Gedanken zu den Botschaft, 25. Februar 1999

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Botschaft, 25. Februar 1999 [O]

Liebe Kinder! Auch heute bin ich auf besondere Weise mit euch, indem ich das Leiden Jesu in meinem Herzen betrachte und lebe. Meine lieben Kinder, öffnet eure Herzen und gebt mir all das, was in ihnen ist: Freuden, Trauer, und jeden, auch den kleinsten Schmerz, damit ich sie Jesus darbringen kann, so daß Er mit Seiner unermeßlichen Liebe eure Trauer verbrenne und in die Freude Seiner Auferstehung verwandle. Darum rufe ich euch jetzt auf besondere Weise auf, meine lieben Kinder, eure Herzen dem Gebet zu öffnen, damit ihr durch das Gebet Freunde Jesu werdet.Danke daß ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Ich begrüße all diejenigen ganz herzlich, die auf die Botschaft Mariens warten und die mit dem ganzen Herzen versuchen, Ihrer Botschaft zu folgen. Zunächst wollen wir uns an die Botschaft vom Januar '99 erinnern. Maria hat uns von neuem zum Gebet aufgerufen. Der Aufruf zum Gebet ist, und das wollen wir nicht vergessen, die häufigste Botschaft. In dieser Botschaft sagt Sie aber, daß wir alle Entschuldigungen, die wir so leicht finden, um nicht zu beten, weglassen und uns wirklich für das Gebet entscheiden. Es ist uns allen klar, daß wir Katholiken wirklich Spezialisten geworden sind, Entschuldigungen zu finden, so daß alles uns einfach vom Gebet abbringen kann. So sollte es nicht sein. Wenn wir uns entscheiden zu beten, so ist das ein wichtiger Schritt; aber es ist noch nicht alles. Im Gebet, wie Maria sagt, sollen wir uns öffnen. Öffnen können wir unser Herz nicht, es gibt keinen Schlüssel dazu, aber wir können die Bedingungen dafür schaffen. Die erste und Hauptbedingung, daß sich das Herz öffnet ist, sich Zeit zu nehmen, um die Bedingungen für das Beten zu schaffen: im eigenen Haus eine Ecke einzurichten, wo man beten kann, mit einem Kreuz, der Bibel, einem Bild und einem Rosenkranz, ein Platz, wo man von der Außenwelt nicht gestört werden kann. Und dann muß man sich tagtäglich regelmäßig für das Beten Zeit nehmen. Das ist, was wir tun können. Unsere Gedanken und Gefühle können wir nicht unbedingt in der Hand haben und auch das nicht, was wir bekommen oder nicht bekommen; deswegen brauchen wir uns nicht darüber zu sorgen, wenn wir zerstreut oder leer sind und nichts spüren oder fühlen - das ist nicht unsere Sache. Es kommt einfach, wenn wir regelmäßig beten. Maria hat auch die Familien aufgerufen, das Gebet zu erneuern. In dieser Fastenzeit sollte diese Botschaft wirklich gehört werden, denn, wenn die Familie nicht betet, dann gibt es keine religiöse Erziehung. Das Besondere, das Maria in der vorletzten Botschaft gesagt hat ist, daß wir ein neues Verhältnis zur Hl. Schrift entwickeln sollen. Zunächst auch von außen her, daß wir die Bibel an einen sichtbaren Platz im Haus stellen, damit wir dieses Buch, in dem Gott zu uns spricht sehen, daß wir es dann lesen und betrachten mit dem besonderen Ziel, die Liebe Gottes zu erkennen, mit der Er Sein Volk führt. Aber Sein Volk ist jeder von uns und wenn wir in unserem Leben anfangen, Gottes Liebe zu entdecken, auch in den Situation, in denen wir es schwer gehabt haben, dann fängt auch die Heilung unseres Herzens und unseres Verhältnisses zu Gott und sicherlich auch zu den anderen Menschen an. Das besondere Zeichen der Liebe Gottes in dieser Zeit, so hat uns Maria gesagt, ist eigentlich Ihre spezielle Anwesenheit hier durch die täglichen Erscheinungen. Um das alles erkennen zu können, muß man in das Geschehen hineingehen, hineintauchen, und dann wird man sicherlich erkennen, wie Gott jeden von uns liebt, unsere Familien, aber auch die ganze Welt, die Er durch Maria in dieser Zeit auf den Weg des Heils ruft.

