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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 193 (Mai-Juni 2007)

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Botschaft Mariens vom 25. März 2007
„Liebe Kinder, ich möchte euch von
Herzen für eure Fastenopfer danken. Ich
möchte euch anregen, mit offenem Herzen
auch weiterhin das Fasten zu leben. Mit
Fasten und Entsagung werdet ihr, meine
lieben Kinder, stärker im Glauben sein.
Durch das tägliche Gebet werdet ihr in
Gott den wahren Frieden finden. Ich bin
bei euch und ich bin nicht müde. Ich
möchte euch alle mit mir in den Himmel
führen, deshalb entscheidet euch täglich
für die Heiligkeit. Danke, dass ihr meinem
Ruf gefolgt seid!“
Fasten mit offenem Herzen
Maria beginnt die Botschaft in der fünften
Fastenwoche mit einem deutlichen und aus-
drücklichen Dank: Liebe Kinder, ich möch-
te euch von Herzen für eure Fastenopfer
danken.
Die Fastenzeit ist eine Zeit der
besonderen Gnade, Zeit der Befreiung von
allem, das auf den Flügeln des Glaubens
lastet, von allem, was unser Herz beschwert
und sich somit in sich selbst verschließt. Sie
ist eine Zeit der Reinigung, Bekehrung, der
Rückkehr zum Vater. Die von der Sünde
gezeichnete Natur führt uns zu Vergeudung,
Verschwendung, zum Scheitern, und das
nicht nur, wenn man das Haus des Vaters ver-
lässt, sondern auch wenn man darin wohnt,
arbeitet und sie lebt. (vgl. Lk 15,11-32). In
der Tat reicht nicht die Beachtung des
Gesetzes; es ist nötig, die Liebe des Vaters in
sich aufzunehmen, sich von dieser durchdrin-
gen zu lassen, sich gänzlich über- und durch-
fluten lassen, bis die Christus-Liebe in uns
lebt (vgl. Joh 17,36).
Fasten ist Verzicht auf alles, was uns nicht
behilflich ist, uns zu Gott zu erheben, auf
alles, was nur auf körperliche Befriedigung
ausgerichtet ist und nur nach dieser trachtet.
Fasten ist Verzicht auf alles, was uns in klei-
nen und großen Dingen dazu führt, uns an die
Stelle Gottes oder des Bruders zu setzen.
Nachdem der Prophet die Widersprüche eines
nur äußerlichen und formalen Fastens ange-
führt hat, fährt er weiter: Nein, das ist ein
Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des
Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu
entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes
Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein
Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins
Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten
siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen
Verwandten nicht zu entziehen
(Jes 58,6-7).
Ist das nicht das Fasten mit offenem
Herzen,
zu dem Maria uns aufruft?
Ausgehend vom Maßhalten an Nahrung bis
zur Mäßigung im Leben, der Bescheidenheit
im Benehmen bis zur Reinheit der Gedanken,
habe man Bedacht für das Wesentliche und
nicht das Scheinbare, indem die
Seligpreisungen gelebt werden und die
Weherufe erhört werden (vgl. Lk 6,20-26).
Mit Fasten und Entsagung werdet ihr,
meine lieben Kinder, stärker im Glauben
sein.
Während die Güter dieser Welt, oder
besser gesagt, alles, was man als Güter die-
ser Welt bezeichnet, durch Hamsterei und
oftmals durch mehr oder weniger unehrlicher
Veruntreuung aneignet, wächst der Glaube
hingegen mit Verzicht, durch Entleerung und
Entäußerung seiner selbst. Glaube ist das Ich
aus dem Mittelpunkt zu nehmen, um Gott in
die Mitte zu stellen, ist sich selbst entleeren,
um Gott Raum zu geben: ...denn wenn ich
schwach bin, bin ich stark
(vgl. 2Kor 12,10).
Unser Glaube erlaubt Gott Besitz von uns zu
nehmen, und je stärker der Glaube ist, desto
stärker ist diese Besitznahme. Es ist eine von
uns erfahrene Fülle des Heiligen Geistes
eines tiefen und erhabenen Friedens, jenes
Friedens, den die Welt nicht geben kann.
Durch das tägliche Gebet werdet ihr in
Gott den wahren Frieden finden.
Man bete stets, ohne zu ermüden; nicht
nur der Verpflichtung halber, sondern als eine
Antwort der Liebe auf die Liebe. Auch
während der Arbeit habe man das Herz nach
Gott ausgerichtet und rufe Ihn mit einem
Seufzer der Liebe an, rufe zu Ihm im Namen
Jesu oder Mariens, oder bete Ihn im Heiligen
Geist an. Sage oder denke einfach Jesus,
Jesus, Jesus...
sprich zu Ihm oder lausche,
was Er dir sagt... mit offenem Herzen, ja, mit
immer offenerem Herzen. Maria ist mit uns
und sie ist nicht müde.
Wie können wir ihrer
müde sein? Ich möchte euch alle mit mir in
den Himmel führen, deshalb entscheidet
euch täglich für die Heiligkeit.
Dies ist ihr
Wunsch. Wie kann es nicht auch der unsere
sein? Hören wir auf die Einladungen unserer
Himmlischen Mutter und wir werden auf ihre
Fürsprache jeden Tag neu auferstehen, in
Christus, unseren Herrn.
Nuccio Quattrocchi
Botschaft Mariens vom 25. April 2007
“Liebe Kinder, auch heute rufe ich
euch von neuem zur Bekehrung auf. Öff-
net eure Herzen. Dies ist eine Zeit der
Gnade so lange ich bei euch bin, nutzt sie!
Sagt: “Dies ist die Zeit für meine Seele.“
Ich bin bei euch und liebe euch mit uner-
messlicher Liebe. Danke, dass ihr meinem
Ruf gefolgt seid!“
Zeit der Gnade
In jenen Tagen trat Johannes der Täufer
auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!
(Mt 3,1). Nach der Gefangennahme Johannes
des Täufers wiederholt Jesus dieselbe
Einladung (vgl. Mt 4,17; Mk 1,15). Die
Bekehrung, zu der auch Maria uns wieder-
holt aufruft, ist die Bekehrung des Herzens:
Öffnet eure Herzen, denn dieser Vorgang ist
für unsere Rettung nötig. Es geht nicht darum,
zu glauben, dass Gott existiert (das weiß auch
Satan und man kann von ihm nicht sagen,
dass er bekehrt sei). Es genügt nicht, an Gott
zu glauben,
wenn dieser Glaube unser Leben
nicht verändert. Wir können fromm und reli-
giös sein, ohne bekehrt zu sein. Die Umkehr
ist vor allem der brennende Wunsch Christus
das Antlitz Gottes anzubeten, in jedem Herzen
des menschlichen Geschöpfes einen oder
mehrere Schläge Seines göttlichen Herzens zu
entdecken, in jedem Blick den Feuerfunken
des Heiligen Geistes.
Bekehrung ist Übereinstimmung der
Blicke zwischen Geschöpf und Schöpfer,
Begegnung mit dem Gott-Menschen Jesus
Christus. Bekehrung ist endgültiger Vorrang
für eine unzertrennliche Gemeinschaft mit
Christus. Bekehrung ist Leben in Christus:
Die Straßen der Welt mit Ihm und in Ihm
durchschreiten, mit Ihm und in Ihm sich an
den Schöpfer wenden und Ihn Vater nennen,
mit Ihm und in Ihm das Kreuz für uns mit
Liebe tragen. Alle, Bekehrte oder
Nichtbekehrte, werden sich früher oder spä-
ter am endgültigen Scheideweg befinden,
und die Entscheidung Jesus zu folgen ist
nicht eine Unterschrift auf einer
Versicherungspolizze für dieses Leben, son-
dern Garantie mit Ihm in Seinem Reich zu
sein.
Die von Pilatus herbeigeführten Opfer
im Tempel, oder jene nach dem Einsturz des
Turms von Schiloach – sagt Jesus – waren
nicht größere Sünder oder Schuldige als
andere, aber – fügt Er hinzu – ihr alle werdet
genauso umkommen, wenn ihr euch nicht
bekehrt
(vgl. Lk 13,1-5).
Nach dem Tod ist keine Bekehrung mehr
möglich. Auch Johannes der Täufer, der
Größte unter den von einer Frau Geborenen,
selbst Jesus, erleiden einen grausamen und
gewaltsamen Tod, jedoch ist dieser nicht
abgeschlossen, sondern eröffnet neues
Leben. Dies ist die Zeit für meine Seele,
ladet uns Maria ein. Wir haben nur unsere
Lebenszeit, um unsere Seele zu retten. Nicht
Mai - Juni 2007
-
Herausgeber; Eco di Maria,
C.P.
47 - 31037 LORIA (TV)
(Italia)
- J. 23, Nr. 5 - 6
Sped. a.p. art. 2, com. 20/c, leg. 662/96 filiale di MN, Autor.Trib. MN n. 13 : 8.11.86, Tel/fax 0423.470331
193
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nur: Diese unsere Zeit hat einen besonderen
Segen Gottes, sie ist Zeit der Gnade, denn
Maria ist mit uns, und das wird so lange sein,
solange sie bei uns ist.
Nutzen wir sie, d.h. lassen wir sie Früchte
bringen, diese günstige Zeit; es fällt uns heute
leichter, weil Maria uns begleitet, beschützt
und führt. Sicher, sie macht dies seit sie uns als
Geschenk vom sterbenden Jesus angenommen
hat, aber heute fällt unsere Antwort leichter,
denn das Mahl steht bereit und der König will
die geladenen Gäste, die die Einladung abge-
schlagen haben, schnell ersetzen und lässt
Gute und Böse einladen, vorausgesetzt, sie
erscheinen im Hochzeitsgewand (vgl. Mt 22,1-
14). In der erwähnten Parabel überreichten die
Diener das Hochzeits-gewand; für uns ist
Maria, die das vorgeschriebene Gewand webt
und übergibt: Es ist aus demselben Stoff des
Mantels Jesu, es ist mit derselben Liebe
gewebt, ihrer unermesslichen Liebe. Ein
jeder von uns höre auf ihre Einladung, erken-
ne und bekenne: Dies ist die Zeit für meine
Seele,
Maria, ich will sie gut verbringen und
meine Seele zu dir und Jesus erheben, um aus
deinem Unbefleckten Herzen und dem
Heiligsten Herzen Jesu die Kraft und
Bereitschaft zu schöpfen, mich dem Vater
ohne Einschränkung und ohne Angst anzubie-
ten, im Gegenteil, mit inniger Freude, wie du
und Jesus es getan habt. Ja, Vater, ganz Dein in
Jesus und Maria; Dein Wille geschehe an mir.
