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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 177 (September-Oktober 2004)

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Botschaft Mariens vom 25. Juli 2004:
Liebe Kinder, von neuem rufe ich
euch auf:
Seid offen für meine
Botschaften. Meine lieben Kinder, ich
möchte euch alle meinem Sohn Jesus
näher bringen; daher betet und fastet.
Besonders rufe ich euch auf, für meine
Anliegen zu beten, damit ich euch mei-
nem Sohn Jesus darbringen kann, dann
verwandelt Er euch und öffnet eure
Herzen für die Liebe. Wenn ihr Liebe in
eurem Herzen habt, wird der Friede in
euch herrschen. Danke, dass ihr meinem
Ruf gefolgt seid!“
Jesus öffnet eure Herzen
Maria fasst mit klarer Deutlichkeit den
Sinn Ihrer Anwesenheit in Medjugorje, die
zu erreichenden Ziele, unsere und Ihre Rolle
zusammen.
Ihre erneute Einladung ist Vorausset-
zung: Seid offen für meine Botschaften.
Unsere Bereitschaft ist notwendig, damit
Ihre Botschaften in ihrer Eigenheit ange-
nommen werden, und daher auch in ihrer
ganzen erneuernden Kraft, die dem Heiligen
Geist alle Wirksamkeit in uns überlässt.
Nicht wir sind es, die wir Gott erreichen; wir
können nur bitten, dass wir von Ihm erreicht
werden, oder dass wir uns Seinem liebevol-
len Wirken entziehen; unsere Bereitschaft ist
daher Voraussetzung.
Als Erstes setzt sich Maria zum Ziel: Ich
möchte euch alle meinem Sohn Jesus
näher bringen;
unsere erste Aufgabe:
Daher betet und fastet. Es geht nicht
darum, etwas braver, ehrlicher, großherzi-
ger, oder frommer zu werden. All das führt
uns nicht näher an Christus heran; es ist
nicht Ursache einer unserer gewachsenen
Ähnlichkeit mit Ihm, sondern sie ist ihre
Frucht. Maria sagt, es ist Ihr Wunsch uns an
Christus heran zu führen und ladet uns zu
Gebet und Fasten ein, damit Sie Ihren Plan
verwirklichen kann. Sie braucht unser Gebet
und Fasten, um uns an Jesus heran zu
führen. Das sind nicht unrealisierbare
Wünsche. Es ist genau das, was Jesus
während Seines Erdenlebens getan hat.
Wenn Er, der Gott ist, so sehr gebetet und
gefastet hat, wie viel mehr haben wir, die
wir arme Sünder sind, Gebet und Fasten
nötig! Einer diesen beiden Werten abgeneig-
ten Welt, empfiehlt Maria uns diese neu, und
wir müssen diese sanftmütig, demütig, ohne
Einwände annehmen, indem wir sie nach
Wort und Geist durchleben (vgl. Mt 6,5-18).
Unsere zweite Aufgabe: Für die Anliegen
Mariens beten; hier das Ziel: Damit ich euch
meinem Sohn Jesus darbringen kann,
dann verwandelt Er euch und öffnet eure
Herzen für die Liebe.
Die Annäherung an
Jesus ist gleichsam Aufnahme durch Ihn.
Maria verwirklicht vollkommen Ihre
Mutterschaft aus Gnade Gottes, aus der
Kraft des Heiligen Geistes, durch den Willen
Jesu (vgl. Joh 19,26-27). Nicht nur als
Mutter der Kirche, als meine Mutter, als
deine Mutter, als Mutter aller, sei Sie im
Hause eines jeden aufgenommen, d.h. in der
eigenen Seele, im eigenen Herzen. Sie stellt
uns Jesus vor, Sie bietet uns Ihn als Frucht
Seiner Passion und Seines Todes an. Wir
werden durch Sein Blut neu aufgerichtet und
verwandelt und sind somit fähig zu lieben,
d.h. nach Seinem Vorbild zu leben. Das ist
Umkehr, die sich in dem Maße verwirklicht,
wie Er in uns lebt, und zwar an unserer
Stelle (vgl. Gal 2,20).
Schließlich: Wenn ihr Liebe in eurem
Herzen habt,
wird der Friede in euch
herrschen. Hier ist der Friede die Folge der
Liebe. Nun, Frieden im Herzen haben ist
gleichermaßen eine Aufgabe (Pflicht zu lie-
ben) und ein bereits empfangenes
Geschenk, ein bereits erreichtes Ziel: Jesus
lebt in uns. Er ist Liebe, Er ist Friede und
durch Ihn sind wir wieder mit dem Vater
und den Geschwistern versöhnt. Der
Mensch ist „Gefäß“ Gottes und allein Gott
kann es füllen. Jedes Geschenk, jedes
Charisma, jede Tat sind außerstande, die
Leere zu füllen, die allein Gott füllen kann.
Es ist sinnlos und abwegig in den Dingen
das zu suchen, was nur Gott geben kann. Es
hat auch keinen Sinn, besonders aktiv zu
werden, um das zu erreichen, was nur ein
offenes Herz empfangen kann (vgl. Lk
10,38-42). Nimm uns an, o Vater, durch
Deinen Sohn Jesus; Dein Wille erfülle sich
in uns, wie er bei Ihm in Erfüllung ging, um
in Ihm ein einziger Sohn zu sein. Wir bitten
dich darum auf die Fürsprache Mariens,
unserer Mutter.
Nuccio Quattrocchi
Botschaft Mariens vom 25. August 2004:
„Liebe Kinder, ich rufe euch alle zur
Bekehrung des Herzens auf. Wie in den
ersten Tagen meines Kommens hierher,
entscheidet euch für die vollkommene
Änderung eures Lebens. So werdet ihr,
meine lieben Kinder, die Kraft haben,
niederzuknien und vor Gott eure Herzen
zu öffnen. Gott wird euer Gebet hören
und es erhören. Ich halte vor Gott
Fürsprache für jeden von euch. Danke,
dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!
Die Bekehrung
des Herzens
Mann und Frau sind die einzigen
Geschöpfe unter allen anderen, die nach
dem Abbild Gottes geschaffen sind (vgl.
Gen 2,27) und verwirklichen ihr Wesen in
dem Maße als dieses Abbild in ihnen auf-
leuchtet. Ist zwischen Gott und dem
Menschen Gemeinschaft, lebt Sein Abbild
in der Seele und leitet jede Tat, Beziehung,
Verhalten, schließlich wird es im Leben
sichtbar. Die Sünde unterbricht die
Gemeinschaft zwischen Geschöpf und
Schöpfer und führt zum Verfall der mensch-
lichen Natur. Das hat sich schon auf kosmi-
scher Ebene durch die erste Sünde zugetra-
gen, das wiederholt sich heute bei jeder
Sünde des Menschen. Der Christ ist nicht
immun gegen die Sünde, im Gegenteil seine
Sünde wiegt schwerer, denn sie schadet
nicht nur dem Abbild Gottes, sondern ver-
letzt Christus, der durch die Taufe in Ihm
lebt. Nach rein menschlichem Ermessen
kann man heute, wie damals, sagen: Wer
kann dann noch gerettet werden?
(vgl. Lk
18,26). Wir kennen die Antwort Jesu: Was
für Menschen unmöglich ist, ist für Gott
möglich (Lk 18,27). Kraft dieser Antwort
öffnet sich unser Herz der Hoffnung, damit
aber die Hoffnung nicht vergeblich ist, ist
unser Fiat notwenig. Wir müssen wollen,
wir müssen suchen, ja wir müssen die
Rettung wünschen; wir müssen unser Herz
bekehren.
Irgendeine religiöse Handlung
reicht nicht aus, auch der regelmäßige
Empfang der Eucharistie kann möglicher-
weise nicht ausreichen: Auch wer in Seiner
Anwesenheit gegessen und getrunken hat,
kann von Jesus abgewiesen werden (vgl. Lk
13,26). Maria ruft uns auf, uns zur vollkom-
menen Änderung unseres Lebens
zu ent-
scheiden. Der Aufruf lässt uns den Weg zur
Rettung einschlagen. Wenn der anfängliche
Eifer einer Müdigkeit weichen musste,
wenn die Hoffnung trüb geworden ist, ist das
wieder darauf zurückzuführen, dass wir ver-
sucht haben, uns selbst zu bekehren und
unsere Bekehrung nicht von Gott erfleht
haben. Maria ruft uns auf, uns wie in den
ersten Tagen Ihres Kommens
nach
Medjugorje für die Wiederaufnahme unseres
Weges zu entscheiden. Maria fragt nicht
September - Oktobe 2004
-
Herausgeber; Eco di Maria, c. p. 149, I - 46100 Mantova (Italia) - J. 20, Nr. 9-10
Sped. a.p. art. 2, com. 20/c, leg. 662/96 filiale di MN, Autor. Trib. MN n. 13: 8.11.86, Tel/fax 04 2 3.4 7 033 1
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danach, selbst die Änderungen unseres
Lebens vorzunehmen, was für uns unmög-
lich ist, sondern uns für diese Änderung zu
entscheiden. Wünschen wir wirklich geän-
dert zu werden und das Abbild Gottes ehren,
das wir in uns tragen, als auch Christus in
uns wachsen lassen, dann wird sich die
Änderung in unserem Leben einstellen, und
es wird eine vollständige Änderung sein,
eine wahre Bekehrung. Die Bekehrung des
Herzens
ist ein inniger Wunsch, Gott in uns
wirken zu lassen, und entspricht der
Hingabe, um die uns Maria seit 23 Jahren
bittet; es ist ein von Gott erwirkter
Austausch des Herzens aus Stein mit einem
aus Fleisch
(vgl. Ez 36,26), sowie die
Aufnahme in uns des Geistes der Weisheit
und Offenbarung
(vgl. Eph 1,17). Nehmen
wir den Entschluss ernst, den Maria von uns
wünscht, werden wir die Kraft haben, nie-
derzuknien und vor Gott unsere Herzen
zu öffnen.
