Gedanken zu den Botschaft, 25. Februar 2002

DAS GEBET IST EINE NOTWENDIGKEIT

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Botschaft, 25. Februar 2002 [O]

Liebe Kinder! In dieser gnadenvollen Zeit lade ich euch ein, Freunde Jesu zu werden. Betet für den Frieden in euren Herzen und arbeitet an eurer persönlichen Bekehrung. Meine lieben Kinder, nur so könnt ihr zu Zeugen des Friedens und der Liebe Jesu in der Welt werden. Öffnet euch dem Gebet, damit euch das Gebet ein Bedürfnis sei. Bekehrt euch, meine lieben Kinder, und arbeitet daran, dass so viele Seelen wie möglich, Jesus und Seine Liebe kennen lernen. Ich bin euch nahe und segne euch alle. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Die Fastenzeit, in der wir uns befinden, ist eine Zeit der Gnade, ermahnt uns die Selige Jungfrau Maria. Die Gandenzeit hat mit der Ankunft von Jesus Christus begonnen. Maria wollte in vielen der vorhergegangenen Botschaften unsere Aufmerksamkeit auf diese Tatsache in uns und um uns lenken. Ihre Gegenwart ist eine Gnade und Gabe für jeden, der Sie als Mutter seines Lebens und als Mutter des Friedens annimmt. Jedes Wort und jede Ihrer Botschaften ist ein Ruf Ihres mütterlichen Herzens dem Herzen des Menschen.

Auch in dieser Botschaft möchte unsere Mutter Maria dass wir Freunde Jesu werden, Ihm nicht mehr fremd seien, sondern mit Ihm eine Freundschaft aufbauen und Ihn Tag für Tag kennenlernen. Auch wir Menschen können erst richtige Freunde untereinander werden, wenn wir in Freundschaft mit Jesus leben. Wir können uns zwar Gläubige und Christen nennen, wir können am Sonntag zur Messe gehen, regelmässig zur Beichte gehen und zwischendurch unseren Glauben rein äusserlich leben, ohne Jesus richtig zu kennen und mit ihm befreundet zu sein. Niemals können wir sagen, dass wir Jesus genügend kennen. Wir können Ihn nur suchen und finden, weil Er als Erster gekommen ist um uns zu suchen. Wie der Apostel Johannes sagt: " Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat"(1 Joh 4,10).

Einen wunderbare Erfahrung der Liebe und Nähe Gottes, erbeten von seiner Mutter Monika, gibt uns der Heilge Augustinus in seien Bekenntnissen:

"Spät hab' ich dich geliebt, o Schönheit, so alt und so neu, spät dich geliebt! Und siehe, drinnen warst du und ich draussen. Du warst bei mir, aber ich nicht bei dir. Du hast gerufen, geschrien, den Bann meiner Taubheit gebrochen, hast geblitzt, gestrahlt und meine Blindheit verscheucht. Deinen Duft hab' ich geatmet und seufze nun nach dir. Ich habe dich geschmeckt und hungere und dürste nun. Du hast mich berührt, und ich bin entbannt in Verlangen nach deinem Frieden. Wenn ich einmal dir ganz und gar anhange, wird kein Schmerz und keine Mühe mehr mich drücken und mein ganzes Leben, von dir erfüllt, wahrhaft lebendig sein. Sieh meine Wunden verberge ich nicht. Du bist der Arzt, ich bin krank, du barmherzig, ich erbärmlich. All mein Hoffen steht allein auf deinem grossen Erbarmen." Solche Erfahrungen der Nähe Gottes brauchen wir und Maria möchte uns zu solchen Erlebnissen, solcher Nähe und Freundschaft mit Gott führen.

Für die Bekehrung ist es notwendig zu arbeiten. Aber die Bekehrung ist so etwas Grosses, dass sie nicht nur von der Kraft des Menschen abhängt. Die Bekehrung übersteigt den Menschen. Das Böse ist stärker als der Mensch und will ihn lähmen. Darum brauchen wir Gott. Nur Jesus Christus kann uns aus Sünde, Lauheit, Egoismus, Lüge und dem Bösen hinausziehen. Aber Er erwartet von uns, dass wir den entscheidenden Schritt tun. Uns selbst können wir nicht ändern oder bekehren, aber wir können Gott "Ja" sagen. Einen Wendung machen in unserem Leben, die Worte Jesu als göttliche und nicht als menschliche Worte annehmen. Das sind jene Worte die fähig sind zu heilen, zu erlösen und den Menschen zu bekehren. Nur so werden wir mit dem Hl. Paulus sagen können: "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat" (Gal 2,20).

Danke Maria, dass du uns Mittel schenkst, die uns zu Jesus führen können. Mögen unsere Herzen auf deine Fürsprache immer mehr das Gebet als Bedürfnis erfahren. Möge es immer mehr Menschen geben, die aus Liebe zu Gott und zu sich selbst das Gebet nicht als etwas entdecken, was man muss, sondern als etwas, was man darf.

Fra Ljubo Kurtovic

Medjugorje 26.02.2002


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