Aktualisierungen  | Medjugorje  | Botschaften  | Artikel  | Videos[EN]  | Galerie[EN] | Seitenkarte  | Über[EN]  | Gästebuch  | Links  | Screensaver  | Wallpaper | Web Feed

www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 133 (Mai-Juni 1997)

Other languages: English, Deutsch, Español, Français, Italiano
Download (74.6 KB )

Eco di Maria
Regina della Pace

Deutsch 133

Mai - Juni 1997 - Pfingsten


Botschaft Mariens vom 25. März 1997

"Liebe Kinder, heute lade ich euch auf besondere Weise ein, das Kreuz in die Hände zu nehmen und die Wunden Jesu zu betrachten. Bittet Jesus, daß er eure Wunden heilt, die ihr, liebe Kinder, in eurem Leben durch eure Sünden und die eurer Eltern bekommen habt.
Nur so werdet ihr, liebe Kinder, verstehen, daß die Welt die Heilung des Glaubens an Gott, den Schöpfer, braucht. Durch das Leiden und den Tod Jesu am Kreuz werdet ihr verstehen, daß auch ihr nur durch das Gebet zu echten Aposteln des Glaubens werden könnt, wenn ihr in Einfachheit und Gebet den Glauben, der eine Gabe ist, lebt. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Durch die Wunden Jesu werden unsere Wunden Heilung finden

Wir sind oft von Entmutigung und Verzweiflung gegenüber allem Bösen in und um uns versucht. In dieser Botschaft mit österlichem Hauch lehrt uns Maria, daß man heilen kann; als praktisch denkende Mutter empfiehlt Sie einfache und konkrete Gesten, die jedoch den Kernpunkt des Problems berühren und uns zu einer lebendigen Fühlungnahme mit Jesus führt, damit wir geheilt werden. Sie lädt uns wieder ein, das Kreuz zu betrachten, mehr noch, es in unsere Hände zu nehmen, die Wunden Jesu, Wunden der Liebe, zu beschauen, nicht nur anzuschauen. Auch der auferstandene Christus hat die Apostel im Abendmahlsaal so angesprochen: Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich doch an, und begreift... (Lk 24,39). Seine Wunden haben auch die Zweifel Thomas geheilt.
Bittet Jesus, daß Er eure Wunden heilt, die euch im Laufe eures Lebens zugefügt worden sind. Es gibt geistliche Wunden und das sind die Sünden: In Seinen Wunden finden wir Vergebung und Kraft für die Abkehr von unseren Lastern, denn Er ist gekommen, die Sünden der Welt wegzunehmen.
Es gibt Wunden, die auch unbewußt von den Eltern, uns noch vor der Geburt, zugefügt worden sind, denn ihre Krankheiten, böse Neigungen, Laster und Traumas, jene der Ahnen eingeschlossen, spiegeln sich in den Geschöpfen bereits im Mutterschoß wider und beeinflussen die weitere Entwicklung des Menschen. Wenn also das Geschöpf allmählich heranwächst, kann es verspüren, daß es weder angenommen noch geliebt wird; es kann sich als Opfer von Härte, Gewalttätigkeit, Ungerechtigkeit, Schamlosigkeit, Demütigung, Verlassenheit, fühlen: Wieviel Leid, wo Gottesfurcht und die wahre aus ihr fließenden Liebe fehlt! Nun, für diese Wunden gibt nur ein Heilmittel: die Vergebung. Jesus lehrt uns das vom Kreuz herab und gibt uns die Kraft dazu.
Vor allem aber sind es die Wunden, die wir uns selbst aus eigener Schuld und schlechten Gewohnheiten, die alles verderben, zugefügt haben, und die selbst die Gesundheit angreifen, wie Streß, Alkohol, Drogen usw. Nun, Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, ... Durch seine Wunden sind wir geheilt (vgl. 1Pt 2,24-25). Das ist die österliche Freudenbotschaft.
Dennoch verbleiben diese Wunden, möchten wir hinzufügen. Ja, auch jene Christi sind geblieben, und als Er erschien, hat Er sie seinen Aposteln gezeigt: es waren Wunden der Glorie. Somit werden auch unsere Wunden verwandelt werden, wenn wir sie Jesus übergeben, und zu glorreichen Wunden werden, zu Seligpreisungen: Selig jene, die weinen... selig die der Gerechtigkeit wegen Verfolgten... Mit welcher Zärtlichkeit nähert sich Jesus den Sündern und möchte von ihnen alles Böse wegnehmen! Vor solcher Liebe empfindet die Seele das Bedürfnis dem gekreuzigten Jesus ihre Wunden zu schenken: so werden sie zu einem Duft der Liebe. Ist eine auch noch so tiefe Wunde einmal geheilt, wird sie zu einem Brunnen voll Liebe und Geschenke: darüber gibt es viele Zeugnisse von bekehrten, heiligen Seelen.
"Nur so werdet ihr verstehen, daß die Welt die Heilung des Glaubens an Gott, den Schöpfer, braucht". Wieso, "nur so werden wir verstehen"? Anstatt uns aufzulehnen, zu beklagen, uns wegen der uns zugefügten Wunden zu beschweren, sollten wir auf das für uns aus Liebe von Ihm getragene Leid schauen, um einzusehen, daß Er uns die Heilung anbietet. Warum hat die Welt die Heilung des Glaubens an Gott, den Schöpfer, nötig? Weil Er allein mit derselben Kraft die unendlich großen Wunden der Welt und unsere Wunden zu Quellen der Heilung werden lassen kann, wie Er aus dem Nichts alle Dinge geschaffen und dem toten Leib Christi Lebensfülle neu gegeben hat (und die Er auch unserem, im Grab verwesten Körper, geben wird). "Nur so werdet ihr verstehen" will heißen, sich Ihm im Glauben überlassen. Wenn wir uns einbilden, uns selbst heilen zu können, oder selbst gerecht zu werden, erreichen wir nichts, im Gegenteil, wir verschlechtern unsere Lage. Die Welt braucht Heilung, die dem Glauben an Gott entspringt, "nicht aus unserer eigenen Kraft", wie Maria in der Botschaft vom Januar verkündete.
Warum werden wir wegen der Leiden und dem Tod Christi zu verstehen beginnen?... Weil Passion und Tod Jesu Quellen aller Gnaden sind. Wie die Juden in der Wüste, vom Schlangenbiß getroffen, zur Schlange aus Bronze aufschauen mußten (Darstellung Jesu am Kreuz), um geheilt zu werden, so müssen auch wir zu Jesus aufschauen, um von unseren Lastern befreit zu werden, d.h. von den Dingen, die uns infolge unserer und der Sünden von anderen "Leid zufügen." Weder Psychologen, noch Zauberer, noch Abenteurer auf dieser Welt können Heilung bringen: Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
Wir werden dann auch verstehen, daß auch wir durch das Gebet zu wahren Aposteln des Glaubens werden. Warum? Weil wir mit dem Gebet selbst erfahren haben werden, daß Gott heilt, also "werden wir zu Aposteln des Glaubens", d.h. Menschen, die die Kraft des Glaubens erfahren haben und daher diesen Weg mit Entschiedenheit den anderen empfehlen werden. Dann können wir die Müden durch ein aufmunterndes Wort stärken ( vgl. Jes 50,4) und zur Heilung der Welt beitragen, die so sehr nötig ist und nur von Gott kommen kann. Man ist nur Apostel, wenn man das verkündet, was man erfahren hat; sonst werden die Worte niemanden überzeugen.
Dies alles wird eintreffen, wenn wir unseren Glauben in Einfachheit und im Gebet leben, der Geschenk Gottes ist, ohne groß Fahnen zu schwingen und ihn den anderen aufzuzwingen; wir müssen den Glauben leben, wie uns Maria seit sechzehn Jahren im Sinne des Evangeliums lehrt.
Don Angelo.


Botschaft Mariens vom 25. April 1997

"Liebe Kinder, heute lade ich euch ein, daß euer Leben mit Gott, dem Schöpfer, verbunden sei, denn nur so wird euer Leben einen Sinn haben und ihr werdet verstehen, daß Gott Liebe ist. Gott sendet mich aus Liebe zu euch, damit ich euch helfe zu verstehen, daß es ohne Ihn weder eine Zukunft noch Freude, und vor allem kein ewiges Heil, gibt.
Meine lieben Kinder, ich lade euch ein, von der Sünde zu lassen und zu jeder Zeit zum Gebet zu greifen, um im Gebet die Bedeutung eures Lebens zu erkennen. Gott gibt sich dem, der Ihn sucht. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Verbunden wie die Reben mit dem Weinstock

Was soll bedeuten, unser Leben mit > Gott, dem Schöpfer, verbinden? Das soll heißen, das Leben alle Tage von Jenem empfangen, der es uns schenkt, und ein offenes Herz für Seinen Willen haben: um völlig für Seinen Plan und dessen Gesetze da zu sein, wofür Er uns erschaffen hat. Nur so hat das Leben einen Sinn. Ja, denn wer sich nicht auf den Schöpfer, sowie auf den Grund, wofür er uns erschaffen hat, besinnt, hat weder Zweck, noch Ziel vor Augen, wie Tiere, die umkommen. Er baut fern der eigenen Sendung und Zweckbestimmung auf Sand und nicht auf Fels. Hoffnungslosigkeit ist sein Begleiter, mit Aussicht auf einen in Nichts endenden Lauf.
Wir werden verstehen, daß Gott Liebe ist; d.h. wir verstehen was Er vorgesehen hat, sind Ordnung und vollkommene Harmonie, die zu einem Ziel führen, wie die Saiten einer Zither, die harmonische Klänge unter den Händen eines Künstlers von sich gibt. Das in Erwartung des ewigen Reiches, das Gott für uns bereitet hat.
Die Muttergottes enthüllt uns, daß Gott Sie zu uns aus Liebe schickt, damit wir nicht dem übergroßen Irrtum anheim fallen, ohne Gott glücklich sein zu können. Wer an das Wohl des eigenen Lebens glaubt, wie der törichte Reiche, und sich in den Mittelpunkt setzt, wird alles daran setzen, um noch mehr zu bekommen und sich über andere hinwegzusetzen: dann herrscht Überwältigung, und daher gegenseitiges Mißtrauen, Angst, eine ruhelose, übermäßige Verteidigungshaltung, nicht jedoch Freude, Liebe, Wohlbefinden und eine glückliche Zukunft. Schlußendlich "werden wir uns selbst nicht mehr ertragen können" (hl. Katharina). In Unkenntnis der "Gesetzlichkeit" des Kreuzes, werden wir uns an allem stoßen, was sich uns entgegensetzt oder uns hinderlich ist: ohne Ihn gibt es weder Zukunft, noch Freude.
Aber auch kein ewiges Heil, weil Er allein uns die Sicherheit gibt, Vergebung zu empfangen und in Seiner eigenen Freude aufgenommen zu werden. Was wird aber aus dem Menschen, der Gott ignorierte, wenn er sich im Gericht befinden wird? Was nützt es dem Menschen die ganze Welt zu gewinnen, wenn er sein Leben verliert? Wer die Rettung ablehnt, ist für die ewige Hölle bestimmt, wo ihr Wurm (der Gewissensbisse) nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (Mk 9,49).
Laßt von der Sünde ab: Heute wird sie leichtfertig hingenommen, obwohl sie uns den Tod bringt, weil sie uns von Gott trennt. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täuscht euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab (Eph 5,5-6). Bleiben wir auch von Gelegenheiten fern zu fallen: Der Tod ist unausweichlich, der Sünde können wir ausweichen!
Wie aber mit Gott verbunden sein? Gerade weil die Menschen sich entfernt haben, indem sie eigene Wege eingeschlagen haben, hat sich Gott uns angeschlossen, wie der Weinstock mit den Reben, damit wir von Ihm das Leben haben. ...Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen (Joh 15,5)
Wie werden wir tatsächlich mit Ihm verbunden sein? 1. Im Hören und in der Meditation Seines Wortes. Wenn ihr in mir bleibt - das heißt - bleiben in euch meine Worte, bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. 2. Durch ein sakramentales Leben: ...Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. ...So wird jeder, der mich ißt, durch mich leben (Joh 6,56-57). 3. Durch das Gebet zu jeder Zeit, offenen Herzens Gott gegenüber. Somit können wir den Sinn des Lebens erkennen und all das empfangen, was nötig ist, um Seinen Willen zu tun. Gott schenkt sich jenem, der Ihn sucht, auch wenn sich der Mensch unter Mühen und mit Ausdauer vor Ihn stellt und vergeblich auf eine Antwort wartet. Wenn wir wirklich Ausdauer haben, kommt Gott; oftmals ist Er verdeckt, um zu sehen, ob wir Ihn aus ganzem Herzen suchen; ja, dann jedoch, läßt er sich finden (vgl. Jer 29,13). Sucht den Herrn, solange er sich finden läßt, ruft ihn an, solange er nahe ist (Jes 55,6).
Don Angelo


Der Papst in Sarajevo: Friede und Vergebung!

