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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 147 (September-Oktober 1999)

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Eco di Maria
Regina della Pace

Deutsch 147

September - Oktober 1999 - Info


 

Botschaft vom 25. Juli 1999

"Liebe Kinder, auch heute freue ich mich mit euch und lade euch alle zum Gebet mit dem Herzen ein. Meine lieben Kinder, ich lade euch alle ein, mit mir hier Gott für alle Gnaden zu danken, die Er euch durch mich gibt. Ich wünsche, dass ihr begreift, dass ich hier nicht nur einen Ort des Gebetes, sondern auch eine Begegnung der Herzen verwirklichen möchte.
Ich wünsche, dass mein Herz, das Herz Jesu und euer Herz ein einziges Herz der Liebe und des Friedens werden. Deshalb, meine lieben Kinder, betet und freut euch über alles, was Gott hier tut, obwohl Satan Streit und Unfrieden provoziert. Ich bin mit euch und führe euch auf dem Weg der Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Nicht nur ein Ort des Gebetes, sondern ein Treffen von Herzen

Anlässlich des Festes des Apostels hl. Jakobus, Patron der Pfarrei, freut sich die Königin der Apostel mit uns. Sie fügt aber sofort hinzu: Ich lade euch alle zum Gebet mit dem Herzen ein. Also inneres und nicht so sehr äusseres Fest. Das bedeutet, dass man die völlige Freude mit dem Gebet des Herzens erreicht, das die Basis Ihrer Schule darstellt. Das stellt sich ein, wenn wir Jesus in der Stille, im Hören, begegnen, oder noch besser, wenn wir uns von Jesus "begegnen lassen", der uns besitzen, uns die Augen öffnen, mit Seinem Geist füllen und ändern möchte: Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an den fetten Speisen (Jes 55,2).
Sie ladet uns ein, Gott für alle Gnaden mit Ihr zu danken, die Er uns durch Sie gibt. Das werden wir nie genug verstehen. An dieser Stelle drückt Sie den Wunsch aus, wir mögen verstehen, welche Absicht Sie an diesem Ort hat. Sie wünscht nicht, dass es nur ein Ort des Gebetes sei, wie die vielen Pilgerorte. Hier ist Sie derzeit und seit 19 Jahren anwesend. Dieser von Ihr auserwählte Ort ist mir lieber, als viele andere, wo ich sehr gern war, als mich der Allerhöchste zu ihnen entsandte (Botschaft vom 21.3.1985). Daher will Sie weit mehr. Welches Ziel will sie verwirklichen? Eine Begegnung der Herzen. Welcher Herzen? Unseres Herzens mit dem Herzen Jesu und mit Ihrem Unbefleckten Herzen.
Wir würden uns erwarten, dass Sie sage "eine Begegnung der Menschen und Rassen", jedoch handelt es sich um die Begegnung der Herzen Jesu und Maria. Für den, der nicht Erfahrungen mit Gott gemacht hat, nennt sich das "Verinnerlichung". In Wirklichkeit ist es unendliche Liebe zweier Herzen, die sich den Menschen vermitteln wollen, die jedoch allgemein bei einer Religion der Köpfe Halt machen, oder bei andächtigem Mitleidsgefühl. Wer diesen Herzen begegnen will, liebt mit den Herzen Jesu und Mariens. Auch für den hl. Paulus war es so: Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir (Gal 2,20), und zwar so sehr, dass das Herz des hl. Paulus das Herz Christi ist. Dazu kommt noch die Zärtlichkeit des Herzens Seiner Mutter.
Begegnet man diesen beiden Herzen, kann man die Herzen der Menschen begegnen. Dann werden die Hindernisse des Individualismus fallen und eine Verschmelzung der Herzen wird folgen. Schon seit jeher kann man in Medjugorje diese Begegnung der Herzen erkennen, denn dort werden unglaubliche Beziehungen gewebt und es entsteht ein Netz der Gemeinschaft, das über den Pilgerort hinaus strömt. Diese Begegnung der Herzen ist das Modell, das Maria verwirklichen will, damit Kirche und Völker zu ihm aufschauen und somit ein Herz der Liebe und des Friedens werden.
Sie spricht dies gerade in einer Zeit aus, wo sich Volksgruppen bekriegen, von Jahrhunderte altem Hass angetrieben, und die nicht ein friedliches Zusammenleben annehmen. Das will Gott schaffen, und das nicht alleine hier, durch Seine Mutter: Die Menschen mögen sich, am Höhepunkt der Raserei angelangt, vom Hass zur Liebe bekehren. Wenn Sie von Verwirklichung spricht, so bedeutet das nicht ein vages Vorzeichen, sondern dass es eintreffen wird, denn niemand kann sich dir widersetzen (vgl. Est 4,17b).
Deshalb ladet uns die Königin des Friedens ein zu beten und uns zu freuen, auch wenn Satan Streit und Unfrieden provoziert. Wir wissen sehr wohl, dass er heute mehr denn je wütend ist, da er weiss, wenig Zeit zu haben, und Komplizen gerade unter denen hat, die glauben, für Gott zu arbeiten. Und es gibt Streit aus Besserwissen wollen, Eifersucht, Missverständnissen. Der gute Weizen wird jedoch dem Unkraut stand halten. Dazu kommt die Sorge über die Zukunft Medjugorjes, das mehr denn je bekämpft wird. Sie scheint zu sagen: Habt keine Angst, Ich bin mit euch und führe euch auf dem Weg der Liebe, die letztendlich siegen wird. Ihre Anwesenheit ist Garant, dass wir uns dessen sicher seien.
don Angelo

 

Botschaft vom 25. August 1999

"Liebe Kinder, auch heute lade ich euch ein, Gott, den Schöpfer, in den Farben der Natur zu verherrlichen. Er spricht zu euch auch in der kleinsten Blume über Seine Schönheit und über die Tiefe der Liebe, mit der Er euch erschaffen hat.
Meine lieben Kinder, möge das Gebet aus euren Herzen fließen wie frisches Wasser aus einer Quelle. Mögen die Weizenfelder zu euch über die Barmherzigkeit Gottes zu jedem Geschöpf sprechen. Darum, erneuert das Gebet der Danksagung für alles, was Er euch gibt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Staunen über die Schöpfung Preis und Dank dem Schöpfer

Es ist nicht das erste Mal, dass Maria uns erinnert, die Schöpfung anzuschauen, um von Gottes Herrlichkeit im überaus leichten Buch, das er geschrieben hat, zu lesen und auszurufen: Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du alle geschaffen (Ps 104,24). Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das nicht, ein Tor kann es nicht verstehen (Ps 92,7). Wir leben in einer verkehrten Welt, in der die Werke und Fähigkeiten des Menschen, für den alles machbar ist, verherrlicht werden.
Wenn uns Maria einlädt, die Werke Gottes zu betrachten, so ohne Zweifel deshalb, weil der Mensch sich immer mehr seinen eigenen Werken zuwendet, die sein Idol werden. Lob und Dank, die wir Gott dauernd schulden, sind der Inhalt unseres Lebens und werden in der Eucharistiefeier passend zum Ausdruck gebracht: Ehre sei Gott ... Dank sei Gott!
Aber hinter dem rasenden Lauf jeden Tags, der uns hindert anzuhalten, um Gott zu betrachten, ist kein lauteres Auge, wenn es nicht gar ganz verschlossen ist: Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper (die ganze Wirklichkeit) finster sein (Mt 6,22). Wenn Maria sich auf die Farben der Natur, auf eine kleine Blume bezieht, die uns von der Schönheit Gottes spricht, dann deshalb, weil wir nicht mehr staunen können wie die Kinder. So kennen wir auch nicht mehr die Tiefe der Liebe, mit der Gott uns geliebt und für uns alles geschaffen hat.
Das Gebet sprudelt spontan hervor wie frisches Quellwasser, wenn das Auge lauter ist und das Staunen aus der Einfalt des Herzens kommt. Die Kornfelder (>Seite 8) > erzählen uns vom Erbarmen Gottes, der seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und es über Gerechten und Ungerechten regnen lässt (Mt 5,45). Trotz unsrer Sünden hört er nicht auf, uns mit dem Notwendigen zum Leben, mit dem täglichen Brot, zu versorgen.
Am Ende steht die Einladung zur Rückgabe der Gnaden, die Gott uns gewährt. Aber das lässt uns an die Vielen denken, die nicht das Notwendige haben. Gott hat in die Schöpfung für alle Menschen, die sind und noch kommen werden, auch die Mittel zum Leben gelegt. Aber der Egoismus der Wenigen entzieht das Nötige der übergrossen Mehrheit, die unter Entbehrung jeder Art leben muss. Welches Urteil wird uns erwarten, wenn unsere Rückgabe der Gnaden (Eucharistie) von unserer Herzenshärte befleckt ist? * *

 

Der Papst: "Jugendliche,
ihr müsst heilig sein!"

