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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 174 (März-April 2004)

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Botschaft Mariens vom 25. Januar 2004
„Liebe Kinder, auch heute rufe ich
euch auf zu beten. Betet, meine lieben
Kinder, auf besondere Weise für all jene,
die Gottes Liebe nicht kennen gelernt
haben. Betet, dass sich ihre Herzen öffnen
und meinem Herzen und dem Herzen
meines Sohnes Jesus näherkommen,
damit wir sie in Menschen des Friedens
und der Liebe verwandeln können.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Menschen des Friedens
und der Liebe
Ein neues Jahrhundert, ein neues Jahrtau-
send öffnen sich im Licht Christi. Nicht alle
jedoch sehen dieses Licht. Wir haben die wun-
derbare und anspruchsvolle Aufgabe, der
Widerschein zu sein.
So ruft uns der Heilige
Vater im Novo millennio inuente (Nr. 54) auf,
und Maria empfiehlt uns, eine Art Widerschein
Christi zu sein: Auch heute rufe ich euch auf
zu beten.
Wie verschieden ist doch diese Einladung
Mariens von unseren Methoden! Ist das Gebet
in der Lage, die Probleme des Menschen zu
lösen? Viel vermag das inständige Gebet eines
Gerechten (vgl. Jak 5,16) und Maria wieder-
holt eindringlich zu beten. Nicht etwa um vor
unserer Verantwortung wegzulaufen, im
Gegenteil, wir sollen weise und bewusst
danach handeln. Nicht etwa um einem weit
entfernten Gott die Lösung unserer Probleme
anzuvertrauen, sondern um in und von Ihm das
nötige Licht zu schöpfen.
Beten bedeutet, sich von Gott durch eine
konkrete und lebendige Begegnung erreichen
zu lassen, die es ermöglicht, Tag für Tag unser
und das Leben anderer zu verwandeln. Diese
Verwandlung erreicht nicht nur jene, die uns
physisch nahe sind, sondern all jene, die wir in
Christus begegnen, auch wenn sie in Raum und
Zeit weit von uns entfernt sind.
Betet, meine lieben Kinder, auf besonde-
re Weise für all jene, die Gottes Liebe nicht
kennen gelernt haben.
Das Gebet ist der
Kanal, durch welchem die Liebe Gottes strömt,
und wir sind heute eingeladen, dass diese
Liebe alle jene erreicht, die sie nicht kennen
gelernt haben.
Es handelt sich nicht nur um
jene, die noch nichts von Gott wissen (es
mögen auch wenige sein), sondern auch um
diejenigen, die mehr oder weniger bewusst
diese Liebe abgelehnt haben (und diese Zahl ist
sehr groß, auch wir sind vielleicht mit einge-
schlossen).
Betet, dass sich ihre Herzen öffnen und
meinem Herzen und dem Herzen meines
Sohnes Jesus näherkommen, damit wir sie
in Menschen des Friedens und der Liebe
verwandeln können.
Es geht nicht darum, um
irgend eine Gnade zu erbitten, um irgend einer
Gefälligkeit vom Himmel, sondern um die Öff-
nung des Herzens, die so sehr von Maria gefor-
derte Hingabe an Gott. Es handelt sich darum,
die tatsächliche und vollständige Bekehrung zu
erlangen, die das Herz des Menschen immer
näher den Herzen Jesu und Mariens bringt,
und diesen erlaubt, uns in Menschen des
Friedens und der Liebe
zu verwandeln.
Unsere Welt beginnt das neue Jahrtausend
vom Widerspruch eines wirtschaftlichen, kultu-
rellen und technologischen Zuwachses bela-
den,
der wenigen Glücklichen große
Möglichkeiten eröffnet, der aber Millionen und
Abermillionen von Personen am Rande des
Fortschrittes belässt, die sich mit Verhältnissen
weit unter dem nötigen, menschenwürdigen
Lebensmini-mum, auseinandersetzen müssen.
In diesem vom Heiligen Vater realistisch auf-
gezeichneten Szenario (Novo millennio inuen-
ete Nr. 50)
ist es besonders nötig und dringlich,
Menschen des Friedens und der Liebe zu
sein. Es reicht nicht, ein Gebet zu sprechen und
an der einen oder anderen Nachtwache teilzu-
nehmen. Es ist unbedingt notwendig, der
Widerschein des Lichtes Christi in der heuti-
gen Welt zu sein, sich von Ihm verwandeln zu
lassen, sich von Ihm „leben“ zu lassen. Es ist
nötig IHN aufzunehmen, der unser SEIN ist.
Nicht sagen und tun, sondern sein.
Menschen des Friedens und der Liebe
sein, auf dass Seine Liebe, Sein Friede jeden
Mann, jede Frau, alle Lebewesen erreiche.
Menschen des Friedens und der Liebe sein,
um zu bezeugen, dass Christus lebt und heute
auf der Welt anwesend ist, dass Er stets bereit
ist, alle Tränen zu trocknen, jede Wunde zu
heilen. Um allen zu sagen, mehr mit dem
Leben als mit Worten, dass sich Gott über dem
Kleinen und Bedürftigen beugt, indem er das
Opfer umarmt und den Verfolger nicht verach-
tet. Übergeben wir Maria unser Leben, auf
dass auf Erden der Friede und die Liebe trium-
phieren. Friede und Freude in Jesus und Maria.
Nuccio Quattrocchi
Botschaft Mariens vom 25. Februar 2004
„Liebe Kinder, auch heute, wie noch
nie zuvor, rufe ich euch auf, eure Herzen
für meine Botschaften zu öffnen. Meine
lieben Kinder, seid diejenigen, die die
Seelen zu Gott hinziehen und nicht jene,
die sie entfernen. Ich bin mit euch und
liebe euch alle mit besonderer Liebe. Dies
ist eine Zeit der Buße und der Umkehr.
Aus der Tiefe meines Herzens rufe ich
euch auf: Seid mein mit ganzem Herzen,
dann werdet ihr sehen, dass euer Gott
groß ist, denn Er wird euch die Fülle des
Segens und des Friedens geben. Danke,
dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Wie noch nie zuvor
Und wie es zur Zeit des Noach war, so
wird es auch in den Tagen des
Menschensohnes sein. Die Menschen aßen
und tranken und heirateten bis zu dem Tag,
an dem Noach in die Arche ging; dann kam
die Flut und vernichtete alle. Und es wird
ebenso sein, wie es zur Zeit des Lot war: Sie
aßen und tranken, kauften und verkauften,
pflanzten und bauten. Aber an dem Tag als
Lot Sodom verließ, regnete es Feuer und
Schwefel vom Himmel und alle kamen um.
Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich
der Menschensohn offenbart
(Lk 17,26-30).
Und weiter: Jene Galiläer, die Pilatus beim
Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut
mit dem ihrer Opfertiere vermischte, waren
nicht größere Sünder als alle anderen; oder
jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz
des Turms von Siloach erschlagen wurden,
haben auch nicht größere Schuld auf sich
geladen, als alle anderen Einwohner von
Jerusalem. „Nein, im Gegenteil, ihr alle wer-
det genauso umkommen, wenn ihr euch nicht
bekehrt“
(Lk 13,5).
In menschlichen Angelegenheiten ver-
sunken, ist das Risiko hoch, dass man über-
rumpelt werden kann und stirbt. Ich habe
euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden
sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass Ich
es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben
(Joh 8,24). An Jesus glauben, bedeutet nicht,
wissen, dass Er ist; Satan weiß das besser als
wir. An Ihn glauben, bedeutet, mit Ihm
leben, von Ihm leben.
Maria ladet uns zu dieser Begegnung ein
und Ihre Einladung ist diesmal dringlicher
als je: Auch heute, wie noch nie zuvor, rufe
ich euch auf, eure Herzen für meine
Botschaften zu öffnen. Sie, die Arche unse-
res Bündnisses, wartet noch auf uns. Die
Tore Ihres Herzens sind stets geöffnet, wird
es uns aber immer möglich sein, diese zu
überschreiten? Ja, heute wird es noch mög-
lich sein: Seid mein; aber morgen? Dies ist
eine Zeit der Buße und der Umkehr,
eine
besonders günstige Zeit sich zu besinnen und
zum Haus des Vaters zurückzukehren. (vgl.
Lk 15,11-32). Kehrt um, wendet ab von all
euren Vergehen! ...Werft alle Vergehen von
euch, die ihr verübt habt! Schafft euch ein
neues Herz und einen neuen Geist! ...Kehrt
„Aber nicht mein,
sondern dein Wille soll geschehen“
(Lk 22,42)
M
ä
rz - April 2004
-
Herausgeber; Eco di Maria, c. p. 27, I - 31030 Bessica (TV) (Italy) - J. 20, Nr. 3-4
Sped. a.p. art. 2, com. 20/c, leg. 662/96 filiale di MN, Autor. Trib. MN n. 13: 8.11.86, Tel/f a x 0 4 2 3 . 4 7 0 3 3 1
174
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Tod am Kreuz“ (vgl. Phil 2,8) hat Er alles
menschliche Leid auf sich genommen und
hat es mit dem durchdringenden Licht der
Auferstehung erleuchtet. Mit Seinem Tod
hat Er für immer den Tod besiegt.
Liebe Brüder und Schwestern – so
schließt der Papst seine Botschaft – beginnen
wir vertrauensvoll den Weg der Fastenzeit
gestärkt durch innigeres Gebet, durch Buße
und Hilfe für die Armen. Im Besonderen sei
die Fastenzeit eine nützliche Gelegenheit,
den Kindern größere Aufmerksamkeit zu
schenken, sei es im familiären als sozialen
Kreis: Sie sind die Zukunft der Menschheit.
Mit der den Kindern eigenen Einfachheit
wenden wir uns an Gott und rufen Ihn, wie
Jesus uns gelehrt hat, „Abba“, Vater, wie im
Gebet des „Vaterunser“. Vater unser!
Wiederholen wir häufig während der
Fastenzeit dieses Gebet.
Rufen wir Gott als
„Vater unser“ an, so spüren wir, dass wir
Seine Kinder sind und fühlen uns auch unter
uns als Geschwister. Es wird somit leichter
sein, die Herzen den Kleinen gegenüber, der
Einladung Jesu folgend, zu öffnen: „Wer
auch nur einen dieser Kinder in meinem
Namen aufnimmt, nimmt mich auf“.