Das vor Gott geöffnete Herz ist
schon ein Gebet, mehr noch, ein Ihm geneh-
mes Gebet; es ist Wiederholung des Fiat
Mariens, des Fiat Jesu. Gott wird dieses
Gebet aufmerksam hören; Gott wird euer
Gebet hören und es erhören.
Wenn nun
schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern
gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer
Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn
bitten
(Mt 7,11).
N.Q
Eingetaucht
in Gott
Wenn man sich die
Himmelfahrt Mariens vorstel-
len will, braucht man nicht an
den Flug Pindars oder an aller-
hand komische Ereignisse in
der Luft zu denken. Sicher, dies
geschieht spontan, weil die
klassische Bildkunst Sie im
Flug zu den Höhen zeichnet.
Diese Darstellung ist nur eine Art, um das
Geheimnis sichtbar zu machen, das viel-
leicht kein Auge gesehen und das uns nicht
erzählt worden ist. Wir wissen nur, dass es
geschah. Aus Glauben und Vertrauen neh-
men wir es als proklamiertes Dogma der
Kirche hin, feiern es mitten im Sommer als
wichtiges Ereignis in der Heilsgeschichte,
aber wir kennen nicht die Art und Weise,
wie Maria mit ihrem sterblichen Körper in
den Himmel eingetreten ist.
Im Betrachten dieses ausserordentlichen
Geschehens, das in einem gewissen Sinn
unsere Zukunft vorausnimmt – wenn auch
wir mit unsern Gliedern in den Himmel ein-
treten werden – kommt mir als Bild ein
wenig Wasser in der Nähe eines
Schwammes in den Sinn: wenn sie in
Kontakt kommen, verschwindet für unsre
Augen die Flüssigkeit und wird vom durch-
lässigen Gewebe aufgenommen, die es sich
aneignet.
Ich denke gerne an diesen glorreichen
Augenblick. Maria, ständig unterwegs zu
Gott, lebt Ihr ganzes Sein angestrengt auf
Ihn hin. Ein immer brennenderer Wunsch
trägt Sie endlich, die göttliche Substanz zu
durchbrechen. In diesem Augenblick, wenn
der Kontakt wird, nimmt Gott Sie ganz ein-
fach in sich auf und Sie entgleitet dem Blick
der Menschen. Ist es gewagt, so zu denken?
Ist es eigenmächtig? Vielleicht. Aber es
könnte plausibel sein. Fahren wir fort, uns
vorzustellen ...
Das Wasser, jetzt vom Schwamm aufge-
sogen, für uns unsichtbar, bleibt doch sich
selber: ganz, intakt, rein. Nur hat es sich mit
jeder Fiber des Schwamms vereint, bildet
ein „ganz Einziges“. So stelle ich mir die
himmlische Maria vor: unverwandelt in
ihrer Natur und doch eingegangen in die
Allerheiligste Dreieinigkeit, der Sie sich
vollkommen vermählt. Maria bleibt
Geschöpf und ist gleichzeitig Teil des
Schöpfers.
Wie aussergewöhnlich,
wieviel
Liebesfreude trägt dies alles in sich! Es ist
das Einssein der Gatten. Es ist der Kuss des
Liebenden, der freudig die Süssigkeit seiner
Geliebten geniesst. Es ist der Duft der
Blume, der Herz und Sinne des Verliebten
durchdringt ...
Wie vom Liebesfeuer verbrannte Erde
ersehnt Gott, an Ihr seinen Durst zu stillen
... die einst unbefleckt, durchsichtig, quell-
frisch Ihm entsprungen war. „Das Bächlein,
der Fluss Maria“ hat seinen Lauf vollendet:
das Bett des Lebens durchlaufen, gefährli-
che Schwellen überwunden, die Hindernisse
des Unverständnisses besiegt und alle
Schranken hinter sich gelassen, sogar jene
des Todes.
Schaut sie, jetzt, freudig Ihm – dem
Meer - entgegen springend, um sich hinein-
zuwerfen in den Abgrund von
Barmherzigkeit und Güte und dort einzutau-
chen in die nie endenden Tiefen seiner
Liebe. Stefania Consoli
Der Papst in Lourdes
150 Jahre reinster Gnade
„Ich habe innig diese Wallfahrt nach
Lourdes gewünscht, um an ein Ereignis zu
erinnern, das der einen und ungeteilten
Dreieinigkeit Herrlichkeit verleiht.
Die
Unbefleckte Empfängnis Mariens ist das
Zeichen der überschwänglichen Liebe des
Vaters, der vollkommene Ausdruck der vom
Sohn erfolgten Auferstehung, der Beginn
eines ganz dem Geist
überlassenen
Handlung“.
Mit diesen Worten hat der Heilige Vater
die anwesenden Gläubigen in Lourdes
begrüßt, anlässlich des 150. Jahrestages der
Ausrufung des Dogmas der Unbefleckten
Empfängnis
am vergangenen 15. August,
Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel.
Wieder hat Johannes Paul II. persönlich
zu einem Treffen mit Maria anwesend sein
wollen,
leuchtender Stern seines
Pontifikates und fester Bezugspunkt in der
Führung der Kirche. „Mit ihren Worten und
ihrem Schweigen steht Maria als Modell für
unseren Weg vor uns. Es ist kein leichter
Weg:
wegen Verschulden unserer
Stammeltern trägt die Menschheit die
Verletzung der Sünde in sich, deren Folgen
auch die Erlösten zu spüren bekommen. Das
Böse und der Tod werden nicht das letzte
Wort haben!
Maria bestätigt das mit all
ihrem Dasein, als lebende Zeugin des Sieges
Christi, unser Ostern“.
Die Gläubigen
haben das verstanden. Deshalb strömen sie
in Massen zu dieser Grotte, um die mütterli-
chen Mahnungen der Jungfrau zu hören,
indem sie in ihr „die Frau mit der Sonne
bekleidet“ sehen (vgl. Offb 12,1), die
Königin, die am Thron Gottes erstrahlt und
für sie Fürsprache hält.
Das Beispiel der in den Himmel aufge-
nommenen Maria hat uns allen viel weitere
Horizonte eröffnet, eine neue Hoffnung, in
der sich jeder Mensch eine Zukunft in
Herrlichkeit ausdenken kann, vollkommen
in Gott verwirklicht, einem verklärten
Zustand, an dem auch unser sterblicher Leib
teilnehmen wird. Maria ist nur die
Erstbetroffene und wir sind ihre Erben:
„Heute feiert die Kirche die glorreiche
Aufnahme Mariens in den Himmel, an Leib
und Seele.
Die beiden Dogmen der
Unbefleckten Empfängnis und der in den
Himmel Aufgenommenen sind eng unterein-
ander verbunden“,
fährt der Pontifex in sei-
ner Homelie weiter. „Beide verkünden die
Herrlichkeit Christi, des Erlösers, und die
Heiligkeit Mariens, deren Geschick als
Mensch seit je vollkommen und endgültig in
Gott verwirklicht ist“. „Wenn ich gegangen
bin und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder und werde euch zu mir
holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin“,
hat uns Jesus gesagt (Joh 14,3). Maria ist das
Pfand der Erfüllung der Verheißung Christi.
Ihre Aufnahme wird somit für uns „Zeichen
sicherer Hoffnung und des Trostes“.
Das ist eine entscheidend neue Zeit, in
der die Madonna Ihren Kindern immer
näher kommt, den Weg vorgibt, den Verlauf
erklärt, uns Mut macht, uns begleitet und
gleichzeitig voraus geht. Ihre Mutterschaft
ist eine Tatsache, Ihre Nähe ist zu spüren.
Johannes Paul II. weiß es und scheut sich
nicht, das mit Entschlossenheit zu erklären,
obwohl noch viele in der Kirche sich schwer
tun, den Schwerpunkt der Rolle Mariens zu
akzeptieren. Daher richtet der Heilige Vater
einen Aufruf an jene, die wie Maria „selbst-
verständlich“ Mütter sind und die sehr wohl
verstehen, dass Gott Seine ganze Allmacht
in der scheinbaren Schwäche der Frau offen-
bart: „Von dieser Grotte aus geht eine beson-
derer Aufruf auch an euch Frauen. Als
Maria in der Grotte erschien, hat sie ihre
Botschaft einem Mädchen überlassen, als ob
sie die besondere Mission, die der Frau in
dieser Zeit zusteht,
unterstreichen wollte, da
sie vom Materialismus und von der
Säkularisierung versucht ist:
In der
Gesellschaft von heute Zeugin jener wesent-
lichen Werte
zu sein, die man nur mit den
Augen des Herzens sehen kann. Euch
Frauen steht die Aufgabe zu, Wächterinnen
des Unsichtbaren
zu sein! Euch allen,
Brüder und Schwestern, richte ich einen
dringenden Aufruf, dass ihr all das tut, was
in eurer Macht steht, dass das Leben, das
gesamte Leben, von der Zeugung bis zu sei-
nem natürlichen Ende respektiert wird. Das
Leben ist ein heiliges Geschenk, dessen sich
niemand bemächtigen darf“.
Wieviel Kraft in diesen Worten, wieviel
Wahrheit, und trotzdem kommt so viel
Schmerz auf im Bewusstsein, dass die Welt
heute zu oft das Leben ablehnt und sich zum
Sklaven der Logik des Todes macht... Daher
ist die letzte Einladung des Papstes an uns
alle angebracht, da wir, so oder so an die
Macht des Bösen gebunden sind: „Die
Jungfrau von Lourdes hat schließlich eine
Botschaft für alle. Hier ist sie: Frauen und
Männer seid frei!