Liebe Jugendliche! - Am Ende des heiligen Jahres der Auferstehung, habe ich euch ein grosses Holzkreuz anvertraut und euch eingeladen, dieses in die Welt hinauszubringen, als Zeichen der Liebe des Herrn Jesus gegenüber der Menschheit und als Botschaft, dass es nur im toten und auferstandenen Christus Rettung und Erlösung gibt. Seither hat es eine lange, ununterbrochene Reise durch die Kontinente hinter sich, indem aufgezeigt wird, dass das Kreuz den Weg mit den Jugendlichen geht und dass die Jugendlichen mit dem Kreuz gehen.
Mit diesen Worten hat Johannes Paul II. seine Botschaft an die Jugend anlässlich des XV. Welttages der Jugend eröffnet, der auf das Jubiläum trifft und in Rom vom 15. bis 20. August des Jahres Zweitausend unter dem Thema: "Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt", stattfinden soll. Der Papst hat seine an alle jugendlichen Christen gerichtete Botschaft gerade auf die Figur von Jesus von Nazaret, Gott-mit-uns, Immanuel, konzentriert.
An der Schwelle des neuen Jahrtausends, erneuere ich von Herzen die gegenwärtige Einladung, die Tore Christus weit zu öffnen, der "jenen die Macht gab, Kinder Gottes zu werden", die ihn aufnehmen (vgl. Joh. 1,12). Christus aufnehmen, bedeutet, vom Vater den Auftrag empfangen, die Liebe zu Ihm und zu den Brüdern zu leben, ohne irgendwelche Diskriminierung.
Mit leidenschaftlichem Ton und voll Weisheit hat der heilige Vater die junge Generation eingeladen, sich nicht vom leeren und falschen Licht, das die Welt anbietet, blenden zu lassen, und zeigt ihnen den Weg des Kreuzes Dessen, der das Maß der Liebe Gottes zu den Menschen offenbart. Leidenschaft bedeutet leidenschaftliche Liebe, die beim Schenken nicht überlegt: Die Passion Christi ist der Gipfel eines ganzen den Brüdern "hingegebenen" Lebens, um das Herz des Vaters zu offenbaren. Das Kreuz, das sich von der Erde zu erheben scheint, hängt in Wirklichkeit vom Himmel herab, wie eine göttliche Umarmung, die das Universum umfasst.
Angesichts dieser grossen Geheimnisse, ermahnt der Pontifex dazu, die Haltung der Anbetung anzunehmen: Betet an und überlegt! Gott hat uns geschaffen, um das Leben mit Ihm zu teilen; Er ruft uns, Seine Kinder zu sein, lebendige Glieder des mystischen Leibes Christi, leuchtende Tempel des Geistes der Liebe. Er ruft uns auf, die "Seinen" zu sein: Er will, dass alle heilig seien. Liebe Jugendliche, habt den heiligen Ehrgeiz, heilig zu sein, wie Er heilig ist!
Scheinbar kühne Worte, wenn man bedenkt, dass der Mensch heute nur auf seine eigenen Quellen zurückgreift, jedoch der Papst versichert: Manchmal kann man von Entmutigung erfasst werden und zum Schluss kommen, zu denken, dass nichts verändert werden kann, weder in der Welt, als in uns selbst, im Bewusstsein der eigenen Misserfolge, der Bürden, die auf dem Menschen lasten, der Gefahren, die ihn bedrohen, und der Folgen der Sünde; auch wenn der Weg kühn ist, können wir alles durch Ihn, der unser Erlöser ist. Wendet euch an niemandem anderen als an Jesus. Sucht nirgends was nur Er euch schenken kann. Mit Christus wird die Heiligkeit realisierbar- göttlicher Plan für jeden Getauften. Rechnet mit Ihm; glaubt an die unbesiegbare Kraft des Evangeliums und macht den Glauben zum Fundament eurer Hoffnung. Jesus schreitet mit euch einher, Er erneuert das Herz und stärkt euch mit der Kraft Seines Geistes.
Der Nachfolger Petri ist ein weiser Hirte, der er versteht, zur Herde zu sprechen, die ihm Gott anvertraut hat, wohl der Zerbrechlichkeit und menschlichen Grenzen bewusst, aber auch von der göttlichen Vorsehung überzeugt, die jenen mit Überfluss beschenkt, der sich Ihm zuversichtlich anvertraut. Seinen Schäfchen lehrt der Papst den Weg, den es zu beschreiten gibt, um das Ziel zu erreichen:
Jugendliche aller Kontinente, habt keine Angst die Heiligen des neuen Jahrtausends zu sein! Seid beschaulich und liebt das Gebet im Einklang mit eurem Glauben und großherzig beim Dienst an den Brüdern, tatkräftige Glieder der Kirche und Urheber des Friedens.
Um dieses anspruchsvolle Lebensprojekt zu verwirklichen, verharrt im Hören Seines Wortes, schöpft Kraft von den Sakramenten, besonders von der Eucharistie und Buße. Der Herr will, dass ihr unerschrockene Apostel und Erbauer eines neuen Menschseins seid. In der Tat, wie könnt ihr behaupten an den menschgewordenen Gott zu glauben, wenn ihr nicht Stellung dagegen bezieht, was die menschliche Person und Familie entwürdigt? Wenn ihr glaubt, Christus habe für jedes Geschöpf die Liebe des Vaters offenbart, könnt ihr nicht umhin, jeden Kraftaufwand zu machen, für die Errichtung einer neuen Welt einen Beitrag zu leisten.
Schließlich hat Johannes Paul II. den Blick auf die Jungfrau Maria gerichtet, indem er Sie als "Die Morgenröte" bezeichnete, "die dem Sonnenaufgang der Gerechtigkeit, Christus unseren Erlöser" vorausgeht. Das Fleischgewordene Wort und die Erlösung des Menschen sind eng mit der Verkündigung verbunden, fährt der Papst weiter. Als Gott Maria Seinen Plan verkündete fand Er in Ihr - im Alter wie ihr - ein gänzlich Seiner Liebestat verfügbares Herz. Seit Jahrhunderten erinnert die Kirche im Gebet des Engels des Herrn an den Eintritt Gottes in die Geschichte des Menschen. Möge dieses Gebt euer Gebet werden, in täglicher Beschauung.
Die heiligste Maria lehre euch, ihr Jugendlichen, zwischen dem Willen eures Himmlischen Vaters und euerem Leben zu unterscheiden. Sie erhalte Kraft und Weisheit für euch, um von Gott zu sprechen. Mit Ihrem Beispiel sporne Sie euch an, im neuen Jahrtausend Verkünder von Hoffnung, Liebe und Frieden zu sein. (29. Juni 1999)

 

"Kehrt zum anfänglichen Eifer zurück"
"Ergreift den Rosenkranz"

Hier nun einige eindringliche Botschaften, mit denen die Königin des Friedens Ihre Kinder zum Rosenkranzgebet aufgerufen hat.
Am Vorabend zu Maria Aufnahme 1984 sagte Sie zu Ivan: «Ich möchte, dass die Menschen an diesen Tagen mit mir beten. Und sie mögen so viel wie möglich beten! Sie sollen täglich wenigstens den Rosenkranz beten: die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse...»
Am 4. Jahrestag der Erscheinungen (25.06.1985) hat die Jungfrau auf die Frage Marijas geantwortet, was Sie den Priestern sagen wolle: Liebe Kinder, ich rufe euch eindringlich auf, alle zum Rosenkranzgebet einzuladen. Mit dem Rosenkranz werdet ihr sämtliche Hindernisse überwinden, die Satan derzeit der katholischen Kirche bereiten will. Ihr Priester alle betet den Rosenkranz, verschafft dem Rosenkranz Raum.
Als der Golfkrieg ausgebrochen war, sagte Maria: Satan ist stark und möchte nicht nur das menschliche Leben vernichten, sondern auch die Natur und den Planeten, auf dem ihr lebt... Wenn ihr wollt, ergreift den Rosenkranz, nur der Rosenkranz kann die Wunder auf Erden und in eurem Leben wirken (25.01.1991).
Und vor nicht langer Zeit: Ich lade alle Priester, die männlichen und weiblichen Religiösen, ein, den Rosenkranz zu beten und die anderen beten zu lehren. Liebe Kinder, der Rosenkranz ist mir besonders lieb; durch ihn werdet ihr euer Herz öffnen und ich kann euch helfen (25.08.1997).

Der Rosenkranz ist der kürzeste Weg zum Gebet des Herzens

"Das Gebet Mariens zieht jenem das Gebet des Hl. Geistes ins Herz, der das Rosenkranzgebet betet, einem Ofen gleich, der die Sonnenstrahlen an sich zieht, und erreicht die Hitze von mehreren hundert Graden. So war es im Abendmahlsaal, als Mariens Anrufung sich mit jener der Jünger vereinte und zum Modell der Kirche im Gebet wurde: der Heilige Geist hat das Feuer in der Kirche und in der Welt entzündet und brachte sie zu höchstem Erglühen". So schreibt P. Jean Lafrance, glühender Apostel des Gebetes in Paris ("Der Rosenkranz" Verl. Ancora, Mailand). "Es handelt sich um eine Erfahrung: wenn eine Person den Rosenkranz mit Hoffnung und Ausdauer betet, wird früher oder später in ihrem Herzen das stete Gebet des Heiligen Geistes geboren. Dann wird sie das Wort Jesu aus dem Evangelium verstehen: dass sie allzeit beten und darin nicht nachlassen sollen (vgl. Lk 18,1).
Bethaus des Herzens. In diesem Sinne und wegen seines "Umfangs", als auch der Zeit, die für ein ordentliches Beten erforderlich ist, gleicht er einer gleichförmigen Masse aus Ton, die wir dem Vater anbieten, auf dass Er sie mit seinen Händen modelliere: durch das Wort und den Hl. Geist. Da wir Ihn mit und in Maria bitten, befinden wir uns auf dem Weg des immerwährenden Gebetes. Hier sagte der hl. Louis de Montfort: "Maria wird für die Seele das Bethaus des Herzens sein, um alle ihre Gebete Gott darzubringen, mit der Sicherheit gehört zu werden".
Flehende Allmacht. Außer die Mutter des Herzensgebetes zu sein, ist Maria auch die "Allmacht, die fleht". An Sie müssen wir uns wenden, um das Geschenk des immerwährenden, inständigen Gebetes zu empfangen. Durch das wiederholte Sagen: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes" werden sich eines Tages die Himmel auftun und wir werden begreifen, dass Maria ohne Unterlass für uns eintritt. (...)

Der Heilige Vater erinnert
uns an die letzten Dinge

Der Papst hat mehrere Mittwochgeneralaudienzen den letzten Dingen gewidmet, wie um die Notwendigkeit zu unterstreichen, dass man in den Kirchen davon spricht. Er eröffnete die Reihe mit dem Paradies, das "die vollkommene Intimität mit dem Vater darstellt, die Jesus uns am Schluss seines Erdenlebens mit dem Ostergeheimnis geöffnet hat" (21.07.).
Darauf sprach der Papst von der Hölle: "Es ist die Situation dessen, welcher die Barmherzigkeit und das Verzeihen des Vaters auch noch im letzten Augenblick seines Lebens zurückweist... und sich für immer der glücklichen Vereinigung mit ihm entzieht (28.07.).
Das Fegfeuer: "Von denen, die sich in einem Zustand des Offenseins für Gott befinden, jedoch in einer unvollkommenen Weise, fordert der Weg zur vollen Glückseligkeit eine Läuterung, die der Glaube der Kirche durch die Lehre vom Fegfeuer verdeutlicht. Dieser Begriff weist nicht auf einen Ort hin, sondern auf einen Lebenszustand. Jene, die nach dem Tod im Zustand der Läuterung leben, erfahren dieselbe Solidarität der Kirche, wie sie im Gebet, in den Fürbitten und in der Liebe der andern Brüder im Glauben wirkt" (04.08.).
Zu bemerken ist, dass der Heilige Vater, um die Existenz des Fegfeuers zu beweisen, sich nicht auf 2 Makk 12,48 bezog, - was übrigens nicht notwendig war -, wo Judas Spenden nach Jeruslem sandte, damit ein Sühnopfer für die Soldaten, die in der Sünde gestorben waren, dargebracht werde. Das tat der Papst aus Feingefühl mit den protestantischen Brüdern der verschiedenen Konfessionen, welche die zwei Bücher der Makkabäer nicht als göttlich inspiriert anerkennen.
"Das ganze christliche Leben ist wie eine Pigerfahrt zum Hause des Vaters. Aber der Blick auf die letzte Wirklichkeit kann nicht Aufhebung irdischer Wirklichkeit bedeuten. Es erheischt die Läuterung jeder menschlichen Tätigkeit, um das Mysterium der zukünftigen Wirklichkeit durchschimmern zu lassen" (11.08.).Auf dem Weg der Umkehr begegnen wir den Werken Satans. Aber "Jesus hat ihn für immer besiegt ... der Kampf gegen das Böse jedoch dauert fort und verlangt Wachsamkeit".

