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www.medjugorje.ws » Echo Mariens Königin des Friedens » Echo Mariens Königin des Friedens 179 (Januar-Februar 2005)

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Botschaft Mariens vom 25. November 2004
„Liebe Kinder, in dieser Zeit rufe ich
euch alle auf, für meine Anliegen zu beten.
Betet besonders für jene, meine lieben
Kinder, die die Liebe Gottes noch nicht
kennen gelernt haben und die Gott den
Retter nicht suchen. Meine lieben Kinder,
seid meine ausgestreckten Hände und
bringt sie durch euer Beispiel meinem
Herzen und dem Herzen meines Sohnes
näher. Gott wird euch mit Gnaden und
allem Segen belohnen. Danke, dass ihr
meinem Ruf gefolgt seid!“
Seid meine
ausgestreckten Hände
Eine weitere, nachhaltige Einladung
Mariens mit Ihr am Werk der Rettung mit zu
arbeiten. Wir sind wieder einmal aufgerufen,
für Ihre Anliegen zu beten, und alle sind
wir dazu eingeladen. Wir dürfen nicht zögern
und müssen uns fragen, ob dieser Aufruf an
uns oder die anderen gerichtet ist, wahrlich
dürfen wir nicht zögern und uns fragen, ob
wir für diese Aufgabe würdig sind oder nicht.
Es steht nicht uns zu, das zu beurteilen. Die
Mutter ruft uns und wir müssen herbei eilen;
wenn wir beschmutzt sind, wird Sie uns rei-
nigen; wenn wir unfähig sind, wird Sie uns
dazu tauglich machen: wir müssen nur tun,
was Sie von uns wünscht und ohne zögern
handeln, mit Freude und Begeisterung. In
dieser Zeit rufe ich euch alle auf, für mei-
ne Anliegen zu beten,
wobei Sie uns auch
etwas enthüllt: Betet besonders für jene, die
die Liebe Gottes noch nicht kennen gelernt
haben und die Gott, den Retter, nicht
suchen.
Man denke nicht an Personen, die
sich in entlegenen Orten befinden und noch
nichts von der Frohen Botschaft wissen.
Auch hell beleuchtete Städte können ohne
Licht sein; auch dort, wo alles für das Leben
gemacht scheint, kann Leben fehlen. Auch
christlichen Familien kann Christus abhan-
den gekommen sein! Im Gegenteil, wo
Christus keine Neuheit mehr darstellt, kann
es leicht vorkommen, dass Er als unnützes
Ding beiseite geschoben wird. Trotzdem,
heute mehr als gestern, braucht die Welt Gott
mehr denn je. Nach 2000 Jahren
Christentums ist die Liebe Gottes noch wenig
bekannt und noch weniger angewandt: ohne
sie hat die Welt jedoch keinen Bestand. Und
wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und
wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe
(d.h. die Liebe, die von
Gott kommt) nicht, nützte es mir nichts (1
Kor 13,3) würde es zur Rettung der Welt
wenig nützen. Wir wollen lieben, weil er uns
zuerst geliebt hat
(1 Joh 4,19). Aus Seiner
Liebe können wir Liebe schöpfen, jene wah-
re Liebe, jene Liebe, die uns erlaubt, in
Freude dieses Tal der Tränen zu durchqueren.
Jesus sagt zur Samariterin: Wer von die-
sem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekom-
men; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich
ihm geben werde, wird niemals mehr Drust
haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm
gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden,
deren Wasser ewiges Leben schenkt
(Joh
4,13-14). Und weiter: Das ist das ewige
Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu
erkennen und Jesus Christus, den du gesandt
hast
(Joh 17,3). Man kann Gott nicht kennen,
ohne Seine Liebe zu kennen. Man kann nicht
in das ewige Leben eintreten, ohne diese
Liebe zu kennen. Alle Liebe, die nicht von
der Liebe Gottes kommt, ist umsonst und
schädlicher Ersatz, eine Droge, die alle
Sehnsucht nach Gott auslöscht: man sucht
nicht Gott, den Retter.
Dennoch ist Gott nahe. Gerade weil die
Nacht vorgerückt ist (vgl. Röm 13,12), ist
der Tag nicht mehr weit. Na also, erheben
wir uns; Maria erwartet unsere ausgestreck-
ten Hände,
im Gegenteil, wir seien Ihre
ausgestreckten Hände.
Zu Gott ausge-
streckte Hände und von Ihm Rettung und
Verzeihung zu erflehen; zu den Brüdern aus-
gestreckte Hände, um sie Ihrem Herzen
und dem Herzen Jesu näher zu bringen;
ausgestreckte Hände, dass sich die Fäuste
öffnen; ausgestreckte Hände, um zu heben,
stützen, aufnehmen und liebkosen.
Ausgestreckte Hände, wie jene der Mutter
Teresa, Mariens und Jesu. Ausgestreckte
Hände, die sich nicht selbst umarmen und
sich in den eigenen Krankheiten ver-
schließen, die nichts für sich selbst behalten
wollen, die aber alle Liebe weiter schenken,
die sie von Gott empfangen. Viele Hände
sind schon ausgestreckt, auch wenn sie der
Lärm der Welt verdeckt. Strecken auch wir
unsere Hände aus, leihen wir sie Maria; Sie
wird sie zu verwenden wissen und es werden
Gnaden und Segen herab regnen.
Nuccio Quattrocchi
Botschaft Mariens vom 25. Dezember 2004
„Liebe Kinder, auch heute bringe ich
euch mit großer Freude meinen Sohn
Jesus in meinen Armen, der euch segnet
und zum Frieden aufruft. Betet, meine lie-
ben Kinder und seid in jeder Situation
mutige Zeugen der frohen Botschaft. Nur
so wird Gott euch segnen und euch alles
geben, was ihr im Glauben von Ihm sucht.
Ich bin mit euch solange der Allmächtige
es mir erlaubt. Mit großer Liebe halte ich
Fürsprache für jeden von euch. Danke,
dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Mutige Zeugen sein
Auch heute bringe ich euch mit großer
Freude meinen Sohn Jesus in meinen
Armen.
Mit diesen Worten graviert Maria die
Weihnachtsikone in unser Herz ein; Sie hat es
in Vergangenheit schon so oft getan, Sie tut es
auch heute. Das Weihnachtsgeheimnis ist
nicht mehr oder weniger als das: ein Ereignis
enormer Tragweite und doch von so extremer
Schlichtheit. Frau und Kind: Es liest sich so
einfach, ist jedoch von so schwieriger
Auslegung, für viele klar und deutlich, für
andere verborgen (vgl. Mt 11,25; 13,11),
Licht und Dunkel zugleich. Menschliches
Wissen reicht nicht aus, auch nicht die
Wissenschaft selbst; es reichen nicht die
Jahrhunderte, nicht die Jahrtausende; es rei-
chen nicht die außerordentlichen Ereignisse,
die Wunder; nicht die Lehren aus der
Geschichte, die Erfolgserfahrung und das
Scheitern des Menschen. Sei es für die
Zeitgenossen Christi, sei es tausend oder
zweitausend Jahre danach, ist unsere Antwort
auf das Weihnachtsereignis Jesu stets eine
persönliche und für das Leben entscheidende.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen
nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn auf-
nahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu
werden.
(Joh 1,11-12). Der als Mensch gebo-
rene Gott, lässt den Menschen - wird die
Geburt angenommen - zu Seinem wahren
Sohn werden (vgl. 1 Joh 3,2). Weihnacht ist
dieses geheimnisvolle Wechselspiel zwischen
Gott und dem Menschen.
Jesus segnet uns und ruft uns zum Frieden
auf. Diese Einladung beinhaltet das
Geschenk des Friedens, verlangt aber auch
selbstredend die Weitergabe. Der Friede geht
von jener Wiege aus, die den Augen der
Mächtigen entschwindet, von jener Ecke der
Erde, die den Augen der Großen dieser Erde
als unbedeutend erscheint; der Friede ist der
Same der Liebe Gottes, im Schoß der Frau
verborgen, der jetzt ans Licht gekommen ist,
um Licht zu sein. Er kann nicht verhüllt und
vom Menschen nach menschlichen Kriterien
verwaltet werden; Gott allein kann ihn geben
und wer Überbringer sein will, muss ihn den
von Ihm auserwählten Epfängern übergeben,
den Menschen seiner Gnade (vgl. Lk 2,14).
Betet, meine lieben Kinder und seid in
jeder Situation mutige Zeugen der frohen
Januar - Februar 2005
-
Herausgeber; Eco di Maria, c. p. 149, I - 46100 Mantova (Italia) - J. 21, Nr. 1-2
Sped. a.p. art.2, com.20/c, leg.662/96 filiale di MN, Autor.Trib. MN n. 13 : 8.11.86, Tel/fax 0 4 2 3 . 4 7 0 3 3 1
179
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Botschaft. Durch Jesus rettet uns Gott, für
Jesus und mit Jesus. Jesus ist der einzige
Rettungsanker in jeder Lage, bei jeder
Gelegenheit und zu jeder Zeit. Jesus
Christus ist derselbe gestern, heute und in
Ewigkeit
(Heb 13,8).Unser Gott ist nicht
irgend ein Gott; Er ist Gott, der sich in Jesus
erkennen ließ, es gibt keinen anderen: das ist
die Frohe Botschaft, in Zeit und Raum die-
selbe, gestern, heute, morgen. Eine
Botschaft, die im Gebet reift, denn sie ist
nicht Frucht menschlicher Prägung, sondern
Geschenk, dessen Quelle Gott entspringt.
Botschaft, die durch das Zeugnis strömt,
denn sie ist nicht verbaler Ausdruck, son-
dern in Wahrheit durchlebtes Leben. Eine
Botschaft, die des Segens Gottes bedarf,
denn nur durch ihn empfangen wir die Kraft
und den Mut zum Zeugnis. Den lebendigen
Jesus in uns leben und zu den anderen über-
bringen; ist nicht etwa das das Zeugnis, wel-
ches die Welt erwartet? Was anderes können
wir im Glauben von Ihm suchen?
Ich bin mit euch solange der
Allmächtige es mir erlaubt. Müsst ihr auch
noch meinen Gott belästigen? (vgl. Jes
7,13). Mit großer Liebe haltet Maria
Fürsprache für jeden von uns.