Bedenkt aber: die mensch-
liche Freiheit ist eine von der Sünde verletz-
te Freiheit. Sie selbst hat es nötig, befreit zu
werden. Christus ist der Befreier, Er, „der
uns befreit hat, auf dass wir „fest bleiben
und uns nicht von neuem das Joch der
Knechtschaft auflegen lassen“ (vgl. Gal
5,1). Verteidigt eure Freiheit! Liebste, wir
wissen, dass wir daher auf Jene zählen kön-
nen, die, nachdem Sie der Sünde nie verfiel,
das einzigste vollkommen freie Geschöpf
ist. Ihr vertraue ich euch an. Schreitet mit
Maria auf den Straßen der vollkommenen
Verwirklichung eures Menschseins voran!“
Redaktion
2
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Mutter des Lebens
für die gesamte Schöpfung
(Zitate frei übersetzt AdR)
Die Königin des Friedens wendet sich in
Ihren Botschaften an uns und nennt uns
ohne Unterlass „liebe Kinder“, so als wäre
es ein kummerumwobener Aufruf an unsere
so sehr zerstreuten Herzen, das unvergleich-
liche Geschenk Ihrer göttlichen
Mutterschaft wahrlich anzunehmen. Bei vie-
len Gelegenheiten ladet uns die Madonna
nachdrücklich mit rührender, mütterlicher
Leidenschaft zu einer echten, bewussten und
kindlichen Beziehung ein: „Wie bin ich
froh, wenn ihr mir sagt: „Meine Mutter!“.
Wie schön wäre es, wenn ich eure wahre
Mutter wäre und ihr meine Kinder“
(Botsch.
25.10.1985). „Liebe Kinder, ich wünsche,
dass ihr versteht, dass ich eure Mutter bin
und euch helfen will...“
(Botsch.
25.08.1993); „Jetzt, gerade jetzt müsst ihr
meine Kinder sein! Nicht morgen oder über-
morgen,
sondern jetzt! Wenn ihr
Schwierigkeiten habt, gebt sie mir, denn ich
bin eure Mutter und ich warte immer auf
euch und liebe euch...“
(Botsch.
15.12.1985); „Wie lange schon begegnet ihr
mir nicht als Mutter! Denkt dieser Tage dar-
über nach und entscheidet euch, etwas zu
ändern.“
(Botsch. 28.07.1985).
Aus welchem Grund bittet Maria so
nachdrücklich darum,
Ihre lebendige
Anwesenheit als Mutter in unserem Leben
anzunehmen, beinahe wie ein ausschlagge-
bendes Siegel, das es möglich macht, für
immer unsere wahre Identität und geistliche
Mission zu bestimmen?
Es scheint, dass die Antwort die eigentli-
che Bedeutung der derzeitigen Anwesenheit
Mariens in der Welt darstellt. In der Tat reiht
Sie sich im großen Heilsplan des Vaters ein,
die Glieder des mystischen Leibes Christi zu
erneuern, eines jeden von uns, und der
gesamten Kirche – Seine Braut – die heute,
mehr denn je aufgerufen ist, „ohne Flecken,
Falten oder andere Fehler“
(vgl. Eph 5,27)
zu werden, endlich für die ewige Hochzeit
mit Ihrem Herrn bereit. Notgedrungen ver-
wirklicht sich das durch dieselbe Mutter
Ihres göttlichen Sohnes, den Sie, wahre und
einzige „Theotokos“ in die heutige Zeit
geboren hat und die heute gerufen ist, in den
Seelen der Menschen und der ganzen
Schöpfung wieder neu zu erwecken. In der
Tat verkündet die Kirche:
„Diese
Mutterschaft Mariens währt ohne Unterlass
in der Gnade weiter... bis zur ewigen
Krönung aller Auserwählten“ (Lumen
Gentium, Nr. 62).
Die „neue Mutterschaft“ Mariens war
für Sie das wertvollste Geschenk, das dem
Herzen Gottes hervorging, ein Geschenk,
das untrennbar mit einer außerordentlichen,
königlichen Mission der Rettung verschmol-
zen war, die Sie als wahre Mutter mit dem
brennenden Wunsch verbindet, mit Ihren
Kindern zu teilen, besonders jenen, die Sie
selbst gerufen hat, eng bei Ihren Plänen der
Rettung mit zu arbeiten, die Ihr der Höchste
in dieser Zeit anvertraut hat. Dies ist in der
Tat ein Geschenk, das „dem Inneren des
österlichen Geheimnisses des Erlösers der
Welt entstammt“ (Redemptoris Mater Nr.
“ Kehrt zurück zum ersten Feuer”
44) und das gezwungenermaßen durch eine
unbegrenzte und bedingungslose Hingabe
des Lebens an Gott hindurch geht, was unter
allen Geschöpfen Ihr allein zur
Verwirklichung anvertraut wurde.
Sie stellt daher alle Zeit den einzigen
Weg der Unbeflecktheit dar, der eine
Verbindung herstellt, und den Kindern wird
das unvergleichliche Geschenk der göttli-
chen Mutterschaft vermittelt. Daher wird die
Königin des Friedens nicht müde uns aufzu-
rufen, Sie in der tiefen Wahrheit des Herzens
als unsere echte Mutter anzunehmen. Sie
möchte uns einen besonderen Platz in Ihrem
Unbefleckten Herzen einräumen: „Lasst
mich euer Band mit Gott und dem ewigen
Leben sein“
(Botsch. 02.02.1990). Eine
vollkommene Verbindung der Herzen, die
sich eben auf vollkommene Weise in der
Mutter-Kind-Beziehung verwirklicht, die
sich in Gnade erhöht und verklärt.
Sie kann uns nur als wahre „liebe
Kinder“ gestalten, wenn wir Ihr – wie Sie in
Ihren Botschaften wünscht – unser Herz
bedingungslos überlassen und Ihr erlauben,
es nach Ihrem Unbefleckten Herzen zu for-
men: „Lasst es mich machen! Ich sage euch
wieder: öffnet eure Herzen! Lasst euch von
mir führen! Mein Weg führt zu Gott“
(Botsch. 18.03.1994), „Als Mutter bitte ich
euch, öffnet euer Herz, gebt es mir“
(Botsch.
18.03.2002), „Ich bin eure Mutter und wün-
sche, dass eure Herzen meinem ähnlich
seien“
(Botsch. 25.11.1994). Kinder, die
vollkommen an Ihrer Unbeflecktheit teil-
nehmen und Ihrer „brennenden Liebe, die in
Verbindung mit Christus das übernatürliche
Leben in den Seelen wieder errichtet“ (ibi-
dem Nr. 39). Nur so kann die reine Liebe
Gottes frei durch jene strömen, die dem Ruf
Mariens geantwortet haben und das Leben
des Auferstandenen tatsächlich in einer
Vielzahl von Geschwistern und im ganzen
Universum wieder aufleben lassen, nach den
unerforschten Plänen des Allerhöchsten.
Die göttliche Mutterschaft Mariens hat
sich im Laufe der Zeit vollkommen verwirk-
licht und erreichte ihren wahren Höhepunkt
nur am Fuße des Kreuzes. In der Tat wurde
hier Ihr Unbeflecktes Herz mit dem Herzen
des Vaters verschmolzen, hier hat Sie mit
derselben aufopfernden Liebe des Sohnes
die ganze leidende und von den Sünden aller
Zeiten verletzte Menschheit umarmt, hier hat
Sie von den Lippen des sterbenden Retters
schließlich das Geschenk der universalen
Mutterschaft empfangen. Das verkündet
ohne Unterlass die Kirche: „Die neue
Mutterschaft Mariens, aus Glauben entstan-
den, ist Frucht der neuen Liebe, die endgül-
tig am Fuße des Kreuzes gereift ist, durch
Ihre Teilhabe an der rettenden Liebe des
Sohnes“ (Redemptoris Mater, Nr. 33).
Man ahnt daher den wahren spirituellen
Weg, auf den uns die Königin des Friedens
führen will, um vollkommen an Ihrer göttli-
chen Mutterschaft und Ihrem glorreichen
Königtum teil zu nehmen: „Liebe Kinder,
ich möchte euch meine Liebe schenken, dass
ihr sie verbreitet und in die anderen aus-
gießt... eure Mutter wird euch helfen“
(Botsch. 17.09.1988). Dies ist der Weg der
totalen Vereinigung unserer Herzen mit
Ihrem Unbefleckten Herzen, und durch Sie
und mittels Ihr, mit jenem Ihres Sohnes
Jesus: „...deshalb bin ich mit euch, um euch
meinem Herzen und dem Herzen Jesus zu
nähern...“
(Botsch. 25.08.1993); „Ich führe
euch zum ewigen Leben. Das ewige Leben
ist mein Sohn: nehmt ihn an und ihr werdet
die Liebe angenommen haben“
. Dies ist der
große Ruf Mariens, der den tiefen Sinn aller
Ihrer vergangenen Erscheinungen in der
Welt und jener dieser Jahre in Medjugorje
ausdrückt, wo in einem gewissen Sinn alle
neu zusammengefasst sind.
Das ist der Ruf zu echten Vätern und
Müttern im Dienst der Gnade zu werden,
dass eine Vielzahl von Brüdern und
Schwestern des Universums zu neuem,
unsterblichen Leben geboren werden, im
Licht einer neuen Schöpfung, die Maria
nunmehr immer klarer vor den Augen und in
den Herzen aller aufschließt, und die in die-
ser Zeit, im Angesicht Ihres Herren, mit dem
Heiligen Geist sagt „komm!“ (vgl. Offb
22,17).
Giuseppe Ferraro
Verklärte Mutterschaft
Wenige Monate vor meinem zwanzig-
sten Geburtstag wurde ich Mutter. Im
Muttersein entdeckte ich ein Geschenk und
eine ungeahnte Gnade. Gott berief mich
dazu, noch weitere neunmal Mutter zu wer-
den. Jedes Kind war für mich eine immer
tiefere Begegnung mit dem Herrn, eine
immer grössere Freude.
Jede Empfängnis wurde eine Erfahrung
der Annahme Jesu, die Schwangerschaft mit
ihren Zeiten von Licht und Schmerz,
Erfahrung eines Wegstücks mit Jesus, jede
Geburt, jedes Stillen ein Feuerwerk von
Gebet, Gotteslob in Betrachtung eines
Geheimnisses. Von einer mehr menschli-
chen Zuneigung entdeckte ich in jedem
Kind, das geboren wurde, immer mehr die
Gegenwart Gottes. Es warteten Leiden auf
mich in meinem Leben und der Vater, der
dies wusste, stellte mich auf eine Strasse: er
liess mich Medjugorje begegnen.
