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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 65 (Januar 1990)

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Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Dezember 1989
7.1.90
Taufe des Herrn
65
“Ich bin das Alpha und das Omega,
der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende...
der strahlende Morgenstern" (Offb 22, 13-16)
Es ist nicht einfach, von einer einzigen Botschaft der Muttergottes
zu sprechen, denn jede Botschaft setzt voraus und enthält, was Sie
schon gesagt hat.Jede einzelne Botschaft bedeutet einen Schritt vor-
wärts und wiederholt gleichzeitig die wohl bekannten Grundsätze,
denn jede Botschaft verkörpert die Muttergottes selbst. Einige Grund-
sätze sind für mich wesentlich: in dieser Botschaft sehe ich eine
inständige Bitte der Muttergottes hin zum Ernst. Zur Weihnachtszeit
unterstreicht Sie den Ernst! Von mir aus gesehen, wird in der Zeit, in
der wir heute leben, sehr viel Ernsthaftigkeit ausgedrückt, denn die
Muttergottes kennt die Ihr übertragene Aufgabe im Plan Gottes. Sie
kennt Zeiten und auch meinen Platz im Plan des Herren, kennt die
Lage der Dinge, kennt die Entwicklungen und das Geschehen dieser
Tage und auch all das, was Gott für diese Zeit geplant hat. Deshalb ist
die Botschaft sehr ernsthaft.
Noch nie habe ich die Muttergottes so inständig bittend und so
beschützend gesehen, wie in dieser Botschaft. Andererseits weiß ich
nicht, ob Sie uns genügend Schutz geben kann, da wir kalt sind und
unsere Antwort noch sehr schwach ist. Wenn die Muttergottes das
Wort “kalt” benützt und uns gleichzeitig zur Umkehr des Herzens
aufruft, versteht man, daß die nicht bekehrten Herzen nach acht
einhalb Jahren, nur noch kalt sein können: dies ist schwerwiegend und
daher ist die Botschaft sehr ernsthaft.
Von mir aus gesehen, ist ein anderer Grund noch sehr wichtig: die
Muttergottes unterstreicht, daß Sie uns mit Einfachheit in die Tiefe
geführt hat.
Mit Ihrer Hilfe und in Einfachheit werden die Menschen direkt zu
Gott geleitet. Ich würde sagen, daß die Einfachheit, die Methode der
Muttergottes ist, viele Verwicklungen zu vermeiden, die bestimmte
andere Methoden hervorrufen. Mit dieser Öffnung und totalen Hinga-
be an Sie, führt Sie uns zu einer persönlichen Begegnung mit Gott und
gerade in dieser Haltung sind wir von Verwicklungen aus Terminolo-
gie und Techniken befreit, die in bestimmten Glaubensbewegungen
angewandt werden.
Die Erinnerung an die Weihnacht ist aus zwei weiteren Gründen
sehr stark:
1. Der Segen der Muttergottes, den Sie uns zu jedem Festtag
wiederholt.
2. Besonders zu dieser Weihnacht wird die Ernsthaftigkeit und
Liebe Kinder! Heute segne ich euch auf besondere Weise mit meinem mütterlichen Segen. Ich halte bei Gott
für euch Fürsprache, damit Er euch das Geschenk der Umkehr des Herzens gebe. Seit Jahren rufe ich euch auf und
sporne euch an zu einem tiefen geistlichen Leben in der Einfachkeit, aber ihr seid so kalt. Deshalb meine lieben
Kinder, nehmt die Botschaften ernsthaft an und lebt sie, damit euere Seele nicht traurig wird, wenn ich nicht mehr
mit euch bin und euch nicht mehr wie unsichere Kinder bei den ersten Schritten führen werde. Deshalb, meine lieben
Kinder lest jeden Tag die Botschaften, die ich euch gegeben habe und setzt sie ins Leben um. Ich liebe euch und
deshalb rufe ich euch alle zum Weg des Heiles mit Gott auf. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!
Einladung zur Rettung unterstrichen. Die Muttergottes unterstreicht
den Wert Ihrer Anwesenheit, denn dann, wenn wir Sie nicht mehr
unter uns haben werden, werden wir uns sehr arm fühlen.
P. Tomislav Vlasic
“SO WERDET IHR MEINE PLÄNE VERWIRK-
LICHEN” (27.9.1984)
Die Botschaften sind eine Lebensregel für die letzten
Zeiten.
Der Plan Gottes, den Maria auch Ihren Plan oder Ihr Vorhaben
nennt (z. B. 12.4. und 27.9.1984, 7.2.1985) und den Ihr in dieser letzen
Zeit der Ewige Vater die Macht zur Verwirklichung gegeben hat,
kommt immer wieder in Ihren Botschaften vor. Maria weist uns, als
gute Erzieherin, zu den Mitteln hin, wodurch wir dies alles erreichen
können.
Wie im Evangelium wird auch hier jede Seele die Antwort auf alle
Probleme des Geistes und die Gemeinschaften auf alle Fragen im
pastoralen Bereich erfahren. Die Botschaften enthalten eine klare und
einfache christliche Lebensrichtung, durch welche die gütige Erzieh-
rin “dem verfallenen Volke, welches sehnlichst wieder auferstehen
will” in einer Zeit voller Verwirrung durch den Teufel, beistehen will.
DIE MITTEL UM DEN FRIEDEN GOTTES ZU
ERHALTEN:
Gebet, Fasten, Eucharestie, Beichte und das Wort
Gottes.
1. DAS GEBET: “Ihr braucht nur zu beten”.
Das Gebet hat Vorrang im Leben; gegen das Böse von heute und
gegen die unlösbaren Zustände der Seele und der Kirche, können wir
wohl wenig tun; gegen den Teufel, “welcher mit großem Zorn zu uns
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kommt”: nur beten. “Eure Aufgabe ist beten und Ich werde mich
um alles übrige kümmern. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie
mächtig Gott ist” (3.2.1984).
Beten heißt, nicht nur Worte sagen, aber Gott unser Herz öffnen,
wie die Natur sich den Gesetzen ihres Schöpfers öffnet, und so Leben
und Früchte bringt (25.5.1989).
Wieso beten? Um alles zu begreifen (25.4.1987), vor allem die
Liebe Gottes zu uns (24.4.1988). So werdet ihr meine Pläne verwirk-
lichen (27.5.1984 und 14.1.1985). Nur im Gebet werdet ihr Meine
Liebe erkennen und die Liebe Gottes zu euch (15.11.1984 und
25.11.1987). Wieso so viele Gebete? Seht euch mal um und ihr werdet
erkennen, wie groß die Sünde, die die Welt beherrscht, ist (13.9.1984).
Wieviele Gnaden werden euch beschert, wenn ihr betet! (8.11.1984).
Mit dem Gebet, verbunden mit Fasten, wird man jeden schweren
Zustand überstehen können (28.3.1985) und es werden auch Kriege
und Naturkatastrophen vermieden werden (21.7.1982) .
Wieviel beten? Ihre Erziehungslehre erfolgt stufenweise. Am
Anfang empfiehlt Sie 7 Vaterunser, Gegrüsset seist Du Maria, Ehre sei
dem Vater und das Glaubensbekenntnis. Daraufhin das Beten des
Rosenkranzes (in den Familien: 27.9.1984; den Priestern (25.6.1985),
dann den ganzen Rosenkranz jeden Tag (14.8.1984).
Das Gebet nehme den ersten Platz in der Familie ein (Ort, wo die
Heiligkeit wächst): wenigstens eine halbe Stunde Gebet am Tagesan-
fang und eine halbe Stunde am Abend; dann vor und nach jeder Arbeit
(5.7.1984). Mit dem Gebet überwindet man jede Müdigkeit (30.5.1985).
Von den Mitgliedern der Gebetsgruppe verlangte Sie, nachher minde-
stens 3 Gebetsstunden am Tag, aber ohne auf die Uhr zu schauen, Hl.
Messopfer und Rosenkranz inbegriffen (16.6.1983).
In letzter Zeit wiederholt Sie uns: während des Tages eigens einen
Zeitabschnitt zum Beten bestimmen, um Gott in aller Stille zu begeg-
nen (25.7.1989). Sich entschliessen zu sagen: jetzt ist nichts mehr von
Bedeutung für mich, außer Gott (2.10.1986). Das Ziel ist aber das
ununterbrochene Gebet: so leben, daß der ganze Tag nur mehr Gebet
werde (4.9.1986); ihr braucht nur zu beten ohne einen Augenblick
aufzuhören (14.1.1985); die Zeit nur Jesus widmen und Er wird euch
all das geben, was ihr sucht (25.9.1987).
Wie aber beten? Mit dem Herzen (2.5.1985): euer Gebet sei eine
persönliche Zusammenkunft mit Gott (25.11.1988), in der man Ihn
anhört und Ihm von uns erzählt, damit diese zu Freude und Leben
werde (Jelena, am 10.9.1984).
