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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 123 (Oktober 1995)

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Oktober, Monat des Hl. Rosenkranzes, und November 1995- Orig.A.: Eco di Maria-Anschrift: Echo
Mariens, C.P.149- I-46100 Mantova - Autor.Tribun. MN 8.11.86, J.11- Nr. 10-11; Fax 39-376-245075
Echo Mariens
Königin des Friedens
123
Botschaft vom 25. September 1995
“Liebe Kinder! Heute lade ich euch ein,
euch in das Allerheiligste Sakrament des
Altares zu verlieben. Betet Ihn, meine lieben
Kinder, in euren Pfarren an, und so werdet ihr
mit der ganzen Welt verbunden sein.
Jesus wird euch zum Freund werden und
ihr werdet nicht über Ihn sprechen, wie über
jemanden, Den ihr kaum kennt. Die Einheit
mit Ihm wird euch zur Freude und ihr werdet
Zeugen der Liebe Jesu werden, die Er für
jedes Geschöpf hat. Meine lieben Kinder,
wenn ihr Jesus anbetet, seid ihr auch mir
nahe. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt
seid.”
Verliebt euch in Jesus
in der Anbetung um Zeugen
Seiner Liebe zu werden
Die Anbetung des Allerheiligsten Sakra-
mentes ist für die Kinder der Königin des
Friedens nichts Neues. Seit den ersten Bot-
schaften sagte Sie: Betet das Heiligste Sakra-
ment des Altares fortwährend an. Das ist der
Augenblick für den Empfang großer Gnaden
(15.3.1984). Sie spricht hier jedoch nicht nur
von Anbetung, sondern Sie ladet uns ein, uns
in das Allerheiligste Sakrament zu verlieben.
Es handelt sich nicht um eine zu erfüllende
Praxis, sondern um eine gespannte Stimmung,
einen ständigen, brennenden Wunsch des
Herzens, so wie es zwischen Zweien vor-
kommt, die sich lieben und sich nie verlassen,
nicht einmal im Gedanken.
Der Verliebte sagt nicht: Wenn ich Zeit
habe, werde ich mich mit ihr treffen, sondern
er seufzt: wann werde ich sie treffen können?
Er hat sich schon ein Programm für den Tag,
die Woche, zurechtgelegt, und zwar eine be-
vorzugte Zeit für dieses Treffen. Noch viel
mehr möchte Jesus uns begegnen, denn meine
Freude war es, bei den Menschen zu sein (Spr
8,31): Ich in dir und du in mir! Er ist auch nicht
zu anspruchsvoll, denn Seine Anwesenheit ist
ein Geschenk, ein Angebot der Liebe, Aus-
strahlung alles Guten und Lösung aller Pro-
bleme. Wer in mir bleibt und ich in ihm, bringt
reichlich Frucht. Wir sehen also, wie der
Wunsch Jesu mit den Seinen zu verweilen
immer drängender wird; umsomehr vermehrt
sich die Sünde im Umkreis, als auch die
Gleichgültigkeit gegenüber Seiner Anwesen-
heit in vielen Kirchen, wo der Tabernakel von
einer eisigen Einsamkeit umgeben ist.
Das innigst liebende Herz Jesu hat das
Verlangen aufs neue geliebt zu werden, um
überlaufende Gnaden und göttliche Liebe in
den Seelen auszuschütten und so eine weder
heiße noch kalte Kirche neu zu beleben.
Dann wird Jesus euch zum Freund werden
und ihr werdet nicht über Ihn sprechen, wie
über jemanden, Den ihr kaum aus den Bü-
chern kennt, oder über Ihn sprechen, wie von
irgendeiner anderen Person: Mit dem Herzen
werden wir sprechen, da wir Erfahrung mit
Ihm gemacht haben werden, wie, oder noch
mehr als die Jünger in Galilea; auch die ande-
ren werden Ihn lebendig in unseren Herzen
erkennen. Die Freude wird dann in uns über-
fließen und wir werden Zeugen der Liebe Jesu
So sehen wir in jeder Kirche Mutter und Sohn
uns die kleine, unbesiegbare Waffe anbieten
gegenüber aller Kreatur. Sie werden Seine
Barmherzigkeit und Seine Liebe in uns erken-
nen, denn Er wird diese durch Seine
eucharistische Anwesenheit in uns übertragen
haben.
Maria wendet sich nicht nur an die einzel-
nen Personen, sondern an die Gemeinschaften
und im besonderen an die Pfarren, die ein
Geheimnis der Einheit und Zellen der Kirche
sind. Dort vereint Er die Herzen der Seinen,
um sie wachsen zu lassen. Mit Ihm verbunden
zu sein ist also mit der ganzen Erde verbunden
sein, denn in Ihm finden wir alle Menschen,
die Sein sind, und spüren als Teilstück am
Ganzen, als Brüder eines jeden, beladen mit
den Problemen und Leiden aller, teilzuhaben.
Jesus in der Heiligen Eucharistie lieben ist
nicht “Intimismus”, der uns von den Proble-
men des Menschen fernhält, sondern es ist die
richtige Weise, um die Probleme zu sehen und
von Gott die Lösung zu erbitten. Eine materia-
listische und rationalistische Verweltlichung,
die sich nur mit sozialen und psychischen
Belangen befaßt, hat auch in unseren Kirchen
die Quellen von Mitleid und wahrer Gemein-
schaft versiegen lassen und mit einer undefi-
nierbaren Solidarität ersetzt, die sich nur nach
irdischen Interessen ausrichtet. “Durch Seine
Anbeter wird Er, Fundament der Einheit, alle
Trennungen zerstören, uns den Frieden schen-
ken und Seine Herrschaft auf Erden wieder
herstellen: Keine Kraft kann dem Herzens-
gebet, dem Hl. Rosenkranz, vor dem Aller-
heiligsten Sakrament, widerstehen (siehe S. 4
3. Spalte).”
Angesichts der zarten Einladung Mariens,
kann unsere Antwort nur sein, zum Tabernakel
laufen, wie Hirsche, nach der Quelle der
Wasser dürstend. Unser überlaufendes Herz
wird dann auch den Wunsch anderer um uns
wecken, das Heiligste Sakrament anzubeten:
Der Eifer zieht an. Mehr noch, wir empfehlen
den Priestern das Heiligste Sakrament in der
Monstranz auszusetzen, mit der Verpflich-
tung, abwechselnd, aber fortwährend anzube-
ten und auch andere dazu anzuregen.
don Angelo
Greift zum Rosenkranz: nunmehr kann
allein der Rosenkranz in der Welt und in
eurem Leben Wunder wirken (25.1.1991)
DER BESCHEIDENE ROSENKRANZ
wird die starke Kette sein
die den Herrscher dieser düsteren
Welt fesseln wird
“ Der Rosenkranz ist mein Gebet, ich kam
vom Himmel, um mir von euch dieses Gebet
auszubitten. Weil es die Waffe ist, die ihr in
dieser Zeit des großen Kampfes benutzen müßt,
und das Zeichen meines sicheren Sieges. Mein
Sieg wird errungen, wenn Satan mit seiner
ganzen mächtigen höllischen Heerschar in sein
Reich der Finsternis und des Todes einge-
schlossen wird, von wo er nicht mehr heraus
kommen kann, um der Welt zu schaden. We-
gen dem muss ein Engel vom Himmel kom-
men, der die Schlüssel des Abgrunds erhält und
eine Kette, mit der er die alte Schlange, Satan
und sein ganzes Gefolge fesselt. (Offenbarung
20, 1-2) Der Engel ist ein Wesen, daß von Gott
gesandt wird, um eine besondere Mission zu
erfüllen.
Ich bin die Königin der Engel, weil es mein
Vorhaben ist, vom Herrn gesandt zu werden
und die größte und bedeutendste Mission zu
erfüllen, Satan zu besiegen. In der Tat bin ich
von Anfang an als die Feindin der Schlange, als
die, die sie bekämpft, die ihr am Ende den Kopf
zertritt, angekündigt worden. Feindschaft setze
ich zwischen dich und die Frau, zwischen
deinem und ihrem Nachwuchs. Er zertritt dir
den Kopf, während du seine Ferse zu beißen
versuchst. (Gen. 3,15) Mein Nachwuchs ist
Christus. In Ihn, der die Auferstehung gewirkt
hat und euch aus der Sklaverei Satans befreite,
vollzieht sich mein vollkommener Sieg. Des-
halb erhielt ich den Schlüssel, mit dem die
Pforten des Abgrunds geöffnet und verschlos-
sen werden können.
Der Schlüssel ist Zeichen der Macht, die
der inne hat, der Herr und Gebieter eines Ortes
ist, der ihm gehört. In diesem Sinne ist es allein
das Fleischgewordene Wort, welches den
Schlüssel der Schöpfung besitzt, weil durch
Ihn alles geschaffen wurde und deshalb ist
Jesus Christus Gebieter und König des ganzen
Universums, des Himmels, der Erde und des
Abgrunds. Jesus übergibt diesen Schlüssel, der
Seine göttliche Macht darstellt, in meine Hand,
denn Mir als Seine Mutter, Mittlerin zwischen
euch und Meinem Sohn, ist die Aufgabe anver-
traut, Satan und all seine mächtige Streitmacht
des Bösen zu besiegen. Und mit diesem Schlüs-
sel kann Ich die Pforte des Abgrunds öffnen
und schließen.
Die Kette, mit dem der große Drachen
gefesselt werden muss, ist das mit Mir und
durch Mich gesprochene Gebet. Das Gebet ist
das des Heiligen Rosenkranzes. Eine Kette soll
in der Tat zuerst die Bewegung einschränken,
dann fesseln und zuletzt jegliche Tätigkeit des
Gefesselten unterbinden.
-Die Kette des Heiligen Rosenkranzes soll
vor allem das Handeln meines Widersachers
begrenzen. Jeder Rosenkranz, den ihr mit mir
betet, hat die Wirkung, die Tätigkeit des
Versuchers einzuschränken, die Seelen seinem
verderberischen Einfluß zu entziehen und das
Wachstum des Guten in dem Leben vieler
meiner Kinder zu kräftigen.
ECHO 124 ERSCHEINT IM DEZEMBER 1995
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Der Papst an die Jugendlichen
von Eurhope:
Seid Hände und Herz
Christi zum Bau eines gemeinsamen Hauses
Aus allen Teilen Europas sind 300.000
Jugendliche nach Loreto zum Treffen mit dem
Papst am Samstag und Sonntag 9. und 10.
September 1995 herbeigeströmt. Sie sind mit
Fahnen, Ruck- und Schlafsäcken, müde, je-
doch mit einem Lächeln auf dem Mund, gleich
einer farbenprächtigen Prozession, gekommen,
und haben den Platz der Basilika des Heiligen
Hauses zu einem wahren Treffpunkt der Völ-
ker des alten Kontinentes verwandelt.
Diese Jugendlichen haben der schwarzen
Madonna ihre Gebete und Hoffnungen anver-
traut und begaben sich in die Senke von
Montorso, wo um 20,30 Uhr eine Gebets-
wache für den Frieden mit dem Papst stattge-
funden hat. Man kann wohl sagen, ein unge-
wöhnliches Treffen, dank der medalen Tech-
nologie (hie und da auch für nützliche Dinge
verfügbar) konnten dem Treffen auch Taus-
ende Jugendliche aus Europa aktiv teilneh-
men, die über Fernsehen und Rundfunk ver-
bunden waren. So konnte der Papst die Zeug-
nisse von Leiden und Hoffnung aufmerksam
von Jugendlichen aus bezeichnenden Städten
entgegennehmen: Belfast, Paris, Satiago di
Compostela, Dresden, Vilnius und Sarajevo
(welche Rührung haben doch die Tränen der
beiden Zwillingsschwestern des kleinen Cho-
res der Kathedrale hervorgerufen!). In jener
Senke war wirklich das pulsierende Herz Eu-
ropas anwesend.
Der Papst hat seine Botschaft an die Ju-
gendlichen von Eurhope gerichtet: “An die-
sem Abend haben wir von Loreto aus eine
einmalige Pilgerreise gemacht, vom Atlantik
zum Ural, in jede Ecke des Kontinentes, über-
all, wo sich Jugendliche befinden, die ein
“gemeinsames Haus” suchen. Zu allen sage
ich: “Hier ist euer Haus, das Haus Christi und
Mariens, das Haus Gottes und des Menschen!
