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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 131 (Januar-Februar 1997)

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Eco di Maria
Regina della Pace

Deutsch 131

Januar-Februar 1997




Botschaft Mariens vom 25.11.1996

"Liebe Kinder, heute lade ich euch von neuem zum Gebet ein, damit ihr euch durch Gebet, Fasten und kleine Opfer auf das Kommen Jesu vorbereitet. Meine lieben Kinder, diese Zeit möge für euch gnadenreich sein. Nutzt jeden Augenblick, um Gutes zu tun, denn nur so werdet ihr die Geburt Jesu in euren Herzen erleben. Wenn ihr mit eurem Leben ein Beispiel gebt und zum Zeichen der Liebe Gottes werdet, wird die Freude in den Herzen der Menschen siegen. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

"Wachet und betet",
um Jesus aufzunehmen

Das Weihnachtsfest ist nicht nur die Erinnerung an ein vergangenes Ereignis. Gott klopft noch immer an unsere Tür, um uns das göttliche Leben mitzuteilen, das Leben Seines menschgewordenen Sohnes. Ziehen wir unseren Nutzen aus diesem großen Geschenk, dann wird diese Zeit eine Zeit der Gnade sein und wir werden ein Zeichen der Liebe Gottes werden. So werden die Menschen durch uns diese Freude sehen und sie annehmen können: Frieden auf Erden der Menschen, die Er liebt. Das ist der Kern der Botschaft.
1. Schon von den ersten Botschaften an hat die Muttergottes uns gelehrt, wie wir uns auf das Weihnachtsfest vorbereiten können; und heute erklärt sie von neuem die Bedingungen. Vor allem rufe ich euch von neuem zum Gebet auf. Man muß Gott seine Zeit und sein Herz schenken, damit Er uns Seine Liebe mitteilen kann, Seinen brennenden Durst, uns in Seine Liebesgemeinschaft aufzunehmen, noch einmal "Vater" genannt zu werden, gemeinsam mit Seinem Sohn, und uns alles zu geben, ja alles, was uns wirklich glücklich macht.
Aber wir müssen die Voraussetzungen schaffen, um wirklich beten zu können und Seine Liebe anzunehmen, indem wir von der Krippe lernen, wie Maria uns sagt: durch das Gebet, das Fasten und die kleinen Opfer bereitet euch auf das Kommen Jesu vor. Jesus wird in uns vor allem durch das Gebet geboren, welches möglich und wirksam wird, wenn es vom Fasten vorbereitet wird.
Das will Petrus uns sagen, wenn er uns auffordert: Seid nüchtern und wachsam, damit ihr dem Gebet obliegen könnt (1 Pt 4,7).
2. Um beten zu können, muß man besonders das Fasten des Schweigens leben, angesichts des täglichen Einsturms der Dinge und der Menschen. Man muß entschieden alles abschneiden, was nicht unbedingt notwendig ist, so daß das Herz wie eine Grotte der Armut und des Schweigens wird, in der Jesus wohnen kann. Gott findet keinen Platz in einem Geist, der voll ist von eitler Neugierde, von unnützen Reden, von schlechter Lektüre, Phantasien und Leidenschaften, die das Herz gefangen nehmen. Erinnern wir uns an das Fasten vom Fernsehen.
Und Jesus findet ebensowenig in uns Platz, wenn wir von materiellen Gütern übersättigt sind, ungezählte Ansprüche gelten machen oder ständig und maßlos das suchen, was dem Fleisch gefällt. Der Teufel bedient sich all dieser Dinge, um uns einzuschläfern, damit wir unser Streben nach Gott vernachlässigen, bis wir den Sinn für die Sünde sehr schwächen und schließlich ganz verlieren.
Die Seele muß ihre Ruhe finden, um beten zu können, sie muß auf die Bedürfnisse Gottes und nicht auf ihre eigenen achten, um sich Seinem Göttlichen Wirken zu öffnen. Die Liebe bewerkstelligt all dies. Und sie macht auch, daß wir auf viele kleine Dinge verzichten können, das heißt, kleine Opfer bringen, die das Öl der Lampe nähren.
3. Damit diese Zeit eine Zeit der Gnade sei, müssen wir jeden Moment gut nutzen und unsere Zeit nicht mehr nach unserem Geschmack einteilen, sondern in der ständigen Suche nach dem Willen Gottes, in den zahlreichen Gelegenheiten, die Er uns anbietet, um das Gute zu tun, das heißt, alle Werke zu vollbringen, die Er will, besonders die Werke der Barmherzigkeit.
Für ein so großes Geschenk muß man sich mit allen Kräften anstrengen: Man muß das Ziel immer vor Augen haben und nicht lockerlassen im Bemühen, wie jemand, der auf ein Ziel zuläuft und keine Zeit hat, sich nach rechts oder nach links zu wenden. Jede große Liebe verlangt eine totale Bereitschaft des Herzens und erlaubt keine falschen Kompromisse oder Abweichungen vom Weg. Eine Mutter ist gegenüber ihrem Kind so aufmerksam, daß sie es nie aus dem Blick verliert, auch nicht während sie ihre Arbeit erledigt oder wenn sie außer Haus geht. Genauso muß sich die Seele anstrengen, aufmerksam auf die Gabe Gottes zu antworten. Nichts kann uns davon abbringen.
Die Zeugen des ersten Weihnachtsfestes wurden von dem Ereignis völlig eingenommen, sie liefen ohne Zögern zum Kind, erzählten, was ihnen verkündet worden war und kehrten zurück, indem sie Gott lobten für das, was sie gesehen und gehört hatten, wie ihnen gesagt worden war (vgl. Lk 2,16...). Und einige kamen von weither, auch auf Kosten von großen Opfern und Gefahren und brachten alles dem Kind dar (vgl. Mt 2). Und warum sollte es heute für unser Weihnachten anders sein?
Wir haben eine große Verantwortung, nämlich das Kommen des Herrn nicht ungenützt vergehen zu lassen. Wenn wir die Einladung Mariens annehmen, wird Jesus kommen und in uns Wohnung nehmen, und dann werden wir die Freude und den Frieden des Weihnachtsfestes um uns herum verbreiten und so dazu beitragen, daß diese in den Herzen der Menschen überwiegen, trotz allem. D. Angelo


Botschaft Mariens vom 25.12.1996

"Liebe Kinder, heute bin ich auf besondere Weise bei euch, und indem ich den kleinen Jesus in den Armen halte, lade ich euch ein, meine lieben Kinder, euch seinem Ruf zu öffnen. Er lädt euch zur Freude ein. Meine lieben Kinder, lebt mit Freude die Botschaft des Evangeliums, die ich euch seit der Zeit, seitdem ich bei euch bin, wiederhole. Meine lieben Kinder, ich bin eure Mutter und möchte euch Gott der Liebe und des Friedens entdecken lassen. Ich wünsche nicht, daß euer Leben in der Trauer sei, sondern daß es entsprechend dem Evangelium in der Freude für die Ewigkeit verwirklicht wird. Nur so wird euer Leben einen Sinn haben. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

"Lebt die Freude des Evangeliums"

In dieser Weihnachtsbotschaft offenbart sich die Muttergottes als die Monstranz Jesu. Sie ist das Zelt der Sonne, die wie der Bräutigam aus dem Hochzeitsgemach hervorgeht (vgl. Ps 18). Zum Weihnachtsfest hält Sie Ihn strahlend im Arm und stellt Ihn uns als das Licht der Welt und als unser Leben vor: In Ihm war das Leben,und das Leben war das Licht der Menschen (Joh 1,4); Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben..." (Joh 10,10). Diese Fülle des Lebens ist unsere Gemeinschaft mit Gott, die durch die Sünde gebrochen wurde, die Jesus uns aber wiedergegeben hat. Denn Er ist in der Tat das Evangelium, das heißt die Frohe Botschaft der Liebe und des Friedens Gottes: Gott ist von neuem mit uns: Er ist der Immanuel.
Unsere Mutter wünscht, daß wir uns der Einladung Jesu öffnen, die eine Einladung zur Freude ist: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm - wiederholt Er jedem - die Zeit des Gesangs ist zurückgekehrt...Zeige mir dein Antlitz, laß mich deine Stimme hören (vgl. Hohel. 2,10-14), so sehr liebt Er uns und will uns Seine göttliche Freude schenken. Nach dem Verzeihen, das Ich euch geschenkt habe, bleibt in Meiner Liebe, wie Ich in der Liebe meines Vaters bleibe.Das habe Ich euch gesagt, damit Meine Freude in euch sei und damit eure Freude vollkommen sei (Joh 15,9-11).
Nun lädt Maria uns ein, freudig die Botschaften des Evangeliums zu leben, die Sie uns seit 15 Jahren und 6 Monaten wiederholt. Sie bestätigt uns, daß sie die gleichen des Evangeliums sind und daß Sie gekommen ist, um uns durch sie den Gott der Liebe und des Friedens zu offenbaren...Ich wünsche nicht, daß euer Leben in der Traurigkeit verläuft, sondern daß es sich in der Freude verwirkliche, ja in einer Freude, die niemals aufhören wird ("für die Ewigkeit"): wenn es anders wäre, hätte das Leben keinen Sinn.
Warum sind wir dann aber so oft in der Traurigkeit? Wir müssen uns prüfen, was ihr Grund ist. Die Traurigkeit ist die Abwesenheit Gottes und wird von der Sünde verursacht, die uns von Ihm trennt. Es sind auch die Qualen, die Kreuze, und die Lasten eines Lebens, das wir führen, ohne Ihn, der gekommen ist, um sie für uns zu tragen (vgl. Mt 8,17). Es sind die frustrierten Wünsche und Passionen, die maßlose Sucht nach einer Position, nach Gütern und Lüsten, die uns verbittert und verstört lassen. Es ist eitel, das zu suchen, was sofort Freude und Befriedigung schenkt. Nur, wenn wir dem Willen Jesu nachfolgen und unser Kreuz auf uns nehmen, werden wir die wahre Freude haben, die uns niemand nehmen kann... und die Traurigkeit selbst wird sich in Freude verwandeln, wie der Kummer der Frau wegen der Geburtswehen (vgl. Joh 16,20-21).
Es ist ein Grund zur Traurigkeit, wenn mann Christen mit langen Gesichtern sieht, voll von Klagen, Ansprüchen und Enttäuschungen: das ist alles das Gegenteil des Evangeliums der Freude. Die Apostelgeschichte zeigt uns eine christliche Gemeinde, die sich in der Freude und in der Einfachheit des Herzens versammelte und von allen geliebt war, auch in den traurigen Ereignissen und in den Verfolgungen (Apg 2,42-47; 5,41;9,21).
Jesus hat die Ehre Gottes und den Frieden für die Menschen Seiner Gnade auf die Erde gebracht und sie eingeladen, das sanfte Joch und die leichte Last Seines Evangeliums zu tragen. Wenn wir das nicht annehmen, werden wir müde und bedrückt bleiben (vgl. Mt 11,28-30) (und, möge Gott es verhindern, verzweifelt), und wir werden unterliegen. Nehmen wir das Weihnachtsfest und seine Botschaft der Liebe an und verkünden wir allen die Freude und den Frieden, der von ihm ausgeht. D.A.


