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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 129 (September-Oktober 1996)

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Botschaft Mariens vom 25. Juli 1996:
„Liebe Kinder! Heute lade ich euch ein,
euch jeden Tag für Gott zu entscheiden.
Meine lieben Kinder, ihr sprecht viel über
Gott, aber ihr gebt nur wenig Zeugnis mit
eurem Leben. Darum, meine lieben Kin-
der, entscheidet euch für die Umkehr, da-
mit euer Leben wahrhaftig sei vor Gott,
sodaß ihr in der Wahrheit eures Lebens die
Schönheit, die Gott euch geschenkt hat,
bezeugt.
Meine lieben Kinder, ich lade euch von
neuem ein, euch für das Gebet zu entschei-
den, denn durch das Gebet könnt ihr die
Umkehr leben. Jeder von euch wird in der
Einfachheit einem Kind ähnlich werden,
das für die Liebe des Vaters offen ist. Dan-
ke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid.“
Botschaft Mariens vom 25. August 1996:
„Liebe Kinder, hört, denn ich möchte
zu euch sprechen und euch einladen, mehr
an Gott, der euch unendlich liebt, zu glau-
ben und Ihm zu vertrauen. Meine lieben
Kinder, ihr wißt die Gnade Gottes nicht zu
leben, daher rufe ich euch alle von neuem
auf, das Wort Gottes in eure Herzen und
Gedanken zu legen.
Meine lieben Kinder, setzt die Heilige
Schrift an einen sichtbaren Ort in euren
Familien, lest sie und lebt danach. Lehrt
eure Kinder, denn, seid ihr für sie kein
Beispiel, entfernen sie sich in Gottlosigkeit.
Überlegt und betet: Gott wird in euren
Herzen geboren werden und euer Herz
wird in der Freude sein. Danke, daß ihr
meinem Ruf gefolgt seid.“
Maria lädt uns zum x-ten Mal ein
uns für Gott zu entscheiden
Die Muttergottes sagt nichts Neues. Sie
spricht immer von den wesentlichen Dingen
und wiederholt sie uns auf immer neue Weise,
denn sie kennt unsere Krankheit: die Vergeß-
lichkeit und die Unbeständigkeit, welche von
einer Welt, in der man die Grenzen zwischen
Gut und Böse nicht mehr kennt, noch bestärkt
werden. So lädt Sie uns zum x-ten Mal ein,
uns für Gott zu entscheiden. Wenn man sich
nicht entschieden hat, geht man rückwärts,
und auch die größten gaben lösen sich in
Rauch auf: Der unbeständige und doppelte
Mensch denke nicht, etwas von Gott bekom-
men zu können
(Jak 1,7).
Die Einladung, uns zu entscheiden, wie-
derholt Sie dreimal und fügt hinzu: jeden
Tag.
Jeden Tag müssen wir uns von neuem
bekehren (Botschaft vom 25 April 1996).
Jesus wünscht von Seinem Jünger, daß er
jeden Tag sein Kreuz trägt
und es nicht
ablädt. Daher ist es notwendig, jeden Tag den
Kampf gegen das Böse wieder aufzunehmen
und das Gute zu wählen, das Gott uns vor-
stellt, auch, wenn es uns etwas Kostet; und vor
allem müssen wir jede Bindung an die Sünde
durchtrennen.
Wenn wir auf dem Weg der Bekehrung
nicht vorwärts kommen, ist es, weil unser
Leben voll ist von Kompromissen und
Zweideutigkeiten. Wir haben die Berufung
und die Verpflichtungen der Taufe vergessen,
die unbezweifelbar vor uns stehen. Die Spra-
che Jesu ist ja ja, nein nein, während der
Teufel möchte, daß wir Jein sagen, damit er
durch diesen Spalt eindringen und wirken
kann. Auch der Heilige Augustinus spürte die
verführerische Kraft seiner alten Leidenschaf-
ten, die ihn von neuem bedrängten und murr-
ten: Du willst uns also hinauswerfen? Und als
er sie tatsächlich mit Entschiedenheit aufge-
geben hatte, begann der Weg der Heiligkeit.
Sich für Gott entscheiden bedeutet, vor
allem anderen das Reich Gottes und Seine
Gerechtigkeit zu suchen, S
einen Willen, die
Heiligkeit in jeder Handlung: der Rest (im
Vergleich mit Gott wird alles andere zweit-
rangig) wir uns hinzugegeben werden (Mt
6,33). Dann werden wir die Erfahrung Gottes
machen. Dann werden wir nicht nur von
Ihm sprechen sondern von Ihm mit unse-
rem Leben Zeugnis geben,
denn, so sagt uns
Maria immer wieder, die anderen werden Ihn
in uns sehen.
Entscheidet euch daher für die Bekehrung,
und dann wird euer Leben wahr sein vor Gott,
“der die Herzen erforscht und die geheimen
Absichten sieht.
Unser Leben ist wahr, wenn
es die Schönheit, das heißt die Ordnung Got-
tes widerspiegelt, wie der Hl. Paulus sagt: Wir
alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die
Herrlichkeit des Herrn wider und werden so
in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlich-
keit zu Herrlichkeit, durch den Geist des
Herrn
(2Kor 3,18). Unser Leben ist wahr,
wenn es dem Willen Gottes entspricht und
sich nach dem Vorbild Jesu entwickelt, indem
wir Sein Wort immer vor Augen haben, und
nicht die heidnischen Lebensmodelle, d.h. die
Götzen, die Welt anbeten und denen sie gierig
nachläuft: sie machen uns finster und verhin-
dern, daß man die Schönheit Gottes in uns
sieht.
Unser schlechtes Verhalten veranstaltet
und verdunkelt vollkommen die Schönheit,
die in den Augen jener Menschen auf glänzt,
die einfach sind wie die Tauben, in denen
keine Falschheit ist,
keine Bosheit und Kein
böses Urteil, und die nur auf Gott schauen.
Entscheidet euch für das Gebet, um die
Bekehrung leben zu Können. Wenn wir im
Gebet beharrlich bleiben, werden wir verste-
hen, was Gott von uns möchte, und wir wer-
den wir verstehen, was Gott von uns möchte,
und wir werden die Gnade erlangen, es auch
zu tun. Wenn das Gebet ein aufrichtiger Dia-
log mit Jesus und mit Seinem Wort sein wird,
wird es uns helfen, klar in uns zu sehen und die
Masken wegzunehmen, hinter denen wir un-
seren wahren Zustand vor uns und vor den
anderen verbergen, um gut dazustehen. Aber
vielleicht ist da etwas in uns, was uns hindert,
das Herz Gott zu öffnen und entscheidende
Schritte auf dem Weg der Bekehrung zu tun...
Die Muttergottes versichert uns, daß wir
Lebt das Wort Gottes
und seid euren Kindern ein Vorbild
Dieses Mal beginnt die Muttergottes mit
der Einladung Hört zu, ich möchte zu euch
sprechen.
Es hat den Anschein daß Sie sich an
zerstreute Kinder wendet, die Ihre ständigen
Aufrufe vergessen haben. Angesichts solch
einer besorgten mütterlichen Ermahnung kann
man unmöglich gleich gültig bleiben. In die-
sem Aufruf hallt das Höre Israel dies Ersten
Gebotes (Deut 6,4) wider, und auch die Ein-
ladung der Weisheit: Kommt, Kinder, und
hört auf mich, ich werde euch die Furcht des
Herrn lehren
(Ps 33).
Was bedeutet es, wenn Sie uns einlädt,
mehr Glauben, und mehr Vertrauen in Gott zu
haben? Sie, die Gott gut kennt, wünscht, daß
wir Ihren Glauben an Gott haben (Selig, die
geglaubt hat),
denn Er hält immer Seine
Versprechen und möchte für uns nur das Gute,
ein unendliches Gutes, denn er liebt uns
ohne Maß.
Setzt euer Vertrauen auf Gott, und
Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Gedenkt, daß
der Herr mein Hirt ist und daß mir nichts fehlt.
Wenn ihr ihn aus den Augen verliert, fügt ihr
euch selbst nur Schlechtes zu und werdet
immer tiefer in Aufregung, Angst und Unfrie-
den versinken. Sie weiß, wie sehr Gott uns
liebt und was Er denen bereitet hat, die Ihn
lieben
(1K2).
Ihr wißt nicht in der Gnade Gottes zu
leben: das ist eine schmerzhafte Wirklichkeit,
die uns zum Nachdenken bringt. In >>[S. 8]
uns mit dem Gebet bekehren und daß wir,
wenn wir uns bekehren, in der Einfachheit
wie Kinder werden
, die für die Liebe des
Vaters offen sind. Und hier werden wir an die
wunderschönen biblischen Bilder des Vaters
erinnert, der sein Kind an sein Antlitz drückt
(Hosea 11), und an das Kind, das in den
Armen seiner Mutter gekost wird
(Psalm
130): Die wahre Bekehrung macht, daß wir
wie kleine Kinder in den Armen des Vaters
ruhen. Erinnern wir uns daran: Wenn ihr euch
nicht bekehrt und nicht werdet wie die Kinder,
Könnt ihr nicht in das Himmelreich gelangen
(Mt 18,3).
don Angelo
Praktische Übung: wiederhole oft, auch in
den einzelnen Strophen, den Psalm 118, den
Psalm der Entscheidung für Gott.
Echo Mariens
Königin des Friedens
129
September-Oktober 1996 - Die Leiden und der Rosenkranz Mariens - Orig.A.: Eco di Maria - Anschrift:
Echo Mariens, c. p. 149- I-46100 Mantova - Aut. Trib. MN 8.11.86, J.12- Nr.9-10; Fax 39-376-245075
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Der Papst: Jede
Kraftanstrengung für die
Einheit
Der hl. Vater läßt immer mehr seine Lei-
denschaft für die Einheit erkennen, die Chri-
stus will und als Riese jubelt er und lauft auf
diesem Weg
(Ps 18,6) dem Jahrtausend entge-
gen. Er hat in den sonntäglichen Angelusgebeten
dieses Sommers Brücken zur orientalischen
Kirche gebaut, indem er ihr wesentliche Schät-
ze der gesamten Kirche anerkannte: „Auch
wenn in einen oder anderen Punkt Meinungs-
unterschiede bleiben, darf man jedoch nicht
vergessen: Was uns verbindet ist weit mehr,
als was uns trennt.“
„Es ist Zeit, daß Katholiken und Orthodoxe
eine zusätzliche Kraftanstrengung machen, um
sich besser zu verstehen, und mit neuem,
brüderlichem Staunen erkennen, wie sehr der
Geist in ihren eigenen Überlieferungen im
Hinblick auf einen neuen christlichen Frühling
arbeitet.“ (11. August)
Die großen Schätze
der orientalischen Kirchen
„Die großen Konzile von Nicäa, Konstan-
tinopel, Ephesus, Chalcedonien, die in den
Jahrhunderten in völliger Gemeinsamkeit im
Orient zwischen den orientalischen Patriarchen
und Rom abgehalten wurden, stellen einen
unzerstörbaren Faktor für die universale Kir-
che dar“ (7. Juli). Ein großer „Baustein der
Einheit zwischen dem Orient und dem Westen
ist das Werk und die Verehrung der Kirchen-
väter.
Der in den Überlieferungen von
Antiochia und Alexandria gereifte Gedanke
erreichte den christlichen Westen und bewirkte
einen lebendigen Austausch von Lehre und
Heiligkeit.“ Der Papst hat daher vom Beitrag
der orientalischen Väter (Basilius, Gregorius
v. Nazianz und Johannes Chrysostomus), einer
christlichen Vorstellung eines unsagbar gro-
ßen Gottes gesprochen, der uns durch Christus
zum Nächsten geworden ist.