In der ersten Zeit bestand die Muttergottes hauptsächlich auf dem
Gebet am Kreuze auf dem Krizevac (30.8.1984 - 20.2.1986); das
Kreuz in jeder Mitte setzen und sich ihm im Hause weihen (12.9.1985);
ganz besonders bat Sie das Kreuz anzunehmen, welches mit Hingabe
Gott dargebracht, zur Freude wird (19.6.1986): wenn ihr die Leiden
wie Jesus mit Liebe in euch aufnehmt, werdet ihr Gnaden und
Heilungen erfahren (11.9.1986).
Sie wiederholt oft, Opfer dem Herrn darzubringen und bedankt
sich für all jene Opfer, die man Ihretwegen darbringt, besonders bei
Zusammenkünften auf den Hügeln und auch indem man unbequeme
Reisen für Sie auf sich nimmt (4 und 11.10.1984 - 18.9.1986) und bittet
für die Kirche zu arbeiten (31.10.1985).
Sie empfiehlt den Hl. Geist, vor allem während der Pfingstnovene
(2.6.1984 - 23.5.1985), sowie das Heligste Herz Jesu (5.4.1984),
anzurufen, Seinen Leidensweg zu betrachten (20.2.1986) und Seine
Wunden anzubeten (22.3.1984). Im Gebet soll man ganz besonders
der Armen Seelen im Fegfeuer gedenken (6.11.1986).
Maria ist immer im Einklang mit den Anordnungen der Kirche (Hl.
Jahr: 25.8.1987) un setzt Ihren Schwerpunkt auf die liturgischen
Ereignisse (Advent, Karwoche, Ostern usw.) und auf die Feiertage des
Herrn, wie auch auf jene Ihr zu Ehren: in diesen Feiertagen spendet Sie
oft besondere Segen, welche wir unseren Angehörigen weitergeben
können (15.8.1985 - 25.12.1988).
2. Was das Fasten anbelangt, empfiehlt es Maria, um Ihre Pläne zu
verwirklichen und erklärt genau mit Brot und Wasser, zweimal
wöchentlich, d.h. Mittwoch und freitags (14.8.1984). Das erste Fasten
betrifft die Sünde und die Gelegenheiten, die zur Sünde verleiten (Dez.
1984). Fasten auch vom Fernsehen, denn nach dem Fernsehen seid ihr
müde und könnt nicht mehr beten (8.12.1981 - 13.2.1986). Ihr könnt
auch auf Alkohol verzichten, auf das Rauchen und auf andere Gelüste
(Dez. 1986). Es sei ein Fasten des Verstandes und des Herzens, um das
Gebet zu erleichtern. Es sei nicht aus Gewohnheit, aber aus Überzeu-
gung (20.9.1984 - 4.9.1986). Wenn ihr betet und fastet, werdet ihr alles
erlangen (29.10.1983).
3. Der erste Platz im Gebet wird vom Hl. Messopfer eingenommen,
Mittelpunkt des Tages, zu dem Sie jeden Tag einlädt, auch wenn das
Wetter schlecht ist (21.11.1985). Sie lädt ein mit Disziplin teilzuneh-
men (23.8.1984) und mit Respekt vor dem heiligen Ort (25.4.1988),
sowie mit Freude, um es vor allem mitzuerleben (3.4.1986). Es sei
Gottes Erfahrung (16.5.1985): im Messopfer übergibt uns Gott seine
Gnaden (3.4.1986). Durch Jelena verlangt Sie eine Viertelstunde
Vorbereitung und eine Viertelstunde des Dankes bei jedem Messopfer
(4.2.84 und 30.3.1984 priv.). Vor der Abendmesse werden zwei
Rosenkränze gebetet, nachher folgt ein dritter, zusammen mit der
Segnung der Kranken: an jeden Abend, in der Anbetungsstunde am
Donnerstag (15.3.1984), und während des Kreuzweges am Freitag.
Seit dem Sommer 1988 erfolgt in der Pfarrkirche eine Anbetungsstun-
de, jeden Mittwoch und Samstag um 21 und 3 Uhr.
4. Die Beichte ist eine unerlässliche Medizin um zu heilen und zu
wachsen. Man soll die Christen einladen, einmal im Monat zu bei-
chten, vor allem am ersten Samstag eines jeden Monats. Die Beichte
wird ein Heilmittel für die westliche Kirche sein (6.8.1982).
Ganze Teile der Kirche können genesen, wenn die Gläubigen
einmal im Monat die Beichte ablegen (Dez. 1983). Sie rät zur Beichte
am Vortag vor hohen Feiertagen und am Anfang des neuen Jahres,
auch wenn einer erst wenige Tage vorher schon gebeichtet hat
(31.12.1983 und 24.3.1985). Beichtet nicht aus Gewohnheit, um dann
immer dieselben zu bleiben! Die Beichte soll zu Jesus hinführen
(7.11.1983). Junge Leute mögen einmal wöchentlich beichten; daß sie
auch die kleinen Sünden beichten, um der Gnade willen, die daraus
strömt (an Jelena 24.1.1986).
5. Sie lädt immer wieder ein, die Bibel zu lesen und zu betrachten
und sich vor allem an die Gebetsgruppen zu wenden (28.2.1984).
Dann vertraut Sie ein Geheimnis an, um stärker als das Böse zu sein:
setzt am Morgen eine Zeitspanne fest, um einen Abschnitt der Hl.
Schrift zu lesen. Verankert das Wort Gottes in eurem Herzen und
strengt euch an, es während des Tages zu leben, vor allem in Augen-
blicken der Prüfung (19.4.1984 an Jelena).
Den Pfarrangehörigen empfiehlt Sie, jeden Tag in der Familie die
Hl. Schrift zu lesen und gleichzeitig verlangt Sie, daß man sie an einem
ehrenvollen Platz aufbewahrt (18.10.1984). Alle in der Familie sollen
miteinander beten und die Bibel lesen - gemeint ist das Neue Testa-
ment (14.2.1985).
Sie lehrt auch der Gebetsgruppe die Bibel in kleinen Abschnitten
zu lesen, Vers für Vers, und im Stillen zu verweilen (Jelena). Allen
lehrt Sie unmittelbare Fürbitten daraus zu entnehmen, welche dann als
Stossgebete öfters während des Tages ausgesprochen werden sollen
(25.2.1988). Sie lehrt, daß man sich nicht zusammenfinden soll um zu
reden, sondern um zu beten und sich gegenseitig Gebets- und Lebens-
erfahrungen auszutauschen.
Vom Teufel spricht Maria häufig als denjenigen, der die Pläne zu
verhindern versucht (12.7.1984). Er ist sehr aktiv und bemächtigt sich
sogar einiger Ihrer Pläne (1.8.1985).
Das Vorhaben Satans ist gescheitert - verkündet Sie am 5.9.1985;
dann aber wiederholt Sie: der Teufel ist immer stark, aber ihr müsst ihn
mit dem Gebet besiegen, mit dem Rosenkranz in der Hand (8.8.1985
- 12.6.1986 - 15.9.1988). Gegen das Überhandnehmen des Teufels,
der in jeder Weise den Söhnen Gottes zu schaden versucht, empfiehlt
die Muttergottes geweihte Gegenstände bei sich zu tragen, solche
daheim aufzubewahren, Wohnungen und Menschen zu segnen
(18.7.1985).
Wenn wir von Heiligkeit und Liebe sprechen, verstehen wir alle
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Tugenden, aber Maria zeigt uns, mit Demut Ihre Botschaften zu leben;
dies ist eine einfache Regel, um ein christliches Leben heutzutage zu
leben (20.9.1985), deren Frucht der Friede ist (25.6.1987).
Eine Empfehlung: es ist sehr wirksam, bei jedem Gesätzchen des
Rosenkranzes eine Botschaft durchzulesen (oder einen Teil davon,
wenn sie lang ist) und das sofort nach der Ankündigung eines jeden
Geheimnisses: auf diese Weise formt man sich in der Schule Mariens.
(Texte der Botschaften von Laurentin-Lejeune, Queriniana, Brescia).
DIE ENTWICKLUNG IN MEDJUGORJE.
BESUCH VON BISCHÖFEN
Als Pilger besuchten Medjugorje im April: Mons. Paul Hnilica,
Tscheche aus dem Jesuitenorden und in Rom wohnhaft, Mons.
Federico O. Escaler
, auch aus dem Jesuitenorden und Bischof von
Ipila auf den Filippinen, Mons. Marcelo P. Carvalheira, Bischof von
Guarabire, der auch eine schriftliche Botschaft hinterließ; er schreibt
u. a. : “ Die Zeichen, die die Mutter Gottes, Königin des Friedens, hier
an diesem Ort setzt, trafen mich bis ins Innerste. Der Friede sei mit
euch.”
Ein Bischof aus der Gegend von Rom, hielt sich streng privat drei
Tage lang in Medjugorje auf, um der Mutter Gottes die Priester seiner
Diözese ans Herz zu legen. Zu Mittag war er einmal zu Gast im
Pfarrhaus und empfahl dringend die eucharistische Anbetung, wie er
sie drei Tage lang dort erlebt hatte, fortzusetzten.