Johannes Paul II.:
„Zur Fastenzeit denken
wir an die Kinder“
„Mit dem eindrucksvollen Ritus des
Kreuzzeichens mit der Asche zeichnet sich
der Beginn der heiligen Fastenzeit ab, in der
die Liturgie im Vertrauen auf
die göttliche Barmherzigkeit
die Gläubigen zu einer radi-
kalen Umkehr aufruft“.
Mit diesen Worten
beginnt die Botschaft, die
uns der Heilige Vater auf den
Weg der Fastenzeit als
Begleitung mit gibt und die
von einem hoch aktuellen
Thema getragen ist: Die
Kinder.
„Und wer ein sol-
ches Kind um meinetwillen
aufnimmt, der nimmt mich
auf“
(Mt 18,5); dieses Thema
– fährt der Papst fort – schafft
die Möglichkeit, über den
Zustand der Kinder nachzu-
denken, die auch heute Jesus
zu sich ruft; er zeigt als
Beispiel auf jene, die seine
Jünger werden wollen. Die
Worte Jesu stellen eine Ermahnung dar, zu
untersuchen, wie die Kinder in unseren
Familien, der Gesellschaft und in der
Kirche behandelt werden.
Sie sind auch
ein Ansporn, die Einfachheit und das
Vertrauen wieder zu entdecken, die der
Gläubige erstreben muss, indem er den Sohn
Gottes nachahmt, der das Los der Kleinen
und Armen geteilt hat.
Jesus liebte die Kinder und bevorzug-
te sie „wegen ihrer Einfachheit und
Lebensfreude, wegen ihrer Natürlichkeit,
und ihrem Glauben voll Erstaunens“. Daher
wünscht Er, dass die Gemeinschaft sie mit
offenen Händen annimmt, wie Er es selbst
getan hat: „Wer ein solches Kind um meinet-
willen aufnimmt, der nimmt mich auf“.
Auf
die Ebene der Kinder stellt Jesus „die klein-
sten Brüder“,
d.h. die Armseligen,
Bedürftigen, die von Hunger und Durst
Geplagten, die Fremden, die Nackten, die
Kranken, die Gefangenen. Sie aufnehmen
und lieben, oder sie gleichgültig behandeln
und abweisen, bedeutet, Ihm selbst dieselbe
Behandlung zukommen zu lassen, denn Er
ist besonders in ihnen anwesend.
Als Jesus öffentlich aufgetreten ist, hat
Er oft wiederholt, dass nur jene in das Reich
Gottes kommen, die es verstanden,
Kinder zu werden.
Nach Seinen Worten
wird das Kind deutlich zum Bild des
Jüngers, der aufgerufen ist, dem göttlichen
Lehrmeister mit der Sanftmut eines Kindes
zu folgen: „Wer so klein sein kann, wie die-
ses Kind, der ist im Himmelreich der
Größte“
(Mt 18,4).
Klein „werden“ und die Kleinen „auf-
nehmen“: Dies sind die beiden Aspekte
einer einzigen Lehre, die der Herr seinen
Jüngern dieser unserer Zeit neuerdings in
Erinnerung ruft. Nur wer sich „klein“ macht,
ist fähig, die „kleinsten“ Brüder liebevoll
aufzunehmen. Ich denke mit dankbarer
Bewunderung an jene,
die sich der
Ausbildung der gefährdeten Jugend anneh-
men und die Leiden der Kinder und deren
Angehörigen erleichtern,
die durch
Konflikte und Gewalt, Mangel an Nahrung
und Wasser, erzwungene Auswanderung und
vielen anderen Auswüchsen des Unrechts
auf Erden verursacht sind.
Neben so viel Großherzigkeit, muss man
auch den Egoismus jener sehen, die die
Kinder nicht „aufnehmen“. Es gibt
Minderjährige,
die von der
Gewalttätigkeit der Erwachsenen tief ver-
letzt sind:
Sexuelle Gewalt, Anleitung zur
Prostitution, Verwicklung im Drogenhandel-
und Gebrauch; zu Arbeit und Kriegsdienst
gezwungene Kinder;
unschuldige für immer
vom Zerfall der
Familien gezeichnete
Kinder; vom schändli-
chen Handel mit
Organen und Personen
ü b e r r u m p e l t e
Kleinkinder. Was kann
man zur zerstörenden
AIDS-Tragödie in
Afrika sagen? Man
spricht nunmehr von
Millionen von
Personen, die von die-
ses Geisel betroffen
sind, und viele von
ihnen sind von Geburt
an davon gezeichnet.
Die Menschheit kann
vor so einem besorgni-
serregenden Drama
nicht die Augen verschließen!
Was haben diese Kinder Böses getan,
um so großes Leid erfahren zu müssen?
Von einem menschlichen Standpunkt ist es
nicht leicht, wenn nicht unmöglich, auf
diese beunruhigende Frage zu antworten.
Allein der Glaube kann in solch tiefen
Abgrund des Leides eindringen. Indem
Jesus „gehorsam war bis zum Tod, bis zum
um, damit ihr am Leben bleibt (vgl. Ez
18,30-32).
Wie noch nie zuvor wollen auch wir
bereit sein, o Mutter, Deine Einladung anzu-
nehmen. Mit ganzem Herzen wollen wir
Dein sein,
gänzlich Dein, und nichts mehr
wollen wir für uns behalten. Der Heilige
Geist durchflute jede Faser unserer Person,
damit alles verwandelt, alles erneuert wird,
alles zum Lob und der Herrlichkeit Gottes
ausgerichtet. Ermögliche uns unser Leben
anzubieten,
mit Freude, Natürlichkeit und
äußerster Einfachheit. Ermögliche die
Umarmung Jesu, mit solcher Heftigkeit, dass
wir in Ihn einfließen, um so in Christus als
einziger Sohn im Angesicht des Vaters zu
erscheinen.
O Mutter, wir suchen nicht etwa unsere
Glorie, wenn wir Dich so bitten, sondern nur
um in Anwesenheit des Vaters sein zu können
und das zu tun, was Ihm gefällt (vgl. Lk
8,29). Du selbst bittest uns, diejenigen zu
sein, die die Seelen zu Gott hinziehen und
nicht jene, die sie entfernen.
Wie soll das
möglich sein, wenn nicht Christus in uns
lebt? Du bist mit uns und liebst uns alle mit
besonderer Liebe,
was unsere Hoffnung neu
entflammt. Erreiche die Vergebung unserer
Sünden, auf dass sich unser Misstrauen in
Glauben verwandle, alle Erwartung in
Hoffnung, unser Leben in Liebe (vgl. Lk
15,13). Aus der Tiefe des Herzens Mariens
erreichen uns eine Einladung und ein
Versprechen:
Seid mein mit ganzem
Herzen, dann werdet ihr sehen, dass euer
Gott groß ist, denn Er wird euch die Fülle
des Segens und des Friedens geben.
Wir
bestätigen, dass dieses Versprechen, o Mutter,
schon Wirklichkeit ist und danken Dir für
Dein Werk der Rettung.
N.Q.
Fasten,
Frucht der Liebe
Wer dies schreibt hat gewiss nicht den
Ruf eines grossen Asketen, sondern er ist
wie viele andere schwach und fragt sich zu
Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit oder
auch wenn er an den Aufruf der
Muttergottes denkt, mittwochs und freitags
bei Brot und Wasser zu fasten: „Wie ist denn
das möglich? Werde ich das können? Oder
man ist entmutigt, weil so viele Anläufe
dazu elendiglich Schiffbruch erlitten haben.
Sicher hat der Aufruf zum Fasten ,in
unsrer Zeit, einen andern Wert als zu
frühern Zeiten,
sei es, weil frühere
Aspirationen heute nicht mehr denkbar sind
– wir sind alle schwächer geworden – sei es,
weil wir spüren, dass die körperliche Busse
von grösserer innerer und geistiger
Aufmerksamkeit begleitet sein muss, wie es
der Herr schon durch den Propheten Isaias
verlangt hatte (Is 58, 1-10).
Dies jedoch nimmt dem Fasten allge-
mein weder seinen Wert noch die
Möglichkeit, und auch nicht dem Fasten, wie
es Maria in Medjugorje wünscht, sonst hätte
sie gar nicht danach verlangt. Wir haben
auch gesehen, dass, wenn der Heilige Vater
unter bestimmten Umständen ein Fasten vor-
schlägt, es eine sehr positive Wirkung zeigte.
Ohne Zweifel schliesst das Fasten auch
für uns Werte in sich, worauf wir sehr emp-
findlich sind: die Suche nach Wesentlichem
angesichts des grenzenlosen Konsumismus,
die Pflege und die Wertschätzung des von
vielen Dingen aufgeblähten eigenen
Körpers, die Forderung nach mehr geistiger
Freiheit von weltlichen Bindungen, das
Teilen mit den Armen, die fasten, weil sie
von der Not dazu gezwungen werden.
Über den eigentlichen Wert des Fastens
hinaus ist es auch reale Möglichkeit. Ein
wenig haben wir das alle schon erfahren:
wenn jemand etwas wirklich will, tut er es
auch. Aber es gilt, achtsam zu sein.
Das Fasten, das die Königin des
Friedens vorschlägt ist kein Obligatorium,
es ist eine „warme Einladung“, aus freien
Stücken an Leiden und Tod Christi für das
2
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Die schmerzhaften
Geheimnisse
Heil der Menschen teil zu nehmen, um Hass
und Gewalt, Sünde und Tod zurück zu däm-
men. Weder Jesus Christus noch Maria
schauen uns als schlecht an, wenn wir nicht
fasten. Das Problem ist nicht so sehr, nicht
zu fasten, sondern vielmehr, dass wir geistig
noch nicht fähig sind dazu. Wir haben in
unserm Empfinden noch nicht die Reife
erlangt, uns dem Kreuz Christi zu vereinen,
weil der Ernst der Sünde in der Welt uns
nicht genügend bewusst ist. Das ist bei Jesus
und Maria sehr anders.