Vergebung! Frieden! So ruft der Papst Johannes Paul II. Das ist der Ruf des Papstes am Beginn der Tragödie im Balkan. Es ist der Ruf, der beharrlich im eiskalten Sarajevo an die vielen Menschen gerichtet ist, die von überall her gekommen waren, um Johannes Paul II. zu hören, der große moralische Autorität genießt. Der Papst, dessen Körper von der Schwäche gebeugt ist, zitternd vor Kälte und Aufregung, wiederholt seine Botschaft der Versöhnung und Liebe. Eine Ikone, unmöglich auszulöschen, das Gewissen so prägend, wie es die Fernsehbilder der halben Welt nicht widergeben vermögen.
Im Stadion von Kosevo waren an die 50 Tausend anwesend. Vorwiegend Katholiken, jedoch auch Muselmanen, Orthodoxe, eine kleine Gruppe Juden und religionsunabhängige Laien, alle von dem alten Mann angezogen, der bis hierher gekommen war, vom Frieden zu reden. Das lokale Fernsehen überträgt den Ritus life; die zu 94% muselmanische Stadt folgt bewegt dem großen Ereignis.
Die Gläubigen waren aus ganz Bosnien-Herzegowina herbeigeströmt und drängten sich an den Toren des Stadions schon im Morgengrauen, vor Kälte erstarrt und von einer abenteuerlichen Reise müde, die sie durch ein Land geführt hat, in dem bewaffneten Banden ihr Unwesen treiben und paramilitärische Gruppen im Dienste Krimineller blühen, welche die ethnischen Spannungen ausnützen und anfachen, um so Drogen- Zigaretten- und Waffenschmuggel besser zu kontrollieren. Wahrscheinlich war beabsichtigt, die Lage weiter zu verschärfen, als 23 Minen - ca. 150 Kg Sprengstoff - auf dem Weg des Papstes angebracht wurden, sowie weitere 6 Minen auf einer Straße, einer Pilgerroute, in der Umgebung von Sarajevo. Auch die politische Lage der Bosnischen Föderation bleibt nach dem Vertrag von Dayton äußerst unsicher, besonders im Zusammenhang mit der Stadt Mostar, die heute von Kroaten und Muselmanen beansprucht wird.
Es sollen wenigstens 500 Mujaheddin in Bosnien und in Sarajevo anwesend sein; die islamischen Sammelzentren weiten sich aus, denn sie werden von den arabischen Ländern gefördert.
Vor der Hl. Messe erinnert Kard. Puljic daran, daß es vor dem Krieg in Bosnien-Herzegowina 530 Tausend Katholiken gab, jetzt sind es nur noch 125 Tausend. Die Opfer sind nicht zu beziffern: "Die Anzahl der Toten ist uns nicht bekannt." Vielleicht 200 Tausend. Zweieinhalbmillionen Flüchtlinge. Nach Bekanntgabe, daß 90 Kirchen zerstört, acht Priester und zwei Klosterfrauen ermordet wurden, erklärt der Kardinal, daß "leider auch unter den anderen Völkern und Religionsgemeinschaften große Opfer zu beklagen sind. Die Nacht des Hasses hat diese Erde vergiftet. Heiligkeit, sprechen sie uns Mut zu." Gerade deshalb ist der Papst hier.
Seine Worte geben eine wahre Antwort und das ist keine Rhetorik. Angesichts der Witwen, der Mütter von im Krieg umgekommenen Kindern, der Waisen, der verstümmelten Invaliden, der Tausenden vom Krieg verwundeten Familien, vor Politikern und Militärs, erinnert der Heilige Vater alle, daß der Friede mit der Vergebung kommt: Vergeben wir und erbitten wir Vergebung. Wir können nicht darauf verzichten, die schwierige, aber nötige Pilgerreise der Vergebung anzutreten, die zu einer tiefen Versöhnung führt. Biete die Vergebung an und du empfängst den Frieden.
Er sagt selbst, daß das schwierig sei. Und er hat recht. Aber es ist nötig. So schwer und so notwendig, daß er bei 7 von 9 Reden am Samstag und Sonntag in Sarajevo von der Vergebung sprach. Im Stadion hat er 20 mal das Wort "Vergebung" gebraucht und 6 mal "vergeben". Niemand kann sagen, er habe es nicht gehört.
Die Vergebung ist Teil der radikalen Logik des Evangeliums, wovon der Papst erster Zeuge ist: Von Rechts wegen als Nachfolger des hl. Petrus; der Tat nach, als Mann, der verzeihen konnte und um Verzeihung bat.

Der wahre Friede, den man mit niemandem aushandeln, den kein Vertrag auferlegen kann, den seit Jahren die Königin des Friedens bringen möchte, den der Papst in Sarajevo - das Jerusalem Europas - erfleht hat, ist jener, der im Heiligtum des Gewissens jedes Menschen wohnt - den auch Puljic sucht - und der den Mut aufbringen läßt, seinem Nächsten zu verzeihen, denn - so spricht der Papst: Gott ist barmherzig und gerade weil Gott so ist und Barmherzigkeit will, ist es für jeden unabdingbar, sich in die Logik der Liebe zu versetzen, um das Ziel der wahren gegenseitigen Vergebung zu erreichen. Eine Vergebung, die fern davon ist, die Suche nach der Wahrheit auszuschließen, denn sie setzt diese voraus. Wesentliche Voraussetzung der Vergebung sind Versöhnung und Gerechtigkeit. Zu den Handlungen der Gerechtigkeit zählt das Recht der Flüchtlingn und Evakuierten, ihre Häuser wieder in Besitz zu nehmen.
Eine Vergebung auch durch kleine, tägliche Gesten, die bedeuten, den Dialog mit Ausdauer und Tiefe mit den orthodoxen und den anderen christlichen Brüdern beharrlich zu führen, was auch heißt, mit herzlichem Wort und ehrlichem Benehmen die Gründe des Unverständnisses, sowie ein Auf-sich-Zugehen mit den Anhängern des Islam zu suchen, sodaß ein friedliches Zusammenleben erbaut werden kann, in der gegenseitigen Beachtung der Rechte eines jeden und eines jeden Volkes.
In diesem Geiste hat der Papst zweimal den serbischen Metropoliten Nikolaj, der die orthodoxe Delegation anführte, umarmt, und ließ über diesen seiner Seligkeit, dem Patriarchen Pavle, brüderliche Grüße ausrichten. Mit ebensolcher Freundschaftlichkeit hat er die jüdischen Vertreter, der nunmehr kleinen jüdischen Gemeinde, sowie den Rais-el Ulema Mustaf,à Ceric' der islamischen Gemeinschaft, begrüßt, der am Ende des Treffens sagte: "Ihr habt einen großen Papst, ich werde dies meinen islamischen Brüdern sagen, denn das ist der Augenblick des Dialogs."
Man muß nun abwarten, was sich konkret ändern wird, und wie die vom Heiligen Vater gesäte Saat aufgehen können wird, wo doch unter den politischen Führern aller Lager Kälte und Mißtrauen herrscht. Obwohl der Papst den Bischöfen zur Aufgabe gegeben hat, die schwer vom Schmerz geprüften Seelen zu heilen, die oftmals von Gefühlen des Hasses und der Rache verroht sind, bleibt die politische Lage verwickelt. Kard. Puljic bemerkte realistisch, daß "die Veränderungen von den Mächtigen abhängen", jedoch "hat sich schon folgendes geändert: Vor allem das allgemeine Klima in der Stadt, das Verhältnis der verschiedenen Gesellschaftsgruppen, nachdem der Papst die höchsten, religiösen Amtsinhaber zu treffen wünschte.
"Das politische Machtgefüge, so sehr es auch verkapselt ist, kann der Einstellung der Menschen nicht gleichgültig gegenüberstehen, jener Menschen, die dort aufrecht standen, innerlich bewegt, im Schnee, um dem Papst zuzuhören. Eine junge Mutter sagte, der Krieg hat alles verändert, jetzt "ist es schwieriger sich einzufinden, zu treffen und zu verstehen. Der Papst sagt es zu versuchen. Wir werden es tun." Für sie und für alle vereinen wir uns im Gebet mit dem Papst, der seine Homelie mit einem Anruf der Madonna schließt: Erbitte für alle Gläubigen das Geschenk eines neuen Herzens! Mache, daß die Vergebung, Kernwort des Evangeliums, hier Wirklichkeit werde.
Mirko

Die Hilfen werden weiterhin dringend benötigt - "In uns hat der hl. Vater eine besondere Freude und neuen Elan im Angelusgebet vom 20. April auf dem Petersplatz hervorgerufen: Im Laufe meines Besuches konnte ich die Tatkraft der kirchlichen Einrichtungen, der Organisationen schätzen lernen... und all jener, die sich für eine Erleichterung der Leiden und Entbehrungen der dortigen Völker einsetzten. Nun ist es nötig, ohne Zaudern den Menschen, die von diesem tragischen Krieg betroffen wurden, zu Hilfe zu eilen, sowie den Opfern beizustehen, die nach wie vor an den Folgen leiden... Stehen wir weiterhin den Völkern dieses geliebten Landstriches mit unserer tatkräftigen Solidarität bei.
Wir werden weiterhin alle zwei oder drei Wochen losfahren, trotz der entmutigenden Schwierigkeiten bei den Zollämtern, um den Ärmsten und am meisten Geprüften spüren zu lassen, daß sie nicht vergessen worden sind, daß sie von Gott und der Muttergottes geliebt werden, die uns als unwürdige Instrumente einsetzen, um Liebe zu bezeugen. Wir können nicht aufhören, solange wir so viele arme Geschöpfe vorfinden, die sich an uns klammern und uns zurufen: Verlaßt uns nicht auch ihr, ihr seid unsere einzige Hoffnung."Alberto Bonifacio

Nahe der Königin
des Friedens...