Jugendliche aus Europa, auf dem Weg zum
Jahr 2000, tretet in dieses Haus ein, um zusam-
men eine andere Welt zu erbauen, eine Welt,
in der die Kultur der Liebe herrscht! Ihr befin-
det euch im Frühling des Lebens und entdeckt,
daß ihr blühende Bäume seid, dazu berufen,
Früchte zu tragen. Vergeßt daher nicht, welche
eure Wurzeln sind. Ein Baum, der wachsen
und Früchte bringen will, muß mit seinen
Wurzeln Nahrung aus gutem Boden in sich
aufnehmen. Das Evangelium ist jener Boden,
in dem die Wurzeln eurer Zukunft gelegt wer-
den sollen. Im Evangelium kommt euch Chri-
stus entgegen. Entdeckt und kostet seine
Freundschaft und ladet Ihn ein, jeden Tag
eurer Reisegefährte zu sein.”
Nach einem Hinweis auf die gegenwärtige
Geschichte Europas und seine Mühsale, seine
Märtyrer, seine Hoffnungen und vor allem auf
die unmenschliche Tragödie, die sich nur jen-
seits der Meeres vollzieht, sagte er: “Es ist eure
Aufgabe die fruchtbare Kultur des Evangeli-
ums zu verbreiten, wo der gestern, heute,
immer lebendige Christus eine konkrete Ant-
wort auf die wesentlichen Fragen des unruhi-
gen Herzens des Menschen ist... Dazu sind
aber Mut und Kühnheit von echten Gläubigen
nötig, bereit, jeder Versuchung zu widerste-
hen, fest dazu entschlossen, unerschrockene
Wirkende der Gerechtigkeit und des Friedens
zu werden...
Seid ihr selbst lebende Antwort Christi.
Schreibt somit noch unveröffentlichte Seiten
einer neuen Evangelisation für diese unsere
"Ut unum sint!"
Das Primat des Bischofs von Rom
Bei den vielen Diskussionen über dieses
Thema, wird beinahe immer ein Argument
mehr als andere Argumente beanstandet; man
argumentiert: Christus, Evangelium und Gebet,
mag ja alles in Ordnung sein, wir können
jedoch keinesfalls den Anspruch der Katholi-
ken über das Primat des Bischofs von Rom als
Nachfolger Petri akzeptieren! Dieser, vor allem
doktrinäre Aspekt, ist wie eine Bombe in den
Händen vieler Reformatoren explodiert und
läßt die Anhänger der Gleichheit aller besonde-
ren Kirchen verkümmern. Wir glauben, daß die
Tatsache als Hinweis gelten darf, daß Luther als
Testament folgende Worte hinterlassen hat:
“Moc unum me mortuo servate: odium in ponti-
ficem romanum.” (Nur Heines bewahrt nach
meinem Tod : Den Haß gegen den römischen
Papst). Der deutsch Refomator zeigt ohne
mißverständnis, wie sehr der nachstehende
Punkt diskriminierend bei jeder apostolischen
Aktion ist: die Gemeinschaft mit dem römi-
schen Stuhl. Die katholische Kirche hat das
Lehramt des Apostels Petrus, des Bischofs von
Rom, inne, das Gott als immerwährendes, sicht-
bares Prinzip und Fundament der Einheit ge-
schaffen hat, und das vom Geist gestützt ist,
sodaß es an diesem wesentlichen Gut alle ande-
ren teilhaben lasse (88).
Wenn Christus für Petrus gebetet hat und
ihn im Glauben stützte (vgl. Lk 22,31-32), und
wenn Er ihm die Schlüssel (vgl. Mt 16,17-19)
überlassen hat, ist das keinesfalls zweitrangig.
Gott selbst stützt Petrus in seiner Schwäche
durch überreichliche Barmherzigkeit: Das ist
nicht ein Anspruch von Macht oder Führung im
weltlichen Sinne, wo man um den Führungsan-
spruch wetteifert.
Wer solche Überlegungen anstellt, stellt die
Kirche auf die Stufe eines Unternehmens! Das
Lehramt Petri hat seine Aufgabe in Verbindung
mit der großen Mission der Kirche: Die Kirche
Gottes ist von Christus berufen, einer Welt
kundzutun, daß Gott - trotz Wirrwarr von Schuld
und schelen Vorhaben - die Herzen zur Einheit
zu bekehren vermag, indem Er Ihnen in Seine
Gemeinschaft Zugang gewährt. Zu diesem
Zweck hat der Papst die Pflicht zu warnen,
diese oder jene verbreitete Meinung unverein-
bar mit dem Glauben zu erklären. Falls es die
Umstände erfordern, spricht er im Namen aller
jener Hirten, die zu ihm stehen. Zu den im I.
Vatikanischen Konzil genau definierten Bedin-
gungen kann er auch “ex cathedra” erklären,
daß eine Doktrin zu den Glaubensgrundlagen
zählt. Indem er somit für die Wahrheit Zeugnis
ablegt, dient er der Einheit (94).
Diese Enzyklika ist zusammenfassend ein
Wegweiser über das Geheimnis der Einheit und
Gemeinschaft in der Kirche. Damit die Ge-
meinschaft bestehen kann, benötigt sie einen
(einen einzigen!) Mittelpunkt, der sich sichtbar
auf das einzige Hauptziel Christus ausrichtet.
Die echte Gemeinschaft, sei sie auch noch so
unvollkommen, die unter uns waltet, könnte die
Kirchenverantwortlichen und ihre Theologen
dazu veranlassen, mit dem Papst bei diesem
Argument einen brüderlichen, geduldig geführ-
ten Dialog herbeiführen, in dem wir uns jenseits
von sterilen Polemiken wiederfinden, allein
den Willen Christi für die Kirche vor Augen
und von Seinem Ruf durchbohrt: Alle sollen
eins sein, damit die Welt glaubt, daß du mich
gesandt hast (vgl. Joh 17,21)? (96).
Betrachten wir den Qualitätsunterschied der
Vorschläge des Papstes mit den anderen Vor-
schlägen, würde uns folgendes auffallen: Die
der Welt “offenen” Intellektuellen und Theolo-
gen weisen auf den Weg des Respektes und
Verständnisses unter den Kirchen hin (man
beachte die Mehrzahl). Der Papst ruft zur Ein-
heit aller in der einzigen Kirche (Einzahl!) auf.
Die Ökumene führt in der einen Weise zu
einem farbenprächtigen Zusammen von
- Die Kette des Heiligen Rosenkranzes
bewirkt auch, Satan zu fesseln, seine Umtriebe
wirkungslos zu machen und die Kraft seiner
teuflischen Macht immer mehr zu verringern
und zu schwächen. Deshalb ist jeder gut gebe-
tete Rosenkranz für die Macht des Bösen ein
harter Schlag, es ist die Zerstörung eines Teils
seines Reiches.
- Die Kette des Heiligen Rosenkranzes
bewirkt letztendlich, daß Satan vollkommen
machtlos wird. Alle bösen Geister werden in
den See aus Feuer und Schwefel gestürzt, mit
dem Schlüssel der Macht Christi wird die
Pforte von Mir verschlossen und so können sie
nicht mehr heraus in die Welt, um den Seelen
zu schaden.
So könnt ihr verstehen, meine geliebten
Kinder, weshalb ich in diesen letzten Zeiten
der Schlacht zwischen mir, der mit der Sonne
bekleideten Frau, und dem großen Drachen ,
ich euch auffordere, überall die Gebets-
gemeinschaften zu vervielfachen, für das
Rosenkranzgebet, die Meditation meiner Worte
und eure Weihe an mein Unbeflecktes Herz.
So gebt ihr eurer Himmelsmutter die Möglich-
keit, einzugreifen, um Satan zu fesseln, damit
ich so meine Mission, ihm den Kopf zu
zertreten, ihn auf immer zu besiegen, ihn in
seinen Abgrund von Feuer und Schwefel zu
verbannen, erfüllen kann.
Die bescheidene und zerbrechliche Schnur
des Rosenkranzes wird zur starken Fessel, mit
der ich den finsteren Beherrscher dieser Welt,
den Widersacher Gottes und seiner getreuen
Diener, zu meinem Gefangenen mache. So
wird noch einmal der Hochmut Satans durch
die Macht der Kleinen , der Demütigen, der
Armen besiegt. Während Ich euch heute ver-
künde, daß mein großer Sieg, der eure Befrei-
ung sichert, nahe ist, schenke ich euch die
Tröstung meiner mütterlichen Gegenwart un-
ter euch und meinen Segen”. (Marianische
Priesterbewegung)
gleichwertigen Christianismen, d.h. alle von
niederem Wert. In der zweiten Art führt sie zur
Einheit der Herzen, dem großen Traum der
Anwesenheit Christi unter den Menschen.
Die Redaktion
Monat des Hl. Rosenkranzes: “Für die
Meinung Mariens” beten
- Den Hl. Rosen-
kranz beten, bedeutet, sich im Gebet völlig
Maria zu überlassen, damit sich in uns und
in der Welt alles verwirkliche, wofür Er
gekommen, gestorben und auferstanden ist
(die freudenreichen, schmerzhaften und
glorreichen Geheimnisse).
Für Ihre Meinung beten, bedeutet, dafür
zu beten, was Sie vordringlich und nötig
erachtet. Während der Betrachtung der Ge-
heimnisse, ergründen wir, wie Gott unser
Leben und jenes der Welt, im Leben Jesu
eingebettet, verändert sehen möchte; wäh-
rend wir in jedem Ave Maria die Größe
unserer Mutter beschauen, anerkennen wir
die Macht Ihrer innigen Bitte bei Gott, um
das Nötige für uns zu erlangen.
Warum sind wir nicht “über alle Maßen”
froh...? -
“Unsere Größe in den Augen und im
Herzen Gottes zu ermessen, ist in der Tat
schwer; eine Größe, die vor Freude in allen
Taten unseres Lebens so sehr ausufern müßte,
die ganze Menschheit damit zu erfassen -
schreibt u.a. Mons. Riboldi -. Wir sind jedoch
wie ausgetrocknete Flüsse. Warum? Das ist
die beunruhigende Frage, die auf dem Treffen
in Palermo gestellt und auf die, mit der Hilfe
des Heiligen Geistes, eine Antwort gegeben
wird” (Mons. Riboldi, Bischof von Acerra).
* Mirjana berichtet, wie sie der flehende
Ton getroffen hat, mit dem Maria sie aufforder-
te, vor allem für die glaubenslosen Menschen
zu beten: “Wenn ihr nur einmal sehen könntet,
wie das Gesicht der Gospa für die Glaubens-
losen mit Tränen überströmt wird, würdet ihr
jeden Tag für sie beten und es nie vergessen.
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Zeit. Eurhope: Europa und Hoffnung: eine
schöne, aber gewichtige Vorahnung... Ihr seid
das jugendliche Gesicht Europas. Die Zukunft
des Kontinentes, wie der gesamten Welt, ge-
hört euch, wenn ihr den von Christus vor-
gezeichneten Weg zu gehen wißt. Das Ge-
heimnis ist immer dasselbe: es ist der für die
Rettung der Welt tote und auferstandene Chri-
stus; es ist das Kreuz Christi. Der Papst vertraut
euch heute abend dieses antike und immer neue
Geheimnis an: liebe Jugendliche... seid Seine
Hände und Sein Herz für eure Brüder und
Schwestern; das Herz zum Lieben und Beten,
die Hände zum Arbeiten und dienen...
Ich vertraue euch Maria an und stelle sie
eurer Liebe anheim. Nehmt sie in euer Haus
auf, heute und für immer! Im Heiligtum von
Loreto hier wacht sie und wirkt still und unun-
terbrochen, genauso wie im Haus von Nazaret.
Ihre Art baut auf Demut, Treue und Dienen.
Das ist der Lebensstil von Nazaret, von Loreto.
Eignet ihn euch an!... Mit ihr könnt ihr euch
anschicken, mit Mut ein Europa der Hoffnung
zu erbauen, treu den eigenen Wurzeln...”
Am Sonntag fand um 10 Uhr die Hl. Messe
in der weiten Senke statt; am Nachmittag wandte
sich der Papst an die Ansammlung von Schlaf-
sack-Übernachter, die die Nacht im Freien,
unweit des Meeres, bei Vollmond, der das
Dunkel etwas erhellte, verbracht hatten und
sich nun endlich ein wenig an der Sonne erwär-
men konnten: “Von euch schallt ein Schrei des
Friedens empor. Ich bitte euch, diesen noch
stärker und beharrlicher erschallen zu lassen,
daß er das Getöse der Waffen übertöne und die
Herzen der Verantwortlichen der Gewalt be-
rühre, die Europa mit Blut befleckt... Ich richte
diese Bitte im besonderen an euch, junge Frau-
en: werdet Erzieherinnen des Friedens mit all
eurer Kraft und in all euren Werken.”