Das Fasten ist also nicht die Frucht
einer Willensanstrengung mit dem Ziel,
uns abzuhärten oder uns traurig zu
machen;
aber es hat seine Zeit und seine Art
und Weise, was man in der Tradition des
Alten Testaments (Dtn 9,9.18) und zu Jesu
Zeiten (Mt 4, 1-2) gut gewusst hat,. Wie übri-
gens auch seit eh und je in der Praxis der
christlichen Askese (Apg 13,3). Wir müssten
sie, um gut zu leben, neu entdecken. Anders
kommen wir nicht weit über das „Fasten und
die Gerechtigkeit der Pharisäer“ hinaus, die
Jesus anspricht wenn er sagt: „Wenn ihr
fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die
Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges
Aussehen, damit die Leute merken, dass sie
fasten. ... Du aber salbe dein Haar, wenn du
fastest, und wasche dein Gesicht, ...; und
dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es
dir vergelten
(Mt 6, 16-18).
Fasten ist ein Geschenk der Gnade
das man zusammen mit dem neuen Leben
in Christus bei der Taufe erhält.
Es ist
Ausdruck des Lebens nach dem Geiste,
Werk der neuen Schöpfung die in uns gelegt
ist, die den alten Menschen mit all seinen
Forderungen und jedem Vorwand absterben
lässt und den neuen Menschen gebiert, der
fähig ist, nicht allein vom Brot zu leben son-
dern von jedem Wort, das aus dem Munde
Gottes kommt. Es gibt einen andern Passus
im Evangelium, wo die Pharisäer den
Jüngern Jesu grimmig vorwerfen, dass sie
nicht fasten. Jesus antwortet, dass jetzt nicht
die Zeit dazu da ist, dass sie noch nicht dazu
bereit seien; sie sind noch in der Phase wo
sie die Nähe des Bräutigams (Jesus selber)
brauchen und das Fest des Reiches, das im
Kommen ist, geniessen. Danach werden sie
das Kreuz kennen lernen (wenn der
Bräutigam ihnen genommen ist), dann wer-
den sie fasten. Jesus scheint sagen zu wol-
len, dass es auch beim Fasten ein Lernen
und verschiedene Stufen gibt. So fügt er
hinzu: „Niemand näht ein Stück neuen Stoff
auf ein altes Kleid; ... Auch füllt niemand
neuen Wein in alte Schläuche ... Neuer Wein
gehört in neue Schläuche“ (Mk 2,21-22).
Fasten ist Teil dieses neuen Lebens des
Christen, ist Frucht der Liebe. Wenn du
noch nicht neue Schöpfung bist, gereift,
kannst du von dir nicht das erwarten, was du
nicht geben kannst. Du kannst nicht den
Sprung von zwei Metern tun wenn du nicht
zu 20 Zentimetern fähig bist.
Der ist fähig zu fasten, der fähig zu lieben
ist, denn es kann sich für die geliebte Person
nur hingeben, wer wirklich liebt. Fähig zu
lieben ist der, der Christi Liebe für uns ver-
standen hat und in sich die wahre Liebe zu
den Brüdern trägt. Auch hier braucht es eine
reine Liebe, nicht eine geschäftige: „wie du
mir so ich dir“,
sondern eine Liebe, die sich
vor Gott nicht ängstigt.
Das Evangelium spricht von einem
Pharisäer, der zweimal in der Woche
fastet
, er hat alle Karten in Ordnung um
dem Gesetz zu genügen, und doch ist er
„nicht gerechtfertigt“, d.h. er ist nicht einge-
treten in die Lebensgemeinschaft mit Gott,
weil dieses Fasten nur dazu diente, seine
Verdienste herauszustreichen und mit
Verachtung über andere zu urteilen (Lk 18,
9-14). Gott braucht nicht unsere Opfer; sie
sind gut für uns, weil sie uns für Ihn öffnen
und für sein Leben in uns. Gott trägt uns
nichts auf, noch kontrolliert er uns. Wer aber
fastet, soll es aus Liebe tun, nicht aus Angst,
Gott nicht zu gefallen, seine Wohltaten nicht
zu geniessen und die erbetenen Gnaden
nicht zu erhalten.
Die Anstrengung dient mehr dazu, sich
Opfer aufzuerlegen als wirklich in die Liebe
zu Gott einzudringen; wie Johannes sagt:
„Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern
die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer
sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollen-
det“
(1 Joh 18).
Gott weiss zu warten, er liebt und ach-
tet auch denjenigen, der noch nicht zu
fasten fähig ist
. Übrigens verlangt die
Kirche, die das barmherzige Antlitz Christi
wiedergibt, offiziell äusserst wenig Fasten:
gerade zweimal im Jahr:
am
Aschermittwoche und am Karfreitag. Sie
wird nicht müde, ihren Kindern einen nüch-
ternen Lebensstil, frei von weltlichen
Dingen, zu empfehlen.
Fasten also ist ein Geschenk der
Gnade, darum gibt es kein Fasten oder
Gebet; denn die Gnade kommt nicht von uns
sondern ist eine Gabe, die man im inständi-
gen Gebet erfleht. Wenn immer Faste4n
ohne Gebet möglich wäre, es wäre nur reine
biologische Mache. Es gibt tatsächlich die
vielen Opfer um zu magern und sich phy-
sisch in Form zu halten, doch hat dies nichts
zu tun mit dem christlichen Fasten. Auch der
Atheist übt diese Art des Fastens.
Das christliche Fasten fordert das
Gebet, nicht nur, weil dies uns vom Herrn
die Kraft zum Nahrungsverzicht ergibt, son-
dern weil es vor allem die Liebe ausdrückt,
die dich zum Fasten drängt.
Wenn wir vor dem gekreuzigten Jesus
stehen um über sein Leiden nachzusinnen,
erfahren wir, wie der Appetit nachlässt, ver-
schwindet. Wie auch, wenn wir die
Schmerzen Mariens betrachten und wie Sie
die Dornen auf uns nehmen, die Satan in den
Seelen hervorruft, in den Familien und in
der Welt, dann spüren wir den Hunger nicht
mehr. Andere Dinge werden wichtiger und
man empfindet in sich eine innere Freiheit,
die das Herz weitet und, ohne zu essen, sich
gut fühlen lässt, heiter und im Frieden mit
sich selbst und den andern.
Ja, die andern. Wenn du d ich näher am
Herzen Gottes spürst, wenn dieselben
Empfindungen des Unbefleckten Herzens
Mariae dich durchlaufen, da spürst du, dass
du etwas für die andern tun kannst: sie wer-
den wichtiger als du,
als deine
Beschäftigungen und deine Bedürfnisse. Du
möchtest etwas für sie tun, eigentlich möch-
test du alles für sie tun, besonders für jene,
die dir am liebsten sind oder die am meisten
leiden. Aber auch jetzt begegnet dir das Wort
des Herrn: Diese Art von Dämonen kann
nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben
werden“
(vgl. Mt 17, 19-21und Mk 9,29)
Wenn euer Glaube nur so gross ist wie eine
Senfkorn ... wird dieser Berg wegrücken ...
Nichts wird euch unmöglich sein!“
Also Mut! Bitten wir den Herrn durch die
Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria um
die Gnade des christlichen Fastens und sie
wird uns gegeben werden (vgl. Mt. 7, 7-11).
Don Nicolino Mori
Mit vom Leiden
druchtränkten Händen
Diese angenagelten Hände. Diese ver-
wundeten Hände. Diese erzwungen ver-
krampften Hände in grenzenlosem Schmerz,
während das Eisen der Nägel das noch
lebende Fleisch zerfetzt.
Hände eines Gottes, der sie zum Segnen,
zum Lieben, zum Heilen, zum Weg weisen
gewollt hat. Christi geweihte Hände – des
Gesalbten des Vaters – auf die Erde gesandt
um ein Priestertum des endgültigen Heils
und Loskaufs zu bringen. Der einzig Fähige
um die Pforte des Reiches aufzureissen,
indem er sein eigenes Opfer auf dem
Holzesaltar des Kalvarienbergs vollbringt.
Im ersten schmerzhaften Geheimnis
betrachten wir die gefalteten Hände Jesu
im flehenden Gebet
Sie hatten eben erst die festlichen
Gebärden erfüllt, die zu immerwährender
Erinnerung bestimmt waren. Sie haben das
Brot gebrochen, haben es gesegnet und an
die Tischgenossen ausgeteilt, hungernd nach
Liebe und Wahrheit. Aber vor dem Weihen
des Tisches haben diese selben Hände ihre
Füsse berührt, sie gewaschen, und getrock-
net, in dieser demütigsten Gebärde der
Unterwerfung und des Dienstes.
Fröstelnd in der Härte der Nacht sind sie
da, die eine in die andere verflochten, in
einem äussersten Akt reiner Menschlichkeit:
Vater, wenn es möglich ist, lass diesen
Kelch an mir vorüber gehen!“ (vgl Mt
26,39).
Lange verbleiben sie so, im Nebel
des Gethsemani,. durchtränkt von Schmerz
und Leiden, besser von leidenschaftlichem
Schmerz um alle Menschen aller Zeiten, die
Christus jetzt durch seinen Schrei zu errei-
chen hofft.
In der Hingabe sein Sieg. Im zweiten
schmerzhaften Geheimnis betrachten wir,
wie Gott den Menschen seine Hände über-
gibt damit sie an die Säule gebunden wer-
den.
Durch einfache Segensgesten hatten sie
so viele Menschen befreit von ihren
Krankheiten, bösen Geistern und aus der
Sünde. Sie hatten die Augen der Blinden
und die Ohren der Tauben geöffnet, ihnen
ihre Freiheit und Würde zurückgegeben,
hatten Ehebrecherinnen losgesprochen und
ihre Ankläger verurteilt, indem sie einfach
ihre Sünden in den Sand schrieben.
In Fesseln gefangene Hände überlassen
die Bewegungen des Körpers den Geisseln.
Durch Gewalt machtlos gemacht, nehmen
sie gefügig die Schläge entgegen: diese reis-
sen unerbittlich die Glieder zu Fetzten.
Im dritten schmerzhaften Geheimnis
betrachten wir die wehrlosen Hände Jesu,
ungeschützt vor den Beleidigungen.
Ein Regen von andern Händen ergiesst
sich über ihn: sie stossen, ohrfeigen, berau-
ben ihn, wahnsinnige Hände, gewaltsame
Hände, unruhige Hände. Hände von Heiden,
betrogen, irregeführt durch ihr eigenes
Unwissen.