Die achtzig Jahre
des Papstes
Am vergangenen 16. April hat er sie
erreicht, nahe dem Albis-Sonntag, der auf
Wunsch von Johannes Paul II. zum Sonntag
der Göttlichen Barmherzigkeit erklärt wurde –
wie es Jesus von Sr. Faustina gewünscht hatte.
Im Zeichen der Barmherzigkeit
hat
Benedikt XVI. seinen Geburtstag gefeiert,
indem er die acht Jahrzehnte seines Lebens
„durchwanderte“, im Licht der Güte Gottes,
auf einem von Sonnenstrahlen und österlichen
Strahlen beleuchteten Petersplatz. Bewegt und
voll Dankbarkeit hat der Heilige Vater an die
Liebe Gottes zu ihm erinnert, besonders in den
Zeitabschnitten, wo er immer tiefer in die
christlichen Geheimnisse geführt wurde, bis
zum höchsten Stand als Pontifex: Ihr alle, die
ihr Gott fürchtet, kommt und hört, ich will euch
erzählen, was er mir Gutes getan hat,
sagt ein
Psalm (66,16)... Ich habe es stets als großes
Geschenk der Göttlichen Barmherzigkeit
betrachtet, dass die Geburt und Wiedergeburt
mir gewährt wurden, so zu sagen zusammen
im Zeichen des Beginns von Ostern. So bin
ich, an einem und denselben Tag, als Mitglied
meiner Familie und der großen Familie Gottes
geboren“, begann der Papst seine Homelie, der
die Taufe am selben Tag der Geburt empfan-
gen hatte.
In einer Zeit, wo die Familie schweren
Schlägen der Mentalität dieses Jahrhunderts
ausgesetzt ist und sich aller Dinge entledigt,
dankte der Papst für die gemachte Erfahrung
„was Familie bedeutet“ und die Liebe der
Seinen empfangen zu haben: „Ich konnte die
Erfahrung machen, was Vaterschaft heißt, somit
wurde mir das Wort über Gott von innen her
geläufig; aufgrund menschlicher Erfahrung hat
sich der Zugang zum großen und gütigen Vater
im Himmel eröffnet“. Er hat nicht unterlassen,
auch den anderen Familienmitgliedern zu dan-
ken: „Ich konnte die tiefe Erfahrung machen,
was mütterliche Güte bedeutet, immer für jene
offen, die Zuflucht suchen, und gerade dadurch
mir die Freiheit zu geben. Ich danke Gott für
meine Schwester und meinen Bruder, für ihre
Hilfe und den treuen Beistand auf meinen
Lebensweg...“.
Die Etappen seines Daseins, alle wichtig
im Leben eines Menschen, gipfelten in den
verschiedenen Weihen des geistlichen Amtes:
Diakon, Priester, Bischof, Kardinal und
schließlich Papst. Ohne Zweifel ein Mehr an
Gnade, deren Früchte reichlich waren und vie-
len zugute kommt: „Ich sehe mit dankbarer
Freude die große Schar jener, die mich mit
ihrem Gebet stützen; die mir mit ihrem
Glauben und ihrer Liebe helfen, mein Lehramt
auszuüben; die mit meiner Schwäche nach-
sichtig sind und im Schatten Petri das wohltu-
ende Licht Jesu Christi erkennen.
Äußerungen der Zuneigung aus aller
Welt haben diese festlichen Tage gekrönt,
und unter den Geschenken konnte man ein
ihm gewidmetes, klassisches Konzert aus-
machen, das ihn mit echter Freude erfüllte.
Nicht alle wissen von seiner Leidenschaft für
die Musik, die Papst Benedikt mit den Tasten
eines alten Pianos spielt, das in den päpstli-
chen Zimmern untergebracht ist: „Wenn ich
in meinem Leben zurück schaue, danke ich
Gott mir die Musik beigestellt zu haben, bei-
nahe wie eine Reisebegleiterin, die mir stets
Trost und Freude spendete... Ich danke auch
den Personen, die mich seit meiner
Jugendzeit an diese Quelle von Inspiration
und Ruhe heran geführt haben“. Daher hat er
auch Anerkennung ausgesprochen, die
„Musik und Gebet zum harmonischen
Lobpreis Gottes und seinen Werken verei-
nen: Sie helfen uns, den Schöpfer und
Erlöser der Erde zu verherrlichen, die wun-
dervolles Werk seiner Hände ist“.
Redaktion
Weltkongress
der Barmherzigkeit
Der erste Treffpunkt dafür ist vorgesehen
am Jahrestag des Todes von Papst Johannes
Paul II., am 2. April 2008 in der Aula Paul
VI. im Vatikan. „Es gibt keine andere Quelle
von Hoffnung für die Menschheit ausser in
der Barmherzigkeit Gottes“, sagte der alte
Papst Woytila.
Allen ist bekannt, wie sehr er Schwester
Faustina Kowalska verehrte, die
Ordensschwester und Mystikerin, die er im
Jahr 2000 kanonisierte und gleichzeitig den
zweiten Sonntag des Osterfestes zum
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit über
die ganze Welt ausrief. Aus diesem Grund ist
das Zusammenlegen der beiden Daten
eigentlich „gegeben“. „Viele Gläubige haben
es als Zeichen des Herrn angenommen, dass
Johannes Paul II. am Vorabend des Sonntags
der Göttlichen Barmherzigkeit gestorben
ist“, hat der Erzbischof von Wien, Christoph
Kardinal Schönborn, erklärt.
Das Ereignis wird ein interreligiöses sein
durch die Teilnahme von Juden, Muslimen
und Buddhisten: “Der Kongress wird eine
Brücke zu den andern Religionen sein, aber
auch zu den Atheisten und Agnostikern“,
fügte der Prälat bei. Die Kirche ist oft der
Kritik ausgesetzt für ihre doktrinäre Enge“
und ihre „moralische Strenge“. Darum, so
sagt er, will der erste Kongress der
Barmherzigkeit eine „radikale Ermutigung“
dazu sein, „das Herz des Evangeliums, die
Barmherzigkeit, neu zu entdecken
(Weitere
Informationen auf www.worldcongressmercy.org).
Benedikt XVI.
zu den Jugendlichen:
„Gebt euch nicht zufrieden“
Bei seinem „geliebten Vorgänger“ nah-
men die Jugendlichen eine Vorrangstellung
ein. Aber auch im Herzen von Benedikt XVI.
haben die Jugendlichen eine Vorzugsstellung.
In der Tat richtet der Heilige Vater an sie
Worte der Wahrheit, die wie Lichtstrahlen die
Nebel der heutigen Welt durchschneiden, die
die Sonne verfinstern.
Die soeben wie zerbrechliche und zarte
Blumen erblühte Jugend ist den Angriffen
eines Systems ausgesetzt, das herausfordert,
entblößt und sogar eine Antwort auf ihre
grundlegenden Fragen ablehnt. „Gebt euch
nicht zufrieden mit all dem, was alle glau-
ben, sagen und tun...“, hat der Papst den ca.
50.000 Jugendlichen von Rom und anderen
Städten der Erde zugerufen, die sich zu den
Feiern des Weltjahrestages der Jugend ver-
sammelt hatte, der heuer auf diözesaner
Ebene stattgefunden hatte.
In der von den Augen der Jugendlichen oft
ablesbaren Verlorenheit, obwohl von einer zur
Schau getragenen falschen Sicherheit mas-
kiert, ist eine Abwesenheit offensichtlich:
Jesus Christus. Ja, denn wo Er ist finden viele
Fragen eine umgehende Antwort, vor allem
aber verhindert die Liebe mit anderen vergif-
teten „Lieben“ die empfindlichen Seelen ver-
schmutzen zu lassen, jener Seelen, die bis
gestern noch Kinder waren. „Was heißt kon-
kret Christus nachfolgen?“, hat sich der Papst
in der Homelie gefragt. Es handelt sich um
eine innere Veränderung des Daseins – hat er
geantwortet -. Es erfordert, dass ich nicht
mehr in meinem Ich eingeschlossen bin,
indem ich meine Selbstverwirklichung als
Hauptgrund meines Lebens betrachte.
Es handelt sich um die grundlegende
Entscheidung, nicht die Nützlichkeit und den
Verdienst, die Karriere und den Erfolg als
letztes Ziel meines Lebens anzusehen, son-
dern als echte Kriterien die Wahrheit und
Liebe zu betrachten.
Redaktion
DEN WORTEN DES
HIRTEN ENTNOMMEN:
„Die Hölle ist ein sich
Verschließen zur Liebe Gottes“
„Wenn es wahr ist, dass Gott
Gerechtigkeit ist, darf nicht vergessen wer-
den, dass Er vor allem Liebe ist: Wenn Er die
Sünde hasst, dann deshalb, weil Er jede
menschliche Person unendlich liebt... Er
liebt einen jeden von uns und Seine Treue ist
so tief, dass Er den Mut nicht einmal bei
unserer Abweisung verliert. Jesus ist gekom-
men, um uns zu sagen, dass Er uns alle im
Paradies haben will und dass die Hölle, von
der man in dieser Zeit wenig spricht, exi-
stiert, und dass sie ewig für all jene ist, die
das Herz Seiner Liebe verschließen.
Es ist verständlich, dass der wahre Feind
unser Hang zur Sünde ist, die unser Dasein
zum Scheitern führen kann. Allein die göttli-
che Vergebung und Seine mit offenem und
ehrlichem Herzen empfangene Liebe geben
uns die Kraft dem Bösen zu widerstehen und
„nicht mehr zu sündigen“, uns von der Liebe
Gottes überwältigen zu lassen, die unsere
Kraft wird“.
