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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 108 (Dezember 1993)

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108
Á
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Botschaft vom 25. November 1993
"Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, euch
in dieser Zeit, wie nie zuvor, auf das
Kommen Jesu vorzubereiten. Der kleine
Jesus soll in euren Herzen zu herrschen
beginnen. Nur dann werdet ihr glücklich
sein, wenn Jesus euer Freund ist. Es wird
euch nicht schwerfallen zu beten, Opfer
darzubringen, die Größe Jesu in eurem
Leben zu bezeugen, denn Er wird euch
Kraft und Freude in dieser Zeit geben.
Ich bin euch mit meiner Fürsprache und
meinen Gebeten nahe und liebe und seg-
ne euch alle. Danke, daß ihr meinem Ruf
gefolgt seid!"
Die Freundschaft mit Jesus ist das
Glück, mit dem wir alle Prüfungen
bestehen können
Die Muttergottes hat ihre Augen auf diese
Zeit gerichtet, was sie zweimal in der Bot-
schaft wiederholt. Jede Zeit ist eine große
Gelegenheit der Gnade, die wir nicht versäu-
men dürfen. So ist es auch mit jedem Weih-
nachten, in welchem das Erscheinen des klei-
nen uns geborenen Kindes, des Sohnes, der uns
gegeben wurde, uns die Herzen im Vertrauen
auf die Güte Gottes und Seiner Liebe für die
Menschen öffnet (Tit 3,4). Die Muttergottes
sagt, daß wir uns von jetzt an vorbereiten sollen
wie noch nie zuvor, denn die Zeiten sind trau-
rig und die Angst vor den Ereignissen kann uns
ablenken, sodaß wir unfähig werden, die Ga-
ben zu empfangen, die aus der Höhe kommen.
Also mehr Andacht, Rückkehr zum Gebet und
Fasten; sooft wie möglich die hl.Messe besu-
chen, zur ehrlichen Beichte, die eine wahre
Umkehr sei; die Wiederversöhnung mit jedem
Menschen, als unseren Bruder!
Aber vielleicht sagt die Muttergottes auch,
wir sollen uns wie nie zuvor vorbereiten, damit
wir viel größere Gnaden empfangen können,
wenn wir viel schwereren Ereignissen beste-
hen müssen, in welchen sich der Herr zur
Reinigung der Erde offenbart. Jesus muß Kraft,
Trost, Schutz und Hilfe für den großen Kampf
sein. Maria verspricht uns nicht die Beendi-
gung der Kriege und der Unordnung, sowie
Überwindung des Hasses, wer sich aber wie
nie zuvor ernsthaft vorbereitet, sichert sich die
einzige große Gabe: den kleinen Jesus und
seine Freundschaft. Sie sagt nicht, daß wir an
Weihnachten Jesus sehen werden, wie Er die
Welt regiert, aber wenn wir es wirklich wollen,
können wir glücklich sein, Jesus aus der Nähe
zu entdecken, damit Er in uns als unser Freund
regiere. Jesus hat diesen Titel „Freunde“ Sei-
nen Aposteln gegeben, die Sein Wort gehört
haben (Joh 15). Dieses Wort „Freund“ hat eine
außergewöhnliche Kraft, denn es berührt die
intimsten Seiten des Herzens. Der Freund Jesus
ist nicht ein ferner Gott, sondern ein Gott, der
uns nahe ist, immer treu. In diese Freundschaft
eintreten heißt: erfahren wie groß und mächtig
Er in uns ist.
Dann wird es auch nicht schwer sein zu
beten, weil wir trotz aller Sorgen mit Freude
Zeit finden werden, um mit dem Freund
zusammenzusein. Und für diesen Freund wird
es auch einfach sein, Opfer zu bringen, zu
verzichten, Versuchungen zu überwinden, die
Sünde zu meiden. Jesus bei uns zu haben ist ein
Glück, welches nicht vergleichbar ist mit ir-
gend einem anderen Glück. Dies ist die Gabe,
die der Himmel uns macht. Um diese zu besit-
zen, müssen wir alles geben, genau wie wir für
einen Schatz und eine kostbare Perle alles
geben. Für die Welt ist der kleine Jesus, die
Weihnachtsgabe, eine kleine Sache. Aber für
den, der glaubt, ist Es die größte Gabe, die
einzig wahre Größe des Lebens. Was ist der
Mensch ohne Ihn? Im zweiten Teil der Bot-
schaft scheint es, die Muttergottes verspreche
keine leichten Zeiten, aber sie sagt, wenn wir
in dieser Zeit wirklich Seine Freunde sind, wir
keine Schwierigkeiten haben werden, für Ihn
in einer gegensätzlichen Welt Zeugnis abzule-
gen, wenn auch unter großen Opfern. Denn Er
ist es, der die Kraft und die Freude gibt. Uns
wird eine besondere Gnade verliehen, um be-
harrlich zu bleiben im Gebet, damit wir die
Größe Jesu vor dem Nichts der Welt bezeugen;
die Hoffnung der Christen denen kundtun, die
in diesem babylonischen Chaos alles verlieren
werden, weil sie Gott verloren haben. Für alle
diejenigen, die ihrem Ruf gefolgt sind, sagt die
Muttergottes: Ich bin euch nahe, ihr könnt euch
immer auf meine Anwesenheit verlassen. Ich
bete für euch und setze mich immer für euch
und für alle ein, damit ihr euch alle dieser
meiner von Jesus gegebenen himmlischen
Gabe, öffnet, während der Betrug Satans
schwindet.
Das Geheimnis der Fruchtbarkeit
Das Gesetz der geistigen Fruchtbarkeit
betrifft jeden Christen, der nicht allein bleiben
darf. Um aber Mutter Jesu zu werden (Mt
12,50), muß man die Bereitschaft Mariens
haben, d.h. ein jungfräuliches Herz wie das
ihre: virginitate concepit, und, in inniger Ge-
meinschaft bei der Anbetung Gottes, der All-
macht Gottes Raum geben.
Das Geheimnis unserer Fruchtbarkeit.
So spricht der Herr zu Dir: „Ich will, daß du
meiner Allmacht glaubst und nicht deiner Tat;
daß du versuchst, meine Tat wirken zu lassen
und nicht die deine in anderen. Suche meine
Vertrautheit, erfülle meinen Wunsch, dich zu
besitzen, dich zu bereichern, dich zu lieben,
wie ich es will. Laß dich lieben, laß mich in dir
ausruhen, laß mich dauernd in dir meine All-
macht austoben.
Wenn du vor mir verharrst, meinen Wün-
schen anhängend, wenn du dich nicht sorgst,
selbst für dich zu handeln, für das Gelingen zu
laufen, zu sagen, selbst getan zu haben, dann
hast du bewiesen, daß du an meine Allmacht
glaubst; ich werde eng mit dir zusammenarbei-
ten, wenn du sprechen, gehen, arbeiten, im
Gebet verharren oder schlafen wirst: Meine
Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde
gemacht hat
(Psalm 121,2).
Wenn du bei mir bleiben wirst ohne zu
laufen und dich um nichts sorgen wirst, und
dich in vollem Vertrauen mir überläßt, werde
ich dir alles geben, was du brauchst, gemäß
meinem ewigen Plan. Ich werde dir die Gefüh-
le geben, die ich von dir wünsche, ich werde dir
ein großes Mitleid für deinen Nächsten verlei-
hen und ich werde dich sprechen und wirken
lassen, was ich will. Dann wird deine Tat
meiner Liebe entspringen. Ich allein, nicht du
mit deiner Geschäftigkeit, wird neue Kinder
zeugen können, die aus mir geboren sind. So
viele werde ich zeugen, je mehr du bereit bist,
ein wahres Kind zu sein, wie es mein Ein-
geborener war; du weißt auch, wenn du meinen
Willen tust, du mein Bruder, meine Schwester
und Mutter sein wirst, um mich in den anderen
zu zeugen, denn ich werde Leben anderen
Kindern schenken und mich wahrer Kinder
bedienen. Alles, was du zur Erfüllung tust, ist
Rauch, im Vergleich zu dem, was ich im Ge-
heimen in jenen vollbringe, die mich lieben.“
Sind wir wie Maria und Jesus wird geboren
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Jene silberne Strahlen!
Bei der zweiten Erscheinung der hl. Katha-
rina Labouré in Rue de Lubac in Paris am
27.11.1930 hielt die Muttergottes einen klei-
nen Globus in den Händen, als Zeichen für die
Welt in ihren Händen. Dabei erschienen an
ihren Fingern viele goldene Ringe mit Edel-
steinen, die Licht ausstrahlten . Als die Erdkugel
verschwand, breitete sie ihre Hände nach un-
ten aus und daraus kamen Lichtstrahlen, die
die Erdkugel unter ihren Füßen umhüllten. Ein
Teil dieser Strahlen war goldfarbig, ein Teil
silbern. Die goldenen Strahlen - sagte dann die
Seherin - sind die Gnaden die die Muttergottes
auf uns schon zufließen ließ. Die silbernen sind
die Gnaden, die sie für uns bereithält und die
sie uns geben wird, wenn wir sie darum bitten.
Laß uns den „Bund“ mit unserer Mutter
erneuern: Ich gehöre ganz Dir, o Maria, und
alles was mein ist ist dein; du wirst mir alles
geben, was ich mir in meiner Unwissenheit
nicht zu wünschen wußte aber größer ist als
das, wofür ich bis jetzt gebittet hatte. Wir
erkennen in diesem Bund, der dem Bündnis
zwischen Jahwe und seinem Volk gleich ist,
die vollkommene Hingabe von uns selbst an
Maria, damit sie uns geben kann, was sie für
uns wünscht, wenn wir uns von ihr nach ihrem
Wunsch gebrauchen lassen, so wie uns der
Heilige Montfort lehrt.
Die Ablehnung einer absoluten morali-
schen Ordnung bedeutet Mißtrauen in die
Weisheit Gottes und führt den Menschen
zur Selbstvernichtung
Die Frage des Pilatus: „Was ist Wahr-
heit?“ entsteht in einer trostlosen
Unschlüssigkeit des Menschen, der oft nicht
mehr weiß, wer er ist, von woher er kommt und
wohin er geht. Und so wohnen wir nicht selten
einem furchterregenden Fall der Person in
Situationen fortschreitender Selbstzerstörung
bei. Wenn man einigen Stimmen Glauben
schenkt, scheint es keine moralischen Werte
mehr zu geben, die als absolut unzerstörbar
gelten. Wir haben alle die Verachtung des
menschlichen, schon empfangenen, aber
ungeborenen Lebens vor Augen; die andau-
ernde Verletzung grundlegender Rechte der
menschlichen Person; die schändliche Zerstö-
rung von Gütern, die für ein menschenwürdiges
Leben nötig sind. Im Gegenteil, etwas viel
Schwerwiegenderes ist passiert: der Mensch
ist nicht mehr überzeugt, daß er allein in der
Wahrheit die Rettung finden kann. Die retten-
de Kraft des Wahren wird angefochten, indem
man allein der Freiheit, die jeglicher Objekti-
vität beraubt ist, die Aufgabe anvertraut, selb-
ständig zu entscheiden, was gut und was böse
ist. Auf theologischem Gebiet führt dieser
Relativismus zu Mißtrauen gegenüber der
Weisheit Gottes, der den Menschen mit der
moralischen Ordnung führt. Den Vorschriften
des moralischen Gesetzes setzen sich die soge-
nannten konkreten Situationen entgegen und
man hält im Grunde genommen Gott als das
immer wahre Gut des Menschen.
