Die Bedeutung der Familie in den Botschaften Mariens, der Königin des Friedens

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Die Bibel im Leben der Familie

Die Heilige Schrift ist das an die Menschheit gerichtete Wort Gottes. Jeder einzelne muß die Bibel lesen und erkennt so die Selbstoffenbarung Gottes, Seinen Willen, Seine Liebe, Seine Gnade und Seine Bereitschaft zu vergeben. Maria wünscht, daß die Heilige Schrift in der Familie gelesen wird und daß die Familie betet. Wie es für einen einzelnen wichtig ist, die Heilige Schrift zu lesen, so ist es auch für die Familiengemeinschaft in allen Lebenslagen notwendig. Wer die Heilige Schrift in der Familie liest und Gottes Wort meditiert, versteht zu beten und Zeugnis abzugeben. Eine Familie, die betet und zusammen meditiert, wird durch die Kraft des Heiligen Geistes geeint.

Die Seher wiederholen oft, daß wir die Heilige Schrift am Morgen lesen sollen, um ein Wort daraus zu nehmen und es den ganzen Tag über zu meditieren.

In der Botschaft vom 25. August 1996 wiederholt Maria, daß wir die Heilige Schrift lesen und meditieren sollen, um daraus zu beten und zu leben. Sie wünscht, daß wir die Bibel an einen sichtbaren Platz in der Wohnung der Familie stellen. Praktisch gesehen, verabschiedet uns die Bibel, das Wort Gottes, wenn wir das Haus zur täglichen Arbeit verlassen und ruft uns zu, Gott nicht zu vergessen und sie begrüßt uns als erste, wenn wir wieder nach Hause kommen. Wenn jeder in der Familie zur Bibel schaut, bevor er weggeht und sie als erste sieht, wenn er zurückkommt, so wird er zu sich selbst, zu den anderen, zu seiner Arbeit, zur Zeit und zur Ewigkeit eine positive Beziehung aufbauen.

Dieser Wunsch Mariens erinnert uns an das, was jeder Israelit und auch Sie selbst getan hat. Im Buch Deuteronomium 6,4-9 steht geschrieben: Höre Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen in deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben." Das ist das Gebet, das jedes Mitglied des auserwählten Volkes Gottes viermal täglich betete und auf diese Weise kam jeder als einzelner und als Familie unweigerlich in Kontakt mit dem Wort Gottes.

Ich möchte die Worte des hl. Hieronymus in Erinnerung rufen: Wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt Christus nicht!"

 


Damit Gott in euren Herzen leben kann, müßt ihr lieben.