Anfang April war Dr. Ingo Dollinger, der Beauftragte der deut-
schen Bischofskonferenz für die Andersgläubigen, in Medjugorje...
Auch die Bischöfe Homero Leit Meira de Treca von Bahia in
Brasilien, Deogratias S. Iniguez von Malolo in den Filippinen,
Donald Lamont von Cann in Irland, waren in Medjugorje. Alle
drückten ihre Freude für das Gesehene und Gehörte aus.
Zum Jahrestag der Erscheinungen, den 25. Juni, waren viele
Bischöfe anwesend: u. a. einer aus Rom, einer aus Jugoslawien, einer
aus Lateinamerika. Der Korrespondent von Radio Vatikan berichtete,
daß einige italienische Bischöfe inkognito zugegen waren.
ZWEI HEILUNGEN
1) Geistige Heilung von der Voreingenommenheit gegen Feinde.
Piotr Ferchmin, gebürtiger Pole, und bekannter Facharzt für Hirner-
krankungen, derzeit in Portorico wohnhaft, wurde befragt, wie er nach
Medjugorje kam: “In Portorico ist Medjugorje wohl bekannt. Ich kam
hierher, um den Glauben zu stärken. Ich möchte eine neue Gotteser-
fahrung machen. Ich bin vom Geschehenen und Erlebten sehr beein-
druckt. Hier herrscht der Geist des Gebetes.
In Medjugorje wurde ich von einer geistigen Krankheit geheilt: ich
erlebte den Krieg in Polen und hatte seitdem einen gewissen Wider-
willen, eine große Voreingenommenheit gegen alles Deutsche; eine
Wunde also. Ich war mir dieser Wunde bewußt und versuchte Heilung
zu erlangen. Deshalb kam ich nach Medjugorje zur Königin des
Friedens. Als ich mit diesem Anliegen in die Kirche kam, war diese
voll deutsche Pilger und der Priester sprach gerade über die Botschaf-
ten und den Frieden! Für mich war das eine bittere Pille, aber ich
verstand, daß dies die Schule Mariens war. Ich bin von meiner Wunde
geheilt und fühle mich nun wohl”.
2) Heilung von der Parkinsonschen Krankheit. Elia Badal aus
New Britain, Conn. USA, konnte seit Jahren weder gehen, noch
Schreiben, oder allein essen. Während der Heilungsgebete nach der
Abendmesse am 12. Oktober 1988 spürte er plötzlich einen starken
Kopfschmerz. Dann verschwand alles und er wurde ruhig, wo doch
vorher ein ständiges Zittern da war. Am nächsten Tag ging er auf den
Podbrdo und Krizevac. Am 15. Oktober ging er mit seinem priester-
lichen Begleiter, seiner Tochter und zwei Ärzten, die die Tatsachen
bestätigten, ins Pfarrhaus und meldete das Vorgefallene.
Heuer, zu Ostern, ist Elia Badal mit seiner Tochter nach Medjugor-
je zurückgekehrt, um dem Herrn für die Heilung zu danken und hat
eigenhändig - außerordentlich für einen mit der Parkinsonschen
Krankheit befallenen - einen Brief an die Pilger geschrieben mit
folgendem Wortlaut: “Ich kam nach Medjugorje um der Mutter
Gottes, die ihren gnädigen Blick auf mich geworfen hat, zu danken.
Gott segne euch. Elia”. Die Schrift ist klein, regelmäßig und sicher.
* Beitritt zur katholischen Kirche. Es kommt oft vor, daß
einzelne oder Gruppen von Gläubigen anderer Konfessionen nach
Medjugorje wallfahren und hier der Weg zur katholischen Kirche
seinen Anfang nimmt. Für gewöhnlich, wie sie erzählen, beginnt es
damit, daß sie Maria, in iherer Tradition unbekannt, lieben lernen und
daß die Verehrung zum eucharistischen Heiland wächst, wonach
naturgemäß ein Beitritt zur katholischen Kirche erfolgt. - So kam es,
daß am 20. April, während der Abendmesse die englische Protestantin
Margaret Ann Brook von P. Filip Pavic in die katholische Kirche
aufgenommen wurde. Seit ihrem ersten Kommen nach Medjugorje,
fühlte sie sich von den Botschaften Mariens ergriffen und entschied
sich danach zu leben bis zur Konversion.
* Zwei irländische Gruppen, eine im April und die andere
Anfang Mai machten eine Woche lang in Medjugorje Exerzitien. Die
erste Gruppe, bestehend aus 40 Priestern, war von Laien begleitet, die
für Gebetsgruppen und Pilgerfahrten verantwortlich sind.
P. JOZO IN DER MITTERNACHTSMESSE FÜR
JUGENDLICHE:
MEDJUGORJE SEI EIN ZEICHEN DER UM-
KEHR FÜR DIE GANZE KIRCHE.
Danke, liebe Brüder und Schwestern, daß ihr wach geblieben seid:
zusammen wollen wir diese Nacht in eine Nacht der Gnade verwan-
deln. Vor 8 Jahren und 50 Tagen hat sich der Himmel über diesem
heiligen Ort geöffnet und uns das Wort geschenkt: “Fürchtet euch
nicht”! Der Erscheinungshügel spricht jetzt zu uns, umarmt uns,
umgibt uns, damit wir die Stimme unserer Mutter hören können: “Habt
keine Angst, ich habe euch gerufen, ihr seid wichtig für mich.” Seit 8
Jahren und 50 Tagen besucht Maria ihre Kinder.
An diesem heiligen Ort, wo Du so oft erschienen bist, möchten wir
Dir danken, für all das, was Du für jeden Pilger getan hast. Diese Nacht
sei eine Nacht des Dankes. Danke, Mutter Gottes, für jedes Gebet, das
Du erhört hast; danke für jede Seele, die sich bekehrt hat, für jedes
Leben, das zu Glauben begonnen hat. Danke für jede Gnade die in
unser Herz gelangt ist, danke für diese Nacht, für alle Jugendlichen,
die sich hier versammelt haben. Jeder von ihnen ist eine schöne Blume,
ein schöner Stern und wir möchten Lieder des Dankes, der Freude und
der Liebe singen.
Danke, daß Du heute Abend erschienen bist, daß Du mit uns nach
Hause gehen wirst. Liebe Mutter Gottes, in dieser heiligen Nacht
feiern Himmel und Erde Dein Fest. Alle Deine Kinder sind hier, in
dieser Nacht, glücklich die ersten zu sein, die vor Deiner Tür wachen.
Wir wollen Dein sein und für Dich leben.
Königin des Friedens, mache uns zu Apostel, zu Propheten des
Friedens, auf daß diese Nacht der Anfang des wahren Friedens werde.
Liebe Brüder und Schwestern, das sei das Fest unserer Mutter und
unserer Freude. Sie will, daß wir Seher und Zeugen ihrer Liebe und
ihres Friedens in der neuen Welt werden. Nehmen wir ihre Botschaf-
ten an, wie sie die Kinder vor 8 Jahren mit Liebe und Verantwortung,
auch in schwerer Zeit, angenommen haben. Leben wir diese Botschaf-
ten mit Liebe, denn sie kommen aus dem gleichen Herzen unter dem
Jesus empfangen worden ist. Sie geben uns die gleiche Kraft und
Liebe, wie sie nur Gott geben kann.
Ich möchte, daß diese Tage euerer Pilgerschaft der Anfang einer
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P.TOMISLAV: MAHNUNG AN DIE GEBETSGRUPPEN
ÜBER DIE NOTWENDIGKEIT IM SCHWEIGEN ZU LAU-
SCHEN.
An die 20 Jugendliche der Gebetsgruppe “Regina Pacis” aus
Foggia konnten längere Zeit im Haus von Jelena Cilic’ P.Tomislav
befragen, die Ausgeglichenheit und Liebesbereitschaft des Gottes-
mannes bewundern.
F. - P.Tomislav, Wir sind Leiter einer großen Gebetsgruppe von
einigen hundert Leuten, die sich in einer Kirche von Foggia treffen.
Was würdest du den Leitern von Gebetsgruppen empfehlen?
A. - Es ist schwer, eine Antwort zu geben. Ich glaube, daß für alle,
die eine Gebetsgruppe führen wollen, das Wichtigste ist, selber für das
persönliche und das liturgische Gebet, Zeit zu haben.
Das persönli-
che Gebet bildet das Herz
, sodaß es sich Gott öffnen kann. Dann ist
es leicht, eine Gebetsgruppe zu leiten, denn das Evangelium ist
einfach, weil der von Jesus gewiesene Weg, einfach ist. Ein anderes
Problem sehe ich darin, daß die Priester und die Ordensleute zu stark
auf den Mitmenschen bezogen, leben. Die letzte Botschaft vom 25. Juli
hingegen muß von uns persönlich gelebt werden: nur so erreicht man
die “Durchsichtigkeit” Gottes und der Muttergottes , und die Men-
schen mit Leichtigkeit führen zu können.
