Probleme, Ge-
danken, Vorhaben, Sorgen, unsere Gerechtig-
keit, unsere Logik. Nur so werden wir die Ant-
wort Gottes annehmen können. Jesus hat gesagt,
daß, wenn wir alles wegnehmen und uns Gott
überlassen, uns alles Notwendige gegeben wer-
den wird, das was für uns gerade richtig ist.
Vor Gott im Gebet müssen wir alles weg-
nehmen, so wie Moses sich die Sandalen ausge-
zogen hat und sich auf die Erde anbetend nieder-
geworfen hat. Das Niederwerfen der Ordens-
leute vor dem Altar im Moment der feierlichen
Gelübde bedeutet totale Hingabe und Verzicht
auf alles: Das ist die Entscheidung für Gott.
Diese Haltung ist für jeden von uns notwendig,
damit wir uns der Gegenwart Gottes und seines
Heils bewußt werden können. Moses hat das
getan! Und Gott hat sich geoffenbart: Ich bin
der Ich-Bin. Jahwe!
Auf die gleiche Weise kann
Gott zu einer Seele sprechen, die alles aufgege-
ben hat. Was wir für uns für wichtig halten, sind
oft Götzen, Masken oder unsere eigene Sicht-
weise von Gott.
Das wahre Bild Gottes, der sich offenbart,
kann nicht in unsere Seele dringen, kann nicht
hineingelangen, weil dort viele Götter, viele
Sorgen, viele andere Dinge am ersten Platz in
unserem Leben stehen; man muß das alles hin-
wegnehmen. Dann kann Gott sich so zeigen,
wie er ist. Wie ist Gott? In der Bibel lesen wir,
daß Gott kommt, um sein Volk Israel zu retten,
denn er hatte sein Stöhnen gehört: Gott ist
derjenige, der rettet, heilt, die Auferstehung
schenkt, der das göttliche Leben und nicht das
der falschen Propheten oder des Fernsehens
gibt. Wenn Gott sich dem Menschen offenbart,
gibt er das Leben in Fülle, er kann in uns nicht
fehlgehen, denn er gibt uns alles. Wenn eine
Seele alles wegnimmt, öffnet sie sich der Be-
gegnung mit Gott; nur so beginnt er in dieser
Seele mit der Schaffung einer neuen Welt und
einer neuen Gesellschaft.
Warum ist die Muttergottes erschienen?
Warum erscheint sie in an so vielen Orten?
Nicht wegen der Wallfahrten oder damit wir den
Sehern begegnen oder Andenken kaufen, son-
dern um uns zur Erfahrung des wahren Gottes
zu führen. So stellt sich die Krise der Gesell-
schaft, um die ihr euch Sorgen macht, als
natürlich und notwendig für die Reinigung des
Menschen heraus, damit er verstehe, daß er die
Augen öffnen muß: Er muß Gott und das Leben
in Gott suchen. Es muß Zeiten der Prüfung
geben, und in ihnen muß man die Hand Gottes
suchen, seine Gegenwart, seinen Willen, jeden
von uns und die Gesellschaft zu retten. Moses
hat sich Gott geöffnet und so fähig geworden,
das Volk zu führen. Niemand soll sagen, daß
Moses eine besondere Person war, denn das ist
jeder von euch, und jeder kann berufen sen, die
eigene Familie zu leiten, in Harmonie mit dem
Ehepartner zu leben, oder zu anderen Aufgaben.
Jedem ist die Gnade gegeben worden; wenn wir
uns öffnen, wenn wir auf unsere eigenen Vor-
stellungen verzichten und Gott erlauben, sich
als derjenige zu offenbaren, der zum Heil führt,
dann werden wir in der Lage sein, die anderen
in den alltäglichen Situationen und in den ge-
sellschaftlichen Problemen zu führen. Gott will
die Seelen leiten, er will sie retten: Das ist
wunderschön, und er wird in dieser Initiative
Das Herz Mariens ruft uns:
Die Zeit der Barmherzigkeit ist
noch nicht abgelaufen
Bischof Paul M. Hnilica, der bekanntlich
sein Leben der Verbreitung der Botschaft von
Fatima gewidmet hat, schrieb den marianischen
Gebetsgruppen anläßlich der Fastenzeit einen
langen Brief, damit sie dem Aufruf zur Umkehr
durch die an das Unbefleckte Herz Mariens
Folge leisten. “... Jetzt kommt der Herr wieder
durch eine außerordentliche Ausgießung Seiner
Wahrheit und Barmherzigkeit, um die Welt und
Seine Kirche zu erneuern, die dieses neue Pfing-
sten so sehr braucht, damit sie sich von ihrer
tiefen Krise erhebe, die wir unseren Augen nicht
verbergen können, da sie allerorts bemerkbar
ist...
Die vom Herrn in diesem Jahrhundert er-
weckten, prophetischen Stimmen zur
Verkündigung einer nahen Reinigung für die
ganze Welt, sind zahlreich... Gott will uns nicht
Angst einflösen, aber Er kann auch nicht unbe-
teiligt dem ungebremsten Vermehren skandalö-
ser Zustände zusehen, von denen nicht einmal
die Kirche verschont ist... Wir sind als weltweite
Kirche weit vom Ernstnehmen der Wünsche der
Madonna entfernt, die Verehrung des Herzens
und Weihe an ihr Herz dazu zu bestimmen,
als
einzig mögliche Lösung der Probleme der Erde
und Kirche... Obwohl die Weihe Rußlands und
der Welt erfolgt ist und den Sturz des Kommu-
nismus mit sich brachte, stellt Rußland noch
heute eine Gefahr für den Weltfrieden dar, da es
vom Westen nicht jene geistliche und materielle
Hilfe erhielt, um die in 70 Jahren vom Atheis-
mus aufgerissenen Wunden zu heilen...
Die größte von Maria in Fatima verkündete
Gefahr ist zweifelsohne die ewige Verdammnis,
wie sie diese den Kindern schauen ließ: Seht,
wie viele Sünderseelen in die Hölle kommen,
denn es sind wenige, die sich für sie aufopfern.
Bei der neuen Evangelisation des Unbefleckten
Herzens Mariä sind wir aufgerufen - mit Maria
als Miterlöserin - Apostel des neuen Advents zu
sein, indem unser Leben zu einem Zeichen der
Umkehr und Verkündigung des nahen Trium-
phes des Unbefleckten Herzens Mariens wird.
Seien wir verantwortlich für die Rettung der
anderen, die die Liebe dieser Mutter nicht ken-
nen..., werden wir klein und von Herzen demü-
tig, um durch uns die rettende Gnade Gottes
fließen zu lassen, die durch die Sünde des
Hochmutes versperrt wird...
Wir, die kleinen Kinder Mariens, der Miter-
löserin, sind ihre einzige Hoffnung bei ihrer
Suche nach den Gerechten zur Verschonung der
Welt... Wir sind dazu gerufen im Fleisch das zu
vervollständigen, was der Passion Christi fehlt,
d.h. Kreuz und Opfer für die Rettung der Sünder
auf uns zu nehmen...
Ich möchte mit einem Vorkommnis schlie-
ßen, dessen Zeuge ich war und das mein ganzes
Leben geprägt hat. Zum 50. Jahrestag pilgerte
ich mit Paul VI. nach Fatima und ich sah Lucia
am Grab von Giacinta bitter weinen. Der Bi-
schof von Fatima sagte zu mir: “Weißt du,
warum sie weint? Weil Giacinta Lucia bei ihrem
letzten Treffen vor dem Tod sie (Lucia) daran
erinnerte, daß sie noch lange am Leben bleiben
werde, um die Verehrung des Unbefleckten
Herzen Mariens zu verbreiten. Jetzt weint Schw.
Lucia, weil sie sich als Fehlgeschlagene fühlt,
denn die Botschaft von Fatima wurde nicht wie
gewünscht aufgenommen...”
>auch gemeinsam mit der ganzen Familie, und
zu sagen: “Hier bin ich, ich vertraue dir alles an,
du offenbare mir dein Antlitz, ich möchte dir
nachfolgen wie Moses und das Heil erlangen.”.
Betet, betet, betet für die Heilung eures Herzens,
damit ihr Gott annehmen könnt, der sich mitten
in eurem Elend offenbart. Auch dort, wo es
scheint, daß das Ende da ist, offenbart sich Gott
und sagt: “Hier bin ich, ich bin gekommen, um
dich zu retten, um dich in ein neues Land zu
führen, zu einem neuen Leben”. Beten wir mit
Freude! Red
sicher treu bleiben! Selig diejenigen, die verste-
hen wollen, offen sein wollen und von Gott
geführt werden möchten.
In unserem Leben muß das geschehen, was
dem Volk Israel und den Aposteln geschehen ist,
als sie verstanden hatten, daß sie aufbrechen
sollten, die Herzenshärte überwinden und Ver-
trauen haben mußten. Die Juden haben das Pro-
blem des Roten Meeres überwunden; seid nicht
auch ihr manchmal in eurem Leben dem Roten
Meer begegnet? es ist das Meer der Probleme,
die uns vor die Nase gesetzt wurden, damit unser
Glaube wächst. Auf unserem Weg gibt es Ab-
schnitte, die überwunden werden müssen. Wozu
dienen das Gebet, das Fasten, der Verzicht? Sie
dienen dazu, all unsere Ideen wegzunehmen, alle
Spannungen, und uns dem Heil zu öffnen, um
Gott in uns zu sehen und seine Stimme zu hören,
die rettet und nicht irren kann!
Im Evangelium (LK 13,1-9) spricht Jesus
von etwas Positivem: Er stellt das Beispiel eines
Feigenbaumes, der keine Frucht trägt, vor; er hat
erlaubt, daß die Erde um ihn herum gehackt und
dann gedüngt würde. Wenn Jesus zur Bekehrung
aufruft, will er uns sagen: “Du bist eine Pflanze,
die Frucht tragen kann, ich habe alle Gnaden in
dich gelegt; wenn du unglücklich, unzufrieden,
wiederspenstig, wütend bist, wenn du hasst,
dann verlierst du dich. Sei auf der Hut! Beginne,
in dir zu hacken, die Gnaden zu pflegen!” Wenn
der Mensch sich nicht bekehrt und nicht ver-
steht, daß er in seinem Inneren allen Reichtum
besitzt, dann geht er verloren. Jesus gibt sich für
jeden von uns hin.
