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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 95 (September 1992)

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95
S.I.A.P. Gr. III/70% A 2 - Nr.7/92
TAXE PERÇUE Bolzano Ferr.
TASSA RISCOSSA
10 Ausgaben im Jahr
SEPTEMBER 1992
Falls unerwünscht, bitte Kästchen
ankreuzen und in den Briefkasten
werfen. Danke.
Botschaft vom 25. Juli 1992
"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch alle von neuem zum Gebet auf, zum Gebet der Freude, damit niemand
von euch in diesen traurigen Tagen im Gebet Trauer, sondern eine freudige Begegnung mit Gott, seinem Schöpfer,
erfahre. Betet, meine lieben Kinder, damit ihr mir näher seid und durch das Gebet erfahren könnt, was ich von euch
wünsche. Ich bin mit euch und segne euch jeden Tag mit meinem mütterlichen Segen, damit Gott euch alle mit der
Fülle der Gnade für euer alltägliches Leben beschenke.
Dankt Gott für die Gabe, daß ich mit euch sein kann. Ich sage euch: Es ist eine große Gnade.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
"Horch, deine Wächter erheben die
Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn
sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr
nach Zion zurückkehrt." (Jes 52,8)
RETOUR À L' ENVOYEUR
Kommentar von P. Slavko in
Radio Maria
Heute Abend hat die Muttergottes vom
Gebet der Freude gesprochen. In den Bot-
schaften hat sie uns schon oft davon gespro-
chen, daß man durch das Gebet zur Freude
gelangt, nun aber gibt es auch ein Gebet der
"Freude". Wir alle kennen die Traurigkeit,
die nach vielen Monaten Zerstörung in unse-
ren Ländern entstanden ist. Ein Ende dieser
Zerstörungen, zumindest in Bosnien, ist nicht
in Sicht. Viele Herzen sind ganz sicher sehr
traurig. Die Madonna ladet uns zum Gebet der
Freude ein, um die Traurigkeit zu überwinden
und ladet zu einem Treffen in Freude mit
unserem Gott und Schöpfer ein. Ich glaube,
man muß diese Botschaft nur anhören und
annehmen und zu beten anfangen.(...)
Die Muttergottes ladet uns zu einer freudi-
gen Zusammenkunft mit unserem Schöpfer
ein, was wirklich nur von unserem Glauben
abhängt. Beten können, ist ein großes Ge-
schenk und es ist wie den ausgebreiteten
Händen des Vaters, der Mutter, der Eltern, der
Freunde, zulaufen; wenn man aber von Gott
spricht, ist das alles außerhalb menschlichen
Ermessens. Trotz der gegebenen Verhältnisse
und Bedingungen, glaube ich, müßte jede
Zusammenkunft mit Gott ein Treffen in Freude
sein. Beten wir, daß es so sei!
Nicht allein im Krieg macht sich Traurig-
keit breit, dieses Problem ist überall weit
verstreut, allein muß man die Traurigkeit vom
Gebet fernhalten, sodaß die Zusammenkunft
mit dem Schöpfergott ein Treffen in Freude
wird. Wir sehnen uns nach Freude und die
Madonna gibt uns ein konkretes Mittel dazu.
Viele Wege, die Freude versprechen, führen
aber zu Zerstörung: denken wir nur an alle
jene, die die Freude im Rauschgift, Alkohol,
auf Abwegen und in zügellosem Leben su-
chen... Die Madonna ladet uns ein und gibt
uns ein wahrhaft wirkungsvolles Mittel in die
Hand: das Gebet der Freude, ein Treffen in
Freude mit Gott dem Schöpfer. (direktes
Telefonat aus Medjugorje)
Botschaft vom 25.August 1992
"Liebe Kinder! Heute möchte ich euch
sagen, daß ich euch liebe. Ich liebe euch mit
meiner mütterlichen Liebe und rufe euch
auf, daß ihr euch mir ganz öffnet, damit ich
durch jeden von euch die Welt bekehren
und retten kann, in der es viel Sünde gibt
und viel von dem, was nicht gut ist.
Deshalb, meine lieben Kinder, öffnet
euch mir ganz, damit ich euch mehr zu
dieser wunderbaren Liebe Gottes, des
Schöpfers, führen kann, der sich euch von
Tag zu Tag offenbart.
Ich bin mit euch und möchte euch Gott,
der euch liebt, offenbaren und zeigen.
Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Sie ladet uns auch zum Gebet ein um ihr
nahe zu sein und um uns zu sagen, was sie von
uns wünscht. Dies ist von großer Wichtigkeit.
Vielleicht suchen wir den Rat anderer, wenn
wir uns fragen, was Gott von uns will. Das ist
gut. Der Herr aber spricht im Gebet zu uns und
wir werden auf diesem sicheren Weg verste-
hen, was wir tun sollen. Ich will damit nicht
sagen, Menschen zu meiden oder einen guten
Rat einzuholen, da vor allem das Gebet not-
wendig ist. (...) Zum Schluß ladet uns die
Madonna ein, für das große Geschenk ihrer
Anwesenheit zu danken. Jene, die mich hier in
Medjugorje anhörten werden sich sicherlich
daran erinnern, daß ich oft wiederholte, die
größte und wichtigste Botschaft ist die Anwe-
senheit der Muttergottes, alles andere erklärt
sich durch ihre Anwesenheit. Niemand kommt
zu uns hierher, weil wir den Rosenkranz be-
ten, weil man vom Frieden spricht, aber viele
oder alle kommen, weil sie mit uns glauben,
daß hier die Madonna in besonderer Weise
anwesend ist. Dies ist die große Gnade, wofür
wir zu danken haben; ich würde sagen - ich
werde auch die Pfarrgemeinde dazu aufrufen
- beten wir dafür, das Ausmaß dieses großen
Ereignisses zu verstehen und diesem eine ge-
bührende Antwort zu geben.
Ich schließe mit einer Einladung an alle
und an mich selbst: hört nicht auf für das
Geschenk der Freude und für das Gebet in
Freude zu beten um den Herrn bei allen
Schwierigkeiten und Problemen zu begeg-
nen, sei es auch von welcher Seite sie kom-
men mögen.(...)
Ich habe dieser Tage mit Ivanka gespro-
chen. Die Erscheinung vom 25. Juni dauerte
12 Minuten. Ich habe mir die Fotos angese-
hen, während sie normalerweise die Hände
zum Gebet faltete, machte sie an einer be-
stimmten Stelle eine Bewegung, als ob sie
jemandem entgegengehen wollte. Ich fragte
Ivanka: "Warum, was hast du tun wollen?"Sie
antwortete mir: "Die Madonna hat die Hände
ausgebreitet und uns alle gesegnet, so habe
auch ich meine Hände ausgebreitet und die
Muttergottes berührt." Ivanka hat hinzuge-
fügt, die Madonna hat uns zum Gebet einge-
laden um Satan zu besiegen und zu verhin-
dern, was er erreichen möchte: die Zerstö-
rung.(...)
Der Herr segne euch: Vater, Sohn und
Heiliger Geist. Amen.
Unterschrift
.........................
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- 2 -
Leben oder den Tod, Segen oder Fluch (Dtn
30,15-20).
In Wahrheit offenbart sich Gott tagtäglich
immer mehr, denn Er will jene retten, die Ihn
aufnehmen. Mit jedem Tag wird die Wahrheit
offensichtlicher: die Menschheit hat ohne Gott
keine Zukunft! Sie kann nicht mit menschli-
cher Weisheit, von Macht und von selbstsüch-
tiger Liebe regiert werden! Im Gegensatz zu
Gott, Der sich immer mehr offenbart, schlit-
tert der Mensch durch seine Ablehnung immer
mehr in Finsternis und in eine ausweglose
Krise. Die Madonna klärt uns auf: "Satan
spielt mit euch und mit euren Seelen und ich
kann euch nicht helfen, denn ihr seid weit weg
von meinem Herzen" (25.03.92). Wir müssen
daher unsere heilige Woche durchschreiten,
sodaß ein jeder sich für oder gegen Gott
entscheide! Dies ist der einzige Weg der
Reinigung der Erde. Die Madonna hat uns alle
auf den Weg des Gebetes. der Reue, der
Bekehrung gewiesen. Sie hat oft wiederholt,
Gott in den Mittelpunkt unseres Lebens zu
stellen, "jetzt mehr denn je" (25.03.92) ladet
sie uns ein, uns aufs neue für Gott zu entschei-
den, uns ihrem Herzen und dem Herzen Jesu
zu weihen und "Instrumente des Friedens" zu
werden (25.03.92)
Wie kann man das Zeitgeschehen verste-
hen?
