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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 172 (November-Dezember 2003)

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Echo Mariens Königin
des Friedens

Deutsch 172


Botschaft Mariens vom 25. September 2003:

„Liebe Kinder, auch heute rufe ich euch auf, euch meinem Herzen zu nähern. Nur so werdet ihr das Geschenk meiner Anwesenheit hier unter euch begreifen. Ich möchte euch, meine lieben Kinder, zum Herzen meines Sohnes Jesus führen. Aber ihr widersetzt euch und möchtet eure Herzen nicht dem Gebet öffnen. Ich rufe euch von neuem auf, meine lieben Kinder: Seid nicht taub, sondern begreift meinen Aufruf, der für euch Rettung ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Seid nicht taub

Diese Botschaft drückt einen eingehenden Aufruf der Mutter aus, die nicht müde wird, Ihre Kinder aufzurufen - und seien sie auch noch so weit weg - um sie noch mehr an sich zu drücken und sie an Ihr Herz zu führen. Durch diese Umarmung werden wir das Geschenk Ihrer Anwesenheit hier unter uns begreifen. Nicht Worte, noch Überlegungen, noch Belehrungen, sondern ein Klopfen des Lebens von Herz zu Herz! Eng an Sie geschmiegt, wird unser Herz im Gleichklang mit dem Ihrem klopfen, und wenn unser Herzklopfen sich mit Ihrem vermischt, dann werden wir schlussendlich alles begreifen. Wir werden alsdann begreifen, welch großes Geschenk Ihre Anwesenheit in Medjugorje bedeutet, welch unschätzbaren Schatz es in sich birgt, welche Möglichkeiten sich für die Rettung der Welt auftun. Herz Mariens, Herz Jesu, unser Herz. Dies ist eine Begegnung von Seelen und nicht Theorien, auch nicht von Gelehrsamkeit. Maria betrachten, verehren, lebendig und nahe spüren, rufen, anrufen, mit Ihr sprechen; sich Ihr anvertrauen, mit Ihr eine wirkliche und konkrete Lebensbeziehung eingehen, ohne Täuschungen, ohne Zurückhaltung; fügsam sich Ihr anvertrauen, gehorsam, liebevoll, vertrauensvoll.

Ich möchte euch, meine lieben Kinder, zum Herzen meines Sohnes Jesus führen. Dies ist die Aufgabe Mariens in Erwartung der Rückkunft Jesu. Das Geschenk Ihrer Anwesenheit hier unter uns ist nicht Selbstzweck; der Grund ist, uns zu Jesus führen. Was er euch sagt, das tut (vgl. Joh 2,5) wird Sie uns weiterhin wiederholen, und das Heiligste Herz Jesus wird uns über Seine Liebe sprechen. Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz (Phil 2,6-8) und Er wird uns an Seiner Liebe zum Vater teilhaben lassen. Er, der nach unserer Liebe dürstet (vgl. Joh 19,28), wird uns fähig machen, von unseren Verfolgern Liebe zu erwarten und Durst nach dieser Liebe zu bekommen. Christ sein heißt, im Heiligsten Herzen Jesu eingebettet zu sein, um in Ihm zu leben und von Ihm gelebt werden und mit Ihm völlig eins sein. Wir aber widersetzen uns und möchten unsere Herzen nicht im Gebet öffnen. Dadurch gefährden wir das Wirken Mariens in uns und erreichen nicht das Herz Jesu. Trotzdem ist Maria mit uns. Ich rufe euch von neuem auf, meine lieben Kinder: Seid nicht taub, sondern begreift meinen Aufruf, der für euch Rettung ist. Wir, die wir sagen an die Echtheit der Anwesenheit Mariens in Medjugorje zu glauben, wie bewerten wir diese Worte? Dennoch wäre es gar nicht nötig an Ihre Anwesenheit zu glauben, um den Wert dieser Einladung zum Zweck der Rettung anzuerkennen. Fern von Jesus gibt es keine Rettung. Versuchen wir doch unsere Herzen im Gebet zu öffnen; lassen wir doch zu, dass der Heilige Geist in uns bete, ohne Ihn durch vorgefertigte Formeln oder Worte zu überlagern. Leben wir doch die Hl. Messe. Beten wir Jesus im Sakrament der Eucharistie an und sei unser Leben Altar Seiner eucharistischen Anwesenheit. Versuchen wir Gott nicht nur in der Freude zu preisen, sondern auch im Missgeschick, nicht nur auf dem Berg Tabor, sondern auch auf dem Weg des Kreuzes. Versuchen wir zu erfahren, wie Sein Joch nicht drückt und Seine Last leicht ist (vgl. Mt 11,30). Versuchen wir nach den Seligpreisungen (vgl. Mt 5,1-12; Lk 6,20-26) zu leben. Das ist eine Zeit der Gnaden, eine ganz besondere Zeit für einen Weg zur Heiligkeit. Der König wartet, dass sich der Saal zum Mahle für die Hochzeit des Sohnes fülle (vgl. Mt 22,2-14); Maria hat uns das Brautkleid vorbereitet. Wie lange wollen wir noch warten, es anzuziehen? Friede und Freude in Jesus und Maria.

Nuccio Quattrocchi

 

 

 

Botschaft Mariens vom 25. Oktober 2003:

„Liebe Kinder, von neuem rufe ich euch auf, dass ihr euch meinem Herzen und dem Herzen meines Sohnes Jesu weiht. Ich möchte euch alle, meine lieben Kinder, auf dem Weg der Umkehr und der Heiligkeit führen. Nur so können wir durch euch so viele Seelen wie möglich auf den Weg der Erlösung führen. Zögert es nicht hinaus, meine lieben Kinder, sondern sagt mit ganzem Herzen: Ich möchte Jesus und Maria helfen, dass so viele Brüder und Schwestern wie möglich den Weg der Heiligkeit kennen lernen. So werdet ihr die Zufriedenheit empfinden, Freunde Jesu zu sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Freunde Jesu

Zögert nicht, liebe Kinder. Das ist eine sanfte Ermahnung, sicher wäre ein härterer Tadel angebracht. Maria ist aber die Mutter der Barmherzigkeit und wartet nach wie vor auf uns. Von neuem rufe ich euch auf, dass ihr euch meinem Herzen und dem Herzen meines Sohnes Jesu weiht. Die von Maria erwünschte Weihe hat das Ziel, uns alle auf den Weg der Bekehrung und Heiligkeit zu führen. Für diese sind wir geschaffen und deshalb die Ermahnungen Mariens mit allen Mitteln. Es ist schon ein derart hohes Ziel, auf den Weg der Heiligkeit voran zu gehen, dass man alles für dieses mit Freude opfere. Es handelt sich hier nicht etwa um die Heiligkeit einiger; auf dem Spiel steht die Rettung von vielen: Nur so können wir durch euch so viele Seelen wie möglich auf den Weg der Erlösung führen. Demnach ist es nötig (und nur so) sich von Maria auf den Weg der Bekehrung und Heiligkeit führen zu lassen, damit Jesus und Maria so viele Seelen wie nur möglich zur Rettung führen können.
Jesus und Maria brauchen uns, um die Seelen retten zu können! Das undurchdringliche Geheimnis der Liebe Gottes ist eine der Kirche wohl bekannte Wirklichkeit, eine von vielen Heiligen gelebte Geschichte, und bleibt aber trotzdem ein großes Geheimnis! Sei es in Fatima, als in Medjugorje, ladet Maria zur Weihe an Ihr Unbeflecktes Herz ein, für die eigene Rettung, als für die Rettung der ganzen Welt. Genau vor 15 Jahren (Botschaft vom 25.10.1988) sagte Sie: „...Deshalb liebe Kinder, lade ich euch heute zum Gebet an meinen lieben Sohn Jesus ein, auf dass alle eure Herzen ihm gehören (d.h. Jesu Herzen geweiht, wie auch die heutige Einladung lautet). Außerdem lade ich euch ein, euch meinem Unbefleckten Herzen zu weihen (wie auch heute). Ich wünsche, dass ihr euch persönlich weiht, als Familie und Pfarren, auf solche Art, dass alles durch meine Hände Gott gehört.." Sich dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem Herzen Jesu weihen, bedeutet, sich gänzlich, Seele und Leib, Jesus und Maria anzubieten; von Ihnen, mit Ihnen, für Sie leben; unser Äußeres ablegen, um das Ihre anzunehmen, zulassen, dass alles in uns und von uns von Ihnen durchflutet und erlöst wird. Sich weihen heißt, alles aufopfern, damit wir alle Gott gehören; es bedeutet, sich mit Christus erheben zu lassen (vgl. Joh 12,32), wenn uns das Leid erdrückt, wenn uns die Einsamkeit in Schrecken versetzt, wenn der Tod naht. Es bedeutet, zum Menschensohn aufzuschauen, der am Kreuz erhöht ist (vgl. Joh 3,14-15), jedes Mal, wenn der Biss der alten Schlange für dich Gift an Hass, Hochmut, oder Verzweiflung ist.
Sich weihen bedeutet, sich nicht mehr selbst gehören, sondern Gott vorbehalten zu sein. Sicher, es ist unmöglich sich nur weihen, indem man sich auf die eigenen Kräfte verlasst; auch wenn unser Wille dazu vorausgesetzt wird, ist er nicht ausreichend; jede weitere, menschliche Gabe ist unzureichend, wenn sie nicht von der Gnade Gottes gestützt ist. Diese Gnade jedoch ist von Maria persönlich abgesichert; Sie ist es, die uns zur Weihe aufruft, es ist Ihr Wunsch uns auf den Weg der Heiligkeit zu führen. Was fehlt uns also? Zögern wir doch nicht mehr. Helfen wir Jesus und Maria, auf dass so viele Brüder und Schwestern wie nur möglich den Weg der Heiligkeit kennen lernen. Nicht Worte führen auf den Weg der Heiligkeit, sondern indem man sich vom Heiligen Geist erfüllen lässt, indem man mit Jesus und Maria eng vereint, d.h. Ihnen geweiht, lebt. Denken wir doch daran, dass unter den Brüdern und Schwestern, die diese Offenbarung erwarten, nicht vielleicht auch unsere Ehegatten, unsere Kinder, unsere Lieben, sind? Vielleicht gibt es auch Menschen, die uns feindlich gesinnt sind, die uns Böses wollen, die aber gerade deswegen unserer Vergebung bedürfen (vgl. Lk 23,34). Für die einen wie die anderen sei unsere Person das Fahrzeug der göttlichen Barmherzigkeit und wir werden unseren Frieden in Jesus spüren.