TU ES PETRUS!

Seit 50 Jahren Priester unter Priestern
Der Priester kennt kein Alter

Noch nie wurde ein "ewiges Priestertum", wie jenes zum 50. Priesterjubiläum des hl. Vaters gefeiert. Noch nie eine familiärere und ergreifendere Feier an einem so festlichen Ort! 700 Priester der Diözese Roms haben mit ihm den 1. November gefeiert, und ca. 1.500 Priester, Bischöfe, Kardinäle aus aller Welt, die die Weihe wie er im Jahr 1946 empfingen, feierten zur Vesper am Freitag, dem 7. November, in seiner Gemeinschaft das 50. Priesterjubiläum. Sie setzten die Feierlichkeiten am Sonntag, dem 10., mit dem Pontifikalamt in der Basilika des Hl. Petrus und für die Öffentlichkeit auf dem Petersplatz fort; anschließend nahmen sie am Gemeinschaftsessen im Vorsaal der Aula Nervi teil.
Es schien als wollte der Papst seinen Altersgenossen sagen, der Priester kennt kein Alter: "Wenn 50 Jahre nach der bei der Priesterweihe ausgesprochenem hier bin ich die körperlichen Kräfte allmählich nachlassen, so verhält es sich mit der anderen, inneren Kraft, ganz anders. Wir sind Stellvertreter Gottes und seiner Braut und für den von Gott gewünschten Zeitraum, erwartet uns eine großartige Aufgabe. So mögen wir nicht, wie Jeremia, die Klage ausrufen: O weh, mein Gott, ich bin wegen meines Alters zu sprechen unfähig... Alle Tage stellen wir unsere Lippen, unsere Hände Christus zur Verfügung... Nein, es kann keine größere Berufung als diese geben und das fortschreitende Alter kann nicht als Hindernis betrachtet werden (7. November).
"Liebste Priester! Wir sind heute hier in dieser Basilika versammelt, zur Erinnerung an den feierlichen Augenblick vor 50 Jahren, als wir zitternd das erste Mal mit unseren Händen den Kelch der Rettung emporhoben. Wir haben ihn von Christus selbst geerbt. Jenen Kelch hielten wir in unseren Händen und erlebten neu die erfüllte Atmosphäre des Letzten Abendmahles... (10. November). Es folgten die "Jubiläums"-Zeugnisse von haftentlassenen Priestern, sowie Zeugnisse von Priestern, die alle möglichen Abenteuer durchgemacht haben. Wir führen nur jene von zwei älteren Priestern aus dem Fernen Orient an, die von ihren verfolgten Kirchen mit ergreifenden Akzenten sprechen: Birma und China. Zum Schluß wagen sie einige Wünsche vorzutragen, die sie auf dem Herzen haben und die wir zu den unseren machen sollten: a) Strenge bei der Vorbereitung der Sakramente und bei der Ausbildung der Priester; b) das Zölibat: Es ist die erste Gewähr, daß der Priester allen gehört. Wer sich vom Versprechen abwendet, wird noch untreuer als die Nichtgläubigen und erweist sich auch nicht als erwachsene Person; c) alle Kirchen, auch die jüngsten, müssen sich der ganzen Welt annehmen; (auch kommt Nostalgie für das Lateinische und Gregorianische hinzu...).
(Erinnerungen und Überlegungen über seine Berufung sind in einem Buch, das zugleich Zeugnis ist, "Dono e mistero" - Geschenk und Geheimnis - enthalten, das zum Anlaß den Priestern gewidmet ist: Libreria Ed. Vaticana).

Triumph und Aufopferung.
Es waren Tage des verdienten Trostes für den hl. Vater. Aber nach dem kurzen Triumph des Palmfestes Jesu folgte die Passion; dem Abendmahl sein Kreuzesopfer. Der Papst weiß, daß auch ihn dieses Los als echten Jünger erwartet, ja als Stellvertreter Jesu. All das wird eher Werk von Feinden aus seiner Nähe sein, die gegen ihn wirken, und nicht so sehr von äußeren Feinden. Er aber, wie ein zutrauliches Lamm (Jer 11,19), spricht kein einziges Wort gegen die Feinde aus seiner Nähe und läßt keine Klage verlauten und hat nur Worte des Friedens: das wundert uns zusätzlich. Durch ihn überläßt sich Jesus noch einmal für uns. Beten wir alle gemeinsam mit Kraft, wie die Kirche Jerusalems für den gefangenen Petrus. Der Herr erhalte ihn, stärke ihn... und überlasse ihn nicht den Feinden.

Die anschließende Vorbereitung zum großen Jubiläum des Jahres 2000
hat mit den ersten Vespern des Adventes mit dem 30. November 1996 begonnen. Der Papst hat dieses Ziel immer vor Augen und wir hoffen dasselbe auch für jene, die dieses Geschenk empfangen: "Das ganze Vorbereitungsprogramm für das 3. Jahrtausend sollte uns helfen, die Herrlichkeit Gottes zu entdecken, die sich durch Christus im Evangelium offenbart hat, um uns, so es Gott gefällt, bis zur Schwelle des Heiligen Tores zu bringen, das in der Weihnacht 1999 geöffnet wird": Tor der göttlichen Gnade und Barmherzigkeit.

Die Tragödie von 800 Millionen von Personen auf der Welt,

denen die nötige Nahrung fehlt, wie von der FAO hervorgehoben, sowie Hunderte und Tausende ruandesische und burundesische Flüchtlinge in Zaire, die bar allem Nötigen die Wälder durchstreifen, haben den Papst zu wiederholten, bekümmerten Aufrufen veranlaßt: "Keine Ungewißheit, kein Vorwand, keine Berechnung können je eine weitere Verzögerung der humanitären Hilfe für diese Brüder rechtfertigen. Im Gebiet der Großen Seen vollzieht sich eine entsetzliche Tragödie und die Welt sieht untätig zu."
Und der Papst scheut sich nicht zu behaupten, daß "alle Mitglieder der Kirche, die während des Völkermordes in Ruanda Schuld (1 Million Personen) auf sich geladen haben, den Mut aufbringen müssen, die Folgen ihrer Taten zu tragen, die sie gegen Gott und ihrem Nächsten vollbrachten. Sie werden Gott dafür Rechenschaft ablegen." Allen Flüchtlingen müßte eine ehrenhafte Rückkehr in Würde und Sicherheit bereitet werden, durch Wiederversöhnung und in der Wahrheit.

Biete die Vergebung an, empfange den Frieden, ist das Thema zum Tag des Friedens, dem 1. Januar 1997: "Der Friede baut auf schenkende und empfangende Vergebung, deren Kraft unwiderstehlich ist. Die von Gott ausgehende Versöhnung schließt die Notwendigkeit der Wiedergutmachung und das Gedenken nicht aus, um aus den Erfahrungen Lehren zu ziehen, Wiedergutmachung, die allein die Liebe erbaut, während Haß nur Zerstörung erzeugt..."

Vor der Unbefleckten Jungfrau, auf der Piazza di Spagna in Rom, hat der Papst nach einer Hymne auf die "Schönheit" Mariens so gebetet:

Wir danken Dir, o Unbefleckte Jungfrau, daß Du durch dieses hoch erhobene Bildnis mitten unter uns weilst, welches an das Wunder an Gnaden, das der Herr in Dir verwirklicht hat, erinnert, und Ansporn für unseren beständigen Eifer ist, alles Böse zu besiegen. Wir danken Dir, o Heilige Jungfrau, uns hier versammelt zu haben, Deine Unbefleckte Empfängnis zu beschauen, und unseren persönlichen Einsatz in der städtischen Missionierung zu erneuern, die zum Ziel hat, das Angesicht Deines Sohnes an jeder Ecke der Stadt neu erleuchten zu lassen.
Wir danken Dir, o unsere Mutter, für das Geschenk des alljährlichen Treffens mit dem Mysterium Deiner Schönheit, die uns allezeit erstaunt, da sie einzigartig und makellos ist. Tota pulchra es Maria!

Das Geheimnis der Kraft des Papstes

Johannes Paul II., 76 Jahre alt, 50 Jahre Priester: Die Leiden aus Krankheiten, Attentat, harte Abwehrgefechte für die Wahrheit, haben ihn weiter gestählert, anstatt zu schwächen. Man stellte an Mons. Vinzenz Thu, achtjähriger, vietnamesischer, besonderer Sekretär des Papstes, und der bis Februar dieses Jahres den polnischen Mons. Dziwisz begleitete, folgende Fragen:
Welches ist das Geheimnis dieser Kraft? Antwort: Die Hl. Messe stellt das tägliche Herzstück des Tages dar. Wie er selbst sagte, hat er nie eine Hl. Messe ausgelassen, auch nicht während des Krankenstandes; er hat dann einen Altar am Bett aufstellen lassen, ein Priester feierte die H. Messe und er konzelebrierte. Weder die 72 Auslandsreisen, noch die Besuche von 120 ital. Diözesen konnten ihn von der Hl. Messe trennen, die er immer in den Mittelpunkt seiner Treffen stellte.
Mit großem Eifer beginnt er um 5,30 Uhr das Morgengebet, worauf die Hl. Messe folgt, was in ihm für den ganzen Tag eine ruhige Atmosphäre erzeugt; das ist die große, ihn tragende Kraft. Er bleibt ausgeglichen und ruhig, denn er ist stets mit dem Herrn verbunden. (Ein anderer Mitarbeiter erzählt: Wenn er in seine private Kapelle geht und innig "salve" betet, falls allein, wirft er sich vor den Tabernakel nieder und verharrt mit gekreuzten Armen. Er bleibt in dieser Haltung oft stundenlang, bis spät nachts. Kurzum, er weiß, daß er in Gemeinschaft mit jenem Christus und dessen Stellvertreter auf Erden er ist. Es kommt auch vor, wenn er sich nicht entscheidet zu Bett zu gehen, daß sie ihn bei den Füßen wegziehen müssen).