Nicht weniger als 180 Busse aus der Gegend von Medjugorje sind nach Sarajevo gefahren, um den Papst zu empfangen. Sei es am Samstag in der Kathedrale, als am Morgen im Stadion Kosevo hat er seine Rede mit einem spontanen Zusatz beendet, eine Anrufung, die seine innersten Gefühle ausdrückt: Kraljice mira, moli za nas (Königin des Friedens bete für uns): ein nicht zu verbergender Blick in Richtung Jener, die nicht weit von hier erscheint! Marija hat hinzugefügt: "Wenn ich dem Papst zuhöre, habe ich gemerkt, daß er und die Madonna auf ein und dieselbe Weise sprechen."
Bedeutende Hinweise des Papstes Bei der Audienz vom 16. April 1997 im Vatikan hat der Papst auf den Besuch Sarajevos Bezug genommen, und hat an die Anstöße und Gebetsaufrufe während der gesamten kriegerischen Auseinandersetzung erinnert, um den Brüdern von Bosnien-Herzegowina, Christen, Muselmanen, Kroaten und Serben, nahe zu legen, daß sie nie allein und wir immer mit ihnen waren.
Es sind auch nicht einige seiner bedeutenden Andeutungen entgangen: Während des Krieges haben die Pilgerreisen von Gläubigen zu den marianischen Wallfahrtsorten von Bosnien-Herzegowina nicht aufgehört, um die Mutter der Nationen und Königin des Friedens zu bitten dafür einzutreten, daß der Friede in diese so leidgeprüfte Region wieder einkehre... Beim Treffen mit dem Klerus - so der Papst - konnte er es nicht unterlassen, die besonderen Verdienste des Franziskanerordens bei der Evangelisation dieses Landes zu erwähnen... und ich habe den ganzen diözesanen und religiösen Klerus zu einer solidarischen Zusammenarbeit unter der Führung der eigenen Bischöfe ermahnt...
Danach hat er die Anrufungen seines Herzens während der ganzen Reise kundgemacht: Heiliger Gott, Heiliger Starker Gott, Heiliger Unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns. Von der Pest, von Hunger und Krieg, befreie uns o Herr. Vom plötzlichen Tod, befreie uns o Herr. Wir Sünder flehen Dich an, erhöre uns o Herr. Jesus verzeihe uns. Jesus erbarme Dich unser... Mutter trete für uns ein. Mutter flehe für uns. Mutter sei unsere Fürsprecherin.


GEGEN DEN STROM

Man glaube nicht den Propheten des Unheils

Immer wieder werden mir dieselben Fragen gestellt, weshalb ich glaube, daß auch unsere Leser diese aufgeworfen haben; sicher wurden diese auch an sie gestellt. Es scheint beinahe, daß derzeit zwischen vielen "Sehern" und "Botschaften", die Katastrophen voraussehen, ein Gegensatz zu Kirchenmännern vorherrsche, die ihrerseits zur Vorsicht vor dem Glauben an diese modernen Propheten des Unheils mahnen. Trotzdem scheint es, angesichts der heutigen Weltlage, daß es nichts Gutes zu erwarten gibt, und es scheint auch, daß viele apokalyptische Botschaften, die verbreitet werden, sich in die ernsten Ermahnungen der Propheten einreihen, wie sie uns vom Alten Testament hinsichtlich des jüdischen Volkes überliefert worden sind.
Was sollen wir davon denken? Wem soll man glauben?
Vorerst möchte ich daran erinnern, daß wir uns nicht mehr in der Zeit des Alten Testamentes befinden, sondern in der Zeit der Wiederkunft des Messias. Jesus kam und hinterließ uns Seine Geschenke: Die Zusicherung Seiner Anwesenheit ("Ich werde immer unter euch sein"), und daher lebt Er nach wie vor und ist unser Fürsprecher; Er hat uns die Eucharistie hinterlassen, die Kirche, die heiligste Maria, und vor allem das immerwährende Geschenk des Heiligen Geistes...
Deshalb hat das II. Vatikanische Konzil entschieden festgestellt, daß keine andere Offenbarung vor der Parusie (Wiederkunft Christi zum Jüngsten Gericht) zu erwarten ist. Das will aber nicht heißen, daß immer mehr auf die Offenbarung hinsichtlich ihrer klaren und eigentlichen Aussage eingegangen werden kann: das ist Aufgabe von Bibelexperten und Theologen, unter einer sicheren Führung der kirchlichen Autorität.

Nun, daß der Mensch ein dauerndes Bedürfnis zum Aufruf zur Umkehr hat, sagt uns klar und deutlich das Evangelium bei vielen Gelegenheiten (man denke nur an Lukas 13,5: "Nein im Gegenteil: Ihr werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt"). Daher soll es nicht verwundern, wenn die Botschaften der marianischen Erscheinungen hauptsächlich zur Umkehr aufrufen. Es ist dies ein drängender und dringender Aufruf, der stets recht am Platz ist.
Aber alle jene Pseudo-Seher, die Katastrophen voraussagen, und ihre Botschaften vom Herrn oder der Madonna empfangen sollen, verdienen keine Beachtung. Es stimmt, die ganze Menschheitsgeschichte erzählt von Naturkatastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen usw.), oder noch mehr von großen vom Menschen angerichtete Schäden (Kriege, Völkermorde, Sklaven- und Mädchenhandel usw.). Wo Schuld des Menschen vorliegt, ist Umkehr, Gesprächsbereitschaft und Verständnis, nötig. Wo die Natur Ursprung des Unheils ist, muß die Solidarität und gegenseitige Hilfe einspringen.
In Fatima hat die Madonna vorhergesagt, wenn sich die Menschen nicht bekehren (man schrieb das Jahr 1917 - Ende des Ersten Weltkrieges), hätte unter dem Pontifikat von Pius XI. ein noch schlimmerer Krieg begonnen. Man achte sehr wohl auf den Inhalt dieser Ankündigung. Die Madonna hat nicht einen Krieg vorhergesagt, sondern hat angezeigt, wie er verhindert werden kann; die Strafe hing mit der Bekehrung zusammen und war als Ansporn zur Bekehrung gedacht. Es war keine unabdingbare, in sich gebundene Prophezeiung.

Eine weitere Frage: Wie kann man das Versprechen Gottes, die Menschheit nicht mehr durch eine Sintflut zu vernichten (Genesis 9,11), mit den apokalyptischen Prophezeiungen über das Weltende vereinbaren?
Es ist klar auf der Hand, daß es sich hier um zwei grundsätzlich verschiedene Dinge handelt. Die Sintflut wurde durch die Sünden der Menschheit verursacht und hatte strafenden Grund. Das Weltende ist ein von Gott in Seinem Plan vorgesehenes Ereignis; es erfolgt nicht in Absicht zur Strafe, sondern im Willen, den völligen Triumph Christi und der Auserwählten einzuleiten. Auch wenn diesem Ereignis Katastrophen vorausgehen, haben diese den Zweck, die Menschheit auf das große Ereignis vorzubereiten und ein letzter Aufruf zur Buße zu sein.
Der Himmlische Vater ist Gott der Liebe und des Friedens. Er hält uns nicht unter dem Alptraum von Strafen, sondern er will uns froh und hoffnungsvoll gegenüber Seiner barmherzigen Liebe sehen. Wer Katastrophenbotschaften verbreitet, ist sicherlich ein falscher Prophet und verdient sich nur unser Mitleid. Es wäre ein schwerwiegender Fehler, diesem Glauben zu schenken.

Don Gabriele Amorth

Wann sind Prophezeiungen wahr? - Laut "Messaggero" (Vatikanzeitung) hätte Don Amorth folgendes behauptet: Eine Seherin hätte von den Blutstränen der Madonna von Civitavecchia 6 Monate vorher gewußt. Stimmt das?
Don Amorth: Teilweise ja. Das hat sich einige Monate vorher zugetragen (daß es genau 6 Monate waren, weiß iht jetzt nicht mehr, ich glaube es waren 4 od. 5). Wie verhält sich Don Amorth angesichts solcher Vorfälle? Er schweigt und folgt der Regel der Bibel: Wenn eine Prophezeiung eintrifft, stammt sie von Gott, wenn nicht, geht sie unter und mit ihr, was sie aussagt. Daher habe ich dem Bischof nichts gesagt! Als das Ereignis eintrat, habe ich ihm davon erzählt, nicht vorher! Wir sind in der Tat von so vielen falschen Propheten übersät, von falschen Charismatikern, von Menschen, die Botschaften von sich geben, die einen direkten Faden zur Madonna hätten, zum Heiligen Geist, zum heiligen Antonius von Padua...! Wir müssen sehr auf der Hut sein!
Auch euch gebe ich denselben guten Rat: Kennt ihr eine Person im Rufe der Heiligkeit, die euch etwas voraussagt? Seid ruhig und still. Sagt euch: Herr, Dein Wille geschehe! Wenn die Prophezeiung dann eintrifft, sagt also: Na, man sieht, der Herr hat sie in dem Augenblick inspiriert: Das kommt aber nur einmal bei tausend Fällen vor!


Mutter Theresas
Botschaft an ihr Albanien

"Wenn jeder Jesus im Nächsten sehen würde, wären keine Waffen mehr nötig"

Mein liebes albanisches Volk, die Nachrichten von den Unruhen, die in unserem herrlichen Land ausbrachen, schmerzen mich sehr. Ihr wißt, wie sehr ich Albanien liebe, ich habe es oft besucht und sandte meine Schwestern, um Liebe zu bringen, Zärtlichkeit und Fürsorge für die Armen. Jetzt schmerzt es mich sehr, zu erfahren, daß menschliche Leben ausgelöscht wurden und vielen Gewalt angetan wurde.
Ich verstehe das Leid derer, die all ihr Geld verloren, aber ich flehe euch an, verursacht euch gegenseitig nicht noch mehr Leid. Vergeßt nicht, daß Gott euch für Größeres erschuf: zu lieben und geliebt zu werden. Das ist der Sinn des Lebens, den kein Leid uns wegnehmen kann. Dieser Mann, diese Frau, dieses Kind sind meine Geschwister und ich muß jeden von ihnen lieben wie Gott uns geliebt hat.
Um fähig zu sein, einander zu lieben, müssen wir viel beten, weil das Gebet ein lauteres Herz schenkt und ein lauteres Herz kann Gott in seinem Nächsten erkennen.
Wenn jetzt bei uns kein Frieden herrscht, liegt es daran, daß wir vergessen haben, Gott in jedem Anderen zu sehen. Wenn jeder Gott in seinem Nächsten sehen würde, meint ihr, daß wir dann noch Pistolen und Bomben nötig hätten? Ich bete sehr viel für mein geliebtes albanisches Volk, damit ein jeder lerne, so sehr zu lieben, daß er aus Liebe leidet und so Frieden in unser Land und in jedes Herz bringt. Wir beten. Gott segne euch.
17.3.97 Mutter Theresa


UT UNUM SINT!