Worin besteht aber dann die Bekehrung?
Jesus will deine Persönlichkeit heilen, dein gan-
zes Leben, damit du zu einem Baum wirst, der
Früchte trägt.
Die Einladung von heute abend ist eine
Einladung zur Heilung, zu einem fruchtbareren
Leben, in dem du glücklicher bist und dich mehr
verwirklichst. Meine Lieben, wenn ihr diese
Worte verstehen und in die Tat umsetzen woll-
tet, dann könntet ihr das wahre Abbild des
Erlösergottes tragen. Es gibt niemanden unter
euch, der nicht anfangen könnte, ein glückliches
und fruchtbares Leben zu verwirklichen.
Es ist so schön, Christ zu sein! Aber es ist vor
allem schön, Christ zu sein, wenn unsere Ohren
und unsere Augen geheilt sind, und man heilt
durch Buße und Verzicht; das heißt, wenn
wir bereit sind, unsere “Sandalen”, mit anderen
Worten, unsere Ideen abzustreifen, unsere
Unschlüssigkeit hinwegzunehmen und uns vor
Gott niederzuwerfen, vor dem Gekreuzigten,>
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der viele Arme und Kranke eingeladen wurden.
Einer der Brüder, Stefan, mußte am Herzen
operiert werden. Nach dem Gebet mit Pater Jozo
kam er wieder zu Kräften. Am nächsten Tag
zeigte die Ecografie zum Erstaunen der Ärzte,
daß die Krankheit spurlos verschwunden war.
Die Operation wurde abgesagt. Pater Jozo be-
suchte Deutschland am 27.März anschließend
an eine einwöchige Reise in die Slowakei: Sein
diesjähriges apostolisches Programm ist beein-
druckend. Ende April wird er in Italien sein.
*Die Himmelskönigin betet auf hebräisch-
Bei der Erscheinung, die Marija in Medj. am 14
März hatte, betete die Gottesmutter zuerst auf
kroatisch, dann auf hebräisch. Dies geschieht,
wenn Personen “Ihres” Volkes anwesend sind.
An diesem Tag war eine junge Jüdin, die katho-
lisch wurde, anwesend. Ein kleines propheti-
sches Zeichen: im Plan des Heiles sind Israel
und die Kirche eins und am Ende wird das
erwählte Volk Christus anerkennen. Überdies
wiederholt die Gnadenmutter laufend in ihren
Botschaften das Wort der Bibel, die in der
Sprache ihres Volkes geschrieben wurde.
(aus dem Tagebuch Schwester Emmanuels)
*Persönliches vom Bischof von
Avellaneda: auf dem Podbrdo bekehrt! Der
argentinische Bischof Mons.Rubeiro H. di
Monteo erzählte, als er nach Medj. kam, daß er
bei einer vorhergehenden Reise nach Italien die
Verwandten seines Vaters kennen gelernt hat,
unter ihnen zwei Vettern, beide verheiratet,
einer überzeugter Kommunist, der andere Fa-
schist, mit beiden war jeglicher Dialog unmög-
lich.
“Nach langer Zeit habe ich erfahren, daß sie
überzeugte Katholiken und Anhänger Mariens
geworden sind. Sie haben mir dann erzählt, daß
sie nach Medj. gefahren wären, nicht aus Inter-
esse, aber nur, um ihre Frauen zu begleiten und
etwas Urlaub zu machen. Aus Neugier stiegen
sie auf den Erscheinungshügel, sahen dort das
Spiel der Sonne und dann, als sie sich in Rich-
tung Krizevac umwandten, haben sie das Kreuz
in Flammen gesehen. Sie waren so erschüttert,
daß sie vom Hügel sofort zur Kirche gegangen
sind. Und dort, mittels Gebet und Beichte, be-
gannen sie ein anderes Leben. Das hat mich
dazu getrieben, hierher zu kommen, um Maria
zu danken, daß sie ihre Mutterliebe über meine
Verwandten ausgegossen hat.”
Pater Slavko erläutert die
Zeichen von Medjugorje...
Bei einem Treffen mit italienischen Pilgern
am 11. März wurde Pater Slavko gefragt, ob die
Tränen der Muttergottesfigur von Civitavecchia
ein Zeichen seien. In seiner Antwort geht er auf
diese Frage in umfassender Weise ein. Er sagt:
Einmal nannte Jesus diese Generation
böse und treulos, weil sie ein Zeichen verlangte
(vgl.Mt.16,4). Er gab aber selbst Zeichen, somit
ist Er also nicht gegen Zeichen. Er weiß, daß wir
auf die Zeichen vom Himmel positiv reagieren
können. Was Er tadelt ist, daß wir nicht seine
sondern “unsere” Zeichen wollen. Deshalb hat
Er gesagt: “...aber es wird ihr kein anderes
gegeben als das Zeichen des Jona,
das heißt das
seines Todes und der Wiederauferstehung. Aber
sie wollten die Zeichen nicht erkennen, weil sie
sich nicht bekehren wollten. Sie wollten ihnen
genehme Zeichen.
Das gilt auch für Medj...Der Eine will sie
die Erscheinungen nicht anerkennen, weil sie
sich schon seit zu langer Zeit wiederholen und
der Andere, weil die Botschaften so einfach sind
und nichts Neues bringen....Es ist der Ausdruck
unserer Überheblichkeit, die uns sagen läßt:
“Damit sind wir einverstanden und damit nicht.”
Auch zu Jesus haben sie gesagt: “Er soll vom
Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn
glauben! Aber was hätten sie gesagt, wenn er
vom Kreuz herab gestiegen wäre? Vielleicht,
daß er dies kraft der Hilfe der Dämonen tue, so
wie damals, als er den Blinden und Stummen
heilte (vgl.Mt.12,24) Es fehlte die Demut und
Aufgeschlossenheit, um sagen zu können: “Er
ist es und wir erkennen Ihn an”
Und warum erkennen wir die Gegenwart
der Gottesmutter an? Warum haben wir nicht
anfangs gesagt:” Ich will verstehen, ich will mir
verstandesmäßig darüber klar werden.”? Hin-
gegen, da wir den Willen Gottes anerkennen
wollen, haben wir verstanden, daß es sich um
echte Botschaften handelt. Wir dürfen Gott kei-
ne Bedingungen stellen: “Wenn Er tut was ich
will, bin ich einverstanden, tut Er es aber wenn
nicht , dann kann ich nicht glauben.
Die demütige Aufnahmebereitschaft ist
es, die uns Geist und Herz öffnet, auf daß wir
verstehen und uns dem Willen Gottes fügen, wie
immer er auch sei. Und das ist der wahre Frie-
den. Maria will uns ersparen, daß wir gegen den
Willen Gottes ankämpfen. Oft beschränkt sich
unser Gebet auf den Versuch unseren Willen
gegen den des Vaters durchzusetzen. Gelingt das
nicht, ist die Enttäuschung groß. In einer Bot-
schaft sagt Maria: ”Sucht Gott, weil Er euch
liebt, nicht für eure Anliegen.”
Wir gehen zu
Ihm, um dieses oder jenes zu bekommen.. Erhal-
ten wir das Gewünschte, ist es gut; wenn nicht,
beten wir nicht mehr. So gibt es Menschen die
gegen Gott verbittert sind, weil sie etwas Selbst-
süchtiges erflehten, das sie nicht erhielten. Gott
macht diese Spiele nicht mit. Man muss auch
mal mit dem Kopf gegen die Wand prallen, um
auf den rechten Weg zu kommen.
Es ist leicht, zu Gott zu sagen: ”Erbarme
Dich meiner”! Wenn du jemanden beleidigst,
erkennst du das vielleicht und bittest ihn um
Verzeihung. Aber es ist schwieriger, sich mit
dem Bruder zu versöhnen, der etwas gegen dich
hat, ohne daß du ihn beleidigtest. Wenn der
Andere dich beleidigt oder dir Unrecht tut, ver-
gibst du ihm nur, wenn er dich um Vergebung
bittet, während du selbst zuerst zu ihm gehen
solltest, um Frieden zu schließen, wie es Jesus
will, bevor du deine Opfergabe zum Altar bringst.
Und wenn dein Feind leidet, bist du zufrieden?
Wieviel Leid für eine Mutter!
Wenn wir schon die Untugenden nicht
lassen wollen, die uns zerstören, wie können wir
auf die Annehmlichkeiten verzichten, die in
sich nicht schlecht sind, aber unsere Freiheit
einschränken? Du sagst: “Maria will den Rosen-
kranz, das Fasten, die Beichte... und das ist
alles.” Nein, Sie will, daß wir innerlich wachsen
Nachrichten
aus dem gesegneten Land
* Mission Pater Slavkos in Amerika Nach
einem Monat Missionstätigkeit kehrte der Pater
am 13. Februar nach Medj. zurück. Er brachte
ein Wort der Zuversicht nach Guatemala, das
seit 34 Jahren vom Krieg heimgesucht ist, von
Erdbeben und Elend, wo jedoch viele die Wohl-
taten von Medj. bezeugen. In Salvador wurde er
von der Familie des Präsidenten empfangen.
Auch in Ecuador, Peru und Chile leitete er
zahlreiche Andachten vor einer großen Menge
Gläubiger. In Quito wurde er vom Kardinal
Echeverrio empfangen, der großes Interesse für
die Erscheinungen zeigte. In La Paz (Bolivien)
nahmen 6000 Menschen an einer Andacht teil,
die ausdrücklich vom Erzbischof Luis Sainz
Hinojosa genehmigt wurde. Drei Tage des Ge-
betes in Paraguay für 2000 Personen! Der Erz-
bischof von Asunciòn, Benitez, hatte, wie wir
im Echo 118 berichteten, den Heiligen Vater
befragt bezüglich der Missionstätigkeit eines
Priesters aus Medj., und der Papst antwortete
ihm: ”Erlaubt alles, was Medjugorje betrifft”.