F. - Abgesehen vom persönlichen Weg, kannst du uns einen
praktischen Hinweis für die Gebetsgruppen geben?
A. - Ich glaube, daß es zwecklos wäre, allgemeine Richtlinien zu
geben; es hängt von der Gruppe ab, die aus 200 wie aus 20 Personen
bestehen kann, aber eine Gruppe ist. Wie dem auch sei, wer fortschrei-
ten will, wer sich heiligen will, muß in die Stille gehen. Die Gruppen
oder einzelne Personen, müssen lernen in der Stille gesammelt zu
sein, wenn sie im geistigen Leben fortschreiten wollen,
denn Gott
offenbart sich vorzugsweise in der Stille. Ich beziehe mich auf eine
kreative Stille, in der man demütig, freudig, und offen vor Gott steht.
Nur dann kann Gott Wunder wirken, den Menschen umwandeln. Das
ist der Weg, denn im geistigen Leben ist die Stille eine Bedingung:
wenn wir nicht in die Stille gehen, sind wir oberflächlich und unfähig
auf Gott zu hören und ihn zu verstehen, Gott zu schauen: nur dann
verändert uns die Begegnung mit Gott. - Ich glaube jede Gebetsgrup-
pe, ob groß oder klein, muß einen Kern von Menschen haben, die
fortschreiten, “Abbild” werden und so Leiter werden, sonst drehen
wir uns im Kreis mit immer viel Worten, viele Aktivitäten nach
außen, viel Unterweisung, aber ohne Früchte.
F. - Soll diese Stille nur den Einzelnen betreffen oder die ganze
Gruppe?
A. - Auch die ganze Gruppe. Seht, ohne Stille können wir den
Rosenkranz nicht beten, ohne Stille können wir nicht in die Geheimnisse
eindringen, können wir nicht fühlen, ohne Stille können wir nicht
einmal Gruppe sein, denn nur in der Stille offenbart sich Gott unserer
Seele, d. h., daß auch die Gruppe diese bewahren soll. In unserem ich
sollen wir nicht viele Worte machen, denn die Worte, die aus der Stille
kommen, sind vom Heiligen Geist. In der Gruppe oder in der Gemein-
schaft können wir die Stille als “Hören” bezeichnen: Fähigkeit auf
Gott, aber auch auf den Nächsten, zu hören. Ohne diese Stille
erscheinen auch die Gesänge oder die Worte als oberflächlich.
F. - Viele aber wenden ein, daß die Stille, bei der Anbetung des
ausgesetzten Allerheilgsten zum Beispiel, vielen als schwierig, viel
schwerer erscheint, als lautes lückenloses Vorbeten.
A. - Das ist lediglich das Zeichen, daß wir voll Probleme sind, daß
wir Angst haben, uns mit uns selbst zu beschäftigen, denn die Angst,
die durch die Stille ausgelöst wird, ist die Angst, uns selber und Gott
zu begegnen.
Deshalb ist die Stille die Bedingung, daß aus unserem
Inneren, unsere Frustrationen, unsere Ängste, unsere Götzen, getilgt
werden. Ohne Stille in uns, versuchen wir durch viele Worte unsere
Probleme abzudecken und schreien bisweilen so stark, daß unsere
Gebete eine einzige Reaktion werden. Man sagt, daß ein Mensch, der
reagiert, ein Atheist sei, wogegen ein Mensch, der aus der Stille
besseren Welt, einer Welt der Mutter Gottes und der umkehrenden
Kirche, werden. Liebe Mutter Gottes, wir möchten auf diesen Altar die
ganze Welt, alle Jugendlichen die in unserem Herzen sind, alle unsere
Gebete, alle Familien der Erde, alle die Zurückgestoßenen, darbrin-
gen. Desgleichen möchten wir auch die Kirche mit dem Heiligen Vater
auf diesen Altar legen und bitten, die Kirche möge Deine Botschaften,
Deine Liebe und Deine Gnaden anerkennen, damit sie in sich erneuert
werde.
(Mitschrift v. M.Teresa aus Mantua)
P.SLAVKO: SEID WIE MARIA MIT DER SON-
NE BEKLEIDET.
Bei der Predigt zu Maria Himmelfahrt, berichtete P.Slavko, daß
während der Novene ein Film gedreht worden sei, der folgenden Titel
haben wird: “Kinder mit der Sonne bekleidet”. Man merkte ihm an,
daß er ergriffen war. Der Titel, sagte er, sei euer Lebensziel.
In der Taufe erhielten wir dieses sonnige Kleid. Maria ließ sich
leiten und wurde wie die Sonne. Gott hat einen Plan mit uns und will
uns in Sonne verwandeln. Das ist die Hoffnung, die uns weiter hilft.
Werden wir nicht überdrüssig, weder mit uns noch mit unserem
Nächsten. Der Plan Gottes ist schön. Wir dürfen nicht sagen: ich will
nicht mehr, dann würden wir uns selbst und den Plan Gottes verurtei-
len und würden uns ausschließen. Weihen wir uns der Mutter Gottes,
der Frau, die mit der Sonne bekleidet ist. Maria blieb in ihrem Glück
nicht allein. Wir sehen sie im Kampf gegen das Böse.... Jeder von uns
mache es der Mutter Gottes gleich: gegen den Satan ankämpfen und
sein Kind beschützen, damit die bösen Kräfte es nicht verschlingen.
Wir müssen uns erziehen und den Bruder schützen.
Ein Geweihter zu sein, bedeutet mit einer bereits Heiligen leben zu
wollen. Die Sünde trennt die Einen von den Anderen; die sich weihen,
verbinden sich dagegen. Indem ich mich weihe, verlasse ich die
Einsamkeit und beginne ein neues Leben. Gott will uns heilen, neu
kleiden, uns mit Maria verbinden, damit wir, als mit der Sonne
bekleidete, wandeln und fähig sind, den Plan Gottes im eigenen Leben,
in der eigenen Familie, in der eigenen Gemeinschaft zu verwirkli-
chen”.
Es folgte ein wunderbares Gebet, worin er, im Namen der Jugend-
lichen, den Sieg über das Böse in und um sie bat: “Ich zeige mich Dir,
wie ich bin, meine Wunden, meine Probleme und auch die Wunden der
ganzen Welt. Ich stelle mich Dir vor und weihe mich Dir und will mich
mit Dir auf den Weg der Heiligkeit begeben, auf daß ich allen Deinen
Kindern ein Licht sei.
(Teresa)
WORT DES PAPSTES AN JUGENDLICHE
Seid ihr nicht etwa hierher gekommen, um euch ein für allemal zu
bezeugen, daß die Größe im Dienen liegt? Seid ihr bereit diesen Kelch
zu trinken? Seid ihr bereit, vom Fleische und Blute Christi euch
durchdringen zu lassen, um dem alten Menschen abzutöten und mit
ihm als neue Menschen aufzuerstehen? Fühlt ihr in euch die Kraft, das
Opfer, das Leiden, das Kreuz, das auf den Schultern der Jugendlichen
lastet und die den Sinn des Lebens nicht mehr erfassen, weil arbeislos,
hungrig, von Droge und Gewalt überrollt, oder Sklaven der Sinnlich-
keit geworden, auf euch zu nehmen?
Dieser Dienst hat nicht nur einen humanitären Sinn, oder gilt als
freiwilliger sozialer Einsatz, der alles Höhere ausschließt, nein er ist
viel mehr: “Habt keine Angst, heilig und allerorts Christi Zeugen zu
sein.” (In S.Jago de Camp.am 19.8.1989)
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friedfertig spricht, ein Gottesmann sei, denn er ist immer ein Hören-
der. Deshalb werden unsere Gebete oft ein menschliches Tun und
offenbaren Gott nur bis zu einem gewissen Grad.
Wie die Stille eine
Notwendigkeit ist, einem Vortrag zu folgen, so ist sie auch eine
Notwendigkeit, das in unserem Inneren Erfahrene zu bewahren,
wachsen zu lassen, zu beschützen, sonst passiert es, daß wir nach der
Begegnung das Erfahrene vergessen, wie beim Weggehen nach einem
weltlichen Fest.
F. - Um Gott in der Stille begegnen zu können, bittet uns die Mutter
Gottes unsere Probleme, unsere Sorgen, aufzugeben: wie kann das
praktisch geschehen?
A. - Das verwirklicht sich nur langsam, kann nicht auf einmal
verwirklicht werden. Wichtig ist, opferbereit zu sein, auf negative
Gedanken zu verzichten, z. B. eine erlittene Beleidigung anzuneh-
men und zu verzeihen
. Auf geistiger Ebene bedeutet das, zu sagen:
Herr, ich nehme die Situation an, wie sie ist. Ich bin in einer üblen
Lage, ich überlasse mich Dir. Ich lege alles beiseite und fange an, Dich
anzubeten und zu lieben.” Zu den tragischsten Dingen im Leben der
Kirche und im geistigen Bereich ist, daß die Menschen weder sich
noch die Nächsten lieben, wenn sie Fehler machen. Hier beginnt die
Tragödie: Wenn ich fehle und mich daher nicht liebe, bin ich in den
kritischen Momenten meines Lebens nicht imstande, vorwärts zu
kommen.