Nehmen
wir doch Ihre Fürsprache an, so lange wir
noch Zeit haben, nehmen wir Zuflucht in
Ihren Armen, um uns mit dem Kind zu ver-
schmelzen, das Sie hält, und für jeden von
uns wird wirklich Weihnacht sein!
N.Q.
Lass dich nicht vom Bösen besiegen
besiege das Böse mit dem Guten
Versuchen wir, die lange Botschaft des
Heiligen Vaters wiederzugeben, die er auch
dieses Jahr der Welt geschenkt hat, um ein
für den Menschen fundamentales Gut her-
vor zu heben, das jedoch unablässig bedroht
ist: DER FRIEDE .
Die wir auf den Anruf Mariens, die sich
in Medjugorje als die Königin des Friedens
zeigt, geantwortet haben, wissen gut, wie es
für Gott immer dringlicher wird, ihn - durch
seine Gnade - in der Welt zu festigen: dieses
unverzichtbare Mass des Friedens, damit der
Mensch sein kurzes irdisches Sein gemäss
der Würde leben kann, die ihm eigen ist.
Eindringlich sind die Aufrufe der
Muttergottes, ebenso eindringlich die des
Papstes, als sei er zur Zeit ihre authentische
Stimme, jetzt, wo es nur allzu leicht ist, sich
der Entmutigung zu überlassen.
„Ich wählte als Thema für den
Weltfriedenstag 2005 die Aufforderung des
hl. Paulus im Römerbrief: „Lass dich nicht
vom Bösen besiegen, sondern besiege das
Böse durch das Gute!“
(Röm 12,21). Das
Böse besiegt sich nicht durch das Böse,
schreibt Johannes Paul II. Auf diesem Weg
wird man, „viel eher noch als das Böse zu
besiegen vom Bösen besiegt“.
Die Aussicht, die der grosse Apostel
zeichnet stellt eine Grundwahrheit in
Evidenz: der Friede ist das Resultat eines
langen und anstrengenden Kampfes,
gewonnen wenn das Böse durch das Gute
besiegt ist.
Vor den dramatischen Szenarien
von gewaltsamen Zusammenstössen zwi-
schen Brudermördern in verschiedenen
Teilen der Welt, vor den unsagbaren Leiden
und Ungerechtigkeiten, die daraus hervor-
gehen, ist die einzig wahrhaft aufbauende
Wahl, das Böse zu verabscheuen und am
Guten festzuhalten (vgl. Röm 12,9)),
ruft der
heilige Paulus weiter auf.
Der Friede ist ein Gut, das durch das
Gute voran zu bringen ist: er ist ein Gut für
die Menschen, für die Familien, die
Nationen der Erde und die ganze
Menschheit. Er ist jedoch ein Gut, das es zu
hegen und zu pflegen gilt durch Wahl und
Tat des Guten. Man versteht dadurch die tie-
fe Wahrheit einer andern paulinischen
Maxime: “Vergeltet niemals Böses mit
Bösem“
(Röm 12,17).
Das Böse, das Gute und die Liebe
Seit den Anfängen kannte die
Menschheit die tragische Erfahrung des
Bösen und suchte dessen
Wurzeln und Ursachen zu
ergründen. Das Böse ist nicht
eine anonyme Kraft,
die in der
Welt am Werk ist aufgrund
unpersönlicher, deterministischer
Mechanismen. Das Böse geht
durch die menschliche Freiheit.
Genau diese Fähigkeit, die den
Menschen vor allem andern
Lebenden unterscheidet, steht im
Zentrum des Dramas des Bösen
und ist dessen ständiger
Begleiter. Das Böse hat immer
ein Gesicht und einen Namen,¨,
nämlich das Antlitz und der
Name von Männern und Frauen,
die es frei wählen. Die heilige
Schrift lehrt, dass zu Beginn der
Geschichte Adam und Eva sich gegen Gott
auflehnten und dass Abel von seinem
Bruder Kain (vgl. Gn 3-4) ermordet wurde.
Es waren die ersten falschen
Entscheidungen, auf die unzählbare andere
im Lauf der Jahrhunderte folgten.
Um die tiefen Zusammenhänge zu fin-
den ist das Böse, im letzten Sinn, ein tragi-
sches ‚Sich den Forderungen der Liebe
entziehen
‘. Das moralisch Gute dagegen
wird aus Liebe geboren, offenbart sich als
Liebe und ist auf die Liebe hingerichtet.
Dieser Weg ist besonders klar für den
Christen, der weiss, dass die Teilhabe am
einzigartigen mystischen Leib Christi ihn in
eine besondere Verbindung mit dem einen
Herrn aber auch mit den Brüdern stellt. Die
Logik der christlichen Liebe, die im
Evangelium das pulsierende Herz des mora-
lisch Guten begründet, dringt, wenn bis zur
Konsequenz gelebt, bis zur Liebe des
Feindes.: „Wenn dein Feind Hunger hat, gib
ihm zu essen; hat er Durst, gib ihm zu trin-
ken“
(Röm 12,20).
Um das Gut des Friedens zu erlangen ist
notwendig, in klarem Bewusstsein zu beja-
hen, dass die Gewalt ein unannehmbares
Böses ist und dass sie nie Probleme löst.
Gewalt ist Lüge, weil sie der Wahrheit
unseres Glaubens entgegensteht, der
Wahrheit unserer Menschheit. Die Gewalt
zerstört das, was es zu verteidigen gilt: die
Würde, das Leben, die Freiheit des mensch-
lichen Seins.
Das Gute des Friedens und das Gemeine
Gute
Um den Frieden zu fördern indem man
das Böse mit dem Guten besiegt, müssen
wir besondere Aufmerksamkeit dem
Gemeinen Guten widmen und seinen politi-
schen und sozialen Auswirkungen. Wo auf
allen Ebenen das Gemeine Gute gepflegt
und gehegt wird, gedeiht der Friede.
Das Gemeine Gute geht alle
Ausdrucksformen der menschlichen
Gesellschaft nahe an: die Familie, die
Gruppen, die Vereinigungen, die Städte, die
Regionen, die Staate, die Gemeinschaft der
Völker und Nationen. Alle, auf welche Art
auch immer, sind einbezogen in die
Verpflichtung für das Gemeine Gute, in der
ständigen Suche nach dem Gut des Andern
als wäre es das eigene.
Das Gemeine Gute jedoch fordert den
Respekt und die Förderung der Person
und ihrer fundamentalen Rechte,
wie
auch die Achtung und die Förderung der
Rechte der Nationen in universeller
Hinsicht. Allerdings, eine absichtlich einge-
engte Sicht der mensch-
lichen Wirklichkeit ver-
ändert das Gemeine
Gute in rein sozio-öko-
n o m i s c h e s
Wohlergehen, bar aller
t r a n s z e n d e n t e n
Zielsetzungen, und ent-
leeren es seines tiefsten
Lebenssinns. Im
Gegensatz dazu bein-
haltet das Gemeine Gute
auch eine transzendente
Dimension. weil Gott
das letzte Ziel seiner
Geschöpfe ist. Zudem
wissen die Christen,
dass Jesus die Fülle sei-
nes Lichts auf die
Verwirklichung des wahren Gemeinen
Guten der Menschheit wirft. Auf Christus
hin führt und in Ihm vollendet sich die
Geschichte: dank Ihm, durch Ihn und in
Ihm, kann jede menschliche Wirklichkeit zu
ihrer Vollendung in Gott geführt werden.
Universalität des Bösen und christliche
Hoffnung
Vor so vielen Dramen, die die
Menschheit bedrücken, bekennen die
Christen mit demütigem Vertrauen, dass
nur Gott dem Menschen und den Völkern
die Überwindung des Bösen ermöglichen
kann, um das Gute zu erlangen. Durch sei-
nen Tod und die Auferstehung hat uns
Christus erlöst und „zu teurem Preis“
erkauft (1Kor 6,20; 7,23), und damit die
Rettung aller erlangt. Mit seiner Hilfe ist es
allen möglich, das Böse mit dem Guten zu
besiegen.
Wenn in der Welt das Geheimnis der
Ungerechtigkeit gegenwärtig und wirksam
ist (2 Ts 2,7), darf nicht vergessen werden,
dass der erlöste Mensch in sich genügend
Energien hat, um ihm entgegen zu wir-
ken.
Geschaffen nach dem Bilde Gottes und
erlöst durch Christus, „der sich in gewisser
Art jedem Menschen innewohnt, „kann er
aktiv am Triumph des Guten mitarbeiten.
Das Wirken des „Geistes des Herrn erfüllt
den Erdkreis“ (Weish 1,7). Die Christen, vor
allem treue Laien, verbergen diese Hoffnung
nicht im Innern ihrer Seele, aber durch die
ständige Umkehr und den Kampf „gegen die
Beherrscher dieser finstern Welt und gegen
die bösen Geister des himmlischen Bereichs“
(Eph 6,12) drücken sie diese auch durch die
Strukturen des säkularen Lebens aus.
Kein Mann, keine Frau guten Willens
kann sich der Verpflichtung entziehen zu
kämpfen damit das Gute das Böse besie-
ge.
Es ist ein Kampf der sich gültig nur mit
den Waffen der Liebe führen lässt. Wo das
Gute das Böse besiegt, regiert die Liebe und
wo die Liebe regiert, regiert der Friede.“
Red.
2
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DAS JAHR DER EUCHARISTIE
17. Oktober 2004
29. Oktober 2005
Mutter des Kreuzes
Sie begab sich zum Tempel wie jede
andere israelitische Mutter um ihren
Erstgeborenen vorzustellen.
Zusammen
mit ihrem Bräutigam war sie zufrieden, dem
Herrn diese ungewöhnliche Frucht, die Er
ihr auf so unübliche Weise geschenkt hatte,
Ihm darzubringen: ein Sohn nicht aus dem
Samen des Mannes sondern aus Gottes
Geist in ihrem unberührten Schoss gezeugt.
Mit der Frische, die Kinder auszeichnet,
zusammen mit der Weisheit, die jeder Mutter
innewohnt, erstieg sie die Treppen, drückte
sie ihren Jesus an die Brust. Bald wird sein
Leib von der Klinge gezeichnet sein als offi-
ziell zum israelitischen Volke gehörend. Es
war ein Festtag, dachte Maria... Noch wusste
sie nicht, dass eine Klinge auch sie erwarte-
te, es war die eines Schwertes, das unsicht-
bar aber extrem scharf ihr Herz durchbohren
wird, wie es die Weissagung des alten
Simeon bestätigt. „Dieser ist dazu bestimmt,
dass viele durch ihn zu Fall kommen und vie-
le aufgerichtet werden, und er wird ein
Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dir
selbst aber wird ein Schwert durch die Seele
dringen (Lk 2,34-35).