In Argentinien leitete Pater Slavko zahlrei-
che Andachten in Buenos Aires und Cordoba,
wo er auch den Nuntius Mons.Giulio Calabres
traf, der den Wunsch aussprach, nach Medj. zu
kommen. Auf der Rückreise hielt er auch in
Italien zwei Andachten.
* Die neue Bischofskonferenz von Bosni-
en-Herzogowina hielt die erste Sitzung vom 27
bis 29 Januar in Mostar, in der öffentlichen
Verlautbarung wurde nichts von den Ereignis-
sen in Medj. erwähnt.
* Das erste Mal nach Medj kam Pater Adriano
Langa, der Aufseher der Franziskaner in
Mosambik. In diesem Land, das soviel litt unter
dem Kommunismus und jetzt unter Armut und
Drogen, weiß die Kirche ziemlich viel von
Medj., wenn auch die Presse nicht davon spricht.
”Ich habe einen sehr positiven Eindruck von
Medj. und bewundere die Gläubigkeit der Pilger
und das Werk der Franziskaner.”
* Außer den im Echo 117 beschriebenen
Gemeinschaften, geht auch das Projekt “Regina
pacis” seiner Vollendung entgegen. Es handelt
sich um eine Initiative der “Comunità
Piergiorgio” Udine zugunsten Behinderter und
Kranker aus Bosnien-Herzogowina. Unermüd-
lich arbeitet daran Don Onelio Ciani, der auf die
Vorsehung baut. (Comunità Piergiorgio P.zza
Libia 1, Udine)
* Auch ein Jugenddorf für Kriegswaisen
wird dank der Tatkraft Pater Slavkos entstehen.
[In Siroki Brijeg ein Heim für Mädchen, geleitet
von Scolastica-Schwestern, die aus Mostar kom-
men, wo ihr Haus zerstört wurde.]
(Aus dem Pressbulletin, Medjugorje)
* Die Fastenzeit wird hier sehr streng ein-
gehalten: viele Menschen leben 40 Tage lang
bei Wasser und Brot. Zweimal wöchentlich
wird in der Pfarrkirche nach der Messe der
Kreuzweg gebetet. Viele steigen auf den Berg,
um zu beten. Jelena erhielt einmal in der Fasten-
zeit für ihre Gebetsgruppe diese Nachricht: Lie-
be Kinder, während der Fastenzeit wünsche ich,
daß ihr Jesus Leiden in besonderer Weise emp-
findet. Nur so könnt ihr mit Ihm auferstehen. Ich
wünsche, daß unter euren Vorsätzen für die
Fastenzeit die Hilfe für leidende Menschen an
erster Stelle steht.
(15.3.90)
* Am letzten Freitag im Februar wurden die
Andachten der Gebetsgruppe Ivans auf dem
Hügel bei dem blauen Kreuz wieder aufgenom-
men. Jetzt finden sie am Dienstag (anstelle von
Montag) und am Freitag statt. Laureen, die Frau
Ivans, erwartet ein Kind.
* Pater Jozo predigte in 6 Kirchen Frank-
reichs. Er sprach nicht von Medjugorje, da es
verboten war..., aber von der Königin des Frie-
dens, was die Gläubigen zu inbrünstigem, an-
dächtigem Gebet veranlaßte. In Rouen hielt er
eine Andacht ab im Hause der “Beatitudes”, zu
Demut und Liebe ebnen die Straße zur Ein-
heit zwischen Katholiken und Lutheraner
“Die katholisch-lutheranischen Beziehungen
haben 30 Jahre nach dem II. Vatikanischen Kon-
zil Riesenschritte vorwärts gemacht”, sagte Kard.
Ratzinger beim Ökumenischen Treffen in der
Abtei von Farfa zum 450. Jahrtag des Konzils
von Trient. “Das Thema, bei dem man beinahe
keine Differenzen mehr hatte - so behauptete er
- ist die Lehre der Rechtfertigung”, die dem
protestantischen Schisma zugrunde lag. Auch
gibt es keine Exkommunizierungen und
doktrinäre Verurteilungen der Lutheraner gegen-
über der Katholischen Kirche mehr - so in einem
Brief der Deutschen Evangelischen Kirche an
den Papst. Der Dialog hat überall ein bißchen zu
einer Überprüfung der gegenseitigen Vorurteile
und Überwindung der Mißverständnisse geführt.
Aus dieser Sicht gesehen, war die Reise des
Papstes in die skandinavischen Länder entschei-
dend. Als er die Teilnehmer des ökumenischen
Treffens empfing, hat er selbst feststellen kön-
nen, daß “das, was wir gemeinsam haben, viel
mehr ausmacht, als das, was uns trennt” und
ermutigte dazu, noch mehr Kraft einzusetzen,
damit “das im Hinblick auf das dritte Jahrtausend
das große Jubiläum gefeiert werden kann, wenn
nicht ganz vereint, so doch näher bei der Über-
windung der Trennungen vom zweiten Jahr-
tausend.” “Indem wir auf das schauen, was schon
erreicht wurde - hat der Papst hinzugefügt -
vertrauen wir darauf, daß derselbe Herr, Der in
uns das gute Werk begonnen hat, es auch zu Ende
führen wird” (vgl. Avvenire 14. und 15. März
1995).
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hier zur Kirche, hie und da kommt ein Priester
auch nach Hause und zelebriert die Hl. Messe in
Anwesenheit von nur wenigen Personen.
F. Vicka, zum Unterschied der anderen
Seher, heiratest du nicht. Dadurch hebst du dich
von den anderen ab. Die Ehe einer berufenen
Person ist heute ein großes Sakrament, ange-
sichts des Zusammenbruchs der Familie und
wir brauchen heilige Familien, wie ich glaube,
daß es jene der Seher sind. Der Stand der
Jungfräulichkeit bringt dich dem Modell der
Seher näher, wie wir es vor Augen haben, wie
Bernadette, die Hirtenkinder von Fatima, Mela-
nie von La Salette, die sich gänzlich Gott ge-
weiht haben...
A. Siehst du? Mein Stand erlaubt
es mir, Gott, sowie den Pilgern für ein Zeugnis
immer zur Verfügung zu stehen, da ich keine
anderen Bindungen habe, die mich einschrän-
ken, so wie jene, die Familie haben...
F. Deswegen bist du die am meisten gesuch-
te und besuchte Seherin geworden. Ich habe
gehört, daß du mit P. Slavko vielleicht nach
Afrika fährst; oder ziehst du es vor, zuhause zu
bleiben?
A. Ich ziehe nichts vor. Es ist mir
gleichgültig, zu gehen oder zu bleiben. Für mich
zählt, was Gott will, es ist ein und dasselbe hier
oder dort. (An dieser Stelle hat sie in ihrem mit
einem Lächeln untermauerten Feuereifer zu
verstehen gegeben, daß es sie drängt, dorthin zu
gehen, wo Gott will). F. Geht es dir jetzt gut? A.
Sehr gut - antwortet sie - (in der Tat hat sie ein
nettes Äußeres). Der Arm ist geheilt, ich spüre
keine Schmerzen mehr. (Und nachdem sie einen
guten, typischen Teller aus der bergamasker
Gegend genossen hat... und einen schönen, ge-
bratenen Fisch, geht sie in die Küche dort aus-
helfen... für eine fröhliche ‘Brigade’ von 60
Tischgenossen, an Jugendlichen und Gästen).
und frei werden und dazu sind diese Mittel eine
Hilfe. Es ist wahr und nicht wahr, daß Maria
diese Dinge verlangt; sie will das innere Wachs-
tum und diese Gepflogenheiten sind dazu
förderlich.
Wir sind bereits im 14. Jahr der Erscheinun-
gen, Maria fordert uns auf, Missionare zu sein,
aber nicht, um die Botschaft wie ein Briefträger
zu übermitteln, der sie vielleicht im Kasten läßt,
wenn sich niemand meldet. Nur die, die sie
leben, werden Missionare, Träger der Botschaft.
...Eine Mutter macht niemals Angst!
Maria weint blutige Tränen? Sie sagt schrec
liche Ereignisse voraus? “Ich bin die Magd” hat
Sie gesagt “und bin eure Mutter” Die Bedeu-
tung der Zeichen soll ruhig erkundet werden,
aber wenn eine Mutter Zuhause weint, ist es
nicht, um Zukunftsangst zu machen sondern um
das Drama ihrer Kinder in der Gegenwart. Der
Augenblick der Umkehr ist heute. Wenn wir von
dramatischen Ereignissen der Zukunft sprechen,
gibt es ein bißchen Aufregung, aber nach zwei
Tagen ist wieder alles vergessen. Maria will, daß
du dich heute änderst. Wenn ein Kind am Abend
nicht vergeben kann, kann die Mutter sich nicht
wohl fühlen, weil das Kind eine Wunde trägt und
deshalb den neuen Tag nicht gut beginnen kann.
Wenn es hingegen vergibt, geht alles vorbei und
der Frieden kehrt wieder ein.
Die Zukunft? Hängt von uns ab. Jesus sagt,
daß wir uns nicht um morgen sorgen und jeden
Tag die eigene Last tragen sollen. Die Mutter ist
weit davon entfernt, Angst zu machen, jedoch
ermahnt sie, leistet Beistand, sie ist keine
Unheilsverkünderin. Vielmehr weckt sie deine
Wachsamkeit. Wenn die Mutter dem Sohn, der
Auto fährt, sagt: “Paß auf!” sagt sie kein Un-
glück voraus, aber sie hilft, es zu vermeiden. Die
Menschen leben bereits in Angst. Maria will uns
von der Angst befreien, auch wenn sie sieht, daß
Prüfungen für unsere Läuterung notwendig sind.
Niemand kann seine Mutter anklagen, ihm Bö-
ses zu wollen, wenn sie das Kind für eine not-
wendige Operation ins Krankenhaus bringt...
“Pater, es wäre gut, denen, die sich falsch
betragen, etwas zu sagen, was ihnen Angst
macht.” wird uns erklärt. Aber das hilft nichts.
Wie kann man zum Beispiel Süchtigen helfen?
Indem man sie ängstigt mit den Folgen der
Drogensucht? Das zählt wenig, aber Liebe, die
überzeugt sie, wenn einer sein Leben für sie
opfert, wie es Schwester Elvira tut, für die “ein
Süchtiger eine in den Schlamm gefallene Perle
ist”.