In diesem Moment sind Vicka, Mirjana und Ivanka zu Hause; Jakov hat eine Woche in Polen verbracht und in verschiedenen Städten Zeugnis abgegeben und ist vielen Menschen begegnet; Marija ist in Italien und Ivan in Amerika, von wo er Reisen unternimmt und ebenso sein Zeugnis abgibt. Es gibt immer mehr Pilger. Derzeit sind es verschiedene Gruppen aus Polen, Italien, Frankreich, Australien, auch aus Korea. Man kann sagen, alles läuft so, wie wir es gewohnt sind und wir hoffen, daß auch alles so weiter geht.

Maria hat uns die Botschaft am Anfang dieser Fastenzeit gegeben und Sie sagt ...

AUCH HEUTE BIN ICH AUF BESONDERE WEISE MIT EUCH

und das glauben wir. Wir wollen nicht vergessen, daß Medjugorje ohne die spezielle Anwesenheit Mariens nicht zu erklären ist. Es gibt auch heute Menschen, die alles anders erklären können, aber ohne Maria ist Medjugorje absolut nicht zu erklären. Es hängt sicherlich von jedem von uns und von unserer Antwort in unserem Leben ab, wie stark sich Medjugorje in unserem Leben, in unseren Familien und in der Kirche machen kann, und von unserer Mitarbeit hängt ab, ob sich wirklich das verwirklicht, was Gott uns durch Maria auch verspricht. Diese Fastenzeit ist eine Zeit, in der wir uns von neuem besinnen und unsere Bereitschaft, mit Maria den Weg zu gehen überprüfen können. Sicherlich kann niemand sagen, daß er völlig und mit ganzem Herzen in jeder Situation mit Maria den Weg zu Jesus geht, aber es ist wichtig, daß in unserem Herzen von neuem ein guter Wille ist, treu auf dem Weg bleiben. Was uns hier jetzt auch etwas überraschen kann ist, wenn Maria sagt, daß Sie auf besondere Weise mit uns ist ...

INDEM ICH DAS LEIDEN JESU IN MEINEM HERZEN BETRACHTE UND LEBE.

Dieser Ausdruck kann auch theologische Fragen hervorrufen; z.B. was bedeutet es, wenn Sie sagt, daß Sie das Leiden Ihres Sohnes betrachtet und lebt? Wenn Sie das Leiden Jesu lebt, heißt das, daß Sie leidet, aber auf der anderen Seite wissen wir, daß im Himmel kein Leiden ist. Es steht geschrieben, daß kein Leiden, keine Trauer, auch nicht ein Schatten der Trauer - nur ewige Freude und ewiger Friede im Himmel walten. Also, wie ist das zu verstehen? Wenn wir auf diese Frage antworten wollen, dann sollten wir bedenken, daß in verschiedenen Situationen auch in Medjugorje, die Seher gesagt haben, daß Maria traurig war, oder daß Sie am dritten Tag der Erscheinungen, am 26. Juni 1981, mit einem Kreuz erschien (das wissen wir sicherlich) und weinend gesagt hat: "Friede, Friede, Friede - nur Friede, Friede zwischen Gott und den Menschen!" und dann sagte Sie auch, daß wir beten und fasten sollen, weil wir mit Gebet und Fasten Krieg und Naturkatastrophen abwenden können. Wir denken dann auch an Mariens Tränen in Syrakus und verschiedenen anderen Erscheinungen, ebenso denken wir an die Erfahrungen vieler Mystiker, die z.B. den leidenden Jesus gesehen haben usw. Eine klare theologische Antwort ist vielleicht auch nicht so leicht auszuarbeiten, aber es gibt eine andere Ebene, auf der wir das alles verstehen können. Die Kirche ist eine Gemeinschaft der glorreichen, der leidenden und der wandernden, pilgernden Kirche; die glorreiche ist im Himmel, die leidende im Fegefeuer und die pilgernde auf Erden. Es besteht ein Verhältnis in dem Sinne, daß die glorreiche Kirche der wandernden, pilgernden Kirche natürlich nahe steht und die pilgernde Kirche, also wir auf Erden, können der leidenden Kirche mit unseren Gebeten, mit unseren Opfern helfen. Es sind nicht drei Wirklichkeiten, die voneinander getrennt worden sind, sondern sie sind einfach in der Liebe und durch die Liebe verbunden. Und dort, wo die Liebe ist, dort wird auch mitgefühlt, und wenn ein Mitglied der Kirche leidet, dann, so sagt der hl. Paulus, leidet die ganze Kirche oder, wie er sagt, wenn ein Glied des Leibes leidet, dann leidet der ganze Körper. Und Maria, mit Ihrem Betrachten und Leben des Leidens Ihres Sohnes Jesu ist eigentlich für uns ein Beispiel, daß wir es auch tun. Sie ist mit uns, und zwar als Mutter und als Lehrerin und Sie will uns beibringen, wie wir die Fastenzeit leben sollen und was sie dann für uns bedeuten soll. Wenn wir uns entscheiden, daß Leiden Jesu zu betrachten und Sein Leiden zu leben, dann sind wir auch Maria und Jesu selbst nahe und dadurch wird unsere Fastenzeit einen tiefen Sinn bekommen und das ist eigentlich der Weg zur Auferstehung. Maria ruft uns ebenso in dieser Botschaft weiter auf ...