(Veritatis
Splendor, 84)
Dies ist die große Plage der Christen: das
Mißtrauen in die Weisheit Gottes. Ist unser
Vertrauen nur Christus und Seinem Worte
geschenkt, oder unseren bequemen Überle-
gungen zugetan, um unsere sogenannten be-
sonderen Situationen ‘einzurichten’? Ist es
wichtiger unser Urteil zu retten oder uns gänz-
lich dem Urteil Mariens zur Verfügung zu
stellen, die sich seit so langer Zeit uns offen-
bart?
Der Papst - Zeichen des Widerspruchs
Leider scheint jedes Wort, Schriftstück
oder Dokument des Papstes in den westlichen
Ländern Gegenstand herber Kritik, Diskussio-
nen und Ablehnung zu sein. Sehr aktuell sind
die Worte des hl. Paulus an Timotheus: Denn
es wird eine Zeit kommen, in der man die
gesunde Lehre nicht erträgt, sondern nach
eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht,
die den Ohren schmeicheln.
(2 Tim 4,3)
Die Madonna, in der Erscheinung in
Slowenien, hat den Priestern betrübt gesagt:
Kehrt zu den Quellen des Christentums zu-
rück... In den von der Kirche herausgegebe-
nen Dokumente, vom Hl. Geist inspiriert, sind
die Fundamente für die spirituelle Erneue-
rung der Kirche enthalten... Viele verpflichten
sich nicht, sie kennen zu lernen. Sie sind Werk
des Hl. Geistes... Die Unkenntnis der Doku-
mente der Kirche hindert den neuen geistli-
chen Wind, der die Kirche zu erneuern wünscht,
sie von den Bächen des Bösen und dunklen
Kräften, die sie befallen, zu schützen.
(Sept.
1993) Ihr könnt nicht ahnen, welchen Gefah-
ren in Bezug auf Doktrin und Moral die von
der kommunistischen Herrschaft kommenden
Völker ausgesetzt sind; wie Satan versucht,
ihre Priester zu zerstören, die plötzlich den
Theorien und Entgleisungen des Westens aus-
gesetzt sind und diese vorher nicht kannten; zu
viele... fallen darauf hinein! Hier die Behaup-
tung eines jungen Pfarrers in seiner sonn-
täglichen Homelie: „Der neue Katechismus
und die Enzyklika über die Moral (Veritatis
Splendor), sind ein Beispiel des Mißbrauchs
der Macht der Kirche...“ Ich glaube jedoch,
daß dieser nicht der einzigste ist, sich so zu
äußern. Zum Glück gibt es auch noch andere
Stimmen: „Die neue Enzyklika von Papst Jo-
hannes Paul II. bestätigt neuerdings eindrucks-
voll die Würde und Berufung des Menschen
im Plane der Schöpfung Gottes. Angesichts
der Opposition vieler, richtet der Papst das
Augenmerk auf die wahre Freiheit des Men-
schen, und, mit der ihm eigenen Güte und
Liebe läßt er den Blick auf die wirkliche Be-
deutung der moralischen Lebenswerte des
Menschen und der Gesellschaft richten.
(Ulrich Ochs, „Mir“ 24) MD
Für die geweihten Seelen
Advent: Das Heidentum des Herzens
bekämpfen um die Eucharistie als
Geschenk für sich zu leben
Das Verbleiben in der Stumpfheit und das
nicht Suchen nach dem Willen Gottes in der
Adventszeit ist der negativste Aspekt. Das
nennt man das Heidentum des Herzens, das
seinen Ursprung in der bewußten Ablehnung
Gottes hat, dem wir Idole gegenübersetzen.
Um uns selbst zu reinigen, müssen wir nicht
auf die Fastenzeit warten; die Sünde in uns zu
zerstören, war seit jeher unsere Aufgabe. Wer
diesen Willen zur Reinigung hat, wird auch
Hoffnung zur Veränderung der Welt haben,
denn nur aus einer persönlichen Änderung
kann eine neue Menschheit entstehen. Wenn
wir Christen diesen brennenden Wunsch aus
unserem Blickfeld verlieren, verlieren wir al-
les. Wer sich in Gott verwurzelt, ändert und
verwandelt alles um sich. Die Umkehr ist
totaler Wandel der Person, sie ist vollständige
Zustimmung zum Willen Gottes; wenn je-
mand behauptet bekehrt zu sein, seine Mei-
nungen, Ideen und seinen Hang weiterhin be-
haltet, ist seine Bekehrung nicht echt! Unter
den Christen dominiert eine ‘Verkalkung’ al-
ter, sündhafter Gewohnheiten, die den Nei-
gungen und Gefühlen anhängen. Wenn man
sich an diesen Gewohnheiten festfährt, kann
der Glaube keinesfalls wachsen. Er wächst nur
dann, wenn man aus der Freiheit des Herzens
immer ein bedingungsloses Ja zum Willen von
außen und nicht zum eigenen Willen spricht:
Getsemani ist wahrer Glaube!
Unser Gott spricht, wirkt, schreitet ein; es
gibt nur einen Weg zu wissen, ob wir an Ihn
glauben: Wenn wir Seinem geoffenbarten
Willen beistimmen, z.B. in Fatima oder
Medjugorje. Es ist sinnlos sich hinter der Recht-
fertigung zu verstecken, daß es in der katholi-
schen Kirche nicht nötig ist, an die Erscheinun-
gen zu glauben; sicher, es ist nicht nötig, je-
doch ist man dumm und hochmütig, nicht die
Geschenke Gottes anzunehmen. Es ist nicht
möglich an das Dogma der Unbefleckten zu
glauben und gleichzeitig überzeugt sein, diese
Unbefleckte lebe und wirke nicht! Der Wille
Gottes offenbart sich auf verschiedene Weise:
Er ist immer neu und bewegt uns mit Zeichen,
denen wir Folge leisten sollen. Das kostet uns
Mühe, denn es handelt sich darum, etwas nach-
zufolgen, das wir nicht entworfen oder ausge-
dacht haben und von dem wir nicht so recht die
Umrisse erkennen; der hl. Paulus sagt: Denn
alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen,
sind Söhne Gottes
(Röm 8,14). Es ist ein reifes
Verhalten, immer in die Fußstapfen des hl.
Geistes zu treten, der uns Wege auftut, die
nicht die unseren sind. Der Glaube wird nicht
von uns bestimmt. Seht, deshalb ‘verkalken’
die alten Gewohnheiten das Herz: Es ist als ob
jemand, zwar im guten Glauben, alles schon in
Ordnung gebracht hätte; der Hl. Geist wagt es
nicht mehr, ihn anzusprechen, weil alles schon
vorherbestimmt ist.
In unserem ‘guten’ christlichen Leben
müssen wir lernen jeden Tag umfangen zu
werden, damit der Hl. Geist immer einschrei-
ten kann. Dem Hl. Geist nachfolgen, ist die
erste, wahre, große Voraussetzung zum Glau-
ben: Die Muttergottes hatte die Verkündigung
nicht vorgesehen und auch nicht vor-
programmiert, sie hat sich jedoch von Gott
umfangen und aufnehmen lassen. Von diesem
Augenblick an war ihr Weg immer von
Herzensmühe gezeichnet (Redemptoris Mater),
Dingen zu folgen, die sie zwar sah, aber nicht
imstande war bis auf den Grund zu verstehen,
ausgehend von der Prophezeiung des Simeon
bis zur Auffindung Jesus im Tempel. Es ist an
der Zeit, daß jeder Geweihte eine beträchtliche
spirituelle Freiheit besitze, im geistlichen Le-
ben energischer sei, Kraft den nach ‘etwas’
suchenden Seelen übertrage; umso mehr ist es
wichtig, daß die Priester mehr von sich selbst
aufs Spiel setzen, den Brüdern mehr vergeben,
um dem Hl. Geist zu erlauben, daß er auch zu
ihnen spreche. Man muß aus den üblichen
Schemas herausgehen, sonst stirbt der Glaube,
und, ohne ihn erkennt man nicht mehr den
Willen Gottes. Es herrscht Blindheit (vgl. Joh
9) vor, die dem Mangel an Glauben entspricht
und die große Sünde der Christen ist. Das
Mysterium der Menschwerdung, d.h. Jesus
mit uns, ist der wahre Unterscheidungspunkt
für alle, der Ehrerbietung, Eifer, Respekt, eine
totale Zustimmung zur Hl. Eucharistie, erfor-
dert; man muß zu einem authentischen Glau-
ben in Bezug auf die Gottheit und Menschlich-
keit Christi, der lebt, zurückkehren. Kehrt man
nicht zur Eucharistie zurück, schreitet das
2
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Heidentum in jeder Weise voran, auch wenn
versucht wird, im Namen des Wortes Gottes,
Taten zu rechtfertigen, die jedoch nicht zu Gott
führen. Christus ist anwesend: Das Christentum
weiß, daß auf Ihn seine Hoffnung und auch die
Wonne in seinem Herzen, trotz Leidens, ge-
baut ist. Die Hoffnung ist alle Tage in der
Tatsache erfahrbar, daß sich der lebendige und
wahre Christus uns anbietet. Die Eucharistie
ist lebendige Anwesenheit Gottes im ewigen
Anerbieten, zur Rettung der Menschen; Chri-
stus ist: Der sich immerwährend zu unserer
Rettung Anbietende. Der Advent ist auch Zeit
der Verkündigung der Wahrheit, mit all unse-
rer Kraft. Oftmals erliegen die Christen dem
Mindewertigkeitskomplex und vermögen nicht
so recht verkünden. Die erste aus unserer Wei-
he erwachsende Aufgabe ist Dienen und die
Wahrheit verkünden und dies kann nicht durch
den Dienst am Armen ersetzt werden, denn das
nennt sich Humanismus und nicht Christentum.
Zur Verkündigung müssen wir den Hl.
Geist anrufen, damit Er uns überzeuge, denn
Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit
gegeben, sondern den Geist der Kraft, der
Liebe und der Besonnenheit
(2 Tim 1,7). Wir
dürfen nicht die Wahrheit im Namen einer
falschen Demut verheimlichen; sie muß im-
mer und auf jeglicher Weise verkündet wer-
den. Der Dienst an der Eucharistie wird zu
einer konstanten Kniebeuge, einer Kniebeuge
vor einem lebendigen, wahren Christus, damit
die Wahrheit und die Hoffnung sich auf Erden
ausbreite. Die reelle Möglichkeit neuer Him-
mel und einer neuen Erde gründet in der
authentischen Existenz des Mysteriums der
Menschwerdung. Alles muß wieder der
Eucharistie dienlich sein: die Tat, die Gedan-
ken, die pastoralen Verpflichtungen, die
Verkündigung an den Seelen, die Führung der
Herzen. Selbst die Sakramente sind Verbrei-
tung der Eucharistie und in ihr finden sie in
aller Fülle ihren Sinn. Die Adventszeit ist Zeit
der Bekehrung zum Allerheiligsten; Maria
würde sagen: Lebt die Eucharistie gut. Tretet
in die Dynamik Jesu ein, der sich immer-
während anbietet.
Nike
Zufall oder liebvolle Antwort?
Es hat uns überrascht, daß die Muttergottes
in ihrer letzten Oktober-Botschaft zum ersten
Mal über den Krieg in Jugoslawien gesprochen
hat. Und das scheint genau dem Echo-Leser
Antwort geben zu wollen, der neulich gefragt
hatte: „Warum spricht die Muttergottes nie
über diesen Krieg, als ob er sie nicht interessie-
ren würde?“. Und sie hat nicht nur darüber
gesprochen, sondern sie hat uns auch die Ursa-
chen von diesem so lang dauernden Krieg
verraten: Ihr lebt nicht oder ihr lebt zu wenig,
was ich euch sage...aber ich kann euch nicht
helfen, wenn ihr die Gebote Gottes nicht lebt,
wenn ihr die heilige Messe nicht lebt und wenn
ihr von der Sünde nicht abkehrt.