Im Rückblick einiger Jahre, die ich
Schritt für Schritt gegangen bin, gelingt es
mir teilweise zu verstehen, was dies bedeu-
tet: im Schoss Mariens aufgenommen zu
sein, damit alles Böse in mir gereinigt
werde, umgewandelt. Hier hat mich Maria
zu einer andern Mutterschaft hingeführt: zur
geistigen. Ich konnte beobachten, wie
meine Seele für allerhand Leiden,
Probleme,
Schwierigkeiten so vieler
Menschen zum Behälter wurde und ich sie
in der Anbetungsstunde und in der täglichen
hl. Messe zu Jesus bringen konnte, damit Er
sie mit Seinem Geist besuche, sie heile, sie
aufwecke. All dies ist sehr tief und auch
sehr einfach: es geschieht in meinem Alltag
ganz neben meinen Pflichten.
Immer noch fühle ich mich von
Medjugorje angezogen... Ich meine
Medjugorje als Ort auf der Landkarte aber
auch als Ort der Gemeinschaft zwischen
Brüdern und Schwestern, die vereint mit
Jesus das Evangelium befolgen wollen,
begleitet von Maria, und die bereit sind, auf
die Anregungen der Königin des Friedens,
die sie in dieser Zeit an uns richtet, zu hören
und sie in die Praxis umzusetzen. Ich werde
mir bewusst, dass die Muttergottes mir im
Verborgenen und mit grossem Taktgefühl
und Bescheidenheit durch die geschwister-
lich geteilte Liebe Vertrauen und Kraft
schenkt, mich bei der Hand nimmt und mich
kleine Schritte gehen heisst, mich auf neue
Weise einlädt mit zu wirken, damit Leben
geboren wird.
Elena Ricci
3
Echo 177
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Göttliche Vaterschaft
und Mutterschaft in uns
von P. Tomislav Vlasic
Der Titel dieser Abhandlung lässt unver-
mittelt an einen Aspekt der Hochzeit oder
deren Vorbereitung denken. Jedenfalls lässt
sich das Thema nicht hier vollständig bear-
beiten, denn die Ehe ist nicht einzige
Möglichkeit Väter oder Mütter zu sein.
Denken wir hingegen an die göttliche
Vaterschaft und Mutterschaft im Menschen,
von seiner Zeugung an. Denken wir an die
Vaterschaft und Mutterschaft der
Jugendlichen, die über den eigenen Weg
nachdenken müssen: entweder ein geweih-
tes Leben oder ein Eheleben einzuschlagen.
Wir sehen unter diesem Gesichtspunkt, dass
die göttliche Vater - und Mutterschaft auch
die Ordensleute und Priester mit einschließt,
nach dem Modell Mariens und Josefs, von
denen fleischlich keine Zeugung ausging,
sie waren jedoch auf vollkommene Weise
Vater und Mutter. Denken wir an die
Kreativität Gottes, die in allen Geschöpfen
anwesend ist, eine Kraft, die sich offenbaren
will, frei sein will, und in uns freien Raum
finden möchte, um sich auszudrücken.
Die Vermehrung ist in der Natur aller
Geschöpfe. Wenn das Geschöpf sich nicht
vermehrt, bleibt Frustration. Ein Christ, der
nicht das Leben Gottes erbringt, ist verstüm-
melt... Die Spiritualität, die nicht Gott zur
Folge hat, ist nicht in Ordnung... Die Öff-
nung zum Geschenk der göttlichen Vater-
und Mutterschaft ist daher die Bereitschaft,
das Leben Gottes in den anderen zu
erwecken.
Unter dieser Perspektive befinden wir
uns vor folgender Wahl: Leben oder Tod.
Wer Leben entstehen lässt, muss notgedrun-
gen mit Gott vereint und in Harmonie mit
Ihm sein, denn Gott ist die Quelle des
Lebens, Er ist unser Leben, jenes Lebens,
das in uns erweckt werden muss. Im
Gegensatz erzeugt Satan Tod, jede Art geist-
lichen Todes.
Was heißt, Leben entstehen lassen? Es
bedeutet, das Leben Gottes wie einen Fluss
fließen zu lassen, wie der hl. Johannes am
Ende des Buches der Offenbarung darstellt.
In seiner Erscheinung sah der Apostel, dass
vom Tempel Gottes – dem Neuen Jerusalem
das Leben ausströmte, das nicht das anwe-
sende Leben in der Welt verschmutzte, son-
dern dieses Leben heilte und reinigte.
Um auf rechte Weise die göttliche Vater-
und Mutterschaft in uns zu leben, ist es
grundlegend, dass unser Leben die Gnade
Gottes hervorbringe und verbreite. Wir stel-
len fest, dass uns laufend Gedanken und
Wünsche durchfluten, sei bewusst oder
unbewusst. Vereinen wir uns mit Gott Tag
und Nacht, wird aus uns das göttliche Leben
sprießen. Ist es uns auch nicht bewusst,
wirkt Gott dennoch in der Umwelt, sogar die
Natur spürt das Herannahen der Gnade.
Maria und Josef sind die Modelle: Wo zwei
Personen alle Pläne und Wünsche beiseite
stellen, kehrt in ihr Fleisch Jesus Christus
ein. So geschieht es bei einem jeden von
uns: Öffnen wir uns bedingungslos Gott und
überlassen wir unserem Ego nicht die
Vorherrschaft, werden wir von einem Fluss
an Gnaden durchströmt, der vom Himmel
kommt. Um das Geschenk der göttlichen
Vater- und Mutterschaft zu empfangen, ist es
vor allem wichtig, dass die Gnade uns mit
einbezieht und uns ändert. Sind wir nicht
NACHRICHTEN VOM
GESEGNETEN LAND
“Wir wollen Jesus sehen“
Es ist eine Verabredung, die viele nicht
mehr verpassen möchten, und zu der ande-
re, neugierig geworden, hin drängen, um
den Gnadenstrom zu kosten, die das
Jugendfest in Medjugorje den Teilnehmern
bringt. Aber dieses Jahr hat die Zahl der
Anwesenden alle Erwartungen übertroffen,
sogar jene der Organisatoren: gut 30.000
Teilnehmer sind vom 1.-6. August zum
Heiligtum der Königin des Friedens
geströmt, jeder mit dem Wunsch, der
Madonna zu begegnen und in Ihr, Ihrem
Sohn.
„Wir möchten Jesus sehen“ war das
Thema des Treffens in Anlehnung an den
Gedanken des Papstes, der das für Sommer
2005 vorgesehene Jugendtreffen in Köln
unter diesen Titel gestellt hat. Die grundle-
gende Begegnung, eingeprägt in die Tiefen
des menschlichen Herzens,
ist die
Begegnung zwischen Schöpfer und
Geschöpf:
„die höchste Würde des
Menschen besteht in seinem Ruf, mit Gott
in Beziehung zu treten in einem Austausch
des Blickes, der das Leben verändert“
(Botschaft des Heiligen Vaters für das
Jugendtreffen 2005).
Deshalb kamen die Jungen nach
Medjugorje, trotz nicht immer bequemen,
erholenden Reisen (ich reiste 60 Stunden
aus Australien an, bin erschöpft, konnte aber
nicht fehlen ...“, erzählt Joshua, dem die
Zeitverschiebung deutlich im übermüdeten
Gesicht stand).
Wie er, so die Vielzahl der Andern, jeder
mit seiner eigenen Geschichte und einem
von Hoffnung durchtränkten Herzen, die es
aufzufüllen gilt mit Gewissheit. Die jungen
Menschen wissen sehr gut, dass allein Jesus
imstande ist, jeden Knoten zu lösen, der ihre
Existenz umschnürt; dass er allein
Lichtblicke zu bieten vermag, worin sie sich
und die tiefen Wünsche verwirklichen kön-
nen, die seit ihrer Empfängnis in ihrer Seele
eingeprägt sind.
Das Festprogramm wollte also zur
Begegnung mit IHM führen: dem Freund,
dem Bruder, dem Herrn Jesus. “Gebet,
Musik, Überlegungen, Gedanken werden
uns dahin führen, uns von Jesus anblicken
zu lassen (Thema des ersten Tages), denn
nur durch das Erfahren seines Liebesblickes
wieder neu geboren, können wir nicht Väter
und Mütter des göttlichen Lebens sein, da
wir sie (die Gnade AdR) nicht besitzen. Wir
können zwar große Unternehmungen mit
religiösem oder humanitären Inhalt verwirk-
lichen, raffinierte Katechesen oder theologi-
sche Lehren halten, wenn wir aber nicht in
das göttliche Leben verwandelt sind, können
wir es auch nicht weiter geben. Erlauben wir
jedoch der Gnade, uns mit einzubeziehen,
uns zu ändern und zu erhöhen, kann nichts
das göttliche Leben daran hindern, uns wie
Kanäle zu gebrauchen. Keine Macht kann
das verhindern, niemand kann sich dem ent-
gegen stellen, weder Tod noch Unterwelt.
In der Taufe sind wir zu Kindern Gottes
geworden, aber das reicht nicht. Wir müssen
Väter und Mütter und Eltern sein: dies ist
ein erwachsener Glaube. Von hier aus startet
unsere Mission. Wer nimmt aber dieses
Geschenk Gottes an? Wenige. Wer sich völ-
lig mit Gott verbindet und eine mystische
Vereinigung mit Ihm anstrebt, verwirklicht
den Auftrag des Christen. Die Kirche hat
nicht gezögert, noch hat sie es versäumt,
jene großen Heiligen zur Ehre der Altäre zu
erheben, die Väter und Mütter waren: In
Madre Teresa und Pater Pio waren
Mutterschaft und Vaterschaft herausragend,
man spürte das Leben, das sie durchströmte.
Trotzdem haben nicht alle Heiligen diese
Erfahrung durchlebt.
Wo und wie können sich die Mütter und
die Väter ausdrücken? Wir wissen von den
Massenmedien wie vielen und welch großen
Gefahren die Menschheit heute ausgesetzt
ist. Die Schöpfung wurde uns anvertraut,
damit sie Gott durch uns regiere; daher sei
das feurige Gebet, das aus unserer göttlichen
Mutterschaft und Vaterschaft für alle
Geschöpfe entspringt ein Gebet, durch das
Gott kraftvoll mit Seiner Gnade wirke.