Wie unerforschlich ist das Geheimnis
der Liebe und des Schmerzes, wie unsag-
bar werden sie ineinander eins!
Scheinbar
widersprüchlich werden sie unzertrennlich in
der göttlichen Absicht. Dort wo die Liebe
keimt, taucht bald das Prinzip des Schmerzes
auf, das trotz allem der Liebe dient, damit sie
sich reinigt vom Egoismus und jeder
Versuchung nach Vorteilsuche. Und so,
während im Herzen die Freude des Liebenden
auflebt, macht sich in der Tiefe eine unsagba-
rer Schmerz bemerkbar. Mal akut doch kurz,
mal stumpf, aber unaufhörlich dauernd...
Maria erhielt ihr Kind in die Arme ohne
zu wissen, dass in ihm schon der Same eines
hohen und mächtigen Baumes gesät war:
jener des Kreuzes, dessen Früchte vom
Vater bestimmt waren für die Menschen
aller Zeiten. Sie umarmt ihr Kind und in Ihm
das Kreuz.
Dies war das Schwert, das dazugehörte,
wovon der alte Mann, der sie im Tempel
erwartet hatte, sprach: ein Schwert in
Kreuzesform, unausrottbar eingepflanzt im
Herzen der Mutter. Es war noch am Keimen.
Das Kreuz sollte wachsen, reifen, wie das
Kind in ihrem Schoss.
In den langen Jahren des verborgenen
Lebens, bescheiden und gewöhnlich, ver-
barg Maria ihr Geheimnis in ihrem Herzen,
während Schritt für Schritt sich das Kreuz
entfaltete in seiner ganzen Grösse und
Breite, stärker und standfester wurde um
eines Tages imstande zu sein, das Gewicht
der Sünden der Menschheit zu tragen
zusammen mit dem des Gekreuzigten, der
durch seine Hingabe sie in sich aufgenom-
men hatte.
Es wuchs also zusammen mit Jesus das
Kreuz. Es wuchs im Herzen Marias.
Wärmte sich an ihrem Atem. Nährte sich
aus ihrer Liebe, im Schmerz.
Zu dieser Stunde stand beim Kreuz sei-
ne Mutter...“ (Joh 19,25), berichtet das
Evangelium, öffnet uns die Augen für diesen
unerhörten Moment, wo der Mensch seinen
Gott tötet indem er ihn aufs Kreuz nagelt.
Und Maria ist dort. Sie konnte da nicht feh-
len, sie, die dabei war, als dieses Kreuz
geboren wurde. Aber unter diesem Kreuz
musste sie auch sterben, zusammen mit
ihrem Sohn: sterben aus Liebe und aus
Schmerz. Sterben im Opfer und im Verzicht
ihres Geschenkes, Jesus. Sterben mit ihm
um einen andern Christuskörper zu gebären:
Seine Kirche.
Aber wie erfüllte die Jungfrau in dieser
Stunde ihren neuen Part? Ganz einfach,
indem sie selber starb, als sie Johannes auf-
nahm anstelle von Jesus. Im Schmerz der
Liebe treu bleibend, aus ihrer Kleinheit her-
aus aufblickend zum Kreuz, das mit ihr
gewachsen war und das sie nicht anders als
lieben konnte. Trotz allem.
Das ganze Leben hatte sie heimlich mit
ihm verbracht. Nun war dieses „Schwert“
öffentlich ausgestellt und Maria, die bis
anhin seine Hüterin gewesen war, blieb nicht
anderes übrig, als seine letzte Zeugin zu sein.
Wenn es wirklich so ist, wie ich es mir
hier eingebildet habe, so gefällt mir auch zu
denken, dass das Holz dieses Schafotts nicht
in der Erde des Kalvarienbergs verankert
war sondern im warmen und schmerzerfüll-
ten Herzen Marias. Aus ihm fliesst Blut, und
vermischt mit Jesusblut bildet es den Kelch
der Barmherzigkeit.
Vereint in derselben Hingabe, im gemeinsa-
men Priestertum, haben die Frau und der
Mittler
in dieser Stunde für uns Menschen die
erhoffte Erlösung erwirkt.
Aber Christus ist es doch, der die Welt
errettet hat! – könnten einige einwenden.
Das ist wahr, das glauben wir und das
bezeugen wir. Aber wenn Jesus–Gott hätte
weniger tun können mit irgendwelcher
Hilfe, Jesus-Mensch nicht: er brauchte eine
Frau. Oder besser, er brauchte Maria.
Brauchte ihren Körper um geboren zu wer-
den, ihren Glauben um zu sterben, ihre
Hoffnung um aufzuerstehn. ... Ohne Maria
hätte die menschliche Natur Gottes die ret-
tende Mission nicht erfüllen können, für die
sie voraus erwählt worden war.
Dann kehrt Jesus zum Vater zurück, in
die Fülle des trinitarischen Lebens.
Aber die Bindung zu der kleinen Frau aus
Israel war so unauflöslich in sich, und die
Liebe der ganzen Trinität für sie derart tief,
dass sie nicht anders konnten als sie in sich
„aufzunehmen“ um auf ewig diese unbe-
fleckte Seele zu geniessen, die Gott erschaf-
fen hatte und aus diesem Körper Er selbst
geworden war ... im Schatten des Kreuzes.
Stefania Consoli
Zu Füssen der Muttergottes
steht die Flut still
Viele Begebenheiten der Tragödie
wovon Asien in den Weihnachtstagen
getroffen wurde, sind bekannt geworden.
Noch lange wird es darüber zu berichten
geben. Nachrichten aller Art werden verbrei-
tet, darunter entsetzliche, trostlose, andere
trotz allem ermutigende – wie das ausserge-
wöhnliche Wetteifern an Solidarität im
Zusammenhang mit der Hilfe für die Über-
lebenden. Es ist zu hoffen, dass ihnen nicht
nur die Mitleidsgefühle des ersten Schocks
zuteil werden sondern ein andauerndes und
konkretes Engagement, das durch die
Zukunft trägt.
Man spricht und schreibt viel davon, was
der Mensch tut, aber wenig wird über eine
Episode berichtet, die allein der Hilfe des
Himmels zu verdanken ist.
Es geschah in Vailankanni an der
Ostküste Indiens. Dort, kaum 100 m vom
Meer entfernt, erhebt sich ein
Marienheiligtum, bekannt als das Lourdes
Indiens: die Kirche ist eine getreue
Nachbildung der Basilika in Frankreich am
Ort der Marien-Erscheinungen von 1858.
Der Glaube lohnt immer“ schreibt der
Kommentar der Diözese Thanjore, wenn er
seinen unerhörten Bericht erstattet: „Der
Komplex der Marienbasilika wurde von der
Flutwelle mitgerissen (mehr als 1000 Tote!).
Aber ein Akzent des Trostes in allem Elend
ist, dass das hohe Meer den Haupteingang
der Basilika erreichte und genau dort, wo die
Statue Unsrer Lieben Frau von Vailankanni
steht, sich zurückzog, nachdem die Flut die
ersten Stufen zum Portal bereits umspült
hatte“.
Das Wasser hielt also an auf der
Schwelle zur Kirche, wo sich mehrere tau-
send Menschen eingefunden hatten, während
die nachbarlichen Gebäude auf selber Höhe
vom Meer geradezu weggefegt wurden – so
schreibt die Tageszeitung L‘Avvenire.
„Wer könnte hier leugnen, dass es sich
um ein wirkliches Wunder handelt? Die
kraftvolle Segnung Unsrer Lieben Frau von
Vailankanni rettete Tausende von Leben: die
Menschen im Innern der Basilika wurden
nicht im geringsten von den mörderischen
Wellen berührt“ liest man noch in dem von
der Diözese veröffentlichten Text.
Schon am Abend des 30. Dezember zele-
brierte Mons. Ambrose in der Basilika, die
bereits zu ihrem gewohnten Aussehen
zurückgefunden hatte dank der grosszügigen
und tatkräftigen Zusammenarbeit der
Vielen, eine feierliche Gedenkmesse für die
Opfer und zum Dank an die Madonna für ihr
vorhersehendes, schützendes dazwischen
Walten.
Red.
„Mach dir Mut
für die grossen Schmerzen des Lebens
hab Geduld mit den kleinen
und hast du mühselig
deine Alltagspflicht erfüllt
so schlaf im Frieden
Gott ist wach“.
Victor Hugo
Medjugorje, warum?
(Zitate frei übersetzt)
Es kommt oft vor, dass man Personen
begegnet und man über Medjugorje spricht.
Mit Überraschung erfährt man, dass nach
ganzen 23 Jahren täglichen Erscheinungen
der Madonna - das ist meine Meinung und
die vieler anderer Gläubigen - viele Christen
nichts davon wissen
und sie haben nie
davon in ihren Pfarren oder kirchlichen
Vereinen gehört.
Im Gegenteil, je mehr man sich den “ver-
antwortlichen Insidern” nähert, Priestern,
Ordensleuten, pastoralen Beauftragten,
engagierten Christen... desto größer ist die
Unwissenheit, wenn sie nicht gerade in
Belästigung oder Allergie ausartet. Ist es
nötig, an diese Erscheinungen zu glauben?
Ist es nötig, bis dorthin zu pilgern? Und sie
sagen es mit großer Überzeugung und
Mutmaßung, dass einem Zweifel kommen,
alles falsch gemacht zu haben, oder ein so
schwacher Christ zu sein, der diese “außer-
3
Echo 179
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Die Erscheinungen
sind uns Hilfe
Was soll man von den
Erscheinungen von
Medjugorje denken?
Diese Frage wurde an
P. Stefano de Fiores,
einem der bekanntesten und
angesehensten, italienischen
Mariologen, gestellt.
“Im allgemeinen kann ich
kurz sagen: Befasst man sich
mit Erscheinungen, über die
sich die Kirche schon
geäußert hat, beschreitet man offensichtlich
einen sicheren Weg. Nach näherem
Betrachten waren es oft die Päpste, die ein
Beispiel der Verehrung abgegeben haben,
wie es mit Paul VI. als Pilger in Fatima
1967 vorgekommen ist, aber vor allem mit
Johannes Paul II., der die bedeutendsten
Pilgerorte der Welt besucht hat.
