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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 141 (September-Oktober 1998)

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Eco di Maria
Regina della Pace

Deutsch 141

September-Oktober 1998 - Info


Herausgeber: "Eco di Maria" - c.p. 149, I-46100 Mantova - J.14- Nr.9-10; sp.a.p. art.2, com.20/c, leg.662/96, filiale Mantova, autor. Trib. MN n.13, 8.11.86; Fax (39) 376-245075

Botschaft Mariens vom 25. Juli 1998

"Liebe Kinder, heute, meine lieben Kinder, lade ich euch ein, durch das Gebet mit Jesus zu sein, um durch die Erfahrung des persönlichen Gebetes die Schönheit der Geschöpfe Gottes entdecken zu können.
Ihr könnt weder vom Gebet sprechen, noch davon Zeugnis geben, wenn ihr nicht betet. Darum, meine lieben Kinder, bleibt in der Stille des Herzens mit Jesus, damit Er euch mit Seiner Liebe ändert und verwandelt. Meine lieben Kinder, dies ist für euch eine Zeit der Gnade. Nutzt sie für eure persönliche Umkehr, denn, wenn ihr Gott habt, habt ihr alles. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Die Arznei Mariens:
Das Gebet des Herzens

Indem die Madonna auf das Herzensgebet besteht, will Sie uns die Illusion ersparen, vom Beten und von Gott zu sprechen, ohne versucht zu haben, Ihm tatsächlich zu begegnen, obwohl wir mit Gott alles hätten!
1. Macht die persönliche Erfahrung des Gebetes, sodaß ihr die Schönheit der Geschöpfe entdecken könnt. Diese Gebetserfahrung bedeutet für Sie mit Jesus zu sein. Vor allem muß man Zeit finden, mit Ihm allein zu sein, indem die Geschöpfe zum Schweigen gebracht werden. Angesichts des rasenden Rhythmus des heutigen Lebens, in dem tausend Dinge eilig sind, ladet uns Maria immer wieder ein, eine Zeit am Tag festzulegen, um uns wieder von Gott erreichen zu lassen, um wieder zu sehen und zu leben.
Diese Arznei bietet Sie uns gegen alle religiöse Illusion an, auch wenn uns dabei uns selbst Gewalt antun. Wir müssen beharrlich gegen Entmutigung ankämpfen: Bittet und es wird euch gegeben... Antonius der Große aus der Wüste sagte, "es gibt kein Gebet, wenn man nicht tagtäglich sagen kann: in meinem Herzen sind Gott und ich alleine."
2. Bleiben wir in der Stille des Herzens mit Jesus, kann Er in uns Sein Werk vollenden, das darin besteht, uns mit Seiner Liebe zu ändern und umzuwandeln (oder "verklären"? wie einige übersetzen), damit wir mit Seinen Augen sehen. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein (vgl. Mt 6,22). Alles wird erleuchtet werden.
Wir werden die Anwesenheit Gottes in allen Geschöpfen entdecken: Sie spiegeln Sein Ebenbild wider, sind eine Seiner Botschaften, sind Zeichen Seiner Schönheit, bezeugen Seine Vorsehung, Seine Liebe. Im Gebet wird man jede Person als Bruder oder Schwester entdecken, und in ihr nicht mehr den Feind oder den unangenehmen Menschen sehen, sondern nur mehr den zu liebenden Bruder, der Hilfe braucht, und wenn schon, der unsere Hand für die ewige Rettung nötig hat. Und wir werden die Größe und Schönheit erblicken, die aus der Hand Gottes entspringen, die wir selbst sind, und wir werden die Kraft besitzen, uns nach jeder Niederlage und Entmutigung wieder zu erheben.
3. Wir werden auch die Schöpfung sehen, mit kindlichem Staunen, und in ihm die Hand und das Angesicht Gottes erkennen: wo überall hin ich meinen Blick wende, unendlicher Gott, sehe ich dich, in deinen Werken bewundere ich dich, ich erkenne dich in mir (vgl. Metastasius). Wir werden das Werk unserer Hände nicht mehr Gott nennen (vgl. Hosea). Wie groß ist doch der Unterschied zwischen den großen Werken des Menschen, stolz und blind, und dem Glanz der Herrlichkeit Gottes, der sich in allen Geschöpfen widerspiegelt, uns mit der heiligen Furcht erfüllt, Ihn beleidigen, wenn wir schlechten Gebrauch davon machen. Der Papst bemerkt, daß "unser Leben im Zeitalter der Technik riskiert, fortlaufend dem Produktionsprozeß folgend anonym zu werden. Der Mensch wird demzufolge unfähig, die Schönheit der Schöpfung zu genießen, und noch mehr, in ihr das Angesicht Gottes widerspiegeln zu sehen" (Lorenzago, 12. Juli 1998).
Maria sieht traurig mit an, wie die Geschöpfe Gottes so leicht verunstaltet werden und wie sie mißbraucht und verstümmelt werden. Es sei gewarnt vor allen unanständigen Darbietungen, vor denen man sich heute nicht mehr in acht nimmt und die sündhaftes Verlangen auslösen können. Wehe dem, der einen dieser Kleinen verführt (die alle Jünger Jesu sind). Vergessen wir nicht, daß unser Körper lebendiger Tempel Gottes ist.
4. Ihr könnt weder vom Gebet sprechen, noch davon Zeugnis geben, wenn ihr nicht betet. Wer diese Erfahrung gemacht und erlaubt hat, daß Jesus Herr im eigenen Leben wird, und also feststellt, daß alles kann, wer glaubt (vgl. Mk 9,23), kann nicht umhin als mit Überzeugung vom Gebet sprechen und mit Freude die frohe Botschaft verkünden; gegenteiligenfalls spricht man umsonst von Gott und vom Gebet.
5. Dies ist für euch eine Zeit der Gnade, denn Gott hat in der allgemeinen Entgleisung den einzuschlagenden Weg für diese Zeiten durch die Botschaften Mariens aufgezeigt. Mit einer so langen Anwesenheit der Madonna auf Erden, hat sich der Himmel geöffnet und ein Meer an Gnaden hat sich ausgegossen. In Medjugorje wird der Wunsch zum Gebet und zur Umkehr geboren. Die Menschen sind vom Aufruf Gottes aufgerüttelt, obwohl sie sich zuvor trügerisch als gute Christen fühlten. Die ,Entfernten' bereuen und kehren zu Gott zurück; die ,Nahen' schütteln die Lauheit von sich und beginnen einen Weg der Heiligkeit zu beschreiten.
In Medjugorje wird leicht, was man woanders unmöglich glaubte. Nehmen wir die Gelegenheit dieser Quelle der Gnaden wahr, solange sie für unsere persönliche Bekehrung offen ist, denn, wenn wir Gott haben, haben wir alles. Achtet daher darauf, nicht leichtfertig eine solche Gnade vorübergehen zu lassen, die heute so nötig ist: "Ich fürchte Gott, der vorbeigeht und nicht wiederkehrt" (vgl. Hl. Augustinus).
Don Angelo

 

Botschaft Mariens vom 25. August 1998

"Liebe Kinder, heute lade ich euch ein, mir durch das Gebet noch näher zu kommen. Meine lieben Kinder, ich bin eure Mutter, ich liebe euch und ich wünsche, daß jeder von euch gerettet wird und so mit mir im Himmel sei. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, bis euer Leben zum Gebet geworden ist. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Betet, bis euer Leben
zum Gebet geworden ist

Botschaft von Licht, Himmel, Ewigkeit, mit dem soundsovielten Aufruf: betet, betet, betet. Eine Botschaft, die zum konkreten Entschluß führen muß, daß unser Alltag gänzlich von der Nähe Gottes erleuchtet sei, in Freude und Einheit gelebt. Stellen wir uns die Frage: ist das Gebet an erster Stelle in unserem Leben? Wir sprechen vom Gebet des Herzens, das jeden anderen Augenblick des täglichen Gebetes beseelt, wie das Morgen- und Abendgebet, die vielen Anrufungen, das Anerbieten der Arbeit, täglichen Verpflichtungen, Kreuze, Sehnsüchte.
Sie ladet uns ein, zu unserem Nutze, ihr näher zu kommen, daher Gott näher zu kommen. Wir müssen nicht nur Sie bitten, sondern mit Ihr beten, mit unserem >S.8 >Herzen, sodaß Ihr Gebet das unsere wird. Somit empfangen wir in unserem Herzen die Liebe Gottes, den Frieden und die Freude. Wer sich anstrengt so zu beten, nicht nur mit den Lippen, ist leuchtender Mensch, denn er ist in die Gemeinschaft Gottes eingetreten. Dieses Gebet läßt uns gut, rein, großzügig, aufmerksam anderen gegenüber, weise, vorsichtig, gerecht, werden.
Ich bin eure Mutter, wiederholt Sie. Einer irdischen Mutter gleich, gebiert Sie die Kinder, vor allem erzieht Sie sie und begleitet sie auf dem Weg des Lebens; so gebiert die Heiligste Maria uns als Kinder Gottes, nährt uns, belehrt uns mit Ihren Botschaften, führt und begleitet uns auf dem Weg der Heiligkeit, der ins Paradies führt. Unser Ziel ist das Paradies: Wie oft wiederholt Sie das! Wir leben in einer Zeit einer großen moralischen Zerstörung, einer großen Verirrung, auch für Christen; schwierige Zeiten auch für die Mutter Kirche; Zeiten großer Verführung, Zerbrechlichkeit, Abtrünnigkeit.
Danken wir Gott, unseren Vater, weil Er uns die Anwesenheit Mariens, unserer Mutter, schenkt, damit Sie uns auf unserer irdischen Pilgerreise begleitet, die voll Gefahren und Tücken ist, die unserem Menschsein, der Welt und dem Bösen entspringen. Es ist allzu leicht sich zu verlieren und nicht im Guten zu beharren.
Wenn die Heiligste Maria seit 17 Jahren unter uns ist, so deshalb, um die Welt zu Gott Vater zurückzubringen. Ein Programm, das in Fatima seinen Anfang hat, mit dem Aufruf zur Umkehr für eine Welt, die ohne Gott auskommen will: Ich will alle Seelen retten und sie zu Gott führen. Diese Zeit der Gnade geht weiter. Es ist ein Aufruf zur Umkehr, um die christliche Berufung zur Heiligkeit zu verwirklichen und das Leben auf die Nachahmung Christi auszurichten, damit es ein Weg zu ewiger Seligkeit wird.
Die Heiligste Maria nimmt sich aller an: Es gibt niemanden, der nicht beschützt ist und dem nicht geholfen, der nicht liebevoll von Maria geschaut wird, denn Jesus hat uns alle vom Kreuz herab Maria anvertraut. Maria hat diese Mission als universale Mutter ernsthaft angenommen. Sie wirkt, auf daß wir alle das Ziel des irdischen Daseins erreichen, die Freude des Paradieses, wo Sie alle ihre Kinder bei sich haben will.
Wenn sich die Anwesenheit Mariens unter uns so konkret und so lange hinzieht - durch Ihre Botschaften - dann, um uns zu sagen, als Mutter und Lehrerin, daß diese Generation riskiert, sich zu verlieren, und Sie will sie vor dem Abgrund retten. Ihr dreifacher, wiederholter Aufruf zum Gebet ist sehr stark, damit unser Leben Gebet, das heißt, fortwährende Gemeinschaft mit Gott in Lobreis, Gehorsam, in der Liebe als Kinder, und deshalb wahres, christliches Zeugnis werde.