So lehrt uns die Gottesmutter auf mütterliche
Art zu lieben. In seinem Brief vom 8. Dezember
wendet sich der Papst an die Frauen, auf daß sie
mit ihrem mütterlichen Herzen Friedensstifter
werden. In Südamerika fand ich überall verbrei-
tet “Gruppen des Friedens”. Das ist es, was die
Friedenskönigin von uns erwartet und sie hilft
uns, auf das wir es erreichen. Maria zieht voraus
mit ihrer Truppe.
Die Nachkriegszeit, die schlimmer als der
Krieg ist. - Was kann man erhoffen, wenn die
Politiker, die das Problem lösen sollten, Angrei-
fer und Opfer in der gleichen Weise behandeln?
Was kann man erwarten von einer Welt, in der
die politischen Interessen oder die einer Gruppe
den größten Wert darstellen? Wo getötet wird,
um Geld zu verdienen? Wo der Waffenhandel
das beste Geschäft ist? Wo die Verhandler selbst
Interesse daran haben, die wenn auch nutzlosen
Verhandlungen weiter hin zu ziehen, weil sie
mehr als 20.000 Dollar pro Tag verdienen?
Aber die Nachkriegszeit ist schlimmer als
der Krieg selbst. Jetzt sind nicht nur unsere
Häuser aber auch das Sozialgefüge und die
moralischen Grundfesten zerstört. Es gibt kei-
nen Staat und keine Amtsgewalt mehr, so ge-
deiht die Mafia, der schwarze Markt. Der
Rauschgiftmarkt hat sich nach hier verzogen;
und es ist sicher besser, einen Schwerkranken im
Hause zu haben als einen drogenabhängigen
Sohn. Hier ist freie Bahn für alle Verbrecher, die
mit den Nationen, die den Krieg wollen, zusam-
menarbeiten. Haß, Selbstmord, Verzweiflung
und Wahnsinn zerstören den Einzelnen und die
Familien.
Ist der Krieg nun wirklich zu Ende oder wird
er wieder aufflammen? Die Gottesmutter hatte
vorgesorgt, aber Sie tat nicht, was einige wollten
und so haben sie Sie nicht anerkannt. Um hier zu
sein, gleich ob kurze oder lange Zeit, erheischten
sie, daß Sie ihre Erlaubnis brauche...
Vertraulich mit Vicka
Die Madonna ist oft traurig,
jedoch voll der Hoffnung
Wenn du Vicka sehen willst, so begebe dich
auf das ‘Feld des Lebens’, wo sie - so scheint es
- in der Gemeinschaft ihren ständigen Aufent-
halt hat. Man findet sie vorwiegend in der
Küche den Jugendlichen durch ihre Koch-
kenntnisse helfen, sowie im Empfangssaal, der
auch Speisesaal ist, immer freudig lachend, das
die Umgebung so recht ansteckt. Alle sprechen
hier von der Königin des Friedens: Wenn du ihr
Antlitz sehen willst, komme hierher.
Die Mitglieder der Gemeinschaft haben mich
zum Essen eingeladen und mich zu meiner
Überraschung bei Tisch zu Vicka gesessen.
Arm an Arm sitzend hat sich unter uns ein
spontanes Gespräch entwickelt, das ich so gut
wie möglich zusammenzufassen versuche,
selbstverständlich vorbehaltlich Korrekturen
seitens der Betroffenen.
F. Hast du immer noch die Erscheinungen?
A. Ja, alle Tage zur üblichen Zeit.
F. Und wo? A. Zu Hause, oder wo ich mich
gerade befinde, hier, oder bei den Kranken,
wenn ich sie besuche.
F. Ist sie immer dieselbe, wie am Anfang? A.
Immer dieselbe, aber die Begegnung ist immer
neu, man kann es mit Worten nicht beschrieben
und man kann es mit anderen Begegnungen
nicht vergleichen, sei sie auch die Mutter oder
beste Freundin.
F. Ein geistlicher Führer von Sehern in
Italien ist erstaunt, wieso die Seher von
Medjugorje nie von einer Madonna sprechen,
die weint oder traurig ist.
A. Nein, ich sehe sie
oft traurig, denn auf der Welt gehen die Dinge
schlecht. Ich habe sehr wohl gesagt, daß die
Madonna zu bestimmten Zeitspannen sehr trau-
rig war (A.d.R.wir schrieben davon in Echo
116, S.4; Echo 90, S.4 usw.). Sie hat an den
ersten Tagen geweint und sagte: Friede, Friede,
Friede!, aber sie hat auch geweint, weil die
Menschen in der Sünde leben, oder verstehen
die Hl. Messen nicht und nehmen das Wort
Gottes nicht auf. Aber, auch wenn sie traurig ist,
will sie nicht, daß wir das Böse betrachten,
sondern sie gibt Zuversicht für die Zukunft:
daher ruft sie zu Gebet und Fasten auf, durch das
alles erreicht werden kann.
F. Und was macht die Madonna, wenn sie
erscheint? A. Sie betet mit mir, oder sie spricht
ein paar Worte. F. Zum Beispiel? A. Sie spricht
von ihren Wünschen, sie bittet um Gebet für den
Frieden, für die Jugend, ihre Botschaften zu
leben, um Satan zu besiegen, der alle mit unnüt-
zen Dingen zu täuschen versucht; zu beten,
damit sich ihre Pläne verwirklichen, sie emp-
fiehlt, jeden Tag eine Bibelstelle zu lesen und zu
meditieren...
F. Sagt sie dir nichts, was dich betrifft? A.
Was sie für alle sagt, das betrifft auch mich. F.
Hast du für dich keine Wünsche?
A. Das ist das
letzte, woran ich denke. F. Wann wirst du die
Erzählung, die dir die Madonna von ihrem
Leben gemacht hat, veröffentlichen?
A. Es ist
alles schon fertiggestellt und wird veröffent-
licht, wenn sie es wünscht.
F. Wohnst du jetzt im neuen Haus? A. Nein,
immer noch im alten mit der Mutter, dem Vater
und den drei Brüdern.
F. Habt ihr denn nicht ein neues Haus? A.
Ja, aber das ist für meinem Bruder, der eine
Familie hat, und für die anderen beiden Brüder.
F. Besuchst du alle Tage die Hl. Messe? A.
Sicher, das ist das Wichtigste.
Einmal gehe ich morgens, ein anderes Mal
Weitere Vertraulichkeiten Vickas - F.
Schenkt die Madonna heute, wie am anfang,
dieselben Gnaden?
A. Ja, es hängt davon ab,
daß wir offen sind für das, was sie uns geben
will. Wenn wir keine Probleme haben, verges-
sen wir das Gebet. Wenn aber Probleme auftau-
chen, nehmen wir bei ihr Zuflucht, um mit ihrer
Hilfe diese zu lösen. Vor allem müssen wir das
erwarten, was sie uns geben will; dann erst
sagen wir ihr, was wir brauchen. Was gilt, ist die
Verwirklichung ihrer Pläne, die jene Gottes
sind, nicht unsere Meinungen.
F. Was sagst du von den Jugendlichen, die
die Leere und völlige Sinnlosigkeit ihres Lebens
empfinden.
A. Das kommt davon, weil sie das,
was wirklich Sinn hat, auf die zweite Stufe
gestellt haben. Sie müssen sich ändern und Jesus
an die erste Stelle in ihrem Leben stellen. Wie-
viel Zeit vergeuden sie doch in der Bar und in
den Diskotheken! Wenn sie nur eine halbe Stun-
de für das Gebet finden würden, würde die
Leere verschwinden.
F. Wie aber tun, Jesus den ersten Platz im
Leben zu geben? A. Man beginne beim Gebet,
zu lernen, Jesus als Person zu erkennen. Es
reicht nicht zu sagen: wir glauben an Gott, an
Jesus, die sich irgendwo da oder dort befinden,
jenseits der Wolken. Wir müssen Jesus bitten,
uns die Kraft zu geben, ihn in unserem Herzen
zu begegnen, damit er in unser Leben einziehe
und uns in allem führe, was wir tun. Dann im
Gebet voranschreiten. F. Warum sprichst du
immer vom Kreuz?
A. Einmal kam Maria mit
ihrem gekreuzigten Sohn. Es genügt, nur einmal
zu sehen, wie sehr er für uns gelitten hat! Wir
aber sehen ihn nicht und fahren fort, ihn jeden
Tag zu beleidigen. Das Kreuz ist auch für uns
etwas Großes, wenn wir es annehmen. Jeder hat
sein Kreuz. Wenn man es annimmt, ist es, als ob
es verschwinde und man erfährt, wie sehr Jesus
uns liebt und welchen Preis er für uns bezahlt
hat.
Auch das Leid ist ein großes Geschenk,
dessen wir Gott dankbar sein sollen. Er weiß,
warum er es uns geschickt hat und wann er es
uns wieder wegnimmt; er bittet um Geduld.
Sage nicht: wieso trifft es gerade mich? Wir
wissen nicht, wie wertvoll Leiden für Gott sind:
bitten wir um die Kraft, es mit Liebe anzuneh-
men.
d.A.
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Die Tränen Mariens:
bevor wir sie leugnen,
bedenken wir, ob sie nicht ein
Zeichen für uns sein könnten
Die erste Reaktion in vielen Kreisen, seien
sie katholisch oder nicht, bestand darin, alles
lächerlich zu machen, von einer “abweichenden
Religiösität” zu sprechen, von “paranormalen
Phänomenen” oder von sehr gut zu erklärenen
Tricks, besonders am Vorabend der Wahl-
kampagnen (!). Aber warum so viel Eifer beim
Versuch zu leugnen? Auch die Pharisäer taten
das gleiche mit den Zeichen Jesu! Daß man die
andere Möglichkeit in Erwägung zieht, davon
darf man nicht einmal sprechen: was, wenn die
Tränen echt wären? Das würde uns dazu brin-
gen, schnell den Kurs zu ändern. Niemand sollte
sich ganz und gar vor der Möglichkeit verschlie-
ßen, daß es in der Welt auch Dinge gibt, die man
nicht verstehen kann.