Sind in der Tat die Erscheinungen nun-
mehr von der Kirche anerkannt, nehmen wir
sie als Zeichen Gottes für unsere Zeit an.
Man muss sie stets aber auf das Evangelium
Jesu zurück führen können, das die grundle-
gende und maßgebende Enthüllung aller
anderen Offenbarungen darstellt. Die
Erscheinungen jedoch sind uns Hilfe.
Sie
helfen nicht so sehr, die Vergangenheit zu
beleuchten, sondern die Kirche auf kom-
mende Zeiten vorzubereiten, um sie nicht in
der Zukunft unvorbereitet anzutreffen.
Wir sollten uns mehr der
Schwierigkeiten der Kirche auf dem Weg
der Zeit bewusst werden, da sie sich stets im
Kampf zwischen Gut und Böse befindet.
Sie kann nicht ohne Hilfe von oben gelassen
werden, denn, je mehr wir fort schreiten,
desto zahlreicher werden die Kinder er
Finsternis, die ihre Verschlagenheit und
Strategien bis zur Ankunft des Antichristen
verfeinern. Wie der hl. Ludwig Maria
Grignion de Montfort voraus gesehen und in
seinem feurigen Gebet zu Gott gerufen hat,
werden die letzten Zeiten ein neues
Pfingsten sehen,
eine überreiche
Ausgießung des Heiligen Geistes über die
Priester und Laien, was zweierlei Wirkung
haben wird: eine höhere Stufe der Heiligkeit,
vom heiligen Berg, der Maria ist, eingeflößt,
als auch einen apostolischen Eifer, der zur
Evangelisation der Welt führen wird.
Auf diese Ziele sind die
Erscheinungen der Madonna in der
gegenwärtigen Zeit ausgerichtet:
Die
Umkehr zu Christus hervor zu rufen, mittels
der Weihe an das Unbefleckte Herz
Mariens. Daher können wir die
Erscheinungen als prophetische Zeichen
sehen, die von oben kommen, um uns auf
die Zukunft vor zu bereiten.
Was müssen wir tun, bevor sich die
Kirche äußert? Was soll man über die
Tausenden von Erscheinungen von
Medjugorje denken? Ich glaube, die
Untätigkeit ist stets zu verurteilen: Es ist
nicht gut, kein Interesse an den
Erscheinungen zu haben und nichts zu
tun.
Paulus ladet die Christen ein, zu unter-
scheiden, was gut ist auf zu nehmen, was
böse ist ab zu weißen. Die Menschen müs-
sen sich nach den am Ort gemachten
Erfahrungen oder in der Begegnung mit den
Sehern eine Überzeugung heran reifen las-
sen. Mit Sicherheit kann niemand leugnen,
dass man in Medjugorje eine tiefe
Erfahrung des Gebetes, der Armut und
der Einfachheit macht,
und dass viele fer-
ne oder zerstreute Christen einen Aufruf zur
Umkehr sowie echten, christlichen Lebens
verspürt haben. Für viele stellt Medjugorje
eine Vor-Evangelisation und einen Weg dar,
um ein echtes, christliches Leben wieder zu
finden. Wenn es sich um Erfahrungen han-
delt, so kann man diese nicht leugnen”.*
ordentlichen und wunderbaren Dinge”
braucht, um im Glauben zu verbleiben.
Den selben Zweifel habt vielleicht auch
ihr gehabt! Nun, dann wollen wir zusammen
überlegen; lasst uns mit den Worten starten,
die Maria stets ausspricht: “Danke, dass ihr
meinem Ruf gefolgt seid”.
Hier der erste Lichtstrahl: Um die
Königin des Friedens, die in Medjugorje zu
uns spricht, zu hören und verstehen, um bis
dort hin zu kommen, inmitten der Berge
eines armen, vom Krieg und der ethnischen
Trennungen gepeinigten Landes, muss man
gerufen sein.
Es mag sein, dass ich einfach
und schwach im Glauben bin, ich bin jedoch
ein Gerufener; und vielleicht ruft mich die
Selige Jungfrau Maria gerade deswegen, weil
Sie meine Schwachheit sieht. Dies hilft mir,
mich nicht als Privilegierter wichtig zu
machen und nimmt mir die Versuchung, über
andere zu urteilen, als ob diese nicht gerufen
wären... Alle sind vom Herrn und der
Heiligen Jungfrau gerufen, auch wenn das
Geheimnis bleibt, dass “viele gerufen sind,
aber nur wenige auserwählt”
(vgl Mt 22,14).
Ein weiterer Lichtstrahl erhellte mich,
als ich kürzlich eine Botschaft las, jene
vom 25. August 1991: “Liebe Kinder, ich
möchte alle Seelen retten und zu Gott brin-
gen. Daher lasst uns beten, damit alles, was
ich begonnen habe, vollkommen verwirklicht
wird. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt
seid”.
Diese Worte sind erleuchtend, denn
sie zerstreuen in mir und allen jeglichen
Zweifel, dass die Botschaften der Madonna
in Medjugorje eine Zuflucht sei, eine Suche
nach Sicherheit und eine Garantie für die
Rettung, ein Glauben, die eigene Seele zu
retten, verängstigt durch Schuldgefühle,
oder von all dem niedergeschlagen, was rund
herum geschieht. Die Madonna spricht
jedoch von “allen Seelen” und eröffnet uns
einen geistlichen Horizont, der jegliche
Intimität besiegt und zur Umarmung der
ganzen Welt drängt.
Wir müssen uns nun auch fragen: ist
Seelen retten und zu Gott bringen” nicht
der einzigste und ausschlaggebende Grund,
weshalb Er selbst Seinen Sohn auf die Erde
gesandt hat? Ist vielleicht nicht, dass Er
“vom Himmel herabgekommen” ist “für uns
Menschen und unsere Rettung”, dass Er
unter “Pontius Pilatus gelitten hat, gekreu-
zigt wurde, gestorben ist und begraben wur-
de, in die Unterwelt hinab gestiegen und am
dritten Tag wieder auferstanden ist”? Das ist
das “Credo” und wir befinden uns im
Mittelpunkt unseres Glaubens. Gibt es nicht
etwa einen Papst, Bischöfe, Priester,
Kirchen, Gebetshäuser, die Sakramente,
Pfarren, die pastoralen Pläne usw. usw., um
die Seelen zu retten? Ist es nicht Aufgabe
aller, Hirten und Laien “die Seelen zu ret-
ten”, zu evangelisieren und den Glauben
durch Werke bezeugen?
Die Madonna, Stern der neuen
Evangelisation, weiß es und deswegen ist
Sie ans Werk gegangen. Jetzt versteht man
den Grund des großen Eifers, der vielen müt-
terlichen Ermahnungen Mariens. Ihr liegen
unsere und die Seelen der Brüder wirklich
am Herzen. Sie will alle retten, denn Sie
liebt alle mit dem Herzen Gottes und bittet
daher um unsere Gebete, unsere Gebete
zusammen mit Ihren Gebeten. Wie oft hat
die Madonna gesagt “Betet...”; hier sagt Sie:
“Beten wir, damit alles, was ich begonnen
habe, vollkommen verwirklicht wird”.
Wir berühren ein weiteres Geheimnis:
Wann wird sich das vollkommen verwirk-
lichen?
Dies ist die selbe Frage, die Jesus
nicht beantwortet hatte: Wann wird das
Reich Gottes kommen? Niemand weiß es,
nur der Vater. Bis dahin werden sich Gut und
Böse vermischen, in der Welt, in der Kirche,
in unseren Gemeinschaften, in uns selbst.
Gott wird fortfahren den guten Samen zu
säen, und der Feind, der Teufel, wird
Unkraut streuen.
Deswegen nehmen wir nicht Anstoß an der
Ablehnung der Wahrheit von vielen, deswe-
gen fahren wir weiter zu hoffen, dass Gott -
auch durch die Botschaften und Gebete der
Jungfrau - für die Rettung aller, Guten und
Bösen, Sorge haben wird, auch jener, die
scheinbar grenzenlos Böses vollbringen, und
jener, die die Menschen tot oder verdammt
sehen möchten.
Es ist ersichtlich, dass wir uns im Herzen
der Mission der Kirche, der Pastoral, befin-
den; wie kann man dann sagen: “Das inter-
essiert mich nicht”? Wir wissen sehr wohl,
dass der Papst und die Bischöfe ihre
Autorität und ihr Lehramt über die
Ereignisse von Medjugorje noch nicht ausü-
ben können, aber für alle anderen, die frei
sind zu glauben und zu reagieren, welchen
Sinn hat so viel Oberflächlichkeit, so große
Angst, und manchmal auch Boykott?
Der Plan Gottes für die Welt ist wun-
derbar und wird sich vollkommen ver-
wirklichen: die Madonna hat den Auftrag
zur Verwirklichung.
Dieser Plan sieht
einen neuen Himmel und eine neue Zeit vor;
ein Plan, der auch jetzt unsere
Aufmerksamkeit und unsere Mitarbeit erfor-
dert. Liegt Maria dieser Plan so sehr am
Herzen, bedeutet das, dass seine
Verwirklichung und Bedeutung lebenswich-
tig ist; es ist nicht irgend etwas Momentanes
auf dem Spiel, wohl aber die ewige Rettung
oder die ewige Verdammnis vieler unserer
Brüder und von uns selbst.
Demnach ist es nicht unnütz die
Botschaften, die aus Medjugorje kom-
men, zu hören und zu leben,
im Gegenteil,
es ist an der Zeit, der Heiligsten Maria zu
sagen, aus ganzen Herzen und mit aller
Dankbarkeit: “Danke, dass Du mich gerufen
hast”! Das hat ein heiliger Arzt verstanden,
der von einer unheilbaren Krankheit befallen
war, den ich einen Monat vor seinem Tod
nach Medjugorje begleitet hatte. Er mochte
alle Gründe haben, nicht dorthin zu fahren,
er hat jedoch diese letzte Geste, völlig über-
zeugt, vollbringen wollen: “Wenn sich die
Madonna bemüht, vom Himmel bis zu uns
zu kommen, und für so lange Zeit, muss es
einen ernsthaften Grund geben; vielleicht
sieht Sie unsere Menschheit in großer
Gefahr, dann ist es es recht, dass es jeman-
den gibt, der Sie erwartet und auf Sie hört”.
don Nicolino Mori
4
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Ein neues Jahr eröffnet sich vor uns.