Große Erwartungen in Graz - Vom 23 bis 25 Juni wird in Graz (Österreich) die zweite Versammlung aller christlichen Kirchen Europas stattfinden über das Thema der Wiederversöhnung: "Geschenk Gottes und Quell neuen Lebens". Es werden 700 Abgesandte der Kirchen und 300 der Vereinigungen und Organismen, die sich mit der ökumenischen Bewegung befassen, anwesend sein, sowie 10tausend Christen aus allen Teilen des Kontinents.
"Man kann nicht von Graz weggehen ohne ein komplettes Dokument welches beweist, daß wir die Phase des Dialogs überwunden haben, um die der konkreten Ergebnisse zu beginnen, das heisst, der Wiederversöhnung, sagte der Pastor der Waldeser, Ricca. Aber ...die Wiederversöhnung, um authentisch zu sein, setzt die Bekehrung voraus. Bekehrung zu Christus sowohl als einzelne Person als auch als Gemeinschaft und Kirche, andernfalls reduziert sich das ganze auf zu einem simplen diplomatischen Schritt, der nur als Fassade dient" unterstrich Bischof Chiaretti, der Präsident der italienischen Bischofskonferenz für die Ökumene.

Petri Primat ist nicht nur Ehre

Der ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartolomäus I., der den Ehrenvorsitz unter den orthodoxen Kirchen innehat, wird vom 16. bis 20. Mai d.J. eine Reise auf trentiner Boden auf den Spuren der ersten drei Missionare und Märtyrer aus Kappadozien, Sisinnius, Martyrius und Alexander, die vom hl. Ambrosius zum Freund Vigilius vor 1600 Jahren entsandt wurden, antreten. Er wird an vielen Treffen und Feiern in Trient und Mailand teilnehmen.
Hinsichtlich der Ökumene, deren Thema Bartolomäus öfters aufgegriffen hat, ist es erforderlich darauf hinzuweisen, daß die Einheit der Kirchen nicht darauf bestehen kann, den Primat Petri einfach auf einen Ehren-Primat zu beschränken, wie vom Patriarchen gewünscht, denn es ist unbedingt eine Verwaltungsautorität nötig, ohne derselben Streitfragen in Auflösung der Einheit entarten würde, wie es unter den protestantischen Kirchen schon geschehen ist, und wie auch die Entgleisungen der russischen Kirche und der Kampf unter den Patriarchen der ehemaligen Sowjetrepublik zeigen. Jesus hat die Kirche auf den Fels Petri erbaut und für ihn hat Er für einen dauerhaften Glauben gebetet.
Wenn schon, so kann man über die Modalitäten des Primates reden, indem das Kleid als König abgelegt und jenes des Dieners mit dem linnenen Tuch der Bekehrung, wie Jesus beim Abendmahl, angezogen wird. Bezüglich der Ökumene und des Problems hinsichtlich des Primates, gibt es durch die Enzyklika Ut unum sint vom Juli 1995 vom Papst eine Stellungnahme (Echo 122 u. 123).
Der Patriarch hat sich auch hinsichtlich der Spannungen mit Moskau geäußert, die durch die "Angelegenheit betreffs Estland hervorgerufen wurden" und sagte, daß diese "durch die Vereinbarung vom 16. Mai 1996 überwunden wurden, wonach die Orthodoxen jenes Landes die Autorisation der freien Wahl der kirchlichen Rechtsprechung haben" (Estland: Echo 127 S.2).

Eine "Kultur der Gesichter"
für das neue Europa

Der Patriarch wurde gefragt: Welchen Platz nimmt die orthodoxe Kirche im heutigen Europa ein?
Antwort: Europa beschränkt sich nicht allein auf den Westen, der aus Rom und der Reformation entstanden ist. Es gibt noch ein anderes Europa, das nicht weniger für die Harmonie des Kontinentes nötig ist, aus dem christlichen Hellenismus (orientalischen) entstanden, der von der Orthodoxie gespeist, und zuvor vom Kommunismus, dann vom paranoischen Nationalismus entstellt wurde (z.B. russische und serbische Kirche), und nach wie vor entstellt dasteht. Das ist eine Kultur, durch die die Geschichte andauernd zerschmettert wurde, deren - nie verlöschende - Glut jedoch wieder im Winde des Geistes neu auflodern kann...
Die Einheit Europas kann nicht nur wirtschaftlich-militärisch erbaut werden. Sie erfordert ein kulturelles, bedeutendes Entgelt. Eine grundsätzliche Wahl in kultureller und geistlicher Hinsicht wird vor schwerwiegenden Problemen, wie Arbeitslosigkeit und Umweltschutz erforderlich sein; ein neues Modell der Kultur stellt sich vor, um die rasende Konsumwut und Unterwürfigkeit der allmächtigen Produktivität zu bremsen: Eine Kultur des Seins und der Gesichter, des Seins als Gemeinschaft; eine Neuentdeckung seitens der technisierten Menschheit, der göttlichen und kosmischen Tiefen des Lebens.

Adalbert, ein Heiliger Europas

Mit Bonifatius, Cyrill und Methodius ist Adalbert einer der Apostel, die Mitteleuropa ein christliches Antlitz gegeben haben, indem sie slawische und sächsische Völker unter einem einzigen Glauben vereinten. Der Papst will auf seiner Reise nach Prag (25.-28. April 1997) an den tausendjährigen Todestag Adalberts und an die christlichen Werte erinnern, die Europa geschaffen haben.
Der umgängliche und sanfte Charakter des Heiligen, seine edle Gestalt und hohe Kultur, lassen ihn zum Bischof von Prag werden; er verläßt aber bald das pastorale Hirtenamt, sobald er sich mit den heidnischen Bräuchen des Volkes konfrontiert sieht. Vom monastischen Leben angezogen, wird er zweimal, im Gehorsam zum Papst und seinem großen Bewunderer Kaiser Otto III., den Weg zurück nach Prag einschlagen. Es hatte den Anschein, als ob seinem pastoralen Leben kein großer Erfolg beschieden war, jedoch einer sät, ein anderer erntet.
Er hat in Prag die Abtei Brevnov gegründet, die zum Mittelpunkt der Ausstrahlung christlicher Kultur unter den slawischen Völkern wird, und Bischöfe, Äbte und Mönche werden nach Polen, Ungarn und Rußland, bis der Kommunismus auftaucht, entsandt.
Als er endgültig Prag infolge der Kämpfe unter den Fürsten verläßt, widmete er sich zuerst Ungarn und taufte den hl. Stephan, König und Patron Ungarns, nahm sich dann Polen und der baltischen Länder an, und gründete dort Klöster; zuletzt wandte er sich mit seinen Mönchen unter schwierigsten Umständen den barbarischen Preußen zu. Dort erlitt er am 23. April 997 unter Lanzenstichen im Alter von sechzig Jahren das Martyrium. Zwei Jahre darauf wurde er heilig gesprochen. Er ist Patron Böhmens und Polens.

* Internationale Einkehrtage der Priester mit Gebet, Konferenzen, Dialog und gemeinschaftlicher Liturgie werden vom 1. bis 5.7.97 in Medj. stattfinden. Sie werden von P. Slavko und Don Cosimo Cavalluzzo organisiert, dem Wunsch zahlreicher Priester entsprechend. Es werden auch Priester eingeladen, die sich besonders mit inneren Heilungen befassen und andere Experten. (Auskunft Tel. 387-88-651988, Faxvorbestellung 387-88-651444)
Maria "Herrin aller Völker"

Bischof Hnilica lädt zum nächsten 31. Mai alle marianischen Gruppen nach Amsterdam ein, wo der erste internationale Gebetstag zu Ehren von Maria als "Herrin aller Völker" begangen wird. Unter diesem Titel erschien die Gottesmutter in der Nähe von Amsterdam von 1945 bis 1959 einer einfachen Frau, Ida Peerdeman, Sie prophezeite die große Krise der Kirche und den Verfall des Glaubens. Der Bischof von Haarlem-Amsterdam, Monsignore Bomers, gestattete die öffentliche Verehrung der Gottesmutter unter diesem Titel, der bereits von 60 Diözesen in der Welt anerkannt wurde. Der Titel Frau oder Herrin wurde bereits von Jesus benutzt in Kanaan und auf dem Kreuze.
Maria liegt das Heil aller Menschen am Herzen, auch das derer, die Gottes Liebe noch nicht kennen und die der Vater Ihr anvertraute als "Herrin aller Völker", weil Sie teilnahm am Erlösungswerke mit Ihrem und unserem Herrn. Nicht umsonst sagte Sie: "alle Generationen werden mich selig preisen.." das heisst alle Völker, auch die, die Christus noch nicht kennen. Aber wie auch in Fatima und Medjugorje begehrt Sie unsere Mitarbeit und unsere Opfer. Informationen: Pro Deo et fratribus, via Montesanto 14, Rom Tel. 06/37513783 Fax 06/37351549

Die Gottesmutter, Pilgerin
über Frankreichs Grenzen hinaus

Die ersten 108 "pilgernden Statuen der heiligen Jungfrau" verbreiteten einen Strom der Gnade in ganz Frankreich und bereiteten das Kommen des heiligen Vaters vor. Jetzt im April gehen weitere 250 Statuen und Bilder in verschiedene Länder, nachdem sie am 8. Dezember in Rom vom Papst gesegnet wurden und die Initiative auch die warme Fürsprache von Bartholomeus I in Konstantinopel erhielt. Die neue Pilgerfahrt begann bereits in 15 Ländern und weitere 40 warten darauf. So wird die Gottesmutter, die in Medj. 20 Millionen Pilger empfing, die Heilsbotschaft weiteren vielen Millionen bringen, die sich nicht nach Medj, begeben können.
Alle Nationen sind aufgerufen, im Laufe dieser 3 Jahre an diesem marianischen > >Gebet teilzunehmen, Katholiken und Orthodoxe, indem sie das Vorhaben im Einverständnis mit den Bischöfen den örtlichen Eigenheiten anpassen mit den eigenen Statuen und Bildern, um so mit Maria das große Jubiläum laut dem Versprechen des heiligen Vaters vorzubereiten. Das ist kurz gesagt alles, was uns die Confraternité Notre Dame de France mitteilt, welche die Tour de Marie organisiert und Personen sucht, "die Jesus und Maria sehr lieben und bereit sind, sich für diese marianische Pilgerfahrt einzusetzen."
Es folgen Mitteilungen, Berichte und zahlreiche Zustimmungen von Kardinälen, Bischöfen und Leitern von Religionsgemeinschaften aus aller Welt. Informationen gibt Olivier Bonnassies, 71 rue du Village, F-91530 Le Val St. Germain, Tel. (331)64590234 Fax (331)64590188


Notizen aus dem gesegneten Land

Zwei Erscheinungen für Mirjana

"Jesus, der sie liebt auch in den Glaubensfernen sehen " - Seit Jahren trifft Mirjana die Muttergottes an jedem 2. des Monats. Mal als innere Stimme und andere Male als vollständige Erscheinung. Während dieser Treffen wird immer für die gebetet, "die Gottes Liebe noch nicht kennenlernten. Seit einigen Monaten sind diese Treffen, die von wenigen Minuten bis mehr als eine Stunde dauern können, vollständige Erscheinungen und außerdem dürfen Gläubige anwesend sein.
So war es auch am Sonntag, den 2. März beim blauen Kreuz, wo viele Pfarrmitglieder und Pilger anwesend waren. Und so lautete die Botschaft der heiligen Jungfrau: Liebe Kinder, betet für eure Brüder und Schwestern, welche die Liebe des Vaters noch nicht kennenlernten und für die, für welche das irdische Leben wichtiger ist. ...öffnet ihnen eure Herzen und seht in ihnen meinen Sohn, der sie liebt. Ihr sollt mein Licht sein: Erhellt alle Seelen, in denen die Finsternis herrscht. Dank, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid. Die Seherin erzählte, daß Maria während der Erscheinung geweint hat.