N.Q.

 

 

Die 25 Jahre von Papst Wojtyla

Zeit eines Jubiläums, Zeit der Prüfung von Ergebnissen, Zeit der Erinnerung unseres Papstes, der am 16. Oktober das 25. Jubiläum seines Pontifikates gefeiert hat. Jemand hat ihn als den „Papst der Rekorde" bezeichnet, und das nicht ohne Grund, angesichts der Dichte und Vielfalt der Ereignisse, die sein Leben und seine Tätigkeit charakterisiert haben. Ein Mann aus dem Osten ist gekommen, um unerwartet auf dem Lehrstuhl Petri Platz zu nehmen und auf entschiedene Weise das Geschick der Welt durch sein prophetisches Wirken zu beeinflussen, das voraus schauend und vielfach nicht nach der herrschenden Meinung war.
Die festlichen Töne grenzen teils an „Personenkult" und sprechen noch vor der Zeit heilig, wer jedoch noch den Wunsch hat, Hauptdarsteller der eigenen Geschichte zu sein. Sicher ist dieser Chor der Zustimmung und des Beifalls schmeichelnd, jedoch eher verdient, da aus verschiedenen Stimmen bestehend, aus Gläubigen und Ungläubigen, die aus allen Breitengraden des Planeten kommen. Konzentrieren sich die Analysen jedoch zu sehr auf die vom Pontifex eingenommene politische und soziale Rolle, riskiert man den Kernpunkt aus den Augen zu verlieren, aus dem sich die Energie entfesselt, die den Pontifex in seiner apostolischen Mission bewegt: Den Ruf Christi. Nun aber sorgt der Heilige Vater selbst dafür und erinnert in der Homelie, die er den illustren Geladenen und Tausenden von Personen vorlest, die von überall her gekommen sind, um ihn zu feiern: „Im Conclave, mittels des Kardinalkollegiums, hat Christus auch zu mir gesagt, wie vor Zeiten zu Petrus am See Genesaret: „Weide meine Schafe" (Joh 21,16). Ich spürte in meiner Seele das Echo der an Petrus gerichteten Frage: „Liebst du mich, liebst du mich mehr als diese...?
Nur durch die liebend schützende Hand, die Christus auf ihn gelegt hat, kann eine so entschlossene Antwort von Johannes Paul II. abgeleitet werden. Eine Antwort, die er mit Millionen von Menschen geteilt hat, indem er die weite Welt bereist hat (102 internationale Reisen und 143 Besuche in Italien). Eine Antwort, die er mit besonderer Liebe in seinen 14 Enzykliken festgehalten hat, in 13 Apostolischen Ermahnungen, in den 11 Konstitutionen, in 42 Apostolischen Briefen, den Audienzen, Homelien, den Reden... Wahre und echte Monumente des Glaubens.
„Heute, liebe Brüder und Schwestern, freut mich, mit euch eine Erfahrung zu teilen, die sich nunmehr auf ein viertel Jahrhundert ausstreckt. Alle Tage findet in meinem Inneren derselbe Dialog, wie jener zwischen Jesus und Petrus, statt. Im Geist spüre ich fest den liebevollen Blick des auferstandenen Jesus. Trotz meiner menschlichen Zerbrechlichkeit ermutigt er mich vertrauensvoll, wie Petrus zu antworten: „Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe" (Joh 21,17). Und dann ladet er mich ein, Verantwortung zu übernehmen, die er mir selbst anvertraut hat".
In diesen 25 Jahren hat er nie außer acht gelassen, dass die Kirche Braut Christi ist, sein Leib, seine Herde. Das ist eine Tatsache und nicht ein „Paragraph des Katechismus", hinter dem man Machtspiele und schmutzige Interessen treiben kann (die leider auch heute noch die Reinheit der Braut verseuchen). Der Kirche zu dienen, in welcher Position man sich auch befindet, bedeutet nicht, sich Privilegien aneignen und sich an den eigenen Ambitionen zu sonnen, sondern dasselbe Schicksal Christi anzunehmen, der es vorgezogen hat, das Leben für Seine Schafe hinzugeben. „Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe" (Joh 10,11), fährt der Heilige Vater fort. Während Jesus diese Worte sagte, wussten die Apostel nicht, dass Er von sich sprach. Selbst Johannes, der Lieblingsapostel, wusste es nicht. Er verstand sie auf Kalvaria, am Fuß des Kreuzes, als er Ihn sah, still das Leben für „seine Schafe" hingeben". Also kann man mit dem Leib Christi nicht scherzen. Man kann Ihn nicht nach eigenen Vorteilen manipulieren. Man muss sich bewusst sein, dass man eine so große Verantwortung nur „für Christus, mit Christus, in Christus" übernehmen kann.
„Dessen war sich besonders Petrus klar, „Zeuge der Leiden Christi" (vgl. 1 Petr 5,1), der die Alten der Kirche ermahnte: „Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes" (vgl. 1 Petr 5,2). Dieses gleiche Bewusstsein habe ich auch gehabt, als mich der Herr rief, die Mission Petri anzutreten. Seit dem Beginn des Pontifikates, sind meine Gedanken, meine Gebete und meine Taten von einem einzigen Wunsch getragen worden: Zeugnist abzulegen, dass Christus, der Gute Hirt, anwesend ist und in seiner Kirche wirkt. Deswegen also habe ich vom ersten Tag an nicht aufgehört zu ermahnen: <Öffnet, im Gegenteil, reißt die Tore für Christus weit auf!>. Lasst euch von ihm führen! Vertraut seiner Liebe"!
Das hat er in all diesen Jahren den Jugendlichen gesagt, denen er sehr viel Zeit und Liebe gewidmet hat. Das hat er den Frauen gesagt, denen er zum ersten Mal in der Kirchengeschichte ihre Würde zusprach, indem er bei verschiedenen Anlässen die zentrale Bedeutung des „weiblichen Genius" unterstrichen hat. Das hat er den Regierenden der Nationen und Völkern im Krieg gesagt und konkrete Gesten der Versöhnung gesetzt, als auch einen steten Einsatz für den Frieden an den Tag gelegt. Dies sagte er auch den Kirchen anderer Glaubensrichtungen und Konfessionen, indem er den ökumenischen Dialog auf der Suche nach „der Einheit in der Verschiedenartigkeit" anregte. Dies sagte er den Armen, den Kranken, den an-den-Rand-Gedrängten, den vom Glück nicht so Verwöhnten, jenen, die an Hunger sterben oder hungern müssen. Jenen, denen nur die Hoffnung bleibt. Dies sagte er für Maria und mit Maria, der er endgültig und vollständig sein Pontifikat geweiht hat und der er mit kindlicher Zärtlichkeit weiter zuflüstert: Totus tuus, Königin des Friedens!

Redaktion

 

 

Mutter Teresa selig gesprochen

"Das Glas Wasser Jesu"

Seit jeher volkstümlich, seit jeher beliebt und bewundert. Es ist nicht leicht, über sie zu schreiben, besonders in diesen Tagen, die ihre Seligsprechung krönen, wo alle von ihr sprechen und über alles geschrieben wird. Ein angekündigtes, erwartetes Ereignis, ich wage zu sagen ein selbstverständliches. Ströme von Druckschwärze ergiessen sich über Zeitungsseiten in der ganzen Welt, um ihr Ehre zu erweisen. Sie gebührt ihr, auch wenn Gefahr besteht, sich zu wiederholen. Wichtig aber ist, dass nicht leere Rhetorik betrieben wird. Sie, die im Mittelpunkt steht, Mutter Teresa von Kalkutta, ist "die Dienerin der Geringsten", die kleine Schwester albanischer Herkunft, die ernsthaft die Forderung des gekreuzigten Gottes aufgenommen hat, der ihr eines Tages klar zum Herzen gesprochen hat: "Mich dürstet".