Noch einmal, wieder, schenkt uns der Herr
in seiner Güte eine neue Zeit, eine neue
Seite, um unsre Geschichte in voller
Freiheit zu schreiben.
Von uns Christen
wird erwartet, jeden Tag als unersetzbares
Geschenk Gottes zu leben und anzunehmen
mit aller Dankbarkeit und Freude dessen,
der ein verschnürtes Paket unbekannten
Inhalts in Händen hält, wissend, dass es in
sich nur etwas Gutes bergen kann.
Wenn unser Blick auf die heutige Welt fällt
und die Wirklichkeit, die uns umgibt, ist es
nicht immer einfach, unsere Hoffnung
aufrecht zu erhalten.
Es gilt, die Augen
der Seele weit aufzutun, weil der Feind alles
daransetzt, uns die Freude der Hoffnung zu
rauben, uns zu deprimieren, indem er alles
dick unterstreicht, was schlecht und negativ
ist und uns so in Pessimismus und
Indifferenz treibt bis zur Verzweiflung.
Die Muttergottes in Medjugorje geht
einen andern Weg: „Dies ist eine Zeit der
Gnade“ ruft sie uns immer wieder in
grosser Geduld zu.
Was will das sagen?
Dass heute – und gerade heute - der Herr
uns die Möglichkeit gibt, Ihn als Herr unse-
res Lebens zu wählen. In jedwelcher
Schwierigkeit, in welchem Gefängnis der
Sünde auch immer wir uns befinden, wir
haben immer die Möglichkeit, Gott zu
wählen, ihm das wenige, das wir haben, zu
bringen: unser Leben, unsre Armut, unsre
Gegenwart. Nichts und niemand kann unsre
freie Anhänglichkeit an Ihn verhindern,
unsere innere Antwort auf seine unablässig
rufende Stimme.
Manchmal, wenn wir im spirituellen
Leben mehr geprüft werden, mag es uns
scheinen nichts zu können und tatsächlich
in einem toten Winkel zu stehen, in einem
geschlossenen Kreis, der uns immerzu
zwingt ständig in dieselben Fehler zurück-
zufallen. Genau dann ist es not-wendend,
den Blick unsrer Seele zu heben, aufwärts
zum Allerhöchsten, der mit all seiner Liebe
nicht aufhört über uns zu leuchten. Nicht in
den Fehler fallen, die Taten Gottes nach
unsern menschlichen Stäben zu messen!
Manchmal auf meinem geistlichen Weg
wollte mir scheinen, als sei ich wieder am
Ausgangspunkt oder ich hätte „einen Schritt
nach vorn getan und zwei zurück“! Aber
jenseits unsrer begrenzten Teilansicht der
Wirklichkeit ist es wichtig, Gott zu erlau-
ben, den Lauf unseres Lebens zu zeichnen
bis zum Ziel: er weiss wie uns zu führen
und tut es auch durch bestimmte Prüfungen,
die wir nicht stets als Schritte nach vorn zu
erkennen fähig sind.
Gott macht seinen Plan wahr und
wirkt tatkräftig in der
Menschheitsgeschichte.
Dies ist eine Zeit
der Gnade“
bedeutet darum, dass ein Tag
nach dem andern dem Kommen seines
Reiches dient, wie er uns im „Vater Unser“
zu beten gelehrt hat.
Die Offenbarung des Johannes zeigt uns das
letzte Schicksal des Universums, das Neue
Jerusalem, was nichts anderes ist als die
Neue Kirche, wo Christus der Emmanuel
ist, der Gott-mit-uns. Dort werden die
Geretteten ihn sehen von Gesicht zu Gesicht
und „der Tod wird nicht mehr sein, keine
Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn
was früher war, ist vergangen“
(Offb 21,4).
Das ist der Wunsch Gottes für die
Menschheit, das ist der gezeichnete Weg
zum Ziel. Die Antwort einer jeden Seele ist
grundlegend, weil sie die Zeiten der
Verwirklichung beschleunigen oder verzö-
gern kann. Aber der Plan Gottes wird trotz-
dem vorangehen, das Reich Gottes wird
kommen und wachsen in jeder Seele, ausge-
nommen in jenen, die aus freiem Willen in
Richtung Tod davor fliehen.
Wenn es ein egoistischer und illusori-
scher Wunsch ist, dass in unserm Leben
alles ruhig zu fliessen beginne, ohne
Probleme und ohne Leiden, ist es im
Gegenteil wertvoll, wenn wir den lebhaften
und ehrlichen Wunsch nach einem Leben in
Heiligkeit verspüren, auf diesem Weg vor-
anzuschreiten, von Tag zu Tag die Leiden
anzunehmen, über die kleinen irdischen
Schwierigkeiten hinwegsehen zu lernen,
einzutreten in eine immer innigere
Verbindung zu unserm Herrn und Meister.
Diese auszustrahlen sollte genau die
Hoffnung eines jeden Christen sein, die
Hoffnung als Grundtugend auf derselben
Stufe wie Glaube und Liebe.
Was erwarten wir vom Neuen Jahr?
Was erwarten wir für unser Leben in der
Zukunft?
Wenn wir die Ankunft des
Reiches Gottes in unseren Seelen erwarten,
wenn wahrhaft dies unser erster und einzi-
ger Wunsch ist, so können wir uns zusam-
men freuen, mit der ganzen Kirche jubeln
und frohlocken, denn unser Allmächtige
König wünscht dasselbe! Dann halten wir
an unserer Hoffnung fest wie an einer kost-
baren Perle, da wir doch lebende Glieder
Christi sind, die auf das warten und das vor-
bereiten was Er wünscht: Unsere Hoffnung
ist Seine Hoffnung!
Francesco Cavagna
Was erwarten wir vom neuen, jungen Jahr?
Ein Weg,
der Rettung schenkt
von P. Tomislav Vlasic
Als das jüdische Volk nach Ägypten
aufbrach, kannte es den Weg nicht, der
zum verheißenen Land führte. Gott war
sein Weg. Das Volk musste sich jeden Tag
nur Ihm öffnen, um dem Weg zu folgen,
den der Herr ihm tagtäglich zeigte.
Auch wir sind auf dem Weg nach “dem
neuen Himmel und der neuen Erde”. Auch
von uns wird verlangt, die Wege und kleinen
Straßen und die Abkürzungen nicht zu ken-
nen. Ausgenommen ist nur einer, der dann
der einzige Weg ist, der zum Vater führt:
Jesus Christus. Er ist der Hirte, der uns führt,
und mit Ihm der Heilige Geist, Begleiter und
Kraft auf der Wanderung. Wie zu Zeiten
Mose das Volk in der Wüste, lehnt sich heute
die Menschheit auf, verliert den Mut, ver-
leugnet seinen Glauben und zweifelt an den
Verheißungen Gottes.
Eine böse Welt? Eine undankbare
Welt? Nein, es ist nur eine Welt, in der die
Liebe Gottes fehlt.
Ist eine Seele nicht von
der Liebe Gottes gespeist, entstehen alle
möglichen Mechanismen der Ablehnung,
Trennung, der Feindseligkeit. Dann ist der
Weg versperrt, denn der Mensch fühlt sich
gelähmt und ist nicht imstande, vom Strudel
des Negativen, der ihn umgibt, heraus zu
kommen.
Wie reagieren wir normalerweise auf
diese Situation? Indem wir analysieren,
angreifen, beschuldigen, strafen... und so
blockieren wir den Weg noch mehr zum
anderen und zu uns selbst und erzeugen nur
neue Kriegsfronten.
Der Schlüssel zum Öffnen des Weges
ist nur einer: die Liebe Gottes in die
Seelen bringen.
Auch wenn diese mit
Abweißung antworten, müssen wir weiter
fahren, sie zu lieben und in der Liebe ver-
bleiben sowie diese Liebe in uns selbst
gedeihen lassen.
Die Liebe Gottes wird in uns “sehend”
werden und wir werden beobachten, was in
der Seele vor sich geht, die sie abweist. Wir
werden dann erkennen, was zu tun ist. Die
Liebe Gottes in uns wird “hörend” werden
und wir werden imstande sein, die Gründe
zu hören, über die Grenzen des Schweigens
hinaus. Die Liebe Gottes in unserm Herzen
wird eine neue Qualität bekommen, das
trotz Ablehnung und Abweisung des ande-
ren zu lieben fähig wird: so werden wir
sehen, dass Geduld, Demut und Güte in uns
wächst.
Dies ist der Weg, der sich in uns eröff-
net; ein Weg, den die Seelen einschlagen
können, um der Liebe entgegen zu gehen.
Wer guten Willens ist, wird sie früher oder
später annhemen, und wenn wir den Mut
haben, bis ins tiefste Elend hinab zu steigen,
werden wir zu Kanälen der Gnade, die alle
Wunden heilt.
Saulus, bevor er Paulus wurde, war ein
Rebell, verfolgte Jesus und die Apostel. Er
hat sich aber bekehrt, weil ihn Jemand im
Namen Gottes so sehr geliebt hat, das eige-
ne Blut vergoss, damit sich sein Herz öffne.
Hier also der Schlüssel, der den Weg der
Rettung eröffnet.
Was wird es im neuen Himmel und in
der neuen Erde geben? Es wird ein Leben
in Liebe geben, die Seele wird in Freiheit
sein; es wird den neuen Menschen geben,
den veränderten Menschen, das neue
Geschöpf. Um aber dort hin zu gelangen,
müssen wir der Menschheit den Weg öffnen.
Das tun wir, wenn wir bei jedem Ereignis
einzig und allein mit Liebe antworten. *
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NACHRICHTEN VOM
GESEGNETEN LAND
Die Stille des Herzens,
sanfte Hülle der Seele
(Zitate frei übersetzt)
Die Madonna will uns in dieser Zeit
dazu veranlassen, mit Ihr das große Ehe-
Geheimnis des Bündnisses Ihrer Kinder mit
dem Geopferten Lamm und Auferstandenen
zu feiern, der in uns lebendig und gegenwär-
tig ist. “Wir wollen uns freuen und jubeln
und ihm die Ehre erweisen. Denn gekom-
men ist die Hochzeit des Lammes, und seine
Frau hat sich bereit gemacht” (Offb 19,7).