Der wöchentlich erscheinende Osservatore Romano bringt alle Reden und wichtigsten Tätigkeiten des Papstes. Man kann ihn in allen Hauptsprachen bestellen bei: I-00120 Vatikanstadt, Via del Pellegrino, oder Fax: 0039-0668-89.02.73

Unterstützen wir den Papst
in der Stunde des Kampfes

Bischof Mons. Pavol Hnilica schreibt u.a. in einem Brief an die marianischen Gruppen am 29.o6.99: "...jetzt ist die von Gott gewünschte marianische Zeit, und die heilige Jungfrau motiviert ihre Nachkommenschaft, um der Welt den wahren Frieden und die Versöhnung der Menschen mit Gott zu bringen. Aber dieses Vorhaben geht durch das Lebensprogramm Totus tuus, vorgelebt durch die Heiligen und fortgesetzt durch den heiligen Vater ...
Wir dürfen nicht vergessen, wenn Petrus und Maria so eng mit einander verbunden sind, auch Satans Hass gegen Maria nicht vom Hass gegen den Papst zu trennen ist. Der Böse kämpft gegen diese beiden biblischen Gestalten, und sie müssen siegen. Paul VI. schrieb bei seiner Rückkehr aus Fatima sein "Signum Magnum". Das "Grosse Zeichen", die Frau mit der Sonne bekleidet, ist dieselbe, die den Kopf der Schlange zertreten muss. Ich denke, dass Maria heute denselben Auftrag hat wie Abraham vor Sodoma und Gomorra.. Hätte Abraham die zehn Gerechten gefunden, hätten die beiden Städte überlebt. Der Heilige Vater rief 1982 aus: "Aber wieviele Gerechte wären heute nötig?" Das wissen wir nicht, aber Maria weiss es und wird uns nicht in Ruhe lassen, bis sie sie gefunden hat ...
Heute erleben wir auf besondere Art, wie grausam dieser Kampf wird. Der heilige Vater wird überschüttet mit Verleumdungen, Verfolgungen, Unverständnis auch von solchen, die in erster Linie zu ihm stehen müssten. Das ist warum ich an der Schwelle zum Jubiläum 2000 diesen Appell, der mir am Herzen liegt, an euch Leser und Freunde des Echo richten möchte. Was die Kirche zu Jerusalem für Petrus im Kerker getan hat, das erbitte ich von euch: in Glauben und Gebet mögt ihr gemeinsam von Maria erbitten, den Vikar Christi in dieser Zeit der Trauer und der Prüfung zu stützen und zu schützen. Johannes Paul II. blieb die einzige Stimme gegen den Fürsten und die Fürsten der Finsternis dieser Welt, um ihnen die Botschaft des Evangeliums entgegen zu stellen...
Wie des Moses erhobene Arme die Israeliten siegen liessen, so werden unsere Fürbitten die notwendigen Gnaden erlangen, um die Kirche und ihren Hirten gegen den Feind Gottes im Kampf zu stärken."

 

Feste Punkte zum Rosenkranz
damit er zum Herzensgebet werde

P. Andrea Gasparino aus Cuneo, ein anerkannter Meister des Gebets, lehnt jedes Herunterleiern beim Beten ab. Der Rosenkranz mit seiner ständigen Wiederholung von Formeln könnte leicht zu einem geplapperten Gebet werden. Darum zeigen wir hier, wie Pater Andrea mit äusserster Klarheit einige Fragen von Hörern Radio Marias beantwortet hat (16.06.99).

Ohne Betrachtung der Geheimnisse ist der Rosenkranzes ein lebloser Kadaver

F. Jeden Tag bete ich den Rosenkranz, aber ich weiss nicht, ob ich mit dem Mund oder mit dem Herzen bete, weil mein Gebet manchmal trocken und leer ist.
A. Du musst aus dem Gebet eine Revolution machen. Wenn du wirklich betest, wie es Maria wünscht, wird dein Leben sich ändern. Um mit dem Rosenkranz zu beginnen, höre was ich dir sage: Der Rosenkranz wird zu einem typischen Plappergebet, wenn du dir nicht Mühe gibst. Was musst du also tun? Paul VI. sagt in seiner Enzyklika "Marialis Cultus"(n 47): "Wenn das Gebet nicht kontemplativ ist, ist es ein Kadaver ohne Seele", ein seelenloser Körper. Dein Rosenkranz ist wenig wert, wenn er nicht ein betrachtendes Gebet ist. Jetzt musst du dir folgendes vornehmen: Wenn du den Rosenkranz betest, halt ein beim Geheimnis und schau, ob du dich nicht für etwas Konkretes entscheiden kannst. Bitte die Muttergottes: "Wofür muss ich mich bei diesem Geheimnis entscheiden?" und sie wird dich sicher erleuchten. Lies z.B. das Geheimnis im Evangelium nach, wenn nur einfaches Hersagen dir zu wenig bringt.
Wenn du umgekehrt die Seite in der Bibel aufschlägst, die vom Geheimnis erzählt, ist das eine andere Sache. Den Rosenkranz meditieren, dauert ein wenig länger. Verweile bei einem Wort des Gegrüsst seist du, es genügt eines. Wenn du sagst, "bitte für uns Sünder, jetzt" dann bleibe beim Wort "jetzt", und du wirst verstehen, dass du in diesem Augenblick vielleicht jemandem verzeihen, dich vielleicht dem Willen Gottes anheimgeben oder irgend etwas in dir verbessern solltest.
Richte darum deine Aufmerksamkeit auf ein Wort, und du wirst sehen, wie der Rosenkranz dich bekehrt. Manchmal ist es besser, einen kurzen Rosenkranz zu beten als viele, aber immer so, wie es Maria wünscht. Halte dich wirklich an sie. Du wirst begreifen, wenn du nach einem halben Rosenkranz immer noch nicht mit Maria verbunden bist, deine Gedanken unendlich von ihr entfernt sind. Du wirst aufwachen und sagen: "Nein, ich will bei Maria sein". Jetzt wirst du bei einem Wort verweilen, denn das ist der wahre Rosenkranz.

Das Gebet des Zuhörens
muss uns ändern

F. Ich bete oft, aber es gelingt mir nicht, eine echte Verbindung mit Gott herzustellen; ich möchte mit Gott reden, aber dann bete ich nicht das Gebet des Schweigens.
A. Es ist viel leichter mit Gott zu reden als auf ihn zu hören. Aber bedenke, dass es nicht so wichtig ist, was du Gott sagen willst, denn er weiss es; im Gegenteil, wichtig ist, was er dir sagen will. Jedes Mal wenn du betest, mach eine längere Pause des Schweigens und versetze dich in die Gegenwart Gottes. Denk an ihn, er ist in dir in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gegenwärtig, und bitte ihn: "Herr, was hast du mir heute zu sagen?" Hilf dir mit dem Wort Gottes, dem Evangelium.
Bete zum Beispiel: "Was hast du mir heute hinsichtlich meiner Liebe, meiner Pflichten, oder über meine Art, die heilige Kommunion zu empfangen, zu sagen?" Wenn die Antwort nicht gleich kommt, denk daran, dass der Herr immer durch einen "kleinen Schleier" spricht, weil wir die Aufmerksamkeit, den Glauben, die Demut nötig haben. Beunruhige dich nicht, wenn du nicht gleich eine Antwort auf dein Drängen bekommst. Deine Frage muss lauter sein. Dann erhältst du vielleicht mitten im Tag die Antwort. Übe dich im schweigenden Zuhören.
F. Ich gehöre zu einer Erneuerungsgruppe, aber das Gebet wird oft lang hinausgezogen, ist verworren und gebärdenhaft. Was denken Sie darüber?
A. Das Gebet muss Begegnung mit Gott sein. Versuche dich zu fragen, ob du nach dieser halben Stunde oder Stunde des Gebets Kontakt hattest mit Gott, Seele zu Seele, Herz zu Herz. Es wird schwierig sein für dich, weil zum Gebet die entsprechende Umgebung gehört. Aber wenn ihr alle beisammen seid, ist es schön, wenn ihr auch zusammen betet. Doch denkt daran, dass ihr euch zuerst in eurem Innersten mit Gott verbinden müsst.
Du musst in dein Gewissen eindringen und gut horchen, was Gott von dir will. Das kannst du nur mit dem schweigenden Gebet. Nur wenn du mit deinem persönlichen Gebet teilnimmst, wird dein Gebet aufrichtig und wahrhaftig sein. Ohne persönliches Gebet ist auch die Liturgie leer. Sprich viel in der Gruppe von diesem schweigenden Gebet.
F. Ich bete viel, habe aber die Gewohnheit, eine um die andere Person, für die ich bete, mit Namen und ihren Problemen Gott zu empfehlen. Ist das richtig?
A. Sorge dich nicht um das. Denn Gott braucht keine Informationen. Aber es ist schön, dass du dich darauf besinnst, für diese Personen den Heiligen Geist anzurufen, damit er in ihnen wirken kann und sie dorthin bringt, wo er sie haben will. Es ist gut, wenn du für eine Person besonders betest, geh ins Praktische, z.B.: "Lass mich verstehen, was ich für diese Person tun kann." So wird das Gebet aufbauend, du krempelst dir die Ärmel hoch und hilfst jener Person. Jemandem mit Worten zu helfen ist leicht, nicht aber mit Taten und im Handeln.

 

Was liess den Glauben in Armenien und Russland
weiterbrennen?