Aber es gibt keinen Grund für soviel
3
Echo 174
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NACHRICHTEN VOM
GESEGNETEN LAND
Getöse um das zum Schlächter geführte
Lamm. Ihm sind keine Antworten erlaubt: es
ist die Stunde der Milde. Er versucht nicht,
sich zu verteidigen. Weder gebraucht er
seine Hände um zu beleidigen, noch um den
Wirrwar von seinem Haupt zu reissen, mit
dem sie sein Denken zu töten versuchen. Er
lässt sie gewähren, verlassen, entwaffnet;
und immer noch beladen von soviel
Mitleiden.
Im vierten schmerzhaften Geheimnis
betrachten wir die Hände des
Zimmermanns aus Nazareth, wie er das
Kreuz umarmt.
Er hält es mit allen Fingern. Ergreift es
mit Erfahrung. Nimmt die Faser der Rinde
wahr, das Aufeinanderfolgen der Astknoten,
das noch anhängende Harz. Wie oft gingen
Äste und Holzhaufen durch seine Hände: er
formte sie zu Tischen, zu Stühlen oder ver-
schiedenen Geräten, die dem Leben des
Menschen dienen. Sein Handwerk hatte er
von Josef, seinem Vater, erlernt Von ihm
hatte er auch das Wissen, den Duft des
Ahorns, des Nussbaums, der Esche vonein-
ander zu unterscheiden. Er liebte und
schätzte die Geheimnisse seines
Handwerks, das in seiner Einfachheit dazu
diente, den Menschen zu erfreuen.
Vielleicht gehörte der Stamm, der jetzt
auf seine Schultern drückt, einem Baum, der
genau dazu geboren war: Banner und Thron
seines Königtums zu werden. Kein Name ist
bekannt, wer ihn gepflanzt hätte. ; bekannt
ist der Name dessen, der darauf gepflanzt
wurde. I.N.R.I. sind seine Initialen. Bald
werden sie gut sichtbar ausgestellt sein,
damit die ganze Welt ihn erkennen möge.
„Wenn ich erhöht sein werde, werde ich
alles an mich ziehen“ , hatte er eines Tages
gesagt. Entfernte Worte, Erinnerung an eine
Rede am Ufer des Sees, jetzt dazu da,
Wirklichkeit zu werden. Noch ein Schritt, –
verborgenes Flüstern Deines Herzens – das
Dich dieses geweihte Holz nicht loslassen
lässt: die Erde hat es für Dich, Sohn Davids,
spriessen und gedeihen lassen. Deine Finger
entblättern die Härte des Holzes und bewei-
nen die Härte der Herzen, die da sind, Dich
zu kreuzigen. Wie das Holz der Erde entris-
sen sich verbrennen lässt für sie, so wird
deine Liebe sie retten.
Das Ziel ist erreicht. Fast alles erfüllt.
Im fünften Geheimnis betrachten wir die
Hände Jesu angenagelt auf dem Kreuz.
Offen, blutend, endgültig blockiert. Es
ist getan. In seinem Hochmut hat es der
Mensch fertig gebracht, Gott unbeweglich
zu machen, und versteht noch immer nicht,
dass Gott genau dazu geboren ist, dem
Menschen die Freiheit zu schenken. Der
Mensch wollte es nicht verstehen selbst am
Tag, da er sich selber durch seinen
Machthunger bedroht fühlt, von wem ihm
die einzig mögliche Waffe der
Gewaltlosigkeit angeboten wurde.
Nein, er kann nichts mehr riskieren.
Keine Zeit ist mehr zu verlieren. Schliessen
wir seine Hände!
Und immer noch nicht versteht er, der
arme Mensch, dass auf diesen offenen
Händen an den am Gipfel des Kreuzes ges-
preizten Armen Christus die ganze
Menschheit zum Vater erhebt. Der
Hohepriester, das geopferte Lamm ohne
Makel, wäscht unsere Sünde mit seinem
Blut, während Maria, direkt unter Ihm,
jeden Tropfen davon auffängt.
Stefania Consoli
Frische
kristallnen Wassers
Beissende Kälte durchdringt die Haut,
wenn – im herzegowinischen Dorf angekom-
men - man mit einem Herzen voller
Erwartungen das Auto verlässt. Der typische
Boreas des Balkans verscheucht jedes
Stäubchen und macht die Luft rein und klar,
durchsichtig und trocken. Beim ersten
Atemzug verspürt man sich an der Quelle
reinen, keuschen Sprudels angekommen. Es
sind nicht die meteorologischen Umstände,
die dieses Empfinden hervorrufen,
vielmehr die Gewissheit, dass
Marias Herz, rein und unbe-
fleckt, hier in Medjugorje offen
ist,
wie ein Bronn, der frisches
Quellwasser versprudelt, Wasser
das fähig ist, jeden Durst zu lindern.
Wer gezwungen ist im unerbitt-
lichen Mechanismus einer
Gesellschaft zu leben, die in gren-
zenlosen Rhythmen produziert und
konsumiert, fühlt sich in den Sog
eines Wirbels genommen durch die
tausend Dinge, die jeden Tag
Aufmerksamkeit, Zeit und Energie
kosten und dafür das Gift eines for-
dernden und immer stärker verpe-
steten Lebens zurückgeben. Wir
mühen uns ab, jagen Zielen nach,
die schnell veralten, uns noch ent-
leerter an Sinn und Lebenskraft
zurück lassen. Wir rennen herum um „alles
fertig zu bringen“ und stellen fest, dass viele
Dinge unnötig waren, banal, auferlegt durch
ein System, das nur zum Schein und für den
Konsum lebt.
Darum ist es not-wendig, hierher zu
kommen, zu diesem kostbaren Gnaden-
quell.
Um sich zu erholen. Sich zu reinigen.
Zu erlauben, dass Sie uns sauber macht von
allem, das sich in die Falten unseres Seins
und unseres Geistes eingenistet hat, uns
schwerfällig und ausser Atem werden lässt.
Besonders in diesen Endwintertagen, wo das
Land wenig von Pilgern besucht wird,
geniesst man in Medjugorje eine ganz beson-
dere Ruhe, wo jedes Ding von Schweigen
durchtränkt ist und vom Geschmack des
Alltags. Man sieht die Kinder zur Schule
gehen und heimkommen, die Männer die
Häuser instandstellen, die Frauen mit vielen
Dingen beschäftigen. Und der Rauch aus den
Kaminen ist Zeichen dafür, dass dort ein
Herd brennt und darum herum die Familie
sich bewegt und auch inne hält.
Starke Düfte von getrocknetem Fleisch
und von Kälte geröteten Wangen. Die
Souvenirläden geschlossen und der dumpfe
Ton eines Holzhammers. Hier wohnt
Maria.
So normal und einfach wie alle. Sie
will nicht mit Augen gesehen zu werden,
aber wünscht in uns zu leben, mit unserm
Auge zu schauen, unsrer Stimme zu spre-
chen, mit unserm Herzen zu beten. Sie ist
vom Himmel gekommen um unser Leben
schön zu machen, es mit Ihr zu füllen; sie
bringt uns die Gnade, wovon Maria voll ist
und die uns unbefleckt werden lässt wie
Sie.
Nur in dieser innern Durchsichtigkeit,
die Sie uns gibt, können wir unsern Tag
ohne Mühsal leben, sogar im Leiden, das
uns häufig begleitet. Die Mutter lehrt uns,
uns ganz natürlich über unsere menschli-
chen Bedingungen zu erheben, und jede
Sache anzugehen mit einem Geist, der über
die Dinge hinaus sieht, mit einem Verstand
der mehr versteht als die Vernunft und
einem Körper, obwohl es sein Schicksal ist,
zu verderben, weiss, dass er eines Tages in
die Ewigkeit auferstanden sein wird. Wie
Sie, Maria, in den Himmel aufgenommen
und doch hier auf Erden gegenwärtig.
Ich steige auf den Hügel um zu danken
und um die Umarmung auszutauschen, die
Sie mich bei der Ankunft finden liess. Allein
die Steine begleiten mich, festgetrampelt in
diesen langen Jahren der Erscheinungen
durch die Vielzahl der Pilger. Es ist nicht
nötig zu beten, nicht zu denken. Die Luft,
die ich atme, ist mein Gebet; die Sonne, die
meine Schritte erwärmt, ist mein Gedanke.
Einfach gehe ich bergan und im
gehen begegne ich Ihr, die mich
erwartet.
Eine Statue zeigt den Ort an, wo
die Muttergottes so manches Mal ihr
Antlitz gezeigt hat. Darum herum,
drei, vier kniende Pilger, einge-
taucht in geheime Zwiesprache mit
der Mutter. Rosenkranzkerne flies-
sen langsam durch ihre Finger. Ich
wähle einen Stein um mich zu set-
zen und versinke, zufrieden, in die
Arme Marias.
Stumme Listen von Namen begin-
nen sich sachte, sachte in mein
Schweigen hinein auszuweiten, die
Bedürfnisse, Mühen und Wünsche
von vielen - Bekannten und
Unbekannten - ins Gedächnis zu
rufen. Ich übergebe sie Maria und
halte stille. Aber genau jetzt beginnt
eine unaufhaltsame Gnade aus dem Quell zu
strömen, an den mein Herz sich gelehnt hat ,
überquellend, gleich einem übervollen
Strom, der meine Seele durchfliesst wie ein
Kanal, ausbrechend auf alle Seiten.
Die Schönheit lässt sich nicht zurückhal-
ten. Sie breitet sich von selbst aus.
Berauscht von ihrer Reinheit halte ich inne
in ihrer Umarmung und entdecke, wie ich –
sachte, sachte - zum Bronn des Friedens und
des Segens werde.
Stefania Consoli
Kardinal J. Bozanic´,
Erzbischof von Zagreb:
kein urteil über Medjugorje
„Die Kirche sagt, dass wir berufen sind an
die Heilige Schrift zu glauben. Die Kirche
anerkennt jedoch auch die Möglichkeit der
sogenannten privaten Offenbarungen, den-
noch sind die Gläubigen nicht verpflichtet,
daran zu glauben. Medjugorje kann unter die-
sem Aspekt betrachtet werden.“
Der Kardinal erinnerte daran, dass die
Bischöfe am Anfang der neunziger Jahre in
Zadar den Schluss zogen, dass sie aufgrund
ihrer Untersuchungen über den übernatürli-
chen Charakter von Medjugorje nicht spre-
chen können, sie hätten ihn aber auch nicht
verneint. „Wir möchten darüber bis heute
noch kein Urteil geben, weil wir nicht genü-
gend Argumente haben. Dennoch verwei-
gern wir den Menschen das Recht nicht, dort
zu beten oder dorthin zu pilgern. Wir wün-
schen, dass dort eine wahre, katholische
Lehre gegeben wird, dass aber die Messen
mit den angeblichen Erscheinungen nicht
verbunden werden.“
4
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Die Gospa
spricht am Radio
Liebe Freunde und ihr alle, die die
Königin des Friedens verehren, diese
Weihnachten brachte und grosse Freude:
Radio „Mir“ Medjugorje hat begonnen,
sein Programm direkt über Satellit aus-
zustrahlen.
