Eein Kurzer Geschichtlicher Überblick Der Erscheinungen der Gottesmutter in Medjugorje

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Content of the article
  1. Eein Kurzer Geschichtlicher
  2. Botschaften - ein Allgemeiner Überblick der Botschaften
    1. Friede
    2. Glaube
    3. Umkehr
    4. Gebet
    5. Fasten
  3. Besondere Botschaften

Seit geraumer Zeit erklären in Medjugorje (Èitluk, Bosnien Herzegowina) sechs glaubwürdige Zeugen und bekräftigen diese Erklärung unter Eid, daß ihnen seit dem 24. Juni 1981 die Gottesmutter oder die "Gospa", wie sie hier besser bekannt ist, jeden Tag bis heute erscheint.

Botschaften - ein Allgemeiner Überblick der Botschaften

Nach dem gemeinsamen Zeugnis der Seher gab die Gottesmutter bei ihren Erscheinungen eine Reihe von Botschaften, die Sie an die Menschen weitergeben sollten. Obwohl es viele Botschaften sind, können sie unter fünf Themen zusammengefaßt werden, weil alle Botschaften zu diesen fünf Themen führen oder diese verdeutlichen.

Friede

Schon am dritten Tag betonte die Gottesmutter, daß der Friede Ihre erste Botschaft ist. "Friede, Friede, Friede und nur Friede!" Danach sagte Sie zweimal, "Friede muß herrschen zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen". Beachtet man, daß Marija ein Kreuz sah, als die Gottesmutter diese Botschaft gab, so läßt das zweifellos darauf schließen, daß dieser Friede von Gott kommen muß. Gott, der durch Maria in Christus unser Friede wurde.(Eph.2,14) "Weil Er der Friede unter uns ist"...Diesen Frieden "kann die Welt nicht geben"(Joh.14,27) und deshalb hat Christus seinen Aposteln aufgetragen, ihn in die Welt zu bringen(Mt.10,11), damit alle Menschen Söhne des Friedens werden(Lk.10,6). Deshalb weist die Gottesmutter als "Königin der Apostel" in Medjugorje besonders auf sich hin als der "Königin des Friedens". Wer kann besser und erfolgreicher als Sie die heutige Welt, die von der Zerstörung bedroht ist, davon überzeugen, wie großartig und wie notwendig der Friede ist?

Glaube

Die zweite Botschaft der Gottesmutter ist der Glaube. Schon am vierten, fünften und sechsten Tag der Erscheinungen ermahnte die Gottesmutter die Anwesenden, fest im Glauben zu stehen, verständlicherweise wiederholte Sie diese Botschaft viele Male. Ohne Glauben können wir keinen Frieden finden. Nicht nur das, sondern der Glaube ist eine Antwort auf Gottes Wort, das Er nicht nur ausspricht sondern uns schenken will. Wenn wir glauben, nehmen wir Gottes Wort auf, das in Jesus Christus " unser Friede" geworden ist(Eph.2,14). Wenn wir es annehmen, werden wir eine neue Schöpfung mit einem neuen Leben in Christus und der Teilnahme am göttlichen Leben(1.Petr.1,4; Eph.2,18). Dieser Weg enthält den Frieden mit Gott und den Mitmenschen.

Noch einmal, es gibt niemanden, der besser die Notwendigkeit und Effektivität unseres Glaubens versteht, als die Gottesmutter. Deshalb verlangt Sie ihn bei jeder Gelegenheit und fordert die Seher auf, das Licht des Glaubens den anderen mitzuteilen. So stellt die Gottesmutter den Glauben als Antwort für alles hin, wonach immer die Menschen verlangen. Sie zeigt ihn auf als notwenige Voraussetzung für alle Gebete, Wünsche und Verlangen, in Bezug auf Gesundheit, auf das Ganze und alles andere, was Menschen bedürfen.