Das Geheimnis der Rettung wiederholt
sich! Die Liebe Jesu, abgelehnt und verachtet,
bietet sich dem Vater von neuem zur Rettung
der Welt an. Die Muttergottes sucht die See-
len, die sich mit Jesus anbieten: dem Vater um
Verzeihung bittend, Ihn anbetend, sich vor
Ihm "in Reue niederwerfend". Dies ist die Zeit
der großmütigen und entschlossenen Seelen,
die nicht denken: "Gott sieht mich nicht, hört
nicht, hilft nicht" (25.03.92).
Nur die Seelen schreiten voran, die Jesus
lieben, ohne jegliche Einschränkung und Ihn
auf dem Kreuz und im Grab umarmen. Diese
Seelen werden Ihm als Sieger und Auferstan-
denen begegnen! Mit dieser Begegnung wird
die Erneuerung der Erde durch die "Vermitt-
lerseelen" beginnen.
Die Madonna beschränkt sich immer
wieder zu wiederholen: "Nur durch Gebet und
Fasten kann man den Krieg aufhalten"
(25.04.92). Wir jedoch müssen in unserem
"Inneren" die Macht dieser Botschaften ent-
decken und in uns "wirksam" werden lassen!
Jesus spricht: "Amen, amen, ich sage euch:
Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich
vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch
größere vollbringen, denn ich gehe zum Va-
ter" (Joh 14,12). Nun also müssen wir unser
Inneres nach außen hin im Namen Jesus wie
die Apostel Früchte bringen lassen und mit
der ganzen Macht des Heiligen Geistes han-
deln, anstatt eine Initiative Gottes oder der
Madonna abzuwarten. "...Ihr aber kennt ihn,
weil er bei euch bleibt und in euch sein wird"
(Joh 14,17), sagt Jesus. Wir müssen uns daher
unserer Mission stellen, statt mit den verbor-
genen Talenten zuzuwarten. Jesus und Maria
müssen sich von uns "zurückziehen" und die
Stellung unserer Verantwortung und der
Wirkung des Heiligen Geistes überlassen.
Jesus stellt klar: "Doch ich sage euch die
Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich fortgehe.
Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der
Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich
aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und
wenn er kommt, wird er die Welt überführen
(und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit
und Gericht ist"(Joh 16,7-8). Dies ist der
einzige Weg Glaube, Hoffnung, Liebe, Mut
zu vermehren und uns für den Herrn verant-
wortlich zu gestalten. Die Ereignisse um
Medjugorje können für uns nicht "fern" sein.
Gemäß Aussage der Seher, beziehen sich die
Botschaften und Geheimnisse auf die ganze
Welt. Die Madonna sagt in der letzten
Botschaft:"Medjugorje ist ein Zeichen für alle
und ein Aufruf, daß ihr betet und daß ihr die
Tage der Gnade, die Gott euch gibt, lebt.
Deshalb liebe Kinder, nehmt den Aufruf zum
Gebet ernsthaft an (25.04.92).
Alle in einer Kette des Gebetes und
Fastens vereint. Erlaubt mir diese
Gedanken mit einer Einladung zu schließen
:
Ordensbrüder und Ordensschwestern! Ihr
wißt, wie euer Orden entstanden ist. Euer
Gründer hat die Liebe Gottes in zurückgezo-
genem Leben entdeckt: so hat die Quelle den
Wasserlauf geformt und damit begonnen, die
Erde zu bewässern. Die Madonna ladet uns
ein, göttliches Leben zu entdecken und mit ihr
die Erde zu befruchten. Entdeckt als erste die
Macht des Gebetes und haltet die Kriege auf!
Priester, euch sind die den Aposteln über-
gebenen Geschenke anvertraut. Erweckt sie
zu neuem Leben durch inniges Gebet!...
Mitglieder der Gebetsgruppen, ruft euch
Judit, Anna (Mutter Samuels) in Erinnerung,
laßt euch von der Madonna inspirieren... Öffnet
euch dem Heiligen Geist und wirkt in der
Welt! Bischöfe, ladet gesamte Diözesen zu
Gebet und Buße ein. Dies wird die Gläubigen
auf unser Wort vorbereiten und ihr werdet
sehen, daß kein Herz es mehr von sich weisen
wird. Die Priester, Gläubigen, die Ordensleu-
te werden dann ein Herz und eine Seele sein.
Ich lade alle zu einer Gebetskette ein, zu
Anbetung und Fasten, vereinigt mit dem hei-
ligen Vater, sodaß die gesamte Kirche in
Einheit mit dem Heiligen Geist bete und
anbete. Die Gebetsgruppen und Gemein-
schaften mögen einen Wochentag aussuchen,
an dem sie Tag und Nacht den Herrn anbeten.
Wie viele Kranke, alte Menschen, oder sich
unnütz vorkommende Personen werden bren-
nende Seelen vor dem Kreuze, dem Heilig-
sten Altarssakrament sein!
Warten wir nicht weiter zu! Die Prophe-
zeiungen gehen ihrer Erfüllung entgegen.
Leben wir doch unsere Sendung! Gott, die
Kirche und die Muttergottes sind dort, wo sie
hingestellt werden.
P. Tomislav Vlasic'
Aufzeichnungen der
Sr. Emmanuel
1.8.92 - In der Umgebung von Medjugorje
ist die Situation ruhig. Man kann es völlig frei
erreichen. Die Herzegowina ist in 2 Teile
geteilt: im Teil diesseits der Neretva herrscht
Ruhe und dieser Umstand macht es möglich,
zum Alltag zurückzukehren und auch die
Pilger wieder aufzunehmen. Aber jenseits des
Flusses spielt sich eine Tragödie ab. Die Fran-
ziskanerpater und die Seher laden alle ein
ohne Angst wieder nach Medjugorje zu
pilgern.Die Gottesmutter wollte diese "Oase
des Friedens" erhalten, denn von Medjugorje
Nachrichten von P. Slavko (25. August 92 -
Radio Maria)
Mit diesen Ausführungen mache ich auch
politische Andeutungen, warum dieser fürch-
terliche Krieg, besonders in Bosnien, noch
wütet. Hierzulande, in der Herzegowina, ist
es relativ ruhig. Der Feind hat an zwei Wo-
chenenden versucht - zu Mariä Aufnahme in
den Himmel und auch am vergangenen Sams-
tag - eine Offensive zu starten, die aber Gott
sei Dank von unseren Soldaten mit wenigen
verfügbaren Mitteln abgewehrt wurde, wes-
halb wir hier weit von der vordersten Front
entfernt sind und daher in Frieden leben kön-
nen. Bosnien befindet sich in einer grausa-
men, katastrophalen Situation: durch Hunger,
Krankheiten, Verwundete, Tote, Konzentra-
tionslager ist dieses Volk gequält.
Viele Augen sind dieser Tage auf das
große Treffen in London gerichtet. Und wir -
da wir an die Kraft des Gebetes glauben -
haben zu Mariä Aufnahme in den Himmel
(15. August) inniges Gebet begonnen, das bis
zum 7. Oktober dauern soll.
Ich nehme daher die Gelegenheit wahr,
euch zum Gebet für die Bekehrung und Ret-
tung der Welt einzuladen. (...) Ja, ich bitte
euch alle inständig, den ganzen Rosenkranz
allein, in den Familien, Gebetsgruppen, zu
beten, und diesen so der Muttergottes für
diese Meinung darzubringen.
Ich grüße alle und danke für die Hilfen, die
ihr uns auf verschiedener Art zukommen laßt.
Ich lade euch alle zur Liebe, zum Frieden, zur
Versöhnung ein.
Die Ereignisse überstürzen sich
und zeigen auf, daß die
Menschheit ohne Gott
keine Zukunft hat
Man hört sagen: es sind keine Pilger mehr
da und viele Pfarrmitglieder sind unter der
militärischen Drohung geflohen... Andere
wieder verbergen sich vor den serbischen
Überfällen. Das Dorf hat sich geleert!