 

Den Feiertag heiligen:
kein Weekend, sondern Tag des Herrn

...Wenn du den Sabbat (den Tag der) Wonne nennst, einen Ehrentag den heiligen Tag des Herrn, wenn du ihn ehrst, indem du keine Gänge machst, keine Geschäfte betreibst und keine Verhandlungen führst, dann wirst du am Herrn deine Wonne haben, dann lasse ich dich über die Höhen der Erde dahinfahren und das Erbe deines Vaters Jakob genießen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. (Jes 58,13-14)

Mit seinem inhaltsreichen, apostolischen Brief Dies Domini, der am 31. Mai zu Pfingsten veröffentlicht wurde, ladet der Papst dazu ein, den tiefen Wert des Tages des Herrn neu zu entdecken, der weit über die festtägliche Vorschrift hinausgeht, und zu den wahren christlichen Wurzeln führt. Der Brief war nötig, um die Kultur des "Wochenendes" und der Geschäftstätigkeit einzudämmen, die unbegrenzt und ohne Halt ist, indem der Primat Gottes und der Person in Bezug auf das wirtschaftliche und soziale Leben wiederhergestellt wird.
Der heilige Vater erinnert, daß "in Wirklichkeit das ,Weekend' sich sehr verbreitet hat, und zwar als Zeit der Woche für Erholung - unter Umständen weit vom üblichen Wohnsitz - und die oft mit kultureller, politischer, sportlicher Tätigkeit ausgefüllt ist, deren Ablauf allgemein mit den Festtagen zusammenfällt. Es handelt sich um ein soziales und kulturelles Phänomen, das sicher auch positive Elemente in sich trägt.
Wenn jedoch der Sonntag die ursprüngliche Bedeutung verliert und sich auf ein reines Wochenende beschränkt, kann es vorkommen, daß der Mensch sich auf einen so engen Horizont einschließt, daß es ihm nicht mehr möglich ist, den Himmel zu sehen." Für die Jünger Christi ist es gut, beides nicht untereinander zu bringen. Der heilige Vater erneuert mit dem Brief die tiefen, doktrinären Gründe, auf welche die Heiligung des Festtages aufbaut. Er verleiht einem und denselben Festtag fünf verschiedene Titel, die im einfacheren Sprachgebrauch in den sonntäglichen Angelusgebeten widergegeben sind.

1. Der Tag des Herrn. Gott selbst vollendete am siebten Tag das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig... (vgl. Gen 2,2-3). Der Sabbat der Bibel ist an dieses Geheimnis der Ruhe Gottes gebunden, das nicht Untätigkeit ist, sondern freudvolles Wohlgefallen, mit dem der Schöpfer das Werk Seiner Hände betrachtet. Am siebten Tag "beschaut Gott mit Bewunderung Mensch und Welt und mit Liebe Seine Geschöpfe.
Die Propheten sind nicht abgeneigt, dieses Liebesverhältnis im hochzeitlichen Gewand zu schmücken. Die Christen ruhen an diesem Tag nicht nur wegen dem Bedürfnis einer legitimen Ruhepause, sondern vor allem um das Werk des Schöpfergottes und Erlösers zu feiern. Dieses Feiern ist Quelle der Freude und Hoffnung, die dem täglichen Leben neuen Auftrieb verleihen und ist lebenswichtige Medizin gegen Langeweile, Mangel an Sinn, Verzweiflung, von denen sie manchmal versucht werden können."

2. Der Tag Christi. Nach der Auferstehung haben die Christen als Festtag den ersten Tag nach dem Sabbat festgelegt, da an ihm die Auferstehung des Herrn und Pfingsten stattgefunden haben. Vom siebten Tag gelangt man zum ersten Tag. Der Dies Domini wird zum Dies Christi. "Im Gegensatz zu den zivilen Kalendern, betrachtet die Liturgie den Sonntag nicht als den letzten Tag, sondern als den ersten Tag der Woche.
"Auf diese Weise unterstreicht man die Würde und hebt hervor, daß mit der Auferstehung Christi die Zeit wieder beginnt, vom Samen der Ewigkeit befruchtet, und steuert auf sein letztes Ziel entgegen, das das endgültige Kommen des Sohnes Gottes ist, durch Seinen Sieg über den Tod vorweggenommen und vorgezeichnet... Der Sonntag ist somit der Tag des Glaubens: darin beten die Gläubigen das Angesicht des Auferstandenen an, indem sie mit Thomas wiederholen: O Herr und mein Gott, indem sie in der Eucharistie die Erfahrung der Apostel neu erleben", als der Herr zum Abendmahl kam und ihnen Seinen Geist ausgoß.

3. Der Tag der Kirche. Der Sonntag ist der Tag, an dem die ganze Gemeinschaft zusammenkommt: deswegen heißt er Dies Ecclesiae. Die eucharistische Versammlung stellt das Herzstück des Festes dar. "Die Teilnahme an der heiligen Messe am Sonntag ist eine grundlegende Pflicht, vor allem jedoch ist sie ein tiefes Bedürfnis der christlichen Seele, das ihr nicht abhanden gekommen sein kann. Die Wurzel dieses Bedürfnisses besteht in der Tatsache, daß in jeder Eucharistie das ein für allemal vollbrachte Opfer auf Golgota sich wiederholt...
Indem die Kirche ihr Opfer mit jenem des Herrn vereint, verkündet sie Seinen Tod, preist sie Seine Auferstehung, bis Er kommt in Herrlichkeit... Es handelt sich nicht nur um eine persönliche Erfahrung, weshalb man nicht zu heiligen Messen im kleinen Kreis ermutigen sollte. Wer am Einzigen Mahl teilnimmt, vertieft die Gemeinschaft mit allen, die im Geist Christi versammelt sind, und sie wird auch Zeichen und Werkzeug der Einheit für das ganze Menschengeschlecht.
Die christlichen Gemeinschaften sind eingeladen, die heilige Messe zu feiern, indem sie mit besonderer Sorgfalt vorbereitet, sodaß ihr festlicher Charakter verliehen wird, besonders mit liturgischen Gesängen. Auch bei Fehlen eines Priesters sei zu Versammlungen der Gläubigen aufgerufen, man möge aber alles daran setzen, daß die Gemeinschaften in möglichst kurzer Zeit wieder eine eucharistische Feier abhalten können. Die Fernseh- und Radioübertragungen entheben nicht von der Pflicht persönlich an der Feier teilzunehmen, außer es liegen schwerwiegende Gründe vor.

4. Der Tag für den Menschen. Für die Christen wird als normal empfunden, daß der Sonntag ein festlicher und freudiger Tag und somit auch Tag der Ruhe ist. Die Kirche wird nie auf eine Gesetzgebung verzichten, die die wöchentliche Ruhe vorsieht. Auch im geschichtlichen Zusammenhang unserer Zeit, ist es Pflicht, sich dafür zu verwenden, damit alle die Freiheit, Ruhe und Unterscheidung kennen lernen, die für die Würde des Menschen unerläßlich sind, Hand in Hand mit den religiösen, familiären, kulturellen und zwischenmenschlichen Bedürfnissen. Selbstverständlich setzt dieses Recht des Arbeiters auf Ruhe ein Recht auf Arbeit voraus.
Außerdem muß der Sonntag, gerade wegen der Kraft, die sich in der liturgischen Feier ballt, Tag der Solidarität werden. Alleinstehende Personen zu Tisch einladen, Kranke besuchen, Nahrung für bedürftige Familien besorgen, einige Stunden dazu verwenden, Initiativen für den freiwilligen Dienst und der Solidarität darzulegen, wären sicher dazu angebracht, die Liebe Christi zum Leben zu bringen, die man aus dem eucharistischen Mahl geschöpft hat. Schließlich eine ökologische Bemerkung. Der Sonntag als "Tag des Friedens des Menschen mit Gott, mit sich selbst und seinen Nächsten" kann auch Gelegenheit sein, daß die Schönheiten der Natur - zu oft von einer Herrscherlogik verdorben, die wieder auf ihn zurückkommt - aufs neue entdeckt und innig ausgekostet werden.

5. Der Sonntag, Tag der Tage. Ja, denn er ist die Seele der anderen Tage und steht stellvertretend als ein Tag da, der weder Morgen noch Abend kennt. Mit der Auferstehung Christi, ist der Sonntag der Tag, der den Sinn der Zeit offenbart. Er ist nicht verwandt mit kosmischen Zyklen, nach denen Naturreligionen und die menschliche Kultur zu einer Zeitrhythmik neigen, vielleicht mit Nachsicht auf den Mythos der ewigen Wiederkehr. "Der Christensonntag, der aus der Auferstehung entspringt, spaltet die Zeiten des Menschen, die Monate, die Jahre, die Jahrhunderte, wie ein richtungweisender Pfeil, der sie durchquert, um sie auf das Ziel der zweiten Ankunft Christi auszurichten."
In den Sonntagen vollzieht sich der Jahreszyklus, durch den die liturgischen Zeiten, die verschiedenen Erinnerungstage der Rettungsgeschichte und der Feste der Heiligen die Monotonie der Tage brechen und bringen uns immer neu auf den Weg der Auferstehung.
Am Ende vertraut der hl. Vater die Früchte des Briefes Maria an, die als Mutter des Herrn und Mutter der Kirche, im besonderen Maße am Tag des Herrn und Tag der Kirche anwesend ist.
"In der sonntäglichen Gemeinschaft mögen die Gläubigen lernen, am Fuße des Kreuzes mit Maria zu stehen, um das Opfer Jesu dem Vater anzubieten und das eigene, angebotene Leben mit diesem zu vereinen. Sie mögen die Freude der Auferstehung leben und die Worte des Magnificat sich zu eigen machen, die vom unerschöpflichem Geschenk der göttlichen Barmherzigkeit im unerbittlichen Vergehen der Zeit singen."
Der heilige Vater zu den Fernen - "Ich möchte allen Fernen der Kirche und Ungläubigen diese Einladung aussprechen: Habt keine Angst Gott zu suchen, denn Er sucht euch schon und liebt euch";
zu den Jugendlichen - "Nun zu den Jugendlichen, die die Hoffnung des dritten Jahrtausends sind, möchte ich sagen: Setzt euer Leben gut ein, das ein Talent ist, das Früchte bringen soll. Denkt daran, man lebt nur einmal" (Borno, Brescia 19. Juli 1998);
zur Bewegung für das Leben: - "Keine menschliche Autorität, auch nicht der Staat, kann die Tötung Unschuldiger rechtfertigen. Die tragische Umwandlung eines Mordes in Rechtshandlung ist Zeichen eines besorgniserregenden Verfalls einer "Kultur" (22. Mai 1998).