Umkehr

Umkehr, Bekehrung, ist eine andere Sache, die sehr häufig in den Botschaften der Gottesmutter vorkommt. Diese setzt vorraus, daß Sie eine Schwäche oder einen völligen Mangel an Glauben in der heutigen Menschheit festgestellt hat. Und so ist es unmöglich, ohne Umkehr den Frieden zu erhalten. Wahre Umkehr bedeutet, die Reinigung oder Säuberung des Herzens(Jer. 4,14), denn ein korruptes oder desorientiertes Herz ist die Grundlage für schlechte Beziehungen, die dann als Basis und Voraussetzung soziale Unordnung und ungerechte Gesetze in Gang bringen. Ohne eine radikale Veränderung des Herzens, ohne Umkehr des Herzens, gibt es keinen Frieden. Aus diesem Grund fordert die Gottesmutter auch fortwährend die häufige Beichte. Die Forderung ist an alle, ohne Unterschied, gerichtet, weil "nicht einer von uns gerecht ist"... "wir alle sind abgewichen, keiner tut nur das Richtige"(Röm.3,11-12).

Gebet

Beinahe täglich, vom fünften Tag der Erscheinungen an, hat die Gottesmutter das Gebet verlangt. Sie fordert jeden auf, "ohne Unterlaß zu beten", wie Christus selbst es gelehrt hat.(Mk.9,29; Mt.9,38; Lk.11,5-13). Das Gebet fördert und stärkt unseren Glauben, ohne Gebet ist unsere Beziehung zu Gott nicht in Ordnung, wie auch die Beziehung zu den anderen nicht. Das Gebet erinnert uns auch daran, wie nahe Gott uns ist, auch im täglichen Leben. Im Gebet geben wir Ihm unsere Anerkennung, sagen wir Ihm Dank für Seine Geschenke an uns und im Gebet werden wir erfüllt mit hoffungsvoller Erwartung auf das, was wir brauchen, besonders die Erlösung. Das Gebet festigt das Gleichgewicht des Einzelnen und stärkt uns in unserer richtigen Beziehung zu Gott, ohne die es unmöglich ist, im Frieden zu bleiben, weder mit Gott, noch mit unserem Nachbarn. Das Wort Gottes hat sich selbst mit allen Menschen bekannt gemacht und erwartet eine Antwort der Menschheit. Es ist genau das, was dem Gebet seine Berechtigung erteilt. Unsere Antwort sollte "gesprochener Glaube" oder Gebet sein. Im Gebet wird der Glaube gefördert, erneuert, gestärkt und erhalten. Ferner gebiert das Gebet des Menschen ein Zeugnis für die hl.Schrift und für die Existenz Gottes, was wiederum eine Antwort des Glaubens in den anderen bewirkt.

Fasten

Bereits am sechsten Tag der Erscheinungen erinnerte die Gottesmutter öfters an das Fasten, weil es den Glauben stärkt. Die Übung des Fasten unterstützt und stärkt uns für unsere Selbstkontrolle. Nur diejenige Person ist wirklich frei, die sich selbst unter Kontrolle hat und nur sie ist fähig, sich selbst zu verlassen, für Gott und den Nächsten, wie es der Glaube fordert. Das Fasten garantiert ihm, daß seine Selbstverleugnung sicher und ernst ist. Es hilft ihm frei zu werden von aller Abhängigkeit, aber besonders von der Abhängigkeit an die Sünde. Wer sich selbst nicht wirklich besitzt, der ist in irgend einer Weise abhängig. Deshalb hilft das Fasten dem Einzelnen und hindert ihn selbst daran, eine ungeordnete Freude zu suchen, die ihn nach und nach zu einer nutzlosen und unbrauchbaren Existenz machen würde, die oft verschwenderisch mit den wahren Gütern umgeht, die von anderen nötig gebraucht werden, um überleben zu können.

Mit dem Fasten gewinnen wir auch die Gnade zurück,die in uns eine wirkliche Liebe zu den Armen und Schwachen leben läßt und die bis zu einem gewissen Punkt auch die Differenz zwischen Armen und Reichen vermindert. Deshalb heilt es die Wünsche der Armen und ebenso die Exzesse und den übertriebenen Luxus der anderen. Ferner bewirkt das Fasten in eigener Weise eine Dimension des Friedens., welcher heute ganz besonders durch den unterschiedlichen Lebensstil der Armen und Reichen bedroht ist.(Das Nord- Südgefälle).

Zusammenfassend können wir sagen, daß die Botschaften der Gottesmutter unterstreichen, daß der Friede das höchste Gut ist und daß Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten die Mittel sind, mit denen wir ihn erreichen können.

 


Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.