Die großen Väter der westlichen Kirche
(Hieronymus, Ambrosius, Augustinus, Gregor
d. Große) haben den Weg des Eindringens und
der Verwirklichung in das Geheimnis weiter
beschritten. „Es waren andere Stimmen, je-
doch im Einklang, im Dienste einer einzigen
Wahrheit: Das Werk der Väter war wirklich
eine große Symphonie von Gedanken und Le-
ben. Die Väter sprechen noch immer zu uns.“
(21. Juli)
Als der Papst über die Schätze des orienta-
lischen Christentums Überlegungen anstellte,
wies er auf das „Mönchstum, als radikale
Entscheidung für Gott, hin, das die Seele jener
Kirchen war und auch das westliche Mönchstum
beeinflußt hat (Hl. Benedikt)... Dieses hat sich
in vielfachen Formen des Gott geweihten Le-
bens geäußert: Das orientalische Mönchstum
jedoch hat eine strenge Einheit bewahrt und
unterschied sich wegen der beschaulichen Ei-
genart... Aus diesem Grunde übt es weiterhin
eine besondere Faszination auf den heutigen
Menschen aus, der in seinem Leben von rasen-
den Rhythmen erdrückt wird. Das Mönchstum
bietet ihm nicht nur eine Aussicht auf Frieden
und Innerlichkeit, sondern auch das Ideal einer
tiefen Harmonie“ (28. Juli)
Die Verehrung Mariens und der Heili-
gen „ist eine Brücke, die die orientalischen und
westlichen Kirchen lebenswichtig verbindet
und den Austausch geistlicher Geschenke und
die Vereinigungsbestrebungen begünstigt. Hin-
sichtlich der Liebe zur Heiligen Jungfrau kann
man sagen, daß die orientalischen und westli-
chen Christen wetteifern..., indem anerkannt
wird, daß Gott mit Maria Synthese und Höhe-
punkt aller Wunder für den Menschen gewirkt
hat... Die Entschlafung Mariens ist im Orient
höchstes marianisches Fest, auf das sich die
Gläubigen für die Dauer von 8 Tagen mit
Fasten und Beten vorbereiten... Die Hymne
akathistos stellt Maria als „Hülle der Wahrhei-
ten Christi“ dar.
„Die Heiligen sind mit Maria der große
Schatz der Kirche (der einzigen! man beachte
AdR); sei im Orient als im Westen sind viele
von ihnen dieselben in der jeweiligen Überlie-
ferung... Wir erinnern an den hl. Gregor dem
Großen, der Botschafter in Konstantinopel war
und von den orientalischen Christen als Gregor
der Gesprächsbereite
wegen eines bekannten
Werkes geschätzt wurde, als auch als Ratgeber
eines Planes für die Heiligkeit und des Lehr-
amtes..., das auch zum Hören fähig macht und
die lebendige Gemeinschaft mit den Brüdern
sucht... Außerdem ergänzen sich auch die bei-
den Liturgien...“ (18. August)
In Vergangenheit verwirklichte
Werke der Einheit
Der Papst und die orientalischen Bischöfe
haben eine Liturgie nach dem byzantinisch-
ukrainischen Ritus in der Vatikanischen
Basilika gefeiert, anläßlich des 4. Jahrhunderts
der Union von Brest: So wurde die Rückkehr
der Ukrainischen Kirche nach Rom benannt;
„Wir dürfen keine Ruhe finden, bis die seit
Jahrhunderten bestehende Trennung unter uns
nicht der Einheit aller Getauften Platz gemacht
haben wird“, sagte der Papst.
So wurden am 18. August die 350 Jahre
Union von Uzhorod gefeiert, bei der viele
Orthodoxe Rutheniens, die an Moskau gebun-
den waren, sich der Kirche Roms angeschlos-
sen haben: „Die ganze Katholische Kirche ist
von göttlicher Freude überflutet - sagte der
Papst -, da hier die Worte Christi angewandt
wurden, die die Einheit erflehten.“ Auch das
Martyrium des Bischofs von Oran hat dem
Papst Anlaß gegeben, nicht ein Urteil zu fällen,
sondern die muselmanischen Brüder zum Frie-
den und zur Brüderlichkeit aufzurufen (4.
August). Es entging dem Papst nicht, während
der Ferien die Gelegenheit wahrzunehmen,
den Menschen darauf hinzuweisen „seine be-
schauliche Dimension zu entdecken, indem er
die Spuren Gottes in der Natur und den mensch-
lichen Wesen erkenne“ (Pieve di Cadore, 21.
Juli).
Gleichzeitig vergißt er keine der sich in der
Welt ereignenden Tragödien, wie die Ermor-
dung Hunderter wehrloser Tutsi im Burundi
und die gewaltsame Repatriierung der Hutu,
was „den Burundi in einen Abgrund der Gewalt-
tätigkeit versinken läßt“ (24. und 28. Juli).
Anläßlich der wöchentlichen Katechese
setzte der Papst die Argumente der Jungfräu-
lichkeit Mariens fort, „da Sie ihr Leben dauer-
haft Gott schenkte und Grundtypus all jener ist,
die sich entschieden haben, Gott mit ungeteiltem
Herzen in der Jungfräulichkeit zu dienen (7.
August). Er sprach auch von Josef und Maria,
welche „in Anbetracht ihres Beitrages zum
Geheimnis des Fleischgewordenen Wortes, die
Gnade zum gemeinsamen Leben, das Charisma
der Jungfräulichkeit und das Geschenk der Ehe
empfingen“ (21. August).
Der Gesundheitszustand des Papstes
ist in Ordnung
- „Ich sehe in diesem Manne
einen großen Willen zum Handeln, den Ver-
pflichtungen treu zu sein und daher auch zu
genesen: Dies kann das Böse besiegen, erklärte
der bekannte Primar des Spitals S. Orsola in
Bologna dem Corriere am 19. August. Ange-
sichts der schweren Operationen, stelle ich
immer eine außerordentliche Erholung jedes-
mal fest, wenn die Störungen auftreten, wie
z.B. die Darmentzündung mit Fieber gegen
Mitte August“. Aber auch ein guter Stern folgt
ihm und führt ihn aus größerem Mißgeschick
Was noch außerhalb
der Eucharistie suchen?
Alexandrina M. Da Costa: Am 13. Okto-
ber jährt sich der Tod der portugiesischen
Dienerin Gottes (1904-1955). Mit 14 Jahren
stürzte sie sich vom Fenster, um sich gegen die
bösen Absichten eines Mannes zu verteidigen,
der ins Haus eingedrungen war.
Eine konzentrierte Rückenmarkentzündung
lähmte und verbrauchte sie durch ein schmerz-
volles Martyrium. In ihrer Einsamkeit weihte
sie sich den Tabernakeln als Wiedergutma-
chung eucharistischer Verletzungen, als auch
wegen der Verlassenheit, in der unser Herr
gelassen wird. Sie bat sich als Opfer für die
Sünder an und betete: „Empfange mich, Maria,
als geliebte Tochter und weihe mich ganz
Jesus. Schließe mich für immer in sein göttli-
ches Herz und sage ihm, daß du ihm hilfst,
mich zu kreuzigen. Jesus, opfere mich mit dir
jeden Augenblick auf dem Altar!“
Im Jahr 1935 erlegte Jesus ihr auf, dem
Papst die Weihe der Welt dem Unbefleckten
Herzen Mariens aufzutragen. Während des
Krieges bot sie sich als Opfer für Pius XII. an
und versicherte ihm in einem Brief, daß er
verschont werde. Vom März 1942 bis zu ihrem
Tode lebte sie nur von der Eucharistie, ohne
Nahrung zu sich zu nehmen.
Jesus sagte ihr bei verschiedenen Gelegen-
heiten: „Die Nackten mögen sich bekleiden!
Man möge bescheiden sein! Eitelkeit und Ver-
schwendung mögen aufhören... Buße! Gebet,
viel Gebet...! Wer regiert, sei in den Nationen
wachsam... Die Kirche beginne damit, denn
der Teufel bereitet ihr schwerwiegende Dinge
vor... Betet und vertraut! Der Sieg wird mein
sein!“
Einige Monate vor ihrem Tod sagte ihr die
Madonna: „Sprich zu den Seelen! Sprich von
der Eucharistie! Sprich ihnen vom Rosenkranz!
Sie mögen sich vom Fleisch Christi nähren, des
Gebetes und des Rosenkranzes alle Tage!“ Sie
schrieb für ihr Grab: „Sünder, wenn die Asche
meines Leibes für eure Rettung nützlich sein
könnte, kommt mir näher, zerstampft sie, bis
sie verschwindet, sündigt aber nicht mehr.
Beleidigt Jesus nicht mehr!“ Ihre Sendung,
Seelen zu Gott zu ziehen, geht weiter: Davon
sprechen ihre Biographien, die Wallfahrten
zum Grab und die vielen Gnadenerweise.
Der hl. Franziskus schreibt in seinem
Testament: „Ich sehe nicht anderes Leibliches
auf dieser Erde vom Höchsten Sohn Gottes, als
seinen heiligsten Leib und das heiligste Blut,
das die Priester weihen und nur sie allein den
anderen weitergeben. Und ich will, daß diese
heiligsten Geheimnisse vor allen anderen Din-
gen verehrt, angebetet und an kostbaren Orten
aufbewahrt werden. Überall, wo ich Namen,
Worte, Aufschriften und die ihm eigenen Ge-
genstände an unanständigen Orten vorfinde,
will ich sie zu mir nehmen und bitte, daß sie
weggenommen und an würdige Orte gebracht
werden.“
Der Engel von Fatima lehrte den
Hirtenkindern das Gebet oft zu beten: „Heilig-
ste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger
Geist, ich bete euch aus der Tiefe meines
Herzens an, ich biete den kostbarsten Leib, das
Blut, die Seele und Gottheit unseres Herrn
Jesus Christus an, der in allen Tabernakeln der
Erde anwesend ist, als Wiedergutmachung für
die Beleidigungen, die Frevel, die Gleichgül-
tigkeit, mit welchen Er beleidigt wird, kraft der
unendlichen Verdienste des Heiligsten Her-
zens Jesu, auf die Fürsprache des Unbefleck-
ten Herzens Mariä, bitte ich um die Bekehrung
der armen Sünder.“
Don Bosco zu seinen Jugendlichen: „Wollt
ihr, daß der Herr euch viele Gnaden schenkt?>
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Sind Kommissionen ausreichend
übernatürliche Ereignisse
zu bestimmen?
Der Wert der “pietas populi”
Laurentin wurde befragt: Wie weit ist die
Kommission mit ihren Arbeiten (in Bezug auf
Civitavecchia)?
Seine Antwort: Ich glaube die Untersu-
chungen der Kommission sind nicht wichtig.
Im allgemeinen arbeiten sie zerstörend, von
rationell denkenden und vorsichtigen Theolo-
gen zusammengesetzt, die oft auch das zunich-
te machen, was klar und transparent ist. Ich
glaube, für eine Kommission ist es sehr schwie-
rig, eine Erscheinung anzuerkennen, da die
Schlußfolgerung nie sicher und immer nur
wahrscheinlich ist. Daher schließt die Kom-
mission die Untersuchungen und erklärt, daß
nichts Übernatürliches festgestellt werden konn-
te, womit die Angelegenheit offen bleibt, je-
doch das Urteil negativ ist.
Die Anerkennung ist unwichtig. Man neh-
me den Fall der Wunderbaren Medaille von
Paris, die nie offiziell anerkannt wurde, doch
der Papst begab sich dorthin, betete mit den
Bischöfen und glaubte. Deswegen ist die offi-
zielle Anerkennung nicht grundlegend.
Ich
empfehle den Bischöfen keine Anerkennung
zu suchen, sondern auf die „pietas“ des Vol-
kes
zu schauen. Wenn die Früchte gut sind und
die Menschen beten, sollen die Bischöfe keine
Hindernisse schaffen, sondern Mut machen,
wie der Bischof von St. Nicolas in Argentinien,
der, obwohl vorsichtig, nahm an den Gebets-
treffen mit seinem Volk teil, machte Andeu-
tungen auf die Erscheinungen und empfahl den
Menschen, die himmlischen Ratschläge zu
befolgen. Daher wiederhole ich, daß die offizi-
elle Anerkennung unwichtig ist.
F. Warum benötigen die Personen Zeichen,
d.h. Phänomene, die über die Glaubens-
geheimnisse hinausgehen?
A. In den orientalischen Kirchen befinden
sich viele Ikonen, die eine wichtige Funktion
haben: Sie helfen Verbindung mit der vertrete-
nen Jungfrau aufzunehmen. Gott ist unsicht-
bar, jedoch die Menschen sind auf der Suche
nach etwas, was sie berühren können. Das
Ereignen von Wundern hilft daher empfind-
samer zu werden und den Glauben zu entfal-
ten.“
Das ist auch in Betlehem geschehen, als Unser
Herr geboren wurde. Damals fielen Unschuldi-
ge dem furchtbaren Gemetzel zum Opfer.