Es besteht eine enge Beziehung zwischen
der Passion Jesu, unseres Erlösers, Maria, un-
serer Mutter, und unseren Sünden. Wir verste-
hen nicht und wollen auch nicht zugeben, wie
schwerwiegend unsere Sünde ist, und deshalb
verstehen wir auch die unendlicheLiebe nicht,
die Jesus uns in dem Blut erwiesen hat, das er für
uns vergossen hat, und wie tödlich die Ableh-
nung seiner Barmherzigkeit ist.
Und folglich stellen wir uns vor, wie groß
der Schmerz Mariens, unserer Mutter, ist, den
sie auch durch blutige Tränen ausdrücken kann,
die noch mehr als ihre sorgenvollen Aufrufe zur
Liebe in Medjugorje von den Dienern der Kir-
che klar zurückgewiesen wurden. Erinnern wir
uns, daß die Muttergottes gerade durch eine
Statue von Medjugorje geweint hat. Und gerade
in Medjugorje hatte sie selbst gesagt: Ich bitte
euch, erlaubt nicht, daß mein Herz blutige Trä-
nen für die Seelen weint, die in der Sünde
verloren gehen. Darum, liebe Kinder, betet,
betet, betet!
(25.05.84)
In der Erscheinung am 19. September 1846
in La Salette sagte die Jungfrau Maria den zwei
Sehern Melanie Calvat und Maximus Giraud:
Wie lange schon leide ich für euch! Wenn ich
will, daß mein Sohn euch nicht aufgibt, muß ich
ihn stängig anflehen, während ihr euch gar nicht
darum kümmert. Ihr müßt viel beten und euch
anstrengen: Ihr könnt niemals den Schmerz
wiedergutmachen, den ich für euch leide”.
Pater Tomislav erinnert mich daran, daß
Jelena, die mit ihm zusammen war, am 5. Au-
gust 1984, dem zweitausendjährigen Geburts-
tag der Muttergottes, eine Statue des Marien-
kindes aus Lourdes Maria zum Segnen dar-
gebracht hatte. Da quollen aus den Augen der
Muttergottes langsam Tränen hervor: erst nor-
male Tränen, die dann zu Blutstränen wurden,
welche sich am Schluß in goldene Tränen ver-
wandelten und auf die kleine Statue herunter-
rannen. “Hierin kann man eine Bedeutung se-
hen” - fügt Pater Tomislav hinzu -: “Die Tränen
des Leids werden durch den Triumph des Unbe-
fleckten Herzens Mariens aufgewogen werden.
All das stimmt auch mit der Botschaft Mirjanas
vom 18. März über das Leiden Gottes überein.”
"Meine Mutter weint wirklich"
So sollte uns auch die Botschaft, die Jesus
einer charismatischen Seele am 6. März wäh-
rend eines intensiven Gebetes in einer Gruppe
gegeben hat, und die sich ganz offensichtlich
auf die Blutstränen von Civitavecchia, von
Marmorc und anderen Orten bezieht, nicht
verwundern.
“Meine Mutter weint wirklich, meine Kin-
der. Wenn eine irdische Mutter Blutstränen
weinte, würde man sie als eine Mutter bezeich-
nen, die eine große Liebe hat. Die himmlische
Mutter wird dagegen ausgelacht. Die Presse
macht aus ihr einen Skandal; von denjenigen,
die meine heiligen Gewänder anziehen, wird sie
verlacht; bei anderen, fanatischen Menschen
ruft sie Aberglauben hervor, denn sie meinen,
daß sie von jedem Übel befreit werden, wenn sie
sich abergläubig an die Statue hängen. Maria
bekleidet sich in diesem Augenblick des tiefen
Schmerzes mit dem Gewand der Demut und
vergießt blutige Tränen aus reiner Liebe, weil
sie sieht, daß ihre Kinder dem Verderben zu-
eilen. Niemand hört mehr auf sie, ja man lacht
sie aus. Liebe Brüder, liebt sie sehr. Liebt sie,
denn sie wird euch zum Heil führen und ihr
werdet sehen, daß mein Name durch ihren Na-
men triumphieren wird.
Laßt euch nicht durch die Hoffnungslosig-
keit der Menschen verwirren. Verzichtet nicht
darauf, Kinder Mariens zu sein und euch von ihr
lieben zu lassen, denn sie ist die Mutter der
Menschheit,
weil der Vater sie mit diesem
großen Titel bekleidet hat. Folgt ihren Spuren
nach, und euer Heil wird gewiß sein. Hüllt euch
in ihren Mantel ein, den Mantel der Demut.
Hört nicht auf die Menschen und seid
schweigsam wie sie. Seht zu, daß euer Geist
unversehrt bleibt, und schweigt lieber, als eitle
Worte auszusprechen: Sie meditierte im Schwei-
gen und vereinte sich mit Gott. Räumt ihr Platz
in eurem Herzen ein, damit ihr Herz mit eurem
Herzen vereint sei, und schafft eine vollkomme-
ne Einheit zwischen der Mutter und den Kin-
dern, und sie wird euch im Haus von Nazareth
zu Tisch sitzen lassen. Fühlt euch niemals min-
derwertig, weil ihr arm und demütig seid, son-
dern deid stotz darauf, würdige Kinder einer
solchen Mutter zu sein, und durch sie Kinder des
Vaters. Verehrt deshalb dieses heilige Bild, in
dem sie Schmerzenstränen für ihre Kinder weint.
Ich (Jesus) gebe euch mein Herz. Liebt sie
mit meinem Herzen.”
Was sagt Kardinal Ratzinger - Anläßlich
des Internationalen Mariologischen Kongresses
in Loreto wurde er um seine Stellungnahme zu
den häufigen Tränen von Madonnenbildern in
der letzten Zeit gebeten. Hier ist seine Antwort:
“Unser Gaube basiert nicht auf Zeichen und
Wundern, die durchaus helfen können; doch
was eigentlich zählt, ist seine tiefere, radikale
Grundlage in der Begegnung mit Gott. Diese
Dinge können folglich einen Anfang darstellen,
bei dem der Sinn für das Übernatürliche ge-
weckt wird, aber sie sollten nicht das Ziel sein.
Wir müssen sehr behutsam sein, denn man
weiß nie, wie diese Dinge geschehen. Man darf
derartige Phänomene nicht überbewerten: Man
kann zwar den Menschen diese Dinge lassen,
wenn sie ihnen helfen, muß aber gleichzeitig
sehr klar sein. So etwas ist nicht die Grundlage
des Glaubens, und wenn es sich als nichts
Übernatürliches, als kein echtes Wunder her-
ausstellte, verliert man deshalb den Glauben
nicht, denn der Glauben hat sehr viel tiefere
Grunglagen (22. März 95).
Die Zeichen sehr ernst nehmen: wenn sie
von Gott kommen, halten sie der Überürüfung
stand -
Nach dem klaren Beitrag des Kardinals
Vorsitzenden der Glaubenskongregation, erklärt
Pater Tomislav:
“Zeichen vom Himmel müssen wir sehr
ernst nehmen, wir dürfen sie nicht oberflächlich
betrachten und auch nicht in einer rein mensch-
lichen Sichtweise sehen.Einige Zeichen dieser
Art hat die Kirche schon anerkannt (z.B.
Syrakus). Auf diese Phänomene muß eine Ant-
wort des Glaubens und der konkreten Bekeh-
rung zu Gott folgen. Dann können diese Zeichen
auch wirklich auf ihre Echtheit überprüft wer-
den, und an ihren Wirkungen wird man sehen
können, ob sie von Gott sind oder nicht. Wenn
sie von Gott kommen, werden die Früchte der
Bekehrung wachsen, wenn sie unecht sind, fällt
alles ins Nichts.
So wie Gott in den Sakramenten wirkt, die
ein Zeichen der Gnade sind, so kann er durch
viele andere Zeichen wirken. Auch die
satanischen Zeichen sind an Satan gebunden,
der in ihnen wirkt. Diese Zeichen sind nicht die
Grundlage des Glaubens, in dem Sinne, daß der
Glaube sich nicht auf sie gründen kann, sondern
auf das Wort Gottes. Aber wenn Gott uns durch
Zeichen ruft oder durch sie zu uns spricht,
müssen wir Ihn so annehmen, weil er uns einen
weiteren Beweis seiner Gegenwart und Seiner
Liebe schenkt...”
Einige Fragen an D. Amorth
1. Wenn jemand verwünscht wird, der in der
Gnade Gottes ist, oder jemand, der nicht in der
Gnade Gottes ist, gibt es da einen Unterschied?
Antwort. Wer in der Gnade Gottes ist, der ist
beschützt und gegen das Böse gefeit. Denken
wir z.B. an das Wort des Hl. Johannes (vgl.1Jo
5,18): Wer aus Gott gezeugt ist, sündigt nicht
und Gott behütet ihn, so daß der Teufel ihm
nichts anhaben kann
. Es können Ausnahmen
von Gott zugelassen werden, in Hinblick auf
eine größere Heiligung der Person, wie es ver-
schiedenen Heiligen widerfahren ist, die vom
Teufel gequält und geschlagen wurden. Aber im
allgemeinen ist jemand, der in der Gnade Gottes
lebt, beschützt und braucht keine Angst zu
haben. Wir dürfen nur den fürchten, der die
Seele töten kann
, ermahnt uns das Evangelium.
2. Es heißt, daß nur ein vom Bischof ernann-
ter Priester die Vollmacht hat, den Exorzismus
zu beten und nur er Exorzist genannt werden
darf. Können die anderen Priester privat den
Exorzismus beten?
A. Nur ein Priester, der
Exorzist ist, (nie ein Laie) kann diese
Sakramentalien spenden, denn am Exorzismus
ist die Autorität der Kirche betetiligt und er ist
ein öffentliches Gebet. Die anderen Priester,
wie auch die Gläubigen, können Befreiungs-
gebete rezitieren, gemäß der Sendung Christi:
Diejenigen, die an mich glauben, werden in
meinem Namen Dämonen austreiben
(vgl. Mk
16, 17). Hierbei handelt es sich um private
Gebete, die ebenfalls sehr wirkungsvoll sind,
wenn sie mit Glauben verrichtet werden. Für sie
braucht man keine Erlaubnis und sie können frei
gewählt oder improvisiert werden, denn sie sind
nicht an besondere Formen gebunden.