Wie betet der Papst? In seiner Nähe zu sein und zu sehen, wie er betet, ist eine einmalige Erfahrung. Er betet mit großer Hingabe, mit geschlossenen Augen und zahlreichen Anrufungen, wie: O Herr! O mein Gott! "Ich höre die Gebetsmeinungen, die mir von Personen aus aller Welt zugetragen werden - vertraute er den Priestern an - und bewahre sie in meiner Kapelle auf dem Betpult auf, sodaß sie alle Augenblicke in meinem Bewußtsein anwesend sind, auch wenn sie nicht alle Tage eigens wiederholt werden können. Sie verbleiben dort, der Herr weiß davon..."
Beim Schließen der Augen vertieft er sich in das Gebet. Oftmals ist er so im Gebet versunken, daß er die Stelle der Meßfeier nicht erkennt, wenn er die Augen wieder öffnet. Seine Hingebung im Gebet ist so vollständig, daß er sich beinahe in Ekstase befindet. Oft habe ich auch mitzelebrierende Bischöfe und Kardinäle gesehen, die beim Anblick des hl. Vaters beeindruckt sind. Ein Kardinal erzählt, daß er ihn während dem Konklave bei jedem nächtlichen Besuch in der Sixtinischen Kapelle in einer Ecke kniend und betend vorfand. Jede Woche betet er die Stationen der Passion, fastet rigoros, betet den ganzen Rosenkranz alle Tage. Was die Verehrung Mariens anbelangt, läßt er sich bekanntlich vom hl. Louis M. de Montfort inspirieren, von dem er das Motto Totus Tuus übernommen hat; er hat Bücher der hl. Theresa von Avila, des hl. Johannes vom Kreuz und des hl. Bernhard gelesen. Eines Morgens sahen wir ihn nicht zu den Audienzen erscheinen. Ich suchte ihn und fand ihn mit gekreuzten Armen zur Madonna hochschauen, mit solcher Innigkeit, daß er einem Kind vor der Mutter glich. Ein anderes Mal, an einem kalten Dezembertag, suchten wir ihn und fanden ihn auf der Terrasse vor einem kleinen Altar mit der Madonna von Fatima, kniend, mit einem schwarzen Priestermantel über den Schultern. Ich rief ihn, jedoch er betete für einige Zeit weiter, ohne sich zu erheben. Beim Ordnen einiger seiner Blätter habe ich entdeckt, wenn er seine Homelien und Enzykliken schreibt, befindet sich in der Ecke jeder Seite eine Anrufung Mariens...
Hört der Papst viel zu und liest er viel? Er widmet ca. eine Stunde von 22 bis 23 Uhr der persönlichen Lektüre: Er liest untertags beiseite gelegte Artikel oder Bücher. Er hört aufmerksam zu und ruft gewöhnlich am Dienstag 5 oder 6 Experten verschiedener Disziplinen zu sich, die schon vorbereitet, über wichtige Themen sprechen: von der Theologie bis zur Politik; von den neuen Errungenschaften der Physik, bis zu den Atomwaffen.

* Das Zepter Mariens für Vojtyla" -
Kard. Wyszynski hat von einem "eigenartigen" Vorfall während einer marianischen Prozession in Krakau erzählt, die er anführte. Bischof Vojtyla stand neben der Statue der Madonna, als eine plötzliche Bewegung der Träger das Zepter von den Händen Mariens fallen ließ. Im Fall hat Vojtyla dieses aufgefangen, um es nicht zu Boden fallen zu lassen. "Die Madonna hat ihr Zepter Vojtyla abgegeben", so kommentierte Wyszynski den Vorfall (Avvenire 9. November 1996).


UT UNUM SINT!
Der Papst an die chinesischen Katholiken:
Laßt nicht nach, sondern seid Menschen der Gemeinschaft.
Die Regierung braucht sich nicht vor euch zu furchten

Der Blick des Papstes geht weit über unsere Horizonte hinaus und schaut nach China, dieses riesengroße Feld, das auf die Ernte wartet: Eine Milliarde und 200Tausend Personen, ein Land, wo die Freiheit noch erstickt wird, das sich aber aus physischer Notwendigkeit der Welt öffnen muß, um sein immenses Potential zu nutzen. Der Papst wendet sich an die kleine Herde der Katholiken: ca. 12 Millionen, von denen die Hälfte romtreu ist und im Verborgenen lebt; die andere Hälfte gehört der patriotischen Kirche an, die sich trotz allem nicht, wie man meinen könnte, so sehr von der anderen getrennt fühlt, denn in ihren hl. Messen beten sie schon seit längerem für den Papst und die römische Kirche, und der hl. Stuhl selbst betrachtet sie nicht als Schismatiker.
Am 3. Dezember, dem Gedenktag des hl. Franz Xaver, dem Schutzpatron der Missionen, konnten wir auch das 70-jährige Jubiläum der ersten Bischofsweihen in jenem Land feiern und das 50-jährige der Einsetzung der kirchlichen Hierarchie. Johannes Paulus der Zweite hat zum ersten Mal eine geschichtliche Rede an die chinesische Bevölkerung von Radio Vatikan, über Satellit, gesendet, wodurch es Radio Veritas (das katholische Radio, das ganz Asien abdeckt und in den einzelnen Landessprachen sendet) möglich geworden war, die Rede in alle Gebiete Chinas zu verbreiten.
Im letzten Jahrhundert ist der Glaube, der eben erst in China geboren war, zu einem Instrument der Herrschaft der siegreichen europäischen Mächte geworden, von denen die Freiheit der Missionare, das Evangelium zu predigen, abhing. Aber zu Beginn dieses Jahrhunderts, dank der Mithilfe von ungezählten Pionieren, unter denen auch Kardinal Konstantini, sind die christlichen Gemeinden ganz chinesisch geworden, bis im Jahr 1926 die ersten chinesischen Bischöfe geweiht wurden und 1946 die erste reguläre Hierarchie eingesetzt wurde, mit 20 Erzbistümern und 79 Bistümern. So ist die chinesische Kirche autochton geworden und war in der Lage, in den großen Prüfungen unter dem kommunistischen Regime auszuharren. Die 16 Millionen Katholiken, die nach der Vertreibung der ausländischen Missionare allein im Land zurückgeblieben waren, haben einen unbezweifelbaren Beweis ihrer Reife im Martyrium und in der Evangelisierung bis heute
gebracht.
Der hl. Vater, der an alle Märtyrer erinnert hat, hat die Bischöfe und alle Katholiken gebeten, der einen Kirche Christi ohne Kompromisse treu zu bleiben, "und nicht Auffassungen von der Kirche nachzugeben, die weder dem Willen des Herrn Jesus Christus entsprechen, noch dem katholischen Glauben, noch der Überzeugung der großen Mehrheit der chinesischen Katholiken." Wenn dieser Glaube abnähme, würde das zu einer Trennung führen, die nur Durcheinander hervorbrächte, zum Nachteil des Glaubens selbst, und auch des Beitrages, den die Gläubigen in ihrem Heimatland als Mitarbeiter am Frieden und am sozialen Fortschritt leisten können."
Aber der Papst lädt uns auch ein, die Männer der Gemeinschaft zu sein, und einen Dialog in der Wahrheit und in der Liebe zu beginnen, auch mit denjenigen, die wegen der schweren und andauernden Schwierigkeiten sich in gewissen Punkten von der Fülle der katholischen Wahrheit entfernt haben." Hier kommt klar das Verständnis des Papstes gegenüber der patriotischen Kirche und seine ausgestreckte Hand zum Ausdruck.
Zur gleichen Zeit wendet sich der Papst an die chinesischen Autoritäten, damit sie weder vor Christus noch vor seiner Kirche Angst haben", und er hat ihnen versichert, daß ein Jünger Christi seinen Glauben in jeder politischen Ordnung leben kann, solange das Recht, sich nach seinem Gewissen und seinem Glauben zu verhalten, zugestanden wird... Ja, ich bitte die Gläubigen immer mehr darum, mit Enthusiasmus und Hingabe ihre Energien und ihre Talente für die Entwicklung dieser Nation zur Verfügung zu stellen, die in der Gemeinschaft der Nationen eine so wichtige Rolle zu spielen hat."
Am Ende der außergewöhnlichen Botschaft hat der Papst den "Wunsch zum Ausdruck gebracht, den chinesischen Katholiken persönlich begegnen zu können, um mit dem gleichen Glauben und der gleichen Liebe dem Vater Dank zu sagen, wann es lhm gefällt. " Die Horizonte seines Pontifikats weiten sich tatsächlich immer mehr aus.
"Selig, die Verfolgung leiden" - Im Moment ist die Religionsfreiheit noch unter Zwang, denn in China sind nur solche Formen von religiösem Kult gestattet, die in staatlich autorisierten Organisationen ausgeübt werden. Erst kürzlich hat das Regime 5 Katholiken zu langen Haftstrafen verurteilt, und ihre Schuld bestand darin, die Legio Mariens im Zejiang organisiert zu haben. Es sind auch Kirchen niedergerissen worden, die ohne Autorisierung von nicht patriotischen Katholiken errichtet worden waren.
Weitere 80 Gläubige sind am 14. November im Jiangxi festgenommen worden, wo es 20Tausend Gläubige gibt, um die Feier einer großen hl. Messe im Freien am Weihnachtsfest zu verhindern. Die Religion muß in China der politischen Macht dienen, genauso wie vor einem Jahrhundert die Kolonialmächte die Religion unterstützt haben, aber nur aus Eigeninteresse. Aber trotzalledem ist "das Wort der Wahrheit" nicht in Fesseln, und wir sind gewiß, daß am Ende das Kreuz den Sieg davontragen wird.