Papst seit zwanzig Jahren - Am kommenden 16. Oktober wird Johannes Paul II. das 20. Jahr nach seiner Wahl feiern: Zwanzig Jahre Tätigkeit und außerordentliche Fruchtbarkeit. Als Kinder, die dem Ruf Mariens geantwortet haben, fühlen wir uns mehr denn je mit dem Stellvertreter Christi vereint, der auch der Papst Mariens ist. Wir schlagen vor, diesen Tag mit dem täglichen Rosenkranz zu beginnen und eine Messe nach Meinung des hl. Vaters zu feiern, um ihm dabei zu helfen, die ihm von der Vorsehung anvertraute Mission zu Ende zu führen und um ihm unsere Zuneigung und Treue auszudrücken.

Der Papst kommt nach Kroatien zur Seligsprechung von Stepinac &endash; Die gerichtliche Abteilung für Heiligsprechungsprozesse hat das Dekret herausgegeben, in dem das Martyrium von Kardinal Alojzie Stepinac, Erzbischof von Zagreb, anerkannt wird. Stepinac starb 1960 im Alter von nur 62 Jahren, vermutlich durch Vergiftung, nachdem er unter Tito zu sechzehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt und die letzten neun Jahre als Internierter in Krasic durchgestanden hatte. Der Papst wird am 2. Oktober Zagreb erreichen und am Morgen des 3. Oktober im Nationalheiligtum Maria Bistrica den Kardinal in einer feierlichen Begehung seligsprechen. Tags darauf, am 4. Oktober, wird der Papst in Split die 1700 Jahre seit der Gründung der Stadt feiern.

 

 

"Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt zu nichts"
(Joh. 6,63)

Nehmen wir noch einmal die Ausführungen über den Heiligen Geist an die Hand, erweitert im ECHO 140, mit den einfachen und tiefen Worten des Heiligen Pfarrers von Ars, die den Geschmack der Leser getroffen haben.

Der Geist, Geschenk Jesu - Das ganze Leben Jesu löst sich unter dem Wirken des heiligen Geistes wie ein leicht geschürzter Knoten: angefangen von seiner Menschwerdung im Schoss Mariens bis hin zur Taufe, zu den Versuchungen in der Wüste, zu seinen Predigten voll Autorität, zu seinen Wundern. Jesus wirkt mit dem Finger Gottes, bis er sich schliesslich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat (Hebr. 9,14). Aber durch seinen Tod und seine Auferstehung giesst Jesus seinen verheissenen Geist über die Menschen aus, die an Ihn glauben.
Der heilige Irenäus sagte: "Die Menschen waren nicht gewohnt mit dem Geist zu leben, der "völlig anders" ist, vollkommen ausserhalb unserer Erfahrung. Deshalb war es notwendig, dass Er sich zuerst gewöhne, mit uns zu leben wie in einem allerreinsten Alabastergefäss.
Dieses Gefäss war das Menschsein Jesu, randvoll seines köstlichen Duftes. Aber bei seinem Sterben zerbrach das Gefäss. Auch leiblich ward seine Brust durchbohrt. Da wurde der heilige Geist ausgegossen über die Welt und überflutete mit seinem Wohlgeruch seine Kirche." Das ist der Einbruch des Göttlichen ins Menschliche.
Der Evangelist Johannes bemerkt, dass Jesus am Kreuz den Geist ausgehaucht hat. Diese Worte bedeuten nicht nur, dass er "aushauchte", sondern auch, dass er "den Geist übergab". Der auferstandene Herr trat noch am Osterabend unter seine Jünger. Er hauchte sie an, fast als wollte er den Schöpfergeist des Urbeginns wachrufen, und sagte: Empfanget den Heiligen Geist.
Dann kommt Pfingsten, der feierliche Augenblick des Ausgiessens des Heiligen Geistes über die Kirche. Als der Pfingsttag (das jüdische Fest) gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort (Apg 2,1). Diese letzte Bemerkung ist überaus wichtig: sie waren zusammen. Nicht nur leiblich, örtlich. Kurz vorher finden wir geschrieben, dass alle im Abendmahlssaal einmütig im Gebet verharrten. Es ist immer so. Der heilige Geist kommt, wenn die Gläubigen einmütig im Gebet verharren.
Jesus hat es gesagt: "Der Vater gibt der Geist dem, der ihn erbittet und darum anfleht." Also während alle vereinigt waren, hörte man ein Brausen wie von einem heftigen Sturm. Die Apostel wissen, dass der Wind und der Geist denselben Namen haben, denn im Hebräischen und im Griechischen bezeichnet man "Wind" und "Geist" mit dem gleichen Wort. Man sieht Feuerzungen. Schliesslich die geheimnisvolle Wirklichkeit: Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, der unsichtbaren Wirklichkeit, die das Angesicht der Erde verändert hat.

Unser Pfingsten &endash; Pfingsten ist nicht einfach ein geschichtliches Ereignis, das sich ein für allemal ereignete ohne Folgen für uns und unser Leben. Es ist eine familiäres Ereignis. Etwas durch das ein jeder Christ hindurch muss. Ein christliches Leben ohne innere Pfingsten ist wie eine Messe ohne Wandlung. Äusserlich kann alles vollkommen sein: die gleichen Rituale, dieselben Gebete und Anrufungen ... aber nichts geschieht. Pfingsten ist der Geist Jesu in uns, der all unser Denken, Fühlen, Wählen und Sprechen neu macht. Der Geist Jesu leitet unser Leben: wir wollen also wie Jesus werden in der Welt.
Was bedeutet es für die ersten Jünger voll des Heiligen Geistes zu sein? Sie fühlen sich unversehens umgeformt, tun eigenartige Dinge, die sie vorher nie getan hätten. Sie verlieren das Gesicht. Sie lassen sich für Betrunkene halten. Das ist der Erfolg und die umwälzende Erfahrung der Liebe Gottes, die sie gemacht haben. Wo der Heilige Geist ankommt, bringt er immer die Liebe Gottes mit. So sagt Paulus im Römerbrief 5,5: die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Die gleiche Sache bewahrheitet sich jedesmal, wenn im Christenleben sich ein Pfingsten ereignet. Bald unversehens, bald sachte, entdeckt der Mensch, dass er von Gott geliebt ist, und so wie er sich von Gott geliebt spürt, kann er nicht anders als Ihn lieben.
Sieh, das ist die Wiedergeburt im Geist. Es ist nichts abstraktes, ideologisches, etwas das im Gehirn geschieht. Es ist eine Lebenserfahrung. Nach Lukas ist das unmittelbar Erwirkte der Ankunft des Heiligen Geistes am Pfingstfest die Aussendung der Kirche.
Verängstigte Leute, die sich hinter Türen verstecken, fühlen sich plötzlich von einem unbändigen Begehren ermutigt, die Frohe Botschaft zu verkünden und gehen auf die öffentlichen Plätze der Stadt hinunter und reden. In Jerusalem - erzählt Lukas &endash; waren zu dieser Zeit Männer aus allen damals bekannten Völkern versammelt.
Dies wird hervorgehoben und zeigt, dass die Kirche sich an die ganze Welt wendet und sich nicht an ein besonderes Volk bindet, sondern sich bis an die Grenzen der Erde ausweitet. Der Geist ist ihre Kraft, der mit ihr übereinstimmt bis an die Grenzen der Erde. Vor der Himmelfahrt hatte Jesus gesagt: Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde (Apg 1,8).
Der orthodoxe Patriarch von Antiochien sagte: Ohne den Heiligen Geist ist Gott weit entfernt, wird Christus zur Erinnerung an Vergangenes, Autorität zu Beherrschung, Sendung zu Propaganda, christliches Handeln zu Sklavenmoral. Mit dem Heiligen Geist ist Gott gegenwärtig, lebt Christus heute, ist Autorität ein befreiender Dienst, ist Sendung ein Pfingsten, das Wirken der Christen Wirken der Kinder Gottes.
Ein französischer Schriftsteller fügt bei: "Es gibt keine christliche Gemeinschaft ohne Heiligen Geist und ohne Heiligen Geist gibt es keine Kirche. Ein Christ, der den Geist nicht hat, dient zu nichts.
Es kann sein, dass er etwas tut, hier oder dort, in der Pfarrei oder in einer Gemeinschaft, aber seine Tat ist schreierisch, peinlich, voll von sich selbst: es beherrscht ihn der Geist dieser Welt mit seinen Begehrlichkeiten, seinem Strebertum, seiner Eifersucht. Eine christliche Gemeinde, die nicht Trägerin des Heiligen Geistes ist, dient zu nichts: sie ist eine Struktur inmitten so vieler anderer Strukturen, die eitles Mitleid erregen will in der Art der Welt ohne Leib, ohne Seele. Das ist nur materielles Tun, Äusserlichkeit, die keinen Sinn hat ohne den Geist, der sie trägt und beseelt. Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts (Joh. 6,63).
Aber wo der Heilige Geist ist, dient und liebt man sich im Namen Jesu, erträgt man sich und nimmt das Kreuz im Schweigen an, man arbeitet, aber glaubt an die Macht Gottes und nicht an unsere Werke. Das Gebet und die religiösen Übungen sind Begegnungen der Liebe, wo der Heilige Geist für uns eintritt. Nun wachsen die Seelen im Hören auf Gottes Wort, in Ergebenheit, in liebevollem Wirken, in geschwisterlichem Zurechtweisen und in der wechselseitigen Nachahmung und der Angleichung an die Heiligen, die uns vorausgegangen sind. Das ist die Kirche, die im Frieden lebt und lebt als Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,22).