Die Gedanken des Papstes schweifen be-
harrlich nach Sarajevo und Umgebung: “Die-
ser Krieg ohne Ende hat jegliche Menschlich-
keit in den Schmutz geworfen und fährt fort,
jene Landstriche zu verändern, die bisher Orte
des ausgeglichenen Zusammenlebens, der Ar-
beit, des Lebens, waren, um daraus Friedhöfe
zu machen, in denen, vor allem, an den Fronten
dieses unnützen Krieges, gefallene Jugendli-
che begraben werden...”
Die schönste Überraschung
Die jungen Menschen kamen aus ganz Eu-
ropa. Nach den Italienern waren die Polen am
zahlreichsten (12 tausend), die Spanier (8 tau-
send), gefolgt von den Deutschen, Franzosen,
Tschechen, Kroaten, Slowaken, Ungarn usw.
Gerade aus Rumänien und Bulgarien und sogar
aus Rußland langte die größte Überraschung
für das Treffen ein: zusammen mit jungen
Katholiken kamen auch drei Gruppen orthodo-
xe Mädchen und Buben an. Die Bulgaren ha-
ben zum Angelusgebet gesungen und die Ru-
mänen haben Vasen mit Pflanzen und Blumen
auf das Podium gebracht. Der Papst hat den
orthodoxen Patriarchen von Rußland, Rumäni-
en, Serbien und Griechenland dafür gedankt,
daß sie auch fünf Bischöfe, als Vertretung ihrer
Religionsgemeinschaften, entsandt haben. Das
sind mit Sicherheit Früchte der Öffnung des
Papstes, denn seit Jahren haben die orthodoxen
Kirchen für gewöhnlich die Treffen mit ihm
gemieden.
Der Papst hat die Gelegenheit wahrgenom-
men, um dieses jugendliche Volk einzuladen
“ein großes, europäisches Haus zu bauen”, auf
der Spur der Gaudium et Spes, sodaß es “mit
den zwei Lungen des Orients und des Westens
atme...” “Das neue Europa muß seine christli-
chen Wurzeln neu entdecken und sich aneig-
nen, indem es die Ideale der Franz. Revolution
christlich neu auslegt: Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit.” “Die Jugendlichen haben den
Papst verjüngt”, hat er am Ende gestanden.
Die Redaktion
Der Papst: aktiv den weiblichen
Geist im Leben von Kirche
und Politik einsetzen
Der Papst hat in diesen letzten Monaten sich
nicht gescheut, die entschiedene Stellung der
Frau auch im kirchlichen Leben und in der
Politik ins Licht zu rücken. Am 3. September
sagte er, daß “auch Jesus die Frauen in Bezug
auf das Himmelreich aufwertete, bis hin zu
Zeugen und Verkünder seiner Auferstehung
und daß sich viele Frauen in der Kirche wegen
ihrer wirkungsvollen Genialität behauptet ha-
ben; somit nimmt die Kirche immer mehr die
Dringlichkeit einer größeren Wertstellung der-
selben, infolge der Vielfalt ihrer Gaben, wahr...
Die Frauen nehmen am Leben der Kirche ohne
jegliche Diskriminierung teil, auch bei den
Beratungen und Ausarbeitungen hinsichtlich
der Beschlüsse.” Er unterstrich die “breite Ebe-
ne”, in der sie in der Kirche arbeiten können:
“Theologische Lehre, erlaubte Formen
liturgischer Ausübung, eingeschlossen der Altar-
dienst, Pastoral- und Verwaltungsräte, diözesane
Synoden, Kurien und kirchliche Tribunale; vor
allem aber die verschiedenen Formen der Be-
teiligung an der Umsorgung der Pfarreien bei
Mangel an Geistlichen, ausgenommen die prie-
sterlichen Aufgaben. Wer kann sich je die
großen Vorteile für das Hirtenamt vorstellen,
welch neue Schönheit wird das Antlitz der
Kirche bekommen, wenn der weibliche Genius
voll über die verschiedenen Bereiche ihres
Lebens ausströmt...!”
Der hl. Vater hat am 27 August die “Wich-
tigkeit einer höheren Wertstellung der Frauen
im öffentlichen Leben unterstrichen, in wel-
chem seit langem traditionell vorwiegend Män-
ner tätig sind. Die Politik, als Förderung des
Allgemeinwohls, kann nur Vorteile aus den
sich vervollständigenden Gaben von Mann und
Frau schöpfen..., vorausgesetzt, die Echtheit
der sie inspirierenden Werte, die Eignung, der
Einsatz, der moralische Zusammenhang aller
Beteiligten, bleiben erhalten... Wie groß ist
doch die Rolle, die die Frauen zu Gunsten des
Friedens spielen können, besonders in politi-
schen Belangen, wo die Zukunft der Mensch-
heit größtenteils beschlossen wird... Der Friede
ist nicht allein ein Schweigen der Kanonen,
sondern besteht im Wesentlichen in Gerechtig-
keit und Freiheit und benötigt eine Atmosphäre
des Geistes..., geschaffen vom Sinn zu Gott,
von der Freude zum Schönen, der Liebe zur
Wahrheit, der Wahl der Solidarität, der Fähig-
keit zur Zärtlichkeit, des Mutes zur Vergebung:
Eigenschaften, zu denen die Frau einen wert-
vollen Beitrag leisten kann”, da sie ihrer Natur
entsprechen.
Peking: Der hl. Stuhl kämpft mit den armen
Ländern für eine Aufwertung der Frau
Dies war die Weisung des Papstes für die
am 15. September 1995 abgeschlossene Konfe-
renz über die Frau an die vatikanische Delega-
tion, die von der Amerikanerin Ann Glendon
geleitet wurde: “Seid fähig, das Gute überall
anzunehmen, wo es auftaucht, lehnt jedoch
alles ab, was dem Plan Gottes und der Würde
des Menschen widerstrebt. Seid Boten des Frie-
dens; diese Bitte richte ich besonders an euch
Frauen: werdet Erzieherinnen des Friedens, mit
all eurem Sein und mit all euren Werken.”
Ein Brief des Papstes an die 450 Millionen
männlichen Katholiken wurde feierlich der
vatikanischen Delegation überreicht... In die-
sem ladet er zu “einer Bekehrung des Herzens
ein und eine positive Schau der Frau in die Tat
umzusetzen”. Der Papst bittet sie “sich immer
mehr der Nachteile bewußt zu werden, denen
die Frauen, besonders die Mädchen, ausgesetzt
wurden und die Fälle in Betracht zu ziehen, in
denen das Verhalten der Männer, ihr Mangel an
Empfindsamkeit und Verantwortungsgefühl, an
der Wurzel ist...”
Auf die Bemerkung der Glendon, daß viele
Probleme vorhanden seien, hat er erwidert:
“Viele Probleme bedeuten viele Herausforde-
rungen” und fügte hinzu, für einen Erfolg der
Konferenz zu beten: “Jede Woche feiere ich zu
diesem Zweck eine hl. Messe.”
Eine versäumte Gelegenheit - Der Ausgang
der Konferenz war nicht gerade befriedigend,
sodaß der hl. Stuhl nur teilweise und mit schrift-
lichen Vorbehalten dem Schlußdokument die
Zustimmung gab. Man konnte klar die Spaltung
zwischen dem reichen Norden und der südli-
chen Welthälfte, d.h. die armen Entwicklungs-
länder, feststellen. Die Länder des Nordens,
allen voran Europa, die die wirtschaftliche Macht
innehaben, versuchen die eigene materialisti-
sche Ideologie aufzudrängen und beginnen ei-
nen neuen Kolonial-Stil, die eigenen Gedan-
ken- und Verhaltensmodelle, der übrigen Welt
zu verkaufen... bis dahin, der “Familie” die
grundlegende Rolle abzuerkennen (um sie mit
“Familien” zu ersetzen, sodaß auch die Einzel-
personen und Homosexuellen einbezogen wer-
den) und die Verantwortung den Eltern abge-
sprochen wird. “Man will Ausdrücke einfügen,
die gegen vorherige Dokumente verstoßen. Man
spricht nicht von Menschenwürde. Die Religi-
on wird unterdrückend angesehen und man will
jeglichen Bezug zur Ethik auslöschen”: das
erklärte der kämpferische Sprecher des Vati-
kans Navarro Valls. Den Prinzipien treu und
unerschütterlich, hat der hl. Stuhl aktiv bei der
Bestätigung der Familienrechte, der Gesund-
heit der Frau, besonders in den tropischen Län-
dern, dem Schutz der Mutterschaft und Kind-
heit, den Rechten und Pflichten der Eltern, der
Gedankenfreiheit, des Gewissens und der Reli-
gion, mitgearbeitet, jedoch klar die Abtreibung
verurteilt (die unter dem Begriff “sexuelle Ge-
sundheit und Vermehrungsrechte” aufgenom-
men werden sollte). Außerdem hat sich der
Vatikan dafür eingesetzt, damit die reichen
Länder sich verpflichten, bis zum Jahr 2000 die
Schulden den armen Ländern zu erlassen oder
vermindern, da diese sie erwürgen und die
Ausbildung und Befreiung ihrer Frauen, die
ohne die nötigen Mittel dastehen, unmöglich
machen. Leider sind sie nicht über vage Ver-
pflichtungen zukünftiger Lösungen hinausge-
gangen.
Die Zeitung des Vatikans spricht ein hartes
Urteil “von einer versäumten Möglichkeit, denn
der Kampf, um die von den herrschenden
Wirtschaftsmächten geförderten Feministen-
bewegungen aufzuhalten, hat klarere Abma-
chungen über Themen, wie Würde der Frauen
und erforderliche Mittel für eine für sie nötige
Entwicklung als auch Fortschritt, verhindert.
Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden,
die eigentlichen Ziele der Konferenz, bleiben
weiterhin in weiter Ferne...” Die Redaktion
Die derzeitige
Barmherzigkeit entdecken
Wie schon seit einiger Zeit, wurden im
Salesianer-Komplex von Colle don Bosco (Asti)
im September (22. und 23.) zwei von P. Tomislav
Vlasic´ geleitete Gebetstreffen abgehalten. Im
ersten für Ordensleute und Priester abgehalte-
nen Treffen, wurde das Thema behandelt: “Der
Priester angesichts der Zeichen der Zeit”. Die
Teilnehmer wurden eingeladen, über die Figur
der Priesters, als Leiter und Hilfe für die Seelen,
nachzudenken, um die Ereignisse unterschei-
den zu lernen, die der Heilige Geist in ihnen und
in der Kirche anregt. Die apokalyptischen Zei-
ten - erklärt P. Tomislav - sind nicht die Zeiten
des unheilvollen Endes, wie sie allgemein inter-
pretiert werden. Sie sind eher die Zeiten des
Anfangs, des Beginns des Reiches Gottes, der
neuen Himmel und der neuen Erde. Daher hat
er die Priester eingeladen, in das Geheimnis der
eigenen priesterlichen und prophetischen Wei-
he einzudringen, um so sichere und feste Führer
für die Gläubigen zu werden.
background image
Am darauffolgenden Tag haben 3.500 Per-
sonen, trotz ungünstiger Witterung, die zwei
großen Kirchen des Heiligtums gefüllt (verbun-
den durch einen Großbildschirm), um über das
Thema dieses Jahres: Ich bin nicht gekommen
zu urteilen, sondern zu retten, nachzudenken.
“Die Liturgie des Wortes in diesem Zeitab-
schnitt, stellt uns die Figur von Gott-Vater vor,
freigebig und barmherzig, Der versucht, Seine
Kinder an sich zu ziehen und mit Seinen Liebes-
geschenken zu überhäufen. Suchen auch wir
das Antlitz des Vaters, entdecken wir es und
erlauben wir, daß Er uns unsererseits in Barm-
herzigkeit zu den Nächsten umwandelt, unauf-
hörlich vergebend und bedingungslos liebend...”
Mit diesen Worten hat P. Tomislav eine auf-
merksame und geordnete Menschenan-
sammlung ermahnt, die sich fügsam durch Gebet
und eucharistische Anbetung in dieser Überle-
gung führen ließ. Die Salesianer-Patres haben
ihrerseits den ganzen Tag über die Beichte
entgegengenommen.