MEINE LIEBEN KINDER, ÖFFNET EURE HERZEN UND GEBT MIR ALL DAS, WAS IN IHNEN IST:

Es ist dasselbe Problem wie in der Botschaft vom Januar: das Herz öffnet sich nur, wenn wir uns Zeit nehmen und im Gebet mit Gott bleiben und Ihm im Gebet begegnen. Unser Herz wird sich auch Maria, der Mutter, nur unter denselben Bedingungen öffnen. Wir wissen, wenn in unserem Herzen Liebe und Vertrauen zu einer Person sind, dann ist das Herz offen, dann sind wir bereit, uns anzuvertrauen und auch die Tiefen unseres Herzens dieser Person zu öffnen. Maria, als Mutter, ruft uns also auf, daß wir Ihr alles übergeben. Wie oft hören wir von Menschen, sie spüren, daß sie zu sind, daß sie sich nicht öffnen können, daß sie vor den Menschen oder vor Gott Angst haben und daß sie natürlich auch darunter leiden. Die Fastenzeit ist wirklich eine Zeit, in der das auch geschehen soll und wir sollten diese Chance nützen und unsere Herzen Maria öffnen und Ihr übergeben, was in unseren Herzen ist:

FREUDEN, TRAUER, UND JEDEN, AUCH DEN KLEINSTEN SCHMERZ

Unter Freude können wir das Gute generell verstehen; unter Trauer aber auch all das, was uns Leiden bereitet. Sicherlich können wir auch noch unseren Egoismus, unseren Hochmut, alle negativen Gefühle, die uns Schmerzen bereiten, aber auch unsere Sünden und die Folgen der Sünde hinzufügen. Der Mensch, der sich öffnet und der das Maria übergeben kann, wird sicherlich gereinigt werden und wird dann von neuem mit neuen Inhalten erfüllt werden können. Ich hoffe, wir alle haben die Erfahrung gemacht, daß, wenn wir etwas Schweres in unserem Herzen hatten und dies einem anderen Menschen, besonders Gott anvertrauen konnten, wir dann erleichtert waren und Freude und Friede wieder in unser Herz zurückgekommen sind. Hier wollen wir uns auch ganz besonders bewußt werden, daß wir ebenso wie das Gute auch das Schlechte übergeben, d.h. uns von allem befreien, um vor Gott frei zu sein. Wenn wir, sagen wir es so, an etwas Gutem 'kleben', so kann uns das auch auf dem Weg mit Maria zu Jesus hindern; z.B. wenn ich gestern etwas Gutes gemacht habe, verziehen habe, und wenn ich heute von neuem verletzt werde und nicht verzeihen möchte, weil ich es gestern bereits getan habe, dann hat mich das Gute von gestern im heutigen Tun gehindert, und das ist nicht gut. Wenn uns das Gute hindert, den Weg zu gehen, dann ist auch der Geist des Pharisäismus in uns, den wir sicherlich bekämpfen können und müssen. Auch das Schlechte kann uns auf dem Weg hindern; denn, wenn wir Schwierigkeiten haben, dann verlieren wir leicht das Vertrauen und den Willen, weiterzugehen oder überhaupt den Mut, von neuem anzufangen. Das Herz muß von Gutem und Schlechtem frei sein, deswegen ist es in Mariens Spiritualität so wichtig, daß wir folgendes verstehen: Der Tag muß enden, wenn der Tag endet; d.h., wenn es gute Sachen gab, danken wir, übergeben sie Gott und vergessen sie; wenn es schlechte Sachen gab, verzeihen wir, bitten um Verzeihung, übergeben sie Gott in Seiner Barmherzigkeit und vergessen sie - so daß wir den neuen Tag, den uns Gott gibt, in Freiheit und in Liebe anfangen können. Ebenso soll der Tag nicht anfangen, bevor er anfängt; d.h. daß wir uns von Morgen keine Ängste herbeiholen und dann in ängstlichen Sorgen leben. Das hilft nicht und erschwert noch dazu den heutigen Tag. Das ist eigentlich das, was Jesus sagt, daß jeder Tag sein Leiden, sein Kreuz hat. So, wenn wir daran arbeiten, daß wir jetzt Maria alles übergeben, wie Sie uns dazu aufgefordert hat, dann werden wir frei sein und leichter den Willen Gottes hören, dann werden wir leichter auch die Menschen um uns sehen und spüren und auch bereiter werden zu helfen. Maria sagt hier auch, was Sie damit macht ...

