Gedanken zu den Botschaft, 25. Februar 2007

Öffnet das Herz der Barmherzigkeit Gottes


 

Botschaft, 25. Februar 2007 [O]

Liebe Kinder! Öffnet euer Herz in dieser Fastenzeit der Barmherzigkeit Gottes. Der himlische Vater möchte jeden von euch aus der Sklaverei der Sünde befreien. Deshalb, meine lieben Kinder, nutzt diese Zeit und gebt eure Sünde ab durch die Begegnung mit Gott in der Beichte und entscheidet euch für die Heiligkeit. Tut dies aus Liebe zu Jesus, der euch alle durch Sein Blut erlösst hat, damit ihr glücklich und in Frieden sein werdet. Vergesst nicht, meine lieben Kinder, eure Freiheit ist eure Schwäche, deshalb folgt meinen Botschaften mit Ernsthaftigkeit. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Gott hört nicht auf den Menschen zu suchen und ihn an sich zu ziehen, auf dass er in ihm lebe und die Fülle des Segens finden kann. Er zeigt uns seine barmherzige Liebe, indem er seinen Sohn Jesus Christus sandte. Dieser erlöst uns durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3, 16).

„Öffnet euer Herz in dieser Fastenzeit der Barmherzigkeit Gottes“ – sagt uns die Jungfrau Maria. Wo wenn nicht in der Barmherzigkeit Gottes kann der Mensch Heil und Hoffnung finden? Wir können uns fragen: Warum ist es schwierig an die Barmherzigkeit Gottes zu glauben? Wenn wir an die Barmherzigkeit Gottes glauben, dann kehren wir zu den Wurzeln der Sünde zurück. Für den Menschen ist es am schwersten seine Sünden zu bekennen. Wenn sich der Mensch nicht als Sünder fühlt, dann verspürt er auch nicht das Bedürfnis, sich Gottes Barmherzigkeit anzuvertrauen. Und andererseits schreit die Welt und der Mensch nach Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe.

In der Tiefe Gottes Herzens ist der Durst und der Wunsch, seine Schöpfung aus der Sklaverei der Sünde zu befreien. Auch wenn das Bewusstsein der Sünde verloren geht, ist es dennoch eine Tatsache, die besteht und unter deren Folgen wir jeden Tag leiden - als Einzelne und als Familien. Das, was der Mensch nicht beachtet und vor was er flüchtet, dies verfolgt ihn am meisten. Erst wenn der Mensch den Mut hat, dem zu begegnen, was ihn schmerzt und was ihn scheut, beginnt der Prozess der Heilung und der Befreiung. Dies ist der schwerste Schritt für den Menschen. Für jeden Süchtigen ist es am schwersten seine Abhängigkeit zuzugeben, sei es ein Laster, Drogen, Glücksspiel oder Alkohol. Erst wenn er seine Abhängigkeit zugibt, dann wird er zum Gewinner, der für die Freiheit kämpft und frei wird.

Mutter Maria, die uns zu häufiger Beichte aufgerufen hat, regt uns in ihrer Botschaft an uns Gottes Barmherzigkeit in der Hl. Beichte anzuvertrauen. In diesem Sakrament vergibt uns Gott nicht nur die Sünden, sondern uns er schenkt uns Kraft zu kämpfen und ausdauernd zu sein auf dem Weg des Friedens, der Freiheit und der Bekehrung.

„Eure Freiheit ist eure Schwachheit“ – sagt uns die Selige Jungfrau Maria. In der Tat ist es die Fastenzeit, die uns erinnert, dass wir noch nicht am Ziel angelangt sind. Die Fastenzeit möchte uns sagen, dass wir noch in der Wüste sind. In der Wüste ist nicht alles im voraus gesichert. Immer besteht die Möglichkei,t dass wir fallen, dass wir die Freiheit verlieren und sie für etwas Glück, Genuss und Freude - was uns die Sünde gibt - vergeben. Gott möchte uns nicht ein bisschen, sondern alles, ja sich selbst geben. Die Freiheit, die uns Gott gibt, ist ein Geschenk, aber auch ein Gewicht und eine Verantwortung. In dieser Freiheit sind wir in jedem Moment verantwortlich und wir können uns von dieser Verantwortung nicht befreien.

Auf diesem Lebensweg sind wir weder allein, noch verlassen und auf uns selbst gestellt. Nehmen wir das, was uns die die himmlische Mutter mitteilt, ernst, so dass wir Jesus begegnen und auf dem Weg der Heiligkeit, des Friedens und der Freiheit gehen können.

Fra Ljubo Kurtovic
Medjugorje 26.2.2007


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