2
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„Wie, du hast nie von „Birgen del Pilar“
gehört? Aber sie ist die Patronin von ganz
Spanien! Auf, mach dich bereit, morgen früh
gehen wir zu ihr ...“. So war es, ja, sie wur-
de zur Gefährtin meines Spanienaufenthaltes
in diesen Vorfrühlingstagen in Madrid, und
führte zum Bewusstwerden einer faszinie-
renden und wichtigen Geschichte: das
Ereignis, das am Beginn des wichtigen
Heiligtums von Saragossa steht, war nicht
eine der „gewohnten“ Marienerscheinungen.
Es geschah im Jahr 40 nach Christi Geburt,
zur Zeit also, als Maria noch lebte.
Entdecken wir, was wirklich geschah.
Die erste Marienerscheinung
Die Tradition erzählt, dass St. Jakob der
Ältere auf der Ibverischen Halbinsel einfand,
um sein evangelisches Apostolat zu ent-
wickeln, dass aber seine Predigtversuche bei
der einheimischen Bevölkerung der Region.
So fiel Santiago – dies war der Name der
ihm gegeben wurde – in eine tiefe
Entmutigung.
Eines Nachts, während er sich in
Saragossa auf den Sprudeln des Ebro mit ein
paar wenigen Getreuen, die ihm gefolgt
waren, aufhielt, hatte er Besuch: die
Jungfrau Maria in Seele und sterblichem
Leib.
Sie wurde dorthin getragen von einigen
Engeln, die sie in Jerusalem emporgehoben
hatten, wo sie damals wohnte.
In Wirklichkeit hatte Maria selber kurz
davor eine Erscheinung ihres Sohnes Jesus,
der sie darauf aufmerksam machte, „dass das
Werk der Apostel fortschreite zum Guten in
der Welt und des Menschengeschlechts“. Er
lud sie ein, sich zum Apostel Jakob nach
Saragossa zu begeben um ihn zu trösten und
ihn zu bitten, für sie einen Tempel zu Ehren
Seines eigenen Namens zu erbauen.
Das wichtigste Marienheiligtum der Welt
So kam es, dass der Apostel, in seiner
Aufgabe gestärkt, die erste Kapelle erbaute,
woraus im Lauf der Jahrhunderte das wich-
tigste Marienheiligtum der Welt entstand:
die Kathedral-Basilica von Pilar („pilar“
zu deutsch: die Säule).
Was sagt uns eine Säule? Gelangte auch
sie aus Jerusalem in die Hände der Engel?
Die heilige Jungfrau stellte sich darauf und
dann bat sie die Engel, sie an einen bestimm-
ten Ort zu tragen, auf dem Gipfel ihr heiliges
Bild. Damit wies sie den Apostel an, wo der
Tempel zu errichten sei. Die Engel trugen
Maria zurück nach Jerusalem, aber einer von
ihnen, aus göttlichem Willen, blieb zurück
als Wächter des heiligen Ortes, wovon bald
besonders wertvolle Gnaden auszustömen
begannen. Die Säule blieb am selben Ort ste-
hen als Beweis für den Besuch der Madonna
und Unterpfand ihres ewigen Schutzes über
dem Land Spanien.
Der Säulenkuss
Durch Jahrhunderte besuchte ein nie
endender Pilgerstrom das Heiligtum von
Saragossa. Viele wünschten, einen offen
gebliebenen Punkt auf der Alabastersäule zu
küssen, der als Basis für das Bildnis der
Heiligen Jungfrau diente: durch ein Oval
sieht man den rötlichen Stein ganz abgewetzt
von den Händen der vielen Pilger.Zwar ist es
kein Edelstein, blosser Marmor ist es ... aber
der Glaube, mit dem die vielen Pilger sich
ihm nähern, macht ihn zum zum Kristall!
Der Pilger Woytila
Er konnte das Treffen mit seiner Maria
auf Spanischer Erde nicht verpassen, liebte er
dieses Land doch so sehr. So begab er sich im
November 1987 als Pilger zur Basilika von
Saragossa. „Heute habe ich mir meinen hef-
tigen Wunsch erfüllt, niederzuknien, als erge-
bener Sohn Mariens, vor ihrer heiligen Säule.
– sagte Papst Johannes Paul II. bei diesem
Anlass - „Spaniens Christen habe im „Pilar“
ein klares Zeugnis zur Wolkensäule gesehen,
die den Pilgerstrom des Volkes Israel zum
gelobten Land führte (vgl. Nm 14,14). Ja, wir
haben als Führung eine Säule, die das neue
Israel, die Kirche, auf ihrer Pilgerfahrt zum
verheissenen Land begleitet, das Christus der
Herr ist. Die „Madonna del Pilar“ ist der
Leuchtturm ..., die Säule das Symbol der
Glaubensstärke der Spanier, und gleichzeitig
ist sie Wegweiser, der zur Erkenntnis Christi
hinführt durch die apostolische Predigt..“
Tag des Spanischtums
Das Fest „pilarica“ am 12 Oktober ist der
Tag der hispanidad“, d.h. der Feiertag
Spaniens und aller Nationen spanischer
Sprache und Kultur. Diese Feier geht zurück
auf die Zeiten der Vereinigung Spaniens
unter der Führung des katholischen
Königtums Ferdinand von Aragon und
Isabella von Kastilien, die diesem Kult
nationale Bedeutung verliehen. Aber es war
Christoph Kolumbus, der diese Verehrung in
sich barg, (trug doch eine seiner Karavellen
explizit den Namen „Santa Maria“), und -
durch ein wirklich erstaunenswertes
Zusammentreffen – war es genau der 12.
Oktober, als damals der amerikanische
Kontinent entdeckt wurde!
Das verblüffendste aller Wunder
Es war 1640 als ein 17jähriger Junger
unter das Rad seines Wagens fiel und dabei
so sehr verletzt wurde, dass das rechte Bein
amputiert werden musste. Vor der Operation
besuchte der arme Junge das Heiligtum von
Pilar, um sich der Muttergottes anzuempfeh-
len. Dasselbe tat er am Ende der Operation
um zu danken, dass sie sein Leben gerettet
hatte. Er aber war ausserstande, weiter zu
arbeiten, und so wurde er zum Bettler beim
Eingang zur Kirche. Unterdessen, jedes Mal
wenn das Öl in der Lampe der Muttergottes-
kapelle erneuert werden musste, salbte er
damit seine Wunden, wenn auch der Chirurg
ihm davon abgeraten hatte.
In sein Land zurückgekehrt, betete er
eines Abends wie gewohnt zur Madonna
vom Pilar
und schlief danach ein. Am
Morgen erwartete ihn eine enorme Überra-
schung: Miguel hatte von neuem seine bei-
den Beine! Und nicht nur das, dieses
Nachwachsen war wirklich „das seine“, es
war dasselbe Bein, das ihm zweieinhalb
Jahre zuvor amputiert worden war. Der Fall
brachte die Aufmerksamkeit aller auf den
Plan und eine Kommission verlangte eigens,
das amputierte Glied wieder auszugraben,
das auf dem Friedhof des Spitals beerdigt
war: doch das Bein ... es war nicht mehr da!
Die Nachricht verbreitete sich in ganz
Spanien und wurde zum Anlass der
Verwirklichung des heutigen grossartigen
Heiligtums, ermöglicht durch die Pilger
allen Ranges und aller sozialer Schichten,
die von der Patronin Spaniens seit nun fast
zweitausend Jahren vom „Pilar“ Trost,
Liebe und Segen erfahren.
S.C.
Die Säulenmadonna beschützt Spanien
Die Frau mit der Sonne bekleidet
(einfache Gedanken)
von Pietro Squassabia
In Sommernächten kommt vor, dass
Mücken von den Lampen der Straßen-
beleuchtung angezogen werden: Sie sind von
diesen Lichtquellen wie verzaubert und tun
nichts anderes, als sich davon beleuchten zu
lassen, so als ob sie vom hellen Schein
umgewandelt würden. Wie sehr sollten auch
wir uns vom Licht, vom wahren Licht
beleuchten und umwandeln lassen!
Wir sind alle gerufen, Licht zu werden.
Das hat die Frau mit der Sonne bekleidet
getan (vgl. Offb 12,1): Sie ließ sich von der
Sonne so sehr anziehen, dass sie davon gänz-
lich eingehüllt und verändert wurde. Die
Sonne ist Jesus, der gekommen ist, um allen
zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im
Schatten des Todes
(vgl. Lk 1,79). Diese
Sonne strahlt immer: Sie schien zu erlöschen
am Tag der Passion, als eine Finsternis über
das ganze Land hereinbrach
(vgl. Lk 23,44),
aber es kam anders. Die Finsternis kann Sein
Licht nicht zum Erlöschen bringen.
Wer ist nun diese Frau mit der Sonne
bekleidet? Es ist die Kirche, vor allem aber
Maria, die Mutter der Kirche. Sie ist die Frau
mit der Sonne bekleidet, die Frau, die von
der Sonne rein und heilig gestaltet wurde,
ganz Licht und Feuer der Liebe. Ihr Herr hat
sie so gemacht. Maria ist nicht die Sonne, sie
leuchtet aber wie die Sonne, denn sie ließ
sich völlig von der Sonne bescheinen. Sieht
man Maria, so ist es wie Jesus sehen, mit
Maria zu sprechen, ist, wie mit Jesus spre-
chen, und wenn Maria uns besucht, so bringt
sie uns stets Jesus mit. Sie zeigt immer auf
Jesus. Darin besteht ihre Größe. Maria von
Jesus entflammt, von Seiner Liebe, so als ob
sie zu einem anderen Jesus würde.
Wie kann man vor solch einem Geschöpf
nicht in Erstaunen geraten,
die die
Schönheit Jesu, d.h Gott, in sich trägt? Welch
großes Geschenk hat uns Jesus gemacht, als
Er uns Seine Mutter schenkte: Gesegnet das
Kreuz, von dem Er herab sagte: „Siehe deine
Mutter!“ und schloss uns alle mit Johannes
ein. Wie sehr müssten wir Dir danken, uns
eine solche Mutter geschenkt zu haben!
Vielleicht wäre unser Dank am größten,
wenn wir uns ganz Dir zur Verfügung stellen
und uns völlig Dir überlassen würden, wie
sie es getan hat.