Gott ruft uns durch die Stimme Seiner
Mutter, heute mehr denn je, in jene Wüste,
in der Er zum Herzen Seiner Kinder spre-
chen will, um ihnen alle Kraft der Liebe zu
vermitteln, die in Seinem göttlichen Herzen
wohnt. “Darum will ich sie selbst verlocken.
Ich will sie in die Wüste hinaus führen und
sie umwerben... Ich traue dich mir an, um
den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht,
von Liebe und Erbarmen” (vgl. Hos
2,16.21). Daher ruft uns die Königin des
Friedens dauernd in Ihren Botschaften zu
einer inneren, tiefen Stille auf, in der sich
das Geheimnis der wirklichen Anwesenheit
des Allerhöchsten in uns offenbart. “Sucht
während des Tages in Stille Momente der
inneren Besinnung”
(Botsch. 24.06.1983);
Entscheidet euch daher ab heute eine Zeit
des Tages in Stille der Begegnung mit Gott
zu widmen”
(Botsch. 25.07.2004).
Das ist ein Geschenk, das dauernd erbit-
tet werden muss, ein kostbares Geschenk,
das alle Sinne der Seele zum Bräutigam hin
öffnet, ein Lichtstrahl, von oben geschenkt,
der sich unerwartet im Herzen auf tut, der
uns das Geheimnis des lebendigen Gottes in
uns näher bringt, ein in der Tiefe gesproche-
nes Gebet, das die Wurzeln der Seele erneu-
ert und uns zu einer ausgeglichenen
Gemeinschaft mit dem Herzen Gottes ver-
schmilzt: “Bittet Jesus für das Geschenk der
inneren Stille. Mit dem Geschenk der Stille
könnt ihr das fortwährende Gebet erlernen”
(Botsch. 20.02.1986).
Das Geschrei der unzähligen Idole unse-
rer Zeit ist in der Tat ohrenbetäubend und
das unaufhaltsame Getöse toter Worte, das
sich auf die Gewissen der Menschen nieder
schlägt, zielen darauf ab, das Wort des
Lebens ab zu stumpfen, das der Allerhöchste
weiter in die Herzens der Kinder flüstert,
jenes “sanfte, leise Säuseln” (vgl. 1Kön
19,12), das das Herz Elijas auf dem Horeb
erneuerte und das auch heute noch uner-
schöpfliche Strahlen an Gnaden und euen
Lebens auf die durch unsere schwachen,
vom Tod gezeichneten Seelen verwüstete
Erde, ausströmt.
Die Madonna ruft uns hingegen auf, alle
geistichen Ketten in Freude und Freiheit ab
zu legen, um zum inneren Hören zu gelan-
gen, das das Herz der Braut erbeben lässt, in
Erwartung des Geliebten: “Ich schlief, doch
mein Herz war wach” (vgl. Hld 5,2). Der
Aufruf der Königin des Friedens wird im
liturgischen Jahr drängender, in dem das
Geschenk an Gnaden für unser Leben ent-
scheidend werden kann, und er wird ganz
besonders stark: “Wähernd der
Adventszeit... empfehle ich so oft wie mög-
lich in die Stille zu gehen...”
(Botsch.
29.11.1985); “Niemand von euch hat sich
am Weihnachtstag daran erinnert, sich in
die Stille zurück zu ziehen, um die
Anwesenheit des Jesuskindes zu erleben”
(Botsch. 26.12.1985).
Die Bedingung, um in dieses Heiligtum
des Neuen Bundes zu gelangen, in dem die
lebensspendende Anwesenheit des
Allerhöchsten “im Geist und in der Wahrheit”
offenbar wird, wurde von Jesus in den
Evangelien verkündet. Um die Schwelle des
Brautzeltes zu überschreiten, in der die Seele
die ursprüngliche Reinheit, in der uns der
Vater vor der Erschaffung der Erde erwählt
und gedacht hatte, wieder zurück erhält, muss
man “Ihn lieben und an seinem Wort fest hal-
ten” (vgl. Joh 14,23), d.h. Sein “neues Gebot”
umsetzen und uns lieben, “wie er uns geliebt
hat” (vgl. Joh. 15,12). Nur so “wird mein
Vater ihn lieben” und das Feuer des dreieini-
gen Lebens wird “zu uns kommen” und “bei
uns wohnen” (vgl. Joh 14,23).
Deswegen ruft uns Maria unermüdlich
auf, unser Leben mit dem eucharistischen
Herzen Christi zu vereinen, damit die uralt-
tödliche Stille, die unsere armen Herzen
bedrückt, in einen Raum voll des neuen
Himmels und der neuen Erde verwandelt
und ohne Unterlass vom Licht des Lammes
erleuchtet wird (vgl. Offb 21,23). In der Tat,
nur durch diese lebendige Gemeinschaft mit
der geopferten Liebe des Sohnes, der Sein
Leben für die Rettung der Brüder anbietet,
wird in der Stille des Herzens der Ort der
neuen Seele geschaffen, eine wahre und
unerschöpfliche Quelle des neuen Lebens
für die Welt: “Daher, meine lieben Kinder,
in der Stille des Herzens bleibt mit Jesus, auf
dass Er euch ändere und mit Seiner Liebe
verwandle.”
(Botsch. 25.07.1008).
Das ist der Altar, auf dem sich das könig-
liche Priestertum des Volkes des Neuen
Bundes abwickelt, der Ort, in dem unsere
persönliche Geschichte und die der
Gemeinschaft, mit all ihrer Last, ihrem Leid,
ihrer Freude und Hoffnung, dem Vater ange-
boten wird, damit sie in Seinem Herzen
Aufnahme findet und in ein Licht der neuen
Schöpfung verwandelt wird. Diesen geistli-
chen Raum eröffnet Maria Ihren Kindern,
wo die Seele ihren Herrn anbetet und sich
mystisch mit Ihm vereint, um in den Seelen
einer Vielzahl von Geschwistern sowie im
Universum göttliches Leben zu schaffen:
“Bekehrt euch, liebe Kinder, und kniet nie-
der in der Stille eures Herzens. Stellt Gott in
den Mittelpunkt eures Seins”
(Botsch.
25.05.2001); “... zieht euch heute abend in
die Stille zurück. Eure Aufgabe, ich wieder-
hole, beschränkt sich darauf, Gott anzube-
ten und in Seiner Anwesenheit zu verweilen”
(Botsch. 24.06.1986).
Giuseppe Ferraro
Das Licht Medjugorjes
im Film
Der Herr sagt uns, das Licht der Welt zu
sein und dass viele ihm folgen würden,
wenn sie das Licht des Lebens hätten. Die
Menschen lieben den Nebel nicht. Nebel
und Dunkel sind Orte des Zweifels. Im
Nebel sein bedeutet - obwohl im Besitz der
Augen - blind zu sein. Was ist zu tun? Zum
Lichte gehen. Licht sein.
Kürzlich fand in Dubrovnik die Premiere
des Dokumentarfilms statt: „Was und wer
sind diese Lichter?
Der Film wurde reali-
siert durch drei junge Menschen, die, fast per
Zufall, nach Medjugorje gekommen waren.
Hier hatten sie beschlossen, Licht in das
Leben ihrer Kollegen und in die Welt der
Düsternheit zu tragen. Sie selber hatten Licht
gefunden, waren „erhellt“ und wünschten
Licht zu sein für andere. Sie haben das Licht
in Medjugorje kennen gelernt. Die Jungfrau
hat sich für sie eingesetzt. Gestossen von
diesem Licht haben sie den Film „Die
Lichter von Medjugorje“
verwirklicht.
Dieser Titel verbirgt und entschleiert vieles
zugleich. In diesem Titel haben sich alle
Kinder Marias, die Jesus gefunden haben,
zusammen getan und sind aus den
Dunkelheiten des eignen Lebens herausge-
treten. Millionen von Menschen sind in
Medjugorje zu Laternen geworden und, wie
Fackelträger, gelangen sie in alle Winkel der
Erde um die Botschaft des LICHTS DER
WELT hinzutragen: CHRISTUS.
Wir sind ins neue Jahr eingetreten. Noch
einmal ist uns Zeit geschenkt. Wieder wird
uns eine neue Gelegenheit gegeben. Von
Gott. Nützen wir sie. Licht sein in der
Dunkelheit ist Herausforderung.
Licht
sein bedeutet vor allem Zeugen sein von
Hoffnung und Glück, die aus dem Glauben
an Christus fliessen. Papst Johannes Paul II.
schreibt in seiner Botschaft: “Lass
dich nicht vom Bösen besiegen, aber mit
dem Guten besiege das Böse“. Ja. Das Böse
schläft nicht. Die Hoffnung ist bedroht. Die
Finsternis schreitet agressiv voran um die
Sonnenstrahlen zu verdunkeln. In dieser
Atmosphäre können nur die Menschen des
Glaubens und des Lichts Träger Gottes sein.
Geleitet von Maria hin zu Jesus, realisieren
auch wir unsern Film um Zeugnis abzulegen
und indem wir ihm diesen sehr persönlichen
Titel geben. Die Zeit, die uns erwartet ist die
richtige Gelegenheit.
Fra Mario Knezovic
JAKOV’S ERSCHEINUNG
ZU WEIHNACHTEN
In der letzten täglichen Erscheinung vom
12. September 1998 sagte Maria zu Jakov
Colo, dass er jedes Jahr zu Weihnachten
eine Erscheinung haben werde, am 25.
Dezember. So war es auch dieses Jahr. Die
Madonna kam mit dem Kind in den Armen
und gab folgende Botschaft:
„Geliebte Kinder, heute, an diesem Tag
der Gnaden, mit dem kleinen Jesu in den
Armen, lade ich euch auf besondere Art ein,
eure Herzen zu öffnen und zu beten zu
beginnen. Geliebte Kinder, bittet Jesus,
damit er im Herzen eines jeden von euch
NACHRICHTEN VOM
GESEGNETEN LAND
Du bist Petrus.
Du willst hier der Boden sein, über den die
anderen schreiten, um dorthin zu gelangen,
wohin du ihre Schritte lenkst...