Die gesammelte und stille Atmosphäre, trotz
der großen Zahl Anwesender, ließ überlegen,
wie sehr die Kinder Mariens in diesen letzten
Jahren gereift sind, indem sie die Einladung der
Königin des Friedens annahmen, die alle zu
einer tiefen Bekehrung des Herzens aufruft. So
hat sie auch eine kleine Herde auf diesen Hügel
gerufen, sodaß ein jeder, auf den Spuren don
Boscos, das eigene Leben auf “drei große Bün-
del der Liebe” aufbaue, die an der Basis des
Heiligen standen: Die Unbefleckte, Die Euch-
aristie und der Papst. Diese “drei Liebesbündel”
mögen auch uns, auf den Weg der Heiligkeit,
zum Vater hin, lenken, Der uns erwartet, um
uns zu umarmen.
Stefania
Das barmherzige Antlitz
des Vaters entdecken
um es den Menschen zu zeigen
Zum Thema der Barmherzigkeit haben wir
noch ein paar starke Stellen im Vortrag von P.
Tomislav entdeckt, den er vor einem zahlrei-
chen und sehr aufmerksamen Publikum in der
überfüllten Kirche von Villanova hielt, wo das
‘Echo’ herausgegeben wird. Nachdem er das
Thema Maria behandelte, die in vielen das
Leben der Seele durch ihre Erscheinungen neu
erweckt hat, sprach er über unser Gebet, das
darin besteht, das Antlitz Gottes neu zu entdek-
ken, damit das Leben aufbreche, blühe, freudig
werde: das persönliche Leben, das Eheleben,
das Familien- und Gesellschaftsleben. Unser
menschliches Problem besteht darin: wir haben
das Antlitz Gottes vergessen, wir kennen Ihn
nicht. Denken wir daran, wie froh die Heiligen
waren, obwohl so sehr verfolgt...! Wir sind mit
dem Vorsatz hierher gekommen, eine Gnade
für irgend ein Problem vom Herrn zu erbitten:
ein Leid, eine Tragödie, eigene Schwierigkei-
ten oder jene von Familienangehörigen.
Aber gerade, wenn wir schwach sind,
Sünder, wenn wir keinen Ausweg finden, dann
ist die Gelegenheit da, die Größe Gottes zu
entdecken...Wir haben die Erzählung vom ver-
irrten Schaf und der verlorenen Drachme ge-
hört. Gott ist Liebe und sucht den Menschen
gerade dann, wenn er verloren ist, in all dem,
was noch unverwirklicht ist: Gott sucht dort.
Er verläßt alles, um uns zu suchen und Seine
Liebe zu zeigen. Eine Frau gibt sich keine
Ruhe, wenn sie nicht ihre Perle, den Schmuck,
findet, um auf das Fest zu gehen; sie vergißt
alles, um es zu finden. So verhält sich Gott mit
uns. Wir sind für Ihn weit mehr als eine Perle:
Ihr seid mehr wert als viele Vögel.
So ist es auch mit dem verlorenen Sohn;
bevor der Vater seine Beichte anhört, umarmt
er ihn und gibt ihm alles und kommt ihm allen
seinen Bedürfnissen zuvor. So verhält sich Gott
mit jeden von uns, wenn wir in der Sünde und
Schwäche sind. Diese Liebe Gottes ist eine
Spannung, eine lebendige Dynamik, viel grö-
ßer als jede menschliche Liebe: Die Liebe einer
Mutter ist nur ein blasses Bild der Liebe Gottes
zu uns. Gott im Gebet finden, sich Ihm so
öffnen, bedeutet heilen, gerettet sein. Es ist von
grundlegender Bedeutung, das Antlitz Gottes
zu suchen. Was hat uns Maria in Medjugorje
gelehrt? Sie hat ihr Antlitz offenbart. Was hat
sie von den Pfarrmitgliedern gewünscht? “Daß
sich mein Antlitz auf eurem Gesicht wider-
spiegelt; ich wünsche, die Welt könnte in euren
Herzen mein Unbeflecktes Herz erblicken, so-
wie den von Gott für die Menschheit, den
Seelen, bereitgestellten Reichtum. Ich gebe euch
alles: nehmt es, weist es nicht ab.”
Das Gebet ist Suche nach dem Antlitz Got-
tes und grundlegendes Bedürfnis, wie eine Pflan-
ze zum Wachsen, Blühen und Früchtebringen
Wasser und Sonnenlicht braucht. Oft suchen
wir Christen Dinge, die wir benötigen. Wenn
wir aber Gott gefunden haben, bringen wir
Frucht, denn so verherrlicht sich Gott in uns.
Wenn wir von unseren Plänen eingenommen
sind, können wir nicht Gott der Welt, uns selbst,
dem Ehegatten, der Ehegattin, den Eltern, den
Kindern, offenbaren; die Kinder den Eltern, die
Freunde den Freunden; wir Christen der Gesell-
schaft, damit auf sie der Segen Gottes herab-
komme, sodaß ein ruhiges Leben folgen kann.
Das ist keine Theorie. Ihr Brautleute könnt
Gott, der eine dem anderen, in der Vertrautheit
eures Lebens, euren Augen, eurem Gesicht,
offenbaren. Ihr könnt aber auch die Falschheit,
die Lüge kundtun. Ihr Eltern, denkt daran, wenn
euer Kind von der Empfängnis an eure Liebe
spürt, denn es hat eine Seele, und diese Seele
empfindet, was sich in der Seele von Mutter
und Vater abspielt. Ihr könnt Gott euren Kin-
dern in der Erziehung schenken, ihr könnt den
Segen in euren Betrieb bringen. Ihr hört vom
Verderben reden: existiert es? Aber sicher, es
existiert. Viele Eheleute zerstören sich gegen-
seitig, wegen des Hasses, den sie in sich tragen.
Viele Familienangehörige führen sich ge-
genseitig Krankheiten herbei, weil sie sich has-
sen. Wenn ihr mit der Liebe Gottes liebt, wenn
ihr euch gegenseitig Gott kundtut, bringt der
eine dem anderen und in allem, was ihr tut,
Segen, da ihr erlaubt, daß Gott euer Leben
führe. Gebet ist Bedürfnis Gott zu entdecken, es
ist das Leben Gottes in unserem Leben wieder
aufnehmen. Unsere Sendung besteht darin, Gott
den anderen zu offenbaren.
Das Evangelium lehrt uns die Barmherzig-
keit. Wenn dein Inneres voll Barmherzigkeit
ist, kannst du sie weitergeben. Es war unter den
ersten Christen charakteristisch Almosen, im
Verein mit dem Gebet und Fasten, zu geben.
Heute ist der Mensch bereit, Geld zu geben. Der
wahre Reichtum jedoch, den wir dem Nächsten
geben können, ist Gott, ein immerwährender
Segen. Die Kritiken, der Klatsch, die Trübnis
sind auch den Personen, die beten, eigen: denn
sie “sprechen die Gebete”, “beten” aber nicht;
also befindet sich in ihnen nicht die Barmher-
zigkeit. Jesus hat sich selbst hingegeben und
eine Barmherzigkeit gezeigt, die alle Grenzen
menschlicher Bösartigkeit übersteigt. Durch uns
kann die Barmherzigkeit Gottes zum Überlau-
fen kommen, wenn wir fähig sind, diese vom
einen zum anderen zu übertragen.
Dann breitet sich das Gebet aus, erreicht
Gute und Böse: es wird dann zu einem Gnaden-
regen, der auf die Familien, die Kirche, auf die
Menschheit, herabfällt und Früchte bringt.
Unsere Aufgabe ist, Gottes Leben dem Näch-
sten zu übertragen, und zwar den Meinen, den
Brüdern. Hier erreicht der Christ den Höhe-
punkt: das Leben des einen verschmilzt mit
jenem des anderen. In Wahrheit wären die Ehen
somit neu aufgerichtet; so auch die Familien,
die Pfarreien, die Gemeinschaften, wenn wir
nur den von der Madonna vorgezeichneten
Weg ernst nehmen würden. Vollkommen ist
das Bild der Madonna in der Kirche und wir
sind auch aufgerufen, selbst so zu leben. Wenn
uns die Madonna sagt, daß wir mit dem Gebet
die Kriege aufhalten können, hat das nichts mit
Magie zu tun. Ihr könnt begreifen, wie man
Kriege stoppt: wenn der Liebesregen Gottes
durch uns auf die anderen herabströmt. Ist die
Barmherzigkeit Gottes in jedem von uns leben-
dig, dann tut sich die Kraft der Liebe Gottes auf
Erden kund. Das ist der Plan Gottes. Alles
andere, was wir über die Erscheinungen wissen
möchten, das Wann und Wo, bringt uns nur
vom Weg ab.
Der rechte Weg führt zum Leben in Fülle;
dann wäre nicht mehr nötig, die Sünder, die
Nichtgläubigen, zu überzeugen: sie würden Gott
sehen, Der sich in und durch uns offenbart. Das
ist unser Ruf. Bittet um diese Gnade und ver-
schließt euch nicht in Gebetsformeln. Wer in
der Tiefe betet, dem öffnen sich Räume ohne
Grenzen. Wenn ihr Gott sucht, nicht die Dinge,
werden euch die Dinge nicht betrüben können.
Alsdann werden in euch sicher nicht mühelos
Bitterkeit oder Haß Einlaß finden. Auch in
Jesus war keine Bitterkeit, sondern Leben, als
Er das Kreuz trug. Die Madonna ruft uns auf,
nicht Gebete zu sprechen, sondern zu beten, um
schnell zum wahren Leben zu kommen, sodaß
das Leben Gottes vom einen zum anderen,
folglich der ganzen Welt, offenbart wird. Laßt
erkennen, daß das für den Menschen wesentlich
ist.
Christenlehre mit Pater Jozo
Bei seiner Reise durch Norditalien traf Pa-
ter Jozo allerorts auf Tausende von Gläubigen,
die ihr Herz der Friedenskönigin geöffnet ha-
ben. Menschen aller Altersgruppen verblieben
auch 5 bis 6 Stunden in der Kirche mit bewe-
gender Ergriffenheit.
In seinen Ansprachen zur Christenlehre
unterstrich Pater Jozo die erbärmliche Armut,
in der sich der heutige Mensch befindet, er
besitzt alles, aber alles fehlt ihm. Er sprach von
den Botschaften der Gottesmutter, wo klar ge-
sagt wird, daß der Mensch ohne das Gebet
seinen rechten Weg nicht finden kann. Er muss
wieder dem Gebet den ersten Platz in seinem
Leben einräumen, um sich selbst wieder zu
finden und den Dialog mit dem Schöpfer Gott
wieder aufzunehmen, weil fern von Ihm es nur
Finsternis, Verlassenheit und Trostlosigkeit gibt.
“Mit dem Gebet kann man alles erreichen.
Ist deine Ehe in Gefahr? Bete und alles wird
sich zum Guten wenden. Dein Sohn ist süchtig
oder vom rechten Wege abgekommen? Bete,
und Du wirst seine Heilung erleben. Wenn du
glaubst, daß ein weiteres Kind zuviel ist, bete
und du wirst die Gnade erhalten, es zu akzep-
tieren. Du fühlst dich ausgehöhlt und verzwei-
felt? Bete und du wirst das Vertrauen ins Leben
wieder gewinnen. Du fühlst dich voll von Selbst-
sucht, Neid und Eifersucht? Bete und der Herr
wird dich von Not und Sünde befreien und dich
zu einem neuen Menschen machen, zum Zeu-
gen Seiner Liebe. Habe keine Angst vor dem
Gebet. Nimm deinen Rosenkranz und vertraue
auf Gott. Rufe die Gottesmutter an und beginne
mit Ihr den Weg der Bekehrung zu gehen.
Wie auch dein Leben gewesen sein mag,
was für Sünden du auch begangen hast, fürchte
dich nicht, zum Herrn zurück zu kehren, wie der
verlorene Sohn, der die barmherzige Umarmung
eines immer wartenden Vaters fand.
Lege eine gute vollständige Beichte ab zur
Freude des Herrn und du wirst das Glücks-
gefühl der Vergebung verspüren. Die Mutter-
gottes wird dir helfen, den Schritt zu tun. Nur
Mut! Dann wirst du das Geschenk der Heiligen
Eucharistie, der Sonntagsmesse, wieder ent-
decken, mit dem Leib und Blut Christi wirst du
dich nähren. Diese Nahrung wird dich in die
Lage versetzen, alle Prüfungen mit friedvollem
Herzen durchzustehen. Bewahre eine Bibel in
deinem Haus und gib ihr einen gebührenden
Platz. Lies täglich einen Absatz, eventuell den
der Messe des Tages und das Wort Gottes wird
dein Leben erhellen.