Sie scheint das zu bestätigen, was auch in
diesen Seiten über diese schreckliche Tragödie
mit den Ursachen und der langen Dauer wie-
dergegeben wird: O Jerusalem, wenn doch
auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir
Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen
Augen verborgen. (Lk 19,42). Es soll uns nicht
überraschen, daß sie ihren fragenden Kindern
das bestätigt, was ihnen der Hl. Geist eingibt.
„Sicher, - scheint sie zu sagen - so ist es: Das
hat mein Sohn Jesus gesagt“.
Die Erlösung wird kommen !
Brief zur Adventszeit 1993 von
P. Tomislav Vlasic'
Der Friede sei mit Dir, Schwester! Der
Friede sei mit Dir, Bruder! Wieder einmal
wende ich mich an dich. Mit dir zusammen
möchte ich der Erlösung entgegengehen. Sei-
en wir zusammen mit Maria, in ihrem
unbefleckten Herzen. Lesen wir diesen Text
und teilen ihn ein in vier Wochen bis Weih-
nachten. Kehren wir ein in Gebet, Anbetung,
Fasten und Entsagungen. Gehen wir vorwärts.
Weihnachten liegt vor dir. Es kommt nicht zu
spät, sondern wird ganz gewiß am 25.12. ge-
feiert. Und was erwartest du für dich selbst, für
deine Familie, für die Kirche, für die Welt?
Welche Sicherheit? Sind da nicht in dir Hoff-
nungslosigkeit, dunkle Gedanken, Traurigkeit,
wovon du dich nicht befreien kannst? Beunru-
higen dich nicht schlimme Prophezeiungen, so
daß sich in dir Katastrophenstimmung breit-
macht und du in panische Angst gerätst? Viel-
leicht überhörst du sogar die liturgische Bot-
schaft des Advent. Dann wird sie dein Leben
nicht verändern. Sind Individualismus, Kälte
in den Beziehungen, Schadenfreude, böse
Absicht zu deinen „Tugenden“ geworden?
Vielleicht ist es sogar schon dein unveräußer-
liches Recht geworden, daß du dich in die
Traurigkeit einschließt, und auch in Zorn, Trotz,
Starrsinn, Verbitterung, unaufhörlichem
Streit...? So bist du krank und ein hoffnungslo-
ser Fall. O, wenn du dir wenigstens darüber im
klaren wärest! Dann könnte man anfangen, die
Hoffnung zu suchen. Ich möchte dir diese
Hoffnung verkünden: DIE ERLÖSUNG WIRD
KOMMEN! Öffne ihr die Tür deines Herzens.
Gott ist auf dein Ja angewiesen, so wie es
auch für die Muttergottes notwendig war. Öff-
ne Dich innerlich! Suche nicht mehr oder ver-
such nicht herauszufinden, wer und warum
dich jemand verschlossen hat; ebenso nicht,
warum du dich selber verschlossen hast. Fang
einfach an, dich von innen heraus zu öffnen.
Denn nicht eine einzige Botschaft, die außer-
halb dir steht - käme sie von Jesus, der Mutter-
gottes oder von Heiligen - käme sie durch dich
oder durch andere - kann dich ändern, wenn du
sie nicht in dir erlebst als Botschaft der Befrei-
ung und Erlösung. Und Gott spricht zu jeder
Seele in ihrem Innern, ruft sie bei ihrem Na-
men. Der Erlöser ruft Menschen in jeder Situa-
tion und Verlorenheit an! Überall kann er Ihn
hören; sogar dort, wo man es niemals erhofft
hat.
Bete mit Maria! Sie hat den Herrn gehört
und ihr Fiat gesprochen. Über alle Grenzen der
Erwartung hinweg empfing sie und verneigte
sich vor dem Unsichtbaren-Unfaßbaren, aber
Allmächtigen (vgl. Lk 1, 26-38)...Sie vertraute
Gott und in ihr ereignete sich die Erlösung. Ihr
ganzes Sein erblühte in der Erlösung (vgl. Lk
1, 39-56). Die Muttergottes ist dir Wegweiserin,
erlöste Wirklichkeit; und Mutter, die in dir die
Erlösung gebiert, genau wie Elisabeth. Du
wirst die Erlösung spüren.
Dies ist der Ruf an dich, daß du in dir hörst,
was du noch nicht gehört hast; daß du an-
nimmst, was du dir noch nicht zu eigen ge-
macht hast; und daß du noch einen Schritt dem
erfüllten Leben entgegengehst. Laß in dir auch
das erblühen, was noch immer an Leid und Not
in dir ist. Laß in dir aufleben, was bereits
erstorben ist. Geh mit Zuversicht und voller
Hoffnung voran. Laß deine Hingabe vollkom-
mene Freude im Herrn sein!
1. Opferseelen sind nichts besonders in der
Kirche! Das sind Christen, die Gott alles geben
wollen und von Ihm die Fülle des Lebens
erhalten. Diese Gläubigen sind das Herz der
Kirche (vgl. Mt 16, 13-26), denn sie wollen
von ganzem Herzen tun, was Jesus von der
Kirche wünscht. Jesus selbst, das Haupt der
Kirche, ging diesen Weg. Wer mit Ihm in
vollkommener Einheit sein will, muß in Seine
Gemeinschaft einkehren genau wie Maria un-
ter dem Kreuz.
So hat sie mit Jesus gelebt. So ist sie mit
Ihm in der Glorie und so tritt sie für die Men-
schen ein. So hat sie die Gläubigen aufgerufen
durch die Erscheinungen in Fatima. Die Seher
aus Medjugorje überbringen die gleiche Bot-
schaft: „Opfert euer Leben für die Rettung der
Welt! Ich bin mit Euch und danke euch. Im
Himmel werdet Ihr vom Vater den Lohn emp-
fangen, den Er Euch verheißen hat...“
(25.2.1988). Wenn wir der Muttergottes nicht
gehorchen und unser Leben Gott nicht auf-
opfern, dann wird der Satan das Leben töten, so
wie wir es jetzt im ehemaligen Jugoslawien
sehen (vgl. Botschaft vom 25.10.1993).
Die vollkommene Hingabe an Gott ist die
vollkommene Verwirklichung des Menschen
(vgl. Mt 6, 24-34). In der Hingabe an Gott wird
der Mensch geboren. Dann werden ihn die
Verfolgungen nicht ängstigen, sondern ihn selig
machen (vgl. Lk 6, 17-26 und Röm 8, 28-39).
Der Mensch, der Gottes Gesetz der Liebe er-
füllt, verwirklicht in sich die Fülle des Seins,
denn er wird dem Allmächtigen ähnlich und
überbringt anderen göttliches Leben (vgl. Lk
6, 27-38). Auf diese Weise gebären und retten
diejenigen, die sich in Liebe hingeben, die
Welt mit Gottes Gnade.
Wer die vollkommene Hingabe an Gottes
Liebe lebt, kann alles! (vgl. 1 Kor 13, 4-7).
Solche Seelen schauen durch alles Unsichtba-
re, durch alle wissenschaftliche und mystische
Erkenntnis und verstehen die tiefsten Geheim-
nisse. (vgl. 1 Kor 13, 8-13)
Wem kannst du dich vollkommen geben,
wenn nicht Gott? Wer will dir mehr geben als
Er? Wer kann dich vollkommener verwirkli-
chen? Er ist der einzige, der dich nicht aus-
nützt, sondern der in dir alles hundertfach
vermehren wird. Darum überwinde in dir die
Ängste und kleinliche Enge; laß die Fragen,
die aus egoistischem Herzen entspringen, die
nur auf sich und den selbstsüchtigen Gewinn
gerichtet sind. Gib Gott alles, damit du mit Ihm
in der vollkommenen Gemeinschaft des Le-
bens sein kannst! Gib Ihm alles, damit du von
Ihm alles bekommen kannst!
2. Entscheide Dich bedingungslos für Gott!
Laß es dich nicht stören, wer du bist, wie du
bist, was dein Beruf ist! Deine Armut, deine
Mißachtung durch andere, Mißerfolg, Sünden
der Vergangenheit, Krankheit, sind keine Gren-
zen, daß Gott sich in dir offenbart! Das sind
Grenzen für diejenigen, die weltlich und
pharisäisch denken.
Wichtig ist, daß du für dich keinerlei Be-
dingungen stellst vor Gott; genauso wie Er in
Seinem Geben dem Menschen gegenüber kei-
nerlei Bedingungen stellt, denn Er liebt Gute
und Böse (vgl. Lk 15). Laß deine
Unvollkommenheiten Bedingungen sein, daß
du nur Gott suchst und daß du Ihn bedingungs-
los lieben willst. Oh, wie würden deine
Unvolkommenheiten zu deinem Vorteil wer-
den! Oh, wie schnell würdest du die Erlösung
erfahren“!
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3. Verwandle die Last in einen Schatz! Du hast viel gelitten in
Familie und Ehe, bist unverstanden in der Gesellschaft, unerfüllt in der
Kirche...? Du trägst Kreuze, Wunden? Vielleicht bist du wegen der Last
auf dem Rücken gebeugt bis zur Erde. Darum bist du krank, unglück-
lich. Du gehst in die Kirche, betest, hälst dich für einen guten Christen,
aber du siehst unglücklich aus, bist todtraurig ...Unter der gleichen Last
kannst du vollkommen glücklich werden. Wenn du auf dem Rücken
einen Schatz tragen würdest, wäre er auch genauso schwer wie dein
Kreuz, du wärest doch glücklich. VERWANDLE DIE LAST IN
EINEN SCHATZ! Dein Kreuz ist die Last deiner Sünden und der
Sünden derer, die dir am liebsten sind. Jesus möchte, daß du glücklich
wirst und daß auch deine Liebsten glücklich werden. Wer wird Ihm
helfen, das Kreuz für euch zu tragen? Verstehst du, daß Er dich braucht?
Opfere dich bereitwillig auf, trage das Kreuz in Liebe zu Jesus. Die Last
wird zum Schatz. Es genügt nicht, daß du als Christ gelitten-ertragen
hast. Was du nicht bereitwillig aufgeopfert hast, mit Vertrauen und
Glauben erfolgreich getragen hast, das verbleit auf dir als Last, denn du
warst gezwungen. Um zu einem reifen, erlösten Christen zu werden, ist
es notwendig, daß du dich aus Liebe zu Gott darbringst. Denn du bist
Gott gefällig, glücklich in dir selbst, und Speise für die anderen:...Gib
dich bereitwillig dem Vater, nähere dich Ihm in Liebe mit dem Kreuz
auf dem Rücken und sage: „Vater, gerne trage ich dies für meine
Erlösung und für die Erlösung derer, die mich belastet haben. Verzeihe
mir und ihnen. Ich danke Dir, daß Du mich mit Deiner Liebe erleuchtet
hast, und daß ich verstehen kann, wie fruchtbar mein Leid ist. Gib mir,
daß ich leise hingegeben zu Dir gehe wie Dein Sohn Jesus!“...Deine
Dunkelheit wird sich langsam in Licht verwandeln, wird dein Gesicht
erhellen und das Kreuz wird dir zum Schatz. Kreuz, Leid, die einzige
unerlöste Wirklichkeit in dir wird zur Erlösung werden, wird zu einem
Mittel des Heiles für andere. Verwandle die Last zum Schatz!