Wir preisen dich, Maria, denn du bist
hell erleuchtet. Wir preisen dich, weil du
uns stets Jesus schenkst, der Licht ist. Wie ist
es möglich, sich des Dunkels zu ängstigen,
bei so viel strahlendem Licht! Maria, mach
uns fähig, das Licht stets anzunehmen, um
ein bisschen wie du zu werden, die du das
schönste Beispiel für Jesus bist, so dass auch
wir Ihm ein wenig ähneln und anderen, unse-
ren Geschwistern, das Licht zu vermitteln
vermögen. Vielleicht können wir, und mit
uns viele andere, den Glanz vom Paradies
schon auf Erden erfahren.
3
Echo 193
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Seid heilig,
wie ich heilig bin!
von Stefania Consoli
Ist es ein einfacher Rat oder ein
anspruchsvoller Appell, den Jesus im
Evangelium anspricht: <Seid heilig, wie ich
heilig bin>? Mir Sicherheit ist es mehr als
ein dringender Anspruch: Heilig zu sein, nur
weil Gott heilig ist... Hier stellt sich eine
andere Frage: Können wir es allein schaf-
fen? Wir, Techniker und Experten in allem,
können wir die Heiligkeit schaffen?
Mir kommt vor, dass die Idee, die
Heiligung mit eigener Kraft zu schaffen,
eine Illusion ist. Es war Wunsch des Herrn,
dieses so wertvolle Geschenk – die
Heiligkeit – mit uns zu teilen, und ohne sie
kann man die ewigen Güter im Paradies
nicht genießen. Er will die Kinder bei sich,
und Er will sie in der ewigen Freude.
Deshalb hat Er Seinen Sohn gesandt, der
sich die Seite öffnen ließ und den Heiligen
Geist geschenkt hat, der heiligt.
Also hier das Geheimnis! Den Geist
Gottes besitzen, dessen Wirksamkeit nicht von
unserer Tüchtigkeit abhängt, sondern von der
Bereitschaft, Seinen lebensspendenden Atem
aufzunehmen, der uns hilft, die Tugenden den
Lastern vorzuziehen, den Willen zu erziehen
und das Herz zu reinigen. Nur das gibt uns
Hoffnung zur Heiligkeit. Nur so öffnet sich in
uns der Weg zum Paradies.
Ein bereits gewährtes Geschenk
Durch die Taufe haben wir das Geschenk
ohne Entgelt empfangen. Wir müssen uns
nicht den Heiligen Geist „beschaffen“. Er
wohnt bereits in uns. Wir haben jedoch eine
große Verantwortung: Durch den Einsatz
unserer Freiheit, die Wahl für Ihn zu treffen
und Ihn in die Lage versetzen, aktiv zu wer-
den, oder hingegen andere Geister vorzuzie-
hen. Wir kennen sehr wohl die Folgen davon.
Die Palette der Geister ist breit gefächert, die
vom
Untergrund stammen, in den
Untergrund
führen und Appetit auf
Niedriges wecken: Hunger nach Macht,
Herrschsucht, Befehlsgewalt, Geld, Genuss,
Selbstherrlichkeit. Alles Geister im Dienste
des Ichs, bereit, jeden egoistischen Durst zu
stillen, die uns, o weh, vom lebendigen
Wasser
entfernen, jenes, das der Wahrheit,
von der mit der Lanze geöffneten Seite
Christi entspringt, die auf jedem Altar weit
offen steht, um uns Sein eigenes, heiliges
und unbeflecktes Leben zu schenken.
<Wenn jemand nicht von neuem geboren
wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen>,
sagte Jesus zu Nikodemus (Joh 3,3), aber Er
fügt angesichts des gelehrten Pharisäers hin-
zu: <... Wenn jemand nicht aus Wasser und
Geist geboren wird, kann er nicht in das
Reich Gottes kommen>. Diese Neugeburt ist
daher kraft der Taufe in uns erfolgt, um aber
lebendig in Gott zu verweilen und nicht in
die Schlinge der Sünde zu fallen, die uns
ergreift, um uns nach „unten“ zu drücken,
müssen wir den Geist Gottes „erwählen“,
d.h. uns für Gott entscheiden.
Ein mutiger Entschluss
Maria hat es uns oft in Medjugorje
gesagt: „Entscheidet euch für Gott... setzt
ihn an die erste Stelle“. Was soll das konkret
heißen? Es heißt zulassen, Ihn in den eige-
nen Alltag einzulassen, in den kleinsten
Dingen, zulassen, dass Sein Denken unsere
Gedanken durchzieht und sie durch eine
konkrete Wahl orientiert. Angesichts der ver-
schiedenen Wahlmöglichkeiten des Tages,
wären wir stets in der Lage, eine Wahl zu
treffen; so könnte der göttliche Wille an die
Stelle des eigenen Willens treten. Besser
gesagt, wir würden ihm Platz machen und
die Herrschaft über unsere Taten überlassen.
Versuchen wir uns daran zu erinnern, wie
oft wir an einem Tag Gott gebeten haben, uns
zu begleiten und wir stellen immer wieder
fest, dass wir etwas beharrlich machen wollen,
was uns nicht gelingt, und das so sehr, dass wir
gezwungen sind, radikal unser Vorhaben zu
ändern, um letztlich zu entdecken, dass das
endgültige Ergebnis das richtige war und der
eingeschlagene Weg... nicht auszudenken.
Diese dem Geist verschwiegenen
„Eingebungen“, aber vom Gehör der Seele
und der Intelligenz des Herzens klar zu erken-
nen, sind für die Lenkung unserer Schritte
nach der göttlichen Weisheit grundlegend. Um
diese aber zu hören, müssen wir vor allem
andere Stimmen zum Schweigen bringen, die
unseren Geist bedrängen: Jene unserer Logik,
der Vernunft, der Gerechtigkeit, der
Beleidigungen. Die Stimmen unseres Stolzes
und des Hochmuts, die uns anstiften, immer
das „letzte Wort“ haben zu wollen. Sogar die
Stimmen, die uns heilig und fromm erschei-
nen: Jene, die wir aus Büchern, Philosophen,
oder von wahren oder vermuteten
„Charismen“, die wir besitzen, und die, falls
sie im Dienst des Ichs verwendet werden, auf-
hören Geschenke zu sein und sage und schrei-
be zu einem Unglück für alle werden.
Mut zur Leere haben
Daher Ruhe bewahren und innerlich stil-
le halten. Mut zur Leere an Worten und für
innere Gespräche zu haben. Angst des
Nichtvorhandenseins von Lauten überwin-
den, die uns oft bestürzt und verloren machen
(die Gesellschaft bombardiert uns mit
Geräuschen, wie man weiß, und viele ziehen
es vor, sich taub machen zu lassen, nur um ja
nicht den Stachel der Einsamkeit zu spüren).
Schaffen wir die richtigen Voraussetzungen,
wird uns der Heilige Geist durch das Gebet
ansprechen, jedoch nicht mit menschlicher
Sprache. Sein Säuseln ist „leicht wie eine
Brise“, spricht der Prophet Elija. Bekämpfen
wir also die Versuchung ihn auslegen zu wol-
len. Lassen wir unseren Geist frei, die
Impulse aufzunehmen und handeln wir
danach. Kurzum: Gehorchen wir!
Um das zu machen, müssen wir auch
sanftmütig sein, d.h. bereit, unsere Pläne
falls nötig zu ändern und einem anderen
Willen zuzustimmen. Dann in die Tat umset-
zen, indem wir unsere Fähigkeiten großher-
zig und vertrauensvoll einsetzen, ohne
schnell Bilanz zu ziehen, um die Früchte
unseres Wirkens zu sehen. Es ist wie ein mit
dem Heiligen Geist eingegangener
Blankowechsel, eine Unterschrift, die uns
Gutes einbringt, das wir noch nicht sehen,
aber das absolut eintrifft. Gott lässt uns nicht
im Leeren stehen, verlässt uns nicht wan-
kend im Dunkeln: Dies müssen wir glauben!
Er wird mit dem versprochenen Gut kom-
men, aber nur wenn wir bereit sind, Ihn zu
empfangen. Es ist daher notwendig in Gottes
Zeiten zu investieren, wie man so sagt, „sie
laufen nach anderer Zeitrechnung“, und war-
ten. Was erwarten wir? Geduld, die grundle-
gend ist zur Erreichung der Heiligkeit.
Die Heiligkeit ist für den, der wagt!
Es ist grundlegend wichtig kühn zu sein,
wenn man den Anforderungen Gottes Folge
leistet, die oft die Kräfte unserer Bereitschaft
übersteigen („Liebt einander, wie ich euch
geliebt habe, verzeiht den Feinden... welche
Worte! Wie viele Lagen in unseren Leben
scheinen uns unmöglich zu sein!). Genau
dann müssen wir das Geschenk des Heiligen
Geistes anrufen, denn ohne Seiner Kraft sind
einige Dinge außerhalb unserer Reichweite.
Die göttliche Kraft wird nicht auf sich
warten lassen, jedoch Gott wird von uns ver-
langen, den ersten Schritt zu machen, d.h.
unseren Willen als Anlassermotor für das
Wirken des Heiligen Geistes einzusetzen.
Dieser Willensakt, scheinbar „ein Verlust“
reinigt unser Herz und macht uns für neue
Schritte bereit.
Das Anerbieten verhindert Versagen
Nehmen wir an, alles getan zu haben,
was vorgesehen war, aber weit und breit sind
keine Ergebnisse zu erkennen. Wir können
entmutigt sein, oder menschlichen Wegen
den Vorzug geben, jene weiteren, wo sich
unsere menschliche Gerechtigkeit breit
machen kann und in Kürze ansprechende
Ergebnisse oder schallende Reaktionen ein-
bringen, die uns öffentlich ins rechte Licht
rücken. So verfährt die Welt. Was wird aber
von uns verlangt?
Abhilfe schafft das Anerbieten, unser
bedingungsloses Ja an Gott, d.h. die
Fähigkeit uns tatsächlich ins Abseits zu stel-
len und sogar anzunehmen, als Verlierer
dazustehen, besiegt, gedemütigt. Auch der
Versuchung nicht zu verfallen, uns auf unse-
re Demütigungen mit einem gefälligen
Gefühl des Opfers zu konzentrieren. Dies ist
in der Tat ein Sumpf, der uns erfasst, und mit
seiner unsichtbaren Saugwirkung frisst er
uns in Wirbeln der Depression und des
Selbstmitleids.