Samen der Einheit

Die Armenische Kirche (6 Millionen Gläubige), als monophytisch-gläubig betrachtet (ein Irrtum, nach dem Christus nur die göttliche Natur besitze) und folglich für die Dauer von 15 Jahrhunderten von der Gemeinschaft der Kirchen des Nach-Chalzedonien ausgeschlossen, ist jetzt nach Überwindung der Mißverständnisse mit der katholischen Kirche in demselben Glauben vereint. Dessen Oberhaupt Catholicos Karekin I. und der Papst haben am 13. Dezember 1996 eine gemeinschaftliche Erklärung unterschrieben, in der festgehalten ist, daß "Christus vollkommener Gott in seiner Gottheit und vollkommener Mensch in seinem Menschsein ist, und seine Gottheit ist mit seinem Menschsein in der einzigen Person des Sohnes Gottes vereint", gemäß katholischem Glauben. Es muß nur noch das Hindernis vom Primat des Papstes überwunden werden.
Der Primat der anglikanischen Kirche Leonard Carey hat bei seinem Besuch beim Papst am 5. Dezember 1996 ebenfalls eine Erklärung unterschrieben, in der festgehalten wird "die Notwendigkeit inbrünstigen Gebetes für die Gnade der Versöhnung", angesichts des Jahres 2000. Der Papst hat ihn eingeladen, "aufrichtige Anstrengungen" auf dem Weg zur Einheit zu unternehmen. In Wirklichkeit scheint die englische Kirche nicht den tiefen Spalt überwinden zu suchen, der sich durch die Weihe von Frauen-Priestern, jetzt sogar Frauen-Bischöfen, aufgetan hat. Das alles trotz starker Reaktion von Seiten der Priester und anglikanischen Gemeinschaft, die deswegen zur katholischen Kirche übergetreten sind.


Die Falle Satans für die Gottgeweihten
Nur eine "jungfräuliche" Kirche kann Gott sehen

Heutzutage wird viel von Satan gesprochen, aber vor allem inwiefern man seine außergewöhnliche Gegenwart meint, durch Unglücksfälle, Besessenheiten, Behexungen, Schikanen, Verseuchungen usw., die dem Leib und der Seele des Menschen Schaden zufügen. Ja, der Satan ist der Menschenmörder von Anbeginn (Joh 8, 44), und daher steht es außer Diskussion, daß er dem Menschen auch dadurch schaden will, daß er ihn dazu bringen will, gegen Gott zu lästern, dem er die Schuld für alle Übel zuschiebt. Aber vor was wir uns noch mehr in acht nehmen müssen, sind seine gerissenen Intrigen, die er einfädelt, um die Seelen ins Verderben zu stürzen und die Kirche zu verwüsten.
Daher, nachdem er von dem Stärkeren in der hl. Taufe ausgetrieben wurde, verbirgt er sich, der ja ein intelligenter Geist ist, und gibt sich einen ganz unschädlichen und verführerischen Anschein, um den Menschen zu betrügen, und wartet nur auf die Gelegenheit, um die Beute anzufallen und sie Gott zu rauben.: Er liegt im Hinterhalt wie ein Löwe im Dickicht, lauert darauf, den Armen zu fangen; er fängt den Armen und zieht ihn in sein Netz (Ps 10). Sein größtes Streben geht dahin, seiner Feindin, der Kirche, zu schaden (welche die Aufgabe und die Macht hat, ihn zu überwinden), bis er sich selbst auf den Thron Gottes setzt (2Tess 2,4). Deshalb sind seine Künste darauf gerichtet, die Diener Gottes und die gottgeweihten Seelen mit sich zu reißen. Ihnen gegenüber ist seine Aktion noch hinterhältiger, arglistiger und gerissener. Und wehe, wenn diese Personen im Gebet nachlassen, es an Gottvertrauen und Wachsamkeit fehlen lassen: sie fallen ins Netz und unterliegen. Und der Fall der Diener Gottes zieht den Fall des Gottesvolkes mit sich.
Satan versucht, in ihnen den Glauben an die Gegenwart und an die Stärke Gottes zu verdunkeln, bis sie an lhm zweifeln, an Seinen Gesetzen, an den Banden, die sie mit Seiner Kirche verbinden. Und angesichts Seines Wortes versucht er sie wie einst Eva: wer hat denn gesagt, daß das wahr ist?... Und angesichts des Gesetzes: der Mensch hat seine Bedürfnisse ... Und dann ist es nicht gerade ein großes Übel. Er läßt alle Sünden " natürlich" erscheinen, denn "alle Menschen sind doch mittlerweile auf diesem Weg". So ist alles verdunkelt, wenn das Auge verdorben ist (vgl. Mt 6, 23). Das verfälschte Gewissen und das verdorbene Herz können die Erfahrung Gottes nicht machen: Selig, die ein reines Herz haben, denn sie (und nur sie) werden Gott sehen. Der allerreinste Strahl der göttlichen Mitteilungen kann in ein sinnliches Herz nicht eindringen, und wenn solch ein Herz sich den göttlichen Geheimnissen nähert, begeht es eine Schändung, ein Sakrileg und verdirbt das Heilige. Und von hierher kommen auch die doktrinären Entgleisungen.
"Der Dämon hat eine Seele, die nicht keusch ist, zu sehr in der Hand, um in sie die Wahrheit eindringen zu lassen. Du konntest nicht in meine Seele eintreten, mein Gott, in der Dämon der unreinen Leidenschaften als Herr hauste," ruft P. de Foucauld in seinem Tagebuch aus.
Dies ist der Weg Satans, auch wenn niemand es sagt und er es verbirgt. Die Heiligen sagen: Die größte Zahl der Seelen, die in der Hölle sind, sind wegen der Sünden der Unreinheit dorthin gelangt, oder wenigstens nicht ohne sie (hl. Pfarrer v. Ars). Die Reinheit ist an den Glauben gebunden, an die Hoffnung und an die Liebe, welche der Teufel durch die Gehirnwäsche auslöschen will, zu der er sich der Massenmedien und der säkularisierten Kultur bedient, bis er den Sinn für die Sünde, die geoffenbarten Geheimnisse des Ewigen Lebens, der Gnade und der Reinheit ganz zum Schwinden gebracht hat.
Der Vater der Lüge verschließt die Augen seiner Opfer ganz unmerklich vor der Wahrheit und dann, um uns besser zu fassen, läßt er langsam, aber sicher auch alles verschwinden, was uns zur Verteidigung dienen könnte (wer die Gefahr liebt, kommt in ihr um), das Gewand, das uns als Männer Gottes auszeichnet, die Reserviertheit in den Kontakten, in den Affekten, in den Unterhaltungen, bei Theater und Schauspielaufführungen, in der Abtötung, vor allem der Augen. Er läßt uns glauben, daß alles unschädlich sei, um uns in sein Netz zu ziehen, und wenn wir dann einmal gefallen sind, verharmlost er das Übel.
So fängt der Teufel leicht die, die Sein Reich verteidigen sollten. Die Sünde bremst dann auch den Elan im Gebet, die wahre Liebe, die sich aufopfert. Die Weihe an Gott und die Gemeinschaft mit den Brüdern und den Schwestern wird eine schwere Bürde. All das macht das Weiheamt unfruchtbar und das Apostolat steril, trotz einer aufmürbenden Aktivität, denn nur die Jungfräulichkeit ist fruchtbar (hl. Ambrosius).
Deshalb bleiben so viele Seelen auf der Stelle stehen, obwohl sie mit Charismen und Ministerien ausgestattet sind, und tragen keine guten Früchte, während wir wissen, wieviele Früchte, auch ohne Aufhebens, die reinen Seelen hervorbringen.
Deshalb also hat die Muttergottes von La Salette jene so dramatischen Worte gesagt: "Die Priester, die Diener meines Sohnes, mit ihrem schlechten Leben, mit ihrer Respektlosigkeit und Mangel an Andacht bei der Feier der heiligen Geheimnisse, mit ihrer Liebe für das Geld, für die Ehren und das Vergnügen, sind Kloaken der Unreinheit geworden...die Häupter, die Leiter des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vergessen und der Dämon hat ihre Geister umnebelt; sie sind zu Irrsternen geworden, die der alte Teufel mit seinem Schwanz ins Verderben stürzen wird ... Viele werden den Glauben verleugnen...Und die Kirche wird durch eine erschreckende Krise gehen..." Hoffen wir, daß wir diese Worte nicht verdienen. Wir geben sie nur wieder, um uns zu beschützen, oder aber, damit wir noch rechtzeitig Abhilfe schaffen können.
Der Inhalt des Geheimnisses von La Salette, von dem wir nur die Eingangsworte wiedergegeben haben, hat sich in diesem Jahrhundert verwirklicht und ist in einigen Dokumenten von Leo XIII, welcher Melanie, der Seherin von La Salette, selbst begegnet ist, gut wahrgenommen worden. (Melania, ombre e luci, ed. Il Segno, UD, v. Piave 27 o. 30 giorni, 1 l. Nov. S. 86).


Neuigkeiten aus dem gesegneten Land

Eine tiefe Analyse eines englischen Bischofs in Medjugorje
"Die stärkste Erfahrung in Medjugorje ist die Beichte und die Bekehrung,
aber dann muß man beharrlich fortschreiten. Man muß im Gebet in die Tiefe gehen,
denn dort findet man den wahren Frieden".

Ein englischer Bischof, Mons. Augustine Harris, aus der Diözese von Liverpool, hat im September zwei Wochen in Medjugorje verbracht. Er war geistlicher Leiter von zwei Pilgergruppen und hat unermüdlich die Beichte gehört und die Messe zelebriert. Bevor er Medjugorje verließ, hat er erklärt:
"Ich bin 1917 geboren, mitten im Krieg, und mitten im Krieg bin ich auch zum Priester geweiht worden, 1942. Jetzt spricht man hier in Medjugorie viel vom Frieden, nach einem furchtbaren Krieg. Aber es scheint mir, daß man auf zu oberflächliche Weise vom Frieden spricht. Wenn wir den wahren Frieden suchen, brauchen wir etwas viel Tieferes. Die Muttergottes wünscht nicht, daß wir immer wieder den gleichen Fehler begehen: nämlich nur vom Frieden zu sprechen und nicht in die Tiefe des Herzens, zu gehen, wo der wahre Frieden Wirklichkeit wird. Maria möchte uns hier den wahren Frieden lehren.
Ich habe von meinen Freunden und über verschiedene Veröffentlichungen von Medjugorje gehört. In Mediugorje wird viel gebetet, aber wir müssen achtgeben, daß dieses Gebet auch in das Herz gelangt und es ändert. Meine Freunde sind oft nach Medjugorje gefahren, und nun bin auch ich privat mit ihnen gekommen. Sie haben eine Pilgerfahrt organisiert und mich gefragt, ob ich ihr geistlicher Begleiter sein wollte. Ich habe akzeptiert.
Es ist mir klar, daß man den Pilgern immer von der Tiefe des Gebets sprechen muß: Man muß meditieren und das leben, was wir verkünden. Doch das Wichtigste hier ist die Beichte. Die Menschen sind wirklich bereit, sich selbst ins Gesicht zu schauen. Sie sind bereit, zu bereuen und Buße zu tun. Ich bin überzeugt, daß dies die stärkste Erfahrung Medjugorjes ist: Sich erneuern und sich bekehren. Doch muß man ständig den Menschen wiederholen, daß dies nur erst der Beginn und noch nicht das Ende der Bekehrungsprozesse ist. Sie müssen von hier weggehen mit der starken Entscheidung, zu Hause weiterzubeten, persönlich, in ihren Familien und in den Gebetsgruppen".