Ein Heiligtum der Königin des Friedens im Herzen Afrikas?

"Ganz Afrika ist Beute unaufhörlicher Kriege, die täglich abertausende unschuldiger Opfer fordern. Wäre es nicht Zeit, ein Heiligtum zu errichten, wo nicht allein Kameruner sondern vielmehr Pilger aller afrikanischer Länder hingelangen könnten, um die Gnade des Friedens für diesen armen Kontinent zu erbeten? Sein Name wird Heiligtum der Königin des Friedens sein, so schrieb der Bischof von Mbalmayo aus Kamerun, Mons. Adelbert Ndzana, den wir in Medjugorje im Juni l997 (ECHO 135, S. 5) gesehen haben.
Er hatte P. Gianni Sgreva, Gründer und Vorsteher der "Oase des Friedens" angefragt, ob er eine neue Niederlassung in seiner Diözese gründen wolle. Dies ist im vergangenen Juli geschehen.
Ein Hügel über der Stadt, ähnlich dem Podbrdo, wurde ihm übergeben, worauf noch bis zum Jahr 2000 das Heiligtum erstehen soll. In die Kommunität setzt der Bischof sein Vertrauen für die Verwirklichung des Wallfahrtsortes, wie es schon in Quixada, Brasilien (ECHO 14o, S. 4) geschah. Die Pfarrei Medjugorje wurde um Unterstützung für das Werk gebeten, und darum macht ECHO sich hier zu dessen "Lautsprecher" (v. Oasi della Pace, C.P. 25, 02036 Passo Corese, Rieti; Tel. 0765/488993; Fax 488992).


Notizen aus dem gesegneten Land

Wir sind nicht ungehorsam,
wenn wir nach Medjugorje gehen!

Grosse Genugtuung hat die Erklärung der Glaubenskongregation, die wir im Echo 140 wiedergegeben haben, den Gruppen und der ganzen Umgebung von Medjugorje gebracht,. Nun gibt es keine Angst mehr, dass wir der Autorität der Kirche nicht gehorchen. Aber, als wollte die Presse demonstrieren, hat sie kein Wort über das positive Dokument verlauten lassen, obwohl sie vorher die negativen Falschinterpretationenen über die Pilgerfahrten stets aufbauschend veröffentlichte. Wir wissen wohl, dass es so sein musste, wie es der Sache Gottes häufig geschieht.

Die Madonna an Ivanka:
Betet für die Familien der Kranken!

Zum letzten Mal war die Gottesmutter Ivanka am 17.Mai 85 erschienen, jedoch hatte sie ihr versprochen, sie jeweils am Jahrestag der ersten Erscheinung zu besuchen. So kam die Gospa auch dieses Jahr am 25. Juni und blieb rund 6-7 Minuten bei ihr in ihrer Familie: sie war voll Freude und sprach über alle Geheimnisse. Das sagt aus, dass nicht alle Geheimnisse Unglücksmitteilungen sind, wie viele Leute meinen.
Wie immer hat die Gottesmutter mit ihr gebetet auch für die Anliegen, die die Seherin ihr anvertraut hat. Maria lud alle ein, für die Familien zu beten, vor allem für diejenigen, die Kranke unter sich haben. Dann hat sie uns auch eingeladen, Jesus unser Herz zu öffnen und ihm zu danken für alle erhaltenen Gnaden. Am Schluss dankte sie auch uns für die Liebe, die wir ihr bringen und für die Gebete. Nach der Erscheinung sagte Ivanka, dass sie noch nie eine so grosse Freude erlebt habe wie dieses Mal.
Maria zeigt grosses Feingefühl, wenn sie uns die Familie eines kranken Menschen empfiehlt. Diese befindet sich jeweils in einer äusserst delikaten Situation, sei es wegen der Heilung des Kranken, sei es wegen der Erprobung der Liebe und Geduld, die die Familie zu bestehen hat. Gewöhnlich bitten wir den Herrn um Heilung: dafür gehen wir wallfahren. Aber Gott hat seinen eigenen Plan für das Wohl aller. Oft bedient er sich der Krankheit, um die Herzen der Angehörigen zu heilen, noch bevor der Kranke selbst Heilung erfährt.
Die Gegenwart eines Kranken im Haus ist ein Besuch Gottes. Er ruft die Angehörigen dazu auf, das Geheimnis des Kreuzes zu verstehen, dem Kranken in Liebe zu dienen, mit Ausdauer und Feingefühl, als wäre er Christus selbst. Sie sollen ihm Stütze christlicher Hoffnung sein und den Ausblick auf das Glück der ewigen Begegnung mit Gott öffnen. Hier liegt eine grosse Aufgabe, die die Familie des Kranken erfüllen sollte. Darum müssen wir ihr dabei helfen mit unserm Gebet, mit Besuchen und ihr mit ganz konkreter Hilfe dienen. So kann auch die Krankheit zur Reinigung und zum Wachsen im Glauben und in der Liebe werden. (A.M.)

150 Priester aus fünfzehn Ländern haben an der dritten internationalen Begegnung unter dem Thema "Der Priester in der Schule Mariens" teilgenommen. Sie fand vom 3o. Juni bis 6. Juli unter der Leitung der Patres Slavko, Cosimo und Jörg Müller statt. Am Schluss der Woche &endash; die Teilnehmer drückten damit ihre Dankbarkeit aus &endash; drängte es sie, mitzuteilen, was sie in diesen Tagen erlebt hatten: "sie haben die Freude ihrer Berufung neu entdeckt; den Sinn verstanden, warum Maria als Mutter, Lehrerin, Pilgerin unter uns gegenwärtig ist; einen starken Impuls zum persönlichen Gebet, zum Fasten, zur Feier der Hl. Messe und zum Sakrament der Versöhnung geschenkt erhalten und die Macht des Priesters gegen das Böse neu entdeckt".
Darüber hinaus erklärten sie ihre Treue zum Papst und ihre Anerkennung des Urteils der Kirche zu den Fakten von Medjugorje. Sie fassten zusammen: "Machen wir uns auf den Rückweg in unsre Pfarrgemeinschaften mit dem tiefen Wunsch, mit unsern Gläubigen die in Medjugorje erlebten Erfahrungen zu teilen, um aus stärkerer Ueberzeugung als bisher mit ihnen zusammen den Weg der Neu-Evangelisierung auf das dritte Millenium hin zu wagen."

Der neue grosse Saal, erbaut am Ort, wo früher die Zelte standen, wurde am 28. Juni von P. Zoran Ostojic eingesegnet. Er misst tausend Quadratmeter und seine beweglichen Wände lassen drei Unterteilungen zu. Auch Klimaanlage und Verstärker fehlen nicht.
Ein Ersthilfe-Ambulatorium wurde am 1. Juli eröffnet. Es wurde vom Pfarrer von Medjugorje eingesegnet und befindet sich links der Strasse, die von der Kirche zum Kreuzberg führt. Geleitet wird es vom Malteser-Orden von Köln und zeigte sich geradezu aus der Vorsehung entstanden für die vielen Pilger, die unter der grossen Hitze der letzten Wochen litten.

 

ACHTUNG! &endash; Das 6. Gebetsseminar mit dem Thema "Die Wallfahrt, Wegstrecke der Gläubigen", wird vom 28. Februar bis 5. März 99 stattfinden im Hotel "Sunce" in Neum. Es wird 6 Tage dauern anstelle von 5.
Sonntag, 28.02.99: Einfindung der Teilnehmer, Eucharistie um 19 Uhr.
Montag, 1. März: Vortrag über das "Dokument des Hl. Stuhls über die Wallfahrt im Jahr 2000" (Prof. Adalbert Rebic); nachmittags Begegnung mit Medjugorje-Patres.
Am 2. März werden wir uns befassen mit "Die Eigenart der grossen marianischen Pilgerorte" (P. Stanislav Kania); nachmittags: Treffen mit Sehern. 3. März: "Die Wallfahrt nach Medjugorje, wie sie gestalten" (P. Slavko Barbaric); 4. März: Tag des Gebets.
5. März Fahrt nach Medjugorje und Besuch der heiligen Orte.
Jeder Tag sieht Gruppenarbeit am Vormittag, Begegnung mit dem Vortragenden am Nachmittag und die Abendmesse vor.
Schnelle Anmeldung empfiehlt sich, spätestens bis Ende November über Fax ..387-88-651444 oder E-mail: medjugorje-mir@medjugorje.hr (mit Hinweis "Informationszentrum"). Simultanübersetzung in alle Sprachen der Teilnehmer ist vorgesehen. Preis DM 315.- pro Person, in Doppelzimmern. Wer Transportmöglichkeit vom Flugplatz Split nach Neum braucht, möge die Ankunftszeit sowie Flugnummer bekannt geben an Assoc. Medj.-Mir: fax: ..385-21-361354.
(Press-Bulletin)

 

Vicka muss zum zweiten Mal in diesem Jahr während während 45 Tagen auf die tägliche Erscheinung verzichten (seit 24. Juli). Die Madonna wird sie am 6. September wieder sehen. Die Sehende nimmt in Einfachheit das Opfer auf sich: "Wenn Sie es ist, die es so will, bin ich glücklich, es hinzunehmen. Wichtig ist, das zu tun, was Sie will, nicht was ich will".Dieser Verzicht drückt mehr als sonst, weil der 3. September Vickas Geburtstag ist. Es war üblich, dass die Madonna die Seher an ihrem Geburtstag etwas länger besucht, dass sie sie umarmt und ihnen ihre Freude darüber mitteilt, dass Gott ihnen das Leben schenkte.