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Tausend Kinder tragen das Leid
Bosniens zum Papst.
Vicka spricht von dem Krieg, der
nicht enden will.
Mittwoch, den 30. August stiegen tausend
Kinder, alle blondköpfig, aus den Bussen mit
den Kennzeichen Mostar, Travnik, Bugonjo:
den Schlachthöfen Bosniens. Eines sah sieben
seiner Spielkameraden neben sich im Hof ster-
ben, eine Mörsergranate. Drei Geschwister
drängen sich eng an ihren Vater, der auf sein
Bein schlägt, um anzudeuten, daß es aus Holz
ist, auch hier eine Granate. “Alle von ihnen
haben jemand im Krieg verloren” faßt Schwe-
ster Josipa Kordic’, die sie zum Papst führt, in
trockenem Ton zusammen. Unter den Vielen
auch einige Frauen die Vergewaltigung und
Folter der “Volksbereinigung” erlitten.
Die kroatische Schwester Josipa ist weiß
gekleidet, es ist die Ordenstracht der Missionar-
innen der verwundeten Familie. Auf Inspirat-
ion der Gottesmutter von Medj. hin wurde der
Orden von ihr und ihrer Schwester Cornelia,
die vorher Franziskanerinnen waren, gegrün-
det. Jetzt wollen viele junge Frauen bei ihnen
eintreten. Sie helfen sowohl den Moslems als
auch den Kroaten.
Als weit weg die weiße Gestalt des Papstes
zu sehen ist, wedeln Kinder, Krüppel, Frauen
mit schwarzem Kopftuch mit weiß gelben Fähn-
chen. Die Worte des Papstes: “ All die, die ihre
tragisch verstorbenen Lieben beweinen, die
Gefangenen, die Vertriebenen, die zerstörten
Familien....laßt uns zusammen beten, auf daß
Liebe und Vergebung siegen mögen” Liebe
und Vergebung? Die Bäuerinnen weinen, Män-
ner trocknen sich die Augen, die Kinder schau-
en auf den Mann in Weiß, der ihre Sprache
spricht.
Ein katholischer Journalist, Maurizio
Blondet, erkennt die Seherin Vicka. Er fragt sie
wieder wie schon vor drei Jahren, wann der
Krieg ende. “Einmal haben wir die Jungfrau
gefragt, aber sie hat nicht geantwortet - antwor-
tet Vicka lächelnd und ohne Erregung - Dage-
gen war sie besorgt, daß dieser Krieg nie enden
könnte.
Die Gottesmutter selbst habe Angst, daß
der Krieg nicht endet? “Vor was glaubst du,
daß sie Angst haben könnte?- antwortet Vicka
- Sie sorgt sich um uns!
Seit 14 Jahren ist sie unter uns, um uns zu
retten und wir sind so weit weg von dem, was
sie von uns erwartet. Mit so viel Haß in den
Herzen, wie soll da der Krieg enden?”
“Hier beim Papst sind jetzt Frauen, die
ihren Mann verloren, Kinder die den Vater
verloren. Deshalb kamen wir alle zu ihm; er ist
unser Vater, wir lieben ihn und er liebt uns. Wir
bitten ihn um seinen Segen.”.
Auch für die Moslems? “Gott macht keine
Unterschiede, so können auch
wir es nicht tun” Aber Kroa-
ten und Moslems haben sich
gegenseitig zerfleischt! “Der
Frieden des Herzens kühlt die
Wunden”, sagt Vicka lä-
chelnd. (Avvenire)
Vicka trifft den Papst -
Vicka kehrte begeistert mit
den Waisen aus Rom zurück.
Für das Treffen mit dem Papst
hatten sie im Petersdom ei-
nen reservierten Platz. “Er er-
schien mir weniger müde als
im vorigen März. Er segnete
uns und ich konnte ihm genau
unser Kriegswaisenwerk er-
läutern. Er nahm mein Ge-
sicht in seine Hände und strei-
chelte meine Wangen mit ei-
nem wunderschönen Lä-
cheln.” Keine besonderen
Verlautbarungen, aber eine glückliche Über-
einstimmung der Herzen. (Sch. Emmanuel)
Das Fest des Kreuzes
Im Jahr 1933, 19 Jahrhunderte nach der
Auferstehung, wurde auf dem Krizevac das
hohe Zementkreuz errichtet zum Dank an Gott
für alles, was ER für die hiesige Bevölkerung
tat. Von damals an wird an jedem, dem 8.Sept.
folgenden Sonntag, in der Zeit des Festes der
Kreuzerhöhung, dort oben eine Messe gefeiert.
Mit den Marien-erscheinungen wurde der Kri-
zevac zum Ort des Gebetes für Tausende, die
oft barfuß hier hinauf steigen. Wie viele fanden
Gott nach diesem harten Aufstieg!
Auch dieses Jahr, am 10.9., kam eine große
Menschenmenge zu dem Fest. Viele kamen
aus ihren Dörfern zu Fuß, wie in Fatima. [Ob-
wohl aufgrund des Krieges in vielen Ländern
vor dem Besuch hier gewarnt wird, schätzten
die Journalisten, daß 50.000 Besucher auf dem
Krizevac an der Messe um 11 Uhr mit Pater
Mirko Filopovic’ teilnahmen] Viele der aus-
ländischen Pilger kehrten innerlich verändert
heim, weil es bewegend war, dieses Meer von
kroatischen Männern, Frauen und Kindern zu
sehen, die beim Kreuz des Heilands zusammen
strömten.
Im Jahre 1984 sagte Maria zu ihnen: Das
Kreuz war im Plan Gottes, als ihr es errichtet
habt und oft forderte Sie auf, zu kommen und
unter dem Kreuz zu beten. Am Vortag des
diesjährigen Festes lud Sie uns ein, dabei zu
sein, als Sie am Abend Vicka erschien (Ivan ist
abwesend) und blieb 18 Minuten bei uns. Sie
gab uns eine konkrete Aufgabe:” Liebe Kinder,
ich fordere euch auf, den glorreichen Rosen-
kranz für meine Belange zu beten, in eurer
Familie oder in eurer Gemeinschaft.” Auch an
Mariä Himmelfahrt erschien Sie Ivan freude-
strahlend auf dem Berg von 3 Engeln begleitet,
und nachdem Sie jeden der Anwesenden gese-
gnet hatte, bat Sie eindringlich:Liebe Kinder!
Seid unermüdlich im Gebet. Betet, betet, be-
tet.” (Schwester Emmanuel)
* P.Slavko reiste mit Ivan nach England
und hielt am 26.8. eine Andacht in der Heilig-
geistkirche von London ab.
Dann nahm er an einem Kreuzweg teil mit
vielen katholischen und anglikanischen Geist-
lichen, die regelmäßig jeden ersten Freitag des
Monats zur Meditation des Leidens Christi vor
den 14 künstlerisch hochwertigen Stationen
treffen, die in einem Wald aufgestellt sind. Am
29.8. das große Treffen der Karmelitaner von
Aylesford mit 9000 Personen und einen Tag
später mit katholischen und anglikanischen
Geistlichen. Ivan reiste danach in die USA, in
Erwartung des ersten Kindes. Danach will er
mit der ganzen Familie andere Kontinente be-
suchen, um Zeugnis abzulegen und im Früh-
jahr wieder zurück in Medj. Sein.
Das nächste Ziel Pater Slavkos war Linz in
Österreich, wo er an einem 4 Tage dauernden
Treffen teilnahm mit 50 Priestern, 3 Bischöfen
und Kardinal Stickle: unter den Rednern René
Laurentin und andere bekannte Theologen.
Danach ging es nach Fulda in Deutsch-
land, wo am 3.9. ein Treffen stattfand, bei dem
der bekannte Erzbischof Diba die Heilige Messe
zelebrierte. Dieser sprach von den Medj.-Pil-
gern als Personen, die “standhaft sind und von
denen Gott viel fordert.”. P.Slavko nahm auch
an einem Konzert zugunsten des Wiederauf-
baus der Franziskanerkirche von Mostar teil.
Schön war es, zu sehen, wie Maria Gebets-
gruppen entstehen ließ und in dieser materiali-
stischen Welt so viele Menschen zu Ihren
Kindern machte, um die Kirche zu erneuern.
(Press Bulletin)
* Pater Jozo beendete seine Tournee in
Kanada. Mirjana blieb noch für 12 Treffen 18
Tage in den USA. Sie, die ihre Berufung als
Mutter in vollen Zügen lebt, sagt den Frauen,
die keine Kinder wollen, daß Kinder haben die
schönste Sache der Welt ist. Und den Eltern,
die für die Zukunft der Kinder fürchten, sagt
Maria: Je mehr Kinder man bekommen wird,
desto besser wird es. Man sollte dagegen fürch-
ten, keine zu haben...Nicht ihr entscheidet über
das Glück eurer Kinder. Vertraut ihr Geschick
Gott und der Heiligen Jungfrau an. Habt keine
Furcht. Mit Bezug auf die Geheimnisse sagte
Maria: Habt keine Furcht, denn die, die Gott zu
ihrem Vater nehmen und Mich zur Mutter,
dürfen keine Angst haben!
Ein mutiger Bischof:
“Erkennen wir Medjugorje an!
Viele Bischöfe sind hierher
gekommen, es besteht keine Gefahr.”
Mons. Kennedy ist ein australischer Bi-
schof, der zum dritten Mal offiziell nach
Medjugorje kommt und das konnte nicht
unerkannt bleiben. Während der kurzen Pau-
sen seines Aufenthaltes, haben wir Gelegen-
heit gehabt, mit diesem Mann, dessen Blick so
sanft ist, ein Gespräch zu führen und fragten
ihn, wann er von Medjugorje hörte und wann
er zum ersten Mal hierher gekommen ist.
A. Von Medjugorje hörte ich im Jahr 1985,
ich informierte mich jedoch laufend über die
Erscheinungen, obwohl ich niemals davon
träumte, weiter als Lourdes zu kommen. Jetzt
bin ich froh hier zu sein, den Medjugorje ist ein
besonderes Erlebnis. Mein Entschluß nach
hierher zu kommen ist im Jahr 1990 gereift,
habe aber diese Erde im Jahr 1993 betreten,
dann im Jahr 1994 und nun bin ich 1995 hier,
ich hoffe auch im Jahr 1996.
F. Was fühlen Sie in diesem Ort?
A. Ich habe das Gefühl von etwas ganz
Großem und sehr Ernsthaftem. Jedesmal emp-
fange ich mehr und Besseres. Ich bin absolut
sicher, daß die Madonna hier erscheint, wie in
Lourdes. Den Frieden, den man hier spürt,
kann man schwierig woanders auf Erden emp-
fangen. Man muß herkommen, um das fest-
stellen zu können.
F. Kann Medjugorje auch den Frieden in
der Welt beeinflussen?
A. Das hängt von den Menschen ab, die das
Privileg haben, hierherzukommen. Es ist ein
starkes Erlebnis, die Botschaft dort zu leben,
wo sie ihren Ursprung hat; so ist es leichter,
diese zu leben, wenn man nach Hause zurück-
kehrt. Etwas schwieriger ist es für jene, die die
Botschaft nur lesen oder Fotos anschauen. Es
bedarf des Zeugnisses unsererseits, daß man
an unserem Beispiel erkennt, welch großen
Eindruck die Botschaft des Friedens in uns
hinterlassen hat. Wenn man in uns die Verän-
derung erkennt, wird es gar nicht mehr nötig
sein, darüber zu sprechen.
25.6.95: Jahrestag mit zur Restaurierung abgedeckten Glockentürmen
background image
F. Glauben Sie an die Erscheinungen von
Medjugorje?
A. Ich zweifle nicht daran. Wenn ich nicht
daran glauben würde, hätte ich mich nicht so
sehr exponiert. Auch wenn die Kirche diese
Erscheinungen noch nicht offiziell anerkannt
hat, für mich sind sie dieselben, wie jene von
Lourdes und Fatima.
F. Sie sind einer der wenigen Bischöfe, die
wir hier antreffen...
A. Es sind schon viele Bischöfe hierher-
gekommen und kommen noch her, ohne eurer
Kenntnis. Sie kommen als gewöhnliche Prie-
ster gekleidet, oder auch in zivil. So wie es
scheint, bin ich der einzigste, der den Mut
gehabt hat, mit den Insignen eines Bischofs zu
kommen und in dieser Kleidung durch
Medjugorje zu gehen, auch wenn es unge-
wöhnlich scheinen mag, daß ein Bischof diese
Insignen an einem anderen Ort als dem seinen
trägt. Ich habe einfach gespürt, so zu verfah-
ren. Somit will ich offen meine Ansicht äu-
ßern, daß die Kirche so bald als möglich
Medjugorje anerkenne.