Die wenigen angekommenen Pilger fra-
gen sich: "Was bedeuten alle diese Ereignis-
se? Wo ist jetzt die Muttergottes? Warum hilft
sie nicht? Was offenbart sie nun? Sie fühlen
sich von jenem Orte abgeschnitten, an dem sie
zuvor von der Madonna selbst aufgenommen
wurden. Keine Antworten auf die vielen Fra-
gen. All dies verursacht in vielen ein Gefühl
der Leere, des Dunkels. Nun, Gott spricht
gerade durch diese Ereignisse zun uns! So ist
es! Die Madonna ist in Medjugorje und sie ist
unter uns! Nicht mehr als die Jungfrau von
Nazaret, auch nicht als Mutter von Betlehem,
wohl aber als die Mutter der Schmerzen! Wir
müssen sie erkennen: "Ich bin mit euch und
eure Leiden sind auch meine" (25.04.92).
Nicht wir leiden so sehr, wohl aber die
Liebe Gottes, die sich so sehr verschenkte und
immer noch verschenkt, denn die Menschheit
lehnt Ihn ab und "zieht einen jämmerlichen
Weg vor: den Weg des Verderbens"
(25.04.92). Auch wenn Gott leidet, kann Er
niemanden zwingen Gutes zu tun. Es sind die
Menschen, die wählen müssen: entweder das
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Echo aus Medjugorje 95
muß der Friede kommen. Die adriatische Küste ist vollständig frei;
auch der Flughafen von Split garantiert regelmäßige Flüge. "Hier ist
keine Gefahr", so fügt Vicka hinzu. Sie wurde über den Gesichtsaus-
druck der Gottesmutter in diesen Tagen gefragt: darauf antwortete sie,
daß die Jungfrau manchmal Traurigkeit und dann wieder Vertrauen
ausdrückt. Die Front verläuft weiterhin 20 Km vor Mostar, auf das
täglich ca. 5 - 10 Bomben fallen, auch wenn es fast menschenleer ist...
Der Papst spricht mit P. Jozo (17. Juni)
Die Madonna lehrt uns die Schönheit des Lebens zu entdecken, das
gleicherweise im Schoß der eigenen Mutter, wie auf dem Schlachtfeld
vernichtet wird. Trotzdem ladet uns Maria ein, die Freude allein in Gott
unserem Schöpfer zu finden und Ihm unaufhörlich für das Geschenk
des Lebens zu danken. Dieses Dank-Sagen für das Geschenk Gottes
und das Praktizieren der Freude wird die Verachtung des Lebens
besiegen, das sowohl durch die Massaker an den Unschuldigen in den
Kliniken, als auch durch Kriegsakte zerstört wird.
Medj. ist ein Ort der Heilung aus Liebe zum Leben: wieviele
Mütter, Väter, Ärzte und Jugendliche haben hier in den Händen der
Mutter des Lebens ihre Sünde gegen das Leben ausgeweint und haben
dadurch den Frieden ihres Herzens in der unendlichen Barmherzigkeit
Jesu gefunden.
20.8.92 - In den letzten Tagen - so sagte Vicka - zeigt das Antlitz
der Gottesmutter mehr Heiterkeit und Freude als früher, denn die
Madonna sieht die Ereignisse im göttlichen Lichte, weit über unserem
menschlichen Blick hinaus.
Nach der ärztlichen Kontrolle in der Schweiz, sagt Vicka, gehe es
ihr gut. Ivanka ist in die Vereinigten Staaten abgereist, wo sie für einen
Monat bleiben wird. Marija befindet sich jetzt in Italien, nach ihrem
Aufenthalt in Schottland. Jelena aber hat den Sommer in ihrer Familie
verbracht: sie wird dann zum Studium nach Amerika reisen.
Am Vorabend von Mariä Aufnahme in den Himmel, sprach die
Madonna am Erscheinungsberg zur Gruppe des Ivan: "Liebe Kinder,
ich lade euch ein, das Rosenkranzgebet in euren Familien zu erneuern.
Betet ihn noch häufiger und opfert ihn für den Frieden auf! Die Pfarrei
hat jetzt die "ewige" Anbetung eingeführt.
Die Kartoffel-Vermehrung. Ein Mann in Medj., sehr arm aus
Gründen des Krieges, hatte fast nichts mehr zum Essen, nur noch ein
paar Kilo Kartoffeln. Da kamen einige Flüchtlinge noch ärmer als er.
Er entschloß sich also, ihnen einige Kartoffeln zu geben. Sie sahen sein
gutes Herz und schon kamen noch andere Flüchtlinge, um ihn auch
darum zu bitten: auf diese Weise, wäre der Vorrat nach 3 Tagen
aufgebraucht gewesen. Doch nein! Je mehr er austeilte, um so mehr
haben die Kartoffeln sich vermehrt.
So konnte er viele Arme speisen. Er war über dieses offensichtliche
Wunder Gottes so gerührt, daß er weinte, als er uns dies erzählte. Ich
aber habe mich der Worte der Gottesmutter erinnert: "Durch die Liebe,
liebe Kinder, werdet ihr Dinge vollbringen, die euch unmöglich
erscheinen."
* Ein Hilfs-Bischof wurde Mons. Zanic, dem Bischof von Mostar,
zugewiesen, da dieser schon im kommenden Jahr wegen Erreichens
der Altersgrenze von 75 Jahren abdanken muß. Es handelt sich um den
Rektor der jugoslawischen Bischofskonferenz vom hl. Girolamo in
Rom. Es geht aber nicht daraus hervor, ob er von Rechts wegen die
Nachfolge antritt.
Ergreift den Rosenkranz!
Vom 15. August bis 7. Oktober, eine Kette
Rosenkränze für den Frieden!
"Wie den grausamen Krieg von dem Zeitpunkt an stoppen, an dem
die Menschen Gewalt und Eroberungssucht befallen hat? Die Königin
des Friedens lehrt uns, daß das nicht auf dem Wege der Politik, noch
durch die Gewalt möglich ist, sondern nur auf dem geistigen Weg der
Bekehrung... Doch auch die Politiker werden heute den Mut zu einem
rechten Wort, zu einem gerechten Weg für eine friedliche Lösung und
zu einem gerechten Schritt nur finden, wenn die Kirche betet.
Erinnern wir uns doch daran, als der hl. Papst Pius V. alle Völker
des christlichen Europas einlud, den Rosenkranz in die Hand zu
nehmen, um den Vormarsch der Türken aufzuhalten und wie Gott auf
wunderbarer Weise Europa in der Schlacht bei Lepanto rettete? So ist
es auch heute nötig, daß die Kirche die gesamte katholische Welt
aufrufe, um der Einladung der Gottesmutter zum Rosenkranz-Gebet
zu folgen.
Nach 11 Jahren täglichen Erscheinens der Gottesmutter Maria, die
ihre Kinder zum Weg des Friedens und der Rettung aufruft, ist nun der
Zeitpunkt gekommen, die Gottesmutter öffentlich vor aller Welt
anzurufen, als die einzige Lösung der Probleme, die dieses Land
(Bosnien-Herzegowina) bewältigen muß. Auf diese Weise hätte die
Welt ein weiteres Beispiel der Macht ihrer Fürsprache, sobald der
Friede und der Sieg für das Volk eintritt und man sich somit überzeugt,
daß der Friede nicht vom Menschen, sondern nur von Gott kommt.
Diese Novene beginnt am Feste der Aufnahme der Gottesmutter
Maria in den Himmel, Patronin der Herzegowina, und wird genau am
Feste der Königin des Rosenkranzes (7. Oktober) enden. Alle jene, die
an dieser Novene teilnehmen wollen, sollen nach jedem Gesätzchen
folgendes beten: "O Jungfrau Maria, Königin des Friedens, bitte für
uns" und mögen sich selbst dem heiligsten Herzen Jesu und dem
Unbefleckten Herzen Mariens weihen!
Diese Novene besteht aus einem Rosenkranz mit den 5 üblichen
Geheimnissen und den 5 Gesätzchen, die dann durch ganze 27 Tage
gebetet werden, als dringende Bitte für den Frieden und ebenso über
27 Tage als Dankgebet."
(P. Jozo)
Mostar: der zerstörte Bischofssitz und die zerbombte Kathedrale
(Bonifacio)
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- 4 -
(Im Jahre 1884 erbat die seligste Jungfrau Maria dieselben 6
Novenen (54 Tage) während einer Erscheinung an ein krankes Mäd-
chen - Fortuna Agrelli - der Tochter eines Bankiers in Neapel. Die
Königin des Rosenkranzes sagte zu ihr: "Wer immer von mir eine
Gnade erbitten will, bete den Rosenkranz in 3 Novenen als Bitte und
3 Novenen als Dank". Am Ende hatte die Jungfrau dieses Mädchen
dann geheilt. Papst Leo XIII. war damals sosehr von diesem Wunder
beeindruckt, daß er selbst diese Verehrung verbreitete.)