Der Krieg ist nach meiner Auffassung ein
Beweis der Wahrheitstreue der Erscheinungen
von Medjugorje. Die Mutter des Herrn ist zum
ersten Mal vor 15 Jahren erschienen und hat
den Kindern erklärt, was sich ereignen wird.
Zu dieser Zeit herrschte im Land Frieden und
die Menschen haben den Botschaften der
Madonna wenig Gehör geschenkt. Doch Sie
war aber gekommen, um das Volk einzuladen,
den Krieg durch Gebet und Fasten zu verhin-
dern.
F. Die Madonna spricht viel von Gebet,
legt aber wenig Gewicht auf die Evangeli-
sation...
A. Ihr Werk ist in Medjugorje insgesamt
ein Werk der Evangelisation. Sie spricht von
vielen Dingen: Vom Glauben, von Jesus, der
Umkehr, vom Frieden: Eine christliche An-
kündigung. Sie erinnert uns, was wir gern
leicht vergessen: Für gewöhnlich das Gebet.
Und darauf baut die Evangelisation...
F. Können sie etwas jenen sagen, die die
Botschaften zu verbreiten versuchen, oftmals
aber von Bischöfen behindert werden?
A. Wir müssen allen sagen, daß diese Er-
scheinungen seit 2000 Jahren nicht die ersten
sind. Des öfteren schickt Gott Seine Mutter
vom Himmel, oder einen Heiligen, um uns an
die wesentlichen Dinge zu erinnern, die wir
viel zu leicht vergessen. Jeder von uns weiß,
welche Folgen die Erscheinungen für das Volk
Gottes haben, wie in Lourdes, und die Kirche
hat sogar einen Festtag eingeführt. Jeder weiß,
was Maria in Fatima gesagt und was sich in
Rußland ereignet hat. Selbst die Päpste haben
allen empfohlen, diesen Ort zu besuchen und
machten sogar Pilgerreisen dorthin.
Viele behaupten: Das geht in Ordnung,
Medjugorje jedoch wurde nicht offiziell aner-
kannt! Die Kirche muß das Ende der Erschei-
nungen abwarten. Man kann das mit einem
Seligsprechungsprozeß vergleichen. Auch in
diesem Fall muß die Kirche zuwarten, bis der
Heilige sein irdisches Leben beendet hat. Das
bedeutet nicht, daß wir die Heiligkeit einer
Person nicht vor seiner Heiligsprechung aner-
kennen. Der hl. Franziskus wurde noch zu
Lebzeiten als heilig angesehen; Mutter Theresa
aus Kalkutta wird heute als heilig angesehen,
auch wenn sie noch nicht selig gesprochen
wurde.
Muß das etwa bedeuten, daß ich nicht
hören darf, was Mutter Theresa sagt, nicht ihre
Bücher lese, weil sie noch nicht heilig gespro-
chen wurde? Dasselbe könnte man von P. Pio
sagen und vom hl. Kuraten von Ars: Menschen-
massen sind noch zu Lebzeiten zu ihnen ge-
strömt. Die Kirche nimmt das „sensus fidelium“,
d.h. den Glaubensinstinkt des Volkes sehr ernst:
Wie es fühlt, wie es den Heiligen verehrt. Im
Falle der Erscheinungen, anerkennt die Kirche
die Orte, wohin die Personen pilgern und wo
die Glaubensfrüchte klar auf der Hand liegen.
Im übrigen ist Medjugorje 1991 von der
jugoslawischen Bischofskonferenz als maria-
nischer Kultort anerkannt worden,
wie
Kibeho in Ruanda und Rue du Bac...
(Der Kardinal Kuharic' aus Zagreb sagte:
Wir Bischöfe der Kommission haben Medjugo-
rje als Ort des Gebetes und als Pilgerort
anerkannt (Glas Koncilia, August 1993).
Wie
können wir dann sagen, der Vatikan habe die
privaten Wallfahrten verboten? (Echo 128 S.2)
> Besucht ihn regelmäßig. Wollt ihr, daß er
euch wenige schenkt? Besucht ihn nicht oft.
Besucht oft Jesus. Wollt ihr den Teufel besie-
gen? Nehmt Zuflucht zu Füßen Jesus... Meine
Lieben, der Besuch Jesu im Heiligsten
Sakrament ist ein zu wichtiges Mittel, den
Teufel zu besiegen. Besucht also sehr oft Jesus
und der Teufel wird euch nicht besiegen.“
Ein Bischof aus Uruguay “Wo Maria
ist, öffnen sich die Herzen für Jesus”
Anfang Juli verbrachte der uruguayanische
Bischof, Mons. Raul Scarone, zwei Tage in
Medj. Während seines Aufenthalts nahm er an
Messen in den verschiedenen Sprachen teil, bei
der kroatischen Abendmesse erteilte er den
Gläubigen seinen Segen.
“Dies ist mein erster Besuch in Medj.”
sagte er am Schluß, “Es war sehr segensreich
für mich. Die Vorsehung führte mich hierher.
Ich kannte nicht das erfreulich große Ausmaß
dieser Geschehnisse. Die Erscheinungen von
Medj. sind in der ganzen Welt bekannt.
Um immer den Weg zur Heiligkeit zu
beschreiten, müssen wir unsere Absichten
läutern, Gott muß unser einziger Beweggrund
sein. Dies gilt für einen jeden von uns. Auch ich
bedenke vor meiner Beichte, ob ich Bischof
bin, weil ich der Kirche dienen will oder nur
meinen eigenen Beweggründen.
Ihr habt in dieser Pfarrgemeinde eine große
Gabe erhalten, die Maria heißt. SIE kann uns
allen beistehen bei der Verkündung des Evan-
geliums, denn Sie führt immer zu Jesus. Sie
öffnet die Türen der Herzen und der Familien.
Ich bemerkte das auch bei unserem Volke, das
so sehr verweltlicht ist und von Sekten ver-
seucht. Wo Maria ist, sind die Herzen offen für
Jesus. Was also zu tun ist, ist also die Botschaft
mit Hilfe von Maria verkünden.”
Ein Bischof aus Wien“Hier atmet man
den Frieden ein und viele bekehren sich”
Mons. Christian Werner, Weihbischof in
Wien, war anschließend an seinen kürzlichen
Besuch bei den österreichischen Soldaten in
Bosnien - Herzogowina auch in Medj.. Nach
unseren Informationen war es der 5. Bischof,
der in diesem Jahre Medj. besuchte. In diesen
15 Jahren kamen insgesamt etwa 100 Bischöfe
und 10 Kardinäle
hierher. Nach dem Besuch
bat ihn ein Journalist der “Oase des Friedens”
seine Eindrücke wiederzugeben.
“Ich besuchte Medj. an einem sehr stillen
Tag. Auch die Treffen mit kleineren Gruppen
sind viel besinnlicher. Es war interessant, daß
die Soldaten in meiner Begleitung keine An-
sichtskarten, sondern Rosenkränze kauften. Ich
erlebte das Schweigen in Medj.. Wir setzten
uns seitlich der Kirche nieder, die den Platz
überragt, und verblieben einfach im Schwei-
gen und im Frieden. Wenn wir auch nur einige
Stunden in Medj. verbrachten, fühlten wir, daß
dieser Ort von etwas Besonderem erglänzt.
Sowohl für mich als auch für die Soldaten war
es wirklich wunderbar.
Nach dem Gebet gingen wir in ein kleines
Gasthaus, wo wir auf sehr warmherzige Men-
schen trafen. Sie beherrschten mehrere Spra-
chen und wandten sich sofort an uns.
Ich erzählte den Soldaten, wie viele
Bekehrungen hier geschehen. Man kann über
die Erscheinungen verschiedener Meinung sein,
was aber wichtig ist, daß hier Tausende von
Menschen ihre Beichte ablegen und auf die
Berge steigen, um zu beten.
Und dann noch etwas anderes, es kommen
sehr viele junge Menschen her. Laufend sah
ich, wie die Franziskaner mit neuen Jugend-
gruppen vorbeikamen.Nach dem, was wir hier
erlebten, kann man sich vorstellen, was hier
anläßlich der großen Feiertage geschieht. Dies
ist wirklich ein Ort des Lebens und der Gna-
de...”
(Oase des Friedens, Wien, Juli 96)
lernte, wie sie der Heilige von Momtfort in
seinem “Traktat der wahren Ergebenheit” lehrt,
beschloß er, daß das Haus Ort der Vorbereitung
werde für die Weihe zum Unbefleckten Herzen
Mariens. Für diesen Zweck wird das Haus einer
Vereinigung von Laien anvertraut.
* Es scheint, daß das Haus des Belgiers in
Bijakovici nun endlich seiner Bestimmung zu-
geführt wird. Der Eigentümer errichtete dieses
neue, weiße, lange Zeit verschlossen gebliebene
Gebäude zu dem Zweck, der Sache der Mutter-
gottes zu dienen. Nachdem er die Weihe kennen
Gott schickt Seine Mutter
uns wachzurütteln
Mehr als offizielle Anerkennung zählen
die Früchte und der „sensus fidelium“
Unzählig die „verehrten“
Pilgerorte vor einer Anerkennung!
Das hat Daniel Ange in Linz (Österreich)
bezüglich Medjugorje erklärt: „Eines der heu-
tigen größten Zeichen der Gnade Gottes, ist,
daß er Seine Mutter nach Medjugorje gesandt
hat. Das bedeutet, daß Er uns vom Schlaf
wecken, uns aufrütteln will.
F. Warum sind solche blutige Kriege gera-
de in Ruanda und Bosnien ausgebrochen, wo
Maria erscheint? Ist dies nicht ein negatives
Beweisstück?
A. Das ist die Apokalypse, in der wir die
Königin des Friedens im Himmel sehen, mit
Sternen gekrönt, die gegen den Drachen kämpft.
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Notizen aus dem gesegneten Land
Erscheinungen auf dem Berg
“Seid meine Beter ! Betet für die Prie-
ster” Reicher Gnadensegen ergoß sich am 15.
Jahrestag über für die Menschenmenge, die aus
allen 5 Kontinenten herbeiströmte. Die Gottes-
mutter kam als Krönung des Festes auf dem
Berge, indem Sie von 3 Engeln begleitet Ivan
erschien, Sie freute sich über die große Zahl der
Anwesenden und sagte ihm : Ich bewahre euch
alle in Meinem Herzen, betet noch mehr, denn
Ich brauche eure Gebete. Betet in euren Grup-
pen für die Priester.
Ständig fordert uns Maria auf, zu beten,
weil mit dem Gebet sich alles in uns verändert
(und auch in der Welt). Beim vorherigen Tref-
fen auf dem Berge mit Ivan im Juli sagte Sie
ihm wiederholt : Liebe Kinder, heute fordere
Ich euch auf, zu beten. Ich will euch nichts
anderes sagen als dies :Betet ! Seid Meine
Beter !
Vicka : “Nicht indem wir viel tun, son-
dern indem wir viel beten nehmen wir teil an
dem Plan der Gottesmutter,”
- Vicka wurde
befragt : “ Was will Maria sagen, wenn sie
äußert : Ihr lebt heute eine Zeit der Gnade
(25.02.96) ? Bedeutet das, daß wir in Zukunft
sehr schwere Zeiten erwarten müssen ?” “Nein,
absolut nicht - hat Vicka geantwortet - eine
solche Zukunft sollen wir nicht erwarten. Ma-
ria will sagen, daß wir gerade jetzt ganz die
großen Gnaden nutzen sollen, die Ihr Sohn und
Sie selbst uns in dieser Zeit zukommen lassen.
“Das Wichtigste ist, daß wir uneinges-
chränkt an Ihrem Vorhaben teilnehmen. Es
gibt viele Leute, die alles mögliche tun, auch
Ihr zu Ehren, aber in Wirklichkeit befolgen sie
nicht Ihr Vorhaben, weil sie nämlich nicht
beten. Sie machen und machen, beten aber
nicht. Nur durch das Gebet allein können wir
an Ihrem Plan teilhaben und Frucht bringen.
Heute richten viele Ihre ganze Aufmerksam-
keit auf die Katastrophen. Aber sie sollten
besser mit der heiligen Jungfrau an Ihrem
Vorhaben mitarbeiten. Ihr Zweck ist ganz ein-
fach der Frieden.”
