Gedanken zu den Botschaft, 25. August 2007

Möge euer leben ein abglanz der liebe Gottes sein


 

Botschaft, 25. August 2007 [O]

Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zur Bekehrung auf. Meine lieben Kinder, euer Leben möge ein Wiederschein der Güte Gottes sein und nicht des Hasses und Treulosigkeit. Betet, meine lieben Kinder, dass euch das Gebet zum Leben wird. So werdet ihr in euerem Leben den Frieden und die Freude erkennen, die Gott jenen gibt, die offenen Herzens sind gegenüber Seiner Liebe. Ihr aber, die ihr entfernt seid von der Barmherzigkeit Gottes, bekehrt euch, dass Gott nicht taub wird auf euere Gebete und es für euch nicht zu spät wird. Deshalb, in dieser gnadenvollen Zeit, bekehrt euch und setzt Gott an die erste Stelle in euerem Leben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Marias mütterliche Worte sind evenglische Worte mit einfachen Worten ausgedrückt. Auch in dieser Botschaft hört man den Widerhall Jesu Worte zu Beginn des Evangeliums: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.“ Die Bekehrung ist ein ständiger Prozess, das ist ein täglicher Weg mit Jesus, mit seinem Wort. Das ist anspruchsvoll und in ihm ist das Leben Gottes und Jesu. Die selige Jungfrau Maria ist leer von sich selber, ihren Willen hat sie dem Willen Gottes angeglichen. Maria hat keine Botschaft von Gott erwartet, aber sie war jene, die sich ihrem eigenen Willen entsagte und deshalb konnte sie so klar verstehen, dass Gott sie ruft, Mutter seines Sohnes Jesus zu sein. Ihr Leben wurde zum Leben Gottes. Sie war voll von Gott und ihm zugewandt. Sie ist ausdauernd mit uns, denn sie weiss, dass es einen anderen, einfacheren und schnelleren Weg gibt, der uns zu Gott und seinen Gaben – Frieden und Freude – führen wird. In den Botschaften entdecken wir ihre Entscheidungskraft und die mütterliche Liebe, die das Gute für uns, das Heil für unsere Seelen und das ewige Leben in Gott möchte. Maria wurde ein Abglanz Gottes, und deshalb ruft sie uns auf dass unser Leben ein Abglanz der Güte Gottes und nicht des Hasses und Unglaubens sei.

„Betet. liebe Kinder, so dass euer Leben zum Gebet werde.“ Einige sagen, das sie nicht gerne beten, denn sie können das Drehen um sich selbst nicht ertragen. Das Gebet bedeutet nicht sich selbst anzuschauen. Es ist ein Schauen Gottes. Beten bedeutet sich nach Christus auszurichten. Was ich tun soll, das wird mir schrittweise offenbart, dies geschieht in mir. Wenn ich Christus kennenlerne, lerne ich mich selber kennen. Nur in Jesus Christus wird das Geheimnis des Menschen offenbart. Ohne Jesus sind wir Unkundige unser selbst. Wer kannte Jesus besser als Maria, die ihn unter ihrem Herzen getragen und ihn erzogen hatte. Sie glaubte ihm alles bis zum Kreuz auf dem Kalvarium. Sie ist auch heute jene die uns, vom Kalvarienberg bis zur Auferstehung, führt.

Das Evangelium ist nicht Vergangenheit. Gott liebte uns nicht nur ein einziges Mal. Er liebt uns jeden Tag, jeden Moment unser ganzes Leben lang. Und dieser Moment ist erfüllt von Gottes Liebe und seiner Gegenwart. Deshalb kommt Maria, die Königin des Friedens, um uns zu berühren, aufzuwecken und die Augen der Seelen zu öffnen, so dass sich das Herz öffnet und der Quelle des Lebens, des Friedens und der Freude – Gott – begegnet. Gott führt uns zur Wahrheit der Liebe, falls nötig auch durch Leiden. Er macht alles um unsere Seelen zu erlösen. Er kann uns Menschen gegenüber, die wir die Krönung seiner Schöpfung sind, nicht unbewegt und gleichgültig bleiben.

Dies ist eine gnadenreiche und geschenkte Zeit, in der uns die Jungfrau Maria erscheint. Deshalb sagt sie uns: „In dieser gnadenreichen Zeit bekehrt euch, damit es nicht zu spät sei.“ Wir sind frei darüber nachzudenken, dass es ausser der gnadenreichen Zeit auch noch eine Zeit gibt, in der Gott seine Gnade und seine ausgestreckte Hand zurückziehen wird. Hören wir die Stimme und die Worte unserer himmlischen Mutter, so dass dies Heil sei für unsere Seele und Lebensfreude und dass es nicht zu spät sei um zum Mahl des Lebens einzutreten.

Fra Ljubo Kurtović
Medjugorje 26.8.2007

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