4. Opfere dich auf für den Nächsten! Deine größten Schmerzen
kommen von deinen Nächsten: von deiner Familie, deinen Freunden,
deinen Nachbarn... Sie sind dir besonders nahe. Von ihnen kannst du
nicht fortlaufen, aber mit ihnen bist du auch ausgesöhnt! Mit ihnen bist
du vom Mutterschoß an verbunden, mit anderen im Laufe des Lebens.
In den zwischenmenschlichen Beziehungen wurden Wunden geschla-
gen. Du kannst ihnen nicht entkommen! Entweder sich mit ihnen in
Gott aussöhnen oder leiden! Mit ihnen halt dich auch in Gnade
zusammen. Söhne Dich aus. Was aber tun, wenn sie nicht wollen, wenn
sie auch weiterhin boshaft sind? Das macht nichts!
Übergib Gott all das, was sie dir genommen, vorenthalten haben -
gib ihnen auch das und verzeih ihnen. Anstatt, daß du in dir ihre
schlechten Worte, Gedanken, ihren Haß, ihre Aggressivität, sammelst,
opfere es bereitwillig Gott auf. Opfere Ihm auch Deine Wunden auf und
bitte um Verzeihung für jene, die dich verwundet haben. Dann wird
Gottes Leben, Sein Friede und Seine Freude in dir einkehren...Wenn du
auch nackt bist wie Jesus in der Krippe, so wirst du doch Gott
wohlgefällig sein, und andere können in dir Versöhnung finden, kön-
nen das Kind Gottes finden, das versöhnt.
Fazit: Das Christentum ist kein harter Weg, aber dringe durch bis
zur Mitte, bis zum Innersten der Steine und erweiche sie. Es ist nicht
finster, aber geh bis zur Tiefe von Dunkelheit und tödlicher Hoffnungs-
losigkeit und erwecke die Menschen zum Leben. Das ist kein Weg in
die pathologische Wirklichkeit, sondern führt aus ihr heraus...Wer in
diese schwere, kalte, hoffnungslose Wirklichkeit der Schichten der
menschlichen Seele einkehren will, muß volkommen werden und sich
einfach geben, wie Jesus. Dann wird in Ihm und durch Ihn neues Leben
geboren - vollkommen göttlich und vollkommen menschlich!
Geh mutig voran wie Maria! Wenn du gehen würdest, könntest du
als Armer die Welt bereichern. Als Sünder und als verdorbener Mensch
wirst du gerettet. Aus tödlicher Hoffnungslosigkeit wirst du neu gebo-
ren. Denen, die dir alles genommen haben, kannst du erst dann alles
geben. Der Erde, die sich in Hoffnungslosigkeit und Dunkelheit drehte,
wirst du das Licht tragen (vgl. Jes 9, 1-3. 5-6). UND AUCH DU WIRST
ERLÖSUNG ERFAHREN!
F R O H E W E I H N A C H T E N !
Der Herr segne dich und behüte dich. - Amen.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig. - Amen.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil. - Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
komme auf dich herab
und bleibe bei dir allezeit. Amen.
Lama dei Peligni, den 13.11.1992
P. Tomislav Vlasic' (übersetzt aus dem Kroatischen)
Eine stark „verjüngte“ Akademie auf Pilgerfahrt nach Lourdes
als Dank für fünfzehn Jahre Pontifikat von Johannes Paul II.
Kard. Andrej Deskur, Präsident der Pontifikal-Akademie der
Unbefleckten, hat in Begleitung von einigen Hunderten Mitgliedern
der Akademie eine Pilgerreise nach Lourdes vom 5. bis 8. November
1993 angeführt. Diese Reise war eine Geste des Dankes für 15 Jahre
Pontifikates von Johannes Paul II. Der Kardinal wollte zu Füßen der
Grotte von Massabielle mit den Jugendlichen der „Casa di Maria“, den
Priestern und Laien, sein Magnificat für die großen Dinge singen, die
der Allmächtige in diesen 15 Jahren Pontifikates vollbracht hat. Maria
wollte er das „Totus Tuus“ wiederholen, damit der Papst und sein
Lehramt stärker als alles Dunkel seien. Die im Schatten der Akademie
geborene geistliche Familie, besonders die Jugendlichen der „Casa di
Maria“ und die Mitglieder des Vereins „Gänzlich Dein“, wollten sich
der Unbefleckten Jungfrau, Zuflucht der Sünder und liebevolle Mutter,
anvertrauen, um die Kraft und nötige Liebe zu erhalten, alles zu
verwirklichen, was der Papst zur Lebensaufgabe den Mitgliedern der
neugeborenen Akademie auferlegt hat: seid irgendwie ihr eigenes
Wort, auf Erden lebend und wirkend.
An der Wende zum dritten
Jahrtausend des Christentums, wollte der Kardinal alles in die Hände
der Unbefleckten legen und das gerade dort, wo Maria ihren glorreichsten
Titel geoffenbart hat.
(Aus „Osservatore Romano“, 10. November 1993)
Damit die Unbefleckte nicht nur Wort bleibt
Kard. Deskur faßte in einer Meditation in Lourdes für die Mitglieder
der Akademie kurz zusammen: Er erzählte von der engen Verbindung
zum jungen Wojtyla, seit dessen Anfängen zur Berufung als Priester
und von seiner Ergebenheit zur Madonna als Sklave der Liebe, die der
Richtung des hl. Grignon de Montfort entspricht. Die Tonsur erfolgte
in derselben Messe, bei der Karol Wojtyla zum Priester geweiht wurde
und es folgte die Zusammenarbeit beim Konzil, wo er vom Erzbischof
von Krakau zum Sachverständigen berufen wurde; vor allem aber die
alle überraschende barmherzige Geste, als er gerade zum Papst
ernannt, den Freund in der Polyklinik Gemelli besuchte, in der dieser
wegen schwerer Krankheit lag. Der Kardinal fragte sich: Warum hat
der Papst heute die marianische Akademie der Unbefleckten nach 70
Jahren Untätigkeit zu neuem Leben erweckt und neue Impulse verlie-
hen? Nun also, nach dem II. Vatikanischen Konzil, in einer
unverstandenen ökumenischen Atmosphäre, ist von verschiedenen
Seiten die Ergebenheit zur Madonna als Hindernis für die Annäherung
der Kirchen angesehen worden. Während eines mariologischen Tref-
fens wurde sogar vorgeschlagen, die bedeutendsten Wahrheiten über
Jesus zu „teilen“, die von anderen als unwichtig bzw. zweitrangig
betrachtet wurden. Auf diese Weise wollte man Maria in die zweite
Reihe verbannen. Das kann aber nicht geschehen, denn das Mysterium
Jesu beinhaltet auch jenes Mariens. Nach dem Willen des Vaters ist die
Unbefleckte zum Orte bestimmt worden, in dem sich Er wie in einem
neuen Paradies dem Menschen sichtbar gemacht hat; außerdem ist es
Bedingung, weshalb die Menschheit Gott begegnen konnte und jetzt
begegnen kann. Wir können ohne Maria nicht sein, denn jedes Leben
hat eine Mutter nötig. Ohne Maria ist weder christliches Leben, noch
Evangelisation möglich. Oftmals will man Maria mit dem Vorwand
eines Christus-Zentrismus beiseite schieben, d.h. praktisch weg-legen,
obwohl Gott, in Seiner Freiheit, sich ausgesucht hat, durch sie auf die
Welt zu kommen und auch heute noch in das Leben der Seelen
einzukehren. Nun will die Gründung einer pontifikalen Akademie
daran erinnern, daß die die Madonna betreffenden Wahrheiten, von
erstrangiger Bedeutung sind. Viele getrennte Kirchen suchen bei den
Katholiken gerade die Marien-Verehrung. Als einige orthodoxe
Patriarchen in der Basilica S. Maria Maggiore eintraten und die Krö-
nung Mariens und die anderen Mosaiken sahen, die die Apsis beherr-
schen, riefen sie aus: „Hier sind wir vereint!“ In einigen deutschen
Ländern (nicht allen) z.B. besteht nach dem Konzil keine große
Marien-Verehrung mehr, und Schuld daran ist das Bestreben, die Rolle
Mariens bei der Auferstehung zu vergessen oder zu beseitigen. Die
Akademie ist der Unbefleckten Empfängnis gewidmet, denn dieses
Mysterium birgt die Botschaft mit einer außerordentlichen Aktualität
in sich. Sie erinnert den Menschen von heute daran:
1. Daß das Leben des Menschen seit der Empfängnis heilig ist, denn
4
Das Foto des Papstes, der die Muttergottes umarmt (vgl. Echo 105)
stammt von einem polnischen Maler. Es handelt sich nicht um ein
‘Wunderfoto’, sondern um ein Gemälde. Lassen wir unnötige
Neugier und kümmern uns lieber um unsere Bekehrung: das allein
zählt, nicht Worte.
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in diesem Augenblick wird bei einer spezifi-
schen Schöpfungstat Gottes die Seele ge-
schenkt.
2. Daß die Gnade Gottes notwendig ist,
ohne derselben nichts rein und heilig ist.
3. Daß die Sünde existiert (heute spricht
man nicht mehr von der Sünde) und es nötig ist,
die Menschen an ihre Verantwortung zu erin-
nern und die Reinigung durch Gebet und Buße
zu erbitten. Die Muttergottes sagt dies auch in
Medjugorje, aber es scheint, sie spricht ‘gegen
eine Mauer’ und nicht zu ihren Kindern! Als
ich in der Schweiz war, kamen viele Kinder zu
mir mit der Bitte, die Beichte abzunehmen,
weil niemand mehr dazu bereit war. Die Beru-
fenen stellen einen Alarmruf gegen die Sünde
dar. Es ist daher die Erneuerung der Verehrung
der Madonna nötig, indem die Bedeutung der
Unbefleckten Empfängnis hervorgehoben wird,
die in der Verachtung der Sünde, der Notwen-
digkeit der Gnade und Reinigung besteht: die-
selben empfiehlt sie in Lourdes, Fatima und
Medjugorje. Auch die Bezeichnung Akademie
hat ihre Bedeutung: Sie erinnert an die
Académie Francaise, die von Richelieu ge-
gründet wurde um die Identität der französi-
schen Sprache zu retten. Auch hier gibt es
etwas Kostbares, dem die Identität gerettet
werden muß. Die Akademie der Unbefleckten
will:
1. Die Identität der Verehrung der Madonna
retten, auch über die theologische Forschung
zum Dogma der Unbefleckten, seit den ersten
Jahrhunderten des Bestehens der Kirche.
2. Daß sündenfreie, geweihte Seelen sich
in den Dienst der Kirche stellen.
3. Daß dem einfachen Volke bei der Marien-
Verehrung geholfen wird - nicht nur bei einer
gefühlvollen, sondern tatsächlichen - die sich
auf dem Schatz des Erbarmens stützt, der von
den ersten Jahrhunderten herrührt und der auch
einen bestimmten Aufstieg voraussetzt, wie
z.B. die Mühe einer Pilgerreise. Auch unser
Leben ist eine Pilgerreise mit Maria hinter
Jesus; auf dieselbe Weise wie sie ihm gefolgt
ist, bis zum Kreuz. Die Welt hat zu viel „Ge-
hirn“ und zu wenig Herz. Die Angst zu viel von
Maria zu wünschen, stammt vom lutherischen
Begriff des Christus-Zentrismus: für Luther
hat Christus schon alles vollbracht, hat für alle
bezahlt, und daher brauchen die Menschen
nichts mehr tun. Und so glaubt man auch, daß
der an Maria gewährte Raum die Hauptrolle
Christi beeinträchtigt. Maria wieder in die Mitte
stellen, bedeutet, auch Gott und Seinen Plan in
die Mitte setzen. Maria ist Mater in capite ed in
membris,
d.h. sie ist Mutter des Hauptes, wel-
ches Jesus ist, und seiner Glieder, die wir sind:
d.h. sie ist Mutter des gesamt-mystischen Lei-
bes Christi. Maria, nach dem Willen Jesu, zu
Füßen des Kreuzes, ist Mitarbeiterin bei der
geistlichen Geburt jedes Kindes Gottes, bei
voller Zustimmung ihres Anerbietens und der
Annahme der ihr anvertrauten Mission (siehe
Redemptoris Mater). Daher ist es notwendig,
daß die Kinder alles vertrauensvoll und zuver-
sichtlich von Maria erbitten und ihr gegenüber
gefügsam bei ihrer mütterlichen Führung sei-
en. Al.Mar.