Wie ein Jesuitenpater Gewißheit über
Medjugorje erlangte
(...) Als ich zum ersten Mal ein vervielfältigtes Papier mit einer
synthetischen Zusammenfassung der Botschaften von Medjugorje in
der Hand hielt, hatte mich große Aufregung erfaßt. Es war wie ein
plötzliches Licht, das unerhofft durch den "Staub" leuchtete, beharr-
lich und gleichzeitig eindringlich über jegliche Erwartung war. Ja,
gerade Maria kommt ihrer Kirche zu Hilfe.
Die persönliche Überzeugung über die Echtheit der Erscheinungen
ist nicht etwa in Erfahrungen außerordentlicher Phänomene geboren,
wohl aber in den Botschaften selbst, die uns Maria vom Himmel
überbrachte.
Ivan und Marija während einer Erscheinung auf dem Chor der
Pfarrkirche
Während gelehrte Worte menschlichen Wissens ausufern, erhebt
sich - leuchtend und eindringlich - eine allen Herzen zugängliche
Einladung. In ihr hallt die "Frohe Botschaft" wider, die uns Jesus
gebracht hat. Nicht nachsichtige Zugeständnisse im Namen eines
besseren Verständnisses der derzeitigen kulturellen Erfordernisse
waren geboten, sondern radikale Umkehr im Sinne des Evangeliums
waren gefordert. Die Jungfrau hat nur das vorgebracht, was sich Jesus
seit jeher vom Menschen erwartet, damit er sich dem Reiche Gottes
öffne. Sie hat uns zur Umkehr aufgerufen, d.h. den zentralen Teil der
Interessen und Wirklichkeit des eigenen "Ichs" dem lebendigen Gott
zu übergeben. Sie hat uns dazu aufgerufen, uns zur Reinigung des
Herzens zu verpflichten, indem sie klar von Reue (Fasten) spricht.
Ich ignoriere nicht zur Gänze die Debatten und Polemiken, die
Medjugorje hervorgerufen hat. Im Sinne göttlicher Barmherzigkeit ist
bei diskutierbaren Angelegenheiten die gegenseitige Achtung die
einzig rechte Haltung. Es schmerzt mich deswegen oft Gleichgültig-
keit und sogar Feindseligkeit festzustellen. Das Verhalten der Madon-
na aber spielt sich auf ganz anderer Ebene ab. Sie schließt jede
Botschaft mit den Worten: "Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."
Die Muttergottes will sich nicht der Kirche aufdrängen und droht nicht:
sie ruft!
Ohne zukünftigen Entschließungen seitens der kompetenten Auto-
rität vorzugreifen, kann niemand ausschließen, daß die Mutter des
Erlösers in Medjugorje wirkt und anwesend ist. Anläßlich mehrerer
Pilgerfahrten war ich mit den meisten dorthin gefahrenen Priestern der
einhelligen Meinung, daß die sakramentalen Beichten das gesamte
Leben umfaßte und in Tränen erfolgte; Anfänge sich öffnender Wege,
aus sündhaften Situationen kristallisiert, die in Feundschaft mit Jesus
mündeten. Es sind dies Früchte, wenn wir an die Worte Jesus (Lk 6,44)
denken, die für die Echtheit Zeugnis ablegen.
Maria "ruft" fortwährend und es sind wieder einmal die "Kleinen",
die zum größten Teil "antworten", die auch heute ihre Hoffnung nicht
dem Fortschritt der Menschen anvertrauen, aber "auf den Namen des
Herrn vertrauen."
Für die nach Gott dürstende Seele "wie öde Wüste, trocken, ohne
Wasser", wird auch nur die Möglichkeit einer himmlischen Botschaft
unwiderstehlich aufgenommen. Sie (die Seele) "entscheidet in ihrem
Herzen die heilige Reise", denn sie begnügt sich nicht mit den
rührenden Erfahrungen jener, die von dort (Medjugorje) gekommen
sind; weniger noch hält sie die träge Vorsicht jener zurück, die das
offizielle Wort abwarten und sich so von allem fernhalten. Es wäre
unverzeihlich eine Gelegenheit auszulassen, nicht an einem Orte der
Erde zu kommen, an dem die Himmelsmutter zu erscheinen pflegt.
Ich erweise der Mutter Gottes alle Ehre, da sie mir das Geschenk
erbrachte, ihren Ruf voll Freude aufzunehmen. Ich bete damit die
gesamte Kirche alle Erscheinungen ihrer Mutter in sich aufnehme und
zur Neu-Evangelisation der Welt im Sinne ihrer Botschaften bereit
werde.
Pater Ignazio, SJ
Der Papst zur Jugend
"... Verkündet mit den Worten und durch das Leben alles, was ihr
von Jesus gehört und gelernt habt. Es ist nicht immer leicht... Auch um
den Preis, daß ihr abseits gestellt werdet, habt keine Angst eure Treue
zu Christus ungeschmälert zu erhalten.
Seid euch sicher, Er wird euch nie verlassen. Jesus Christus ist der
sicherste Freund, der nie enttäuscht..."
(Caravaggio, 20.6.92)
Internationales Medjugorje-Meeting der Jugend
"Komme und schaue und entscheide dich für den Frieden"
Das war das Grundthema dieses vierten internationalen Treffens,
das vom 31. Juli bis zum 6. August in Medjugorje stattfand und an dem
sich einige hundert Jugendliche beteiligten; dies waren wohl wenige,
wenn man an die Tausenden von Jugendlichen der ersten Treffen
denkt, jedoch mehr als im letzten Jahr nach dem Kriegesausbruch. Es
war also doch ein Zeichen der Hoffnung und des erneuten Aufbruchs,
trotz der andauernden Schwierigkeiten.
P. Slavko war der Leiter dieses Treffens, das sich in einem Klima
familiärer Liebe, des Glaubens und freudigen Gebets abspielte.
Die Gottesmutter hat - wie P. Slavko besonders betonte - in all ihren
Botschaften mehr von Gebet, von der Liebe und von Bekehrung, als
vom Frieden gesprochen. Und das, weil jeder, der nicht betet, schon tot
ist; auch die Menschheit war ohne dieser geistigen Speise schon immer
leblos und auf dem Weg zu einem nicht wieder gutzumachenden
Verfall. Daher war ein dringender Wiederbelebungsprozeß durch das
Gebet nötig und gerade das erklärt die Tatsache, daß sich die Gottes-
mutter in verschiedenen Botschaften einfach darauf beschränkt zu
sagen: "Betet, betet, betet!" Ab dem Zeitpunkt, an dem wir wieder zu
leben begonnen haben, werden wir auch die Zeichen beachten, die uns
Gott ununterbrochen gibt und auf Seinen Ruf antworten, indem wir in
uns selbst Seinen Plan der Liebe und des Heiles verwirklichen.
P. Slavko begleitete dann alle Pilger auf den Kreuzberg, indem er
die einzelnen Stationen des Kreuzweges betrachtete und ebenso auf
dem Erscheinungsberg den Rosenkranz betete. Nach der Rückkehr
vom Erscheinungsberg, beim Treffen in der Anbetungskapelle, über-
raschet er alle, daß wir an der Erscheinung der Gottesmutter um 18.40
Uhr teilnehmen durften.
Ivan sprach dann bei einem anderen Treffen zur Jugend, indem er
betonte, die Gottesmutter sei vor allem gekommen, um uns die Freude
zu bringen und uns alle einzuladen, die Sünde in der Tiefe unseres
Herzens abzuweisen. Auch die anderen Seher, Marija und Vicka,
sprachen im Verlaufe dieses Treffens, indem sie auf den Inhalt der
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Tränen der Familienangehörigen über die bei einem Bombenan-
griff getötete Kinder (Slavonski Brod)
Botschaften hinwiesen, besonders auf die Wichtigkeit des Gebe-
tes, des Fastens und der Bekehrung, vor allem aber auf die hl. Messe.
