Gedanken zu den Botschaft, 25. Februar 2008

Durch gebet und entsagung zur heiligkeit

Other languages: English, Čeština, Deutsch, Français, Hrvatski, Italiano, Polski

 

Botschaft, 25. Februar 2008 [O]

Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade rufe ich euch von neuem zum Gebet und zur Entsagung auf. Möge euer Tag von kleinen glühenden Gebeten durchwoben sein für all jene, die die Liebe Gottes nicht kennen gelernt haben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Während fast 27 Jahren der Erscheinungen der Muttergottes können wir bezeugen, wie sie sich zu uns, ihren Kindern, wie eine wahre Mutter verhält. Für sie ist jeder wichtig und niemand ist aus ihrem Plan ausgeschlossen. Sie möchte uns zu ihrem Sohn Jesus führen.

In der heutigen Botschaft erinnert uns die Gospa an die Ernsthaftigkeit der Fastenzeit, in der wir uns befinden. In dieser Fastenzeit gibt uns Gott noch eine Gelegenheit uns zu erneuern und uns zu ändern. Wir sollen konkret sein, denn das Gebet ist ein Treffen eines lebendigen und konkreten Menschen mit dem lebendigen und wahrhaften Gott. Von uns wird eine persönliche Veränderung in allen Gebieten verlangt. Maria gibt uns auch Hilfsmittel, die uns im Kampf unterstützen und dies sind: Gebet und Entsagung.

Jesus ist unser erster Lehrer im Gebetsleben. Als ihn die Jünger fragten, ob er sie beten lehren könne, lehrte er sie das Vater Unser. Dies ist ein Gebet, dass nicht nur ein Rezitieren oder ein Wiederholen einiger Worte ist, sondern eine echte Hinkehr zum Vater, auf dass sein Reich kommen möge. In Gott Vater haben wir alles. Wichtig ist auf alles zu hören, was Gott uns im Gebet sagt - alles andere wird uns hinzugegeben werden. Wir sollen im Gebet ausdauernd aber auch dem Geist Gottes gegenüber offen sein. Dieser wird uns Kraft geben, wenn nicht alles so gehen sollte wie wir es uns vorgestellt haben.

Neben Jesus ist Maria unsere Lehrerin im Gebet. Einige fragen sich warum Maria so oft die Wichtigkeit des Gebetes wiederholt und uns immer wieder aufruft zu beten. Dies fragen sich vor allem jene, die nicht beten; jene, die aus allem – so auch vom Gebet - eine Sensation machen wollen. Es sind jene, die das Evangelium nicht verstanden haben. Sie nähren sich noch immer durch den weltlichen Geist. Maria ruft uns auf zu beten, denn auch sie selber betete und kannte die Wichtigkeit des Gebetes besser als wir. Sie betete in allen wichtigen Momenten ihres Lebens: Vor der Menschwerdung ihres Sohnes Jesu Christi, bei der Verkündigung der Empfängnis Christi und auch an Pfingsten, wo die Kirche, der Leib Christi, geboren wurde. Sie, voll der Gnade Gottes spricht vom Himmel her von ganzem Herzen: «Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du gesagt hast» (Lk 1,38). Deshalb steht sie neben uns als ein Beispiel von tiefem Glauben und Gebet.

Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel im geistigen Leben ist die Entsagung. Und dies nicht Entsagung um der Entsagung willen, sondern Verzicht deshalb, dass in uns Platz frei wird, wo Gott handeln kann. Jede Entsagung ist ein Zeichen von geistigem Wachstum. Wir sollen zuerst auf das verzichten, was anstatt Gott an erster Stelle steht. Dies können Menschen, Ehre, Macht, Geld, menschliche Bedingungen, wir selber oder noch anderes sein. Gott soll an erster Stelle stehen. Erst dann wird all das, worauf wir verzichtet haben, seinen wahren Platz bekommen.

In dieser gandenreichen Zeit sind wir aufgerufen jeden Tag zu wachsen und dies so, dass wir mit unserem Gebet für jene einstehen, die die Liebe Gottes noch nicht kennengelernt haben. Wir sind aufgerufen für Weggestossene, Einsame, Unglückliche, Abgetriebene, für Seelen im Fegefeuer und all jene, die Gebet brauchen zu beten. Möge uns auf diesem wertvollen Weg die Selige Jungfrau, Königin des Friedens, segnen und helfen.

Fra Danko Perutina
Medjugorje 26.2.2008.


Für Vergleich mit anderen Sprachversion auswählen

Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.