Jesus dürstete nach Seelen und nach Liebe. Aber vor allem hatte er Durst nach den Seelen der Armen: nach den Seelen und Körpern der Sterbenden, der Verstossenen, der Elenden. Wenige waren bereit, ihnen zu trinken zu geben, um ihren brennenden Durst zu stillen. Es galt, sich zu kompromittieren, vor allem, mitten unter ihnen zu sein, in ihre Wunden einzutreten, die körperlichen und die moralischen, ohne Widerwillen, ohne Abscheu. Sie tat es, Agnes Gonxha Bojaxhiu, die den Namen Teresa angenommen hatte - wie die Kleine von Lisieux - als sie im irischen Institut der Seligen Jungfrau Maria - man nannte sie die ‚Loreto-Schwestern‘ - ihre Profess ablegte. Zwanzig heitere Jahre verbrachte sie in einer Kommunität, und sie nahm an, dass sie bis zu ihrem Lebensende dort bliebe. Doch zögerte sie nicht, sie zu verlassen um jener bittenden innern Stimme zu folgen, die sie nicht überhören konnte. In inneren Lokutionen und Visionen offenbarte ihr Jesus seinen Herzenswunsch "Liebesopfer zu werden, das seine Liebe über die Seelen ausstrahlt". So beschloss sie, selber zu einem Glas Wasser zu werden, um den Durst des Verdurstenden zu stillen. Man weiss, ein Glas, das Trinkwasser aufnehmen soll, muss lauter, leer und aufnahmefähig sein. So war Mutter Teresa. Sie liess sich läutern in unermüdlichem Gebet, leer werden durch Verzicht, aufnahmefähig durch Opfer. Darum konnte aus ihrem Herzen lebendiges Wasser quellen, das einzige, das fähig ist die Seelen zu tränken und dessen Quelle allein die Liebe ist. So begann sie ihre Reise ins Land der Letzten, die sozusagen keine anderen Rechte hatten als zu sterben. Sie wiederholte gerne, dass die grösste Armut die ist, ungewünscht zu sein, niemanden zu haben, der für dich sorgt. Viele folgten ihr nach, sogar Tausende, die den Namen "Missionarinnen der Nächstenliebe" in der neuen Kongregation, welche die Mutter gegründet hatte, annahmen, um "den unendlichen Durst Jesu Christi am Kreuz, aus Liebe zu den Seelen, zu stillen ... werkend für die Rettung und Heiligung der Ärmsten der Armen". Das war ihr wahrer und ureigenster "Ruf in der Berufung".
Viele verglichen sie mit Franziskus, dem Heiligen von Assisi. Gemeinsame Züge machen beide mehr als andere liebenswert, begonnen bei der Radikalität, womit beide dem armen und gekreuzigten Christus nachfolgten, Vermittlungen jeglicher Art zurückweisend, um vor allem das, was Gott für sich selbst erwählt hatte, bei sich anzuwenden: die Erniedrigung und die vollständige Entäusserung (vgl. Phil 2,7). Beide gaben den absoluten Vorrang dem Gebete, einzige Energiequelle in der täglichen Mühsal; die Leidenschaft für die Eucharistie, der intime Ort der Begegnung mit dem Geliebten; die Leidenschaft für die Elenden, jenen, die nichts sind und die in ihren Augen zum kostbaren Gut wurden, um ihnen mit Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit zu dienen. Als Kinder ihrer Zeit wussten beide unbefangen Beziehungen zu allen aufzubauen, zu den Mächtigen und zu den Schwachen, immer sich selber bleibend, ohne Masken und ohne Interessen zu vertreten, während in ihrer Brust die Lust brannte, "Gott zuzulächeln" und ihm zu allem "ja" zu sagen, auch zu den verwegensten Forderungen. Eine Lust, die sich wie ein Ölteppich über alles Voraussehbare hinaus ausbreitete: 5000 Brüder waren es zur Zeit des Franziskus, 4500 Schwestern bei Mutter Teresa. Was sie aber - ohne dass sie es wollten - zu Ikonen der Heiligkeit machte, war die Fähigkeit, die Universalität des Liebe Gottes mit ihrer eigenen Kleinheit zu vereinbaren. Darum nahm die Welt sie als die ihren an. Dazu sagte Teresa: "Vom Blut her bin ich Albanerin, Bürgerin jedoch von Indien. Was mein Glaube betrifft, bin ich eine katholische Schwester. Nach meiner Berufung, gehöre ich der Welt. Aber was mein Herz angeht, gehöre ich ganz dem Herzen Jesu."
Ihr indisches Dasein wickelte sie in einen weissen, blau gesäumten Sari. Es sind dies die traditionellen Farben der Muttergottes, die sie als die "erste Missionarin der Nächstenliebe" bezeichnete. Und es war Maria, ihrem Unbefleckten Herzen, dem sie ihre Sendung anvertraute, ihre Söhne und ihre Töchter. Der Rosenkranz war fast die Verlängerung ihrer Hände, und sie betete ihn in jedem freien Augenblick. In einer neuen Biographie, die aus den Nachforschungen für den Seligsprechungsprozess hervorgegangen ist, lesen wir: "Den Augen aller verborgen, verborgen sogar vor denen, die ihr am nächsten standen, war ihr inneres Leben gezeichnet von der Erfahrung eines tiefen, schmerzhaften und dauernden Empfindens, von Gott getrennt, von Ihm geradezu zurückgestossen zu sein, verbunden mit einer stets wachsenden Sehnsucht nach Ihm. Sie nannte diese innere Prüfung die Dunkelheit. Es war eine Prüfung mit stechenden Zügen, wurde aber von ihr als ein besonderes "Geschenk und Privileg" angenommen.

"Ich bin dieser mutigen Frau, deren Nähe ich immer spürte, persönlich dankbar", erklärte Johannes Paul II. in seiner Homelie am Tag der Seligsprechung von Mutter Theresa. Ein Morgen triefend vor Sonne, dieser 19. Oktober, ein Sonntag war es, wo ab den ersten Stunden der Dämmerung gegen 300.000 Freunde sich um den alten Papst versammelten, um der raschesten Seligsprechung der ganzen Kirchengeschichte beizuwohnen: kaum 6 Jahre nach dem Tod der albanischen Schwester. Fern von allen Gepflogenheiten. Aber so wünschte es der Heilige Vater, der sogar vorschlug, diese erste Stufe zu überspringen, und sie sogleich heilig sprechen wollte. Er wollte es tun, um keine Verspätung zu riskieren ... Man stimmte ihm nicht zu, doch nichts konnte jedenfalls die 2000 römischen Obdachlosen daran hindern, mit ihm das Fest der "kleinen in Gott verliebten Frau" zu feiern, wie er sie in seiner Homelie beschrieben hat. Diesen Gästen gehörten die Ehrenplätze vor dem Papstaltar und zusammen mit 450 Mutter-Teresa-Schwestern feierten sie in der Aula Paul VI. mit einem gemeinsamen Mahl die neue Seliggesprochene. Zum ersten Mal konnte der hl. Vater seine Homelie nicht einmal selbst lesen, so sehr behinderte ihn seine mühselige Krankheit; aber er unterstrich jeden Ausdruck kraftvoll mit seinem magnetisierenden und väterlichen Blick.
"Ab und zu kam sie und erzählte mir von ihren Erfahrungen im Dienst an den Werten des Evangeliums, sagte der Papst. Ich erinnere mich zum Beispiel an ihre Stellungnahmen für das Leben und gegen die Abtreibung, auch anlässlich des Friedensnobelpreises (Oslo, 10. Dezember 1979). Sie pflegte zu sagen: "Wenn ihr hört, dass eine Frau ihr Kind nicht austragen, sondern abtreiben will, dann versucht sie zu überzeugen, dass sie mir dieses Kind bringt. Ich werde es lieben, weil ich in ihm ein Zeichen der Liebe Gottes sehe." Hier wollen wir schliessen. Noch vieles wäre zu sagen und zu beherzigen. Wir wollen Gott gemeinsam dankbar sein für dieses grosse Beispiel von Heiligkeit, das uns ermuntert, unser Dasein in klarerem Licht und beredt neu zu betrachten. Mutter Teresa hat uns den Weg Christi ohne Mittelmass oder bequeme Optionen neu vorgestellt. "Ihre Grösse besteht in der Fähigkeit zu geben, ohne die Kosten zu berechnen; zu geben, "bis es weh tut", sagt uns der Papst. Lasst uns darum nicht hinter ihre Heiligkeit zurückweichen und sie lediglich bewundern, um uns in geruhsamem Leben zu wiegen. Vielleicht ist es vorteilhaft zu wissen, dass gerade neben uns ein Armer lebt, der von uns ein bescheidenes Glas Wasser erwartet. So wie es bei ihr war. Nicht mehr und nicht weniger.

Stefania Consoli

 

 

Grosses hat der Allmächtige an ihr getan!

Keine Mutterschaft dieser Art hatte sie vorausgesehen. Sie konnte sie sich auch nicht einbilden, nicht davon träumen. Es war ihr schon ein Bräutigam gegeben, Josef, ein Nachkomme aus dem Stamme Davids. Sie würde heiraten. Vielleicht würde sie Kinder haben. Vielleicht nicht. Nur eine Sache war sicher: alles wäre sehr anders gekommen, als wie es sich in Wirklichkeit dann zutrug. "Auf dich wird der Schatten der Kraft des Allerhöchsten fallen, du wirst empfangen und einen Sohn gebären (vgl Lk 1,35) hörte sie eines Tages eine geheimnisvolle himmlische Gestalt verkünden, die unerwartet in ihr Leben einbrach. "Wie ist dies möglich, da ich keinen Mann erkenne," war die erstaunte Antwort des jungen Mädchens. Und doch empfand sie sich kurz darauf als Mutter, denn, trotz allem, in einer Bewegung des Herzens hatte sie dem fremdartigen Vorschlag zugestimmt. Nicht aus dem Samen des Mannes also, aber durch unbekannte Kraft bildete sich in ihrem Schoss das Kind. Eine ungewohnte Art, unverständlich, und doch wirklich. So kam es, dass im Jahr Null Maria von Nazareth einen Sohn gebar, und sie nannte ihn Jesus.

