Gedanken zu den Botschaft, 25. Juli 2001

GOTT IST ERHOLUNG

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Botschaft, 25. Juli 2001 [O]

Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade rufe ich euch auf, euch durch euer persönliches Gebet Gott noch mehr zu nähern. Nützt die Zeit der Erholung, und gebt eurer Seele und euren Augen Ruhe in Gott. Findet Frieden in der Natur, und ihr werdet Gott den Schöpfer entdecken, dem ihr für alle Geschöpfe werdet danken können; dann werdet ihr in eurem Herzen Freude finden. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Wie der Papst Pio XI sagt: «So wie eine Mutter ein angenehmes Gefühl erlebt, wenn das Gesicht ihres Kindes eine Eigenheit ihres Gesichtes enthält, so hat auch Maria, unsere Mutter, keinen grösseren Wunsch, und keine grössere Freude als die Zeichen und Tugenden Ihrer Seele in Gedanken, Worten und Werken jener zu sehen, die Sie als Ihre Kinder am Fusse des Kreuzes Ihres einzigen Sohnes angenommen hat.»

Maria betrachtend ermutigen wir uns in der Hoffnung, dass auch wir dorthin kommen, wo Sie ist. Sie ist unser Stolz. Eine von uns ist so hoch gekommen. Darum sollen wir Maria anrufen. Unsere Frömmigkeit Maria gegenüber ist gerechtfertigt. Das ist es, was Gott möchte, zu was uns Jesus anregt, was die Kirche treu hält und schützt. Fürchte dich nicht, Maria an der Hand zu nehmen. Auch Josef fürchtete sich, aber im Schlaf kam ein Engel zu ihm und sagte: «Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist (Mt 1,20). Fürchte dich nicht Maria zur Mutter, zur Fürsprecherin, zur Verteidigerin und Freundin zu nehmen, denn das, was in der Kirche und auch in Medjugorje geschieht, ist vom Heiligen Geist. Lernen wir von Ihr das Beten und uns von Zweifeln, Komplexen, Abhängigkeiten, Sünden, Lauheit und öberflächlichem Christentum, das nur darin besteht am Sonntag zur Messe zu gehen, zu befreien. Wer Jesus liebt, wird auch Maria lieb bekommen. Wer sich Maria zuwendet, wird zu Jesus geführt werden, denn Maria bekam ein besonderes Charisma, eine Gabe, uns zu Jesus zu führen. Maria ohne Jesus ist eine gewönliche, machtlose Frau der Welt. In Ihm und durch Ihn ist Sie die Königin der Welt und die Königin des Friedens.

Auch heute stellt Sie uns vor Augen, dass wir uns in der Zeit der Gnade befinden, in der Zeit Gottes Zuneigung. Gott ist uns zugewandt, und Maria sagt uns, wie auch wir uns Ihm zuwenden und uns durch das persönliche Gebet, dem persönlichen Ja und einem persönlichen Weg Ihm nähern sollen.

«Nützt die Zeit der Erholung», Sagt uns die Mutter Maria. Alle möchten wir uns erholen, alle haben wir ein Recht auf unsere Ferien. Wir möchten aus unseren täglichen Arbeiten, Pflichten und Belastungen heraus. Vielleicht tun wir das auch, aber wir kehren noch müder und belasteter nach Hause zurück. Der Körper kann sich nicht erholen, wenn die Seele belastet ist, wenn das Gewissen mit der Sünde beschmutzt und zertreten ist, wenn wir im Streit mit dem Nächsten leben, wenn wir in uns das Gewicht des Nachtragens und des Hasses tragen, wenn wir unversöhnt mit uns selbst, mit Gott und den Nächsten leben. Der Körper verkrampft sich, der Blutdruck wächst, Nervosität und Schwierigkeiten schleichen sich in unser Unterbewusstsein ein und geben uns keinen Frieden und keine Erholung.

«Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hoffnung und Hilfe», singt der Psalmist. Die schönste Erholung ist in Gott, denn schliesslich ist Er selbst die Ruhe der Seele und des Körpers. Es lohnt sich, sich zu Gott vorzukämpfen, zu kommen und zu sehen. Deswegen ruft uns Maria auf: findet Frieden in der Natur. Die Natur ist Gottes Buch mit Seiner Hand geschrieben. Wissen wir Seine Werke zu bewundern, hören wir nicht auf über die Schönheiten, die uns zum Anfassen nahe sind, zu staunen. Erkennen wir Gott im lachenden Kindergesicht, sowie im Vogelflug, im Meeresrauschen und in den hohen Bergen. Dies alles spricht zu uns von Ihm.

Die Natur ist kein menschliches Werk, deswegen muss der Mensch sie erforschen, prüfen und bewundern. Wenn wir aufhören zu staunen, haben wir aufgehört zu leben. Wenn wir jemandem sagen: ich kenne dich, dann haben wir aufgehört kennenzulernen, zu staunen und den Menschen zu lieben. Dann haben wir ihn in uns getötet, aber auch uns selbst verstümmelt. Der Mensch und die Natur sind unerforschlich und unerschöpflich, so wie Gott unerschöpflich ist im Reichtum Seines Friedens und Seiner Liebe.

Hören wir Marias Stimme in uns. Mögen sich unsere Augen öffnen für die wunderbaren Werke Gottes, damit sich unsere Seele und unser Körper erholen.

Fra Ljubo Kurtović

Medjugorje 26.7.2001


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Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.