(Schwester Emmanuel)
Fünfzehnter Jahrestag
Außer dem, was bereits im Echo 128 be-
richtetet wurde, ist noch die feierliche Abend-
messe des Vorabends zu erwähnen, die von
Pater Jozo geleitet wurde und die vom 25. Juni,
geleitet von Pater Ivan Dugandzic’, Professor
der heiligen Schrift an der katholischen Uni-
versität von Zagreb. Am gleichen Tage wurden
für die aus aller Welt herbeigeströmten Men-
schen Messen in 15 Sprachen gelesen.
Der 5. Friedensmarsch von Medj. fand
am 24. Juni statt. Nach Andacht und Segen im
Kloster Humac machten sich die 10000 Teil-
nehmer um 7 Uhr auf. Verschiedene Patres
wechselten sich ab, das Allerheiligste voraus-
zutragen. Nach 17 km Marsch trafen sie vor der
Pfarrkirche von Medj. ein zum gemeinsamen
Gebet. Die Idee zu diesem Friedensmarsch
wurde 1992 während der schwersten Tage des
Krieges in den Herzen der Pilger und Freunde
von Medj. geboren als Antwort auf Friedenslo-
sigkeit, Gewalt, Haß, als Aufforderung zum
Gebet für wahren Frieden und Versöhnung.
Jugendfestspiele
“Vom Dunkel zum Licht”
Wie jedes Jahr., fanden vom 31.Juli bis
zum 6. August in Medj. die großen Jugend-
festspiele statt, welche jedoch in diesem Jahr
neu benannt wurden : “Wir wollen sie Interna-
tionales Gebetstreffen der Jugend
nennen, weil
es nicht nur ein Beisammensein mit Frohsinn
und Gesang sein soll, aber vor allem ein Tref-
fen mit dem Herrn” machte Pater Slavko klar
am Abend des ersten Tages anläßlich der An-
betung des Allerheiligsten und fügte hinzu : Im
Laufe dieser Woche können wir uns so im
gemeinsamen Gebet entfalten, wie es Maria
immer von uns wünscht.
Vom Dunkel zum Licht war das diesjährige
Motto, aber dann stand jeder Tag unter einem
anderen Leitgedanken, welcher von einem
Redner erläutert wurde und dann im Mittags-
gebet wieder aufgenommen wurde sowie auch
bei den nachfolgenden nachmittäglichen
Augenzeugenberichten der Seher im Park zwi-
schen der Kirche und der Schule, etwas unbe-
quem aber schattig . Der Tag begann um 9 Uhr
mit dem Lobgesang und endete mit der ge-
meinsamen Abendveranstaltung im Freien :
Rosenkranz, Heilige Messe, Segnungen.
Etwa 6000 junge Menschen aus aller Welt
hatten sich eingefunden (diese glaubhafte Zahl
gab das Pfarramt), zusammen mit den anderen
Pilgern, die am Vorabend des 5. Augustes, des
Geburtsfestes der Gottesmutter, eintrafen, ins-
gesamt 15000 Personen. Vor allem kamen sie
aus Osteuropa : 25 Busse mit Tschechen, 22
mit Slovaken, dann noch Rumänen, Polen,
Ungarn, und zum ersten Mal eine Gruppe
Bulgaren, usw. Für sie alle wird Medj. zu
einem rechten Seelenkurort nach all den Jahren
des staatlichen Atheismus. Weitere zahlreiche
Gruppen kamen vor allem aus Italien, Frank-
reich, Lateinamerika, Deutschland, Österreich,
Holland, dem Libanon, aus Afrika und sogar
aus China, Japan, Korea und von den Jungfrau-
inseln !
Das Sprachenproblem wurde in diesem
Jahr zum ersten Mal durch Simultanübersetzung
in 9 Sprachen gelöst, so konnten fast alle
Jugendlichen, die sich mit UKW-Radios und
Kopfhörer ausgerüstet hatten, den Reden und
Gebeten in ihrer Sprache folgen.
Die jungen Religionsgemeinschaften von
Medj. hatten jede eine besondere Aufgabe bei
den Festspielen. Die Gemeinschaft Béatitudes,
mit Agostino und seinen Freunden, animierte
die Gesänge und zusammen mit denen der
Oase des Friedens versammelten sie sich mit
der Jugend auf dem Platz hinter der Kirche. Der
24stündigen Anbetung hatten sich die von
Kraljice Mira angenommen , viele junge Men-
schen, die Jesus in der Stille begegnen wollten,
kamen in die immer rege besuchte Kapelle
ihres Hauses.
Für die weniger gut gestellten Pilger, vor
allem Kroaten und Osteuropäer, hatte die IFOR,
die Friedenstruppe der UNO, Zelte mit 600
Betten errichtet, mit Duschen und Sanitärein-
richtungen. Die Gemeinschaft Kostbarstes Blut
sorgte für Verpflegung und Animation, zusam-
men mit Kraljice Mira.
Die Jugendfestspiele Tag für Tag
Am Freitag, den 2.8., bewegte sich die
endlos lange Prozession mit dem Aller-
heiligsten entlang der 4 Ortsteile von Medj. :
Bijakovici, Vasilj, Miletina, Sivric’, auf einem
Weg von 12 km besuchte Jesus den gesamten
von Maria gesegneten Landstrich. Die ganze
Jugend war da, um mit Gesang und Gebet
hinter dem Allerheiligsten zu gehen.
Pater Slavko sprach in sehr schlichter und
konkreter Form von der heiligen Beichte und
der deutsche Pater Müller von der Wieder-
versöhnung. Schon von den ersten Tagen an
gab es lange Schlangen vor den doch sehr
zahlreichen Beichtstühlen und Beichtväter fan-
den sich auch überall verteilt auf den Bänken
im Freien.
Mit der Macht des Lebens, die ihre ganze
Person ausstrahlt, überrollte am 3. Schwester
Elvira, die Gründerin der Gemeinschaft Ce-
nacolo
, ihre Zuhörerschaft. Einige ihrer Aus-
sagen, die bezeichnend sind für das Klima der
ganzen Woche, geben wir hier an anderer
Stelle wieder.
Sie rief auf, die Botschaften von Maria
anzuhören, um das Leben getreu dem Evange-
lium zu entdecken. Sie sprach auch von dem
Rhythmus von Gebet und Arbeit in ihren Ge-
meinschaften zur Heilung der Drogenabhängi-
gen, die hier und da überall in der Welt verteilt
entstanden sind. (siehe Echo 117). Von all dem
legten auch die jungen Leute aus der Gemein-
schaft Zeugnis ab, als sie am Nachmittag ihre
Erfahrungen erzählten.
Am Abend des 3.8. anläßlich der hinrei-
ßenden Darbietung der Jungen der Gemein-
schaft Cenacolo war der Platz hinter der Kirche
gefüllt wie am 25. Juni. Ihre Tänze, welche die
einzelnen Schritte der jungen Menschen her-
aus aus dem Dunkel der Drogen hin zum Licht
der Auferstehung mimten, wechselten sich ab
mit Lesungen von Stellen aus dem alten Testa-
ment und dem Evangelium, auch diese wurden
in alle Sprachen übersetzt.
Sonntagabend der 4. war dem Marienlied
gewidmet. Gruppen aus allen anwesenden
Nationen wechselten sich auf der Bühne ab, um
in einer sehr heiteren Atmosphäre unter der
effektvollen Regie des Pater Slavko ihr Lied
für Maria zu singen. Und um den Frieden aller
nicht zu stören, ist kein Lied preisgekrönt
worden!
Am Morgen hatte Pater Cosimo gelehrt,
wie man betet, mit manch lebhaftem Motto und
tiefgehenden Erwägungen. “Wenn du betest,
lege nicht so sehr Wert darauf, ein perfektes
Gebet zu sprechen. Stelle einfach all das Gute
und Schlechte in dir vor Ihn hin, weil Er dich
so will, wie du wirklich bist. Auch dann, wenn
du abgelenkt bist und es nicht schaffst, mit
Jesus Zwiesprache zu halten, ist Er dir nahe.
Wenn du ein gut formuliertes Gebet sprichst,
kann das dir selbst gefallen ; Jesus gefällt das
Gebet des armen Schluckers. Du mußt nur
treulich beten, weil du Ihn nötig hast : du mußt
dich nur vor Ihn hinstellen und Er wird dir das
Nötige geben...”
Beim Geburtsfest der Gottesmutter am
Montag, den 5., stellte Pater Jozo, der Pfarrer
von Medj. war zur Zeit der ersten Erscheinun-
gen, in mitreißender Weise Betrachtungen an,
anhand Ihrer Botschaften und Stellen aus dem
Evangelium, über den Sinn der 15jährigen
Anwesenheit von Maria. “Habt keine Angst,
Maria bei euch aufzunehmen, nehmt die Mut-
ter auf wie es damals Johannes tat... Fürchtet
euch nicht, die Botschaften von Maria zu
verbreiten
, auch wenn euch anfänglich nie-
mand glaubt, auch wir haben den Sehern nicht
geglaubt. Aber die haben furchtlos weiter ge-
macht und so haben sie allen die Botschaften
der Gottesmutter gebracht.
Wenn ihr nach Hause zurückkehrt, habt
keine Angst, der Welt die Botschaft von Maria
zu übermitteln, denn sie ist der Quell für das
Seelenheil : es ist das Evangelium, welches uns
und der Welt hier und heute gepredigt wird.
Wir müssen uns nicht fürchten vor unserer
Erbärmlichkeit, laßt uns Jesus unser weniges
Rüstzeug übergeben, wie das Kind, daß 5 Brote
beigesteuert hat und Jesus nachfolgte : und mit
diesen wenigen Broten hat Jesus eine
Menschenmenge sättigen können ; und 12
Körbe voll blieben übrig, Überfülle auch noch
für die anderen...”
*Wohtätigkeitskonzert Am 21.Juli gab das
Jugendorchester der Stadt Essen vor der Kirche
von Medj. ein Wohtätigkeitskonzert zugunsten
der Kinder, deren Väter in Kroatien und in
Bosnien - Herzogowina gefallen sind. Es war
das letzte von vielen Konzerten, die während
drei Wochen an verschieden Orten in Kroatien
abgehalten wurden. Die Einkünfte gingen alle
an die kroatischen Kriegswaisen.
(Press Bulletin)
background image
Eine große Menschenmenge zur hl. Messe des Jahrestages
Am Ende ließ Pater Jozo an alle ein Bild
von Maria verteilen, auf welchem auf der Rück-
seite Ihre 5 Hauptanliegen verzeichnet sind.
In der Nacht der Verklärung bestieg ein
Strom junger Menschen, den Rosenkranz be-
tend, den Krizevac. Bei Sonnenaufgang be-
gann die heilige Messe. Am Ende der Messe
entließ P.Jozo die Jugend mit dem Aufruf, den
Weg des Brotes zu gehen, “gebrochenes und
für die Menschheit hingegebenes Brot” zu
sein. Dies war der Abschluß der Jugend-
woche, in der beträchtlich viele junge Men-
schen aufnahmebereit wurden, um ein neues
Leben anzufangen, einige sagten : “Ich begeg-
nete Maria und werde immer wieder hierher
pilgern !”
(Nicola)
Schwester Elvira : Jugend, ihr seid
die Hoffnung der neuen Menschheit -
“Danke dafür, daß ihr mir die Möglichkeit
gegeben habt, Gottes Werk zu verkünden : das
größte und bedeutendste Werk, welches nie-
mals enden wird, ist der Mensch. Wir alle sind
hier in einem kleinen Ort, Medj., der Mittel-
punkt von Liebe, Glauben und Segnungen ge-
worden ist dank der Gegenwart von Maria. Wir
sind nicht hier, weil große Unternehmen das
organisiert haben, sondern weil die Gottes-
mutter uns einlud und uns etwas zu sagen hat,
nahezu flüsternd leise und zu jedem. .