"Man kann die Menschen, die hierherkommen,
um ihr Leben zu ändern, nicht abweisen"

Auf die Frage: "Stört es Sie, daß der Ortsbischof die Erscheinungen nicht akzeptiert?", hat Mons. Harris geantwortet: "Ich mochte den Ortsbischof nicht verurteilen. Was ich sagen mochte, ist nur Folgendes: wenn eine Person hierherkommt, um zu beten, wenn sie beichten möchte und ihr Leben ändern will, könnt ihr nicht nein sagen! Viele Menschen leben in der Angst, viele sind verwirrt, sie wissen nicht, was sie tun sollen und wie sie sich zu verhalten haben. Ich sage ihnen, daß es gut ist, nach Medjugorie zu kommen. Hier wird das Gewissen befreit, man findet zum Wesentlichen zurück, man überwindet jede Konfusion. Das habe ich in vielen Menschen festgestellt.
Was die Erscheinungen betrifft, vielleicht sind sie authentisch, vielleicht nicht. Persönlich habe ich keine Gründe, um nicht an ihre Echtheit zu glauben. Ich habe eine Seherin getroffen und muß sagen, daß sie eine aufrichtige Person ist. Ich kann nicht glauben, daß die Seher über Jahre hinweg Lügen sagen. Wenn ich gefragt werde, ob man nach Medjugorje pilgern kann, lautet meine Antwort: Wenn ihr euer Gewissen befreien möchtet, weil ihr euch durcheinander fühlt, dann geht.
Anläßlich des Festes der Kreuzerhöhung habe ich gesehen, daß mehr als 50 Priester die Beichte gehört haben. Das ist wirklich etwas Grandioses. Nachdem ich an jenem Tag die hl. Messe in der Kirche von Medj. zelebriert hatte, hielt mich eine Pilgerin an und bat mich, ihre Beichte zu hören: konnte ich da nein sagen? Dient dem Volk, lehrt sie zu lieben, seid bereit, die Beichte zu hören. Der Rest wird von allein in Ordnung gehen."

Ein Bischof aus Uganda fühlt sich im Hagelschauer auf den Krizevac "gedrängt"

Mons. John Baptist Odama, seit kurzem Bischof und Verwalter der jüngsten Diözese Ugandas, erzählt : "Im Oktober wurde ich vom Kardinal von Kampala zu einer Pilgerreise eingeladen auf Kosten des Piloten Joe Roy, der als Erster in Uganda über Medj. berichtete und auch einige Bischöfe und Kardinäle hierher begleitete. Was mich zuerst in Medj. beeindruckte, war die spontane Gastfreundschaft der Familie, die mich beherbergte. Hier gibt es keine unpersönlichen großen Hotels. In den Familien kann man Menschen treffen, beten und das Mahl teilen und so den Geist von Medj. verstehen. Die Menschen sind immer bereit, zuzuhören und sind sich der Vorgänge bewußt. Die Pilger sind hier immer empfänglich für das Übernatürliche und ich sah große Verehrung für die Eucharistie.
Als wir den Krizevac bestiegen, begann es zu regnen und dann zu hageln. Ich dachte, es wäre richtig, umzukehren, aber irgend etwas trieb mich voran, wenn es auch schwer war. So betete ich um die Kraft, ich wollte nicht aufgeben. Zuletzt erreichte ich den Gipfel vollkommen durchnäßt, aber alle Erschöpfung war verschwunden, ich fühlte mich leicht wie ein Vogel. Ich habe verstanden, das es so ist auch im Leben, wenn es unmöglich scheint, weitermachen zu können ; wenn wir uns ganz Gottes Willen überlassen, erreicht man alles.
Beeindruckend war für mich die große Menschenmenge, die den Rosenkranz betete auf dem Erscheinungshügel. Als wir niederknieten für das Credo, die sieben Vaterunser, AveMaria und Gloria, fühlte ich mich eins mit Maria im Gebet für die gesamte Kirche. Hier beten die Leute allein oder in Gruppen und lesen die Heilige Schrift und es ist vollkommen natürlich, Leute zu sehen, die beten, so wie anderwärts das Gegenteil zutrifft, wer nicht betet, fällt auf.
Ich bin sicher, daß Medj. nicht im Kontrast steht mit der Lehre der Kirche, so steht nichts dagegen, hierher zu pilgern. Die Erscheinungen sind eine Gabe Gottes. Ich war bei der Erscheinung im Hause von Marija anwesend, ich habe nichts gesehen, verspürte aber die Anwesenheit der Gottesmutter und durch Sie die Anwesenheit Gottes, weil Maria uns Gott enthüllt. Es wäre gut, wenn alle Bischöfe hierher kämen, um zu lernen, was Maria uns lehrt ; ich werde es allen sagen, wenn ich heimkehre. So möge Gott uns Priester wirksam machen in der Verkündung Seines Wortes.


Besuch Schwester Emmanuels beim heiligen Vater :
"Er ist sichtlich erfreut über Medj."

Gerade komme ich aus Rom zurück, wo ich zusammen mit Ephraim (Gründer der "Beatitudes") und seiner Gattin vom heiligen Vater privat empfangen wurde.. Ein polnischer Geistlicher hatte uns diese Audienz erwirkt. Wir wollten den Papst über unsere Bemühungen für Medj. informieren und seinen Segen erhalten. Wir trafen ihn nach der Messe in der Bibliothek. Nachdem er mit Ephraim gesprochen hatte, näherte sich Johannes Paul II mir und segnete mich schweigend mit erhobener Hand, wie er es gewohnheitsmäßig tut. Da sagte ich ihm : "Ich lebe seit sieben Jahren in Medj. und meine Mission ist, die Botschaft von Medj. allerorts zu verbreiten mittels Büchern, Bandaufnahmen, Übertragungen und Konferenzen. Es ist das, was ...Aber ich konnte den Satz nicht beenden, weil er seine Hand auf meine Stirn legte und sein Gesicht in außerordentlicher Weise aufleuchtete und er das Zeichen des Kreuzes auf meiner Stirn machte, es regelrecht einprägte mit den Worten : "Ich segne euch !" Es waren noch drei polnische Geistliche mit uns, aber nur ich wurde in dieser Art gesegnet. Ich zeigte ihm mein Buch über Medj. und das für die Kinder. Er durchblätterte es mit sichtbarer Freude, es gefiel ihm , zu hören, daß laufend viele Kinder dem Unbefleckten Herzen von Maria mit ihren Novenen helfen, daraufhin segnete er mich ein drittes Mal.. Dann sagte ich ihm, daß man in Medj. auf sein Kommen wartet... Ich möchte, daß alle die, denen die Anwesenheit Marias in Medj. am Herzen liegt und versuchen, die Botschaft in jeglicher Weise zu verbreiten, an diesem Geschenk teilhaben ; der Segen des Papstes ist sicherlich für sie alle.
Hier zur Bestätigung einige Zeilen des polnischen Priesters, der uns begleitete :" Schwester Emmanuel hoffte darauf, für ihre Mission eine gewisse Bestätigung vom heiligen Vater zu erhalten. Der Papst hörte ihr mit großer Aufmerksamkeit zu, als sie von ihrer Anwesenheit in Medj. und ihrer Evangelisierungsarbeit sprach, dann machte er ein Kreuzzeichen auf ihrer Stirn und segnete ihre Arbeit. Während ich den Papst anschaute, hatte ich den Eindruck, daß er diese Begegnung für wichtig hielt. Die Arbeit der Ordensfrau und ihre Zukunftspläne in Bezug auf die Botschaften von Medj. fanden die freudige Zustimmung des heiligen Vaters. (Pater Jan Rocosz, MIC- Tagebuch von Schwester Emmanuel)


* Mission von Pater Jozo in Kanada - Die kanadischen Indianer empfingen Pater Jozo sehr herzlich und ernannten ihn zum geistigen "Häuptling aller Indianer" (der Nation Mic Mac) und er lud alle Stämme für den 6. März nach Medj. ein : "Kommt zur Königin des Friedens, die als eure Mutter seit 15 Jahren auf euch wartet, um Ihre Hilfe zu erhalten, kommt, um den Frieden zu erflehen, für euer Volk, eure Familien und die ganze Welt.". Sein Aufruf wurde "Anrufung an das Adlernest" genannt ; dieses Volk, das die Botschaften in die eigene Sprache übersetzt hat, hat im Augenblick sehr schwerwiegende Probleme. Helfen wir ihnen mit unserem Gebet ! (Tagebuch von Schwester Emmanuel)

* Kanadaindianer in Medj. - Unter den vielen Gruppen, die im Oktober herkamen, fiel eine, die eine Woche lang blieb, besonders auf, 50 Indianer aus den kanadischen Reservaten mit ihren Häuptlingen Roderick Alexis und Ken Wood. Der letztere kam bereits sechs Mal her, bei den vorherigen Besuchen erfuhr er eine tiefgehende Bekehrung, er war Alkoholiker, jetzt hingegen ist er in seiner Heimat Verkünder der Friedensbotschaften Marias. (Press Bulletin )