"Frieden nur für die, welche in ihrem Nächsten meinen Sohn lieben" - Bei der letzten täglich stattfindenden Erscheinung am 25.12.82 versprach Maria, daß Sie Mirjana zukünftig zumindest einmal im Jahr erscheinen würde, am 25. März, Mirjanas Geburtstag. Und so war es auch bisher. Im letzten Jahr, um den Andrang der Menschen in ihrem Hause zu vermeiden, hatte Mirjana ihre Erscheinung in einem der grossen Zelte hinter der Kirche. So war es auch dieses Jahr. Die Verabredung war für 14:00 Uhr am 18. März unter dem großen Zelt. In der Kirche war angesagt worden, daß das Gebet um 13:00 Uhr begänne.
Zu diesem Zeitpunkt war das Zelt bereits mit den Pfarrmitgliedern und Pilgern aus aller Welt gefüllt; vielen gelang es nicht, hinein zu gelangen. Pater Slavko leitete das Rosenkranzgebet und Agostino die Gesänge. Um 13:30 kam Mirjana mit ihrem Mann, Marko Soldo und weiteren Verwandten. Die Seherin war sichtlich nervös, wie es ihr oft geschieht, wenn sie auf Maria wartet und verzichtete darauf, ein Geheimnis des Rosenkranzes vorzubeten; was hingegen ihre kleine Tochter tat, die sie auf dem Schoß hatte und ein weiteres betete Marko.
Gegen 13:50 kniete sie vor der Madonnenfigur nieder, die auf einem mit einem hellblauen Tuch bedeckten Tisch stand.. Als ihr nach einigen Vaterunser, AveMaria, Gloria die Gottesmutter erschien, glänzten ihre Augen außerordentlich. Anfangs lächelte sie, dann wurde sie ernst bis sie aufschaute, um mit dem Blick der heiligen Jungfrau zu folgen, die sich am Ende jeder Erscheinung in die Höhe hebt und entfernt. Nach der Ekstase verblieb Mirjana einige Momente in gesammeltem Schweigen und trocknete die Tränen der Rührung, dann ging sie mit ihren Verwandten und Pater Slavko hinaus.
Im Zelt wurde weiter gebetet bis Pater Slavko zurückkehrte, um die Botschaft in kroatisch zu verlesen: Liebe Kinder, als eure Mutter bitte ich euch, fahrt nicht weiter fort, den Weg zu gehen, auf dem ihr jetzt seid, das ist ein Weg ohne Liebe für den nächsten und Meinen Sohn. Auf diesem Weg werdet ihr nur Härte und Leere des Herzens finden, nicht den Frieden, den ihr alle ersehnt. Nur wer im Nächsten Meinen Sohn sieht und liebt, wird wahren Frieden finden. Wer Meinen Sohn in seinem Herzen herrschen läßt, wird wahren Frieden finden. Dank, daß ihr auf meinem Ruf geantwortet habt.

In den sechs Minuten Ihrer Anwesenheit wirkte die Gottesmutter wie sonst, Sie wurde nur traurig, als Sie die Botschaft gab. Sie segnete alle Anwesenden und die Andachtsgegenstände, betete für die Glaubensfernen, über Geheimnisse sprach Sie nicht, wie Pater Slavko berichtete.
(A. Bonifacio)

Der kroatische Präsident bestätigt
den Wunsch des Papstes, nach Medj. zu kommen

Samstag den 15.3. war der kroatische Präsident Tudjman in Medj., er kam im Hubschrauber zusammen mit dem Bischof von Mostar Monsignore Peric. Einige tausend Menschen waren gekommen, um sie zu begrüssen, sie wurden im Pfarrhaus vom Pfarrer Bruder Landeka, dem Provinzial der Franziskaner der Herzegowina, Bruder Pervan und vielen anderen empfangen.
Unter ihnen war auch der Expfarrer Bruder Leonard, welcher berichtete, daß Präsident Tudjman vor allen Anwesenden hauptsächlich zwei Dinge hervorhob: "Ich freue mich, zusammen mit dem Bischof und dem Provinzial der Franziskaner hierher zu kommen, diese Unstimmigkeit müßt ihr überwinden" "Begebt euch alle nach Sarajevo, um den Papst willkommen zu heißen. In unserem letzten Gespräch sagte mir Johannes Paul II. zum zweiten Mal, daß er wünscht, Medjugorje zu besuchen". Tudjman erklärte, daß er nach Medj. gekommen sei, um zu beten und sagte, daß er sehr bewegt sei von seinem Besuch in der Kirche und von dem warmen Willkommen der vielen Tausend Menschen.

Verlautbarung nach dem internationalen Treffen in Neum

130 Personen trafen sich, in ihrer Eigenschaft als Leiter von Pilgerfahrten, Gebetsgruppen und Friedenszentren, zum 4. internationalen Gebetstreffen in Neum (Kroatien) vom 24 bis zum 28. Februar 97, das Thema war die Frömmigkeit in der Familie.
Bei den Vorlesungen, dem Erfahrungsaustausch, im Gebet, bei der Messe haben wir immer mehr verstanden, daß die Familie
a)im Vorhaben Gottes verwurzelt ist,
b)die Fleischwerdung der dreifaltigen Familie ist, c) geweiht ist durch das Sakrament der Ehe. Die Familie ist heute in Krise, aber wir hoffen auf die Zukunft und davon müssen wir Zeugnis ablegen bei allen, die guten Willens sind.
Wer die Königin des Friedens verehrt, dem raten wir, Ihre Botschaften zu leben durch
a) Gebet in der Familie, b) Lesung der heiligen Schrift, c) Teilnahme an der heiligen Messe. Wenn wir Gott den Platz einräumen, der Ihm im Inneren der Familie gebührt, wird sich die Familie selbst, die Kirche und die Welt erneuern und wir werden mit Freude einer neuen Menschwerdung beiwohnen.
All denen, welche die Botschaften der heiligen Jungfrau in der Welt verbreiten, legen wir nahe, im Dienste der Wahrheit zu verbleiben und keine Ideen im Namen von Medj. zu verbreiten, die nicht im Einklang mit den Botschaften stehen. Deshalb empfehlen wir gegenseitigen Informationsaustausch und auch mit dem Zentrum MIR von Medj.

Indianer in geistlicher Einkehr - 103 Indianer aus Kanada und den USA, unter ihnen 14 Häuptlinge, mit ihren Familien, Verwandten und Freunden kamen Anfang März nach Medj. in ihrer traditionellen bunten Bekleidung und nahmen an einer 4tägigen geistlichen Einkehr statt, die für sie von Pater Jozo Zovko geleitet wurde.. Einige Stämme hatten ihn nach seinem Besuch in Amerika zu ihrem geistlichen Häuptling ernannt.
Der Häuptling des Stammes Manitobe , Ken Wood, war 7 Mal in Medj, früher war er Alkoholiker und lebte wie ein Atheist; dann hörte er auf zu trinken, lernte zu beten, zu lieben und zu vergeben. Er berichtete seine Eindrücke über Medj. in einem lokalen Fernsehen; so konnten alle aus dem Reservat die Botschaft kennenlernen. [Aber Pater Jozo verhinderte, daß eine Fernsehgruppe die Veranstaltung filmte, ein bisher unüblicher Vorfall, weil es sich um einen Tatbestand tiefster Religiosität handelte und nicht um Folklore]. Die Indianer sind auf den Podbrdo und den Krizevac gestiegen, haben die Gemeinschaft Cenacolo besucht und einige Seher.
Nach der Messe in der Pfarrkirche tanzten sie im Kreis, um die Statue der Gottesmutter, um die Neuen Freunde zu feiern und beteuerten, daß sie in Medj. eine tiefgehende Erfahrung des Friedens gemacht haben, die ihre Herzen erfüllt hat. Wiederholt sagten sie: Medj. wird das neue Pilgerzentrum der Welt werden.

Ostern in Medj. - Zehntausend Pilger feierten Ostern in Medj. Aufgrund der großen Zahl wurden die Liturgien von Gründonnerstag, Karfreitag und Samstagnacht in 9 Sprachen zelebriert. Am zahlreichsten, neben den Kroaten, waren Österreicher, Deutsche, Italiener, Amerikaner, Franzosen, Argentinier, Polen, Tschechen, Spanier und Slowaken anzutreffen. 30 Priester standen täglich in 3 Abendstunden für die Beichten zur Verfügung.

Gebetsseminare - Im Domus Pacis wurden während der Fastenzeit drei Treffen des Gebets und Fastens abgehalten, wie mittlerweile schon zum Brauch wurde, mit ca. 150 Pilgern aus aller Welt. Auch die verlassenen Kinder aus der Gegend von Split (Organisation "Help") kamen für ihren Einkehrtag, der von den Franziskanern geleitet wurde. Im gleichen Hause wurden von den Franziskanerschwestern während der Schulzeit 10 Seminare für Mädchen abgehalten.

Tod eines Schweizer Priesters - P. Emil Ritz, ein Schweizer La Salette-Anhänger, der 50 Jahre lang die Pilger nach La Salette brachte, verstarb aufgrund eines Herzanfalls plötzlich in der Sakristei der Kirche von Medj., nachdem er eine Messe in deutsch gelesen hatte. Er war schon oft nach Medj. gekommen und hatte jetzt eine Gruppe von 250 Jugendlichen aus Ulm hierher geleitet.

Bruder Janko Bubalo, jahrelang unermüdlicher Beichtvater in Medj., der bekannt wurde vor allem durch das Buch über Gespräche mit Vicka "Tausend Begegnungen mit Maria", kehrte am 21. Februar nach 5jähriger Krankheit zurück zum Herrn. Er wurde 1913 geboren. Er war der erste kroatische Priester, der in die Vereinigung kroatischer Schriftsteller eintrat, unter dem kommunistischen Regime erlitt er schwere Folterungen.
Press Bulletin Informationsbüro, tel 387 88 651988, Fax 387 88 651444 (Infozenter MIR 88266 Medjugorje, BiH)

Für die Gottesmutter gibt es keine hoffnungslosen Situationen

Mit dieser Erzählung bezeugt die Seherin Marija Pavlovic' Lunetti, wie auch die Botschaft vom 25. März erklärt, wie wir von den Wunden, die uns unsere Sünden verursachen, genesen können. Für Jesus und Maria ist keine Situation hoffnungslos. Im Gegenteil kann auch der dunkelste Fall Gelegenheit sein für die großartigste Heilung, weil das göttliche Erbarmen grenzenlos ist.