Das Gebetsprogramm und die
Liturgie können nun von den Freunden der
„Gospa“ in Europa, im Nahen Orient und
in Afrika gehört werden. So haben wir
einen weitern Schritt getan in der
Verbreitung von Marias Botschaft gemäss
ihrem Wunsch.
Radio Medjugorje ist eine Frucht der
Erscheinungen der Gottesmutter und
steht im Dienste der Gläubigen, der Kirche,
der Gesellschaft und zahlreicher Pilger.
Hörbar ist es in Bosnien-Herzegowina und
in einem grossen Teil Kroatiens. Es ist ein
Trost und Hoffnungsträger für viele einsa-
me Menschen, Arme, die unter den Folgen
des Krieges leiden, der vor kurzem unsere
Regionen verwüstet hat.
Unser Radio übermittelt jeden Abend
direkt aus der Pfarrkirche das
Rosenkranzgebet, die Messe und die
Anbetungsstunde. Laut Aussagen von
Einheimischen gehört unser Radio zu den
meist gehörten in diesen Gegenden. In sei-
nem Programm übermittelt es die christli-
chen Werte und das Leben im Glauben. Wir
sind besonders stolz, viele Zuhörer unter
den Jungen zu haben. Unsere Radiostation
hat keine organisierte Finanzierung, wird
von keiner Organisation unterstützt (weder
vom Staat noch von andern) und lebt von
der Vorsehung Gottes,
sowie von der
Grossherzigkeit der Mitglieder, die sie
unterstützen. Bis heute konnten wir mit die-
sen Mitteln funktionieren. Ab jetzt, da wir –
auf Verlangen der Pilger – begonnen haben
über Satellit auszusenden,
sind die
Betriebskosten beachtlich höher geworden
und wir können sie nicht mehr decken mit
den Mitteln, die wir bis jetzt zur Verfügung
hatten.
Darum wenden wir uns zum ersten
Mal an euch und bitten um eure
Unterstützung
und eure Hilfe nach euern
Möglichkeiten, damit die STIMME DER
GOSPA, die wir in Medjugorje vernehmen,
so viele Menschen als möglich erreicht. Ihr
könnt uns über Satellit HOT BIRD 6 hören.
(Siehe unsre Website: www.Medjugorje.hr
– http://www-medjmugorje.hr/)
Wer eine Spende machen will, kann sie
auf folgendes Bankkonto einzahlen:
Informativni centar MIR Medjugorje
Zagrebacka banka BH
D.D. Mostar
Swift: ZABA BA 22
7100-48-06-027746
Wir bitten euch, kompletter Name und
Vorname des Spenders oder den Namen der
Institution zu nennen. Im voraus danken
wir für alle Spenden, auch der geringsten,
und für eure Unterstützung im Verbreiten
von GOSPAS STIMME über Satellit.
Wir vertrauen auf das Gebet und die
Fürbitte der Königin des Friedens!
P. Mario Knezovic‘ OFM
Direktor
Die “außergewöhnlichen“
Gaben
von P. Tomislav Vlasic’
Es ist wichtig für den, der im geisti-
gen Leben Fortschritte machen will, dass
er das Wesentliche, die Durchführung
und die Ganzheit der eigenen Strecke
immer im Blick behält. Jeder einzelne von
uns ist nach dem Bild und der Ähnlichkeit
Gottes geschaffen, eine Identität die der
Herr in einer lebendigen Beziehung mit
ihm heranreifen lässt. Wir sind wie die
Knospe einer Blume, die, wenn sie von der
Gnade der Liebe Gottes bewässert wird,
sich nach seinem Willen entfaltet . Jeder
hat sein persönliches Wachstum, aber es ist
wichtig zu wissen wie, mit Sicherheit in
Richtung des Wesentlichen zu gehen, um
die völlige Realisierung unserer ganzen
Existenz zu erreichen.
Auf dem geistigen Weg geschieht es
oft, dass die Personen den Akzent auf die
außergewöhnlichen Erfahrungen setzen
,
auf der menschlichen Ebene wie auf jener
geistigen. Dennoch ist damit noch nicht
gesagt, dass das was für den Menschen
außergewöhnlich ist, es auch für Gott sei.
Denn die außergewöhnlichen Erfahrungen
an sich selbst sichern noch keinen automa-
tischen Eintritt in das Himmelreich, sie kön-
nen im Gegenteil sogar zu einem Hindernis
werden. Das, was in unseren Augen außer-
gewöhnlich ist, muss seinen Platz dem
überlassen, was für Gott außergewöhnlich
ist; für ihn ist das Außergewöhnliche das
Leben der Heiligsten Dreifaltigkeit das in
uns gegenwärtig ist .
Die außergewöhnlichen Erfahrungen
können leicht eine billige Religiosität
werden
; Erfahrungen um die wir uns unun-
terbrochen drehen oder eine Art spiritueller
Schminke unter der sich unreife, unvoll-
ständige Personen verstecken oder sogar
Personen die keine reale Bekehrung wün-
schen. All dies ist sehr gefährlich.
Der Hl. Paulus schreibt im ersten
Brief an die Korinther, dass er uns einen
besseren Weg zeigen will, einen, der alles
andere übersteigt
. Es handelt sich um die
Liebe Gottes, eine Liebe die jede Art von
menschlicher Liebe überragt. Während
diese nämlich aus vielen „außergewöhnli-
chen Dingen“ besteht, ist die göttliche
Liebe reine Harmonie, Vollkommenheit und
Allmacht: „Die Liebe ist langmütig, die
Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie
prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie
handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren
Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich
nicht über das Unrecht, sondern freut sich
an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt
alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe
hört niemals auf.“
(1 Kor. 13,4-8)
Wenn wir aufmerksam die
Beschreibung die der Hl. Paulus über die
Liebe macht, betrachten,
erkennen wir in
ihr eine Person voller Harmonie, vollkom-
men und zur gleichen Zeit, eingetaucht in
den Geist Gottes. Tatsächlich sind alle
diese Ausdrücke über die Liebe nichts
anderes als die Früchte des Heiligen
Geistes, die sich in uns in wahre und geeig-
nete Gnaden verwandeln sollen.
In diesem Zusammenhang erinnere ich
mich einer Erfahrung, die für mich sehr
bedeutungsvoll war. Die kleine Jelena
Vasilj erzählte sie mir eines Tages, nach-
dem sie das Treffen mit der Gottesmutter
hatte. Innerlich hatte Jelena eine Blume
gesehen; alle Blütenblätter waren frisch,
gesund und untereinander verbunden Es
war eine schöne Blume. Die Muttergottes
sagte ihr dann: „Sieh eine Seele ist wie
diese Blume wenn in ihr alle Tugenden
frisch, gesund und untereinander verbun-
den sind, dann kann Satan die Blume nicht
pflücken, niemand kann es weil diese
Blume ganz Jesus gehört“
.
Wenn eine Person Gott zulässt in ihr
das einzig Wesentliche zu sein, kann er in
ihr frei jede Erfahrung dem Bedürfnis, dem
Rhythmus und der Mission der Person ent-
sprechend, die Gott bestens kennt, lenken.
Aufgabe der Person ist es einzig offen zu
bleiben, wie Maria, um alles was Gott ihr
gibt zu empfangen; an seiner Initiative teil-
nehmend und erlaubend, dass Gott in ihr
das Wollen und die Verwirklichung fördert.
Wenn wir uns jedoch zuviel auf die
außergewöhnlichen Erfahrungen -
gemessen
nach menschlichen Kriterien-
konzentrieren und unsere Fähigkeiten nur
in diese Richtung lenken, halten wir uns
leicht um sie herum auf und verwenden sie,
um unsere Wünsche zufrieden zu stellen.
Dann dringt Satan in unser Ego ein und
greift die Blume unseres Lebens an, er
nimmt ihr die Frische und die Harmonie mit
dem Ziel sie zum Verwelken zu bringen.
Die Heilige Schrift kommt uns hier
noch einmal zu Hilfe um diese
Auffassung besser zu verstehen;
im
besonderem der zweite Brief des Hl.
Apostel Petrus: „Alles, was für unser
Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat
seine göttliche Macht uns geschenkt; sie
hat uns den erkennen lassen, der uns durch
seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat.
Durch sie wurden uns die kostbaren und
überaus großen Verheißungen geschenkt,
damit ihr der verderblichen
Begierde, die
in der Welt herrscht, entflieht und an der
göttlichen Natur Anteil erhaltet.“
Gott hat vorausgesehen, dass jeder
von uns eintritt um Teil zu haben an sei-
ner göttlichen Natur
. Der Hl. Petrus fährt
deshalb fort: „Darum setzt allen Eifer
daran, mit eurem Glauben die Tugend zu
verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis
die Selbstbeherrschung,
mit der
Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der
Ausdauer die Frömmigkeit,
mit der
Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der
Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles
bei euch vorhanden ist und wächst, dann
nimmt es euch die Trägheit und
Unfruchtbarkeit,
so dass ihr Jesus
Christus, unseren Herrn, immer tiefer
erkennt. Wem dies aber fehlt, der ist blind
und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er
gereinigt worden ist von seinen früheren
Sünden. Deshalb, meine Brüder, bemüht
euch noch mehr darum, dass eure Berufung
und Erwählung Bestand hat. Wenn ihr dies
tut, werdet ihr niemals scheitern. Dann
wird euch in reichem Maß gewährt, in das
ewige Reich unseres Herrn und Retters
Jesus Christus einzutreten“
(2 Petr, 3-11).