F. - Wenn du sagst “sich lieben” meinst du damit daß wir uns
annehmen sollen, so wie wir sind?
A. - Nein! Lieben heißt, sich wirklich lieben trotz meiner Sünde
(auch wenn ich diese nicht annehme, ja sogar mich bessern will). Wie
eine Mutter, die ihr Kind hinfallen sieht, eiligst hinläuft, es in die Arme
nimmt, es fest an sich drückt und küßt: so sollte der Mensch die Liebe
Gottes erleben. Wir haben gelernt, den Nächsten zu kritisieren, zu
verurteilen und verurteilen uns dabei nur selbst
. Deshalb kämpfen
die Menschen ihr Leben lang gegen sich selbst und sind auf der Flucht
vor sich selbst: das ist der Grund der Tragödie. Leider ist unsere Art
zu predigen dermaßen falsch, daß wir diese Situation nicht zu ändern
vermögen und die Wunden daher nicht geheilt werden.
Das ist der Punkt. In der Situation der Sünde, in der ich mich
befinde, soll ich nicht nur mich annehmen, sondern auch lieben und
meine Sünde, meine Fehler also aufgeben und erlauben, daß die Liebe
Gottes mich erreiche. Für mich sind die schönsten Passagen der
Frohbotschaft, in denen Jesus sagt: “Im Himmel wird mehr Freude
sein für einen einzigen Sünder, der umkehrt, als für neunundneunzig
Gerechte, die der Umkehr nicht bedürfen.” Das ist die große Neuigkeit:
wenn ich in der Sünde bin und mich Gott aufopfere, wenn ich Ihm
zeige, was passiert ist, erlaube ich, daß das Licht und die Liebe Gottes
mich berühren. Seine Worte sind Worte der Vergebung und so begreife
ich, daß Jesus die Sünder liebt. Ich kann in meiner Sündhaftigkeit Gott
begegnen, beginne Ihn anzubeten, lasse meine Probleme beiseite und
es ist nicht mehr wichtig, ob ich ein Sünder war oder bin. Wichtig ist
allein daß, ich in der Liebe Gottes lebe und daß ich bei Ihm bin. So
beginnt unsere Umkehr.
(Fortsetzung folgt - Mitschrift von A. Masciello- Foggia)
(Am Rande vermerkt)
Es gibt Gebetsgruppen, in denen Durcheinand, latente Voreinge-
nommenheit zur Monopolisierung von göttlichen Werken und Ein-
flüssen, herrscht; Gruppen, die erkalten und verschwinden; Gruppen
die sich bekämpfen). “Das rührt daher, daß sich der teuflische Stolz
bei den Mitgliedern eingenistet hat: sie wollen glänzen, nach
menschlichem Ermessen leiten. Ich allein bin euere Führerin
”.
Ihr füllt das Haus Gottes, versammelt euch und nennt euch eine
Gebetsgruppe; in Wirklichkeit erscheint ihr nach außen so, wollt es
beweisen, aber ihr seid es nicht. Es sind wahrlich nur wenige, die nach
dem Wort des Herren leben, die sich an seiner Präsenz auf dem Altar
laben, die sich mit dem Gekreuzigten vereinen. Seht, liebe Kinder,
wenn diese Art und Weise nicht aufhört, werdet nicht nur ihr selbst
irregeführt, sondern auch die Anderen, die euch beobachten, die auf
euch schauen und Einblick bekommen wollen, was ihr im Hause
Gottes tut. Das, was Jesus von euch verlangt, ist, daß ihr euch seiner
Liebe ausliefert. Betet in der Familie! Die Familie ist und soll eine
kleine Kirche sein, einfach und stark, und den Grundstein für alle
Mitglieder darstellen.
DIE FRAU, GEGNERIN DES TEUFELS
Liebe und Gebet
1. Derjenige, der nur Hass ist, wird von der Liebe
vernichtet.Seine Gewalt zerbricht durch das Gebet.
“Die Liebe sei immer euer einziges Mittel. Durch die Liebe könnt
ihr alles ins Gute verwandeln, was der Teufel zerstören und was er in
seinem Besitze haben will. Nur so werdet ihr eine Friedensoase sein
können. Wißt ihr denn nicht, daß sich neben der Oase die Wüste
befindet, wo der Satan auf der Lauer liegt und jeden von euch zu
versuchen trachtet? Nur mit dem Gebet könnt ihr jeden Einfluß des
Teufels besiegen. Ich bin bei euch, aber Ich kann euch nicht euerer
Freiheit berauben”. (7.8.1986).
Noch zwei sorgfältige und mütterliche Warnungen, reich an
Weisheit und wie immer, um uns auf das Evangelium zu erinnern. Der
Teufel, Mitwirkender allen Übels und Schmerzes, ist nur Haß; Gott
hingegen ist Liebe, nach der berühmten Erklärung Johannes (1Jh. 4,8).
Und es ist die Liebe, welche den Teufel von der Stelle rückt, ihn
durcheinander bringt und besiegt. Deshalb hat Jesus das ganze Lebens-
programm in der Liebe zu Gott und am Nächsten zusammengefasst;
eine Liebe, die bis zum Heldentum gereichen kann, wie, wenn man das
Leben für die anderen hingibt und die eigenen Feinde liebt, besser
gesagt, jene liebt, die uns Böses angetan haben und uns hassen.
Das ist ein Anhaltspunkt nicht nur um uns zu heiligen, aber um uns
auch von bösen Einflüssen zu genesen und befreit zu werden.
Fürchtest du, daß dir eine Person irgendetwas Böses angetan hat?
Liebe sie; bete für jene Person; vertraue sie dem Herrn an, damit Er sie
mit Gnaden überhäufe. Dies ist ein Benehmen, das den Teufel durch-
einander bringt, ihn verwirrt und zunichte macht. Es ist eine unbegreif-
liche Art, zu handeln für denjenigen, der nur hassen kann und geneigt
ist, nur dem Bösen nachzugehen.
“Neben der Oase befindet sich die Wüste”. Immer. Wir brauchen
uns nicht zu wundern, wenn bei jeder guten Tat und bei jedem guten
Vorhaben, sich der Bösewicht dazwischen setzt. Das Hauptmittel
dagegen ist das Gebet. Jesus hat gesagt: “Betet und wachet, damit ihr
nicht in Versushnung kommt”. (Mk 14,38). Der Teufel ist mächtig;
unsere Kräfte genügen nicht, ihn zu besiegen. Der Mensch hingegen
kann den Versuchungen immer widerstehen, wenn er betet und
wachsam bleibt: es gibt keine andere Methoden; es ist die einzige. Der
Herr weist uns hin und die Muttergottes erinnert uns daran; aber die
Achtung vor unserer Freiheit verbietet jeglichen Zwang. Wir entschei-
den jene Mittel zu gebrauchen, worauf wir hingewiesen worden sind.
Fragen und Antworten
1. Ich habe ein sehr interessantes Buch gelesen, in dem eine Frau
ihr Leben erzählt: von der Sünde ist sie zur Magie übergegangen, dann
ist sie ein Bündnis mit dem Teufel eingegangen, bis hin zur Besessen-
heit durch 47 böse Geister. Dann wurde sie von einem Exorzisten, ein
Baptistenpastor, befreit. Ich frage, ob auch die Protestanten Teufel
austreiben können?
Ja, und ich muss eingestehen, daß in einer Zeit der Vernachlässi-
gung und der Verwirrung vieler katholischer Geistlichen, werden
Teufelaustreibungen von protestantischen Konfessionen mit Erfolg
durchgeführt. Niemand besitzt das Monopol des Glauben an Jesus
Christus: so besitzt auch niemand das Monopol, den Teufel in Seinem
Namen auszutreiben. Davon haben wir schon ein Beispiel im Evange-
lium, wenn Johannes zu Jesus sagt: “Wir sind einem begegnet, der
Teufel austreibt, weil er nicht zu uns gehört” (Mk. 9,38-40). Jesus
tadelt die Apostel und verteidigt jenen Mann.
2. Viele Jugendliche (und nicht nur junge Leute) geben sich mit
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transzendentaler Meditation ab und befassen sich entweder mit Yoga
oder besuchen Guru-Schulen. Was denken Sie davon?
Dies ist bedauerlich für einen, der die geoffenbarte Wahrheit
besitzt. Auch wenn gewisse Methoden zu einer naturgemäßen Heilig-
keit hinbringen, sind sie untrennbar von den indischen Doktrinen, an
denen sie sich klammern (sansara, karma, vetanda usw.), stürzen sich
auf die Wiedergeburt und auf die Auflösung des menschlichen Körpers
in der Göttlichkeit. So wird die Gnade das Wirken des Hl. Geistes und
die deutliche Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher
Natur verleugnet. Andere Lehrmethoden der Gurus, unter harmlosem
Anschein, bringen dem Menschen Zustände von Halluzinationen und
Schizofrenie. So wird mit dem Teufel gespielt
.