Wenn das Geschenk der göttlichen Vater-
und Mutterschaft in uns lebendig sein
würde, könnten wir leicht anerkennen, dass
wir alle Priester und Mittler sind: Das ist der
Funke, den wir in der Taufe empfangen
haben und der aus uns ein Priestervolk
macht. Das Geschenk ist stets in uns selbst.
Die Geschichte hat ihren Verlauf: Sie hat
Krisen, Wendungen, triumphale Momente.
Vieles deutet darauf hin, dass der Moment
des Triumphes der Heiligsten Maria, Ihrer
Mutterschaft,
gekommen ist. Ihre
Erscheinungen werden neu erstrahlen; die
Zeiten sind reif. Ihre Besuche in Medjugorje
werden sich kraftvoll bestätigen, es sind
aber Väter und Mütter notwenig, Männer
und Frauen, die das neue Leben schaffen,
auf dass der Heilige Geist durch sie wirken
kann, so wie Er es mit den Aposteln tat.
Fragen wir uns, was wir wollen: Die
Erscheinungen, die Visionen oder die
Kreativität Gottes in uns? Der eine kann die
Erscheinungen als Zeichen aufnehmen, das
Gott der Welt schenkt – eine besondere
Gnade – aber alle können wir, ja wir müssen
kreativ sein, in unserer Eigenart, in der wir
geschaffen wurden. Sogar jener, der sich als
der Letzte fühlt, ist zur Fülle gerufen. Bei
Gott gibt es keinen Ausschuss!
Was wollen wir wählen:
Die
Erzählungen, die Visionen, die Worte oder
den lebendigen Gott, der Seinen Sohn in uns
zeugt – das lebendige Wort. Dazwischen
liegt ein abgrundtiefer Unterschied. Wählen
wir die Gebete und die Verehrungen, die
Gott langweilen und nie aufhören – begon-
nen und unvollendet, angehört und nicht
gehört – werden wir das Leben nicht emp-
fangen und nicht wissen, wie es durch uns
fließen sollte. Man muss hingegen die
Zugehörigkeit zu Gott wählen und Er wird
das Leben vermitteln. Man kann dann nicht
mehr sagen: „Wo ist Gott?“, weil wir alle
Ihn sehen werden. Man wird nicht mehr fra-
gen: „Wie ist Gott?“, denn wir werden Ihn
verstehen. Die ganze Geschichte ist auf den
Höhepunkt ausgerichtet: Gott mit uns und
wir mit Gott.
Von Anfang an verkündet man in der
Heiligen Schrift die Frau, die den Kopf des
Feindes zertreten wird. Im Lichte dieser
Ausführungen, können wir hinzufügen, dass
es die Väter und Mütter sein werden – ver-
eint mit Maria -, die den Kopf der antiken
Schlange
zertreten werden. Jene, die Leben
schaffen werden, werden auch jene sein, die
den Tod vertreiben und den, der ihn gezeugt
hat. Das ist wirklich ein großer Auftrag. Zu
diesem ruft uns Gott.
4
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Ich war dabei!
Ich war einer der 30.000 Jungen, die in
Medjugorje am Fest anwesend waren, und
noch heute sehe ich vor mir die Weite und
Breite der knieenden Anbeter vor dem
Heiligsten Sakrament. Was taten wir dort
unter der brennenden Sonne? Wozu das
Daheim verlassen, unser Geld ausgeben für
einen solchen Platz? Lockten nicht
Kroatiens wunderschöne Buchten und
Strände voller Vergnügen, Diskotheken,
Pubs... Aber wie alle andern war ich dort zu
einem ganz bestimmten Zweck: ich wollte
Jesus sehen!
Die Muttergottes hatte uns einzeln geru-
fen mit ihrer unermüdlichen Geduld, jeder
von uns hatte Medjugorje auf seine Art
erreicht, aber alle waren wir mit erhobenen
Händen vor der Bühne, um den Herrn zu
loben. Wir alle waren berührt von der göttli-
chen Gnade und in exakt dem Mass, wie
jeder sie nötig hatte. Je mehr wir uns Gott
öffneten, um so mehr wandelten wir uns in
Kanäle der Gnade für die andern. Noch höre
ich die Worte von P. Ljubo, Sr. Elvira, der
Seher, Pater Jozos, all jener, die auf dem
Podest ihre Erfahrung als Zeugnis gaben
und nicht zuletzt: das Wort Gottes! Ja, das
Wort Gottes, das uns in jedem Moment vom
Morgengebet bis zur Anbetungsstunde am
Abend begleitet hat. Wir erspürten es in
jeder Sprache,
damit wir alle seine
Schönheit bestaunen und seinen Duft
geniessen konnten.
Voller Fragen und Wünsche, was wir mit
unserm Leben machen sollten, waren wir
jungen Menschen nach Medjugorje gekom-
men. Viele waren auf der Suche nach einem
Weg der Berufung. Doch haben wir verstan-
den, dass wir zu allererst das Reich Gottes
suchen müssen und uns alles andere dazu-
gegeben würde, damit unsere Wahl uns vom
Heiligen Geist eingegeben und vom Herrn
gesegnet werde. Sei es im Ehestand, sei‘s
im geweihten Leben, unser Ziel muss die
Heiligung unsrer Seele sein. Jede Wahl wird
auch vom Kreuz begleitet sein, das uns
erlauben wird, uns zu Gott zu erheben.
In diesem wunderschönen Ereignis, wie
könnte man nicht die Arme Marias erken-
nen, die uns an ihr Herz drückt und an das-
jenige ihres Sohnes. Wir wollten Jesus
sehen, und die Madonna hat keine Zeit ver-
loren, liess uns nicht warten, sie hat Ihn uns
gezeigt in seiner ganzen Pracht: wir waren
der blühende Strauss, den sie ihrem Sohn
schenkte. Nicht nur haben wir Jesus gese-
hen, sondern wie Thomas haben wir ihn
berührt und jetzt wissen wir und können
sagen, Er lebt und ist mitten unter uns und
hört nicht auf, uns zu lieben. Wenn unser
Herz jetzt überströmt vor Freude, wage ich
kaum an das Glück zu denken, das im
Himmel inmitten der Engel und Heiligen
kann in uns der Wunsch entstehen, ihm zu
begegnen“ – erklärte Pater Branko Rados‘,
der Pfarrer von Medjugorje, in seiner
Eröffnungshomilie. Danach werden wir ent-
decken, dass die Begegnung mit Jesus
unserm Leben vollen Sinn gibt (Thema des
zweiten Tages) und dass diese Begegnung in
der Eucharistie Wirklichkeit wird (Thema
des dritten Tages): in der Eucharistischen
Liebe, dem Sich-Hingeben ohne Egoismus,
sich opfern für die Andern „weil Liebe nicht
nur Empfinden sondern Akt des Willens ist;
weil „Liebe darin besteht, dem Guten der
Andern seinem eigenen Guten gegenüber
den Vorzug zu geben “ (Botschaft des
Heiligen Vaters für den WJT 2005).
Die Teilnehmer sind „geladen, Zeugen
dessen zu werden, dem sie begegnet sind
(Thema des vierten Tages), weil die Welt
nach wahren Zeugen dieses Einzigen sucht,
der Leben geben kann“.
Die jungen Menschen wollen Jesus
sehen, weil sie die Wahrheit über ihr eigenes
Leben kennen möchten: „Ich bin der Weg,
die Wahrheit und das Leben“ versichert
ihnen der Meister (vgl. Joh 14,6). Sie haben
ihm geglaubt und sind nach Medjugorje
gekommen, um ihm zu lauschen.
Die Stimme Christi widerhallt in ver-
schiedensten Zeugnissen, die sich auf der
Bühne darbieten und konkret zeigen, wie
jeder Ruf voll und ganz dem göttlichen
Willen entspricht, wenn man sich entschei-
det, ihn aufrichtig zu verstehen und zu
befolgen („Ich hielt mich an die Worte von
Sr. Elvira, die uns einlud, nicht zuzuwarten
mit dem entscheiden“ erzählte Loredana aus
Pompei und verwies vor allem auf die
immer häufiger auftretende Gewohnheit, die
Schwelle der Vierziger zu überschreiten
ohne zu wissen, zu was man gerufen ist...“).
Junge Paare, Mütter in Erwartung,
Geweihte, Religiose, Priester, Vertreter
neuer Kommunitäten, die der Geist kontinu-
ierlich erweckt und bildet, Seher und
Andere traten auf das Podest. So viele
gereifte Berufungen, so viel verwirklichtes
Leben, ungezählte Beispiele, um den
Jungen einen Horizont zu zeichnen, nach
dem sie sich richten und glücklich werden
können: „Ihr habt das Zeugnis nur von eini-
gen wenigen gehört, die die Stimme ver-
nommen haben, der man nicht widerstehen
kann und alles verliessen, um dem Herrn zu
dienen“, sagte väterlich Pater Jozo Zovko.
„In Medjugorje gibt es Tausende, die unter
Tränen sich entschieden haben, ihrem Gott
zu dienen als Ordensfrau oder Mönch,
Priester, Mutter oder einfach als guter
Christ. Das heisst Gnade erfahren, das
bedeutet Jesus sehen“.
Doch es gibt keine Begegnung mit Gott
ohne Maria. Sie ist die Einzige, „die weiss,
ein Herz betrachtend zu machen und die uns
lehrt, wie Jesus zu erreichen ist“ (Botschaft
des heiligen Vaters für die WJT 2006). Doch
ist dies keine Neuigkeit für die, die seit
Jahren in Medjugorje ihre Botschaften
hören, worin die Muttergottes wiederholt:“
Ich möchte euch alle zu Jesus führen, denn
Er ist eure Rettung“ (Botsch. 26.06.94).
Maria ist grosszügig, behält ihren Schatz
nicht für sich und will uns nicht aus
Eigeninteresse an sich ziehen. Sie bittet uns
nur, in ihr Unbeflecktes Herz einzutreten,
weil Sie weiss, dass dies der kürzeste Weg
ist, um zu Jesus zu gelangen.