Was ist außergewöhnlich für unser
Leben? Die Auferstehung Jesu Christi ist
außergewöhnlich. Seine Himmelfahrt, mit
welcher er unsere menschliche Natur zum
Vater gebracht hat. Auch die Aufnahme der
seligen Jungfrau Maria in den Himmel ist
außergewöhnlich, durch die sie mit Seele
5
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“ Kehrt zurück zum ersten Feuer”
Die Bedeutung des Herzens
in den Botschaften Mariens
II. Teil
Wie schon in Fatima, ladet uns die
Madonna in Medjugorje mit besonde-
rem Nachdruck zur WEIHE AN IHR
UNBEFLECKTES HERZ ein,
indem Sie
dieser geistlichen Handlung eine entschei-
dende Bedeutung zumisst, beinahe als ein
erforderlicher Weg, um die besonderen
Gnaden voll aufzunehmen, die Gott der
Welt in dieser Zeit anbietet: „Weiht euch
meinem Unbefleckten Herzen. Gebt euch
mir völlig hin und ich werde euch beschüt-
zen und den Heiligen Geist bitten, dass er
sich auf euch ausgieße!“
(Botsch. v.
02.08.1983); „Ich möchte, dass sich jede
Familie jeden Tag dem Heiligen Herzen
Jesu und meinem Unbefleckten Herzen
weihe!“
(Botsch. v. 19.10.1983); „Fleht
innig zu meinem und zum Herzen meines
Sohnes und ihr werdet alle Gnaden emp-
fangen. Weiht euch uns“
(Botsch. v.
02.07.1983).
Welche tiefe Bedeutung hat diese
besondere Weihe, der Maria eine solch
außerordentliche Bedeutung beimisst? Was
könnte der einzigen, grundlegenden Weihe
in der Taufe, Quelle und Beginn aller voll-
kommenen Gnade, hinzufügen, wie so man-
cher verdrossener „Baustellenbeauftragter“
auszusetzen haben wird?
Die Madonna übernimmt selbst die
Aufgabe mit einleuchtender Einfachheit
zu antworten:
„Auf besondere Weise, liebe
Kinder, möchte ich euch an das Herz Jesu
heranführen. Deshalb, liebe Kinder, lade
ich euch heute zum Gebet an meinen lieben
Sohn Jesus ein, damit alle eure Herzen Ihm
gehören. Und außerdem lade ich euch ein,
euch meinem Unbefleckten Herzen zu wei-
hen. Ich wünsche, dass ihr euch persönlich,
als Familien und Pfarreien so weiht, dass
alles durch meine Hände Gott gehört“
(Botsch. v. 25.10.1988); und weiter: „Ich
lade alle jene ein, die mir ihr „Ja“ gespro-
chen haben, die Weihe an meinen Sohn
Jesus, Seinem Herzen und mir zu erneuern,
sodass wir euch noch wirksamer als
Werkzeuge des Friedens in dieser friedlo-
sen Welt verwenden können“.
(Botsch. v.
25.04.1992).
In der Tat bietet sich die Madonna
selbst auf besondere Weise dem
Allerhöchsten an.
„Ich brenne aus Liebe
und leide für jeden von euch“
(Botsch. v.
20.11.1984), auf dass jeder Ihrer Kinder
noch inniger an jenem unbefleckten Leben
selbst teil hat, das in Ihrem mütterlichen
Herz ein himmlisches Feuer entzündet,
damit alle in Ihre miterlösende Mission zur
neuen Erweckung des Lebens Ihres Sohnes
in den Herzen der Geschwister und des
Universums eingebunden sind. „Ich bin
eure Mutter und wünsche, dass eure Herzen
meinem ähnlich sind!“
(Botsch. v.
25.11.1994): „Liebe Kinder, helft meinem
Herzen, dass es in einer Welt der Sünde tri-
umphiert“
(Botsch. v. 25.09.1991).
Maria, einzigstes Geschöpf, das voll-
kommen mit dem Herzen des Sohnes
verbunden ist,
hört nicht auf, wie Er, der
sich „für sie heiligt, damit auch sie in
Wahrheit geheiligt sind“
(vgl. Joh 17,19)
und fleht zum Vater, aus jedem Seiner
Kinder echte „Begleiter des Lammes“ (vgl.
Offb 14,4) zu machen, vollkommen mit
Seinem Herzen bei dessen Anerbieten für
die Rettung der ganzen Schöpfung verbun-
den: „Menschen, die bei der Opferung Jesu
am Altar bereit sind, sich mit Ihm zu einem
einzigen Opfer für die Rettung der Welt zu
vereinen“
(Botsch. v. 08.11.1984).
Dies ist auch der Sinn der bekannten
Weihegebete an die Heiligsten Herzen,
die der kleinen Jelena am Anfang der
Gebetsgruppe diktiert wurden. „... Durch
dein Herz mache, dass wir Menschen uns
alle lieben. Mache, o guter Jesus, dass wir
unsere Herzen dir wenigstens öffnen, wenn
wir uns deiner für uns erlittenen Passion
erinnern; die Flamme deines Herzens, o
Maria, steige herab auf alle Menschen,
präge die wahre Liebe in unsere Herzen
ein...“
(Botsch. v. 27.-28.11.1983).
Man versteht somit klarer den tiefen
Sinn der großen marianischen
Erscheinungen
zum Jahrtausendende in
Lourdes und Fatima und die außerordent-
lich lang andauernde Anwesenheit der
Königin des Friedens in dieser Zeit. In der
Tat offenbart die Madonna in einer
Botschaft an die Seherin Mirjana, dass auch
nach dem Ende der Erscheinungen – die
letzten der Welt geschenkten: “Danach
werde ich nicht mehr auf Erden erscheinen:
Diese sind meine letzten Erscheinungen“
(Botsch. v. 02.05.1982) – wird Sie mit
Ihrem Herzen bei uns bleiben. „Weiht euer
Herz Gott und macht aus ihm die Wohnung
Gottes! Gott möge immer darin wohnen!
Meine Augen und mein Herz werden hier
sein, auch wenn ich nicht mehr erscheinen
werde“
(Botsch. v. 18.03.1996).
In Ihrem Herzen ist aber die ganze
himmlische Kirche anwesend. Die leben-
dige und physische Anwesenheit Mariens
unter uns – wie das Konzil verkündet: Wie
und Leib in der Heiligsten Dreifaltigkeit
eingetaucht ist. Dies ist der Weg und das
Ziel für uns alle.
Auf diesem Weg ist das größte Ideal
die Heiligste Jungfrau Maria. Im
Evangelium, in den Erscheinungen, sowie
in den mystischen Erfahrungen, zeigt sie
sich nie auf eine „außergewöhnliche“ Art
und Weise – wie es sich hingegen die
Menschen erwarten. Maria zeigt sich ein-
fach, demütig, gehorsam. Im Zentrum ihres
Auftretens ist immer Gott, während sie die
Dienerin bleibt.
Die Muttergottes wünscht uns einzig
und allein, uns in eine immer tiefere
Beziehung mit Gott einzuführen, bis auch
wir die Fülle des Lebens haben, dieselbe
Fülle, die sie eines Tages singen ließ:
„Meine Seele preist die Größe des Herrn“.
Es ist sehr wichtig, dass unsere
Spiritualität diesen einfachen und vita-
len Charakter einnimmt
, sodass unser
Gebet Leben wird und unser Leben ein
Gebet; alle beide bringen uns in
Gemeinschaft mit Gott. Wenn wir so leben,
werden wir jeden Tag wahre und eigene
Wunder entdecken und verstehen, dass es
nichts außergewöhnlicheres gibt, als einen
Gott der sich entschieden hat, im Herzen
eines jeden Menschen zu leben.
sie im Himmel schon in Leib und Seele ver-
herrlicht ist, stellt sie das Ebenbild und den
Beginn der Kirche dar, die in zukünftigen
Zeiten in Erfüllung gehen wird, bis der Tag
des Herrn kommt
– ist sicher Zeichen
„eines neuen Himmels und einer neuer
Erde“ (vgl. Offb 21,1). Eine Vorahnung die-
ser Verklärung der Erde, wie von der
Heiligen Schrift durch göttliche Anordnung
angekündigt (vgl. 2Petr 3,13; Offb 2,1.27),
wird sich im Zeichen des Triumphes des
Unbefleckten Herzens der Mutter verwirk-
lichen, so wie in Fatima offenbart.
Die wahre Bedeutung dieser besonde-
ren Weihe tritt somit klar zutage, an die
uns Maria unermüdlich in dieser Zeit einla-
det. Sie möchte uns in Ihr Unbeflecktes
Herz aufnehmen, um uns in einer lebendi-
gen und vollständigen Gemeinschaft mit
der himmlischen Kirche zu vereinen. Mit
jenem neuen Jerusalem, das in Ihr und mit
Ihr „aus dem Himmel herabkommt; sie war
bereit, wie eine Braut, die sich für ihren
Mann schmückt“ (vgl. Offb 21,2), und die-
ses neue Jerusalem ist im Herzen Mariens
anwesend und leibhaftig in der Welt
erschienen, um auch unsere Herzen zur
„Wohnung Gottes unter den Menschen“
(vgl. Offb 21,3) werden zu lassen.
Es eröffnet sich ein neuer, weiter, hel-
ler Horizont über den zentralen Grund
des Rufes Mariens zur Lebenshingabe,
und zwar durch Ihr Unbeflecktes Herz, für
die Rettung der Welt, Kernpunkt aller Ihrer
Erscheinungen. In der Tat ist das eine
Einladung,
sich für die vollständige
Aufnahme der reinen Liebe Gottes. Eine
Einladung, sich vollkommen im Herzen
Mariens mit der einzigartigen „Qualität“
der Liebe, die im himmlischen Jerusalem
anwesend ist, zu vereinen, durch eine
lebendige und endgültige Gemeinschaft mit
der Kirche der Engel und Heiligen.
Die Bewohner des Himmels möchten
sich mit uns vereinen und in uns in Fülle
leben; sie wünschen, dass wir vollkommen
am Leben und an der Herrlichkeit Gottes,
deren sie sich erfreuen, auch teilhaben,
damit sich endlich erfülle was „Er
beschlossen hat, die Fülle der Zeiten her-
aufzuführen, in Christus alles zu vereinen,
alles, was im Himmel und auf Erden ist“
(vgl. Eph 1,10).
Giuseppe Ferraro
6
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In Ihren Botschaften hat
die Madonna stets die
Wichtigkeit der
Fastenzeit unterstrichen,
als eine privilegierte
Zeit der Gnaden und
der Bekehrung.