Eine Frau, die im Tiefsten litt, kam zu Marija und vertraute ihr an: "Ich habe 8 mal abgetrieben und keinen Mut, zur Beichte zu gehen, ich habe Angst, daß der Priester mich ausscheltet und aus dem Beichtstuhl wirft. Aber ich glaube, daß du etwas tun kannst; bitte die Gottesmutter, mir zu helfen. Ich kann nicht mehr schlafen, leide laufend unter schweren Depressionen und Gemütsstörungen aller Art, welch eine furchtbare Qual! Verstehe mich, mein Mann ist völlig gegen neues Leben, wir haben keine Mittel; jetzt kann ich keine Kinder mehr bekommen. Kannst du mit der Gospa darüber sprechen?"
Marija hat sich immer dafür eingesetzt, das Leben zu lieben und zu beschützen; die Tatsache, daß sie ihr drittes Kind erwartet (welches im Juli geboren wird) beweist dies auch. Sie hört die Frau liebevoll an und vertraut alles noch am gleichen Abend der Gottesmutter an. Maria erstaunte uns erneut wegen des außerordentlichen Vertrauens, welches Sie in uns, ihre Kinder, hat, vor allem, wenn alle Auswege nach menschlichem Ermessen versperrt sind. So antwortete Sie Marija: "Von jetzt an soll sie für die Anderen das Leben bringen, indem sie ihnen hilft."
Nach kurzer Zeit versöhnte sich die Frau mit Gott, sie beichtete und ihr Herz änderte sich vollständig. Heute bezeugt sie die Macht der Genesung, die sie durch das göttliche Erbarmen erhielt. Jetzt hat sie einen starken Lebenswillen und sucht die Frauen auf, die abtreiben wollen, um ihnen ihren Leidensweg zu erzählen und sie so davon abzuhalten, ihr Kind zu töten. Sie geht auch in die Krankenhäuser, wo alle sie kennen. Ihr Zeugnis ermutigte viele Mütter, ihr Kind zu behalten.
So möchte Maria in jedem von uns wirken. Sie will unsere tödlichen Wunden in Quellen des Lebens verwandeln. Wenn wir nur all das Schlechte, was sich in uns angesammelt hat, Jesus opfern, wird Er uns durch Seine immer glorreichen Wunden heilen.

"Ein krebskrankes Mädchen erblindete und starb mit 5 Jahren. Die Mutter ist mit dem Kind zu Pater Pio gepilgert, zu St. Leopold und auch nach Medj. um die Heilung durch ein Wunder zu erflehen, was ihr nicht gewährt wurde. Aber dieses kleine Mädchen brachte ihre ganze Familie zur wahren Frömmigkeit (die Mutter ging einen beachtlichen Weg des Glaubens). Auch die Kleine war mit auf den Erscheinungshügel gekommen und erflehte, außer der Gnade der Heilung auch die Gnade Jesus empfangen zu können; sie war nur 4 Jahre alt und so empfing sie Jesus und starb wie eine kleine Heilige.
Es sind aber viele, welche der Gottesmutter hier begegnen und heilig werden; und wie viele Personen, die an Leib und Seele krank waren, haben hier die Heilung gefunden! Gelähmte begannen zu gehen und kamen mit all ihren Unterlagen zurück, um ihre Heilung zu beweisen...Wir müssen immer auf Maria hören und Zeugen sein für das, was Sie erreichen kann..."

"Der Papst spricht wie Maria" - "Wenn Maria mir die Botschaft vom 25. d.M. gibt, bemerke ich oft, daß am Tag danach der Papst die gleichen Worte spricht. Und dann denke ich: da ist außer uns ein anderer Seher. Entweder wird der Papst so stark vom Heiligen Geist inspiriert, oder auch er hat Erscheinungen! So macht er uns "Konkurrenz"...
Dann spricht Marija noch von der Reise des heiligen Vaters nach Sarajevo: " Alle sagen, da ist es kalt, da ist es gefährlich. Er hat aber auch das Fenster geöffnet, als wollte er sagen: "Ich habe keine Angst zu sterben" Er ist so heiter und gelassen, obwohl seine Hand zittert. Jetzt sieht man das Alter, aber gleichzeitig sehen wir den Papst, der das Eis bricht...Es gibt Theologen und Bücher, die gegen den Papst sprechen. Maria hat uns einmal gesagt: Der heilige Vater ist mein vielgeliebter Sohn, er ist der Papst, den ich für diese Zeit gewählt habe..." (A. Rottini)


Gott sucht unsere Schwäche,
um in uns zu leben und sich uns hinzugeben

Am 20. April endete die von P. Tomislav Vlasic' geführte Begegnung zur Ausbildung der Opferseelen in Numana (AN) zum Thema: "Lebendige Eucharistie''. Die 700 Teilnehmer dieses zweimal pro Jahr stattfindenden Treffens, viele von ihnen waren zum ersten Mal dabei, erlebten drei Tage Gebet, Austausch und Betrachtung, begleitet von der Gemeinschaft ",Kraljice Mira". Im folgenden zusammenfassend einige Auszüge der Worte des Paters:
Das Wort Gottes sein, nicht die "Worte" - Mit dem Wort Gottes erhalten wir alles: den Ruf, den Schutz auf dem Weg, den Gehalt und die Früchte. Im Wort Gottes, wenn es Liebe in freier aufgenommen wird, finden wir Gott selbst. Auf diese Weise sind wir fähig, ein Leben zu führen, wie die Jungfrau Maria es uns vorgelebt hat. Wenn wir wollen, daß das Wort Gottes in uns lebt, müssen wir notwendigerweise unsere Gedanken, unsere Denkweisen und persönlichen Ansichten hinten an stellen, denn die Macht Gottes offenbart sich nur in den Schwachen. Die Menschen hingegen haben viele Schutzwälle um ihre Schwächen herum aufgebaut. Man muß Vertrauen haben in diese göttliche Allmacht.
Und wenn die anderen uns binden, wenn sie uns festnageln, dann müssen wir zulassen, daß das Wort Gottes sich in uns hingibt; nicht wir sind es, die sich hingeben müssen, sondern das Wort Gottes in uns. Auf diese Weise offenbaren sich das Wort Gottes und seine Macht! Es wird problematisch, wenn man auf der Ebene der menschlichen Worte stehenbleibt, anstatt sich in sich selbst zu versenken und Gott entgegenzugehen. Es ist also notwendig jedes in uns vorhandene Idol aufzuopfern: hinter jeder Gegenwehr, wenn wir uns verteidigen oder rechtfertigen, versteckt sich ein Idol; wo wir nicht bereit sind dem Wort Raum zu lassen, nimmt ein Idol dessen Platz in uns ein: eine Person, eine Leidenschaft, eine Sache...

Eine Gabe sein für den lebendigen Gott: das Opfer - Wenn man in sich selbst dem Wort Gottes Raum gibt, opfert Jesus sich in uns auf, liebt Er den Vater in uns und gibt sich Ihm hin. Man muß Ihn nur machen lassen! Auf diese Weise bedeutet die Hingabe des Lebens an Gott sich zu öffnen, um so eine neue Schöpfung und Adoptivkinder Gottes in Jesus zu werden und Anteil zu haben an der Fülle der Gaben in Christus.
Sind wir bereit die Gabe des lebendigen Gottes für die Menschheit sein? - So wie der Vater mich gesandt hat, so .sende ich euch... Wenn es uns gelingt, ein vollkommenes und reines Opfer für Gott zu sein, wird Er Söhne und Töchter zur Verfügung haben, die Er wie eine ",reine Liebe'" der Menschheit hingeben kann. Als Jesus die Apostel in die Welt aussandte, lehrte Er sie welche Lehrmethode sie anwenden sollten: die der reinen Liebe, das heißt, die des Lammes, welches den Wolf besiegt. Wenn in uns nicht das Lamm zugegen ist, wird es unmöglich sein, zu siegen! In der Heiligen Schrift ist eine, ich wage es zu sagen, "anstößige" Stelle: der Sohn Gottes flüchtet vor einem Geschöpf, dem Herodes. Darüber hinaus sehen wir, wie Gott Vater es zugelassen hat, daß die Geschöpfe seinen eingeborenen Sohn kreuzigen.
Warum hat Er das getan? ... Das ist für die "Opferseelen" ein sehr wichtiger Schlüssel: Gott ist schwach! Er ist nur in der Liebe stark. Gott sucht hier auf Erden nicht die Stärke. In der Tat, die Religion, die sich mit Gewalt behaupten will, ist im Irrtum, weil Gott allmächtig ist in der reinen Liebe.

So gelangt man zur, "Lebendigen Eucharistie": Gott Vater wünscht jeden von uns der Welt zu schenken. Aber um das tun zu können, ist es für Ihn notwendig, daß wir, "Lämmer" werden, nicht in krankhafter Art, sondern voll Freude, mit dem Verantwortungsbewußtsein und der Würde, mit welcher Jesus sein Kreuz trug. Gott ist auf der Suche nach Seelen, die diese Liebe annehmen wollen, Seelen, die willig sind, sich senden zu lassen. Auf diese Weise wird die Mission beginnen-eine Mission, die uns ruft, die Liebe Gottes und Seine Gabe an die Menschheit zu sein. Für die Welt ist es notwendig, in den Christen die Lebendige Eucharistie zu erkennen. Sie hat es notwendig, dem Lebendigen Gott zu begegnen. (Nicola)

Die neuen Märtyrer

Am 24. März wurde auf Anregung der missionarischen Jugendbewegung der 5. Gedenktag für die Märtyrer der Mission mit Gebet und Fasten begangen. Allein in den letzten 50 Jahren opferten 728 katholische Missionare, Priester, Ordensleute, geweihte Laien in der Welt ihr Leben im Namen des Evangeliums; außerdem 221 allein in Ruanda im Jahre 1994.
Fasten und Beten ist eine konkrete Art, an ihrem Opfer teilzunehmen und die zu unterstützen, die weiter für das Evangelium am Werk sind. Die heilige Theresa von Lisieux , Klausurschwester, und der heilige Franz Xavier, Missionspriester, sind beide Schutzpatrone der Missionen und bezeugen die Realität der Kirche als ein einziger Körper mit vielen Gliedern, wo wer mit Gebet und Busse, wer mit der Aufopferung seiner Leiden, wer mit tätiger Fürsorge, wer mit täglichen Gesten der Wiederversöhnung, wer mit dem eigenen Blute für das gegenseitige Heil mitarbeitet durch das Wirken des einzigen Geistes.


"Hört heute auf Seine Stimme"
wartet nicht auf morgen

Im Vorwort des Buches "Wort Mariens" von Luciano Moia (Verlag Segno Udine) ist ein kurzer Kommentar von Kard. Tonini, Erzbischof a.D. von Ravenna wiedergegeben, der über Medj. befragt wurde.
F.: An allen Orten der Erscheinungen, seien sie wahr oder auch nur vermutet, verwirklichen sich außerordentliche Entwicklungen der Frömmigkeit. Bekehrungen werden registriert, man kehrt zurück zum Gebet, man entdeckt aufs Neue den Glauben. Wer in Medj. war, erzählt, daß man an diesem Ort den Glauben einatmet, das übernatürliche scheint fühlbare Realität zu werden. Könnte man das in unserer kalten und gleichgültigen Gesellschaft nicht schon als kleines oder großes Wunder betrachten?
A.:Ja, ich weiß, das all dies geschieht. Tausende von Pilgern kommen nach Medj., es wird gebetet, der Glaube wird neu entdeckt. Das ist ein großes Geschenk und dafür danken wir dem Herrn. Die Kirche wartet aber noch, bevor sie sich äußert. Es ist eine berechtigte Vorsicht. Jeder Zweifel muß geprüft, jede Unsicherheit beseitigt werden.
Ich persönlich bin der Meinung, daß die Unschlüssigkeit des lokalen Episkopats mit allen Schattierungen der verschiedenen Positionen, ein Grund zum Nachdenken sein muß. Es wird unbedingt nötig sein, auf die offizielle Äußerung des Vatikans zu warten.
Ich vertraue auf das Versprechen, das Christus den Aposteln und ihren Nachfolgern in Ewigkeit gemacht hat; das Urteil der Kirche, das im Namen Christi ausgesprochen wird, wird mich von der Glaubhaftigkeit einer Erscheinung oder eines übernatürlichen Ereignisses überzeugen."