Ein wirksames Mittel,
neue Berufungen zu erlangen
Als Kardinal Wojtyla 1964 Erzbischof von
Krakau wurde fand er das Priesterseminar fast
leer. Dann, voll vertrauend auf seine Hingabe
an die Muttergottes, alsTotus tuus, formulierte
er dieses Gelübde: „Für jede neue Berufung
werde ich zu Fuß zu einem marianischen Wall-
fahrtsort pilgern, bekannt oder unbekannt, weit
oder nahe, nach der Zahl der Berufungen die
Du mir jährlich schenken wirst“. Seit diesem
Jahr begann sich das Priesterseminar mit einer
steigenden Jugendzahl zu füllen, in machen
Jahren mehr als fünfzig. Als Papst mußte er
Krakau verlassen, im Seminar befanden sich
mehr als 500 Seminaristen. Voll Freude hielt
er sein Gelübde und so wurde sein Leben als
Kardinal eine dauernde Pilgerfahrt...die noch
nicht zu Ende ist! (Nach einer vertraulichen
Mitteilung von seinem Freund Kard. Deskur).
In Medjugorje gesehen
Eine außergewöhnliche Heilung
In Medjugorje hören die Zeichen Mariens
nicht auf; sie wirkt weiterhin, trotz fehlender
Werbung. Alle, die hinpilgern, können von
erhaltenen Gnaden erzählen. Um unsere Hoff-
nung auf die Muttergottes zu festigen, ist es
jedoch nur recht und billig, offenkundig zu
machen, welch große Taten sie auch äußerlich
setzt. Luciano Bossi stammt aus Caronno
Pertusella (Varese), ist ein hagerer und eher
gewichtiger 45jähriger Mann mit einer
zehnjährigen Tochter. Er ist an einer unheilba-
ren Krankheit, einem bösartigen Tumor er-
krankt und diese Krankheit war ins letzte Sta-
dium eingetreten. Die Ärzte sagten ihm noch
eine Lebensfrist von 30 Tagen voraus. Trotz
dieser schwersten Umstände, entschloß er sich,
Chiarina Daolio, welche Hilfsgüter nach
Medjugorje brachte, zu begleiten. Es war an-
fangs August, gerade in den Tagen des
„Festivals der Jugend ’93". Er jammerte:
„Könnte ich gleich sterben, so wäre ich froh!“
Am 6. August, am Fest der Verklärung des
Herrn, wurde er um drei Uhr morgens zu
Füßen des Krizevac gebracht, um den Aufstieg
zum Kreuz in Angriff zu nehmen, zu dem die
vielen Jugendlichen unterwegs waren, um im
Morgengrauen um 5 Uhr, am Gottesdienst
teilzunehmen.
Vor ihm trugen sechs Jugendliche aus der
Gemeinschaft der Schw. Elvira auf einer Trag-
bahre eine Behinderte, während man Luciano,
der sich in einem bedauernswerten Zustand
befand, mit Mühe beim Aufstieg behilflich
war; denn es war finster, der Weg sehr steil und
unwegsam und zu viele Menschen waren un-
terwegs. Stefano, der Verantwortliche der Ge-
meinschaft, bemerkte dies und kam ihm ca. auf
Halbweg zu Hilfe, indem er ihm Platz schaffte.
„Von diesem Augenblick an verschwand die
Erschöpfung; er schien zu fliegen und er er-
reichte als erster, vor allen anderen, den Gipfel
des Kreuzberges. Man riet ihm, sich zu setzen.
Er jedoch deutete ihnen an, daß etwas Großes
mit ihm geschehen sein müsse.“ Nach der
heilige Messe trat er ganz allein den Abstieg an
und begab sich mit allen anderen zu P. Jozo. Es
ging ihm nun gut und er begann wieder normal
zu essen.
Zu Hause angelangt, war er wortkarg, leicht
gerührt und fürchtete die Öffentlichkeit. Er
kehrte bald wieder nach Medjugorje zurück,
um der Königin des Friedens zu danken. Er
lenkte eigenständig den Lastwagen mit den
Hilfsgütern. Nun geht es ihm sehr gut.
Die Ärzte stehen diesem Ereignis ratlos
gegenüber und können sich nicht erklären,
was geschehen ist. Sie warten noch auf die
Ergebnisse der letzten Blutprobe, denn erst
zuletzt, so sagen sie, verschwinden die Krebs-
zellen aus dem Blut.
P. Jozo: Wie in den ersten Zeiten!
(...) Die Muttergottes sagt, daß wir voll Begei-
sterung die Einladung zum Gebet annehmen sollten,
wie in den ersten Tagen der Erscheinungen (25.9.93).
Ich erinnere mich, daß wir Tag und Nacht in der
Kirche gebetet haben; wir waren gespannt zu erfah-
ren, was die Muttergottes von uns wollte, was sie
suchte... Wir legten den Sehern ans Herz, uns über
jede Botschaft zu berichten, weil wir sie voll in
unser Leben umsetzen wollten. Als sie uns sagte:
„Betet!“, haben wir alle so inbrünstig gebetet, daß
wir selber Gebet wurden und alle im Gebet vereint
waren. Unsere Leute waren schon ans Gebet ge-
wöhnt; am Anfang der Erscheinungen war aber
doch das Gebet etwas ganz besonderes, voll spezi-
ellen Eifers. Viele waren enttäuscht weil sie das
Gebet unterbrechen mußten: „Verbleiben wir noch
ein bißchen, machen wir weiter... es ist nicht schön,
das Gebet zu unterbrechen.“ In der Nacht kamen
andere Gruppen hinzu: zu Mitternacht war es wie
am hellen Tag; die Kirche war stets offen... Man
betete überall: auf dem Podbrdo, am Krizevac, in
den Häusern... jede Familie war zu einem Ort des
Gebetes geworden. Als die Muttergottes die sieben
Vaterunser verlangte, fingen wir damit sofort an
und gaben es auch nie auf. Und als sie an einem
Mittwoch sagte: fastet!, fingen wir sofort damit an,
auch heute noch fasten wir mittwochs und freitags
bei Brot und Wasser. Als sie uns zur Versöhnung
aufrief, fingen wir sofort an, uns mit dem Nächsten
zu versöhnen; wir baten jeden vor der hl. Messe um
Verzeihung, und das dauerte bisweilen bis zu einer
halben Stunde. Wir legten jedes böse Gefühl, wie
Haß, Zwietracht, Meinungsverschiedenheiten, ab.
Die Muttergottes suchte die Versöhnung zu vermit-
teln, denn nur wenn wir Söhne und Brüder sind,
können wir gemeinsam beten und ihre Worte verste-
hen. Der Haß hindert uns zu begreifen: Groll und
Vorurteile sind die Folgen, wir fühlen uns gekränkt,
wir können nicht mehr beten. Daher sagt die Mutter-
gottes andauernd: Betet vor dem Kreuz! (...)
(aus einer Tonbandaufnahme von
A. Bonifacio in Siroki Brijeg am 16.10.93)
Nachrichten aus dem gesegneten Land
(aus dem Tagebuch der Sr. Emmanuel)
- Auch die Brücke von Mostar, die der
Stadt den Namen gegeben hat (Stari Most =
alte Brücke), ist zerstört worden; die letzte der
17 Brücken, die die moslemischen Gebiete mit
den kroatischen verbunden haben. Sie ist unter
einem Granatregen am 18. November Stück
für Stück in die Neretva gestürzt. Vor 4 Jahr-
hunderten erbaut, war sie ein Prachtstück der
türkischen Architektur und Symbol der Ge-
schichte von Bosnien-Herzegowina. Jetzt ist
die Stadt zweigeteilt. Manche Familien leben
schon vor Angst seit Monaten in Kellerräumen
eingesperrt: nun ist die Stunde der Abrechnung
zwischen Moslems und Kroaten angebrochen,
und ein Heraustreten könnte lebensgefährlich
sein. Trotz des herrschenden Hasses, ist dies
auch die Stunde bewundernswerter Beispiele
der gegenseitigen Hilfe zwischen Feinden.
- Kroaten mit Branntwunden strömen
dauernd herzu und die Aufnahmelager werden
größer. Der Winter bricht herein und wir kön-
nen uns die Leiden ohne Ende vorstellen: wie-
viele verstümmelte Familien; Leute, die aus
ihrer Heimat entwurzelt worden sind. Man
sollte sehen: sie leben in erschütternder Demü-
tigung, sie sind wirklich arm an allem...doch
das Himmelreich ist für sie.
- Vicka leidet, doch sie sorgt sich nicht
darum. Einige ausländische Freunde, besorgt
um die geheimnisvolle Krankheit, die ihr oft
Schmerzen am Arm verursacht, haben der Se-
herin die Gelegenheit angeboten Fachärzte zu
befragen, um die Ursache festzustellen. Doch
nach der Erscheinung mit der Gospa teilte sie
5
Echo aus Medjugorje 108
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ihren Freunden mit, daß dies durchaus nicht
notwendig sei. Seien wir daher beruhigt: Die
Jungfrau hält die ganze Sache in ihren Händen.
- In Frankreich betet man für die Nicht-
gläubigen. - Ich habe Marjia während ein paar
Tagen in Medjugorje wiedergesehen. Ihre
Hochzeitsreise nach Frankreich hat sie sehr
gerührt. Sie hat sehr stark die Dringlichkeit
verspürt, für dieses Land zu beten. Jeden Tag
ging sie mit Paolo vor der Erscheinung in eine
andere Kirche zum Gebet. „Der Glaube ist
beinahe abgestorben, - hat sie gesagt - die
Kirchen sind vernachlässigt, leer, ohne Leben.
Es ist eine Tragödie!“ Doch was Marjia gese-
hen hat, ist nicht alles. Gerade in Frankreich
findet die Einladung Mirjanas, für die Nicht-
gläubigen zu beten, eine große Zustimmung:
jeden 2. des Monats, in Gemeinschaft mit der
Muttergottes und Mirjana, versammelt man
sich in kleinen Gruppen und man betet lange
für die Atheisten. Diese kleinen Gruppen ver-
mehren sich, und nach den vielen gegebenen
Zeichen zu urteilen, ist die Jungfrau sehr froh
über diese Initiative.
- Jelena ist während eines kurzen Besu-
ches zuhause heute über die Rolle Satans ge-
fragt worden. Sie erzählt uns von zahlreichen,
von Gott zugelassenen Ereignissen, die helfen,
gegen den Teufel ankämpfen zu können. Eines
Tages hat die Muttergottes ihn ihr gezeigt: er
war dabei perverse Projekte zu schmieden, um
Gottes Pläne zu zerstören und er hatte auf der
ganzen Welt freien Zugang: all seine Macht
war deutlich. Ein anderes Mal hatte ihr Satan
seinen wütenden Wunsch Medjugorje zerstö-
ren zu wollen, zu verstehen gegeben, inklusive
ihrer Gebetsgruppe und alles was es so Gutes
in der Welt gibt.