Anerbieten will in diesem Fall bedeuten,
alles sein zu lassen, sei es die Idee der guten
Früchte, sei es jene der unbefriedigenden
Resultate und sich daran zu setzen, Gott
anzubeten, Seine Güte, Herrschaft und Liebe
in unserem Leben anzuerkennen. Dies ist
also der Raum für Sein Wirken: In unserem
Nichts wird sich Sein Alles offenbaren und
was vorher trüb und wertlos erschienen war,
wird plötzlich neues Licht bekommen, das
zukünftige Horizonte beleuchtet.
Der Allerheiligsten geweiht
Wenn Jesus in uns ist, wenn wir Ihn frei
durch seinen Geist wirken lassen, wie Er es in
den Seligpreisungen erklärt hat, die ausdrück-
lich als Charta der Heiligkeit zu bezeichnen
sind, wird in unserem spezifischen Leben,
Tagesablauf, in der Zeit, die uns geschenkt ist,
mit ihren Jahreszeiten, den Abfärbungen und
Flüstern, Wirklichkeit werden. Seid heilig,
wie ich heilig bin!
Es wird leicht sein, wenn
wir weise sein werden. Weihen wir unseren
Alltag Jesus und Seiner heiligsten Mutter.
Sich weihen, heißt, alle Gedanken heili-
gen, jede Tat, jede Reaktion... Unser
Weiheakt sei nicht nur ein aufgesagtes
Gebet, sondern Ausdruck unseres Willens
unsere Art, den Tag zu bewältigen, aufzuop-
fern. Dies heißt heiligen: Etwas opfern,
damit Gott darüber verfüge. Seien wir versi-
chert, dass das Opfer nicht fruchtlos bleiben
wird. Am Lebensende werden wir über eine
volle, übervolle Vase verfügen, die wir dem
Vater im Himmel überreichen können:
Heiligkeit in Überfluss an Gnaden für das
Geschenk Seines Geistes, der heilig ist und
der uns heiligt.
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Es Geschach in Medjugorje...
Ein Blick aus der Nähe auf die kleinen
und grossen Dinge, die sich im kleinen Dorf
der Herzegowina ereignen. Dort, wo die
Gospa mit Geduld und mütterlicher Treue
seit bald 26 Jahren fortfährt, ihre Kinder zu
besuchen, jene die in Medjugorje leben und
jene, die im Pilgerkleid sich auf dem Boden
des Heiligtums und zwischen den Steinen
der Berge bewegen.
Es ist der Blick von Sr. Halina, einer
geweihten jungen Tschechin und Mitglied
der Gemeinschaft „Kraljice Mira“. Sie
wohnt in Medjugorje und es gelingt ihr,
ruhig ihre verborgensten Stimmungen zu
sammeln, die Atemzüge einer bescheidenen
Wirklichkeit, die sich jedoch kosmopolitisch
und vielsprachig zusammengefunden hat an
einem Treffpunkt zwischen Himmel und
Erde. Kleine Pinselstriche, die uns erlauben,
verstohlen unsere Augen auf das zu richten,
was dort geschieht.
Vor und nach Ostern
Vorbereitung während der Fastenzeit
Das Dorf Medjugorje befindet sich in
einer etwas ruhigeren Atmosphäre, schwei-
gend, unter dem Zeichen der Sammlung und
der persönlichen Bekehrung der
Pfarreiangehörigen, aber vor allem der
Pilger (es sind keine grossen Massen, aber es
sind immer welche da).
Es ist wahr, diese Zeit wird auch die „star-
ke Zeit“ genannt – denn sie führt uns vom
Schatten des Todes zum Licht des Lebens
in
dem Masse, als wir uns dem Leben in all sei-
nen Dimensionen öffnen. Darum sieht man
rund um die Jakobskirche lange Schlangen
zur Beichte
anstehen. Man kann auf den
Antlitzen der Menschen nach „der
Begegnung mit dem gerechten Gott, aber vor
allem dem barmherzigen Gott“ einen erneu-
erten Wunsch nach Gott, ablesen, entstaubt
und neu erstanden vertrauende und dankbare
Freude. „... öffnet euer Herz der
Barmherzigkeit Gottes in dieser Fastenzeit.
Der himmlische Vater wünscht, einen jeden
von euch vom Sklaventum der Sünde zu
befreien ...“ (
Botsch vom 25.02.2007).
Auch die Abendmessen sind wie „ein
Hauch, der die Asche wegwischt und die
Glut aufleben lässt, um das Feuer des göttli-
chen Lebens neu zu entfachen: es möchte
frei lodern dorthin, wo die Herzen geöffnet
sind“ durch die Lesungen dieser Tage und
durch die Eucharistie.
Ein starkes Zeichen ist der Kreuzberg,
wohin die Menschen sich zurückziehen um
zu beten und das Geheimnis unseres Heils zu
betrachten. Das Benehmen der Leute ist
wirklich ernster, tiefer0, schweigender, man
sieht auch das Leid auf dem Gesicht vieler
Männer und Frauen, aber über all dem liegt
ein Friede und eine Kraft, die vorwärts treibt.
Meinen Jüngern habe ich nur zwei Dinge
auszusetzen: die Angst und die Traurigkeit“
(von einer anonymen Mystikerin).
Jene, die früh am Morgen den Kricevac
besteigen (es gibt einige), sind begleitet und
beflügelt von der ausdrucksstarken Natur in
ihren Zeichen, die geradezu einladen, diesen
Aufstieg zu machen hin zur Auferstehung
eines Lebens im Licht: mit dem Leben der
Schöpfung, die am Erwachen ist, wenn die
Schatten der Nacht weichen; mit der aufge-
henden Sonne und ihren Strahlen, die
berühren, erwärmen und das Antlitz allen
Seins erleuchten; mit der frischen Luft duf-
tend von Freude am Leben ... „Musste nicht
der Messias all das erleiden um in seine
Herrlichkeit zu gelangen?“
(Lk 24, 26).
18. März: jährliche Erscheinung an
Mirjana
Dies ist sicher ein sehr wichtiges
Ereignis für Mirjana und ist immer begleitet
von Tränen der Freude aber auch einer
gewissen Trauer. Mehr als tausend Pilger
waren um sie versammelt. Es ist der
Geburtstag der Seherin, und die
Muttergottes hatte ihr am Ende ihrer tägli-
chen Erscheinungen versprochen, dass sie
während ihres ganzen Lebens diesen Tag nie
verfehlen werde für die Erscheinung. So war
es auch dieses Jahr, und sie hinterliess die
folgende Botschaft:
„Geliebte Kinder, ich komme zu euch als
Mutter mit Geschenken. Ich komme mit
Liebe und Barmherzigkeit. Liebe Kinder, in
mir ist ein grosses Herz. Ich möchte, dass
darin alle eure Herzen seien, gereinigt durch
Fasten und Gebet. Ich möchte, dass unsere
Herzen gemeinsam durch die Liebe, trium-
phieren. Ich wünsche, dass durch diesen
Triumph ihr die wahre Wahrheit sehen möch-
tet, den wahren Weg, das wahre Leben. Ich
wünschte, dass ihr meinen Sohn sehen könn-
tet. Ich danke euch“.
Am Schluss bereicherte sie ihre Gaben
mit dem Segen, ein überaus wertvolles
Geschenk. Aber sie betonte und hielt fest,
dass ihr Segen nur ein mütterlicher Segen sei
und bat um tägliche Gebete für jene (so die
Madonna wörtlich) “die mein Sohn erwählt
und gesegnet hat“
– das heisst, die Priester,
fügte Mirjana hinzu.
Ankündigung des Herrn
Der Hügel unserer himmlischen Mutter
wird nach einigen Tagen starken Regens
endlich von den Sonnenstrahlen berührt,
einer sehr warmen Sonne, die ganz schnell
den Schlamm verschwinden lässt und den
Pilgern den Aufstieg erleichtert an diesem
Tag der Verkündigung des Herrn (26. März).
Es ist offensichtlich, Maria, die demütige
Magd des Herrn, hatte und hat immer ihren
Sohn und unsern Herrn Jesus Christus als
Zentrum ihres Lebens. Sie leitet uns immer zu
IHM hin, und es rührt daher, dass sie uns hier
in Medjugorje diese Atmosphäre schenkt. Der
Friede, den die Königin des Friedens uns
bringt, kann man in Psalm 131 ausgedrückt
finden, der uns ein ‚Bild ihrer Demut und
Offenheit um Gott zu dienen‘ vorstellt:
(Ein Wallfahrtslied)
„Herr, mein Herz ist nicht stolz,
nicht hochmütig blicken meine Augen.
Ich gehe nicht um mit Dingen,
die mir zu wunderbar und zu hoch sind.
Ich liess meine Seele ruhig werden und still;
Wie ein kleines Kind bei der Mutter ist mei-
ne Seele still in mir.
Israel, harre auf den Herrn
Von nun an bis in Ewigkeit!“
Immer mehr!
Mit dem Herannahmen von Ostern füllt
sich Medjugorje jeden Tag immer mehr mit
Pilgern, als sei es wirklich das Jeruslem
unserer Tage. Auch die Pfarrkirche kann die
grosse Menge der Leute nicht mehr in ihren
Mauern fassen.
Die Karwoche
Grosszügig verfügbar stehen die Patres
in der Pfarrei in ihrem Dienst an den
Gläubigen und aller Pilger, die hierher kom-
men, das verdient Dank und Bewunderung.
dieser Ort wird zum grossen Beichtstuhl für
die verwundeten und gedemütigten Herzen,
aufrichtig in ihrer Reue ... andauernd werden
Messen gefeiert für die Menge von Leuten,
so dass jeder Gläubige die Möglichkeit hat,
am Leben unseres Herrn würdig und konkret
teilzunehmen in diesen Tagen.
„Opfere dein Leben wie Maria zu Füssen
des Kreuzes auf und sei jedes Menschen
Diener, Knecht aus Liebe, Priester für die
Menschheit“,
sagt uns eine italienisches
Lied. Das ist es, was man in diesen Tagen
einatmet.
Ostern
„Wache auf, o Du der schläft, erstehe
von den Toten und Christus wird dich
erleuchten“
(Eph 5,14).
Siehe, es ist die Kraft des
Auferstandenen, die dich ruft, siehe: die
Einladung für einen jeden Tag, für jede
Situation des täglichen Lebens; siehe: es ist
die „Heilige Nacht, die Grosse Nacht“ ...
unnötig sind viele Worte.