Du willst derjenige sein, der den Schritten
halt gibt - wie der Fels dem
Dahintrottenden einer Herde Halt gibt:
Ein Fels ist auch der Boden eines riesigen
Kirchenraumes.
Und der Weideplatz ist das Kreuz...
(Gedicht von Johannes Paul II)
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Über den Sinn
der Geheimnisse
Die Madonna bleibt den
Versprechen an die Seher
treu. Sie sagte, dass sie ihnen
erscheinen werde bis zum
Lebensende, d.h. Sie
erscheint nicht mehr jeden
Tag, aber einigen alle Tage
und andern einmal im Jahr.
Offensichtlich will Maria in
direktem Kontakt bleiben
und das ist in jedem Fall ein grosses
Geschenk für die Seher und auch für uns alle.
Rhythmus der Erscheinungen
Mit den Erscheinungen gelingt es zu ver-
stehen, was es heisst: „Emmanuel, der Gott
mit uns“.
Und auch Maria, als Mutter des
Emmanuel und unsere Mutter ist immer
unter uns gegenwärtig. Es gibt Leute die sich
fragen, „weshalb tägliche Erscheinungen?“
predigen, dass Gott immer mit uns ist und
dass die Muttergottes uns ständig begleitet.
Aber als in Medjugorje die täglichen
Erscheinungen begonnen haben, haben sie
gesagt, das ist doch nicht möglich. Die
Erscheinungen einmal im Jahr an Mirjana,
Ivanka und Jakov sind verstreut, so dass wir
uns immer wieder an Mutter Maria erinnern.
Wir wissen nicht was geschehen wird,
wenn die täglichen Erscheinungen auf für
Marija, Vicka und Ivan aufhören werden und
wann sie ihre Jahreserscheinungen haben
werden. Aber schon jetzt sind die jährlichen
Erscheinungen gut verteilt im Jahresrahmen,
so dass wir uns immer an die Madonna erin-
nern: im März Jahreserscheinung bei
Mirjana, am Jahrestag im Juni an Ivanka und
zu Weihnachten an Jakov.
Wann die täglichen Erscheinungen auch
für die andern drei Seher aufhören werden,
nehme ich an, dass die Madonna so circa
alle zwei Monate erscheinen wird. Das wird
sehr schön sein, weil auch noch nach den
täglichen Erscheinungen die Muttergottes
oft bei uns sein wird.
Die Madonna bleibt also in Kontakt mit
uns und alles geht weiter in derselben
Richtung. Zu Beginn hat sie begonnen, uns
die Botschaften mit kurzen Intervallen zu
geben: dann, ab März 1984, jeden
Donnerstag. Dann hat der Rhythmus
gewechselt und seit Januar 1987 bis heute
gibt sie die Botschaft an jedem 25. des
Monats. Nach aufhören der Erscheinungen
an Mirjana, Ivanka und Jakov erwuchs eine
neue Struktur, eine neue Schulung und ein
neuer Rhythmus; wir müssen das anerken-
nen und als solchen akzeptieren.
Der Sinn der Geheimnisse
Ich habe mit Theologen und vielen
Erscheinungsexperten gesprochen, aber per-
sönlich habe ich keine theologische Erklärung
gefunden, warum es Geheimnisse gibt.
Jemand hat einmal gesagt, dass vielleicht die
Muttergottes sagen wollte, dass wir nicht alles
wissen, dass wir demütig sein sollen.
Warum also die Geheimnisse und wel-
ches ist die richtige Erklärung? Oft habe ich
mich persönlich gefragt: Wozu dient es mir
zu wissen, dass es z.B. in Fatima drei
Geheimnisse gibt, worüber so viel diskutiert
wird? Und übrigens, wozu dient es mir zu
wissen, dass die Muttergottes den Sehern
von Medjugorje etwas gesagt hat, das ich
nicht weiss? Für mich und für uns ist die
wichtigste Sache zu wissen, was ich schon
weiss von all dem was sie gesagt hat!
Für mich ist die wichtigste Sache, dass
Sie gesagt hat: „Gott ist mit uns! Betet,
bekehrt euch, Gott wird euch Frieden
geben“! Im Gegenteil, wie das Ende der
Welt sein wird, das weiss nur Gott und wir
Menschen brauchen uns nicht zu kümmern
oder uns selbst Probleme zu schaffen. Es
gibt Menschen, die – kaum hören sie von
Erscheinungen, erinnern sie sich sofort an
Katastrophen. Aber das würde bedeuten,
dass Maria nur mit demjenigen ist, der
Katastrophen verkündet.
Das ist eine verfehlte Interpretation, ein
irriges Verständnis. Die Mutter Maria
kommt zu ihren Kindern wenn sie weiss,
dass es nötig ist für sie.
Im annehmen der Geheimnisse habe ich
bemerkt, dass in vielen sich eine gewisse
Neugier zeigt, die ihnen hilft, den Weg mit
Maria zu akzeptieren und im selben
Moment sind die Geheimnisse vergessen.
Es werden immer weniger, die danach
fragen, welches die Geheimnisse sind.
Sobald man sich auf den Weg begibt, ist der
Strasse zu folgen das einzig Wichtige.
Mütterliche Schulung
Für mich selber ist die mütterlliche
Pädagogie, die aus den Erscheinungen her-
vorgegangene „Schule Marias“ das, was ich
besser als alles andere akzeptieren kann.
Jede Mutter könnte ihrem Sohn z.B. sagen:
wenn du brav bist während der Woche, gibt
es am Sonntag eine Überraschung.
Jedes Kind ist neugierig und möchte
sofort die Überraschung der Mutter kennen.
Aber die Mama möchte vor allem, dass der
kleine gut und folgsam ist und dafür gibt sie
ihm einen gewissen Intervall von Zeit, nach
dem sie ihn belohnen wird. Wenn das Kind
nicht brav sein wird, also gibt es keine Über-
raschung und der Kleine wird vielleicht
sagen, die Mama hat gelogen. Aber die
Mutter wollte nur die Strasse aufzeigen und
wer nur die Überraschung erwartet aber die
Strasse nicht akzeptiert, wird nie verstehen
können, dass alles wahr ist.
Was die Geheimnisse der Muttergottes
angeht, die sie den Sehern in Medjugorje
anvertraut hat, kann es sein, dass sie deren
Inhalt nicht zu 100% kennen müssen. In der
Bibel spricht der Prophet Ezechiel von
einem grossen Bankett, das Gott allen
Völkern auf Zion bereitet: alle werden kom-
men und teilnehmen ohne zu zahlen. Wenn
jemand Gelegenheit gehabt hätte, den
Propheten Ezechiel zu fragen, ob es sich
von dem Zion handle, das sie kennen, sicher
hätte er gesagt, dass es sich genau um dieses
Zion handle. Aber Zion ist auch heute noch
eine Wüste. Die Prophetie ist im Resultat
richtig, aber wir sehen, dass dort es kein
Bankett gibt, aber Jesus im Tabernakel ist
NACHDENKEN MIT PATER SLAVKO
geboren werde und in eurem Leben zu regie-
ren anfange. Bittet ihn, damit er euch die
Gnade gebe, ihn immer und in jedem
Menschen wiederzuerkennen. Geliebte
Kinder, sucht bei Jesus die Liebe, weil nur
mit der Liebe Gottes ihr Gott und alle
Menschen lieben könnt. Ich trage euch alle
in meinem Herzen und gebe euch meinen
mütterlichen Segen.“
dieses Neue Zion. Die Eucharistie in der
ganzen Welt ist der Zion, wo die Menschen
hinkommen um teilzunehmen am Bankett,
das Gott für uns alle bereitet hat.
Die richtige Vorbereitung
Inbezug auf die Geheimnisse ist es sicher
besser, nicht etwas erraten zu wollen und
dann ereignet sich nichts. Besser ist, einen
Rosenkranz mehr zu beten als über die
Geheimnisse zu diskutieren. Ich erwarte mit
Ungeduld die Eröffnung der Geheimnisse,
wenn wir uns vorbereiten können oder wenn
sie uns versammeln würden, wir müssen
dabei aber Rechnung tragen, dass es sich nicht
um unsern Egoismus handelt. Jeden Tag gibt
es Katastrophen, Überschwemmungen,
Erdbeben, Kriege, aber wenn wir nicht per-
sönlich davon betroffen sind, ist das Problem
für mich keine Katastrophe. Nur wenn eine
Katastrophe mir persönlich zustösst, dann
sage ich: Aber was passiert mir?
Darauf warten, dass etwas passiert oder
dass ich bereit sei, entspricht etwa der Frage
eines Studenten der sich fortwährend fragt:
Wann wird das Examen sein? an welchem
Tag? Wann wird mein Turnus sein? Wird der
Professor bei guter Laune sein?
Es ist als ob der Student nicht studierte
und sich nicht vorbereitete zum Examen,
obwohl es drohend bevorsteht, aber sich nur
konzentrieren würde auf die „Geheimnisse“,
die er nicht kennt. Auch wir sollen also das
tun, was wir können und die Geheimnisse
werden für uns kein Problem sein.
Neuabonnenten oder Adressänderungen
an das Sekretariat des ECHO senden:
SEKRETARIAT des ECHO MARIENS
CP 27 - I-31030 BESSICA (TV)
E-mail:
info@ecodimaria.net
E-mail Redaktion:
ecoredazione@infinito.it
ECHO auf Internet:
http://www.ecodimaria.net
Ewige Einsamkeit eines Gottes
der nur Liebe ist ...
Eine Fülle Die er wünschte auszugiessen
in andre Liebesjünger
um ewig in ihnen zu leben.
Nicht mehr alleine
vielmehr umgeben von Geliebten
und Liebenden ...
Dafür musste und wollte
Er eine Welt schaffen
schön und reich
wo Geschöpfe geboren werden
sein, wachsen und lieben dürfen
Same von Heiligkeit empfangen
um alsdann heimkehrend
alles mit Ihm zu teilen
was Seine Gottheit ist
zu verstehen, liebend zu bedenken, und
wie reife Erwachsene zu besprechen.
Ein Gott nicht mehr alleine.
Ein Gott mit Kindern
nach seinem Ebenbild
Ein Gott mit erwachsenen Kindern
zu Seiner Statur herangereift.
Sr. Stefania C.
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background image
Villanova M., 1. Januar 2005
Resp. Ing. Lanzani - Tip. DIPRO (Roncade TV)
LESER SCHREIBEN...