- Die Liebe ist der Sinn des geistigen Le-
bens. - Die Muttergottes sucht unsere Liebe
und hat den Wunsch durch sie die Welt zu
erneuern. Ivan hat sie gerade einen grundsätz-
lichen Punkt für das Wachsen der Gebets-
gruppen gelehrt. Der Seher sagt, daß in ihm
(den Punkt AdR) die Liebe die Regel sein soll,
daß man niemals zulassen darf, daß das Gebet
monoton wird. Auch ein Spaziergang oder
eine Wandertour kann dienlich sein, im Geiste
zu wachsen. Die Liebe in einer Gebetsgruppe
ist wichtiger als das Gebet selbst. Auch Jelena
hat die Jungfrau gesagt, daß der Sinn des Le-
bens nicht das Gebet ist, sondern die Liebe
Gottes und das Gebet ist das Mittel sie zu
erreichen.
- Auferstehung eines Drogensüchtigen -
In diesem für die Auferstehung bevorzugten
Ort, Medjugorje, ist die von Sr. Elvira gegrün-
dete Gemeinschaft, ein dauernder Sieg über
den Tod. Ein Beispiel: Ein Jugendlicher kommt
an und fragt ob er kommen darf um hier zu
sterben, weil er sich im Endstadium des Aids
befindet. Umgeben vom Gebet, der
brüderlichen Liebe und des vollen Vertrauens
zu Gott, der alles kann, hat dieser die Gesund-
heit in so überraschender Weise wiedererlangt,
daß er zu einem lebendigen Lob des Erbarmens
Mariens geworden ist. Das Körpergewicht stieg
von 40 Kg auf 80 Kg und nun ist er imstande 8
Stunden am Tag zu arbeiten, wie die anderen.
Die ärztlichen Untersuchungen zeigen, daß
das Virus zwar noch anwesend ist, jedoch
aufgehört hat aktiv zu sein.
- Gerechtigkeit für die zwei suspendierten
Franziskaner - Die beiden jungen
Franziskanerbrüder, Ivan Prusina und Ivica
Vego, vom Bischof Zanic des Dienstes
enthoben (a divinis) und um denen sich Vicka
schon seit den ersten Zeiten bei der Mutter-
gottes gekümmert hatte, waren im Recht. Mit
einer Verspätung von zehn Jahren, durch den
Druck aus Mostar verursacht, hat das oberste
Gericht der „Signatura Apostolica“ mit dem
Urteil des 27. März 93 (n. 17907/86 CA), die
ihnen am 7.1.83 vom Bischof auferlegte Strafe
wegen Gegensätzlichkeiten zum kanonischen
Recht für ungültig erklärt. Somit wurde auch
die Verbannung der beiden Brüder aus dem
Orden und deren Herabsetzung in den Laien-
stand, ungültig. Doch in der zwischenzeit hat
sich Bruder Ivica Vego verheiratet, da er die
erzwungene Untätigkeit nicht mehr aushielt.
Die Ehefrau von Arafat, Suha Tawil, eine
Christin, ist nach Fatima gereist, um der Jung-
frau für den heiligen Frieden, der zwischen
Palästinenser und Israeli geschlossen worden
ist, zu danken. Der Leader aus Palästina be-
gleitete gerade seine Frau, als er wegen
allarmierender Berichte aus seinem Lande
(OLP) dazu gezwungen wurde, seine Reise zu
unterbrechen.
Kummervoller Appell - P. Leonhard Orec,
der sich seit Kriegsbeginn um die Flüchtlinge
kümmert, bricht das Schweigen um zu sagen,
daß "das Böse jedes Maß überschritten hat.
Die Moslems haben in den letzen Tagen Vares
besetzt, schon seit Tagen umzingelt und haben
mehr als 15.000 Kroaten verjagen. Nach Jaice,
Travnik, Kakanj, Bugojno, Fojnica, Konjic,
usw. bleibt noch eine Stadt mit kroatischer
Bevölkerung. Ist es nicht traurig, daß dieses
Volk, nachdem es den eigenen katholischen
Glauben und seit 530 Jahren die nationale
Identität verteidigt hat, am Ende des 20. Jahr-
hunderts vor den Augen der ganzen Welt, die
zusieht und schweigt, ausgestoßen wird um
den Strom von Flüchtlingen zu vergrößern und
ziellos zu flüchten ? Das gleiche Los wird
vielleicht viele andere kroatische Städte er-
eilen, von Kiseljak bis Prozor, nach dem
Voranschreiten der moslemischen Streitkräf-
te, die sich nun nach Beendigung der Feindse-
ligkeiten mit den Serben im zentralen Bosnien
in Sicherheit wiegen. Seit Kriegsbeginn haben
wir stets den moslemischen Flüchtlingen ge-
holfen, die sich hilferufend an uns gewandt
haben, und wir werden es auch in Zukunft tun.
Doch schmerzhaft ist, daß gerade die Freunde
von früher nun die kroatische Bevölkerung
verfolgen. Wie wir gegen den Völkermord der
Moslems durch die Serben und gegen alle
Verbrechen, die überall begangen worden sind,
protestiert haben, so protestieren wir mit noch
mehr Entschlossenheit gegen den Völkermord
zu Schaden der katholischen Kroaten in
Bosnien.“P.Orec schliesst dann mit einer Bit-
te: Freunde mögen bei den Regierungen, Ver-
einen und Organisationen vorstellig werden,
um dieser erschöpften und nun noch mehr
verlassenen Bevölkerung Hilfe zu schicken.
(Nov. 93).
Mons. Franic: Eine wunderbare,
persönliche Erfahrung gab mir
über Medjugorje Sicherheit
Der emeritierte Bischof von Split, Dr. Frane
Franic, ist einer der angesehensten und
geachtetsten Bischöfe der Kirche Kroatiens.
Als guter und weiser Bischof hat er sich mit
Weitsicht und auf loyale Art dem marxistischen
Atheismus widersetzt. Er hat das Ende des
Kommunismus schon vorausgesehen, bevor
man nicht im geringsten daran dachte. Seine
volle Zustimmung zu den Botschaften von
Medjugorje ist bekannt, wie aus dem Inter-
view mit Stipe Pudja von Glas Mira vom
Monat November hervorgeht, von dem wir
den ersten Teil widergeben.
F. Herr Bischof, was bedeutet für Sie
Medjugorje und wie leben Sie es persönlich?
A. Ich lebe das Phänomen Medjugorje als
Folge der Botschaften von Lourdes und Fatima.
Diese Botschaften laden die Menschen von
heute zur Bekehrung zu Gott ein, durch Gebet,
Buße - im besonderen Fasten - der gegenseitigen
Versöhnung, der täglichen Vergebung und
gegenseitigen Liebe unter den Menschen, un-
ter den Völkern, unter den Religionen, unter
den Kulturen. Und Christus ermahnt uns: Wenn
ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr alle auf
dieselbe Weise umkommen!
F. Ihre Meinung hinsichtlich der Botschaf-
ten von Medjugorje stimmt mit jener vieler
Pilger überein, die behaupten, in Medjugorje
eine Lebensänderung erfahren zu haben, die
schwer mitWorten zu erklären ist?
A. Ich persönlich habe in Medjugorje eine
tiefe, innere Einladung verspürt und habe ver-
standen, daß auch ich mich bekehren mußte.
Dasselbe ist mit vielen Pilgern aus aller Welt
an diesem heiligen Ort geschehen. Seien wir
sicher, der Herr ist überall mit Seiner Barmher-
zigkeit anwesend und, was das Ausschütten
Seiner Gnaden anbelangt, Er an keinen Ort
gebunden ist. Trotzdem wissen wir seit den
Anfängen der Kirche, daß es Orte gibt, an
denen Gott mehr Gnaden, sowie geistige und
körperliche Heilungen gewirkt hat als anders-
wo. Ich konnte mich dessen auch wegen der
Früchte durch viele Heilungen überzeugen, die
in Medjugorje aufgetreten sind und weiterhin
auftreten. Außerdem hatte ich eine besondere
Erfahrung, die ich als Wunder bezeichne und
die mich überzeugte, daß die Botschaften von
Medjugorje authentisch sind. Ich habe die
Madonna nie gesehen und von meiner Erfah-
rung möchte ich jetzt schweigen, da auch ande-
re Personen darin verwickelt sind. Ich habe
alles niedergeschrieben und wie ein Geheim-
nis in meinem Archiv aufbewahrt; es wird erst
30 Jahre nach meinem Tode gelüftet werden,
wenn noch jemand daran interessiert ist. Es
handelt sich um eine Prophezeiung, die einge-
troffen ist. Von daher gilt für mich die Regel
Jesu: An den Früchten werdet ihr den Baum
erkennen.
(Übersetzung aus dem Kroatischen
von Mirjana Vasilj Zuccarini, Merate)
Dem Lügner den Mund schließen
Die Kirche „warnt niemanden vor
Medjugorje“, wie wir von Personen hörten, die
angaben in ihrem Namen zu sprechen. Zum
Zweck ihres und unseres Friedens, hier die
Erklärung des Bischofs von Mostar, Ratko
Peric’, anläßlich der Firmung vom vergange-
nen Juni. Er hat an die drei Punkte der letzten
Erklärung der Bischofskonferenz vom 11. April
1991 erinnert, die wir wörtlich widergeben:
Medjugorje ist offiziell als Ort des Gebetes
und Kultes anerkannt. Eine liturgisch-pastorale
Equipe ist beauftragt über die korrekte Ein-
haltung der Form der Marienverehrung bei
den Zelebrationen der Pfarrei zu wachen. Die
Kommission hat ein NON CONSTAT DE
SUPERNATURALITATE erklärt.
Dieser latei-
nische Ausdruck besagt, daß es bei der gegen-
wärtigen Phase der Studien noch nicht möglich
ist, zu behaupten, die Erscheinungen seien
übernatürlich, die Möglichkeit für die Zukunft
jedoch offen ist. Es gibt einen anderen
kanonischen Ausdruck um ein endgültiges,
6
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negatives Urteil auszusprechen: constat de non
supernaturalitate,
was die Kommission aber
nicht ausgesprochen hat. Diese Ausdrücke
mögen Spitzfindigkeiten des kanonischen
Rechtes sein, weshalb sie viele oberflächlich
als negative Erklärung ausgelegt haben und
daher Medjugorje verboten bzw. von
Medjugorje abgeraten worden wäre. Im Ge-
genteil bleiben alle Wege zu einer Anerken-
nung des übernatürlichen Ursprungs der Er-
eignisse offen. Augenscheinlich kann die Kir-
che niemals ein definitives Urteil aussprechen,
so lange die Ereignisse andauern.
(cfr. Stella Maris, September 1993)
Die Kirche fürchtet sich nicht,
nein zu sagen...
Auch den internationalen Organisationen,
mit denen die Kirche zusammenarbeitet, sagt
sie „nein“, wenn es darum geht, die Grund-
rechte des Lebens zu verteidigen. Obwohl sie
die Tätigkeit des UNICEF unterstützt, „muß
sie mit Bedauern feststellen, daß sich das ur-
sprünglich für das Wohlergehen der Mutter
und des Kindes positive Konzept dieser Orga-
nisation zweideutig und bedeutsam geändert
hat.“ Sie nimmt daher deutlich und offen Ab-
stand von der „UNICEF-Verwicklung in eine
demographische Politik, die Methoden der Fa-
milienplanung beinhalten und die moralisch
für die katholische Kirche und einem größten
Teil der Weltbevölkerung unannehmbar sind“
(Osservatore Romano vom 12.11.1993). Die
Sterilisation und die Empfängnisverhütungs-
mittel könnten die demographische Entwick-
lung in manchen armen Ländern beeinflussen.