Ein Diakon des Armenischen Ritus, der in Rom weilt, erzählt: "1988 sind wir nach dem Erdbeben nach Armien gegangen, um der geplagten Bevölkerung im Unglück zu helfen. Wir wussten, dass in Armenien der katholische Glaube trotz der Feindseligkeiten des kommunistischen Regimes fortlebte. Man sprach von 80.000 Katholiken. Heute glauben wir, dass es nicht weniger als 300.000 sind.
Mindestens 30 Jahre lang waren sie ohne Hirten. Der letzte katholische Priester starb vor dreissig Jahren. Wir hatten das Glück, sein Grab zu finden: unter seinem Namen stand geschrieben: "Der Priester, der den Rosenkranz betete". Dann entdeckten wir den Grund dieser Worte: die einzige religiöse Praxis, die ihnen blieb, war der Rosenkranz. Er erinnerte sie an die Heilsmysterien. Wir versuchten, die Kontakte mit den Menschen zu verstärken, doch wir waren Fremde für sie, denen sie nicht trauten. Aber als wir mit dem Rosenkranz an sie herantraten, schwand ihr Misstrauen. In ihrer Einfachheit und in ihrer kulturellen Armut waren zwei Elemente so zu sagen die Eintrittskarte, die für das Katholischsein zeugten, das Rosenkranzgebet und die Anhänglichkeit an den Papst in Rom.
Heute gibt es nach und nach wieder Priester und Hirten, die ihnen helfen, den Glauben aufzufrischen, den sie in diesen langen Jahren mit dem einfachen Rosenkranzgebet bewahrt hatten."
(Giordano Muraro, Dozent am Angelicum in Rom)

Ein analoges Zeugnis gibt Kard. Meissner, der in vielen russischen Familien nach Jahrzehnten des Kommunismus das Licht des Glaubens brennend fand, einzig durch die Hilfe des Rosenkranzgebets.

 

Banalisiert nicht die Segnungen
Botschaften Jesu an die stigmatisierte Theresia Neumann

"Mein liebes Kind! Ich will dich lehren, andächtig meinen heiligen Segen zu empfangen. Bedenke, daß etwas Großes geschieht, wenn du den Segen eines Priesters empfängst. Der Segen ist ein Ausstrahlen meiner göttlichen Heiligkeit. Öffne deine Seele und laß sie davon heilig werden! Der Segen ist ein himmlischer Tau für die Seele, damit alles, was sie tut, gedeihen kann. Durch die Allmacht, zu segnen, habe ich dem Priester di Macht verliehen, mein Herz zu öffnen, und ohne zu sparen, den Gnadensegen meiner göttlichen Verdienste in die Seelen ausströmen zu lassen...
Wenn ein Priester segnet, dann segne ich.. dann strömen Gnaden aus meinem göttlichen Herzen in reicher Fülle auf dich herab. Halte durch Sammlug dein Herz offen, um die Schätze des heiligen Segens nicht zu verlieren! Durch meinen Segen bekommst du Liebe zum Lieben, Kraft zum Leiden, Stärkung für Leib und Seele. ...Mein heiliger Segen enthält alle Hilfe für die Bedürfnisse der Menschenkinder. Durch den Segen wirst du zum Guten angespront, vom Bösen abgehalten, er ist der Schutz meines Kindes gegen den bösen Feind. Es ist eine große Barmherzigkeit, wenn du gesegnet werden darfst. Du kannst es dir nicht denken, welche Güte ich dir dadurch erweise. Empfange darum den heiligen Segen nie gewohnheitsmäßig. Bist du vor dem Segen arm, so bist du nach dem segen reich.
Ich bedauere es sehr, daß die Segnungen der heiligen Kirche viel zu wenig geschätzt und viel zu wenig empfangen werden. Dein guter Wille wird durch den Segen gestärkt, deine Unternehmungen werden in meine weisen Wege hineingeleitet, deine Schwächen in göttliche Kraft umgesetzt, deine Gedanken geheiligt, alle schädlichen Einflüsse verdrängt...
Ich habe meinem heiligen Segen große Kraft verliehen. Er entsteht aus der unendlichen Liebe meines Herzens. Je andächtiger er gespendet und empfangen wird, desto gewaltiger ist seine Wirkung. Ob ein Kind gesegnet wird, oder die ganze Welt, der Segen ist größer, unendlich größer als tausend Welten.
Mein Kind, schätze daher alles, was Segen gibt! Halte alles hoch, was gesegnet ist, denn dann ist alles berührt mit mir, deinem Gott. So oft du gesegnet wirst, bist du neu berührt mit mir, neu geheiligt, neu eingehüllt in meines Herzens Gnade, Liebe und Schutz...
Mein Segen wirkt oft, wo man es nicht ahnt. Darum habe großes Vertrauen auf dieses Ausgießen meines Herzens und bedenke die Wohltat, die ich dir damit ausgedacht. Empfange den heiligen Segen reumütig..., denn die Gnaden des Segens finden sich nur in einem reumütigen Herzen ein. Empfange ihn mit dem guten Willen, wieder treuer zu werden, dann wird meine Segenskraft wirken bis in alle Tiefen deines Herzens, bis in alle Zukunft. Sei ein Kind des Segens, dann wirst auch du für andere überall Segen sein...!"
(Imprimatur Fribourg/Helv. die 27. Mai 1938)

 

Fest der Jugend: "Lasst uns zum Vater heimkehren!"

Vom Samstag, 31.07. bis Freitag 06.08.99 fand das zehnte Internationale Jugendfest unter dem Thema Gott Vater, Quell des Lebens statt. Das Treffen versammelte nach einer Schätzung mehr als 15.000 junge Menschen. Zahlreich kamen wie immer die Pilger aus dem Osten, besonders aus Polen, der Tschechei, Slowakei, Ungarn und Rumänien.
Aufgefallen war die grosse Anzahl Libanesen, zahlreich auch die Italiener. Sehr viele Priester waren da, so dass die Stufen des äussern Altars nicht genügend Platz boten. Für die Feiern war es nötig, im Pavillon gut hundert Sitze auf den Altarseiten und auf dem untern Podium anzufügen.
Das Programm begann um 9 Uhr mit dem Morgengebet und dauerte, gefolgt von einem Vortrag und andern Berichten bis gegen Mittag, begleitet vom Klang der Glocken und dem Angelus-Gebet. Nachmittags begannen wir um 16 Uhr mit dem Referenten des Morgens und dem Zeugnis einer Seherin. Dieses Jahr haben wir sehr stark die Abwesenheit Vickas gespürt, die sich aus Gesundheitsgründen in Italien aufhält.
Um 18 Uhr begann das gewohnte abendliche Gebetsprogramm mit zwei Teilen des Rosenkranzes, angeführt von Jungen in ganz verschiedenen Sprachen und um 19 Uhr die grosse Konzelebration der Eucharistie mit jungen Priestern als Hauptzelebranten, deren Berufung mit Medjugorje zusammenhängt, und unter Teilnahme aller Pilger, da die Heiligen Messen für die einzelnen Sprachgruppen nicht stattgefunden hatten.
Um 22 Uhr fand man sich wieder zur Eucharistischen Anbetung. Am Mittwoch, den 4.8., bald nach der heiligen Messe, freuten wir uns über die Darbietungen der Jungen von Sr. Elvira unter dem Titel: "Verwundet war ich, jetzt lebe ich zur Ehre Gottes". Tief mitempfunden und mitgefeiert wurde die Anbetung am letzten Abend (5.8.) mit Geburtstagswünschen an Maria. Dann, in der Nacht, der Aufstieg zum Kricevac, um im Morgengrauen des 6.8. die Abschlussmesse zu feiern. Voraus ging die Lesung des Evangeliums von der Verklärung Jesu in den verschiedenen Sprachen. Zum Schluss wurde, wieder in vielen Sprachen, die wunderschöne Botschaft vom vergangenen 25. Juli gelesen.
Animator, Koordinator und Regieführer war wie immer der unermüdliche Pater Slavko, der sich an vielen Orten sowohl in der Katechese wie im Leiten der Anbetungsstunden von Don Cosimo Cavalluzzo helfen liess. Gross waren auch die Musiker und Sänger unter der Leitung von Agostino.
An diesem Jugendfest konnte man diese tiefe Begegnung der Herzen mit Händen greifen, zu der uns Maria in der Botschaft vom 25. Juli aufgerufen hat. Sie zeigte sich in der Aufmerksamkeit, die die Jungen während der zahlreichen Berichte und Vorträge erbrachten und in der freudigen und spontanen Teilnahme an Gesängen und Gesten. Mit anzusehen, wie ein Strom von im Takt wiegender Arme und Hände sich im Rhythmus der Musik zum Himmel erhob, liess das Wort aus der Apostelgeschichte aufsteigen: sie waren ein Herz und eine Seele.
Hier eine kurze Zusammenfassung der vier wichtigsten Referate:

Dein Leben &endash; ein Geschenk des himmlischen Vaters

Intensiv und mitreissend war der Vortrag von Jo Croissant, die gemeinsam mit ihrem Gatten Gründerin der jungen religösen Familie der "Seligpreisungen" ist. Gen 2,18: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt, ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht ist als wahres Wunder zu interpretieren, das die ganze Weisheit der Lehre Gottes umschreibt.
Als der Mann die Frau fand, brauchte die Bibel hiefür das Wort "Vereinigung". Derselbe Ausdruck beschreibt die Beziehung zwischen der Kirche und dem Neuen Adam. Es sind drei Aspekte zu betrachten: derjenige vom Mann zur Frau, der von der Frau zum Mann und der von Gott zu Mann und Frau. Dieser dreimalige Bildwechsel ist aussergewöhnlich, und wir verstehen den Ausruf des Mannes: Wahrlich, das ist Fleisch von meinem Fleisch. Sobald Adam die Frau sieht, spricht er seine ersten Worte; in der Stimme des Mannes und durch ihn erkennt sie ihre Identität. Der Mensch kann also seine eigene Identität und seine Sendung nicht finden, ohne seine eigenen Wurzeln aufzusuchen.

Gott Vater will dass du lebst

Tim Destre, ein amerikanischer Priester, brachte mit seinen Geschichten die Leute zum Lachen und zum Weinen. Wir denken an jene über seinen geliebten Freund und Seminarkollegen: Brian Watch. Aus sehr reicher Familie, hatte er sein Leben als junger Student in Drogen, Sex und Alkohol verbracht, bis er ins Seminar eintrat und sein Leben Leben wandelte. Die Begegnung mit Mutter Teresa in Kalkutta wies ihn definitiv in Richtung Missionsstationen in Kambodscha, wo er sein Leben in der Liebe zu Gott und den Brüdern vollbrachte, ermordet durch die Roten Khmer.
Weiter erzählte er: Viele denken: Ich lebe für mich allein, und wenn ich alt bin, kann ich mich immer noch bekehren. Brian lebte nicht, um alt zu werden. Wir können das Morgen nicht planen, weil Gott nicht will, dass wir für uns allein leben, sondern für die Andern und für ihn. Maria ist gekommen, um uns zu sagen, wenn wir glauben, leben wir.
Wir sagen ihr: "Lehre uns, wie wir unser Leben ändern können". In Wirklichkeit tut sie dies seit 18 Jahren, aber wir sind es, die nicht gelernt haben. Heute ist der Tag der Bekehrung, die Stunde des Heils. Um ins Paradies einzugehen, muss man sich schon hier auf Erden bekehren. Dort ist der Ort, wo die Menschen Gott in vollkommener Weise lieben, während die Hölle der Ort ist, wo der Mensch weder sich noch irgend jemand liebt. Angesichts des Lebens und des Todes wählen wir das Leben, das es nicht auf dieser Erde gibt, aber in der Ewigkeit.