Siehe: da ist unsere Freude und unser
Lied, das aufsteigt aus jedem Winkel dieser
gesegneten Erde: „Regina Coeli, laetare“ –
in allen Sprachen, aus dem Mund jeder
Generation unsrer Zeit, lebendig und lebend.
Es wird uns begleiten während fünfzig lan-
gen Tagen ...
(aus den Aufzeichnungen von Sr. Halina)
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Pater Jozo
Lege die Bibel auf deinen Altar
!
Wenn wir die Bibel
lesen, treten der Geist und
das Leben Gottes bei uns
ein und handeln in uns
mit grosser Kraft. Die
Lesung des Wortes Gottes
ist eines der Fundamente
des geistlichen Lebens.
Fehlt dieses Fundament,
wird unser Leben eine
zerbrechliche Basis
haben, wird unnütz sein
und ohne Früchte. Die
Muttergottes hat schon viele Male eingegrif-
fen, damit die Bibel einen sichtbaren Platz in
unserm Hause hat. Dieser sichtbare Platz ist
unser „Familienaltar“ im Wohnzimmer, wo
die Familie sich jeden Tag zusammenfindet,
sich erholt, miteinander redet und TV schaut.
Es ist notwendend, dass wir eine neue Pflicht
auf uns nehmen: die christliche Familie muss
einen „Altar“ haben, um den sie sich jeden
Tag versammeln kann um das Wort Gottes zu
hören und das Familiengebet zu pflegen.
Auf dieses kleine Tischchen in der gut-
en Stube stelle vor allem das Kreuz, das
Kruzifix, den Meister der Liebe, aus dem die
Familie als Sakrament hervorgegangen ist.
Das Kreuz lehrt uns, was Liebe ist; dass
Liebe das Hingeben seiner selbst an die
andern ist; dass sie allen verzeiht, besonders
unsern Feinden; dass sie ein Antworten an
den Vater ist, wie es unser Herr gemacht hat:
„... aber nicht wie ich will, sondern wie du
willst!“ (Mt 26,39).
Neben das Kruzifix stelle eine
Statuette oder ein Bild der Mutter, der
Heiligen Jungfrau.
„Hier siehe deine
Mutter!“ (Joh 19,27) ist das Testament das
fortbesteht durch die Geschichte und in der
Zukunft, denn es geht uns alle an. Wir haben
es nötig, die Mutter bei uns zu haben, denn
ohne sie sind wir den Angriffen des Feindes
nicht gewachsen. So wird deine Familie den
kürzesten Weg zu Gott finden.
Auf deinen Familienaltar lege auch die
Familienbibel, das lebendige Wort Gottes.
Jedes Mal, wenn du sie vom Altar nimmst
bist du imstande, die Stimme des Vaters zu
hören, wie sie die Jünger auf dem Berg Tabor
gehört haben: „Dies ist mein geliebter Sohn,
auf ihn sollt ihr hören“ (vgl. Mt 17,5).
Auf deinen Altar gehört auch der
Familien-Rosenkranz für denjenigen, der
das Gebet anführt.
Stelle auch Weihwasser
auf deinen Altar und segne dein Haus und
deine Familie zum mindesten einmal pro
Woche.Wir tun es regelmässig jeden
Samstag, zum Ende der Woche. Du kannst
auch dein persönliches Gebetbuch auf den
Altar legen und eine Kerze.
Zünde die Kerze an, wenn du die Bibel
liest.
Sie ist das Licht auf unserm
Glaubensweg. Sich jeden Tag um den
Familienaltar zu vereinen ist eine wichtige
Praxis. Sehr bald wird die ganze Familie eine
Kraft spüren, die sie zusammenhält und im
Frieden sein lässt. Auch nach deinem Tod wird
dieser Altar ein Zeichen für deine Kinder blei-
ben, die ihn als eine unvergessliche Erfahrung
und Sicherheit behalten werden. Sie werden
sich stets erinnern und zu sich selber sagen
können, dass sie wissen, wo ihre Eltern die
Kraft schöpften und den Frieden fanden. Sie
werden wissen, dass auch sie in den
Fussstapfen ihrer Eltern fort-schreiten können.
(aus Regjstratione)
„Mary’s Meals“
Marienteller
Speise für die ärmsten der Kinder
Im nächsten Juni wird in Medjugorje (vom 11.-15.) eine Konferenz stattfinden über die
Hilfe für die Armen, um der Gottesmutter besonders zu danken für die Arbeit von „Mary’s
Meals
. MM ist eine humanitäre Hilfsorganisation, entstanden aus einer starken Medjugorje-
Erfahrung. Die Hilfsorganisation, ordnungsgemäss eingetragen in Schottland, sorgt bei
allerärmsten Kindern in diversen Regionen der Erde für eine Mahlzeit pro Tag. Die bevor-
zugten Orte für die Zuteilung sind immer eine Schule. Auf diese Art werden die Kinder ange-
zogen, sich in die Aula zu begeben und so, über die Mahlzeit hinaus, etwas Nahrung an
Erziehung zu erhalten. Es ist ihre einzige Hoffnung um – einmal erwachsen - der Armut zu
entfliehen.
Die Initiative entstand 2002 in Malawi durch die Zubereitung von Mahlzeiten für 200
Waisenkinder. Heute ist die Zahl wörtlich genommen „aufgegangen“: um die rund 170.000
Kinder werden zum grössten Teil in Malawi, aber auch in Uganda, Liberia, Kenya, Indien,
Philippinen, Albanien, Ukraine, Rumänien, Bosnien, Bolivien und Haïti ernährt durch eine
Tagesmahlzeit und Schulstunden.
Mary’s Meals – in deutsch: Marienteller - ist Frucht einer karitativen Vereinigung, die
Soforthilfe in fremden Ländern organisiert - die Scottish International Relief (SIR) – wird
geleitet unter Magnus Mac Farlane-Barrow. 1983 hatten die Eltern von Magnus begonnen,
mit all ihren Kindern nach Medjugorje zu pilgern. Seither hat sich ihr Leben tiefgreifend ver-
ändert, so dass sie ihr kleines Hotel umgemodelt haben in die „Craig Lodge“, ein Haus für
greistliche Einkehr und Erholung.
Während des Kriegs in Bosnien wurden Magnus und sein Bruder auf die Leiden der
Flüchtlinge aufmerksam. 1992 lancierten sie einen Aufruf und mit einem Fahrzeug voller
Hilfsgüter gelangten sie nach Medjugorje. Andere Menschen haben den Einsatz der
MacFarne-Barrow-Brüder unterstützt und brachten viele Hilfsgüter bei. So wurde aus die-
sem ersten Liebesakt der SIR geboren, der heute die Unterstützung sehr vieler Menschen aus
diversen Teilen der Welt geniesst.
Das Projekt ist der Muttergottes geweiht, und wenn es auch nicht als christliches
Hilfswerk eingetragen ist, scheint es uns doch angebracht, dass die internationale
Vereinigung der Unterstützer, abhängig und vertreten durch ausländische Projekte, in
Medjugorje beheimatet ist, dort, wo alles seinen Anfang nahm. Wer mitmachen oder weite-
re Informationen erhalten möchte kann über info@sircharity.org. Kontakt aufnehmen.
(Red.)
Anmeldung angeben und wir werden dafür
sorgen. Die Kosten für das Seminar werden
gedeckt durch 5 Mess-Stipendien.
JUGENDGRUJPPEN
Das 18. Internationale Jugendfestival
„Mladi fest“ wird in Medjugorje vom 1.- 6.
August 2007 stattfinden. Das Thema: „Wie
ich euch geliebt habe, so liebt auch ihr ein-
ander“.
Aus der Botschaft der Muttergottes
vom 25. März 2006: „Geliebte Kinder, heu-
te lade ich euch zur Liebe ein. Geliebte,
liebt einander mit der Liebe Gottes. Der
auferstandene Jesus wird mit euch sein
und ihr werdet seine Zeugen sein.“
EHEPAARE
Das 8. Internationale Seminar für verhei-
ratete Paare findet statt in Medjugorje vom
31. Oktober zum 3. November 2007. Thema
des Seminars: „Das Gespräch in der
Familie“.
Wie sagte doch die Muttergottes :
„Geliebte Kinder, ich bitte euch, beginnt das
Familienleben zu wandeln. Dass die Familie
eine harmonische Blume sein möge, die ich
Christus zu schenken wünsche“.
Das
Seminar findet statt im Saal neben der
Kirche. Es ist möglich, die Anmeldung an
die oben genannte Adresse zu richten. Die
Zahl der Teilnehmer ist begrenzt aus
Platzgründen, darum bitten wir euch, eure
Anmeldung so bald als möglich zu senden,
spätestens bis zum 30. September.
Begegnungen
in Medjugorje
GRUPPENLEITER
Das 14. Internationale Treffen der
Gruppenleiter der Friedenszentren, Gebets-
gruppen und Gruppen der Nächstenliebe, die
mit Medjugorje verbunden sind, fand vom 4. –
8. März statt. Das Thema der Zusammenkunft
war „Mit eurer Ausdauer werdet ihr eure Seele
retten“.
Dieses Jahr waren es 159 Teilnehmer
aus 18 Ländern.
PRIESTER
Das 12. Internationale Seminar für
Priester wird vom 2.-7. Juli 2007 stattfinden.
Das Thema wird sein: „Mit Maria im
Abendmahlssaal in Erwartung des Heiligen
Geistes“.
Der Referent wird Pater Rainer
Cantalamessa sein. Anmeldungen sind an die
folgende Adresse zu richten:
e-mail: seminar.marija@medjugorje.hr, oder
an die folgende Fax-Nummer:
0038-736-651.999 zu Hd. Von Marija
Dugandzic).
Wir laden alle Priester ein, für Unterkunft
bei den Familien in Medjugorje zu sorgen
und uns bei der persönlichen Anmeldung
Name, Nachname und Telefonnummer der
Familie, bei der sie wohnen werden, mitzutei-
len. Priester, die keine Bekannten oder keine
Möglichkeit haben, selber eine Unterkunft zu
finden, können dies in ihrer eigenen
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Bietet euer Leben an !
Jenseits des Todes
Von
Stefania Caterina
Es mag vielleicht seltsam erscheinen
sich zu fragen, weshalb wir etwas opfern,
welches Motiv uns dazu drängt, diesen
Weg zu gehen.