Das ist gegen die Würde der Frau und gegen
das Leben als Geschenk.
Der moderne Spiritismus
Die Bibel gibt klar Auskunft: „Dinge, die
von Gott verabscheut werden“
Viele schreiben uns und möchten Auskunft über
die immer mehr verbreiteten Praktiken von
Totenbefragung, Empfangen von Botschaften mit-
tels automatischer Schrift, von Tonbändern und
anderen Formen haben. Andere wieder wenden sich
an sogenannte „Seher“, die überraschende Antwor-
ten geben, indem sie ihren „Leit-Geist“ befragen. Es
gibt eine Bewegung, die sich einladend „Hoffnung“
nennt, welche betrübten Eltern eines verstorbenen
Kindes verspricht, sich ihm mitteilen zu können. Es
fehlt auch nicht an Personen, die angeben, den
Glauben durch diese Botschaften wieder erlangt
und Trost gefunden zu haben, sowie Freude am
Leben, Hilfe im Gebet... Was sollen wir zu all dem
sagen? Es handelt sich um aktuelle Fragen und ich
bemühe mich klar zu antworten, auch wenn mir
dafür wenig Raum zur Verfügung steht. Vorerst
muß gesagt werden, daß der Wunsch sich den Toten
mitzuteilen, alt wie der Mensch selbst ist: aus Grün-
den der Zuneigung, jedoch vor allem um praktische
Ratschläge zu erhalten, oder zukünftige Ereignisse
zu erfahren. Außer der traditionellen heutigen Me-
thode durch ein Medium in Trance Botschaften zu
erfahren, haben sich andere Arten durchgesetzt: das
„Spiel“ mit dem Glas oder Münze, die automatische
Schrift, die Psychophonie oder Psychovision (d.h.
man verwendet das Tonbandgerät, den Fernseher,
Radio oder Computer, oder Telefon...). Ich glaube,
man kann generell die Statistiken von Mons. Casale,
Erzbischof von Foggia und Präsident des ‘Cesnur’
(Zentrum für das Studium neuer Religionen), an-
nehmen, nach dem 36% der Oberschüler einer
spiritistischen Sitzung teilgenommen haben und
17% von ihnen glauben, wirklich mit Geistern Ver-
bindung aufgenommen zu haben. Wir wollen dazu
die Meinung der Kirche widergeben. Alle oben
angeführten Methoden verstoßen gegen das erste
mit Begeisterung und voller Freiheit in die
Welt ihrer Träume stürzte. Sie begann abends
mit ihren Freunden auszugehen und erst spä-
ter, bzw. früh nach Hause zu kommen, sie
begann zu trinken, zu rauchen...Drogen wur-
den zur Alltäglichkeit. Sie verließ die Schule
und gab sich ganz dem Leben einer
„Freidenkerin“ hin, wie es ihr ihre Freunde
schmackhaft machten. Die schlammige Flut
des unmoralischen Lebens übermannte sie
vollends. Der Tag, von dem sie geträumt hatte,
war zur Realität geworden: Keiner konnte ihr
mehr Hindernisse in den Weg legen, keine
Grenze hatte mehr Sinn. Die anderen waren in
ihren Augen eine Masse von Feiglingen, von
Versagern, von Leuten, die das Leben nicht
kennen. Und dennoch machte sich in ihr ein
unbestimmtes Gefühl der Leere breit, das sie
ständig quälte. Sie wurde immer nervöser und
aggressiver. Sie hatte alles, was sie sich ge-
träumt hatte, aber in ihr war weder Glück noch
Zufriedenheit zu finden. Leere und Verzweif-
lung versuchte sie mit einem höheren Konsum
von Alkohol und Drogen zu übertünchen, aber
die Situation wurde immer schwieriger. Vor
ihren Freunden 'schauspielerte' sie Freude und
Zufriedenheit, aber in der Tiefe ihrer Seele
weinte sie für etwas, was sie nicht finden
konnte. Sie hatte vor allen und alles Angst,
hatte aber nicht die Kraft oder den Willen in
den Schoß der Familie zurückzukehren. Ein-
mal versuchte sie es, doch die Gespräche wa-
ren karg, arrogant und beschuldigend und so
zog sie erneut von dannen.
„In einer der folgenden Begegnungen mit
meinen Eltern,“ erzählt sie, „verspürte ich je-
doch etwas Neues. Sie waren ruhiger, sie strahl-
ten etwas aus, das mir dem zu entsprechen
schien, was ich suchte. Ich hörte dann ein
Wort: Medjugorje , und dann: Die Gottes-
mutter, die Botschaften, das Gebet, das Fa-
sten, der Friede...
Mir schien es, als ob mein
Herz dabei war etwas zu erlangen, aber gleich
wies ich alles mit Verachtung und tiefen Haß-
gefühlen von mir. Diese Begegnung entfernte
mich noch mehr: Dieser Friede, diese Samm-
lung, diese Sicherheit, diese strahlenden Ge-
sichter, dieses Sprechen vom Gebet in der
Familie und von der monatlichen Beichte..löste
in mir brennende Wut aus. Ich wollte ein riesi-
ges Donnerwetter über sie loslassen, ihnen
meine ganze Verbitterung entgegen-
schleudern... Ich kehrte zu meinen Freunden
zurück...Meine Eltern ertrugen mein Betragen
nun leichter, sie regten sich weniger auf und
das vergiftete mein Dasein noch mehr. Inner-
lich trug ich mich mit einer schrecklichen
Leere, die auch die letzten Tropfen jeglicher
Freude in sich aufsog. Mein Gesicht wurde
hart, meine Lippen schmal und verschlossen.
Meine Familie beschloß in der Osterwoche
wieder nach Medjugorje zu fahren. Vater,
Mutter, Bruder, alle waren sie glücklich, und
ich war wütend. So sehr meine Mutter mich
auch auf ihrer stillen, lieben und zärtlichen
Weise bat, ich weigerte mich mitzufahren. Sie
fuhren ab und ich blieb allein zu Hause. Plötz-
lich war ich von plagender, quälender Unruhe
gepackt, die mich nicht mehr aus ihren Klauen
lassen wollte. Wohin gehen? Was machen? An
die Freunde, ans Ausgehen, an die Gläser, ans
Streicheln denken? Nur Unruhe, überall Unru-
he. Ich dachte ich werde verrückt. In dieser
Verwirrung, die mein Herz und meine Seele
erfaßt hatte, erschien eine einzige Idee als
Lichtblick: Nach Medjugorje fahren. Es schien
mir der einzige Ausweg. Ohne viel darüber
nachzudenken fuhr ich los und nach einer
Reise von dreißig Stunden fand ich mich in
7
Gebot. Die Bibel, bzw. Gott selbst sagt uns, wer
Tote anruft, wer Wahrsagerei und Magie betreibt,
wird von Gott verabscheut. Im Buch Deuteronomium
18,10-12 finden wir eine komplette Aufstellung
dieser Abirrungen, die alle Folge von Glaubens-
mangel sind und daher Suche der Wahrheit außer-
halb Gottes darstellen. Wir verweisen die Leser auf
Nr. 2116 des Katechismus der katholischen Kirche,
worin man dieses Urteil bestätigt sieht. Wir erin-
nern ferner an die Feststellungen zweier
ökumenischer Konzile, jenes von Lion und von
Florenz, nach denen die Seelen der Toten sofort
nach dem Tode in den Himmel, in das Fegefeuer
oder in die Hölle gelangen. Der Spiritismus gibt
leicht Anlaß zu verschiedenen Fehlern, die mit
unserem Glauben unvereinbar sind. Z.B. wird ge-
glaubt, daß die Seelen nach dem Tode noch weiteren
Prüfungen zur Rettung ausgesetzt seien. Die Bibel
sagt deutlich: es gibt nur dieses eine Leben, in dem
der Mensch die Wahl für sein ewiges Schicksal
trifft, das, im Plane Gottes, für alle die ewige Freude
ist. Ein anderer verbreiteter Irrtum ist der Glaube an
die Wiedergeburt. Es sei klar gesagt: man kann nicht
an die Wiedergeburt und an die Auferstehung glau-
ben. Das ist absolut unvereinbar. Der Christ glaubt
an die Auferstehung; im gegenteiligen Fall wäre
sein Glaube vergeblich, wie der Hl. Paulus kraftvoll
sagt. Trotzdem nimmt man an, daß ein viertel der
Italiener an die Wiedergeburt glaubt; auch wenn sie
sich als Christen bezeichnen... „Ich habe den Glau-
ben wiedergefunden, sie haben mir Gutes getan, sie
beten und lernen mich beten...“ Alle diese Behaup-
tungen sind Irrtum. Es genügt nicht die objektive
Glaubwürdigkeit einer Botschaft, um zu behaupten,
sie sei guten Ursprungs. Wenn der Teufel vom
Neuen Testament spricht (z.B. wenn er zugibt, daß
Jesus der Sohn Gottes ist, oder wenn er einladet die
Belehrungen des Hl. Paulus anzuhören), sagt er
Wahres und Gutes. Der Teufel ist schlau. Wie jene
Magier, die ihre Studios mit Heiligenbildern
behangen haben, obwohl sie dem Dämon anhängen.
Der Herr will, daß unser Glaube auf Sein Wort (die
Bibel) und auf die Lehre der Kirche aufgebaut ist:
Zu diesem Zweck hat Jesus die Kirche gegründet,
indem er den Aposteln und ihren Nachfolgern, die
uns bekannten Verpflichtungen auferlegte: „Gehet
hin... verkündet... tauft...; wer euch hört, hört mich.“
Diese und keine anderen sind für die Nachfolger
Christi die Wege zu Gott. Außerdem kann sich Gott
„ergänzende“ Wege vorbehalten, um die anderen
Menschen, an die die evangelische Botschaft nicht
herankommt, zu erreichen; deshalb, weil die Ret-
tung allen Menschen angeboten wird, auch jenen,
die vor Christus gelebt haben. Die Toten leben in
einer anderen Dimension und haben andere ‘Inter-
essen’. Sie können für uns Fürsprache einlegen und
unsere Gebete empfangen (als Lob Gottes und zur
Fürsprache). Es ist purer Egoismus, sie noch in
unsere Probleme hineinzuziehen. Der Teufel nützt
diese Neigung geschickt aus und mischt sich auch
direkt ein. Etwas ganz anderes sind die echten
Erscheinungen, die von Gott erlaubt sind: sie sind
ein freies, unerwartetes Geschenk, die niemals von
Menschen verursacht werden.
Don Gabriele Amorth
Die Liebe dringt in ein irregeleitetes Herz
Äußerst zahlreich sind die Erzählungen
persönlicher Schicksale, die Medjugorje zum
Hintergrund haben, untrüglich zeigen sie auf,
wie Gottes Hand und nur diese, in die Tiefe der
Herzen dringt und diese radikal verändert. In
Medjugorje lebt ein junges Mädchen, das Mit-
glied einer Ordensgemeinschaft ist. Sie ist
Tochter einer gläubigen katholischen Familie;
in ihrer Jugend verspürte sie jedoch einen
tiefen Widerwillen gegen all das, was ihre
Eltern machten. Aus Respekt zu ihnen, verbarg
sie eine Zeit lang ihre wahren Gefühle. Bereits
mit 13 weilte ihr Herz fern von ihnen, vom
Gebet, von Gott, von all dem, was sie in der
Kindheit geliebt hatte. Und es kam der Tag an
dem sie den elterlichen Herd verließ und sich
background image
Medjugorje wieder. Mit Hilfe eines Priesters,
dem ich unter anderem sagte, daß ich nicht
wußte weshalb ich da sei und daß ich nicht an
Gott glaubte, machte ich meine Familie aus-
findig. Auf meine Worte hatte mir der Priester
geantwortet, daß es wichtig sei, daß ich da sei
und daß die Gottesmutter an alles andere den-
ken würde. Diese Worte klangen wunderbar...