Jelena sprach über die Erfahrung in der Gebetsgruppe und die Wich-
tigkeit des Gebetes in der Gemeinschaft. Der Dienstag war ein außer-
gewöhnlicher Tag der Betrachtung und des Gebetes im Städtchen
Slano, an der dalmatinischen Küste nahe Dubrovnik, das von den
Serben zerstört wurde. Die hl. Messe feierte der Pfarrer in seiner
Kirche, die klar die Spuren der Zerstörung trägt, wobei er um Verzei-
hung und Frieden bat.
Der ganze Mittwoch war der Begegnung mit P. Jozo gewidmet, der
die Pilger mir Veronika verglich und die gekommen waren, um den
von soviel Leid geprüften Menschen ein Zeichen des Trostes zu
bringen. Im besonderen betonte er, daß die Regierenden nicht imstan-
de seien, den Krieg zu beenden: nur die Königin des Friedens lehrt uns,
daß dies durch Gebet und Fasten möglich ist!
Er erzählte von einem amerikanischen Offizier, den er selbst
kannte und der sich in Medjugorje bekehrt hatte, wie er von einer
Pilgerfahrt kroatischer Soldaten sprach: "Ich und ihr, alle tragen wir
eine Uniform und doch sind wir nicht gleich, denn ihr habt Vertrauen
zum Gebet. Wir hingegen beten nicht und wir setzen unser Vertrauen
auf Macht und Waffen. Ich habe ein Rücktrittsgesuch als Offizier an
mein Amt eingereicht und von nun an werde ich mich in den Dienst der
Kirche und der Gottesmutter stellen."
Derselbe Offizier, den er einige Tage vorher getroffen hatte, sagte
ihm, er werde in einer Versammlung in Washington sprechen, direkt
vor dem weißen Haus um eine Gebetsinitiative für den Frieden zu
starten und die ganze Welt in der Zeit vom 15. August, dem Fest der
Aufnahme Mariens bis zum 7. Oktober, dem Fest der Rosenkranz-
Königin, zum täglichen Rosenkranzgebet aufrufen! Im Verlaufe des
Meetings fanden auch 2 außerordentliche Erscheinungen der Gottes-
mutter am Podbrdo statt.
Die Madonna erschien glücklich und sie lud alle Pilger ein,
gemeinsam mit ihr um den Frieden zu beten. Das Treffen wurde am
Donnerstag morgens 6 Uhr, mit einer hl. Messe, abgeschlossen, die P.
Slavko am Kreuzberg feierte. Er gab uns folgende Worte mit: "Gehet
hin und erzählt, daß ihr ein Land gesehen habt, das betet, das hofft und
das leidet."
(V. Pasqualini - Bozen)
Unsere universale Schuld bekennen bedeutet, für
das Universum verantwortlich zu sein, damit
eine umfassende Reinigung erfolgt
In der Beichte gibt es auch eine andere Dimension außer einer
Überprüfung unserer Beziehungen in der Familie und im Bekannten-
kreis, die wir entdecken sollten, wenn wir wirklich die Anwesenheit
Mariens begreifen wollen; das Bedürfnis einer universalen Umkehr...
Im ehemaligen Jugoslawien erleben wir eine entsetzliche Situa-
tion, die allen bekannt ist. Wir können wirklich viele Dinge nicht
begreifen, wenn wir nicht glauben könnten, daß sie satanisch sind.
Menschen enthaupten und mit den Köpfen Fußball spielen, Men-
schen töten und ihr Hirn anderen gewaltsam zum Essen geben, Men-
schen die Augen ausstechen und zwingen sie zu essen, Menschen bei
lebendigem Leib mit Luft bis zur Explosion aufpumpen, Menschen an
die Haustür nageln... und viele andere grausame Geschehnisse, sie sind
wirklich nur noch satanisch.
Was können wir tun? Wir können ohne Gott keine Lösung finden.
Wir müssen wirklich bekennen, daß Gott der Herr ist. Wir müssen
unseren Glauben zu Ihm für die ganze Welt und unsere persönlichen
Sünden und die Sünden unserer Gemeinschaft bekennen, so als ob alle
Sünden der Welt unsere wären. Wir müssen dieses Bekenntnis als Teil
dieser Generation und dieser Zivilisation ablegen, wenn wir die
Rettung der Welt wollen. Die Reinigung und die Wiedergutmachung
von so viel Bösem muß geschehen.
Es wäre Illusion zu denken, daß in Jugoslawien bald der Krieg ein
Ende finden wird und Ruhe wieder einkehrt. Nein, auch in Europa
werden sogar schlimmere Dinge geschehen, da das Leben nicht von
der Politik, sondern von Gott abhängt. Wenn die Sünde die Seele
zerstört, zerstört sie auch unser Leben. Früher oder später zeigen sich
die Früchte der Sünden.
Alles was in der Welt und in der Menschheit negativ ist, muß
gereinigt und wiedergutgemacht werden. Auch das zählt zu den Plänen
der Muttergottes, die, wie sie sagt, sich nun realisieren. Jesus hatte den
Aposteln gesagt, der Menschensohn werde von den Hohenpriestern
und Ältesten verraten und gekreuzigt, sterbe und werde auferstehen...
Die Kirche wird den gleichen Weg gehen müssen wie Jesus, damit sie
und die Welt gereinigt werden.
Deshalb ist diese harte, schwierige und verwirrende Zeit auch eine
Zeit der großen Gnaden, die jeder empfangen kann. Die Mutter Gottes
sagt uns, daß Satan uns verwirren möchte mit dem Gedanken, daß
Jesus in dieser Zeit zu schwach sei; Jesus aber war auch am Kreuz
mächtiger und so ist es auch heute. Nach seinem Tod hat man es
feststellen können.
Verweigere nicht die Kreuze: sie helfen dir weiterzukommen und
aus ihnen entspringen Seligkeiten, die dich am Opfer Christi für die
Welt teilnehmen lassen. Bei der Verwirklichung der Pläne Mariens
muß man zwei Dinge begreifen:
1. Die Welt und die Kirche müssen wirklich eine Zeit der Läute-
Flüchtlinge in Karlovac
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- 6 -
rung durchmachen. Es kann nicht so bleiben.
Trotzdem sollen wir "erhobenen Hauptes
hindurchgehen (wie es im Evangelium steht)
denn die Befreiung ist nah."
2. In unserem Alltag dürfen wir ganz
konkret nicht unserem Kreuz ausweichen.
Die Kreuze, denen wir jeden Tag begegnen,
sind Gelegenheiten zu geistigem Wachstum.
Gerade dort, wo das Kreuz ist, befindet sich
auch der Durchgang, wo die Seele freier wird.
Sie kommt nicht weiter, wenn sie das Kreuz
nicht in Liebe annimt: die Kreuze sind Quel-
len der Gnade, wenn wir sie in Liebe anneh-
men. Das Evangelium sagt: "Selig die, die
verfolgt werden, selig die Weinenden... und
noch dazu: "Springt vor Freude, wenn sie
euch verfolgen, euch verleumden..." (Mt 5,
11-12)
Die Kreuze, die Krankheiten, die Verflu-
chungen sind Quellen der Bitterkeit für dieje-
nige, die sie nicht im Glauben, in Hoffnung
und Liebe annehmen.
Also wenn wir auf diesem Weg weiter-
kommen wollen, versuchen wir alle Schwie-
rigkeiten und alle Kreuze anzunehmen in dem
Bewußtsein, daß sie Quellen der Seligkeit
sind. Gleichzeitig lädt uns die Mutter Gottes
zu Verzicht und Opfer für 9 Tage ein, aber ich
empfehle 99 Jahre! Diese sind die Stufen zu
Gott und zum Nächsten. Versteht ihr das? Das
alles ist Teilnahme am Opfer Christi.
Es gibt auch eine negative Lehre, die
besagt, daß Jesus schon alles für uns getan hat,
wozu dann noch Opfer und Verzicht? Im
Mystischen Leib müssen wir das leben, was
Jesus gelebt hat und wie der Hl. Paulus sagt:
"Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich
in meinem irdischen Leben das, was an den
Leiden Christi noch fehlt." (Kol 1,24)
Jesus am Kreuz entdecken, bedeutet auch
jede Schwierigkeit überwinden können. Also
lade ich euch zu einer tiefgreifenden Beichte
und zum Entwurf eines Planes der Umkehr
ein.
Dann bitte ich euch Jesus am Kreuz zu
suchen. Wenn ihr ihn in euren Kreuzen ent-
deckt, habt ihr die Welt besiegt, weil Satan
besiegt ist. Wenn ihr durch das Gebet ent-
deckt, daß die Liebe Gottes über jedem eurer
Kreuze steht, habt ihr gewonnen, ihr seid frei
und ihr habt Satan besiegt.