Das tat in ihr der Allmächtige, indem er durch die Pforte ihres "Ja" ging. Das ist die Gute Nachricht. Gott sandte den "Eingeborenen", den Messias, in die Welt um die Menschen aller Zeiten zu heilen und zu retten. Und er tat dies durch den Körper, das Herz, den Geist und die Freiheit der kleinen Maria. Ein ausserordentliches Ereignis, das bis in Ewigkeit von sich reden machen wird. Eine unerhörte, erschütternde Tatsache, die Berge beben lässt. Aber sicher nicht Maria. Weil Maria solide im Glauben ihres Volkes, Israel, verwurzelt ist, das seinem Gott Jahwe sang: "Gross sind die Werke des Herrn, es bewundern sie, die ihn lieben (Ps 111). Hier könnten wir die Erzählung über diese Gottesbraut beenden. Aber es gibt noch etwas anderes. Kraft ihrer Einfachheit und Natürlichkeit, mit der Maria dieses ganz Neue, das Jesus ihr bringt, aufnimmt, wird sie nicht nur seine Mutter: sie wird in IHM Mutter jedes Menschen.

Auch das tat in ihr der Allmächjtige. Ihre Mutterschaft weitet sich aus über Zeit und Raum. Nicht nur der Körper auch die Seele Marias beginnt dem Vater des Lebens Kinder zu formen durch den Heiligen Geist, der sie unablässig fruchtbar macht.

Wenn Maria Mutter ist und wir ihre Kinder sind, kann es nicht anders sein, es muss auch an uns geschehen.

Jeden Tag werden wir von der Gnade heimgesucht, sind wir der Ort, wo Gott sein Schöpfungswerk fortsetzen und sein Leben sichtbar machen kann. Wenn wir uns von unsern Plänen entleeren, von unsern Erwartungen, unsern Wünschen. Wenn wir Gott Vater erlauben, uns mit seinen Vorschlägen zu überraschen, dem Heiligen Geist, unsere Fruchtbarkeit zu nutzen und Jesus, durch unsere Gesten, Worte und Lebensweise, geboren werden lassen, werden wir Transparenz, "Durchschein" der Dreieinigkeit, lebendige Tempel des lebendigen Gottes, Erzeuger Gottes. Das ist es, was Maria getan hat. Ihre Grösse war, sie die klein war, Gott machen zu lassen, ihn frei sie benützen zu lassen, und zwar bedingungslos, ohne seine Taten und seine Absichten mit ihr an Bedingungen zu knüpfen. Sie musste sich jedoch von allem trennen, was im Wege stehen konnte. Ganz in Demut. Ohne Ansprüche, und im Glauben.

Lernen wir von ihr. Benehmen wir uns wie Kinder, welche die Mama nachahmen. Kümmern wir uns nicht darum, was zu tun, wie etwas tun ist. Übergeben wir uns einfach Gott, wie eine Braut sich dem Bräutigam in der Erwartung übergibt, dass das Leben sich in sie ergiesst. Neues Leben, das sich bald in seiner ganzen Schönheit, in seiner ganzen Eigenart, ausbreitet. Gott wird nicht daran fehlen lassen, uns seine Macht als Schöpfer und seine Väterlichkeit in den kleinen Dingen unseres Alltages zu zeigen. Der Herr wird das Unmögliche möglich machen. Aber nicht ohne uns. Denn er will uns als Mütter seines Jesus, der noch heute in den Menschen geboren werden will. So wie es Maria geschah, die in jener Nacht zu Bethlehem das Wort des Vaters gebar und es weiterschenkte, an alle die guten Willens sind.

Stefania Consoli

 

 

Wie beten wir?

Die Madonna hat uns in Medjugorje eingeladen, zu beten. Was ist das Gebet in Wirklichkeit? Das Gebet muss völlig frei in Liebe geboren sein, die uns drängt, Gott zu suchen. Es soll nicht eine äußerliche Verpflichtung sein. In der Tat besteht ein Widerspruch, wenn uns jemand zwingt, frei zu sein. Das Gebet entsteht, wenn man im Inneren die Liebe Gottes „hört". Es hat nicht den Zweck, unsere Wünsche zu erfüllen, oder Lösungen zu finden. Dies wird Gott für uns tun. Das Gebet ist dazu bestimmt, die Anwesenheit Gottes zu spüren, und es führt uns mittels Jesus Christus zum Vater. Diese Anwesenheit führt unser Leben zu größerer Vollkommenheit, die uns heilt, die uns zur Auferstehung führt, die uns Tag für Tag wachsen und Früchte bringen lässt.
Kennen wir diese Art von Gebet? Haben wir für dieses Gebet Zeit? Das sind grundlegende Fragen. Vielleicht beten wir tagtäglich drei Rosenkränze - wie von der Madonna gewünscht -, und oft tun wir es unbedacht. Wahrscheinlich sind wir gar nicht ins Gebet „eingetreten"! Es wäre besser, vor Gott zu verweilen und sagen: „Maria, Maria hilf mir den Dreieinigen Gott zu begegnen. Bete mit allen Engeln und Heiligen. Ich aber will mich öffnen, um auf Gott zu lauschen und weitere Schritte auf meinen Weg zu machen...".
Haben wir Raum und Zeit, damit Gott in uns herabsteige? Wenn wir von den Beschäftigungen so eingenommen sind und keine Zeit für Gott haben, sind wir wie reiche Menschen, die ihre Mühe für viel Geld einsetzen, aber sterben, weil wir vergessen, uns um die eigene Gesundheit zu kümmern. Auch wir riskieren „in der Religion zu sterben", wenn wir der Allmacht Gottes nicht erlauben, uns zu verändern, wenn wir unsere „Tiefen" vernachlässigen, wenn wir es nicht zulassen, dass Gott die Geheimnisse unseres Lebens erleuchte und die Fragen unserer Seele beantworte; wenn wir keine Zeit und keinen Raum haben, damit unser ganzes Sein in Seinen Wünschen einmündet und somit die Versprechen Gottes sich verwirklichen können... In diesem Fall sind wir vom Wert des Gebetes weit weg. Gott ist unter die Menschen gekommen, aber die Menschen haben Ihn nicht erkannt. Er will weiter zu Seinen Kindern herab kommen, erscheinen, und Gott-mit-uns sein. Wenn wir aber keinen Raum, keine Zeit für diesen Gott haben, kann sich auch nicht Seine Fleischwerdung in uns verwirklichen.

Um dieses Gebet offen zu Jesus Christus, im Heiligen Geist, zu leben, müssen wir uns von einigen Dingen frei machen. Vor allem vom Egoismus. Dann, von falschen Motivierungen, von egozentrischen Gebeten, von rein menschlicher Liebe, die die Menschen stetig verwickelt, aber nicht der Höhe zustrebt. Achtung: Diese Art von Liebe ist eine Falle, denn sie entsteht aus Mitleid. Wer „mit-leidet" wird in den Abgrund des anderen gesogen und ist ihm keine Hilfe. Im Gegensatz erhebt uns die Liebe Gottes. Jesus ist nicht stehen geblieben, als die Apostel nicht mehr weiter gehen wollten. Er hat nicht angehalten, als Petrus Ihn auf Seinen Sterbensweg hindern wollte... Jesus lebte stets mit Blick auf den Vater. Er half allen, aber er ließ sich nicht in menschliche Ängste und Pathologien verwickeln.
Unser Gebet ist oft ein dauerndes Wiederholen: „Gib mir, gib mir.. ich brauche das und jenes!" Wann beginnen wir Gott anzubeten? Wann werden wir uns bewusst sein, dass Gott für uns lebt? Wann wird unser Sein beginnen, in sich das Durchfluten des göttlichen Lebens zu spüren? In dieser Zeit der Anwesenheit Mariens in Medjugorje schenkt Gott besondere Gnaden und ruft diejenigen auf, die bereit sind, Ihn zu empfangen. Der Heilige Geist entwickelt dann nach dem besonderen Charakter des einzelnen die Gnadengeschenke. Viele Menschen sind gewohnt, den Heiligen Geist mit Priester zu ersetzen. Das ist zu einfach! Jeder muss in sich selbst den Heiligen Geist entdecken. Maria hat uns oft eingeladen, dem Geist Gottes zu gehorchen und auf Ihn zu hören. Der Übergang vom Unmöglichen zum Möglichen in unserem Leben erfolgt gerade in der „Öffnung" gegenüber dem Heiligen Geist. Während wir also in Sorge einschlafen - wie Josef im Gedanken an die Mutterschaft Mariens - spricht der Herr im Schlaf zu uns!
Bitten ist nicht falsch! Es ist auch nicht falsch für andere zu beten.
Falsch ist jedoch, nicht mit dem Heiligen Geist verbunden zu sein. Falsch ist, nicht imstande zu sein, sich zu Gott zu erheben. Unsere Unfähigkeit, mit Gott zu leben, „blockiert" unser Gebet, und es strömt daher auch nicht. Wenn wir auf dem Weg des Gebetes voran kommen wollen, müssen wir uns vieler Hindernisse entledigen. Satan versucht auf alle Art und Weise unser Gebet zu „blockieren", uns abzulenken, uns Angst einzuflößen, unsere Sorgen zu nähren. Das Geheimnis, nicht von diesen „Mechanismen" gefangen zu werden, besteht darin, alles Gott zu überlassen und zuzulassen, dass Er uns führt.

Keine Gebetsform rettet uns. Wir müssen so weit kommen, unsere Beziehung zu Gott in Freiheit zu leben. Wir dürfen nicht die Gebete „sprechen", wir müssen die Gebete leben.