Die Liebe des Vaters heilt dich

Sr. Elvira sprach mit dem ihr eigenen Enthusiasmus: "Stellen wir uns die Begegnung des Barmherzigen Vaters mit dem verwundeten Sohn vor Augen, so können wir sagen, dass wir das Wort des Lebens gesehen, gehört und mit Händen berührt haben. Die Schwäche, die Armut, das Elend und die Sünde, die die Jungen belasten, haben wir zu Füssen des Kreuzes Jesu betrachtet, wo das menschliche Elend vom göttlichen Erbarmen des Vaters umarmt und geküsst wird. Das betrachte ich jeden Tag: ein Gott inmitten der Glückseligkeit seiner Geschöpfe. Gott will der barmherzige Vater sein, der täglich seine Kinder auserwählt und sie von der Last, welche die "conditio humana" schafft, befreien will. Er ist es, der uns sucht, uns liebt ...
Lassen wir uns von diesem leidenschaftlichen Gott umarmen; die Gemeinschaft geht seinen ausgebreiteten Armen entgegen. Von uns ist die Erkenntnis verlangt, dass wir Sünder sind, und so sagen es uns die Jungen, die es leid sind, die "Eicheln" zu essen, die die Welt ihnen bietet. Maria sagt, wir sollen unser Herz in ihrem Herzen verlieren und die Verletzungen würden sich wandeln in die Erfahrung des Zeugen, der fähig ist zu berichten, was in seinem Innern vorgeht. Wenn wir darauf warten, heilig und vollkommen zu sein, werden wir nie zu Zeugen der Barmherzigkeit Gottes werden. Unser Gott lächelt schon und tanzt, ob dem was kommen muss und seine Ehre vergrössern wird im Herzen der Menschen. Aber ihr, junge Menschen, müsst uns Alten vorausgehen: werft eure Ängste ab, die entstehen, wenn ihr immer und nur eure Sünden betrachtet. Sagt "halt" zu den Herabwürdigungen und den Komplexen, die ihr habt. Jesus wird eure Quälereien und eure Sünde in einen Blumengarten und in Wohlsein sowohl im jetzigen wie im kommenden Leben verwandeln".

Maria im Dienst des Lebens

Pater Jozo Zovko sagte mit seinem gewohnten Feuer: "Maria ist daran, eine neue Welt aufzubauen und hat bei den Jungen begonnen. Alles hier ist neue Kirche, das, was die Welt von heute nötig hat. Wir wollen keine Welt ohne Gott. Schaut auf den heiligen Benedikt: erst als sich Europa auf die Knie warf, fing es an, sich zu erheben. Während die versammelte Kirche betet, kann der Feind seine Waffen nicht gegen sie einsetzen. Es reicht nicht, das Böse zu beschreiben und aufzuzeigen; Maria wollte nicht ein wissenschaftliches Institut, sie sucht nach einer Welt die betet. Ihr seid gerufen, das Licht in die Welt zu tragen, die Liebe. Habt keine Angst von diesen Räubern der Finsternis: auch sie warten auf Licht. Wenn ihr leiden müsst, ängstigt euch nicht, auch Jesus wurde das Leid nicht erspart.
Unsere Antwort ist gross und stark: dies sind unsere Zeiten. Gott weiss, wie die Welt sich ändern lässt, aber er braucht dich. Junge Menschen, werdet Erneuerer der Kirche, sie hat sich mit ihrem Gebet in die Arena geworfen. Werdet Menschen, die beten. Wer betet glaubt dies: nicht dass ich die Welt ändern kann, aber dass ich bete und Gott die Welt ändert und Wunder tut. Ich lade euch ein, Maria ein Versprechen abzugeben: entscheiden wir uns, an ihrem Projekt teil zu nehmen. Ich lade euch alle ein, aus dem Herzen heraus zu beten, denkt nicht, dass alles auch ohne euch geschehen könnte".

Pater Mauirizio de Sanctis hat zu uns gesprochen von der Begegnung mit Gott durch Maria. Als früherer Tänzer, erheiterte er uns mit einigen seiner Tanzstücke und seinen inzwischen so berühmt geworden Chansons.
(Foto und Bericht von Alberto Bonifacio und Matteo Ballabio)

Faszination der Jungen durch Jesus in der Eucharistie

Ein Mädchen, Annamaria: "Ich erinnere mich der Augenblicke der abendlichen Anbetung als die schönsten und unvergesslichsten Stunden. Vor Jesus in der Eucharistie wurde alles still. Im Schweigen des Abends wehte der Wind und bewegte unser Sein; wir spürten einen tiefen Frieden im Herzen. Während wir dort vor Jesus waren, - es hätten noch so viele tausend sein können -, konnte jeder von uns erfahren, dass er als Einzelner vor Jesus kniete. Diese geschenkte Liebe war für mich, wollte mich, sprach zu mir, hörte mir zu, tröstete ... mich!
Hier das Geheimnis dieses tiefen Friedens.!!! Seit diesem ersten Abend war Jesus mit Kraft in unsere Herzen gedrungen und vor ihm haben wir verstanden, wie gross die Liebe des Vaters für uns ist!
Der Heilige Geist hat uns durch unsere Finsternis hindurch geführt und uns Licht gebracht. Wir haben die Dunkelheit in uns erfahren, haben die Traurigkeit der Sünde gespürt, haben das Elend unserer Schwachheit berührt ... aber dann, vor Jesus, haben wir den Mut gefunden, ihm alles zu übergeben, so hat sich unsere Traurigkeit in Freude gekehrt und die Beichte hat unser Herz reingewaschen.
Um Gott unser Herz zu öffnen, müssen wir unsern Verletzungen auf den Grund gehen und lernen, alles Jesus hinzugeben, wir müssen unsre eigene Person lieben lernen, uns lieben lernen so wie wir sind, denn so sind wir geschaffen, so liebt uns Jesus. Danach können wir auch die Andern lieben und verzeihen, unsere Eltern lieb haben, unsere Vergangenheit, unser Leben.
Der Priester, der die Anbetungsstunde leitete, sagte uns auch, wir sollten aus unserm Geist das Bild vom negativen und strengen Vater bannen, vor allem, wenn wir schlechte Erfahrungen mit unserm irdischen Vater gemacht hätten. Lasst uns nie vergessen, dass wir einen himmlischen Vater haben, der uns ohne Grenzen und Verurteilungen liebt.
An einem andern Abend lud Don Cosimo die Jungen, die im Herzen den Ruf zur Ganzhingabe ihres Lebens an Gott spürten, ein, sich zu erheben und ihr Leben Jesus anzubieten; denn er ist der Meister des Lebens und das einzige Licht in der Lebenswahl. Er ermunterte die verlobten Paare, hier vor Jesus ihre Liebe zu weihen, von ihm Kraft und Mut zur Ehe zu erbitten und Gott zum Zentrum ihres Lebens zu machen.
Am Dienstagabend, den 3.8., verehrten und begleiteten wir Jesus in der Eucharistie, umgingen in einem langen Zug mit Fakeln die Häuser und bezeugten so die reale und lebendige Gegenwart Christi mitten unter uns und in unsern Herzen.

Die Seher verschenkten ihre Zeugnisse. Vor allem Mirijana breitete für uns die ganze, zärtliche Liebe der Muttergottes aus; Maria ermahne uns stets, für uns und diejenigen zu beten, die nicht glauben; hiezu gab sie uns die fünf grundlegenden Botschaften (die fünf Steine): das Gebet mit dem Herzen, die Eucharistie, die Bibel, das Fasten und die monatliche Beichte.
Jakov sprach zu uns vom Tag, wo Maria ihm mitgeteilt hatte, dass sie ihm nun ausser an Weihnachten nicht mehr erscheinen werde: "es war der schlimmste Tag meines Lebens, ich meinte zu sterben. Aber dann verstand ich, dass es wichtig ist, Maria alle Tage im Herzen zu spüren".
Heute danken wir Gott, dass er Jakov und Annalisa am vergangenen 8. Juli in Asola (Italien) ihr drittes Kindchen, Miriam, geschenkt hat.

Marija sprach uns von den ersten Tagen der Erscheinungen, als viele junge Menschen, auch aus Medjugorje, unsicher waren. "Hier gab es damals eine Diskothek, welche wenige Tage vor den Erscheinungen abbrannte. Die Jungen wussten nicht mehr recht, wohin sie sollten, da es die Diskothek nicht mehr gab, und so schien es, als hätte Maria vorgeschlagen, auf den Erscheinungsberg zu steigen. So ist die erste Gebetsgruppe entstanden.
Als die Polizei uns verbot, auf die Hügel zu gehen, rief Maria uns in die Felder. Einmal erschien sie uns um 22.30 Uhr auf dem Feld nahe bei unserem Haus. Es kam so ungefähr das ganze Dorf; wir haben den Rosenkranz gebetet, Maria ist erschienen und hat gesagt, dass wir alle sie berühren durften. "Ihr Seher nehmt sie bei der Hand und nähert euch mir".
Das haben wir getan. Wir haben Maria berührt und alle haben etwas gespürt. Einige fühlten kalt, andere warm, einige nahmen Rosenduft wahr, andere etwas wie einen elektrischen Schock. Alle spürten Maria. Aber als die Menschen den Mantel der Gottesmutter berührt hatten, sahen wir, dass Flecken darauf zurückblieben, grosse, kleine. Wir begannen zu weinen und frugen Maria, was das nun wohl sei. Sie sagte: "Das sind eure Sünden".
Und in diesem Moment hat Maria uns das erste Mal eingeladen, zur Beichte zu gehen. Noch und noch konnten wir das Zartgefühl und die Zurückhaltung Marias erfahren, wenn sie uns etwas vorhalten musste. Sie hat es nie vor andern getan. Wir konnten feststellen, dass sie alles von uns wusste, auch die intimsten Dinge.
Sie zeigte uns auch, wie wir, von einer dritten Person sprechend, vor allem die negativen Seiten hervorhoben, und fügte bei: "Habt ihr in der Natur etwas gefunden, das euch nicht von Gott spricht? So könnt ihr in jedem seiner Geschöpfe, auch in jedem nicht so vollkommenen Bruder, Gott finden". Und sie lud uns ein, auf den Kricevac zu steigen, zu zweit mit dem Menschen, der uns am wenigsten sympathisch war. Oben angekommen merkten wir, dass wir einen Freund entdeckt hatten...(A. Bonifacio)