F. Was werden Sie den Leuten erzählen,
wenn Sie nach Australien zurückgekehrt sind?
A. Vor allem, daß kein Grund zur Angst
besteht, Medjugorje zu besuchen. Haben sie
vor dem Krieg Angst, vor Bombardierungen?
Hier kommt das alles nicht vor und wird auch
nie vorkommen. Es sind sehr viele Lügen auf
der Welt verbreitet worden. In diesem ganzen
Landstrich ist die Lage gefahrlos. Das müssen
vor allem die Katholiken wissen, die hierher
kommen müssen. Sehen Sie nicht? Hier in
Medjugorje atmet man einen übernatürlichen
Frieden und es entsteht eine Strömung der
Freundschaft, die unerklärlich ist. Ich würde
mir wünschen, daß unter den Menschen in
Australien dieselbe familiäre Atmosphäre wie
hier “zwischen den Bergen” herrschte, dem
Namen entsprechend...
F. Würden Sie ein paar Worte an unsere
Leser sagen?
A. Ich möchte sie bitten treu zu bleiben und
sich verantwortungsbewußt für das, was hier
vorkommt, zu fühlen. Sie mögen bedenken,
von wem dieser Krieg kommt, denn es sind
viele, die es nicht wahrhaben wollen... Es ist
nötig für die Jugendlichen zu beten, die in den
Krieg ziehen. Wahrheit und Gerechtigkeit
werden siegen, denn die Zeit befindet sich auf
eurer Seite. Gott wird Frieden und Wohlstand
über euer ganzes Land bringen... (Aus Glas
Mira, August 1995)
figur zu treten und den Rosenkranz zu beten.
Er konnte selbst feststellen, wie mächtig in
diesen Fällen die Mutter Gottes gegen Satan
wirken konnte.
Weiterhin hat er erleben können, wie wohl-
tuend die Gebete vor dem ausgestellten Aller-
heiligsten sind. Man muss die gequälte Person
dorthin führen und sie auffordern, Jesus in der
Eucharistie anzuschauen. Anfangs wird sie
sich dagegen wehren und in großer Erregtheit
die Augen schließen. Aber wenn sie dann, weil
wir hartnäckig darauf bestehen, auf Jesus blickt,
wird sie befreit werden. (Schwester Emmanuel)
Bischof Milingo:
So besiegt Maria den Teufel
Bischof und Exorzist Mons. Emanuele
Milingo war für einige Tage in Medj. Da viele
Menschen unter dämonischen Einflüssen ste-
hen war seine Anwesenheit sehr willkommen.
Man fragte ihn:” Worauf, nach Ihrer Ansicht,
konzentriert Satan die meisten Kräfte in der
heutigen Zeit?” Er antwortete:” Was mir in
den 23 Jahren meines Amtes sehr klar auffiel,
ist die Attacke Satans auf die Familie. Ich sah
in Australien als “Anbeter des Teufels” orga-
nisierte Gruppen, deren Kult den Zweck hatte,
die Familien zu zerstören. Ich sah es mit
meinen Augen! Und in Europa ist es noch
schlimmer, wo es noch mehr Organisationen
gibt, die die Familien zerstören wollen. Geht in
die Parlamente: Wer respektiert noch die Ehe?
Die Gesetze stehen im Kontrast zur Ehe.
Mons. Milingo nennt die Heilige Jungfrau
“die mächtigste Teufelsaustreiberin der Welt”,
von Gott selbst hierzu bestimmt. Es gibt viele
Mittel, um von Dämonen gequälte Personen
zu befreien oder ihre Qualen zu erleichtern,
aber Laien rät er, mit der befallenen Person in
einer Kirche vor eine geweihte Muttergottes-
Wird das Ende des sinnlosen
Krieges erzwungen?
Das Waffenglück in Ex-Jugoslawien hat
sich gewendet. Lange Zeit schien es, als ob der
irre Traum von Großserbien sich verwirkli-
chen könnte, dank der Übermacht der Waffen
und der Politik des Terrors. Jetzt sind diese
Männer, die bis gestern unverfroren und ver-
ächtlich glaubten, einen einfachen Eroberung-
sspaziergang zu machen, die ersten, die Ver-
handlungen erheischen, um die bereits verlo-
rene Partie abzuschließen. Die angegriffenen
Kroaten und Moslems widerstanden, auf sich
selbst gestellt, viele Jahre lang. Jetzt, mit mo-
derner Ausrüstung und dank des massiven
Luftangriffs der NATO, der die Serben zum
Abzug der Kanonen von Sarajewo zwang (aber
nur 20 km!), gingen sie zum Angriff über, um
sowohl die Krajne als auch 60% Bosniens zu
erobern (es waren ihnen nur 25% verblieben).
Jetzt scheint es, daß der Siegesrausch sie wei-
ter drängt bis zur Festung Banja Luka, wo sich
100.000 serbische Flüchtlinge befinden.
Die Amerikaner drängen darauf, durch die
Friedenskonferenz zu einem schnellen Ab-
schluß zu gelangen, um bei weiteren Verlusten
der bosnischen Serben den Eingriff des ver-
bündeten Rußlands zu vermeiden, welches
unter anderem bei den nächsten Wahlen in die
Hand der Kommunisten und Nationalisten fal-
len könnte. Aber auch die russische Wirtschaft
hängt von den islamischen Ländern ab und
Jeltsin kann sich nicht mit ihnen verfeinden,
deshalb muss bald Frieden geschlossen wer-
den. Aber die Sieger von heute erhöhen den
Preis des Friedens im Verlauf der eben begon-
nen Konferenz zwischen Serben, Kroaten und
Bosniern in Amerika. Nur Gott weiß, was
geschehen wird.
Die Flüchtlingstragödie
Die Armen sind es immer, die am meisten
verlieren. Das Flüchtlingshochkommissariat
der UNO gibt beeindruckende Zahlen bekannt:
Insgesamt 3.700.000 Flüchtlinge (2.700.000
in Bosnien, 563.000 in Serbien, 385.000 in
Kroatien) warten auf das Kriegsende, um,
wenn möglich, in ihre Heimat zurückzukehren,
wo ihre Häuser waren oder sich da
einzuquartieren, wo die “Volksbereinigung sie
hin vertrieben hat, oder wer weiß wohin...weil
Flüchtlinge, wie in Serbien, eine Zündschnur
gegen die Regierung werden können. Wie
viele leben unter provisorischen Zelten oder in
den Trümmern der Häuser, bar alles notwen-
digen. Wir müssen zusehen, unter welch tragi-
schen Bedingungen sich diese Völkerwande-
rung abwickelt. Alte, Frauen und Kinder auf
der Flucht auf Pferdewagen, ohne Unterschlupf,
ohne Nahrung, mit nur wenigen Habseligkei-
ten, die mit Tausenden geteilt werden müssen.
Solch katastrophale Vertreibungen sind das
Ergebnis einer Kultur, die kompromißlos den
Staat mit der Volks- oder Rassenzugehörigkeit
identifiziert. Es ist leicht vorstellbar, wie Haß,
Rache und Vergeltung nach der Teilung
Bosniens, die anscheinend alle resigniert ak-
zeptiert haben, zunehmen werden, während
doch ein Frieden nur geschlossen werden kann,
wenn das friedliche Zusammenleben der ver-
schiedenen Gruppen gewährleistet ist.
Offensichtlich hat die “Gerechtigkeit” der
Großen Eile, einen Anschein von legitimen
Lösungen vorzuzeigen, um die Schande ihres
Verrats und ihrer Ohnmacht gegenüber dem
Schrei der Armen und Verzweifelten zu ver-
bergen.
Mehr als je ist Hilfe not für diese Flücht-
linge. Wenn auch die offiziellen Quellen nur
die Kolonnen der staatlichen Organisationen
in Betracht ziehen, wissen wir, daß der Groß-
teil der Hilfe für Bosnien-Herzogowina von
den Freunden aus Medjugorje kam oder von
mitfühlenden Freiwilligen. Gott segne ihr laut-
loses Tun!: ...Das habt ihr mir getan!
Die Familie kann
Drogenabhängigkeit bringen
aber auch die Heilung.
Ein Jugendlicher aus der Gemeinschaft
“Cenacolo” berichtet während des Jugendfes-
tivals:
Wie die meisten aus unserer Gemeinschaft
hatte ich Probleme in der Familie, weil der
Drogensüchtige in der Familie beginnt und
sich verschlimmert. Als ich geboren wurde,
begannen meine Eltern mit einem Restaurant
und so lebte ich bei meiner Großmutter, die ich
sehr gern habe und ich blieb bis zum 22.
Lebensjahr bei ihr. Ich litt darunter, daß die
anderen Kinder bei ihren Eltern waren und ich
dagegen von der Großmutter zur Schule ge-
bracht wurde und daß ich keine Geschwister
hatte. Hier in der Gemeinschaft sind sehr viele
Einzelkinder. Es ist wichtig, jemanden zum
Aussprechen zu haben. Ich machte alles heim-
lich.
Die geschenkte Zigarette rauchte ich ver-
steckt mit meinen Freunden. Mit mir selbst
allein begann ich mit dem Rauschgift. Es fehlte
mir ein Vater, mit dem ich reden konnte und
der mich fragte, ob ich etwas unrichtiges getan
hätte. Von klein auf hatte ich nie einen Dialog
mit meiner Familie, nur mit gleichaltrigen
Freunden, die mir keine Hilfe waren. Alle
Dinge, die ich wollte, erhielt ich sofort von
meiner Familie, das Fahrrad, das Moped. Ich
lernte nicht, mir etwas zu verdienen und warten
zu können, um unter Opfern das Ersehnte zu
erobern. All das ließ mich unbefriedigt. Ich
bekam ein großes Motorrad, ein Auto und nach
dem Auto begann ich schon, Joints zu rauchen,
und dann ging es automatisch zum Heroin.
Aber ehrlich gesagt, bin ich andererseits
auch zufrieden mit dem, was geschehen ist.
Viele junge Menschen, die keine Drogen neh-
men, sind dennoch wie erloschen. Hier hatte
ich hingegen die Möglichkeit, den wahren Wert
des Lebens kennen zu lernen, nachdem ich
ganz unten gelandet war. Deshalb möchte ich
andererseits Gott auch hierfür danken.
Auch mit meinen Eltern ist ein neues Ver-
hältnis entstanden, wir haben jetzt ein offene-
res Verhältnis miteinander. Ich mache ihnen
keinen Vorwurf, sie wollten, daß ich nicht die
Anstrengungen machen müßte, die sie mach-
ten. Sie wollten mir Mühen abnehmen, die mir
jedoch nützlich gewesen wären, aber ich mag
sie, so wie sie sind, ich würde sie mir nicht
anders wünschen.
Hier läßt mich der Herr entdecken, was
Familie bedeutet. Meine Erfahrung ist nützlich
auch für andere, die eine Familie gründen
wollen. Wichtig ist, Kinder auf rechte Weise
lieben zu können, ihnen Zeit schenken zu kön-
nen anstatt ihnen Dinge zu kaufen. Auch in der
Gemeinschaft wäre es zum Beispiel leichter,
wenn ein Neuer sich elend fühlt, seine Schlaf-
losigkeit mit einer Tablette zu beheben. Statt
dessen muss einer von uns bei ihm bleiben,
damit er sich aussprechen kann. Das ist sehr
hart, aber so kann er fühlen, daß er geliebt wird.
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Das ist sehr wichtig, um Familiengeist entste-
hen zu lassen.
Auch meine Eltern nannten sich Christen
und beteten. Aber in ihrem Leben konnte man
das nicht erkennen. Mein Vater kam aus der
Kirche und fluchte, die Messe änderte nichts in
seinem Leben. Deshalb hatte ich nie Lust, zur
Kirche zu gehen, ich sagte mir: “Im Grunde
genommen ist er genau so wie ich, obwohl er
betet, also ist beten oder nicht beten das glei-
che”. Kinder und Jugendliche wollen sehen,
wie die Religion das Leben ihrer Eltern beein-
flußt, daß sie aufnahmebereit sind, einen Ar-
men aufnehmen und beköstigen, auf die alte
Frau achten, die allein nebenan lebt. Kinder
müssen sehen können, wie das Gebet den All-
tag verwandelt. Dann wird es keine drogen-
süchtigen Kinder mehr geben. Das erleben wir
bereits bei Leuten, die früher in der Gemein-
schaft lebten und nach der Heirat mit der Frau
hierher zurückkehrten. Für ihre Kinder ist es
nicht so schwer, sich hin zu knien und zu beten,
sie sehen, daß die Eltern, dank des Gebets, gut
und selbstlos sind, immer bereit, Armen und
Bedürftigen zu helfen...