Im Besonderen hatte Sie
durch Jelena der
Gebetsgruppe gesagt:
„Entscheidet euch mit
Entschiedenheit, was
ihr in dieser Fastenzeit
besonders tun wollt.
Ich möchte euch einen Vorschlag machen.
Während dieser Zeit versucht jeden Tag
einen Fehler zu besiegen, einer eurer
Schwächen und öfter vorkommenden
Verfehlungen auszuweichen, wie die
Reizbarkeit, Ungeduld, Trägheit, Klatsch,
Ungehorsam, die Abweisung unsympathi-
scher Personen.
Wenn ihr eine hochmütige Person nicht
ertragen könnt, müsst ihr euch ihr nähern.
Zeigt ihr, dass die Demut wertvoller ist als
der Hochmut. Also meditiert jeden Tag
über euch selbst und sucht in eurem
Herzen, was zu ändern ist, die zu überwin-
denden Schwächen, die zu beseitigenden
Laster. Ihr müsst kämpfen und euch
anstrengen. Ihr müsst ehrlich wünschen,
dass diese Fastenzeit in Liebe vergehe.
So werdet ihr mir und dem himmlischen
Vater näher sein. Ihr werdet selbst und
auch die euch umgebenden Menschen
werden glücklicher sein.
Durch dem Kampf in der
Wüste wird die Liebe
im Menschen geboren
von Jelena Vasilj
Für uns Christen hat die Wüste eine
sehr lange Tradition: Das schon seit den
ersten Jahrhunderten nach Christus in
Ägypten, Syrien und Palästina; später tau-
chen in Kleinasien, in Italien, Frankreich
und auch Irland Männer und Frauen auf,
die eine besondere Liebe zur Wüste hegen.
Sie werden seit den Anfängen als
Anachoreten bezeichnet, ein Begriff aus
dem Griechischen, der bedeutet: Sich an
einen Ort oder eine Region, der Wüste
gleich, zurückziehen
. Dieser Begriff ist
selbst Jesus nicht unbekannt, der gleich
nach der Geburt nach Ägypten flüchten
musste, um der Todesdrohung Herodes
auszuweichen. Auch die geistliche Person
fühlt sich angesichts des bedrohten
Innenlebens dazu gedrängt, in eine innere
Wüste auszuweichen. Nun aber, wenn sie
sich in der Wüste befindet – weit weg von
der vermeintlichen Gefahr – findet sie sich
zu ihrer Überraschung im wahren Kampf
wieder. Es war so, dass die „Wüstenväter“
die Wüste auswählten, nicht um davor zu
fliehen, was sie nicht aus eigener Schwäche
ertragen konnten, sondern um den wahren
Kampf aufzunehmen.
Unser Kampf verkleidet sich oft mit
dem Erscheinungsbild eines
Scheinkampfes, was in Wirklichkeit den
Unwillen aufzeigt, unsere wahren Feinde
zu bekämpfen: Die Mächte des Bösen, wie
der hl. Paulus sagt. Wer wenigsten ein bis-
schen die Wüste kennt, kommt zur
Einsicht, dass sie die Wüstenväter gerade
deshalb aussuchten, weil sie keinen Trost
spendet und oft das geistliche Wachstum
verlangsamt, wenn nicht sogar aufhaltet.
Welchen wahren Kampf muss nun die
Person aufnehmen, wenn sie sich endlich
bewusst wird, die hohen Gipfel geistli-
chen Lebens erklimmen zu müssen?
Ein
schöner Satz des hl. Augustinus erleuchtet
uns: „Unterdessen, o liebe Brüder, ist es
schwer ohne Streit zu leben. Wir sind dazu
berufen, in Eintracht zu leben, es ist uns auf-
getragen, mit allen Frieden zu haben; wir
müssen uns anstrengen, alle unsere Energie
in der Absicht einzusetzen, endlich zum völ-
ligen Frieden zu gelangen: und trotzdem
streiten wir mehr denn je mit jenen, die
Gegenstand unserer Aufmerksamkeit sind.
Der eine macht Fehler und du möchtest ihn
auf den rechten Weg führen; er widersetzt
sich und du streitest.
Hier und da, vom Kampf ermüdet, sagt
einer: Was soll’s!, jene zu ertragen, die sich
mir widersetzen und mir Böses für Gutes
vergelten? Ich will ihnen helfen, sie jedoch
wollen sich verlieren; ich verbringe mein
Leben im Streit und bin nie im Frieden;
außerdem mache ich mir selbst jene zu
Feinden, die meine Freunde sein sollten,
wenn sie doch nur meine Aufmerksamkeiten
ihnen gegenüber einsehen würden; wieso
muss ich all das ertragen? Ich will mich von
all dem zurück ziehen, alleine sein, nur auf
mich achten und meinen Gott anrufen.
Ja, flüchte in dich selbst, und auch in
dir wirst du den Kampf finden. Wenn du
begonnen hast, Gott zu folgen, wird in dir
Kampf sein. Welcher Kampf? Das Fleisch
hat gegensätzliche Wünsche zum Geist und
der Geist gegensätzliche Wünsche zum
Fleisch (vgl. Gal 5,17). Nun schau, du bist
allein, allein mit dir selber; du brauchst nie-
manden ertragen; du siehst aber in deinen
Gliedern ein anderes Gesetz, das sich dem
Gesetz deines Geistes widersetzt und
danach strebt, dich zum Sklaven des
Gesetzes der Sünde zu machen, das in dei-
nen Gliedern sitzt. Erhebe also deine
Stimme, und inmitten des Kampfes, der in
dir ist, rufe zu Gott, auf dass er den Frieden
in dir schaffe...“
Der hl. Augustinus hat recht, wenn er
behauptet: Wenn du begonnen hast, Gott zu
folgen, wird in dir Kampf sein.
Es muss so
sein. Wenn ich aber wieder allein gegen die
anderen kämpfe, bedeutet das, dass ich in
meinem geistlichen Leben noch viele
Ausreden finde, um nicht den wahren
Kampf aufzunehmen, der in mir ist. Dieser
Zustand rechtfertigt nie das Verhalten der
anderen; jedoch für dem, der auf dem Weg
der Heiligkeit geht, ist es nötig, seine
Fähigkeit der Liebe zu prüfen, die niemals
verletzt werden darf.
Daher muss er in sich gehen und sich
so sehen, wie er vor Gott ist: Für ihn kann
von Vorteil sein, dass die anderen heilig
sind, was aber nicht bedeutet, dass er in
Heiligkeit wächst. Der Ruf in die Wüste
ladet deshalb ein, das Innenleben selbst zu
sehen; nicht der Ruf zur Bekehrung der
anderen, sondern vor allem der eigenen,
denn erklärt sich eine Person krank und
wendet sich nicht an den Arzt, hat sie
wenig Chancen auf Heilung.
Sicher, es besteht das Risiko, dass sich
die Person einkapselt; dieses Risiko ver-
schwindet aber jedes Mal, wenn sie von der
Liebe angetrieben ist, da diese Reise in ihr
Herz eine offene Reise zum Nächsten ist.
Nicht eine Reise, die nur aus „Neugierde“
gemacht wird, in der sie sich der Illusion
hingibt, „offen“ zu sein. Sie ist offen, aber
auch leer, denn ihre Neugierde über die
Angelegenheiten anderer ist nur
Zeitverschwendung.
Der Eckpunkt der Wüste ist daher die
vollkommene Liebe. Sie gründet auf den
Mut und vertraut nicht auf die vielen
Krücken des spirituellen Lebens, die uns
ermöglichen – so als wären wir beinahe von
heuchlerischen Tröstungen narkotisiert –
die Schwierigkeiten des Liebens anzu-
packen. Es sind das die Abhängigkeit vom
Überfluss und das Übermaß vieler Dinge,
oder auch von Personen, an denen wir uns
wenden.
Mit der Gnade verbunden müssen wir
den Mut haben, den Trost in Jesus zu
suchen und Seine Arme für die anderen zu
sein. Offen zum Leben, bitten wir Maria,
dass wir den Willen Gottes „lieben“, um
ihm zu dienen, damit sich der Plan der
Liebe verwirkliche, den Gott in der
Ewigkeit durch Seinen Sohn erdacht und
über unsere menschliche Geschichte ausge-
gossen hat und den Er durch die Liebe in
uns vervollständigen will.
Die Leser schreiben...
Sr. Maria Luisa vom Berg Tabor,
Nazareth – Israel – Danke für Echo das wir
immer mit großer Freude erwarten. Es ist ein
Geschenk von der Himmlischen Mutter,
denn in diesem Klima des Krieges und der
Attentate ist die Erde Jesu fast verlassen und
unsere Herzen fühlen sich verletzt. Wir ver-
trauen einzig in die Liebe der Heiligen
Jungfrau, die mit der Macht welche sie vom
ewigen Vater erhalten hat, den Dämon besie-
gen wird, welcher in der Welt ist und der sie
zerstören und viele Seelen mit sich reißen
möchte.
Theresa BC aus Kapilikiska, Sambia
Ich schätze sehr eure Liebenswürdigkeit,
mit der ihr mir so regelmäßig euer Echo
schickt. Es ist reich an Informationen, aus
welchen ich Mut und große Inspiration für
meinen armen Glauben finde.
Ebere Christopher M.O. aus Nigeria
Euer Echo zu lesen ist eine Freude. Ich
erwarte es um unserer Gemeinschaft die
nötige Nahrung zu geben.
P. Bernard SJ aus Bombay, Indien
Frieden, Freude und Glück an euch alle. Um
euch für Echo zu danken opfere ich eine
Novene von Heiligen Messen für eure
Anliegen auf.
P. Mathew Moozhiyil aus Indien
Liebe Freunde ich opfere dem Herrn Gebete
auf für euer großes Apostolat. Danke für
Echo das ihr mir schickt und das ich ver-
wende und in die Sprache Malese für das
Volk von Kerala übersetze, damit auch sie
die Botschaft der Königin des Friedens ken-
nen lernen können. Ich verspreche eine Hl.
Messe für Eure Anliegen.
Jean e Des Ryan aus Australien – Segen
an euch für euer Echo. Wir sind seit 54
Jahren verheiratet; erhalten Echo seit einigen
Jahren und erwarten es immer mit Sehnsucht.