Ermunterung zum Leben &endash; Was das Leben und die Schönheit von Gottes Geschöpfen angeht, erinnert Mirjana die Pilger häufig, dass Maria Kinder wünscht. Weit davon entfernt, eine düstere Zukunft zu zeichnen, lädt die Gospa die Familien ein, viele Kinder zu haben und sich nicht von Angst drücken zu lassen. Mirjana sagte mehrmals "Die Familien, die heute Kinder haben könnten und sie nicht wollen, werden dies später bereuen. Es wird schwerer für sie sein". Wichtig zu sagen ist, dass die Muttergottes die Königin der Propheten ist und weiter sieht als die armseligen Prophezeiungen unsrer Medien und die Einwände unsrer atheistischen Gesetzgeber.
Darüber befragt, ob das ihre Worte oder diejenigen der Madonna seien, sagte Mirjana, es seien die ihren. Jedoch hat sie die Gospa sagen gehört: "Je mehr Kinder ihr habt, desto besser". Mirjana fügt hinzu: "Sie weiss, weshalb sie dies sagt, und auch ich weiss es, aber ich kann es jetzt nicht sagen. In Medjugorje sieht man immer wieder Paare kommen, um ihr Kind der Gottesmutter zu weihen. Sie sind dankbar, dass sie sie überzeugt hat, es anzunehmen. Dank der Botschaften voller Hoffnung sind viele Kinder, die ihr Leben der Muttergottes verdanken, heute die Freude ihrer Eltern."

Sr. Elivira ist am vorbereiten einer neuen Gründung für ex-drogenabhängige Mädchen. Ihr Haus wird ca 3 km von Medjugorje entfernt entstehen an der Strasse hinter dem Podbrdo, die zur Neretva führt.
Die Jungen der Kommunität "Cenacolo" mussten die Pilgerbesuche einschränken, um ihre Berufung zu Gebet, Arbeit und brüderlicher Gemeinschaft leben zu können. Dienstag und Freitag kann man darum nicht mehr im "Campo della Vita" einkehren.
(aus dem Tagebuch von Sr. Emanuelle)

P. Slavko spricht über Medjugorje am Nationalen Marianischen Symposium &endash; Es fand im Marienwallfahrtsort Bistrica am 5. und 6. Juni statt. Thema: "Die kroatischen Marienwallfahrtsorte in der geistlichen Erneuerung Kroatiens". P. Slavko wurde zur Teilnahme eingeladen. Er sagte, dass "Medjugorje ein berührbares Zeichen ist für den heutigen Menschen in Not. Nach einem kurzen geschichtlichen Ueberblick über die Ereignisse in Medjugorje zeigte er auf, wie heute Medjugorje und andere Wallfahrtsorte dem Menschen helfen, vor allem durch die Beichte, jedoch auch durch die konkreten Hilfen, die aus den Botschaften der Gottesmutter erwachsen.

 

Eine Nacht auf dem Erscheinungsberg

Sonntag, den 2. August, hat P. Slavko die Jungen und alle Pilger eingeladen zum Nachtgebet um 1o Uhr auf dem Podbrdo, wo das metallene Kreuz, errrichtet auf einem Steinhaufen, den Ort der ersten Erscheinungen anzeigt.
Die freudenreichen Geheimnisse begleiteten den Pilgerstgrom aller Nationalitäten auf dem grossen Weg, der zum Hügel führt. Dort beteten und sangen schon bereits mehrere Gruppen. Der Hügel war buchstäblich von Pilgern bedeckt, die sich zwischen den Steinen nach Möglichkeit irgendwo nieder-liessen: der Berg wurde zum Ort der Gnade, der Friede spürbare Gegenwart, während P. Slavko durch die glorreichen Geheimnisse führte, unterstützt durch des nimmermüden Agostinos Lieder. Gebet und Lieder setzten sich fort, während P. Slavko die kurzen Meditationen von P. Gasparino ins Kroatische, andere Übersetzer in ihre Sprachen übersetzten, was von den Radiosendern aufgenommen wurde.
Viele frugen nach Mirjana, denn es war der 2. des Monats und die Seherin wartete auf die Botschaft. P. Slavko erklärte, dass zu Beginn Mirjana die Stunde des Kommens der Gottesmutter nie wusste und seit dem Morgen jeweils im Gebet darauf wartete. Neustens hat Maria begonnen, ihr zwischen 22 und 23 Uhr zu erscheinen, wohl aus dem Wunsch heraus, diese Begegnungen den Pilgern zugänglich zu machen. Jetzt also erwartete die Seherin die Erscheinung zu Hause. Die Königin des Friedens war jedem auf dem Podbrdo während seiner bescheidenen Anwesenheit nahe, eine Botschaft jedoch gab sie nicht.
Mirjana: beten für die Nicht-Gläubigen: Diese Botschaft erging klar an alle: die Mutter Gottes wünscht die Jungen und alle andern zu vereinigen, um für die Nicht-Glaubenden zu beten, das heisst für all die, die Gottes Liebe noch nicht erkannt haben: das ist die Hauptsorge der Gottesmutter, weil alles ihre Kinder sind und das Böse von jenen kommt, die die Liebe Gottes nicht wahrnehmen. Lasst uns also zu Missionaren für unsre weniger glücklichen Brüder werden und vereinen wir uns mit Maria im Gebet zwischen 1o und 11 Uhr abends am 2. eines jeden Monats: dies wird zum Zeichen dafür werden, dass wir sie wirklich lieben.

Das grosse Jugendfest

Das 9. Internationale Gebetstreffen für die Jugend ereignete sich in Medjugorje vom 31. Juli bis 6. August unter grösster Hitze. Es haben circa zehntausend Jugendliche aus aller Welt auf die Einladung gehört. Laut Schätzung von P. Slavko folgten etwa 6 bis 7tausend junge Menschen jeweils dem ganzen Tagesprogramm, jedoch versammelten sich zur abendlichen Feier im Freien vermutlich gute 15tausende. Dahin weist auch die Zahl der ausgeteilten Kommunionen (11 bis 12 tausend jeden Abend). Um den Altar zelebrierten 200 bis 240 Priester, die nicht gezählt, die die Morgenmessen in den verschiedenen Sprachen feierten.
Besonders eindrücklich war die Teilnahme der östlichen Länder: zweitausend Tschechen, mehr als tausend Slovaken, tausend aus Rumänien (zum grossen Teil Orthodoxe mit ihren Popen). Motiv grosser Freude waren die tausend Kroaten, die 190 Libanesen, ein Reisebus aus der Ukraine. Nicht gezählt dabei die vielen, die vom Westen kamen, der grösste Teil aus Italien und aus Deutschland, dann auch aus Irland, USA, Japan, China (!), Frankreich, Portugal, Kanada, Holland, Slovenien, etc.
Die Kirche, in Vorbereitung auf das grosse Jubiläum meditiert im Jahr des heiligen Geistes hauptsächlich darüber und sucht die Wege für sein Wirken zu öffnen, die Augen auf Maria gerichtet. Schon seit 17 Jahren lehrt sie uns in Medjugorje, mit mütterlicher Geduld, wie wir unser Herz dem Heiligen Geist öffnen mögen, der uns über alles unterweisen wird (Joh 16,7, und unsere Herzen wandelt. Das Thema des diesjährigen Treffens ist dasselbe, mit dem der grossartige Hymnus, der seit Jahrhunderten in der Kirche gebetet wird, beginnt:: Komm Schöpfer Geist!
Neu in diesem Jahr: jeden Abend stand der Konzelebration ein junger Priester vor, der seinen Ruf in Medjugorje gefunden hatte: ein junger Bosnier aus Herzegowina, ein Österreicher, ein Kroate, ein Slowene, ein Slovake.
Wir üblich begann der Tag um 9 Uhr mit dem Gebet, gefolgt vom Vortrag eines Paters. Um 4 Uhr nachmittasgs nahm der Referent das Thema erneut auf, gefolgt vom Zeugnis eines Sehenden. Dann nach dem Abendprogramm mit dem Rosenkranz und der Messe im Freien folgte das Abendessen oder die Anbetungsstunde oder andere Feiern.

Der Samstag, l. August, war der Tag von P. Hans Buob, der sehr entschieden bekräftigte, dass nichts seinen Anfang nehmen kann ohne Anrufung des Heiligen Geistes. Er hat es bezeugt in einer grossen Runde von Jungen. Er hatte sie zum Beten eingeladen, damit jemand seine eigene Berufung Gott schenke: kein Erfolg. Dann beteten sie zum Heiligen Geist, damit Er Jesu Berufungen schenke. Resultat: eine grosse Zahl junger Menschen spürte sich gerufen. Sodann hat er die Jungen aufgeklärt über den Geist als die Gott-Liebe, die sich feurig in Jesu zu verschenken wünscht bis zu dem Punkt, dass dieser Wunsch stärker wird als die Angst vor dem Tod. Denn der Geist drängt jene, die ihn aufnehmen, zur allergrössten Hingabe.
Nachmittags, nach einer Pause angefüllt mit Gesang, folgte das Zeugnis von Jakov Colo. Voll Freude erinnerte er sich der Anfänge der Erscheinungen und wie die Madonna ihn über so viele Dinge belehrt hatte. Er legte sein Leben in ihre Hand und unter ihrer Führung machte er einen Weg des Gebetes, den er sich nie hätte ausdenken können. Er ermunterte alle zum Gebet in der Familie.
Der 2. August, Sonntag, war reserviert für P. Andrea Gasparino, gut bekannt als Meister des Gebets in den Exerzitien von Cuneo. Die Jugend sammelte sich um ihn auf dem Podbrdo, die Vorträge gingen am Nachmittag weiter. Wir berichten darüber an anderer Stelle. Die Seherin Mirjana legte auf ihre Art Zeugnis ab über ihre Begegnungen mit der Gottesmutter am 2. des Monats.

Montag, 3. August war der Tag von P. Cosimo Cavalluzzo, der mit markanten Akzenten die Jungen zur Beichte, die heilt, einlud. Sein Vortrag erscheint in der nächsten Nummer. Nachmittags bezeugte die Seherin Marija ihre Erfahrungen mit der Muttergottes: "In den ersten Tagen lebten wir zu hundert Prozent, wir waren selbst bereit zu sterben". Dann bekannte sie, dass der Weg zur Heiligkeit kein leichter ist, auch nicht für sie, und dass er tagtäglich strikte Entscheidungen fordert.

Der Triumph des Allerheiligsten Altarssakraments &endash; Am Abend, sofort nach der Messe, bewegte sich die Eucharistische Prozession, woran gut um die 50 Priester und mindestens 15tausend hauptsächlich junge Gläubige teilnahmen. Ein Zug von Gebeten, Gesängen, unzählbaren leuchtenden Kerzen folgten dem Altarssakrament von der Pfarrkirche nach Bijakovici und über die Strasse, die zum Kreuzberg führt, zurück: mehr als 5 km in zwei Stunden. Es war der eindrücklichste Moment des ganzen Jugendtreffens. Eine versammelte Kirche aus allen Gegenden der Erde war unterwegs zusammen mit ihrem Retter, in der Nacht, und umband die ganze Pfarrei mit der Schnur ihres Gebets.
Dienstag, 4. August, war Sr. Elvira, Vicka und den Jungen des "Cenacolo" gewidmet. Der Bericht über die Rede von Sr. Elvira siehe S. 6 hienach.