D.: Was kannst du letztendlich einem sa-
gen, der Drogen nimmt?
Wenn ein Süchtiger dich anbettelt, ist es
das Beste, ihm irgendwie helfen zu können,
aber Geld darf man nicht geben. Einem, der
Drogen nimmt, wie in meinem und vielen
anderen Fällen, dem muss geholfen werden,
aber in richtiger Weise. Zuerst müssen die
Familienangehörigen ihm alles, was er in der
Familie erhält, sperren, wenn er sich nicht für
den Eintritt in eine Gemeinschaft entscheidet.
Schwerlich geht einer ohne Zwang in eine
Gemeinschaft, es sei denn, er weiß nicht mehr,
wohin. Ich bin eingetreten, um das Gefängnis
zu vermeiden. Viele kommen, weil ihre Fami-
lie sie hinaus geworfen hat.
Die Familie eines Süchtigen muss den Mut
aufbringen, ihn vor die Wahl zu stellen, entwe-
der zur Entziehung in eine Gemeinschaft zu
gehen oder hinaus geworfen zu werden. Das ist
schrecklich für Eltern, zu wissen, daß ein Kind
da draußen stiehlt oder anderes und das Ge-
fängnis riskiert, aber es ist unvermeidlich der
einzige Weg. Wenn sie wissen, daß sie wieder
nach Hause können, gehen sie schon nach zwei
Tagen weg, denn das Leben in der Gemein-
schaft ist sehr hart. Hier wird nicht getrunken
und nicht geraucht, keine Zeitungen, kein Fern-
sehen, keine Musik; alles auf was ein Drogen-
süchtiger nicht verzichten kann. Keiner macht
diesen Schritt freiwillig; man muss beten für
diese Leute und ihnen mit sehr viel Entschlos-
senheit helfen.
Willenskraft schaffen
Auch ein anderer erzählt seine Geschichte:
Jahre meines Lebens habe ich weggeworfen!
Ich lachte die Leute aus, die zu kirchlichen
Veranstaltungen gingen. Könnte ich doch noch
mal von vorn anfangen! Der einzig richtige
Weg ist der unseres Herrn Jesus. Es ist auch
nicht richtig, den Eltern alle Schuld zu
geben...Wer nie Opfer bringt, kann keine
Willenskraft entwickeln. Durch das Gebet er-
hält man Hilfe, lernt, dem Herrn zu danken und
auf vieles verzichten zu können.
Auch als ich mit Drogen anfing, besaß ich
ein Auto, hatte eine Freundin und eine gute
Stelle, ging in die Disco, aber ich war unzufrie-
den, nichts machte mir Freude, weil ich es mir
ja auch nicht selbst unter Opfern verdient hatte
So kam ich auf das Rauschgift. Wer hingegen
gelernt hat, die einfachen Dinge des Lebens als
Gottesgeschenk zu schätzen, fällt nicht so leicht
auf Drogen herein.
...Man muss lernen zu verzichten, die Ener-
gie haben, nicht mitzumachen, wenn etwas
falsch ist. Damals, um auf nichts verzichten zu
müssen, sagte ich mir, daß es doch egal wäre.
Ich schaffte es nicht, auf die Zigarette, auf den
Zwölfjährig an Krebs sterben
Aufopferung für die Welt
“Ich bin sehr groß, habe schwarzes Haar,
braune Augen, lange Arme und Beine. Die
Hausaufgaben mache ich langsam, ich schrei-
be nicht schnell, aber ich versuche, sie gut zu
machen. Spielen macht mir viel Spaß und wenn
jemand sich weh tut, höre ich auf, zu spielen,
um ihm zu helfen und wenn es nicht schlimm
ist, spiele ich weiter. Wenn ich einen Bettler
treffe und ich habe etwas, gebe ich es ihm
gerne, damit es ihm besser gehe. Zur Messe
gehe ich, weil ich mich als Sünder fühle und
bitte den Herrn um Vergebung, indem ich
beichte und kommuniziere...Ich versuche im-
mer, lieb zu allen zu sein, aber manchmal
gelingt es mir nicht...” So beschreibt Silvio
Dissegna von Turin sich selbst.
Weihnachten 1977 (Silvio ist 10 Jahre alt)
schenken die Eltern ihm eine Schreibmaschi-
ne. Voller Freude weiht er das Geschenk ein,
indem er ein Blatt für seine Mutter schreibt:
“Liebe Mamma, ich danke Dir, daß Du mich
auf die Welt gebracht hast, daß Du mir das
Leben gabst, was so schön ist! Ich habe soviel
Lust, zu leben!” Anfang Januar 1978 erschei-
nen die ersten Symptome der Krankheit: starke
Schmerzen am linken Bein erfordern eine Ein-
lieferung zur Kontrolle. Die Diagnose ist grau-
sam: Knochenkrebs. Von diesem Moment an
ist die Geschichte Silvios ein qualvoller Weg
zum Golgatha.
Als bei der ersten der 7 Reisen nach Paris
für die Chemiotherapie der Vater ihn abends
allein läßt, versucht Silvio zu verbergen, daß
die Augen feucht werden: so allein nachts in
der Klinik bleiben, mit den quälenden Schmerz-
en und ohne die Sprache zu verstehen...Und er
ist nur elf Jahre alt! Später lernt er eine Kranke
aus Turin kennen, sie haben die gleiche Heimat
und die gleiche Krankheit. Neben Silvio liegt
ein Kranker, der die ganze Zeit flucht. Zuerst
weint das Kind, dann verspürt es den Drang zur
Sühne und beginnt, laut soviel “Ave Maria” zu
beten, wie es Flüche gehört hat. Eines morgens
vertraut es dem Vater an: “Papà, hier in Paris
werde ich es nicht schaffen, all die Flüche, die
der Mann gegen Gott und die Gottesmutter
schleudert mit gleichviel “Ave Maria” zu
sühnen, ich werde sie noch weiter sagen müs-
sen, wenn ich nach Italien zurück kehre”.
Auf dem vom Schmerz gezeichneten Ge-
sicht verlöscht nie das Lächeln. Den Eltern
vertraut er an: “Seit ich das Jesuskind im
Traum gesehen habe, leide ich weniger, weil
ich es aus Liebe zu Ihm aushalte”. Eines Tages
sagt er zur Mutter: “Mamma, versuche besser
zu werden, vervollkommne dich, bete mehr”.
Und die Mutter:” Silvio, ich bete...”. Und er:”
Es genügt nicht, Mamma, mehr, mehr, mehr....”.
Der Vater vermerkt zu diesem Thema in sei-
nem Tagebuch: “Silvio hilft mit seinen Rat-
schlägen, seinem Beispiel, seinem stillen Ge-
bet und Leid, uns zu verbessern”. Anfang März
1979 kann Silvio nicht mehr aufstehen. Es wird
immer schlimmer und man greift zum Morphi-
um: “Mamma, wieviel Leid muss dein Silvio
ertragen! Versuche etwas zu tun für meine
Heilung. Sage Don Luigi (dem Priester), daß er
mir alle Tage Jesus bringen soll, damit er mir
und euch viel Kraft gebe.”
Ende Mai sind die Beine vollkommen ge-
lähmt. Unsägliche Schmerzen erleidet er beim
Behandeln des überall wunden Körpers. Ein
Bein ist gebrochen, die Spritzen werden bis zu
8 am Tage. Nachts betet Silvio immerzu laut
den Rosenkranz, wobei er lange die Geheim-
nisse meditiert. Der Mutter, die sich anbietet,
mit ihm zu beten, sagt er: “Ich muss allein
bleiben mit Jesus, zu ihm sprechen, ihm sagen,
was ich im Herzen fühle. Du, Mamma, ruhe
aus, du bist müde und mußt schlafen”.
Am Morgen des 10 Juni beim Erwachen,
kann Silvio nicht mehr sehen: er ist vollkom-
men blind geworden:” Mamma, wie schlimm
ist es, die Sonne, das Licht, die Pflanzen und
die Blumen nicht mehr zu sehen, aber vor allem
dich, Papà und Carlo (den kleinen Bruder)”.
Als eines Tages die Mutter ihm die Geschichte
der Kinder von Fatima vorliest, unterbricht
Silvio sie:” Hyazintha und Franziskus hat die
Gottesmutter versprochen, sie ins Paradies zu
bringen. Mir hat sie nichts versprochen. Ich
fühle sie aber ganz nah bei mir. Mamma, wenn
ich sterbe, werde ich ins Paradies kommen?”
Und weiter:” Mamma, wenn du eines Tages
stirbst und viel leiden mußt, erinnere dich an
mich, denke an Silvio, der auch so viel gelitten
hat. Ich fühle, daß ich sterbe, es ist, als ob man
schrittweise stürbe”.
Am Nachmittag des 26 Juli platzt ihm die
Pupille des linken Auges und sie muss zweimal
am Tag behandelt werden unter wahnsinnigen
Schmerzen. Der ganze Körper ist von Schmerz-
en gequält, selbst das Gewicht der Bettlaken
läßt ihn zusammen zucken. In der Nacht des
25.Juli träumte er die Madonna, die ihn zu sich
rief. Der Mutter vertraut er an: “Sie hatte eine
sehr süße Stimme, wie die eines kleinen Mäd-
chens , aber auch wieder nicht...ich konnte sie
nicht erreichen, weil Felsmassen uns trennten
und ich es nicht schaffte, sie zu überklettern...”.
Eines Nachmittags sagt die Mutter ihm:” Ich
wollte, ich wäre krank an deiner Stelle und du
gesund.”.
“Nein, Mamma”, sagt Silvio, “ich ziehe es
vor, daß ich krank bin, weil du mich pflegen
kannst, bei mir bist; wenn du krank wärest,
hättest du nicht deine Mutter zur Seite”. Eine
Freundin der Familie erzählt, daß sie ihn eines
Tages fragte: ”Silvio, ich mache im Radio eine
Sendung mit dem Marienchor, um einen Ap-
pell der Solidarität und Brüderschaft zwischen
den Menschen zu machen. Sage mir ein paar
von deinen Gedanken”.
Silvios Antwort war entschieden:” Nein,
nein, ich habe nichts zu sagen, bitte! Und dann
dient eine Radiobotschaft nur für Italien, wenn
ich dagegen ein Ave Maria in meinem Zimmer
bete, dient das der ganzen Welt. Eines Tages
fragte Silvio mich:” Fragt Jesus uns, daß wir
leiden, um ihm Seelen zu retten?” Ich bejahte
es und fügte hinzu, daß Jesus das nur von
Auserwählten erfragt, die für eine heldenhafte
Heiligkeit bestimmt sind...Er antwortete nicht,
aber ich verstand sehr gut, daß Jesus sich des
Leidens von Silvio bediente, um die Sünder zu
retten und das Silvio wußte, was Jesus von ihm
erfragte.”.
Das Ende ist nah,: Hitze und Schweiß
vergrößern seine Wunden immer mehr. Immer
wieder hört man ihn sagen: “Herr Jesus, ich
leide so, wie du littest, als du das Kreuz trugst
und geschlagen wurdest. Ich liege hier mit
großen Schmerzen, ich vereine mein Leid mir
dem Deinen. Stehe mir bei, oh Jesus.!” Und
dann:” Mamma, ich gehe den Kalvarienweg,
danach folgt noch die Kreuzigung. Ich fühle,
daß es so nicht lange dauern kann. Was tue ich
noch auf dieser Welt? Mamma, du mußt dich
bereit halten...Ich will allein beten. Jesus will
von mir viel Leid und viele Gebete”. Am 24
September 1979 mit dem Aufschrei: “Mamma,
Joint zu verzichten und das hat meinen Charak-
ter sehr geschwächt, für jeden Verzicht fehlte
mir die Kraft. Demzufolge, als ich auf die
harten Drogen stieß, wie konnte ich da nein
sagen, wo ich doch vorher nie nein gesagt
hatte? Die Drogen töten in jedem Sinne. Das
momentane Hochgefühl verschwindet sehr
schnell und es fehlt die Willenskraft, auf jegliche
Hindernisse im Leben zu reagieren, und das
kann sehr schwerwiegend Folgen haben. Man
braucht Willenskraft und muss den Herrn dar-
um bitten, daß Er uns hilft, es bleiben zu lassen,
weil es danach zu spät ist; je tiefer du fällst,
desto schwächer wirst du.
background image
Verantwortl.: A. Lanzani, Tip. DIPRO, I- Roncade TV
Papà...! verläßt Silvio diese Erde für den Him-
mel.