Nehmt unseren kleinen Beitrag an.
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Am Jahrestag des Todes
von Don Angelo
Es war der 3. März 2000 als Don
Angelo seine Augen schloss um sie definitiv
der Gegenwart des Allerhöchsten zu öffnen.
Wer vielleicht das ECHO erst seit kurzer
Zeit liest, weiss nicht, dass genau vor zwan-
zig Jahren Don Angelo dieses Werk begon-
nen, um die Botschaften der Muttergottes zu
verteilen durch ein einfaches hektographier-
tes Blatt, das mit der Zeit gewachsen ist an
Qualität und Zahl, bis dass es jeden Winkel
der Erde erreichte. Wenn das ECHO in den
vielen Sprachen spricht ist es, weil Don
Angelo es immer in der Sprache der Liebe
schrieb, die universell ist und übersetzbar in
alle Idiome.
Als bescheidenes Werkzeug in den
Händen Marias begleitete der geliebte
Priester aus Mantova sein kleines Blatt mit
dem Segen, damit die Herzen sich öffnen,
nicht wegen seiner Worte sondern durch die
dem Papier aufgedruckte Gnade.
Jetzt fährt er fort, es aus dem Himmel zu
segnen mit einem Segen, den auch wir
unaufhörlich anrufen, um in unsrer Arbeit
immer seinen Geist der Hingabe und des
Dienstes aufrecht zu erhalten.
Euer ECHO-Team
Villanova M., 25. februar 2004
Resp. Ing. Lanzani - Tip. DIPRO (Roncade TV)
Der Herr möge nicht müde werden,
uns immer seine Mutter zu schicken.
Auch wir kehren zurück zu ihm in
kleinen aber konkreten Schritten.
Dann werden unsere Worte kraftvoll
werden. Der Herr segne uns.
Neuabonnenten oder Adressänderungen
an das Sekretariat des ECHO senden:
SEKRETARIAT des ECO DI MARIA
CP 27 - I-31030 BESSICA (TV)
Das ECHO MARIENS ist gratis und lebt
allein von freien Spenden.
Sie können ein-
bezahlt werden auf Ko Nr. 14124226 des
ECO DI MARIA, c.p.149, I-46100 Mantova
oder mit gelegentlich beiliegenden
Einzahlungsscheinen auf Kontos in
Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
ECO DI MARIA:
D
-33104 Paderborn: Medjugorje Komitee,
Francesco Castagnetti, Konto-Nr. des
Begünstigten: 85738 Bankleitzahl:
47250101 Kreditinstitut des Begünstigten:
Sparkasse Paderborn
P.S.K. A-4400 Steyr Echo aus Medjugorje
Empfängerln: Margarete Heindler,
Kontonummer Empfängerln: 93001968 BLS
Empfängerbank: 60000
CH-4117 Burg: Rita Gervais-Weibel,
Geissberg 7 Konto in der Schweiz:
PC 40-4128-6 Raiffeisenbank, 4114
Hofstetten: Konto ECO DI MARIA
E-mail: echomarybk@tiscali.it
E-mail Redaktion:
ecoredazione@infinito.it
ECHO auf Internet:
http://www.ecodimaria.net
E. O Sullivan aus Südaustralien – Eure
Zeitschrift ist ein Segen! Die Gospa segne
euch!
H. Pastorino aus Montevideo, Uruguay
– Echo ist immer sehr willkommen. Unser
Herr möge euch auf die Fürsprache Mariens
der Königin des Friedens, segnen!
B. Kelleher aus England – Tausend
dank für Echo. Es ist wie sechsmal im Jahr
Eintagesexerzietien zu machen. Ich lege
eine Spende bei. Gott segne alle!
Sr. Juanita Barbon aus Costa Rica
Danke von ganzem Herzen für alles was ihr
uns über unsere Königin schenkt. Ich bitte
euch mir Echo zu schicken, ich wäre glück-
lich es zu erhalten, es fasziniert mich es zu
lesen. Ich weiß nicht wie es in meine Hände
kommt aber ich habe es immer. Ich danke
euch von Herzen und ich bitte euch, um ein
Gebet für unsere verlassenen Mädchen von
der Straße.
Julia Zimmermann Losa aus Peru
Ich danke euch ihr Lieben, dafür das ihr mir
Echo schickt. Ich freue mich, es zu lesen
und finde immer interessante Artikel die ich
abschreibe um sie an Gefangene und in
Krankenhäuser zu schicken, wo ich Freunde
habe, die sie verteilen. Jesus segne euch für
euer großes Werk und er vermehre es, denn
diese Art der Lektüre lohnt sich sicherlich.
Im vergleich zu den Tageszeitungen die nur
Lügen,
Materialismus und schlechte
Nachrichten bringen. An euch alle von der
Echoredaktion eine feste Umarmung von
eurer Freundin aus Peru.
Paul e Dorothy Biggelaar,
aus
Neuseeland – Ihr macht mit Echo die Maria
eine fantastische Arbeit. Uns ist diese
Publikation immer willkommen und wird
uns immer lieb sein. Wir sind sehr dankbar,
dass ihr sie uns all diese Jahre geschickt habt.
Maria Isabel Badilla aus Buones
Aires, Argentinien – Ich bedanke mich von
ganzem Herzen, dass ich Echo schon seit
sieben Jahren erhalte. Bei mir zu Hause habe
ich eine Gebetsgruppe gegründet . Wir sam-
meln eine Spende um sie euch zu schicken;
wir sind arm aber mit einem großen Herzen
für Maria die uns mit viel Liebe begleitet.
Schon von Kind auf liebe ich sehr, die
Gottesmutter,
der Gebetsgruppe einen
Namen gebend, habe ich sie „Maria Königin
des Friedens“ genannt, in Anbetracht dessen
das sie mit eurer Zeitung in mein Haus
kommt. Trotz meiner geringen schulischen
Kenntnisse habe ich Gott nie vergessen: Er
ist mein Meister und Maria meine Mutter,
die ich nie hatte, weil meine Mutter starb als
ich drei Jahre alt war . Auch Echo hat mich
viele Dinge gelehrt.
Susana Cappa di Rosario, Argentinien
– Ich erhalte Echo seit einigen Jahren und es
ist immer eine Freude wenn wir es erhalten:
wir fotokopieren es und geben es Bekannten
und Freunden. Tausend dank für alles was
ihr für die Jungfrau Maria, unsere Mutter
und für uns alle die wir Echo erhalten, tut.
Jesus und Maria mögen euch immer
erleuchten in dieser schönen Arbeit der
Evangelisierung.
Asuncion Pena aus Barcelona,
Spanien – Liebe Echoredakteure, viel
Frieden und Gutes für euch. Ich schreibe
euch Brüdern, um euch tausend dank zu
sagen für eure Zeitung, Echo die Maria, so
reich an Inhalt und Informationen aus dem
lieben Medjugorje. Ich erhalte es mit Freude
und lese es mit großem Gewinn für mich
und wenn ich kann gebe ich es an andere
Personen weiter. Ich bitte den Herrn Jesus,
dass er euch mit seinen besten Gnaden
erfüllt, dass er euch die Kraft gibt an diesem
großem Werk der Evangelisierung vorwärts
zu gehen und des Lobes an unsere liebe
Himmelsmutter, das unser lieber Bruder
Angelo begonnen hat.
Genevieve Gamel de St. Grans de
Gameville, Frankreich – Es ist eine große
Freude diese Zeitung zu lesen, die uns den
Glauben lehrt und stärkt.
Bernard A. – Frankreich – An das
ganze Team der Zeitung Echo die Maria,
meine Glückwünsche des Friedens und der
Gesundheit; setzt euer Werk der
Evangelisation des Wortes Gottes fort.
Sr. Marie-Anne Les da Plehans le
Grand, Frankreich – Danke für diese gute
Lektüre die uns sehr gut tut und die in uns
Tag für Tag den Wunsch erneuert, Christus
mit der Hilfe Mariens nachzufolgen.
Chantal Delevet da Grenoble,
Frankreich – Mit meiner Spende sende ich
meine ganze Anerkennung und Dankbarkeit
für diese heilige und wunderbare Ausgabe,
Echo die Maria, die ich seit Jahren erhalte.
Echo die Maria für die
Nichtsehenden
In Frankreich wird Echo auf
Kassetten aufgenommen und an nicht
sehende Personen gesandt die so, die
Stimme der Übersetzerin hörend, die diesen
Dienst großzügigerweise für sie ausübt, die
Möglichkeit haben, ihre eigene Seele zu
nähren.
Ihre Briefe sind manchmal so überwälti-
gend, sie zeigen, dass unsere Zeitung auf
Tonband erwartet und meditiert wird und oft
auch während Versammlungen von Nicht-
sehenden gehört wird.„ Wer weiß ob wenig-
stens ein paar Zeilen lesend, schreibt die
Übersetzerin Yvonne, einigen Aposteln die
Idee kommt sich in das Abenteuer zu stür-
zen, Echo auch in anderen Sprachen auf
Kassetten aufzunehmen!“
Marie: Ich bin 85 Jahre und kann Echo
nicht mehr lesen, ich reiche die Kassette
weiter an andere Nichtsehende. Danke von
ganzem Herzen.
Jeanne: Die Kassetten sind immer will-
kommen. Sie sind für mich ein Moment der
Freude wenn ich sie erhalte und dann, um
sie besser auszukosten, höre ich sie einige
Tage lang.
Monique: Seit dem Jahr 1988 sind wir,
mein Ehemann und ich, einer alljährlichen
Pilgerreise nach Medjugorje treu. Eure
Kassetten zu hören ermöglicht uns das
ganze Jahr über in diesem gesegnetem Ort
gegenwärtig zu sein. Danke für diese
großartige Arbeit die ihr für uns ausführt.
P. Francesco: Der Zufall hat mir eine
eurer Aufnahmen in die Hände kommen las-
sen und von welcher ich sofort, von der
Person die bei mir zu Besuch war, ein
Duplikat gemacht habe. Ich möchte gerne
einige Exemplare dieser Kassetten die ich an
Blinde, die zwei Häuser wohnen, in denen
ich Kaplan bin und die 80 Nichtsehende
jeder Altersgruppe umfassen, verteilen
könnte. Als Priester unter ihnen, bin ich
unentwegt auf der Suche nach dem, was
ihnen helfen könnte.
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