3. Kann man immer Befreiungsgebete ver-
richten, oder sollte man sie ausschließen, wenn
eine Person sich einem Exorzisten anvertraut?
Können sie auch von einzelnen Personen, oder
nur von speziellen Gebetsgruppen durchgeführt
werden?
A. Befreiungsgebete kann man
immer verrichten. Auch wenn eine Person re-
gelmäßig von einem autorisierten Priester
exorzisiert wird, sind Befreiungsgebete noch
von großem Nutzen. Es ist besonders wichtig,
daß man ihr hilft, einen Weg des Gebetes und
der Unterweisung im christlichen Glauben zu
beschreiten. Gewiß sind die Gebete von spezi-
ellen Gebetsgruppen, die auch die Vorschriften
der Glaubenskongregation beachten, die wirk-
samsten. Aber auch einzelne Personen können
Befreiungsgebete vollziehen.
4. Oft hört man von gewissen Laien reden,
die das Charisma der Befreiung haben und die
ohne jede Erlaubnis exorzisieren. Wie soll man
sich da verhalten?
A. Wenn eine Person
vom Heiligen Geist das Charisma der Befreiung
hat, hat sie mehr Kraft als ein Exorzist; natürlich
nur, solange sie keine Exorzismen betet, son-
dern Befreiungsgebete verrichtet. Die dogmati-
sche Konstitution über die Kirche Lumen
Gentium
grenzt unter Punkt 12 genau ein, daß es
der kirchlichen Autorität zukommt, die
Charismen zu überprüfen und ihren Gebrauch
zu regeln. Gewiß muß unsr gesunder Men-
schenverstand eine erste Unterscheidung der
Geister treffen, und eine zweite Überprüfung
steht den Priestern zu, wie der Heilige Vater im
Schreiben Pastores dabo vobis sagt. Es gibt so
viele verführerische Charismen, und deshalb
muß das Gleichgewicht, die Klugheit und der
gesunde Menschenverstand uns die ersten Hin-
weise geben, wie wir uns zu verhalten haben.
5. Viele Gruppen sind gezwungen, sich in
Privathäusern zu versammeln. Können die Mit-
bewohner unter den Folgen der Befreiungs-
gebete oder der Exorzismen, die in ihrem Haus
vorgenommen wurden, leiden?
A. Nein. Es besteht keine Ansteckungs-
background image
gefahr, weder, was die Häuser, noch, was die
Orte betrifft. Und es ist ein großer Akt der
Nächstenliebe, die eigene Wohnung für Gebete
jeder Art zu Verfügung zu stellen, auch für
Heilungsgebete und Exorzismen, wenn man für
diese nicht besser geeignete Örtlichkeiten fin-
det: Normalerweise werden sie in Kirchen,
Sakristeien oder Nebengebäuden von Kirchen
gespendet.
D. Gabriele Amorth
Soll man unheilkündenden
Prophezeiungen Glauben schenken?
"Soll man die zahlreichen Weissagungen
von Sehern , die drohende Katastrophen voraus-
sagen, wörtlich nehmen? Wie Papst Johannes
XXIII, liebe ich die Unheilsverkünder nicht,
weil sie nicht unfehlbar sind, die Wahrheit
verschleiern und zuletzt weil sie Massenhysterie,
Manien, übertriebene, sinnlose und teure Schutz-
maßnahmen auslösen können. Hier ein Beispiel:
Vor einiger Zeit schenkten einige Gebetsgruppen
einem “Propheten” Glauben, der die Zerstörung
der kanadischen Stadt Sherbrook (Quebec) vor-
aussagte. Unter dem großen Einfluß dieser Pro-
phezeiung stürzten die Grundstückspreise und
die “Haie” konnten Häuser und Wohnungen zu
niedrigsten Preisen kaufen. Verängstigt bereite-
ten viele ihre Flucht vor, aber es geschah nichts.
Eins ist klar: Eine Prophezeiung ist nie un-
abwendbar! Das Buch Jona lehrt es uns. Der
Prophet sagt: “Ninive wird zerstört werden”
Aber die Einwohner taten Busse und Ninive
wurde verschont. Der Prophet wurde zornig,
wird mit Ironie im Schlußwort des Buches er-
zählt, weil sein Wort Lügen gestraft wurde".
Die dreitägige Finsternis - Viele sprechen
von drei Tagen Finsternis, die die Erde verdunkeln
wird. Diese Prophezeiung ist nicht neu, sie war
schon Anfang 1990 in Kanada weit verbreitet,
als das Michael Journal von der Prophezeiung
berichtete, die ein Ordensmann der Einsiedelei
Ternora in Texas, David Lopez, am 15. August
87 in Medjugorje erhalten hätte: “Während der
dreitägigen Finsternis werden keine Dämonen
mehr in der Hölle sein, sie werden alle auf der
Erde sein. Einige Völker werden Qualvolles
erleiden. Es wird so dunkel sein, daß wir unsere
Hände nicht mehr sehen können. Schließt die
Fenster und hört auf keinen Ruf von außen...Aber
die in der Hand Gottes sind, brauchen nichts zu
fürchten. Dann wird es wieder hell, das Wasser
rein und das Leben der Völker wird sich erneu-
ern...” Die Seher von Medj. und vor allem Ivan,
dem diese Weissagung zugesprochen wurde,
haben kategorisch verneint, daß sie von ihnen
ausginge.
Auch die Seherin Annamaria Taigi (verstor-
ben in 1837) sprach von diesem Ereignis wie
auch viele andere in den letzten zwei Jahrhun-
derten, aber niemand erklärte, wann das geschä-
he. Viele sagten noch, daß in den Tagen nur
geweihte Kerzen den von Maria geschützten
Gläubigen Licht spenden würden. Demnach
würde Maria nur einen Teil der Menschen schüt-
zen, nämlich die, die geweihte Kerzen kauften.
Das ist lächerlich und äußerst selbstsüchtig.
Wenn die Finsternis kommt, nach dem
biblischen Bild der neunten Plage Ägyptens,
wird es die Finsternis der Glaubensverdunkelung
sein, der Sünde und Zügellosigkeit der Mensch-
heit, vor der wir uns nur mit dem in unserem
Herzen bewahrten Licht des Glaubens retten
können.
Wir wissen, daß das wahre Übel die Sünde
ist und Gott zu verlieren. Alles andere, auch
die angedrohten materiellen Strafen, sind Folgen
dieses wahren Übels, Sinnbilder, die es verkör-
pern oder Warnungen, damit wir vor ihm flie-
hen. Gott hat uns von Anfang an ermahnt: “Le-
ben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch.
Wähle also das Leben, damit du lebst, du und
deine Nachkommen. Liebe den Herrn deinen
Gott, hör auf seine Stimme und halte dich an ihm
fest, denn er ist dein Leben.”
(Dtn 30,15-20
Alles dient dazu, uns verstärkt zur Bekeh-
rung, zum Gebet, persönlichen und gemein-
schaftlichen Opfern für das Heil aller und zur
Wachsamkeit zu veranlassen.
Wir wissen auch von der Bedeutung des
Kreuzes und des menschlichen Leids für das
Erlösungswerk und unsere Läuterung; aber Jesus
lädt uns ein zu Vertrauen, zu Lebensfreude und
Hoffnung. Sich mit Schwarzsehereien abzuge-
ben ist nur Zeitvergeudung, weil es uns ablenkt
von dem Bestreben nach einer gottgefälligen
Lebensweise und von unserem Gebet als Kinder,
die auf die Güte und Vorsehung des Vaters
vertrauen, der nicht zuläßt, daß uns ein Haar
gekrümmt wird
.: Die Zukunft liegt in Seiner
Hand.
“Auch folgendes muss bedacht werden!: Eine
Weissagung ist nie deutlich und im günstigsten
Falle ist sie nichts als ein Fensterausschnitt, der
einen Blick auf die Probleme der Zukunft frei-
gibt. Die Zukunft liegt in Gottes Hand, aber
unser Verhalten kann Seine Entscheidung ver-
ändern. Eine echte Prophezeiung ist im Allge-
meinen unverständlich, bis sie eingetroffen ist;
oft verwirrt sie den Seher, weil sie sich in einer
anderen Umwelt als der ihm vorstellbaren ver-
wirklichen kann.” so schreibt Laurentin (Stella
maris, Feb.95)
Und die Geheimnisse von Fatima?
Papst Johannes XXIII öffnete sie in 1960,
hielt es aber für richtig, sie nicht zu enthüllen; es
ist nicht die Aufgabe des Papstes, eine individu-
elle Weissagung zu veröffentlichen; wenn schon
hätte es der Bischof von Leiria tun können. Aber
dieses nicht enthüllte Geheimnis wurde für viele
zu Legende, für andere zum Schreckgespenst.
Vermutlich verkündete es das Mißgeschick, das
der Kirche nach dem Konzil durch eine abwegi-
ge Auslegung desselben zustieß; Minderung des
Glaubens und des Zugegenseins in Kirche und
Erziehung, Krise des Priesterstandes (40.000
Priester wurden abtrünnig) und Zusammenbruch
der moralischen Werte. Die vorzeitige Kenntnis
dieser Gefahr hätte die Augen öffnen und bei den
Gläubigen Gebet und Wachsamkeit veranlassen
können, was verhindert hätte, daß der Fürst der
Unterwelt so viel Schaden anrichtete. Aber es
bestand die große Gefahr, daß nur der materielle
Aspekt der unheilvollen Prophezeiungen gese-
hen worden und so verworrene Aufregung ent-
standen wäre, ohne den spirituellen Inhalt der
Botschaft hinsichtlich der Bekehrung zu erfas-
sen.
“Wir erleben sehr schwere Zeiten, sagt ab-
schließend Laurentin, Gott braucht von uns kei-
ne Wahrsagerei oder eingebildete Visionen, aber
unsere Gebete, Großmut und Wachsamkeit um
den Umbruch, den die Welt braucht, zu verwirk-
lichen: Das Wirken der Gnade in der Anhörung
des Heiligen Geistes.”
In Bosnien habe ich gelernt,
was Liebe ist!