Wir Christen leben das Gebet auf dieselbe Art, wie wir den Schlaf und die Beziehungen unter uns erleben: Wir haben keine Zeit zum Schlafen, wir haben keine Zeit der eine für den anderen... Also haben wir auch keine Zeit für Gott. Es ist als würden wir sagen: „Herr, ich habe keine Zeit Dich zu hören, jetzt muss ich meinen Rosenkranz beten! Ich habe keine Zeit, Deinen Geist zu empfangen... In den Ferien habe ich vielleicht ein bisschen Zeit für Dich!" Ich will natürlich nicht damit sagen, dass man den Rosenkranz nicht beten soll, im Gegenteil: Er ist ein äußerst wichtiges Gebet. Wir müssen ihn nur so beten, dass unser Inneres dem Herrn zugewandt ist und er nicht mechanisch und oberflächlich ausfällt.

Stellen wir uns eine letzte Frage: Haben wir Zeit für die Auferstehung? Die Bekehrung besteht darin, das eigene Leben so organisieren zu können, dass in uns das Leben Gottes entstehen kann, das neue Leben. Oftmals ist die Gebetsform ermüdend. Deswegen muss man kreativ sein. Es gibt viele Arten zu beten... Gebet ist imstande zu sein, in Gott auszuruhen. Beten ist, mit Liebe in die Natur eintauchen, weil Gott sie uns geschenkt hat. Beten ist, eine Blume zu bewundern, weil Gott sie für dich gepflanzt hat! Gott lächelt dich rundum an, du aber gehst vorbei und siehst nichts, nimmst nichts auf! Wenn es uns nicht gelingt, unsere Art zu beten zu ändern, wenn wir in Gebetsformen gekettet sind, können wir auf unserem Weg nicht voran kommen. Wir bleiben festgenagelt. Lernen wir doch vor Gott zu stehen. Finden wir doch Zeit, in eine lebendige Beziehung zu Gott zu kommen, sei es als Einzelperson, sei es als Gruppe, sei es als Gemeinschaft. Wir müssen uns von der Sklaverei befreien. Unser ganzes Leben muss in die Beziehung zu Gott eingebunden sein. Wir werden dann entdecken, wie die Kraft des Heiligen Geistes jeden Umstand unseres Seins durchfluten wird: In der Arbeit, daheim, in den Ferien. Überall wird sie uns geschenkt werden und uns begleiten, um immer freiere und glücklichere Geschöpfe zu werden.

P. Tomislav Vlasic

 

 

Erinnerungen an P. Slavko:

„Das Gebet bedeutet mit Jesus sein"

Der Monat November erinnert alle Freunde von Medjugorje an eine sehr geliebte Person: P. Slavko Barbaric (am 24. November 2000 verstorben). In vielen Jahren im Dienst der Pfarrei erinnert er uns an wichtige Säulen unseres Lebens mit Gott, wobei ich auf ein paar bedeutende Gedanken seiner vielen geistlichen Schriften eingehen möchte.
Über das Gebet sagte er: „Unser Gebet kann in der Tat atheistisch sein, ohne Gott. Das ist der Fall, wenn wir im Gebet das suchen, was wir benötigen, aber nicht Gott und seinen Willen... Wenn unser Gebet sich auf unsere Wünsche beschränkt, dann ist es gottlos, denn es sucht nicht Gott, sondern nur seine Geschenke. Gott will mit uns nicht nur sein, wenn wir Ihn nötig haben, sondern Er möchte immer bei uns sein".
Aus dieser tiefen und wahren Sicht des Gebetes, drückte er sich in Bezug auf den Rosenkranz so aus: „Einen Rosenkranz beten bedeutet, nicht nur 150 Gegrüßet-seist-du-Maria zu beten, sondern den Rosenkranz beten bedeutet, in jedem Geheimnis einen konkreten Anstoß für unser Leben suchen. Wenn wir sprechen: Wir betrachten das Geheimnis der Empfängnis des Herrn, muss man sich dabei die nötige Zeit nehmen und anbetend suchen, welches der Wille Gottes heute für mich ist. Beten wir nicht auf diese Weise, besteht die Gefahr, dass unser Gebet nur ein Lippen-Gebet ist". Wie aktuell ist doch die uns vom Papst überlassene Lehre im Apostolischen Brief über den Rosenkranz!

Die Heilige Messe und die Anbetung waren ein weiterer Pfeiler in seinem geistlichen Leben. Er lud uns oft ein, beide mit dem Herzen zu erleben. In Bezug auf die Anbetung schrieb er: „Die Anbetung ist etwas Besonderes. Wenn ich Jesus Zeit durch Anbetung im Heiligsten Sakrament widme, suche ich Seine Anwesenheit im Sakrament. Wenn ich Ihn anbete, bedeutet das, dass ich vor allem Ihn suche. Anbeten heißt, mit Jesus sein, weil Er beschlossen hat, bei uns zu verweilen" . Kurz gefasst lehrt uns P. Slavko, um immer mehr in die Tiefe des Gebetes zu gelangen, dass der Schlüssel nur einer ist: Die Liebe, die uns drängt mit Jesus und Maria zu sein, die uns nähren, damit wir den göttlichen Frieden überall hin bringen, wo auch immer wir leben, jenen Frieden, den P. Slavko ein ganzes Leben lang verkündet hat.

Manuel Reato

 

 

 

 

 

Pater Jozo: Der Podbrdo ist kein leerer Berg

Maria, unsere Mutter und Mutter der Kirche, versammelt uns nicht auf einem leeren Berg. Nein, er ist nicht leer. In diesen 22 Jahren füllte sie den Erscheinungshügel und den Kreuzberg an mit Gnade. Und mit dieser Gnade hat sie jeden Pilger in die Arme genommen. Ich erzähle eine Episode, die diese Wahrheit bezeugt. Eine Frau aus meiner Pfarrei, seit 15 Jahren gelähmt, sagte am 1. August dieses Sommers zu ihrem Mann: "Lass uns nach Medjugorje gehen". Er antwortete: "Es ist schon beinahe Mittag, wir können nicht hingehen, denn es ist zu heiss. In deinem Zustand!" Sie aber liess nicht locker: "Wir müssen gehen!" Er: Aber es sind 30.000 Jugendliche dort (es war während des Jugendfests), alles ist besetzt, wo finden wir ein wenig Schatten?" Sie wiederum: "Wir müssen gehen". - Aber unser Auto ist nicht klimatisiert: Du wirst mir vor Hitze im Auto sterben", suchte er sie zu überzeugen. Sie: "Nein, wir müssen gehen!" Schlussendlich gab der Mann nach, nahm seine Frau, hob sie auf den Autositz und fuhr mit ihr nach Medjugorje zum Podbrdo. Sie begannen zu beten, langsam, langsam hinanzusteigen. Ihre Füsse waren gelähmt und ohne jedes Empfinden, wie auch die Hände: kein Gefühl darin, verschlossen und verkrampft. Der Mann musste ihr helfen.
Zwischen dem ersten und dem zweiten freudenreichen Geheimnis schien es der Frau, sie habe eine Stimme gehört: "Du hast die Krücken und die Halsstütze nicht mehr nötig". Gleich danach wurde sie gewahr, dass Leben in ihr Rückgrat und in den ganzen Körper zurückzukehren begann. Plötzlich fing sie an, ganz neu ihre Beine, ihre Füsse, zu spüren. Sie versuchte, sie zu betasten, schaute auf ihre Hände und sah, wie die Finger vor ihren Augen sich öffneten: ein wirklicher und eigentlicher Schock! So viele Operationen hatte sie machen lassen, doch dann hatten die Ärzte entschieden, von den Eingriffen abzulassen, der Zustand der Frau hatte sich jedes Mal verschlimmert. So war sie nun seit 15 Jahren gelähmt. Als sie ihrem Mann zeigte, was mit ihr geschah, konnten die beiden zusammen nur noch weinen; sie fuhren fort, den Hang hinanzusteigen, trugen die Krücken mit sich.
Zurück vom Podbrdo fühlte sie nur einen Wunsch im Herzen: "Ich muss zur Beichte, alles sauber machen, alles zurücklassen". Im Beichtstuhl konnte sie nicht darüber schweigen, was eben mit ihr geschehen war. Sie erzählte es dem Priester, der aber sagte nur kurz: "Bete deine Busse und geh im Frieden!" "Aber Pater, weisst du, ich war in einem sehr ernsten Zustand und jetzt bin ich geheilt" - "Ja, ja, geh im Frieden". Es gelang ihr nicht, ihre Freude auf ihn zu übertragen. In ihrem Herzen stieg das Leiden wieder auf. Anderntags begab sie sich ins Spital. Die muslimische Ärztin, die sah, dass sie gehen konnte, frug: "Wo bist du gewesen? in welcher Klinik?" - "Auf dem Podbrdo" - "Wo ist der Podbrdo?" - "In Medjugorje."
Die Ärztin begann zu weinen. Es traten die andern Ärzte und Physiotherapeuten, die in all den Jahren die Frau behandelt hatten, herzu und staunten: " ... ein Wunder!" Die Frau konnte alle Bewegungen machen wie gesunde Menschen. Viele Zeitungen haben darüber berichtet, vor allem muslimische. Sie brachten ein Interview mit der Ärztin, die als erste die Frau betreut hatte. Auf der Titelseite stand: "Die Madonna von Medjugorje hat eine Frau geheilt". Doch die katholischen Blätter haben nicht darüber berichtet. Meine Frage nun: warum machen diese Dinge so vielen Priestern, so manchen Bischöfen derart Angst? Weshalb sind wir nicht demütig, wollen die Früchte nicht beachten?