Die grosse Abendveranstaltung &endash; "Der Recital dieses Abends &endash; so sagte Sr Elivira &endash; wird Früchte tragen, denn unsere Jungen haben ihn im Kreuz erarbeitet: seit drei Monaten bereiteten sie ihn vor mit Verzicht auf Spiel und Freizeit, um gut gerüstet zu sein für ihr Zeugnis an diesem Abend.". Die Jungen der Kommunität "Cenacolo" wollten ihre Geschichte in riesenhaften Szenarien kund tun, indem sie das Leben in der Welt der Passion Christi gegenüberstellten.
Die Parallelen waren jedes Mal evident, wenn das Bild auf verhungerte Kinder stiess, das Einspritzen von Heroin in irgend einem WC, oder den Tod eines Soldaten in grossen Konflikten zeigte. Es folgte die Szene aus einem Film über die Passion Jesu, wo an erster Stelle sein leidvolles Gesicht erschien, die Geisselung, die Krönung mit den Dornen.

Besonders frappant war die Gleichgültigkeit eines Passanten: er zeigte das Desinteresse, die Kälte, das Schweigen vonseiten der Medien über die Auferstehung des Herrn. In prächtigstem Gewand erscheint Er inmitten der gestrauchelten Jungen und hebt sie empor. Diese Szene brachte einen Orkan von Applaus aus dem Publikum, das seinen Retter erkannt hat. Die Vorstellung schloss mit einem Fackeltanz: das Symbol der Ankunft des Heiligen Geistes in Feuerzungen. Mit kaum endendem Applaus belohnten die jungen Zuschauer Schwester Elvira und ihre Söhne.

5. August: der Tag von P. Jozo Zovko. Ungeachtet der grossen Hitze dieser Tage, die zu gewissen Momenten die 40° überstieg, kamen die jungen Menschen auch an diesem Tag: Zeichen dafür, dass sie gehört haben, wieviel die Madonna ihnen bietet. Sie achteten nicht ihrer Müdigkeit, wozu die Popularität Pater Jozos natürlich half. Er begann seine Rede mit der Aufrichtigkeit seines Carismas.. Er erinnerte an die ersten Tage der Erscheinungen, als er nicht glauben konnte, dann an seine Erfahrungen mit den Sehern., seine Bekehrung. Dann liess er sich aus über den Sinn dieser Erscheinungen, über deren Sinn für die Welt. Man wurde nicht müde, ihm zuzuhören, er selbst schien nicht zu ermüden, um für die Madonna, dem "äussersten Heils-Stern" Zeuge zu sein. Wir werden in Echo 142 darüber berichten.
Er liess das Zeugnis eines jungen Mädchens folgen, das schon Tänzerin war als sie &endash; nachdem sie hier in Medjugorje durch Maria Christus begegnet war - konvertierte. Sie war nicht wirklich dem Bösen verfallen, aber ihr Verschlossensein gegenüber Gott machte ihr Leben schwer, und das Gefühl der Leere drückte sie. Nur Gott allein, seine Liebe, kann das Herz des Menschen erfüllen. Die Frucht dieser Fülle ist die Freude, das Verzeihen, die Eintracht, der Frieden.
Um 22 Uhr feierten die Jugendlichen das Geburtsfest der Madonna mit einem grossen Konzert zu ihren Ehren. Die Ausführenden waren rund zwanzig Gesangsgruppen, von Orchester begleitet, die ihre Heimatländer vertraten.

Eine Dusche als Finale auf dem Kricevac &endash; 6. August, Tag der Verklärung. Nach der Hitze dieser Tage brachte ein mächtiger Sturmwind eine Flut von Wasser, die das Fest auf dem Kreuzberg zu vernichten schien. Trotz all dem bewegte sich um 3 Uhr morgens eine lange Reihe junger Menschen auf den Kricevac zu, den Rosenkranz betend, bis dass sie Gipfel und Abhänge bedeckten.
An einem gewissen Punkt hellte sich der Himmel auf, während in der Ebene der Regen weiterströmte. So konnte P. Slavko die Messe feiern, jedoch ohne die Kommunionen zu verteilen, denn die Hostien waren restlos durchnässt. So hielten die Jungen geistige Gemeinschaft mit Jesus, der, durch den Mund des Zelebranten, ihnen zum Schluss mitgab: Seid meine Zeugen in der Welt.
Im Anschluss an das Jugendfest beschlossen viele Junge, sich taufen zu lassen. Eine grosse Zahl beichtete zum ersten Mal. Unzählbar und bewegend waren verschiedene Rückkehren zu Gott, aber was am meisten betroffen machte, war die tiefe Freude der Herzen.
Am folgenden Tag übergab die Madonna, durch Jakov, an die vielen noch verbliebenen Jungen die folgende Botschaft: Liebe Kinder, ich lade euch auf besondere Weise ein, für meine Anliegen zu beten. Gebt mir alles um alles zu erhalten.

P. Gasparino: Das Gebet öffnet dem Geist die Türe

Auf dem Podbrdo: "Das Gebet ist die Tür, durch die der Geist kommt. Er tritt in Aktion, wo Gebet ist. Öffnet das Evangelium und die Apostelgeschichte ..." Hier lasst alle Stellen vorbeiziehen, in welchen sich die Gemeinde zum Gebet begibt: Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt (Apg 4,31). Auch Cornelius gab reichlich Almosen und betete beständig zu Gott, obwohl er Heide war, und der Geist kam über ihn und seine Familie (Apg 10,2).
Jesus versprach feierlich: Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten (Lk 11,13). Jesus sagt nicht, dass der Vater ihn dem gibt, der ihn verdient, sondern dem, der um ihn bittet. Auch dem Sünder und dem, der Gott ferne steht, hat er den Geist gegeben. Wer den Geist nötig hat, erhebe die Hände zum Gebet...(Hymnus: Komm, Heiliger Geist).
Liebe Junge, ihr seid alle verhangen in den Schwierigkeiten eurer Schwachheit. Wie reagiert ihr darauf? Könnt ihr reagieren, ohne an Flucht oder Angst zu denken? Das wäre nicht die richtige Art, die Schwierigkeiten anzugehen, die unter den Nägeln brennen. Ihr habt den Heiligen Geist nötig. Bevor Jesus zu uns vom Heiligen Geist sprach, sagte er: Bittet, dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet (Lk 11,9). Bittet also um die Kraft des Heiligen Geistes angesichts eurer Schwächen; bittet darum, vereint mit Maria, und ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes erspüren.
Eines Tages kam zu mir ein verzweifelter Junge und sagte: "Ich schaffe es nicht, das Böse in mir zu besiegen; das Laster meiner Unreinheit ist für mich zur Droge geworden." Ich sagte zu ihm: "Du hast nicht das richtige Heilmittel genommen, es nennt sich Heiliger Geist". Oft seid ihr Jungen in Gefahr und fallt. Das Klügste wäre, sich nicht in Gefahr zu begeben. Aber ihr habt einen schwachen Willen. Wer kann euren Willen stärken? - Das ist einzig der Heilige Geist. Auch Jesus am Ölberg war schwach. Und was tat er? Er betete in seiner Angst noch inständiger. Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft (Lk 23,43-44).( Lukas nennt in der Apostelgeschichte den Geist auch "Engel": 8,26.29).
Liebe Junge, wenn ihr Entscheidungen treffen müsst, habt ihr den Heiligen Geist nötig. Hört was der Papst sagt: "Wo man betet auf der Welt, da ist der Heilige Geist". Habt ihr heute schon gebetet? Dann seid ihr eingetaucht in den Heiligen Geist. Erinnert euch aber, dass wir grosse Experten sind in falschem Gebet und Geschwätz. Doch ab und zu ist unser Gebet auch wahrhaftig.
Wenn ihr heute so gebetet habt, seid ihr eingetaucht in den Heiligen Geist... Kehrt immer zurück zum Heiligen Geist und bittet ihn, wenn euer Gebet schwach wird, denn Er ist es, der das Gebet leitet. Auf,! Alle zusammen, der Heilige Geist ist in unsern Herzen. Wir wollen im Glauben schreien: "Hilf, Heiliger Geist, dass ich heute das Gebet verstehe und dass mein Gebet wahrhaftig sei. Halten wir ein wenig Stille. Dann bitten wir Maria um ihre Fürsprache mit dem Lied Ave Maria.

 

Über die Art und Weise zu beten:"Das Gebet beginnt nach dem Gebet!"

1.Um das zerstreute Gebet zu bekämpfen, müssen wir stille sein und uns anschauen lassen vom Herrn. 2. Es muss zum Herzensgebet kommen, nicht zu jenem Geschwätz, das das Gebet ruiniert und nichtsnutzig ist. Wir müssen Stillschweigen halten, bis dass Jesus zu uns spricht. Wir müssen uns Zeit lassen zum Gebet. Beten und sagen: "Jesus, ich liebe dich" und dies hinausschreien mit lauter Stimme.
3.Das Gebet beginnt nach dem Gebet: Wenn der Geist ins Gebet eintritt, gibt er uns zu verstehen, was Gott will und dann beginnt eine neue Beziehung zu Gott, eine Aufmerksamkeit, um seinen Willen auf Schritt und Tritt zu tun und ihn nicht zu beleidigen. Das ist das wahre Gebetsleben.
4.Wir müssen beim Beten die Feder in der Hand halten, denn beim Schreiben versteht man vieles besser.
5.Wir müssen das Wort Gottes lesen, unterstreichen und meditieren. Was würdet ihr sagen von einem Matrosen, der weit weg ist und jeden Morgen seiner Frau schreibt, und diese den Brief nicht liest, weil sie überbeschäftigt ist? So spricht Gott zu uns und wir lesen nicht, was er uns sagt, weil wir zu viel zu tun haben. Wir können die Botschaften Gottes nicht auffangen, weil wir dafür keine Zeit haben.