Also versucht eure Kreuze anzunehmen
und kommt nicht hierher um vor allem den
Herrn zu bitten: "Herr, nimm das kreuz von
mir weg", sondern betet: "Herr, schenke mir
deine Liebe, damit ich das Warum begreifen
kann. Ich möchte dich in meiner Krankheit, in
meinem Problem und in meinen Schwierig-
keiten entdecken. Zeige dich mir, zeige dich
Herr wie du dich am Kreuz gezeigt hast. Zeig
dich mir, zeige dich dieser Generation."
Zusammenfassend: Zur Beichte gehört
auch die Umkehr, es soll nicht nur eine Bei-
chte sein, die im Beichtstuhl stattfindet, son-
dern man soll ihre Früchte erkennen können,
z. B. wenn ihr jemanden begegnet.
Bekennt euch vor dem gesamten Univer-
sum, in Namen der ganzen Menschheit. Die
ganze Erde soll sich durch euch bekennen.
Auf dieser Weise verwirklicht sich der Plan
der Mutter Gottes...
P. Tomislav Vlasic'
* Medjugorje-Tag in Banneux
Am Samstag, den 3. Okt. 1992 findet ab
10.00 Uhr ein Medjugorje-Tag in deutscher
Sprache mit Franziskanerpater Frano Dusaj
aus Montenegro in Banneux/Belgien statt;
wenn es die Situation erlaubt, wird ein Seher
oder eine Seherin aus Medj. teilnehmen.
Information: 02401/51384 (Deutschland)
Die Gemeinschaft von Schwester Elvira
kehrt nach Medjugorje zurück.
Ehemalige Drogensüchtige beginnen mit
Christus ein "neues" Leben und bauen
ein Haus in Medjugorje
Schwester Elvira erzählt uns: " ... wir sind
jahrelang nach Medjugorje gekommen und
haben in Zelten gelebt. Die Seher besuchten
uns sehr oft, weil es hier viel Leid gab, z.B. in
der warmen Jahreszeit war es im Zelt uner-
träglich, bis die Vorsehung uns half, d.h. der
gute Wille und die Ausdauer der Jugendli-
chen, die in mühevoller Arbeit die Felsblöcke
mit Hammer, Meißel und Fäustel brachen, um
ein Haus zu bauen.
Sie hatten nicht die üblichen Bauhilfen,
aber sie hatten die Ausdauer; und innerhalb
von 6 bis 7 Monaten hatten sie das Werk
vollendet. Sie waren sich bewußt, daß sie ihre
inneren Werte wieder aufbauen mußten, wie
z.B.: der gute Wille, die Ausdauer in der
mühevollen Arbeit und die konsequente
Durchführung. In der heutigen Zeit haben die
Jugendlichen Angst vor dem Wort "immer".
Unsere Jungs haben diese Werk, das ihr
jetzt betrachten könnt, fertiggestellt. Vor 6 bis
7 Monaten waren hier nur Felsbrocken zu
sehen. Heute können wir euch als Gäste auf-
nehmen, aber die, die am meisten davon
"profitieren" sind wir, bin ich. Ich habe mit
den Jungs im Zelt gelebt (40 Tage, 2 Monate,
3 Monate, 6 Monate), in der Erwartung dieses
Ereignisses: der Bau eines einfachen, armen,
notwendigen Hauses. Ein Projekt, das aus
dem guten Willen der Jugendlichen geboren
ist, ich wiederhole es so oft, weil ich immer
noch darüber staune..."
"Ich würde dieses Leben nicht für alles
Geld der Welt tauschen!"
Stephan aus der Gemeinschaft erzählt: "...
die Welt wird sich ändern, wenn wir in den
Jugendlichen Jesus Christus anbieten und
geben können. Ich denke, daß nichts anderes
die Sehnsucht, das Verlangen in den Herzen
der Jugend stillen kann. Ich garantiere euch,
daß das Herz des Drogensüchtigen mehr als
alle anderen die Freiheit, das Unendliche
ersehnt. So sehr ersehnt, daß er bis zum Grund
des Bösen gegangen ist, in der Illusion das
Gute zu finden.
Jesus Christus findet man in der Stille. Ich
habe den Eindruck, daß die Jugend vor der
Serbische Gefangene (Avvenire)
"Echo aus Medjugorje" (Aut. Trib. BZ Nr. 24 / 28.8.91)
Presse-Verantwortung: Pierantonio Gottardi
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mänische A
.: Anca Dragos, str N. Pamfil 53, BL
29, Ap 49, 72124 Bucaresti * Portugiesische A.:
Servos da Rainha SQS 411, Bloco "U", Ap. 311
70277 - BRASILIA DF * Katalanische A. : Amics
de Medjugorje, c. Carme 11 baixos 08700 Iguala-
da-Catalugna, España
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- 7 -
Internationaler Friedensmarsch nach Medjugorje
vom 23. bis 28. Juni 1992
Persönliche Eindrücke einer 16jährigen Schülerin
Von vielen Seiten wurde ich gefragt, wie ich den Mut aufbringe in
ein Kriegsgebiet zu gehen. Die Antwort war einfach für mich, aber
unverständlich für viele andere. Den Mut hätte ich nähmlich nicht
gehabt, nein, es war vielmehr ein tiefes Gottvertrauen und der brennen-
de Wunsch, den Freunden auch in der Not zu helfen.
Ja, die Not durfte ich miterleben. Obwohl in Medjugorje selbst nur
einige wenige Bomben fielen, die keine bedeutenden Schäden anrich-
teten, waren die Leute gezeichnet von all dem Leid. Oh, wie rührte es
mich, als die jungen Soldaten und ganze Familien am Wegrand
standen und uns weinend vor Freude zuwinkten.
Als wir dann kurz vor Medjugorje waren und viele Freunde gesund
wiedersahen, konnte ich nur Gott loben.
Wir kamen uns ein wenig vor, wie die Israeliten, die durch das Meer
zogen. Der Herr zog wirklich vor uns her. Nach dem Gottesdienst auf
der Fähre (von Ancona nach Split) blieben nämlich noch viele konse-
krierte Hostien übrig. Wir hatten also die ganze Nacht die Möglichkeit
zur Anbetung und auf dem Marsch gingen die Priester im weißen
Gewand mit dem Allerheiligsten voraus. Wir beteten und sangen den
ganzen Weg. Es war wirklich keine Demonstration gegen den Krieg,
sondern ein Gebetsmarsch für den Frieden.
In dieser Zeit - auf der Fähre, in den Bussen und auf dem Marsch
- wuchsen wir zu einer riesigen Familie zusammen. Alle wollten
dasselbe Ziel erreichen, alle wußten wir, was wir auf's Spiel setzten,
alle nahmen wir große Verzichte und Strapazen auf uns und das
Allerwichtigste: Wir glauben alle an denselben Gott. Eine sogenannte
"Schicksalgemeinschaft" also. Schnell ergaben sich Gespräche mit
den verschiedensten Menschen, wobei die Sprache keine große Rolle
spielte, da die Herzenssprache viel wichtiger war. Und diese funktio-
nierte!
Ganz stark durften wir die Verbundenheit mit den Zuhausegeblie-
benen spüren. Ich war auch erstaunt, wieviele bekannte Persönlichkei-
ten uns begrüßten und begleiteten. Auf der Fähre, kurz vor der Abfahrt,
wurden wir vom tschechoslowakischen Bischof Pavol Hnilica begrüßt
und gesegnet. Gleichzeitig brachte uns dieser Grüße vom Papst.
In Split erwarteten uns Erzbischof Frane Franic, Pater Leonhard
Orec, die Seherin Vicka, der Bürgermeister von Split, das Militär und
viele, viele andere um uns willkommen zu heißen. Im Franziskaner-
kloster in Humac (von wo aus wir dann ca. 20 Km marschierten)
erwarteten uns Pater Slavko Barbaric und seine Mitbrüder. Kurz vor
Medjugorje wurden wir von Pater Ivan Landeka (Pfarrer von Medju-
gorje) und Seherin Marija empfangen. Natürlich darf man auch die
Bevölkerung nicht vergessen, die überall bereitstand mit Wasser und
sonstigen Getränken, oder einfach nur um uns zu sehen. Immer wieder
wurde uns gedankt für unser Kommen, für all die vielen Hilfsgüter, die
von Medjugorje-Pilgern gesandt wurden und für die Unterstützung im
Gebet (...)