Ich habe den guten Kampf gekämpft, den
Lauf vollendet, den Glauben bewahrt,” sagt
Paulus (2 Tim 4,6-7). Ich hingegen hatte meinen
Kampf nicht gekämpft, meinen Lauf beendet,
wie einer der nichts mehr nehmen und zu geben
hat. Der Glaube war ein Licht, weit entfernt von
meiner Wirklichkeit, die voller Eigennutz, Geld-
gier, Eingebildetheit, Hochnäsigkeit und Streit-
sucht war. Ohne “Schwielen an den Händen “
hatte ich alles besessen und alles verloren, meine
Wut war übermächtig, tiefgehend; alles stand
mir zu und nichts bekam ich; ich war einer, der
nicht sein Leben führt, sondern vom Leben
mitgezogen wird.
Dann kam meine erste Fahrt: ein Container,
ein LKW, meiner, als Spediteur aus dem Ort
Baraggia di Viggiù (Varese), dann die zweite,
die dritte usw....Ich erfand Ausreden um nicht
bis an die Grenze in Pese zu fahren; auch nicht
die Küste entlang und gar nicht bis nach Bosnien
und der Container füllte sich zu meinem Leidwe-
sen immer mehr. Aber ich fuhr los, magnetisch
angezogen von einer geheimnisvollen Kraft,
anders als mein egoistischer Wille. Ich wußte
nichts vom Krieg, nichts von Medj. Mit meinem
schäbigen Glauben fand ich mich einem Leid
gegenüber gestellt, das weit größer als das meine
war und ich entdeckte, daß es eine ganze Welt
ist, die weint und um Hilfe ruft.
Osterwoche 1992. Die Situation ist beson-
ders schwierig, der Krieg droht auch in Medj.
wir sind unter Ausgangssperre, Verdunklung,
Fahrt ohne Licht. Frauen und Kinder sind nach
dem etwa hundert Kilometer entfernten Makarska
evakuiert; die Männer sind an der Front. Ich
erreiche zusammen mit Pater Jozo und Chiarina
diesen Ort voller Leid und Hoffnung, Schmerz
und Zuversicht. Wir öffnen den Container und
verteilen Süßigkeiten an die Kinder und ihre
Mütter. Es ist für sie ein Moment der Fröhlich-
keit, des Glücks und für uns ein Beispiel von
Menschenwürde und Liebe, als wir nach altem
Brauch bemalte Ostereier als Gegengeschenk
erhalten. Es fällt mir schwer, den Wert dieser
Ostereier zu erfassen, mehr als Gold, mehr als
Diamanten, sie sind ein Stück Liebe.
Wie es oft denen passiert, die eine stürmi-
sche Veränderung ihres Lebens durchmachten,
traten auch bei mir Zweifel, Unsicherheit und
Unstimmigkeiten auf; ich bin kein unverletzbarer
Held. So fand ich viele Ausreden, um nicht nach
Bosnien zurückzukehren. Von August bis De-
zember 92 fuhr ich nicht mehr hin. Anfänglich,
voll der gewohnten Überheblichkeit, genoß ich
es, Chiarina eine Abfuhr zu erteilen, die Zeit
verging und die Überheblichkeit wurde von der
bisher verborgen gebliebenen Traurigkeit und
Sehnsucht abgelöst; das Verlangen, zurückzu-
kehren, wurde immer stärker und im Dezember
bin ich wieder losgefahren.
Ich fand Medj., die Madonna, an der ich
mehr hänge als ich zugeben möchte und diese
Menschen endlich wieder. Ich hatte hier wirk-
lich mein Herz verloren. Langsam lernte ich die
Bedeutung der Lehre des Evangeliums: “Geben
ist seliger als nehmen”, ich fühlte mich geliebt
trotz meiner Schwächen, meines Starrsinns,
meiner Rückfälle. Ich habe den Frieden gefun-
den, ja den Frieden, dort wo Krieg herrscht,
einen Frieden, der verteidigt werden muss, einen
Waffenstillstand mit der Welt, der aus alltägli-
chen Anstrengungen besteht, aus “Schwielen an
Händen und Knien” wie die Jungen von Schwe-
ster Elvira sagen.
Ich brauchte Gewißheit, was die selbstlose
Liebe betrifft, und ich habe sie gleich gefunden:
Mostar, Januar 93, wir laden in der Sperrstunde
bei gelöschten Scheinwerfern am Franziska-
nerkloster ab; die Läger sind leer, nur trostlose
leere Kartons stehen noch herum. In kurzer Zeit,
begleitet von einigen Schüssen der Hecken-
schützen, füllen wir ihre Vorräte wieder auf,
draußen warten die Leute ungeduldig, der Hun-
ger ist groß, auch für die Ordensbrüder, aber
ohne zu zögern verzichten sie auf ihr Essen, um
es uns Fahrern zukommen zu lassen: Eier und
Käse.
Das ist ihre Art zu danken, vielleicht können
sie morgen essen, nachdem sie die hilfs-
bedürftigen Familien versorgt haben, gleichgül-
tig ob es sich um Kroaten, Moslems, Serben oder
irgendeine andere Gruppe handelt, alle haben
Recht auf das Leben; die Sonne geht für alle auf
und unter. Hier in Bosnien hat für mich das
Leben begonnen und ich habe begriffen, daß die
Liebe niemals aufhört...
(1 Kor 13).
Innigen Dank aus ganzem Herzen, ohne
Heuchelei und Einschränkungen spreche ich
Chiarina aus und all denen, die mir geholfen
haben, Sie zu treffen, die sich auf diesem steini-
gen Stück Erde täglich sichtbar macht.
Luciano B.
Diese wahre Geschichte steht hier auch als
Würdigung all der großzügigen Helfer, die
seit Jahren die Straßen Exjugoslawiens befah-
ren, inmitten von Scherereien und Gefahren und
jetzt auch fast unbezwingbaren Schwierigkeiten,
die an den Grenzen für private Ladungen ge-
schaffen wurden. Sie sind einstimmige Zeugen
dafür, wie sie Maria immer wieder wunderbarer-
weise aus unmöglichen Situationen befreit hat,
damit sie ihr Werk der Liebe für Marias ärmste
Kinder zu Ende führen konnten.
Eine Pilgerfahrt nach Medj. für die Fahrer
der Hilfsaktionen fand vom 23. bis 26.3. statt
Endziel war Osarici, der Heimatort von Pater
Jozo.
background image
Verantwortl.: A. Lanzani, Tip. DIPRO, I- Roncade TV
Der Heilige der Freude:
Der Heilige Phillip Neri
Anäßlich der Hundertjahrfeier seines Todes
können wir den Heiligen “Propheten der Freude
und Reformator der Ewigen Stadt” nicht einfach
übergehen. “Heute noch” - so drückt sich der
Papst aus - “bleibt die unwiderstehliche Anzie-
hungskraft bestehen, die er auf alle ausübte, die
sich ihm näherten.”
Er wurde 1515 in Florenz geboren und blieb
bald Waiser mütterlicherseits. In der lustigen
Gesellschaft der Gassenjungen wurde er “der
gute Pippo” genannt. Achzehnjährig wurde er
nach Cassino zu einem Onkel, der Kaufmann
war, gesandt, und er fühlte sich von dem Gebets-
leben der Mönche dort angezogen. Bald kehrte
er nach Rom zurück, besuchte die Universität
und wurde zum Priester geweiht. Danach wurde
er Wanderapostel der Armen in den Straßen
Roms. Schwärme von Jungen versammelten
sich um ihn herum, denn seine heitere und
entspannte Art, mit der er sie erzog, war sehr
anziehend: Seid ruhig, wenn ihr könnt. Wenn sie
nur nicht sündigen -sagte er- würde ich gern
ertragen, daß sie mir Holz über dem Kopf
kleinschlagen. Selig seid ihr, die ihr noch so viel
Zeit habt, so viel Gutes zu tun!
“Das waren
Leitsätze, die etwas von der Weisheit eines
Herzens, in dem der Heilige Geist wohnte,
verrieten” (Joh. Paulus II).
Mit einigen eifrigen Jugendlichen gründete
er das Oratorium, das bald zum geistigen Zen-
trum Roms wurde. Hier wurden das Wort Got-
tes, der Gesang, die Kunst und der Dienst an den
Armen gepflegt: große Heilige und berühmte
Persönlichkeiten gingen aus dem Oratorium
hervor. Um Phillip herum entwickelte sich eine
freudige, lebendige, spontane Spiritualität, wie
es dem Heiligen, der mehr als alle anderen
Heiligen ein echt italienisches Temperament
besaß, entsprach. An den Türen der Reichen
bettelte er für die Armen um Almosen und
einmal gab ihm ein verärgerter Herr eine Ohr-
feige. “Die war für mich” -sagte er lächelnd-
“und ich danke euch dafür. Aber jetzt gebt mir
auch etwas für die Armen”.
Gott erfüllte ihn mit einer großen über-
natürlichen Liebe, die seine Natur nicht tragen
konnte. In einem seiner nächtlichen Besuche in
den Katakomben brach die Liebe ihm die Rip-
pen über dem Herzen: “Halt ein, Herr” -rief er
aus-, “halte die Wellen deiner Gnade zurück!”
Aber dann dachte er an seine Schwachheit und
bat den Herrn: “Halte deine Hand über meinen
Kopf, sonst verliert Philipp, ohne deine Hilfe,
den Verstand!”
Während der Heiligen Messe wurde er ein-
mal vom Erdboden erhoben, und um nicht zu
einem Schauspiel zu werden, ließ er sich Pfarrers-
witze vorlesen, um so wieder zur Erde zu her-
unterzukommen. Er widmete sich auch der
Reform der Kirche, aber nicht, indem er sich als
Ankläger verhielt, sondern, indem er “die Insti-
tutionen mit seiner Heiligkeit erneuerte, und
nicht die Heiligkeit durch die Institutionen”. Er
unterstütze die Päpste, war ein Freund der Hei-
ligen und wies die Kardinalsehre immer zurück.
Als er 80 Jahre alt war, erkrankte er, und, als
man ihm die Hl. Kommunion reichte, rief er aus:
“Da ist ja meine Medizin!” Am Fronleichnams-
fest des Jahres 1595, dem 26. Mai, starb er.