3. Die Hl. Schrift sagt uns, daß “die ganze Welt unter der Macht des
Teufels steht”. Ist das nicht übertrieben?
Der Satz (Jh. 5,19) gilt für jene Menschen, welche den Glauben
verweigern. Er steht im Gegensatz zu denen “die zu Gott stehen” und
die die von Christus dargelegte Wahrheit annehmen. Es ist deshalb
keine Übertreibung: wer auf Gott verzichtet, gibt sich dem Teufel hin.
2. Er ist es, der uns wie Weizen siebt!
Man muß wohl sagen, daß die Gefahr groß ist, wenn von Seiten der
Königin des Friedens die Hinweise auf den Satan so drängend sind.
Aber gleichzeitig sind auch immer die Heilmittel angegeben: “Mit
dem Rosenkranz werdet ihr alles Böse, das Satan in diesem Augen-
blick der kath. Kirche zufügen will, überwinden (25.6.85): mit meinem
Mantel beschütze ich euch gegen alle Angriffe Satans (11.7.85).
Fortlaufend wird die Bekehrung als Heilmittel angegeben: die Sünde
verabscheuen, sie entschlossen vermeiden und ganz mit Gott leben.
Das ist der Grund des Gebetes, des Fastens und Grund für den
oftmaligen Empfang der Sakramente.
Auch die Notwendigkeit der geweihten Gegenstände, die immer
weniger benützt werden, wird hervorgehoben. Als Ersatz wächst die
Verwendung von verschiedenen Anhängseln. “Heute lade ich euch
ein, viele geweihte Gegenstände in euren Häusern anzubringen; auch
soll jede Person einen geweihten Gegenstand tragen. Segnet alle
Gegenstände, so wird Satan euch weniger versuchen, weil ihr das
nötige Rüstzeug gegen ihn habt” (18.7.85). Gewiß, die geweihten
Gegenstände sollen im Glauben zum Bild, das sie darstellen, gesehen
und getragen werden. Ein solches Bild lädt zur Nachahmung ein und
ist eine Bitte um Schutz. Es handelt sich hier nicht um Glücksbringer.
Es genügt daran zu denken, wieviel Gutes durch die Verbreitung der
wundertätigen Medaille in die Welt kam, die durch die Erscheinungen
an die Hl. Katharina Labouré veranlasst wurde.
Aber die Warnungen werden drängender: Satan hat mir einen Teil
meines Planes genommen und will ihn sich zu eigen machen. Betet,
daß dies nicht geschieht, denn ich will euch für mich, um euch so Gott
zu schenken” (1.5.85). “Ich lade euch zum Kampf gegen Satan ein…
Satan will aktiver werden, weil ihr von seinem Wirken Kenntnis habt”
(8.8.85). “Betet, daß Satan weit weg von diesem Ort bleibt… Der Plan
Satans ist gescheitert” (5.9.85). “Erlaubt nicht, daß Satan sich euerer
Herzen bemächtigt, damit ihr nicht seinem Bild anstatt dem meinem
gleicht” (30.1.89)
Fragen und Antworten
1. Ist der Kampf gegen Satan so erbittert? Es scheint fast, daß er es
ist, der uns auf die Probe stellen will und daß alles vom Ausgang dieses
Streites abhängt.
Ja, wir können von der Prüfung die Adam, Jakob und selbst
Christus erlitt, reden. Ich will mich mit zwei Sätzen begnügen: “Ziehet
an die Waffenrüstung Gottes, daß ihr standhalten könnt gegen die
Nachstellungen des Teufels. Denn wir haben nicht blos zu kämpfen mit
Fleisch und Blut, sondern mit Mächten und Gewalten, mit den
finsteren Weltbeherrschern, mit den bösen Geistern in den Höhen!
(Eph 6,11-12) Man beachte die Kraft des Teufels auch von den Titeln
her, mit denen Paulus ihn bezeichnet. Und Jesus: “Satan hat verlangt,
euch sieben zu dürfen, wie Weizen” (Luk. 22,31); und niemand ist von
dieser Prüfung frei.
2. Ist der Ausspruch Christi nicht zu stark, wenn Er Satan als den
Fürsten dieser Welt bezeichnet? (Joh. 16,11)
Paulus benützt einen noch stärkeren Ausdruck wenn er Satan als
“Gott dieser Welt “bezeichnet (2 Kor. 4,4). Aber in beiden Fällen ist
Satan als der Verdammte, von Christus Besiegte beschrieben. Das,
was wir brauchen, ist nicht das Wissen um die Stärke Satans, sondern
um den Sieg Christi über ihn und die gewährte Sicherheit für den, der
mit dem Herrn vereint lebt.
3. Pater, was sagt man über den schwarzen Erzbischof, Mons.
Milinge? Von uns war er eingeladen, aber dann verbot es der Bischof.
Hat er wirklich die Macht Teufel auszutreiben?
Die Macht Teufel auszutreiben übertrug Jesus Seiner Kirche und
all jenen, die an Ihn glauben. Mons. Milingo nahm die Versprechun-
gen des Herrn ernst und kämpft gegen Satan und befreit viele Personen
von ihm. Er zeigt sich so, nicht nur als Nachfolger der Apostel (wie es
die Bischöfe sind), sondern auch als ihr Nachahmer. Ich verneine das
Recht der Bischöfe, ihn zu kritisieren, die, wenn auch Exorzisten, nie
einen Exorzismus vornahmen, vielfach auch nie dabei waren und sich
oft auch weigern, Exorzisten zu ernennen, wenn sie ernsthaft verlangt
werden und dadurch eine schwere Sünde begehen. Welche und wievie-
le der 250 italienischen Bischöfe sind in diesem Punkt in Ordnung? Ich
werde es euch sagen können, wenn bei den Bischofsversammlungen
mehr über das Reich Gottes, das Christus gegen das Reich Satans
gegründet hat, und weniger von den Stipendien für die Geistlichkeit,
gesprochen wird.
D. Gabriele Amorth
NACHRICHTEN
* Wegen der Hitze und der großen Menschenmenge, finden die
Gottesdienste im Freien statt. Hinter der Kirche ist ein offener Rund-
bau aus Zement und Metallkonstruktion errichtet. Der Altar ist gegen
den Krizevac erstellt.
Die Fläche der früheren Pfarrkirche, wo bis jetzt Autobusse park-
ten, wird für viele verschiedene Zwecke umgestaltet. Auch der nahe-
liegende Park, in der Nähe der Schule, der bis vor kurzem als Camping
diente, wird als Ort der Begegnung im Freien umgestaltet.
* Ein neues Jahr der Jugend und den Familien gewidmet.
Das erste Jahr der Jugend endete am 15. August 1989, aber die
Gottesmutter wollte, daß ein weiteres Jahr der Jugend aber auch den
Familien, gewidmet werde. Im besonderen wünschte sie, daß in
diesem Jahr die Jugendlichen mit ihren Eltern zu Hause beteten. Diese
Botschaft überbrachte Ivan. Er ist herzlich und verfügbar geworden
und als einziger der Seher, immer bei den nächtlichen Erscheinungen
zugegen, auch abends um 18.40 Uhr.
* Marija hat sich wieder vollständig erholt und widmet sich wieder
den Pilgergruppen. Sie ist immer froh, sanft und ungezwungen.
* Vicka ist immer beseelt von einer außerordentlichen Geduld. Sie
empfängt fortlaufend Pilgergruppen, zeigt sich nie müde, ja, hat für
jeden einen Gruß und ein Lächeln bereit. Sie hat die Erscheinungen zu
Hause. - Sie hat mit 25 Jugendlichen aus Medjugorje am Jugendtreffen
mit der Jugend aus aller Welt und dem Papst, in Santjago di Campo-
stella-Spanien, teilgenommen.
* Jakov arbeitet in der Pfarre. Er kommt oft zu den Erscheinungen,
sonst hat er sie zu Hause. Er spricht nun etwas italienisch. Die
Gottesmutter, so fragten wir ihn, bittet Vicka für die Leidenden zu
beten, Ivan für die Jugend, Marija für die Gottgeweihten, Marjana für
die Ungläubigen, Ivanka für die Armen Seelen… und du?” “Mich bat
sie für alle zu beten”, antwortete er lächelnd.
* Ivanka trafen wir in ihrer neuen Wohnung - nicht mehr in
Miletina, sondern in der Ebene, in der Nähe des Hotelkomlexes
Kompass - zu Hause beschäftigt.