Christus ist das Ziel jeder unserer
Pilgerreisen. Die Madonna lehrt es uns: In
jedem Rosenkranz betrachten wir Seine
Geburt, Tod und Auferstehung, damit sie in
uns gelebtes Leben werden, Fleisch gewor-
denes Wort. - Nach Tagen voll Gebet,
Anbetung und Freude beschliessen die jun-
gen Menschen im Morgendämmern des 6.
August ihr Fest mit der eucharistischen
Feier. Eine grosse Hostie erhebt sich über
ihren noch vom Schlaf gezeichneten
Häuptern, während sich auf den Gesichtern
das erste Lächeln zeigt ... Zufriedene junge
Menschen können ruhig nach Hause kehren,
denn sie haben verwirklicht was sie erwartet
hatten: ihre Augen haben Jesus gesehen,
ihre Herzen Sein Antlitz geschaut.
S.C.
auf uns wartet! In einer Welt, wo die Jungen
zum Zeichen der Perversion, die Prototypen
von Verhehrung und Gewalt des
Samstagabends geworden sind,
zum
Symbol der Wunden der Gesellschaft,
während die andern sich darin gefallen, die
„alten Zeiten“ zu beweinen, will Maria mit
uns eine neue Welt aufbauen. Heute sind wir
Ihre Zeugen geworden, ab heute ist es unsre
Aufgabe, Jesus denen zu zeigen, die Ihn
noch nicht kennen, die nach Wahrheit und
Leben hungern.
Am letzten Tag auf dem Kricevac durch-
wachten wir mit dem Rosenkranz die Nacht
zum Tag, weckten den Morgen mit der Feier
der heiligen Messe: so traten wie ins Licht.
Das Fest jedoch ging nicht in Medjugorje zu
Ende sondern lebt in unsern Herzen weiter
und im Leben eines jeden Tages. Maria liess
uns nicht allein und ungeschützt ziehen,
sondern hat uns mit den Waffen des Lichtes
bekleidet: in den Händen haben wir jetzt
den Rosenkranz, die Bibel, das Fasten, die
Beichte und die heilige Messe, wir brauchen
die Tage der Trauer und der Schwierigkeiten
nicht mehr zu fürchten. Der Weg ist nicht
nur leicht, aber die Madonna vertraut uns,
Sie weiss, dass wir Sie nicht verraten wer-
den und dass jeder von uns einen grossen
Auftrag hat in der Geschichte des Heils: uns
Gott zu öffnen und zu erlauben, dass Er es
ist, der unser Leben modelliert wie er Sie
gemacht hat. Junge Menschen auf der
ganzen Welt: wir wollen euch JESUS ZEI-
GEN!
Alessandro Macinai
E-mail:
info@ecodimaria.net
E-mail Redaktion:
ecoredazione@infinito.it
ECHO auf Internet:
http://www.ecodimaria.net
5
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Ein Stück Himmel
Nicht anders lässt sich das beschreiben,
was der Herr den Mitarbeitenden am ECO
und einigen andern Freunden geschenkt hat,
die sich in Medjugorje vom 25.-29. August
für ihre internationale Zusammenkunft
getroffen haben. Die Gnade war spürbar
dicht und die Freude entsprang den Herzen,
schuf unter den Teilnehmern ein Klima tie-
fer geistlicher Gemeinschaft.
Diverse Motive gaben den Anstoss für
ein jedes von uns zum erwarteten Treffen.
Vor allem war es der Wunsch, immer gründ-
licher auf den Ruf Marias zu antworten, sich
ihr ganz hinzugeben um zu Jesus zu gelan-
gen. Das Bewusstsein, im Dienste eines
kostbaren Instrumentes zu stehen, das jeden
Winkel der Erde erreicht, um die Botschaft
der Mutter hinzutragen; das Bedürfnis, eine
gemeinsame Spiritualität zu leben, die dem
ECHO MARIENS einen einheitlichen und
harmonischen Charakter verleiht; das
Bedürfnis, sich besser zu kennen zu lernen
um in brüderlicher und familiärer Liebe zu
leben und immer mehr „ein Herz und eine
Seele“ zu werden... Diese und viele andere
Gründe - mehr oder weniger bewusst aber
doch alle wichtig – machten dieses
Zusammensein auf besondere Art erlebbar.
Die Anwesenheit eines jeden war ein
Geschenk für die andern. Eine reiche
Vielfalt, begünstigt durch verschiedenste
Herkunft (15 Länder waren vertreten)
Persönlichkeit und Kultur, und unterschied-
liche Stände (es waren Paare, Familien,
Kinder, geweihte Laien, Religiose, Priester)
fanden sich zusammen. Aber über allem
dank der Öffnung der Herzen, konnte der
Geist Gottes breit in jedem wirken, neue
Horizonte öffnen, den zu gehenden Weg
erhellen aber auch die schon gemachten
Schritte bestätigen.
Das Klima des Schweigens und der
Sammlung begünstigte das innere Horchen,
das Überdenken der von Pater Tomislav, der
das Treffen belebte, angeregten Meditatio-
nen. Das Morgengebet auf dem Podbrdo und
dem Kricevac liess die Seelen zusammen-
fliessen. Die nächtliche Anbetung vor der
Eucharistie – im Turnus für alle drei Nächte
der Einkehrtage – gab jedem den innern
Raum, um Jesus persönlich, Herz an Herz,
zu begegnen. Im Feiern der hl. Messe trug
der Priester alle Anliegen in Christus zusam-
men, segnete intensiv die durch die
Teilnehmer am Treffen vertretenen Völker,
und brachte die dargeboteten Gaben eines
jeden dar um sie zum Vater zu erheben.
Gemeinsam haben wir auch die zwanzig
Jahre ECO DI MARIA gefeiert im Danken,
dass Gott uns gestattet, das von Don Angelo
begonnene Werk weiterzuführen, und in der
Gewissheit, dass der Herr fortfahren wird,
die Frucht, die ECO in der ganzen Welt aus-
sät, zu vervielfachen. Als Andenken durften
alle eine kleine „Wunderbare Medaille“ in
Gold geschenkt erhalten: sie möge durch
die Zukunft als mächtiger Schutz über uns-
rer Arbeit stehen.
Natürlich waren all unsere Leser mit
uns, in unsern Gebeten, in der Liebe, mit der
jeder seinen eigenen Dienst am ECO als
bescheidenes Instrument in der Hand
Marias, ein kleiner Schluck Wasser für all
jene, die nach dem lebendigen Wasser dür-
sten.Um unsere grosse Umarmung der gros-
sen ECO-Familie noch herzlicher zu gestal-
ten, überlasse ich den Platz denen, die durch
ihre Zuschriften Zeugnis über dieses „Stück
Himmel“ geben, das uns geschenkt war.
Robert Prendushi:
Übersetzer ins Albanische
Eindrücke des dritten Internationalen
Treffens der Übersetzer? Unzählige.
Die wichtigsten? In dir spüren, wie die
Paternoster und Avemarias, gesprochen in
so vielen Sprachen der Welt, die Deinen
sind! Das Gebet hat keine Grenzen, es ver-
eint die Grenzen. Das Gebet ist ein einziges:
dasjenige, das sich aus dem Herzen der
Völker zu unserm Herrn erhebt. Die von
Padre Tomislav entwickelten Themen wer-
den für unsere bescheidene Arbeit wertvol-
le Hilfe sein. Im Übersetzen bete ich, über-
zeugt, dass wir viele sind, die zusammen
beten.
Beverley Drabsch:
Englischübersetzerin und verantw.
Sekretariat des ECO
Worte können nicht die Freude und den
innern Frieden ausdrücken und das
Empfinden, an die Haustür der Madonna
geklopft zu haben, wo Maria uns selber
hörte und öffnete. Die Liebe, die Sie in
unsere Herzen goss, war berührbar. Mir war
als ginge ich im Garten Eden umher. Sehr
klein, gehalten von der Hand des Vaters auf
der einen und der Mutter auf
der andern Seite.
Die weise und väterliche
Führung durch Pater
Tomislav half mir enorm,
liess mich klarer die wunder-
bare Wirklichkeit der
Gemeinschaft der Heiligen
sehen sowie die Begegnung
mit Christus und seiner
Kirche,
die Feier der
Sakramente, im besondern
der heiligen Eucharistie, wie
auch der Notwendigkeit der Fürbitten für die
verlorenen Seelen. Preis und Dank an Gott,
dem Einen und Dreifaltigen, der uns eine
Mutter von solcher Schönheit gegeben hat!
Piero Gottardi:
verantwortlich für ECO auf Internet
Ich habe eine Goldmedaille erhalten!
Heute Nachmittag zog ich mich zurück,
habe mir wenig daraus gemacht, der langen
Reise und des mangelnden Schlafes wegen.
Heute habe ich das kleine Etui geöffnet und
habe verstanden. Die Hand, die geschenkt
hat, war jene von Pietro, aber gegenwärtig
waren Don Angelo und die Madonna!
Denken wir an die Olypiadenkämpfer, wie
freuen die sich über eine vergängliche
Ehren, und ich hatte fast nichts verstanden!
Eine „Goldmedaille“ von der Muttergottes
zu erhalten, das geschieht nicht alle Tage!
In der Bilanz der Verdienste und Liebe
haben sie über die Mühen die Oberhand.
Was gibt es sonst zu sagen? Ich müsste
stundenlang schreiben; in diesem Haus - ein
lebenssprudelnder Zweig am Baum von
Medjugorje – wohnt eine explosive Kraft.
Gegenüber dem Reich der Schatten ist es
eine Atombombe!
Wie in den vergangen Jahren blieb ich
beeindruckt von den neuen Begegnungen,
die sich zwischen den Teilnehmenden erga-
ben: jetzt glaube ich an das baldige
Kommen einer neuen Zeit, nicht nur, weil
die Muttergottes sie angekündigt hat, son-
dern weil ich sie mit meinen eigenen Augen
gesehen habe. Sie wird nicht durch einen
Knall eintreten, alles in Gott und seiner
Schöpfung ist abgestuft und harmonisch,
zwischen Tag und Nacht gibt es Morgen-
und Abendrot. Schon lässt sich in
Medjugorje der neue Morgen sehen.