Die Lebenswahl treffen im Alter von 18 Jahren &endash; Vom 15. Altersjahr an, müssen wir Jesus fragen, was er von uns will. Es ist besser, sich mit 18 als mit 2o zu entscheiden, besser mit 2o als mit 22 oder 25. Entscheiden mit dreissig Jahren ist schon zu spät. Wenn einer sich zum geweihten Leben berufen fühlt, soll er laue Gemeinschaften fliehen. Es ist besser, in der Welt zu bleiben als in ein laues Seminar einzutreten oder in eine laue Gemeinschaft, die nicht das göttliche Leben äufnet. Viele Jugendliche, die die Berufung haben, werden von Priestern verwirrt. Wenn ihnen nicht geholfen wird, fürchten sie eine Aussprache in der Angst, sich etwas zu Schwieriges vorzunehmen. (Notizen vom Nachmittag)

Die Lehrstunde Sr. Elviras

"Wir müssen Gott begegnen" &endash; Mit ihrer gewohnten Lebhaftigkeit hat Sr. Elvira über die Schwierigkeiten Jugendlicher und der Familien gesprochen, vom Heiligen Geist, der das Leben der Menschen verändert und Tag und Nacht an unsere Herzen klopft. "Ich gebe euch eine grosse Nachricht: Gott existiert und ich bin ihm begegnet. Ich bin ihm begegnet in der Ausgrenzung, im Dunkel meiner Sünde, wenn ich glaubte, gescheitert zu sein. Ich bin ihm begegnet im Trunkenbold, in einer verzweifelten Mutter, in der Ungerechtigkeit. Wir besitzen einen unermesslichen Schatz, weil wir Gott begegnet sind.
Diese Gemeinschaft ist Gottes Werk ... Schaut nicht auf mich, sondern auf Gott.... Auch du bist ein Traum Gottes &endash; hat sie gesagt - . Wenn Gott träumt, erschafft er, und jeder von uns ist ein solcher Traum, erschaffen von der Macht seiner Liebe. Gott hat dich gewollt, dich hat er gewollt ... Hört auf Heiden zu sein! Gott ist da und liebt uns."

Beweis der Liebe ist das Opfer &endash; Heute leben die Jungen als Waisen , Verlassene, weil sie nicht die bräutliche und brüderliche Liebe Gottes gefunden haben. Schaut jeden Tag auf den gekreuzigten Jesus: seht da die Liebe, er ist die Antwort. Nur vom Kreuz her kommt die erschöpfende Antwort, voll von Leben. Bevor ihr wählt, sei es das Mädchen, sei es den Jungen, sei es die Kommunität, vor jeder Wahl, wählt zuerst das Kreuz.
Die wahre Liebe erfährt man in der Fähigkeit, sich selbst für andere zu opfern, so auch das Opfer, sich drei Monate lang nicht zu sehen. Nun kannst du treu bleiben, jenem jungen Mann, jenem Mädchen, oder sogar eine Dienerin werden aus Liebe zur Familie, - um dann Königin zu sein. Und so wirst du die Füsse waschen, wirst bei den Kochtöpfen sein, während dein Mann sich vergnügt.
Aber du wirst Königin sein, und diesen Titel wird dir niemand nehmen. Wenn du andern etwas schenken willst, schenke dich zuerst selbst. Ihr Mädchen, ihr Frauen, nehmt den rechten Platz ein, den Gott euch gab. Die Frau wurde geschaffen, auf dass der Mann sie suche, um ihm eine Hilfe zu machen (Gen. 2,18). Heute ist es die Frau, die den Mann sucht, um ihn zu verführen.
Die Jungen beten, verbleiben aber stets Zweifelnde. Das wahre Gebet ist das, das dich auf Gott horchen lässt und sich seinem Willen überlässt. Wenn Gott nicht zu uns spricht, haben wir nicht den Mut, unseren Ängsten, Komplexen und Sünden zu entsagen. So ist Gott nicht ein wahrer Gott sondern ein Scheingott. Gott existiert und ich habe ihn gefunden in meiner Welt, nicht in der Dritten Welt, das heisst, er begegnet dir in der Sendung, die Gott dir anvertraut hat, in deinem Haus, mit jenen die um dich herum leben. Es ist unnütz, weit weg zu gehen...
Wir werden glücklich sein auf dieser Erde, wenn wir unser eigenes Kreuz umarmen (nicht "ertragen"). Das ist der Vorschlag, den wir den Drogenabhängigen machen, die die Hölle berührt haben in ihrem Leben: Das Kreuz mit Liebe tragen jeden Tag, das Kreuz des Miterlebens, des Verzichtens auf Dinge, die uns gefallen. Nur durch das Kreuz hindurch werden wir zu einem neuen Leben wiedergeboren. Es gibt kein Glück ohne das Kreuz. Macht euch nichts vor, auch wenn ihr die heilige Jungfrau sehen würdet.
Das Wichtigste ist das Ärgernis unserer Bekehrung, welche die andern, die Gott suchen, in Staunen versetzt, und jene, die nicht wollen, zornig macht." Auf diesen Punkt gebracht, hat P. Slavko Sr. Elvira gebeten, die ganze Geschichte ihrer plötzlichen Wende zu erzählen, bevor sie daran ging, die Kommunität zu gründen. Und sie hat sie erzählt.
Vergebt uns! &endash; Am Ende hat sie die Jungen in rührender Weise gebeten, den Eltern, Priestern, Lehrern zu verzeihen und all jenen, denen sie im Leben begegnet sind und die nicht vorbildlich waren, weil sie es nicht verstanden, ihr Leben auf Jesus auszurichten. "Junge, ihr habt diese Welt satt: die Arrivierten, die Leute von Rang und Namen, all jene, die zu euch kommen, um euch grosse Versprechen und Lügen zu verkaufen.
Im Namen eurer Familien, der Kirche, der Ordensleute bitte ich euch heute, verzeiht uns, dass wir nicht zusammengestanden sind. Wir sind unfähig, der Spiegel zu sein, den ihr sucht. Keiner kann eure Herzen zufrieden stellen, die Leere füllen, die in euch ist. Nicht einmal eure Freunde können euren Durst nach Liebe stillen, sondern nur Jesus. Wenn wir glücklich sein wollen, dann bereiten wir uns vor auf das Kreuz, das kommen wird."
ACHTUNG. Wegen Platzmangel werden die Vorträge von P. Cosimo und P. Jozo in Echo 142 publiziert.

Priester Mariens

Don Giovanni Bozzo: die Freude zu sterben um bei Gott zu sein &endash; Nachdem Don Giovanni viel gelitten hatte, in Gottverlassenheit und Schweigen, verliess er am 12. Mai l998 diese Welt im Alter von 82 Jahren, um in die Fülle der Freude, der er sich bewusst war, heimzukehren.
1972 wurde ihm auf seine Bitte hin erlaubt, seine Pfarre aufzugeben und sich in das kleine Marienheiligtum von Reggio im Wald oberhalb Vernazza, Provinz Spezia zurückzuziehen. Von dort überblickt man das Ligurische Meer. Nach Jahren des Schweigens und des Gebets bildete sich um ihn eine Familie geistlicher Söhne und in der Folge auch eine kleine Schwesterngemeinschaft.
Es beeindruckte uns in einer der ersten Pilgerreisen nach Medjugorje, mit welcher Andacht Don Giovanni die Heilige Messe feierte und aus eigener Erfahung wie ein Exorzist von der Macht Mariens gegen Satan sprechen konnte.
Eine Seele von kristallklarer Reinheit, hatte er immer den Frieden und die Freude im Herzen und auf den Lippen. In den Stürmen, die sein Werk hart prüften, war sein Motto: Schweigen, Lächeln, Beten. Don Giovanni ging dem Tod vollkommen bewusst entgegen, ohne Furcht, wie man zu einem Hochzeitsfest geht. Dass es ein Fest würde, sein Begräbnis, wollte er!
Die folgenden letzten Worte schrieb er seinen geistlichen Söhnen. "Mein Boot ist zur Ausfahrt im Hafen bereit: Dort steht Gott, die Allerheiligste Majestät, Maria Immakulata ...das ganze Paradies. Wie schön ist es, nur ein Ding zu sein im Herzen des Allerhöchsten, in der Freude der Ewigkeit." Unter der Photographie seiner Priesterweihe (l942) steht: "Wenn der Tag der Priesterweihe ein schöner Tag ist, wieviel schöner wird erst mein Todestag sein".
Es genügt, den testamentarischen Brief zu lesen, den er den Schwestern hinterliess, um sein Verlangen nach Gott zu verstehen. Schaut, ich bin in eurer Mitte viel wirklicher und lebendiger als vorher. Menschlich gesprochen hat euch mein Tod sehr geschmerzt, aber ich muss euch sagen, dass ich ihn mit unermesslichem Verlangen erwartete. In dieser Welt fühlte ich mich elend ...
Ich versichere euch, ich hatte nicht nur keine Furcht, sondern im Gegenteil eine tiefe Freude, wie ein Verbannter, der sehnsüchtig den Tag seiner Rückkehr in seine Heimat erwartet. Ich bin sicher, dass die Barmherzigkeit Gottes mich sehr zartfühlend behandelt, denn &endash; und das gestehe ich euch &endash; ich liess Ihn in mir alles machen, was Er während meines Lebens wollte. Meine einzige Kraft und mein einziger Wunsch war, immer ja zu sagen zu Seinem Willen. Weint nicht um mich, ich bin überaus glücklich... Liebevoll umarme und fröhlich stärke ich euch in der Begeisterung für die Allerheiligste Dreifaltigkeit.
Im geistlichen Testament schrieb er: "Ich danke der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für den mir grossmütig geschenkten Schmerz, besonders ab l935: wehe mir, wenn ich ihn nicht gelitten hätte! und für die auserlesene Gnade der Einsiedelei, durch welche ich vom aktiven zum kontemplativen Leben überging, weit weg von irgendwelcher Zerstreuung. Misericordias Domini in aeternum cantabo: das Erbarmen Gottes will ich ewig singen."

Der erste Priester der Kraljice Mira (Königin des Friedens) &endash; P. Ignaz Domej erhielt die Auflegung der Hände durch den Bischof in der Kathedrale von Gurk am 27. Juni l998. Der Jungpriester war verantwortlich für das Haus Talhof in Österreich, die Kommunität, die von P. Tomislav Vlasic geleitet wird. P. Slavko stellte ihn als Zelebrant in einer Abendmesse während des Jugendfests vor, und erinnerte, dass P. Ignaz eine glänzende Karriere hinter sich gelassen hatte: als Elektroingenieur verdiente er in Wien um die 10000 DM jeden Monat.
Nach Medjugorje gekommen, spürte er den Ruf des Herrn, löste sich von seiner Arbeit, und begann, sich zum Priestertum vorzubereiten. Stets nahm er an Gebetsgruppen teil, bis er in die marianische Kommunität eintrat, die aus den Erscheinungen in Medjugorje hervorgegangen war. Eine sichtbare Genugtuung für die Leute in Medjugorje, die P. Tomislav gut kennen, der Wegleiter der Seher und Pilger der ersten Jahre war. Gott segne das Priestertum des Pater Ignaz und alle andern aus der Kommunität, die ihn erwarten.