Am 6. Juni stiegen wir morgens um 5 Uhr auf den Kreuzberg. Als
ich von oben das Tal überblickte, kam die Sehnsucht nach Frieden für
dieses Land so stark hoch in mir. Doch genau zu jenem Zeitpunkt war
die Ruhe gestört durch ständiges Sirenengeheul und das dumpfe Bum
- Bum der Artillerie-Geschosse. Ich verspürte nur eine tiefe Trauer,
nicht aber Angst. Medjugorje kam mir zu jenem Zeitpunkt wirklich
wie eine Oase des Friedens vor. Immer wieder wurde mir bewußt, daß
der Friede nicht nur dort im Kriegsgebiet fehlt, sondern, daß er überall
fehlt. In Bosnien-Herzegowina tobt ein äußerer Krieg, aber wir führen
auch Krieg in unseren Herzen, Krieg mit unseren Mitmenschen, Krieg
in der Schweiz.
Und warum das? Weil die Liebe fehlt. Ja, es ist falsch zu meinen,
auf einen Friedensmarsch zu gehen und dann genug zum Frieden
beigetragen zu haben. Nein, wir müssen an uns selbst zu arbeiten
beginnen. Und die einzige sinnvolle Waffe irgend einen Krieg zu
bewältigen ist das Gebet. Ich glaube jetzt kann nur noch Gott helfen -
doch wir müssen ihn einladen, bitten, dies zu tun - ehe es zu spät ist.
Denn "der Satan ist stark".
Was mich jetzt zu Hause beschäftigt, ist die Gleichgültigkeit der
meisten Schweizer. Ach, ich wurde mit so vielen, tragischen Einzel-
schicksalen konfrontiert. Wieso ist die Hilfsbereitschaft der Schweizer
nicht größer? Wir haben doch alles im Überfluß! Wieso verschließen
viele die Augen vor dem Leid anderer? Jahrelang wurden wir vom
Krieg verschont, wo bleibt die Dankbarkeit dafür? Was muß zuerst
Stille Angst hat. Gestern haben wir die Erfahrung gemacht, daß ein
Jugendlicher, der mit uns hierher gekommen ist, nach zwei Stunden
wieder davonlief. Die Stille, das Klima des Gebetes hier hat ihn
erschüttert. Anstatt seine Situation, seine Armseligkeit, sein Versagen
(auch wenn er kein Rauschgift nimmt) anzunehmen, hat er es vorge-
zogen wegzulaufen.
Gott möchte alle beschenken, aber gegen die Stolzen kann Er nichts
tun; wer sein Herz verschließt, lehnt Seine Gaben ab. Ich hoffe,
deshalb, daß wir alle jeden Abend uns ein wenig als Versager vorkom-
men, weil wir unsere Vorsätze nicht erfüllen konnten und wir dabei
spüren, daß wir Gott mehr brauchen, als die Luft, die wir einatmen.
Noch etwas hat mich heute früh zum Nachdenken gebracht: Marta
nahm Jesus in ihrem Haus auf und Maria nahm Jesus in ihr Herz auf
und setzte sich zu seinen Füßen. Auch in der Gemeinschaft muß jeder
von uns Jesus in sein Herz aufnehmen.
Es ist das Geheimnis Gottes, daß er jedem seine Freiheit läßt. Wenn
wir Jesus mit einem Akt des Willens aufnehmen, wenn wir Jesus
Christus und Maria begegnen wollen, kommen sie uns entgegen. So ist
die Liebe Gottes.
Ich möchte mein jetziges Leben nicht für alles Geld der Welt
tauschen, auch wenn ich oft todmüde ins Bett falle, ich manchmal
schreie und mir alles zu einer großen Last wird. Ich würde die Liebe,
die in unser Gemeinschaft herrscht, mit keiner anderen menschlichen
Liebe tauschen; die Liebe zu Schwester Elvira und ihre Liebe zu uns
ist etwas, was über das Menschliche hinausgeht, es ist die Liebe Gottes,
die uns Leben, Harmonie und volle Freude schenkt. Wenn unsere
Liebe nicht aus dem Gebet entsteht, dann stimmt etwas nicht, denke
ich, weil diese Liebe verborgene Erwartungen enthält.
Die Liebe ist Demut, Freiheit und Stille: das alles lernen wir nur
vom Gebet. Ohne das Gebet, bleibt das Gute, das wir anderen tun,
unfruchtbar. Wenn die Mutter Gottes seit 11 Jahren hierher kommt,
bedeutet dies, daß es um etwas sehr wichtiges geht. Ansonsten wäre sie
nicht jeden Tag gekommen um uns zu sagen: Wacht auf, ändert euer
Leben! Wenn es nicht um etwas Großes und Schönes ginge, wäre sie
nicht so lange zu uns gekommen. In Fatima und Lourdes kam sie nur
einige Male und es hat sich viel ereignet.
Wenn wir daran denken, daß sie so viele Jahre jeden Tag kommt,
bedeutet dies, daß sie uns für etwas ganz Großes vorbereiten will.
Nehmen wir ihre Botschaft ernst, nehmen wir sie ernst!..."
"Radio Maria Polen: Der Regen rettet uns vor einem
großen Schadenfeuer! Eile ist geboten,
das Volk zu retten."
Brief von P. Tadeusz Rydzyk an Don Angelo Mutti in Mantua
"Lieber Don Angelo,
Dieses Radio ist eine große betende Kirche... Letzthin sind die
Wälder um Torun und der großen Stadt Bydgoszoz, in der sich die
Sendezentrale von Radio Maria befindet, in Feuer gestanden. In
solcher Not haben wir alle als letzten Ausweg dafür ununterbrochen
gebetet, es möge regnen und... der Regen fiel in der Nacht vom 7. auf
8. August. Torun mit seinen 200.000 Einwohnern war gerettet. Das
Feuer hatte sich schon sehr bedrohlich den militärischen Warenlagern
genähert. Wenn es sie erreicht hätte, wäre eine Katastophe ausgebro-
chen. Maria aber ist für ihr Radio eingesprungen und hat uns davor
bewahrt.
Radio Maria ist Frucht von Medjugorje und Ihrerseits. Jetzt wollen
wir vorangehen. Die Gegner der Kirche greifen an, verbreiten Irrtum,
und das mit großer Eile: wer wird Sieger sein? Maria ist mit uns und
findet immer wieder neue Mitarbeiter. Die Basis unseres Volkes ist
noch nicht verdorben, kann aber von dem, was uns der Westen bringt,
zerstört werden.
Wenn wir uns mit Radio Maria beeilen, kann noch vieles gerettet
werden. Dann können wir unsererseits auch dem Westen helfen, dank
der vielen Jünger Christi, die aus der Schule Mariens durch Radio
Maria hervorgegangen sind. Gott möge euch die Hilfe, sei sie spiri-
tuell, finanziell oder durch das Gebet, vergelten. Viele hier möchten
helfen, aber unsere Armut wird von Tag zu Tag größer..."
Spenden an: P. Tadeusz Rydzyk, D-8974 Oberstaufen, Konto-Nr.
764795 Sparkasse BLZ 733 52 230 (dies ist die richtige Nummer).
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geschehen, daß wir reagieren? Wir dürfen
nicht mehr zusehen, wir müssen mit unseren
eigenen Kräften helfen. Nicht durch militäri-
sche Eingriffe, nicht durch politisches Gere-
de, sondern durch konkrete Hilfe. Wie war
doch die Gastfreundschaft in Jugoslawien
groß, wo bleibt nun unsere Gegenleistung
was die Flüchtlingsfrage betrifft?
Also ich kann nur sagen, alle Entbehrun-
gen während der Zeit des Friedensmarsches
wurden tausendfach belohnt. Ich wurde wäh-
rend jener Woche reich beschenkt und habe
viel gelernt, mehr als ich es in der Schule
getan hätte, die mich wegen unerlaubter
Abwesenheit verwarnt hat.
Nadia
Nachrichten über neue
Erscheinungen: "Rossana"
(...) Über dieses Geschöpf wird auf Wunsch
ihrer Familie, der Pfarrei und des Bischofs
absolutes Stillschweigen bewahrt.