* Pater Jozo in Mittelamerika - Diese Missionsreise war ein wahrer Segen Gottes für Mittelamerika - schreibt Mary Fernadez aus Miami, ihr Leben und das Ihres Gatten wurde durch eine Pilgerreise nach Medj. im Jahre 87 verwandelt. Schätzungsweise 100 Tausend Personen hörten seine Botschaft während seines 20tägigen Aufenthalts. Bekanntlich gibt es in Lateinamerika viel Enthusiasmus, aber auch eine außergewöhnliche Aufgeschlossenheit der Armen für die Zeichen der Gnade .In Porto Rico, wo die Medj.- Gruppen sehr eifrig sind, wurde er in zwei Treffen von 11tausend Gläubigen empfangen, desgleichen in Panama, in San Josè, Costa Rica, sowohl in der Kirche Unserer heiligen Frau der Engel als auch in der des Herzen Jesus, in Nicaragua von 12tausend Menschen in der Basilika von Managua, wo vor 14 Jahren die bedauerliche Revolte gegen den heiligen Vater stattfand. Menschenmassen auch in Honduras (Tegucigalpa) und Salvador in der Basilika des heiligen Michael.
Am 15 November scharten sich 7tausend Ausgestoßene aus den ärmsten Quartieren von Mexikocity um ihn, Drogenabhängige, Alkoholiker, Straßenkinder aus den Slums der Barrio El Chalco, in der Basilika von Guadalupe 16tausend Menschen, 7tausend bei dem von Pater Tiberio Munari in Merida, Yukatan, vorbereiteten Treffen, 10tausend im Stadion in Anwesenheit des Erzbischofs von Merida, einem Maria sehr ergebenen Seelenhirten ersten Ranges. (Mary Fernandez)

Das "AveMaria" besiegt einen Dickschädel

Ein Kroate aus Sarajewo, Hrvoje, kam als Busfahrer nach Medj.. Wenn auch getauft, sprach er immerzu geringschätzig über die Pilgerfahrt und diese Form der Frömmigkeit, sie seien nur Zeitverschwendung. Dennoch, als er heimgekehrt war, bemerkte er, daß er im innersten Herzen viele "AveMaria" hersagte, was ihn sehr verblüffte. Zuletzt wurde das Beten immer intensiver und seine familiäre Situation begann, sich zu wandeln. Seine Frau, die ihn verlassen hatte, kehrte zurück, Tochter und Schwiegersohn, die nie ein Wort an ihn richteten, wenn sie auch zusammen mit ihm lebten, begannen vertrauliche Zwiesprache mit ihm und vieles andere geschah. Jetzt verstand er die Kraft des Segens, den er in Medj. erhalten hatte und die Gnade des Gebets. Hrvoje nahm die Liebe der Gottesmutter für "Dickschädel" in sich auf und wurde jetzt ein anderer Mensch, der Frieden vertrieb alle Bitterkeit.

Von der Hilfsaktion zum Glauben

Barry Welling ist ein Engländer protestantischer Abstammung, er wollte nichts hören von Gott, eine totale Allergie. Seine Frau Pat betete seit Jahren für ihn. 1993 hört Barry eines Tages im Fernsehen, daß Fahrer gesucht werden für Hilfsaktionen für Bosnien. Und so gelangt er als Fahrer nach Medj., zweifellos wollte ihn dort Maria. Und wegen seiner Herzensgüte zeigt Sie sich ihm und er öffnet sein Herz dem Glauben..
An Allerheiligen begleitet er mit Pat eine Gruppe englischer Pilger auf den Krizevac. An der 14. Station des Kreuzwegs reibt er sich die Augen, die Heilige Jungfrau ist dort, während Jesus ins Grab gelegt wird, graublau gekleidet, wie Sie die Seher beschreiben, unsagbar schön. Und erneut kommt Sie, strahlend, nahe der 15., der Station der Auferstehung, Sie sagt nichts, lächelt aber ihrem Sohn Barry zu, der anfängt, zu schluchzen : "Warum gerade ich ?" sagt er erschüttert immer wieder. Und der Exprotestant erzählt den 30 anwesenden Katholiken, daß er die Heilige Jungfrau sah ! Unsere Liebe Frau, mache, daß bald der Tag kommt, an dem alle Menschen begreifen, wie sehr sie von Dir geliebt werden !

Ein vollständige franziskanische Kongregation in Medj. -
Die Nonnen des Franziskanerordens der Unbefleckten Jungfrau, Florenz, haben mit Hilfe des Centro Maria, Rom vom 5. bis 10. Oktober eine außergewöhnliche Pilgerfahrt organisiert, an der für jedes Kloster des Ordens im In - und Ausland je zwei Nonnen teilnahmen, um ihre Kongregation dem besonderen Schutz der Unbefleckten Jungfrau zu unterstellen. Interessant ist, die Auswirkungen zu sehen in den Bezeugungen der Nonnen, welche sie den Veröffentlichungen der Kongregation anvertrauten. Viele von ihnen waren vorher nicht sehr begeistert von der Pilgerreise, nach der Rückkehr sprachen sie nur noch von Medj.. Die Oberin des Ordens, Mutter Lucia, rief sie dann alle nach Florenz, anläßlich des Besuches von Pater Jozo, der bei ihnen die Messe las und einen langen Vortrag zu Themen des Katechismus hielt. (Franco Silvi)

* Heilung einer Frau aus Sardinien -
Besonderen Segen erhielt diese obige Pilgerfahrt durch die Heilung von Frau Geruina Scanu aus Marrubiu (Oristano), der bereits 1971 ein Tumor an der Schilddrüse entfernt wurde. Das Gewächs hatte sich nach 15 Jahren erneut gebildet und vergrößerte sich stark trotz intensiver Behandlung. Eine neue Operation war bereits angesetzt, aber die Frau hatte den Eindruck, daß sie die Operation erst nach einer Pilgerreise nach Medj. Anfang Dezember machen sollte. Sie machte die Reise und nach der Rückkehr nach Italien verschwand die Wucherung in wenigen Tagen vollkommen. Die entsprechenden Dokumente und Berichte der Ärzte der radiologischen Abteilung des Krankenhauses San Martino von Genua wurden zur Prüfung nach Medj. gesandt. (Centro Maria Rom)

* Pater Jozo in Sardinien -
Begleitet vom Provinzial der Franziskaner der Herzogowina, betrat Pater Jozo das erste Mal Sardinien. Diese Erde ist uns nicht so sehr durch den Tourismus bekannt, als viel mehr durch ihren Glauben angesichts der Hilfssendungen, die ständig von dieser Insel nach Bosnien gelangten."
Am 3. Dezember nahmen in Cagliari 6000 Menschen an einer 7stündigen Veranstaltung teil mit Rosenkranzgebet, Zeugnissen über Medj. und Bitten um Heilung, desgleichen in Sassari.


Paradies, Hölle und Fegefeuer sind wirklich

In Ihren Botschaften sprach die Gottesmutter häufig vom Himmel, manchmal vom Fegefeuer und von der Hölle. Als Sie diese Orte den Sehern zeigte, erklärte Sie ihnen : "Ich zeigte euch dies alles, damit ihr wißt, daß es das gibt und es den anderen sagt" ( das Gleiche sagte Jesus zu Schwester Faustina Kowalska) Weiterhin sagte Sie : " Es gibt keine Seelenwanderung, nach dem Tode gibt es allein das ewige Leben... Es ist falsch, zu lehren, daß man mehrmals geboren wird.". Der Grund für diese Worte ? Heutzutage gibt es auch Katholiken, die sich ihre eigenen religiösen Vorstellungen zurecht zimmern und die Wirklichkeit des Fegefeuers und der Hölle verneinen.
Der Katechismus der Kirche bekundet, daß die Hölle existiert und daß sie ewig andauert. " Die Worte der Heiligen Schrift und die Lehre der Kirche über die Hölle sind ein Aufruf an den Verantwortungssinn des Menschen, mit dem er die Freiheit benutzen soll im Hinblick auf sein persönliches ewiges Geschick. Gleichzeitig sind sie eine dringliche Aufforderung zur Bekehrung... Gott bestimmt niemanden vorher, in die Hölle zu kommen ; es ist die Folge eines bewußten Widerstandes gegen Gott (die Todsünde), auf dem bis hin zum Ende beharrt wird. In der Liturgie der heiligen Messe und den täglichen Gebeten der Gläubigen erfleht die Kirche Gottes Erbarmen, der nicht will, das auch nur einer verloren geht, aber daß alle ihre Sünden bereuen (2 Petrus 3,9)" (Katech. Kath. Kirche (section) 1036,1037).
Als Jakov seine Mutter verlor, tröstete ihm Maria mit den Worten : "Deine Mutter ist bei mir". Da Sie ein anderes Mal gesagt hatte, das nur eine geringe Zahl von Menschen direkt ins Paradies kommt (die Mehrzahl zuerst ins Fegefeuer), fragte ich Jakov, aufgrund welcher Verdienste nach seiner Meinung seine Mutter schon im Paradies sei. " Nichts besonderes, sagte er, sie lebte nach Gottes Gebot, das ist, was Jesus im Evangelium sagte und Maria in Ihren Botschaften.".
Ich fragte Vicka, die Kusine von Jakov ist, das Gleiche. "Nichts Besonderes" sagte sie "meine Tante war eine sehr einfache Frau, nicht Wunderbares, nichts Außerordentliches, aber sie legte ihr ganzes Herz in was sie tat. Und das ist es, wozu Maria uns auffordert. Jeder hat eine andere Aufgabe zu erfüllen ; was zählt, ist, dies mit ganzem Herzen zu tun". Vicka findet das ganz normal. Sie sieht den Himmel in erreichbarer Nähe. "Wir sehen alles viel zu kompliziert, wir glauben, große Dinge tun zu müssen. Nur das Herz zählt, Gott schaut aufs Herz".
Sie hat keine Angst vor dem Tod. "Es ist , wie von einem Zimmer in ein anderes Zimmer des Hauses zu gehen, von einer Ecke in die andere Ecke des gleichen Raumes". Wir wissen das sie, wie auch Jakov, den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle gesehen haben. "Die Glückseligkeit der Auserwählten kann ich nicht beschreiben, es gibt keine Worte, die so etwas ausdrücken können".
Maria sagte 1986 , zu Jelena : "Wenn ihr euch völlig Mir anvertraut, werdet ihr nicht einmal bemerken, wie ihr von diesem Leben hinüber in das andere Leben geht. Ihr werdet auf der Erde beginnen, das Leben des Himmels zu leben."