Der Vater, Angestellter bei Fiat, beweist
seinen großen Glauben, indem er in der Haus-
zeitung des Unternehmens schreiben läßt: “Am
1.Juli 1967 konnten meine Frau und ich auf
diesen Seiten mit großer Freude die Geburt
unseres kleinen Silvio bekannt geben. Jetzt
bitte ich darum, zu schreiben, daß Silvio nach
zwei Jahren unsäglichen Leidens verstarb und
in die Arme des Himmelsvaters zurückkehrte,
der ihn erwartete. Ich bitte dich noch einmal,
liebe Zeitung, zu schreiben, daß Silvio ein
wunderbares Kind war, immer heiter, lächelnd
und großzügig mit allen. Als er von der Krank-
heit befallen wurde, obwohl er natürlich immer
wünschte, zu genesen und zu den anderen
Kindern zurückzukehren, hat er immer alles
erduldet, ohne zu klagen.
Laß es alle wissen, liebe Zeitung, daß der
kleine Silvio, jetzt mehr als je, uns sagt, daß wir
immer dem Herrn glauben müssen, vor allem
dann, wenn der Sturm ganz schlimm wütet,
weil es danach immer wieder schön wird und
unsere Freude groß sein wird. Sag es denen, die
nicht glauben, auf daß sie wissen, daß wer mit
unendlicher Liebe ein so großes Kreuz auf sich
nahm, mit blindem Vertrauen und dem Plan
Gottes gehorsam, nichts war als ein Kind von
12 Jahren, daß aber zu leben wußte, wie ein
Gigant. (aus dem Buch von Bellezza Prinsi,
“Silvio ovvero morire a 12 anni”)
stellen... Dank für die Energie und Tapferkeit,
die für die Arbeit an dieser Veröffentlichung
erforderlich ist, die uns aber etwas saubere Luft
atmen läßt in dieser gottlosen, erstickenden
Welt.
* Aus Lier (Belgien) “Unsere Freude, mo-
natlich das “Echo” zu erhalten, ist unbeschreib-
lich. Es gibt uns Mut und ist eine wahre Labsal
für die Seele... Der Himmel ist mit euch, fahrt
fort, uns beizustehen, weil die Welt und wir das
nötig haben.
* Miguel aus Portugal sieht bei “Echo”
einen Widerspruch zwischen dem positiven
Geist, der es belebt (im Unterschied zu vielen
Katastrophenbotschaften) und dem Artikel von
Bischof Hinilica bezüglich der besorgniserre-
genden Situation in der Kirche (Echo 121-3).
Es besteht ein Unterschied zwischen den
Katastrophenbotschaften und den objektiven
Feststellungen eines Bischofs, eines Apostels
von Maria. Auch Maria unterstreicht manch-
mal unser negatives Verhalten, aber in guter
Absicht. Du sagst, daß dieser Widerspruch
Verwirrung stiftet. Bedenke, wieviel Verwir-
rung durch das Lesen der Bibel entstehen kann
aufgrund der oft widersprüchlichen Ausdrucks-
formen und Verhaltensweisen, wenn man sie
nicht mit dem Geist Gottes liest. Im Gebet läßt
dich der Geist Gottes verstehen, daß auch du,
wie alle Kinder Mariens, am Werk der Aufer-
stehung teilnehmen mußt, um die beklagten
Übel zu lindern, so daß Gott Barmherzigkeit
walten läßt.
Kriegswaisen und Adoptiveltern
bei Pater Jozo
Am 17.8. war das jährliche Treffen mit den
verwitweten Müttern, Paten und Patinnen und
den fernadoptierten Waisen in der Wallfahrts-
kirche Mariä Himmelfahrt in Siroki Brijeg.
Pater Jozo sagte unter anderem: “Die materiel-
le Hilfe, die ihr erhaltet, ist wichtig für Euch,
aber wir wollen euch nicht nur das geben. Wir
haben vor allem geistige Ziele im Sinne, eure
seelische Heilung und noch mehr die eurer
Kinder. Alle müssen in unseren Gebeten einge-
schlossen werden, in unserer Liebe und Freund-
schaft...
In den letzten Jahren schufen wir auf der
Insel Lopud bei Dubrovnik eine kleine Oase
für euch Mütter und eure Kinder. Dieses Jahr
erhielten wir von der kroatischen Regierung
eine kleine Insel mit Hotel und einigen
Bungalows in Konzession für 10 Jahre. Sie ist
ganz für uns bestimmt und wir können dorthin
gehen mit euch Paten, euren Patenkindern und
deren Müttern. Ach die Verwundeten werden
wir auf die Insel bringen um geistliche Einkehr
zu halten, auf daß der Herr allen die Gnade
schenken möge, verzeihen und für ihre Verfol-
ger beten zu können.”.
Dann begrüßte P.Jozo alle an- und abwe-
senden Mitarbeiter des Hilfswerks und den
neuen Vorgesetzten des Klosters, Bruder
Svetozar, der die Projekte des Hilfswerks leitet
und unterstützt. Derselbe begrüßte alle Anwe-
senden wärmstens und erzählte, wie er seit
seiner Kindheit d 20 km zu Fuß machte wie alle
kroatischen Gläubigen, um das Heiligtum zu
erreichen, nachts wurde in der Kirche geschla-
fen in Erwartung des Festes am 15.August...”
Aus dieser Erfahrung lernte ich, daß Maria in
diesem Heiligtum die Kinder an sich ziehen
will, um sie zu umarmen, so wie SIE Jesus
umarmte, ein jedes von ihnen”..
Abschließend wurden alle namentlich auf-
gerufen und die Messe gefeiert, um dem Herrn
zu danken und Ihm und der Gottesmutter das
Leben aller anzuvertrauen.. Pater Jozo zog es
wegen der bedrohlichen Attentatsgefahr vor,
um 15:00 Uhr das Treffen zu beenden, das 3
Tage hätte dauern sollen, und die Witwen und
Kinder nach Hause zu senden, vor allem die,
die in einer eine ganze Nacht dauernden Bus-
fahrt gekommen waren. (Matteo Rossi)
* Mutter Teresa von
Kalkutta erhielt anläßlich
ihres 85.Geburtstags eine
Ehrung der kroatischen
Republik. Dem Botschaf-
ter, der sie nach Zagreb
und Medj. einlud und
wünschte, daß sie weiter
zur Ehre Gottes den Ar-
men dienen könne, ver-
sprach sie, falls die Ge-
sundheit es erlaubt, noch
vor Jahresende nach Kroa-
tien zu kommen, mit dem
Wunsch, auch Bosnien
und Medj. zu besuchen.
(Press Bulletin)
* Aus Buenos Aires:
Das Echo war für mich
ein persönlicher Aufruf
zur Bekehrung und eine
Aufforderung mich in den
Dienst des Nächsten zu
* “Lebendige Eucharistie”, Hefte bzw. Ton-
bänder mit den Kursen Pater Tomislavs (in
französischer, deutscher und kroatischer Spra-
che) können bei Kraljice Mira, S.Maria
Colleromano, I-65017 Penne (Perugia) angefor-
dert werden. Spenden an: Postgirokonto
Eucaristia vivente Italien 18537654
* Sicheres Reisen nach Medj.- Entlang der
Adriaküste:. Ein Bus fährt täglich ab Triest,
Abfahrt neben dem Hauptbahnhof, 18 Uhr;
Ankunft in Medj. 8 Uhr. Rückfahrt ab Medj. 18
Uhr und Ankunft Triest um 8 Uhr. Preis variiert
Gültig für 10 Tage. Auf dem Meerwege, ab
Ancona montags und mittwochs (21Uhr) frei-
tags (20Uhr); Ankunft in Spalato 7 Uhr. Von
dort sofort Busverbindung nach Medj. Rückrei-
se von Spalato nach Ancona: sonntags(21:30)
dienstags und mittwochs (21 Uhr) Telefon
Ancona 0039 71 202033 55218 per Flugzeug:
über Zagreb nach Spalato
* Das ECHO aus Medjugorje kann man in
allen gängigen Sprachen in Medj. erhalten in
dem Souvenirgeschäft bei der Kirche neben dem
Pfarrhaus; das Depot ist beim Informations-
zentrum MIR sofort nach der Brücke links in
Richtung Kirche.
Vor dem Arbeitszimmer, die Arbeitsgruppe, die eine Woche am
Versand des ECHO arbeitet. Mitte: Don Angelo und Sekretärin
Milena Tessari, die sich am 21.10. mit Cesare Rigoni
verheiraten wird. Alles Gute und Gottes Segen!
Fremdsprachige Ausgaben
*Englische A.: Echo of Mary, cas. post. 27, I-
31030 Bessica TV *Französiche A. : Echo de
Marie, 18 Allée Thévenot, F- 39100 Dole * Kata-
lanische A
. : Amics de Medjugorje, c. Carme 11
baixos 08700 Igualada-Catalugna, España * Hol-
ländische A.
: Int. Medj. Comité afd. Nederland-
België, Misericordeplein 12C - 6211 XK Maa-
stricht, Holland * Polnische A. : Czeslawa
Mirkiewicz, ul. Krasickiego 21a/3, PL- 30-515
Kraków-Podgórze * Portugiesische A.: a) Gilber-
to Correia, rua de Brito 24, 4915 Vila Praia de
Ancora, tel. 911181 (Portugal); b) Servos da Rainha,
Caixa p. 02576; 70279-970 Brasilia DF (Brasil) *
Rumänische A
.: Ecou din Medjugorje, C.P. 41-
132 Bucuresti (Rumänien) * Russische A. : Dom
Marii, Plotnikov 3, 121002 Moscow, Rußland *
Spanische A. :
Roger Watson, c/o Antonucci, v
Verrotti 1, I -47100 L'Aquila. * Ungarische A.:
Fraternitas, 1399 Budapest, P.F. 701/85 (Hongrie)
fax 36-11329001 * Albanische A. Jehona e Med-
jugorje-s, L'-1p.10, Lac Albania * Tschechische
(verkürzte A.): Medzugorské ozveny, Ilbenstädter
Str. 6, D- 60385 Frankfurt/M * Griechische
(verkürzte A.) : Soeur Despina da la St. Croix, 69
rue Epirou, Agia Paraskevi, 15341 Athenes
VERTEILUNG - *Schweiz: Otto Müller,
Sonneggstr. 3 - CH 9113 Degersheim - Postkonto:
90 - 4768 - 0 *Österreich: Heindler Margarete,
Reindlgutstr. 5, A - 4400 Steyr. Überweis.: Volks-
kreditbank Steyr Nr. 75.045.187 oder Postscheck-
konto: 93.001.968 *Deutschland: Medjugorje
Comitee, F. Castagnetti, Ostpreussenweg, 4, D-
33104 Paderborn. Überweis.: K/K 85738 Spar-
kasse Paderborn (BLZ 47250101) - Kostenlos -
Allfällige Spenden werden für die Verbreitung
des Blattes verwendet.
* Um die monatliche Botschaft zu erhalten in
deutscher, italienischer, kroatischer, französischer
und spanischer Sprache: Faxdienst Medj Botschaft.
Fax 49-60-294448 Nachrichten sind erhältlich bei:
Zentrum MIR Nachrichten aus Medj. Fax 387-88-
642709
Neuigkeit: Jetzt gibt es das “ECHO” auch
in INTERNET, im Moment in 7 Sprachen
dank der Freunde aus Bozen. Adresse:
http://www.eclipse.it/medjugorje
An unsere Leser - Dank sei Gott für Euch,
für die Vorsehung die uns in Allem hilft. Auf
Wiedersehen in der Dezemberausgabe: auf-
grund der Abwesenheit der Sekretärin wegen
ihrer Hochzeit ist es nicht eher möglich, weil
die Arbeit des Versands immer umfangreicher
wird. In dieser Nummer haben wir auch die
Konten für eure Spenden angegeben, die wir
mehr denn je nötig haben, da die Unkosten
gestiegen sind. Der Rosenkranz möge uns alle
vereinen und es segne uns alle die Königin der
Heiligen im Namen des Vaters, des Sohnes ind
des Heiligen Geistes. Amen.
Villanova M.
02.10.95