Denken wir mal an die Festspiele, die wir
hier erleben. Bei anderen Festspielen wie in
San Remo hört man viele Lieder, es gibt Beifall
und am Ende sind viele enttäuscht, weil nicht
immer das beste Lied gewinnt. Hier ist es nicht
so : Maria will uns alle als Mitwirkende, wie
sehr würdet ihr aufpassen, wenn nach mir jeder
von euch aufgefordert würde, von dieser Büh-
ne zu sprechen. Und so ist es in der Wirklich-
keit, ihr alle steht auf der Bühne des Lebens,
von der aus wir verkünden müssen, bezeugen !
Ein jeder hat seine Rolle, niemand ist Zuschau-
er. Wartet nicht weiter, seid aktiv !...
Vergebt uns Erwachsenen die Leere ohne
Ideale und echte Beziehungen - “Die Familie,
die Welt, die anderen geben sich mit dem
Minimum zufrieden ; du arbeitest, bist produk-
tiv, bist wirtschaftlich ertragreich, also bist du
normal : sie haben dich unter Drogen gesetzt.
Wer und wie du innerlich bist, warum du
arbeitest, was du von der Zukunft erhoffst, das
kümmert sie einen Dreck. So kommt die Ju-
gend ins Schleudern, sucht Äußerlichkeiten,
die Eindruck machen, den Anschein und nicht
die Substanz.
Bist du es leid, eine Maske zu tragen und
suchst die Freiheit, die Freude und das Lä-
cheln ? All das ist nicht eine Sache, sondern es
ist eine Person, es ist das Antlitz Gottes ! Wir
wissen es nicht zu erkennen, denn wo sind die
nachzuahmenden Vorbilder ? Wir “reifen Men-
schen” verlieren den inneren Frieden, wenn
etwas nicht gelingt. Und die jungen Menschen
sehen das und sagen : “Für so wenig verlierst
du deinen Frieden ?” Also habt ihr die Aufga-
be, nach Hause zu gehen und
eure Eltern in Krisis zu ver-
setzen, die euch alles haben
lassen und euch nicht den
Verzicht lehren ; die euch
sagen, daß ihr in die Kirche
gehen sollt, gut sein sollt,
aber unter sich sind sie nicht
gut, nicht echt religiös. Das
ist euer Moment. Wir Er-
wachsenen sind schlaff ge-
worden, ganz fadenscheinig
mit unserer falschen Fröm-
migkeit. Eine Bekehrung, die
nicht bis in die Brieftasche
geht, ohne Liebe und Erbar-
men, die sich nicht sorgt um
den Hunger in der Welt, ist
eine falsche Bekehrung. Die Erwachsenen keh-
ren heim und sagen : “Ich war in Medj.. ” Sagt
ihr nichts, handelt !
Ihr seid für das Licht geboren und das
Licht ist die Wahrheit. Jugend ! Ihr habt das
Herz Christi in euch ! Der Papst sagt das nicht
für die Theologen, er spricht zur Jugend : “Ihr
seid die Hoffnung der neuen Menschheit, über-
nehmt die Verantwortung, sie zu erfüllen, wir
Alten können das nicht. Ihr seid das Licht ; im
Namen eurer Eltern bitte ich euch um Verge-
bung, im Namen der Kirche, der Schule ! Ver-
gebt uns, weil wir euch im Dunkeln haben
gehen lassen ! Ihr müßt das Licht der Welt
sein ; Jesus sagt es euch Wenn du nicht Licht
bist, bist du Dunkel ! Wenn du nicht
Zwiesprache bist, bist du Schweigen, bist du
Grabstätte ! Wenn du nicht Lächeln bist, bist
du tot ! Wir haben in uns diesen Reichtum, den
wir verschenken können, um die anderen leben
zu machen. Das ist eine Pflicht, nicht nur ein
“wenn ich mich danach fühle, wenn ich Lust
dazu habe” !
Wenn du nicht mit dem zufrieden bist, was
du bist und Veränderung wünschst, frage dich :
“Wer will ich sein ? Nicht : “Was will ich als
Erwachsener machen ?” Ich frage dich : “Wer
willst du sein in dieser Welt, die durch deine
Gegenwart gezeichnet ist ?” Gott hat dich in
dieser Welt entworfen, du schuldest Ihm also
eine Antwort. Und jetzt einige Ratschläge.
Wohin ihr geht, Zuhause, herrscht viel-
leicht kein Frieden ? Also mußt du sagen : Ich
werde Frieden, ich mache mich zum Frieden..
Wohin du gehst, herrscht Falschheit und Dun-
kel : ich will Licht sein, Wahrheit. Vielleicht
gehst du hin, wo gestritten wird, wo Spannung
herrscht, Krieg ? Maria sagt : Nehmt den Krieg
aus euren Herzen und eilt dann zu Hilfe. Wer
wollt Ihr sein ? In uns schlägt das Herz von
Jesus. Jesus hat gesagt : Ich bin der Weg, die
Wahrheit und das Leben. Wenn wir es wollen,
sind wir das, was Jesus schon in unserem
Inneren festgelegt hat...
Ich darf das sagen, ich darf das lauthals
schreien weil es bereits Wirklichkeit ist, diese
Begegnung mit Gott, der das Leben gibt, ist
bereits real : Jesus im Herzen der Menschen
gegenwärtig und lebend, das werdet ihr am
Samstag abend sehen bei der Vorstellung unse-
rer Jungen (und so war es in der Tat ! Red.)
Keine noch so schwere Sünde, kein noch so
dramatisches Ende können uns schrecken, wir
haben Jesus, Gottes Sohn, merzen wir endlich
das Bild eines Gottes aus, der darauf wartet,
uns zu erwischen, der uns züchtigt, der uns die
Krankheiten schickt : das ist ein Gott, den wir
uns erfunden haben, weil wir schlecht sind !
Gott wird uns von Jesus deutlich gemacht, Sein
Gesicht ist wie das von Maria...”
Viel Licht und einige Schatten
1.Während ich der Vorstellung der Jungen
Schwester Elviras folgte, fragte ich Jesus im
Vertrauen :”Was hältst Du von dem allen ?
Und ich verspürte eine Antwort : “Weißt du, es
sind alles meine Kinder.” Ich war sehr gerührt,
weil ich begriff, wie groß die Liebe von Jesus
und Maria ist und wie sehr sie auf das Herz
schauen und nicht auf Äußerlichkeiten.
Es gab auch weniger Positives bei den
Festspielen. Es fehlten einige Leute, auf deren
Kommen man sehr gehofft hatte : Schwester
Briege, Jean Plivar, General Morillon, aber das
hat der Substanz der Veranstaltung keinen
Abbruch getan.
Dann, ungeachtet der wiederholten Emp-
fehlungen von Pater Slavko, angemessen ge-
kleidet zu sein, war die Kleidung vieler, vor
allem Mädchen, eher für den Strand geeignet
als für einen heiligen Ort. Die Temperatur, die
nicht übertrieben hoch war, konnte keine Ent-
schuldigung sein. Ein jämmerliches Schau-
spiel, Zeichen eines oberflächlichen Gewis-
sens, das auch unempfindlich ist für die Stö-
rung, die es bei anderen verursachen kann und
nicht mehr die Erhabenheit der Begegnung mit
dem Göttlichen erfassen kann.
(Nicola)
2. Schaffen vermischt mit Gebet Viele
junge Menschen kamen ohne zu wissen, was
beten heißt, dennoch wurden sie von der Atmo-
sphäre mitgerissen und wiederholten gemein-
sam mit der Menge die AveMaria mit größter
Natürlichkeit. Ich sah sie bei der Abendmesse
beten und singen, gesammelt und aufmerksam
inmitten der großen Menschenmasse. Das ist
die Auswirkung des intensiven Betens, das
diese Tage vorbereitet und begleitet hat. Man
hörte die Jungen von Schwester Elvira, wie sie
sich einer dem anderen, auch von Weitem , die
AveMaria laut zuriefen, während sie die Anla-
gen für die Veranstaltung auf - und wieder
abbauten.
Beim Besuch ihrer Gemeinschaft in Ugliane
überrascht dich die Fröhlichkeit, mit der die
Jungen den Besuchern entgegengehen, um ih-
nen zu Diensten zu sein und ihnen zuzuhören :
dann verkünden sie dir, daß “heute die Vorse-
hung eintraf, ein Lastwagen mit Nudeln, eine
Autozisterne mit Wasser, usw.” Und dann zei-
gen sie dir, was sie gebaut haben, das sind
Bauten echten Lebens, keine Fronarbeit. Diese
Mauern sind mit Gebeten durchtränkt, alles
kündet von den Werken des Heiligen Geistes.
Auch die Häuschen atmen vor Leben. Das
primitive Amphitheater für sommerliche Tref-
fen, was vor der Kirche (die früher ein Stall
war)gebaut wurde zum Lobe Gottes, ist Werk
des Heiligen Geistes. Man möchte sagen, Gott
hat die Seinen überall.
(Rossano)
Die Gebetsgruppe der Seherin Jelena
ist erneut aktiv -
Eine gute Nachricht. Elena
Vasilj verbrachte den ganzen Sommer in Medj.
und traf wieder alle befreundeten Personen der
Gruppe, die sich seit 1991 nicht mehr versam-
melte. Jetzt treffen sie sich wieder jeden Diens-
tag in der Nähe der Kirche. Von dieser Gruppe,
die jahrelang von Ihr geschult wurde(siehe
Echo 127 und 128), hatte Maria gesagt, daß sie
stärker sei als eine Atomzentrale. Mit jeder
Gebetsgruppe, in der alle ein Herz und eine
Seele sind, könnte es so sein.
Von einigen Freunden aus Brescia befragt,
sagte Jelena, daß sie nur selten in der Gruppe
anwesend sein kann aufgrund ihres Studiums
in Rom. In Rom nimmt sie an keiner Gebets-
gruppe teil und fühlt auch nicht das Bedürfnis,
eine zu gründen, weil ihre Gruppe die von
Medj. ist. Diese Freunde unterbreiteten ihr
einige religiöse Probleme und waren beein-
druckt von der Behutsamkeit und Tiefsinnigkeit
ihrer sehr ausgewogenen Antworten.
Der übliche Bus fährt täglich um 18 :00 in der
Nähe des Hauptbahnhofs Triest ab und kommt am
folgenden Morgen um 8 :00 in Medj. an ; Rück-
fahrt um 18 :00 ab Medj., Ankunft in Triest um
8 :00 morgens (Tel. 0039 40 425001, Preis hin und
zurück LIT. 180.000 )
background image
Jelena bestätigte, daß Maria in ihrem Inne-
ren in geheimnisvoller Weise weiterhin zu ihr
spricht, meistens in den intensivsten Momen-
ten des Gebets. Sie wurde gefragt, warum
manchmal beim Beten innere Leere auftreten
kann, so daß man sich ganz abgestumpft fühlt.
Manchmal - antwortete sie - handelt es sich um
eine verborgene Schuld, wegen der das Ver-
hältnis zu Gott nicht mehr ungetrübt ist, oder
aber, daß man etwas für sich behält. Normaler-
weise läßt Gott dich Seine Anwesenheit fühlen
und gibt dir Kraft, vor allem, wenn du auf dem
Wege der Bekehrung bist oder einen besonde-
ren Ruf erhalten hast, aber manchmal stellt er
deinen Glauben auf die Probe.
Dann wurde sie gefragt, ob ein besonders
geprägter und mit Medj. verbundener Geistli-
cher erforderlich sei für eine Gruppe, die einen
Weg gehen will oder ob ein jeder Geistlicher
geistiger Weggeleiter sein kann. Die Antwort
war : “Die Beichte kann man bei jedem able-
gen, aber die Wahl des geistlichen Weggeleiters
muß individuell sein. Die Gruppe muß von
Laien gebildet werden, wenn auch ein fähiger
Geistlicher als Weggeleiter erforderlich ist.
Die Laien müssen aktiv mitmachen, diesem
Geistlichen nicht nur passiv nachfolgen, ohne
Scheu müssen sie ihre Ansprüche und Wün-
sche zur Geltung bringen.
Auf die Frage, wie eine Gruppe wie die ihre
entstehen kann, antwortet sie, daß darüber be-
reits geschrieben wurde. Es ist der ernste
Wunsch jedes Einzelnen erforderlich, sich ein-
mal bei einem und einmal beim anderen Mit-
glied zum Gebet zu treffen, zur Lesung des
Gottesworts, so wie sie es in Jelenas Gruppe
tun. Durch das Gebet wurde der Wille zu beten
immer größer, aus einer Stunde werden zwei
oder drei ; als dieser feste Wille vorhanden
war, kam auch die Hilfe der Muttergottes und
so wird es sein für eine jede Gruppe, die Ihre
Botschaften befolgen will.