 

 

Bischof aus Südafrika

"Medjugorje: eine Herausforderung für den Glauben"

Mons. Gerard Ndlovu, Bischof im Ruhestand der südafrikanischen Diözese Umzimklu, besuchte Medjugorje während der ersten zwei Wochen im Juli und nahm am 8. internationalen Priestertreffen teil. Hier seine Eindrücke: "Vor nicht allzulanger Zeit sagte mir jemand, dass in Medjugorje die Gottesmutter jeden Tag erscheine. Dies liess mich staunen, und ich beschloss, hinzugehen und selber zu sehen. Die Verehrung und das Vertrauen in die Mutter Gottes sind bisweilen sehr schwach oder geradezu nicht vorhanden. Einige betrachten es als unmöglich, dass die Madonna Zeit habe, alle Tage zu erscheinen. Ich denke, dass dies eine grosse Herausforderung für unsern Glauben darstellt, doch wir wissen, dass im Heilsplan Gottes nichts unmöglich ist , dass alles schon war, ist und sein wird.

Ich persönlich habe keine Mühe, an die täglichen Erscheinungen zu glauben. Sie könnte auch immer erscheinen, wissen wir doch, dass Maria mit uns ist, überall und immer. Zwar sehen wir sie nicht, aber Gott könnte machen, dass wir sie sähen. . Darum glaube ich, dass man sie täglich sehen kann. Festhalten möchte ich, dass die Herausforderung von Medjugorje in voller Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und unsrer Ausbildung, die wir als Priester erhalten haben, steht. Ich bin überzeugt, dass die wahre Herausforderung darin besteht, ins Leben umzusetzen, was wir dort gelernt haben, das wieder wach zu rufen, was wir im Herzen und im Geiste tragen, und unser Leben zu überdenken. Mich hat der Geist des Gebets und der Verehrung, die hier herrschen, sehr betroffen gemacht. Ich war im Priesterseminar und mich beeindruckte die Brüderlichkeit, die unter den Seminaristen aus den verschiedenen Ländern lebt. Man sah förmlich, dass die Seminaristen nach Liebe und Wahrheit dürsten. Allen, die mich ersuchen, über Medjugorje zu erzählen, sage ich schlicht: "Geht hin und seht!"

(aus Press Bulletin)

 

Ausserordentliche Botschaft an Mirijana

Anlässlich der monatlichen Erscheinung Mirijanas, wo Maria fast immer mit der Seherin für diejenigen betet, "die die Liebe Gottes noch nicht erkannt haben", gab die Muttergottes eine Botschaft für uns alle. Es entspricht nicht ihrer Gewohnheit, dies bei dieser Begegnung zu tun, welche nahezu ausschliesslich dem Gebet geweiht ist. Aber dieses Mal hat sie es als wichtig erachtet, uns ihre Worte zu schenken: "Liebe Kinder, gebt mir euer Herz ganz. Gestattet mir, euch zu meinem Sohn zu bringen, damit ER euch den wahren Frieden und die wahre Freude schenke. Lasst euch nicht durch Irrlichter gewinnen, die euch umgeben und sich euch anbieten. Lasst nicht zu, dass Satan euch durch einen falschen Frieden und eine falsche Freude beherrscht. Kommt zu mir, ich bin mit euch!" (2. Oktober 2003). Der betrübte Ton ihrer Einladung war auch begleitet von offenkundiger Traurigkeit, die sich sogar in Tränen ausdrückte.

 

 "Wir vom ECHO"

Eine ganze Anzahl Leute arbeiten treu und im verborgenen hinter den Seiten unsrer kleinen Zeitschrift, die so einfach in ihrer äussern Form aber reich ist an Liebe, mit der jeder seinen Dienst verrichtet. Ein Engagement, das fast immer ganz gratis geleistet wird, und aus dem tiefen Wunsch wächst, Werkzeug Marias zum Wohl der Seelen zu sein. Es ist schön, auch solchen Mitarbeitern eine Stimme zu geben, damit sie mit uns allen das teilen, was sie im persönlichen Leben von Gott geschenkt erhalten, und um zu hören, wie Er sie begleitet in ihrer Aufgabe am ECHO.

 

Georgina, Spanisch-Übersetzerin, schreibt:

"Mutter sein in der Gnade Gottes"

Es ist sehr schwierig, andern mitzuteilen, was es heisst, zum ersten Mal Mutter sein, denn es überfällt dich ganz, führt dich in eine neue Dimension des Lebens hinein, die du dir zwar während der Zeit der Erwartung vorgestellt hast, die aber eigentlich wenig Beziehung zu dem hat was du dir ausdachtest! In den Monaten, wo wir Ana Maria erwarteten, stellten wir sie uns vor allem sehr zart vor, und darin hatten wir recht! Jetzt, wo sie geboren ist und wächst, wird diese Zartheit jeden Tag besser sichtbar. Am liebsten möchte sie den ganzen Tag in meinen Armen gehalten und sie anschauend verweilend und Zeit und andere Pflichten vergessend sehen. Meist ist dies nicht möglich, aber in den Augenblicken, wo ich sie an mich drücke, bitte ich Gott, dass er dieses Bild in meine Seele präge, damit sie durch meine Liebe und meine Umarmung die ganze Liebe Gottes erhalten möge, die er mir durch sie schenkt. Ich bitte den Herrn, dass er seine Liebe in sie einströmen lasse. Ich bitte die Muttergottes, mich zu lehren, sie gut zu pflegen und zu lieben und all das zu ergänzen, was ihr nicht zu geben vermag. Meine Hauptbeschäftigung ist, dafür da zu sein, dass ihr nie die Liebe fehlt, so dass ihre Seele unbehindert und frei Gott zufliegen möge. Johannes vom Kreuz schreibt am Ende eines seiner Gedichte: "nichts anderes üb ich aus, als ihn zu lieben". Eine christliche Mutter kann dieses Wort gut verstehen, denn es ist ihr eigen, angesichts ihrer Kinder zu sagen:"nichts anderes übe ich aus, als zu lieben".
Zwischen einer Mutter und ihrem Kind entfaltet sich eine wundersame und sehr starke Verbindung. Kürzlich sagte jemand zu mir: "Schau, schau, wie du deine Ana Maria liebst? Gut, dies ist nur ein ganz kleines Teilchen davon, wie Gott jedes von uns liebt."
Vielleicht hatte ich schon früher diese Worte gehört, aber jetzt, so mitten im Leben hergesagt, haben sie mich gerührt. Im ersten Moment war ich fast ein wenig beleidigt und dachte: "Aber wie ... so lieben wie ich sie liebe!" Bald aber, im überdenken, habe ich begriffen, dass unser Herz wirklich zu klein ist, um die grosse Liebe, die Gott für uns hat, zu erfassen, und die alle Hochflüge einer Mutterliebe weit überragt.
Mein Gesprächspartner fuhr fort: "So kannst du auch verstehen, wie Gott für uns leidet. Er, der uns wie eine Mutter und ein Vater liebt. Nach knapp drei Monaten Mutterschaft und durch Gottes Güte kann ich jetzt nur erahnen, was es heisst, um ein Kind zu leiden. Sicher, die Leiden um mein Kind sind gering, aber für ein erst seit kurzem gewordenes Mutterherz werden auch sie schon gross! Schmerz und Kampf jedoch, um deinem Kind das Beste zu geben fördern das menschliche und geistige Reifen und, in diesen Kampf wird Gott in unserm Leben gegenwärtig. Ich erbitte vom Herrn die Gnade, dass ich die Prüfungen, die das Leben bringt, ertragen kann, indem ich Ihm stets eng verbunden bleibe, und mit Würde und in Seiner Liebe, die doch am Kreuz am meisten spürbar geworden ist, durch alles hindurch zu gehen vermag. So gross auch die Liebe einer Mutter für ihre Kinder sein mag, es ist notwendig, über die menschliche Ebene hinaus zu wachsen und auf Gott zu schauen; denn wenn eine Mutter liebesfähig sein kann, so nur, weil sie zuvor von Gott geliebt wurde. Es ist also gerecht, notwendig und vorteilhaft, wenn die Seele auf diese Liebe Gottes antwortet, wissend, dass unter anderen die ersten Gewinner ihre eigenen Kinder sein werden.
Wenn Gott dich mit einem Kind segnet, nimmt er dich sogleich in die Schule seiner Liebe. Die Beziehung, die sich einnistet, schafft - wie schon gesagt - Höhenflüge an Liebe und neuen Empfindungen, die du das erste Mal spürst, und die dich für diese neue Schöpfung in deinem Innern völlig offen werden lassen. Dieser Gemütszustand ist es wert, ihn Gott anzuvertrauen, ihn in seine Hände zu legen, damit er ihn nach seinem Willen forme und ihn von der natürlichen zur göttlichen Ebene erhebe. Darum denke ich: wie sind unsere Kinder doch bevorzugt, weil sie nicht nur die Mutterliebe erhalten sondern die Liebe einer Mutter, die sie Gott anvertraut hat! Sie erhalten eine reinere Liebe, weil Gott all das ergänzt, was einer Mutter, wie gut sie auch sei, fehlen mag.
Es ist schön, in diesem Glauben zu leben. Während der Monate der Erwartung war diese Gewissheit für mich auch eine grosser Trost. War ich an einem Ort, der mir nicht behagte, oder fühlte ich mich müde, bat ich die Madonna inständig: Schütze du mein Kind, hülle es in deinen Mantel und heile mit deinem zarten Lied unser menschliches Elend ... Mach, dass es ganz dir gehört." Von allem Anfang an haben mein Mann und ich darum gebetet, dass es Gott gehöre. Tatsächlich, wir empfinden es als Sein. Wir spüren aber auch unsere Verantwortung, dass diese Verbundenheit mit dem Vater in diesem Leben immer mehr wachse, und dass Ana Maria eines Tages glücklich in Seine Wohnung heimkehren darf.