Ein Kardinal und drei Bischöfe aus Equador

Der Kardinal B. Echeverria Ruiz und Mons. V. Maldonado haben zusammen mit zwei andern Bischöfen des Landes, Mons. G. Pavon Puente di Tulcan und Mons. C. Altamirano, Auxiliarbischof von Quito, Medj. besucht.
Kardinal Echeverria Ruiz hat sogleich seinen Enthusiasmus gezeigt: "Seit langem habe ich Kenntnis von den Ereignissen in Medjugorje, aber erst jetzt konnte ich zu Besuch kommen. Was mich am meisten staunen macht, ist das Klima des Gebetes und des liturgischen Lebens in dieser Pfarrei unter der Leitung der Franziskanerkommunität: das ist wirkliche Evangelisierung. Hier hat man Zeit für das Gebet, für die heilige Messe, für eine vertiefte und aufrichtige Beichte....
Während des Rosenkranzes in der Kirche habe ich verstanden, dass nicht die Botschaften der Hauptpunkt in Medjugorje sind, sondern die lebendige Präsenz Mariens: durch sie spricht Gott zu allen Völkern und Kulturen, es ist, von Europa ausgehend, eine einzigartige Gelegenheit zur Bekehrung der ganzen Welt. Die grosse Zahl der Gläubigen, die sich den Sakramenten nähern, zeigt uns, was wir Seelsorger ins Zentrum unsrer Pastoral stellen sollten, um zum Volk Gottes Sorge zu tragen".
Mons. Maldonado bestätigte, was zuvor sein Amtskollege gesagt hatte: "Medjugorje ist wirklich der Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch! Hier findet sich der wahre Quell des Heiles: wir alle haben Umkehr nötig, um unsere Aufgabe zu erfüllen und den andern zu helfen, den Weg zu Gott zu finden. Hier habe ich die Rolle Marias im christlichen Leben besser verstanden, und von diesem Geschenk werde ich allen Leuten in meinem Land erzählen.

170 wiedererstarkte Priester nach den 4. Internationalen Einkehrtagen - Die Exerzitien fanden vom 30.06. bis 06.07 statt. Thema der Begegnung, woran Seelsorger aus 10 Ländern teilgenommen hatten, war: "Der Priester im Dienste des Lebens". Unter Leitung von Pater Slavko Barbaric reihten sich Vorträge von Don Cosimo Cavalluzzo, Mons. Philip Reilly (der sich der Sorge um das ungeborene Leben annimmt), Dr. F. Sanchez, Arzt und Diakon, der von der innern Heilung sprach, von Sr. Elvira und Pater Jozo Zovko.
Die aus der Seminararbeit entstandene Erklärung unterstreicht, wie all die Vorträge "kraftvoll dazu aufgefordert haben, das Vertrauen in die Vaterliebe Gottes zu erneuern", und dass ihr Bekenntnis "in allen den Wunsch wiedererweckte, mit dem eigenen Priesteramt Zeuge zu sein von der Liebe Gottes und der Liebe untereinander".
Die Leiter haben die Anwesenden eingeladen, Kraft zu schöpfen aus der eucharistischen Kommunion und dem Gebet mit Christus und seiner Mutter, um einen Heilungsprozess der eigenen innern Verwundungen einzuleiten und verliebte Verteidiger des Lebens von der Geburt bis zum Tod zu werden, jedoch sorgsam mit den verwundeten Menschenherzen umzugehen.
Die heilige Messe, der Rosenkranz, die Anbetung vor dem Allerheilgsten und dem Kreuz, der Kreuzweg auf den Kricevac, die Beichte und der Besuch auf dem Erscheinungsberg haben das geistliche Leben der Priester bereichert. "Zufrieden über das, was wir durchlebt haben, machen wir uns auf den Weg in unsern Alltag zurück, Gott dem Vater zu tiefst dankbar, dass er uns gewährt hat, uns hier in der Schule Mariens zu begegnen: von ihr, der Mutter des Lebens, mögen wir lernen jedem Leben zu dienen, es zu schützen, zu achten und zu lieben; sie ist unser grösstes Geschenk aus der Hand des himmlischen Vaters".
In diesem Zusammenhang schreibt Sr. Emmanuelle: Im heutigen Zeitpunkt der Krise des Priesteramts bleibt Medjugorje eine Oase, wo in der Schule Marias die Priester den Sinn ihrer Berufung wiederfinden können sowie die Freude, Gott anzugehören. Viele haben bezeugt, dass sie ohne die konkrete Hilfe Marias nicht hätten durchhalten können. Viele Gebetsgruppen sind sich bewusst geworden, dass die Priester es nötig haben, geistlich genährt zu werden, und haben beschlossen, regelmässig Gaben zu sammeln, um Priestern und Seminaristen einen Aufenthalt in Medjugorje zu ermöglichen. (Press Bulletin)

Die Gebetsgruppe um Ivan musste am 4. Juli einen sehr schmerzlichen Verlust erleiden. Nach der heiligen Messe, die feierlich der 17 Jahre der Gruppe gedachte, ist Nedjo, der Guitarrist, infolge einer Herzkrise auf dem Heimweg im Beisein seiner Frau (einer Schwester von Vicka) gestorben. Nedjo war 36 Jahre alt und hinterlässt vier kleine Kinder.
In letzter Zeit hatte der junge Vater in der Familie oft vom Tod gesprochen. "Gott bereitet unbewusst die Seele auf dieses Ereignis vor", sagte Marthe Robin. Menschlich gesehen müsste man rebellieren vor dem Tod eines jungen Vaters von vier Kleinen. Aber Vicka unterstreicht: "Gott weiss, warum er von uns dieses Opfer verlangt". Bitten wir Gott um Vertrauen in seine Wege, die häufig nicht unsere Wege sind. (Sr. Emmanuel)

 

"Mut, ich bin es, fürchtet euch nicht!"

Die Behörden des Hebei, der Region um Peking, fahren mit der harten Repression gegen die inoffizielle Kirche fort.

Verfolgungen in China

Am vergangenen 13. Mai (Fest U.L.Frau von Fatima) wurde ein Priester während der Feier der hl. Messe verhaftet; wenige Stunden danach fand man ihn tot in einer Strasse der Hauptstadt. Ein paar Tage zuvor war ein Seminarist der Untergrundkirche von Boading festgenommen worden, während er eine Familie besuchte; er wurde gefoltert, geschlagen, und für drei Tage an den Händen gefesselt aufgehängt. Er wurde gezwungen eine Flüssigkeit zu trinken, die ihm akute Bauchschmerzen machte; nach drei Tagen wurde er ohne jede medizinische Hilfe frei gelassen.
Am Pfingstsonntag versuchte die Polizei derselben Stadt einen andern Priester während der Eucharistiefeier zu verhaften, glücklicherweise konnte er fliehen. Die vier Laien, die ihm zu Hilfe gekommen waren, wurden hingegen arrestiert und "zur Umerziehung" in ein Arbeitslager gesteckt . Dies sind einige der Fälle, die die Agentur "Fides" gemeldet hat, die schon im Januar davon gesprochen hatte, dass Verfolgungen gegen die "inoffiziellen" Priester zu befürchten seien.
Die Repressionen der Behörden des Hebei richten sich nicht nur gegen Katholiken, sondern auch gegen Protestanten, Tibetaner, Buddhistische Sekten, Muslime. Der bevorstehende 50. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China drängt die Regierung, alle Organisationen zu eliminieren, welche sich ihrer Kontrolle nicht unterstellen, um zu verhindern, dass die Unzufriedenheit im Volk nicht in einen organisierten Aufstand mündet.
Jedoch nehmen die Bekehrungen zum Christentum zu, auch unter Polit-Kadern, Zeichen dafür, dass der kommunistische Atheismus mehr oder weniger seine Zeit gehabt hat. Kürzlich kritisierte Präsident Jiang Zemin ausdrücklich die Kader, die "in Aberglauben verfielen". Er drängte sie, den "historischen Materialismus" zu übernehmen und verurteilte diejenigen, die in das hineinschlitterten, was von der Regierung "religiösen Idealismus" genannt wird. (aus Avvenire vom 7.7.99)

Stimme der "vergessenen Christen" aus dem Sudan

Es sind viele, mehr als eine Million, und doch kümmert sich die Welt kaum um sie. Das ist das Schicksal der Christen auf der Flucht vor den Greueln der Bürgerkriege in Äthyopien, Eritrea und dem Süden des Landes. Sie vegetieren in Konzentrationslagern bei Khartum unter selbst für Afrika höchsten Temperaturen hungernd, dürstend, nackt, in Lehmhütten, dürftig vernagelten Baracken oder in zerrissenen Zelten.
Und doch ist es nicht diese Tragödie allein, in der diese Menschen leben. Nachdem sie gezwungen wurden, ihr eigenes Land zu verlassen, werden sie auch aus ihrem christlichen Glauben vertrieben. Die islamische Regierung in Khartum versucht mit allen Mitteln, sie zur eigenen Religion zu bekehren.
Die am meist Betroffenen sind die Kinder; sie werden gezwungen, islamische Schulen zu besuchen und den Unterricht nach der Doktrin des Propheten zu erhalten, um sich gegen ihren Willen "islamisiert" zu finden.
Der Bischof von Torit, Mons. Paride Taban, berichtet: "Die Dörfer der Christen werden zerstört, die Kinder geraubt und zu Sklaverei erniedrigt, und viele fragen mich, gibt es denn niemand, der uns hilft?" Es herrscht wahrhaft viel Not, und schon ein wenig guter Wille von uns könnte genügen, um Lösungen aus soviel Elend ins Werk zu setzen.
Diese Bedrängten haben jedoch nicht nur Durst nach Wasser sondern noch mehr nach der christlichen Lehre. Vor allem die Kleinen, die noch im Schmerz lächeln können, weil sie die Kirche haben, die ihnen Hoffnung gibt, fragen nach Bibeln, nach Lehrern, nach Schulen, nach den Sakramenten ... Hunderte wurden an Ostern getauft, alle Gefahren der Verfolgung missachtend; inmitten dieses Elends ist die Kirche im Sudan ein wirkliches Zeichen der versteckten Hoffnung, weil Christus da ist, inmitten der Elenden ... und auf sie wartet ! (aus Fides)

Die Katholiken in Kosovo sind wach

Während des Kriegs wurde nie davon gesprochen. Es sind circa 60.000 (3% der 2 Millionen Kosovaren) Katholiken, ausser rund 1500 Kroaten sind alles Albaner. Sie verteilen sich auf 23 Pfarreien mit 37 Priestern. Diese stehen treu zu den Prinzipien der Kirche und sind für ein Zusammenleben mit den andern Ethnien offen, werden aber darum bekämpft und haben Gewalt von Seiten albanischer Muslime zu erleiden.
Mons. Mark Sopi, 61 Jahre alt, Auxiliarbischof von Prizren, ist zusammen mit dem Rektor des Seminars und einigen Schwestern an seinem Sitz geblieben, um den Überlebenden Mut zu geben. Der Bischof von Skopje, Mons. Joakim Herbut, ist auf seinem Posten. "Ich bitte um ein Gebet für die Priester, die noch in Kosovo sind", sagte Ibrahim Rugova, der gemässigte Chef der Kosovaren, an einer Gebetswache um Frieden im Balkan, durchgeführt von der Kommunität San Egidio in der römischen Basilika Santa Maria Trastevere.
Ein treuer Freund aus Prizren bat um das Echo in albanisch für die von ihm geführte Gebetsgruppe. Das erfuhren wir vom albanischen Übersetzer Robert Prendushi. Möge die Königin des Friedens unsere Brüder führen, um Werkzeuge der Versöhnung zu sein, wo die verschiedenen Ethnien fortfahren, sich im gegenseitigen Hass zu zerreissen..