* Ich kam gerade aus Polen zurück, (Ende Oktober) wo ich das Glück hatte, die Botschaft zu den verschiedensten Personen zu bringen, Kindern, Jugendlichen, Pfarrgemeinden, Schulen und Hochschulstudenten und Außenseitern. Das schönste Geschenk erhielt ich am letzten Tage. Ein junger Student sagt mir, daß er nicht glaubt, sein Vater war ein verantwortlicher Kommunist ; er hört sich die Botschaft aufmerksam an und bittet am Ende darum, gesegnet zu werden. Dann kommt er mit uns zur Messe, der ersten Messe seines Lebens. Nach der Messe bleibt er noch bei uns für eine Konferenz in einer anderen Gemeinde. Als er abends zusammen mit einem Priester zurückfährt, fragt er ihn, was er tun muß, um getauft zu werden. (Tagebuch von Schwester Emmanuel)
Eine Kopie der Statue der Unbefleckten Jungfrau von Tihalijna, die das Symbol der Friedenskönigin geworden ist, wurde am 8.12. vom Papst zusammen mit 200 Statuen und 50 Ikonen gesegnet, welche die Rundreise durch Frankreich machten und jetzt weiter in Städte und Dörfern gezeigt werden. Die Kopie wird eine Rundreise durch die Herzogowina machen, als Trägerin der Botschaft des Friedens und der menschlichen Hilfeleistungen, die unterschiedslos für alle Bevölkerungsgruppen, Katholiken, Moslems, orthodoxe Serben bestimmt sind.


Wirf die Bitternis der Götzen weg,
nimm die Liebe Gottes, die dich erfüllt,
in dir auf, und du wirst ein Missionar sein

Hinter jeder missionarischen Tätigkeit "steht ein wesentliches Werk: die heilbringende Liebe Christi, jene Kraft, die von Jesus ausgeht und die Welt rettet": dies sind die Worte, mit denen P. Tomislav Vlasic' am 20. Oktober seine Rundreise durch Oberitalien abschloß. "Ohne jene Kraft und jene Liebe sind weder das Geld noch die Taten irgend etwas wert. In der hl. Messe wiederholen wir: Herr, ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort... Dieses Wort ist ein Werk Gottes, das rettet". In diesem Zusammenhang erzählt er von einer ausländischen Frau, die von Satan bedroht wurde, welcher sie belästigte und zu ersticken drohte, besonders während sie sich auf einer Reise befand, während der schwarzeMessen gefeiert wurden. In Medjugorje hat sie an einer hl. Messe im großen Zelt teilgenommen, und Satan ist verschwunden: -Ich habe ihn niemals wieder gesehen. Ich fühle mich erfüllt, ich fühle mich stark, und ich habe vor nichts mehr Angst.-
"Wenn die göttliche Wirkkraft in eine Seele eindringt und sie erfüllt, werden die negativen Kräfte zunichte gemacht, und das Böse flieht. Ich frage euch: wollt ihr auch diese Erfahrung machen?... Ich kann mich für euch in der hl. Messe aufopfern, ich kann euch die Schritte zeigen, aber ich kann den Weg nicht für euch gehen. Das könnt ihr nur selbst. Die Liebe Gottes ist kostenlos für alle. Aber man darf sich ihr nicht verweigern und nicht sagen: es tut mir leid, aber ich habe keine Zeit." Und hier berichtet P. Tomislav von dem Beispiel wie Jesus, Johannes der Täufer und die Heiligen die Liebe Gottes aufgenommen und sich ihr ganz zur Verfügung gestellt haben. Die Unbefleckte hat nur Gott gesucht: sie war demütig und arm; wie jedes Geschöpf konnte sie nichts tun, aber sie hat sich Gott vorgestellt: - Hier bin ich, Herr; ihre Seele war ganz offen, um diese Gnade zu empfangen, die Barmherzigkeit Gottes hat sie durchdrungen und das ganze Leben der Jungfrau verlief treu auf diesem Weg. Auch am Fuß des Kreuzes ist sie nicht beim Leiden Jesu stehen geblieben, sondern weiter vorangeschritten, indem sie im Oper ihres Sohnes den Willen Gottes angenommen hatte: deshalb hatte sie auch an Seiner Verherrlichung Anteil und konnte am Pfingstfest die Gnade des Heiligen Geistes empfangen.
"Der hl. Franziskus hat das Wort Jesu von Kreuz vernommen und sich aus der Welt zurückgezogen, um in dieser Liebe zu leben. Er ist in dieser Liebe gewandelt, und vor seinem Tod sagte er: Ich habe wenig, ja sehr wenig getan, ich würde gern jetzt beginnen"; denn der Weg öffnet sich ständig, Gott ist unendlich groß, sein Reichtum zeigt sich immer mehr: für
jeden von uns steht ein Schatz bereitet.
"Deshalb macht euch auf den Weg zu Gott und sucht das Leben. Sucht nicht die Gesundheit, die Dinge, eure Losungen, sondern das Leben, das Gott dem Geschöpf gibt, denn Gott gibt sich dem Menschen ganz, so wie das Leben, das den Menschen ganz erfüllt. Wir suchen dagegen oft andere Dinge, wir erreichen viele Dinge im Leben, aber finden doch das wahre Leben nicht. Nur Gott gibt "das Leben", die Fülle. Wenn ihr das wahre Leben haben werdet, werden euch tausend Probleme nicht mehr stören können, ihr werdet dann stärker sein als der Tod, als die Krankheiten, die Prüfungen."

"Sucht das Leben, kommt ruhig mit leeren Händen zu Gott; wenn du ein Sünder bist, gehe ruhig vor Gott und sage lhm: Ich bin ein Sünder, verzeih mir, aber erkenne deine Sünde an, die Sünde möge dich nicht in dir selbst verschließen. Wenn du dich wie ein Nichts fühlst, geh zu Gott und sage lhm: Ich bin ein Nichts, aber ich suche Dich, ich will das Leben. Wenn du gedemütigt wirst und in der Demütigung bleibst, bist du begraben, und über dir wächst das Unkraut, das Neid, Eifersucht, Spannung, weltliche Sorgen und Bitterkeit heißt. Wenn du in dein Elend versinkst, dann bleibst du im Elend; aber wenn du im Elend deine Augen zu Gott erhebst und betest: Vater, nimm dieses Elend von mir weg, ich bitte dich nicht um die Verurteilung meiner Feinde und auch nicht um Gesundheit; ich will das Leben in Dir; das wird dich zu Gott erheben und du wirst das Leben in Gott spüren."
"Hinter jedem von euren Problemen, hinter jeder Sünde steht ein Götze, den ihr anbetet. Der hl. Franziskus, der sich bis zu Gott erhoben hatte, wurde weder von Dieben noch von Sündern gestört; solche Seelen sind unverletzlich, und es ist eine Freude, mit ihnen zusammen zu sein. Die Barmherzigkeit Gottes ist für uns bereit, und wir können sie empfangen. Darum geht es also: zu Gott zu gelangen, um uns von lhm geliebt zu fühlen, in der Seele, im Leib und überall; uns von lhm in den Schwierigkeiten geliebt fühlen, in den Schmerzen: das bedeutet es, in lhn aufgenommen und zu lhm erhoben zu sein. Wer nicht spürt, daß Gott ihn unendlich liebt, kann kein Missionar sein, sondern gibt nur die Theorie Christi weiter, d.h. nur mit Worten; oder aber er wird fanatisch. Aber wer sich kostenlos von Christus geliebt fühlt und kein Hindernis in den Wcg stellt, fühlt sich von dieser göttlichen Kraft durchdrungen, und das ist die Mission.
Warten wir aber nicht passiv auf die Barmherzige Liebe. Gott braucht unsere Leiber und unsere Seelen: Seine Barmherzigkeit wird durch unsere Augen, durch unsere Gedanken, Wünsche, Begegnungen aktiv. Wir können Missionare der Barmherzigen Liebe Christi werden, wenn wir selbst ganz in Jesus umgeformt sein werden. Wie schön ist es, wenn wir spüren, daß uns verziehen worden ist! Aber ihr müßt lernen, die Barmherzigkeit Gottes zu absorbieren. Wie schön ist es, wenn Bitternis in Süße umgewandelt wird!
"Aber wie kann ich die Bitterkeit wegwerfen?" Unter eurer Bitterkeit verbirgt sich irgendein Götze, den ihr anbetet, nehmt also diesen Götzen, der euch Bitterkeit gibt, denn hinter der Beleidigung, die dich verbittert, steht etwas, das dich viel mehr interessiert als Gott, und wenn dir dann jemand dieses kleine Ding wegnimmt, bist du zur Bitterkeit bereit. Wie gern möchtet ihr das glückliche Antlitz Mariens haben! Wenn ihr euch von Gott geliebt fühlt und euch dem Willen Gottes aufopfert, wird auch euer Leib anfangen, lichtvoll zu werden: Man sieht eine andere Person, der Charakter wird ein anderer. In diesem Moment wirkt die erlösende Kraft in jedem von uns und durch uns auch in unserem Umfeld.
Ich bitte euch: Geht nicht mit den Gedanken nach Afrika; geht in euer Haus und begegnet eurem Ehemann, eurer Ehefrau, dem Sohn, der Schwiegermutter. Wenn sich die erlösende Kraft Christi in der Gemeinschaft mit ihnen zeigt, wenn du deine Familienmitglieder in der Barmherzigen Liebe liebst, dann sei sicher, daß diese Kraft sich in alle Länder der Welt ausbreitet. Aber was nützt es dir, wenn du phantasierst, nach Afrika zu gehen und unfähig bist, mit barmherziger Liebe deine eigene Mutter zu lieben? Du tauscht dich, es ist nur eine Flucht.
Heute abend wünsche ich sehr, euch in das Herz Jesu zu bergen, der euch alle liebt und für den auch eure Sünden, Schwächen und Herz eintretet, werdet Komplexe kein Problem sind. Wenn ihr alles lhm geben wollt und nach Seinem Herzen leben möchtet, wenn ihr in dieses ihr die Kraft spüren, die rettet, nicht nur euch, sondern alle Menschen"

* Internationale Einkehrtage für Geistliche mit Gebet, Vorträgen, Debatten, gemeinsamer Liturgiefeier werden vom 1.- 5. Juli 97 in Medj. von Pater Slavko und Don Cavalluzzo auf Wunsch zahlreicher Geistlicher durchgeführt werden. Es werden auch Geistliche zu Gast sein, die sich mit Seelenheilung und anderen besonderen Aufgaben befassen. (Informationen durch Tel. 387-88-651988, Faxvorbestellung 387-88-651444) Die ersten 40 Personen, die vorbestellen, werden im der Pfarrei gehörenden "Domus Pacis" untergebracht werden.