(Pietro)
Teresa betet für die Anliegen
der Muttergottes
und die Muttergottes löst
die Probleme von Teresa
Teresa hat ihre Tochter Vera Zuhause, die
mit einem Mann verheiratet ist, der Krieg mit
seiner Frau und der Familie führt, weil sie
bigott seien. Er verkündet laut, daß er nicht an
Gott glaube, daß er nicht die geringste Absicht
habe, diesen Unfug mitzumachen. Ganz un-
glücklich fährt Teresa an dem Tag nach Medj.,
als ihre Tochter zum Anwalt geht, um die
Scheidung einzureichen. Sie will ihren Schmerz
zu Maria bringen, sie ist besonders bedrückt
davon, zu sehen, wie ihre kleine Enkelin
Harmony zwischen Mutter und Vater geteilt
ist, die sich prügeln und vor ihren Augen von
Scheidung reden. Das Kind hingegen träumt
davon, ein Brüderchen oder Schwesterchen zu
bekommen, daß ihm Gesellschaft leistet.
In Medj. erfährt Teresa von dem Tausch,
den man mit der heiligen Jungfrau machen
kann : “Betet für meine Anliegen - sagte Sie
mehrmals - und Ich werde an die euren den-
ken
.” So beschließt Teresa, ihr Problem und
ihren Kummer völlig Maria zu überlassen und
sagt Ihr : “Nehme Du Dich Veras und ihrer
Familie an, ich für meinen Teil verpflichte
mich, für Deine Anliegen zu beten”. Nachdem
sie diese Vereinbarung getroffen hat, geht sie
bis zum blauen Kreuz, wo sie inbrünstig betet,
wie es Maria begehrt : für die Glaubensfernen,
die Jugend, die Sünder, die Priester, den Frie-
den der Herzen.
Abends erfährt sie telefonisch, daß Vera
das Treffen mit dem Anwalt absagte, um einen
letzten Versuch zu machen, die Familie zu
retten. Die Tage vergehen und Teresa geht
jeden Abend, nach den Veranstaltungen der
Pfarrkirche, zum blauen Kreuz, wo sie intensiv
für die Anliegen der Madonna betet. Nach
Frankreich zurückgekehrt, stellt sie überrascht
fest, wie ihr Schwiegersohn sich verändert hat.
Ihre Tochter erzählt ihr, daß er sie eines
Abends um 22 Uhr, als er im Bett Fernsehen
schaute, sie plötzlich rief, um ein großes wei-
ßes Kreuz über dem Fernsehgerät zu sehen.
Vera läuft herbei, sieht aber nichts, ihr Mann
beharrt : “Schau genau hin, ich sehe es !” Teresa
erklärt ihrer Tochter, daß sie dieses Kreuz gut
kenne, vor demselben stand sie betend zu dem
gleichen Zeitpunkt, als dies geschah.
Die heilige Jungfrau hatte den Tausch an-
genommen : Sie hatte sich des Schwiegersohns
angenommen, während Teresa für Ihre Anlie-
gen betete. Nach diesem Vorfall, es geschah im
Juni 95, begannen Vera und ihr Mann die
Wiederannäherung an die Kirche. Sie beichte-
ten, Vera zum ersten Mal nach 10 Jahren, ihr
Mann nach 20 Jahren. Jetzt wird in der Familie
täglich gebetet und die kleine Harmony hat
eine große Neuigkeit zu verkünden, zum Herbst
erwartet sie ein Brüderchen. (S.Emmanuel)
Frances hat ihre Krücken
in Medjugorje gelassen
Pater Slavko berichtet: Frances Russel kam
am 11. April 96 in Begleitung ihrer Schwester
nach Medj. mit Schwester Margaretes Gruppe.
Mit den Krücken unter den Armen bittet sie
mich am Mittwoch den 17. um ein Gespräch.
Als ich den Grund erfahre, verabrede ich mich
mit ihr für 17 Uhr. Sie kommt in Begleitung von
Schwester Margaret.
Frances aus Boston ist jetzt 43 Jahre alt. Mit
27 Jahren hatte sie 1980 in dem Krankenhaus,
wo sie als Krankenschwester arbeitete, einen
sehr schweren Arbeitsunfall. Anfangs erkann-
ten die Ärzte nicht, wie schwer sie verletzt war.
Das Rückgrat war verletzt, Muskeln und Ner-
ven geschädigt. Als dies erkannt wurde, mußte
sie sich insgesamt 5 schwierigen Operationen
unterziehen. Bereits nach der zweiten ver-
schlechterte sich die Lage erneut. Zuletzt konn-
te Frances den Kopf nicht mehr drehen, mit den
Händen den Nacken erreichen und sich nicht
mehr erheben. Die Ärzte erklärten ganz offen,
daß sie nichts mehr tun konnten. Von da an
verbrachte sie bis zu ihrer Ankunft in Medj. die
meiste Zeit in Krankenanstalten.
Frances, was geschah jetzt bei dieser Pilger-
reise ?
Frances - Ich betete viel, nahm wie die
anderen an den Abendveranstaltungen teil, an
der Anbetung des Allerheiligsten, den Zusam-
menkünften, den Erläuterungen. Am Samstag
den 13.4. begab ich mich nach Siroki Brijeg, wo
Pater Jozo gesprochen und gebetet hat.
Ich fühlte einen starken Schmerz am Her-
zen und sah wie in einem Film mein ganzes
Leben und Leid. Ich habe geweint und in mei-
nem Inneren hörte ich diese Worte : “Gib mir
dein verwundetes Herz !” Dann habe ich ge-
fühlt, wie mein Herz gesundete. Zurückgekehrt
nach Medj. fühle ich den mächtigen Wunsch,
zur Messe zu gehen, an der Anbetung teilzu-
nehmen. Ich fühlte mich aber sehr aufgewühlt,
so sehr, daß ich die Gottesmutter anflehte, mir
die Kraft zu geben, nach Siroki Brijeg zurück-
zukehren. Dort mußte ich lange warten und als
Pater Jozo mich segnete, ging es mir schlecht,
ich zitterte am ganzen Körper, ich fühlte mich
wie von Stacheln durchbohrt.
Aber es ging eine Veränderung in mir vor,
ich konnte aber nicht verstehen, was mir ge-
schah. Nach Medj. zurückgekehrt wartete ich
vergeblich auf ein Gespräch mit Pater Slavko
und am Dienstagabend ging ich zu der Begeg-
nung am blauen Kreuz. Es wurde mir gesagt,
daß Maria gebeten hatte, für die Kranken zu
beten. Indessen verging langsam mein Kopf-
weh, ich konnte wieder den Nacken mit den
Händen berühren ; ich gewahrte, daß ich gehen
konnte...
P.Slavko - Worunter litten Sie am meisten,
bevor Sie herkamen ?
F.- Nach dem Unfall waren alle meine
Wünsche zunichte, eine Familie zu gründen,
Ärztin zu werden, all das, weil ich die Men-
schen sehr liebe. Die Schmerzen wuchsen im-
mer mehr, unerträgliche Kopfschmerzen, ich
konnte kein Licht mehr vertragen und lebte
praktisch wie eine Blinde und oft ersehnte ich
das Ende meines Lebens herbei. Ich konnte
mich nicht einmal aufs Bett legen, die Nacht
verbrachte ich auf einem Stuhl. Mit der Zeit
erkrankten Muskeln und Nerven, ich konnte
mein Zittern nicht mehr kontrollieren. All das
hat mich auch sehr verbittert gemacht.
P.Slavko - Und wie war es zu der Zeit mit
dem Glauben ?
Jeden Morgen ging ich auf Krücken zur
nahen Kirche und empfing die Kommunion,
danach betete ich den Rosenkranz. Das gab mir
die Kraft zum Leben, aber die Schmerzen wuch-
sen ohne Unterlaß, vom Kopf bis zu den Füßen.
P.Slavko - Wann erfuhren Sie von Medj. ?
F.- Seit langer Zeit schon wünschte ich,
herzukommen. Und je kränker ich wurde, um
so mehr erflehte ich von Maria die Gnade,
herkommen zu können. Ich versuchte es meh-
rere Male, es wurde mir aber immer wieder
ausgeredet, an einem gewissen Punkte begriff
ich, daß wenn ich es jetzt nicht tat, ich nie mehr
gekommen wäre. Dann wurde auch die Geld-
frage gelöst. Ich bin jedoch nicht gekommen,
um meine Heilung zu erbitten.
P.Slavko - Sind Sie jetzt sicher, an Leib und
Seele genesen zu sein ?
F.- Ja, ich fühle mich tatsächlich sehr wohl !
( Zum Beweis stand Frances auf und rannte die
Treppe hinunter mit den Krücken unterm Arm)
Der Bericht von Schwester Margaret
P.Slavko - Kennen Sie als die Leiterin die-
ses Mitglied ihrer Pilgergruppe ?
S.M. :Ich erfuhr bereits von ihrer Schwe-
ster, daß sie schwer krank sei. Am Flughafen
waren Sondermaßnahmen für sie erforderlich.
Aber nur heute mittag habe ich von ihrer Hei-
lung erfahren. Am Mittagstisch sang die ganze
Gruppe ohne Unterlaß voller Freude und Dank-
barkeit Gottes Lob. Frances hat sich völlig
verwandelt. Sie ist glücklich. Ihre Schwester
hört nicht auf, vor Freude zu weinen.
P.Slavko - Was fühlt man als Leiter einer
Gruppe, wenn jemand geheilt wird ?
S.M.- Ich komme bereits zum 54.Mal nach
Medj. und sah viele außergewöhnliche Dinge,
die den Menschen an Leib und Seele erfuhren,
wie sich Leben veränderten, was das Wichtig-
ste ist. Einer Schwester aus unserer Gemein-
schaft, die mich fragte, weshalb ich so oft nach
Medj. ginge, antwortete ich : “Sobald dort die
Wunder an Leib und Seele aufhören, werde ich
nicht mehr dorthin gehen.” Und jetzt fühle ich
mich besonders glücklich wegen Frances. Dank
sei Gott !
P.Slavko - Jetzt möchte ich von Frances
wissen, welche Botschaft sie an einem so glück-
lichen Tage aussprechen möchte.
F.- An der Liebe Gottes und der heiligen
Jungfrau hatte ich niemals Zweifel. Gott kennt
einen jeden von uns, Maria steht jedem zur
Seite. Denen, die hierher kommen, würde ich
sagen, als Erstes zu versuchen, Gott zu begeg-
nen. Ich hätte gern, daß alle Leute aus dieser
Pfarrgemeinde und die anderen alle sich dessen
bewußt würden, was für eine große Gnade es
ist, die Gottesmutter hier zu haben. Für meinen
Teil werde ich niemals aufhören, für eine so
große Gabe zu danken. Heute war ich den
ganzen Tag in der Kirche, um zu beten und
Dank zu sagen. Es fällt mir schwer, das auszu-
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men, um sich dienen zu lassen, sondern um zu
dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld
für viele.“
(Mk 10,43-45).
Somit übergibt er uns die Grundregel für
alle unsere Beziehungen in der Familie, in der
Ehe, am Arbeitsplatz, in jeder Gemeinschaft:
Diener sein! Denn Jesus, der erschienen ist, „um
die Werke des Teufels zu zerstören“
(1 Joh 3,8b)
weiß, daß „Diener sein“ alle unsere Begriffe und
die Gesetzmäßigkeit dieser Welt zerstören; es
zerstört die Erbsünde Adams und Evas, die „wie
Gott sein wollten“, Herren ihres Lebens, Herren
von Gut und Böse; es entwurzelt alle Leiden-
schaften, die in unseren Gliedern ihren Kampf
ausführen, und die die Ursachen aller Kriege
unter uns sind
(vgl. Jak 4,1). Dienen heißt die
Welt Satans vernichten, die aus Hochmut, so-
wie falschen Idolen besteht, und das ewige
Gebot wieder in Kraft setzen, das Jesus gekom-
men ist, wieder herzustellen: „Vor dem Herrn,
deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und
ihm allein dienen.“ (Lk 4,8). Er, der Leben ist,
wünscht, daß auch wir leben: „Wir wissen, daß
wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen
sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt,
bleibt im Tod.“
(1 Joh 3,14).
