Gedanken zu den Botschaft, 25. Dezember 2006

JESUS IST EUER FRIEDE

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Botschaft, 25. Dezember 2006 [O]

Liebe Kinder! Auch heute bringe ich euch den neugeborenen Jesus auf den Armen; Ihn den König des Himmels und der Erde, Ihn der euer Friede ist. Meine lieben Kinder, keiner kann euch den Frieden geben, außer Ihm, dem Friedenskönig. Deshalb betet ihn in euren Herzen an, erwählt Ihn und ihr werdet die Freude haben in Ihm. Er wird euch segnen mit seinem Segen des Friedens. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Die Selige Jungfrau Maria spircht in ihren Weihnachts-Botschaften über den Frieden und ruft uns dazu auf. „Liebe Kinder, auch heute trage ich den kleinen Jesus im Schoss, dass er euch mit seinem Frieden segne. Ich rufe euch auf, Friendensträger zu sein in dieser friedlosen Welt. Ich trage Jesus, den Friedenskönig zu euch, dass er euch seinen Frieden schenke. Stellt den kleinen, neugeborenen Jesus an erste Stelle in eurem Leben. Vor allem, kleine Kinder, gebe ich euch den Segen vom kleinen Jesus. Möge er euch mit seinem Frieden erfüllen.“

Weihnachten ist die grösste Offenbarung der Liebe Gottes. „Die Güte unseres Gottes und Erlösers und seine Liebe gegenüber den Menschen hat sich offenbart“ (Tit 3, 4). Dies ist die Rose die an Weihnachten vom Himmel gefallen ist, die Zärtlichkeit die von oben herabkam.

Der Evangelist Lukas verkündet, wie Engel und himmlische Heerscharen Gott loben: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden“ (Lk 2, 14). Mit ihrem Lied drücken die Engel aus, was sich ereignet hat, sie verkünden dass durch die Geburt des Kindes Gottes Herrlichkeit verwirklicht wird und den Menschen den Frieden bringt. Der Friede bedeutet nach der biblischen Bedeutung die Fülle aller Gaben, vor allem die Vergebung der Sünden und die Gabe des Heiligen Geistes. Der biblische Begriff Friede ist sehr nahe vom biblischen Ausdruck „Gnade“. Friede, den Gott gibt, bedeutet weit mehr als die Absenz von Kriegen oder menschlichen Kämpfen. Dies bedeutet die Wiederherstellung einer friedlichen und kindlichen Beziehung zu Gott, das bedeutet mit einem Wort Erlösung. Gerechtfertigt durch den Glauben – dann sind wir im Frieden mit Gott, sagt der Apostel. In diesem Sinne erhalten wir den Frieden durch die Person Christi. „Denn er ist unser Friede“ (Eph 2, 14).

Wie am ersten Tag der Erscheinungen, als Maria das erste Mal kam und auf dem Podbrdo mit dem Jesuskind im Arm erschien, kommt sie auch heute und trägt Jesus zu uns. Gospas Worte und ihre Gegenwart sind weder laut, noch ungewöhnlich oder alltagsfremd. Ihre Gegenwart hier mit uns ist verborgen in der Normalität menschlicher Worte und Einfachheit. Gott kommt zu uns in der Einfachheit eines Kindes. Jesus bleibt mit uns - verkleidet und verborgen im eucharistischen Brot. Genau hinter dieser Einfachheit verbirgt sich die Allmacht und die Nähe Gottes. Diese Grösse und Allmacht ist fähig, neues Leben zu schaffen und das menschliche Herz zu verklären. Die Worte Mariens sind nichts Neues, sondern sie erinnern uns an die Weisheit und Wahrheit Gottes Worte.

Die Selige Jungfrau Maria ist voll von Gott und Gnade. Sie hat sich ganz leer gemacht, dass Gott in ihr Wohnsitz nehmen kann. Sie ist ganz Gott zugewandt. Deshalb sagt sie uns: „Verneigt euch vor meinem Sohn in euren Herzen, wählt ihn; niemand kann euch jenen Frieden schenken, den er euch gibt, ihr werdet Freude in ihm verspüren.“ Möge dies auch in unseren Leben geschehen, nicht nur diese Weihnacht, sondern jeden Tag.

Fra Ljubo Kurtović
Medjugorje 26.12.2006


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