Mr. Williams aus England – Ich lese
mit grossem Vergnügen euer Echo, das ich
seit mehreren Jahren erhalte, und schätze
wahrhaftig die ganze Mühe, die es euch
kostet. Danke.
Barbara Fox aus England – Ich lege
meine Spende für eure Zeitschrift bei, die
ich mit Freude lese. Danke für eure wunder-
bare Hingabe ans ECHO, auf das ich jedes
Mal warte, es gibt so viele spirituelle
Impulse.
Frances Cinelli aus Kanada – Ichs
erwarte jede neue Ausgabe des ECHO voll
Aufregung (seit 1994). Es scheint immer
gerade dann zu kommen, wenn ich es am
nötigsten habe, die Botschaft der
Gottesmutter zu hören. Es ist Vorsehung –
und zu denken, das von so weit her! Unsere
Mutter schickt mir den Trost immer im rich-
tigen Moment! Wie macht sie das nur? Klar:
sie ist die Mutter, und eine Mutter weiss
immer, was ihre Kinder brauchen. Wie
schön ist das! Danke für eure Gebete und
die Artikel.
B. Power aus Canada – Das ECHO ist
die wichtigste Zeitschrift in meinem
Brieffach. Der Herr segne eure Arbeit.
James Deo aus Tansania – Ich grüsse
euch lebhaft im Namen Jesus Christus,
unseres Retters. Wir danken euch für eure
Hingabe an Muttergottes. Das ECHO ist
Quelle von Inspiration für uns alle. Gott
segne euch.
Sr. Eugene aus Nairobi, Kenya - Ich
danke euch sehr für eure treue Präsenz
durch das ECHO und versichere euch mei-
ner Verbundenheit im Gebet. Ich bin sicher,
dass ich auch auf die eure zählen darf für
meine Mission auf afrikanischem Boden.
Br. Aloysius T. mtb aus Indonesien –
Danke für eure Zeitschrift „ECHO MARI-
ENS“, die ich regelmässig in meiner
Kommunität hier in Indonesien erhalte.
Cecilia Altamirano aus Cordoba/
Argentinien – Liebe Brüder, der Friede
Christi sei mit euch allen! Ich schreibe euch
freudig um euch zu danken für die
Zustellung eurer Zeitschrift. Alle Mitglieder
der Gebetsgruppe „Königin der Apostel“
sind glücklich, sie zu lesen. Das ECHO wird
auch von Freunden und Verwandten der ver-
schiedenen Gruppenmitglieder gelesen, von
Religiosen und Priestern, von Aalten, von
Kranken. Für sie alle bedeutet es grosse
Freude, eine so schöne Zeitschrift zu erhal-
ten. Danke für all eure Güte!
Karten aus dem entfernten
AUSTRALIEN
R. McDevitt – Vielen Dank für eure
grosse Hingabe an die Gospa, die uns ihr
ECHO bringt als Nahrung unsrer Seelen.
Bev O’Brian – Danke wirklich sehr für
Eure wunderbare kleine Zeitschrift, die ich
mit so viel Freude lese, bevor ich sie an
andere weitergebe. Der Herr und seine heili-
ge Mutter mögen Euch reich segnen.
Marianne Nulley – Danke fürs ECHO
unsrer Gesegneten Mutter. Ich erwarte
immer mit Ungeduld eure reiche
Information an Spiritualität, jetzt mehr denn
je nach unsrer Wallfahrt nach Medjugorje.
Das ECHO braucht Euch!
Geliebte Freunde
Nachdem wir die Schwelle der 20 Jahre
überschritten haben, macht sich das ECHO
gemeinsam mit Euch mutig auf seinen wei-
tern Weg, die Ihr es mit so viel Treue und
Liebe begleitet.
Wie wir es aber bereits mitteilten, haben
uns wirtschaftliche Überlegungen aufmer-
ken lassen und zwingen uns, realistisch die
Situation ins Auge zu fassen.
Wie Ihr wisst, lebt das ECHO aussch-
liesslich von der Vorsehung. Viele sind
dabei Werkzeug und erlauben die
Herausgabe. Jedoch sind Produktionsko-
sten, Druck und Verteilung stets im steigen.
Das Risiko besteht, dass die eingehen-
den Spenden die Auslagen nicht mehr
decken können.
Wir sind uns bewusst, wie
sehr auf das ECHO in den Häusern unsrer
Leser gewartet wird und wie die Madonna
unser „Blättchen“ liebt. das im Wesentlichen
Marias Wort in die ganze Welt trägt. Darum,
in der Bescheidenheit dessen, der weiss, dass
er arm ist und auf andere zählen muss,
appellieren wir an jeden von Euch, damit
das ECHO die nötigen Mittel erhält, die
ihm zu existieren erlauben.
Im voraus danken wir für jede
Spende, klein oder gross, die ihr uns
zukommen lasst
und womit wir unsere
Arbeit fortsetzen können. Das ECHO lebt
nicht nur von unsern Anstrengungen son-
dern auch von Eurer Grosszügigkeit und
Verantwortung. Sicher finden wir in Euren
Herzen Verständnis und Bereitschaft, dan-
ken Euch sehr und erbitten für Euch alle tes
und Marias.
Das ECHO-Team
Ich lege meine Spende bei. Gott möge eure
Grosszügigkeit segnen!
... und Grüsse aus AFRIKA
Anastasio Tricarico, Missionar,
Chipata – Zambia - Pater Alberto Buffoni
hat uns vor mehreren Jahren verlassen in
Richtung Paradies.... Wir hätten Freude, das
ECHO weiter zu erhalten als „Communità
di comboniani“, ohne Erwähnung des
Nammens unseres unvergesslichen Don
Alberto. Auch in unsrer Mission wie übri-
gens auch in andern Teilen der Welt, wird
die Marienverehrung auf allen Fronten
angegriffen. Die Muttergottes jedoch findet
immer neue Strassen, weil alle
Generationen fortfahren, sie „selig“ zu prei-
sen. Schön, nicht? Beste Wünsche und brü-
derliche Grüsse.
P. Giuseppe, kambodschanischer
Missionar, aus Malawien – Geliebte in der
Redaktion, gerade ist euer ECHO-Paket mit
der Nr. 178 angekommen. Vielen Dank von
Herzen. Für uns war es ein Fest! Flugs
waren die Kopien weg. Es will sagen, die
Leute haben „Hunger und Durst“ nach den
Reflexionen und Nachrichten, die das
ECHO bringt. So sagte ich mir: „Gesegnet
sind die Leute, dies es übersetzen ins
Englische und es uns zustellen“.
Das ECHO wird tatsächlich sehr
geschätzt. Ich denke, dass diejenigen, die es
bereitstellen und spedieren haben so viel zu
tun und zu sorgen, aber wenn sie wüssten,
dass die Früchte ihrer Arbeit so begehrt ist,
würde der Trost ihre Müdigkeit zurückver-
güten. Wenn ich sie sehe, die es aufmerksam
lesen und dann mich mit Fragen bestürmen,
muss ich sagen, dass „Medjugorje“ in ihren
Herzen einkehrt. Es wird sodann auch in
ihren Vergnügungen und in ihren Familien
Einlass finden; und so, Schritt für Schritt
auch in unsere Heimat Malawi.
Und dann??? ... Bah, vielleicht kommt eine
neue Zeit .... Hoffen wir. Ich habe sehr gros-
se Hoffnung in das, was der Herr seinen
Jüngern gesagt hat: „Was für den Menschen
unmöglich ist, ist Gott möchlich“. Also: ...
voran mit Vertrauen!
Stella Dorkenoo aus Lome – Togo
Liebe Brüder und Schwestern in Christus
Danke für alles was Ihr tut für ECO DI
MARIA, Königin des Friedens. Ich habe das
ECHO in Dakar entdeckt, wo ich meine
Pharmazie-Studien machte. Ich bekenne,
dass ich Wüsten jeden Tips durchgangen bin,
spirituelle, moralische, affektive, finanzielle.
Während dieser harten Momente bin ich
einer Gebetsgruppe begegnet: „Unsre liebe
Frau von Medjmugorje“. Wir versammelten
uns mittwochs und freitags um 13 Uhr in der
St. Josefs-Kirche in Médinah/Dakar um den
ganzen Rosenkranz zu beten. Wir fasteten
und schlossen alle ein in unsern Gebeten.
Ich machte der Jungfrau Maria das
Versprechen, dass wenn sie mir helfen wür-
de, meine Studien zu ende zu führen, würde
ich meiner Apotheke den Namen „Unsre lie-
be Frau von Medjugorje“ geben... Der Herr
vollbrachte für mich Wunder und so gelang
mein Doktorat in Pharmazie am 25.a Juli
2002 in Dakar/Senegal.
Die meisten meiner Klienten lesen den
Namen wünschen zu wissen, wer denn
„Unsre liebe Frau von Medjugorje“ sei
....Ich bitte euch darum, mir jede Ausgabe
des „ECHO MARIENS Königin des
Friedens“ zu senden, so dass es die Antwort
auf alle ihre Fragen sein möge!
Das ECHO MARIENS ist gratis und lebt
allein von freien Spenden.
Sie können ein-
bezahlt werden auf:
Associazione Eco di Maria
Banca Agricola Mantovana (BAM)
Agenzia Belfiore
IBAN:
IT 02 Z 05024 11506 000004754018
oder mit gelegentlich beiliegenden
Einzahlungsscheinen auf Kontos in
Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
ECHO MARIENS:
D-33104 Paderborn: Medjugorje Komitee,
Francesco Castagnetti, Konto-Nr. des
Begünstigten: 85738 Bankleitzahl:
47250101 Kreditinstitut des Begünstigten:
Sparkasse Paderborn
P.S.K. A-4400 Steyr Echo aus Medjugorje
Empfängerln: Margarete Heindler,
Kontonummer Empfängerln: 93001968 BLS
Empfängerbank: 60000
CH-4117 Burg: Rita Gervais-Weibel,
Geissberg 7 Konto in der Schweiz:
PC 40-4128-6 Raiffeisenbank, 4114
Hofstetten: Konto ECO DI MARIA
Gott mög‘ Erbarmen mit uns
Haben und uns segnen
Er lasse auf unserm Gesicht
Sein Antlitz leuchten
Damit wir auf der Erde
Seinen Weg erkennen.
und alle Menschen Sein Heil
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