Georgina Trias (Madrid)

 

 

 

Jelenas Geschichte

Seit mehreren Jahren ist Jelena auf den Seiten des ECHO präsent mit Beiträgen über das geistliche Leben und darüber, wie die Gottesmutter sie durch ihre innern Lokutionen gelehrt hat. Wer sich erst jetzt mit dem Phänomen "Medjugorje" befasst, weiss vermutlich nicht, was in den Anfängen der Achtzigerjahre an diesem Mädchen geschah, was es alles dachte, während ihr der Himmel eine grosse Aufgabe anvertraute. Betrachten wir ein paar Szenen aus ihrer Biographie, einem italienischen Buch, das mit breiter Dokumentation und vielen Bildern vom Leben in diesem herzegowinischen Dorf berichtet. 

Jelena Vasilj wurde am 14. Mai 1972 geboren und lebte in ihrer Familie am Fusse des Kreuzbergs. Sie zählte nur 10 _ Jahre, als sie zum ersten Mal die Stimme Marias in ihrem Herzen vernahm. Kurz vorher hatte sie an Gott ein Gebet gerichtet: ‚O Gott, wie wäre ich glücklich und dankbar, wenn ich nur an Dich glauben könnte, wenn ich Dir begegnen und Dich erkennen könnte!‘
Am 15. Dezember 1982 befand sich Jelena in der Schule und frug eine Kameradin ‚wie spät ist es?‘, als sie eine Stimme antworten hörte, die aus ihrem Herzen sprach: ‚es ist zwanzig nach zehn‘. Darauf, versucht weiter zu fragen, hörte sie dieselbe Stimme, die ihr riet, davon abzulassen. Der geheimnisvolle Gesprächspartner gab sich dann als Engel zu erkennen und ermunterte sie, jeden Tag zu beten.
Zehn Tage lang fuhr die Stimme des Engels fort, sie zum Gebet einzuladen Danach hörte sie ganz klar die Stimme der Mutter Gottes, die ihr sagte: ‚Ich habe nicht die Absicht, durch dich die Geheimnisse zu lüften (Anm. d. Red.: wie durch die andern Seher), aber dich auf den Weg der Weihe zu führen.Jelena begann inniger zu beten, und um sie versammelten sich einige Freundinnen, die ihrem Beispiel folgten.
Im Juni des folgenden Jahres bildete sich die "Gebetsgruppe", geistlich begleitet von Pater Tomislav Vlasic und von der ‚Gospa‘ geführt durch die Mitteilungen, die Jelena ebenso wie ihre Freundin Marjana erhielt (auch sie hatte die Gabe der Lokutionen an Ostern desselben Jahres empfangen).
Nach und nach lehrte die Muttergottes sie die Bibel zu betrachten, den Rosenkranz zu beten und die Geheimnisse zu betrachten und diktierte Jelena neue Weihegebete an ihr Unbeflecktes Herz und an das Heiligste Herz Jesu.
Später begann das Mädchen nicht nur Maria mit sanfter und sehr klarer Stimme zu hören, sondern sie auch bei geschlossenen Augen zu sehen. "Warum bist du so schön?" frug sie sie eines Tages. "Weil ich liebe. Wenn ihr schön werden wollt, liebt!", war die Antwort. Ab November 1985 vertiefte und intensivierte sich Jelenas Gabe. Seither begann sie auch die Stimme Jesu zu hören, die sich aber nur offenbarte, um das Gebet zu leiten, wenn die Gruppe versammelt war. Die Gabe der Lokutionen wurde unterbrochen, als Jelena sich in die Vereinigten Staaten begab, um Theologiekurse zu besuchen, ein Studium, das sie in Österreich fortsetzte und in Rom mit einem Diplom abschloss. Neuestens hat sie das Lizenziat in Theologie mit einer These über St. Augustinus erworben. - Am 24. August 2002 verheiratete sie sich in Medjugorje mit Massimiliano Valente und am 9. Mai 2003 wurde ihr erster Sohn, Johannes Paul, geboren.

 

 

Weihegebet an das Unbefleckte Herz Mariens

(von der Madonna Jelena diktiert)

O Unbeflecktes Herz Mariae,

brennend vor Güte,

zeige uns, wie Du uns liebst.

Die Flamme Deines Herzens, o Maria,

steige herab auf alle Menschen.

Wir haben Dich lieb, sehr lieb.

Präge die wahre Liebe in unsere Herzen ein,

so dass wir uns ohne Unterbruch nach Dir sehnen.

O Maria, mild und demütig von Herzen,

denke an uns, wenn wir in der Sünde sind.

Du weisst, dass alle Menschen sündigen.

Schenke uns, durch Dein Unbeflecktes Herz,

Gesundheit des Geistes.

Mach,. dass wir immer aufschauen können

zur Güte Deines Mutterherzens

und dass wir, durch die Flamme Deines Herzens,

uns bekehren. Amen.

 

 

Weihegebet an das Heiligste Herz Jesu

(von der Madonna Jelena diktiert)

Jesus, wir wissen, dass du barmherzig bist

und für uns Dein Herz geopfert hast.

Es ist von Dornen umwunden

und von unsern Sünden.

Wir wissen, dass Du uns ohne Unterlass rufst,

damit wir nicht verloren gehen.

Jesus, erinnere Dich unser,

wenn wir in der Sünde sind.

Erwirke durch Dein Herz,

dass alle Menschen sich lieben.

Lass den Hass unter den Menschen verschwinden.

Zeige uns Deine Liebe.

Wir alle lieben Dich und wünschen,

dass Du uns schützest mit Deinem Hirtenherzen

und uns von jeder Sünde befreist.

Jesus, komm, tritt ein in jedes Herz!

Klopf, klopf an die Tür unseres Herzens.

Hab Geduld und lasse nie ab davon.

Wir sind noch verschlossen,

weil wir deine Liebe nicht verstanden haben.

Klopf, klopfe immerzu!

Mach, o guter Jesus,

dass unsere Herzen sich Dir öffnen,

wenigstens im Augenblick, in dem wir uns erinnern,

wie Du für uns gelitten hast. Amen.

 

 

 

Gott in dir gebären

Die höchste Freud‘ und Lust, die Gott mir kann gewähren,

ist, dass Er ewig wird mich seinen Sohn gebären

(Cherubinischer Wandersmann)

 

 

Wir leben, wenn wir das Kirchenjahr betrachten, unmittelbar vor der Adventszeit. Advent heisst Ankunft. Die Adventszeit will uns auf die Ankunft, auf die Geburt Christi, auf Weihnachten, vorbereiten. Jesus, der Heilsbringer, der Heiland - um das schöne deutsche Wort zu gebrauchen - soll in uns wiedergeboren werden. Das ist das Kernwort der deutschen Mystik, angefangen bei Mechtild von Magdeburg (um 1210 - um 1282) über Meister Eckhart (um 1260-1327/28), Johannes Tauler (um 1300-1361), Heinrich Seuse (um 1255-1366), um nur einige der Grössten zu nennen. Es ist die Zeit der Gotik mit ihren zum Himmel ziehenden Spitzbogen und ihren schlanken Türmen, aber auch die grosse Zeit der Bettelorden. Schauen wir, was der Dominikaner Johannes Tauler, genannt "der Mund" der deutschen Mystik, uns sagen kann. Sein Zentrum ist Strassburg, wo er auch aus einer angesehenen Bürgerfamilie geboren ist, Strassburg mit seinen zahlreichen Beginenkonventen und Dominikanerinnenklöstern, die er betreut, und einem weiten Kreis von Gottesfreunden, denen er nahesteht. Er war ein "Lebemeister" und nicht ein "Lesemeister": er gehörte zu denen, die die Schrift leben, "die sich selber für Sünder halten und sich über die andern erbarmen", und nicht zu jenen, die die Schrift "nur lesen und gross herauskommen und geehrt sein wollen". Wir wollen den Anfang einer seiner Predigten hören, die er am Weihnachtstag gehalten hat.
AM HEUTIGEN TAGE gedenkt die heilige Christenheit dreier Geburten, die jeden Christen so freuen und ergötzen müssten, dass er ganz ausser sich vor Freude in Jubel und Liebe, in Dankbarkeit und innerer Wonne aufspringen sollte. Und wer solchen Drang nicht in sich empfindet, der soll sich ängstigen. Die erste und oberste Geburt ist die, dass der himmlische Vater seinen eingeborenen Sohn in göttlicher Wesenheit, doch in Unterscheidung der Person, gebiert. Die zweite Geburt, derer man heute gedenkt, ist die mütterliche Fruchtbarkeit, die jungfräulicher Keuschheit in wahrhafter Lauterkeit zuteil ward. Die dritte Geburt besteht darin, dass Gott alle Tage und zu jeglicher Stunde in wahrer und geistiger Weise durch Gnade und aus Liebe in einer guten Seele geboren wird. Diese drei Geburten begeht man heute mit den drei heiligen Messen.
Die erste feiert man in dunkler Nacht, und sie beginnt mit den Worten: "Es sprach der Herr zu mir: mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt," und diese Messe zielt auf die verborgene Geburt, die im Dunkel der verborgenen, unbekannten Gottheit geschah. Die zweite Messe fängt mit den Worten an: "Heute erstrahlt ein Licht über uns". Und sie bedeutet den Glanz der vergotteten menschlichen Natur. Diese Messe beginnt im Dunkel der Nacht und endet in der Helle des Tages, denn diese Geburt war teils bekannt, teils nicht.