Aus meiner persönlichen
Erfahrung heraus kann ich sagen, dass das
Opfer aus dem tiefen Bedürfnis entsteht,
nicht mehr für sich selbst sondern für Gott
zu leben. Der wahre Grund, der den Christen
drängt, sich selbst hinzugeben als “„lebendi-
ges Opfer, heilig und Gott wohlgefällig“
(vgl
Röm 12,1), müsste jenes sein, das Gott es
erlaubt, dass ich in IHM lebe und durch IHN
wirke. Ohne diese grundlegende
Entscheidung für Gott bleibt unsere persön-
liche Hingabe vage und unfruchtbar, findet
keinen Boden. Die Madonna von
Medjugorje hat uns mehrfach durch ihre
Botschaften eingeladen, Gott auf den ersten
Platz zu stellen. Ich meine, dass dies nicht
anderes heissen kann, als dass Gott unser
Leben leiten soll als die einzige Quelle unse-
res Seins und Handelns. „Er muss wachsen,
ich muss abnehmen“ (
Joh 3,30). Wir opfern,
um aus Gott zu sein, in Gott zu sein, gerei-
nigt von allem Egoismus und jeder
Rebellion, das traurige Erbe der Sünde.
Geben wir unser Leben hin um umge-
wandelt zu werden.
Frei von jeder
Anhänglichkeit und jeder Abscheu, losgelöst
von uns selbst und unsern Ambitionen, wer-
den wir „neue Schöpfung“, die sich vertrau-
end auf Gott verlässt Der Herr hat neue
Geschöpfe nötig um sein neues Volk zu bil-
den, das heisst die Neue Kirche, die nach
den göttlichen Gesetzen der Liebe lebt und
den Völkern das Heil ver-
kündet. Gott kann uns nur
dazu formen, wenn wir rein
sind. Ich glaube, dass es
unmöglich ist, das Heil zu
verkünden, wenn wir gebun-
den an uns selber bleiben,
voller Ideen und Projekte die
von uns ausgehen. Wir lau-
fen Gefahr, den Weinberg
des Herrn in eine triste
Bühne unserer eigenen
Selbstgefälligkeit umzuwan-
deln, wo wir doch gerufen
sind, darin zu arbeiten.
Einmal aus unsern
Egoismen befreit, fühlen wir uns erfüllt vom
Wunsch, uns Gott zur Verfügung zu stellen
für SEINE Projekte. Es kann nicht anders
sein, weil, wer liebt, sein Leben hinzugeben
wünscht für andere.
Wir opfern, um für das Leben Zeugnis
abzulegen. Wie? Im aufzeigen des Lebens,
das wir unsererseits erhalten und das andere
für uns bezeugt haben: „was wir gehört... mit
unsern Augen gesehen haben, was wir
betrachtet und mit unsern Händen berührt
haben ...
(1 Joh 1).
In den Fusstapfen der Apostel werden
auch wir zu Zeugen und Verkündern des
Wortes vom Leben; grosszügig geben wir
den Reichtum weiter, den Gott uns zuteilt,
werden Männer und Frauen des Glaubens,
der Hoffnung und der Liebe. Dieses bewegt
die Herzen, ruft ins Leben zurück, die müde
und entmutigt sind. Unsere Verkündigung
wird glaubhaft in dem Mass, in dem es ihr
gelingt, Zeuge eines authentisch gelebten
Lebens zu sein. Ich glaube, dass unsere
Gesellschaft übervoll falscher und leerer
Versprechungen ist, und Zeugen der
Wahrheit dringendst braucht. Die wahre
Hingabe unserer selbst macht uns glaubhaft.
Es gibt dann noch ein tieferes Motiv,
das uns drängt, unser Leben aufzuopfern:
wir opfern uns selbst auf, um am
Erlösungswerk Christi teilzunehmen.
Wenn wir Jesus Christus voll und ganz in
uns aufnehmen und uns ihm ganz hingeben,
werden wir seine lebendigen Glieder. Er ruft
uns, durch unsere Kreuze das Leiden der
Welt mit ihm zu teilen, um den Schrei der
ganzen Menschheit zum Vater zu erheben.
Aber er ruft uns auch, die Kraft der
Auferstehung offen zu zeigen. So können
wir Licht Christi sein, das österliche Licht,
das durch alle Dunkelheit hindurch den Tod
besiegt.
Jesus wünscht uns in der Nähe des
Kreuzes, er will auf uns zählen, will uns
Vertrauen schenken. Er ruft uns zur Arbeit am
Guten und zum Heil so vieler Kreaturen, zum
erheben des Blickes über die Grenzen des
irdischen Lebens hinaus, will uns einführen in
das Geheimnis der Erlösung. Er kann es nur
tun, wenn wir unser Leben IHM geben, wenn
wir IHN frei in uns handeln lassen.
Es ist seine Liebe, die uns treibt zu
schenken, nichts können wir ohne IHN.
Durch wahres Sich-Hingeben in vollem
Vertrauen werden wir unsere Liebe zu Gott
und zum Nächsten wachsen sehen. Durch
die Hingabe des Lebens treten wir ein in die
Gemeinschaft unter uns und der ganzen
Kirche. Im Einswerden
mit Gott, sind wir alle
unter einander eine
Sache, denn zusammen
formen wir einen einzi-
gen Körper. Nichts,
auch nicht der Tod, kann
uns scheiden von der
Liebe Christi.
In der Hingabe kosten
wir schon auf Erden
von der Seligkeit des
ewigen Lebens.
So
erreicht unser Sein sei-
nen tiefsten Sinn und
seine Würde: wir werden „lebendige“
Geschöpfe, auch wenn die Erfahrung des
Alltags uns nicht das Böse und den Tod
erspart, aber weil es uns möglich ist, über
den Tod hinaus zu gehen.
Persönlich bin ich Gott unendlich dank-
bar, dass er mir diesen Weg gezeigt hat, mich
gerufen hat, ihn zu gehen, mir die Kraft
gegeben hat, darauf zu antworten. Ich sehe
für mich keine andere Möglichkeit ausser-
halb des geweihten Lebens. Es bleibt mir
nur, unablässig zu antworten auf einen unü-
berhörbaren und unvorhersehbaren Ruf in
allen Schattierungen, wie auch die Liebe
Gottes unüberhörbar ist und unvorhersehbar
seine Strassen, die zum wahren Glück
führen.
(4. Folge)
Dieser mein Körper
ist so zerbrechlich
Von Ana Glasnovic
Gott hat es gefallen, mich wie ein grazi-
les und delikates Gefäss zu formen „um sei-
ner Glorie gegenüber Gefässen des
Erbarmens, die er zur Heiligkeit vorherbe-
stimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit
zu erweisen“
(Röm 9,23). In meinem zer-
brechlichen Körper musste ich häufig physi-
schen Schmerz
erfahren. An eine lebendige
und heitere Natur gewohnt, gelang es mir
nicht, mich mit dem Schmerz abzufinden
und darin einen Sinn für mein Leben zu
sehen. Die ersten Reaktionen waren: ein
Feind oder ein Gauner ist gekommen und hat
mir das liebste gestohlen: die Gesundheit.
So wurde das Leiden nicht angenommen und
wurde eine unerträgliche Last, die den
Menschen nach und nach vernichtet.
Ich wusste, dass Gott mich endlos liebte
und dass Er allein mir in meiner Situation hel-
fen konnte. Vom menschlichen Standpunkt
aus gab es keinen Ausweg. Die schwierigen
Umstände, worin ich mich befand, zwangen
mich, noch intensiver zu beten in der
Hoffnung darauf, dass Gott mich heile und
mich von diesem Schwergewicht befreie.
Die Zeit verging, aber meine Gesundheit
wurde nicht besser. Ich wurde gepackt von
einer merkwürdigen Furcht und da dachte
ich, dass Gott mich vergessen hätte. Gott
aber vergisst nie einen Menschen, aber er
erhört auch nicht die egoistischen Wünsche
und Gebete. Später begriff ich, dass Gott sich
nur ein wenig verborgen hatte, damit der
Glaube, die Hoffnung und die Liebe, die in
mir noch so schwach waren, erstarkten. Gott,
als guter Vater, in seiner grossen Güte gibt
uns viel mehr als wir vermuten; aber wir
weisen ihn zurück und verstehen ihn nicht.
Auch ich verstand den Plan Gottes nicht,
damals, bis dass ich mich bescheiden seinem
Willen unterstellte. Als ich mich ganz seinem
Wollen hingab, errang ich einen grossen
Frieden und der Herr gab mir eine klare
Antwort. Es geschah so: eines Tages in mei-
nem Zimmer beim Gebet hielt ich die Bibel
in der Hand. Oft hatte ich darin Trost gefun-
den. Ich öffnete sie und mein Blick fiel auf
das Kapitel 11 des Johannesevangeliums. Mit
vor Überraschung weit aufgerissenen Augen
las ich diese Verse: „Mein Herr, siehe, dein
Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte
er: Diese Krankheit wird nicht zum Tode
führen, sondern dient der Verherrlichung
Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes ver-
herrlicht werden.“
(Joh 11, 3-4). Obwohl ich
wusste, dass dieser Evangeliumsabschnitt
sich klar auf die Auferweckung des Lazarus
bezog, hatte ich in diesem Moment die
Sicherheit, dass diese selben Worte mir gal-
ten. Ich verstand plötzlich, was Jesus in mir
realisieren wollte durch sein wirksames Wort,
das fähig ist, Gräber zu öffnen und Bande des
Todes zu lösen, worin die Seele sich ver-
strickt haben kann.
Ein unbeschreibliches Glück umfing
mein ganzes Sein. Ich fühlte geradezu, wie
auf die Worte Jesu hin sich meine Gräber
geöffnet hatten: jene der Ängste, der
Widerstände, der Wut, der leeren
Erwartungen und der Ungeduld! Die Seele
befreite sich von dem, was sie daran hinder-
te, sich zu Gott zu erheben um bei IHM zu
bleiben, erfüllt und zufrieden gestellt „denn
gross ist deine Barmherzigkeit für mich: aus
der Tiefe hast du mich gezogen“
(Ps 86,13).