 

Die Sünder von der ewigen Verdammnis retten
Das Geheimnis von Fatima

Wir wissen aus den Botschaften Mariens, besonders jener an Mirjana, um den Eifer und die Sehnsucht, die sie für die Fernen hat, "welche Gott nicht kennen". Es ist eine Bestätigung dessen, was Maria in Fatima sagte. Das Geheimnis von Fatima besteht aus drei Teilen, zwei die bekannt sind, der dritte wurde Ende 1943 geschrieben und ist im Geheimarchiv im Vatikan. Viele Menschen fragen, worin die beiden ersten Teile bestehen (der dritte ist noch nicht enthüllt worden, und was herumgeboten wird, ist Frucht der Phantasie).
Hier geben wir wieder, was Luzia in ihrer dritten Erinnerungsschrift für den Bischof von Leiria schreibt:
"Der erste Teil des Geheimnisses war die Höllenvision (13.07.1917). Diese Vision dauerte glücklicherweise nur einen Augenblick, sonst, so glaube ich, wären wir vor Angst und Schrecken gestorben. Gleich nachher erhoben wir unsere Augen zur Madonna, die voll Güte und Traurigkeit zu uns sagte: Habt ihr die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder fallen? Um sie zu retten, will Gott die Verehrung meines Unbefleckten Herzens einsetzen". Das ist der zweite Teil des Geheimnisses. Sehr oft erscheint die grosse Verheissung der Botschaft von Fatima im Zusammenhang mit der Fürsprache des Unbefleckten Herzen Mariens.

Wie das Herz der Mutter sich an die Ihren wendet um viele Menschen vor dem Verderben zu retten

"Die Madonna sagte, durch diese Weihe würden viele Seelen gerettet und der Krieg würde rascher beendet. Aber wenn man nicht aufhöre, Gott zu beleidigen (während des Pontifikats Pius XI.), würde ein anderer, noch schlimmerer Krieg beginnen.
Um das zu verhindern, fügt die heilige Jungfrau hinzu, werde ich kommen und die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats verlangen. Wenn man meinen Forderungen nachkommt, wird Russland sich bekehren, und es wird Friede sein, wenn nicht, werden sie ihre Irrtümer weiter in der Welt verbreiten, Kriege anzetteln, die Kirche und den Heiligen Vater verfolgen (Das Versprechen wieder zu kommen ging am 10.12.1925 in Erfüllung, als Maria Lucia in Ponte Vedra in Spanien erschien).
Die Guten werden gemartert, der heilige Vater wird viel leiden müssen, mehrere Nationen werden vernichtet werden. Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Papst wird Russland weihen. Dieses wird sich bekehren, und der Welt wird eine Zeit des Friedens gewährt.
Ich glaube, dass bei der Weihe Russlands nicht alle Bedingungen erfüllt wurden, denn man leidet weiter unter den Folgen des atheistischen Kommunismus, der in der Hand Gottes eine Geissel ist, um die Welt ihrer Sünden wegen zu bestrafen.

Jacintas Liebe zu den Sündern

"Ich erinnere mich, Jacinta war sehr beeindruckt von den im Geheimnis geoffenbarten Dingen. Die Höllenvision erweckte in ihr ein derartiges Entsetzen, dass ihr alle Busswerke und Verdemütigungen als nichts erschienen, um einige Seelen retten zu können. Gewisse fromme Menschen wollen ihren Kindern nichts von der Hölle erzählen, um sie ja nicht zu erschrecken. Aber Gott zögerte nicht, den drei Kindern - eines war erst sechs Jahre alt &endash; von der Hölle zu erzählen. Er wusste, dass sie einen grossen Schrecken erleiden würden. In der Tat, Jacinta rief oft: Die Hölle! Die Hölle! Welch grosses Mitleid habe ich mit den Seelen, die in die Hölle kommen!
Zitternd kniete sie mit gefalteten Händen nieder, um das Gebet zu sprechen, das Maria uns gelehrt hatte: O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Lange verblieb sie im Gebet und lud auch uns ein zu beten: Francisco, Lucia, kommt ihr nicht mit mir beten? Es tut Not, viel zu beten, damit die Seelen nicht in die Hölle fallen! Viele, viele kommen dorthin!
Ein anderes Mal fragte sie: Warum lässt die Madonna die Sünder nie die Hölle schauen? Wenn sie diese sähen, sündigten sie niemals mehr, um nicht hinein zu fallen! Du musst jener Frau sagen, dass sie die Hölle allen Menschen hier zeigt (sie bezog sich auf die vielen Menschen, die bei der Erscheinung in der Cova d'Iria waren). Du wirst sehen, wie sie sich bekehren werden! Nicht ganz zufrieden machte sie mir dann Vorwürfe: Warum hast du das der Madonna nicht gesagt, dass sie diesen Leuten die Hölle zeigen solle?
Bei anderer Gelegenheit fragte sie mich: Welche Sünden begehen diese Leute, so dass sie in die Hölle kommen? Ich antwortete ihr, vielleicht gehen sie am Sonntag nicht in die Messe, stehlen, reissen Zoten, fluchen oder schwören. - Welch Mitleid fühle ich mit den Sündern! Wenn ich ihnen nur die Hölle zeigen könnte! Hör, sagte sie, ich gehe in den Himmel, aber du bleibst hier, wenn die Madonna dich lässt. Erzähl allen, wie furchtbar die Hölle ist, damit sie nicht mehr sündigen und nicht dorthin gehen müssen.
Wenn sie zur Abtötung nicht essen wollte, sagte ich ihr, sie solle essen. Aber sie rief: Nein, ich bringe dieses Opfer dar für die Sünder, die zu viel essen! Wenn sie jemand irgendwelche unflätigen Worte sagen hörte, bedeckte sie das Gesicht mit den Händen und sagte: O mein Gott! Diese Leute werden nicht wissen, dass sie in die Hölle kommen, wenn sie solche Dinge sagen! Verzeih ihnen mein Jesus, und bekehre sie. Bestimmt wissen sie nicht, dass sie damit Gott beleidigen. Welches Leid, mein Jesus! Ich bete für sie.
Jemand fragte mich, ob die Madonna in irgend einer Erscheinung uns gesagt habe, welche Art von Sünden den Herrn am meisten beleidigten. Jacinta nannte einmal die fleischlichen Sünden. Ich bin überzeugt, dass sie wegen ihres Alters die Bedeutung dieser Sünde noch nicht kannte. Das will aber nicht heissen, dass sie mit ihrer starken Schaukraft nicht doch ihre Wichtigkeit erkannt hatte.
Am 13.06.1917 sagte Maria mir, dass ihr Unbeflecktes Herz meine Zuflucht und mein Weg gewesen sei, der mich zu Gott geführt habe.
Als sie diese Worte sagte, öffnete sie die Hände und liess in die Brust einen Wiederschein eindringen, der nicht wieder herauskam. Mir scheint, dass dieser Strahl hauptsächlich bezweckte, in uns die Erkenntnis und besonders die Liebe zum Unbeflecken Herzen Mariens einzuflössen."

Für das neue Spital Padre Pio in Medjugorje, wo man schon die erste Gruppe der Operationssäle in Bau nimmt, wird man zwei Gebetstreffen halten: am Samstag Nachmittag, 09.10. in der Pfarrkirche von Correggio (RE) und am Sonntag, 10.10. in der Abtei San Giovanni im Zentrum von Parma (Parkplatz Via la Mentana) von 14.30 bis 18.00 Uhr: Zeugnisse, heilige Messe, Eucharistische Anbetung und Heilungsgebet mit P. Barnabas Hechich (bringt die Kranken mit). Wir bitten die Gruppen sich anzumelden: 0039-0521-628.448, Fax 628.447.
Um mitzuhelfen benütze man ccp 119.58.436 der Associazione solidarietà e aiuto per la Casa internazionale dalla pace, V. Gen. Dalla Chiesa 38/a, I-43015 Noceto (PR), Tel: 0039-0521-628.448, fax 628.447.
P. Mannes M. Ghizzardi &endash; Alberto Gardoni