Die Ereignisse gehen auf das Jahr 1987 an
einem bestimmten Ort Italiens zurück, der
geheim gehalten wird, in dem sich eine große
Kirche befindet mit einer der Madonna ge-
widmeten Seitenkapelle. Es handelt sich um
ein Mädchen, das seinerzeit 11 Jahre alt war,
aus einer kinderreichen in Zusammenhalt
lebenden Familie, die Laurentin als "Minia-
turkirche" definiert (Chretiens Magazine
15.4.92). Der Kaplan ihrer Pfarrei hat die
geistige Führung inne. Sie kennt ihren Schut-
zengel (von dem sie seinen Namen - Medardo
- erfahren hat und den sie vertraulich Medi
nennt), der sie ohne Unterlaß zum Lichte des
Herrn führt. Sie spricht auch mit anderen
Engeln (bis zu fünf), die ihr mit ihrem Brüder-
chen erscheinen, der kurz nach der Geburt
gestorben war.
Der Kernpunkt im Leben dieses kleinen
außerordentlichen Geschöpfes sind die Ge-
spräche mit der Jungfrau, die ihr mit dem
Jesuskinde erscheint, das von Jahr zu Jahr ein
wenig größer wird.
In der letzten Erscheinung vom vergange-
nen 22. März, trug es einen weißen mit Gold-
bändern umsäumten Rock, wie jener der
Jungfrau und war 5-6 Jahre alt. Für dieses
Mädchen ist das "eine symbolische Einla-
dung zu spirituellem Wachstum".
Die Erscheinungen trafen in der Folge bis
zum 22. März 1990 ein. An diesem Tag hat ihr
die Jungfrau die Erscheinung an jedem Jahr-
tag zu diesem Datum versprochen (wie an
Mirijana und Ivanka aus Medjugorje) und
somit waren die regelmäßigen Erscheinun-
gen beendet.
Erscheinung vom 22. März 1992
Die Erscheinung vom vergangenen 22.
März war also die zweite jährliche Erschei-
nung in der der Kirche angeschlossenen
Kapelle, der Abt Laurentin von 21,42 bis
22,00 Uhr nach der von ihm zelebrierten Messe
beiwohnte. Äußerlich scheint sich der Dialog
mit der Mutter Jesus in Ekstase, ähnlich wie
bei den Sehern in Medjugorje abzuwickeln,
aber wie bei anderen Malen, hat sich eine
Reise zum Himmel zugetragen - diesmal al-
lein der Seele - wie bei einer Art von Aufent-
halt an zwei Orten, so stellt Laurentin fest,
sodaß sich der Körper an einem Ort befindet
und die Seele fliegt zu einem anderen Ort und
ist vom "geistigen Körper" bekleidet, so wie
der Hl. Paulus es erklärt (Kor. 15,44).
Der Inhalt der Botschaft ist sehr lang und
in den Hauptpunkten von Laurentin festge-
halten und erlaubt absolut ein zutreffendes
Urteil über die Echtheit. Das Jesuskind steht
auf seinen Füßen neben Rossana und die
Jungfrau erscheint, wie immer, in einem
wunderbaren Lichte, das sich nach und nach
ganz nahe auftut. Sie breitet mit einem Lä-
cheln ihre Arme aus und ihre ersten Worte
sind: "Gelobt sei Jesus Christus!" Und sie
fährt weiter: "Deine Sendung ist Zeugnis
ablegen!... Nicht einen einzigen Augenblick
warst du allein, ich folge dir Schritt auf
Schritt!..." Dann erscheint ihr wie oben be-
schrieben das Brüderchen Marco, das die
Grüße kürzlich verstorbener befreundeter
Personen überbringt.
Ein weinendes Kind hinter dem Fenster
(nach dem Angriff serbischer Scharfschüt-
zen auf den Fluchtlings-Bus - C. della Sera)
Dann plötzlich wird die Madonna traurig:
"Mich betrübt zu sehen, wie sich der Mensch
gegen Gott, Quelle aller Liebe, auflehnt... Ich
besuche laufend die Erde, auf der ihr lebt, mit
meinen Erscheinungen, aber es ist eine un-
glückliche Welt, voll von Bosheit. Sie lebt in
der Sünde... Satan wickelt sie mehr denn je in
seine Finsternis, in ein Meer von Verzweif-
lung und Haß. Satan hat den Menschen dazu
gebracht, sich gegen Jenen zu wenden, Den er
(der Mensch) anbetete... hat ihn zur Anbe-
tung des Geldes geführt, und das Leben zu
verachten als ein von Gott freudiges Ge-
schenk für die Liebe... Satan drängt den Kör-
pern und Seelen seine irdische Macht auf, die
die ewige Verdammnis recht gut tarnt.
Die Sünde zehrt die Seele der Welt aus, die
Sklave der eigenen Schändlichkeit wird!
Meine Kinder, betet noch stärker mit dem
Herzen, denn die Zeit Satans wird bald zu
Ende sein. Somit auch meine, denn der Herr
selbst wird im Glanz Seiner Glorie zurück-
kehren. Ich bin hier um Seine Straße vorzube-
reiten und ich bitte Seine Hand, so viele See-
len wie möglich dem Bösen zu entreißen...
Seid zuversichtlich, denn nach qualvollem
Schmerz wird der verheißene Friede kom-
men. Betet für eure Brüder: es ist noch Zeit,
sie zu retten."
Die Erscheinung dauert an und es findet
wie oben gesagt eine Seelenreise mit dem
Brüderchen Marco statt, worum Rossana die
Jungfrau gebeten hat, mit wichtigen Berich-
ten über den Stand der Gnade und wie die
Seele den Körper benachrichtigt. In der Tat
geschieht nichts in den "Dingen Gottes", die
nicht dazu dienen uns zu "erleuchten". Wie-
der zurück auf der Erde, setzt der Dialog mit
der Jungfrau fort und eine gänzliche Einfach-
heit und vollste Reinheit der Seherin sind
ersichtlich.
Das Brüderchen stellt sich als Mittler dar:
"Schwesterchen, wir müssen zurück in den
Himmel, überbringe meinen Gruß daheim.
Ich bleibe immer bei euch." Die Jungfrau
beugt sich in einer Umarmung und murmelt:
"Ich habe dich sehr gern, ich liebe jeden von
euch unendlich. Ich segne euch aus ganzem
Herzen!"
Die Jungfrau vertraut Rossana weiters drei
Geheimnisse an.
Zu Recht macht Laurentin einige Bemer-
kungen in Bezug auf die Seelenreise Rossa-
nas, welche, wie im Falle der Seher von
Medjugorje, Gott nicht sieht und zietiert die
Bibel: "Man kann Gott nicht sehen ohne zu
sterben" (Ex 19,21; Lev 16,2; Num 4,20).
Andererseits ist das außerkörperliche Erleb-
nis mit allem diesbezüglich Bekanntem übe-
reinstimmend, schließt aber weise: "Die von
Gott stammenden Mitteilungen treiben sie
nicht Spiel mit der Weisheit der Weisen, wie
es uns der Apostel sagt?" (vergl. 1 Kor 1,19-
24)
Vater und Mutter von Rossana arbeiten
und die Familie ist zahlreich und lebt in Ein-
tracht. Rossana weiß mit Freude zu leiden, sie
ist ausgeglichen und betet, hat eine Gebets-
gruppe für Jugendliche gegründet und ist die
gute "Samariterin" in der Schule und überall.
Der Schutzengel ist lebendig bei ihr und sie ist
deswegen auch nicht stolz..." Im Himmel und
auf der Erde gibt es wohl ganz andere Dinge,
schließt Laurentin, als in der Abstraktion
unserer Theologie."
Prof. Emanuele Mor, Dozent für
Elektrochemie, Universität Genua
Die Auflage der gegenwärtigen Ausgabe
besteht aus 9500 Exemplaren und die Post-
versandkosten sind weit höher als der Druck
selbst, wenn berücksichtigt wird, daß der
größte Teil ins Ausland geht.
Jedes Exemplar hat Lire 350 (DM 0,45) an
Selbstkosten (alles inbegriffen).
Allen, die das Blatt unterstützen vielen
Dank. Leider können wir nicht immer persön-
lich allen danken.
P. G.
Tonband - Telefondienst MEDJUGORJE:
Schweiz: 041 - 72 93 72 - Österreich: 0222 -
15 91 - Deutschland: 07302 - 89
SCHIO: Bingen (D) 06721 2387
Meran (Südtirol) 0473 211622