* *
sche Mädchen, die sich im Februar entschlossen,
gemeinsam in einer kleinen Schneiderei zu woh-
nen und zu arbeiten, wurden beschuldigt, ein
Kloster ‘organisieren’ zu wollen und sind wieder
nach Hause geschickt und gezwungen worden,
den Gegenwert von DM 120 als Strafe zu ent-
richten.
Die neue Kirche der Märtyrer - “Unsere
Kirche ist neuerdings Kirche der Märtyrer ge-
worden, oft unbekannt, fast ‘Unbekannte Solda-
ten’ für die große Causa Gottes.” Das neue
Martyrologium für das Jubiläum ist in Vorberei-
tung. Es sind beinahe 500 Missionäre - Priester
und Nonnen, aber auch Laien -, die in den letzten
30 Jahren umgebracht wurden (davon 50 Italie-
ner), ohne die 248 in Ruanda hingeschlachteten
Religiösen hinzuzuzählen. “Kurz und gut, nach
den Worten des Papstes, geht die Aussaat an
Märtyrer weiter.”Auf Initiative der Jugendli-
chen der hl. Missionarischen Werke, wurde un-
ter dem Thema Sie gaben ihr Leben am 24. März
1995 der den Märtyrern gewidmete Tag gefeiert,
mit Anstoß, den Fernseher schweigen zu lassen
und dem Gebet, Fasten, Werken tätiger Liebe -
Besuch eines Kranken -, ja sogar Pflanzen von
Gedächtnisbäumen (voriges Jahr wurden 1.000
davon gepflanzt), freien Raum zu schaffen. Die
Initiative hat großen Anklang gefunden.
China: Die Verfolgungen gehen weiter
Eine neue Offensive gegen die katholische
Kirche im Untergrund ist in den letzten Monaten
im Gange: einige Kirche wurden zerstört, drei
Priester verhaftet, zwei Klöster geschlossen, in
drei Provinzen wurden hl. Meßfeiern von der
Polizei gestört. Die Polizeieinsätze gehen auf
Anzeigen der regierungstreuen Katholiken und
dem Eifer der lokalen öffentlichen Verwalter
zurück. Im Gebiet Jianxi (südöstl. China) ist dem
legitimen Bischof von Yujiang, Thomas Zeng,
Opfer dauernder Schikanen, der linientreue,
kollaborierende Bischof Wu Shizen gegenüber
gesetzt worden. Eine weitere Episode, von der
Agentur Asia News entnommen: zwölf katholi-
Für die Einheit der Kirche in Rußland-
Pater Werenfried, “krank, aber etwas waghal-
sig” erhielt während seiner Krankheit den Segen
des Papstes und schreibt:” Ich verfolge mit größ-
ter Sorge die schrecklichen Ereignisse in der
ehemaligen Sowjetunion. Bestürzt sehe ich die
Rückkehr zum Terror Stalins...sicher, 70 Jahre
kommunistischer Doktrin haben unheilbare psy-
chologische, geistige und moralische Wunden
geschlagen; eine Pest, deren Beulen sich weiter
vermehren...Es wächst das Bewußtsein, daß der
Geist Gottes, der die Kirche erfüllt, mit beiden
Lungenflügeln atmen will, den Schwesterkirchen
des Westens und des Ostens.
Tätig sein zu können im Dienste der Wieder-
versöhnung ist für mich die letzte und größte
Freude meines Lebens. Die westliche Christen-
heit, im Bewußtsein ihrer Schuld und im Geiste
der Wiederversöhnung, muss der orthodoxen
Kirche helfen mit Gebet und gütigen Händen,
die Bibeln, Bücher, Druckschriften, moderne
Kommunikationsmittel und finanzielle Hilfe
herbeitragen. (Spendenkonten Kirche in
Not:#
Postgiro München 348145-809
Tel.0897607055# PSK Wien 4092447 Tel.
0222422553# PC Luzern 60-17200-9 Tel
.041514670# Brixen Tel.047232218)
* Von Freunden erfuhren wir, daß in Ruß-
land in den Klöstern und Andachtshäusern an
zwei Wochentagen gefastet wird, mittwochs und
freitags endet das Fasten nur nach der Abend-
messe. Ist es nicht das, was auch die Friedens-
königin wünscht? Wir möchten denken, um die
beiden Kirchen zu vereinen!
Wie Gott unsere Gebete erhört...
Ich betete zu Gott um Kraft um großartige
Pläne zu verwirklichen: Er machte mich ge-
brechlich, um mich in der Bescheidenheit zu
bewahren!
Ich bat Gott um Gesundheit, um Außeror-
dentliches zu unternehmen: Er gab mir den
Schmerz, um Ihn besser begreifen!
Ich bat um Reichtum, um alles zu besitzen:
Er machte mich arm, damit ich nicht selbst-
süchtig werde.
Ich bat um Macht, damit die Menschen
meiner bedürfen: Er gab mir die Demütigung,
damit ich ihrer bedürfe!
Ich bat Gott um alles, um das Leben genie-
ßen zu können: Er ließ mir das Leben, um alles
schätzen zu lernen!
Herr, ich erhielt nichts von dem, worum ich
Dich bat: Du gabst mir alles, was ich brauchte,
und nahezu gegen meinen Willen!
Die Gebete, die ich NICHT sprach, wurden
erhört! Sei gelobt, mein Herr! Unter allen Men-
schen besitzt niemand, was ich habe!
Kirk Kilgor (ein Sportchampion, der nach
einem Unfall im Rollstuhl landete)
Besteht heute Gefahr nach Medjugorje zu
reisen? Wer hat das behauptet? Eine solch uner-
hörte Behauptung! Keine Reise nach Medjugorje
ist jemals gestört worden, auch nicht während des
Krieges: noch viel weniger jetzt! Vergessen wir
nicht: Maria “erwartet uns in ihre Arme nehmen
zu können.” Über die adriatische Küste: tägl.
Bus von Triest, nahe Zugbahnhof, 18 Uhr Abfahrt,
Ankunft in Medj. 8 Uhr; Rückfahrt um 18 Uhr und
Ankunft in Triest um 8 Uhr. Lire 128.000.- (ca.
DM 110) Hin- u. Rückfahrt: Tel. 040/425001,
Gültigkeit der Fahrkarte 10 Tage. Per Schiff:
preisg. u. erholsame Reise ab Ancona montags
und mittwochs 21 Uhr, freitags 20 Uhr; Ankunft
Split um 7 Uhr. Sofort Anschluß mit Bus nach
Medj.; Rückfahrt von Split nach Ancona Sonntag
20,30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 21 Uhr. In
Ancona unter Tel. 071/202033-55218 anmelden.
ECHOS VOM ECHO
Aus Frankreich: “Das “ECHO” ist die
Zeitschrift, die ich am ungeduldigsten erwarte
und am liebsten lese. Ich gebe sie an viele
Ordensbrüder und Schwestern weiter, die sie eifrig
lesen. Aus Albanien: “Ich erfuhr mit Freude,
daß das Büro des Erzbischofs von Scutari seit
einigen Monaten mehrere Exemplare des ECHO
anfordert (R.Pendushi) Aus Brasilien: Die dortige
Auflage des ECHO in portugiesisch stieg auf
150.000 Exemplare.
Reichlich Leserpost erhalten wir aus aller
Welt und das gibt uns großen Ansporn.
Aus Bergamo. Ricki: “Ich gehe weiter mei-
nem Weg des Wachstums im Herrn, mit seiner
grenzenlosen Hilfe...Ich möchte auch jungen,
verirrten Menschen helfen, um sie zu retten und
so der Friedenskönigin nützlich sein.
Lieber Ricki...bewahre deine Liebe zu Jesus.
Diese Liebe wird von allein auf die anderen
überfließen, ohne daß wir uns in vielleicht sinn-
lose Abenteuer stürzen, um sie zu retten. Es ist
der Herr, der uns im Gehorsam zu Heils-
werkzeugen macht und Er kann uns auch zu
außergewöhnlichen Taten berufen. Aber unsere
größte Tat ist, wenn wir von Seiner Liebe ergrei-
fen lassen und nicht nur Werbefeldzüge für Ihn
veranstalten; wenn wir Sein Gebet und Sein
Opfer für alle fortführen: dann wird Er sich
unserer bedienen, wenn wir die Netze in Seinem
Namen auswerfen...
Giovanna Ellis, die bis vor kurzem das ECHO
in den USA verteilte, ist jetzt beim Konsulat
Neapel, führt ein Kinderhilfswerk fort und getreu
den Worten des Papstes befaßt sie sich mit der
Gründung einer Frauenbewegung der Erzieher
für den Frieden. (PAN)
PAN ist ein weiterer Tropfen in das Meer des
Friedens. Zusammen mit allen Frauen , die Frie-
den stiften wollen, webt Maria der Menschheit ,
in der Christus leidet, ein Gewand, damit sie
morgen auferstehe als Ebenbild ihres Schöpfers.
ECHO bleibe so, wie es ist. Schwester
Dominique aus Frankreich bestätigt: “Ich spre-
che im Namen vieler Leser: Bewahrt das ECHO
in der bisherigen Form, bescheiden und einfach.
Moderneres, gefälligeres Aussehen würde den
Lesern nicht mehr geben und euch belasten.
ECHO ist, wie wir es wünschen, einfach und
schmucklos, aber die Schrift inhaltsreich wie die
Bibel: Gottes Wort braucht kein schmückendes
Beiwerk. Schlicht und platzsparend geht es von
Hand zu Hand und endet vollständig zerlesen. In
Zuneigung und Dankbarkeit beten wir für euch.”
Vielen Dank für die trostvolle Anerkennung!
Die Ostersakramente und die Mutter des
Auferstandenen mögen in uns Glauben und
Gebet erwecken, damit wir Liebe und Frieden
zu verschenken haben. Deshalb empfangen
wir den mütterlichen Segen : Im Namen des
Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
* Das ECO aus Medjugorje kann man in
allen gängigen Sprachen in Medj. erhalten in
dem Souvenirgeschäft links von der Kirche
neben dem Pfarrhaus und die Gemeinschaft
Cenacolo
, und auch im Informationszentrum MIR
sofort nach der Brücke links in Richtung Kirche.