Wenn wir also mit den Augen Jesu schauen,
können wir erkennen, daß unser Nächster, Bru-
der, Schwester, Ehemann, Ehefrau, Freund...
Spiegel unseres Glückes und Lebens sind. Je
mehr wir die anderen lieben, desto mehr haben
wir das göttliche Leben in uns; je mehr wir fähig
sind, über die Grenzen und Schwächen der
anderen hinwegzusehen, desto reiner, stärker,
größer, ist die Liebe Gottes in uns. Die Werte
des gemeinschaftlichen Lebens bestehen darin:
Die einen werden Werkzeuge für die anderen
und es ist somit möglich, vom Tod zum Leben
und zur Liebe überzugehen.
Der prophetische Geist hat durch die franzö-
sische Mystikerin Marthe Robin (1902-1981)
angekündigt, daß „die Gemeinschaften die Welt
retten werden“.
Wahrlich enthüllt sich nur die
Gemeinschaft unter den Menschen als wahrer
Spiegel des Individuums.
Nur im gemeinschaftlichen Leben ist ein
Entfliehen des heutigen Menschen unmög-
lich,
denn, entweder er baut gesunde Beziehun-
gen mit den anderen auf, oder er bleibt isoliert;
in der Gemeinschaft gibt es in der Tat „keine
Alternative; entweder lieben, oder in der Hölle
leben“
(Br. Ephraim, „Marthe Robin, lieben
oder sterben“). Allein in der Gemeinschaft kann
sich der Mensch im Spiegel ansehen und in
seinem Dasein betrachtet werden, wobei sein
Herz gewandelt werden kann und immer ähnli-
cher dem Unbefleckten Herzen Mariens wer-
den.
Nur in der Gemeinschaft mit den anderen
kann der Mensch die Angst ablegen, denn er
kann Liebe erfahren; bei der Liebe ist die Angst
verbannt, in der Liebe sind keine Schutzpanzer
nötig und allmählich wird alles einfach und
natürlich. Nur unter dem sicheren Mantel der
Gemeinschaft lernt der Mensch sich von all dem
abzuwenden, was er nicht benötigt um frei zu
sein, das Reich Gottes in sich und in seiner
Umgebung aufzunehmen; denn nur in der
Gemeinschaft empfindet der Mensch zum
mystischen Leib zu gehören,
indem er, ge-
meinsam mit allen Brüdern und Schwestern, mit
jedem Menschen, die Fülle erreichen kann. Es
ist schwierig eine solche Gemeinschaft zu leben
und zu finden, aber Jesus hat uns im Letzten
Abendmahl offenbart, daß gerade das unsere
Aufgabe ist: „Als er ihnen die Füße gewaschen,
sein Gewand wieder angelegt und Platz genom-
men hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was
ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister
und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so, denn
ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister,
euch die Füße gewaschen habe, dann müßt auch
ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch
ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so han-
delt...“
(Joh 13,12-15).
Was bedeutet für uns Christen die Forde-
rung, ja besonders für uns, den Wunsch zu
hegen „unser Leben für die Brüder anzubie-
ten“?
Welche Einstellung sollten wir in unse-
rem täglichen Leben, in unseren Gemeinschaf-
ten, d.h. in unseren Familien, in der Ehe, in der
Bruderschaft, in den Schulen, am Arbeitsplatz,
in den Klöstern, haben?
Jesus lädet uns in der Tat ein, die „Kleider
abzulegen“, unseren Hochmut, unsere Wün-
sche, unsere Beweggründe, all das, was wir
nicht anzunehmen wissen; Er lädet uns ein, uns
mit der Gnade „neu zu bekleiden“, die Er reich-
lich über uns mittels der Sakramente, im beson-
deren durch die Eucharistie, ausgießt, wodurch
Er sich selbst uns durch seine barmherzige
Liebe verschenkt; so mit Gnade bekleidet, sind
wir Tag für Tag neu eingeladen, anzunehmen,
zu verzeihen, zu beten, und uns für alles „Schmut-
zige“ in uns, den anderen, in der Welt, anzubie-
ten.
Die uns von Jesus überlassene Aufgabe ist
groß und schwierig, sie ist aber gleichzeitig
auch „klein“, da sie bei den Gegebenheiten des
alltäglichen Lebens beginnt; sie ist auch „ein-
fach“, weil Jesus nicht nur angedeutet, sondern
die Auferstehung schon verwirklicht hat, und
sich erwartet, daß wir durch den Glauben diese
Aufgabe und das Leben in uns entdecken.
Also hat Jesus den Weg zur Gnade durch
Seinen Tod geöffnet; dieser Weg wird in den
Seelen und im Universum durch Seine
sakramentale Anwesenheit in der Heiligen Kir-
che und durch jedes Gebet immer weiter. Jeder
von uns muß sich zum Nachdenken anhalten,
um zu erkennen, wo und wie er den Anfang
machen muß; vielleicht ist es nur, daß wir
unseren Gesichtspunkt ändern müssen, begin-
nen, über die Fehler hinwegzusehen, d.h. begin-
nen, mit dem Herzen zu „schauen“. In diesem
Zusammenhang kann uns die folgende Geschich-
te verstehen helfen, wie unsere Art zu ‚„sehen“
die Dinge um uns ändern können.
„Einer von euch ist ein großer Heiliger“
Der Obere eines Klosters begab sich zu
einem bekannten Weisen. „Was suchst Du?“,
sagte dieser zu ihm. Der Obere erzählte ihm
seine traurige Geschichte. Es gab eine Zeit, da
war das Kloster wegen des Reichtums an
Geistlichkeit bekannt; die Zellen waren mit
jungen Bewerbern besetzt und in der Kirche
erklang der Gesang der Mönche. Dann brachen
aber schwere Zeiten herein. Die Menschen
strömten nicht mehr in Massen heran, um für
den Geist Nahrung zu finden, der Zustrom der
Novizen war versickert, die Kirche war in
Schweigen gehüllt.
Nur eine Handvoll Mönche blieben zurück,
die ihren Pflichten mit einem Herzen voller
Trauer nachkamen. Der Obere wollte wissen:
„Ist etwa eine Sünde Schuld daran, daß sich
unser Kloster in diesem Zustand befindet? „Ja“,
antwortete der Weise, „eine Sünde der Unwis-
senheit“. „Und um welche Sünde handelt es
sich?“ Einer von euch ist ein Heiliger in fal-
scher Hülle und ihr wißt es nicht.“ Danach
verabschiedete der Weise den Oberen und kehr-
te wieder zu Gebet und Anbetung zurück.
Nach seiner Rückkehr rief der Obere die
Mönche zusammen und informierte sie über das
Gespräch. Der eine schaute den anderen un-
gläubig an. Ein großer Heiliger? Hier? Un-
glaublich! Es schien aber, daß er inkognito hier
ist. Wieso haben wir ihn nicht erkannt? Und wer
kann es sein? Alle haben im Kloster Fehler!
Bruder Koch? Sicher, ab und zu ist er nervös,
aber wer wäre es nicht, wenn er den ganzen Tag
laufen und kochen müßte, um ja niemanden zu
enttäuschen? Der Bruder an der Pforte? Na ja,
auch er ist nicht ohne Fehler, einige Male ist er
zu langsam, aber wie kann man nicht wahrneh-
men, daß er immer bereit ist jedermann aufzu-
nehmen, der Hilfe sucht? Bruder Oberer? Auch
er hat wohl seine Grenzen, scheut aber keinen
drücken. Ich bin froh und dankerfüllt.
P.Slavko - Ich konnte auch die Schwester
der wunderbar Geheilten treffen, welche aus-
rief :
Gott ist groß ! Den ganzen Tag weinte ich
vor Glück. Ich kann es noch nicht begreifen,
daß meine Schwester keine Krücken mehr
braucht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie
unsere Mutter es aufnehmen wird, wenn sie das
alles erfährt. Dank sei Gott, unserem Herrn, und
Maria, der Friedenskönigin !
Und nach diesen Worten flossen die Tränen
wie ein Wildbach im Frühling.
(Aus Glas Mira, Mai 96)
Der heutige Mensch
auf der Flucht vor sich selbst, findet sich
in brüderlicher Gemeinschaft wieder
Der Mensch von heute ist immer mehr
auf der Flucht! Er flieht vor den anderen,
möchte unabhängig sein, frei, Herr seiner selbst.
Die Probleme der Gesellschaft, in der Familie
und Ehe, spiegeln immer mehr wider, daß der
Mensch unfähig ist, in Gemeinschaft zu leben.
Warum? Es fällt dem Menschen schwer, ande-
ren in ihrem Anderssein zu begegnen, mit ihren
anderen Gewohnheiten, mit ihren Grenzen und
negativen Eigenschaften; denn es ist viel leich-
ter, die zwischenmenschlichen Beziehungen
oberflächlich, gelegentlich, doppelzüngig, je-
doch auf bequeme und friedliche Art, zu leben.
Oftmals möchte der Mensch den „Balken“ in
seinem Auge nicht sehen und daher stören ihn
die wenigen „Splitter“ in den Augen der ande-
ren und fordern ihn so sehr heraus!
Der heutige Mensch hat Angst! Er hat
Angst, sich selbst, oder einer beschränkten,
schwachen Person, zu begegnen, die der Hilfe
des anderen und seiner Liebe bedarf, denn Kul-
tur, Fernsehen, Sport und Werbung bieten ihm
nur Ideale aus vollkommenen, intelligenten,
schönen, allmächtigen Personen, die jedoch hin-
ter dem Bildschirm in Wirklichkeit beschränkt
und ebenso zerbrechlich sind, wie er selbst. Wo
der Mensch sich selbst ablehnt, lehnt er auch die
anderen ab und schafft von sich selbst und den
anderen falsche Bilder, bringt eine Welt irriger
Werte hervor, und sucht immer künstlichere
Verhaltensweisen, Gesinnungen und Gedanken.
Der heutige Mensch hat seine Identität
als Mensch verloren! Er hat sein wahres We-
sen verkannt, daß er als Ebenbild Gottes und
Gott ähnlich geschaffen ist; es ist jener Mensch
verloren gegangen, der Kind Gottes ist, der
weiß, von woher er kommt und wohin er geht,
der Pilger, der auf Erden fremd ist; daher ist er:
frei. Nun aber findet er sich unbefriedigt, un-
glücklich, nicht verwirklicht und einsam vor,
gefangen von seinen tausend kleinen Dingen,
die seiner Besitz ergreifen, ausgehend von den
persönlichen Sicherheiten, Bequemlichkeiten,
Gesetzen, und in der Folge tausend Problemen,
Beziehungen und ungelösten Situationen.
In Wirklichkeit versteht
der heutige Mensch nicht zu wachsen
und in Fülle sein Menschsein zu leben!
Mit seinem ganzen Leben will uns Jesus
gerade das zeigen, mit allen Schwierigkeiten,
die Er überwinden mußte, denen auch wir jeden
Tag ausgesetzt sind: Enttäuschungen, Demüti-
gungen, Mißverständnisse, Verlassensein, Leid,
Schmerz, Verrat, Hohn, Verachtung, Absturz,
Schwächen... Das Leben Jesu ist ganz einfach
ein stetes Wachsen im Glauben, der Hoffnung
und Liebe, ein andauerndes Wachstum, das Ihn
dazu geführt hat, Sein göttliches Leben in Sei-
nem Menschsein zur Vollendung zu bringen;
diese Fülle hat ihren Höhepunkt erreicht, als Er
sich gänzlich für die anderen am Kreuz ver-
schenkt hat. Er enthüllt uns das Geheimnis
dieses Seinen „Weges“: „... sondern wer bei
euch groß sein will, der soll euer Diener sein. ...
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekom-
background image
Verantwortl.: A. Lanzani, Tip. DIPRO, I- Roncade TV
Ein SOS der freiwilligen Helfer
Sie verstanden, daß Maria, die hier anwe-
send ist, sich ganz eins fühlt mit ihren hier
notleidenden Kindern und so kommen viele
Freunde mit ihren Gaben und ihrer Hilfe nach
Medj. Nach dem Besuch der Flüchtlinge und der
zerstörten Orte bekannten viele :”Wir kamen
her, um zu schenken und wurden hingegen
bereichert” ; oder “Ich kam nach Medj., um
Gott um vieles zu bitten, jetzt habe ich nur zu
danken”. Die Begegnung mit den Armen berei-
chert und verändert uns so sehr, weil sie die
Illusionen unseres Wohlstandes zunichte macht ;
folglich werden wir auch zugänglicher für eine
echte Begegnung mit Jesus in den Sakramenten.