DAMIT ICH SIE JESUS DARBRINGEN KANN,

Maria ist unsere Fürsprecherin. Um das zu verstehen, denken wir an die Situation in Kana, Galiläa; Maria war bei der Hochzeit anwesend, und so war auch Jesus mit Seinen Jüngern. Sie hat gesehen, daß es ein Problem gab: es mangelte an Wein. Sie brachte Jesus diese Situation dar. Obwohl Er im ersten Augenblick fast ablehnend war, indem Er zu Ihr sagte: "Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen", vollbrachte Er das Wunder und verwandelte Wasser in Wein. So wird auch Maria, wenn wir Ihr unsere Probleme und alles, was in unserem Herzen ist, anvertrauen, Jesus alles bringen und Er wird sicherlich das, was Sie ihm darbringt, nicht ablehnen können. Sie sagt weiter ...

SO DASS ER MIT SEINER UNERMESSLICHEN LIEBE EURE TRAUER VERBRENNE UND IN DIE FREUDE SEINER AUFERSTEHUNG VERWANDLE.

Das ist unsere Hoffnung, daß sich alles wirklich zum Guten wendet. In dieser Fastenzeit und nach dieser Botschaft werden wir das sicherlich 'ausnützen'. Maria bietet sich an, uns zu helfen und wir werden diese Hilfe annehmen und Jesus wird alles zum Guten verwandeln. Und das ist wiederum das Ziel unserer Gebete, unseres Fastens, unserer Öffnung, unserer Übergabe von allem, was wir in unseren Herzen haben, damit wir dann zur Auferstehung und zur Befreiung von der Sünde und von dem Bösen gelangen. Jesu Liebe uns gegenüber ist unermeßlich und das ist die Liebe, mit der Er vom Vater geliebt wird und mit der Er den Vater liebt. Und in diesem Jahr, das dem Vater gewidmet ist, wollen wir sicherlich besonders dafür bitten, daß sich die Liebe des Vaters unseren Herzen offenbart, weil nur diese Liebe unsere Herzen vom Bösen befreien und uns die innere Freiheit schenken kann. Und mit der Freiheit werden wir auch Liebe, Frieden und Vertrauen bekommen, wir werden sicherlich dann eine tiefe Sehnsucht nach der Liebe Gottes verspüren und dann wird in unserem Herzen ein Austausch entstehen: die Liebe Gottes wird unser Herz berühren und je mehr wir von der Liebe Gottes berührt werden, desto mehr Frieden werden wir haben, und je mehr wir auf diese Weise den Frieden bekommen, desto mehr werden wir uns nach Gott sehnen. Das wird in der Ewigkeit ewig andauern. Das ist wonach sich jedes Menschenherz sehnt. Am Ende der Botschaft sagt Maria noch einmal ...

DARUM RUFE ICH EUCH JETZT AUF BESONDERE WEISE AUF, MEINE LIEBEN KINDER, EURE HERZEN DEM GEBET ZU ÖFFNEN, DAMIT IHR DURCH DAS GEBET FREUNDE JESU WERDET.