Christina Agnani:
Übersetzerin ins Schwedische
Als Übersetzerin des ECO DI MARIA
in Schwedische hatte ich die grosse Gnade
und übergrosse Freude, an
den jährlichen Einkehrtagen
teilzunehmen. Sie waren
organisiert für die
Mitarbeitenden um sich wie
in einer Familie zu treffen:
Gründer,
Redaktoren,
Kommentatoren, Überset-
zer, Verteiler, das Personal
von Redaktion und
Sekretariat, etc.
Während des Jahres
leben wir verstreut, beson-
ders in Europa; sich zu
begegnen gibt Trost und Mut, die Menschen
zu kennen die hinter dieser
Gemeinschaftsarbeit stehen,
in aller
Einfachheit, ohne besondere Bildung in
Journalismus. Wir sind Familienmütter,
Pensionierte, Ingenieure, Lehrpersonen,
etc. Gekommen sind wir aus Albanien,
Australien, Spanien, Deutschland, Italien,
Polen, Tschechien, Rumänien, Slovakei,
Schweden Katalonien, Schweiz, Ungarn,
Österreich, Kroatien (es fehlten die Freunde
aus Frankreich, Portugal, Holland und
Griechenland).
Die Kommunität „Kralice Mira“
(Königin des Friedens) hat uns grosszügig
aufgenommen und verpflegt, und wir fühl-
ten uns in offenen Armen und echter
Freundschaft. Welch Freude, alle zusam-
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men am Tisch zu finden, rund 70 Leute, um
die Köstlichkeiten zu geniessen, sei es
schweigend,
sei es bei fröhlichem
Geplauder. Jedes Mal ein Fest-Bankett!
Über die Begegnung zum Austausch
über Arbeit, Einsatz, Schwierigkeiten und
Zukunft hinaus wurden wir geistig ermutigt
durch die väterliche Führung durch Padre
Tomislav, seine Vorträge und Predigten,
wodurch er uns geholfen hat, unsere
Hingabe an Gott den Vater zu leben in
Einheit mit Christus und Maria. Padre
Tomislav hat uns in jeder Eucharistie einge-
laden, die Länder, die wir vertraten, geistig
mit zu tragen. So habe ich versucht, dem
Herrn die Probleme, Sünden und Leiden
meines Landes Schweden, aber auch
Norwegens, Dänemarks und Finnlands vor-
zutragen. Und alle, zweifellos, haben ihre
Fürbitten ausgebreitet um alle Länder zu
umarmen, um den Segen Gottes über die
ganze Menschheit zu erflehen.
Wir Übersetzer und Mitarbeiter am
ECO sind ganz gewöhnliche Leute, fühlen
uns klein, aber hier in Medjugorje berührt
von der Hand Mariens. Alle haben wir im
Herzen ihren Ruf gehört, ihre Gegenwart
gespürt, worüber wir
uns dankbar wundern.
Wir wollen Ihr helfen,
in der ganzen Welt
ihre Botschaft auszu-
streuen: Gott existiert,
Gott liebt uns und
wartet auf uns im
Himmel. Maria,
Mutter Jesu und unse-
re Mutter, liebt uns
grenzenlos und darum
besucht sie die Erde jeden Tag seit mehr als
23 Jahren. Sie möchte uns aufwecken, uns
zu verstehen geben, wie sehr wir geliebt
sind und wie gut Gott es mit uns meint.
In dieser lieblichen Umgebung der
Kommunität, inmitten der Schönheit der
Natur, der Düfte von Gewürzen, Lilien,
Rosen, dem Singen der Vögel und dem
Zirpen der Grillen im sommerlichen
Garten, übergossen von Freundschaft und
Liebe, war es nicht schwer, die Wahl zu
erneuern, ein authentisches christliches
Leben zu führen. Wir sind sicher, dass wir
darin unterstützt werden durch die
Schwestern und Brüder der Gemeinschaft,
durch Pater Tomislav und, vor allem, durch
Maria. Erneut sagte uns die Königin des
Friedens in ihrer Botschaft vom 25. August,
dass sie für jeden von uns vor Gott eintritt.
Maria betet für dich, die du diese Zeilen
liest, dessen kannst du sicher sein, sie betet
für alle ihre Kinder! Danke Maria, unsere
Mutter.
Barbara Squassabia:
Ehrenmitglied der Vereinigung
ECO DI MARIA
Nach Medjugorje
kommt jeder Einzelne
auch für sich persön-
lich: ich bin gekommen
auf der Strasse eheli-
chen Gehorsams! Es
war meine Wahl, ohne
irgend ein Druck, aber die Überzeugung,
dass es in der Ehe keine ausschliesslichen
oder privaten Räume des einen oder andern
geben sollte, die man miteinander nicht tei-
len möchte.
Aus der Überzeugung, dass die privaten
Sphären in Richtung Trennung weisen,
habe ich mich entschlossen, meinen Gatten
auf diesem Weg zu begleiten. Hier habe ich
einen Ort gefunden, wo die Gnade konkret
wird: in der Opferung, der Wandlung, der
Seelengemeinschaft. Die Seele möchte hier
Tempel des Herrn werden, jeder Seele ist
das möglich.
p. David Tremble
Australien
Genau wie Maria,
die in der
Verkündigung durch den Engel Gabriel
überrascht wurde (Lk 1,26), war auch ich
überrascht vom wunderbaren Gruss in der
Kommunität „Kralice Mira, potpuno tvoji“
(Königin des Friedens, ganz Dir) während
meines kurzen Besuches im Haus in
Medjugorje, wo ich mich plötzlich inmitten
von 30 australischen Pilgern befand, die
zum Jugendfest angereist waren. Bei die-
sem Besuch wurde ich eingeladen zurück-
zukehren und am internationalen
Jahrestreffen des ECO teilzunehmen. Ich
war ungewiss, was mich erwarten würde,
aber mit der Zeit war ich bereit
„ja“ zu sagen wie Maria.
Im Lauf der Einkehrtage
wurde ich von Padre Tomislav
intensiv gesegnet und immer
wieder von den Mitgliedern
der Kommunität: von ihrer
Liebe, die sie ausströmen und
durch ihr frohes Zeugnis, ihren
Worten, ihrem Singen, ihrem
durch Maria Jesus geschenk-
tem Leben.
Es war mein erster Besuch in
Europa. Vor 7 Jahren wurde ich Priester und
seit 14 Jahren bin ich dem verwundeten
Herzen Jesu (geöffnet aus Liebe für die
Welt) geweiht und stehe unter dem Schutz-
Mantel Mariens. In den vergangenen Jahren
erfuhr ich viel Segen, hatte aber auch viel
Schweres zu tragen, teils aus meinen
Pflichten und Aufgaben aber auch wegen
meiner Sünden und Schwächen. Während
der Einkehrwoche (besonders während der
hl. Messe) durfte ich erfahren, wie Jesus
mich von meinen Bürden befreite – jedes
Mal wenn meine Gedanken zurückkehren
wollten zu diesen Zerstreuungen sah ich,
wie Jesus sie mir abnahm, indem er seine
verwundete Hand darauf legte und die
andere mir reichte, um gemeinsam unsere
Reise weiter zu gehen.
Ich danke Gott: die Einkehrwoche in der
Kommunität „Kralice Mira“ hat in mir
Weihe und Priestertum erneuert; sie hat
mich unterstützt, mich von neuem meinem
Gott, dem Vater, zu übergeben zusammen
mit Christus. Jetzt bin ich gestärkt um Leben
weiter zu geben – wie in der Verkündigung
der Geist Gottes seinen Schatten über Maria
gebreitet, durch sie Leben
ermöglicht und damit der Welt
den Retter gebracht hat.
Radek Starostik
Rep. Tschechien
Letztes Jahr nahm ich
zum ersten Mal an der
Zusammenkunft der ECO-Mitarbeiter teil
und seither stehe ich der Kommunität
„Kralice Mira“ nahe. Diese Begegnung
brachte den Aufbruch in dieser Richtung,
ein Weg, der nicht sehr breit und auch nicht
bequem ist, auf dem jedoch, nach den ersten
Schritten, ich verstand, dass er von der
Angst zur Freude, vom Dunkel ins Licht
führt. Ich kann besser begreifen, welch
grosses Geschenk Marias Worte sind: „Mir
geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,38).
Dieses Jahr habe ich von neuem tiefe
Freude in der Begegnung der Menschen
erfahren, einige unter ihnen sah ich zum
ersten Mal und trotzdem war es, als wären
wir alle einander verwandt. Es ist fast
unverständlich, dass es nicht einmal
schwierig war, die fröhliche Atmosphäre
der Einkehrtage zurückzulassen um dorthin
zurückzukehren, wo mein Platz im Leben
ist. Der Rückzug jedoch hat mir erlaubt, tief
Luft zu schöpfen und Kraft zu tanken um
vorwärts zu gehen.
Interessant war auch die Erfahrung eines
meiner Freunde, der zum ersten Mal nicht
nur in diese Kommunität sondern überhaupt
nach Medjugorje gekommen ist. Ich denke,
wie so viele andere, hat auch er seine
„Rückkehr nach Hause“ erlebt.
Das Wort
Richtig hast du es gesagt!
Gott lebt, und so auch ich!
Wie der Wind
Am heissen Tag,
oder wie
der frische Regen
am Abend
kommt Gottes Geist über uns
und der König
steigt in uns hinab
Nichts fehlt mir
Liebe und Frieden
sind mit mir
Eines Tages
werden alle Menschen
wie ich spielen
im Garten des Herzens
Marias,
der Unbeflekten
Isabelle
((die schwedische Geigerin)
DANK an Pater Tomislav für die Stille
die Einfachheit und Schönheit des Gebets an
„Kralice Mira“ die uns in ihre Arme aufge-
nommen hat uns Heim geworden ist an
Redaktion und Sekretariat des ECO die uns
Mitarbeit ermöglichen Sie bedeutet für mich
Freude, Trost und Glück.
rgw
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Resp. Ing. Lanzani - Tip. DIPRO (Roncade TV)
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.
Leser schreiben ...