Erklären wir genauer: Bei diesen Vorgängen muß man zwei Ebenen unterscheiden; die der Übernatürlichkeit der reichen Früchte, welche auch Kard. Tonini anerkennt, und die der Übernatürlichkeit der Ereignisse, für welche man auf "die offizielle Äußerung des Vatikans" wartet. (ndr: Diese kann nicht erfolgen, fügen wir hinzu, solange die Erscheinungen noch im Gange sind und sehr schwer danach)
Aber die ständige Herausstellung der "Unschlüssigkeiten" und "Vorbehalte", die heftige lokale Streitigkeiten widerspiegeln, welche durch Zerrüttung der Beziehungen und Herzenshärte verursacht wurden, hemmt und entmutigt - um nicht zu sagen entrüstet - viele einfache Menschen, die nicht zu unterscheiden wissen. Hingegen gibt sie dem, der nichts anerkennt und nichts ändern will, neuen Wind in die Segel.
Und in Erwartung dieser Anerkennung sollten wir tatenlos zusehen und die Gelegenheit an uns vorbei gehen lassen, die der Himmel uns jetzt gibt. Und was würde die "offizielle Anerkennung" dem Unermeßlichen zufügen, was jene schon empfangen haben, die "vertraut" haben. Man muß den Herrn suchen, wenn Er sich finden läßt (Js 55,6) und nicht auf morgen warten.
Don Amorth "geht einig mit dem Verhalten der Kirche in den vergangenen Jahrhunderten, als Erscheinungen von Maria und wundersame Begebenheiten keiner offiziellen Anerkennung bedurften, es war das Volk, das mit seiner Verehrung diesen Ereignissen ihren Wert gab, und die Kirche gab ihr Einverständnis durch die Zelebration des Kultes und der Sakramente. So geschah es an zahlreichen Orten in der ganzen Welt, wo es heißt, daß die Gottesmutter erschienen sei." (siehe Echo 120,S.7)
So ist es auch für Medj., wo schon seit fast 16 Jahren die Kirche die Pilger empfängt und dank der Ermahnungen, deren volle Übereinstimmung mit der Glaubenswahrheit niemand in Zweifel gesetzt hat, einen wahren Gnadenstrom zum fließen bringt. Was will man mehr?
Es gibt niemanden, der nicht sieht, wie diese außergewöhnliche, allen angebotene Gnade, in so gegnerischen Zeiten anerkannt und ermutigt werden muß, wie es der Heilige Vater bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, tut und auch alle Bischöfe, die dort waren, indem sie auch die Früchte der Gnade bezeugen. Aber vielleicht hat sich hier der Teufel mehr bewaffnet, weil er erkennt, was auf dem Spiel steht.

Welches sind die beweiskräftigen Anzeichen der Gegenwart Mariens? - Viele Leute, jetzt, wie auch in der Vergangenheit, schreiben uns von spürbaren Anzeichen, die ihren Besuch in Medj. gezeichnet haben (oder die jedenfalls mit Medj. zusammen hängen), Maria, die sich sichtbar oder auf unterschiedliche Weise erkennbar machte, die heilte, Gnaden erwies und anderes. Allen, die uns diese erbaulichen Erlebnisse berichten, sagen wir:
"Das ist nicht verwunderlich, es gibt sogar mehr Fälle, als man sich vorstellt. Wer kommt nicht von Medj. zurück mit irgend einem Zeichen"? Aber über diese übernatürlichen Fälle sollte man die nötige Diskretion bewahren und sie nicht zum Gegenstand des Interesses der Öffentlichkeit machen wollen. Es sind Zeichen der Liebe und der Ermutigung, die vom Mütterlichen Herzen an Menschen gerichtet werden.
Aber das wahre Zeichen, welches alle sehen sollten, als Beweis für den Besuch Mariens, ist die Bekehrung des Herzens; das heißt, wenn man also nicht mehr sich dieser übernatürlichen Zeichen bedient, um die anderen zu überzeugen, sondern wenn die anderen an uns selbst die Auswirkungen des Besuchs Mariens erkennen durch die Änderung unseres Lebens, unsere Friedfertigkeit, unsere Aufgeschlossenheit allen gegenüber; diese Bezeugungen sind viel überzeugender als alle äußeren Zeichen.

Neue Erscheinungen und Tränen? - Davon berichten uns Leser aus allen Teilen der Erde.
Man muß sich nicht wundern, weder über diese noch über andere übernatürliche Ereignisse. Wir beziehen uns auf vermutlich ernst zunehmende Fälle, auch aufgrund der sie begleitenden besonders bezeichnenden Bekehrungen und ihrer Fortdauer.
Wenn sich Maria oder Jesus so oft zeigen, werden dafür Gründe bestehen. Sehr klare Gründe für uns sind der Verfall des Glaubens, das Erlöschen der Nächstenliebe (die von Jesus durch sein Opfer und Seinen Heiligen Geist in der Welt entzündet wurde), das Umsichgreifen der Niederträchtigkeit (vgl. MT 24,11) und seine Folgen, die allen ins Auge springen. d.A.
* Martha Mirkiewicz aus Krakau kehrte am 24.2.97 heim zum Herrn. Jahrelang verbreitete sie vom Krankenbett aus in Polen die Botschaften der Königin des Friedens durch das polnische Echo. Jetzt, ihrem Willen entsprechend, wird die polnische Ausgabe des Echo von Ewa Jurasz und ihren Freunden fortgeführt.


Internationales Jugendtreffen

Das 8. Gebetstreffen der Jugend wird dieses Jahr vom Donnerstag, den 31.7. bis Mittwoch den 6.8. stattfinden. Das Thema ist Jesus : "Du bist mein vielgeliebter Sohn", entsprechend dem Programm für das erste Jahr der Vorbereitung auf das Jubiläum des 2.Jahrtausend.
31.7. 18:00 Uhr Rosenkranz und Heilige Messe, 22:00 Uhr Vorstellung der Gruppen und Anbetung des Allerheiligsten. Jeden Tag wird ein Thema behandelt :
1.8. Meine Gotteserfahrung (P. Jörg Müller) ; Begegnung mit Gott im Gebet (Don Cosimo Cavaluzzo, Bruder Slavko Barbaric', Ivan Dragicevic')
2.8. Du bist Sohn des lebendigen Gottes (Bruder Efraim von den Beatitudes) ; Taufe (Don Cosimo, Mirjana, Marija. Nach der Abendmesse Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Straßen der Pfarrgemeinde und Erneuerung des Taufgelübdes.
3.8. Und was sagt ihr, wer ich sei ? (Pater Gianni Sgreva); Eucharistie ((Don Cosimo); 16:00 Uhr Rosenkranz auf dem Podbrdo mit Bezeugungen von Vicka.
4.8. Ich kam, auf daß sie das Leben in ganzer Fülle haben (Schwester Elvira); Beichte (P. Slavko, Jakov und die Jungen der Gemeinschaft Cenacolo) ; 22:00 - 24:00 Uhr Komm und sieh (Leben in der Gemeinschaft Cenacolo)
5.8. Tut, was Er euch sagt (Pater Jozo Zovko) ; Berufung zur Familie oder zur religiösen Weihe (Bruder Efraim); 16:00 Uhr Was ihr den geringsten tatet. Die Jugend singt für Maria und die gemeinschaftliche Weihe.
6.8. auf dem Krizevac Dies ist mein auserwählter Sohn, auf Ihn sollt ihr hören. 3:00 Uhr Rosenkranz beim Aufstieg, 5:00 Uhr Heilige Messe.
Für die Simultanübersetzung ist ein guter UKW -empfänger mit Kopfhörer erforderlich. Wer über klassische Musikinstrumente verfügt, wende sich für das Musizieren an Agostino (Fax 387-88-651444): dort wird für die Musiker Unterkunft im Domus Pacis organisiert. Alle sollen eine Bibel mitbringen. Während des ganzen Treffens findet die Anbetung des Allerheiligsten unterbrechungslos statt.
133-04

Das Erbarmen der Kirche bei Partnerschaften

Der Heilige Vater wandte sich am 24. Januar 1997 an die Teilnehmer der XIII. "Vollversammlung des Pontifikalen Rates für die Familie" und griff wieder auf, was er in der "Familiaris Consortio" schon gesagt hatte (Nr. 84), indem er unterstrich, daß die "Kirche da ist, um alle Menschen zur Rettung zu geleiten, vor allem die Getauften, und kann daher jene nicht sich selbst überlassen, die durch ein sakramentales, eheliches Band gebunden sind, nun aber eine neue Ehe eingehen möchten. Sie wird nicht müde werden, ihnen ihre Mittel zur Rettung zur Verfügung zu stellen."
Trotz Bekräftigung der katholischen Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe und einer dem Evangelium gegenüber entgegengesetzten Zustandes, erinnert der Papst "diese Männer und Frauen, daß die Kirche sie liebt, ihnen nicht fern ist und ihrer Lage wegen leidet. Die wiederverheirateten Geschiedenen sind und bleiben weiter Glieder, da sie die Taufe empfangen haben und den christlichen Glauben beibehalten." Zwar sind sie nicht zur eucharistischen Kommunion zugelassen, können sich jedoch "der göttlichen Barmherzigkeit auf anderen Wegen nähern" und von Gott die Rettung erfahren, indem sie im Gebet, in der Buße und in der wahren Liebe beharren. Ihrerseits müssen die Hirten "diese Männer und Frauen mit offenem Herzen stützen und ihnen zu verstehen geben, daß wegen der Gnade Gottes nicht die Hoffnung aufgeben dürfen, da er über sie wacht;" durch liebevolle Aufnahme mögen sie ihnen empfehlen, "vorsichtig und respektvoll, konkrete Wege der Umkehr und Beteiligung am kirchlichen Gemeinschaftsleben zu beschreiten."
Wir fügen an dieser Stelle einige Aufzeichnungen der Pastoral der wiederverheirateten Geschiedenen und der Partnerschaften an (Cei 18, Nr. 21-22): "Als Getaufte sind sie gerufen, tatkräftig am Kirchenleben in dem Maß teilzunehmen, wie es mit ihrer objektiven Lage vereinbar ist. So ladet sie die Kirche zu einem Leben im Glauben und der Liebe ein, der Aufnahme des Wortes Gottes, Teilnahme an Katechesen, an der hl. Messe, auch wenn sie die Kommunion nicht empfangen dürfen; sie müssen sich bereitwillig bei all jenen materiellen und geistlichen Werken der Liebe einbauen lassen, die die Kirche erbauen und ein fruchtbares, menschliches Zusammenleben fördern; mit besonderem Einsatz müssen sie sich der Erziehung der Kinder widmen, vorrangiger Dienst gegenüber Kirche und Gesellschaft... Sie dürfen jedoch nicht in der Kirchengemeinschaft jene Dienste ausüben, die die Fülle des christlichen Zeugnisses voraussetzen, wie liturgische Dienste, im besonderen jene des Lektors, oder Amt des Katecheten und Amt des Paten der Sakramente." Die Einstellung der Kirche kann nicht anders sein, als der Lehre Christi entsprechend, die ihre Ansprüche stellt - der Mensch trenne nicht, was Gott verbunden hat - und die jedoch gleichzeitig einladend und barmherzig sich anbietet.