(Wer Beichten hört, weiß das gut)
Nachstehend einige Auszüge aus einem Brief
von Alberto Bonifacio, einem Helfer der ARPA
Mailand, der zahlreiche Hilfskolonnen organi-
siert hat.
“Jetzt, wo die Waffen schweigen,
glauben viele, daß keine Hilfe mehr nötig sei.
Die Massmedia zeigen nicht mehr, wie schwer
das Überleben in den Flüchtlingslagern und in
den am meisten zerstörten und unzugänglichen
Gebieten ist.: Die Leute sind es müde, das zu
sehen und Hand an die Brieftasche zu legen.
Aber im Landesinneren, wo noch alles fehlt,
gibt es furchtbare Zustände...
Ende März begannen wir in den äußersten
Norden Bosniens zu fahren, nach Gracanica,
wo 60tausend Moslems leben. Wir trafen dort
160 Katholiken an und mit ihrer Mitwirkung
bringen wir Hilfe in die Flüchtlingssammellager,
die uns von den örtlichen Behörden genannt
werden. Dort sind Tausende von Witwen und
Kindern jedes Alters, deren Männer und Väter
in Srebrenica, Bratunac, usw. niedergemetzelt
wurden.
Es fehlt an allem, wir versuchen, den völlig
niedergeschlagenen Müttern, ohne Hoffnung
auf die Zukunft, etwas Vertrauen und Zuver-
sicht einzuflößen. Und wir helfen den wenigen
dort verbliebenen Katholiken, den Glauben et-
was lebendig zu halten. Wir hoffen, bald auch
die ganz Elenden in der Umgebung von Tuzla
erreichen zu können...
Die katholische Kirche von Sarajewo eröff-
nete in Sarajewo, Tuzla und Zenica allen Volks-
gruppen gewidmete Schulen, um, als Beitrag
zum Dialog und Frieden, der Jugend der ver-
schiedenen Volksgruppen und Religionen zu
ermöglichen, gemeinsam zu studieren, aber die
Spitze des Friedensmarsches nach Humac
Weg, um den Bedürfnissen aller entgegen zu
kommen, und er ist reich an Verständnis und
schnell bereit, die Fehler aller Brüder zu verzei-
hen. Und sie fuhren weiter, das Verhalten eines
jeden unter die Lupe zu nehmen und ihre tägli-
che Haltung zu betrachten.
So kam es, daß sie sich untereinander mit
Respekt und Überlegung behandelten. „Man
kann nie wissen“, dachten sie bei sich, wenn sie
mit ihren Brüdern zu tun hatten, „vielleicht ist
es gerade dieser“. Das Ergebnis war, daß die
Stimmung im Kloster von Freude erfüllt war,
denn die Herzen der Mönche strahlten den Geist
der Liebe aus.
Schw. Paula
Einrichtungen sind sehr teuer ! Weihbischof
Sudar aus Sarajewo appelliert an unsere
Großzügigkeit. Und so beten wir, daß viele
“liebe Kinder” dem dringenden Ruf der Friedens-
königen Gehör leisten : “Sie haben kein Brot
mehr, keine Medizin, keine Wohnung, vor allem
fehlt ihnen die Liebe und sie fühlen sich verlas-
sen. ”
Können wir wirklich fortfahren, so zu tun
als hörten wir nicht die Stimme dieser Mutter ?”
Alberto Bonifacio
Der übliche Bus fährt täglich um 18 :00 in der
Nähe des Hauptbahnhofs Triest ab und kommt am
folgenden Morgen um 8 :00 in Medj. an ; Rück-
fahrt um 18 :00 ab Medj., Ankunft in Triest um
8 :00 morgens (Tel. 0039 40 425001, Preis hin und
zurück LIT. 180.000 )
* Echo Mariens kann man in allen wichtigsten
Sprachen in Medjugorje im Andenkenladen vor
der Kirche finden; der Vorrat liegt im Geschäft
MIR,
sofort links nach der Brücke vor der Kirche.
“Jesus erzählte die Parabel des reichen
Prassers nicht nur wegen des armen Lazarus,
der in Abrahams Schoß Trost fand, aber auch
wegen des armen Lazarus von heute, der in den
exkommunistischen Ländern hoffnungsloses und
erbärmliches Opfer war und jetzt vor den Türen
unseres Wohlstands verkommt.” (Pater
Werenfried).
>> der Gnade Gottes zu leben bedeutet, in der
Freundschaft mit Gott zu leben , ohne Tod-
sünde. Diese Gnade (ein kostenloses Ge-
schenk) läßt uns eine kindliche Beziehung zu
Gott leben, die es ermöglicht, die Sünde allein
unmöglich. Aber wie kann man in der Gnade
Gottes leben? Maria gibt uns die Antwort:
indem wir das Wort Gottes in unserem Herzen
und in Sunseren Gedanken tragen, wie der
Psalm 118, 11 sagt: Ich trage deine Worte im
Herzen, um dich nicht durch die Sünde zu
beleidigen.
Sie lädt uns alle “von neuem” ein, denn Sie
hat es uns schon oftmals gesagt! Der Apostel
ermahnt uns mit den Worten: Das Wort Gottes
wohne in seinem ganzen Reichtum bei euch
(Kol 3,16). Es muß immer in uns sein und
jedem Gedanken und jeder Entscheidung vor-
an stehen, wie Maria, die all diese Dinge in
ihrem Herzen bewahrte
(Lk 2,19): indem Sie
nämlich alle Ereignisse im Licht des Wortes
Gottes erwog. Von hierher rührt auch die
Einladung, die heilige Schrift an einen sicht-
baren Ort in unseren Familien zu stellen
(Vgl 18.10.84). In den berühmten Erzählun-
gen eines russischen Pilgers w
ird berichtet,
daß der Dämon sogar den Ort fürchtet, an dem
die Hl. Schrift aufbewahrt wird, so groß ist die
Bedeutung, die ihr rugemessen wird. Das Wort
Gottes entlarvt ihn und seine Lügen: Jesus hat
mit ihm alle Versuchungen besiegt; deshalb
also fürchtet Satan es. Es reicht aber nicht, die
Hl. Schrift im Regal gut auf zu bewahren.
Die Katholiken haben manchmal gewisse
Vorbehalte gegen über der Bibel, im Unter-
schied zu den Protestanten, die sich mit der
Hl. Schrift formen lassen. Es ist zwar wahr,
daß sie die Bibel ohne die Leitung der Kirche
lesen, der ja von Jesus die authentische Inter-
pretation anvertraut wurde. Wir dagegen sind
unter der Leitung der Kirche, die sie uns heute
in allem Reichtum zur Meditation anbietet,
besonders in der Liturgie.
Und auch der Katechismus ist auf das
Wort Gottes gegründet.Ohne eine Ausbildung,
die gleichzeitig biblisch und kirchlich ist, ist
es leicht, in einen zu engen oder einseitigen
Gesichtspunkt abzudriften oder sich in
Nebensächlichkeiten zu verlieren. Die Bibel
ist die Quelle der wahren Freude, und auch die
Botschaften Mariens sind nichts anderes als
ständige Wiederholungen, in einfachen Wor-
ten, des Wortes Gottes (vgl. Echo 94 u. 101).
Lest sie und lebt sie, denn es wäre unnütz,
sie wie ein Experte zu kennen, wenn man sie
dann nicht ins Leben umsetzen Würde. Und
lehrt sie euren Kindern.
Derjenige, der sie
geschaffen hat, ist derselbe, der sie lehrt, nach
Seinem Gesetz zu leben, welches eine Quelle
des glücklichen Lebens ist . Und im ersten
Gebot, von dem Schon die Rede war, wird
wiederholt: Diese Worte, auf die ich heute
verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrie-
ben stehen: Du sollst sie deinen Söhnen wie-
derholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du
zu Hause sitzt und wenn du auf der Strafe
gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn
du aufstehst
(Deut 6,6): was wird dagegen
unseren Kindern vorgesetzt? Daher gleiten sie
trotz der Taufe und mancher äußerlichen Übung
in die Gottlösigkeit ab.
Überlegt und betet: Denk nach Sein Wort
hören werden und es leben, nicht nur als
Hörer, denn so betrügen wir uns selbst
(Jak
1,22), werden wir Gott in unseren Herzen
spüren, als wäre es das erste Mal.
Diese Gnade wünschen wir allen, dank der
Verdienste der Schmerzen Mariens, gestützt
von ihrem Rosenkranz, im Segen Gottes für
uns und für unsere Familien.
FREMDSPRACHIGE AUSGABEN *Engli-
sche A.: Echo of Mary, c.p. 27, I- 31030 Bessica TV
*Französiche A. : Echo de Marie, 18 Allée
Thévenot, F- 39100 Dole * Katalanische A. :
Amics de Medjugorje, c. Carme 11 baixos 08700
Igualada-Catalugna, España * Holländische A.:
Int. Medj. Comité afd. Nederland- België, Miseri-
cordeplein 12C - 6211 XK Maastricht, Holland *
Polnische A.
: Czeslawa Mirkiewicz, ul. Krasickie-
go 21a/3, PL- 30-515 Kraków-Podgórze * Portu-
giesische A
.: Gilberto Correia, rua de Brito 24,
4915 Vila Praia de Ancora, tel. 911181 (Portugal);
* Rumänische A.: Ecou din Medjugorje, C.P. 41-
132 Bucuresti (Rumänien) * Russische A. : Dom
Marii, Ul Remisova 5, 121002 Moscow, Rußland *
Spanische A. :
Eco de M., c.p.149 I-46100 Mantova;
* Ungarische A.: Fraternitas, 1399 Budapest, P.F.
701/85 (Hongrie) fax 36-11329001 * Albanische
A.
Jehona e Medjugorje-s, L'-1p.10, Lac Albania *
Griechische
: Soeur Despina da la St. Croix, 69 rue
Epirou, Agia Paraskevi, 15341 Athenes * Schwe-
disch:
Carlo Frizzo, c/o Josephina Hemmet, 16849
Drachmannsg. 2, Bromma (Schweden)
VERTEILUNG - *Schweiz: Otto Müller, Son-
neggstr. 3 - CH 9113 Degersheim - Postkonto: 90 -
4768 - 0 *Österreich: Heindler Margarete, Reindl-
gutstr. 5, A - 4400 Steyr. Überweis.: Volkskredit-
bank Steyr Nr. 75.045.187 oder Postscheckkonto:
93.001.968 *Deutschland: Medjugorje Comitee,
F. Castagnetti, Ostpreussenweg, 4, D- 33104 Pader-
born. Überweis.: K/K 85738 Sparkasse Paderborn
(BLZ 47250101) - Kostenlos - Allfällige Spenden
werden für die Verbreitung des Blattes verwendet.
Echo (in allen Sprachen) jetzt auch in INTER-
NET Adresse:http://www.eclipse.it/medjugorje
* Ein Mann Mariens für die Einheit - Zu
Maria Aufnahme hat Max Thurian, Gründer
mit Roger Schutz der Gemeinschaft Taizè, sei-
nen Gang auf Erden beendet. In Neapel 1987
zum katholischen Priester geweiht, trat er lei-
denschaftlich für die Einheit des Leibes Christi
im Geist und Leben ein.
In seinem Buch Maria, Ebenbild der Kir-
che, das so sehr geholfen hat, die zentrale Rolle
der Jungfrau Maria für alle Christen wieder
neu zu entdecken, schrieb er in Andeutung an
die Frau von Offenbarung 12: „Diese Frau,
großes Zeichen am Himmel, erscheint um die
messianische Hoffnung zu verwirklichen, wie
schon in Genesis vorausgesagt. Es ist die Ver-
wirklichung des an Eva gemachten Sieges-
versprechens, Mutter der Lebenden... und ist
Sinnbild der Kirche, die eines Tages den end-
gültigen Sieg über die Kräfte des Bösen, der
von Christus zu Tode getroffenen Schlange,
davon tragen wird.“