* Mirjana arbeitet im Verkehrsbüro von Atlas. Sie erzählte uns, daß
außer der Erscheinung an ihrem Geburtstag, ihr die Gospa an jedem 2.
des Monats das Geschenk der Erscheinung gewährt. Manchesmal sieht
sie sie und manchelsmal hört sie sie so deutlich, wie wenn sie ihr
persönlich erscheinen würde. Die Muttergottes und ich beten für die
Ungläubigen mit Gebeten, die sie mich lehrte. Manchmal sind wir zwei
bis zu drei Stunden zusammen. Auf eine Bemerkung hin, die wir ihr
machten, antwortete sie: Ich weiß genau, was geschieht und wann es
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geschieht, aber ich sage euch, habt keine Angst vor den Geheimnissen;
wer Gott liebt, braucht diese Geschehnisse nicht zu früchten. Als wir
uns verabschiedeten, bat sie uns, für sie und ihre Verantwortung zu
beten.
* Jelena zeigt durch ihre weisen und kurzen Antworten immer eine
außergewöhnliche geistige Reife.
Auch Marijana, von Lourdes zurückgekehrt, empfängt viele Pil-
ger und versucht, ihre Schüchternheit zu bekämpfen. Ihr und Jelena
vertraut die Madonna die Botschaften für die große Gebesgruppe an.
Für die kleinere Gruppe erhält Ivan die Botschaften. P. Pero und auch
P. Slavko betreuen diese Gruppen. Der Pfarrer trifft die Seher jeden
Donnerstag, vor der Mittagszeit.
* Die Patres: P. Slavko ist ein unermüdlicher Diener, den Maria
sich aussuchte, um ihr Wort denen mitzuteilen, die aus allen Teilen der
Welt kommen.
* P. Jozo spricht allmorgendlich zu den Gruppen, die sich in seiner
Kirche in Tihalijna versammeln. Abends kommt er oft nach Medjug.
um Beichten abzunehmen. Wunderschön war die Anbetungsstunde
am 9. August von 22 - 24 Uhr, die er leitete.
* P. Tomislav: Er half im Sommer dem Pfarrer von Gradnici, nahe
bei Citluk. Fast jeden Nachmittag kam er zum Beichtehören und zur
Konzelebration nach Medjugorje. Am Donnerstag, 10.8. sprach er zu
Jugendlichen, vor allem über das Gebet, und erläuterte die Botschaft
vom 25.7. Samstag, den 12.8. leitete er die nächtliche Anbetung
ausgehend vom Jesus-Rosenkranz. Seine Gruppe “Kralijce Mira” war
auf einige Wochen in einem Haus, 2 km von Medj. entfernt, unterge-
bracht.
* Zum 8. Jahrestag (Freitag, 23.6.89, 23 Uhr auf dem Podbrdo). Am
Ende der Erscheinung, teilte Ivan folgendes mit: “Heute Abend kam
die Muttergottes aussergewöhnlich glücklich und zufrieden. Sie kam
mit drei Engeln und kaum war sie hier, grüßte sie uns mit: “Gelobt sei
Jesus Christus, meine lieben Kinder”. Nachher sagte sie uns: “Liebe
Kinder, heute bin ich glücklich, euch in so großer Zahl zu sehen. Heute
abend möchte ich in besonderer Weise über euch alle beten. Dieser
Tag, der noch bleibt - vor dem Jahrestag - vertraut ihn mir an. Betet!”.
Anschließend betete sie lange über uns alle mit über uns ausgebrei-
teten Händen. Dann segnete sie uns alle. Ich vertraute ihr alle Anwe-
senden mit allen ihren Nöten und Anliegen an. Wir beteten zusammen
das Vaterunser und das Ehre sei dem Vater und sie betete weiter über
uns alle. Dann ging sie fort im Zeichen des leuchtenden Kreuzes, uns
mit den Worten grüßend: “Gehet in Frieden, meine lieben Kinder”.
* Erscheinung für Ivanka Ivankovic (25.6.89). Dieses Jahr hatte sie
die Erscheinung von ca. 8 Minuten Dauer in ihrem neuen Heim. Ihr
Mann, ihr Töchterchen und eine Gruppe von Freunden waren zugegen.
Ivanka berichtete: Die Muttergottes sprach über da 5. Geheimnis zu
mir und empfahl zu beten, da der Satan sich jener sehr annimmt, die gut
begonnen haben und nun zum materiellen Leben zurückgekehrt sind.
Sie sagt, daß man dafür sehr viel beten soll, während sie weiterhin für
uns bei ihrem Sohn Fürsprache einlegt. Sie hat alle gesegnet und bittet
euch, den Frieden in euere Familien zu bringen.
* Am Montag, den 17.7.89, auf dem Podbrdo, kurz vor 23 Uhr. Am
Ende berichtet Ivan von der Botschaft, die er zusammen mit Marija
bekam: “Liebe Kinder, ich möchte euch aufrufen die Botschaften, die
ich euch gab, neu zu leben. Es sind mehr als 8 Jahre her, daß ich euch
Botschaften gebe. Ich weiß, daß ihr mir viel in Worten versprecht, aber
liebe Kinder, ich suche die Taten. Ich will für euch beten, liebe Kinder,
ich will euch helfen. Die Bekehrung ist ein Prozess, der ein ganzes
Leben andauert”.
* Freitag, 18 August. Ivan gab die Botschaft der Madonna bekannt:
“Meine lieben Kinder, euere Mutter bittet euch, für den Frieden der
Welt zu beten”. (Es waren gerade die schlimmsten Tage, die der
Libanon durchmachte.)
Danach stiegen Mose, Aaron, Nadab, Abihu und die siebzig
von den Ältesten Israels hinauf, und sie sahen den Gott Israels.
Die Fläche unter seinen Füßen war wie mit Saphir auseglegt
und glänzte hell wie der Himmel selbst. Gott streckte nicht seine
Hand gegen die Edlen der Israeliten aus; sie durften Gott sehen,
und sie aßen und tranken.
(Ex 24, 9-11)
IM ALTER VON 22 JAHREN KEINE GROSSEN
TRÄUME HABEN, ABER TÄGLICH MIT JESUS
LEBEN.
Ich bin ein Mädchen von 22 Jahren und habe nach der so großen
Erfahrung von Medj., buchstäblich, mein Leben geändert. Ich denke,
daß viele Jugendliche, so wie ich, nach dieser Fahrt sinnlosen Lebens,
einzig auf der Suche nach zügellosem Vergnügen, zu einem anderen
wunderschönen Leben, voll des Glaubens und des Gebetes, finden. Ich
weiß also, daß ich nichts neues sage. Es drängt mich jedoch, allen
christlichen Jugendlichen einen Rat zu geben, vor allem jenen, die
noch nie in Medjug. waren und mehr Mühe haben in diese Lebenswei-
se einzutreten: der Herr verlangt von uns Jugendlichen nicht, daß wir
außergewöhnliche Menschen, Menschen, die große Reden halten oder
gar Theologen seien. Das wäre ein Wagnis.
Wir haben einfach nur die Aufgabe, unser tägliches Leben (Schule,
Arbeit, Freizeit, gute Werke u.s.w.) im Einklang mit Jesus zu leben. Es
ist gleichgültig, ob wir Kartoffeln schälen oder ob wir Schulaufgaben
erledigen. Wichtig ist nur - wie die Seher sagen - alles für Jesus zu tun:
Er schaut auf das Herz und nicht auf das äußere Tun.
Das verstand ich erst, als ich die Trockenheit des Gebetes verspür-
te, nachdem ich mich vielleicht den ganzen Tag geistig von Jesus
getrennt hatte. Das waren verlorene Tage. Wenn ich mich hingegen
anstrenge, meine Arbeiten (die gleichen Hausarbeiten) im geheimen
Jesus aufzuopfern, ohne es jemanden zu sagen außer Ihm, vielleicht
dabei an die Ungläubigen denkend, damit sie sich bekehren, oder an
die Kranken, die Drogensüchtingen, an verirrte Priester etc…, dann
empfinde ich eine ganz große Freude, auch wenn die Arbeiten an sich
schwer sind.
Darum, junge Menschen, machen wir also keine Werbung, wenn
wir nicht zuvor in dauerhaftem Einklang mit dem lebendigen Jesus
sind, auch in den kleinen Dingen, im Alltäglichen!
Seid alle herzlich umarmt.
M. Teresa
MEHR BETEN AN STELLE JENER, DIE NICHT
BETEN.
“…Ich bin überzeugt, wenn man täglich betet und auf manches
verzichtet, daß man an der Verwirklichung des Friedens mitarbeitet.
Ich bin überzeugt, daß die Zahl jener, die den von Maria aufgezeigten
Weg gehen, sich verzehnfachen sollte. Aber es wird schwer sein, daß
dies geschieht. In meiner Familie und in der Verwandtschaft sehe ich,
daß das Fernsehen, ein Mythos für sie ist, daß das nach-oben-Streben
und das Konsumdenken, dominieren. Es wird nicht gebetet, höre ich
nicht von Maria reden; so versuche ich noch mehr und doppelt zu beten
(2 volle Rosenkränze und andere Gebete). Ich bete währenddem ich
koche, auf der Terrasse, wenn ich mich sonne, nach dem Abendessen,
statt des Fernsehens und nachts, wenn ich nicht schlafen kann…. Auch
andere könnten das tun, in Vertreung jener, die nicht beten weil sie
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A. V° Nr. 1 - Aut. Trib. di Mantova Nr. 13 - 8.2.86
Verantwortl. Direktor: Dr. med. Pierantonio Gottardi
Übersetzung: Freunde von Medjugorje - Südtirol
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Tel. 514 - 721.2251 / 721.1609.