Aus Platzmangel wählen wir nur einige der wunderschönen Briefe aus, die uns erreichen.

Es schreiben uns:

Aus Albanien: Maria möge Frieden in unser armes und gefoltertes Land bringen. Eines ist sicher. In den Orten, wo die Botschaften Mariens angenommen werden, wurde nicht ein einziger Schuß gehört... Auch die Orthodoxen vom Süden freuen sich über das Heft (Robert Prendushi)
Aus Ägypten: Das Echo kommt bei mir an, und ich lese es mit großem Interesse; es dient mir zur Mediation. Erinnert euch in euren Gebetstreffen an die Christen in Ägypten, die von den Moslems verfolgt und getötet werden und niemand darf davon sprechen. Wieviel Leid und Demütigungen, um Christus treu zu bleiben. (Schwester Chiarafrancesca Magnan)

Schwierige Missionsarbeit auf dem Gebiet der Sekten - Ein SOS sendet die junge Missionsgemeinschaft von Villaregia in Italien, die bereits 360 Mitglieder zählt, Priester, Ordensleute und Familien. Sie wurden gerufen, um das Fehlen der Seelenhirten der enormen Anzahl Menschen in Lateinamerika zu beheben, sie begannen eine neue Mission in der Diözese von Campo Limpo (Peripherie von San Paulo), 2,5 Millionen Getaufte mit nur 25 Priestern und 75 Laien; wo gewisse Dörfer die heilige Messe nur alle 5 oder 6 Monate erleben und einige haben nie einen Priester gesehen.
Wie ganz Lateinamerika ist auch dies ein leichtes Jagdgebiet für die Sekten, die von reichen Gruppen der vereinigten Staaten finanziert werden. Gott sei Dank ist die Bewegung der charismatischen Erneuerung ein Gegenmittel gegen die Sekten, weil sie sich ihnen auf ihnen entgegen stellt auf ihrem gleichen Gebiet der inbrünstigen Hinwendung zum Geist Gottes und der Treue zum Evangelium, welches die Sekten immer für sich in Anspruch nehmen

Aus Hong Kong: Rosa Kong dankt im Namen der Leser für die Zusendung des Echo auf Englisch. Möge Gott dazu inspirieren für die Brüder in China eine chinesische Ausgabe zu machen. Anm. d. Red.. In Hong Kong ist schon unser Freund Anthony Tsoi, der seit einiger Zeit Artikel vom Echo ins chinesische übersetzt. (Queen of Peace group, 770 King's Road C-610 Hong Kong)

Aus der Schweiz: Nach den Worten der Bewunderung für die evangelische Einfachheit des Echo "die sich nicht ändern darf", schreibt P. Gerolamo: "In den Herzen vieler Leute, auch von Priestern, besteht Verwirrung, es fehlt der Geist Jesu, denn man sucht und bittet nicht mehr um Ihn: "Das machen wir selbst!" Um so mehr müßen wir die Augen erheben zu Jenem und Jener, die im Himmel wohnen, von wo uns Hilfe zuteil wird. Bleiben wir stark! (Abtei Einsiedeln)

Aus Norwegen: Helge Gudheim schreibt: "Mit großem Interesse lesen wir das Echo auf Englisch, uns Lutheranern sind jedoch viele Dinge über die marianischen Erscheinungen neu und fremd. .... Ist die Jungfrau Maria nie in nicht-katholischen Zonen erschienen, wo es notwendiger wäre, für jene, die einen anderen Glauben haben Eine weitere Schwierigkeit ist, daß die Lutheraner in Medjugorje nicht die Kommunion empfangen können...
Dieses Problem wurde schon im Echo 130 Seite 5 behandelt. Was die marianischen Erscheinungen in diesen letzten Zeiten betrifft, fanden auch viele in nicht katholischen Gebieten statt, z.B. in Grushevo in der Ukraine und in Smolensk in Rußland (Orthodoxe) und Kairo (Kopten) usw. Die Zeitschrift "Jesus" behandelt dieses Argument in der Aprilausgabe 97. Alle Interessierten erhalten von uns eine spezielle Antwort.

Aus Südafrika: Genevieve Henning beobachtet, daß Echo sich selbst widerspricht, "auf der einen Seite glaubt es nicht all Katastrophennachrichten (132 S.2 u. 5) doch auf der anderen Seite spricht es vom letzten Aufruf der Mutter... AlIe wissen, daß die Erde einem ökologischem Chaos entgegengeht.
Ja, wenn das Chaos kommt, entsteht es aufgrund der Ungeregeltheit der Menschen, die sich so selbst bestrafen. Die Aufrufe der Gottesmutter sind nicht in absoluter Form die letzten Aufrufe, sondern in der Zeitenordnung, auf daß sich die Menschen bekehren. Der Glaubensverlust ist die Allergrößte von allen Katastrophen. Das Böse ist stark, wer sieht das nicht? Aber es wird aufgewogen von vielem Guten und der Heiligkeit vieler Seelen, von Gebeten und Opfern vieler frommer Menschen. Genau das erwartet Gott, um Barmherzigkeit zu üben, er will nur das!

Über die periodische Enthaltsamkeit erklären wir genauer die Bezeugung von Marija Dugandzic (Echo 132 S.2 und 5), die versicherte: "für mich ist es auch Verhütung, wenn man den Verkehr in den fruchtbaren Tagen absichtlich vermeidet".
Das Lehramt der Kirche sagt im neuen Katechismus der katholischen Kirche (ART: 2370): "Periodische Enthaltsamkeit und Geburtenkontrolle auf Basis der unfruchtbaren Zeiten entsprechen den objektiven Maßstäben der Moral. Diese Methoden respektieren den Körper der Eheleute, ermutigen zur gegenseitigen Zärtlichkeit und begünstigen eine echte Freiheit." Auf jeden Fall fordert der ART: 2368 dazu auf, egoistische Motive beim Ausnützen der unfruchtbaren Zeiten zu vermeiden.
(Dr. med. Pierantonio Gottardi)

 

Das Herz Jesu, das in der Eucharistie lebendig ist und das Herz der Gottesmutter mögen unsere Herzen dem Wirken des heiligen Geistes öffnen, auf daß wir reiche Frucht tragen. Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Villanova M, 27.04.1997


Fremdsprachige Ausgaben *Englische A.: Echo of Mary, c.p. 27, I- 31030 Bessica TV *Französiche A. : Echo de Marie, 18 Allée Thévenot, F- 39100 Dole * Katalanische A. : Amics de Medjugorje, c. Carme 11 baixos 08700 Igualada-Catalugna, España * Holländische A.: Int. Medj. Comité afd. Nederland- België, Misericordeplein 12C - 6211 XK Maastricht, Holland * Polnische A. : Ewa Jurasz, ul. Nullo 14/34, PL- 31-543 Kraków * Portugiesische A.: Gilberto Correia, rua de Brito 24, 4915 Vila Praia de Ancora, tel. 911181 (Portugal); * Brasilianisch A.: Servos da Rainha, Caixa p. 02576, 70279-970 Brasilia DF; * Rumänische A.: Ecou din Medjugorje, C.P. 41-132 Bucuresti (Rumänien) * Russische A. : Dom Marii, Ul Remisova 5, 113186 Moscow, Rußland * Spanische A. : Eco de M., c.p.149 I-46100 Mantova; * Ungarische A.: Fraternitas, 1399 Budapest, P.F. 701/85 (Hongrie) fax 36-11329001 * Albanische A. Sander Prendushi, L. Heroj, Rr Skenderbeg, nr 98, Shköder (Albania) * Griechische: Soeur Despina, 69 rue Epirou, Agia Paraskevi, 15341 Athenes * Schwedisch: Josephina Hemmet, 16849 Drachmannsg. 2, Bromma (Schweden)

Verteilung - *Schweiz: Otto Müller, Sonneggstr. 3 - CH 9113 Degersheim - Postkonto: 90 - 4768 - 0 *Österreich: Heindler Margarete, Reindlgutstr. 5, A - 4400 Steyr. Überweisung: Postscheckkonto: 93.001.968 *Deutschland: Medjugorje Comitee, F. Castagnetti, Ostpreussenweg, 4, D- 33104 Paderborn. Überweis.: K/K 85738 Sparkasse Paderborn (BLZ 47250101)

* Reisen nach Medj. - Der Bus fährt täglich um 18:00 in der Nähe des Hauptbahnhofs Triest ab und kommt am folgenden Morgen um 8:00 in Medj. an ; Rückfahrt um 18:00 ab Medj., Ankunft in Triest um 8:00 morgens (Tel. 0039 40 425001, Preis hin und zurück LIT. 180.000 ) Die Fähre nach Split fährt montags, mittwochs, freitags um 21:00 Uhr ab Ancona, am Samstag um 22:00 Uhr. Rückkehr von Split dienstags, donnerstags, samstags, sonntags Vorbestellung Tel. 0039-71-55218, Fax 202618 (Agentur Mauro) oder 0039-71-204915 Fax 202296 (Ag. Morandi)

Direktflüge gibt es ab Juni 2 mal wöchentlich Mailand Linate - Split (Flug 1 Stunde + 2 _ Stunden Busfahrt nach Medj.) Reisebüro Pellegrinaggi Rusconi Lecco, Preise ab LIT 650.000. - für 4 oder 5 Tage, alles inklusive. Tel. 0039-341-363077.

Ein geistlicher Führer - Wir ergreifen die Gelegenheit, um die Pilger von Medj. darauf aufmerksam zu machen, daß von Pater Slavko Barbaric' ein geistlicher Führer "Folge mir mit dem Herzen" veröffentlicht wurde. Es ist eine Einführung in die wichtigsten Geschehnisse von Medj. und soll dem Pilger helfen, sich in der rechten Art und Weise den Gebetsstätten zu nähern, der Kirche, dem Erscheinungshügel, dem Krizevac und vor allem soll er ihm helfen, anzufangen zu beten. (Erhältlich in der Franziskanerbücherei und beim Informationszentrum der Kirche)

* Das ECHO aus Medjugorje kann man in allen gängigen Sprachen in Medj. erhalten in dem Souvenirgeschäft bei der Kirche neben dem Pfarrhaus; das Depot ist beim Informationszentrum Shalom sofort nach der Brücke links in Richtung Kirche.

Echo erhält man gratis. Wir haben den jährl. Posterlagschein für die Spenden beigelegt, die wir jetzt besonders benötigen. Infolge wachsender Nachfrage und damit verbundenen Versand ins Ausland, in den versch. Sprachen, erwarten wir einen Beitrag für die Postversandkosten, die weit höher als jene für den Druck sind.

* "Lebendige Eucharistie", Hefte bzw. Tonbänder mit den Kursen Pater Tomislavs (in französischer, deutscher und kroatischer Sprache) können bei Kraljice Mira, S.Maria Colleromano, I-65017 Penne (Perugia) angefordert werden. Spenden an: Postgirokonto Eucaristia vivente Italien 18537654

Originalausg: "Eco di Maria" - Anschrift: Echo Mariens,
cas. post. 149 - I-46100 Mantova - Autor. Trib. MN n.13 - 8.11.86, J.13- Nr.5-6;
Fax 39-376-245075 Verantwortl.: A. Lanzani, Tip. DIPRO, I- Roncade TV