Immer segnen!
Wie und wann können die Laien segnen

Einige Leser merkten auf, als sie im Echo 140 S. 3 den kurzen Text "Immer segnen" lasen insbesondere wegen der letzten Worte: "Die Gottesmutter in Medjugorje empfahl der ersten Gebetsgruppe der Jungen, um Segen zu bitten und zu segnen. Auch Laien können dies."Sie frugen uns: "Wie können wir segnen? Wann? In präzisen Formeln?"
Hier kurz die Antwort. Kraft des allgemeinen Priestertums, erhalten durch die Taufe, können alle katholischen Laien Personen, Orte und Tätigkeiten in ihrer Umgebung segnen. Segnen ist Gott anrufen, damit er seine Gnade gibt, um das auszuführen, was ihm gehört. Eine Stufe höher ist die Segnung eine Bestärkung im Willen Gottes und eine Hilfe, ihn zu erfüllen.
Die Laien haben viele Gelegenheiten zu segnen. Auch am Ende des Stundengebets, wenn weder Priester noch Diakon zugegen sind, schliesst man mit einer Segnung: "Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben."
Aber wie segnen? a) Das Kreuzeichen über eine Person machen: denken wir an die Segnung der Kinder durch Vater oder Mutter, wie es früher in christlichen Familien Brauch war; b) durch Aussprengung von Weihwasser in Kreuzesform mit dem Anruf: "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes": so machte es bei uns nach altem Brauch das Familienhaupt am Heiligen Abend über den Tisch mit einem Ysop- oder Rosmarinzweig; c) oder man ruft mit selbst gewählten Worten und einem Kreuzzeichen den Segen Gottes herab, so bei allen Gelegenheiten, wo es Not tut.
Die Laien können den Segen nicht erteilen unter Umständen und Formeln, die dem Priester oder dem Diakon vorbehalten sind, wie man dies im Ritual findet. Jedoch gibt es noch genügend Möglichkeiten um zu segnen: z.B. unsre Feinde oder Abwesende. Vor allem kann unser Leben zum Segen werden, wenn es unsern Nächsten, mit denen wir zusammenleben, die Güte Gottes erwirkt, wie das Wort "benedicere" es aussagt. (d. A.)

Für die Anbetung - "Lasst es zu, dass ich in Frieden meine stille Zeit lebe, damit ich meinem Herrn begegnen kann, nur Ihm. Damit ich bei Dir bin, nicht draussen, weit weg, sondern drinnen, bei Dir. Was bedeutet das "drinnen"? Wir müssen eintreten, wenn wir leben wollen. In deinem Licht schauen wir das Licht. Treten wir ein, um zu sehen! Du wirst meinem Gehör Wonne und Freude schenken. Ich bin glücklich, auf Dich zu hören. Gib mir ein Herz, das liebt , und es wird verstehen, was ich sage. Ein trockenes, dürres Herz wird das nicht verstehen. (Luigi Bosio, VR)

Frucht der Einheit - Die "Leidende Kirche" als Zeichen brüderlicher Einheit, schenkt den Orthodoxen die Schiffs-Kirche. Sie wird das Weberschiffchen zwischen verschiedenen Dörfern der Gegend um Wolgograd (ehemals Stalingrad) entlang des Stromes werden. Priester und vom Erzbischof German gewählte Diakone sind ihre Equipage und bereit für alle religiösen Dienste. Am 22. Mai (orthodoxes Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Nikolaus nach Bari) wurde die Schiffs-Kirche vom Bischof geweiht, der die Segnung auf alle Katholiken ausgeweitet hat, die sie geschenkt haben, in tiefer Dankbarkeit.

 

Vom Atheismus zur Liebe des Kreuzes durch die Botschaften

Oft erreichen uns Zeugnisse über Bekehrungen dank der Königin des Friedens; unter den vielen wählen wir die folgende: "Ich bin Alfonso Terramoto, 35 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in einer katholischen Familie in Guadalajara &endash; Mexiko. Während des Studiums an einem Jesuitenkolleg hatte ich zu einem bestimmten Moment den Impuls, bei den Jesuiten einzutreten; dies wurde mir jedoch abgeraten nach einer ersten Aussprache.. Vielleicht aus Rebellion, vielleicht aus verletztem Stolz oder aus Versuchung des Teufels, schlug ich mich kopfvoran auf die Seite des Kommunismus, die Luft der 70er Jahre tat das ihrige dazu. Ich interessierte mich für Klassenkämpfe, Sozialjustiz zusammen mit Astrologie, Esotherik und östliche Religionen. Unterdessen habe ich meine medizinischen Examen hinter mich gebracht und spezialisierte mich in einem der besten Spitäler von Madrid. Während der Europa-Jahre nährte ich Sympathie zum Wiederaufbau des spanischen Soizialismus.; ich verbrachte meine Zeit in Festen, Suche nach Vergnügen in einer wachsenden materialistischen Gier voll Egoismus und Ehrgeiz nach beruflichem Ruhm.
Zurück gekehrt nach Guadalajara fuhr ich fort, mich für alles zu interessieren, was mich ständig weiter von Gott wegführte.: Astrologie, Geisteskontrolle, Transzendentale Meditation, Reinkarnation. Seit langen Jahren ging ich nicht mehr zur Messe, nicht zur Beichte, hatte ich das Gebet verlassen. In der Tiefe meines Herzens jedoch spürte ich eine grosse geistige Leere. Es waren ein paar Bücher, die mir in einer Buichhandlung in die Hände fielen, die mich tief erschütterten. Ihre Titel sind: "Die Erscheinungen von Medjugorje" von Pater Suetozar Kraljevic und "Medjugorje, Schule der Madonna" von Pater Tiberio Munari. Es waren nicht so sehr die Wunderzeichen (der Tanz der Sonne wie in Fatima, die Wunderheilungen oder die vielen Bekehrungen) die mich tief trafen, vielmehr die Botschaften der Madonna: Beten, Fasten und sich Gott übergeben, seiner Vorsehung. Die Botschaften gingen gegen meine Art zu leben und zu denken. Darum war der Rettungsversuch der Madonna kein leichter, aber sehr behutsam wurde sie mein ,,Weg" zu ihrem geliebten Jesus. Diese Wiedergeburt durch die Begegnung mit der Jungfrau von Medjugorje im täglichen Gebet des Rosenkranzes, im Fasten und in der Eucharistie, brachte mich dazu, meinen Kranken und den Armen in meinem Beruf besser zu dienen.
Gott wollte mich dann beschenken mit einer schönen Familie, einer Gattin, die stets meine Stütze war und meinem Kind von drei Jahren, Geschenk des Herrn und unsre konstante Freude. Über jede Vernunft hinaus und in Widerspruch zu meinen menschlichen Wünschen, wollte der Herr mir ein grosses Geschenk geben: die Liebe zum Kreuz., zur Armut, zum einfachen und bescheidenen Leben. Neuerdings, durch verschiedene Krankheiten, wollte mich der Herr seiner schmerzhaften Passion vereinen, er lud mich ein, seinem Kreuz zu folgen mit meinem sehr kleinen Kreuz auf dem Weg hinter ihm herzugehen, auf dem engen Pfad, der zum Paradiese führt".

Vier Briefe aus vielen - Gebetsgruppen: Die Madonna fährt fort, neue Gebetsgruppen zu wecken, indem sie Personen dazu bewegt, die in Medjugorje bekehrt wurden. Es gelingt ihnen, andere anzustecken und sie im Gebet zu vereinen (Corato-BA).

Aus Kanada &endash; Henry Kovacic frägt nach der Möglichkeit, in Kanada 20.000 Kopien des Echo drucken zu lassen um sie zu verteilen. Er fand das Echo "eine phantastische Publikation" (14.08.98)
Aus Kalifornien (USA) - Ron und Fran Venditti, unsre Verteilleute in Kalifornien, schreiben: "Wir sind erstaunt über die Briefe von allen Seiten des Landes und auch von auswärts: alle fragen nach dem Echo. Auch ein Verurteilter in der Todeszelle in Colorado möchte es erhalten. Lob sei dem Herrn".
Aus Griechenland &endash; Sr. Despina des griechischen Echo schickt uns ein Faszikel eines orthodoxen Jungen über Maria "immer wieder bin ich erbaut über wohlmeinende und stille Zeugnisse von Orthodoxen gegenüber uns, die die Liebe zu Maria leben.

So noch viele andere Briefe. &endash; Gewiss ist dies nicht unser Verdienst! Auf unsrer Seite gibt es stets mehr Schwierigkeiten und Schwäche. Wir bitten unsre Leser um ein Gebet für die Kranken der Echo-Familie: Don Angelo, Matteo, Otto Müller, eifriger Förderer für Maria in der Schweiz, Elisabeth Varga, die ungarische Übersetzerin, Roger Watson und andere.

Danken wir Maria, dass sie dem Unterzeichnenden die Kraft gab, auch diese Nummer zu redigieren, und allen lieben und fleissigen Übersetzern und Mitarbeitern überall in der Welt. Uns verbindet der Rosenkranz in einer Gebetskette für den Papst, für alle Hirten, für die Familien, für die Abwesenden und für alle Opfer der Kultur des Todes.
Der Segen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes möge auf alle herniedersteigen.

Villanova M., 08.09.1998

Don Angelo


Verteilung - *Schweiz: Otto Müller, Sonneggstr. 3 - CH 9113 Degersheim - Postkonto: 90 - 4768 - 0 *Österreich: Heindler Margarete, Reindlgutstr. 5, A - 4400 Steyr. Überweisung: Postscheckkonto: 93.001.968 *Deutschland: Medjugorje Comitee, F. Castagnetti, Ostpreussenweg, 4, D-33104 Paderborn. Überweis.: K/K 85738 Sparkasse Paderborn (BLZ 47250101)

Verantwortl.: A. Lanzani, Tip. DIPRO, Roncade TV - Italia