Danke mein Herr, denn du hast für mich
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background image
Ein Botschafter Mariens
Wisst ihr, dass das ECHO, fast unerklär-
bar, sehr viele Länder erreicht, auch weit ent-
fernte? Es wird gelesen in Ozeanien, in bei-
den Teilen Amerikas, in Asien, Afrika und
Europa, in viielen Ländern eines jeden
Kontinents. Darum wird es in die vielen
Sprachen übersetzt, zehn- zwanzigfach und
noch mehr. In sehr viele Orten kommen die
Botschaften Marias durch dieses bescheide-
ne kleine Blatt, das dadurch zum Botschafter
Mariens
wird. Es trägt das Wort der Mutter
auch in Länder, wo die geistlichen Stimmen
nur unter grossen Schwierigkeiten ankom-
men. Vielleicht freut sich Maria über diese
kleine Zeitung und lässt dadurch zahllosen
Kindern ihre Worte der Hoffnung, des
Trostes und des Vertrauens zugehen und
zeigt vielen ihr Mutterherz.
Dieses Werk erfüllt sich auch dank dir,
dank deiner Gebete und der Unterstützung,
die du diesem Botschafter gibst. Erinnern
wir die Gottesmutter auch an Sr. Stefania,
die soviel Verpflichtungen und Liebe in die
Redaktion des ECHO legt. Vielleicht dankt
uns Maria, weil wir alle ein wenig mittragen
an der Verwirklichung ihres Planes in der
Welt.
Maria segne und beschütze uns.
Pietro Squassabia
LESER SCHREIBEN
Wir haben die Leser, die das ECHO als
Einzelexemplar erhalten, gebeten uns zu
bestätigen, dass sie die Zeitschrift weiter
erhalten möchten. Einige haben eine Antwort
geschickt, die wir mit euch teilen möchten
als Zeichen der Dankbarkeit und der Liebe,
womit ihr uns begleitet.
Wir benützen die Gelegenheit um mitzu-
teilen, dass rund sechzig Personen uns eine
Antwort schickten, OHNE DEN EIGENEN
NAMEN BEIZUFÜGEN. So können wir
nicht wissen, dass sie die Zeitschrift weiter
haben wollen. Wir bedauern, euch nochmals
zu bemühen, aber sonst würdet ihr die
Zeitschrift nicht mehr erhalten. Wir bitten
um baldmögliche Bekanntgabe.
Wir bitten um Verzeihung für unsere
Hartnäckigkeit, aber da es dringend ist,
Auslagen einzusparen, sind wir gezwungen,
nur die Empfänger des ECHO zu berücksich-
tigen, die es wirklich zu erhalten wünschen.
Maria Vaglio aus Italien: Ich bin 81 und
die Wege beginnen, etwas schwierig zu wer-
den, aber zweimal im Jahr gehe ich zur Post
um euch meine Offerte zu senden. Seit 14
Jahren bin ich völlig taub, oft befällt mich
Missmut und da hilft mir eure Zeitschrift viel,
ich möchte sie unbedingt weiter erhalten.
Rossella aus Italien: Das ECHO ist für
mich unentbehrlich geworden, ich erwarte es
jedesmal mit steigender Angst.
Sr. Rosanna aus Turin: Danke von
Herzen, mir macht das ECHO grosse Freude
aber ich haber keine „soldi“, jedoch Opfer
und Gebete dafür. Entschuldigt mich wegen
dieses Schreibens, aber ich spürte das
Bedürfnis, von Herzen Dank zu sagen, weil
es mir viel hilft.
Noemi aus Udine: Danke für eure
Arbeit, jetzt, da ich nicht mehr gehen kann,
ist jedes ECHO für mich eine neue
Pilgerfahrt nach Medjugorje. Ich lese und
lese es stets von neuem und tröste mich –
denn ich stehe vor wichtigen chirurgischen
Eingriffen. Ich danke euch und sende meine
Spende sobald ich kann.
Don Giuseppe Grasso in San Vito die
Normanni (Brindisi): Ich verstehe die öko-
nomische Schwierigkeit, doch muss ich zum
Sparbatzen greifen um das ECHO zu erhal-
ten. Ich versichere euch, dass ich mehrmals
pro Jahr etwas beitragen werde, vor allem
aber, dass ich für euch bete.
W.J. Allan aus Kanada: Ich suche jeden
Tag einen ruhigen Winkel aus, vor allem
abends, um langsam die wunderschönen
Botschaften in mich aufzunehmen, die in
eurer wertvollen Zeitschrift abgedruckt sind.
Ihr Leser seid gesegnet für eure
Marienverehrung.
Sr. Dalila, Missionarin in Camerun:
ich möchte euch danken dafür, dass ihr mir
immer das ECHO zugestellt habt, sei es per
Post oder via Internet. Ich hatte die
Möglichkeit, während dreier Jahre in
Medjugorje zu wohnen, darum ist es für
mich sehr wichtig, das ECHO weiter zu
erhalten. Während ich es lese fühle ich mich
der gesegneten Erde näher und in besosnde-
rer Weise der Madonna. Nochmals danke aus
ganzem Herzen, Maria segne euch.
viel mehr getan, als ich erbat: hast meine
Seele geheilt und meinen Leib aufbereitet,
damit er ein würdiger Altar für DICH würde,
um an der Seite deines reinen Opfers wird
auch das meinige sein. Danke, dass ich DICH
loben werde in meinem Körper: „Du hast
nicht Opfer noch Gaben verlangt, einen Leib
jedoch hast DU mir geschaffen“
(Heb 10,5).
Wenn Gott Seinen Heilsplan für uns
offenbart, dann verstehen wir wie unser
Körper – sei er krank, schwach, sündhaft
oder begrenzt – geschaffen ist zur Ehre
Gottes. Leiden annehmen bedeutet, sich zu
befreien vom eigenen egoistischen Willen
um sich SEINEM Willen zu vereinen, der
jedem unsrer Leiden Sinn gibt. Das Einssein
mit dem Willen Gottes führt uns immer zum
wahren Frieden und echten Freude, die uns
glücklich macht auch wenn wir unser Kreuz
umarmen und Leid begegnen müssen. Wir
können nur über die Leiden zum Siege
jubeln, wenn in uns jeder Wunsch, uns davon
zu befreien, abstirbt. Dann bringt uns der
Schmerz nicht zu einem Verlust sondern zu
einem grossen und unschätzbaren Gewinn.
Ich kann das Vater unser nicht sagen
Ich kann nicht VATER sagen, wenn ich in mei-
nem Leben keinen Raum lasse für die andern
und ihre Bedürfnisse.
Ich kann nicht UNSER sagen, wenn ich diese
Verbindung in meinem Alltag nicht zeige.
Ich kann nicht DER DU BIST IM HIMMEL
sagen, wenn alle meine Interessen und
Aktivitäten auf dieser Erde sind.
Ich kann nicht sagen GEHEILIGT WERDE
DEIN NAME, wenn ich, der ich seinen
Namen trage, nicht heilig bin.
Ich kann nicht sagen DEIN REICH KOMME,
wenn ich nicht auf meine Souveränität ver-
zichte und die Gerechtigkeit des Reiches
Gottes annehme.
Ich kann nicht sagen DEIN WILLE GESCH-
EHE, wenn ich den Willen Gottes in meinem
Leben nicht annehme oder über seinen Willen
erzürnt bin.
Ich kann nicht sagen WIE IM HIMMEL SO
AUF ERDEN, wenn ich nicht bereit bin, mich
selbst heute in seinen Dienst zu stellen.
Ich kann nicht sagen GIB UNS HEUTE
UNSER TÄGLICHES BROT, wenn ich mich
nicht aufrichtig anstrenge, es zu haben oder
vorgebe, ich kenne die wahren Bedürfnisse
der andern nicht.
Ich kann nicht sagen UND VERGIB MIR
UNSERE SCHULD WIE WIR SIE VERGE-
BEN UNSERN SCHULDIGERN, wenn ich
fortfahre, gegen irgend jemanden Rache zu
hegen.
Ich kann nicht sagen UND FÜHRE MICH
NICHT IN VERSUCHUNG, wenn ich aus
eigenem Willen in einer Situation verharre, wo
ich vermutlich versucht werde.
Ich kann nicht sagen ERLÖSE UNS VON
DEM BÖSEN, wenn ich nicht bereit bin im
geistigen Reich mit der entschiedener Waffe
zu kämpfen.
Ich kann nicht sagen DEIN IST DAS REICH,
wenn ich nicht gehorsam bin wie ein treuer
Knecht..
Ich kann nicht sagen, DEIN IST DIE KRAFT
UND DIE HERRLICHKEIT, wenn ich Angst
habe vor dem, was meine Nächsten über mich
sagen könnten.
Ich kann nicht sagen IN EWIGKEIT, wenn ich
mich um die Dinge eines jeden Tages kümme-
re.
Ich kann nicht sagen AMEN, wenn ich nicht
ehrlich sagen kann „auf jeden Fall ist das mein
Gebet“.
(erhalten von Padre A. James Thamburaj, SJ Indien)
SpendenKonto in Deutschland
Konto nr. 39102.250
CAB: BLZ 512 102 00
IBAN: DE14 5121 0200 0039 1022 50
BIC: PASC DE FF
Bank: "Monte dei Paschi di Siena"
Frankfurt am Mein
Konto in der Schweiz:
Raiffeisenbank, 4114 Hofstetten
PC 40-4128-6
Konto Eco di Maria
SpendenKonto in Austria:
Konto nr. 40477
BLZ 36329
Bank: Raiffeisenbank, Wipptal
Konto Assoc. Eco di Maria
Neuabonnenten oder Adressänderungen an
das Sekretariat des ECHO senden:
SEKRETARIAT des ECHO MARIENS
CP 47 - I-31037 LORIA (TV)
Resp. Ing. Lanzani - Tip. DIPRO (Roncade TV)
Villanova M.,
13.
Mai
2007
Teresa o Farrell aus Argentinien: Das
ECHO MARIENS beglückt mich, es ist
wunderbar! Ich lese, lese erneut darin und
bete, dann gebe ich es weiter. Ich erhalte es
von einer Freundin. Meine Komplimente und
dass Gott euch segne! In Medjugorje bin ich
gewesen am 14. Juli 2001.
Es segne uns der allmächtige
Gott, der Vater, der Sohn
und der Heilige Geist.
Amen.
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