Maria Luptàkovà aus der Slovakei -
Liebe ECO-Freunde, ich grüsse euch von
Herzen und möchte euch danken für eure
Zeitschrift, die ich regelmässig erhalte. Sie
ist voller Segen und Liebe unsrer himmli-
schen Mutter, Maria, und unseres Herrn
Jesus Christus. Ich erwarte immer mit gros-
ser Freude eure ermutigenden Worte. Ich
schätze euern Einsatz sehr und dass ihr
dadurch die Früchte des Heiligen Geistes
mit mir teilt.
Maria Cristina Pereyra aus Cordoba
(Argentinien) - Ich möchte für die erste
Zusendung des ECOs von Herzen danken.
Wir sind eine kleine Gebetsgruppe und
erfahren grosse Freude über die
Möglichkeit, uns auf diese Art unsrer und
eurer Mutter zu nähern, denn für uns ist es
sehr schwierig, Medjugorje zu erreichen. So
können wir trotzdem uns freuen und lernen.
DANKE! Für diese so schöne Mission sich
ein wenig Jesus und unsrer himmlischen
Mutter zu nähern. Gott segne euch und
Maria begleite euch auf euerm Weg.
Judy Chlebowicz aus Australien - Gott
möge euch reich segnen, die ihr die
Verehrung seiner heiligen Mutter verbreitet,
auch für die Anregung und die Ermutigung,
die ihr meinem geistlichen Leben gebt.
J. Douglas Correya aus Indien - Ich
erhalte das ECO seit einem Jahr und danke
euch aus tiefstem Herzen. Ich bitte euch, es
mir weiter zu senden, es ist für mich
Heilmittel. Betet für uns.
Rosa Pintabona aus USA - Ich sende
euch meine Spende als Zeichen der
Dankbarkeit. Ich schätze das ECO sehr und
erwarte stets ungeduldig seine Zustellung.
Marie-Aude Caveau aus Frankreich -
Danke für das ECO DI MARIA.
Sr. Klaretta Griebel aus Deutschland
Danke für eure Zeitschrift. Gott segne euer
Apostolat.
Mrs. Marion Thiesen aus Kanada -
Ich lege meine Spende bei für eure
Zeitschrift, die ich sehr interessant und gei-
stig reich finde.
Georgette Egue Chevko aus Benin -
Wir danken euch für die Freude, die wir
empfinden, wenn das ECO ankommt. Für
uns ist es christliche Führung für unser
geistliches, marianisches Leben. Wir schät-
zen eure Arbeit hoch.
Fr. Cirillo Tescaroli aus Ecuador - Seit
einer gewissen Zeit erhalte ich euer Bulletin
ECO DI MARIA, das mir sehr hilfreich ist
für die Programme, die ich seit zwanzig
Jahren für das katholische nationale Radio
in Quito erarbeite. Danke.
Mutuna Chiwele aus Zambia - Ich bin
Medizinstudent und seit fünf Jahren schon
suchte ich nach neuen Formen der
Spiritualität um die Leere auszufüllen, die
mein Raudytum in mir zurückgelassen hat.
Seit ich per Zufall eine Nummer des ECO
gefunden habe, habe ich entdeckt, dass
Maria diese Spiritualität ist, die ich suchte
und die in unsern Herzen schon bereit liegt.
Ich danke euch, dass ihr die Botschaft der
Madonna, unsrer Mutter, der Welt gebt.
M. Connolly aus England - Ich vertei-
le das ECO an Personen und Gebetsgruppen
an verschiedenen Orten Englands. Wir alle
sind sehr dankbar für eure kleine
Zeitschrift. Gott segne euch.
Teresa Griffith,
Medj.-Center,
Birmingham, England - Danke für die
Kopien des ECO. Jene, die es durch uns
erhalten erwarten es mit Ungeduld. Einmal
im Jahr bringen wir Pilger nach
Medjugorje: wir füllen ein Flugzeug und
lassen immer etwa zehn Plätze frei für
Priester, die wir gratis mitnehmen. Dieses
Jahr werden neun dabei sein im September.
Jene, die mit uns gekommen sind, kehren
zufrieden zurück und rühmen Medjugorje
unter ihren Kollegen der Diözese. – Ich bin
der Madonna sehr dankbar für eine Heilung
im Jahr 1985. Auch wenn sie im Anschluss
an eine Lourdes-Pilgerfahrt erfolgte, mein
Glaube wurde gestärkt durch die Ereignisse
in Medjugorje.
F. Malik aus England - Gott segne
euch für die Arbeit, die ihr tut, möge die
Königin des Friedens euch immer beglei-
ten!
P. Sean Ryle aus Japan - Ich schätze
die Arbeit, die ihr macht, sehr, und dass ihr
mir das ECO regelmässig nach Japan sen-
det, wo ich arbeite.
Liebe Freunde von ECO DI MARIA,
Am vergangenen 10. Mai war ich in
Medjugorje und, nachdem ich am Morgen
am Kreuzberg gebetet hatte und sich der
Nachmittag am Grab von P. Slavko mit
Gebeten für meine Freunde füllte, hörte ich
in der Tiefe meines Herzens eine Stimme,
die mir sagte: „jetzt bete für deine Feinde“.
Ich tat es, aber mit grösster Mühe, denn an
jenem Tag waren es genau 5 Jahre her, dass
meine Eltern umgebracht wurden (die
Mama nach Folterungen). Für die ganze
Familie waren es äusserst schwierige Jahre!
Das letzte Lieblingsbuch meiner Mutter war
„Die Botschaften Marias in Medjugorje“.
Für mich gab es nur eine Gewissheit: eines
Tages werde ich nach Medjugorje gehen.
An diesem 10. Mai 2004 wurde ich noch
nicht ganz von den vielen Leiden befreit, ab
nach meiner Rückkehr erfahre ich die tiefe
Überzeugung,
dass diese Reihe von
Erlebnissen in den Händen Gottes liegt und
dass ein weiterer Schritt in dieser Richtung
getan ist. Als ich vor Medjugorje ab und zu
für meine Feinde betete, so scheint es mir
nun, dass an diesem Ort der Herr mir die
Gnade verlieh, sie in meinen Gebeten nie zu
vergessen.
Danke für eure Zeitung, die ihr mir gros-
szügig zustellt. Dank dieser Lektüre habe
ich in den letzten fünf Jahren grosse Hilfe
erfahren. Ein grosses Dankeschön an
Mediugorje und danke auch an das ganze
Team des ECO DI MARIA.
Eine Leserin des ECO –
aus FRANKREICH
Robert Kouma Assé aus Kameroun -
Seit Jahren erhalte ich euer ECO DI
MARIA, Königin des Friedens“ und gebe
es an viele Personen weiter. Die zehn
Exemplare die ich bekomme sind für mich,
sie sind das beste Lehrmittel um das Volk
Gottes zu erziehen.
Während meiner Krankheit (ich war
halbseitig gelähmt) fühlte ich mich verlas-
sen und tief entmutigt; und siehe, eines
Nachmittags übergab mir die Post: mein
ECO! Die Botschaften unserer Mutter, der
Jungfrau Maria, die in dieser Nummer zu
lesen waren, gaben mir Mut zurück und,
anstatt des vorgesehenen Jahres für die
Rekonvaleszenz brauchte ich nur zwei
Monate, bis die linke Seite meines Körpers
wieder hergestellt war.
Um euch zu helfen meine Ängste zu ver-
stehen, erzähle ich euch folgendes: mein
Sohn wurde zum Diakon geweiht, ohne dass
weder ich noch seine Mutter anwesend
waren. Jetzt im Moment da ich an euch
schreibe, beginne ich, mich ohne jegliche
Hilfe und ohne die Stütze eines Stockes zu
bewegen.
Liebe ECO-Verantwortliche, helft mir,
der Jungfrau Maria zu danken für ihre
Fürbitte bei ihrem Sohn. Dem ECO DI
MARIA wünsche ich ein langes Leben, und
ebenso dem ganzen Team.
Eine Leserin aus Belfort, Frankreich
Dank an Maria, unsre Mutter, die uner-
müdlich uns ruft. Wir dürfen ihre ermuti-
gende Gegenwart in unserm Alltag echt
spüren. Mit allen Lesern des ECO danke ich
dem Team, das treu wirkt, um uns dieses
geistige Heilmittel zu übergeben.: die
Botschaften der Königin des Friedens und
die dazugehörenden Betrachtungen umkrei-
sen die Erde. Sie leiten uns zu immer grös-
serer Einfachheit und Tiefe. Im besondern
in Nr. 174 die Kommentare über
die„Schmerzhaften Geheimnisse“ und
“Brot des Lebens, Mittelpunkt unseres
Lebens“ und „Fahrzeug des Erlösers“.
Wichtig war auch die Aufklärung über den
Film „Die Passion Christi“.
In der Freude immer in Gebetsverbunden-
heit der Herzen sein zu dürfen, sende ich
euch meinen Dank und meinen brüderlichen
Gruss.
Neuabonnenten oder Adressänderungen
an das Sekretariat des ECHO senden:
SEKRETARIAT des ECHO MARIENS
CP 27 - I-31030 BESSICA (TV)
Das ECHO MARIENS ist gratis und lebt
allein von freien Spenden.
Sie können ein-
bezahlt werden auf Ko Nr. 14124226 des
ECO DI MARIA, c.p.149, I-46100 Mantova
oder mit gelegentlich beiliegenden
Einzahlungsscheinen auf Kontos in
Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
ECHO MARIENS:
D
-33104 Paderborn: Medjugorje Komitee,
Francesco Castagnetti, Konto-Nr. des
Begünstigten: 85738 Bankleitzahl:
47250101 Kreditinstitut des Begünstigten:
Sparkasse Paderborn
P.S.K. A-4400 Steyr Echo aus Medjugorje
Empfängerln: Margarete Heindler,
Kontonummer Empfängerln: 93001968 BLS
Empfängerbank: 60000
CH-4117 Burg: Rita Gervais-Weibel,
Geissberg 7 Konto in der Schweiz:
PC 40-4128-6 Raiffeisenbank, 4114
Hofstetten: Konto ECO DI MARIA
Villanova M., 14. September 2004
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