VERWALTUNG UND ITALIENISCHE AUSAGABE (270.000 Kopien):
ECO DI MEDJUGORJE - I 46100 MANTOVA - casella post. 149.
* Englische Ausgabe: Doreen Ajello - P. Zamagna 54 - 00134 Roma, Tel. 06/
5037765. * Französische Ausgabe: Renaud Scarpellini, 16 Rue Jean Laux L-
3654 Kayl - Luxenburg. * Spanische Ausgabe: Watson Roger V. Fulda 2 I
- 22100 COMO * Polnische Ausgabe: P. Tadeusz Rydzyk, D-8974 Ober-
staufen - Kalzhofen 2.
DIESE AUSGABE: MEDJUGORJE KOMITEE, Postfach 272 I - 39100
BOZEN. Post K/K Nr. 13 49 83 99
existierte! Friede, Freude, Liebe, all das hat einen süßen Namen. Ich
konnte die Kirche nicht verlassen, ich konnte aber auch nicht dortblei-
ben. Ich schämte mich. Während des Rosenkranzgebetes am Nachmit-
tag kam ich mir vor wie ein Hund, der weinend um die Kirche geht.
Ich sah, was mir alles im Leben gefehlt hatte. Die Menschen beteten
in allen Sprachen und ich Elende, konnte noch nicht einmal ein Vater
Unser beten (…)
Meiner Pilgergruppe erzählte ich nicht, daß ich keine Katholiken
war. Ich wußte nicht, wie ich das sagen sollte. Wir haben Vicka
besucht und ich fühlte mich nicht sehr wohl dabei, da ich nicht wußte,
wie sie mich empfangen würde. Sie hat aber zu mir gesprochen, wie
zu einer guten Freundin und mir ihr Gebet versprochen, das machte
mich sehr betroffen.
Ich bin froh, hier bei ihnen Zeugnis ablegen zu dürfen, aber ich
hoffe, das bald im meinem Land, Kroatien, machen zu können. Ich
werde fragen: - Wer ist verantwortlich für dieses Verbrechen an
meinem Volke? - Wer ist verantwortlich für all diese Generatio-
nen, die ohne Gott aufgewachsen sind? Wer ist verantwortlich für
die jungen Menschen, die verloren gingen, für die zerstörten
Familien?
Auf dem Podbordo habe ich die Gegenwart der Mutter Gottes
gespürt, und wenn ich mich schämte in die Kirche zu gehen, hatte ich
doch ein Recht hier zu sein, da hier meine Mutter war. Sie sagte zu mir:
Ich habe dich gerufen. Sie hat angefangen mein Herz zu heilen, mich
an der Hand genommen und mich zum Krizevac geführt, wo ich ganz
deutlich zwischen meinen Zweifeln und Fragen und meinem Herzen,
das sofort ja sagen wollte, eine starke Spannung spürte (…) So fanden
nach und nach, durch die tägliche Messe, durch das Rosenkranzgebet,
alle meine Fragen eine Antwort. Nun ist das Gebet mein Leben und
Jesus ist mein Retter (…)Meine Familie hat angefangen sich zu
bekehren, mein Großvater, der 50 Jahre in der Partei war, hat sofort
nach einem Buch über Medjugorje und nach dem Rosenkranz ver-
langt. Meine Mutter, nachdem sie 15 Jahre meinen Vater nicht mehr
gesehen hatte, traf sich mit ihm und sie haben zusammen gegessen.
Ich habe Gott gefunden und seine Barmherzigkeit erfahren. Ich
lebe von dieser Barmherzigkeit, denn ich hätte die Hölle verdient.
Aber für die verlorene Tochter hat der Vater ein Fest, ein neues Kleid,
den Ring, die Liebe, alles reserviert.Nach dem vielen Bösen, das ich
getan hatte, kann ich durch seine Vergebung wieder anfangen zu
leben”.
"Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht, stille mein
Verlangen, das mich heiß durchglüht: laß die Schleier fallen
einst in deinem Licht, daß ich selig schaue, Herr dein
Angesicht"
Thomas von Aquino
(Gotteslob 546
)
noch nicht “wissen”.
Möge ich den Frieden für alle erlangen und für mich die Harmonie
in der Arbeit, die mit Schwierigkeiten bereitet! Die Wege des Herrn
sind unendlich. Vor einigen Jahren entdeckte ich das Gebet, so auch
die fast tägliche hl. Messe und Kommunion und ich bin zu neuem
Leben wiedererwacht. Danke
Marisa
ANKAS ZEUGNIS WÄHREND EINS TREFFENS
DER ITALIENISCHEN PRIESTER
Bei den Priesterexerzitien, die in Medjugorje im November statt-
gefunden haben, hat Pater Jozo ein jugoslawisches Mädchen namens
Anka Blasevic, das sich vor 5 Jahren in Medjugorje bekehrt hatte,
sprechen lassen. Es ist ein dramatisches und lebendiges Zeugnis
gewesen, das die Priester tief berührte und betroffen machte: viele
weinten. Sie erzählte von ihrer Kindheit, von ihrer Geburt in Nord-
kroatien in einem orthodoxen Gebiet, von ihrer atheistischen Erzie-
hung, von der Verachtung der Kirche, die ihr von der Partei einge-
impft wurde.Sie erzählte von ihrer Familie, die durch die Scheidung
früh auseinanderging, von ihrer Mutter, die Alkoholikerin wurde.
Nachdem sie 1 Jahr wegen ihrer Promotion in Mexiko verbrachte,
war sie auch in Italien, in einem Meditationszentrum gewesen. Dort
hatte sie gelernt, sich zu konzentrieren, still zu werden, zu sich selbst
zu finden, aber sie hatte nicht den lebendigen Gott gefunden. Aber wir
wollen ihren Worten lauschen:
“Ich wollte nach Holland fahren, zu einem internationalen Medi-
tationszentrum für Frauen, da ich nicht mehr in mein altes Leben
zurückkehren wollte. Allerdings eine Woche vor der Abfahrt, wachte
ich auf und wußte, daß ich in Dubrovnik als Reiseleiterin in der
nächsten Zeit arbeiten würde. Ich konnte mir nicht erklären, woher mir
diese Idee kam, denn ich hatte starke Bedenken vor einem Leben in
dieser schönen aber verfallenen Stadt; ich wollte ein reines Leben
führen.
Nach Dubrovnik zurückgekehrt, wurde mir eine Pilgergruppe, die
nach Medjugorje wollte, anvertraut. Ich war verunsichert, da ich nicht
katholisch war, deshalb entschied ich mich, zuerst allein hinzufahren,
um mich für diese Aufgabe vorzubereiten.Ich kam nach Medjugorje
Samstag nach Ostern; ich ging zuerst in die Kirche und ich las die
Botschaft, die an der Tür hing: es war die Botschaft von 25. März.
Jedes Wort schien für mich geschrieben zu sein, ich wollte die
Botschaft aufschreiben und da merkte ich, daß in der Kirche eine
heilige Messe in italienischer Sprache gefeiert wurde und daß die
Gläubigen zur Kommunion gingen. Ich wußte damals nichts vom
lebendigen Gott, ich kannte die Hostie nicht, ich wußte nichts von der
christlichen Spiritualität, ich sah, wie die Menschen etwas in den
Mund nahmen, sich umdrehten und an ihren Platz zurückkehrten.
Plötzlich sah ich so etwas wie eine Lichtlinie zwischen Priester
und Gläubige, sah wie die Menschen diese unsichtbare Linie über-
querten und es passierte etwas ganz besonderes: sie wandelten selbst
im Lichte und das Licht füllte die ganze Kirche. Ich wußte nichts von
all dem und Gott schenkte mir eine solche Gnade! Ich durfte sehen,
welche mystische Wandlung in uns geschieht, nachdem wir die hl.
Kommunion empfangen!
Ich war unwissend, ich hatte nur ein offenes Herz (Anka weint,
Beifall im Saal), ich empfing, wie ich jetzt weiß, die geistige Komm-
union. Jesus kam in mein Herz und ist seitdem bei mir geblieben. Ich
war schon dreißig Jahre alt, aber endlich hatte ich ihn gefunden. Ich
war eine Heidin, aber ich suchte etwas, was ich nun gefunden hatte. Ich
habe viele Kontinente bereist, tausende von Kilometern zurückgelegt
und ich habe überall gesucht, nur noch nicht in der katholischen
Kirche!
Ich sah plötzlich mein ganzes Leben vor mir, meine vielen Sünden
und mir wurde schmerzlich bewußt, daß ich durch meine Mitarbeit in
der Partei, die katholische Kirche und ihre Gläubigen verfolgt hatte.
Gleichzeitig war ich glücklich, weil das, was ich suchte, wirklich