Die dritte Messfeier begeht man am lichten Tag, und ihr Eingang lautet: "ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt." Sie versinnbildlicht die liebreiche Geburt, die alle Tage und alle Augenblicke in einer jeglichen guten heiligen Seele geschehen soll und auch geschieht, wenn sie nur ihr Wahrnehmen und Lieben darauf wende; denn soll sie diese Geburt in sich fühlen und ihrer gewahr werden, so muss das durch Einkehr und Umkehr aller ihrer Kräfte geschehen. In dieser Geburt wird Gott der Seele in stärkerem Mass zu eigen, gibt er sich ihr inniger hin, als es bei allem Eigentum, das sie je erwarb, geschah.

Hans Urs von Balthasar, der Theologe der Herrlichkeit, der Theodramatik und der Theologie, "ein unter die Helvetier verschlagener Kirchenlehrer", wie er humorvoll auch schon genannt worden ist, der in Basel wohnte, wo auch Johannes Tauler einige Jahre verbracht hatte, fasst magistral das Anliegen Taulers zusammen, indem er aus andern Predigten Taulers zitierend grösstenteils dessen eigene Worte brauchend, sagt: "Damit der Mensch zu seiner Vollendung gelange, muss der Herr in ihm geboren werden, sterben und wieder auferstehen. Genauer heisst das, dass das von Tauler so eindringlich geschilderte Mitabsteigen und Mitsterben mit Christus die Voraussetzung des wahren Geborenwerdens Christi und damit Gottes in ihm ist: "Durch das Kreuz sollen wir erneuert werden, in den hohen Adel, den wir in der Ewigkeit besessen hatten, dahin sollen wir aus der Liebe dieses Kreuzes wieder hineingeboren werden. Der Schluss der Predigt bittet, dass wir dem liebevollen Kreuz, das Christus ist, so anhängen mögen, dass er ohne Unterlass in uns neu geboren werde. Wenn Gott dem Menschen Drangsal schickt, dann will er eine neue Geburt in ihm herbeiführen. Wer dieses Dunkel und diese Drangsal bis ans Ende durchleidet, der geht den allerkürzesten Weg zur wahren Gottesgeburt" (Theodramatik 4,413f.).
Johannes Taulers Grabstein in Strassburg zeigt einen schlanken Dominikanermönch. Die Statue wurde aus der 1870 (deutsch-französischer Krieg) niedergebrannten ehemaligen Dominikanerkirche in die evangelische "Neue Kirche" gerettet. Mit der rechten Hand zeigt Tauler auf das Lamm Gottes, das er in der linken Hand hält und das in Siegerpose mit dem Auferstehungsbanner auf einem Buch steht: einerseits ein Symbol für die "Verkündigungspflicht, die Dominikus seinen Jüngern abfordert" (Alois Haas), andererseits ein Hinweis, dass Tauler seinem Namenspatron nachfolgte: Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt" (Joh 1,29); Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh 3,30).
Zwischen Strassburg und Basel finden wir den weltberühmten Isenheimeraltar im elsässischen Colmar. Er ist um 1515 vom hintergründigen Matthias Grünewald geschaffen und zeigt einen in Schmerz und Todeskrampf verzerrten und verdrehten Gekreuzigten auf nachtschwarzem Hintergrund. Zu seiner linken steht der Täufer in feuerrotem Gewand mit dem rechten Zeigefinger auf Christus weisend. Darüber steht in lateinischen Lettern: "Er muss wachsen, ich muss abnehmen".
Auch diese zweite Mahnung verpuffte. Zwei Jahre später kam es zur Reformation. Der Leib Christi, die Kirche, wurde verzerrt, denn die Menschen wollten zunehmen und Gott sollte abnehmen. Es dauert fünfhundert Jahre lang bis unter dem Pontifikat Johannes Paul II. des Himmels Schwärze dem Licht der Auferstehung Christi weicht. Am 31. Oktober 1999 unterzeichnen der lutherische Weltbund und die katholische Kirche in Augsburg/D eine gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, deren gegensätzliche Auslegung ein Hauptgrund für die Spaltung der abendländischen Kirche war. Der gute Anfang ist gemacht. Es liegt an uns allen, dass die Einheit der Christenheit gedeiht: Maria, Unsere liebe Frau von Medjugorje, wünscht, dass wir unsere Herzen dem Gebet öffnen (Botsch. v. 25.9.03). Wir müssen abnehmen, Gott in unsern Herzen Raum gewähren, damit Christus "ohne Unterlass in uns neu geboren werde".

 

Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren

Und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren. (Cherubinischer Wandersmann)

 

 

LESER SCHREIBEN ...

Drande Qyrsaqi aus Albanien aus Albanien - Mit viel Freude und Hingabe lese ich eure Zeitschrift. Ausser dass ich eine treue Tochter Marias bin, habe ich viele Erinnerungen an diesen heiligen Ort: die schönsten Augenblicke meines Lebens waren die meiner Aufenthalte in Medjugorje. Ich bin Mitglied bei der ‚Legion Mariens von Shkoder‘. Wir Albaner sind im allgemeinen glaubenstreu, jedoch zu arm, um euch mit Spenden zu unterstützen. Ich bitte euch, von unsrer Seite aufrichtigen Dank für die Botschaften und für den reichen geistlichen Stoff, der für uns albanische Katholiken Quelle des Glaubens und des Lebens ist. Der Herr helfe euch in eurer wertvollen Arbeit. Ein herzlicher Gruss meinerseits und vieler anderer albanischer Leser und grossen Dank der Redaktion dafür, dass sie sich dieser Aufgabe widmet.

Gj.Gurashi von Scutari (Albanien) - Ich möchte von ganzem Herzen meine Bewunderung ausdrücken und meine Dankbarkeit für all die wertvolle Arbeit , die ihr auf der Redaktion des ECO DI MARIA erbringt. Dies ist nicht nur mein persönlicher Dank sondern auch derjenige von so und so vielen albanischen ECO-Lesern. Die Botschaften und Nachrichten aus dieser gesegneten Erde geben uns Hoffnung auf eine bessere Welt. Seit 1994 kommt das ECHO in unsre Häuser und ‚spricht‘ zu uns in unsrer Sprache. Fast alle Nummern habe ich aufbewahrt. Eure kostbare Zeitschrift liest sich bei uns auch in Gruppen und dann verteilen wir sie an solche, die sie nicht haben. Ich wünsche euch Glück und bitte die Königin des Friedens, dass sie euch mit ihrer mütterlichen Liebe in eurer wertvollen Arbeit schütze.

Ciro Bozzetti aus Benevento (Italien) - Ich schreibe euch im Namen von uns Inhaftierten im Gefängnis von Benevento. Wir sind etwa unserer Dreissig, die regelmässig zweimal pro Woche den Katechismus besuchen, dazu etwa vierzig in der Gruppe der Neu-Katechumenen. Die Zeitschrift ‚ECO DI MARIA‘ kommt gut an; sie hatte viel Erfolg, vor allem unter den Ungläubigsten. Die Botschaft Marias lässt uns wahrhaft immer mehr reifen. Ich bitte euch demütig, auf unseren Anruf zu antworten. Wir grüssen euch im Namen von uns allen. Gott segne euch. Antwortet uns bitte. Es lebe Maria - und nieder mit dem Teufel!

Julie A. Omeike aus Nigeria - Euer ECO hat mich tief getroffen. Es lässt mich Maria noch näherspüren und dass sie meine Mutter ist und mein Vorbild. Fahrt fort mit eurer wertvollen Arbeit, sie ist von grosser Hilfe.

Jorge Luis Lovio Caballero aus ... Liebe Geschwister in Christo, ich danke euch von Herzen, dass ihr mir das ECO geschickt habt, ich habe es freudig gelesen und unter meinen katholischen Glaubensbrüder diese Botschaften der Königin des Friedens verteilt. Sie ist Gottesmutter und unsere Mutter. Ich wünsche von Herzen, dass ich diese wunderbare Zeitschrift weiter erhalten darf und danke euch für eure Grosszügigkeit.

Sergio Leòn aus Havanna (Kuba) - Geliebte Brüder, pünktlich erhalte ich eure Zeitschrift mit den Botschaften der Königin des Friedens, die dann in unsrer geliebten Heimat verteilt werden. Fast überall sieht man in den Häusern die Maria von Medjugorje. Während unsern Missionen der Nächstenliebe und der Evangelisation tragen wir das ECO DI MARIA immer zu den Kommunitäten im Innern des Landes. Die Botschaften Marias, die Nachrichten und die Zeugnisse in eurer Zeitschrift kommen uns sehr gelegen und sind geprägt von christlichem Geist und Nächstenliebe. Auch wenn wir kein Geld schicken können, um euch zu helfen, glauben wir, dass es eine gute Art von Unterstützung ist, Euch durch das Verteilen der Botschaften der Muttergottes zu helfen: sie sind aktuell, k,irchlich und dicht voll Frieden. Wir sind euch stets dankbar und wünschen euch alles Gute für eure Zeitschrift und euer persönliches Leben. Euer Diener.

Anna Lambino aus Saronno - Wie nie zuvor habe ich ängstlich auf eure Zeitschrift gewartet, denn es fehlt mir der Sauerstoff, der mir aus der Lesung und Betrachtung entgegenströmt. Danke von Herzen. Ich bitte euch um ein Gebet für meine Familie und grüsse euch in Jesus und Maria: danke für eure Arbeit und euer Herz, das offen ist für alles, was uns helfen kann. Gott möge euch segnen und die himmlische Mutter liebkose euch alle einzeln.

Carlo Dimaggio aus New York (USA) - Ich schreibe euch um allen zu danken für die Zeitschrift, die ihr uns zuschickt und für euer Apostolat. Die Madonna möge euch immer unterstützen und führen.