Die ersten Tage waren schrecklich. Ich stieg
auf die Berge, spürte meine Ungläubigkeit,
wunderte mich über die anderen und ärgerte
mich über die Naivität. Es kam der Grün-
donnerstag, ich hatte allerdings bereits dessen
Bedeutung vergessen. Am Abend lud Mutter
mich zur Feier in der Kirche ein: Diese schie-
nen kein Ende zu haben und ich langweilte
mich sehr. Am Ende wurde angesagt, daß in
der Kapelle eine eucharistische Anbetung statt-
finden würde. Ich ging einfach mit den ande-
ren mit und kniete mich hin: Plötzlich ging in
mir ein Kronleuchter auf und ich begriff: Gott
ist da, die Liebe existiert, das Leben ist ein
Geschenk. Und all die Gänge und Kanäle, wo
in der letzten Zeit nur Bitterkeit und Unruhe
geflossen waren, kehrten wieder Milde, Ruhe
und Frieden ein. Alles begann von neuem. Die
Eltern sind toll, das Gebet ist Begegnung mit
Gott, die Kirche ist eine Mutter, Maria ist die
Mutter der Reinheit und der Güte, der Liebe
und des Trostes. Sie ist die siegreiche Frau.
Alles ist neu. Ich lebe nun in der Gemein-
schaft, bete, faste, halte regelmäßig Anbetung-
sstunden und stehe den Jugendlichen als
Interpretin zur Verfügung.“
(aus: Glas Mira, September ’93)
Der Satanismus in der
Popszene und Musik
Auf dem Jugendfestival haben wir die bei-
den sympathischen Zwillingsschwestern Anna
und Maria Barrett kennengelernt, dessen Er-
fahrung wirklich einzigartig ist. Beide arbei-
ten für die Popstars, eine als Kostümbildnerin
und die andere im Bereich der Platten - und
Kassettenproduktion. Beide aber überraschen
durch ihren felsenfesten Glauben, der in die-
sem glaubensfeindlichen Lebensraum
gestählert wurde.
A.M.: Wir arbeiten seit 10 Jahren in die-
sem Bereich und sind sehr müde. Die Arbeit
ist sehr hart und schwer, v.a. wegen der
satanistischen Dimension, die wir entdeckt
haben. Wir konnten es Anfangs gar nicht
glauben...Wir haben aber zahlreiche eigen-
tümliche Erfahrungen mit dem Negativen, mit
Satan und den ihm geweihten Leuten gehabt.
F.: Was habt ihr hinter der Bühne jener
Gruppen erfahren, die die Jugend so anzie-
hen?
A.: Mir z.B. schien es komisch, daß die
Gruppen, wenn sie die Kostüme bestellen,
darauf satanische Symbole haben wollten, die
Konfektion sollte dann auch so sein, daß die
Kirche, Priestertum und Gottesmutter lächer-
lich gemacht wurden. Anfangs dachte ich es
sei eine Modeerscheinung, die wie viele ande-
re keinen Sinn hat. Dann habe ich aber ent-
deckt, daß es sich um systematische Zusam-
menarbeit mit dem Satan handelt, daß es um
dessen Verherrlichung geschieht. Ich habe
mich daraufhin natürlich geweigert, diesem
Ziel meine Hand zu leihen. Ich habe seitdem
auch stets Entsetzen und Angst verspürt für
die Jugendlichen, die zu Tausenden bei den
Konzerten diesen Gruppen zujubeln. Wie trau-
rig ist es doch diese Jugendlichen so begeistert
für ihre „Stars“ (Sterne) zu sehen, während um
diese doch nur Lüge und Finsternis ist, die
einem Schauder über den Rücken jagen... Es
ist kaum vorstellbar, welch schreckliche Riten
und satanische Zeichen im Umfeld dieser Sän-
ger getätigt werden.
Wenn die Jugendlichen wüßten, wohin sie
gehen, wem sie sich ausliefern und von wem
sie gefangen werden, wenn sie eine Eintritts-
karte zu einem Konzert kaufen!
M.: In der Kirche schenkt man dem Satan
und seiner Rolle viel zu wenig Beachtung. Für
viele Jugendlichen ist der Satan ein Engelchen
mit Hörnern geblieben, und doch feiern sie
den Bösen, den Mörder ohne es zu wissen in
den Texten der Lieder. Die Herausgeber aber
wissen es nur zu gut, aber ihnen liegt alles
daran, Seelen zu gewinnen, die im Dienste
Luzifers stehen. Wißt ihr auch, daß vorige
Woche eine sich offen als satanisch deklarierte
Gruppe, überraschend nach Denver gekom-
men ist? Ich habe mich gewundert und den
Verantwortlichen gefragt, weshalb jene gera-
de nach Denver kommen. Die Antwort war
klar, einleuchtend und recht sarkastisch aus-
gesprochen: „In Denver ist der Papst, es wird
eine recht interessante Sache werden...“. Wir
gehen oft zu den Priestern und sagen ihnen,
daß sie die Jugendlichen vor Satan warnen und
ihnen die Augen öffnen sollen, nicht um ihnen
Angst zu machen, sondern um ihnen zu lehren
ihn zu erkennen und sich vor ihm zu verteidi-
gen, Die Gottesmutter hat uns gelehrt, daß die
wirksamsten Mittel das Gebet, der Empfang
der Sakramente (Beichte, hl.Messe und Kom-
munion) und der Empfang von Segen sind.
Aber nicht alle Priester sind bereit uns anzuhö-
ren und das Gesagte zu akzeptieren, viele
scheinen selbst nicht zu glauben, daß es den
Teufel gibt. Das ist wohl das Schlafmittel, das
dem Satan die größten Erfolge sichert: Die
Leugnung seiner Existenz von Seiten derer,
die von Jesus die Macht empfangen haben ihn
zu verjagen. Hier in Medjugorje wird die
Gottesmutter nicht müde uns vor dem Satan zu
warnen, denn er ist stark. Sie ist bei uns, uns zu
beschützen und nichts haben wir zu fürchten,
wenn wir beten. Auch wir haben beschlossen
immer für sie wider den Satan zu kämpfen.
Solidarität
Geben ist seliger als nehmen (Apg 20,35)
Obwohl es sehr schwer ist Mostar und
andere Orte in Bosnien-Herzegowina zu errei-
chen, ist es vordringliche Aufgabe, der not-
leidenden, verstreuten Bevölkerung zu helfen.
Die Hilfsbedürftigen sind überall in der
Herzegowina bis zur Küste hin verstreut.
Dringender Hilferuf vom Krankenhaus
Mostar: Es werden ärztliche Hilfsmittel und
Sanitärmaterial gebraucht. Kontaktperson:
Frau Randon Villa, wohnhaft 22062 Barzanò
(Como) via Prebone 9 Tel. 0039/39/955183.
Bankverbindung: Banca Briantea in Dolzago
(CO) c/c 4506 „Bosnia-Erzegovina“.
- Täglich von Triest nach Medjugorje. Die
täglichen Fahrten von Triest nach Medjugorje
gehen problemlos und sicher weiter. Abfahrt
jeden Tag um 18,00 Uhr vom Busbahnhof in
Triest, Ankunft in Medjugorje am darauffol-
genden Morgen. Die Rückfahrt ist ebenfalls
täglich um 18,00 Uhr ab Medjugorje, Ankunft
in Triest am Morgen. Der Busbahnhof befin-
det sich neben dem Zug-Bahnhof. Die Fahr-
karte kostet Lire 86.200.- (etwa 85,- DM) und
hat einen Monat Gültigkeit. Tel.: 0039/40/
360300.
Nachrichten der Familie von ‘Echo’
‘Echo’ ist kostenlos. Wer eine Spende ge-
ben will, kann dies an eines der unten angege-
benen Post- oder Bankkonten in den jeweili-
gen Ländern tun oder auch direkt an ‘Eco di
Medjugorje’, I-46100 Mantova, Post-
Kontokorrent: ccp 10799468. Jeder kann
‘Echo’ kostenlos beziehen, es muß nur die
Anschrift und Stückzahl angegeben werden.
Wir danken unseren lieben Lesern für die
Hilfe. Unsere Bedürfnisse werden immer grö-
ßer. Vergelt´s Gott. 'Echo' kommt zu den öst-
lichen Ländern. Dank Maria und ihrem
Unbefleckten Herzen! Die russische Ausgabe
hat große Begeisterung sei es unter Katholi-
ken wie Orthodoxen ausgelöst, die in
Medjugorje einen Leuchtturm sehen. Das ru-
mänische ‘Echo’ hat inzwischen 20.000 Ex-
emplare erreicht und wird auf gutem Papier
gedruckt, worum es von Lokalzeitungen be-
neidet wird. Auch viele Pfarrer der orthodo-
xen Kirche möchten es für ihre Pfarreien be-
kommen. Auch die ungarische Ausgabe hat
einen langen Weg hinter sich und entspricht
der italienischen. Sie wird von Elisabeth Varga
übersetzt, die sich sehr viel Mühe gibt, obwohl
von Leiden heimgesucht. Neulich wurde sie
operiert und ist noch in chemotherapeutischer
Behandlung. Sie nimmt keine Rücksicht auf
sich selbst, weil „Echo die Schmerzen lindert“
und die Muttergottes Elisabeth und Katharina
beim Übersetzen und der Arbeit hilft. Selbst
Marta Mirkiewicz, ein lebendes Wunder, macht
weiter. Obwohl von der Krankheit zuhause
gefesselt, bereitet sie die 30.000 Exemplare
der polnischen Ausgabe vor. Wir danken auch
allen, die mithelfen. Schweigen wir über die
Ausgaben in unserer Nähe und fliegen nach...
Brasilien. Die Servos da Rainha drucken die
112.000 ‘Echos’ immer sehr schnell. Eine
andere schöne Ausgabe ist jene von Gilberto
da Cunha aus Portugal.
Für jede Gabe danken wir dem lieben
Vater im Himmel, der uns durch Maria seinen
Sohn schenkt und mit ihr wünscht, daß in uns
Jesus zu leben beginnt. Als Geschenk dafür
empfangen wir viele Gnaden und den himmli-
schen Segen.
Don Angelo
Presse-Verantwortung: Dr. A. Lanzani
Druck: DIPRO Roncade TV
KOSTENLOS - Allfällige Spenden werden für die
Verbreitung des Blattes verwendet.
Jeder bekommt 'Echo', der es persönlich und schrift-
lich anfordert. Sendet bitte keine Bestellungen für
andere Personen. Man kann jedoch mehrere Exem-
plare anfordern, um diese an Gebetsgruppen oder
interessierte Personen zu verteilen.
V E R T E I L U N G
Schweiz: Otto Müller, Sonneggstr. 3 - CH
9113 Degersheim - Postkonto: 90 - 4768 - 0
Österreich: Heindler Margarete, Reindlgutstr.
5, A - 4400 Steyr. Überweisungen:
Volkskreditbank Steyr Nr. 75.045.187
oder Postscheckkonto: 93.001.968
Deutschland: Medjugorje Comitee,
F. Castagnetti, Ostpreussenweg, 4, D- 33104
Paderborn. Überweisungen: K/K 85738
Sparkasse Paderborn (BLZ 47250101)
Südtirol: Medjugorje Komitee, Dr. P.
Gottardi, Postfach 272, I - 39100 Bozen -
Überweis.: Postkonto 134 983 99 oder Volks-
bank Bozen K/K 739 600-0