Mutter Teresa geheilt : außerordentliche Entfaltung des Ordens

Dieses Mal schien es wirklich das Ende zu sein, ein Lungenödem gab ihr das Gefühl eines nahen Todes. "Eine erschöpfte und schicksalsergebene Patientin" sagten die Ärzte des Instituts Birla in Kalkutta. "Laßt mich sterben" flüsterte sie " drängt nicht weiter mit euren Maschinen und Nadeln... Ich kann nicht besser behandelt werden als meine Ärmsten". Eine Woche später ist alles anders. Mutter Teresa sagt zu Patrizia (der amerikanischen Herzspezialistin), "strenge dich an, ich muß wieder auf die Beine kommen", "Sie hat soviel Lebenswillen, sie muß noch weiter für ihre Armen arbeiten" kommentiert Patrizia.
Eine Woche später am 6. Dezember, ist Mutter Teresa wieder auf den Beinen und besucht die Patienten in den anderen Räumen. Sie ist in bester Stimmung, am 8. Dezember ist sie wieder an der Arbeit, sie läßt sich die Liste aller Häuser des Ordens kopieren, sie will sie zu allen hingelangen.
Zur gleichen Zeit findet in der St. Mary Kirche das zeitweise Gelöbnis von etwa 60 jungen Mädchen statt und das ewige Gelöbnis von 43 Schwestern. "Weitere hundert baten um Aufnahme - sagt leise Schwester Rio, "sogar Mutter Teresa kann es kaum glauben, die doppelte Anzahl des letzten Jahres".
Die Zahl ihrer Schwestern ist mittlerweile auf 4000 gestiegen, in 501 Klöstern auf der ganzen Welt verteilt. "Das ist Gottes Geschenk für ihr Leiden, Mutter Teresa !" "Nein, für eure Leiden, eure Opfer und die Gebete aller... Gott, laß uns würdig werden, unseren Nächsten zu dienen". Das Geheimnis von so großer Entfaltung ? In ihren Häusern ist eine Stunde am Morgen vor jeder anderen Tätigkeit dem persönlichen Gebet gewidmet und eine am Tagesende, neben der Messe und den liturgischen Gebeten.

* Pater Ljudevit Rupcic', der als Experte der Heiligen Schrift, Professor, Schriftsteller und Übersetzer bekannte Franziskanermönch, der sein Amt seit Jahren in Medj. ausübt, feierte sein 50. Priesterjubiläum. Er war unter der kommunistischen Herrschaft 3 Mal im Gefängnis. Als großen Zeugen und Anwalt der Königin des Friedens, zu deren Verteidigung er viele Bücher verfaßte, ( Die Wahrheit über Medj.- Medj. in der Heilsgeschichte - Begegnung mit sich selbst) empfehlen wir ihn dem Herrn an.

* Ein großes Krankenhaus (P. Pio aus Pietrelcina), ein Haus zur Aufnahme von Priestern (Haus des Vaters) und ein Frauen-Klausur-Kloster (Sanguis Christi) werden in Medjugorje im Gebiet von Vionica entstehen, wo schon ein großes Areal für dieses Vorhaben erstanden wurde und das auf eine Initiative des e.V. und geistliche Institution "Solidarität und Hilfe für das Internationale Haus des Friedens" zurückgeht, die auf den Beitrag von barmherzigen Helfern baut: Postk/k des Vereins Via Gen. Dalla Chiesa 38/A, 43015 Noceto (Parma).
Zuschriften zwecks Mitarbeit: Postfach 272, I-39100 Bozen - Fax: 0471/283706 - internationaler Anschluß: int.+39/471/283706.


Wie beten? - äußerte sich ein Mönch.

Ich habe nicht mehr dazugelernt, nachdem ich viele Bücher gelesen und andere belehrt habe, als was ich von einer armen Bettlerin bei mir zuhause erlernte. Meine Mutter schickte mich den Armen Almosen zu überbringen. Eines Tages - ich war 7 oder 8 Jahre alt - sagte eine Bettlerin zu mir, als ich ihr Brot brachte: "Mein Kind, betest du richtig?" "Ja, meine Mutter macht mich alle Tage beten". "Und, woran denkst du, wenn du betest?..." Ich war sehr verlegen und wußte nichts davon...
"Hör Kleiner, jetzt gebe ich dir einen kleinen Unterricht, wie du deine Gebete richtig vortragen lernst, und wie du gut wirst... Wenn du niederkniest, mache bedacht das Kreuzzeichen und denke daran, Jesus ist vor dir... in seiner Krippe... auf dem Kreuz... in den Armen der Heiligsten Jungfrau, und biete Ihm das Gebet an, als ob du Ihn sehen würdest... Und wenn das Gebet zu Ende ist, bleibe noch eine Weile auf den Knien, und sage Ihm alles, was du auf dem Herzen hast; die Leiden, die du spürst, die Freuden, die du empfindest, was du tun willst, was du denkst... Siehst du, mein Kind, du wirst nicht immer eine Mutter bei dir haben, wohl aber immer den Lieben Gott. Du mußt dich daran gewöhnen, Ihm dein Herz zu öffnen, Ihn um Rat zu fragen, Ihm alles zu sagen, was du brauchst. Das ist beten." Das sagte der Mönch. Alle Bücher der Welt haben mich nicht so sehr belehrt, wie jene brave Frau." (Ist das nicht das Herzens-Gebet, das uns Maria lehrt?)

Der Papst: "Die Menschen sterben, die Staaten waschen sich die Hände!"

Der fehlende Einsatz einer Friedensstreitmacht und humanitärer Hilfe zugunsten der am Rande einer Katastrophe stehenden afrikanischen Völker, sowie die Untätigkeit der UNO, haben den Aufschrei des Papstes bewirkt. "Die Kirche ist Stimme für die, welche keine Stimme haben und ruft die an, die Macht und Verantwortung tragen, daß sie sich nicht angesichts einer solchen Tragödie zurückziehen... Jeden Tag wohnen wir einem schauerlichen Schauspiel von ins Elend geratenen Menschen und Völkern bei, die im Kreischen des Wohlstandes der reichen Regionen untergeht" (21. Dezember 1996).
Warum verschenkt die Kirche nicht ihre Schätze? "Ist es möglich, daß jeden Tag Menschen an Hunger sterben, während der Vatikan seine Schätze nicht dazu verwendet, die so viele ernähren könnten?... Dies ist im klaren Gegensatz zum Evangelium. Warum empört sich der Papst nicht dagegen? (Bice M. aus Bergamo)" und andere (Osetta B. aus Turin) schreiben in demselben Ton.
Dies ist das übliche Gerede. Vor allem muß man auf sich selbst schauen. Ohne über andere zu urteilen, frage sich jeder selbst: tue ich alles in meiner Macht? Gebe ich wenigstens das "Überflüssige den Armen?" Vielleicht beziehen sich diese Personen auf die Heiligen, wie Ambrosius, Augustinus, Johannes Chrysostomus, die nicht zögerten, die Schätze der Kirche zu veräußern, auch die heiligen Gefäße, um den Hunger der Armen zu stillen usw.
Die Zeiten haben sich geändert, vielleicht auch der Glaube... (in Wirklichkeit ist auch die Armut eine andere geworden). Zu jener Zeit gab es besondere Kirchen, die von großen Männern geführt wurden, die frei waren. Jetzt ist die Kirche universal, in der der Papst nicht allein Entscheidungen treffen kann und sich mit den verschiedenen Ressorts, Institutionen, auseinander setzen muß. Vielleicht würde der Papst solche Gesten setzen, außer den Handlungen, die er schon ausgeführt hat. Die Schätze des Vatikans gehören ihm nicht, sind Allgemeingut, und es ist undenkbar, daß sie verkauft oder verstreut werden, um Spekulanten astronomische Gewinne zu ermöglichen. Also, nicht einfach lösbare Probleme! Einstweilen möge man daran denken, wievielen die Barmherzigkeit des Papstes den Hunger stillt, auch mit den Einnahmen aus den Museen, dem Einkommen des Vatikans, man vergesse nicht, wieviele Menschen im Vatikan arbeiten. Auch wenn das noch wenig ist...
Zu besonderen, evangelischen Schlußfolgerungen wird die gesamte Kirche kommen, wenn sie von den vielen, zeitlichen Lasten völlig befreit sein wird. Die Summe aller Egoismen der Christen stellt eine Verminderung der Gnade für den ganzen Leib dar. Das offenherzige Geschenk, das kraft des Glaubens und der Barmherzigkeit eines jeden wirkt, wird den Stand der tätigen Liebe der ganzen Kirche heben, soweit, wie es Gott gefällt...


Echo wird immer mehr zur Last. Ich weiß nicht, wie lange wir diese ertragen können. Maria beschenkt uns mit Zärtlichkeit für die Mühe durch die Freigebigkeit der Leser und mit der Zustimmung, die uns aus aller Welt erreicht. Hier nun ein Auszug aus den verschiedensten Ländern:

Aus den USA dankt Bischof Michael Kosak für die Exemplare, die er seit jeher bekommt und er "betet, daß wir fortfahren, aus seinem Volke "Glaubensengel" zu machen.
Aus Perth (Australien) schreibt Anna Danzi: "Dank unserer Gebete und den Segnungen der Mutter, hat der kleine Jan die Sehkraft wieder erlangt, unter der Verwunderung der Ärzte, die ihn aufgegeben hatten."
Aus Dakar schreibt Emanuel Kerhoz, daß er durch "das Echo den Ruf Mariens verspürt hat, sein ganzes Leben bei den Menschen in den Blechhütten der senegalesischen Hauptstadt aufzuopfern."
Aus Madagaskar fordert uns P. Giovanni Bonalumi auf, "weiter viele Dinge in Echo zu schreiben, ohne auf attraktive Druckformen zu schauen, die zu Lasten der dichten, geistlichen Nahrung gehen würde."
Aus Alaska, "wo nichts ankommt" bewahrt Nita "alle Exemplare Echos auf, die ihr auf dem Weg zur franziskan. Tertiärin helfen."
Aus Korea dankt Schw. Theresa Kim Song Hi "für Echo, das sie verteilt und betet, damit die Botschaft Mariens auf der ganzen Welt wirksam werde.
Aus Tschad (N'djamena) schreibt Bernard Andreani und "freut sich über das lebendige Wasser des Wortes, mit dem Gott auch Afrikas Mitte besucht."
Aus Viedna (Argentinien) danken die Mitglieder der Legio Mariä "für Echo, das sie lesen und das viele Früchte bringt, wie ein Geschenk von oben."

Wir segnen euch von der Krippe, von wo das Leben und das Licht ausgegangen ist, damit wir Gott der Liebe und des Friedens aufnehmen und Seine Einladung zur wahren Freude leben, und die dem Leben Sinn verleiht.

Don Angelo

Villanova Maiardina, 26. Dez. 1996