Freund Jesu zu werden ist, nach dieser Botschaft, das Ziel unseres Gebetes, und das Gebet ist, und das wollen wir nicht vergessen, die Begegnung mit Jesus. Um aber Sein Freund werden zu können und es auch zu bleiben, müssen wir unser Gebet von jeglichem Egoismus und jeglicher Selbstsucht befreien. Der Egoismus und die Selbstsucht sind die gefährlichsten Feinde jeder Freundschaft. Wenn jemand nur dann zu uns kommt, wenn er etwas braucht - also egoistisch und selbstsüchtig ist - dann werden wir sicherlich nicht leicht mit ihm eine Freundschaft aufnehmen und in Freundschaft leben. So ist es auch in Bezug auf uns und Jesus. Wenn wir nur aus selbstsüchtigen Gründen beten, also wenn wir etwas brauchen, dann werden wir sicherlich die Erfahrung gemacht haben, daß wir nicht alles bekommen, so wie wir es wollten und es uns gewünscht haben. Selbstsucht wird dann zum Ärgernis und wird Wut, Widerstand und Mißtrauen gebären, weil wenn ein selbstsüchtiger Mensch nicht bekommt, was er will, dann wird er innerlich nur noch unzufriedener und unglücklicher und nichts anderes. Um die Freundschaft mit Jesus leben zu können, müssen wir also bitten, daß wir von Selbstsucht befreit werden, damit wir im Gebet wirklich frei sind, so daß wir nach dem, was wir von Jesus erbitten, in Freiheit, Liebe und Vertrauen sagen können: "Dein Wille geschehe!" Wenn wir es wirklich ernst nehmen und ernst im Herzen erfahren, dann wird unsere Freundschaft mit Jesus wachsen, weil wir dann wissen werden, daß Er das Beste für uns tut, auch in dem Moment, wenn wir das nicht bekommen, worum wir gebetet haben. Also, auch am Ende dieser Botschaft, so lehrt uns Maria, sollten wir ein neues, gutes Verhältnis zu Ihr und auch zu Jesus selbst beginnen, und Sie gibt uns die Hoffnung, daß sich alles wirklich zur Herrlichkeit der Auferstehung, in ewige Freude und ewigen Frieden verwandeln wird. Dafür wollen wir noch beten:

Herr, unser Gott, himmlischer Vater, wir wollen Dir für Maria, Deine demütige Magd, unsere Mutter und Fürsprecherin, die Mutter Deines Sohnes, Jesus, danken. Danke, daß Du Sie uns gesendet hast und daß Sie uns in Deinem Namen führt und lehrt. Mit Ihr bitten wir Dich, O Vater, gib uns die Gnade, daß wir in dieser Fastenzeit mit Ihr das Leiden Deines Sohnes Jesu betrachten und leben. Gib uns die Gnade, daß unser Herz vor Dir offen ist, wir Ihr Herz vor Dir offen war. Maria, danke, daß Du uns aufrufst, Dir alles zu übergeben - und wir tun es jetzt. Wir übergeben in Deine mütterlichen Hände all das Gute, das in uns ist, das Positive und die Freuden. Dankend übergeben wir Dir das alles, damit wir nicht von dem Guten auf dem Weg mit Dir gehindert werden. Wir übergeben Dir alle guten Taten unserer Vergangenheit und unserer Gegenwart und auch alle guten Taten in der Zukunft, alles übergeben wir Dir. Aber, danke, daß Du uns auch ermutigst, das Negative, das Schlechte, die Sünde in Deine Hände zu legen, und so vertrauen wir Dir unseren Hochmut an, unsere Selbstsucht, unseren Neid, unsere Eifersucht, alle unseren negativen Gefühle, alle Abhängigkeiten und alle Leidenschaften, alle Wunden, alle verwundeten Verhältnisse zwischen uns und Mitgliedern unserer Familien, alle Probleme, die wir in unseren Herzen tragen, und die wir in unseren Familien, in den Gemeinschaften, in der Kirche und in der Welt erfahren. Danke, Maria, daß Du Jesus alles darbringen willst. Jesus, wir danken Dir, daß Du auf Maria, Deine Mutter, hören willst, wie in Kana von Galiläa und bitten Dich mit Maria, Deiner Mutter, verwandle unsere Herzen, verwandle die Trauer in Freude, die Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung in die Hoffnung, jeglichen Unfrieden in den Frieden, jeglichen Haß in die Liebe, jegliches Mißtrauen in den Glauben. Nimm von uns jeden geistigen Tod, damit wir in Dir leben können und gib uns die Gnade, daß wir die Freundschaft mit Dir unermüdlich pflegen. Wir bitten Dich, Vater, im Namen Deines Sohnes Jesus mit Maria, verzeih uns all das, wo wir nicht vertraut, geliebt, gehofft und geglaubt haben. Gib uns die Gnade, O Vater, so bitten wir Dich im Namen Deines Sohnes Jesus mit Maria, daß wir diese Fastenzeit so leben, damit wir von dem Bösen gereinigt werden und in die Auferstehung in das neue Leben gelangen durch Christus unseren Herrn. Amen.

P. Slavko Barbaric

Medjugorje, 27. Februar 1999

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