Ein einzigartiges Ereignis zur Verteidigung des Lebens,
der Appell von Guadalupe

Als Antwort auf den Appell des Heiligen Vaters in der Enzyklika Evangelium Vitae: "Wir brauchen eine eigentliche Mobilisierung der Gewissen und eine gemeinsame ethische Anstrengung, um eine grosse Strategie zugunsten des Lebens in Gang zu bringen" (95), wird vom 27. bis zum 31. Oktober l999 im Heiligtum von Guadalupe (Mexico-City) "The Guadalupan Appeal" stattfinden. Diese Tage religiöser Feiern und wissenschaftlicher Vertiefung werden im Weiheakt an Maria zur Verteidigung des Lebens gipfeln. Der heilige Vater hat in seiner Enzyklika die Wichtigkeit der "Erfahrung Marias, dieses unvergleichlichen Vorbilds zur Verteidigung des Lebens" unterstrichen (EV 102).
Das Ereignis wird getragen von vielen Institutionen wie dem päpstlichen Rat für die Familie, der Akademie für das Leben, dem Rat für die Pastoral medizinischer Mitarbeiter, von den Vereinigungen katholischer Ärzte, katholischer Juristen und der "Verteidigung des Lebens mit Maria", von welcher das ganze Projekt ausgegangen ist.
Genau am Ort, wo Maria mit einem Lasso auf dem Leib, dem Zeichen der Schwangerschaft für die Eingeborenen, erschienen war, will man in einem feierlichen Akt der Wiedergutmachung die Weihe an die Virgen Morenita, die Schwarze Jungfrau, vollziehen. Sie ist die Frau mit der Sonne bekleidet, die gegen den Drachen kämpft und das Leben verteidigt. So wird man den Bösen hindern, der in unserer Zeit eine Kultur des Todes aufgebaut und einen Grossangriff gegen das Leben in Gang gesetzt hat. Darum ist es wichtig, wie René Lauretin als Antwort auf die Einladung von Guadalupe schreibt, dass alle Gläubigen sich vereinigen und zu Maria Zuflucht nehmen, um diesen Weg der Selbstzerstörung aufzuhalten. Während dieser Tage wird auch ein wissenschaftliches Treffen stattfinden.
Das Programm sieht für den 27.10. eine Konferenz mit P. Daniel-Ange und die hl. Messe mit Kardinal Trujillo vor, für den 28.10. die Darbietungen der teilnehmenden Organisationen. Am 29.10. werden unter anderen Mons. Elio Sgraccia (Päpstliche Akademie für das Leben), Don Carlo Casini und Sr. Elvira Petrozzi sprechen.
Am 30.10 wird die Reihe an René Laurentin und Kardinal Trujillo sein. Darauf folgen die hl. Messe unter der Leitung der mexikanischen Bischöfe, nachmittags der Welttag des Rosenkranzes im Stadion der Azteken unter dem Vorsitz von Kardinal Rivera Carrera, Erzbischof von Mexico-City. Mitgestalten wird auch Kiko Arguello. Sonntag, den 31.10. hl. Messe in der Basilika und Weiheakt an Maria.
Für Informationen: Vereinigung zur Verteidigung des Lebens mit Maria, Viale Duca d'Aosta 3, I-21052 Busto Arsizio (VA) Tel. 0039-0331-624.634, Fax 629.106.

Täglicher Bus nach Medjugorje ab Triest (beim Bahnhof FFSS) um 18.00 Uhr, Ankunft in Medjugorje 08.00 des folgenden Tages. Rückfahrt 18.00 Uhr ab Medjugorje (bei der Post) mit Ankunft in Triest um 08.00 (Tel. 0039-040-42.5001; Lit. 102.000 mit Voranmeldung).

Padre Jozo besucht die Schweiz und Osterreich: MI 22.9. Gebetstreffen in Kriens/LU, 17 Uhr, Galluskirche; DO 23.9. Liebfrauenkirche Zürich, Beginn 15 Uhr; FR 24.9. Bregenz/A, Ziesterzienserkloster Mehrerau, 17 Uhr. Die Gebetstreffen stehen unter dem Motto: "Unser Eintritt in das Dritte Jahrtausend mit der Muttergottes".

Echo in Internet: www.eclipse.it/medjugorje
E-mail Adresse: ecodimaria@mclink.it

 

Auszug aus einer Botschaft des Papstes zum 73. Welt-Missions-Tag am 23.05.1999

(...) "Danken wir dem Herrn für das unendlich Gute, das die Missionare verwirklichen, richten wir den Blick auf die Zukunft und erwarten wir vertrauensvoll das Aufgehen eines neuen Tages.
All jene, die als Vorposten der Kirche arbeiten, sind wie die Wächter auf der Mauer der Stadt Gottes, die wir fragen: "Wächter, wie lange dauert noch die Nacht?" (Jes 21,11), und wir bekommen zur Antwort: "Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt." (Jes 52,8)
Ihre großzügige Antwort an jeder Ecke der Erde verkündet, "daß kurz vor dem dritten Jahrtausend der Auferstehung, Gott einen großen, christlichen Frühling vorbereitet, dessen Anfang man schon erkennen kann (Redemptoris Missio, 86)"

 

Die Weihe an das Unbefleckte
Herz Mariens

Es ist keine menschliche Erfindung, sondern die Einladung zur Weihe an ihr Unbeflecktes Herz von den Lippen Mariens; sie ist eine Geste, die uns Zuflucht vor der Hinterlist des Bösen gewährt: Satan ist stark, und deshalb, liebe Kinder, kommt an mein mütterliches Herz mit unablässigem Gebet.
Hört, was uns die Königin des Friedens am 25.10.88 gesagt hat: Ich möchte euch dem Herzen Jesu näher bringen (...) Und ausserdem lade ich euch zur Weihe an mein Unbeflecktes Herz ein (...) und zwar auf die Weise, dass durch meine Hände alles Gott gehören möge. Deshalb, liebe Kinder, betet, um den Wert dieser Botschaft zu verstehen (Ein Übersetzungsfehler hatte die Wichtigkeit dieser Einladung übersehen, übersetzte "Botschaften" anstatt "Botschaft" und schwächte so den Wert der Aufmunterung ab). Maria fügte am Schluss bei: Satan ist stark, und deshalb, liebe Kinder, kommt an mein mütterliches Herz mit unablässigem Gebet.
Die Weihe an das Unbefleckte Herz ist ein Mysterium, und wie alle Mysterien wird es nur durch den Heiligen Geist offenbart. Deshalb fügt Maria hinzu: Betet so, dass ihr den Wert dieser Botschaft versteht.
Der heilige Ludwig M. Grignion von Montfort (Die vollkommene Hingabe an Maria n. 64) schreibt: Du mein liebster Meister, ist es nicht verwunderlich und traurig, wenn man sieht, mit welcher Unwissenheit, in welch geistigem Dunkel die Menschen hier auf Erden deiner heiligen Mutter gegenüberstehen?
Johannes Paul II. sagt in tiefer Verbundenheit mit der Jungfrau Maria (erinnern wir uns an seinen Wahlspruch: "Totus Tuus") bei seinem Besuch in Fatima: Die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, bedeutet, dass wir uns durch die Fürbitte der Mutter derselben Lebensquelle nähern, wie sie auf Golgotha entsprungen ist ... Das bedeutet, dass wir wieder zurückkehren unter das Kreuz ihren Sohnes. Mehr noch: das will sagen, diese Welt dem durchbohrten Herzen des Erlösers weihen, es zum Brunn seiner Erlösung zu bringen...
Sich dem Herzen Mariens weihen, will also heissen, auf dem kürzesten Weg zu Jesus gelangen, durch die Mutter zum Sohn, um mit ihm eine persönliche Erfahrung der Freundschaft und der Liebe leben zu können.

 

LESER SCHREIBEN

Von überall erreichen uns Briefe und bewegende Zeugnisse als Antwort auf die Notiz am Ende des Echo 146, hier einige davon:
Aus Kalifornien die Verteiler von Tausenden englischer Echos: "Wir vermögen nicht auszudrücken, was Echo für viele Menschen bedeutet. Hier bei uns findet man es "per Zufall", man schreibt uns, um es regelmässig zu erhalten. Eine indische Schwester lässt uns wissen, dass in Indien viele sich vom Echo inspirieren lassen und kaum die Stunde des Ankommens erwarten können. Auch ein indischer Pater sagt, wie seine Leute ungeduldig jede Ausgabe erbangen.
Heute las ich im Echo 146 von Ihrer Krankheit, wir haben geweint, weil das Echo vielleicht nicht mehr erscheinen könnte. Aber dann haben wir verstanden, dass Unsre Liebe Frau das Echo beschützen wird, und haben alle, die es erhalten, ersucht, für Don Angelo zu beten". (Ron and Fran Venditti)
Aus Trinidad und Tobago (West Indien) schreibt Sr. M. Therese Rétout: "Ich habe keine Angst um die Weiterführung des mir lieben Echo, weil es ein Werk unsere lieben Himmelsmutter ist, sie wird sich um die nötigen Mitarbeiter sorgen. Beunruhigt euch nicht".
Aus England schreibt June Simon: "Lieber Don Angelo, ich möchte dir danken für alles, was du in diesen Jahren im Namen der heiligen Jungfrau Maria getan hast, um die Seelen ihrem Sohne nahe zu bringen. Deine Pfarrei hat sich über die ganze Erde ausgebreitet, und sicher bringt die Saat, die du gesät hast, eine reiche Ernte, die andere ernten werden.
Deine Arbeit ist die Arbeit Gottes selbst und er scheint sagen zu wollen: "Komm und ruh dich aus, mein getreuer Knecht". Sein Friede möge deine Seele ganz erfüllen und die Königin des Friedens möge dich in ihren Armen ausruhen lassen, während sie dich in deine neue Zukunft führt, wo es weder Schmerz noch Kummer, weder Müdigkeit noch Tränen gibt...
Aus Frankreich: Dank für all das, was ihr tut, für die wunderbare Aufgabe, die ihr im Namen Unsrer Lieben Frau erfüllt; Echo ist für uns Leben. Dank für die Impulse, die ihr uns gebt (P. Vickers)
Aus Argentinien: "Dank allen, die für Echo arbeiten, das unsere geistliche Speise ist: der Allerheiligste möge euch Kraft geben, fortzufahren". (Sr. Renilda)
Aus Albanien: Wir sind mit dir, und Maria und ihr Sohn sind mit dir. Gott hat dir eine harte Prüfung auferlegt, mit unsern Gebeten aber wirst du siegen (Nicola und Familie). Viele andere Schreiben erreichten uns aus Albanien, aus Zejmen-Lezhe, aus Tirana, etc.
Von Rivoli (I): Wir haben aus dem Echo von Ihrer angeschlagenen Gesundheit gehört. Damit es dem Feind nicht gelinge, dieses Blatt zu vernichten, haben wir uns zur Gebetswache zusammengefunden und unser Pfarrer hat die Eucharistie ausgestellt: wieviel Gutes hat Ihre Zeitung getan! (Antila) "Echo ist für uns ein wertvoller Schatz" (Clorinda).

Herzlichen Dank an alle, die mit Briefen und Gebeten an meinem fünfzigjährigen Priesterjubiläum Anteil genommen haben. Ich entschuldige mich, dass ich ihnen nicht persönlich danken kann, und auch jenen nicht, die mir in Briefen ihre Probleme mitteilen. Noch enger verbunden sind wir durch das Gebet und das Opfer.
Nichts Neues betreffend die Fortführung des Echo. Ihr könnt es vom Vater erbeten, dem es gefällt, die zu erhören, welche im Namen seiner bevorzugten Tochter um etwas bitten.
Der hl. Erzengel Michael, Fürst der himmlischen Garde, und die Rosenkranzkönigin, der diese beiden Monate geweiht sind, mögen uns von allem Bösen beschützen und uns alles Gute erlangen.
Ihr mütterlicher Segen sei über euch allen, Mitarbeiter und Leser, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

Don Angelo

Villanova M., 1. September 1999